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Die Zukunft physischer Filmmedien: Ist die 1TB-Disc die Antwort?

Die Filmwelt unterzieht sich einem stetigen Wandel, immer begleitet von physischen Medien. Doch sind wir mit der 4K Blu-ray bereits am Ende des Zyklus physischer Filmmedien angekommen? Oder erwartet uns noch eine 1TB-Disc?

Filmfans diskutieren bereits seit Jahren, ob wir mit der 4K UHD Blu-ray am Ende der physischen Formate für die Verbreitung von Filmen angelangt sind, oder ob noch etwas danach kommt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Nachfrage nach Discs, egal ob CD, DVD, Blu-ray oder 4K UHD Blu-ray in den vergangenen Jahren drastisch nachgegeben hat. Während man sich in Deutschland nur ganz langsam (aber stetig) von der Disc verabschiedet, sind die Disc-Verkäufe in anderen Ländern, z.B. in den USA, weitaus drastischer eingebrochen. Könnte es ein neues Format wie 8K und eine 1TB-Disc dem Disc-Sterben zuvorkommen, oder bleiben Kunden dem bequemen Videostreaming treu?

Folio Photonics patentiert 1TB-Disc

Erst vor Kurzem gab es Bericht über das Unternehmen Folio Photonics, dass Patente für innovative Technologien für die optische Disc-Speicherung zugesprochen bekommen hat. Eine Disc, mit den Maßen einer regulären DVD oder Blu-ray, könnte demnach bis zu 1TB an Informationen speichern und könnte innerhalb kürzester Zeit auf den Markt gebracht werden. Verglichen mit der 4K UHD Blu-ray (maximal 100 GB), würde sich die Speichermenge verzehnfachen. Wäre dies der Anfang einer 8K-Disc oder lässt sich mit einem solchen Medium andere Entertainment-Bereiche unterstützen?

Ist die 4K UHD Blu-ray das letzte physische Filmmedium?
Ist die 4K UHD Blu-ray das letzte physische Filmmedium?

Folio verfolgt auf jeden Fall Pläne, sein Produkt ab 2024 auf dem Markt in „Magazinen“ mit zehn solchen Discs (somit einer Kapazität von 10 TB) anzubieten. Doch wie schafft es ein Unternehmen ein Speichermedium mit einer solchen Kapazität zu entwickeln, obwohl dieses die gleichen Maße wie eine normale Blu-ray hat? Das Unternehmen konzentriert sich auf die Anzahl der physischen Schichten, auf denen Informationen abgelegt werden können. Bereits bei der 4K Blu-ray gibt es Discs mit 2 Schichten (Layers), die 66 GB speichern können, oder 3 Sichten, die die Speicherkapazität auf 100GB steigern. Mit zusätzlichen Schichten kombiniert mit einer Verbesserung der Laserwellenlänge, Drehzahl und neuen Kompressionstechnologien soll die 1TB-Disc bald nicht nur in der Theorie existieren.

Wie hoch liegen die Chancen auf eine 8K Blu-ray?

Bei einer solchen Datenmenge müssen wir auch gleich wieder an eine potenzielle 8K Blu-ray denken. In der Vergangenheit wurde bereits viel gemunkelt und spekuliert. Leider werden die Stimmen, die ein solches Format überhaupt erst in Gespräch gebracht hatten, immer leiser. Das liegt einfach daran, dass die letzte Stufe des Ultra HD Standards mit 8K Auflösung nicht nur bei den Herstellern, sondern vor allem bei den Kunden immer weniger Zuspruch findet. Der aktuellen Entwicklung zu urteilen, dürften die Chancen für eine 8K-Disc bei unter 5 Prozent liegen. Doch wofür benötigen wir dann eine solche Disc?

Archive und Datenverarbeitung würden 1TB-Disc sicherlich begrüßen.

Anfänglich würde der Markt für ein solches neues Produkt anscheinend in der langfristigen Archivierung von Daten für Unternehmen liegen. Es wurde gesagt, dass die neue Technologie, die für „Write Once Read Many“-Anwendungen konzipiert ist, die Preise für Speicherplatz unter 5 US-Dollar pro TB senken könnte. Dies würde sie ideal für die langfristige Speicherung großer Datenmengen machen. Insbesondere, wenn sich zeigt, dass das Medium eine ähnliche Lebenserwartung hat wie gut gelagerte DVD-R (ca. 100 Jahre) und wiederbeschreibbare Blu-rays (bis zu 50 Jahre). Dies wäre perfekt für die Verwaltung großer Medienarchive, die besonders speicherhungrig sind. Es bietet sich das Potenzial, rund hundert 4K-Filme in einem einzigen Magazin (bestehend aus 10x 1TB-Discs) zu speichern.

Größere Datenmengen für Filme und Videospiele?

Totgesagte leben länger: Die Schallplatte feierte in den vergangenen Jahren ihr Revival und hält seitdem die Verkaufszahlen konstant
Totgesagte leben länger: Die Schallplatte feierte in den vergangenen Jahren ihr Revival und hält seitdem die Verkaufszahlen konstant

Obwohl der Bedarf an einem solchen System vielleicht etwas exotisch ist, besteht das Potenzial, es in Zukunft in kommerziellen Anwendungen z.B. für die Medienverteilung zu lizenzieren und zu verwenden. Kurzum: Die 1TB-Disc wird vielleicht in unsere Wohnzimmer einziehen MÜSSEN. Ein großer Treiber dafür wäre der ständig wachsende Bedarf an Datenkapazität. Es gibt schon Filme, die auf zwei 4K UHD Blu-rays aufgeteilt werden müssen, weil die Datenmenge die Speicherkapazität von 100GB überschreiten. Vielleicht wird die Bitrate diverser Filme sogar bewusst reduziert, damit diese auf nur eine Disc passen. Und das wird dem Gedanken nach einem unverfälschten Seherlebnisses sicherlich nicht gerecht. Wir würden einer „4K Blu-ray 2.0“ dabei weitaus mehr Chancen einräumen, wie einer „8K Blu-ray“. Obwohl die Wiedergabe von 8K-Inhalten so etwas wie eine zusätzliche Option darstellen könnte. Und wie sieht es mit Videospielen aus, deren Spielwelten immer größer werden? Nicht selten, wird der Start eines neuen Blockbuster-Games mit einem riesigen Day-One-Patch begleitet, der mehrere GB über die Datenautobahn schickt. Die Idee, dass die Technologie von Folio Photonics eingesetzt werden könnte, um uns 8K/60 Bilder pro Sekunde Filme auf einer Disc zu liefern, ist verlockend, aber wenig realistisch.

Käufer eines Samsung Q900R aus 2019 bekamen HDMI 2.1 via Hardware-Upgrade nachgeliefert (One Connect Box)
Immer mehr TV-Hersteller distanzieren sich von 8K und bringen keine neuen Fernseher mit dieser Auflösung auf den Markt.

Gegenwärtig ist 4K bei Weitem nicht auf allen Streaming-Diensten Standard, und viele Menschen haben immer noch mit einem schlechten Ausbau des Internets in ihrer Nachbarschaft zu kämpfen, die die für die Übertragung von Filmen erforderlichen Bandbreiten einfach nicht bereitstellen kann. Das macht eine 8K-Streaming-Verteilung rein experimentell und extrem selten (YouTube ist die einzige große Plattform, die es derzeit unterstützt). Angesichts der unterschiedlichen Ansätze für Bitraten und Kodierung auf dem Streaming-Markt beklagen Nutzer zudem die Verwendung von Kompression und die Qualität, die sie von Videostreaming-Diensten selbst bei vermeintlicher 4K-Auflösung erhalten.

Monitor-Anwendungen benötigen eigentlich kein 8K

8K-Bildschirme nutzen im Allgemeinen eine Pixelauflösung von 7.680 x 4.320 – das entspricht der 16-fachen Full-HD und 4-fachen 4K-Auflösung. Grafikkartenhersteller wie Nvidia und AMD haben erklärt, dass 8K bei der typischen Monitor-Nutzung die höchste Auflösung ist, die der Mensch wahrnehmen kann. 16K-Auflösungen würde bei einer Monitor-Anwendung keinen Sinn ergeben. Nicht umsonst arbeiten Leute auf einem hochauflösenden Monitor, mit einer Skalierung der Programme und der Nutzeroberfläche.

LGs neue UltraGear-LED-Monitore nutzen ebenfalls Mikro-Linsen.
Beim Gaming ist eine gewisse Auflösung sicherlich wichtig. Noch wichtiger ist aber womöglich das Bildformat. Denn mit einem breiten Bildschirm ergeben sich gewisse Vorteile in Spielen durch das erweiterte periphere Sichtfeld.

Filmfans zeigen sich mit der Auflösung 4K eigentlich recht zufrieden und viele möchten auch keine höheren Bildwiederholungsraten oder Zwischenbildberechnungen auf ihrem Fernseher oder Projektor sehen. Den meisten reichen24fps, die den gewohnten Movie-Look erzeugen. Und selbst wenn es Filme mit 48fps oder 60fps gibt, wird der Großteil noch auf Jahre in 24fps gedreht. Man muss leider zu der Erkenntnis kommen, dass wir im Heimkino die Fahnenstange erreicht haben, zumindest was die Auflösung betrifft.

