Apple TV / iTunes reduziert zum Wochenbeginn eine breite Auswahl an 4K Filmen und bietet den Großteil bereits ab 5 Euro je Film (4.99 Euro) an. Einige Film-Schnäppchen sind sogar bereits ab 3.99 Euro zu erhaschen!
Normalerweise fokussiert Apple ja die 3.99 Euro-Angebote, wenn eine neue Runde an Abpreisungen ansteht. In dieser Woche muss man sich jedoch eher die 4.99 Euro-Filmtitel ansehen. Viele Titel sind endlich wieder günstig auf Apple TV / iTunes zu bekommen, andere werden erstmals so richtig im Preis reduziert. Zu unseren Highlights zählen unter anderem „Snatch – Schweine und Diamanten“, die „Der Hobbit“-Trilogie, „Baby Driver“ oder „Das fünfte Element“. Bei den 7.99 Euro-Filmtiteln gibt es zudem die „Der Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Trilogie jeweils in den Extended Versionen zu Kaufen. Blockbuster-Kino erwartet uns dagegen mit „The Batman“, „Godzilla vs. Kong“ und „Matrix: Resurrections“. Jetzt stöbern und sparen:
Wir haben auch einen kostenlosen Newsletter, der euch über Schnäppchen und Neuzugänge auf Apple TV / iTunes informiert (Liste: iTunes 4K Filme). Wir empfehlen zudem für die bestmögliche Wiedergabe der Filme den externen Streaming-Player Apple TV 4K:
Amazon liefert uns einen Vorgeschmack auf seine Frühlingsangebote-Aktion und reduziert seine Fire TV-Mediaplayer und Echo-Lautsprecher!
Offiziell starten die Amazon Frühlingsangebote erst heute um 18:00 Uhr, Amazon lässt es sich jedoch nicht nehmen, euch mit ersten Schnäppchen aus den eigenen Reihen zu versorgen. So wurden alle lieferbaren Fire TV Mediaplayer inkl. dem Fire TV Stick 4K Max und dem neuen Fire TV Cube reduziert. Wer selbst in den derzeitigen Frühlingsangeboten stöbern möchte, der kann die Aktionsseite auf Amazon.de direkt hier aufrufen!
Sonos Trueplay ist eine innovative Technologie, die das Musikerlebnis in Ihrem Zuhause verbessert. Doch was bringt die Raumakustik-Kalibrierung wirklich und wie funktioniert sie?
In diesem Artikel werden wir uns ausführlich mit Sonos Trueplay befassen, seine Funktionsweise erklären, die Vor- und Nachteile dieser Technologie anschneiden. So seid ihr dann in der Lage, Sonos Trueplay optimal zu nutzen.
Sonos Trueplay wurde entwickelt, um den Klang eurer Sonos-Lautsprecher individuell an die akustischen Gegebenheiten der Räume anzupassen. Dadurch wird ein naturgetreueres und ausgewogeneres Klangerlebnis ermöglicht – zumindest im Rahmen der akustischen Möglichkeiten der Lautsprecher. Letztlich handelt es sich also um eine akustische Kalibrierung in Abhängigkeit der Räumlichkeit, in denen die Lautsprecher aufgestellt wurden.
Wie funktioniert Sonos Trueplay?
Trueplay kann mit den meisten Sonos Lautsprechern nur in Verbindung mit einem Smartphone genutzt werden
Sonos Trueplay nutzt in den meisten Fällen die Mikrofone eures Smartphones, um die akustischen Eigenschaften des Raums zu analysieren, in dem sich Ihre Sonos-Lautsprecher befinden. Anschließend passt es die Lautsprecher automatisch an, um den bestmöglichen Klang für diesen Raum zu erzielen. Diese Schritte müsst ihr ausführen, um Sonos Trueplay bestmöglich nutzen zu können:
Finalen Standort für die Geräte definieren. Stellt eure Sonos Lautsprecher/Soundbars an ihren finalen Standort auf und versichert euch, dass die Ausrichtung der Geräte richtig gewählt wurde.
Raum bzw. Zusammenschluss von Geräten auswählen. Wir öffnen erst einmal die Sonos-App auf unserem Smartphone, und wählen die Geräte aus, die wir via Trueplay optimieren wollen. Bei einem Verbund von Sonos Lautsprechern lohnt sich die Optimierung via TruePlay vielleicht noch mehr, da überlappende Frequenzen eliminiert und eine optimale Abstimmung zwischen Bass, Mitten und Höhen erfolgt. Aber auch einzelne Geräte profitieren definitiv von der akustischen Kalibrierung.
Startet Sonos Trueplay über die App. Die App führt euch eigentlich bestmöglich durch den Vorgang. Nach dem Start von Trueplay werden Testtöne abgespielt und ab diesem Zeitpunkt soll man sich behutsam und langsam durch den Raum bewegen. Dabei hält man das Smartphone im Bestfall umgedreht, um das Mikrofon auf keinen Fall verdeckt wird. Man selbst sollte dabei so wenig Geräusche wie möglich machen. Auch der Raum sollte soweit „befriedet“ und ruhig sein.
Diese Schritte führt Trueplay im Hintergrund aus:
Raumakustikmessung: Trueplay analysiert die Raumakustik durch das Abspielen von speziellen Testtönen über Ihre Sonos-Lautsprecher. Dabei werden die Mikrofone eures Smartphones genutzt, um den Schall im Raum zu erfassen und wie er von Wänden, Möbeln und anderen Objekten reflektiert wird.
Klanganpassung: Sobald Trueplay die akustischen Eigenschaften des Raumes erfasst hat, verwendet es einen Algorithmus, um die Lautsprecher automatisch so anzupassen, dass sie den bestmöglichen Klang für diesen Raum bieten.
Kontinuierliche Anpassung: Sonos Trueplay kann die Lautsprecheranpassung kontinuierlich vornehmen, um sicherzustellen, dass der Klang immer optimal ist, auch wenn sich die akustischen Bedingungen im Raum ändern. Dieses Feature steht jedoch nur dem Sonos Move, Roam, Era 100 und Era 300 zur Verfügung, vier Lautsprecher, die zwischen lokalem WLAN-Lautsprecher und Bluetooth-Lautsprecher angesiedelt sind. Lautsprecher mit integriertem Akku sind dazu gemacht, um an verschiedenen Orten zum Einsatz zu kommen. So ergibt eine kontinuierliche Anpassung auch Sinn, ohne dass der Nutzer permanent manuell eingreifen muss.
