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Neuer Bug in HDMI 2.1-Chipsätzen lässt sich wohl nicht beheben

Das Problem mit den fehlerhaften HDMI 2.1-Chipsätzen haben wir noch gar nicht so richtig verdaut, da kommt bereits ein neuer Bug um die Ecke. Dieser verhindert den schnellen Bildwechsel ohne schwarze Bilder (QMS – Quick Media Switching) – selbst auf neuen AV-Receivern.

Wir haben euch in unserem Ratgeber zum Thema „QMS – Quick Media Switching“ bereits einen Einblick gegeben, was das neuste HDMI 2.1-Feature für Annehmlichkeiten mit sich bringt. Doch wie es scheint, wird ein Großteil der Nutzer QMS nicht nutzen können, weil das HDMI-Konsortium wieder einmal Mist gebaut hat. Den aktuellen Umstand hat Nico Juran von heise.de (bzw. surround-sound.info) recherchiert und aufgearbeitet und liefert uns damit erneut Diskussionsstoff. Aufmerksam wurde er auf das Problem, als er in der Pressemitteilung von LG Electronics etwas von „Quick Media Switching Variable Refresh Rate (QMS-VRR)“ gelesen hat.

Was kann QMS oder QMS-VRR

Vergleich Bildwechsel mit und ohne QMS (Quick Media Switching)
Vergleich Bildwechsel mit und ohne QMS (Quick Media Switching)

Grundsätzlich handelt es sich um QMS oder Quick Media Switching, um ein Komfort-Feature, welches uns den Übergang zwischen Videosignalen mit unterschiedlicher Bildwiederholungsrate angenehmer gestalten soll. Ändert ein Zuspieler aktuell die Bildwiederholungsrate ohne QMS, dann erfolgt ein neuer „Handshake“ zwischen den Geräten, welches dem Zuschauer mit einem schwarzen Bildschirm für mehrere Sekunden quittiert wird. Erst wenn dieser Handshake abgeschlossen ist, wird das Videosignal wieder übertragen. QMS eliminiert die Wartezeit und den schwarzen Bildschirm und die Wiedergabe kann nahtlos fortgeführt werden – sofern sich nicht parallel die Bildschirmauflösung oder der Dynamikumfang ändert.

Ihr merkt, QMS ist jetzt nicht unbedingt ein essenzielles Feature, welches dem Nutzer einen großen Vorteil verschafft. Vor allem, da der schwarze Bildschirm nur verhindert wird, wenn sich lediglich der Parameter Bildwiederholungsrate ändert und alle Endgeräte in der Wiedergabekette auch QMS unterstützten. Also Zuspieler, ggf. AV-Receiver oder Soundbar und am Ende der Fernseher bzw. Projektor. Viele Geräte unterstützen auch schon QMS, z.B. ausgewählte AV-Receiver, die sich bereits seit 2020 auf dem Markt befinden. Das Problem ist nur, dass diese mit dem überarbeiteten QMS-VRR-Feature, welches über die HDMI-Version 2.1a spezifiziert wurde, inkompatibel sind.

HDMI-Konsortium patzt erneut

Was war passiert? Am Ende hat wohl das HDMI-Konsortium gepatzt oder nicht klar genug kommuniziert. Fest steht, es stehen jetzt bereits viele AV-Receiver in privaten Haushalten, die QMS unterstützen, die neue Implementierung stützt sich jedoch auf das VRR (Variable Refresh Rate)-Feature, welches vielen aus dem Bereich Gaming ein Begriff sein sollte. Daher auch die neue Bezeichnung QMS-VRR. Wie sehr die HDMI Licensing geschlafen hat, zeigt sich wieder daran, dass es kein offizielles Testverfahren für die aktuelle Implementierung von QMS-VRR gibt. Hersteller werden im Stich gelassen, müssen auf gut Glück neue Features implementieren und am Ende wird der Verbraucher zum Beta-Tester.

Der neue TX-RZ70 11.2-AV-Receiver von Onkyo
Gerade gestern wurde der Onkyo TX-RZ70 angekündigt. Obwohl dieser brandneu ist, kann dieser wohl nicht QMS-VRR (laut HDMI 2.1a) verarbeiten.

Im Bericht von heise.de geht man etwas hart mit den Verantwortlichen der HDMI-Schnittstelle ins Gericht. Unsere Erfahrungen decken sich jedoch leider mit den Anschuldigungen, dass das Konsortium wieder nicht in der Lage war, einheitliche und stabile Spezifikationen für HDMI 2.1 zu liefern. Wir erinnern uns nur mit Graus an die Einführung von HDMI 2.0 zurück, welche ebenfalls von Pannen begleitet war.

Der aktuelle Stand ist wohl dieser, dass die HDMI-Herrschaften QMS gleich zweimal spezifiziert haben. Einmal QMS unter HDMI 2.1 und einmal unter HDMI 2.1a auf Basis von VRR. Und anscheinend nur für die letztere Variante können Endgeräte eine Zertifizierung von der HDMI Licensing erhalten. Das Problem war wohl, dass die Spezifikation von QMS unter HDMI 2.1 wohl zu viel Raum für Interpretationen für die Hersteller ließ und deshalb hat man die Implementierung von QMS in Version 2.1a konkretisiert. Bedeutet, Hersteller, die sich an die damaligen Vorgaben gehalten haben, haben jetzt „fehlerhafte“ Hardware, die mit neuen Geräten (QMS VRR) inkompatibel sind. Eine Problembehandlung via Software-Update ist wohl ausgeschlossen, da es sich um einen Hardware-seitigen Fehler handelt.

Neue HDMI 2.1a-Chipsätze erst 2026

Keine echten HDMI 2.1 Fernseher zur CES 2019? Das sind die Gründe!
Die HDMI Licensing hat erneut einen Bock geschossen. Der Fehler wurde jetzt jedoch ans Tageslicht gebracht.

Kurz zusammengefasst: Die HDMI Licensing hat wieder einen Fehler gemacht und hat die Spezifikation seiner HDMI 2.1-Schnittstelle nicht richtig im Griff. Leidtragende sind jetzt die Hersteller, die ihre Produkte entsprechend den Vorgaben aus Version 2.1 gefertigt und auf den Markt gebracht haben. Betroffen sind derzeit vor allem AV-Receiver der Marken Denon, Marantz, aber wohl auch Yamaha etc., da in fast allen Geräten die gleichen HDMI-Chipsätze des Herstellers Nuvoton Technology stecken. Eine Revision der HDMI 2.1-Chips (HDMI 2.1a) ist wohl frühestens für 2026 geplant, was bedeutet, dass dieser Bug womöglich noch für Jahre bewusst weiter implementiert wird. Die Geräte müssen wohl entsprechend ohne QMS beworben werden. Eine Fehlerbehebung via Firmware-Update ist wie bereits angesprochen nicht möglich.

