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LG Display: Neue OLED-Größen mit 32, 34 und 39 Zoll für Monitore

LG Display hat die Roadmap für ihre zukünftigen OLED-Entwicklungen bekanntgegeben. Bald werden OLED-Displays in 32, 34 und 39 Zoll für Monitore produziert. Auch die Größenauswahl an transparenten OLED-Displays wird erweitert.

LG Display konnte bislang nur OLED-Displays in den Größen 27 Zoll (16:9 Bildverhältnis) und 45 Zoll (21:9 Bildverhältnis) liefern, wenn es darum ging, der Monitor-Division bei LG Electronics sowie von dritten Partnern zu bedienen. Der Sweetspot, der für Gaming und Arbeit sicherlich genau zwischen diesen beiden Größen liegt, hatte LG Display bislang verpasst. Doch wie das Unternehmen jetzt in einem Strategie-Meeting bekanntgegeben hat, wird man schon bald Geräte mit 30+ Zoll zur Verfügung stellen können.

32, 34 und 39 Zoll OLEDs für Monitore und TV

Dabei werden die bestehenden Zollgrößen um 32 Zoll im 16:9 Bildverhältnis, sowie 34 Zoll und 39 Zoll im 21:9 Widescreen-Format erweitert. Bei den beliebten 34 Zöllern wird man sich somit schon bald zwischen Samsung QD-OLED oder einem WRGB-OLED von LG entscheiden müssen. Zudem ist es gut möglich, dass das 32 Zoll-Modell, aufgrund seines Seitenverhältnisses, auch als OLED TV, also mit integriertem Tuner und webOS-Betriebssystem zum Einsatz kommt. Z.B. in der zweiten Generation des Koffer-TVs, der kürzlich vorgestellt wurde.

Die LG Display OLED-Roadmap für 2023 und darüber hinaus
Die LG Display OLED-Roadmap für 2023 und darüber hinaus || Bild Thelec

Neue OLED-Größen bereits auf der IFA 2023?

Das erweiterte Produktangebot wurde letzte Woche von LG Display’s Geschäftsführer Yeo Jun-ho auf dem K-Display Business Forum im COEX in Seoul vorgestellt und von der koreanischen Zeitung The Elec berichtet. LG Display, Lieferant von WOLED-Panels für LG Electronics, Acer, Asus, BenQ, Philips, Sony, Panasonic und andere Marken, gab nicht bekannt, wann es plant, mit der Massenproduktion der neuen OLED-Größen zu beginnen. Es ist jedoch zu erwarten, dass im Januar auf der CES 2024 möglicherweise erste Produktankündigungen für Verbraucher gemacht werden. Wenn wir Glück haben, werden wir sogar bereits zur IFA 2023 in Berlin (Anfang September) erste Informationen erhalten.

Transparente OLED-Displays in 30 und 77 Zoll

LG Display bestätigte zudem, dass es plant, die Größen 30 Zoll und 77 Zoll zu seinem Sortiment an transparenten OLED-Panels hinzuzufügen. Das 77-Zoll-Modell wird Ende 2023 in die Massenproduktion gehen.

„Wir erwarten, dass bei Einführung der 30- und 77-Zoll-Modelle die Voraussetzungen geschaffen werden, transparente Displays nicht nur im kommerziellen, sondern auch im allgemeinen häuslichen Umfeld einzusetzen. Wir haben die Transparenzrate von OLEDs von zuvor 40% in diesem Jahr auf 45% erhöht und planen, diese in Zukunft weiter zu steigern“, erklärte Yeo Jun-ho, Geschäftsführer von LG Display, laut der Zeitung The Elec.

„Früher dachten wir bei der Erweiterung der OLED-Lösungen hauptsächlich an Fernsehgeräte. Doch jetzt orientieren wir uns aufgrund von Lebensstiländerungen auch an mittelgroßen und transparenten OLEDs“, fügte er hinzu.

Gaming-Markt in Deutschland: Verkaufszahlen der PlayStation 5 explodieren

Der Gaming-Markt hat sich im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland positiv entwickelt. Grund sind vor allem die Verkaufszahlen der PlayStation 5.

So war die PlayStation 5 nach Erscheinen Ende November 2020 im Grunde dauerhaft ausverkauft. Erst ab Ende 2022 bzw. Anfang 2023 hat sich die Verfügbarkeit signifikant verbessert. Jetzt gibt es die Konsole im Grunde ganz normal im Handel zu kaufen. Das zeigt sich auch an den Verkaufszahlen im Jahresvergleich. Laut den Marktforschern der GfK haben sich die Verkaufszahlen der PS5 im ersten Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdreifacht.

Generell seien die Verkaufszahlen von Konsolen im ersten Halbjahr 2023 um 90 % angestiegen. Auch die Nintendo Switch habe sich etwa, trotz des Erscheinens im Jahr 2017, besser verkauft als im Vorjahr. Das dürfte primär an dem Spiel „The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom“ gelegen haben, welches die Begeisterung für die Plattform noch einmal befeuerte.

Die PS5 findet in Deutschland reißenden Absatz.
Die PS5 findet in Deutschland reißenden Absatz. || Bild: GFK

Der große Verlierer ist Microsoft. Denn die Xbox Series X|S haben entgegen dem Trend geringere Verkaufszahlen zu verbuchen. Das lässt vermuten, dass 2022 vielleicht einige Gamer noch die besser verfügbaren Konsolen von Microsoft gekauft haben. Jetzt, da die PS5 aber gut zu haben ist, greifen sie lieber zur Sony-Plattform.

Physische Spieleverkäufe ebenfalls mit Wachstum

Auch die physischen Spieleverkaufszahlen sind angestiegen – um 2 %. Das ist dennoch beachtlich, da immer mehr Gamer auf rein digitalen Plattformen zuschlagen. Blickt man z. B. auf Monitore, dann gab es im Übrigen Umsatzeinbußen von 8 %. Allerdings gibt es da je nach Segment erhebliche Abweichungen. Bei Gaming-Monitoren mit einer Bildwiederholfrequenz von 360 Hertz und höher stiegen die Umsätze etwa um 64 %. Das Premium-Segment bleibt damit für Kunden und Hersteller interessant.

