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LG Display liefert jetzt wohl doch OLED-Panels an Samsung Electronics

Jetzt also doch: LG Display wird angeblich noch in diesem Quartal WOLED-Panels an Samsung Electronics liefern. Eine offizielle Bestätigung des Deals steht aber noch aus.

Oft haben wir schon solche Meldungen vernommen und sind daher skeptisch. Reuters, welche die Nachricht in die Welt gesetzt haben, wollen allerdings von mehreren, voneinander unabhängigen Quellen die Bestätigung erhalten haben. Demnach werde LG Display noch in diesem Quartal damit beginnen, Samsung Electronics mit WOLED-Panels zu belieferen. 2 Mio. Einheiten sollen es insgesamt 2023 werden. In den Folgejahren wolle man auf 3 bzw. 5 Mio. Panels aufstocken.

LG Display hat mehrere Quartale nacheinander rote Zahlen geschrieben und steht unter Druck. Deswegen könnte man Samsung Electronics wohl entgegengekommen sein. Zuvor waren die Verhandlungen wegen des Preises gescheitert. Doch im April 2023 hieß es bereits, dass erneut um einen Deal gerungen werde – dieses Mal offenbar mit Erfolg. Samsung Electronics bezieht zwar natürlich auch QD-OLED-Panels von seiner Tochter Samsung Display, jene sind aber noch deutlich teurer als WOLED-Pendants. Deswegen soll das Interesse an einer Partnerschaft mit LG Display weiter bestanden haben.

Preise und Termin S90C und S95C OLED Fernseher 2023 von Samsung
Samsung hat mit den S90C & S95 zwei neue QD-OLED-TVs veröffentlicht.

Samsung Electronics möchte offenbar insbesondere gerne Panels mit 77 und 83 Zoll beziehen. Damit könnte man sein aktuelles OLED-Angebot sinnvoll erweitern. Offiziell haben aber weder LG Display noch Samsung Electronics das Abkommen bestätigt. Derzeit hält Samsung im Markt für OLED-TVs nur 6,1 % Anteil. Auf Rang 1 und 2 stehen LG Electronics mit 54,6 % und Sony mit 26,1 %. Samsung möchte aber gerne Sony überflügeln. Auch letztere bieten sowohl QD-OLED-TVs als auch WOLED-Modelle an.

Der Markt für OLED-TVs wächst

2023 soll der Markt für OLED-TVs bereits einem Wert von rund 11,7 Mrd. US-Dollar entsprechen. Bis 2027 könnte man bei 12,9 Mrd. US-Dollar stehen. Im Gegensatz zum Markt für LCD-TVs, der in westlichen Regionen zunehmend einbricht, sind da also noch gute Margen und auch Wachstum zu erreichen. Wir sind gespannt, ob es entsprechend nun wirklich zum Deal zwischen LG Display und Samsung Electronics kommt.

„Avatar: The Way of Water“ ab 7. Juni 2023 bei Disney+

Jetzt ist es amtlich: „Avatar: The Way of Water“ schlägt am 7. Juni 2023 bei Disney+ auf. Dann kann der Blockbuster also im Abo genossen werden.

Falls ihr euch nicht gedulden könnt: „Avatar: The Way of Water“ steht seit dem 4. April 2023 schon im Heimkino zur Verfügung. Ihr könnt den Science-Fiction-Film von Regisseur James Cameron bereits bei Plattformen wie Apple iTunes oder auch im digitalen Shop von Amazon erwerben. Der ein oder andere wollte aber vielleicht abwarten, bis der Titel bei Disney+ Einzug hält, statt in einen Einmalkauf zu investieren.

So erhielt „Avatar: The Way of Water“ im Durchschnitt gute Kritiken, doch die Story wurde wie schon beim Erstling vielfach kritisiert. Allerdings ist es die Bildgewalt in Kombination mit der weiteren, handwerklichen Qualität, welche Kritiker und Zuschauer angesprochen hat. Könnt und wollt ihr euch darauf einlassen, ist der Sci-Fi-Film sicherlich einen Blick wert.