Besonderheit Sonos Era 100 und Era 300
Der Sonos Era 300 (im Bild) und Era 100 haben noch eine Besonderheit in puncto Raumkalibrierung mit im Gepäck. Bild: Sonos
Für die neuen Multiroom-Lösungen Era 100 und Era 300 stehen zusätzlich zwei Trueplay-Tuning-Optionen zur Verfügung. Diese verfügen ja ebenfalls über integrierte Mikrofone und können sich daher über ein schnelles oder erweitertes Tuning selbst optimieren. Wichtig ist nur, dass der Mikrofonschalter eingeschaltet ist, ansonsten können die Lautsprecher nicht auf diese zugreifen. Beim erweiterten Tuning werden die integrierten Mikrofone komplett ignoriert und es wird sich nur auf die Messung der Smartphone-Mikrofone konzentriert. .
Vor- und Nachteile von Sonos Trueplay
Sonos Trueplay bietet eine Reihe von Vorteilen, doch echte Nachteile haben wir nicht wirklich ausmachen können. Das liegt wohl daran, dass es sich hier um ein Komfort-Feature handelt, welches unterstützt wird oder eben nicht.
Vorteile:
Verbesserte Klangqualität: Sonos Trueplay kann die Klangqualität Ihrer Lautsprecher erheblich verbessern, indem es den Klang an die akustischen Gegebenheiten Ihres Raumes anpasst.
Einfache Einrichtung: Die Einrichtung von Sonos Trueplay ist einfach und erfordert nur ein Smartphone und eine Internetverbindung.
Kompatibilität: Sonos Trueplay ist mit den meisten Sonos-Lautsprechern kompatibel.
Nachteile:
Nur für Sonos-Lautsprecher: Sonos Trueplay ist nur für Sonos-Lautsprecher verfügbar und kann nicht mit Lautsprechern anderer Marken verwendet werden.
Smartphone-Anforderungen: Um Sonos Trueplay einzurichten, benötigen Sie ein kompatibles iOS-Smartphone.
Häufig gestellte Fragen zu Sonos Trueplay: Was bringt es wirklich und wie funktioniert es?
Ist Sonos Trueplay für alle Sonos-Lautsprecher verfügbar? Sonos Trueplay ist für die meisten Sonos-Lautsprecher verfügbar, einschließlich Sonos One, Sonos Beam, Sonos Play:1, Play:3 und Play:5. Einige ältere Modelle, wie der Sonos Playbar, unterstützen Trueplay jedoch möglicherweise nicht. Auch die neuen Era 100 und Era 300 unterstützten Trueplay.
Funktioniert Sonos Trueplay mit Android- und iOS-Geräten? Ja und Nein. Sonos Trueplay ist derzeit nur mit iOS- oder iPadOS-Geräten (nur wenige Modelle) kompatibel. Du benötigst mindestens ein iPhone 5s. Android-Geräte können derzeit nicht für die Einrichtung der Sonos Trueplay Raumkalibrierung eingesetzt werden.
Wie oft muss ich Sonos Trueplay einrichten? Im Idealfall solltest du Sonos Trueplay jedes Mal aufrufen, wenn deine Lautsprecher in einem anderen Raum aufgestellt werden oder sich die Raumgestaltung ändert. Du kannst auch die automatische Anpassungsfunktion nutzen (steht nicht allen Geräten zur Verfügung), um sicherzustellen, dass der Klang immer optimal ist.
Beeinträchtigt Sonos Trueplay die Bluetooth- oder WLAN-Verbindung meiner Lautsprecher? Nein, Sonos Trueplay beeinträchtigt weder die Bluetooth- noch die WLAN-Verbindung deiner Lautsprecher. Die Technologie arbeitet unabhängig von der Verbindungsart und optimiert den Klang Ihrer Lautsprecher, ohne deren Konnektivität zu beeinflussen.
Fazit
Die Technologie von Sonos Trueplay bietet Ihnen ein verbessertes Musikerlebnis, indem sie den Klang Ihrer Lautsprecher individuell an die akustischen Gegebenheiten Ihrer Räume anpasst. Mit einfacher Einrichtung, verbesserter Klangqualität und Kompatibilität mit den meisten Sonos-Lautsprechern ist Sonos Trueplay eine lohnende Investition für Musikliebhaber, die das Beste aus ihren Lautsprechern herausholen möchten.
Während Paramount+ in gewissen Märkten vorübergehend mit einem kostengünstigeren Abonnement-Modell experimentieren will, sollen in anderen Ländern die Tarife ansteigen. Inwiefern berührt dies Paramount+ Deutschland?
In der Gerüchteküche rund um den Streaming-Anbieter Paramount+ brodelt es vehement. Obwohl für die Vereinigten Staaten bereits höhere Gebühren für das Streaming-Vergnügen beschlossen sind, möchte Paramount Plus in Lateinamerika vorübergehend ein günstigeres Abonnement-Paket einführen. Die Frage ist, ob und wann in Deutschland eine Preisanpassung für Paramount Plus erfolgen wird, bzw. ob man hierzulande ebenfalls mit einer erschwinglicheren Abo-Option rechnen kann.
Günstigeres Paramount+ Abonnement für mobiles Streamen
Inmitten steigender Preise bei den Streaming-Anbietern will Paramount Plus voraussichtlich im April in Brasilien und Mexiko ein kostengünstigeres Paramount+ Abonnement (etwa 4 € pro Monat) probeweise einführen. Es handelt sich hierbei um ein Streaming-Abo, das ausschließlich auf mobilen Endgeräten wie Handys und Tablets nutzbar sein wird, jedoch nicht auf dem Fernsehbildschirm. Anlass für den Abo-Test ist die verhältnismäßig hohe Anzahl an Streams auf mobilen Apparaten.
Die Paramount+ App, hier im Beispiel auf einem Smart TV von LG
Bislang ist ungewiss, ob das Experiment auf weitere Nationen ausgedehnt werden wird. Zudem ist fraglich, ob ein mobiles Paramount+ Angebot überhaupt nach Deutschland gelangen würde. Denn Top-Filme und Serien werden nach wie vor bevorzugt auf dem Fernseher angesehen.
Wird Paramount Plus Deutschland kostspieliger?