Auch das Merchandise zu Spielen hat sich im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland gut verkauft. Führend sind hier „FIFA“-Artikel, „Harry Potter“-Merchandise und Produkte zu „The Legend of Zelda“ gewesen. So hat etwa auch „Hogwarts Legacy“ für reißenden Absatz gesorgt.

Disney kündigt ‚The Mandalorian‘, ‚WandaVision‘ & ‚Loki‘ auf Blu-Ray und 4K UHD an!

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Später in diesem Jahr erscheinen „The Mandalorian“, „WandaVision“ und „Loki“ auf Blu-ray und 4K UHD – die ersten Disney+ Originalserien, die als physische Version herauskommen. Bislang leider nur in den USA!

Würdest du Disney+ Original-Serien auf Blu-ray und/oder 4K UHD Blu-ray kaufen? Ich vermute ganz stark, dass nicht nur ich diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten würde (gerne auch in unseren Kommentaren). Wobei mein kapitalistischer Fokus sicherlich auf die ersten beiden Staffeln von „The Mandalorian“ fallen würde. Worum geht es überhaupt? Das angekündigte Umdenken bei Walt Disney findet wohl wirklich statt und während das Unternehmen mit Streaming nur Geld verbrennt, besinnt man sich auf die alten Stärken des Film- und Serien-Mediums: die Disc. In den USA wurden jetzt erstmals „exklusive“ Disney+-Serien auf Blu-ray und 4K UHD Blu-ray angekündigt.

Loki, WandaVision und The Mandalorian auf 4K Blu-ray

Die erste Staffel von „Loki“ wird am 26. September veröffentlicht, „WandaVision“ am 28. November und die ersten beiden Staffeln von „The Mandalorian“ am 12. Dezember. Diese Veröffentlichungen bieten sowohl eine Collector’s Edition in 4K UHD als auch eine Blu-ray-Disk, eingebettet in einem luxuriösen Steelbook mit sammelbaren Konzeptkunstkarten und einem brandneuen Cover, entworfen vom Künstler Attila Szzarka. Nochmals der Hinweis, bislang wurden die 4K Blu-ray Steelbooks noch nicht für den europäischen Markt, respektive Deutschland, angekündigt. Daumen drücken!

Umfängliche Bonusinhalte für physische Varianten

Die physischen Versionen enthalten auch bisher unveröffentlichte Extras. Bislang wurden jedoch nur die Sonderinhalte von „Loki“ bekannt gegeben, darunter „Designing the TVA“ (Time Variance Authority) mit Produktionsdesigner Kasra Farahani und Tom Hiddleston, welches Einblicke in die zweite Staffel bietet; das „Miss Minutes TVA Einführungsvideo“; entfernte Szenen; ein Spaßband; und die Dokumentation „Assembled“.

Kurzbeschreibung der Serien:

„Loki“, die dritte Marvel Studios Disney+ Serie nach „WandaVision“ und „The Falcon and the Winter Soldier“, präsentiert Hiddleston als Gott des Unfugs, der zu Beginn von „Avengers: Infinity War“ starb. Die Serie führte als Erste das MCU-Multiversum ein und wurde auch als erste Marvel Disney+ Serie für eine zweite Staffel verlängert (Staffel 2 startet am 6. Oktober im Stream). Obwohl „WandaVision“, die erste MCU TV-Serie, keine zweite Staffel bekam, ist sie eine der beliebtesten Marvel-Ableger. Aber anscheinend sorge die interne Erfolgsmessung bei Walt Disney dafür, dass das Format nicht fortgeführt wurde – parallel zu Sparmaßnahmen, die bei Disney wohl dringend notwendig sind.

Wir wagen noch einen kleinen Rückblick in den März dieses Jahres, als wir folgenden Beitrag veröffentlichten:

Disney gibt der Disc wohl eine zweite Chance

In diesem bekommen wir zu lesen „Ein Highlight wäre sicherlich für viele Leser, würde Disney es tatsächlich wagen, seine Streaming-Produktionen wie „The Mandalorian“ auch auf Ultra HD Blu-ray auszuwerten.“. Und ja, es ist gut möglich, dass uns diese „Highlights“ bald als physische Releases begleiten!

Vielen Dank an Leser „Lordberti“ für den Hinweis!

Mehr Beiträge zu „Disney“ und „Disney+“:

HDR10+ Gaming: „The First Descendant“ wird erstes Spiel für Samsungs „HDR-Solo“

Ab sofort hat „HDR10+ Gaming“ eine echte Daseinsberechtigung. Das für Gaming-optimierte HDR-Format von Samsung, wird erstmals im NEXON-Spiel „The First Descendant“ zum Einsatz kommen.

  • Samsungs HDR10+ Gaming-Option bekommt mit „The First Descendant“ von NEXON das erste unterstützte Spiel, das eine Revolution im HDR-Gaming verspricht.
  • Die Technologie bietet verbesserte Farbwiedergabe, Kontrast und Reaktionszeit, ist aber aktuell nur mit spezifischer Hardware kompatibel.
  • HDR10+ Gaming entwickelt sich sehr zäh. Community spricht Standard eher ein Nischendasein zu. 

HDR10+ Gaming wird zum Leben erweckt

Besitzer hochwertiger Samsung-Fernseher der Q70-Serie oder darüber haben sicherlich schon die mysteriöse Option namens HDR10+ Gaming in ihren Menüs bemerkt. Seit 2022 war diese Funktion ein Rätsel, da es keine offensichtliche Verwendung dafür gab. Doch jetzt bekommt diese Option endlich eine Daseinsberechtigung. Denn mit „The First Descendant“ von NEXON (Baldurs Gate 3) kommt das erste Spiel auf den Markt, das HDR10+ bzw. HDR10+ Gaming unterstützt. Samsung spricht hier von einer bahnbrechenden Ankündigung und einer Revolution im Bereich des High Dynamic Range (HDR) Gaming.

