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Sonos: Ex-CEO macht einen schlechten Job und kassiert 1.9 Mio. US-Dollar Abfindung

Sonos trennt sich von seinem bisherigen CEO. Verantwortlich ist dafür wesentlich das App-Debakel aus dem letzten Jahr. Der ehemalige Geschäftsführer kann mit dieser Entscheidung und seinen 1.9 Millionen US-Dollar Abfindung sicherlich gut leben.

So wollte Sonos im Mai 2024 mit einer neuen App ein neues Zeitalter für die Kunden des Unternehmens einläuten. Was folgte, war aber nicht etwa Begeisterung, sondern ein massiver Shitstorm. So krankte die neue App nicht nur an zahlreichen Bugs, ihr fehlten auch etliche Funktionen der Vorgängerversion. Mit dem dadurch entstandenen Imageschaden muss sich Sonos bis heute auseinandersetzen.

Geschäftsführer Patrick Spence nimmt bei Sonos seinen Hut

Intern wie extern wird sicherlich vor allem der bisherige CEO Patrick Spence den Ärger zu spüren bekommen haben. Zumal auch der erste Kopfhörer des Unternehmens, der Sonos Ace, allem Anschein nach die wirtschaftlichen Erwartungen verfehlt hat. Ende 2024 veröffentlichten die Multiroom-Spezialisten zwar auch die Sonos Arc Ultra und den neuen Sonos Sub der 4. Generation, doch das Ruder konnte man damit auch nicht mehr vollends herumreißen.

Die Sonos Arc Ultra bietet viele interessante Verbesserungen!
Die Sonos Arc Ultra bietet viele interessante Verbesserungen!

So musste Sonos im 4. Quartal 2024 mit zweistelligem Minus bei den Auslieferungsmengen und den Einnahmen leben. Das dürfte den Druck auf den bisherigen Geschäftsführer Patrick Spence weiter erhöht haben. Das Ergebnis kennen wir nun: Spence geht mit sofortiger Wirkung. Übergangsweise übernimmt das Vorstandsmitglied Tom Conrad den Posten als CEO. Spence hingegen scheidet auch aus dem Vorstand aus.

Patrick Spence erhält einen goldenen Fallschirm

Spence hatte Sonos acht Jahre lang geleitet. Er führte das Unternehmen auch zu seinem bislang höchsten Aktienkurs im Jahr 2021. Seitdem hat der Hersteller allerdings rund 67 % seines Aktienwertes verloren. Kein Wunder also, dass zahlreiche Stakeholder auf einen Führungswechsel drängen. Auch der temporäre Chef Tom Conrad gibt an, dass Sonos nun die verlorene Gunst abermals erarbeiten müsse.

Gleichzeitig mahnt Sonos, dass das Ausscheiden von Spence nicht mit den kommenden Quartalsergebnissen zusammenhängt. Seine neuen Zahlen für das 1. Fiskalquartal 2025 wird Sonos im Februar 2025 bekannt geben. Öffentlich übt man dann auch keinerlei Kritik an Spence, doch man kann sicher sein, dass hinter den Kulissen ordentlich die Fetzen geflogen sein dürften. Dennoch wird der Manager weich fallen. Er erhält nämlich eine Abfindung über 1,9 Mio. US-Dollar. Bis Juni bleibt er bei Sonos auf dem Papier noch in beratender Funktion tätig, dürfte aber keinen echten Einfluss mehr haben.

Paramount+: Das sind die neuen Filme und Serien im Februar 2025

Paramount+ hat seine Neuheiten für den Februar 2025 bestätigt. Mit dabei sind die weiteren Folgen der ersten Staffel des Prequels „Dexter: Original Sin“.

Obendrein wird Paramount+ damit beginnen, die weiteren Folgen der Mystery-Serie „Yellowjackets“ zu zeigen. So wird Staffel 3 der Serie ihren Einstand geben. Im Grunde ist das Format eine Art Mischung aus „Lost“ sowie „Der Herr der Fliegen“. Wer auf Serien steht, wird bei Paramount+ im Februar 2025 aber auch weitere Staffeln von Serien wie z. B. „NCIS“, „Blue Bloods“ oder des Klassikers „Charmed“ aus dem Jahr 1998 vorfinden. Da gibt es also sehr bunt durchgemischtes Futter.

