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Lieferando liefert zur Pizza jetzt auch Konsolen und Spiele von GameStop

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GameStop liefert auch ab sofort Games, Konsolen und Merchandise auch via Lieferando. Allerdings hat die Sache auch einen Haken.

So könnt ihr bei GameStop inzwischen auch neue und gebrauchte Spiele sowie neue und gebrauchte Spielekonsolen wie die Sony PlayStation 5 und Xbox Series X|S bestellen und per Lieferando erhalten. Auch Merchandise dürft ihr euch auf diese Weise liefern lassen. Der Vorteil gegenüber dem Postversand? Die bestellten Artikel sind innerhalb von nur 35 Minuten auch schon bei euch – schneller als mancher digitale Download.

Doch kommen wir zum Haken an der Sache. Diese Kooperation greift nur in 16 Großstädten in Deutschland bzw. in Verbindung mit 19 Filialen von GameStop. Konkret sind das Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Aachen, Augsburg, Bonn, Braunschweig, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Kiel, Hannover, Münster, Nürnberg und Stuttgart. Dort könnt ihr euch via Lieferando rund 200 Produkte aus dem Vor-Ort-Sortiment liefern lassen.

Im Web findet ihr GameStops Angebot schon bei Lieferando.
Im Web findet ihr GameStops Angebot schon bei Lieferando.

Wir haben aber festgestellt, dass in der Lieferando-App von der Aktion derzeit noch nichts zu sehen ist. Im Web findet man immerhin schon einzelne GameStop-Filialen bei Lieferando. Wir nehmen daher an, dass die Filialen und die Bestellmöglichkeiten ab sofort nach und nach implementiert werden.

GameStop-Lieferung per Lieferando schon ab 20 Euro Bestellwert

Der Mindestbestellwert beträgt im Übrigen 20 Euro. Versandkosten fallen via Lieferando nicht an. Insofern habt ihr den Vorteil, dass die Waren schneller und möglicherweise auch günstiger zu euch gelangen. Voraussetzung ist eben, dass ihr in einer der genannten Städte wohnt. Ansonsten bleibt nur weiterhin der Weg zu einer Filiale oder die gewohnte Online-Bestellung.

Im Übrigen liefert auch MediaMarkt schon ausgewählte Technik über Lieferando. Insofern ist es durchaus möglich, dass diese Beispiele Schule machen und bei guter Annahme durch die Kunden noch weitere Händler auf den Zug aufspringen. Wir sind aber ein wenig skeptisch, da mehr und mehr Gamer ihre Inhalte nur noch rein digital erwerben.

„Grand Theft Auto VI“: Der Trailer zum Gaming-Blockbuster ist da

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Rockstar Games hat heute den ersten Trailer zum kommenden Spiel „Grand Theft Auto VI“ veröffentlicht. Der Titel erscheint jedoch später als erhofft.

So rechnte man bisher damit, dass „Grand Theft Auto VI“ alias „GTA VI“ noch 2024 auf den Markt kommen würde. Doch inzwischen haben die Entwickler verraten, dass es erst 2025 so weit sein wird. Zunächst kommt das Spiel, wie es schon bei den letzten beiden Teilen Tradition gewesen ist, für die aktuellen PlayStation- und Xbox-Konsolen auf den Markt – also in diesem Fall die PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Eine PC-Version ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dürfte aber deutlich später erscheinen. Das erste Video zum Spiel zeigt kein echtes Gameplay, sondern schneidet allerlei Cutscenes zusammen. Dabei wird der fiktive Bundesstaat Leonida als Szenario dienen und der Spieler kehrt in die Stadt Vice City zurück. Letzteres ist eine Fiktionale Variante von Miami.

Der Trailer hinterlässt jedoch auch viele Fragen: Wird Rockstar Games etwa noch stärker auf die Online-Einbindung setzen? Welche Geschichte steckt hinter den beiden Hauptfiguren? Und welche Neuerungen wird das Gameplay möglicherweise mit sich bringen?

„Grand Theft Auto VI“ war jahrelang in der Entwicklung

Das letzte Spiel der Reihe, „GTA V“, ist erstmals 2013 auf den Markt gekommen. Es hat sich zu einem der bestverkauften Videospiele aller Zeiten gemausert. Bis heute findet es reißenden Absatz, zumal es nach dem Erscheinen für die PlayStation 3 und Xbox 360 auch für die PlayStation 4 und Xbox One sowie später die PlayStation 5 und Xbox Series X|S portiert worden ist.

Wir nehmen an, dass auch „Grand Theft Auto VI“ reißenden Absatz finden wird. Ob es die Kritiker und Spieler am Ende genauso nachhaltig begeistern kann, muss der neue Titel allerdings erst noch beweisen. Vor der Veröffentlichung im übernächsten Jahr bekommen wir sicherlich noch mehr Material zu sehen.

Gewinnspiel: Wir verlosen 3x 50 Euro Amazon-Gutscheine (Adventskalender)

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Wir verlosen insgesamt drei Amazon-Gutscheine im Wert von je 50 Euro. Was ihr damit anstellen könnt, wird eigentlich nur von eurer Fantasie und dem Lieferstatus von Amazon eingeschränkt. 

Ein 50 Euro Amazon-Gutschein öffnet die Tür zu einer Welt voller Möglichkeiten. Stell dir vor, du schlenderst durch die virtuellen Gänge von Amazon, begleitet von der Vorfreude, etwas Besonderes für dich selbst oder als Geschenk für jemand anderen zu finden. Du könntest in der riesigen Bücherauswahl stöbern und vielleicht einen spannenden Roman oder ein inspirierendes Sachbuch entdecken. Vielleicht zieht es dich aber auch zu den neuesten Elektronik-Gadgets, wo du coole Kopfhörer oder nützliches Handy-Zubehör findest, die dein tägliches Leben bereichern.

Elektronik, Haushalt, Mode uvm.

Wenn du deinen Wohnraum verschönern möchtest, könntest du in den Haushaltswaren nach stilvollen Deko-Artikeln oder praktischen Küchenhelfern Ausschau halten. Vielleicht findest du auch in der Modeabteilung ein schickes neues Outfit oder ein Paar trendige Schuhe, die deinen Stil perfekt ergänzen. Oder du nutzt den Gutschein, um dich mit hochwertigen Beauty-Produkten zu verwöhnen, von luxuriöser Hautpflege bis hin zu elegantem Make-up.

Gönne dir und anderen Geschenke zu Weihnachten
Gönne dir und anderen Geschenke zu Weihnachten || Bild: Amazon

Für Unterhaltung sorgt Amazon ebenfalls: Mit einer großen Auswahl an Musik, Filmen und Serien kannst du dir gemütliche Abende zu Hause gestalten. Vielleicht entdeckst du eine neue Lieblingsserie oder ein Album deines Lieblingskünstlers. Für die aktiven Momente oder die Freizeitgestaltung mit der Familie gibt es eine breite Palette an Spielzeugen, Spielen und Sportausrüstung. Ob für drinnen oder draußen, es gibt für jeden etwas.