Interessanter Genre-Mix des Loot-Shooters

Gaming-Monitore von Samsung wie der Odyssey G7 unterstützen HDR10+ Gaming
Gaming-Monitore von Samsung wie der Odyssey G7 unterstützen HDR10+ Gaming

Das Third-Person-„Looter Shooter“-Spiel wurde bereits vor einem Jahr durch einen detaillierten Trailer enthüllt. In der Folgezeit ergänzten kürzere Clips und Gameplay-Aufnahmen die Vorstellung. Zur Gamescom rechnen Fans nun mit neuen Einblicken und Videoinhalten, von denen einige bereits auf bekannten Videoportalen veröffentlicht wurden. Das Gameplay vereint Elemente aus „Monster Hunter“ und „Destiny“, während der Grafikstil an die jüngsten „Final Fantasy“-Titel angelehnt ist. Das rasante 4K-Erlebnis baut übrigens auf der neusten Unreal Engine auf.

Wird sich HDR10+ Gaming etablieren können?

Was verspricht HDR10+ Gaming für den Nutzer? HDR steht für einen erweiterten Dynamikumfang von Videoinhalten, der die Bildqualität markant aufwertet – ein Feature, das viele bereits beim Fernsehen, Streaming oder im Kino erlebt haben. Doch Samsung möchte nicht nur auf bestehende HDR-Standards setzen. Der Konzern strebt an, sein eigenes Format, HDR10+, ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Dabei steht der koreanische Elektronikriese vor der Herausforderung, den Mehrwert von HDR10+ Gaming deutlich zu vermitteln. Sollten die Vorteile gegenüber Standard-HDR oder Dolby Vision Gaming marginal oder gar nicht erkennbar sein, könnte es schwierig werden, weitere Akteure für diese Technologie zu gewinnen.

Die Herausforderung, einen neuen Standard im Gaming-Sektor zu etablieren – immerhin einer der umsatzstärksten Entertainment-Märkte weltweit – hat Dolby mit „Dolby Vision Gaming“ zu spüren bekommen. Das Format debütierte auf der Xbox Series X|S und wird nun auch von verschiedenen PC-Grafikkarten unterstützt. Trotz dieses Erfolges kann man Dolby Vision Gaming nicht als festen Standard bezeichnen. Die Frage bleibt: Kann Samsung sein Versprechen eines „dynamischeren und konsistenteren HDR-Erlebnisses“ einlösen? Es bleibt abzuwarten. Im Film- und Streaming-Bereich fristet HDR10+ schon seit Längerem ein Nischendasein und findet hauptsächlich auf Samsung-Geräten Anwendung.

Auch Samsungs 4K & 8K Fernseher unterstützen zum größten Teil HDR10+ Gaming
Auch Samsungs 4K & 8K Fernseher unterstützen zum größten Teil HDR10+ Gaming

HDR10+ verspricht auf dem Papier beeindruckende Vorteile: eine verfeinerte Farbdarstellung, gesteigerten Kontrast und eine optimierte Helligkeit, die das Spielgeschehen zum Leben erweckt. Hinzu kommt eine verbesserte Reaktionszeit – ein Aspekt, der für Gamer von größter Bedeutung ist. Doch wie so oft bei innovativen Technologien stehen auch Hürden im Weg. Aktuell profitieren nur jene Spieler von HDR10+, die über eine passende Hardware-Ausstattung verfügen. Dies schließt spezielle Grafikkarten sowie Samsung-Monitore und -Fernseher ein. Doch Konsolensupport? Fehlanzeige. Während Sony vermutlich weiterhin auf eine eigene Lösung setzt, könnte Team Xbox durch einen Exklusivvertrag mit Dolby gebunden sein.

Dabei wäre gerade „The First Descendant“ – zu Deutsch „Der erste Nachkomme“ – prädestiniert, um HDR10+ Gaming zu präsentieren. Stellt HDR10+ also einen Gamechanger dar oder bleibt es eine Randerscheinung? Die Zukunft wird es zeigen.

Bruce Lees „Der Mann mit der Todeskralle“ 4K UHD Blu-ray im Test

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Im Test: „Der Mann mit der Todeskralle“ in der restaurierten 4K UHD Blu-ray Variante! In diesem Review durchleuchten wir alle Aspekte dieses Klassikers, um zu klären, ob sich das 4K-Upgrade wirklich lohnt. Los geht’s!

Inhalt (90%)

Preis: € 26,84 Bester Preis
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Zuletzt aktualisiert am 21. Oktober 2026 um 18:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

„Der Mann mit der Todeskralle“ (OT: „Enter the Dragon“) prägte das Martial-Arts-Genre mit seiner packenden und ikonischen Bildsprache. Es sind nicht nur einzelne Bilder, sondern unzählige: Bruce Lee, blutverschmiert auf Brust, Gesicht und Bauch, in Kampfhaltung stehend. Die metallene Hand des bösen Han. Lees Gesichtsausdruck, während er auf den Kopf seines Gegners tritt. Die Spiegel. John Saxon’s sichtbare Überheblichkeit. Jim Kelly mit seinem unverkennbaren, befriedigenden Hauch von ’70er Coolness. Egal, welches Bild man wählt, jedes davon definiert dieses Genre für westliche Fans.

Es ist ein seltener Film, der so mühelos und unwissentlich eine Ära so genial verkörpert, ohne auf Substanz aus zu sein. „Der Mann mit der Todeskralle“ nutzt den internationalen Drogenhandel als Rahmenhandlung, unterstützt von Richard Nixons Drogenkrieg, um Lee zu einem internationalen Star zu machen. Ansonsten ist es eine einfache Rache-Geschichte: Lee jagt den korrupten Mönch Han auf dessen prachtvoller Privatinsel. Die Rohheit, die Gewalt, die sexuelle Ausbeutung – all das verknüpft „Der Mann mit der Todeskralle“ mit den frühen 70ern, in denen soziale Unruhen und Korruption feste Bestandteile des Kinogeschehens waren.

