Disney hat bestätigt, welche neuen Inhalte Abonnenten im Februar 2022 beim Streaming-Anbieter erwarten. Mit dabei ist beispielsweise auch die Fortsetzung der finalen Staffel von „The Walking Dead“.
Mit dabei sind zusätzlich auch neue Folgen von beispielsweise der Serie „Dave“ oder auch „American Dad“ mit der 17. Staffel. Unser persönlicher Tipp ist der hierzulande eher untergegangene Film „The French Dispatch“ von Wes Anderson. Da wird sowohl ein Star-Aufgebot geboten, als auch visuell wieder Andersons eigenwilliger Stil zelebriert.
Zudem stößt der bisher fehlende X-Men-Film „X-Men Origins: Wolverine“ endlich zum Angebot. Dieser Streifen gilt als Stiefkind der Reihe, ist aber für Fans sicherlich immer noch einen Blick wert. Doch noch einmal kurz zurück zu Wes Anderson: Auch „Der fantastische Mr. Fox“ kehrt bei Disney+ ein. Diesen Film für Jung und Alt empfehlen wir ebenfalls wärmstens.
Unten findet ihr die Listen mit den weiteren Neuzugängen bei Disney+ im Februar 2022. Wir wünschen allen Lesern auch im nächsten Monat natürlich viel Spaß beim Streaming!
Disney+: Das ist neu im Februar 2022
2. Februar
American Dad – Staffel 17 (Star)
„Pam & Tommy“
4. Februar
The First Wave (OT) (National Geographic)
„ Torn“
9. Februar
Marvel Studios: Gemeinsam unbesiegbar – Das Making-Of zu Hawkeye (Disney+ Original)
11. Februar
Der Pferdeflüsterer (Star)
Selbst ist die Braut (Star)
16. Februar
Marvel Studios: Gemeinsam unbesiegbar – Das Making-Of zu Eternals (Disney+ Original)
Dave – Staffel 2 (Star)
New York Cops – N.Y.P.D. Blue – Staffel 1-3 (Star)
18. Februar
Ein wunderbarer Winter mit Micky Maus (Disney+ Original)
Sky hat im Februar 2022 natürlich wieder neue Inhalte für seine Abonnenten in petto. Jetzt schlüsselt der Pay-TV-Anbieter auf, was die Kunden im nächsten Monat erwartet.
Unter anderem zeigt man im Februar 2022 etwa die deutsche Fassung von „Harry Potter: Hogwarts Tournament of Houses“. Serienfans könnten sich aber eventuell auch an der zweiten Staffelhälfte von „Lucifer“ mit Season 5 erfreuen. Unter den Filmen wiederum ist eine Mischung aus Altem und Neuem.
So sehen Abonnenten bei Sky im Februar beispielsweise „Magic Mike“ und „Transporter 3“, aber auch den Science-Fiction-Film „Reminiscence: Die Erinnerung stirbt nie“ mit Hugh Jackman. Am 17. Februar 2022 startet außerdem das neue Sky Original, die vierteilige Miniserie „The Fear Index“, in welcher Josh Hartnett die Hauptrolle übernimmt. Zusätzlich geht das Sky Original „A Discovery of Witches“ schon am 1. Februar 2022 in die dritte und auch letzte Staffel.
„Landscapers“ wiederum geht eher in die Richtung schwarzer Humor bzw. Comedy und ist dann ab dem 10. Februar 2022 bei Sky zu sehen. Vielleicht ist ja für euch etwas dabei? Unten findet ihr die weiteren Listen mit den Neuheiten!
Serien, Shows und Dokumentationen:
A Discovery of Witches, S 3 (1.2.) – Sky Original
Aufstieg der Nazis, S 2 (1.2.)
Q: Into the Storm (4.2.)
Murder Nation, S 1 (4.2.)
David Attenborough: Der Klang der Natur (8.2.)
Landscapers S 1 (10.2) – Sky Original
Veleno – Die Stadt der verlorenen Kinder, S 1 (10.2.)
Lasses, Larry! S 11 (15.2.)
Sort of, S 1 (16.2.)
The Fear Index S 1 (17.2.) – Sky Original
Ikonen des 20. Jahrhunderts (17.2.)
Diese Ochsenknechts, S 1 (21.2.) – Sky Original
Alaska – Eisige Freiheit (21.2.)
Giraffen – Freundliche Giganten in Gefahr (23.2.)
Buried, S 1 (24.2.)
Harry Potter: Hogwarts Tournament of Houses (27.2.) – deutsche Fassung
Filme:
Ein Kuss für die Brautjungfer (2.2.)
Peter Hase 2 – Ein Hase macht sich vom Acker (4.2.)
Da scheiden sich die Geister (5.2.)
Hauptgewinn: Liebe! (7.2.)
All My Life – Liebe, als gäbe es kein Morgen (9.2.)
Canon hat seine neue Kamera EOS R5 C vorgestellt. Dieses Modell soll für Fotografen und Videomacher gleichermaßen interessant sein. So kann die Cam auch 8K-Videos aufzeichnen.
So erklärt Canon, dass die neue EOS R5 C die professionellen Filmfunktionen der Cinema-EOS-Reihe mit den Fotofunktionen des EOS-R-Systems verbinde. Als Basis dienen ein Vollformat-CMOS-Sensor, der DIGIC-X-Prozessor und das RF Bajonett. Fotos könnt ihr mit dieser Kamera mit 45 Megapixeln knipsen. Aber auch die 8K-Videos sind mit bis zu 60p möglich, dann aber nur, wenn eine externe Stromquelle angeschlossen ist. Ohne externe Stromquelle sind maximal Aufnahmen in 8K mit 30p bzw. als 12-bit-RAW möglich.