Alles nicht so schlimm… oder doch?

Nochmals angemerkt, die schwarzen Bilder, die wir fast täglich auf unserem Fernseher, Projektoren und Monitoren zu sehen bekommen, werden uns wohl noch etwas begleiten. Man sollte dem QMS-Feature auch nicht allzu viel Bedeutung zuweisen, denn der Wechsel der Bildwiederholungsrate geht auch vielfach mit dem Wechsel der Auflösung, Farbraum und/oder Dynamikumfang einher, was ebenfalls wieder zu einem schwarzen Bildschirm führt. Dieses Beispiel soll eher zeigen, dass die Verantwortlichen der HDMI Licensing nichts dazugelernt haben und dass auch nach mehreren Jahren nach der Implementierung neuer Standards, immer noch gravierende Fehler auftreten können.

Mehr Beiträge zum Thema „HDMI 2.1“:

Onkyo TX-RZ70: Neuer 11.2-Kanal AV-Receiver mit THX-Zertifizierung

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Onkyo meldet sich zurück und präsentiert mit dem TX-RZ70 seinen neuen Flaggschiff-AV-Receiver mit 11.2-Kanälen und THX-Zertifizierung. Alle Details zum Onkyo TX-RZ70 findest du hier:

Nach einer Reihe von Rückschlägen kehrt die neue Serie von Onkyo AV-Receivern endlich in die Geschäfte zurück. Zur Erinnerung, die Marke litt unter der Pandemie im Jahr 2020, welche die asiatischen Fabriken lahmlegte, und dem Brand Ende 2020 in der AKM-Fabrik, von der Onkyo seine DACs bezog. Onkyo nahm auch eine zusätzliche Verzögerung in Kauf, um die fehlerfreien HDMI 2.1-Chipsätze von Nuvotron verbauen zu können. Und zuletzt hatten wir 2022 noch einen Mangel an elektronischen Komponenten, der alle Wirtschaftssektoren betraf. Das gehört jetzt zum Glück der Vergangenheit an… Der Beweis dafür ist neben der Verfügbarkeit der neuen Onkyo-Modelle in den Geschäften die Ankündigung einer Neuheit: Der TX-RZ70 ist das neue Flaggschiff der Marke Onkyo, dass mit hochwertigen Class AB Verstärkern und einer THX-zertifizierung aufwarten kann.

Verbesserungen/Neuerungen des Onkyo TX-RZ70

Die hochwertige Ausstattung des Onkyo TX-RZ70 soll auch anspruchsvollste Anwender überzeugen
Die hochwertige Ausstattung des Onkyo TX-RZ70 soll auch anspruchsvollste Anwender überzeugen

Der Onkyo TX-RZ70 hat im Vergleich zu seinem kleinen Bruder TX-RZ50 so einige Upgrades erfahren, die das Gerät abheben und damit erst für anspruchsvollste Anwendungen interessant machen. Es beginnt mit zwei zusätzlichen Verstärkerkanälen, die den RZ-TX70 zu einem 11.2-Kanal-Receiver aufsteigen lassen, mit einem Leistungs-Boost auf 140 Watt bei 8 Ohm. Zudem verfügt das Modell über Pre-Outs (RCA) für eine 13.2-Soundanlage, mit der sich z.B. eine 9.2.4-Konfiguration für Dolby Atmos oder DTS:X realisieren lässt. Mit Auro-3D ist das Trio der immersiven Audioformate komplett, wobei die Kanal-basierte-Variante erst mittels Firmware-Update im Juni 2023 nachgereicht werden soll. Ebenfalls via Update erhält der Onkyo TX-RZ70 seine Roon Ready-Zertifizierung, die 2023 ausgeliefert wird.

Dirac LIVE & Klipsch Optimized Mode

Um die Lautsprecher bestmöglich auf die räumlichen Gegebenheiten ausrichten zu können, steht Nutzern eines TX-RZ70 die „Dirac Live Room Correction Full Bandwith“ bereits ab Werk zur Verfügung. Zahlen muss man nur, wenn man zusätzlich die Raumoptimierung für „Bass Control Single Subwoofer“ oder „Bass Control Multi Subwoofer“ nutzen möchte. Dieses Upgrade kostet noch mal um die 350 bis 500 Euro. Eine weitere Besonderheit ist der Klipsch Optimized Mode. Dieser speichert die Crossover-Einstellungen für die 2023 Klipsch Reference Premiere und Reference Subwoofer, die von Onkyo mitentwickelt wurden und passt die Klangverarbeitung automatisch an, um eine optimale Leistung abzuliefern.

Hauptmerkmale des Onkyo TX-RZ70

So viel zu den Neuerungen/Verbesserungen, die den Onkyo TX-RZ70 von den Mitbewerbern und innerhalb des eigenen Line-ups abheben soll. Was nicht bedeutet, dass die Basis-Spezifikationen weniger interessant sind. Wie erwähnt ermöglicht der AV-Receiver eine Verarbeitung von Dolby Atmos und DTS:X-Audiosignalen in einer 7.2.4-Konfiguration (9.2.4 über die Pre-Outs), die über eine der sieben HDMI 2.1-Eingänge mit 40 Gbit/s ihren Weg auf den Onkyo TX-RZ70 finden. Dolby Atmos Height Virtualizer und DTS Virtual:X geben dem Nutzer auch das Gefühl, dass seine Surround-Anlage über Höhenlautsprecher verfügt, obwohl keine installiert sind.

Zehn HDMI 2.1 Anschlüsse

Das Anschluss-Terminal auf der Rückseite des Onkyo TX-RZ70 lässt keine Wünsche offen
Das Anschluss-Terminal auf der Rückseite des Onkyo TX-RZ70 lässt keine Wünsche offen

Über die Schnittstelle lassen sich auch 4K@120Hz und 8K@60Hz-Videosignale verarbeiten inkl. den wichtigen HDMI-Features VRR, ALLM, eARC, QMS oder QFT. Niedrig aufgelöste Inhalte werden auf Wunsch via Upscaler auf 8K- oder 4K-Auflösung hochskaliert. Es muss dafür jedoch zumindest eine 1080p-Quelle anliegen. Für 480i/480p-Inhalte liegt eine Deinterlacing-Funktion bereit, damit die Videosignale auch auf modernen TV-Geräten gut aussehen. Ausgegeben werden die Inhalte dann über einen der drei HDMI-Ausgänge, zwei davon HDMI 2.1 und der dritte mit HDMI 2.0. Über den dritten HDMI-Ausgang (2.0) lässt sich sogar ein zweites, unabhängiges Audio-Videosignal von einem der Quellen übertragen.

