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Home Electronics: Markt rutscht im ersten Quartal 2023 deutlich ins Minus

Der Markt für Home Electronics ist in Deutschland im ersten Quartal 2023 um 4,9 % ins Minus gerutscht. Lediglich im Bereich der Unterhaltungselektronik sieht es noch gut aus.

Der Markt für Home-Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX (Home Electronics Market Index), liegt im ersten Quartal 2023 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum mit 4,9 Prozent im Minus. So wurde in den Monaten Januar bis März 2023 in Deutschland ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 11,4 Milliarden Euro erreicht. Der Bereich Consumer Electronics, für unsere Leser wohl der spannendste Bereich, wies einen Umsatz von knapp 7,3 Milliarden Euro auf. Das entspricht einem Minus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente unterschiedlich: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Plus von 2,4 Prozent auf etwas mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz. Privat genutzte Telekommunikations-Produkte erreichten bei einem Rückgang um 1,8 Prozent rund 3,4 Milliarden Euro Umsatz. Die privat genutzten IT-Produkte entwickelten sich weiterhin negativ und erzielten knapp 1,8 Milliarden Euro, ein Minus von 15,0 Prozent.

LG Display verschiebt den Bau eines neuen OLED-Werks.
LG kann weiter mit seinen OLED-TVs punkten.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Quartal 2023 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von 795 Millionen Euro (-12,0 Prozent) erzielt. Die verkaufte Stückzahl sank um 12,6 Prozent auf rund 1,1 Millionen TV-Geräte. Dem gegenüber stieg jedoch der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte leicht an – um 0,7 Prozent auf 715 Euro. Dies spiegelt erneut den allgemeinen Trend im TV-Segment hin, der zu höherwertigen Modellen geht.

PlayStation 5 rettet den Bereich für Unterhaltungselektronik

Das Home Audio Segment verzeichnete einen Umsatzrückgang von 8,0 Prozent auf 215 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 408 Millionen Euro (+9,1 %) verzeichnete die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör erneut einen Umsatzanstieg. Einen großen Umsatzzuwachs erzielten im ersten Quartal 2023 die Spielekonsolen mit einem Plus von satten 133 Prozent auf 264 Millionen Euro.

Sony wägt ab, NFTs in das PlayStation-Ökosystem zu integrieren.
Sonys PlayStation 5 ist ein echter Kassenschlager.

Schon andere Berichte haben da klar gezeigt, dass der oben genannte Anstieg einzig und allein auf die verbesserte Verfügbarkeit der PlayStation 5 und die nach wie vor hohe Nachfrage zurückzuführen ist. So sind die Verkaufszahlen sowohl der Xbox Series X|S als auch der Nintendo Switch zuletzt vielmehr zurückgegangen.

Nach Abonnentenverlust: Disney entfernt Inhalte von Disney+

Disney+ hat im letzten Quartal 4 Mio. Abonnenten verloren. Der Konzern führt einen Strategiewechsel durch und zieht bald einige Inhalte aus dem Angebot ab.

Disney musste also in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 für sein Streaming-Angebot einen Abonnentenverlust von 4 Mio. hinnehmen. Auch im vierten Quartal 2022 verlor man Kunden, sodass es jetzt das zweite Quartal in Folge ist. Allerdings gibt es nicht nur schlechte Nachrichten: Man konnte die Verluste mit dem Streaming-Geschäft nämlich drücken – um 400 Mio. US-Dollar bzw. 26 %.

Am Ende des ersten Quartals 2023 stand Disney+ bei weltweit 157,8 Mio. Abonnenten – doch an der Börse rechnete man mit 163,17 Mio. Abonnenten, blieb also hinter den Erwartungen zurück. Viele der verlorenen Abos gehen dabei aber auf ausgelaufene Bundles zurück, die Disney in einigen Regionen mit Hotstar geschnürt hatte. Gleichzeitig kündigt Disney Maßnahmen an, um seine Streaming-Strategie gehörig umzustellen.