8K Videoaufnahmen mit 12-bit-RAW
Für Langzeitaufnahmen setzt man auf eine aktive Kühlung. Zudem unterstützt man mehrere professionelle Aufnahmeformate, u. a. drei neue Cinema-RAW-Light-Varianten. Mit der HDR-Unterstützung via PQ und HLG sowie dem Canon Log 3 Gamma lassen sich naturgetreue Videos aufnehmen, so der Hersteller. Über das System Canon Dual Pixel CMOS AF bietet die Kamera Augen-AF und EOS iTR AF X zur Fokussierung.
Die Canon EOS R5 C nutzt einen Sensor mit 45 MP als Basis.
Der DIGIC X verfügt über einen Algorithmus zur Rauschunterdrückung bis zu einer Empfindlichkeit von ISO 51.200. Canon hat außerdem drei neue RAW-Varianten eingeführt: RAW HQ (High Quality), RAW ST (Standard Quality) und RAW LT (Light Quality). Zwei Kartensteckplätze (CFexpress 2.0 Typ B und UHS II SD) bieten die simultane Aufzeichnung. Neben 12-Bit-Cinema-RAW-Light unterstützt die EOS R5 C auch Canon 10 Bit XF-AVC mit bis zu 810 Mbps sowie MP4-Optionen. 4K-Videos lassen sich mit bis zu 120p aufnehmen – ohne Crop und mit Autofokus.
Die Canon EOS R5 C kostet 4.999 Euro
Die EOS R5 C kann neben EF- und RF-Objektiven auch mit Objektiven aus dem Cinema-Portfolio von Canon ausgestattet werden. Zudem besteht Kompatibilität mit Anamorphoten von anderen Herstellern, um das gewünschte Seitenverhältnis zu erzielen. Zur Erleichterung der Bedienung verfügt die EOS R5 C über zwei separate Menüs für Foto und Video, über welche die Oberflächen des EOS-R- sowie des Cinema-EOS-Systems bedient werden können. Mit einem Schalter lässt sich zwischen den Modi wechseln.
Die Canon EOS R5 C hat ihren Preis: 4.999 Euro.
13 konfigurierbaren Tasten bietet die Kamera. Man arbeitet mit einem 0,5 Zoll großen, elektronischem OLED-Farbsucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten und einem dreh- und schwenkbarem 8,11 cm (3,2 Zoll) Touchscreen-LCD. Das Gewicht der Kamera beträgt ohne Objektiv nur 680 g. Laut Canon sei die EOS R5 C dank des Gehäuses aus Magnesiumlegierung auch vor Staub und Spritzwasser geschützt.
Die Canon EOS R5C wird voraussichtlich im März 2022 zu einer UVP von 4.999 € verfügbar sein.
Wer noch eine Art Multimedia-PC verwendet, um im Heimkino Discs zu genießen, wird jenen immer schwerer aufrüsten können. Aktuelle Intel-Prozessoren unterstützen die Wiedergabe von UHD Blu-rays nämlich nicht mehr.
Die Anzahl derjenigen, die DVDs, Blu-rays oder gar UHD Blu-rays über einen PC mit einem optischen Laufwerk wiedergeben, dürfte im Jahr 2022 gering ausfallen. In Zukunft wird sie sich aber wohl weiter verringern. Intel hat bei seinen Core-Prozessoren der 11. und 12. Generation nämlich die Sicherheitsfunktion SGX gestrichen. Jene wurde zur Wiedergabe von Ultra HD Blu-rays benötigt, da sie auch in DRM-Mechanismen hineinspielt.
Da die Intel Core der 11. und 12. Generation schon eine Weile auf dem Markt sind, hätte man meinen können, dieses Problem hätte schon vorher jemandem auffallen können. Allerdings gibt es mittlerweile immer weniger Anwender, die in ihrem PC überhaupt noch ein optisches Laufwerk integrieren. Daher gibt es erst jetzt vermehrt Aufmerksamkeit für das Thema. Glück hat, wer noch ein Notebook mit Tiger-Lake-Chip verwendet. Diese Prozessoren unterstützen als eine der letzten CPU-Reihen von Intel noch SGX. Die Funktion wird aber auch dort über neuere Treiber deaktiviert.
Ultra HD Blu-rays sind für PC-Nutzer nun gänzlich uninteressant
Entsprechend hat der Anbieter der wohl bekanntesten Player-Software, CyberLink, bereits kapituliert. Man werde die Unterstützung von Ultra HD Blu-rays in seinen Programmen nicht mehr weiter entwickeln. Dies sei schlichtweg nicht mehr wirtschaftlich. Wer nun zu AMD blickt: Auch dort unterstützen die Prozessoren leider kein SGX.
Der klassische Multimedia-PC stirbt aus
Letzten Endes zeigt diese Entwicklung zweierlei: Seit Streaming dominiert und über integrierte Apps an Smart TVs oder günstige Streaming-Dongles genutzt werden kann, spielt der traditionelle Multimedia-PC im Wohnzimmer kaum noch eine Rolle. Außerdem ist das Interesse an der UHD Blu-ray zu gering, um sie als Medium im PC-Segment weiter zu bedenken. Ist man ehrlich, so war dies bei der Blu-ray bereits durchwachsen.