IMAX-Kinos laufen meist mit 2K

Selbst in einem IMAX-Kino, das speziell darauf ausgelegt ist, dem Betrachter einen breiteren Blickwinkel zu bieten (bis zu etwa 70°, normalerweise sind es im Kino nur um die 54°), verwendet derzeit nur eine digitale 4K-Projektion selbst in seinen Premium-Kinosälen mit Laser-Projektion. „Standard“-IMAX-Leinwände verwenden dagegen nur 2K. Obwohl Filmschaffende damit begonnen haben, auf 8K-Hardware zu drehen (z.B. Guardians Of The Galaxy Vol. 2 gedreht, mit der RED Weapon 8K-Kamera), werden die Aufzeichnungen nur selten dafür benutzt, ein natives 8K Bild zu erzeugen. Hier werden die Unternehmen, vor allem wegen der kostspieligen und zeitintensiven CGI-Berechnungen, lieber auf ein 8K Upscaling zurückgreifen oder Remasterings über Künstliche Intelligenz (KI oder AI) anfertigen lassen.

Fazit:

Wenn Folio Photonics seine 1-TB-Discs in entsprechenden Magazinen auf den Markt bringen kann, werden Medienunternehmen sicherlich darauf aufmerksam. Wir sind jedoch noch weit davon entfernt, ein neues physisches Format in den Händen zu halten (insbesondere angesichts der hohen Preise). Und selbst wenn, die Hürden für Entwicklung und Langzeitprüfung genommen sind, wird man die Unternehmen derzeit nur schwer davon überzeugen können, dass sich eine Disc in unserer Streaming-Welt noch lohnt. Obwohl Entertainment-Größen bereits erkannt haben, dass Streaming derzeit nur Geld verbrennt und es sehr schwer wird, damit wirklich konstant Geld zu verdienen. Also dann doch eine verbesserte 4K UHD Blu-ray?

HDMI-Switch und HDMI-Splitter: Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten

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Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen einem HDMI-Switch und einem HDMI-Splitter und für welche Einsatzzwecke eignen sich die beiden Geräte? Und was ist eine HDMI-Matrix? Wir klären euch auf!

Beim Thema Switch/Splitter kommen selbst einige, die sich regelmäßig mit der Materie Unterhaltungselektronik auseinandersetzen, durcheinander. Irgendwie scheinen die beiden Geräte doch das Gleiche zu machen und doch könnten die HDMI-Anschlussboxen nicht unterschiedlicher sein. Wir geben euch einen kleinen Exkurs inkl. Anwendungsbeispielen, damit ihr im Markt und Online-Shop auch zum richtigen Modell greift.

Was ist ein HDMI Switch?

Ein HDMI-Switch schaltet, wie die englische Bezeichnung Switch (Deutsch: Schalter) schon erklärt, zwischen Signalquellen hin und her, um diese auf einem Bildschirm, TV oder Projektor anzeigen zu können. In der Regel wird nur ein Signalkreislauf aktiv geschaltet, was bedeutet, dass Bildsignale nicht dupliziert oder auf mehrere Ausgabegeräte aufgeteilt werden kann. Seid ihr z.B. im Besitz eines 4K Fernsehers mit vier HDMI-Steckplätzen, die alle belegt sind, könnt ihr mit einem Switch die Anzahl der Zuspielgeräte am Fernseher erhöhen. Ihr müsst dafür lediglich einen der HDMI-Anschlüsse bereitstellen. In nachfolgender Grafik könnt ihr sehen, wie so ein Szenario aussehen könnte:

Ein HDMI Switch kann eine Signalquelle immer nur an EIN Display ausgeben. Der Nutzer kann jedoch zwischen den signalgebenden Quellen wechseln.
Ein HDMI Switch kann eine Signalquelle immer nur an EIN Display ausgeben. Der Nutzer kann jedoch zwischen den Displays wechseln.

Oben sehen wir drei Anschlussgeräte (im Beispiel Media-Player, Laptop und Spielekonsole), die über den HDMI Switch mit dem Fernseher verbunden sind. Dafür wird nur ein HDMI-Eingang am TV benötigt. An den anderen HDMI-Anschlüssen des Fernsehers können ganz normal weitere Geräte, z.B. eine 4K Blu-ray Player, AV-Receiver, Streaming-Player oder eine weitere Konsole, angeschlossen sein. Die Anzahl der Geräte, die am TV/Monitor/Projektor angeschlossen werden können, wird somit nicht mehr durch die pure Anzahl an HDMI-Anschlüssen am TV begrenzt, sondern kann mit einem Switch beliebig erweitert werden. Im Extremfall könnt ihr an jedem HDMI-Anschluss des Wiedergabegerätes einen HDMI-Switch anschließen.

Viele HDMI-Switches werden mit einer kleinen, praktischen Fernbedienung ausgeliefert
Viele HDMI-Switches werden mit einer kleinen, praktischen Fernbedienung ausgeliefert

Welches Gerät seine audiovisuellen Signale an das Wiedergabegerät überträgt, steuert ihr direkt am Switch. An diesem befindet sich eine Auswahltaste, bei manchen Modellen wird sogar eine kleine Fernbedienung mitgeliefert. Am Fernseher/Monitor/Projektor müssen dagegen keine weiteren Einstellungen vorgenommen werden – außer dass natürlich der HDMI-Eingang ausgewählt sein muss, an dem der HDMI-Switch hängt.

Ein Switch kann dafür genutzt werden, um wie im obigen Beispiel die Anzahl der HDMI 2.0 oder HDMI 2.1-Anschlüsse zu erhöhen, oder um z.B. einen bestimmten HDMI-Eingang von mehreren Geräten nutzen zu können. In der Regel unterstützt nur ein HDMI-Anschluss die Rückleitung von Audiosignalen via HDMI ARC bzw. eARC. Wenn ihr jetzt eine Soundbar UND eine hochwertige 3D-Soundanlage besitzt und zwischen den beiden Geräten hin und her wechseln wollt, dann ist so ein Switch ebenfalls sehr nützlich. Dafür eignet sich ein HDMI-Switch:

  • Erweitert ein Endgerät um zusätzliche HDMI-Eingänge (z.B. bei eingeschränkter Anzahl von HDMI 2.0/2.1-Ports)
  • Einfacher Wechsel zwischen verschiedenen Signalquellen
  • Anschluss unterschiedlicher Audio-Systeme an einem eARC-Ausgang (z.B. Soundbar und AV-Receiver)
  • HDMI 2.1-Switches gibt es mittlerweile in 4In-1Out-Konfigurationen (vier HDMI 2.1-Eingänge, ein HDMI 2.1-Ausgang)

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Und was ist ein Bi-Direktionaler Switch?

Es gibt noch eine besondere Variante eine HDMI-Switches, genannt Bi-Direktional. Das Gerät arbeitet im Prinzip genauso wie ein Switch, funktioniert jedoch in beide Richtungen. Im Beispiel eines bi-direktionalen 3:1-Switches könnt ihr entweder drei Signal-gebende Geräte (Set-Top-Boxen, Konsolen, Streaming-Player) mit einem Fernseher/Projektor/Monitor verbinden, oder umgekehrt drei Wiedergabegeräte mit einer Signalquelle verknüpfen. Letzteres kann euch helfen, wenn ihr z.B. einen Mediaplayer besitzt und dessen Signale je nach Inhalt und Qualität auf ein anderes Wiedergabegerät übertragen wollt.

Ein bi-direktionaler HDMI-Switch bietet euch noch mehr Einsatzmöglichkeiten
Ein bi-direktionaler HDMI-Switch bietet euch noch mehr Einsatzmöglichkeiten

Aber auch hier gilt. Es kann nur ein Signalkreis geschlossen werden. Es ist somit nicht möglich, ein audiovisuelles Signal auf zwei Wiedergabegeräten (Displays) parallel auszugeben. Dafür gibt es nämlich sogenannte Splitter.

  • Ein bi-direktionaler HDMI-Switch funktioniert in beide Richtungen
  • Es muss sich für eine Richtung der Signalübertragung entschieden werden
    • Mehrere Signalquellen auf einem Display (Nur eine Übertragungskette)
    • Unterschiedliche Displays empfangen eine Signalquelle (Nur eine Übertragungskette)
  • Bi-Direktionale HDMI 2.1-Switches gibt es meist nur in einem 2-1 oder 3-1-Setup (2/3 Eingänge und 1 Ausgang)

HDMI-Splitter vervielfachen Videosignale

Ein HDMI-Splitter empfängt das Signal von einer HDMI-Quelle und vervielfältigt dieses es auf mehrere Ausgänge. Ihr besitzt z.B. eine Gaming-Konsole und wollt das Videosignal auf einem Fernseher sowie einem Projektor gleichzeitig ausgeben, mit einem HDMI-Splitter ist dies problemlos möglich. Weitere Einsatzzwecke könnten Vergleichstests sein (z.B. zwischen 3 TV-Geräten), oder der Einsatz in Verkaufsräumen. Letzteres Szenario dürften wir alle aus den Elektornik-Fachmärkten kennen, in denen meist auf allen TV-Geräten das gleiche Videosignal dargestellt wird. Ihr habt sicherlich erkannt, der Unterschied zu einem HDMI-Switch besteht darin, dass man von der Signalquelle ausgehend mehrere Bildschirme parallel bespielen kann. Im Prinzip fungiert ein HDMI-Splitter auch als HDMI-Switch, weil auch nur ein Signalkreis geschlossen werden kann. Es ist also nicht nötig, dass alle Wiedergabegeräte (Displays / Projektoren / Monitore) aktiv sind.