Demnach werde man in naher Zukunft einige Inhalte von Disney+ entfernen. Damit sind wohl Filme und Serien gemeint, die man anderweitig lukrativer vermarkten könnte. Welcher Content genau betroffen sein wird, ist aber aktuell noch offen. Ebenfalls will man die Produktion neuer Filme und Serien insgesamt zurückfahren. Diese Einschnitte werden aber erst ab 2024 greifen.

Disney+: Die goldenen Zeiten sind vorbei

Klar wird, dass The Walt Disney Company weniger Priorität auf Disney+ legen wird, weil die ganze Sache aktuell im Kampf mit anderen Anbietern wie Paramount+, Apple TV+, Netflix, Amazon Prime Video und Co. noch Geld verbrennt. Auf Abonnenten wirkt das vielleicht zunächst enttäuschend: Alte Inhalte sollen herausfallen, weniger neue hinzukommen. Sollte Disney sich allerdings ernsthaft um ein höheres Qualitätsniveau bemühen, wäre dies durchaus hinnehmbar.

Laut dem Disney-CEO Bob Iger habe man letzten Endes zu viele Produktionen ins Portfolio aufgenommen, die nicht auf ausreichend Gegenliebe bei den Abonnenten gestoßen seien bzw. keine Neukunden gewonnen hätten. Man habe viel ins Marketing investiert, aber das habe ich schlichtweg nicht bezahlt gemacht. Daher sei ein Umdenken erforderlich. Besser sei es, wirklich hochkarätige Titel entsprechend in Szene zu setzen, als zu hart zu streuen.

Panasonic wagt 2023 den Sprung von Android TV zu Google TV

Panasonic wechselt 2023 von Android TV zu Google TV. Freilich bleibt aber auch die hauseigene Plattform My Home Screen weiterhin im Einsatz.

So kennen unsere Leser Panasonic im TV-Bereich vermutlich vorwiegend für ihre eigene Software. Doch bei Einstiegs- und Mittelklasse-Modellen setzen die Japaner auch auf Android TV – hier haben sie dazu auch eine Website geschaltet. Dies gilt insbesondere auch im Ausland, wie beispielsweise auf dem indischen Markt. 2023 will man nun zwar Android TV als Betriebssystem beibehalten, aber zum Launcher Google TV wechseln.

So ist Google TV kein eigenes Betriebssystem, sondern setzt eben auf Android TV auf. In Indien hat man da bereits konkret die TV-Modelle MX850, MX800, MX750 und MX700 vorgestellt. Es handelt sich hier jeweils um LCD-TVs der Einstiegs- und Mittelklasse mit Google TV. Aber auch in Europa sind da Ableger denkbar, denn M-Modelle, wie die MZ2000, vertreibt man auch in unseren Breitengraden.

Panasonic will von Android TV zu Google TV als Oberfläche wechseln.
Panasonic will von Android TV zu Google TV als Oberfläche wechseln.

Die Ankündigung der neuen TV-Modelle von Panasonic ist für Mitte Juni angesetzt. Man kann damit rechnen, dass der Hersteller für seine höherwertigen Fernsehgeräte, speziell die OLEDs, weiterhin My Home Screen einsetzen wird. Für die günstigeren LCD-Modelle ist aber sehr wohl der Einsatz von Google TV denkbar. In Indien dient da im Übrigen Android TV als im Hintergrund als Basis.

Panasonic mischt technisch vorne mit

Panasonic ist unter den TV-Herstellern in den letzten Jahre etwas ins Hintertreffen geraten, da LG, Samsung und Philips bzw. Sony weitgehend die Debatte bestimmen. Wir finden das im Grunde schade, denn in Sachen Bildqualität spielt Panasonic immer ganz vorne mit. Zum Nachteil ist dem Hersteller gereicht, dass die eigene Plattform My Home Screen nie so recht Fahrt aufnehmen konnte, wenn man mit webOS, Tizen oder eben Android TV / Google TV vergleicht.

Auch beim Umstieg von Android TV zu Google TV ist Panasonic etwas spät dran: Andere Unternehmen wie Philips, Sony, TCL oder auch Xiaomi waren da schon schneller zur Stelle.

XGIMI: Neue Beamer kombinieren LED und Laser in einer optischen Einheit

Die Projektor-Spezialisten von XGIMI wollen einen Durchbruch erzielt haben. Sie kombinieren erstmals im Beamer-Bereich LED und Laser in einer Optical Machine.