Amazon enthüllt der exklusiven Serie, auf die J.R.R.-Tolkien-Fans schon lange warten. „Der Herr der Ringe – Die Ringe der Macht“, soll ab dem 2. September 2022 Fantasy-Fans (und Prime Abonnenten) nach Mittelerde entführen!
Es war bereits bekannt, dass die Serie nicht zur gleichen Zeit, wie die „Der Hobbit“- und „Der Herr der Ringe“-Trilogien angesiedelt ist. Der Titel der exklusiven Serienproduktion für Amazon Prime Video verrät, dass es sich wohl um das zweite Zeitalter in Mittelerde handeln muss. In dieser Zeit wurden die sagenumwogenen Ringe geschmiedet, ihr wisst schon:
„Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein, Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun, Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn. Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.“
Der offizielle Titel der exklusiven Amazon-Serie lautet „Der Herr der Ringe – Die Ringe der Macht“
Anfang September 2022 feiert die Serie in über 240 Ländern ihre Premiere. Dabei werden die Episoden wöchentlich freigeschaltet. Also wie in den „guten alten Zeiten“, als man sich noch mit Freunden über die letzte Folge und deren Cliffhanger unterhalten hatte und Bingewatching ein Fremdwort war.
Amazon veröffentlichte auch bereits einen ersten Screenshot der Serie, die auf der Fantasy-Welt von J.R.R. Tolkien beruhen
„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ vereinen die wichtigsten Geschichten des zweiten Zeitalters. Der Aufstieg des dunklen Herrschers Sauron, das Schmieden der Ringe und Geschichte von Númenor und die letzte Allianz zwischen Menschen und Elben. Die Filme waren nur von den Einen Ring geprägt, die Serie entführt euch in die Vergangenheit Mittelerdes, wo es viele Ringe gab. Jeder einzelne von ihnen erzählt eine eigene Geschichte!
Wir sind absolut gespannt, wie die Serien-Adaption des Materials von J.R.R. Tolkien von den Amazon Studios umgesetzt wurde, in welcher Qualität diese abrufbar sein wird und (die Hoffnung stirbt zuletzt) ob es die Serie vielleicht irgendwann auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray schaffen wird?
Netflix will euch auch im Februar 2022 wieder vor den Fernseher locken. Dahe hat man nun die Neuzugänge für den nächsten Monat genannt.
Unter den neuen Serien ist dabei nun auch „Vikings: Valhalla“, was sicherlich Fans der Originalserie, aber auch Fans von „Assassin’s Creed: Valhalla“ reizen dürfte. Als deutschsprachige Produktion ist zudem „Das Privileg: Die Auserwählten“ bereits groß vermarktet worden. Es stoßen jedoch auch neue Lizenztitel hinzu, unter anderem etwa „Rick & Morty“ mit der fünften Staffel. Auch da wird es mit Sicherheit erfreute Fans geben.
Zusätzlich stoßen neue Comedy-Specials, Inhalte speziell für Kinder und auch Dokumentationen hinzu. Bei letzteren geht es etwa in einem Beitrag um den berüchtigten Tinder-Schwindler, der mehrere Frauen erfolgreich um ihr Erspartes brachte. Die Animationsserie „The Cuphead Show“ wiederum ist vermutlich nicht nur für Kinder interessant, denn angelehnt an das Videospiel nutzt man hier einen Retro-Stil und schrägen Humor, der eine breite Zielgruppe ansprechen sollte.
In der zweiten Staffel von „Space Force“ sehen wir dann Steve Carell erneut in der Hauptrolle. Das passt gut, da ja auch „The Office“ alias „Das Büro“ kürzlich zu Netflix gestoßen ist. Die weitere Übersicht über die Neuzugänge bei Netflix im Februar 2022 finden ihr unten. Viel Spaß beim Streaming!