Ein HDMI-Splitter überträgt ein Signal an mehrere Ausgabegeräte (Displays oder Projektoren)
Ein HDMI-Splitter überträgt ein Signal an mehrere Ausgabegeräte (Displays oder Projektoren)

Es gibt zwei Arten von HDMI-Splittern: passive und aktive Splitter. Passive HDMI-Splitter funktionieren, indem sie das Signal von der Quelle teilen, ohne es zu verstärken. Sie können nur eine begrenzte Anzahl von Geräten anschließen und die Kabellänge ist zudem eingeschränkt. Aktive HDMI-Splitter hingegen haben einen integrierten Verstärker, der das Signal von der Quelle aufsplittet und es auf mehrere Geräte verteilt. Sie können mehr Geräte anschließen und das Signal kann über längere Kabelstrecken verteilt werden.

ACHTUNG: Im Internet kursieren viele Angebote von HDMI 2.1-Splittern. Dabei handelt es sich jedoch in den meisten Fällen um einen bi-direktionalen HDMI-Switch. Bedeutet, ihr könnt euer Signal nicht parallel auf mehreren Bildschirmen wiedergeben. Splitter mit HDMI 2.1 (4K@120Hz) sind noch recht selten und zudem teuer.

  • Eine Signalquelle kann auf mehreren Displays / Projektoren zur gleichen Zeit wiedergegeben werden
  • Die Auswahl an HDMI 2.1-Splittern ist noch recht begrenzt. Zudem sind diese Geräte noch recht teuer

HDMI Matrix

Eine HDMI-Matrix erfüllt die Funktion eines Splitters und eines Switches zur gleichen Zeit
Eine HDMI-Matrix erfüllt die Funktion eines Splitters und eines Switches zur gleichen Zeit

Zuletzt gibt es noch den Sonderfall der HDMI Matrix. Hierbei verfügt ihr über mehrere HDMI-Eingänge und -Ausgänge. Diese können in unterschiedlichen Variationen miteinander kombiniert werden. Meist verfügt eine HDMI-Matrix über zwei HDMI-Eingänge und mehrere HDMI-Ausgänge. So können Signal-gebende Geräte und Displays maximal-flexibel miteinander kombiniert werden.

Zusammenfassung:

  • HDMI Switch: Ein Bildschirm kann von mehreren Quellen bespielt werden (nur eine Wiedergabekette).
  • HDMI Switch (Bi-Direktional): Zusätzlich zur eigentlichen Switch-Funktion können auch mehrere Bildschirme von einer Quelle bespielt werden (nur eine Wiedergabekette).
  • HDMI Splitter: Eine Quelle wird auf mehreren Bildschirmen parallel ausgegeben (multiple Wiedergabeketten).
  • HDMI Matrix: Kombiniert Switch und Splitter und ermöglicht die Wiedergabe mehrerer Quellen auf unterschiedlichen Ausgabegeräten (Bildschirm / Projektor etc.).
  • Der genaue Umfang und Funktion hängt immer von der Konfiguration des HDMI Switch/Splitter/Matrix ab.
  • Quelle, Wiedergabegerät und Splitter/Switch/Matrix müssen die gleiche HDMI-Version besitzen, damit alle Features der jeweiligen HDMI-Version unterstützt werden.
  • Hierbei gilt ebenso, HDMI ist rückwärts kompatibel. Wenn ihr einen Fernseher mit HDMI 2.0, einen Splitter mit 2.1 und eine Konsole mit 2.1 verbindet, könnt ihr lediglich die Funktionen aus dem 2.0-Standard nutzen (4K@60Hz statt 4K@120Hz usw.).

JBL Boombox 3 und JBL Charge 5 werden um WiFi und Dolby Atmos aufgewertet

Mit WLAN-Funktionen hat JBL die beiden tragbaren Lautsprecher JBL Boombox 3 und JBL Charge 5 auf die nächste Stufe der Audio-Performance gebracht. Neben dem einzigartigen JBL Sound über Bluetooth bieten die beiden Neuzugänge hochwertiges Audio-Streaming inkl. Dolby Atmos (JBL Boombox 3 Wi-Fi).

JBL Boombox 3: Dolby Atmos-Technologie für ein immersives Klangerlebnis

Die JBL BoomBox 3 jetzt mit Wi-Fi und Dolby Atmos
Die JBL BoomBox 3 jetzt mit Wi-Fi und Dolby Atmos

Die JBL Boombox 3 ist ein leistungsstarker, tragbarer Lautsprecher, der mit der Dolby Atmos-Technologie ausgestattet ist. Diese Technologie sorgt dafür, dass der Klang in alle Richtungen abgestrahlt wird und ihr ein immersives Klangerlebnis genießen könnt. Wie gut das bei einer Boombox im Freien funktioniert, das müssen erste Tests der Wi-Fi-Variante beweisen. JBL verspricht zumindest Filme und Musik in einer neuen Dimension mit der Boombox 3 Wi-Fi.

Nicht zu unterschätzen: Die JBL Boombox 3 Wi-Fi liefert raumfüllenden Klang und beschallt auch größere Areas
Nicht zu unterschätzen: Die JBL Boombox 3 Wi-Fi liefert raumfüllenden Klang und beschallt auch größere Areas

Ein weiteres Highlight der Boombox 3 ist der Hochleistungswandler und der spezielle Bassstrahler, die für eine beeindruckende Basswiedergabe sorgen. Die Lautsprecher sind so konzipiert, dass sie auch bei hohen Lautstärken einen klaren und ausgewogenen Klang liefern. Ebenso ist die Boombox 3 wasserdicht und stoßfest, was sie ideal für den Einsatz im Freien macht.

JBL Charge 5: Verbesserte Akkulaufzeit und WLAN-Verbindung für ein nahtloses Musikerlebnis

Der JBL Charge 5 WiFi ist gegen Stöße, Staub und Wasser geschützt
Der JBL Charge 5 WiFi ist gegen Stöße, Staub und Wasser geschützt

Der JBL Charge 5 ist ein weiterer tragbarer Lautsprecher von JBL, der mit einer verbesserten Akkulaufzeit des JBL Charge 5 wurde gegenüber seinem Vorgängermodell verbessert und beträgt nun bis zu 20 Stunden. Dies ermöglicht es euch, den Lautsprecher den ganzen Tag über zu nutzen, ohne sich Gedanken über einen leeren Akku machen zu müssen.

Der JBL Charge 5 Wi-Fi wird sicherlich wieder in vielen Farbvarianten angeboten
Der JBL Charge 5 Wi-Fi wird sicherlich wieder in vielen Farbvarianten angeboten

Eine weitere Verbesserung beim JBL Charge 5 ist die WLAN-Verbindung, die das Streamen von Musik über euer bevorzugtes WLAN-Netzwerk ermöglicht. Damit könnt ihr eure Musik ohne Unterbrechungen und mit einer besseren Qualität Ihre Lieblingsmusik genießen. Darüber hinaus verfügt der Lautsprecher auch über eine Bluetooth-Verbindung, mit der ihr euer Smartphone oder Tablet schnell und einfach verbinden könnt.

Der JBL Charge 5 ist auch wasserdicht und stoßfest, was ihn ideal für den Einsatz im Freien macht. Ihr könnt ihn an den Strand, in den Park oder auf eine Wanderung mitnehmen, ohne euch Gedanken über mögliche Schäden machen zu müssen.

Die JBL Boombox 3 und der JBL Charge 5 sind nicht nur leistungsstark, sondern auch äußerst benutzerfreundlich. Insgesamt sind die JBL Boombox 3 und der JBL Charge 5 zwei hervorragende Lautsprecher, die für jeden Musikliebhaber geeignet sind. Sie bieten eine gute Klangqualität, sind benutzerfreundlich und mobil einsetzbar. Wer auf der Suche nach einem hochwertigen Lautsprecher ist, sollte sich die beiden Modelle unbedingt genauer ansehen.

Preis und Verfügbarkeit

Ab Mitte Mai sind der JBL Boombox 3 mit WI-FI und der JBL Charge 5 mit WI-FI auf JBL.com erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen betragen 599,99 EUR bzw. 649,00 CHF für den JBL Boombox 3 und 249,99 EUR bzw. 279,00 CHF für den JBL Charge 5. Beide Lautsprecher werden in einer umweltfreundlichen FSC-zertifizierten Papierverpackung geliefert, die mit Sojatinte bedruckt ist.

Funktionsumfang JBL Boombox 3 WI-FI

  • Gewaltiger JBL Original Pro Sound mit tiefstem Bass
  • Eingebauter Subwoofer, zwei Mitteltöner und zwei Hochtöner ergeben ein erstklassiges 3-Wege-Lautsprecherdesign
  • WLAN 6 für eine stabile Verbindung und hochwertiges Audio-Streaming
  • HD-Audioleistung mit 24bit/ 96kHz-Wiedergabe über WLAN
  • Bluetooth 5.3 (LE Audio Ready)
  • 3D-Dolby Atmos verfügbar durch Tidal In-App über die JBL One App
  • Selbtsoptimierungsfunktion
  • 24 Stunden Akkulaufzeit
  • AirPlay 2, Alexa MRM und Chromecast built-in
  • Integrierte Powerbank
  • Moment-Taste zum Abspielen von Wiedergabelisten über die JBL One App am Lautsprecher

Funktionsumfang JBL Charge 5 WI-FI

  • Satter JBL Original Pro Sound
  • Langhubiger Treiber, separater Hochtöner und zwei passive Bassradiatoren für bessere Lautstärke und mehr Klarheit
  • WLAN 6 für eine stabile Verbindung und hochwertiges Audio-Streaming
  • HD-Audioleistung mit 24bit/ 96kHz-Wiedergabe über WLAN
  • Bluetooth 5.3 (LE Audio Ready)
  • Selbtsoptimierungsfunktion
  • AirPlay 2, Alexa MRM und Chromecast built-in
  • 20 Stunden Akkulaufzeit
  • Integrierte Powerbank
  • Wasser- und staubdicht nach IP67
  • Moment-Taste zum Abspielen von Wiedergabelisten über die JBL One App am Lautsprecher

Samsung S90C im Test: 4K QD-OLED TV liefert Referenzwerte!