In den Vereinigten Staaten verfolgt Paramount Plus einen anderen Ansatz, da eine Preiserhöhung bereits angekündigt wurde: Die Tarife sollen in Übersee zum 3. Quartal 2023 von 9,99 auf 11,99 US-Dollar steigen. Es steht fest, dass neben den USA noch weitere Länder von der Paramount+ Preisanpassung betroffen sein werden. Welche das konkret sein werden, ist bislang unklar. Unter diesen Umständen könnten auch in Deutschland höhere Paramount+ Gebühren zu erwarten sein.
Momentan liegen die Paramount+ Preise in Deutschland bei 7,99 € pro Monat. Neue Kunden streamen zum Start 7 Tage lang Paramount Plus kostenfrei. Eine Kündigung ist monatlich möglich. Bei höheren Preisen müsste allerdings auch ein signifikanter Anstieg des Inhaltsangebots einhergehen. Denn im Vergleich zu den USA fiel der Paramount Plus Katalog in Deutschland geringer aus. Denkbar wäre im Zuge steigender Kosten eine kostengünstigere Abo-Variante, die Werbeeinblendungen beinhaltet. Ein Vorbild dafür ist der Streaming-Gigant Netflix mit seinem Abo-Angebot Netflix Basic mit Werbung (4,99 € pro Monat).
Gute Nachrichten für Audiobuchliebhaber: Audible führt Dolby Atmos Audio ein, um das Hörerlebnis noch eindrucksvoller und immersiver zu gestalten. In Deutschland ist Dolby Atmos x Audible leider noch nicht verfügbar.
Update: Über die deutsche Audible-App können ebenfalls bereits Dolby Atmos-Titel abgerufen werden. Hierbei handelt es sich jedoch noch um englischsprachige Hörbücher und Podcasts, die auch das Auftakt-Angebot in den USA bilden.
Originalbeitrag: Dolby Atmos ist eine Audiotechnologie, die den Hörern ein immersives Klangerlebnis bietet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Audiosystemen, die den Klang auf diskrete Kanäle beschränken, ermöglicht Dolby Atmos eine präzise Positionierung von Klangobjekten im dreidimensionalen Raum, was näher an ein natürliches Hörerlebnis kommt, als Stereo- oder Surround-Sound. Jetzt hat sich auch die Hörbuch-Plattform Audible dazu entschieden, das 3D-Soundformat an kompatible Soundsysteme auszuliefern.
Audible und Dolby Atmos: Bringt zusammen, was zusammen gehört
Audible, der führende Anbieter von Hörbüchern und gesprochenem Wort, hat sich mit Dolby zusammengetan, um Dolby Atmos Audio in seine Plattform zu integrieren. Diese Partnerschaft bietet Hörern ein noch intensiveres Hörerlebnis und hebt die Erzählkunst auf ein neues Niveau. Audible bietet zunächst eine exklusive Auswahl an Titeln mit Dolby Atmos-Unterstützung an, darunter Bestseller, Klassiker und Neuerscheinungen. Bedauerlicherweise beschränkt sich die Zusammenarbeit derzeit noch auf die USA. Wir gehen jedoch davon aus, dass Dolby Atmos auch bald im deutschen Angebot von Audible Einzug halten wird. Nach einem Kick-Off-Angebot soll in Zukunft immer mehr Titel mit Dolby Atmos ins Portfolio aufgenommen werden, um das Angebot kontinuierlich zu erweitern.
So nutzt du Dolby Atmos bei Audible
Hinweis: Aktuell ist Dolby Atmos auf Audible ist im deutschsprachigen Raum noch nicht freigeschaltet.
Um Dolby Atmos Audio bei Audible zu genießen, benötigst du ein kompatibles Wiedergabegerät und die neueste Version der Audible-App. Befolgen diese einfachen Schritte, um das immersive Hörerlebnis abrufen zu können:
Kompatibles Gerät: Stelle sicher, dass du ein Dolby Atmos-kompatibles Gerät besitzt, wie z. B. ein Smartphone, Tablet usw.
Audible-App aktualisieren: Aktualisiere die Audible-App auf deinem Gerät auf die neueste Version, um Dolby Atmos-Unterstützung zu gewährleisten.
Titel auswählen: Suche in der Audible-App nach Titeln mit dem Dolby Atmos-Symbol und füge sie deiner Bibliothek hinzu.
Wiedergabe genießen: Starte die Wiedergabe des gewählten Titels und erlebe das beeindruckende Dolby Atmos-Klangerlebnis.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Klangqualität von Dolby Atmos von der verwendeten Hardware und den individuellen Einstellungen abhängig ist. Experimentieren mit verschiedenen Wiedergabegeräten und Einstellungen, um das beste Hörerlebnis zu erzielen.
Fazit
Die Einführung von Dolby Atmos bei Audible ist ein bedeutender Schritt in der Weiterentwicklung des Hörbucherlebnisses. Mit der Kombination der beeindruckenden Dolby Atmos-Technologie und dem umfangreichen Angebot von Audible können Hörer in noch immersivere und fesselndere Geschichten eintauchen. Die Zukunft des Hörbuchs war noch nie so aufregend.
Vorteile von Dolby Atmos
Eindrucksvollere Klangqualität: Dolby Atmos liefert eine präzise und detailreiche Klangwiedergabe, die das Hörerlebnis auf ein neues Niveau hebt.
Immersives Hörerlebnis: Die Technologie ermöglicht es, Klangobjekte individuell im Raum zu platzieren, sodass sich der Hörer mitten im Geschehen fühlt.
Kompatibilität: Dolby Atmos ist abwärtskompatibel zu älteren Audiosystemen und kann auch auf Geräten ohne spezielle Atmos-Hardware genossen werden, z.B. Stereo-Headsets, die über Spatial Audio-Features verfügen.
In Medien und Foren wird sich aktuell stark über das Thema Burn-In bei QD-OLED-Fernsehern von Sony und Samsung ausgetauscht und wie die Technik den WRGB-OLEDs von LG unterlegen sei. Wir denken, an dieser Stelle ist ein Kommentar angebracht.