Bruce Lee, der Star von "Der Mann mit der Todeskralle" hat wortwörtlich "Blut geleckt"
Bruce Lee, der Star von „Der Mann mit der Todeskralle“ hat wortwörtlich „Blut geleckt“ || Bild: Warner Bros.

Lee ist keine typische Persönlichkeit, oder besser gesagt, kein typischer Leinwandheld. Er ist selbstbeherrscht, fest in seinen Überzeugungen und zeigt keinen Humor, sondern nur körperliche und maskuline Stärke. Es sind Kelly und Saxon, die „Der Mann mit der Todeskralle“ überraschen lassen. Kelly verkörpert seine Rolle, als wäre er in einem Blaxploitation-Epos (Filme, die sich speziell an ein schwarzes Publikum richten), schlägt korrupte Polizisten nieder und stiehlt ihr Auto. Saxon, auf der Flucht vor Kredithaien, verliert nie seine Überheblichkeit, ist jedoch so authentisch, dass er eine Katze vor dem sicheren Tod rettet.

Andere Kung-Fu-Filme bieten möglicherweise bessere Action, zumindest in ihrer Choreografie. 1973 wurden die Grundlagen dieses Genres noch entdeckt. Das bedeutet, dass sich „Der Mann mit der Todeskralle“ auf Lees Form, seine erstaunliche Geschwindigkeit und fehlerlose Athletik verlässt, um die Kämpfe voranzutreiben. Es stellt sich heraus, dass, wie bei Lees früheren Werken, genau das genügt, um das Publikum zu fesseln.

Gegenspieler Han schmuggelt Opium und ist im Besitz der legendären Todeskralle
Gegenspieler Han schmuggelt Opium und ist im Besitz der legendären Todeskralle || Bild: Warner Bros.

Lee war ein filmisches Spektakel, das die Zuschauer sowohl mit östlicher Philosophie als auch mit seinen Tritten in den Bann zog. „Der Mann mit der Todeskralle“ definierte Lee als perfekte Präsenz auf der Leinwand, etwas, das die endlosen Nachahmer nach seinem Tod nicht erreichten. Obwohl Lees gesamtes Werk sehenswert ist, war es „Der Mann mit der Todeskralle“, das muskuläre Stärke und reiche Intellektualität mit einem vollkommen unwahrscheinlichen Drogenrazzien-Szenario kombinierte, um sein Erbe zu definieren.

Die 4K Restauration bietet Filmfans neben der Kinofassung (99 Minuten) auch die ungekürzte „Special Edition“ mit 102 Minuten Laufzeit. Und wenn man sich schon auf eine Zeitreise begibt, dann doch bitte gleich die längere Fassung auswählen. Ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht sein.

Bildqualität (90%)

Die Videoqualität dieser restaurierten Variante von „Der Mann mit der Todeskralle“ setzt sich aus der liebevollen Restauration der Original-Negative zusammen. Diese wurden hochauflösende abgetastet und danach in ein 4K-Master mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10) übertragen. Durch HDR erhält das Bildmaterial weitaus mehr tiefe und vor allem Außenaufnahmen, erstrahlen förmlich, durch den erweiterten Dynamikumfang. Der Unterschied zwischen der 4K UHD Blu-ray und der regulären Blu-ray ist hier sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Wenn jemals ein direkter Vergleich zwischen den Formaten nötig ist, dann ist dies eine der besten Optionen dafür. Das Gleiche gilt auch für die Darstellung in dunklen Bildbereichen, die eine deutlich bessere Durchzeichnung von Details mit sich bringt. Das Filmkorn bleibt erhalten, was bei der Herausarbeitung von Details unterstützt.

Dieser Panorama-Shot zeigt, wo die 4K Restauration an seine Grenzen kommt
Dieser Panorama-Shot zeigt die Grenzen der 4K-Restauration sehr gut auf! || Bild: Warner Bros.

Die gesättigten Farben variieren zwischen natürlich reichem Inselgrün und lebendigen, intensivierten Farben, die man so in einem Filmklassiker selten zu Gesicht bekommt (vor allem nicht in regulären SD/HD-Fassungen). Die Details in den Gesichtern, Mönchskutten und der Umgebung (man beachte z.B. die unzähligen Wandmalereien) blühen förmlich auf unter dem zusätzlichen Farbkontrast. In späteren Szenen wirkt die Wahl von gelben, violetten und blauen Kostüme fast so, als hätte man den Film bereits mit einer 4K-Restauration im Hinterkopf gedreht. Auch die Hauttöne werden realistisch und lebendig wiedergegeben.

Die beeindruckende Auflösung sorgt für reichlich Detailreichtum. Texturen kommen bestens zur Geltung, sei es bei Weitwinkelaufnahmen der Umgebung oder bei intensiven Nahaufnahmen. Es sei denn, die Originalfilmquelle verliert an Schärfe (etwa durch Linseneffekte oder allgemeine Weichzeichnung für den Stil), „Der Mann mit der Todeskralle“ wirkt makellos scharf, an manchen Stellen sogar neu. Das Encoding von Warner bewältigt die Kornstruktur fehlerfrei, selbst wenn sich die Filmqualität – wohl bedingt durch die Quelle – ändert.

Audioqualität (65%)

Mag man sich anfangs fragen, ob eine Mono-Produktion aus den frühen 70ern Dolby Atmos braucht, findet die Antwort im englischen Originalton. Schon wenn Lalo Schifrins Musik direkt nach den Warner-Logos erklingt, begleitet von intensiven Trommelschlägen und effektiver Nutzung des Klangraums, wird der Nutzen offensichtlich. „Der Mann mit der Todeskralle“ hat noch nie so dynamisch geklungen, mit makellosen Höhen und einem breiten Klangspektrum der Trommeln. Man darf und kann sich jedoch keine Wunder erwarten. Wer jedoch der englischen Sprache mächtig ist, sollte den Film auch mit Dolby Atmos oder im unkomprimierten DTS-HD MA 1.0 genießen.