Wir testen für euch den Samsung S90C 4K OLED TV (QD-OLED) aus dem Produktjahr 2023. Kann der S90C seinen Vorgänger schlagen und wie platziert sich der TV im Kampf mit dem Mitbewerber LG?

(Direkt zum Preisvergleich des Samsung S90C OLED TV)

Aufbau, Inbetriebnahme und Design

Als Erstes geht es natürlich ans Auspacken und Aufbauen. Wir hatten die 55 Zoll-Variante in unserer Testumgebung und obwohl es den Anschein macht, dass man diesen „kleinen“ OLED TV allein aufbauen kann, sollte man sich immer eine zweite Person zu Hilfe holen. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen brandneuen TV wegen Nachlässigkeit zu beschädigen. Mit einer zweiten Person war der TV wirklich in weniger als 5 Minuten aufgebaut. Kurz aus der ökologischen Verpackung gehoben, Standfüße eingeklinkt, Standfuß-Platte aus Aluminium eingeschoben und aufgestellt. Mit der neuen „Klipp-Version“ der Standfüße muss man nicht einmal etwas schrauben. Die Erstinstallations-Anleitung gibt auch ungeübten TV-Aufstellern alle Schritte vor, wie man den S90C sicher auf sein TV-Board aufbaut.

Die Standfüße werden ganz einfach auf der Rückseite in die entsprechenden Vertiefungen eingerastet (Bild: S90C Samsung)
Die Standfüße werden ganz einfach auf der Rückseite in die entsprechenden Vertiefungen eingerastet (Bild: S90C Samsung)

Das überarbeitete Chassis macht nicht nur den Aufbau einfacher, sondern bietet dem Nutzer eigentlich keinen Raum für Fehler. Das Design des Samsung S90C ist jetzt nichts Besonderes, oder zumindest kommt es uns nicht mehr so vor, weil wir in unserer Karriere wohl schon zu viele OLED-Fernseher zu Gesicht bekommen haben. Das schlanke OLED-Panel ist in einem Metallrahmen eingefasst, welcher tadellos verarbeitet ist. Die Rückseite des Panels ist in Anthrazit gehalten und wirkt wie aus einem Guss. Das Chassis, welches die Elektronik beinhaltet, ist dagegen aus Plastik, was wir überhaupt nicht schlimm finden. Sollte der TV in der Mitte eines Raums aufgestellt werden, lassen sich die Anschlüsse hinter einem Plastikdeckel (zum Aufstecken) verbergen. Am unteren Bildschirmrand ist der Rahmen etwas dicker, links unten schließt der Metallrahmen mit dem Samsung-Logo ab.

Eine Platte aus Metall wird auf die Standfüße geschoben und gibt dem S90C ein wertiges Upgrade
Eine Platte aus Metall wird auf die Standfüße geschoben und gibt dem S90C ein wertiges Upgrade

Unten in der Mitte befinden sich auch die Farb- und Helligkeitssensoren, die das Umgebungslicht bewerten und die Bildwiedergabe entsprechend anpassen können (Achtung, Klebefolie von den Sensoren entfernen!). Dafür muss jedoch eine entsprechende Option in den Einstellungen aktiviert werden (Intelligent Mode). Der Standfuß hebt das OLED-Panel so weit an, damit darunter eine reguläre Soundbar gut Platz findet. Eine Wandinstallation ist natürlich auch möglich, spezielle Halterungen gibt es von Samsung, oder man nutzt eine Aufhängung nach VESA-Vorgabe. Wenn wir etwas besser hätte machen können, dann ist es wohl die Kabelführung. Diese besteht lediglich aus zwei Plastik-Clips für die Rückseite der Standfüße, die nicht wirklich stabil noch schick wirken. Wir bezweifeln, dass sich damit 3-4 HDMI-Kabel optimal hinter das TV-Möbel führen lassen. Dann lieber gleich ohne.

Die Rückseite des S90C sieht mit den Abdeckungen recht aufgeräumt und ansprechend aus. Die Kabelführung mit den Klammern hat uns nicht so gut gefallen.
Die Rückseite des S90C sieht mit den Abdeckungen recht aufgeräumt und ansprechend aus. Die Kabelführung mit den Klammern hat uns nicht so gut gefallen.

Wir haben während unseres Tests einen intelligenten Stromzähler mitlaufen lassen. In unserem Testballon lag der durchschnittliche Verbrauch bei 123 Watt, maximal 222 Watt. Im Standby zieht der S90C um die 0.4 Watt. Da das Nutzungsverhalten maßgeblich ist für den letztendlichen Stromverbrauch, bitten wir euch diese Werte lediglich als grobe Richtwerte zu sehen.

Ausstattung und Features

Beim S90C handelt es sich um die mittlerweile zweite Generation von OLED TVs des Herstellers Samsung. Der S90C ist in 55 und 65 Zoll erhältlich. Uns wurde die 55 Zoll-Version bereitgestellt. Die Besonderheit: Die OLED-Displays sind anders aufgebaut als bei den geläufigen WRGB-OLEDs (LG, Sony, Philips etc.) und nutzen blaue OLEDs als Basis und zusätzliche Farbfilter mit Quantum Dot-Material. Daher wird diese Art von Display auch gerne QD-OLED genannt (mittlerweile auch von Samsung). Jeder Pixel ist selbstleuchtend und besteht aus insgesamt vier Subpixeln, zwei grünen, einem blauen und einem roten. Die Farbhelligkeit wird also nicht durch einen weißen Subpixel „verwaschen“ (später dazu mehr im Absatz Bildqualität). Bedeutet, über 8 Millionen Pixel, angeordnet im Seitenverhältnis 16:9, mit der klassischen Ultra HD-Auflösung 3.840 x 2.160. Es handelt sich natürlich um ein Panel mit echten 10-bit Farbtiefe.

Der Zugang zu "Alle Einstellungen" wurde im Quick-Menü ganz ans Ende gesetzt, was wir etwas unschön finden (Samsung S90C OLED TV)
Der Zugang zu „Alle Einstellungen“ wurde im Quick-Menü ganz ans Ende gesetzt, was wir etwas unschön finden (Samsung S90C OLED TV)

Verarbeitet werden 4K-Videosignale mit maximal 144Hz (via PC) mit HLG, HDR10, HDR10+ und HDR10+ Adaptive. Dolby Vision wird von Samsung weiterhin nicht unterstützt. Verarbeitet werden die Signalquellen durch den Neutral Quantum Prozessor 4K, der auch das Betriebssystem Tizen OS 7.0 befeuert. Das integrierte Soundsystem unterstützt mittlerweile auch Dolby Atmos 3D-Sound, DTS fehlt jedoch weiterhin.

Bei den Komfortfeatures gibt es eigentlich nichts, was der S90C nicht kann. Bei den Sprachassistenten kann man zwischen Bixby, Google Assistant oder Amazon Alexa wählen, Inhalte können via ConnectShare oder Apple AirPlay 2 drahtlos auf den OLED TV übertragen werden. Mit Tap View können Inhalte von einem kompatiblen Android Smartphone auch mit einer leichten Berührung des TVs direkt übertragen werden (NFC). Der interne Mediaplayer (USB, DLNA usw.) unterstützt so ziemlich alle Audio- und Videoformate (auch unkomprimierte AAC, FLAC, WAV usw.) und Bilder.

Viele Features kommen Nutzern mit einer Seh- oder Hörschwäche zugute. So gibt es die Möglichkeit, Bildausschnitte zu vergrößern, ein Hochkontrastmodus, Multi-Audio-Output (verschiedene Lautstärken auf unterschiedlichen Bluetooth-Geräten), Farbumkehrung, ein Zoom für Zeichensprachen-Ausschnitte, ein „Langsam wiederholen Button“ uvm.

Anschlüsse des S90C:

Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Samsung S90C OLED TV
Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Samsung S90C OLED TV

Widmen wir uns kurz den Anschlüssen des Samsung S90C. Kurz, weil es eigentlich in diesem Bezug nichts zu bemängeln gibt. Die drahtlose Übertragung von Daten erfolgt über eine schnelle Wi-Fi 6-Verbindung oder via Bluetooth 5.2. Bei den physischen Anschlüssen stechen die vier HDMI 2.1-Schnittstellen hervor, die 4K-Videosignale mit bis zu 144Hz verarbeiten können. Ein Vorteil gegenüber vielen TV-Plattformen, die einen MediaTek-Prozessor im Einsatz haben. Hier gibt es nämlich meist nur zwei vollwertige HDMI 2.1-Ports. Dazu gesellen sich noch drei USB 2.0-Anschlüsse, ein Ethernet-Port, ein optischer Audio-Ausgang und eine Vorbereitung für CI+ 1.4, für das ein passendes Modul im Lieferumfang enthalten ist. Der TV-Genuss kommt dank eines Twin-Triple-Tuners auch definitiv nicht zu kurz! Zudem sind alle Anschlüsse zur Seite oder nach unten ausgerichtet, damit selbst bei einer Wandinstallation alle Ports erreichbar sind.