Auch eine Ultra HD Blu-ray zu „Avatar: The Way of Water“ erwarten wir noch. Bedauerlicherweise fehlt aber weiterhin eine konkretere Ankündigung. Bei Disney+ sollte der Film sowohl in 4K als auch mit Dolby Vision sowie Dolby Atmos aufschlagen. In den Kinos konnte das Abenteuer rund 2,32 Mrd. US-Dollar einspielen. Kommerziell handelt es sich also um einen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

„Avatar: The Way of Water“ dürfte Abonnenten zu Disney+ ziehen

Disney+ schreibt dabei weiterhin rote Zahlen, könnte aber mindestens temporär durch „Avatar: The Way of Water“ wieder einen Abonnentenschub erhalten. Denn statt sich den überlangen Film zur einmaligen Ansicht zu kaufen, dürften viele Zuschauer temporär ein Abo des Streaming-Anbieters abschließen, um den Blockbuster anzusehen. Eventuell bleiben einige Neukunden dann dort auch langfristig kleben.

"Avatar: The Way of Water" läuft ab 7. Juni 2023 bei Disney+.
„Avatar: The Way of Water“ läuft ab 7. Juni 2023 bei Disney+.

Vor der Kamera seht ihr dabei Sam Worthington, Zoe Saldaña, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Cliff Curtis und Kate Winslet – allerdings größtenteils nicht direkt, da sie vor allem für das Motion-Capturing agiert haben.

Activision Blizzard: Übernahme durch Microsoft von der EU genehmigt!

Die EU-Kommission hat die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft durchgewunken. Allerdings hat man die Zustimmung mit Auflagen verbunden.

Diese Entscheidung dürfte die Redmonder erfreuen, denn in Großbritannien musste man eine Schlappe hinnehmen: Die dortigen Wettbewerbshüter haben ihre Zustimmung verweigert. Sie sehen vor allem auf dem wachsenden Markt für Cloud-Gaming mögliche Beeinträchtigungen. Genau das machte zwar auch der EU-Kommission Sorgen, doch die von Microsoft angebotenen Kompromisse empfindet man als ausreichend.

Die eingehende Marktuntersuchung der Kommission ergab, dass Microsoft nicht in der Lage wäre, konkurrierende Konsolenanbieter und Spiele-Abonnementdienste im Wettbewerb zu beeinträchtigen. Doch bestätigte die Untersuchung, dass Microsoft den Wettbewerb beim Vertrieb von Spielen über Cloud-Gaming-Dienste wiederum sehr wohl beeinträchtigen könnte und seine Stellung auf dem Markt für PC-Betriebssysteme gestärkt würde.

Microsoft konnte die Übernahme durch Kompromisse retten.
Microsoft konnte die Übernahme durch Kompromisse retten.

Um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen, bot Microsoft umfassende Lizenzierungszusagen mit einer Laufzeit von zehn Jahren an. Dies beinhaltet die Erteilung einer kostenlosen Lizenz für Verbraucher im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die es ihnen erlaubt, alle aktuellen und künftigen PC- und Konsolenspiele von Activision Blizzard, für die sie eine Spielelizenz besitzen, über einen Cloud-Gaming-Dienst ihrer Wahl zu spielen. Dadurch kann Microsoft also seinen Xbox Game Pass Ultimate nicht im Cloud-Gaming-Markt nicht zu sehr in den Vordergrund rücken.

EU-Kommission: Sonys Bedenken ergaben keinerlei Sinn

Verbunden ist damit auch die Erteilung einer entsprechenden kostenlosen Lizenz für Anbieter von Cloud-Gaming-Diensten, damit Spielenutzer im EWR alle PC- und Konsolenspiele von Activision Blizzard spielen können. Man habe dazu positive Rückmeldungen von Konkurrenten erhalten, die teilweise auch bereits Vereinbarungen im Vorfeld mit Microsoft abgeschlossen hatten (z. B. Nvidia GeForce Now). Daher bestehen hier keine Bedenken seitens der EU-Kommission mehr.