Alle HDMI-Ports sind HDCP-2.3-zertifiziert, mit Unterstützung für 2160p@50, 2160p@60, 2160p@120 und 4320p@60 inkl. 4:4:4 Chroma und REC.2020 Farbraum (außer der 3. HDMI-Ausgang). Natürlich sind diese Anschlüsse auch Deep Color (36 Bit) und xvYCC-zertifiziert. Und selbst das 3D Ready-Label lässt sich Onkyo nicht nehmen. Außerdem gibt es einen YUV-Eingang, zwei Composite, zwei optische, zwei koaxiale, fünf Stereo-RCA-Eingänge einschließlich Phono, ein Ethernet-Anschluss, ein RS-232 C-Anschluss und die dreizehn Paare Schraubklemmen für die aktiven Verstärkerkanäle am Anschlussterminal auf der Rückseite des TX-RZ70.

Das Innere des Onkyo TX-RZ70 zeigt sich nicht so poliert wie die Mitbewerber-Geräte
Das Innere des Onkyo TX-RZ70 zeigt sich nicht so poliert wie die Mitbewerber-Geräte

Hinzu kommt ein USB-Host-Anschluss auf der Rückseite, ein 3,5-mm Klinkenstecker (für das Kalibrierungsmikrofon) auf der Vorderseite und ein Kopfhörerausgang. Erwähnenswert ist auch ein Zone 2/Zone B Stereo Pre-Out-Ausgang über RCA (mit dediziertem Dac, um digitale Quellen optimal nutzen zu können), ein verstärkter Zone 3 Stereo Pre-Out-Ausgang (7.2-Konfiguration + Zone 2 2.0 + Zone 3 2.0) und ein farbiges OSD. Hinzu kommen die bereits erwähnten 13.2-Pre-Outs.

HDR, Sprachassistenten und Musikstreaming

Der AV-Receiver Onkyo TX-RZ70 muss sich nicht verstecken und darf daher auch gerne im Sichtfeld des Nutzers aufgestellt werden
Der AV-Receiver Onkyo TX-RZ70 muss sich nicht verstecken und darf daher auch gerne im Sichtfeld des Nutzers aufgestellt werden

Die Frage nach den unterstützten HDR-Formaten kann beim Onkyo TX-RZ70 mit „alle“ beantwortet werden. Neben HLG und HDR10 werden auch die dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision HDR unterstützt. Intuitive Steuerung ist mittels Sprachassistenten möglich, wobei das Gerät mit Amazon Alexa (works with), Google Assistant (works with) oder Siri (works with / HomeKit) gesteuert werden kann. Damit lassen sich dann auch Chromecast und Alexa Multiroom Music per Sprache steuern, wobei die beiden Übertragungstechnologien erst mit einem Firmware-Update nachgereicht werden. Drahtlos finden Musikstücke ihren Weg via Bluetooth (BT TX und BT RX mit Bluetooth APT-X), Apple AirPlay 2, Chromecast oder DTS Play-Fi auf den AV-Receiver und können entsprechend den Möglichkeiten auch an ein Multiroom-Setup weitergegeben werden.

Hi-Res-Audio + ESS Saber 32-bit DAC

Hi-Res Audio lässt sich bis zu 192 kHz/24bit via USB, WiFi und Ethernet verarbeiten. Über den Ethernet-Port lassen sich via UPnP (DLNA) Formate wie MP3, FLAC, AIFF, Alac oder DSD (2.8/5.6/11.2 MHz) abrufen. Webradios empfängt ihr via TuneIn, Streamingdienste wie Spotify, Amazon Music, Deezer oder Tidal sind ebenfalls mit an Bord. Je nach Signalquelle werden die Musikstücke über einen ESS Saber 32-bit DAC gejagt. Ein DAB+ Tuner mit 40 Speicherplätzen rundet das akustische Multitalent ab.

Dann hätten wir noch „Works with Sonos“, die Wiedergabe von Multiroom-Audio in Zone 2, eine direkte Wiedergabe von einem iPod/iPhone (über den USB-Port) und einen Datei-Optimierungsmodus für komprimierte Musikstücke „Advanced Music Optimizer“. Außerdem ist ein 32-Bit-DSP, ein Direkt- und Pure-Audio-Modus sowie vier DSP-Modi für Videospiele (Rock, Sport, Action und RPG) vorhanden.

Alles ist selbstverständlich vollständig steuerbar dank der kostenlosen Onkyo-App für Android/iOS mit ihrer optimierten Oberfläche und intuitiven Bedienung. Erwähnenswert ist auch der „Standby Hybrid“-Standby-Modus, bei dem der Verstärker im Standby kann weiterhin Audiosignale über HDMI empfangen/weiterleiten kann. Und das bei einem reduzierten Stromverbrauch von bis zu 0,15 Watt.

Preis und Verfügbarkeit Onkyo TX-RZ70:

Der Onkyo TX-RZ70 soll im Frühjahr 2023 ausgeliefert werden. Eine vage Aussage, jedoch nehmen bereits mehrere Fachhändler Bestellungen für den AV-Receiver an. Der Preis liegt bei 3.299 Euro (UVP) und wie es sich für ein High-End-Modell gehört, gibt es dieses nur in einer schwarzen Variante.