XGIMI ist unseren Lesern sicherlich bekannt, denn über die Beamer des Unternehmens haben wir bereits berichtet. Was schreibt sich der Hersteller jetzt als Meilenstein auf die Fahnen? Während Projektoren bis dato entweder auf LED oder Laser als einzelne Lichtquelle setzen, ist es XGIMI mit der Dual-Light-Technologie gelungen, die Vorteile beider Lichtquellen zu kombinieren. Die Technologie basiert auf zwei Lichtquellen, die mit sechs Wellenlängen arbeiten und auf 278 patentierten Technologien basieren.

LED hat die Stärke, dass eine hohe Farbtreue bei guter Augenfreundlichkeit erreicht werde. Die Helligkeit lasse aber zu Wünschen übrig. Wiederum ist es bei Laser-Beamern so, dass die Helligkeit sehr hoch ist, die Farbtreue passt, aber das schmale Wellenlängenband das Seherlebnis für die Augen unangenehm macht. Die neue Kombination beider Techniken soll die Vorteile ausspielen und die Nachteile negieren. Der Einsatz des Lasers gleiche die Mängel der LED aus und sorge für eine ultrahohe Farbskala und Helligkeit. Der Einsatz der LED gleiche wiederum die kurze Bandbreite des Lasers aus, sodass das natürliche Lichtspektrum länger und ohne Ermüdung der Augen betrachtet werden kann.

Die Optik des XGIMI MoGo Pro Plus
Die Optik des XGIMI MoGo Pro Plus

Der durchschnittliche Delta-E-Wert liege laut XGIMI bei Verwendung der Technik bei etwa eins, ähnlich wie bei professionellen Farbmonitoren. Die meisten Flachbildfernseher liefern einen Delta-E-Wert zwischen zwei und drei und der durchschnittliche Farbstandard für Projektoren liegt zwischen sieben und acht. Dieser niedrige Wert der neuen Technik werde laut XGIMI aber nicht nur im Labor, sondern auch im Heimkino Set-up erreicht.

XGIMI: Erste Beamer mit Dual-Light-Technologie bald im Handel

Die XGIMI-Dual-Light-Technologie kann eine Helligkeit von 2.300 ISO-Lumen gewährleisten. Im Gegensatz zu Dreifarben-Lasern, die ein Bild erzeugen, das oft als matt und unscharf empfunden wird und zudem mit dem Problem der Farbsäume zu kämpfen hat, das Text und Grafiken grell und unscharf erscheinen lässt, ist das kontinuierliche Farbspektrum der XGIMI-Dual-Light-Technology dem natürlichen Lichtspektrum sehr ähnlich, behauptet XGIMI.

Die Technologie kommt nach Angaben des Unternehmens bereits in den ersten Produkten zum Einsatz und wird in Kürze auf dem europäischen Markt eingeführt.

GoPro Hero11 Black: Preis der Actionkamera um 100 Euro gesenkt – auf 449,99 Euro

GoPro senkt die Preise mehrerer Actionkameras um satte 100 Euro. Darunter ist auch die aktuelle GoPro Hero11 Black.

Dazu ein paar kleine Einwürfe zur Technik: Die GoPro Hero11 Black ist eine Actionkamera, die mit bis zu 5.3K bei 60 fps sehr hochauflösende Videos anfertigen kann. Alternativ sind z. B. auch Clips mit 2.7K bei 240 fps möglich. Aus den Videos lassen sich obendrein Fotos mit bis zu 24,7 Megapixeln extrahieren. Die Kamera ist wasserdicht und kann über die Technik HyperSmooth 5.0 Videos stabilisieren. Die Ergebnisse werden auf einer microSD-Karte gespeichert.

Jetzt sieht es so aus: Die GoPro Hero11 Black kostet statt 549,99 Euro nur noch 449,99 Euro. Zum Glück bleibt es nicht bei dieser Preissenkung, denn auch die Hero11 Black Mini, Hero10 Black und Hero9 Black werden um jeweils 100 Euro im Preis reduziert. Als Ergebnis kostet die GoPro Hero11 Black Mini 349,99 Euro, während die Hero10 Black auf 399,99 Euro fällt. Dann wäre da noch die Hero9 Black für nunmehr 299,99 Euro. Die Hero11 Black Creator Edition für Vlogger und professionellen Content liegt inzwischen hingegen bei 679,99 Euro.