Die Argumentationen von Sony hat die EU-Kommission im Wesentlichen als Unsinn abgestempelt. So hatten die Japaner argumentiert, würde Microsoft die Marke „Call of Duty“ an die Xbox-Konsolen binden, stünde die PlayStation-Sparte auf verlorenem Posten. Dies sei laut der Kommission unrealistisch. Zum einen habe Microsoft enorme Anreize, die Spiele weiterhin für PlayStation-Konsolen zu vertreiben. Denn Sony erreiche im EWR mit den PlayStation-Konsolen einen viermal so hohen Absatz erzielt wie Microsoft mit seiner Xbox.

Dazu komme: Selbst in dem Fall, in dem Microsoft „Call of Duty“ tatsächlich wider Erwarten an seine Plattformen binden würde, könnte Sony aufgrund seiner eigenen Franchises und überlegenen Marktposition weiterhin locker mithalten.

Gratis Fernseher: Telly eröffnet die Warteliste für kostenlose 4K-TVs mit Werbung

Telly will kostenlose TVs verteilen – 500.000 Stück noch in diesem Jahr. Altruismus steckt aber nicht dahinter. Vielmehr will man mit Kundendaten und Werbung Geld verdienen.

Der Telly-Gründer und ehemaliger Mitbegründer von Pluto TV, Ilya Pozin, erklärt, man werde LCD-TVs im Wert von ca. 1.000 US-Dollar pro Stück unter die Leute bringen. 500.000 Exemplare sollen es 2023 sein. Ab dem Sommer will man die ersten Menschen versorgen, die sich auf die Warteliste gesetzt haben. Letztere ist ab sofort geöffnet – jedoch nur in den USA. Wer sich dort einträgt, muss zudem zahlreiche persönliche Daten eintragen.

Das birgt auch ein gewisses Risiko: Sollte Telly am Ende nicht liefern, hätte man eine Menge private Informationen für nichts preisgegeben. Pozin ist dabei überzeugt, das Modell werde sich tragen. Durch den Zugriff auf allerlei Informationen wie das Einkommen, den Wohnort und die Interessen der Kunden werde man für Werbetreibende sehr attraktiv sein. Zumal die Werbung via ACR (Automatic Content Recognition) auf die jeweils angezeigten Inhalte abgestimmt werden soll.

So soll die Werbung am Telly TV an einem unteren Zweit-Display aussehen.
So soll die Werbung am Telly TV an einem unteren Zweit-Display aussehen.

Wir hatten schon darüber berichtet: Telly wird die Werbung an seinen Fernsehern in einer Art Zweitbildschirm unter der integrierten Soundbar der 4K-TVs mit 55 Zoll anzeigen. Dort werden sich auch weitere Widgets und Informationen z. B. zum Wetter, Sportergebnissen oder Aktienkursen finden. Die integrierte Soundbar soll fünf Lautsprecher-Treiber integrieren.

Werbung direkt in der Smart-TV-Oberfläche: Kein neues Konzept

Offen ist noch, wie Telly verhindern will, dass ihr z. B. die Werbe-Oberfläche abdeckt oder abklebt. Klar ist hingegen, dass der TV selbst keine eigene Software mitbringen wird – außer für die Werbefläche. Vielmehr liegt ein spezieller Android-TV-Dongle im Lieferumfang bei, der an einen der drei HDMI-Ports angeschlossen wird und dann die Inhalte liefert. Auch eine Webcam und ein Mikrofon sind im Übrigen integriert. Da kooperiert man auch mit Zoom.

Telly integriert auch eine Webcam für die Nutzung von Zoom.
Telly integriert auch eine Webcam für die Nutzung von Zoom.

Langfristig sollen weitere Smart-Home-Funktionen folgen – konkrete Partnerschaften nennt Telly jedoch noch nicht. Das Konzept, Werbung als zusätzliche Einnahmequelle einzusetzen und dadurch nach dem eigentlichen TV-Verkauf Geld zu scheffeln, ist nicht neu. Auch Samsung nutzt es etwa an seinen Modellen.