Hauptfeatures Onkyo TX‑RZ70:

VERSTÄRKERLEISTUNG

  • 140 Watt x 11 (8Ω)
  • CLASS-AB Vertärker
  • 7.2.4 Kanäle (11 verstärkt)
  • SNR-Ratio: 106dB / THD (Total Harmonic Distortion): 0.08.%
  • Frequenzbereich: 10 – 100.000 Hz / +1dB, -3dB (Direct Mode)

HDMI ANSCHLÜSSE UND VIDEO FUNKTIONEN

  • 7 x HDMI 2.1 Eingänge | 3 x HDMI Ausgänge (eARC)
  • 4K@120 Hz | 8K @60 Hz
  • Dolby Vision | HDR/HDR10+ | HLG
  • HDMI 2.1 VRR, QFT, ALLM, HDCP 2.3
  • BT.2020 Farbraum

AUDIO EIN-/ AUSGANG

  • 7 x HDMI | 4 x RCA | 1 x RCA Phono
  • 2 x Optisch | 2 x Koaxial | 2 x Composite
  • 13 vorverstärkte RCA mit 2 unabhängigen Subwoofer
  • Zone 2 Stereo RCA, Zone 3 Stereo RCA

SURROUND MODI

  • Dolby Atmos | Dolby Surround
  • DTS:X | Neural:X
  • IMAX Enhanced
  • Auro-3D (per Firmware Update 2023)

STREAMING

  • Roon Ready (per Firmware Update 2023)
  • Chromecast built-in
  • AirPlay 2
  • Spotify
  • Amazon Music HD
  • Tidal
  • Deezer
  • Pandora
  • TuneIn

SCHLÜSSELFUNKTIONEN

  • Wi-Fi | Bluetooth®
  • aptX Qualcomm HD Bluetooth
  • Dialog Anhebung | Dynamic Audio Boost
  • Dirac Live® Room Correction
  • Dirac Live® Bass Control (optional)
  • THX® Zertifiziert für Kino Referenz Klang | IMAX Enhanced

PRODUKTDETAILS

  • Abmessung: 435 x 201,5 x 500 mm (B x H x T)
  • Gewicht: 15 kg

Öffentlich-Rechtliche möchten Rundfunkbeitrag angeblich auf 25 Euro erhöhen

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Laut „Business Insider“, die Zugriff auf interne ARD-Akten bekommen haben, möchten ARD und ZDF um eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages auf 25 Euro oder fast 40 Prozent bitten.

Die letzte Erhöhung des Rundfunkbeitrages liegt keine 2 Jahre zurück. Seit August 2021 zahlt man für ARD, ZDF und Co. 18,36 Euro im Monat. Nun steht laut einem Bericht von Business Insider eine weitere, saftige Erhöhung ins Haus. Nicht weniger 25,19 Euro monatlich oder eine Erhöhung um 37 Prozent möchte man der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorlegen. Und das in Zeiten, in denen so viele Aspekte des täglichen Lebens teurer geworden sind.

Möchten ARD und ZDF mit Netflix konkurrieren?

Wofür diese horrende Erhöhung ausgegeben wird, das geht aus dem Bericht von Business Insider nicht hervor. Man spekuliert jedoch darauf, dass die Öffentlich-Rechtlichen primär das Streamingangebot ausweiten möchten. Zuvor sollen jedoch Mediatheken und digitale Angebote zusammengezogen werden. Was man sich von diesem Schritt erhofft, können wohl nur die Verantwortlichen beantworten. Das Angebot aus Information, Bildung und Kultur soll definitiv erhalten bleiben, aber es muss in keiner Weise mit Branchenriesen wie Netflix, Prime Video, Disney+ und Co. konkurrieren. Wir können nur hoffen, dass die Forderung entweder so gar nicht bei der KEF vorgelegt wird, oder dass es sich um eine Verhandlungstaktik ähnlich der Forderungen von Gewerkschaften handelt. Diese setzen ihre Forderungen auch ziemlich hoch an, um am Ende das Maximum herauszuholen.

Österreich reduziert Rundfunkgebühren

Der Rundfunkbeitrag wird in Deutschland steigen.
Legen ARD und ZDF der KEF wirklich einen Plan vor, der eine Rundfunkgebühr von rund 25 Euro (im Quartal) fordert?

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland befindet sich europaweit ohnehin bereits auf einem Rekordniveau und wenn man zu den Nachbarn nach Österreich blickt, erkennt man, dass es auch anders geht. Denn dort wird der Rundfunkbeitrag neu berechnet und reduziert sich nach Einsparungen auf 15 Euro pro Haushalt (pro Monat). Wichtig ist in diesem Punkt zu erwähnen, dass sogenannte „Sonderprivilegien“, also die ganzen Vergütungen, Ruhegelder, Abfindungen, Wohnungszulagen oder Rentenbezüge, die den Intendanten zusätzlich zu ihren teils horrenden Gehältern gezahlt werden, per Gesetz gekappt werden sollen. Diesen Schritt sollte man in Deutschland auch erst einmal gehen, bevor Beitragserhöhungen in den Raum gestellt werden.

Sozialkompetenz vs. Beitragserhöhung

Egal, was man letztlich vom Rundfunkbeitrag hält, sollten die Öffentlich-Rechtlichen wirklich entsprechende Pläne der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs vorlegen (Stichtag 28. April), dann muss man schon an der Sozialkompetenz der Rundfunkanstalten zweifeln. Denn die Skandale, um die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und den exorbitanten Renten/Ruhegeldern der Intendanten sind nicht einmal ein Jahr her. Und dem Auftrag bei den Öffentlich-Rechtlichen „aufzuräumen“, ist man sicherlich noch nicht zum vollen Umfang nachgekommen. Und trotzdem steht eine so drastische Erhöhung des Rundfunkbeitrages im Raum?

Nur um es noch mal in unsere Erinnerung zu rufen: Die RBB-Intendantin hat Gelder im großen Stil veruntreut (private, teure Essen wurden abgerechnet, unverhältnismäßig teure Büroausstattung, italienischer Parkettboden im Büro etc.). Ihr Gehalt betrug wohl weit über 300.000 Euro im Jahr, zusätzlich zu diversen Boni, einer Bahncard 100, der Zugriff auf Poolfahrzeuge usw. Schlesinger klangt derzeit auf ein Ruhegeld von satten 18.384 Euro pro Monat!

„House of the Dragon“: HBO verkürzt Staffel 2 auf acht Episoden

„House of the Dragon“ wird wohl früh für eine dritte Staffel verlängert. Season 2 soll jedoch mit nur 8 Episoden auskommen müssen.

Erste Gerüchte behaupteten, dies sei Sparmaßnahmen beim verantwortlichen Sender HBO geschuldet. Doch das hat der Pay-TV-Anbieter gegenüber den Kollegen von Deadline bereist dementiert. Vielmehr habe man sich gemeinsam mit den verantwortlichen Kreativen zu einer zweiten Staffel mit 8 Episoden entscheiden, weil dies besser zur Aufteilung der Story passe. Die Dreharbeiten zu Season 2 des Prequels zu „Game of Thrones“ sollen bald in Großbritannien anlaufen.