Für Genießer und Groumets

Und für die Genießer unter uns bietet Amazon eine exquisite Auswahl an Gourmet-Lebensmitteln und Getränken, von feinster Schokolade bis zu erlesenen Teesorten. Jeder Einkauf mit dem Gutschein wird zu einer Entdeckungsreise, auf der du deinen Interessen und Wünschen nachgehen und das Beste aus deinem Amazon-Erlebnis machen kannst.

Der hier verloste Gewinn wird von der 4kfilme.de-Redaktion gestellt! Amazon ist nicht in dieses Gewinnspiel involviert! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen! Wir verlosen an drei Gewinner:innen jeweils einen 50 Euro Amazon-Gutschein. Ihr könnt bis zum 11. Dezember 2023 – 23:59 Uhr am Gewinnspiel teilnehmen.


Gewinnspiel Nr. 05: Amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro

  • Gewonnen hat: Daniel S. aus Kehl. Herzlichen Glückwunsch. Deine Glückszahl war die 575.
  • Gewonnen hat: Rainer Z. aus Lübeck. Herzlichen Glückwunsch. Deine Glückszahl war die 3915. 
  • Gewonnen hat: Angelique E. Q. aus Bielefeld. Herzlichen Glückwunsch. Deine Glückszahl war die 523. 

Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen des Adventskalenders teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Adventskalender-Special!

XXL-Fernseher von Samsung zum XS-Preis! Q60C QLED TV in 75 und 85 Zoll

Ihr seid auf der Suche nach einem XXL-Fernseher zum überschaubaren Preis? Samsung und Saturn haben die Q60C 4K QLED TVs in 75 und 85 Zoll bis zu 35% reduziert! Jetzt zugreifen!

Der Samsung Q60C 4K QLED Fernseher ist in den Größen 75 und 85 Zoll erhältlich und bietet eine beeindruckende Bildqualität und moderne Technologien:

Samsung Q60C 4K QLED TV mit 75 Zoll nur 1.399 Euro auf Saturn.de Samsung Q60C 4K QLED TV mit 85 Zoll nur 1.949 Euro auf Saturn.de

Die wichtigsten Features des Samsung Q60C:

  • Quantum-Dot-Technologie: Sowohl das 75 Zoll als auch das 85 Zoll Modell verfügen über Quantum-Dot-Technologie, die bis zu 100 % Farbvolumen für satte Farben in verschiedenen Helligkeitsbereichen ermöglicht​​​​.
  • Quantum HDR: Diese Technologie bietet einen hohen Kontrastumfang und filmreife Bilder, was für ein beeindruckendes Seherlebnis sorgt​​​​.
  • AirSlim Design: Das filigrane Design des Fernsehers lässt ihn beinahe mit der Wand verschmelzen, was für eine elegante und moderne Optik sorgt​​​​.
  • Größe und Abmessungen: Der 85-Zoll-Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von 214 cm und Abmessungen ohne Standfuß von 1900.9 mm x 1085.7 mm x 26.9 mm. Der 75-Zoll-Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von 189 cm und Abmessungen ohne Standfuß von 1676.7 mm x 959.8 mm x 26.9 mm​​​​.
  • Bildqualität und HDR Typen: Beide Modelle bieten UHD 4K Bildqualität und unterstützen HDR10, HDR10+ und Hybrid Log-Gamma (HLG) für verbesserte Bildqualität​​​​.
  • Smart TV Funktionen: Ausgestattet mit dem Betriebssystem Tizen und einem Quantum Prozessor Lite 4K (Quad-Core), bieten diese Fernseher smarte Funktionen und eine reibungslose Benutzererfahrung​​​​.

Test: Renfield auf 4K UHD Blu-ray: Blutsauger jetzt mit Dolby-Atmos-Sound

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Im Kino war Renfield sicherlich nicht so prominent vertreten, wie andere Filme. Der Test der 4K UHD Blu-ray von Renfield zeigt, dass man sich dieses Juwel zumindest ins Heimkino holen sollte! 

Inhalt (75%)

Nicolas Cages Karriere der letzten 20 Jahre war … sagen wir es vorsichtig: wechselhaft. Aufgrund von finanziellen Notlagen nahm er bisweilen Jobs in billigen und noch billigeren Filmen an. Es dauerte nicht lange und seine ehemaligen Fans begannen, ihn die Reihe der Travoltas und Seagals abzuschieben. Doch damit täte man ihm Unrecht. Denn während ein Steven Seagal maximal lustlos agierte und ein Travolta nicht selten maximal unter bewusstseinserweiternden Mitteln zu stehen schien, während er Trashfiguren verkörperte, war Cage irgendwie anders.

Selbst bei den dümmsten Filmen hatte man immer das Gefühl, der verdiente Neffe von Francis Ford Coppola würde mit Inbrunst und Leidenschaft schauspielern. Und so kam es, dass zwischen diesen ganz B-, C- und Z-Movies ein paar echte Highlights zu finden waren. Cage brillierte in packenden Charakterrollen in Joe – Die Rache ist sein oder zuletzt in Pig. Dazu kamen ein paar Filme, in denen er sein eigenes Teilzeitimage genüsslich aufs Korn nahm. Nun darf er alles aufs Korn nehmen, das Blut in seinen Adern hat (sorry für den etwas lahmen Wortwitz). Als blutsaugender Vampir tut er endlich das, was er nach eigener Aussage wusste, dass er das eines Tages würde tun müssen. Als Herausforderung sozusagen. Ihm ging es darum, ob er der Figur, der so herausragende Schauspieler wie Bela Lugosi, Christopher Lee oder Gary Oldman ihren Stempel aufgedrückt hatten, noch weitere Aspekte würde hinzufügen können.

Lange eine erfolgreiche Zweckgemeinschaft: Dracula und Renfield
Lange eine erfolgreiche Zweckgemeinschaft: Dracula und Renfield || Turbine Medien

Dass Renfield überhaupt produziert wurde, ist ein kleineres Wunder, denn nach dem monetären Desaster von Tom Cruise‘ Die Mumie, stand es um das damals schon angedachte Projekt alles andere als gut. Obwohl es jetzt doch noch anders kam, ist es fraglich, ob bei Ren noch einmal weitergemacht wird. Denn mit einem weltweiten Einspiel von ca. 27 Mio. Dollar bei einem Budget von 65 Mio. Dollar ist auch dieser neuerliche Ausflug in die Universal-Monster-Welt alles andere als ein Erfolg. Und das ist bedauerlich. Denn über weite Strecken macht Renfield einen riesigen Spaß.

Die erste halbe Stunde ist so flott inszeniert, dass man nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Dass Hoults Charakter den Film aus dem Off mit mal lakonischen, mal deprimierenden Bemerkungen kommentiert, trägt ebenso zum Gelingen bei wie die wirklich toll umgesetzten Fights. Letzteres vor allem und gerade deshalb, weil sie roh und „unfertig“ wirken. Renfield ist eben kein Martial-Arts-Fighter, sondern ein Normale, der nach dem Genuss einiger Insekten Superkräfte bekommt. Und genauso stellen sich die Kämpfe dar. Unbeholfen, dafür aber kreativ. In jedem Fall spaßig zu schauen. Inhaltlich reflektiert der Film das Thema einer toxischen Beziehung zwischen Chef und seinem Mitarbeiter.