Der S90C besitzt vier HDMI 2.1 Anschlüsse, die 4K-Videosignale mit bis zu 144Hz verarbeiten können.
Der S90C besitzt vier HDMI 2.1 Anschlüsse, die 4K-Videosignale mit bis zu 144Hz verarbeiten können.

Bildqualität des Samsung S90C

Ihr wollt einen 4K Fernseher mit OLED-Display, der bereits nach dem Einschalten ein fast perfektes Bild abliefert? Wir präsentieren, den Samsung S90C! Für uns kommt es fast schon etwas überraschend, wie gut Samsung die Werkseinstellungen abgestimmt hat. Natürlich nicht in allen Bildmodi. Wir haben den Bildmodus Film bzw. den Filmmaker Modus getestet und waren auf Anhieb begeistert. Der Delta E-Wert für die Weißpunkt-Messung lag ganz knapp über 2.0 und die Farbwiedergabe hatte nur einen Delta E-Wert von 1.23. Fehlfarben gibt es fast keine, nur „Rot“ tanzt ein klein wenig aus der Reihe. Aber auch nicht mehr so schlimm, wie es beim Vorjahresmodell der Fall war. Bei diesem war ein penetranter Rotstich extrem auffällig. In diesem Jahr ist die Rotdarstellung eher etwas abgemildert. Diesen bekam man aus der Menüdarstellung des S95B (Vorjahresmodell 2023) auch nicht mehr so schnell raus. Samsung hat also dazugelernt.

Die Helligkeitsoptimierung müsst ihr im Menü deaktivieren, um das volle Potenzial des S90C zu entfachen!
Die Helligkeitsoptimierung müsst ihr im Menü deaktivieren, um das volle Potenzial des S90C zu entfachen!

Wer den Samsung S90C mit der Voreinstellung für die Farbe „Warm 2“ betreibt und das Gamma auf 2.2 stellt, sollte zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Einzig die Farbtemperatur ist etwas zu kalt, was der etwas zu geringen Rotdarstellung anzukreiden ist. Aber alles absolut im Rahmen und mit einer Farbtemperatur von rund 6.790 Kelvin auch nicht wirklich schlimm. Unserer Auffassung nach, kann man den Samsung S90C getrost ohne weitere Kalibrierung perfekt im Film- oder Filmmaker Mode laufen lassen, egal ob für SDR oder für HDR-Inhalte. Wichtig ist nur, dass man vorher den Ökomodus deaktiviert. Dieser neue Bildmodus ist standardmäßig eingestellt und reduziert die Maximalhelligkeit, vor allem im SDR-Modus. Im Einstellungsmenü unter dem 5. Menüpunkt sollte man zudem den Intelligenten Modus und die Helligkeitsoptimierung (Bei Ein/Aus Energiesparen) deaktivieren, um das bestmögliche Bildergebnis zu erhalten.

Auch der intelligente Modus sollte deaktiviert werden, oder zumindest die Einstellungen für die Bildwiedergabe (Samsung S90C)
Auch der intelligente Modus sollte deaktiviert werden, oder zumindest die Einstellungen für die Bildwiedergabe (Samsung S90C)

Nach einer Kalibrierung bewegen sich die Werte fast auf Referenzniveau! Der Delta E-Wert für den Weißpunkt lag bei unter 0.4, Fehlfarben gibt es keine mehr (Delta E unter 0.5), zumindest keine, die man mit dem bloßen Auge erkennen könnte. Den Gammawert haben wir perfekt getroffen, dieser lag bei 2.2. Die Farbtemperatur ist nach der Korrektur der roten Farbdarstellung fast perfekt auf 6.500 Kelvin gelandet. Die maximale Helligkeit, die wir im HDR-Modus gemessen haben, lag übrigens bei 1.100 nits. Bei der SDR-Wiedergabe haben wir über 360 nits gemessen. Bei einem 100%-Feld schaffte es der S90C 250 nits konstant zu halten!

Farbwiedergabe des S90C lässt Konkurrenz verblassen

Was definitiv angesprochen werden muss, ist die fast perfekte Farbwiedergabe über alle Luminanzen hinweg. Das liegt daran, dass der QD-OLED keine weißen Subpixel zur Hilfe nimmt, sondern nur mit drei RGB Pixeln arbeiten. Der BT.709-Farbraum wird wieder mustergültig mit 100% abgedeckt und der BT.2020-Farbraum wird sogar zu 91% (UV) abgedeckt! Und hier liegt einer der größten und wichtigsten Unterschiede, wenn man die Wahl zwischen einem WRGB-OLED und einem QD-OLED hat. Bei WRGB OLEDs wird der Farbraum eher zu 75 Prozent abgedeckt. Das ist ein Wert, der sich in den vergangenen Jahren so als „Bestmarke“ etabliert hat. Der Samsung S90C hängt die Messlatte einfach mal um 20 Prozent nach oben (Differenz zwischen 75% und 91%).

Eine fast perfekte Farbwiedergabe ohne ausbleichende Farbspitzen: Das ist der Samsung S90C!
Eine fast perfekte Farbwiedergabe ohne ausbleichende Farbspitzen: Das ist der Samsung S90C!

Der zweite Grund, wieso man sich für einen Samsung S90C entscheidet und nicht etwa für einen WRGB-OLED, liegt in der fast perfekten Antireflexionsbeschichtung. Wobei es sich hierbei wohl weniger um eine Beschichtung, als um einen baulich bedingten Vorteil der QD-OLED-Panels handelt. Bei den Quantum Dot OLED-Panels sind die OLED-Pixel nicht nur anders angeordnet, sondern sind ähnlich wie Teig in einer Muffinform „eingelassen“. Um die QD-OLED-Pixel sieht man keine Halbleiter, die zu den einzelnen Pixeln und Subpixeln gehen, welche bei den WRGB-OLEDs zu einer erhöhten Reflexion führen. Der Samsung S90C hat einen der geringsten Reflexionsfaktoren und selbst LG hat erst in diesem Jahr bei seinem teuersten Modell, dem G3 OLED Evo TV etwas nachgelegt. Alle anderen Geräte steckt der S90C locker in die Tasche!

Der S90C (rechts) schluckt einfallendes Licht wie kein anderer (Hintergrund NEO QLED QN95C, links LG C1 OLED)
Der S90C (rechts) schluckt einfallendes Licht wie kein anderer (Hintergrund NEO QLED QN95C, links LG C1 OLED)

Was die Bildverarbeitung betrifft, lässt Samsung sich mit dem „Neural Quantum Prozessor 4K“ nicht die Butter vom Brot nehmen. Die künstliche Intelligenz eignete sich nun sogar 20 neuronale Netze zur Bildoptimierung an,

Audioqualität des Samsung S90C

Action, Explosionen und der Gebrauch von Waffen verdeutlicht die schwache Basswiedergabe des Samsung S90C
Action, Explosionen und der Gebrauch von Waffen verdeutlicht die schwache Basswiedergabe des Samsung S90C

Das integrierte Soundsystem profitiert von Features wie dem Active Voice Amplifier, der die Verständlichkeit von Dialogen verbessert, oder Adaptive Sound+, welches die Lautstärke anpasst, je nachdem, wie laut die Umgebungsgeräusche sind. Object Tracking Sound Lite, liefert euch zudem eine bessere Verortung von Klangobjekten, die sich mit der visuellen Darstellung deckt. Und zuletzt Q-Symphony 2.0, welches den Klang des Fernsehers mit einer kompatiblen Soundbar aus dem Hause Samsung kombiniert. Der Samsung S90C verarbeitet Dolby Surround Sound mit 5.1 und Dolby Atmos 3D-Sound, der auch via eARC (HDMI 2.1) an eine kompatible Soundanlage weitergeleitet werden. DTS-Sound fehlt leider.

Wir bewegen uns bei der Bilddarstellung bereits auf Referenzniveau und da ist es vielleicht auch zu viel verlangt, wenn der Fernseher auch bei der Klangwiedergabe perfekt abschneidet. Wie oben angemerkt ist der TV jedoch mit allerlei Features ausgestattet, die eine klangliches Upgrade sehr einfach machen.

Die Sprachverständlichkeit (Dialoge) des S90C ist wirklich gut, dank dem Active Voice Amplifier+
Die Sprachverständlichkeit (Dialoge) des S90C ist wirklich gut, dank dem Active Voice Amplifier

Nicht falsch verstehen, der S90C 4K OLED Fernseher von Samsung liefert euch einen ausgewogenen Klang, der für viele Anwendungsbeispiele absolut ausreicht. Lineares Fernsehen, gelegentliches Streaming, Nachrichten und Sportereignisse bildet der S90C mit seiner 40 Watt 2.1-Soundsystem optimal ab. Vor allem Dialoge sind gut verständlich und wir konnten keine Kompressionsartefakte im Testbetrieb feststellen. Wer Inhalte mit viel Action, Explosionen, akustischen Spezialeffekten und Musik bevorzugt, der zeigt sich ggf. schnell von der fehlenden Bass-Kapazität des S90C QD-OLED TVs enttäuscht. Und seien wir doch einmal ehrlich, der Standfuß-Aufbau des S90C schreit doch förmlich nach einer schlanken Soundbar, die von einem externen Subwoofer begleitet wird. Der guten Bildqualität ist man fast schon eine verbesserte Klanglösung schuldig, um Bild und Ton wieder auf ein Niveau zu bringen.