Roper, überheblich aber menschlich in "Der Mann mit der Todeskralle".
Roper, überheblich aber menschlich in „Der Mann mit der Todeskralle“. || Bild: Warner Bros.

Was bei der deutschen Synchronisation in Dolby Digital Mono (1.0), wie auch beim englischen Dolby Atmos zutragen kommt, ist, dass Dialoge und Soundeffekte immer noch ihre altersbedingten Klangeigenschaften mit sich bringen. Diese klingen eher flach und ausgedünnt – besonders die Dialoge. Es besteht jedoch ein deutlich spürbarer Unterschied zwischen gesprochenen Worten und Musik. Diese Abstinenz von Dynamik macht womöglich auch einen Teil der Faszination alter Filme aus. Und daher wollen wir gar nicht zu harsch mit dem Finger auf die Restaurateure zeigen.

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Denn, dem Alter des Films geschuldet, haben Warner Bros. einen guten Soundmix erschaffen, der sich mit einem Upmixer ins 21. Jahrhundert hieven lässt. Damit gelingt es, das Filmerlebnis für moderne Zuschauer zu verbessern und gleichzeitig den Charme der Originaltonspur zu bewahren. Die gelungene Balance zwischen den verschiedenen Tonspuren ermöglicht es, das Beste aus beiden Welten zu genießen und den Film in neuem Klanggewand zu erleben.

  • Audioqualität deutsche Synchronisation: 60% (Dolby Digital Mono 1.0)
  • Audioqualität englische Synchronisation: 70% (Dolby Atmos)

Bonusinhalte (70%)

Williams verkörpert die Coolness der 70er Jahre
Williams verkörpert die Coolness der 70er Jahre || Bild: Warner Bros.

Die restaurierte 4K UHD Blu-ray von „Die Todeskralle“ wird durch eine Reihe von Bonusinhalten ergänzt, die das Filmerlebnis vertiefen. Hier finden Sie möglicherweise Einblicke in die Entstehung des Films, Interviews mit Schauspielern oder Regisseuren sowie Hintergrundinformationen zur Martial-Arts-Kultur. Sicherlich ein nettes Gimmick für Fans von Bruce Lee und seinen Werken.

  • Der Fruch des Drachens
  • Keinen Weg als Weg
  • Wing Chun: Wie Bruce Lee in die Kunst des Kung Fu eingeführt wurde
  • Die Rückkehr auf Hans Insel
  • Blut und Stahl: Das Making-of von „Der Mann mit der Todeskralle“
  • Bruce Lee mit seinen eigenen Worten
  • Linda Lee Cadwell Interview-Dokumentation von 1973
  • Workout im Gargen mit Bruce Lee

Gesamtbewertung (82%)

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„Der Mann mit der Todeskralle“ in der restaurierten 4K UHD Blu-ray Variante präsentiert sich als Juwel für Fans des Films und des Martial-Arts-Genres. Die hervorragende 4K-Restaurierung lässt den Film in einem neuen Licht erstrahlen. Die visuellen Aspekte sind gestochen scharf, die Farben lebendig und die Details atemberaubend.

Die brillante HDR-Darstellung verleiht dem Film zusätzliche Intensität, insbesondere in Außenaufnahmen. Die englische Dolby Atmos-Fassung bietet beeindruckende Klangqualität mit intensiver Nutzung des Klangraums. Die deutsche Synchronisation bietet trotz begrenzter Audiooptionen ein ansprechendes Klangerlebnis.

Die Kombination aus visueller Brillanz und guter Klangqualität macht „Der Mann mit der Todeskralle“ zu einem Muss für Sammler, Fans des Films und Cineasten. Die 4K-Restaurierung ermöglicht ein bisher unerreichtes Filmerlebnis mit modernem Glanz, ohne den Charme des Originals zu verlieren. Insgesamt ist „Die Todeskralle“ in der restaurierten 4K UHD Blu-ray Variante nicht nur eine Hommage an das Genre, sondern auch eine herausragende technische Leistung. Die Restaurierung bringt den Film ins 21. Jahrhundert und bewahrt gleichzeitig seine zeitlose Anziehungskraft.

Weitere 4K Blu-ray Tests:

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 10. August 2023 Review am: 20. August 2023
Erscheinungsjahr Film: 1973 Laufzeit: 99/102 Minuten
Filmstudio: Warner Bros. FSK: ab 18 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch…
Bildformat:
2.40:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Mono
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: Samsung QN95B Testgerät 4K Player: Panasonic UB9004

 

Der Mann mit der Todeskralle Trailer:

LG Magnit: Die Micro LED in Kombi mit den Beolab 90 von Bang & Olufsen

LG und Bang & Olufsen machen gemeinsame Sache. So kombiniert man die Micro LED Magnit mit den Beolab 90.

Die LG Magnit sind Micro-LED-Bildschirme, die sich vorwiegend an Geschäftskunden oder sehr wohlhabende Privatkunden richten. Denn die Preise bewegen sich jenseits der 100.000 Euro. Selbiges gilt jedoch auch für die Premium-Lautsprecher Beolab 90 von Bang & Olufsen. Diese Speaker warten mit 8.200 Watt je Lautsprecher sowie 18 Treibern auf.

Laut den beiden Herstellern seien die Produkte im Tandem voll aufeinander abgestimmt. Das gelte sowohl für die Soft- als auch für die Hardware. Dadurch lassen sich etwa die LG Magnit auch über die Fernbedienung der Beolab 90 steuern. LG hebt da speziell sein Micro-LED-Modell mit 136 Zoll Diagonale, 4K-Auflösung und 120 Hz hervor.

Die LG Magnit kosten über 100.000 Euro.
Die LG Magnit kosten über 100.000 Euro.