Netflix-Serien im Februar 2022
Love, Life & Everything in Between – BALD VERFÜGBAR
Juvenile Justice – BALD VERFÜGBAR
The Apprentice: ONE Championship Edition 1/2/22
Raising Dion: Staffel 2 1/2/22
Dunkle Leidenschaft: Staffel 2 2/2/22
Murderville 3/2/22
Auf der Suche nach Ola 3/2/22
Süße Magnolien: Staffel 2 4/2/22
Liebe macht blind: Japan 8/2/22 / 15/2/22 / 22/2/22
Only Jokes Allowed 9/2/22
Ideias à Venda 9/2/22
Bis dass das Leben uns scheidet 10/2/22
Toy Boy: Staffel 2 11/2/22
Inventing Anna 11/2/22
Treue 14/2/22
Fishbowl Wives 14/2/22
Swap Shop: Staffel 2 16/2/22
Der junge Wallander: Im Schatten des Todes 17/2/22
Space Force: Staffel 2 18/2/22
Cat Burglar 22/2/22
Vikings: Valhalla 25/2/22
Merlí. Sapere Aude 25/2/22
Wieder 15 25/2/22
Das Privileg – Die Auserwählten 9/2/22
Filme im Februar 2022 bei Netflix
Meine beste Freundin Anne Frank 1/2/22
Through my Window – Ich sehe nur dich 4/2/22
Looop Lapeta 4/2/22
Into the Wind 10/2/22
Love Tactics 11/2/22
Love and Leashes 11/2/22
Anne+: Der Film 11/2/22
Wie Jodie über sich hinauswuchs 2 11/2/22
Bigbug 11/2/22
Erax 17/2/22
Heart Shot 17/2/22
Vergib uns unsere Schuld 17/2/22
Fistful of Vengeance 17/2/22
Rabbids Invasion Spezial: Mission zum Mars 18/2/22
Texas Chainsaw Massacre 18/2/22
Töte mich nicht 20/2/22
Tyler Perry’s A Madea Homecoming 25/2/22
Sans répit – Ruhelos 25/2/22
UFO 26/2/22
Mein wundervolles Leben 28/2/22
Comedy-Specials:
Ms. Pat: Y’all Wanna Hear Something Crazy? 8/2/22
Only Jokes Allowed 9/2/22
Mo Gilligan: There’s Mo to Life 17/2/22
Dokumentationen:
Der Tinder-Schwindler 2/2/22
Catching Killers: Staffel 2 2/9/2022
MeatEater: Staffel 10 – Teil 2 2/2/22
jeen-yuhs: A Kanye Trilogy 16/2/2022 (Wöchentlich neue Folgen)
Absturz: Der Fall gegen Boeing 18/2/22
Race: Bubba Wallace 22/2/22
Der schlimmste Mitbewohner aller Zeiten 23/2/22
Kids und Familie
Gabby’s Dollhouse: Staffel 4 1/2/22
Kid Cosmic: Staffel 3 3/2/22
Ridley Jones: Staffel 3 15/2/22
Secrets of Summer 16/2/22
The Cuphead Show! 18/2/22
Karmas Welt der Musikvideos 24/2/22
Lizenztitel im Februar 2022
Help, I Shrunk My Parents 1/2/22
Top Gun 1/2/22
Jackass 3 1/2/22
Brooklyn Nine-Nine: Season 7 6/2/22
Teenage Mutant Ninja Turtles 13/2/22
Keeping Up with the Kardashians: Season 9 17/2/22
Keeping Up with the Kardashians: Season 10 17/2/22
Die Sony PlayStation 5 ist im Handel immer noch Mangelware. Via PlayStation Direct könnt ihr euch nun aber auch aus Deutschland für ein Exemplar vormerken lassen.
Im Ausland, etwa den USA, geht dies schon eine ganze Weile. In Deutschland startete PlayStation Direct aber deutlich später – erst im Herbst 2021. Formal wurde die PS5 dort auch angeboten, allerdings war sie von Anfang an als ausverkauft markiert. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Jedoch ist es nun unter Angabe einer ID aus dem PlayStation Network möglich, sich für den möglichen Kauf einer PlayStation 5 zu registrieren.
Erledigen könnt ihr das über diese Website. Eurer Glück versuchen könnt ihr dort aus Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Unsere Leser aus Österreich und der Schweiz gucken also in die Röhre. Sony stellt aber klar, dass eine erfolgreiche Registrierung noch keine Garantie ist, dass euch eine PS5 offeriert wird. Man wird vielmehr ausgewählte Nutzer benachrichtigen.
Sony verkauft die PlayStation 5 Konsole ab sofort selbst über direct.playstation.com
Dazu ist es wichtig, dass ihr in eurem Profil auch freigegeben habt, dass euch Sony E-Mails schicken darf. Loggt euch also in euer Konto ein und schaut unter „Mitteilungen“ nach. Sind E-Mails dort deaktiviert, dann knipst sie lieber an. Sonst könntet ihr nicht benachrichtigt werden. Per E-Mail werdet ihr dann auch über das weitere Bestellprocedere informiert – viel Glück!
PlayStation 5 wohl erst ab 2023 breit verfügbar
Nach dem aktuellen Stand der Dinge wird die Sony PlayStation 5 wohl erst ab 2023 breiter im Handel zu haben sein. So gibt es Lieferengpässe bei diversen Komponenten. Betroffen ist aber auch die Microsoft Xbox Series X. Als Ergebnis dieser Situation sehen wir vorwiegend Cross-Generation-Spiele am Markt. Sony hat sogar angekündigt, die PlayStation 4 wieder in höheren Stückzahlen zu fertigen.
Als Venom, der Vorgänger von Let There Be Carnage 2019 in den Kinos anlief, hatte Sony Pictures bereits geplant, dem Film ein Sequel zu gönnen, um Sonys Spider-Man Universe voranzutreiben (das Auftauchen von Woody Harrelson in der Post-Credit-Szene trieb die Spekulationen auch früh in die Höhe). Zwar handelte man mit Marvel einen neuen Deal aus, damit der aktuelle No Way Home erneut innerhalb des MCU verortet werden konnte, doch Sony bastelt derweil an weiteren Superheldenfilmen, die sich um Widersacher von Spidey drehen. Morbius (mit Jared Leto als blutdürstigem Wissenschaftler) und Kraven the Hunter stehen hier in den Startlöchern. Ein wenig überrascht war man allerdings schon, dass der von Tom Hardy gespielte Mensch/Symbiont-Film weltweit rund 860 Mio. Dollar einspielte, was die Lust auf eine Fortsetzung natürlich zusätzlich schürte.