Mutter und Sohn Logo aus Renfield
Mutter Lobo redet auf Sohnemann Lobo ein || Turbine Medien

Und so beginnt es schon mit einer Selbsthilfegruppe für vergiftete Partnerschaften, in der die Schilderungen der bemitleidenswerten Mitglieder natürlich allesamt auch auf Renfield und seinen Boss zutreffen. Immer wieder bekommt Dracula ihn mit seinen Reden rum. Das kann man im ersten unreflektierten Moment als Verharmlosung toxischer und/oder gewalttätiger Beziehungen kritisieren, doch Renfield hat seine ganz eigene Lösungsstrategie, um die geschundenen Seelen der Selbsthilfegruppe-Mitglieder zu heilen. Ein Weg, der gleichzeitig dazu dient, der Hauptfigur ein wenig Absolution zu erteilen. Denn er ist (im Auftrag seines Chefs) zunächst nichts anderes als ein Serienkiller. Er tötet Menschen, um sie Dracula als Opfer zu bringen.

Das hinterlässt bei Renfield Spuren und Schuldgefühle. Und wenn man sich derer entledigen kann, indem man die Vergewaltiger, Schläger und Psychoterroristen dieser Welt beseitigt, ist das eine Win-win-Situation. Und funktionieren tut das, weil Nicholas Hoult seit Warm Bodies die perfekte Besetzung für derart ambivalente Figuren ist. Sein Schauspiel bringt stets eine verletzliche und bemitleidenswerte Note mit, die er zudem mit augenzwinkerndem Witz garniert. Als Zuschauer identifiziert man sich mit ihm, obwohl er üble Dinge tut. Wenn er voller Bewunderung zuschaut, wie Rebecca dem übelsten Schurken der Stadt die Stirn bietet, sieht man in seinen Augen, wie gerne er sich aus der Beziehung zu Dracula lösen würde. Und dieser Dracula wird von Nicolas Cage mit großem Spaß an der Freude porträtiert. Geht in der ersten halben Stunde vornehmlich Bedrohung von seiner Figur aus, beginnt er nach einer Dreiviertelstunde mit entsprechender Mimik und Gestik eine Art unterschwellig Komik zu integrieren, die schlicht großartig ist. Seine Reaktion auf Renfields Opfergabe-Ausflüchte ist geradezu grandios witzig. Ebenso viel Spaß hat er aber ganz offensichtlich an den blutrünstigen Szenen, die erstaunlich blutig geraten sind. Wenn er in Renfields Selbsthilfegruppe eine anständige Vampir-Mahlzeit einnimmt, werden auch Gorefans glücklich.

Bildqualität (90%)

Renfield wurde mit der Panavision Millennium DXL2 aufgezeichnet und ist auf der Eingangsseite damit ein nativer 8K-Film. Ausgehend davon wurde ein 4K-DI erstellt, das als Basis für die Kino- und auch für diese Heimkinofassung diente. Die UHD Blu-ray kommt zudem mit HDR10 und Dolby Vision als HDR-Grading, mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Im direkten Vergleich mit der Blu-ray ist die HDR-Scheibe etwas dunkler eingepegelt, wird aber niemals zu dunkel oder lässt gar Details im Schwarz versumpfen.

Dafür gelingen helle Bereiche klar besser durchzeichnet. Nimmt man den weißen Turm auf dem Gebäude bei 71’04, so überstrahlt dieser über die Blu-ray. Die HDR-Scheibe bildet ihn komplett ab und zeigt auch noch die horizontal verlaufenden Linien unterhalb der Spitze. Durchaus mehr Punch liefern die Spitzlichter, die aus Kerzenschein oder anderen punktuellen Lichtquellen bestehen. Schön zu erkennen auch beim rot glimmenden Dracula bei 5’06, dessen glühend-verkohlter Korpus in den roten Spitzlichtern eindrucksvoller vor sich hin glüht. Auch die Nachtansicht der Stadt bei 41’47 ist prägnant. Man kann die Scheinwerfer der Fahrzeuge deutlich besser differenzieren, die Lichter haben mehr Strahlkraft und die Rückleuchten sind roter. Den Marriot-Schriftzug im Hintergrund kann man über die Blu-ray kaum lesen, zumal er eher rosafarben erscheint. Die Farben sind auch Draculas Höhle (Kapitel vier) kräftiger. Das Rot kommt satter und das Grün ist ebenfalls knackiger. Allerdings geht der grüne Schein auf den neutral grauen Oberflächen etwas verloren. Hier bleibt die UHD-Disk etwas neutraler und nicht ganz so grünlich eingefärbt.

Beeindruckende Kontraste dank HDR bei "Renfield"
Die HDR-Scheibe bietet beeindruckende Kontraste || Turbine Medien

In puncto Auflösung erkennt man, dass die 4K-Disk eine 8K-Basis und ein 4K-DI hat. Denn bei den Kabeln oberhalb von der Laterne nach 34’44 kann man bis zum Verbindungsknoten noch erkennen, dass oberhalb zwei Kabel zusammenlaufen und es insgesamt fünf Kabel sind. Über die Blu-ray erkennt man auf Höhe des Verbindungsknotens nur drei Kabel. Die anderen beiden verschwimmen im Gesamtstrang. Auch die bronzefarbenen Spitzen auf dem blauen Zaun unten in der Mitte sind dreidimensionaler und plastischer als über die Blu-ray. Allerdings scheint hier in der Postproduktion des Films an sich auch noch stärker mit Filterungen gearbeitet worden zu sein.

Denn trotz des nativen 4K-Masters ist der Detailgrad zwar sichtbar, aber nicht exorbitant höher als bei der Blu-ray. Beim Encoding schlägt die HDR-Disk die bereits bessere Turbine-Blu-ray noch einmal. Sie zeigt das Rauschen in den nebligen Szenen bei schrägem Lichteinfall nach fünf Minuten noch sauberer und gleichmäßiger.

Tonqualität (85%)

Die Blu-ray von Universal bot „lediglich“ eine DTS-HD-High-Resolution-Spur in 7.1-Abmischung fürs Deutsche und eine 7.1 DTS-HD-Master-Fassung für den O-Ton. Die Turbine Disk liefert nun Dolby Atmos für beide Sprachen. Die DTS-HD-HR-/MA-Versionen der Blu-ray unterschieden sich dadurch, dass die deutsche Synchro trotz stärker Komprimierung insgesamt dynamischer und offener klang als die englische Fassung. Und so ist es jetzt auch bei der Atmos-Abmischung von Renfield. Auch hier ist die Synchro fetter, satter und dynamischer.

Und sie ist noch einmal hör- und spürbar wuchtiger als die High-Resolution-Variante der Universal-Scheibe. Die anfängliche Actionszene ist nach etwas über vier Minuten fast schon auf Referenzniveau dynamisch und macht einen höllischen Spaß. Gleiches gilt für alle lauteren und actionreicheren Szenen, aber auch für die leiseren Momente, die sehr atmosphärisch integriert werden. Akustisch die neue Blu-ray der alten damit wirklich deutlich überlegen. Auch die Dialoge haben noch etwas mehr Kraft und wir sind ja bislang nicht bei der Integration des 3D-Sounds. Hören wir uns „da oben“ um, so beginnt es mit einem kurzen Donnergeräusch nach etwas über zwei Minuten und Wusch-Sounds, während Renfield seine Insekten isst.