Starten wird „House of the Dragon“ mit Staffel 2 dann jedoch voraussichtlich erst im Sommer 2024. HBO soll jedoch abwägen, schon vorher die dritte Staffel in Auftrag zu geben. So könnte man eine längere Pause zwischen den Seasons vermeiden, den Mitwirkenden Sicherheit geben und die Serie erzählerisch stringenter durchplanen. Die Macher rechnen damit, dass 3 oder 4 Staffeln notwendig wären, um die Story sinnvoll zu Ende zu erzählen.

Staffel 1 zu „House of the Dragon“ ist auch als Ultra HD Blu-ray verfügbar. Bisher sind HBO und Warner Bros. hier recht verlässlich, was Auswertungen von hochkarätigen Serien auf Disc angeht. Beispielsweise erschienen auch die Serien „Game of Thrones“ und „Westworld“ komplett auf UHD Blu-ray. Und auch „The Last of Us“ wurde bereits angekündigt.

„House of the Dragon läuft in Deutschland bei Sky

In Deutschland strahlt der Pay-TV-Sender Sky die Fantasy-Serie „House of the Dragon“ aus. Auch über den Streaming-Dienst WOW ist sie somit verfügbar. Die Serie ist derzeit nicht nur für HBO, sondern auch für Sky und WOW ein Zugpferd. Allerdings ist die Produktion sehr kostspielig. Weil die Serie jedoch von der Zugkraft der Marke „Game of Thrones“ profitiert, dessen Nähe man auch im Marketing stark suchte, dürften weitere Staffeln und ein erzählerischer Abschluss gesichert sein.

Disney streicht seine Metaverse-Abteilung ersatzlos

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Der große Hype ums Metaverse ebbt bereits wieder ab. So hat Disney seine entsprechende Abteilung bereits ersatzlos gestrichen.

Diese Entscheidung überrascht primär aus dem Grund, dass der aktuelle CEO, Bob Iger, selbst in Metaverse-Start-ups investiert hat. Die interne Abteilung wurde allerdings noch von seinem Vorgänger Bob Chapek aus der Taufe gehoben. Chapek bewertete das Metaverse als Chance, um Geschichten in völlig neuer Art und Weise zu erzählen. Ein Problem, das dabei nicht nur Disney betrifft: Derzeit ist das Metaverse aber nur ein vages Buzzword.

So versteht jedes Unternehmen etwas anderes darunter und abseits von vagen Konzepten gibt es bisher nichts Vorzeigbares. Zudem konnte die Industrie die Nutzer bisher nicht mitreißen, welche eher abwarten, bis es Konkreteres zu sehen gibt. Disney ist diesbezüglich durch Investoren unter Druck geraten, da der Aktienwert des Konzerns 2022 zeitweise um rund 40 % eingebrochen ist. Deswegen will The Walt Disney Company mehrere Milliarden einsparen. Dem fällt auch die Metaverse-Abteilung zum Opfer.

Disney+ hat die Neuheiten für März 2023 bestätigt.
Disney nimmt umfangreiche Umstrukturierungen vor.

So wurden die 50 Mitarbeiter, die dort seit rund einem Jahr beschäftigt sind, entlassen. Bisher konnten sie offenbar auch keine greifbaren Ergebnisse vorweisen. Auch Disneys Plan, ein umfassendes Abonnement ähnlich Amazon Prime zu etablieren, soll mittlerweile gestrichen worden sein. Innerhalb der nächsten zwei Monate sollen ca. 7.000 Mitarbeiter bei Disney ihren Hut nehmen.

Disney+ wirft keine Gewinne ab

Eines der Probleme: Disney hat massig Geld in sein Streaming-Angebot Disney+ investiert, das wirft aber bisher keine Gewinne ab. Weitere Preiserhöhungen dürften bald die Folge sein. Ebenfalls hat Geschäftsführer Bob Iger schon angekündigt, Filme und Serien des Unternehmens wieder breiter auswerten zu wollen – also auch im PVoD- und Disc-Segment.

Disney hatte 2022 zudem einige Flops zu verzeichnen: Etwa spielten Produktionen wie „Lightyear“ oder „Strange World“ ihre Kosten nicht wieder ein. Die Zeit wird zeigen, ob man sich wieder aufrappeln kann.

JOLED ist pleite: OLED-Hersteller meldet Insolvenz an

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 Der Zulieferer JOLED hat Insolvenz angemeldet. Das japanische Unternehmen ging ursprünglich aus einer Partnerschaft von Panasonic und Sony hervor.

So wurde JOLED (Japan OLED) 2015 gegründet und verknüpfte damals die OLED-Sparten von Panasonic und Sony sowie Japan Display, um sich vereint besser aufzustellen. Auch ein Investmentfonds der japanischen Regierung (INCJ) steuerte Kapital bei. Ziel war es von Anfang an, kleinere und mittelgroße OLED-Displays zu fertigen – etwa für Notebooks, Tablets und Monitore. Dieses Segment wurde anno dazumal von LG Display und Samsung Display weitgehend ignoriert.

LG, Asus, TCL und weitere betroffen

Beispielsweise nutzen aktuell Hersteller wie Asus und Eizo Panels von JOLED für ihre Monitore. Ebenfalls fungierte JOLED bisher für TCL als Entwicklungspartner für OLED-TVs aus dem Druckverfahren. Obendrein liefert man Panels an LG für die Monitore der OLED-Pro-Reihe bzw. die UltraFine-Modelle. Gaming-Monitore von LG Electronics setzen allerdings auf Panels des eigenen Tochterunternehmens LG Display.

Die ProArt-Monitore von Asus nutzen z. B. Panels von JOLED.
Die ProArt-Monitore von Asus nutzen z. B. Panels von JOLED.

Mit JOLED wird es offenbar nicht weitergehen. Das heißt zum einen, dass TCL seine OLED-Kooperation mit dem OLED-Experten zwangsläufig begraben steht und nun alleine dasteht. Zum anderen werden Partner wie Asus, Eizo und LG entsprechende Monitorreihen wohl einstellen müssen.

JOLED schließt seine Fabriken

JOLEDs Fabriken, zwei sind es in Japan, werden geschlossen. Das hat die Entlassungen von ca. 280 Mitarbeitern zur Folge. 100 weitere Angestellte werden von Japan Display Inc. übernommen. Letztere ziehen nämlich die Entwicklungsabteilung von JOLED zu sich. Zuletzt hat JOLED auf Schulden von ca. 33,7 Mrd. Yen gesessen. So ging der Plan, LG Display und Samsung Display herauszufordern, leider nicht auf.