Immerhin war es schon ein Spaß, dem lustvoll agierenden Hardy dabei zuzuschauen, wie er sich mit seinem dunkelschwarzen “Schmarotzer” zankte und kloppte. Was man dem Vorgänger seinerzeit allerdings von Seiten der Fans vorwarf, war eine zu zahme Herangehensweise. Immerhin hatte man im Vorfeld von einer etwas härteren Herangehensweise gesprochen, um die Radikalität des Symbionten darzustellen. Und das hätte durchaus funktionieren können – immerhin zeigten die beiden Deadpool-Streifen, dass auch R-Rated-Filme finanziell erfolgreich sein konnten. Leider entschloss man sich zugunsten einer Verknüpfung mit dem familienfreundlicheren Spider-Man-Universum für eine sanftere und weniger blutige Gangart. Und das stieß einigen Fans sauer auf. Es sei vorweggenommen: Venom: Let There Be Carnage wird diese enttäuschten Fans nicht zurückholen. Denn auch das Sequel ist relativ blutarm und hätte mehr Düsternis und Gewalt vertragen können.
„VENOM RÄUM ENDLICH DEIN ZIMMER AUF!“ 4K Screenshot der Ultra HD Blu-ray
Geblieben ist die fiebrige Performance von Tom Hardy, der erneut mit seinem Symbionten zu kämpfen hat und immer wieder mit ihm in den Infight geht. Solche Szenen sind nach wie vor das Salz in der Suppe des Films und lassen darüber hinwegsehen, dass auch der neue Regisseur Andy Serkis (Gollum aus Herr der Ringe) die Gewaltschraube locker ließ. Was viele der Fortsetzung zudem ankreiden, ist seine kurze Laufzeit. Das wiederum kann aber auch ein Segen sein. Denn man muss nicht zwingend immer 150 Minuten Superhelden-Hin-und-Her präsentiert bekommen, um sich unterhalten zu fühlen.
Und so viel mehr Charakterentwicklung hat ein Shang-Chi auch nicht zu bieten, wenn man es mit Venom: Let There Be Carnage vergleicht. Entsprechend straff geht’s hier zu und man kann sich voll und ganz auf die Darstellerleistung von Hardy und vor allem Harrelson konzentrieren. Der Cletus-Darsteller erinnert hier nicht selten an die Darbietung einer Figur, die er vor gut 27 Jahren mal ausfüllte: Mickey Knox. In Verbindung mit dem ziemlich gigantischen Symbiont wird Cletus aka Carnage zum roten Hulk. Und daran hat Harrelson eine Menge Spaß.
Woody Harrelson war eine perfekte Wahl für Venom 2 – 4K Screenshot der UHD Blu-ray
Weniger Spaß machen (erneut) Venoms Beziehungsratschläge. Die Nerven schon nach dem ersten Treffen mit Anne, wenn der Symbiont mit sanft-gutmütiger Stimme auf Hobby-Psychologe macht. Gemeinsam mit den grenzwertig albernen Szenen während der unvermeidbaren Jagd auf Hühner darf man schon mal das Gefühl bekommen, die Macher hätte die Figur der Lächerlichkeit preisgegeben. Und weil hier eben nicht mit etwas gelöster Gewalt-Handbremse gekontert wird, erscheint das Geschehen bisweilen tonal nicht wirklich passend. Die “Zugabe” in Person von Frances Barrison aka Shriek ist zudem völlig verschenkt und von Naomie Harris auch noch eher nervtötend dargestellt.
Und obendrauf hätte der Film gerade in der ersten Hälfte noch ein/zwei Actionszenen vertragen, damit er nicht so arg aufs (erstaunlich kurze) Finale konzentriert erscheint. Denn obwohl die geringe Laufzeit ein paar Längen vermeidet (was gut ist), fehlt dann doch ein wenig Unterhaltungswert in den ersten 45 Minuten. Im Gegensatz zum ersten Teil funktionieren glücklicherweise die CGIs deutlich besser, was die Fights zwischen den beiden Symbionten zum Highlight werden lässt, von dem man (wie zuvor erwähnt) gerne deutlich mehr gesehen hätte. Ausnahme hier: die wenig geglückte Integration von Harrelsons Gesicht in Carnages Schulter während des Showdowns.
Venom: Let There Be Carnage wurde mit zwei digitalen Kameras gedreht. Zum einen mit der ARRI Alexa Mini LF und zum anderen mit der großen Alexa 65. Am Ausgang der jeweiligen Chips lag eine Auflösung von 4.5K und 6.5K an, was fürs Kino und die UHD Blu-ray jedoch über ein 2K DI runter- und wieder hochskaliert wurde. Sicherlich resultierend aus dem großen Umfang an formatfüllender CGI, die (höchstwahrscheinlich) in 2K gerendert wurde und dann stärker aufgefallen wäre. Immerhin gab’s Dolby Vision zusätzlich zum HDR10-Standard und dem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Im Kino lief Let There Be Carnage mitunter in IMAX-Laser-Vorstellungen, was erklärt, dass das Bildformat auf der UHD Blu-ray auf 1,85:1 sitzt.
Die Bildqualität von Venom 2 ist großartig – 4K Screenshot der UHD Blu-ray
In der Praxis liegen zwar keine Welten zwischen BD und UHD-BD, aber die UHD Blu-ray schlägt die BD dennoch auf allen Parametern. Sie ist insgesamt weniger dunkel, bietet kräftigere Farben, dynamischere Kontraste und ist noch besser encodiert. Profitieren tun vor allem auch die Spitzlichter, was man nicht nur bei den Taschenlampen erkennt (81’40), sondern vor allem in den vielen Nachtaufnahmen von Städten mit einer Masse an hell erleuchteten Fenstern oder Laternen. Außerdem profitieren die Szenen in der Disko nach der Hälfte der Laufzeit massiv. Denn hier werden die Neonfarben satter und leuchtender dargestellt.