Tizen OS Betriebssystem

Das Tizen OS Betriebssystem ist mittlerweile ein Vollbild-Menü und gewährt Zugriff auf wichtige Streamingdienste und alle Signalquellen
Das Tizen OS Betriebssystem ist mittlerweile ein Vollbild-Menü und gewährt Zugriff auf wichtige Streamingdienste und alle Signalquellen

Das Tizen OS Betriebssystem orientiert sich am Branchenstandard. Bedeutet, ihr bekommt ein Vollbild-Menü, welches einen großen Bereich im oberen Bildabschnitt für „Sponsored Content“ bietet (sprich Werbung). Darunter die wichtigsten Apps, die ihr, wie ihr es gerne möchtet, anordnen könnt und darunter die zuletzt verwendete Signalquelle, Live-Content der Internet-TV-Sender (Samsung TV Plus). Weiter unten kommt ihr zu an euer Nutzerverhalten angepasste Sparten zu Filmen, Serien, Dokumentationen, Nachrichten, Sport usw. Auch Kanäle von euren Streamingdienste sind mit dabei. Unterstützt werden übrigens alle namhaften Plattformen, darunter auch Netflix, Disney+, Prime Video, DAZN, Paramount+ uvm.

Die neue Solar Premium Fernbedienung 2023 (unten) ist noch kompakter. Darüber die Remote aus dem Vorjahr
Die neue Solar Premium Fernbedienung 2023 (unten) ist noch kompakter. Darüber die Remote aus dem Vorjahr

Das Menü steuert sich auf dem S90C gut und flüssig. Einen Performance-Schub zu den Vorjahresmodellen konnten wir subjektiv wahrnehmen. An der ein oder anderen Stelle kann das Menü aber dann doch mal haken. Vor allem, wenn man sich in die Auflistung der Signalquellen verirrt. Das Einstellungsmenü ist dagegen wie immer sehr responsiv und macht das Feintuning zu einem Genuss. Die neue Fernbedienung besitzt das gleiche Button-Layout wie die Vorjahresmodelle, ist aber insgesamt etwas kleiner. Auf der Rückseite befindet sich wieder ein Solarpanel, über das die Fernbedienung mit Strom versorgt, bzw. der Akku aufgeladen wird (sofern die Fernbedienung auf dem Rücken liegt). Die Remote liegt gut in der Hand und erledigt ihren Job sehr gut. Die überschaubare Auswahl an Buttons würde uns dazu verführen, uns noch eine alternative Fernbedienung mit größerer Tastenauswahl zu ordern.

Gaming

Der Gaming Hub ist die Startplattform für Zocker auf dem S90C. Hier könnt ihr auf eure Konsolen oder Game-Streamingdienste zugreifen
Der Gaming Hub ist die Startplattform für Zocker auf dem S90C. Hier könnt ihr auf eure Konsolen oder Game-Streamingdienste zugreifen

Beim Gaming gibt es nichts, was der Samsung S90C nicht kann. Der Gaming-Hub fasst euer Spielerlebnis perfekt zusammen und legt eure Konsolen mit Logo ab und gewährt euch Zugriff auf Game-Streamingdienste wie GeForce Now, Amazon Luna oder Xbox Cloud-Gaming. PC sowie Next-Gen-Spielekonsolen profitieren von den HDMI 2.1-Schnittstellen, die 4K-Videosignale mit 120Hz verarbeiten können. Mit einem PC könnt ihr sogar 144Hz rauskitzeln. Dazu kommt ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate), welches auch mit AMD FreeSync Premium Pro (4K@120Hz+HDR) unterstützt wird.

Der Inputlag bewegt sich in der besten Konfiguration bei unter 5ms. 60Hz-Darstellungen lagen bei um die 10ms. Perfekte Werte, die kombiniert mit der schnellen Umschaltzeit der OLED-Pixel, ein unglaubliches Spielerlebnis ermöglichen.

Testfazit:

Out-of-the-Box liefert der Samsung S90C eine fast perfekte Bildwiedergabe. Nach kleineren Anpassungen erreichen wir Referenzniveau und werden mit einer ungewohnt guten Bilddarstellung belohnt. Ein perfekter Schwarzwert und fast unendlicher Kontrast paart sich mit einer Farbdarstellung, die es so noch nicht gegeben hat! Über 90% bt.2020-Farbraum ist schon eine Ansage. Die Farben bleichen nicht aus, egal in welcher Luminanz diese dargestellt werden. Dazu kommt, dass die Anti-Reflexionsbeschichtung die Farben und Kontraste erhält und das aus so ziemlich jedem Blickwinkel!

Die Ausstattung ist top, auch beim Thema Gaming punktet der Samsung S90C auf ganzer Linie. Und wenn wir das Haar in der Suppe suchen müssten, wäre es wohl die fehlende Unterstützung von Dolby Vision. Das wäre aber eher so etwas wie die Kirsche auf der Sahnetorte (die auch ohne Kirsche vorzüglich schmeckt). Von uns bekommt der S90C die Auszeichnungen Referenz, Sehr gute Entspiegelung, Gaming-Tipp und Empfehlung!

Preisvergleich S90C:

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Wieso man sich für den S90C QD-OLED entscheiden sollte:

  • Eine unverfälschte Farbwiedergabe ohne ausbleichende Farbspitzen, wie sie bei einem WRGB vorkommen (BT.2020 = 91%).
  • Eine der besten Anti-Reflexionsbeschichtungen am Markt gewährt ein für OLED-Fernseher exzellentes Sehvergnügen, selbst bei hellen Umgebungen.
  • AMD FreeSync Premium Pro und 144Hz-Bildwiedergabe machen den S90C zu einem perfekten Begleiter für PC-Gamer.
  • Der S90C zieht mit vielen subtilen Verbesserungen am Vorgänger S95B vorbei.

Gründe, die gegen einen S90C QD-OLED sprechen:

  • Wenn für euch Dolby Vision ein Muss ist (wobei Dolby Vision immer noch von vielen mit „besserer Bildqualität“ gleichgesetzt wird, was in bei TV-Geräten in dieser Qualitätsklasse nicht mehr der Fall ist).
  • Wer sich bereits im Frühjahr/Sommer 2023 für einen neuen TV entscheiden möchte und nicht die Preisreduzierungen im Herbst/Winter dieses Jahres abwarten kann, landet womöglich beim Vorgänger S95B oder einem Konkurrenzprodukt mit WRGB-OLED.
  • Wenn euch ein Fernseher mit 55 oder 65 Zoll zu klein/groß ist (den Samsung S95C aus 2023 gibt es auch in 77 Zoll).
  • Upgrade zum noch besseren Samsung OLED S95C mit neuem, noch helleren Display, Infinity One Design, One Connect Box und 77 Zoll-Option.

Messungen

SDR
Schwarzwert 0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit 360 Nits (2% Fenster)
Kontrast Aufgrund des geringen Schwarzwertes muss dieser fast als „unendlich“ angegeben werden (4×4 ANSI)
HDR 
Schwarzwert 0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit bis 1.100 Nits (10%)
Kontrast Aufgrund des geringen Schwarzwertes muss dieser fast als „unendlich“ angegeben werden (4×4 ANSI)
DCI-P3 Farbraum 100 %
BT.2020 Farbraum 91 %
Input Lag (Game Mode)
1080p SDR (60 Hz)
10 ms
1080p SDR (120 Hz)
4,8 ms
2160p SDR (60 Hz)
9 ms

Spezifikationen

TV Größe 55 Zoll (139 cm)
Design 2023 LaserSlim Design
Display Technik QD-OLED (100 / 120 Hz / 144Hz)
Auflösung UltraHD 4K (3.840 x 2.160)
HDR Formate HLG, HDR10, HDR10+ Adaptive
Video Prozessor Neural Quantum Prozessor 4K
Besonderheiten Real Depth Enhancer, Moction Xcelerator Turbo Pro, Dolby Atmos, HGiG
Audio 2.1 40W (10W Woofer und 15W je Kanal)
TV OS TIZEN OS 7.0
HDMI Standard 4x HDMI 2.1
Eingänge 2x USB (USB 2.0), 1x Ethernet, 1x CI+
Audioausgang 1x optisch, 1x HDMI eARC
Video Codecs MPEG4, HEVC, VP9, AV1
Tuner Twin Triple Tuner (2x DVB-T2/-C/-S2)
WiFi WiFi 5
Bluetooth v5.2
Medienwiedergabe USB, WiFi Direct, AirPlay2
DLNA Heimnetz Client
Sprachsteuerung Amazon Alexa, Google Assistant, Bixby
Lieferumfang Premium Solar Smart Remote, Standfuss, Anleitungen

Teevee: Gratis-TVs mit Werbung geplant

Teevee hat es sich zum Ziel gesetzt, kostenlose TV-Geräte unters Volk zu bringen. Doch es gibt dennoch einen Preis: Es soll aggressiv Werbung eingebunden werden.

Hinter der Idee steckt kein unbeschiebenes Blatt, sondern vielmehr der Mitbegründer von Pluto TV – dem kostenlosen Streaming-Dienst, der sich ebenfalls durch Werbung finanziert. Ilya Pozin arbeitet da mit seiner Teevee Corporation schon seit Jahren an einem derartigen Konzept. Die Fernsehgeräte an sich sollen kostenlos sein und sich durch Werbung finanzieren.