Einzig die Max, die 360°-Kamera mit Doppelobjektiv von GoPro, verbleibt beim aktuellen Preis von 529,99 Euro. Wer sich jetzt freut, sollte sich auch auf einen Einschnitt an anderer Stelle gefasst machen. Da man die Preise gesenkt hat, gibt es einen Nachteil. So erhalten Neukunden, die zum Zeitpunkt eines Kamera-Kaufs GoPro-Abonnenten werden, keine zusätzlichen Rabatte mehr.

GoPro-Abo: Veränderungen nur für Neukunden

Bestehende GoPro-Abonnenten können laut dem Hersteller im Rahmen ihrer GoPro-Abo-Vorteile jedoch weiterhin vergünstigte GoPro Kameras kaufen. Außerdem bietet GoPro sein GoPro-Abo jetzt sozusagen als Trostpflaster zu einem Einführungspreis von 24,99 € für das erste Jahr und 49,99 € für die anschließende jährliche Verlängerung an. Vorteile für Abonnenten sind zum Beispiel die GoPro Subscriber Sessions – virtuelle Live-Treffen von GoPro-Profisportlern und Content-Erstellern. Diesen Sommer erhalten GoPro-Abonnenten obendrein eine doppelt so hohe Gewinnauszahlung bei den GoPro Awards, wenn ihr Foto oder Video es auf den globalen Social-Media-Account von GoPro schafft. Am 1. Juni startet auch eine neue Sommer-Challenge der GoPro Awards.

Zu den Abo-Vorteilen gehören:

  • Unbegrenzter Cloud-Speicher für Aufnahmen in Originalqualität und -auflösung
  • Automatischer Upload von Aufnahmen in die Cloud, während die Kamera auflädt
  • Automatisches Löschen von Medien auf der SD-Karte nach Abschluss des Uploads
  • Automatische Highlight-Videos werden ans Smartphone gesendet
  • Manuelle und automatische Bearbeitungstools in der GoPro-Quik-App
  • Bis zu 50 % Rabatt auf Halterungen, Zubehör und Lifestyle-Produkte auf GoPro.com
  • 100 € Rabatt auf die nächste GoPro, verfügbar bei der ersten jährlichen Verlängerung
  • Garantierter Kameraaustausch im Schadensfall
  • Livestreaming via GoPro.com

Philips 24B1D5600: LCD-Montior mit innovativem E-Ink-Zweitdisplay

Philips bringt mit dem 24B1D5600 einen ungewöhnlichen Monitor auf den Markt. Denn dieses Exemplar integriert sowohl ein LC- als auch ein E-Ink-Display.

So kombiniert die Marke für den 24B1D5600 ein LC-Display mit 24 Zoll und IPS-Panel mit einem zusätzlichen E-Ink-Display an der rechten Seite, das als Zweitbildschirm mit 13 Zoll herhalten kann. Wieso man auf diese Idee gekommen ist? Nun, LC-Displays können die Augen sehr ermüden, gerade wenn lange Texte gelesen werden. Deswegen stellt man ein E-Ink-Display zur Seite, das näher an natürliches Papier herankommt und die Augen schont.

Auf diese Weise könnten Besitzer des Monitors quasi am LC-Display arbeiten und am E-Ink-Display Dokumente mit längeren Texten geöffnet halten. Denn: Als Haupt-Displays tauchen E-Ink-Pendants aufgrund ihrer langsamen Reaktionen nicht. Als Ergänzung können sie jedoch viel Sinn ergeben. Zumal das Zweit-Display an einem Scharnier sitzt, das um 45° geschwenkt werden kann. Für mehr Ergonomie ist der Philips 24B1D5600 obendrein um 100 mm höhenverstellbar und um -5 bis 23° neigbar.