Und was HDR10 oder Dolby Vision im Gegensatz zur Blu-ray drauf haben, sieht man in jeder Einstellung mit Feuer und Explosionen. Hier gibt’s wesentlich mehr Dynamik, Helligkeit sowie eine gesteigerte Farb- und Helligkeitsdifferenzierung. Man erkennt schlicht mehr Brocken in Feuersbrünsten. Dolby Vision ist noch mal eine Spur dynamischer und bei Mischkontrasten auch etwas heller.
Relativ typisch für die großen Sony-Titel ist die Bestückung der englischen und deutschen Tonspur mit verlustfreier DTS-HD-Master-Kodierung. Das ist insofern schön, als dass man hier nicht mit einer komprimierten Synchro leben muss. Und was die beiden verlustfreien DTS-HD-Spuren im Tiefbassbereich leisten, ist bisweilen phänomenal. Egal, ob das Helikopter sind, die Aktionen der Symbionten oder das Motorengeräusch des alten Mustangs – hier geht’s richtig kräftig zur Sache.
Lässt Frances die Shriek-Druckwelle bei 54’20 los, kann man zusehen, wie die Subs an ihre Auslenkungsgrenze gebracht werden. Doch Tiefbass ist nicht alles. Was hier ebenfalls vorzüglich funktioniert, sind die dumpf-leisen Szenen zu Beginn, wenn Shriek vom Personal Essen gebracht wird und der Ton nachempfindet, wie abgedämpft sich das Ganze unter den dicken Kopfhörern der Personen anhört. Wenn die Stimme der Anstaltsleiterin dann nach knapp fünf Minuten ertönt, ahnt man schon, dass sie über die Atmos-Fassung (siehe nächstes Kapitel) auf die Heights gelegt wird – so präzise klingt sie bereits über die regulären Surrounds der deutschen Synchro.
Es gibt viele Shots mit hellen Lichtpunkten die herausstechen wie hier das Rücklicht des Motorrads – Venom 2 4K Screenshot der UHD Blu-ray
Die Frage war natürlich, ob auch Let There Be Carnage den Center (und damit Venoms Stimme) so druckvoll und mustergültig in Szene setzen würde. Wo das im Vorgänger noch absolute Referenz war, geht’s hier einen Hauch dezenter zu. Einen Hauch, wohlgemerkt. Denn gerade in den Actionszenen wird’s durch die räumliche Darbietung und eine spürbare Tieftonunterstützung wirklich fett. Und wenn Venom bei 34’11 ein zufriedenes “Ja” Richtung Zuschauer pumpt, setzt es Gänsehaut. Im englischen Original ist das zwar nach wie vor noch mal etwas kräftiger und satter, aber meckern kann man über die Synchro wahrlich nicht.
Was die Direktionalität von Surroundeffekten angeht, so nehme man Eddies Fight mit Venom nach gut 33 Minuten oder Carnages Amoklauf im Gefängnis nach etwas über 36 Minuten und man weiß, warum Heimkino unglaublich Spaß machen kann. Außerdem testet dessen erster Schrei nach gut 37 Minuten die Dynamik der Lautsprecher sehr ordentlich. Soundtipp aber ist das Glockengeläut während des ersten Fights zwischen Venom und Carnage – hier zeigt sich ganz ordentlich, welche Stunde geschlagen hat. Ganz zu schweigen von jenem Satz nach 77’42, der das Heimkino in seinen Grundfesten erschüttert.
Ruhige Passagen kann die DTS-HD-Master-Tonspur ebenso
Wie schon beim Vorgänger, so wartet auch die Fortsetzung von Venom mit einer Dolby-Atmos-Aufwertung für die englische Tonfassung auf, während der deutsche Ton (immerhin) bei DTS HD-Master verweilt. Bleiben wir bei der regulären Ebene, so wirken Surroundeffekte noch ein bisschen präziser. Der Tiefbass indes bleibt auf dem gleich (guten) Niveau. Die Höhenebene wird schon in der ersten Sequenz mit knarzenden Bäumen unterstützt, was für eine recht gruselige Stimmung sorgt (1’13). Während des Unfalls knapp eine Minute später wirbeln dann weitere Sounds über die Heights und werden von einem Feedback-Geräusch ergänzt.
Zahlreiche Wusch-Momente oder Frequenzbrummen in der Ravencroft-Anstalt sorgen für weitere Atmosphäre. Außerdem werden immer wieder Möwen laut hörbar, sobald die Szenerie in den Outdoor-Küstenbereich wechselt. Einen Helikopter hört man hier nach elf Minuten ebenso und wenn Eddie bei 12’20 mit dem Motorrad über die Kamera springt, wird’s mal richtig dynamisch von oben (Vorsicht: Schreckmoment). Richtig gut kommt auch das kurze Gewittergrollen bei 21’45, was von einem räumlichen Regenplätschern gefolgt wird. Wenn Venom immer wieder kurze Aktionen vornimmt (und sei es das Brutzeln von Spiegeleiern), wird auch das gerne mal mit auf die Höhenspeaker gelegt, was durchaus Sinn macht, da seine Arme oft oberhalb der Kamera agieren.