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Paramount+ will seine Marken wie „Dexter“ ausbauen

Paramount+ besetzt als Streaming-Anbieter im direkten Vergleich mit anderen Playern wie Prime Video, Disney+ oder auch Netflix nur eine Nische am Markt – vergleichbar mit Apple TV+. In Zukunft will man da primär mit seinen starken US-Marken wie eben „Dexter“ oder auch „Teenage Mutant Ninja Turtles“ und „Spongebob Schwammkopf“ punkten. Zu „Dexter“ gibt es deswegen nicht nur ein Prequel, sondern es soll auch noch ein Sequel mit dem Titel „Dexter: Resurrection“ folgen.

Von deutschsprachigen, fiktionalen Produktionen hat Paramount+ hingegen weitgehend Abstand genommen. Beispielsweise entfernte man deswegen gar Produktionen wie „Kohlrabenschwarz“ komplett aus seinem Angebot. Offenbar konnte man damit nicht die erhofften Erfolge erzielen. Diese Erfahrung musste etwa auch Sky Deutschland machen. Dort hat man sich ebenfalls von fiktionalen, deutschsprachigen Originals gänzlich verabschiedet.

Paramount+ lockt oft mit Einstiegsangeboten

Ihr könnt Paramount+ allerdings ziemlich häufig entweder mit Rabatt oder im Rahmen von Kombi-Angeboten günstiger buchen. Zudem versucht man aktuell auf seine Serien via Samsung TV Plus Appetit zu machen. Letzten Endes hat aber natürlich jeder Mensch nur ein begrenztes Budget und begrenzte Zeit, um sich mit allen verfügbaren Streaming-Anbietern auseinanderzusetzen. Da solltet ihr selbst abwägen, welche Plattformen euch reizen.

Wir haben zu Paramount+ etwa auch einen Ratgeber für euch in petto, solltet ihr euch im Detail über den Dienst informieren wollen. Am Ende des Tages wünschen wir euch aber einfach viel Spaß mit den neuen Filmen und Serien im Februar 2025. Wir hoffen, dass etwas für euch dabei ist!

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Paramount+ Serien im Februar 2025

  • The Agency – Season 1 – 01/02/2025
  • NCIS: Sydney – Season 2 – 01/02/2025
  • Blue Bloods – Season 11 – 01/02/2025
  • Charmed (1998) – Season 7 – 01/02/2025
  • Charmed (1998) – Season 8 – 01/02/2025
  • NCIS – Season 13 – 01/02/2025
  • NCIS: Los Angeles – Season 7 – 01/02/2025
  • NCIS: Los Angeles – Season 11 – 01/02/2025
  • CSI: Crime Scene Investigation – Season 11 – 01/02/2025
  • CSI: Crime Scene Investigation – Season 16 – 01/02/2025
  • Germany Shore – Season 4 – 04/02/2025
  • Insomnia – Season 1 – 04/02/2025
  • Blaze and the Monster Machines – Season 8 – 07/02/2025
  • Rubble & Crew – Season 2 – 07/02/2025
  • The Agency – Season 1 – 08/02/2025
  • Dexter: Original Sin – Season 1 – 09/02/2025
  • Ink Master: OGs vs. Young Guns – Season 16 – 12/02/2025
  • The Loud House – Season 8 – 14/02/2025
  • Yellowjackets Season – Seson 3 – 14/02/2025
  • Aussie Shore Season 1 – 18/02/2025
  • Frenchie Shore – Season 2- 21/02/2025
  • PAW Patrol – Season 11 – 21/02/2025
  • 1923 – Season 2 – 23/02/2025
  • The Road Trip – Season 1 – 28/02/2025

Filme im Februar 2025

  • Humane 01/02/2025
  • The Krays Mad Axeman 01/02/2025
  • The Grey Man 01/02/2025
  • Madre Notturna 01/02/2025
  • South of Hope Street 01/02/2025
  • Intervention 01/02/2025
  • The Keep 02/02/2025
  • I Am Ready, Warden 03/02/2025
  • The Honey Trap: A True Story of Love, Lies, and the FBI 07/02/2025
  • Frenchie Shore – Spécial Episode Réunion 07/02/2025
  • Rob Peace 21/02/2025
  • Henry Danger: The Movie 22/02/2025
  • Sleeping Dogs 26/02/2025

Apple TV 4K: Wieder Gerüchte um neue Generation für 2025

Apple soll für 2025 einen neuen Apple TV 4K planen. Erscheinen soll der frische Streaming-Player jedoch erst gen Jahresende.