Angestoßen wurde die aktuelle Diskussion durch den Longevity-Test von rtings.com (Langlebigkeits-Test), bei dem 100 TV-Geräte unter gleichen Konditionen gegeneinander antreten. Eines der Ziele dieses Tests ist herauszufinden, wie sich die Fernseher unter Dauerbelastung verhalten und wie sehr diese von negativen Effekten wie z.B. Burn-In beeinträchtigt werden. Und wer hätte das gedacht, bereits nach kürzester Zeit, zeigten die QD-OLED-Fernseher von Sony und Samsung erhebliche, permanente Bildbeeinträchtigungen. Hierbei spricht man eben vom „Burn-In“ oder dem „Einbrennen“ des Bildes, bei dem meist statische Bildbereiche eines Videostreams dauerhaft sichtbar bleiben. LG Display nutzte diese Entdeckung, um Mitbewerber Samsung eines auszuwischen.
Die QD-OLED Fernseher von Sony und Samsung zeigten nach wenigen Testwochen deutliches Burn-In | Bild: rtings.com
LGs WRGB-OLEDs sind angeblich im Vorteil
Auf der LG Roadshow in Frankfurt am Main präsentierte nämlich eine Sprecherin von LG Display die jüngsten Ergebnisse aus dem Longevity Test mit den eingebrannten Bildern des Samsung S95B und Sony A95K. Die LG-Geräte mit OLED-Technologie wiesen im gleichen Zeitraum dagegen überhaupt keine Bildfehler auf. Gleich darauf gab uns die Sprecherin (ich war persönlich anwesend) auch sofort die Erklärung, wieso die Konkurrenz-Geräte von so dramatisch vom Burn-In „gekennzeichnet“ wurden. Es soll daran liegen, dass die QD-OLED-Fernseher über keine zusätzlichen, weißen Subpixel (WRGB) verfügen, sondern über eine reine RGB-Subpixel-Struktur. Dazu soll die Filterschicht aus Quantum Dots besonders anfällig für bleibende Veränderungen sein. Die LG WRGB-OLEDs arbeiten grundsätzlich mit weißen OLED-Pixeln als Lichtquelle und die Farbe wird über eine Filterschicht erzeugt. Dazu gesellt sich noch ein reinweißer Subpixel, der das OLED-Display primär bei hohen Helligkeiten unterstützt. LG Electronics (produziert und vertreibt die OLED Fernseher) distanzierte sich übrigens von den Informationen, die LG Display an die Pressevertreter kommunizierte.
Burn-In-Meldung wird oft ohne Kontext kommuniziert
Diese Kommunikation wurde unter anderem von großen Publikationen wie dem Forbes-Magazin aufgegriffen, was die Diskussion zusätzlich anheizte, bzw. erst so richtig ins Rollen brachte. Wir empfinden es bei solchen Themen immer als sehr schade, dass Nutzer lediglich die Überschrift und die ersten paar Sätze „anlesen“, um dann diese Entdeckungen als „Fakten“ in die Welt hinauszuschreien. Dagegen kann natürlich niemand etwas machen, denn so funktioniert mittlerweile die Welt. Allein deswegen sehen wir es als unsere Pflicht an, euch zu erklären, ob der Burn-In der QD-OLED-Fernseher von Sony und Samsung wirklich realistisch ist und möchten alles einmal in den richtigen Kontext rücken.
Longevity Test von rtings.com
Beim Longevity Test von rtings.com treten 100 TV-Geräte verschiedenster Marken, Modelljahre und Bildschirmtechnologien (LCD, QLED, Mini-LED, OLED, QD-OLED) in einem Dauertest gegeneinander an. Die Geräte sind täglich insgesamt 15.5 Stunden im Betrieb, mit Pausen von 0.5 Stunden zwischen den Aktiv-Zyklen. Die längste Aktivzeit der Fernseher beläuft sich an drei Tagen die Woche auf 5.5 Stunden, vier Tage die Woche beträgt die maximale, aktive Laufzeit 9.5 Stunden. Dabei wechseln sich die Zyklen täglich ab. Alle TV-Geräte laufen mit maximaler Helligkeit und zeigen den Livestream des Nachrichtensenders CNN. Ihr merkt, der Langlebigkeits-Test ist nicht dafür ausgelegt, ein realistisches Nutzungsverhalten zu simulieren, sondern gleicht wohl eher einer Materialschlacht:
Längste, aktive Laufzeit innerhalb des Zyklus ist 9.5 Stunden (an vier Tagen die Woche)
Die Fernseher laufen mit maximaler Helligkeit
Gezeigt wird der Live-Feed des Nachrichtensenders CNN
Der CNN Livestream ist der einzige Inhalt, der während des Langlebigkeits-Tests gezeigt wird || Bild: rtings.com
Das Element, welches den QD-OLED-Fernsehern von Samsung und Sony am meisten zu schaffen machte, ist natürlich die Banderole, die beim Nachrichtensender immer an der gleichen Stelle eingeblendet wird. Diese ist auch ganz deutlich bei den Burn-In-Bildern erkennbar, beim Sony A95K mehr als beim Samsung S95B. Die LG OLED Fernseher zeigten nach 2 Monaten Testzeit keine bleibenden Einbrenn-Effekte. Definitiv ein beeindruckendes Ergebnis, da die LG WRGB-OLEDs ja die genau gleichen Voraussetzungen hatten, wie die QD-OLED TVs.
QD-OLED: Unter normalen Umständen kein Burn-In
Diese Erkenntnis ist definitiv interessant, sollte in unseren Augen jedoch in keiner Weise ein Gradmesser dafür sein, welcher Fernseher in einem realistischen Szenario besser performt. Die Annahme „OMG, die QD-OLED-Fernseher brennen in kürzester Zeit ein“ ist einfach nicht korrekt. Leider mussten wir diese (abgewandelten) Worte schon mehrfach in den Kommentarspalten lesen. Was in unseren Augen eine korrekte Aussage wäre, ist, dass bei OLED-Fernsehern von LG Electronics selbst unter schwierigsten Bedingungen keine negativen Effekte wie Burn-In auftreten. Bei einer normalen Nutzung sehen wir derzeit keine Anhaltspunkte, dass man sich vor Einbrennen bei einem OLED-TV oder QD-OLED-TV fürchten müsste – wohlgemerkt bei normaler Nutzung, bei dem ein Fehlverhalten des Käufers komplett herausrechnet wurde. Ein Fehlverhalten wäre z.B.:
Lange Wiedergabezeiten von Inhalten, die viele statische Elemente aufweisen (TV-Logos, Startleiste des Desktops usw.).