Auch die Corona-Krise hatte JOLED hart getroffen. Dazu kam, dass auch LG Display und Samsung Display mittlerweile OLED-Panels für Monitore und Notebooks im Repertoire haben.

Apple TV 4K: tvOS 16.4 steht zur Verfügung

Apple hat für seine Mediaplayer die neue Firmware tvOS 16.4 veröffentlicht. Sie enthält allerdings vor allem kleinere Neuerungen.

Die neue Firmware erreicht sowohl die neuen Apple TV 4K aus dem Jahr 2022 als auch die Vorgängermodelle bzw. die HD-Versionen. Dabei hebt das Unternehmen aus Cupertino primär das neue Feature hervor, das helle, flackernde Lichter dämpfen soll. Genauer geht man nicht darauf ein, es scheint sich aber um eine Schutzmaßnahme handeln, die eventuell Menschen mit Epilepsie helfen könnte. Wobei Apple gleichzeitig, wohl auch aus rechtlichen Gründen, darauf verweist, dass die Funktion nicht medizinisch geprüft sei.

Ebenfalls fügt Apple tvOS 16.4 jetzt Unterstützung für einen neuen Spielecontroller hinzu: den DualSense Edge. Sony hatte diesen Premium-Controller als direkte Konkurrenz für den Xbox Elite Wireless Controller 2 im letzten Jahr auf den Markt gebracht. Den DualSense unterstützen die Apple-TV-Geräte natürlich bereits. Auch weitere Eingabegeräte, wie die Controller für die Xbox-Controller oder sogar für die Nintendo Switch, sind nutzbar.

Die Apple TV erhalten derzeit ein Update auf tvOS 16.3.
Die Apple TV erhalten derzeit ein Update auf tvOS 16.4.

Apple hat in tvOS 16.4 auch einen Fehler behoben, der dazu führte, dass sehr große Film- bzw. Serien-Sammlungen mit Tausenden Titeln sehr lange laden mussten. Obendrein ist es möglich, Auto-Play für Trailer in der App für Apple TV zu deaktivieren. Die Option stand zwar schon eine Weile zur Verfügung, funktionierte bisher aber leider nicht korrekt.

Apple tvOS 16.4 erreicht alle Apple TV HD und 4K

Apple verteilt tvOS 16.4 aktuell für alle Modelle der Apple TV 4K und HD. Wer also einen entsprechenden Mediaplayer aus Cupertino besitzt, sollte schon an seine, Gerät auf das Update stoßen. Nur die aktuelle Generation ist im Übrigen bereits für QMS VRR gerüstet. Dies funktioniert allerdings nur in Kombination mit kompatiblen Fernsehgeräten. Das sind nach aktuellem Stand lediglich neue Modelle von LG.

Xbox Game Pass: Einstiegsangebot für 1 Euro wird abgeschafft

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Microsoft hat stillschweigend das 1-Euro-Einstiegsangebot für den Xbox Game Pass gestrichen. Das günstige Hereinschnuppern entfällt somit fortan.

So war es seit dem Launch der Spiele-Flatrate möglich, den ersten Monat nur 1 Euro zu zahlen und sich so einen Eindruck vom Xbox Game Pass bzw. Game Pass Ultimate zu verschaffen. Von diesem Deal fehlt inzwischen jede Spur. Gegenüber den Kollegen von The Verge haben die Redmonder bereits eine Stellungnahme abgegeben.

So erklärt die Leiterin der internationalen Kommunikation in der Xbox-Sparte, Kari Perez, dass man sich auf neue Aktionen fokussieren wolle, um neue Abonnenten zu gewinnen. Zuvor ist es möglich gewesen, einen kompletten Monat für 1 Euro zu nutzen – erst danach fiel die volle Monatsgebühr an, wenn nicht während des Testzeitraums gekündigt worden ist.

Die Xbox Series X|S und Xbox One haben die App für Sky Q erhalten.
Die Xbox Series X|S profitieren sehr vom Xbox Game Pass Ultimate.

Die Redmonder arbeiten auch an einem Familienabonnement für den Xbox Game Pass Ultimate, das einen Aufpreis kosten soll, sich dann aber mit mehreren Personen nutzen lassen soll. In Irland testet man so ein Angebot bereits, welches dann 21,99 Euro im Monat kostet. Auch in anderen Märkten wie Chile, Neuseeland, Südafrika, Ungarn, Israel und Schweden ist der „Friends & Family“-Tarif bereits gestartet. Für Deutschland ist noch kein Termin oder Preis bekannt.

Xbox Game Pass mit monatlich neuen Spielen

Der Xbox Game Pass ist eine Spiele-Flatrate, in die alle neuen Titel von Microsoft und seinen hauseigenen Titeln direkt zum Launch wandern und dort dauerhaft verbleiben. Außerdem unterhält man Partnerschaften mit zahlreichen Entwicklern und hat auch allerlei Indie-Titel im Repertoire. Sony wiederum brachte spätere seine Tarife PlayStation Plus Extra und PlayStation Plus Premium als direkte Konkurrenz auf den Weg.

Es bleibt jetzt abzuwarten, welche neuen Aktionen konkret das 1-Euro-Angebot ersetzen werden. Wir sind gespannt.

April 2023: Film- und Serien-Neuheiten auf Amazon Prime Video

Amazon hat bestätigt, welche neuen Filme und Serien euch im April 2023 erwarten. Wir hoffen, dass für euch etwas zum Streamen dabei ist!

Beispielsweise zeigt Amazon die finale Staffel seiner bei Kritikern und Publikum erfolgreichen Serie „The Marvellous Mrs. Maisel“. Außerdem geht es mit der deutschsprachigen Comedy-Show “ LOL: Last One Laughing! in der mittlerweile vierten Season weiter. Auch um das neue Prime Original namens „Citadel“ betreibt der Streaming-Anbieter schon jetzt einigen Hype.

Superhelden-Fans schauen eventuell gerne bei „Birds Of Prey: The Fantabulous Emancipation Of One Harley Quinn herein. Zusätzlich wird der Streifen „Old“ vom Regisseur M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) sein Debüt beim Streaming-Anbieter geben. Zum weiteren Stoff zählt obendrein auch noch „Cry Macho“ mit Clint Eastwood, das vielleicht auch den ein oder anderen Leser reizt.