Das LCD-Panel des Philips 24B1D5600 löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. Als Bildwiederholrate sind 75 HZ angegeben. Leider steht die maximale Helligkeit nur bei 250 Nits – die Reaktionszeit bei 4 ms (GtG). Die Farbwiedergabe lässt vermutlich eher zu wünschen übrigen, denn im Datenblatt ist ein 6-bit-Panel mit Hi-FRC ausgewiesen. Dennoch will man die Farbräume sRGB und NTSC jeweils zu 99,8 bzw. 99 % abdecken.

Philips vereint LCD und E-Ink

Das E-Ink-Panel des neuen Monitors löst im Übrigen mit 1.200 x 1.600 Pixeln auf, was auf ein vertikales 4:3-Format hinausläuft. Es kann nur Graustufen anzeigen. Zu den Schnittstellen zählen im Übrigen DisplayPort 1.2, USB-C (Power Delivery DP Alt-Mode), Ethernet, USB 3.2 Gen2 (einmal USB-C Upstream, viermal USB-A Downsteam) und Audio-Out. Externe Geräte können via USB-C mit 90 Watt geladen werden.

In China kostet der Philips 24B1D5600 umgerechnet etwa 775 Euro. Ob und wann er auch in Europa bzw. Deutschland auf den Markt kommen könnte, ist leider offen.

Prime Video: Amazon will Eigenproduktionen an Partner lizenzieren

Amazon hat seine neue Abteilung Amazon MGM Studios Distribution gegründet. Über jene will man Partnern Zugang auf die Prime Originals gewähren.

So ist altbekannt, dass Streaming derzeit für so gut wie alle Anbieter unterm Strich noch ein Verlustgeschäft bleibt. Disney hat deswegen z. B. bereits angekündigt, wieder verstärkt auch andere Vertriebskanäle einzubeziehen – auch die Ultra HD Blu-ray. Netflix geht einen anderen Weg und viel aus den roten Zahlen herauskommen, indem man strikt gegen das Passwort- und Konto-Sharing vorgeht.

Bei Amazon ist die Rechnung generell etwas komplexer. Denn das hauseigene Streaming-Angebot Prime Video ist Teil des breiteren Prime-Abonnements, das z. B. auch Prime Gaming, den Premium-Versand ohne Mehrkosten sowie das Cloud-Gaming-Angebot Luna beinhaltet. Prime Video hat primär die Aufgabe, neue Kunden ins Prime-Ökosystem zu ziehen und sie als Abonnenten zu halten.

Dennoch will natürlich auch Amazon Geld verdienen. Die neue Abteilung Amazon MGM Studios Distribution soll daher neben den Titeln von MGM wie „Rocky“, „Creed“ oder auch „Fargo“ ebenfalls einige Prime Originals Partnern gegen einen Obolus feilbieten. Dabei will Amazon aber genau auswählen, wie und wo man seine Originals unterbringt. Schließlich will man deren Prestige nicht schmälern.

Amazon Prime Originals bald auch im Fernsehen?

So könnten einige Filme und Serien im linearen Fernsehen laufen und sozusagen den Appetit anregen, damit Zuschauer vielleicht Prime abonnieren. Andere sieht man besser als kostenpflichtige Titel zum Kaufen und Leihen in den digitalen Stores von Partnern aufgehoben. Da soll also im Einzelfall entschieden werden. Zu den Titeln, die Amazon Partnern anbieten will, zählen etwa „Der Prinz aus Zamunda 2“, „Goliath“ oder auch „The Marvelous Mrs. Maisel“.

Am Ende wird vieles aber auch davon abhängen, wie viel Geld Amazon von potenziellen Partnern haben möchte. Da ist man sich im Klaren, dass dies ein filigraner Balanceakt sein werde.

Kein Kabelfernsehen = kein Problem? Gesetzesänderung zum „Nebenkostenprivileg“ macht hellhörig

Mitte 2024 wird es eine Gesetzesänderung geben, die das sogenannte „Nebenkostenprivileg“ betrifft“. Eventuell verliert ihr dadurch den aktuellen Zugang zum Kabelfernsehen.