Nicht nur LG bietet natürlich Micro-LED-Displays an. Bei Samsung heißen die entsprechenden Pendants The Wall. Sony vermarktet seine Micro-LED-Fernseher hingegen als Crystal LED. Identisch sind bei allen Gerätereihen die exorbitanten Preise. Dabei vereinen Micro-LED-TVs quasi die Vorteile von OLEDs (perfektes Schwarz, selbstleuchtende Pixel) und LCDs (hohe Helligkeit, Langlebigkeit).

LG Magnit und Beolab 90: Kein Schnäppchen

Für die Kombination aus LG Magnit und Beolab 90 dürften aber nur wenige Kunden das Geld übrig haben. Aufgrund des Preises und der schmalen Zielgruppe werdet ihr im Handel dann auch eher nicht auf diese Kombination treffen. Allerdings werden LG und Bang & Olufsen diese Kombination auf einigen, exklusiven Events vermarkten. Einen gewissen Kreis an Kunden kann man damit sicherlich erreichen.

Wann sinken die Preise von Micro LED?
Wann sinken die Preise von Micro LED?

Bleibt nur zu hoffen, dass die Preise von Micro-LED-TVs wie den LG Magnit irgendwann auf ein Niveau fallen, dass es auch uns „Normalsterblichen“ erlaubt bei derartigen Geräten einmal zuzuschlagen. Noch liegt das allerdings ein weiter Ferne.

KI-Bremse für Hollywood: Via KI generierte Inhalte können nicht urheberrechtlich geschützt werden

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In Hollywood möchte man gerne verstärkt mit künstlicher Intelligenz hantieren. Doch ein Gericht hat nun entschieden, dass KI-generierte Inhalte nicht unter das Urheberrecht fallen.

Jedenfalls ist das das Urteil eines US-Bundesrichters. Dieser bestätigt damit auch vorangegangene Aussagen des U.S. Copyright Offices. Allerdings: Es können natürlich Werke geschützt werden, die mit der Hilfe von KI erstellt worden sind. Voraussetzung für einen urheberrechtlichen Schutz ist eben, dass der menschliche Einfluss überwiegt.

Beispiel: Ein durch generative KI erstelltes Bild oder Drehbuch lässt sich nicht urheberrechtlich schützen. Ein Drehbuch, bei dem die KI Formulierungen sowie Grammatik- und Rechtschreibfehler überarbeitet hat, ließe sich sehr wohl durch das Urheberrecht schützen. Angestrebt hatte den Schutz von KI-Werken Stephen Thaler, Geschäftsführer der Firma Imagination Engines. Dessen KI-System Creativity Machine hatte ein Bild erstellt, das das Unternehmen sich schützen lassen wollte. Dies wurde aber mehrfach abgeschmettert.

Die Drehbuchautoren in Hollywood streiken.
Die Drehbuchautoren in Hollywood streiken – auch wegen den KI-Plänen der Studios.

Thaler wollte sich ein Urheberrecht auf das entsprechende Bild sichern, scheiterte aber, weil kein Mensch daran aktiv mitgearbeitet habe. Die Gerichte betonten in den Vereinigten Staaten stets, dass ein rein durch generative KI erstelltes Werk nicht geschützt werden könne. Denn es sei keine menschliche Kreativität im Spiel und es gebe somit auch keinen menschlichen Urheber.

Hollywood könnte vor Problemen stehen

Für Hollywood ist das Urteil ebenfalls relevant. Reine KI-Drehbücher würden sich somit in den USA auch nicht urheberrechtlich schützen lassen. Allerdings ist man in Hollywood nicht nur bei der Buchführung kreativ, sondern könnte auch dieses Problem entgehen. Etwa könnte man Drehbücher via KI erstellen lassen und dann behaupten, ein Mensch habe so lange daran herumgedoktert, bis es perfekt sei – und die menschliche Leistung überwiege.

Da könnte es in Zukunft wohl noch viele Debatten geben.

LG präsentiert den StanbyME Go – Tragbarer Heimkino-TV im Koffer

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LG liefert uns mit dem StandbyME Go einen Koffer-TV, der direkt aus einem James Bond-Film stammen könnte. Der mobile TV ist mit einem 27 Zoll Bildschirm, inkl. Lautsprecher und integriertem Akku ausgestattet. Angekündigt für USA und Korea!

LG liefert uns mit dem StandbyME Go ein weiteres Lifestyle-Gadget, bei dem man sich gar nicht so wirklich vorstellen kann, dass dieses wirklich existiert. Die Vision? Ein tragbarer Fernseher, untergebracht in einem stylischen Koffer, mit dem sich das Entertainment-Erlebnis über die Grenzen der eigenen vier Wände hinaustragen lässt. Das Herzstück des StandbyME Go Koffer-Fernsehers bildet ein 27 Zoll Full-HD-Bildschirm (1.920 x 1.080 Bildpunkte), mit 60Hz, der sich nicht nur über die Fernbedienung und Sprachbefehle steuern lässt, sondern auch über einen Touch-Screen verfügt.

Koffer-TV mit webOS und 4.0-Soundsystem

Der TV ist an einem flexiblen Arm befestigt, mit dem sich der Bildschirm horizontal für Filme, Serien oder Gaming einsetzen lässt. Zudem kann der TV um 90 Grad gedreht werden, wobei sich die Benutzeroberfläche des webOS-Betriebssystems automatisch an das Portrait-Format anpasst. Optimal, um sich die „Hochkant-Orgien“ auf TikTok, Instagram und Youtube zu gemüte zu führen! Und zuletzt gibt es noch einen „Tisch-Modus“, bei dem der Bildschirm flach aufgelegt wird, um auf diesem Spiele zu spielen. Wird der TV flach aufgelegt, versperrt dieser auch nicht mehr das 4.0 Soundsystem mit 20 Watt Gesamtleistung, was sich optimal für die Musikwiedergabe eignet.