Wiedergabe der immer gleichen Inhalte ohne Wechsel (Es wird auf dem TV nur FIFA gespielt, ohne jemals einen Stream oder TV-Programm wiederzugeben).
Unabhängig vom Bildmodus wird der Fernseher immer mit 100% Helligkeit betrieben.
Trennen des Fernsehers vom Strom, sobald dieser ausgeschaltet wird (Kompensations-Zyklus kann nicht gestartet/ausgeführt werden).
Der Fernseher steht nicht ausreichend „frei“, wodurch keine ausreichende Luftzirkulation für die Abwärme des Fernsehers zur Verfügung steht (TV-Nische in Wohnzimmer-Möbeln).
Wir hatten den Samsung S95B QD-OLED TV über Wochen als Desktop-Monitor benutzt, konnten jedoch keine bleibenden Beschädigung des Bildes ausmachen.
Wer seinen OLED oder QD-OLED jedoch als Desktop-Monitor einsetzt, vor allem, wenn die Oberfläche zudem in HDR dargestellt wird, könnte bei längerer Nutzung schon schneller mit negativen Bildeffekten konfrontiert werden. Selbst wenn in diesem Fall die Bild-schützenden Algorithmen (Dimming der Gesamthelligkeit, Dimming von einzelnen, statischen Elementen) einschreiten, wäre es interessant zu wissen, ab welchen Zeitpunkt man mit eingebrannten Bildsegmenten rechnen muss. Eine Antwort darauf könnten zwei QD-OLED-Monitore liefern, die im Rahmen der Auswertung des Langzeit-Tests zu den 100 TV-Geräten hinzugefügt wurden.
Sony sollte Kompensations-Zyklus nachbessern
Der Langlebigkeits-Test von rtings.com brachte in nur wenigen Wochen, interessante Ergebnisse zum Vorschein, auf die die TV-Hersteller sonst womöglich nie aufmerksam würden. Nach einer gewissen Anzahl von Stunden starten OLED-Fernseher, egal ob WRGB-OLED oder QD-OLED, einen sogenannten Kompensations-Zyklus. Dieser wird in der Regel aktiv, wenn der Fernseher ausgeschaltet wird und soll negative Effekte wie Einbrennen verhindern. Es zeigte sich, dass die Sony OLEDs diesen Zyklus erst 4 Stunden nachdem der Fernseher ausgeschaltet wart starteten. Die LG OLEDs dagegen starten diesen direkt, nach dem Ausschalten – natürlich erst, wenn die entsprechende Laufzeit erreicht ist (meist alle 500, 1.000 oder 2.000 Stunden). Aufgrund der kurzen Pausen im Test, konnte der Fernseher von Sony nur drei Kompensations-Zyklen abschließen, LG Fernseher schafften 21. Dass dies jedoch nicht der Grund war, wieso Sony OLEDs mehr von Burn-In-Effekten beeinträchtigt wurden, testete rtings.com in einem separaten Einzeltest, bei dem beide Geräte 1 Woche lang mit nur 3 Kompensations-Zyklen liefen. Der Sony OLED TV litt trotzdem unter deutlichem Burn-In. Bedeutet: Sony sollte sich diesem Thema nochmals annehmen.
Sony QD-OLED gegen LG OLED in einem Sub-Test. 1 Woche mit nur 3 Kompensations-Zyklen || Bild: rtings.com
Fazit
Ich hoffe, ihr seht es genauso wie wir, dass man die Ergebnisse des Langzeit-Tests zur Kenntnis nehmen darf, diese aufgrund ihres unrealistischen Nutzungsszenarios jedoch nicht überbewerten sollte. Wir können nur hoffen, dass das mediale Feedback die Hersteller dazu bewegt, Probleme, die der Test aufzeigt, analysiert und ggf. behoben werden. Zudem darf man – vor allem, weil das Testumfeld so fordernd ist – Herstellern wie LG ein Lob aussprechen, die sich mit ihren OLED-Fernsehern wirklich hervorragend behaupten. Was nicht bedeutet, dass es bei LG OLED-Fernsehern nicht noch Raum für Verbesserungen gibt, wie wir erst kürzlich herausgefunden haben.
Zudem möchten wir die Kommunikation von LG Display (nicht LG Electronics) keine allzu große Wertung zukommen lassen. Dass zwischen LG und Samsung eine jahrelange Fehde herrscht, dürften die meisten schon mitbekommen haben. Und die Unternehmen nutzen ihre Presse-Events immer wieder gerne, um dem Mitbewerber eines auszuwischen (Samsung hat übrigens während ihrer Roadshow ebenfalls gegen LG ausgeteilt). Diesen Sandkastenstreit nehmen wir mit einem leichten Grinsen zur Kenntnis. Denn am Ende interessieren uns doch nur die Ergebnisse.
Alles in allem werden wir den Test mit 100 Fernsehern (plus zwei QD-OLED Monitoren, die noch in den Test aufgenommen wurden) weiter verfolgen und würden uns über eine angeregte Diskussion in der Kommentarspalte freuen.
Zusammenfassung:
Der Longevity Test von rtings.com ist nicht auf ein realistisches Nutzungsszenario ausgelegt. Er muss eher als Härtetest (Materialschlacht) gesehen werden.
Unter normalen Nutzungsbedingungen treten negative Bildeffekte wie Burn-In nicht nach einer so kurzen Nutzungsdauer auf, wenn sie überhaupt auftreten. Es kann jedoch nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden, dass es irgendwann zu eingebrannten Bildern kommt.
Aufgrund der extremen Ausrichtung des Tests kommt es zu Entdeckungen die in regulären Tests nicht auftreten würden. TV-Hersteller werden diese sicherlich untersuchen, um ggf. Verbesserungen an ihren Produkten vorzunehmen (z.B. Sonys Kompensations-Zyklus der erst nach 4 Stunden aktiv wird).
Der Test zeigt auch, dass es sich bei TV-Geräten um Massenware handelt. So ab es innerhalb der ersten Wochen bereits Totalausfälle, die meist auf einzelne Komponenten zurückzuführen sind. Das extremste Beispiel war wohl ein „kleiner Kabelbrand“ bei einem Hisense LCD TV.