Das ergibt sich zumindest aus einem neuen Bericht von Bloomberg. Allerdings sind die Meldungen um einen neuen Streaming-Player aus dem Hause Apple natürlich nicht neu. Schon Ende 2024 tauchten entsprechende Gerüchte auf. Zeit wäre es durchaus für einen neuen Apple TV 4K. Die dritte und aktuelle Generation stammt aus dem Jahr 2022 und hat somit schon einige Jahre auf dem Buckel.

Apple TV 4K (2025): Fokus auf das Smart Home?

Angeblich werde der nächste Apple TV 4K das Smart Home mehr in den Fokus rücken. Demnach wäre mit Unterstützung der Standards Matter und Thread sowie natürlich der HomeKit-Einbindung zu rechnen. Zu weiteren, technischen Verbesserungen ist noch alles offen. Klar ist, dass Apple natürlich einen frischen Prozessor einsetzen würde. Ob man eventuell auch stärker Gaming einbeziehen könnte, wissen wir aktuell jedoch noch nicht.

tvOS 18.2 mit Support für 21:9 und mehr ist da!
tvOS 18.2 mit Support für 21:9 und mehr hat bereits die Apple TV 4K erreicht.

Die aktuelle Generation des Apple TV 4K ist da bereits gut ausgestattet. Etwa unterstützt sie sogar QMS VRR, was unter bestimmten Umständen den kurzen Bildaussetzer beim Wechsel der Bildrate vermeiden kann. Begrüßenswert wäre beispielsweise Support für den effizienten Videocodec AV1, sollte sich der Hersteller aus Cupertino dazu durchringen können.

Apple TV 4K: Was sind eure Erwartungen?

Was erhofft ihr euch denn von der kommenden 4. Generation des Apple TV 4K? Wäre ein Fokus auf das Smart Home bei euch durchaus willkommen oder sind es eher andere Funktionen wie Gaming, die euch zu einem Upgrade verleiten würden? Wichtig ist sicherlich, dass Apple seine weitgehende Werbefreiheit von tvOS bewahrt, denn das ist für viele Kunden, auch für uns, das vielleicht wichtigste Kaufargument. Denn da gibt es einfach so gut wie keine Alternativen mehr zu Apples Streaming-Player.

Cloud-Gaming goes VR: Nvidia GeForce Now für die Apple Vision Pro und Meta Quest

Nvidia hat bestätigt, dass der hauseigene Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now neue Geräte erreicht – beispielsweise die VR-Headsets Apple Vision Pro und Meta Quest 3.

Konkret schickt man seinen Cloud-Gaming-Dienst, der auch an vielen Smart-TVs und an mobilen Endgeräten nutzbar ist, auf die Apple Vision Pro, die Meta Quest 3 und 3S sowie auch mehrere Mixed-Reality-Headsets von Pico. Der Hersteller hatte ja im Rahmen der CES 2025 auch gerade erst neue Grafikkarten für 4K-Gaming vorgestellt.

Nvidia GeForce Now soll auch 2025 Aufwertungen erhalten

Nvidia GeForce Now umfasst als Cloud-Gaming-Angebot mittlerweile über 2.100 PC-Spiele. Dabei bietet das Unternehmen keinen eigenen Store an, sondern verbindet sich mit euren bestehenden Spielesammlungen bei z. B. Steam, GOG.com oder dem Epic Games Store. Ihr könnt also auch nach Kündigung eures Abonnements deswegen eure Games weiterhin nutzen. Allerdings sind nicht alle Spiele an GeForce Now angebunden, dafür müssen die Entwickler jeweils ein Opt-in durchführen.

GeForce Now erreicht auch das Steam Deck.
GeForce Now erreicht auch das Steam Deck.

Im weiteren Jahresverlauf soll GeForce Now auch auf das PC-Gaming-Handheld Steam Deck von Valve kommen. Dabei könnt ihr je nach Abonnement die Leistung einer Nvidia GeForce RTX 4080 mit DLSS 3, 4K-Grafik und Ray-Tracing anzapfen. Die maximale Performance erwartet euch aber nur im Ultimate-Tarif.