Ansonsten sollte jeder für sich entscheiden, ob der April 2023 bei Prime Video voller Höhepunkte ist oder doch eher einer der mauen Monate ist, in dem man das Streaming-Angebot zugunsten anderer Aktivitäten links liegen lassen könnte. Generell zieht es viele Leser im Frühling ja sicherlich auch wieder mehr nach draußen.

Amazon Prime Video: Zunehmende Konkurrenz

Amazon Prime Video ist dabei gemeinsam mit Netflix der Pionier unter den Streaming-Anbietern, sieht sich aber mit zunehmender Konkurrenz konfrontiert. So versucht man, mit Eigenproduktionen wie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ Abonnenten zu binden, sorgt aber auch für Kontroversen. Dabei wird man angegriffen von Angeboten wie Apple TV+, Disney+, Paramount+ und mehr. Zumal Amazon Prime im letzten Jahr erneut im Preis erhöht worden ist.

Der Vorteil, den Amazon genießt: Prime Video ist nur ein Bestandteil des Prime-Abonnements, das auch noch Zugriff auf Music, Prime Gaming sowie natürlich den Premium-Versand ohne Mehrkosten beinhaltet. Das bindet dann im Gesamtpaket viele Menschen. So oder so: Wir wünschen im April 2023 viel Spaß beim Streaming mit den neuen Filmen und Serien!

Serien

  • Mord mit Aussicht S4 – verfügbar ab 07.04.2023
  • De Viaje Con Los Derbez S3 – verfügbar ab 07.04.2023
  • LOL – Last One Laughing Staffel 4 – verfügbar ab dem 6. April
  • Greek Salad: Original Serie – verfügbar ab 14. April
  • The Marvellous Mrs. Maisel Staffel 5 – verfügbar ab 14. April (wöchentlich neue Episoden)
  • Dead Ringers – verfügbar ab dem 21. April
  • Citadel – verfügbar ab 28. April
  • Ruby and the Well S1 – verfügbar ab 30.04.2023

Filme im April 2023 bei Amazon Prime Video

  • The Fall – verfügbar ab 01.04.2023
  • Mona Lisa and the Blood Moon – verfügbar ab 06.04.2023
  • Gangs of Lagos – verfügbar ab 07.04.2023
  • Old – verfügbar ab 09.04.2023
  • Birds Of Prey: The Fantabulous Emancipation Of One Harley Quinn – verfügbar ab 12.04.2023
  • Hatching – verfügbar ab 12.04.2023
  • Devil’s Pond – verfügbar ab 13.04.2023
  • Cry Macho – verfügbar ab 13.04.2023
  • The Cell – verfügbar ab 16.04.2023
  • Jagdsaison – verfügbar ab 19.04.2023
  • Mord in Yellowstone City – verfügbar ab 19.04.2023
  • Snake Eyes: G.I. Joe Origins – verfügbar ab 19.04.2023
  • The Many Saints of Newark – verfügbar ab 20.04.2023
  • Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster – verfügbar ab 20.04.2023
  • Judy Blume Forever – verfügbar ab 21. April
  • Practical Magic – verfügbar ab 22.04.2023
  • The Astronaut’s Wife – verfügbar ab 24.04.2023
  • A Perfect Murder – verfügbar ab 25.04.2023
  • Candyman – verfügbar ab 26.04.2023
  • Mad City – verfügbar ab 26.04.2023
  • City Hall – verfügbar ab 27.04.2023
  • Midnight Special – verfügbar ab 28.04.2023
  • Midnight in the Switchgrass – verfügbar ab 29.04.2023

Trailer & Kurzbeschreibung „Citadel“:

Vor acht Jahren erging Citadel. Die autonome globale Spionageorganisation, die zur Absicherung aller Bürger beitragen sollte, wurde durch Manticore-Agenten zunichte gemacht – einem einflussreichen Syndikat, das die Welt aus dem Untergrund heraus steuert. Infolge des Untergangs von Citadel wurden die Erinnerungen der Elite-Spione Mason Kane (Richard Madden) und Nadia Sinh (Priyanka Chopra Jonas) gelöscht, nachdem sie knapp dem Tode entronnen waren.

Seitdem fristen sie ihr Dasein in der Verborgenheit und bauen sich unter neuen Identitäten ein neues Leben auf, unwissend über ihre Vergangenheit. Erst als Mason eines Nachts von seinem ehemaligen Kollegen Bernard Orlick (Stanley Tucci) aufgespürt wird, der dringend auf seine Hilfe angewiesen ist, um die Errichtung einer neuen Weltordnung durch Manticore zu vereiteln, kehrt das Bewusstsein über seine Vergangenheit zurück. Mason sucht seine ehemalige Partnerin Nadia auf und gemeinsam begeben sich die Spione auf eine globale Mission, um Manticore zu stoppen. Hierbei müssen sie sich auch ihrer Beziehung stellen, die auf Geheimnissen, Lügen und einer gefährlichen, aber unsterblichen Liebe fußt.

Trailer & Kurzbeschreibung: LOL Staffel 4

Die sechsteilige Serie LOL: Last One Laughing begleitet zehn der renommiertesten Comedy- und Stand-up-Künstler:innen Deutschlands bei ihrem gemeinsamen Ziel: nicht zu lachen. Denn wer zuletzt lacht… gewinnt! Die außergewöhnliche Herausforderung: Sie sollen ihre Kolleg:innen zum Lachen bringen, dürfen dabei jedoch selbst keine Regung zeigen. Neben Stand-up, Charakterkomik oder Improvisation ist auch körperlicher Einsatz gefragt. Die Teilnehmer:innen stehen dabei unter ständiger Beobachtung, jede kleine Mimik wird minutiös aufgezeichnet: Michael Bully Herbig überwacht im Control Room selbst die geringste Gesichtsveränderung. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhalten am Ende ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro, das einem wohltätigen Zweck zugutekommt.

Trailer & Kurzbeschreibung: Dead Ringers

Dead Ringers ist eine zeitgemäße Neuauflage des Thrillers von David Cronenberg aus dem Jahr 1988, der die Grenzen der medizinischen Ethik thematisiert. Rachel Weisz spielt dabei die beiden Hauptrollen von Elliot und Beverly Mantle – Zwillinge, die alles miteinander teilen: Drogen, Liebhaber und den unerschütterlichen Willen, alles zu tun, was erforderlich ist. Dabei schrecken sie nicht davor zurück, die medizinische Ethik zu überschreiten, um überholte Praktiken in Frage zu stellen und die Gesundheitsfürsorge für Frauen auf höchstem Niveau zu etablieren.