Wir würden zu diesem Zeitpunkt keineswegs vom Kauf eines OLED-Fernsehers von Samsung, Sony oder LG abraten. Alle TV-Geräte haben ihre Vor- und Nachteile und haben sich im Beispiel von LG und Sony (WRGB) bereits seit Jahren bewiesen. Mit den Jahren haben die Hersteller den Fokus auch immer mehr auf Langlebigkeit und fehlerfreie Nutzung gelegt. Laut unseren Erfahrungen mit den OLED (LG / Sony) und QD-OLED-Fernsehern (Samsung / Sony), würden wir uns immer wer
Das WiSA-Konsortium kündigt mit WiSA E und WiSA DS zwei neue Technologien für die drahtlose Übertragung von 24-Bit-Surround-Sound an. In Zukunft sollen damit auch Dolby Atmos 3D Sound für Fernseher und Soundbars Unterstützung finden.
Die Übertragung von Audiosignalen über den WiSA-Standard ist eigentlich eine geniale Sache. Wir haben unseren Fernseher und erweitern unser Audio-Setup ganz einfach mit WiSA-kompatiblen Lautsprechern, platzieren diese im Raum und übertragen drahtlos unseren Surround-Sound. In der Praxis wird WiSA von nur wenigen TV-Geräten/Projektoren unterstützt und auch die Auswahl an kompatiblen Lautsprechern ist übersichtlich und zudem vergleichsweise teuer. Gute Idee – schlechte Ausführung. Dagegen geht die Wireless Speaker and Audio Association (WiSA) jetzt mit zwei neuen Übertragungstechnologien WiSA E (Embeded) und WiSA DS (Discrete System) vor.
WiSA soll sich via Software implementieren lassen
Mit WiSA E verfolgt man die ursprüngliche Vision, eine kabelgebundene Soundbar-Lösung loszuwerden, um die TV-Lautsprecher in den Mittelpunkt des Audiosystems zu rücken, indem zusätzliche drahtlose Lautsprecher mit dem TV kombiniert werden. Bei WiSA E handelt es sich um eine WiFi-kompatible Softwarelösung, die eine erschwingliche und vor allem unkomplizierte Alternative zum ursprünglichen WiSA-Protokoll (WiSA HT) bietet. Letztere forderte nämlich eine spezifische Hardware, die außerhalb der WiFi-Frequenzbereiche arbeitete und die nicht nachgerüstet werden konnte.
Dolby Atmos-Audiosignale können bald kabellos über WiSA übertragen werden || Bild: WiSA
Mit WiSA E bewegen wir uns wieder innerhalb der geläufigen WiFi-Frequenzen, was eine Übertragung von bis zu 7.1-Kanälen mit 24-Bit/96kHz in unkomprimierter Audioqualität ermöglicht. Die Latenz bei 96kHz soll bei 2.6ms liegen, die Synchronisationszeit bei wenigen Mirkosekunden. WiFi E soll über ein Plug-and-Play-Modul oder als IP-Lizenz in kompatible TV-SoC-Plattformen (System on a Chip) Einzug halten. TV-Hersteller könnten z.B. Sub-Modellreihen verkaufen, die die gleiche Hardware verbaut haben, in der untergeordneten Ausstattungsvariante jedoch WiSA E freigeschaltet haben.
WiSA E eliminiert Kabel im Dolby Atmos-Setup
Zu den wichtigsten Features von WiSA E gehört die geringe Latenzzeit und eine enge Lautsprechersynchronisation, die für die drahtlose Unterstützung von Dolby Atmos und DTS-X unerlässlich sind. WiSA E ermöglicht hochwertigen Mehrkanalton mit bis zu 8 (bald bis zu 10) separaten Lautsprechern, was letztlich für eine Dolby Atmos-Setup mit 5.1.4 oder 7.1.2-Lautsprechern ausreicht – komplett ohne Kabel. Bei einem Preview Event im Rahmen der CES in Las Vegas, wurde bereits ein 5.1-Surround-Setup mit verlustfreier 24-Bit/48kHz-Übertragung mit einer festen Latenzzeit von 20ms vorgeführt, unter Verwendung eines 5GHz WiFi-Netzwerks. Die zum Einsatz gekommenen WiSA E-Module basierten auf dem Realtek Ameba Smart (RTL8730E) und sollen bis Ende Q2 2023 erhältlich sein.
„Das ultimative Ziel ist es, alle kabelgebundenen Geräte zu eliminieren und dem Fernseher zu ermöglichen, ein immersiveres Klangfeld aus einem einzigen Gerät zu erzeugen, als es mit mehreren Lautsprechern möglich ist“, sagte Brett Moyer, CEO von WiSA Technologies.
WiSA DS kombiniert HDMI-Soundbar mit Drahtlos-Lautsprechern
Diese neue Implementierung, die hauptsächlich durch die Notwendigkeit motiviert ist, mehr TV-Marken zu unterstützen, sollte nicht mit der WiSA Discrete System (DS)-Technologie verwechselt werden, die stattdessen bis zu fünf Kanäle überträgt: vier Full-Range- und einen Subwoofer mit verlustfreier Qualität von 16-Bit/48 kHz auf einem speziell erstellten 2,4-GHz-Wi-Fi-Netzwerk. Wenn die Soundbar die Hauptkanäle, die mit dem Fernseher oder einer Quelle verbunden sind, wiedergibt, stehen die fünf drahtlosen Kanäle zur Verfügung, um die Soundbar-Lautsprecher zu ergänzen.
Ausgewählte TV-Geräte von LG ab 2019 unterstützen WiSA ab Werk. Das Feature wurde über die Jahre entfernt und taucht nur noch in wenigen Modellreihen auf.
Auf der CES 2023 demonstrierte WiSA eine neue Dolby Atmos-Soundbar-Plattform auf Basis von WiSA DS. Die neue Implementierung erlaubt es Partnern, Dolby Atmos Soundbars mit bis zu vier nach oben gerichteten Reflexions-Lautsprechern zu überschaubaren Preisen ab 499 US-Dollar anzubieten. Der Unterschied, statt des Fernsehers wird die Soundbar für bis zu 5 Kanäle kabelgebunden angesteuert, wodurch 5 weitere Kanäle drahtlos über WiSA DS angesteuert werden können. Die fünf drahtlosen Kanäle umfassen zwei Surround-Rückseiten, zwei vordere Dolby Atmos-Up-firing-Kanäle und den Subwoofer.