Nvidia GeForce Now erhält weitere Spiele

2025 wird GeForce Now auch neue Kracher wie z. B. „Doom: The Dark Ages“ oder „Avowed“ einbinden. Allein in der letzten Woche ist z. B. Support für folgende Spiele hinzugekommen:

  • Road 96 (PC Game Pass)
  • Builders of Egypt (Steam)
  • Dredge (Epic Games Store)
  • Drova – Forsaken Kin (Steam)
  • Kingdom Come: Deliverance (Microsoft Store)
  • Marvel Rivals (Steam)

Nvidia fügt jeden Donnerstag im Rahmen seines „GeForce Now Thursdays“ neue Spiele zu GeForce Now hinzu. Wer also keine Lust auf eine Spielekonsole oder einen Gaming-PC verspürt, kann sich den Dienst fürs Cloud-Gaming ja eventuell einmal anschauen.

DAZN streicht sein günstiges World-Abonnement

Neuerungen beim Sport-Streaming-Anbieter DAZN. Dieser hat ohne viel Aufhebens seinen günstigen World-Tarif komplett gestrichen.

Der Sport-Streaming-Anbieter DAZN ist nicht gerade für niedrige Preise bekannt. Allerdings hatte man bislang mit dem World-Abo einen verhältnismäßig günstigen Tarif im Angebot. Doch wer an diesem Abonnement Interesse haben sollte, guckt inzwischen in die Röhre. Ohne großes Aufsehen hat das Unternehmen diese Option nämlich sang- und klanglos eingestampft. Es verbleiben als Alternativen nur noch der Tarif Unlimited und das Paket Super Sports.

DAZN nennt keine Gründe für das Ende des World-Abos

DAZN World hat unter 10 Euro gekostet. Freilich ist dieser niedrige Preis für das Sport-Streaming mit Kompromissen verbunden gewesen. Er hat nämlich nicht Zugriff auf das vollständige Angebot gewährt. Beispielsweise waren in diesem Abo weder die Fußball-Bundesliga noch die Champions League enthalten. Auch weitere Sportarten bzw. Events waren im Zuge dieser Option bedauerlicherweise nicht abrufbar.

DAZN schlüsselt seine Tarife neu auf.
DAZN World hat nur 6,99 Euro im Monat gekostet

Entweder es haben also zu wenige Kunden DAZN World gebucht oder aber das Angebot lohnte sich für den Sport-Streaming-Anbieter nicht mehr, weil die enthaltenen Sportrechte am Ende doch zu kostspielig gewesen sind. Hier kann man nur mitmaßen, da eine offizielle Stellungnahme fehlt. Eingeführt hatte der Anbieter das World-Abo erst 2023. Lange durchgehalten hat man da also nicht unbedingt. Der Preis für den Tarif lag bei 6,99 Euro (in den ersten 12 Monaten).

Einstieg bei DAZN nunmehr ab 19,99 Euro im Monat

Nach der Abschaffung von DAZN World steigt ihr fortan ab 19,99 Euro beim Sport-Streaming-Anbieter ein. Dafür könnt ihr das Paket Super Sports buchen. Auch hier fehlen allerdings die Fußball-Bundesliga und die Champions League. Die sind erst ab dem Unlimited-Abo enthalten. Jenes kostet aktuell 34,99 Euro im Monat. Da muss eben jeder für sich abwägen, ob der den Dienst ausreichend nutzt, um die Kosten zu rechtfertigen.

CES 2025: KI auf Smart-TVs entwickelt sich zum Trend (Google Gemini, Microsoft Copilot)

Auf der CES 2025 hat sich im TV-Bereich ein Trend ergeben, der nichts mit der Bildqualität zu tun hat: Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle.

Das ist an sich keine große Überraschung, hatten gerade LG und Samsung doch auch schon 2024 einige neue KI-Funktionen an ihren Smart-TVs eingeführt. Zumal LG gar angekündigt hat, seine Fernsehgeräte mit webOS zu echten KI-Schaltzentralen zu küren. Auf der CES 2025 ist man noch einen Schritt weiter gegangen. Die beiden südkoreanischen Unternehmen haben nämlich erklärt, dass die Microsoft Copilot auf ihre TVs hieven wollen.

KI: Google Gemini und Microsoft Copilot kommen auf TVs

LG und Samsung haben allerdings im ersten Schritt nur recht vage Pläne bekräftigt. Microsoft Copilot soll demnach auf Fernsehgeräte mit webOS bzw. Tizen kommen, aber wann genau diese Initiative starten soll und welche Modelle Zugriff erhalten, ist vorerst noch offen. Samsung hat seine Vorstellung von KI an Smart-TVs auch im Rahmen einer Demo präsentiert. In diesem Szenario hat die generative KI für den Zuschauer eine Rundreise durch Las Vegas geplant, die seinen Vorlieben entspricht – inklusive visueller Vorschau und entsprechender Karten.