Worum geht es konkret? Nun, aktuell ist es so geregelt: Wohnt ihr in einer Mietwohnung und ein Kabelanschluss ist im Haus vorhanden, kann der Vermieter auch einen Vertrag abschließen. Das ist in den meisten Fällen günstiger, als würden alle Mieter einzelne Verträge eingehen. In diesem Fall legt der Vermieter die Kosten für das Kabelfernsehen auf dich um und du bezahlst über deine Warmmiete bzw. die Nebenkosten.

Ab Mitte 2024 wird diese Praxis jedoch gekippt, weil es eine Gesetzesänderung geben wird. Grund: Der deutsche Gesetzgeber hat entschieden, dass die aktuelle Regelung im Nebenkostenprivileg die Mieter benachteiligt. Ihnen wurde damit bisher das Recht entzogen, sich frei für andere Empfangswege zu entscheiden – oder auch auf das lineare Fernsehen zu verzichten.

Waipu.tv
Waipu.tv freut sich schon auf den Rückschlag fürs Kabelfernsehen.

Mieter sollen die Chance erhalten, ihren bevorzugten Empfangsweg für das Fernsehprogramm frei zu wählen – das könnte ja etwa auch IPTV sein. Entsprechend können Vermieter zwar natürlich weiterhin anfallende Kosten für zum Beispiel Heizung, Wasser oder auch die Müllabfuhr über die Nebenkosten abrechnen – ab Mitte 2024 aber nicht mehr das Kabelfernsehen.

Vodafone will mit Angeboten locken, waipu.tv plant Konter

Ihr solltet euch also rechtzeitig als Mieter informieren, ob auch in eurem Falle das Kabelfernsehen über die Nebenkosten abgerechnet wird. Vodafone hat schon jetzt damit begonnen, für GigaTV einige Angebote zu starten, da man sicherlich eine Kündigungswelle befürchtet, schon bevor die Änderung in Kraft tritt. Anders sieht es bei der Konkurrenz von waipu.tv aus.

Der IPTV-Anbieter frohlockt und vermutet, man werde durch die angepasste Regelung einen Zustrom an Kunden erleben. Letzten Endes bewerten wir die Anpassung insgesamt positiv: Viele Menschen wünschen überhaupt keine linearen Empfangswege mehr und werden durch die Abschaffung der Möglichkeit, das Kabelfernsehen über das Nebenkostenprivileg abzurechnen, in Zukunft Geld sparen.

Furrion Aurora 4K Smart: Neue Outdoor-TVs konkurrieren mit Samsungs The Terrace

Der Hersteller Furrion will es mit Samsung aufnehmen: Mit dem Aurora 4K Smart TV hat man einen Outdoor-Fernseher vorgestellt.

Dabei handelt es sich zwar nicht um die ersten Modelle des Unternehmens dieser Art, doch die neuen Modelle machen auf dem Papier einiges her. Zumall sie von einer Reihe frischer Outdoor-Lautsprecher begleitet werden. Die neuen 4K-TVs für draußen, etwa die Terrasse, sind in unterschiedlichen Ausführungen erstehbar.

So gibt es Varianten für direkte Sonneneinstrahlung, teilweise Sonnenlicht und Anbringungen im Schatten. Die Fernsehgeräte der Reihe Furrion Aurora 4K Smart sind nach IP54 gegen Staub und Wasser geschützt. Damit das Bild bei Sonneneinstrahlung gut zu erkennen ist, erreicht das „Sun“-Modell Helligkeiten von bis zu 1.500 Nits. Im Angebot hat man dabei Varianten mit Diagonalen von 43 bis 75 Zoll. Als Betriebssystem dient webOS von LG Electronics.

Furrions Outdoor-TVs sollen einiges überstehen.
Furrions Outdoor-TVs sollen einiges überstehen.

Man hat mit den TV-Geräten aber wohl eher Geschäftskunden im Sinn. Denn jene können die Smart-TV mit Kontrollsystemen von etwa Control4, Savant und Elan verknüpfen. Die Preise sind jedoch nicht so unerschwinglich, wie man das bei derlei Produkten vielleicht erwarten sollte. Da muss sich Samsung mit The Terrace vorsehen.