3 Stunden Entertainment mit geladenem Akku

 

Bock auf eine Partie Schach? Kein Problem mit dem LG StandbyME Go
Bock auf eine Partie Schach? Kein Problem mit dem LG StandbyME Go || Bild: LG

Der LG StandbyME Go besitzt einen integrierten Akku, der bei voller Ladung für 3 Stunden Entertainment mit Bild und Ton sorgt. Wie lange das System im Musikmodus durchhält, wird leider nicht angegeben. Zu jeder Zeit kann man den Fernseher auch mit dem Netzstecker an den Strom anschließen. Inhalte gelangen via HDMI (2.0), USB, Apple AirPlay, Bluetooth, oder Screen Mirroring auf den TV. Mit einer Internetverbindung steht dem Nutzer zudem die komplette Welt des Streamings offen. WebOS hat ja, wie viele wissen, eine extrem breite Auswahl an Streaming-Apps, die alle bekannten Portale, inkl. Netflix, Prime Video, Disney+, Paramount+, Apple TV+, DAZN usw. abdeckt.

Mit an Bord: Dolby Vision und Dolby Atmos

Der Koffer TV eignet sich dank 4.0-Soundsystem und 20 Watt Ausgangsleistung auch für Musiksessions
Der Koffer TV eignet sich dank 4.0-Soundsystem und 20 Watt Ausgangsleistung auch für Musiksessions || Bild: LG

Die Frage nach der Wiedergabequalität kann bislang nur grob beantwortet werden. Der Full-HD-Fernseher überrascht jedoch mit Unterstützung für Dolby Vision HDR (somit wohl auch HDR10/HLG) und Dolby Atmos 3D-Sound. Letzteren kann man über den HDMI-Eingang auch mittels eARC/ARC an eine kompatible Soundbar/Soundanlage zurückleiten. Das System wird sicherlich über eine angemessene, audiovisuelle Darstellungsqualität verfügen. Die praktische und flexible Nutzung sowie der Mehrwert durch den intuitiven Touch-Screen sollte bei diesem TV-Modell eher im Vordergrund stehen.

Einsatzmöglichkeiten des LG StandbyME Go:

  • Lassen dich inspirieren und genieße deine Lieblingsmusik auf dem StanbyME im Tisch-Modus
  • Ein Filmabend im Mondschein mit Zugriff auf verschiedenste Unterhaltungskanäle durch LGs webOS System inkl. LG Channels
  • Starten ein Schachturnier im Tischmodus mit dem erstklassigen Touchscreen des StanbyME Go.
  • Der optimale Begleiter für Geschäftsleute: Ein Meeting mit dem LG StandbyME Go beeindruckt bereits, bevor überhaupt die Präsentation gestartet wurde.
  • Party-Begleitung am Strand oder am Pool mit seinem kraftvollen 4.0 Soundsystem (20 Watt).

Verfügbarkeit, Preis und Fazit

Funktionstasten und Smart-Remote des LG StandbyME Go
Funktionstasten und Smart-Remote des LG StandbyME Go

Leider ist der Koffer-TV bislang nur für den amerikanischen und koreanischen Markt angekündigt worden. In den USA kostet das System rund 1.000 US-Dollar, was für so eine Neuheit noch recht günstig wirkt. Ob und wann das System nach Deutschland kommt, ist derzeit noch offen. Vielleicht können wir hierzu noch ein paar zusätzliche Infos im Rahmen der IFA 2023 in Berlin erhaschen.

Je mehr man über den Koffer-Fernseher StandbyME Go erfährt, desto neugieriger wird man auf das Gerät. Ich vermute, dass so ziemlich jedem sofort mehrere Einsatzmöglichkeiten für dieses System in den Sinn kommen. Wie lässig wäre es z.B., den Monitor auf einem Festival hervorzuziehen, um mit seinen Freunden eine Runde Mario Kart zu zocken? Auch Leute, die sich dem Van-Life verschrieben haben, bekommen mit dem mobilen Fernseher einen stylishen und praktischen Begleiter an ihre Seite gestellt.

Prime Video übertrifft sich mit neuer 99-Cent-Aktion selbst: viele Titel in 4K UHD!

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Mit der neuen 99-Cent-Aktion liefert Amazon Prime Video einen guten Grund, sich um eine Prime-Mitgliedschaft zu bemühen. Film-Highlights wie „Plane“, „Sakra“, „65“ oder „Shazam: Fury of the Gods“ können für nur 99 Cent in 4K UHD ausgeliehen werden!

99 Cent-Aktion auf Amazon Prime Videos (Prime Deals)

Leider hat Prime Video diesmal keine Übersichtsseite für die Aktion angelegt, was das Stöbern durch die Auswahl etwas schwieriger gestaltet. Für die zusätzliche „Scrolling-Arbeit“ wird man jedoch mit bester Unterhaltung zum Mini-Preis belohnt. Liegt vielleicht auch daran, dass gerade einmal knapp über 35 Filmtitel zur Auswahl stehen. Selbst wenn die Auswahl begrenzt ist, lässt sich der „Kader“ der aktuellen 99-Cent-Aktion auf jeden Fall sehen! Die oben bereits erwähnten Titel werden von Blockbustern wie „Scream 6“, „Nightsiren“, „Room 203“, der Bayern-Komödie „Weißbier im Blut“, oder „La Maison – Haus der Lust“ begleitet.

Dann hätten wir da noch den Animationshit „Belle“, den Schwarz-Weiß-Schocker „Limbo“ oder „Donnie Yen’s „Sakra“. Und das beste daran, die meisten Filmtitel lassen sich auch in 4K/UHD-Qualität ausleihen! Folgende Titel können in 4K/UHD (+HDR) ausgeliehen werden:

99 Cent: Film-Auswahl in 4K UHD-Qualität:

99 Cent-Aktion auf Amazon Prime Videos (Prime Deals)

Wie immer bekommen nur Prime-Abonnenten die Vorteilspreise zu 99 Cent zu Gesicht. Wer sich einen Film ausleiht, sollte darauf aufpassen, dass auch die richtige Variante ausgewählt ist (bei den 4K UHD Titeln). Sonst zahlt ihr 99 Cent für die HD-Version, obwohl der Titel vielleicht in 4K/HDR zur Verfügung steht. Nach dem Leihen könnt ihr die Wiedergabe des Films innerhalb von 30 Tagen über eure Prime Video Mediathek starten. Nach der Aktivierung habt ihr 48 Stunden Zeit den Titel anzusehen. Ihr könnt ihn dabei auch mehrmals starten. Sichert euch jetzt bereits beste Unterhaltung für das nächste Gewitter!