Samsung zeigt neue Neo QLEDs auf der CES 2025.
Samsung zeigt neue Neo QLEDs auf der CES 2025.

Samsung geht auch auf die kompatiblen Modelle etwas genauer ein als LG. So sollen die TV-Modelle aus dem Jahr 2025 der Reihe Q7F und höherwertiger Microsoft Copilot erhalten. LG hat im ersten Schritt nur seine OLED-TVs aus dem aktuellen Modelljahr erwähnt. Von Google sagt sich zumindest Samsung im Übrigen im Gegenzug los. Denn der Google Assistant wurde von allen Smart-TVs des Unternehmens entfernt.

Google Gemini kommt ebenfalls auf Smart-TVs

Samsung bezeichnet seine KI-Suite zusammenfassend auch als Samsung Vision AI. Doch während Google bei Samsung in den Hintergrund tritt, kocht das Unternehmen sein eigenes Süppchen. An Smartphones schickt man ja mit Gemini schon eine andere, generative KI ins Rennen. Und Gemini soll dann in diesem Jahr noch auf entsprechende Fernsehgeräte mit der Plattform Google TV kommen. Dies betrifft beispielsweise die Modelle von Hisense, Sony und TCL.

Abwarten muss man natürlich, ob hier nur die Industrie selbst einen Hype anfacht oder sich auch die Nutzer mitreißen lassen. Das wird uns dann die Zeit nach der CES 2025 zeigen.

Samsung TV Plus ab sofort mit „Yellowstone“ – bald mehr kostenlose Serien von Paramount

Samsung TV Plus erhält Zuwachs beim Content. Das ist einer engeren Kooperation mit Paramount zu verdanken.

Den Anfang macht dann auch direkt ein ordentliches Kaliber. Denn ab sofort könnt ihr bei Samsung TV Plus kostenlos die ersten drei Staffeln der Neo-Western- und Drama-Serie „Yellowstone“ abrufen. Die Serie mit Kevin Costner ist im Kanal Entertainment Mix zu sehen. Zu beachten ist dabei, dass Samsung TV Plus zwar gratis ist, sich aber durch Werbung finanziert. Denn es handelt sich um einen FAST-Dienst (Free Ad-supported Streaming Television).

Samsung TV Plus ab Februar 2025 auch mit „The Good Wife“

Neben „Yellowstone“ kommen bei Samsung TV Plus noch weitere Formate hinzu. Etwa wird man ab Februar 2025, ebenfalls im Channel Entertainment Mix, auch die ersten beiden Staffeln der Serie „The Good Wife“ zeigen. 46 Episoden lassen sich dann also ansehen. Damit hört es aber noch nicht auf. Die Partnerschaft mit Paramount Global Content Distribution spielt dem FAST-Dienst auch noch die beiden Sitcoms „Becker“ und „Chaos City“ zu. Diese landen dann auf dem Comedy Mix Channel.

Für Samsung ist TV Plus ein immer wichtigeres Angebot. Es steht exklusiv an den hauseigenen Smart-TVs sowie mobilen Endgeräten der Marke Samsung Galaxy zur Verfügung. Durch das FAST-Angebot kann man letzten Endes auch nach dem Verkauf der eigentlichen Geräte noch Geld mit den Nutzern verdienen. Denn es werden über euch Daten gesammelt und Werbung ausgespielt. Dies hat aber nicht nur für Samsung, sondern auch für andere Hersteller immer größere Bedeutung – z. B. auch LG. Kritiker waren, deswegen habe sich bereits ein regelrechter Privatsphäre-Albtraum ergeben.

Samsung TV Plus bietet Inhalte von Paramount, Plaion, Sony und mehr

Dennoch kann man natürlich bei Samsung TV Plus relativ gut in viele Serien hereinschnuppern. Neben den neuen Inhalten von Paramount bietet die FAST-Plattform etwa auch Content von DAZN, Sony oder auch Plaion an. Für diese Anbieter ist das Ganze ebenfalls eine zusätzliche Option, um ihre Inhalte zu versilbern. Da man zudem nicht die gesamten Serien ins Angebot hievt, nimmt man vielleicht noch ein paar Kunden mit, die sich den Rest entweder bei kostenpflichtigen Anbietern ansehen oder kaufen bzw. leihen.