Die deutsche Dolby Atmos-Spur ist besser als die englische (Renfield 4K Blu-ray)
Der deutsche Atmos-Sound schläg sein englisches Pendant hörbar || Turbine Medien

Der Energiekreis, der Dracula bei 3’20 festhält, zischelt wunderbar von oben und zwei Minuten später gibt’s erneut einen zünftigen Gewitter-Donner. Die Musik wird außerdem immer mal wieder dynamisch dazugenommen, wenn es dramatisch wird. Bei Minute 13 gibt’s dann ein gruseliges Raunen und ein paar Vogelgeräusche. Innerhalb der Dracula-Cave tropft es zudem atmosphärisch von den Decken. Nach 20 Minuten hört man das Geklimper der Ketten und kurz darauf zirpende Zikaden. Als Nächstes folgen Schüsse in der Decke nach 23’30 und 23’40, die den Putz herunter bröckeln lassen. Noch dynamischer sind die abgefeuerten Salven nach 25’40.

Während der Auftritte von Dracula gibt es immer wieder Wusch-Sounds, die seine schnellen Bewegungen akustisch unterstützen. Bei 55’20 hört man in der Ferne einen Helikopter und Renfields Sprung in die Tiefe nach 65 Minuten wird ebenfalls von 3D-Sounds begleitet. Die Kampfsequenz zwischen den Miet-Apartments hätte allerdings vereinzelt noch mehr 3D Soundeffekte liefern können. Immer mal wieder scheint man Fledermäuse über die Heights flattern zu hören, wie bspw. nach 76 Minuten. Nach 78’50 tun sie das dann sehr effektvoll und im Hochtonbereich ziemlich dynamisch. Das gilt auch für das Knallen kurz darauf. Allerdings hätte es auch im Finale noch ein wenig mehr an Informationen auf den Höhenspeakern geben dürfen. Was indes stets am Start ist, sind Anteile des Filmscores, die dort oben für mehr Rundumatmosphäre sorgen.

  • Deutsch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (65%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (65%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial von Renfield ist identisch zu dem der Universal Blu-ray. Es enthält zunächst den Audiokommentar, der von Produzentin Samantha Nisenboim, Drehbuchautor Ryan Ridles und Crewmitgliedern gehalten wurde. Dazu gibt’s insgesamt acht entfernte und erweiterte Szenen sowie einige alternative Takes mit Improvisationen der Darsteller. Insgesamt sechs Featurettes warten zudem auf den Käufer der Blu-ray. „Dracula befreit“ kümmert sich vor allem um Cages Interpretation der ikonischen Rolle „Monster und Menschen: Hinter den Kulissen von „Renfield“ läuft etwas länger und kümmert sich neben den Figuren auch um die Drehorte und Kostüme. „Die Stufen der Verjüngung“ zeigt dann die Verwandlung vom völlig degenerierten Dracula zum scheinbaren Edelmann, den man kennt.

„Fleisch und Blut“ nimmt dann die Blut- und Goreeffekte auseinander, die gallonenweise Flüssigkeit verbrauchten und größtenteils praktisch erledigt wurden. „Unlautere Maßnahmen“ gibt Einblicke in die Choreografie der Stunt- und Kampfszenen und „Das Making-of einer unveröffentlichten Szene: Renfields Tanz!“ wirft einen Blick hinter die Realisierung einer erstaunlich aufwendigen Musical-Szene, die es leider nicht in den Film geschafft hat.

Testfazit Renfield 4K Blu-ray (82%)

Renfield ist angenehm kurz und ebenso kurzweilig. Die Neuinterpretation des Dracula-Mythos funktioniert auf mehreren Ebenen ziemlich gut und kombiniert Action, Grusel und Komik zu einem gelungenen Ganzen. Auch wenn der Verlauf der Geschichte konventionell und vorhersehbar ist, weiß die Idee mit der toxischen Beziehung zu gefallen. Und die Darsteller sind allesamt klasse. Selbst Awkwafina nervt dieses Mal nicht, wie sie es noch in Shang-Chi tat. Schade, dass dem Film im Kino nicht mehr Erfolg beschieden war. Diesen Dracula und diesen Renfield hätte man gerne noch öfter gesehen.

Technisch gesehen schlägt bereits die von Turbine encodierte Blu-ray jene von Universal – und das sowohl im Bild als auch im Ton, der nun in dynamischem Atmos vorliegt. Noch besser macht’s die UHD Blu-ray, die noch mal sattere Kontraste, eine sichtbar höhere Auflösung und etwas kräftigere Farben liefert. Der Atmos-Sound hätte gelegentlich noch etwas aktiver sein dürfen, da es optisch Möglichkeiten gegeben hätte. Wenn aber etwas von oben kommt, ergibt es Sinn. Schön, dass die deutsche Atmos-Fassung noch einmal dynamischer ist als der „alte“ DTS-HD-High-Resolution-Sound der Universal-Scheibe und nun richtig Gas gibt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 30. November 2023 Review am: 02. Dezember 2023
Erscheinungsjahr Film: 2023 Laufzeit: 94 Minuten
Filmstudio: Turbine Medien FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 & Dolby Vision Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG 4K OLED TV Testgerät Player: Panasonic UB9004

 

„Brot-und-Butter-OLED“ von LG ab 1.199 Euro in Größen zwischen 55 und 83 Zoll

LG und Saturn reduzieren die „Brot-und-Buttoer-OLEDs“ der C3-Serie und geben so einen zusätzlichen Anreiz, sich die Geräte näher anzusehen. Den C3 4K OLED TV ist derzeit ab 1.199 Euro in den Größen 55, 65, 77 und 83 Zoll im Angebot.

Manchmal ist das, was viel gekauft wird, einfach nur gut. Und wenn beliebte Geräte noch im Preis gesenkt werden, freut sich der Endkunde doppelt. Im Rahmen der Cyberweek hat Saturn die beliebteste Serie des Premium-Herstellers LG Electronic zum Teil drastisch reduziert. Die C3-Serie gibt es in 55, 65, 77 und 83 Zoll zu Preisen, die zum Teil die Konkurrenz hinter sich lassen. Ihr sucht ein hochwertiges TV-Upgrade mit modernem OLED.ex-Display inkl. Brightness Booster, alle wichtigen Gaming-Features, Dolby Atmos 3D-Sound, Dolby Vision Gaming uvm.? Hier habt ihr die Chance:

LG C3 OLED TV in 55 Zoll für 1.199 Euro auf Saturn.de LG C3 OLED TV in 65 Zoll für 1.599 Euro auf Saturn.de LG C3 OLED TV in 77 Zoll für 2.222 Euro auf Saturn.de LG C3 OLED TV in 83 Zoll für 3.222 Euro auf Saturn.de

Highlights des LG C3 OLED TV:

