LG UtraGear OLED: Neue Monitore steigern die Helligkeit durch Mikro-Linsen

LG Display verarbeitet im Jahr 2023 für viele seiner OLED-Panels Mikro-Linsen. Doch auch für Monitore kommt die neue Technik zum Einsatz.

Die Mikro-Linsen bündeln das Licht effizienter. Das führt einerseits zu gesteigerter Helligkeit bei TV-Modellen wie z. B. den LG OLED G3, erhöht aber auch die Effizienz deutlich. Bisher war aber nur klar, dass die Mikro-Linsen-Arrays für Fernsehgeräte zum Einsatz kommen. Doch die Kollegen von Flatpanels HD haben direkt von LG Display auf der CES 2023 die Bestätigung erhalten, dass auch aktuelle OLED-Monitore die aufgewertete Technologie erhalten.

MLA-Technologie verbessert OLED-Gaming-Monitore

Konkret gilt das somit etwa für die neuen UltraGear-Monitore mit OLED-Panels von LG, die in 27 und sogar 45 Zoll Diagonale auf den Markt kommen werden. LG Dislay spricht dabei auch von META-Technologie, was aber am Ende schlichtweg ein Marketing-Begriff für die Kombination der Mikro-Linsen-Arrrays mit einem Software-Brightness-Booster darstellt.

Die UltraGear-Monitore mit 45 Zoll nutzen bereits Mikro-Linsen.
Die UltraGear-Monitore mit 45 Zoll nutzen bereits Mikro-Linsen.

Es gibt in der Verwendung der Technik jedoch auch Unterschiede: Während die Fernseher mit META-Technologie für Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.100 Nits bereit sein sollen, weist LG Display den Monitoren mit 27 und 45 Zoll „nur“ bis zu 1.000 Nits zu. Dies dürfte den unterschiedlichen Anwendungsgebieten geschuldet sein.

OLED-Monitore laufen eher Gefahr, dass sich Inhalte einbrennen

So werden an Monitoren üblicherweise deutlich öfter statische Bildinhalte angezeigt, da eben an einem PC gearbeitet wird. Deswegen geht LG Display hier wohl eher vorsichtig vor und treibt es mit den Helligkeiten weniger auf die Spitze als im TV-Segment. Dafür setzt man auf höhere Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz. Partner wie Acer, Asus und Corsair planen da für 2023 ebenfalls OLED-Monitore mit META-Technik.

LG Display hat auf der CES 2023 bestätigt, dass man auf lange Sicht die META-Technik, also Mikro-Linsen-Arrays und den Brightness Booster, für all seine OLED-Serien einsetzen will – egal ob Monitor oder TV.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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10 Kommentare
    • Beim META-Algorithmus, ja.
      Die Mikrolinsen sind aber MLA, was nicht voneinander abhängig ist, wenn der Artikel zum Thema auf dieser Site stimmt.

    • Ich dachte, META sei ja an die MLA-Technik geknüpft, wobei MLA die Hardware-Komponente stellt und META lediglich ein Algorithmus ist, der die Ansteuerung der Bildbereiche optimiert. Ob META hier grundsätzlich angewandt wird, ist noch nicht geklärt. Der Helligkeitsgewinn durch die optische Lösung der Mikorolinsen (benötigen ja keinen zusätzlichen Strom oder irgendeine Ansteuerung) bleibt auf jeden Fall bestehen und ist für Gaming-Monitore sicherlich förderlich.

  1. Wenn Monitore mit so geringen Diagonalen Mikro-Linsen verwenden, dann dürften die Chancen gut sein, dass z. B. ein 48 Zoll C3 sie auch verwendet und eine bessere Spitzenhellgkeit hat als bisherige 48 Zoll LG OLEDs.
    Oh, Mann, jetzt bin ich echt in Versuchung. Wenn beim nächsten Black Friday die Kohle stimmt, werde ich echt mal darüber nachdenken, vor allem, wenn QMS mit dem Apple TV bis dahin vernünftig funktioniert.

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