TCL X11K und X955: Frische Mini-LED-Flaggschiffe mit über 5.000 Nits auf der CES 2025

TCL hat auf der CES 2025 neue Mini-LED-Flaggschiffe vorgestellt. Der 11K etwa protzt mit 6.500 Nits als maximaler Helligkeit.

So zählt der TCL X11K zur XL Collection und kommt mit Diagonalen von 85 und 98 Zoll auf den Markt. Es handelt sich hier um einen LCD-Fernseher mit 14.000 Dimming-Zonen und einer maximalen Helligkeit von 6.500 Nits. Auch Quantum Dots finden Verwendung. Für die Lautsprecher hat man sich Hilfe von Bang & Olufsen geholt. Der Fernseher soll Gamer wiederum mit 144 Hz, VRR und ALLM locken.

Der TCL X11K kommt auf bis zu 6.500 Nits.
Der TCL X11K kommt auf bis zu 6.500 Nits.

Als Betriebssystem des TCL X11K dient Android TV mit der Oberfläche Google TV. Zum Preis schweigt TCL derzeit noch. Schon die Diagonalen lassen aber erahnen, dass es hier nicht günstig werden wird.

TCL X955: 115 Zoll über 20.000 Dimming-Zonen und Google TV

Der TCL X955 ist wiederum ein neuer 4K-TV mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, der mit 115 Zoll Diagonale auf den Markt kommt. Auch hier dient Google TV als Plattform. Integriert ist auch ein 6.2.2-Soundsystem von Onkyo. Für Gamer wirbt man abermals mit Support für VRR, ALLM und 144 Hz Bildwiederholrate. Es sollen immer noch beeindruckende 5.000 Nits als Helligkeit möglich sein.

Auch Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe setzt der TCL X955 ein. Er unterstützt dabei nicht nur HDR10 und HLG, sondern auch Dolby Vision IQ und HDR10+. Dank Google TV könnt ihr freilich auf den Play Store zum Herunterladen von Apps zugreifen. Auch der Google Assistant kann direkt zur Sprachsteuerung genutzt werden. In Sachen Casting stehen Apple AirPlay 2 und Google Cast zur Verfügung.

Zu den Preisen der TCL 11K sowie des X955, der bisher ausschließlich mit 115 Zoll aufgeführt wird, schweigt der Hersteller derzeit noch. Auch ein Verfügbarkeitszeitraum für Deutschland liegt uns noch nicht vor, sodass wir uns da schlichtweg noch gedulden müssen.

TCL QM6K: QD-Mini LED der nächsten Generation zum aggressiven Preis

TCL hat mit der Serie QM6K neue LCD-TVs mit Quantum Dots und Mini LED vorgestellt. Bieten will man Premium-Qualität zu günstigen Preisen.

In diesem Atemzug verweist TCL dann auch auf Weiterentwicklungen seiner Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen im Allgemeinen. Demnach habe man etwa einen neuen „Super High Energy LED Chip“ entwickelt, der die Helligkeit um mehr als 53 % anhebe und gleichzeitig die Effizienz um 10 % erhöhe. Ebenfalls könne man die Beleuchtung deutlich einheitlicher gestalten und Blooming stark minimieren.

TCL setzt auf HVA-Panels und Quantum Dots

Für de TCL QM6K verbaut TCL dabei HVA-Panels mit erhöhten Kontrasten. Sie sollen statische Kontraste von bis zu 7.000:1 erlauben und so konkurrierende LCD-Anbieter deutlich ausstechen. Die maximale Anzahl an Dimming-Zonen beträgt 500, die maximale Helligkeit wird mit 1.500 nits angegeben. Dazu nutzt man in diesem Jahr verbesserte Quantum Dots, die es ermöglichen, nun 98 % des Farbraums DCI-P3 abzudecken. Mit neuen Algorithmen bietet man eine bessere Farbwiedergabe.

Die TCL QM6K bieten auch Dolby Vision IQ.
Die TCL QM6K bieten auch Dolby Vision IQ.

Generell könne man die Hintergrundbeleuchtung der QM6K und kommender LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen wesentlich filigraner ansteuern. Es wundert nicht, dass sich TCL da als Marktführer im Segment für Mini LED versteht. Anno dazumal zählte man ja auch zu den Pionieren in diesem Bereich.