Was verrückt klingen mag, ist nicht so weit entfernt von der Realität: Auch Hersteller wie Samsung monetarisieren ihre Smart-TVs ohnehin bereits nachträglich mit Werbung. Das hat zwar viele Kunden verärgert, wäre das TV-Gerät jedoch kostenlos, könnten die Zuschauer großzügiger sein. Allerdings: Geplant ist, dass auf den TV-Geräten permanent ein eingeblendetes Mini-Bildchen mitläuft, das Werbung oder andere Empfehlungen anzeigt.

Samsung zeigt an TVs in seinem Smart Hub Werbung
Wer wünscht sich schon derartige Werbung möglicherweise permanent im Bild?

Die Teevee-TVs sollen ein Fernsehgerät und eine Soundbar kombinieren. Der eingebundene Zweitbildschirm mit der Werbung soll in etwa so hoch wie ein Smartphone sein, sich aber über die gesamte Breite der Fernsehgeräte erstrecken. Es soll für Partner möglich sein, die Werbung zu personalisieren, sodass sie sich an den aktuellen Bildinhalt anpasst.

Teevee: Technische Einzelheiten noch vage

Die technischen Details zum Fernsehgerät von Teevee sind noch vage. Es heißt, zunächst werde Teevee seine Geräte wohl von Partnern fertigen lassen und einen Streaming-Dongle anfügen, der dann für die Werbe-Funktionalität sorgt. Auch eine mobile Begleit-App soll es zu den Fernsehern geben. Offizielle Ankündigungen glänzen aktuell aber noch durch Abwesenheit.

Gegründet wurde Teevee bereits im April 2021. Auf der Website gibt sich das Unternehmen noch nebulös. Angeblich soll aber noch 2023 etwas vorgestellt werden. Das Endprodukt könnte auch als „Telly“ vermarktet werden. Die größte Herausforderung könnte es aber sein, potenzielle Werbepartner von dem Konzept zu überzeugen. Zumal man sicherstellen müsste, dass sich Zuschauer die Anzeigen auch ansehen und die kostenlosen TVs nicht unbenutzt herumstehen haben oder möglicherweise den Werbebereich in irgendeiner Form abdecken. Da sind also noch einige Fragen offen.

Xbox: Microsofts Gaming-Chef äußert sich zur Zukunft der Marke

Der Xbox-Chef, Phil Spencer hat angesichts des missratenen Launchs des Exklusivspiels „Redfall“ über die allgemeine Zukunft der Xbox-Marke gesprochen. Dabei versucht er sich vom direkten Konkurrenzkampf mit Nintendo und Sony abzuwenden.

So hat Spencer im Interview mit dem YouTube-Kanal Kinda Funny Gaming erklärt, dass Nintendo und Sony den Konsolenmarkt derart dominieren würden, dass man sich auf anderen Wegen absetzen müsse. Zwar blieben die Xbox-Konsolen durchaus der Kern der Marke, wichtig sei es für Microsoft aber z. B. im Bereich der Mobile Games Fuß zu fassen.

Er verweist dabei auch darauf, dass Sony die vielleicht wichtigste Konsolengeneration, die Ära der PlayStation 4 und Xbox One, für sich entschieden habe. Denn in jener Phase hätten die Spieler begonnen, sich digitale Spielesammlungen aufzubauen. Das habe die Kundenbindung enorm gesteigert. Zuvor habe es im Grunde nach jeder Generation einen „Reset“ gegeben, weil die Gamer ohnehin ihre bisherigen Module oder Discs einmotten mussten. Die Wechselbereitschaft sei also viel höher gewesen als heutzutage.

Die Xbox-Marke müsse also mehr erreichen, als nur großartige Exklusivtitel. Das reiche nicht aus, um gegen Nintendo und Sony zu bestehen. Es sei zu simpel gedacht, Microsoft könnte plötzlich die Konkurrenz überflügeln – das werde selbst mit den besten Spielen nicht gelingen. Was uns zur Misere um den Launch des Exklusivtitels „Redfall“ führt.

Xbox-Chef entschuldigt sich für den „Redfall“-Launch

Phil Spencer hat sich persönlich dafür entschuldigt, dass „Redfall“, ein wichtiges Exklusivspiel für PC und Xbox-Konsolen, die Erwartungen der Gamer verfehlt habe. Er glaubt jedoch, dass auch eine weitere Verschiebung nicht mehr geholfen hätte. Zwar seien die technischen Bugs des Vampir-Shooters bedauerlich, doch es sei das Gameplay, das am meisten Kritik ernte. Hier habe es Microsoft auch versäumt, früh in der Entwicklung mit Arkane Austin über das gemeinsame Ziel und die Erwartungen an einen First-Part-Titel zu sprechen.

Man werde den Titel weiter verbessern und unter anderem auch den versprochenen 60-fps-Modus für Konsolen nachliefern. Auf die sehr durchwachsenen Reviews sei man jedoch nicht vorbereitet gewesen und habe anhand interner Daten mit einer wesentlich positiveren Resonanz gerechnet. Den schwarzen Peter könne man nun niemand anderem zuschieben, man sei in der Verantwortung. Arkane Austin sei ein tolles Studio, an das man weiterhin glaube. In diesem Fall habe das Team seine eigenen Ziele nicht erfüllt.

Paramount+: Highlights für den Juni 2023 bereits bestätigt

Paramount+ ist mal wieder besonders flott: Man teilt schon jetzt mit, welche Highlights es im Streaming-Angebot im Juni 2023 geben wird.

Fans von „Star Trek: Strange New Worlds“, die möglicherweise gar schon die Ultra HD Blu-rays zu Staffel 1 vorbestellt haben, erhalten etwa ab dem 15. Juni 2023 Nachschub. Dann startet die zweite Staffel der Serie um Captain Pike und seine Crew. Allerdings zeigt Paramount+ sie in Deutschland leider nur in 1080p. Wer also gerne in 4K hereinschauen möchte, wird abwarten müssen.

Ebenfalls neu dabei: die deutschsprachige Serie „Kohlrabenschwarz“, die am 8. Juni 2023 anlaufen wird. Hier verschmelzen Wirklichkeit und Fantasie, als der Polizeipsychologe Stefan Schwab (Michael Kessler) miterlebt, wie einige Ammenmärchen Realität werden. Eventuell wird ja auch die Serie „From“ mit ihren 10 Episoden ganz sehenswert. Hier dreht sich alles um eine albtraumhafte Stadt, die alle gefangen hält, die sich in sie vorwagen.

Aber auch einige Klassiker sind neu im Programm. Beispielsweise wäre da die schwarze Weihnachtskomödie „Die Geister, die ich rief“ mit Bill Murray zu nennen. Aber auch Eddie Murphy in „Der Prinz aus Zamunda“ ist vielleicht für einige Leser mal wieder sehenswert. Außerdem stößt auch noch „Sin City“ zum Programm

Paramount+: 4K-Auflösung in Deutschland steht weiterhin aus

Technisch gibt es bedauerlicherweise von Paramount+ in Deutschland keine Neuigkeiten. So vegetiert das Streaming-Angebot weiterhin mit wenig zeitgemäßer Maximalauflösung von 1080p und ohne HDR / Dolby Vision oder Dolby Atmos vor sich dahin. Für 2023 wurde zwar ein Upgrade in Aussicht gestellt, weiterhin gibt es da jedoch keine Updates zu vermelden. Neue Inhalte können euch also hoffentlich bei Laune halten, wenn es technisch schon keine Besserung zu vermelden gibt.

Immerhin: Für Kinder hat Paramount+ dann im Juni 2023 wiederum „Kamp Koral: Spongebobs Kinderjahre“ im Angebot, sodass man eine recht breite Palette abdeckt. Wir hoffen daher, dass einige der neuen Filme und / oder Serien bei euch auf Gegenliebe stoßen. Viel Spaß beim Streaming im Juni 2023 bei Paramount+!

Neu bei Paramount+ im Juni 2023

  • After the Trial – 01.06.2023
  • Der gestiefelte Kater – 01.06.2023
  • Der Prinz aus Zamunda – 02.06.2023
  • Queen of the Universe – 03.06.2023
  • Der Soldat James Ryan – 03.06.2023
  • Die Firma – 04.06.2023
  • Sleepy Hollow – 05.06.2023
  • Go, Trabi, Go Part 1+2 – 06.06.2023
  • So finster die Nacht – 07.06.2023
  • Kohlrabenschwarz – 08.06.2023
  • Comedian Harmonists – 08.06.2023
  • Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall- 09.06.2023
  • FBI: International – 09.06.2023
  • Sin City – 10.06.2023
  • Good Will Hunting – Der gute Will Hunting – 11.06.2023
  • Barbarella – 12.06.2023
  • Margot und die Hochzeit – 13.06.2023
  • Rosemaries Baby – 14.06.2023
  • Star Trek: Strange New Worlds – Staffel 2 – 15.06.2023
  • Die Coneheads – 15.06.2023
  • Kung Fu Panda – 16.06.2023
  • Kamp Koral: SpongeBobs Kinderjahre – 16.06.2023
  • Scary Movie 1-3 – 17.06.2023
  • Halloween H20 – 20 Jahre später – 18.06.2023
  • Ghost – Nachricht von Sam – 19.06.2023
  • Das Geheimnis des verborgenen Tempels – 20.06.2023
  • Versace: Billion Dollar Bling – 21.07.2023
  • Duell – Enemy at the Gates – 21.06.2023
  • Aeon Flux – 22.06.2023
  • Inside Amy Schumer – 22.06.2023
  • Der verrückte Professor – 23.06.2023
  • 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi – 24.06.2023
  • From – 24.06.2023
  • Mittagsstunde – 24.06.2023
  • Mother! – 24.06.2023
  • 10 Cloverfield Lane – 25.06.2023
  • Spiel mir das Lied vom Tod – 26.06.2023
  • Die Geister, die ich rief – 27.06.2023
  • Virtuosity – 27.06.2023
  • Corazonada – 27.06.2023
  • Bruce Springsteen – Wings for Wheels: The Making of Born to Run – 28.06.2023
  • Bruce Springsteen & The E-Street Band – Live in NYC – 28.06.2023
  • Bruce Springsteen & The E-Street Band – The Legendary 1979 No Nukes Concert – 28.06.2023
  • Ghost in the Shell – 28.06.2023
  • Die Körperfresser kommen – 29.06.2023
  • Equilibrium – 30.06.2023

RTL+: Ab sofort für Vodafone-Kunden mit GigaTV als App verfügbar

Wer bei Vodafone Kunde ist, erhält für GigaTV ab sofort auch die App für RTL+. Dadurch könnt ihr von den Receivern aus auf das Streaming-Angebot zugreifen.