Apple Music und Apple TV+: Konzert-Streams ab sofort mit Dolby Atmos und Dolby Vision

Apple geht mit der Zeit: Man bietet mittlerweile Streams von Konzerten in 4K, mit Dolby Vision sowie Dolby Atmos über Apple Music und Apple TV+ an.

Apple bietet schon eine ganze Weile Auftritte diverser Künstler auf Abruf via Apple Music und Apple TV+ an. Jetzt geht man mit seinen Live Sessions in eine neue Runde – mit Dolby Atmos und Dolby Vision sowie 4K-Auflösung. Es handelt sich dabei um die zweite Staffel dieser sogenannten Live Sessions. Den Anfang macht dabei in der neuen Runde ein Auftritt von Ed Sheeran.

Apple hatte da schon in der letzten Woche den Livestream im Angebot, doch auch aus der Konserve könnt ihr hereinschauen. Bis zum 9. Juni 2023 habt ihr Zeit, um euch den Gig anzusehen. Generell verspricht Apple, im Rahmen seiner Live Sessions „die größten Stars“ ins Boot zu holen – und offensichtlich auch die bestmögliche, technische Qualität für Zuschauer zu bieten.

In Staffel 1 der Apple Music Live Sessions waren Harry Styles, Billie Eilish, Alicia Keys, Lil Durk, Mary J. Blige, Luke Combs und Wizkid mit von der Partie. Unterschied zur Season 2: Damals hielten die Konzerte nur bei Apple Music Einzug. Jetzt holt man auch Apple TV+ ins Boot, was die Zielgruppe noch einmal deutlich vergrößern sollte.

Apple setzt auf höchste, technische Qualität

Apple bietet auch via iTunes bzw. über die Apple TV App eine sehr gute Bitrate und Komprimierung, sodass es sich meistens lohnt, Filme und Serien, will man denn digital zuschlagen, eher dort zu kaufen als bei der Konkurrenz. Wir sind daher überzeugt, dass auch die neuen Live Sessions technisch überzeugen sollten.

Zumal es zusätzlich zu den Auftritten an sich auch Bonusmaterial gibt. Das sind etwa Behind-the-Scenes-Aufnahmen. Informationen zu den Setlists und weitere, exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Da wünschen wir allen Fans viel Spaß beim Zuschauen bzw. Zuhören!

Sony Pictures Entertainment stellt den Vertrieb von Discs in Deutschland ein

Eine Enttäuschung für Anhänger der Disc: Der Vertrieb Sony Pictures Entertainment stellt den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

Eine große Überraschung ist das angesichts der Strategie des Unternehmens nicht. Auch aus anderen Märkten wie Italien hat Sony Pictures Entertainment sich bereits zurückgezogen. Das bedeutet aber nicht, dass die Titel des Unternehmens dort oder bei uns nicht mehr erscheinen würden. Vielmehr sucht man sich regionale Partner, welche die Filme und Serien dann unter Lizenz veröffentlichen dürfen. Auch für unsere Breitengrade hat Sony sich da jemand auserkoren.

Sony Pictures Entertainment stellt aber zunächst selbst bereits ab dem 30. Juni 2023 den Vertrieb von DVDs, Blu-rays und auch Ultra HD Blu-rays in der DACH-Regiom, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ein. Wer als Partner einspringt? Das ist Plaion Pictures (ehemals Koch Media). Hier stehen sogar schon die ersten Veröffentlichungen fest. Denn etwa wird man am 5. Oktober 2023 den Titel „The Pope’s Exorcist“ vertreiben. Auch den Titel „Die drei ??? – Erbe des Drachen“ nimmt Plaion Pictures ab dem 26. Oktober in sein Repertoire auf.

„Sisu – Rache ist süß“ wird ebenfalls im Vertrieb von Plaion Pictures erscheinen – und zwar am 9. November 2023. Dennoch ist es natürlich ein schlechtes Zeichen für den schrumpfenden Disc-Markt, dass mit Sony Pictures Entertainment ein großer Player hierzulande die Segel streicht. Insbesondere, da der Vertrieb für seine wirklich hochwertigen Disc-Veröffentlichungen bzw. Ultra HD Blu-rays bekannt ist.