  1. Brightness Booster: Dieses Feature bietet bis zu 70% mehr Helligkeit gegenüber vorherigen Modellen, was für eine verbesserte Bildqualität sorgt.
  2. α9 Gen6 4K AI-Prozessor: Dieser fortschrittliche Prozessor unterstützt zahlreiche AI-Modi und verwendet KI-gestützte Deep Learning-Technologie, um Bild- und Tonqualität zu optimieren.
  3. Quick Media Switching VRR (QMS-VRR): Diese Funktion verhindert den kurzzeitig auftretenden schwarzen Bildschirm beim Wechsel zwischen verschiedenen Quellen über HDMI 2.1a-kompatible Anschlüsse. Zusätzlich sind Dolby Vision und Gaming-Features wie VRR, ALLM, AMD FreeSync und Nvidia G-SYNC integriert.
  4. AI Picture Pro Feature: Eine Bildverarbeitungstechnologie, die Objekte oder Gesichter erkennt und verfeinert, um eine realistischere HDR-Qualität zu bieten. Der Algorithmus zerlegt Bildinhalte in 20.000 Blöcke und passt Helligkeit sowie Farb-Tone-Mapping individuell an.
  5. AI Sound Pro: Bietet virtuellen 9.1.2-Surround-Sound über das integrierte Lautsprechersystem des Fernsehers und analysiert Audioinhalte nach Genre, um Frequenzkurven anzupassen. Einfache Verbindung mit den neuesten LG Soundbars ist möglich, die Mehrkanal-Surround-Sound mit IMAX Enhanced powered by DTS:X liefern.

PlayStation Store: Nutzer verlieren Zugriff auf weitere, gekaufte Filme und Serien

Sony schneidet Nutzer des PlayStation Store von gekauften Inhalten ab. Dieses Mal geht es um Titel von Discovery.

Wer digitale Inhalte erwirbt, erhält viel Komfort. Digital erworbene Filme und Serien lassen sich geräteübergreifend abrufen und man muss keine Regale im Wohnzimmer unterbringen, um unzählige Discs zu verstauen. Doch die schöne, neue digitale Welt hat auch Nachteile. So erwirbt man letzten Endes nur eine Lizenz zur Nutzung – und mit Pech kann man jene auch wieder verlieren.

Sony bietet in diesem Zusammenhang seit 2021 nicht mehr den Kauf von Filmen und Serien über den PlayStation Store an. Schon 2022 gab es da Ärger, weil Kunden Zugriff auf ihre gekauften Titel von StudioCanal den Zugriff verloren haben – auch in Deutschland. Erstattungen oder Gutschriften hat es nicht gegeben. Jetzt trifft es auch die Inhalte von Discovery, wie Sony selbst mitgeteilt hat.

Nutzer verlieren bald den Zugriff auf weitere, gekaufte Filme und Serien.
Nutzer verlieren bald den Zugriff auf weitere, gekaufte Filme und Serien.

Die entsprechenden Lizenzen sind ausgelaufen, Anschlussvereinbarungen gibt es nicht und erneut gehen die Käufer der Inhalte leer aus. Sie verlieren also den Zugriff auf ihre Inhalte und sind auch das Geld los. Stichtag ist hier im Übrigen der 31.12.2023. Ab jenem Datum fallen rund 1.318 Inhalt heraus.

Digital oder Disc: Beides hat Vor- und Nachteile

Kein Wunder vielleicht, dass erst kürzlich der Regisseur Christopher Nolan Interessierten an seinem Film „Oppenheimer“ riet, lieber die Disc zu erwerben. Nur so sei garantiert, dass der dauerhafte Zugriff auch wirklich bestehen bleibe. Bedauerlicherweise zeigt das Beispiel Sony bzw. PlayStation Store, dass er damit durchaus recht hat und man nicht die Gefahr unterschätzen sollte, am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Wir haben „Oppenheimer“ im Übrigen kürzlich auf UHD Blu-ray getestet und für exzellent befunden. Insofern macht man bei der Disc, zumindest aus technischer Sicht, wirklich wenig falsch.

Sony bringt beliebte Soundbar-Kombi HT-S20R zurück auf den Markt!

Sony bringt das beliebte Soundbar-Bundle HT-S20R zurück! Kurz vor Weihnachten bietet euch die Kombination aus Soundbar, Subwoofer und Rear-Lautsprechern ein optimales Sound-Upgrade für euren Fernseher.

Sony bietet zum 1. Dezember 2023 wieder die Soundbar-Kombination HT-S20R an. Das Komplettsystem wurde bereits 2020 in den Handel gebracht und jetzt nach einer Verkaufspause wieder reaktiviert. Die Sony HT-S20R Soundbar kostet 249.99 Euro und wird bereits von mehreren Händlern angeboten. Doch was macht dieses System eigentlich so besonders, dass es Sony von den Toten auferweckt? Wenn wir uns durch die Spezifikationen lesen, deckt die HT-S20R eigentlich die meisten Nutzungsszenarien ab und liefert dem Nutzer einen günstigen und einfachen Einstieg in die Welt des Surround-Sounds.

HT-S20R: Soundbar, Subwoofer + Rear-Lautsprecher

Wir sprechen hier eher von einem Set oder einer Kombo, da wir bei der Sony HT-S20R nicht nur eine Soundbar, sondern auch einen Subwoofer sowie zwei Rear-Lautsprecher im Lieferumfang wiederfinden (zzgl. Kabel, Dokumentationen und Fernbedienung). Das auf 5.1-Kanal-Sound ausgelegte System unterstützt ausschließlich Dolby Digital-Soundformate sowie LPCM 2-Kanal-Sound sowie Audiodateien in WAV, MP3 und WMA (USB-Anschluss). Über HDMI (ARC), einen optisch-digitalen Eingang, einen analogen Audioeingang (Stereo 3.5mm Klinke) und USB finden Audiosignale ihren Weg auf die Sony HT-S20R. Mit Bluetooth 5.0 wird auch eine drahtlose Übertragung von Musikstücken angeboten.

Sony HT-S20R Soundbar: 400 Watt Heimkino-Upgrade

Die Sony HT-S20R 5.1 Soundbar-Kombo bestehend aus Klangriege, Subwoofer und Rear-Lautsprechern
Die Sony HT-S20R 5.1 Soundbar-Kombo bestehend aus Klangriege, Subwoofer und Rear-Lautsprechern

Insgesamt bringt die Sony HT-S20R eine maximale Klangleistung von 400 Watt in euer Wohnzimmer. Eine Besonderheit, die zu erwähnen wäre ist, dass nicht die Soundbar, sondern der Subwoofer als „Haupteinheit“ fungiert. Bedeutet, alle Anschlüsse inkl. USB an der Front, liegen am Subwoofer an. Die Soundbar sowie die Rear-Lautsprecher werden entsprechend mit farbcodierten Anschlüssen am Subwoofer angeschlossen. Eingerichtet ist die Sony HT-S20R in wenigen Minuten nach dem Auspacken. Über die Fernbedienung lässt sich das System schnell auf die Inhalte und Situationen anpassen. So gibt es z.B. für jeden Soundmodus einen eigenen Knopf (Cinema, Musik, Sprache, Nacht).