TCL QM6K: Das kosten die neuen Mini-LED-LCDs

Zu den weiteren Features der TCL QM6K zählen 144 Hz Bildwiederholrate und Support für ALLM, VRR sowie AMD FreeSync Premium. Als Prozessor dient der TCL AiPQ Pro. Für das Bild hat man 4K-Auflösung, HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision in petto. In Bezug auf den Ton spricht man bereits von 2.1-Systemen von Onkyo, die auch für Dolby Atmos und DTS Virtual:X gewappnet sind. Der Filmmaker Mode mit Dolby Vision sowie die Zertifizierung für IMAX Enhanced fehlen ebenfalls nicht.

Die TCL QM6K erscheinen mit bis zu 98 Zoll Diagonale.
Die TCL QM6K erscheinen mit bis zu 98 Zoll Diagonale.

Die TCL QM6K verwenden Google TV als Plattform, sodass ihr auf den Play Store und entsprechende Apps zugreifen könnt. Bislang liegen aber nur Preisangaben für die USA vor. Dort kommen die Mini-LED-TVs mit 50, 55, 65, 75, 85 und 99 Zoll auf den Markt. Die Preise bewegen sich zwischen 749,99 bis 3.499,99 US-Dollar. Vorbestellungen sind in den Vereinigten Staaten bereits für einige Modelle möglich. Die Vorbesteller erhalten dabei als Dreingabe die Soundbar TCL Q75H gratis.

Disney+: Streaming-Anbieter unterstützt in Kürze HDR10+

Der Streaming-Anbieter Disney+ wird bald HDR10+ unterstützen. Das ist auf der CES 2025 in Las Vegas bestätigt worden.

Allerdings kam diese Bestätigung nicht direkt von The Walt Disney Company, dem Unternehmen hinter Disney+, selbst, sondern von dem Leiter der Firma Communication Research Inc., Marc Finer, der im Namen der Organisation HDR10R+ Technologies LLC gesprochen hat. Laut Finer werde der Streaming-Anbieter jedenfalls schon bald auch HDR10+ unterstützen. Weitere Details glänzen jedoch noch durch Abwesenheit.

Disney+: Welche Inhalte erhalten HDR10+?

Deswegen ist z. B. aktuell auch offen, welche Inhalte denn genau bei Disney+ HDR10+ erhalten sollen. Man weiß also nicht, ob dies vielleicht den gesamten HDR-fähigen Katalog oder nur vereinzelte Titel betreffen soll. Bislang hatte der Streaming-Dienst ausschließlich auf HDR10 und Dolby Vision gesetzt. HDR10+ ist dabei ähnlich Dolby Vision ein dynamisches HDR-Format. Es ermöglicht also die Anpassung der Metadaten von Szene zu Szene bzw. sogar von Bild zu Bild. Dadurch kann man dem Originalmaterial besser gerecht werden.

Samsung hat The Frame Pro mit Neo-QLED-Technik vorgestellt.
Samsung hat The Frame Pro mit HDR10+ auf der CES 2025 vorgestellt.

HDR10+ spielt allerdings im direkten Vergleich mit Dolby Vision eine wesentlich kleinere Rolle. Das Format wird primär von Samsung forciert. Allerdings unterstützen es, zusätzlich zu Dolby Vision, auch Hersteller wie Panasonic und Philips. Samsung ist dabei der einzige große TV-Hersteller, der sich zugunsten von HDR10+ weiterhin im TV-Bereich Dolby Vision komplett verweigert.

HDR10+: Endlich aus dem Siegeszug?

Neben Disney+ unterstützen grundsätzlich auch Amazon Prime Video, Paramount+ und Apple TV+ sowie YouTube HDR10+. Als Achtungserfolge der letzten Zeit vermerkt man, dass die neuesten GPUs von Intel ebenfalls dafür bereit sind. Außerdem bietet etwa das Spiel „Dragon Age: The Veilguard“ Unterstützung für das Format. Allerdings hat das Spiel ganz andere Probleme, wenn ihr uns fragt, denn wir würden es Fans des Franchises keineswegs empfehlen.

Panasonic Avionics wiederum setzt HDR10+ inzwischen für seine In-Flight-Entertainment-Displays ein. Insofern gibt es da durchaus ein paar Schritte nach vorne, was den Standard betrifft.