RTL+ ist ein deutschsprachiges Streaming-Angebot, das die Inhalte der RTL Gruppe bündelt. Dazu zählen auch exklusive Filme, Serien, Shows, Nachrichten und Dokumentationen. Kürzlich hatte man allerdings die Preise erhöht, da man mittlerweile auch das Hörbücher-Angebot von Deezer integriert. Mit RTL+ Max gibt es zudem ein Kombi-Angebot, das generell auch Deezer für Musikstreaming einschließt.

Der Streamingdienst RTL+ ist jedenfalls ab sofort auf der TV-Plattform GigaTV von Vodafone als vorinstallierte App verfügbar. Zunächst startet man auf dem Kabelreceiver GigaTV Cable Box 2. In Kürze wird dies dann auch auf der GigaTV Cable Box 1 der Fall sein. Zudem ist die RTL+-App auf den Vodafone OTT-Boxen GigaTV Net Box und dem Apple TV 4K zum Download in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Vodafone Giga TV integriert deutlich mehr Inhalte von RTL - auch in 4K.
Vodafone GigaTV jetzt mit der App für RTL+.

Aktuell ist RTL+ nach eigenen Angaben mit über 4 Mio. Abonnenten der führende deutsche Streaming-Dienst. Wenn man da natürlich mit internationalen Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix vergleicht, ist RTL+ aber ein kleines Lichtlein.

RTL+ setzt auch unter GigaTV ein Abonnement voraus

Um RTL+ unter GigaTV zu verwenden, ist natürlich weiterhin ein kostenpflichtiges Abonnement die Voraussetzung. Das RTL+-Premium-Paket, das unter anderem exklusive Filme, Serien und Shows sowie zahlreiche TV-Highlights bereits vor der TV-Ausstrahlung in HD-Qualität umfasst, kostet monatlich 6,99 Euro. Es ist kündbar mit einer Frist von 30 Tagen. Neukunden bekommen zum Einstieg einen Probemonat gratis.

Habt ihr vielleicht Interesse an RTL+ an den GigaTV-Geräten von Vodafone? Nutzt ihr das Streaming-Angebot bereits oder möchtet gerne hereinschauen?

Verkürztes Kinofenster für Filme aus Deutschland beschlossen

Deutsche Kinofilme, die durch das Filmförderungsgesetz gefördert worden sind, können bald deutlich schneller Zuhause aufschlagen. Dafür sorgt eine neue Einigung der wichtigsten Branchenverbände.

So haben sich die für Deutschland wichtigsten Verbände der Film- und Medienwirtschaft darauf geeinigt, dass durch das FFG geförderte deutsche Kinofilme schneller nach ihrem Kinofenster auch im Heimkino vertrieben werden dürfen. Obendrein soll es mehr Flexibilität bei den Auswertungsmöglichkeiten geben. Damit passe man sich der veränderten Medienlandschaft bzw. den sich wandelnden Zuschauergewohnheiten an.

Noch muss allerdings der Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt (FFA) die neuen Einigungen auch in eine konkrete Richtlinie überführen. Nach dem FFG geförderte, deutsche Kinofilme können dadurch künftig bereits nach vier Monaten weiteren Auswertungsstufen, also z. B. dem digitalen On-Demand-Vertrieb, zugeführt werden. Bislang lag die Sperrfrist noch bei 6 Monaten.

"Avatar: The Way of Water" erscheint bei uns am 4. April 2023 im Heimkino.
„Avatar: The Way of Water“ erschien bereits am 4. April 2023 im Heimkino.

Auch die vier Monate sind noch eine deutlich längere Zeit, als etwa bei US-Produktionen üblich. Da sind teilweise schon nach 90 Tagen einige Filme im Heimkino zum Kaufen und Leihen verfügbar. Die Neufassung der deutschen Regelungen soll auch dafür sorgen, dass zahlreiche Sonderanträge an die FFA, die in der Vergangenheit für hohen bürokratischen Aufwand gesorgt hatten, entfallen.

Das Kino befindet sich im Wandel

Nach einer erheblichen Krise in der Pandemie ist das Kino mittlerweile wieder erstarkt. Dennoch befindet sich die Branche im Wandel, denn technisch sind mittlerweile viele Heimkinos den Lichtspielhäusern überlegen. Das liegt daran, dass sich insbesondere HDR in Kinosälen nur schwer bzw. kostspielig realisieren lässt. Die Beteiligten des Branchendialogs haben sich im Übrigen auch darauf verständigt, den Dialog zu weiteren Flexibilisierungen für Free-TV und den besucherschwachen Dokumentarfilm fortzusetzen.

Wie bewertet ihr denn diese Einigung? Eine gute Sache oder hätte man eigentlich noch weiter gehen müssen?

Die Unterzeichnenden in alphabetischer Reihenfolge:

  • AG Dokumentarfilm e.V.
  • AG Kino e.V.
  • AG Verleih
  • Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V.
  • ARD (federführend MDR)
  • Bitkom e.V.
  • Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V.
  • Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.
  • HDF KINO e.V.
  • Motion Picture Association (MPA)
  • Produzentenverband e.V.
  • Verband Privater Medien e.V. (VAUNET)
  • Verband der Filmverleiher e.V. (VdF)
  • ZDF

TCL Q10H: 4K-TVs mit Mini LED, Dolby Vision Gaming und bis zu 3.000 Nits

TCL hat mit den neuen 4K-TVs der Reihe Q10H vorgelegt. Die LCDs nutzen Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen und kommen auf bis zu 3.000 Nits.

Offen lässt TCL jedoch, in welchem Bildfenster man diese 3.000 Nits wirklich erreichen kann, denn das Vollbild wird damit freilich nicht gemeint sein. Von Vorteil ist zudem, dass laut Datenblatt gleich viermal vollwertiges HDMI 2.1 mit eARC, ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate) plus 4K bei 120 und 144 Hz an Bord ist. Auch die Zertifizierung für IMAX Enhanced liegt vor.

Dolby Vision IQ mit Precision Detail gehört dabei genau so zur HDR-Ausstattung wie HLG, HDR10 und HDR10+. Auch HDR10+ Gaming sowie Dolby Vision Gaming verspricht TCL für die neuen Q10H, welch die Q10G beerben. Dabei nutzen die neuen LCDs mehr als dreimal so viele Dimming-Zonen – bis zu 2.304. Die Fernsehgeräte decken laut Hersteller den Farbraum DCI-P3 zu 98 % ab.

Dolby Atmos ist bei den TCL Q10H gesetzt.
Dolby Atmos ist bei den TCL Q10H gesetzt.

TCL verbaut in den Q10H ein 2.1-Soundsystem mit Dolby Atmos. Als Chip dient im Übrigen der hierzulande wohl eher unbekannte Lingyao M2. Zur Seite stellt man dem SoC dann am Ende auch 4 GByte RAM plus 64 GByte als Speicherplatz für Apps und Co.

TCL Q10H: Kein deutsches Erscheinungsdatum in Aussicht

Zu den weiteren Schnittstellen dieser Smart-TVs zählen auch Ethernet, Wi-Fi 6, USB 3.0 und mehr. Wir finden erstaunlich, dass TCL viermal HDMI 2.1 integrieren konnte, denn die neuen Chips von MediaTek beherrschen das beispielsweise immer noch nicht. Im Übrigen kommen die neuen TCL Q10H mit Diagonalen von 65, 75, 85 und 98 Zoll in den Handel. Bedauerlicherweise gibt es derzeit nur Pläne für eine Veröffentlichung in China.

Die TCL Q10H sind derzeit nicht für Deutschland geplant.
Die TCL Q10H sind derzeit nicht für Deutschland geplant.

In China kosten die TCL Q10H mit 65 Zoll ca. 1.320 Euro. Für 75 Zoll fallen wiederum ca. 1.850 Euro an. Wer lieber 85 Zoll verwenden will, soll dafür 2.370 Euro hinlegen. Schließlich steht der Preis des größten Modells mit 98 Zoll bei umgerechnet 3.950 Euro. Da es sich hier um Angaben für den chinesischen Markt handeln, wäre in Europa aufgrund der höheren Steuern mit deftigen Aufschlägen zu rechnen.