LG Electronics hat in Rekordzeit ein neues Firmware-Update für seine 2023 OLED Fernseher veröffentlicht, die das fehlerhafte Auto Dimming-Feature korrigiert – auch dank eines kleinen Shitstorms aus der Community.
Wir hatten in der letzten Woche von einem Problem berichtet, welches LGs OLED Fernseher bereits seit mehreren Jahren begleitet. Fehlerhaftes Auto-Dimming sorgt in bestimmten Situationen dafür, dass Bewegtbilder mit niedriger Helligkeit noch weiter abgedunkelt werden, was zu einer unzumutbaren Darstellung führte. Bislang konnte dieser Bug nur mit einem Eingriff in das Servicemenü behoben werden, wodurch jedoch die Garantie des Fernsehers erlischt. Bei den neuen 2023 OLED Fernsehern ist es nach einer Änderung im Servicemenü auch nicht mehr möglich, die Steuerungsoption TPC (Temporal Peak Luminance) des OLED-Panels zu deaktivieren. Glücklicherweise behebt das jüngste Firmware-Update für LGs 2023 OLED Fernseher genau dieses Problem.
Neue Firmware korrigiert fehlerhaftes Auto-Dimming
Die Firmware-Version 3.10.19 für die neuen OLED Fernseher der G3 und C3-Modellreihen verändert TPC nämlich so, dass diese nur bei statischen Bildern aktiv wird, z.B. bei einer pausierten Filmwiedergabe. Bei bewegten Inhalten, wie Filmen oder Spielen mit niedriger Helligkeit, kommt es jetzt nicht mehr zu einer unfreiwilligen Abdunklung (Dimming). Vincent Teoh hatte die Firmware bereits ausgetestet und der Unterschied lässt sich bei nachfolgenden Bildern mehr als deutlich erkennen:
Neue Firmware behebt das Problem mit dem Auto-Dimming-Feature der LG 2023 OLED TVs | Bild: Youtube @hdtvtest
Neue Firmware behebt das Problem mit dem Auto-Dimming-Feature der LG 2023 OLED TVs | Bild: Youtube @hdtvtest
Ein voller Erfolg für die Community, die nicht nur in Foren, sondern auch in den Kommentarspalten der News-Beiträge eine ganz klare Meinung zu der Änderung des Servicemenüs vertreten haben. Grundsätzlich hätte LG bereits seit Jahren die fehlerhafte Interpretation des Auto-Dimmings korrigieren sollen, doch erst nach dem jüngsten, kleinen Shitstorm zeigte sich LG bereit, sich diesem Problem anzunehmen. Zumindest vom Aufschrei der Community bis zur Firmware verging gerade mal eine Woche und so reagierten die Ingenieure von LG doch deutlich schneller, als so mancher Mitbewerber.
Problem mit GSR bleibt wohl noch bestehen
Wir sind sehr froh, dass die fehlerhafte Bildansteuerung endlich behoben wurde. Was bleibt ist die Helligkeitsreduktion bei kleinen, statischen Bildelementen, die mittels GSR (Global Sticky Reduction) gesteuert werden. Hier werden Bildelemente wie z.B. die Punktetafeln in FIFA oder das HUD bei Shootern abgedunkelt, was bei HDR-Spielen im direkten Vergleich doch sehr auffällig ist. Denn nicht nur die statischen Elemente, auch das gesamte Bild wird etwas gedimmt, um den Helligkeitsunterschied zu vertuschen. GSR lässt sich nach der Umstellung des 2023 Servicemenüs nicht mehr deaktivieren, was bedeutet, dass LG hier hoffentlich auch nochmals nachbessert.
Amazon bringt in Deutschland selbst entwickelte Smart-TVs auf den Markt. Dabei visiert man preislich ganz unterschiedliche Segmente an.
Dabei gibt es auch direkt eine Einführungsphase, in welcher euch Amazon je nach Modell einen Rabatt von bis zu 250 Euro gewährt. Grundsätzlich erreichen dabei drei TV-Serien Deutschland: Der Fire TV Omni QLED, der Fire TV 4 und alls Einstiegsmodell, der Fire TV 2. Als Flaggschiffe fungieren die Amazon Omni QLED, welche allerdings generell immer noch als Modelle der unteren Mittelklasse durchgehen.
So handelt es sich um 4K-LCDs mit Quantum Dots und freihändiger Alexa-Steuerung. Dabei wirbt Amazon mit der Funktion „Ambient TV“. Dadurch sind die Fernseher als persönliche Displays mit Alexa-Widgets, Kunstwerken oder eigenen Fotos nutzbar. Integrierte Sensoren erkennen, wenn eine Person den Raum betritt und aktivieren die Ambient-TV-Funktion, die auch freihändig per Sprache gesteuert werden kann.
Die Amazon Fire TV Omni nutzen Quantum Dots und FALD-Beleuchtung.
Technisch sind HDR10, HLG, Dolby Vision IQ, HDR10+ Adaptive und Dolby Digital Plus mit von der Partie. Es kommt eine FALD-Hintergrundbeleuchtung mit bis zu 80 Dimming-Zonen zum Einsatz. Es gibt die Amazon Fire TV Omni mit 43, 50, 55 und 65 Zoll Diagonale. Dank des integrierten Umgebungslichtsensors passen die Geräte die Bildschirmhelligkeit automatisch an. Preislich reicht die Spanne von 399 bis 799 Euro.
Amazon Fire TV 4: Der 4K-Einstieg
Für Amazon sind dann die Fire TV 4 der Einstieg ins 4K-Segment. Sie unterstützen HDR10 und HLG. Auch eine Alexa-Sprachfernbedienung für Fire TV ist im Lieferumfang enthalten. Die Produktreihe umfasst Modelle mit 43, 5- und 55 Zoll. Natürlich ist das vollwertige Fire-TV-Erlebnis ab Werk integriert.
Die Amazon Fire TV 4 starten ab 349 Euro.
Das umfasst auch zahlreiche Streaming-Apps und Smart-Home-Funktionen. Die Preise für die Fire TV 4 reichen von 349 bis 449 Euro.
Amazon Fire TV 2: Der Smart-TV-Einstieg
Die Amazon Fire TV 2 sind bereits ab 279,99 Euro zu haben und bieten 32 bzw. 40 Zoll Diagonale. Der 32-Zoller löst mit 720p auf, das 40-Zoll-Modell mit 1080p. Beide Modelle unterstützen HDR10, HLG und Dolby Digital Audio. Amazon bewirbt die Geräte auch als günstigen Alexa-Einstieg.