Das Spiel von Licht und Schatten beherrscht Venom 2 auf jeden Fall, leider auch was die Story anbelangt – Venom 2 4K Screenshot der 4K Blu-ray
Erst Recht gilt das für Situationen, in denen Eddie mit seinem Symbionten in den In-Fight geht und die halbe Wohnung zu Bruch geht. Gänsehauterregend die letzten Worte an Cletus, die durch den Lautsprecher zum Ohr gelangen. Bricht “der Rote” dann aus und wirbelt durchs Gefängnis, setzt es natürlich ebenfalls zahlreiche 3D-Sounds. Weitere Lautsprechersounds gibt es nach etwas über 51 Minuten und ab Minute 54 stößt ein Hubschrauber immer wieder authentisch hinzu. Witzig: Erst Richtung Showdown (genauer: ab Minute 67) gesellt sich auch mal Musik zum Geschehen auf die Heights hinzu. Das ist vorher gar nicht der Fall. Während des Zweikamps zwischen Eddie und Cletus gibt’s dann noch mal reichhaltig viele Sounds – von Glockengeläut über Grunzgeräusche bis hin zu den zahlreichen Hubschraubern nach gut 81 Minuten.
Insgesamt sieben Featurettes hält (nur) die Blu-ray im Bonusmaterial neben Outtakes und sechs entfernten Szenen bereit. In “Let there be action” bekommen wir einen recht eindrucksvollen Einblick in die Dreharbeiten – beispielsweise in das Wire-Work, aber auch in Andy Serkis’ Art, Regie zu führen. In “Eddie & Venom” geht’s dann vornehmlich um die Fortführung der “Beziehung” zwischen den beiden Hauptfiguren in einem Körper. “Tangled Web” liefert ein paar Easter Eggs – beispielsweise jenes von Stan Lee auf dem Cover eines Magazins in Mrs. Chens Laden. Weitere Featurettes kümmern sich um Cletus Kassady sowie die Beziehung zwischen ihm und Shriek. Außerdem kümmert man sich um die Realisierung von Carnage und es gibt noch drei Previsualisierungs-Szenen.
Gesamtbewertung Venom – Let There be Carnage 4K Blu-ray (82%)
Venom – Let There Be Carnage vermeidet nicht die Fehler des ersten Teils, sondern begeht ähnliche und fügt noch ein paar hinzu. Sieht man über ein paar grenzwertig alberne Szenen hinweg und konzentriert sich auf Harrelsons lustvolle Darbietung sowie die wirklich gelungenen Auftritte der Symbionten, kann man dennoch kurzweiligen Spaß haben.
Mag man über den Film noch geteilter Meinung sein, ist er technisch ein Vorzeigetitel. Gegenüber dem Vorgänger ist das Bild ruhiger, homogener, kontrastreicher und schärfer. Die UHD Blu-ray punktet gegenüber der BD noch einmal mit sichtbar besserer Dynamik und vor allem den beeindruckenderen Spitzlichtern. Akustisch macht das Ganze ebenfalls noch mal etwas mehr Spaß als Teil eins. Zwar ist Venoms Stimme eine Spur zurückgenommener, dafür setzt aber jeder Auftritt von Carnage das Kino in den Mittelpunkt eines erdbebenartigen Ausbruchs aus Dynamik, Lautstärke und Wucht.
Netflix will 2022 aus Südkorea 25 neue Eigenproduktionen ins Programm nehmen. Offenbar glaubt man an die internationale Zugkraft der Filme und Serien.
Deutsche Formate haben es international eher schwer und genießen nicht den besten Ruf. „Zurecht“ denkt da sicherlich mancher Leser, denn handwerklich gibt es da hierzulande sicherlich auch viel Nachholbedarf. Anders sieht es mit skandinavischen, britischen oder eben südkoreanischen Produktionen aus. Kein Wunder also, dass Netflix 2022 25 neue Original-Filme bzw. -Serien aus dem asiatischen Land ins Programm nehmen möchte.
Angefacht wurde der Elan sicherlich auch durch „Squid Game“. Der enorme Erfolg der Serie ergab sich nämlich vor allem außerhalb des Heimatlandes. 95 % der Zuschauerzahlen stammten laut Netflix von außerhalb Südkoreas. Und viele derjenigen, die sich „Squid Game“ angesehen hätten, widmeten sich danach auch weiteren südkoreanischen Produktionen, so Netflix selbst.
Als weitere Erfolge aus Südkorea erwähnt der Streaming-Anbieter noch „Hellbound“ sowie „The Silent Sea“. Zwischen den Jahren 2016 und 2021 habe man mittlerweile rund 130 südkoreanische Titel als Originals ins Programm nehmen können. Zum Vergleich: Disney+ hat gerade einmal sieben Produktionen aus Südkorea in der Pipeline. Hier kann sich Netflix also deutlich besser aufstellen.
Netflix wird zur Anlaufstelle für Asia-Fans
2021 produzierte man noch für rund 500 Mrd. US-Dollar 15 südkoreanische Originals, darunter verschiedene Filme und Serien. 2022 sollen es nun 25 Produktionen sein und es dürfte auch eine deutlich höhere Summe fließen. Im Detail macht Netflix hier aktuell aber keine Angaben. Eine Liste der kommenden Titel folgt – eine Produktion ist noch nicht angekündigt, daher umfasst die Liste zunächst nur 24 Originals.
Microsoft kauft Gaming-Schwergewicht Activision Blizzard, um sich beliebte Marken wie Diablo, Call of Duty oder Warcraft einzuverleiben. Das Xbox-Lager wächst rasant, während Sony für die Playstation-Plattform nur kleine Fische einkauft.