Ultra HD Blu-ray – wohl das letzte optische Heimkino-Format

In den nächsten Jahren dürften die Verkaufszahlen von DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays sicherlich stetig abnehmen. Die meisten Menschen zieht es mittlerweile schlichtweg zum Streaming. Vor allem die verhältnismäßig hochpreisigen UHD Blu-rays erreichen nur noch Enthusiasten und Sammler. Daher ist auch nicht mehr mit einer 8K-Disc zu rechnen, auch wenn es bereits Discs mit ausreichend Speicherplatz gibt.

Im Übrigen ist auch Warner Bros. Home Entertainment nicht mehr selbst in Europa aktiv. Man teilt sich vielmehr den Vertrieb seiner Titel mit Universal Pictures. Da hat man es so geregelt, dass Universal die Warner-Titel in Europa veröffentlicht. In den USA ist es umgekehrt und Warner ist auch für die Universal-Titel zuständig. Das hat man ebenfalls so gehandhabt, um die Kosten zu senken.

Bang & Olufsen Beovision Harmony: OLED-TV jetzt auch mit 97 Zoll Diagonale

Bang & Olufsen bringt seinen Beovision Harmony jetzt auch mit 97 Zoll Diagonale auf den Markt. Als Basis dient ein WOLED-Panel von LG Display.

Grundsätzlich ist diese OLED-Reihe nicht neu, denn Bang & Olufsen vertreibt kleinere Modelle schon eine ganze Weile. Bisher kam man da maximal auf ein Modell mit 88 Zoll – dafür jedoch mit 8K-Auflösung. So kann der Beovision Harmony mit 97 Zoll zwar die Diagonale erhöhen, steht aber „nur“ bei 4K. Dies geht aber nicht auf eine Entscheidung von Bang & Olufsen zurück. Vielmehr bietet der Zulieferer LG Display keine 8K-OLED-Panels mit 97 Zoll Diagonale an.

Denn im Wesentlichen sind die Fernsehgeräte von Bang & Olufsen angepasste LG OLED G3 – in der Bildqualität sind sie also absolut identisch. Was angepasst wird, ist die Software. Obendrein setzt Bang & Olufsen auf ein eigenes Lautsprechersystem, das sich ähnlich Schmetterlingsflügeln entfalten kann. Unterstützung finden natürlich auch moderne Features wie HDMI 2.1 – mit ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate), eARC und 4K bei 120 Hz. Ebenfalls unterstützt man Dolby Vision und Dolby Atmos.

Bang & Olufsen setzt auf einklappbare Flügel für den Beovision Harmony.
Bang & Olufsen setzt auf einklappbare Flügel für den Beovision Harmony.

Die integrierten Lautsprecher kommen auf satte 450 Watt Leistung. Verbaut sind dafür ein 1-Zoll-Tweeter, zwei 2,5-Zoll-Fullrange-Treiber, ein 4-Zoll-Midrange-Treiber und zwei 4-Zoll-Woofer. Das ist überaus mächtig für einen Fernseher. Ebenfalls ist ein Modul für 7.1-Surround-Sound integriert, über das per Kabel acht separate Beosound-Lautspecher angeschlossen werden können – und acht WiSA-kompatible, kabellose Beosound-Speaker.

Bang & Olufsen Beosound Harmony: 97 Zoll sind ein teurer Spaß

Bang & Olufsen bringt den Beovision Harmony mit 97 Zoll Diagonale zu einem Preis in den Handel, der sich gewaschen hat: 59.000 Euro soll das TV-Gerät kosten. Es stehen die Farbvarianten Aluminium, Schwarz und Gold zur Wahl. Das neue Modell mit der üppigen Diagonale ergänzt die bereits verfügbaren Beovision Harmony mit 65, 77, 83 und 88 Zoll. Bestellbar ist das neue TV-Modell laut dem Hersteller ab dem 15. Mai 2023.