Insgesamt finden wir das akustische Komplettpaket von Sony recht ansprechend. Bei dieser Ausstattung und Lieferumfang, müssen wir jedoch unweigerlich an die Ultimea Poseidon D60 denken, die ein paar zusätzliche Features mit sich bring und zudem deutlich günstiger ist (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beitrags nur 139.99 Euro dank 40 Euro Coupon auf Amazon). Aber wer sich gerne auf die Qualität von Sony verlässt und sein Heimkino-Setup auch mit anderen Komponenten des japanischen Herstellers betreibt, der wird sich mit der HT-S20R womöglich wohler fühlen.

Preis: € 161,35 Bester Preis
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Zuletzt aktualisiert am 18. August 2026 um 10:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Test: Oppenheimer auf 4K Blu-ray im Test: Mehr Dynamik geht nicht!

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Wir testen „Oppenheimer“ auf 4K UHD Blu-ray. Ist der jüngste Streich von Christopher Nolan sehenswert und wenn ja, wie steht es um die Wiederteilbarkeit des Films? Wir bewerten zudem Bild- und Audioqualität von „Oppenheimer“. 

Inhalt (100%)

1.029 und 1.085 – das sind die Zahlen, die Christopher Nolan bislang bei seinen beiden erfolgreichsten Filmen schrieb. 1,02 und 1,08 Mrd. Dollar spielten The Dark Knight und The Dark Knight Rises an den internationalen Kinokassen ein. Freilich als Popkultur-Filme, die aus einem beliebten Comic-Universum stammen und auf rasante Action sowie haarsträubende Spezialeffekte setzten. Nachdem Nolan das Post-Covid-Kino mit Tenet wieder aus dem Koma erweckt hatte, freuten sich viele auf sein nächstes Werk. Als klar wurde, dass dies ein Biopic über den Wissenschaftler sein würde, der als „Vater“ der Atombombe gilt, wurde es zunächst still. Waren es neben den Batman-Filmen nicht vor allem vielschichtige (SciFi)Thriller mit doppeltem Netz und dreifachem Boden, die das Publikum (und deren Gehirnschmalz) in ihren Bann zogen? Würde ein drei Stunden dauernder Film über eine reale Person überhaupt eine Faszination ausüben können?

Nicht wenige vermuteten im Vorfeld den ersten echten Flop aufseiten des Regiewunderkinds oder lupften zumindest mal eine Augenbraue. Doch die Kritiker und Pessimisten hatten nicht mit der Sprengkraft einer Kinokombination gerechnet, die kaum dynamischer hätte ausfallen können. Wie schon in der entsprechenden Rezension erwähnt, haben sich die zwei extrem unterschiedlichen Filme zu einem Paket entwickelt, das sich gegenseitig massiv befruchten konnte. Angestachelt durch das in allen Medien durchgenudelte Barbenheimer fanden vermutlich auch viele den Weg in die Lichtspielhäuser, die tendenziell nicht zwingend in ein Biopic über Robert Oppenheimer gegangen wären. Am Ende standen 950 Mio. Dollar Kinoeinspiel unter dem Strich (bei „nur“ 100 Mio. Dollar Budget) und Nolan hatte nach Memento seinen profitabelsten Film vollbracht. Was umso mehr verwundert, da Nolan mit Oppenheimer nach dem Zerwürfnis mit Warner zum ersten Mal seit über 20 Jahren zu einem anderen Studio wechselte.

Niels Bohr gibt Oppenheimer einen entscheidenden Rat (das mit dem Apfel war allerdings knapp)
Niels Bohr gibt Oppenheimer einen entscheidenden Rat (das mit dem Apfel war allerdings knapp) || Universal Picture
Möglich, dass ein ähnliches Konzept zu einer anderen Zeit nicht im gleichen Maße aufgegangen wäre. Möglich sogar, dass Nolans Oppenheimer gefloppt wäre, hätte er ihn vor drei Jahren anstelle Tenet ins Kino gebracht. Fernab von Möglichkeiten, Eventualitäten und Hypothesen darf man aber festhalten, dass der dreistündige Film stellvertretend für eine Vielzahl ähnlich gelagerter, hervorragend inszenierter, im Kino aber untergegangener Werke mit Arthaus-Touch die Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdiente. Denn Oppenheimer fesselt. Und das nicht zu knapp. Denn was sich vor dem Zuschauer in den drei Stunden entfaltet, ist ein an Spannung kaum zu überbietendes Szenario, das aus historischen Ereignissen ein Maximum an Dynamik und Thrill holt. Und das, obwohl man weiß, wie die Geschichte ausgeht, bzw. worauf es hinausläuft. Nolan fackelt hier (bis auf den unvermeidlichen Knall) kein Actionfeuerwerk ab, sondern konzentriert sich auf die Charaktere.
Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs entfaltet sich die Story, die den unterschiedlichen politischen Einstellungen der Protagonisten ebenso Rechnung trägt wie deren persönlichen Befindlichkeiten und den historischen Fakten. Nolan wäre aber nicht Nolan, wenn er das Ganze nicht etwas anders erzählen würde als andere. Wie schon bei Tenet lässt er Oppenheimer alles andere als linear verlaufen. Unfassbar gut geschnitten (da ruft der Oscar) greifen die verschiedenen Zeitebenen erst nach und nach ineinander und erzählen den Film auf unnachahmliche Art und Weise. Das als profanes Mittel abzuwerten, eine an sich eher wenig aufregende Geschichte spannend zu halten, wird weder den Figuren gerecht, noch der Erzählung an sich. Denn auch ohne profundes Wissen in Quantenphysik bereitet der Film die wissenschaftlichen Hintergründe spannend wie ein Thriller auf.
Vom Unterstützer zum Gegner: Lewis Strauss richtet seine Fahne nach dem Wind
Vom Unterstützer zum Gegner: Lewis Strauss richtet seine Fahne nach dem Wind || Universal Picture
Oppenheimer verknüpft auf innovative Art und Weise drei Zeitebenen miteinander: Oppenheimers Werdegang zum führenden Wissenschaftler der Quantenphysik, die ihn für ein paar Jahre auch nach Deutschland führte; der Weg zum Bau und Zünden der ersten Atombombe und die Zeit, die dem „nuklearen Urknall“ folgte. Nolan konzentriert und fokussiert sich vollkommen auf seine Figuren. Und davon gibt’s reichlich. Innerhalb der drei Stunden Laufzeit müssen Wegbegleiter, Wissenschaftskollegen, Politiker, Gegenspieler und nicht zuletzt die Frauen Oppenheimers vorgestellt und beleuchtet werden.
Und das gelingt geradezu famos. Während einem in den allermeisten Actionspektakeln abseits von 2 bis 3 Figuren der Rest zwischen herzlich und vollkommen egal ist, schafft Nolan Raum für ein gutes Dutzend relevanter Charaktere. Natürlich spielt ihm in die Karten, dass er das Who’s who der Filmindustrie versammeln konnte, und diese weitgehend für deutlich geringere Gagen als sonst üblich agieren. Angefangen bei Cillian Murphy als Oppenheimer über Emily Blunt und Florence Pugh in den Rollen der beiden wichtigsten weiblichen Bezugspersonen, bis hin zu Robert Downey jr. als Intrigant Lewis Strauss, Matt Damon als General Groves, Kenneth Brannagh als Niels Bohr oder Gary Oldman als Präsident Truman, geht hier wohl der feuchte Traum eines jeden Regisseurs in Erfüllung. Die Präsenz, die von all diesen Darstellerinnen und Darstellern ausgeht, ist enorm und fördert die Bindung an die Figuren. Ein Dialog wie der Erste zwischen Oppenheimer und Groves nach 45 Minuten ist derart, brillant geschrieben, pointiert vorgetragen und packend gespielt, dass 90 Prozent der Filme da draußen sich die Finger nach solch einer Szene lecken würden.
J. Robert Oppenheimer am Ort des Geschehens
J. Robert Oppenheimer am Ort des Geschehens || Universal Picture
Oppenheimer selbst war sicherlich eine streitbare Persönlichkeit. Definitiv mit narzisstischer Persönlichkeit ausgestattet, im Privaten alles andere als monogam unterwegs und als politisch links eingestellter Mensch durchaus bisweilen radikal in seiner Haltung. Murphy porträtiert die zerrissene Person mit einer Inbrunst und einem Charisma, dass man bisweilen staunend vor dem TV oder der Leinwand sitzt. Dieser Fokus, der wie ein Brennglas auf der zentralen Figur sitzt, bewirkt eine unglaubliche Faszination für den Film an sich. Und sie lässt Raum für unterschwellige Kritik an den USA. Speziell die Tatsache, dass man Oppenheimer trotz seiner Nähe zum Kommunismus (bzw. zumindest einigen sehr offen kommunistisch eingestellten Personen) nur zu gerne ins Manhattan-Projekt holte, um einfach „schneller als die Nazis“ zu sein, schält aus der Erzählung heraus reichlich Kritik gegenüber dem ambivalenten bis scheinheiligen Verhalten der USA.
Nur typisch, dass man Oppenheimer (als man ihn nicht mehr für so nützlich erachtete) exakt jene Dinge zur Last legte, über die man Jahre zuvor noch so generös weggesehen hatte. Tja, und dann sind sie vorüber, die drei Stunden Film. Und man fragt sich, warum man Nolan eingangs nicht zugetraut hat, einen Film zu inszenieren, der das oberflächliche Spektakel gegen ein Charakterstück austauscht. Dass der Regisseur in Oppenheimer keinerlei! CGI anwenden musste, um seine Vision zu präsentieren, wird fast zur Fußnote, beeindruckt in der Reflexion aber umso mehr. Auch wenn, wie für kurze Zeit mal herumgeisterte, keine echte Atombombe gezündet wurde. So weit geht selbst ein Christopher Nolan nicht. Lobend zu erwähnen, ist der Score, der erneut von Ludwig Göransson kommt, den Nolan auch schon bei Tenet ans Werk ließ. Der Schwede erschafft durch seine Kompositionen eine kongeniale Dynamik (mal traumwandlerisch, mal dramatisch, mal triumphal), welche die Bilder dermaßen kraftvoll unterstützt, dass man mit Gänsehaut zurückbleibt.