Die Aktien von Activision Blizzard explodieren nach einem monatelangen Abwärtstrend. Geschadet haben dem Unternehmen Berichte über unmenschliche Arbeitsbedingungen, sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz sowie eine Arbeitsumgebung die von toxischer Männlichkeit, vorwiegend durch Führungspositionen, geprägt war. Vielleicht gehört das nach der Übernahme von Microsoft bald der Vergangenheit an. Das Unternehmen gibt bekannt, die Aktienanteile von Activision Blizzard zu einem Preis von 95 $US aufkaufen zu wollen, für einen Gesamtwert von rund 68,7 Milliarden $US. Microsoft steigt damit zur drittgrößten Gaming-Company nach Tencent (Fortnite) und Sony (Playstation) auf.
Diablo, Warcraft und Call of Duty gehören jetzt zur Xbox
Beliebte Franchises der Spieleentwickler Activision, Blizzard und King Studios (Candy Crush) wechseln damit den Besitzer, darunter ‚Diablo‘, ‚Overwatch‘, ‚Hearthstone‘, ‚Call of Duty‘, ‚Starcraft‘, ‚Candy Crush‘ uvm. Microsoft verleibt sich damit gleich mehrere Entwicklerstudios mit fast 10.000 Angestellten ein. Als Kirsche obendrauf gibt es noch unzählige Klassiker und Spielemarken, die zum Teil seit Jahrzehnten nicht angerührt wurden.
Unzählige Spiele und deren Markenrechte gehören jetzt zu Microsoft bzw. zur Xbox-Sparte!
Bobby Kotick bleibt CEO von Activision Blizzard
Bobby Kotick – finde ich persönlich absolut unsympathisch – bleibt weiterhin CEO bei Activision Blizzard. Er soll laut Pressemeldung die „Bemühungen vorantreiben, um die Unternehmenskultur weiter zu stärken und das Geschäftswachstum zu beschleunigen“. Kotick selbst wurden sexuelle Übergriffe auf weibliche Angestellte vorgeworfen. Der CEO ist absolut Business-getrieben und schreckt auch nicht davor zurück Entwicklerstudios inkl. Belegschaft „einzustampfen“, während er sich selbst Rekord-Gehälter sichert. Ihm ist es sicherlich zu verdanken, dass Activision Blizzard so groß geworden ist, aber zu welchem Preis? Es ist gut möglich, dass Microsoft Kotick nur noch bis zum Ende seines Vertrages (wohl bis 2023) gewähren lässt, um ihn dann zu verabschieden.
Activision Blizzard Spiele erreichen Game Pass
Der Game Pass: Über 100 Games, immer wieder neu, für Xbox, PC, Smartphone oder Tablet
Wie schon bei der damaligen Übernahme von Bethesda durch Microsoft (Doom, Fallout etc.), nutzt Microsoft den neuen Spielekatalog, um das Game Pass Spiele-Abo zu pushen. Das Game-Abonnement bedient bereits über 25 Millionen aktive Nutzer und mit den rund 400 Millionen aktive Gamern aus über 190 Ländern von Activision Blizzard, könnten noch einige neue Abonnenten hinzukommen. Welche Spiele wann auf dem Game Pass landen, ist noch nicht bekannt. Die Übernahmen ist auch noch nicht komplett abgeschlossen. Man kann sich jedoch bereits darauf einstellen, dass nach der erfolgreichen Einverleibung nicht nur Klassiker, sondern auch Free-To-Play-Titel sowie das ein oder andere Highlight-Game „kostenlos“ über den Game Pass abgerufen werden kann.
Und was macht Sony?
Die Sony PlayStation 5 – heiß begehrt, aber am Ende vielleicht doch der Verlierer?
Mitbewerber Sony Interactive Entertainment freut sich derzeit über die große Beliebtheit der PlayStation 5. Seit Verkaufsstart im November 2020 ist das System nicht nur schwer zu bekommen, sondern ständig ausverkauft. Die Absatzzahlen übersteigen die der neuen Xbox Konsolen Xbox Series X und Series S bei Weitem und doch hat es irgendwie den Anschein, als würde es für Sony derzeit nicht so gut laufen.
Niemand bestreitet, dass Sony nicht in der Lage ist, Spielewelten zu schaffen, die Gamer fesseln und Jahrzehnte überdauern. Jedoch fehlt es Sony an finanziellen Mitteln, große Zukäufe zu machen und so scheint das Unternehmen den „Marathon“ im Bereich Games zu verlieren. Der Vergleich, welche Spielekonsole sich häufiger verkauft, ist noch lange kein Indikator dafür, wer am Ende als Sieger im Bereich Gaming hervorgeht. Denn Microsoft bedient seine Kunden nicht nur über die Xbox Plattform, sondern seit Jahrzehnten erfolgreich über PC und zukünftig sicherlich noch stärker über Smartphone/Tablet via Game-Streaming.
Angeblich möchte Sony in Kürze ein Konkurrenzprodukt zum Xbox Game Pass starten, welches Nutzern Zugriff auf eine große Auswahl von PlayStation-Titeln gewährt, für einen festen, monatlichen Preis. Zudem könnte der Backkatalog (PlayStation 1/2/3) über Game-Streaming und Downloads innerhalb des Angebotes ausgebaut werden. Alles gute Ansätze, aber vielleicht zu spät?