QD-OLED: Samsung Display will die Herstellungskosten um 30 % senken

Aktuell sind die QD-OLED-TVs von Samsung noch teurer als viele vergleichbare WOLED-Modelle. Doch Samsung Display will offenbar die Herstellungskosten um 30 % senken.

Derzeit fertigt nur Samsung Display QD-OLED-Panels und liefert sie bisher an den Mutterkonzern Samsung Electronics bzw. dessen TV-Sparte Samsung Visual Display sowie Sony. Größte Konkurrenz ist LG Display. Letztere liefern ihre WOLED-Panels an sowohl LG Electronics als auch weitere Partner wie Panasonic, Philips und abermals natürlich Sony. Bislang fällt es Samsung Display schwer, weitere Partner zu gewinnen.

So sind Meldungen um QD-OLED-TVs von TCL ins Leere gelaufen. Sollte es Samsung Display aber tatsächlich gelingen, die Herstellungskosten der Panels um 30 % zu drücken und man würde die Preisvorteile auch an Partner weitergeben, könnte sich da etwas anbahnen. Angeblich strebt Samsung Display an, die Einsparungen noch 2023 zu erreichen.

Das Tizen OS Betriebssystem ist mittlerweile ein Vollbild-Menü und gewährt Zugriff auf wichtige Streamingdienste und alle Signalquellen
Das Tizen OS Betriebssystem ist ein Vollbild-Menü und gewährt Zugriff auf wichtige Streamingdienste und alle Signalquellen

Wie will Samsung Display die Kostensenkungen erzielen? Zum einen soll höherwertiges Equipment zum Einsatz kommen und zum anderen will man eben als Ergebnis eine deutlich bessere Panel-Ausbeute erreichen. Weniger Ausschuss, bedeutet am Ende, dass pro erfolgreich gefertigtem Panel weniger Kosten einberechnet werden müssen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten soll Samsung Display mittlerweile in seiner Fertigungsstraße in Asan bereits eine Ausbeute von fast 90 % erreichen. Zudem will man die Auslastung erhöhen, was ebenfalls mehr Effizienz bei der Produktion verspräche.

Samsung Display will Partner mit günstigeren QD-OLED-Panels überzeugen

Angeblich kostet ein QD-OLED-Panel mit 65 Zoll derzeit an Herstellungskosten etwas weniger als 1.100 US-Dollar. Im Jahresverlauf will Samsung Display diese Summe auf weniger als 750 US-Dollar drücken. Danach könnte sich der Preisverfall aber verlangsamen. Bis 2026 könnten vergleichbare Panels auf ca. 600 US-Dollar fallen.

LG hat eine neue Cashback-Aktion gestartet.
LG Display bietet als Konkurrenz WOLED-Panels an.

Doch auch die Herstellungskosten der LG-WOLED sollen parallel sinken. Ein Exemplar mit 55 Zoll und evo-Technologie soll 2023 ca. 400 US-Dollar kosten und bis 2026 bei weniger als 200 US-Dollar stehen. Geht man auf 65 Zoll sollen es 2023 500 US-Dollar sein. LG behält demnach noch eine Weile den Preisvorteil auf seiner Seite.

PlayStation VR2: Ab sofort auch im regulären Handel zu haben

Die Sony PlayStation VR2 ist ab sofort auch abseits von PlayStation Direct erhältlich. Zuschlagen könnt ihr etwa auch bei MediaMarkt, Saturn und Amazon.de.

So ist die PlayStation VR2 zwar bereits Ende Februar 2023 erschienen, war bisher in Deutschland aber ausschließlich direkt über Sony bzw. PlayStation Direct verfügbar. Zu den Verkaufszahlen gibt es bisher nur inoffizielle Meldungen, man kann aber annehmen, dass sie überschaubar geblieben sind. Andernfalls hätte Sony mehr die Werbetrommel gerührt. Auch größere Spieleankündigungen sind ausgeblieben, sodass die PS VR2 so vor sich hin existiert und in der Gaming-Community nach unserem Eindruck bisher wenig Staub aufgewirbelt hat.