Bildqualität (90%)

Wie oben bereits beschrieben, bekommt man auch bei Oppenheimer gewohnte Kost von Christopher Nolan. Zum Einsatz kam eine Mischung aus analogen 65mm-/IMAX- und analogen 35-mm-Kameras. Wie bei Nolan gewohnt, wechselt das Bildformat zwischen „Vollbild“ 1,78:1 und 2.20:1. Drei verschiedene Panavision-65-mm-IMAX-Geräte kamen zum Einsatz und daneben noch die Arriflex 435 (für die Zeitlupenszenen) und die Panavision Panaflex System 65. Vom Gesamtmaterial wurde eine 4K-Kette erstellt. Universal gradete für die Disk dann mit HDR10 und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum.

Im laufenden Bild zeigt sich erst einmal ein in Teilen doch sichtbar dunklerer Look. Das nimmt der etwas grünlich wirkenden Anfangsszene mit Murphy zwar die Farbigkeit und liefert satter schwarze Haare, aber ein wenig düster ist es schon. Auf der anderen Seite gibt’s das deutlich besser durchzeichnete Feuergebilde nach 45 Sekunden, das zudem durch das bessere Encoding und die höhere Farbtiefe auch authentischer gekörnt ist und ohne Banding auskommt.

Das Bild der HDR-Disk bietet analogen Look mit Formatwechseln
Das Bild der HDR-Disk bietet analogen Look mit Formatwechseln || Universal Picture

Auch bei der Explosion nach 115’51 sieht man über die HDR-Scheibe wesentlich mehr im Feuer als über die überstrahlende Blu-ray. Ebenfalls deutlich besser ist das Filmkorn bei 16’36 im Himmel aufgelöst, wo die Blu-ray völlig aus dem Tritt geriet. Hier sieht man bei den Gittern im Kirchturm auch erkennbar mehr Auflösung. Die etwas dunklere Abstimmung sorgt in den gut ausgeleuchteten Tageslichtszenen indes für einen knackigeren Kontrast und blaueren Himmel. Das macht im gut verdunkelten Heimkino schon richtig Spaß. Bei 59’56 erkennt man am Häuschen oben rechts auch wieder mehr Details.

So sieht man, dass es sich um zwei parallel verlaufende Kabel und nicht um eins handelt. Auch die Schrift auf dem Schild ist besser erkennbar. Die Blockartefakte bei 111’19 zeigt die HDR-Disk ebenfalls nicht, was hier wirklich für mehr Ruhe sorgt – auch wenn die Spitzlichter in dieser Szene wirklich mehr Punch haben dürften. Abgesehen vom eher konservativen HDR-Grading hängt die 4K-Disk die Blu-ray aber vor allem in der authentischen Wiedergabe der analogen Filmkörnung sowie immer dort ab, wo die Blu-ray echte Fehler produziert.

Tonqualität (100%)

Dass Christopher Nolan kein Fan von 3D-Tonspuren ist, weiß man mittlerweile. Und so gibt’s auch für Oppenheimer „nur“ herkömmliche Surround-Tonspuren. Fürs Deutsche liefert man DTS in 5.1 und für den O-Ton DTS-HD-Master in 5.1. Spannend ist beim Regisseur oft, wie das Soundeffekte-Stimmvolumen-Verhältnis ist. Denn nicht selten lässt Nolan die Dialoge in den Hinter-, bzw. die Musik in den Vordergrund mischen. Bei Tenet war das vor allem im O-Ton bisweilen so drastisch, dass man die Dialoge nur mühsam verstehen konnte. Doch hier geht’s harmonischer zu.

Aber von vorn: Schon die Regentropfen direkt zu Beginn klingen super atmosphärisch. Und was an Dynamik, Bassgewalt und Intensität abgefeuert wird, wenn die Explosion (bzw. Teile davon) nach einer Minute gezeigt wird, schlägt JEDE! Tonspur der letzten Monate in puncto Druck, Lautstärke und Vehemenz. Wer hier noch gegen eine „achsokomprimierte“ dts-Spur wettert, der höre sich Oppenheimer mal im Vergleich zu den am Mischpult tot komprimierten Disney-Atmos-O-Ton-Spuren der letzten Jahre an. Auch wenn Nolan Atmos verweigert – das, was er hier abmischen ließ, ist allererste Sahne.