Wer eher auf iTunes unterwegs ist, kann sich ebenfalls ein paar coole Titel für je nur 99 Cent ausleihen. Auch hier gilt, 30 Tage aktivierbar, danach 48 Stunden Zeit um den Titel anzusehen:

4K Filme auf iTunes für 99 Cent leihen:

Disney+: Das sind die neuen Filme, Serien und Co. im September 2023

Disney hat bestätigt, welche Filme und Serien Disney+ im September 2023 erreichen. Mit dabei: „Arielle, die Meerjungfrau“.

Der zuletzt genannte Film konnte im Kino die Erwartungen nicht erfüllen, erhält aber im Heimkino ja noch eine zweite Chance, die Einnahmen zu steigern. Was uns dann eher interessiert, sind neue Episoden der Serie „Die Simpsons“. Denn es kommt der erste Schwung der neuen Folgen aus Staffel 34 zum Streaming-Anbieter Disney+.

Für Marvel-Fans, die angesichts der wechselhaften Qualität der letzten Filme und Serien noch nicht resigniert haben, könnte dann wiederum „Ich bin Groot“ mit der Staffel 2 ein gefundenes Fressen sein. Ebenfalls dürfte „Justified: City Primeval“ als neue Miniserie sicherlich Zuschauer anziehen. Auch bei dieser Fortsetzung von „Justfied“ spielt erneut Timothy Olyphant die Hauptrolle.

Ansonsten empfiehlt es sich für euch, selbst einmal die unten stehenden Listen durchzugehen. Es sind auch viele Dokumentationen dabei, die dann bei Disney+ unter dem Label National Geographic landen. Viele Leser werden dabei eventuell in Zukunft etwas genauer abwägen, ob sie Disney+ wirklich treu bleiben sollten. So hat der Streaming-Anbieter ja schon eine Preiserhöhung und auch kommende Maßnahmen gegen das Account-Sharing bestätigt.

Disney+ macht weiterhin Verluste

Disney+ ist dabei weiterhin eines der vielen Problemkinder für The Walt Disney Company. Denn der Streaming-Dienst fährt weiterhin rote Zahlen ein. Ob die Preiserhöhung hier am Ende einen positiven Einfluss hat oder die dadurch ausgelösten Kündigungen die Mehreinnahmen wieder zunichtemachen, muss die Zeit zeigen. Zuletzt hatte man auch mit seinen Kinofilmen Probleme, denn selbst ein „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ entwickelte sich zu einem waschechten Flop.

Immer mal wieder bringt die Gerüchteküche gar ins Spiel, dass Apple mittlerweile Disney schlucken könnte, welche eine Zeit lang ja durch die Übernahmen von Marvel, Lucasfilm und Pixar selbst kräftig das eigene Portfolio aufgestockt hatten. Wir denken allerdings nicht, dass es zu so einem Mega-Deal kommen wird. Doch nun – viel Spaß mit den kommenden Filmen und Serien bei Disney+ im September 2023!

Disney+: Das ist neu im September 2023

  • Die drei !!! – 6. September
  • Arielle, die Meerjungfrau – 6. September
  • Ich bin Groot – Staffel 2 – 6. September
  • Justified: City Primeval – 6. September
  • The Other Black Girl – 13. September
  • Tiere hautnah mit Bertie Gregory – 13. September
  • No One Will Save You – 22. September
  • Die Simpsons – Staffel 34 (Teil 1) – 27. September

Neustarts:

  • Rocco Schiavone – Staffel 5 Star – 6. September
  • Phoenix: Eden17 – Staffel 1 Star – 13. September
  • 9-1-1: Lone Star – Staffel 1 Star – 13. September
  • Lang Lang spielt Disney Disney – 15. September
  • 9-1-1 Notruf L.A. – Staffel 6 Star – 20. September
  • Irresistible – Staffel 1 Star – 20. September
  • The Worst of Evil – Staffel 1 Star – 27. September
  • Saturdays – Staffel 1 Disney – 27. September
  • This Fool – Staffel 2 Star – 27. September
  • The Kardashians – Staffel 4 Star – 28. September

Katalog-Titel:

  • Regeln spielen keine Rolle Star – 1. September
  • Hammerhaie und die Kraft des Mondes National Geographic – 1. September
  • Der größte Hammerhai der Welt? National Geographic – 1. September
  • Alles nass Disney – 5. September
  • Trolley Troubles Disney – 5. September
  • Hitlers letzter Widerstand – Staffel 4 National Geographic – 6. September
  • Tanz in der Scheune Disney – 8. September
  • Das gefundene Fressen Disney – 8. September
  • Meer-Babys Disney – 8. September
  • Mickys Känguruh Disney – 8. September
  • Pluto will spielen Disney – 8. September
  • Pluto, Junior Disney – 8. September
  • Geheimnisse der Nilkrokodile National Geographic – 8. September
  • Joyride – Spritztour Star – 8. September
  • Runner Runner Star – 8. September
  • Die letzten Giganten: Riesenfische – Staffel 1 National Geographic – 13. September
  • Mann unter Feuer Star – 15. September
  • Verhandlungssache Star – 15. September
  • Halbe Helden – Neue Folgen der 1. Staffel Star -20. September
  • Mr. Mercedes – Staffel 1-3 Star – 20. September
  • Plötzlich Star Star – 22. September
  • Sunshine Star – 22. September
  • Amerikas lustigste Tiervideos – Staffel 2 National Geographic – 27. September
  • Extreme Survival mit Hazen Audel: Mächtiger Mekong – Staffel 1 National Geographic – 27. September
  • Hitlers Afrikafeldzug National Geographic – 29. September
  • Einfach Unwiderstehlich Star – 29. September