Trailer & Kurzbeschreibung: Gangs of Lagos

Gangs of Lagos ist ein riskanter, düsterer und knallharter Action-Krimi-Thriller mit einer authentischen Handlung, die eine Gruppe von Freunden aus der Kindheit in den Fokus rückt. Diese müssen sich ihrem Schicksal stellen und wachsen in den belebten Straßen und der Nachbarschaft von Isale Eko (Nigeria) auf Lagos Island auf. Die Zuschauer*innen erwartet eine emotional fundierte Geschichte, die mit aufwendigen Bildern, mitreißenden Actionszenen und fesselnden Dialogen inszeniert wird. Gangs of Lagos, mit Tobi Bakre, Adesua Etomi-Wellington und Chike Osebuka, wird von Jáde Osiberu inszeniert und produziert.

Blutige Neuzugänge auf 4K UHD Blu-ray: Winnie the Pooh, Schwarzenegger Collection uvm.

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Blutige 4K Blu-ray Neuzugänge: Ein Großteil der neuen Filme, die auf 4K Blu-ray angekündigt wurden, haben eine FSK 16 oder FSK 18 Freigabe. Freut euch auf nachfolgende Neuheiten:

Winnie the Pooh: Blood and Honey (13.07.)

Christopher Robin war der beste Freund von Winnie Puuh, Ferkel, I-Aah und Co. Die putzigen Geschichten der „Gang“ dürften den meisten bekannt sein, vor allem ältere Semester teilen sicherlich so manche Kindheitserinnerung mit Winnie Puuh. Doch irgendwann wird man erwachsen, so auch im Horror-Slasher „Winnie the Pooh: Blood and Honey“, in dem Christopher Robin die Tiere im Hundertmorgenwald nicht mehr besuchen kommt, da er aufs College gegangen ist. Die Rückkehr von Christopher Robin und seiner Frau in den Wald ist nicht so herzlich, wie sich die beiden das vorgestellt haben! 4K, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (DEU & ENG).

Hunt (27.07.)

Der Korea-Trend bei Filmen und Serien reißt nicht ab und so lohnt es sich immer mehr, Klassiker und neue Filme mit einer deutschen Synchronisation auszustatten. So auch beim Action-Thriller „Hunt“, mit Lee Jung-jae, den man als Hauptdarsteller aus „The Squid Game“ her kennt. Nach einem Attentat auf den südkoreanischen Präsidenten, müssen die Leiter der Auslands- und Inlandsabteilung so schnell wie möglich die Identität eines Maulwurfs in den eigenen Reihen aufdecken, denn es stehen noch weitere Menschenleben auf dem Spiel! 4K, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (Deu), Dolby Atmos (Koreanisch).

Arnold Schwarzenegger 3-Film-Kollektion (25.05.)

Arnold Schwarzenegger Collection (3 4K Ultra HDs)

Nach einem exklusiven Zeitfenster bei Amazon erscheint die Arnold Schwarzenegger 3-Film-Kollektion jetzt auch in anderen Onlineshops. Entdeckt haben wir die 3er-Kollektion, bestehend aus Terminator 2: Judgment Day, Red Heat und Total Recall ebenfalls bei jpc.de. 4K, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 bzw. 7.1 (DEU).

Gesetz der Rache (27.04.)

Brutal geht es weiter mit dem Youngtimer „Gesetz der Rache“ mit Jamie Fox und Gerard Butler. Der Film erscheint in zwei unterschiedlichen Digipacks, jeweils mit zwei Discs, einem 24-seitigem Booklet und Bonusmaterial. Die Familie von Clyde Shelton wird Einbrechern ermordet, die auch kurz darauf gefasst werden. Bei der Strafverhandlung kommt der Haupttäter jedoch mit einem blauen Auge davon, der Komplize sitzt dafür ein. Shelton hat nichts mehr zu verlieren und möchte daher seine eigene Vorstellung von Gerechtigkeit walten lassen. 4K, HDR10, HDR10+, Dolby Vision.

Donnie Darko Digipack (25.05.)

Eher spooky als brutal: Donnie Darko 4K Blu-ray im Digipack
Eher spooky als brutal: Donnie Darko 4K Blu-ray im Digipack

Nicht wirklich brutal, dafür aber ganz schön Spooky. Der Kultfilm „Donnie Darko“ erscheint erneut in deiner limitierten Digipack-Variante auf 4K UHD Blu-ray. Donnie Darko, ein Name wie ein Superheld, ist ein 16-jähriger Junge, der sich doch deutlich von seinen Mitschülern unterscheidet. Intelligent, introvertiert, emotional labil und etwas schizophren ändert sich sein Leben schlagartig, als er eines Nachts seinen imaginären Freund Frank kennenlernt.

John Wick: Kapitel 4 (27.10.)

Wir haben den Titel schon einmal einzeln vorgestellt, doch erst jetzt ist klar, dass der vierte Teil der John Wick-Filmreihe auch mit einer FSK 18-Altersfreigabe erscheint. Fans hatten schon Sorge, dass sich der Auftragskiller mit FSK 16 begnügen muss. Die Story dürfte vielen bekannt sein. Angefangen hat eigentlich alles mit seinem Hund, der bei einem Einbruch getötet wurde. Seitdem zieht John Wick eine Blutspur der Rache hinter sich her. Seine „Rente“ hat sich der Killer sicherlich anders vorgestellt. Jetzt hängt er in der Mitte eines Konflikts mit der Hohen Kammer und wer weiß, wann er da wieder rausfindet. 4K, HDR???, Dolby Atmos (Deu & Eng).

Weitere Neuzugänge auf 4K Blu-ray:

Über das Wochenende sind noch weitere Filme auf 4K Blu-ray in unsere Vorbesteller-Liste gespült worden. Darunter ein weiteres Mediabook von „Resident Evil: Welcome to Racoon City“, der Balett-Film „Neneh Superstar“ (2022), die reguläre Amaray-Variante von „Black Panther: Wakanda Forever“ und ein weiterer Import aus Südkorea: „Broker – Familie gesucht“. Abschließend noch die Doku „FCK 2020“, in der die EDM-Band zwei Jahre lang begleitet wurde. Diese und weitere Filme auf 4K UHD Blu-ray findest du in den nächsten Tagen auch in unserem Übersichts-Special!

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