Furrion Aurora 4K Smart TVs: Das sind die Preise

Betrachtet man sich die Preise, dann kommen die Varianten für die Aufstellung im Schatten mit den niedrigsten Preisen daher: 1.399,99 US-Dollar (43 Zoll), 1.999,99 US-Dollar für die Variante mit 55 Zoll. Hier liegen die Modelle für teilweise Sonne bei jeweils 1.699,99 US-Dollar bzw. 2.299,99 US-Dollar. Man ergänzt hier aber noch Varianten mit 65 und 75 Zoll für jeweils 2.899,99 US-Dollar bzw. 3.999,99 US-Dollar.

Im Falle der Sonnen-Modlle fallen 2.699,99 (55 Zoll), 3.699,99 (65 Zoll) bzw. 4.999,99 US-Dollar (75 Zoll) an. Es gibt auch noch Accessoires wie eine Halterung und ein Cover. Und dann wären da eben noch die erwähnten Landscape-Lautsprecher- und Soundbar-Systeme. Etwa wäre da eine 2.1-Soundbar mit kabellosem 8-Zoll-Sub und IP45 als Standard. Da fällt ein Preis von 299,99 US-Dollar an. Dazu gesellen sich weitere Pakete mit zusätzlichen Rear-Lautsprechern, die ab 1.299 US-Dollar starten.

Sony PlayStation 5 gratis erhalten: Beim Kauf eines Bravia XR

Kostenlose PS5 gefällig? Sony spendiert die Konsole, wenn ihr einen Smart-TV der Reihe Bravia XR ersteht. Die Aktion läuft bereits.

So greift diese Werbeaktion für verkaufte bzw. vorbestellte Sony Bravia XR der aktuellen Generation, die ab dem 4. April 2023 geordert worden sind. Dazu erhalten Käufer dann eben, spätestens 45 Werktage nach erfolgreicher Registrierung auf dieser Aktionsseite, eine PlayStation 5 mit Disc-Laufwerk. Doch es gibt einige Einzelheiten zu beachten. So solltet ihr bis 31.05.2023 ein entsprechendes TV-Modell bestellt haben.

Frühestens 4 Wochen nach Erhalt des Aktionsprodukts könnt ihr euch dann zur Teilnahme anmelden. Maximal habt ihr acht Wochen nach Erhalt für die Registrierung Zeit. Es gibt jedoch Ausnahmen. So erscheinen einige der neuen Sony Bravia XR ja erst Ende August 2023. Deswegen dürft ihr euch bei jenen Fernsehern zwischen dem 22. September 2023 und dem 20. Oktober 2023 registrieren. Die kompletten Teilnahmebedingungen könnt ihr auch hier als PDF einsehen.

Die Sony Bravia XR Top-Modelle 2023: X90L, X95L, A95L und A80L
Die Sony Bravia XR Top-Modelle 2023: X90L, X95L, A95L und A80L

Im Kopf haben solltet ihr jedoch, dass so eine kostenlose PlayStation 5 als Geschenk verlockend wirken mag, doch die TV-Preise immer schnell nach dem Launch fallen. Kauft ihr die Bravia XR bei Erscheinen, zahlt ihr gewissermaßen ordentlich drauf, wenn man mit den zu erwartenden Preisen nur wenige Monate später vergleichen mag. Dies solltet ihr einberechnen.

Sony Bravia XR: Nur eine Gratis-PS5 pro Haushalt

Ebenfalls zu bedenken ist, dass ihr pro Haushalt nur einmal an der Aktion teilnehmen könnt. Teilnehmen können nur Menschen ab einem Alter von 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Sony behält sich vor, die Aktion vorzeitig zu beenden, sollten dem Unternehmen die Konsolen ausgehen. Es nehmen folgende Händler teil: Amazon.de, Cyberport, ElectronicPartner, Euronics, Expert, MediaMarkt, MediMax, Otto, Saturn und natürlich der Sony Store.

Diese Bravia XR nehmen an der PS5-Aktion teil.
Diese Bravia XR nehmen an der PS5-Aktion teil.

Am Ende könnt ihr ja abwägen, ob sich diese Aktion für euch lohnt, oder ob ihr lieber auf den regulären Preisverfall der TV-Geräte wartet.