Amazon Fire TV 2: Hier sind nur 720p bzw. 1080p möglich.
Kunden können generell an alle neuen Modelle von Amazon eine HD-Antenne (DVB-T2 HD), einen Kabel- (DVB-C) oder Satellitendienst (DVB-S2) anschließen oder Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube und mehr nutzen. Die Modelle Fire TV 4 und Fire TV 2 sowie die QLEDs der Reihe Fire TV Omni in 65 Zoll werden ab 12. April ausgeliefert. Alle anderen Omni-QLED-Größen folgen am 1. Juni 2023.
Netflix hat bestätigt, welche neuen Filme, Serien und mehr ihr im April 2023 sehen könnt. Unter anderem startet Staffel 2 zu „Sweet Tooth“.
Netflix hat seine Neuheiten für den nächsten Monat bestätigt. Im April 2023 gibt es beim Streaming-Anbieter unter anderem die zweite Staffel der Fantasy-Serie „Sweet Tooth“ zu sehen, die auf den gleichnamigen Comics basiert. Außerdem dabei: Die schwarzhumorige Comedy-Serie „Beef“ mit dem aus „The Walking Dead“ bekannten Steven Yeun.
Unter den Filmen ist beispielsweise mit „Power Rangers: Once & Always“ auch eine Kuriosität: Denn hier handelt es sich um ein Special zu den „Mighty Morphin Power Rangers“, das alte Haudegen aus dem Cast wieder vereint. Zeitlich geht es dabei tatsächlich 30 Jahre nach dem Ende der ursprünglichen Serie weiter. Für Nostalgiker sicherlich ein gefundenes Fressen.
Wer eher auf die Lizenztitel hofft, schaut vielleicht bei „The Green Knight“ herein. Für jüngere Zuschauer bieten sich dann wiederum „Lauras Stern und die Traummonster“ sowie natürlich auch „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ an.
Netflix will bald härter gegen Account-Sharing vorgehen
Spannend wird, wie Netflix nun das Thema „Konto-Teilen“ angehen wird. Eigentlich hatte der Streaming-Anbieter angekündigt, vor Ende des ersten Quartals 2023 schärfer dagegen vorgehen zu wollen. So will man dafür sorgen, dass Kunden, die ihr Konto über den eigenen Haushalt hinaus teilen, für jeden zusätzlichen Mitbenutzer zur Kasse gebeten werden – oder den Verlust des Accounts riskieren.
So geht Netflix davon aus, dass es derzeit ca. 100 Mio. Trittbrettfahrer gibt. Die möchte man gerne zu zahlenden Kunden machen. Dass dabei auch einige Anwender ihr Konto aufgeben werden, berechnet man dabei freilich ein. Wir sind gespannt, ob der Plan aufgeht. Sollte das der Fall sein, ist davon auszugehen, dass auch die Konkurrenz von Amazon Prime Video, Disney+, Paramount+ und Co. bald genauer hinschaut.
Netflix: Serien im April 2023
War Sailor: Miniserie 2/4/2023
La firma 4/4/2023
Bendo 7/4/2023
Beef 6/4/2023
Transatlantic 7/4/2023
Divorce Attorney Shin 8/4/2023
Als Schwiegermutter einzog: Staffel 2 12/4/2023
Florida Man 13/4/2023
Obsession 13/4/2023
Queenmaker 14/4/2023
Toothpari: When Love Bites 20/4/2023
Diplomatische Beziehungen 20/4/2023
Indian Matchmaking: Staffel 3 21/4/2023
Rough Diamonds 21/4/2023
Workin’ Moms: Staffel 7 26/4/2023
El amor después del amor 26/4/2023
Immer für dich da: Staffel 2 – Teil 2 27/4/2023
Die Krankenschwester 27/4/2023
Sweet Tooth: Staffel 2 27/4/2023
King of Collectibles: The Goldin Touch 28/4/2023
Willkommen auf Eden: Staffel 2 – Bald verfügbar
Klub Kecanduan Mantan – Bald Verfügbar
Netflix: Die Filme im April 2023
Weathering 1/4/2023
Kings of Mulberry Street: Let Love Reign 7/4/2023
Ah Belinda 7/4/2023
Chupa 7/4/2023
Hunger 8/4/2023
Operation: Nation 12/4/2023
Königinnen auf der Flucht 14/4/2023
Phänomena 14/4/2023
Seven Kings Must Die 14/4/2023
Power Rangers: Once & Always 19/4/2023
One More Time 21/4/2023
Boa Boa 21/4/2023
A Tourist’s Guide to Love 21/4/2023
Bitterer Wodka und süße Küsse 26/4/2023
The Awkward Weekend 27/4/2023
The Matchmaker 27/4/2023
AKA 28/4/2023
Netflix Dokumentationen
Lewis Capaldi: How I’m Feeling Now 5/4/2023
American Manhunt: Der Anschlag auf den Boston-Marathon 12/4/2023
How to Get Rich 18/4/2023
Ein sehr langes drittes Date 18/4/2023
Im Reich der Schimpansen 19/4/2023
Netflix Comedy Specials
Mo’Nique: My Name is Mo’Nique 4/4/2023
Leanne Morgan: I’m Every Woman 11/4/2023
Celeste Barber Fine, thanks 12/4/2023
John Mulaney: Baby J 25/4/2023
Netflix Kids & Family
CoComelon: Staffel 8 10/4/2023
Boss Baby: Zurück zu den Windeln: Staffel 2 13/4/2023
Oggy Oggy: Staffel 2 17/4/2023
Ada Twist: Staffel 4 22/4/2023
Sharkdog: Staffel 3 27/4/2023
Lizenztitel-Auswahl
Küss mich, Frosch 1/4/2023
JoJo’s Bizarre Adventure: Diamond Is Unbreakable 1/4/2023
Paw Patrol: The Movie 1/4/2023
The Green Knight 1/4/2023
Takeover – Voll Vertauscht 3/4/2023
Pelikanblut 6/4/2023
Keeping Up with the Kardashians: Staffel 13 15/4/2023
The Real Housewives of Beverly Hills: Staffel 8 15/4/2023
Lauras Stern und die Traummonster 15/4/2023
Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen 15/4/2023