Laut Analysten von etwa der IDC und Bloomberg blieben die Auslieferungsmengen der PlayStation VR2 bisher wohl weit hinter Sonys Erwartungen zurück. Zum einen dürfte das daran liegen, dass die hohe Inflation die Konsumfreude allgemein bremst. Zum anderen ist die PS VR2 teurer als eine PlayStation 5 und damit kein Zubehör, das man „mal eben“ mitnimmt. Auch fehlt es der Plattform an echten Must-Have-Titeln, die Gamer begeistern könnten. Vorwiegend sind aufgebohrte Portierungen bereits verfügbarer Spiele erschienen.

Ist die PlayStation VR2 also ein Flop? Es ist noch zu früh, das zu sagen. Vielleicht waren Sonys Erwartungen auch schlichtweg zu hoch. Aktuell sieht es wohl danach aus, dass die Verkaufszahlen in etwa auf einem Niveau mit der ersten Generation im vergleichbaren Zeitraum liegen. Angesichts der vergrößerten Gaming-Community wäre das nicht gerade ein Grund zum Feiern für die Japaner, aber auch kein Grund, die Segel zu streichen.

PlayStation VR2: Ab sofort bei Amazon.de und Co.

Wollt ihr jedenfalls nicht via PlayStation Direct zuschlagen, so könnt ihr die PS VR2 mittlerweile beispielsweise auch via Amazon.de, bei MediaMarkt, Saturn und weiteren Händlern erwerben. Das VR-Headset nutzt OLED-Displays mit HDR-Unterstützung und 4K-Auflösung. Obendrein gib es gegenüber der ersten Generation komplett neu aufgezogene Controller. Zur Nutzung der PlayStation VR2 benötigt ihr jedoch eine PlayStation 5. Zu anderen Plattformen ist das Gerät nicht kompatibel.

YouTube ergreift Maßnahmen gegen Werbeblocker

 YouTube finanziert sich über Werbung. Um sich abzusichern, greift man da jetzt härter durch und sperrt teilweise Nutzer von Werbeblockern aus.

Google hat dabei jedoch erklärt, dass es sich von offizieller Seite aus noch um einen Test handele. Das Experiment führt jedenfalls dazu, dass ihr einen Hinweis zu sehen bekommt, sobald ihr die Videoplattform im Web mit einem Ad-Blocker aufsucht. Ihr habt den keine Chance mehr, diesen Hinweis auszublenden. Wollt ihr die Plattform nutzen bzw. Videos bei YouTube konsumieren, müsst ihr den Werbeblocker erst abschalten.

Als Alternative wird euch ein Abonnement von YouTube Premium vorgeschlagen. Da müsst ihr natürlich monatlich zahlen, könnt die Plattform dann aber werbefrei verwenden. Offen ist jetzt, ob Google diese Maßnahmen gegen Werbeblocker bald dauerhaft ausrollen wird, oder es doch bei einem kleinen Test bleibt. Das dürfte davon abhängen, wie sich die ganze Sache entwickelt.

YouTube sperrt Nutzer mit Ad-Blockern aus.
YouTube sperrt Nutzer mit Ad-Blockern aus.

Letzten Endes sind mehr und mehr Anwender von der Werbung bei YouTube genervt, das sie immer aggressiver wird. Zum einen wären da ohnehin die Clips, die es vor und während eines Videos zu sehen gibt. Dazu arbeiten viele Kanäle mit Sponsoren, deren Werbung sie direkt in ihre Videos einbeziehen. Klar ist aber natürlich auch, dass sich die Plattform und die Content-Ersteller finanzieren wollen.

YouTube bietet auch Kanal-Mitgliedschaften und mehr an

Einige Kanäle setzen dabei auch auf die freiwillige Unterstützung ihrer Fans durch z. B. Patreon oder auch direkte YouTube-Kanal-Mitgliedschaften. Zudem werden Channels an den Einnahmen aus YouTube Premium beteiligt. Wie handhabt ihr dies denn? Nutzt ihr YouTube mit Werbung, habt ihr Premium abonniert oder ist bei euch ein Werbeblocker im Einsatz? Findet ihr Googles Schritte gerechtfertigt?