Selten wurde ein Film derart dynamisch vertont wie Oppenheimer
Selten wurde ein Film derart dynamisch vertont wie Oppenheimer || Universal Picture

Natürlich ist der Film über weite Strecken dialogzentriert. Dennoch setzt er in Rückblenden oder Flash Forwards immer wieder Akzente. Nicht nur einmal gibt’s kurze Einschübe der Explosion; nicht nur einmal donnert es, während Oppenheimer im Bett liegt und Dinge visualisiert. Dazu gesellt sich eine beständig aktive Surroundspur, die sämtliche Soundeffekte wunderbar unterstützt. Sich das spätabends mit empfindlichen Nachbarn anzuhören, dürfte für schnelles und energisches Klingeln an der Wohnungstür sorgen. Und damit sind wir bei einem Manko: Man kann den Film eigentlich nicht Nachbarschafts-kompatibel leise anschauen.

Denn wenn man so weit zurückdreht, dass die Soundeffekte erträglich laut sind, kommen Dialoge einfach zu leise zum Ohr – ein ähnliches Thema also wie bei Tenet. Im dedizierten Heimkino und ohne unmittelbare Nachbarn dürfte die DTS-Spur aber für die nächsten Monate als Referenzscheibe genutzt werden. Spätestens mit der Sequenz nach 118 Minuten, wenn die Schallwelle zu den Zuschauern der Explosion vordringt.

  • Deutsch: DTS (100%)
  • Englisch: DTS HD-Master (100%)

Bonus (100%)

Das Bonusmaterial von Oppenheimer liegt komplett auf der dritten Blu-ray, die dem Set enthalten ist. Dort finden sich dann neben dem Trailer noch vier Featurettes. Eines davon ist ein Q&A mit der Presse vom Juli 2023, das rund eine halbe Stunde läuft. Mit von der Partie ist auch der Autor der Buchvorlage sowie einige Wissenschaftler. Da der Interviewer verhältnismäßig gute Fragen aufwirft, ist die Runde durchweg spannend und liefert auch Antworten, mit denen man nicht gerechnet hatte. Im ersten Featurette geht es um die Entstehung des Films selbst. Aufgeteilt in sieben Kapitel läuft das Making-of 73 Minuten und taucht wirklich tief in die Hintergrundgeschichte sowie die Motivationen von Nolan ein.

„Innovationen beim Film“ kümmert sich knapp zehn Minuten lang um die analoge Filmtechnik, die Nolan für Oppenheimer einsetzte. Hier kommt unter anderem Kostas Theodosiou zu Wort, der als leitender Kolorist bei FotoKem arbeitet und es geht vor allem um die spezielle Anforderung, 65-mm-Schwarz-Weiß-Film von Kodak zu bekommen. Denn dieses Format wurde jahrzehntelang nicht mehr hergestellt und auch seit Ewigkeiten nicht mehr prozessiert. Offenbar war das Risiko nicht gering, dass in diesem (Lern)Prozess durchaus das Filmmaterial hätte zerstört werden können. Mit „Das Ende aller Kriege: Oppenheimer & die Atombombe“ bekommen wir noch einmal einen knapp anderthalbstündige Doku über Oppenheimer, die auch deutsch voiceovert werden kann.

Gesamtbewertung Oppenheimer (96%)

Oppenheimer liefert Erzähl- und Schauspielkino auf allerhöchstem Niveau. Was Nolan hier an Figurenkonzentration und spannender Aufbereitung der bekannten Geschichte in Verbindung mit einem kongenialen Schnitt abliefert, ist grandioses Kino. Und dazu braucht’s gar nicht den üblichen Nolan-Bombast, sondern gute Schauspieler (die’s gleich im doppelten Dutzend gibt), fokussierte Inszenierung und überwältigende Bilder. Der beste Film des Jahres? Ja, der beste Film des Jahres!

Der äußerst dynamisch Sound tut sein Übriges zum Gelingen dazu. Dass hier „nur“ eine DTS-Spur fürs Deutsche genutzt wurde, ist zu keiner Zeit ein Mangel. Besser klang zuletzt kein Film. Die UHD Blu-ray schlägt die teils mit Artefakten kämpfenden Blu-ray dazu deutlich.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 22. November 2023 Review am: 02. Dezember 2023
Erscheinungsjahr Film: 2023 Laufzeit: 180 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,78:1 / 16:9
2,20:1 / 16:9
Tonspur:
Deutsch DTS
Deutsch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Apple TV: Aktuell gibt es jeden Tag einen neuen Film-Deal

Apple hat bei Apple TV eine Art Adventskalender für Filme gestartet. Täglich gibt es ein neues Kracher-Angbot.

Beispielweise hatte man Freitag mit „The Flash“ begonnen. Den Superheldenfilm aus dem Jahr 2023 konntet ihr für 4,99 Euro ergattern – in 4K mit Dolby Vision und Dolby Atmos. Heute ist wiederum der spanische Animationsfilm „Mumien – ein total verwickeltes Abenteuer“ für 4,99 Euro erhältlich.

„Adventskalender“-Angebote auf Apple TV / iTunes

Es lohnt sich die Deals täglich zu checken, denn jeden Tag gibt es einen neuen Film. Man darf da auch auf etwas aktuellere Titel hoffen, denn bisher waren die ersten Deals jeweils auf Filme aus dem Jahr 2023 bezogen. Da hat natürlich jeder so seine eigenen Favoriten bzw. Hoffnungen. Wir würden uns etwa über „Asteroid City“ von Wes Anderson oder „Super Mario Bros.“ in einem der täglichen Deals sehr freuen. Reduzierte 4K UHD Filme auf Apple TV / iTunes ab 3.99 Euro findet ihr auch in unserem Special!

Da muss man sich eben überraschen lassen. In den letzten Jahren landeten in Apples Adventskalender ab und an auch vergünstigte Film-Bundles. Auch da könnt ihr euch also Hoffnungen auf den ein oder anderen Deal machen. Zu beachten ist, dass die Streams natürlich nicht mit der Bild- und Tonqualität einer guten Ultra HD Blu-ray mithalten können. Daran hat ja vor kurzem auch erst Regisseur Christopher Nolan in Bezug auf „Oppenheimer“ erinnert.

Apple TV: Besser als Google und Amazon

Wir sind jedoch der Meinung, dass die Bild- und Tonqualität via Apple TV, früher auch als iTunes bekannt, besser ist als z. B. in den digitalen Stores von Google oder Amazon. Apple bietet hier doch die höheren Bitrates und eine optimierte Kompression an. Und wenn man dann den ein oder anderen 4K-Film für 4,99 Euro ergattern kann, sagt man vielleicht auch nicht „nein“?

Generell laufen in der Apple TV App bzw. via iTunes Filme und iTunes Serien immer wieder Angebote. Da lohnt sich also teilweise das Stöbern, zumal sich dort auch viele Inhalte in HD oder 4K finden, die es auf Disc bedauerlicherweise nicht in den erhöhten Auflösungen gibt.