Netflix hat öffentlich Informationen über seine erfolgreichsten Filme und Serien geteilt. Allerdings sind die Daten leider nur bedingt aussagekräftig.
Schon in der Vergangenheit gab Netflix einmal dazu Angaben preis. Jene werteten aus, wie viele Nutzer mindestens 2 Minuten eines Films oder einer Serie innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung schauten. Das hat natürlich wenig Aussagekraft über den echten Erfolg. Denn möglicherweise schaut jemand 2 Minuten in ein Format und knipst dann entnervt aus. Die neuen Listen zeigen nun zweierlei auf.
So bietet Netflix einerseits eine Liste an, die zeigt, wie viele Benutzerkonten in einen Film bzw. eine Serie mindestens 2 Minuten innerhalb der ersten 28 Tage nach Veröffentlichung einschalteten. Führend ist nach dieser Rangliste bei den Serien etwa die erste Staffel von „Bridgeron“. Bei den Filmen führt „Extraction“ die Liste an.
Netflix zeigt, wie viel Accounts in einen Film bzw. eine Serie einschalteten.
Dabei ist diese Liste dann eher dazu geeignet, aufzuzeigen, welche Inhalte grundsätzlich viel Interesse generiert haben. Denn es bleibt eben offen, ob die Zuschauer nach dem ersten Einschalten drangeblieben sind oder rasch wieder entnervt abgeschaltet haben. Für Netflix ist ja auch interessant, ob die Zuschauer einen Film oder eine Serie komplett ansehen.
Netflix konzentriert sich immer stärker auf Eigenproduktionen
Die zweite Liste von Netflix zeigt auf, wie viele Stunden der jeweiligen Inhalte insgesamt abgerufen worden sind. Auch hier wird die Aussagekraft natürlich durch bestimmte Aspekte eingeschränkt. So haben längere Filme oder Serien mit vielen Folgen hier natürlich Vorteile und können sich leichter nach oben spielen.
Hier ist zu sehen, bei welchen Inhalten die Zuschauer länger durchgehalten haben.
Abermals belegt „Bridgerton“ mit Staffel 1 bei den Serien den ersten Platz, während bei den Filmen nun „Bird Box“ nach oben gerutscht ist. Ihr könnt die Listen ja miteinander vergleichen, dann erkennt man durchaus einige Verschiebungen und herausgefallene Titel – etwa konnte „Emily in Paris“ offenbar viele Zuschauer zum Einschalten animieren. Denn die Serie stand bei den Abrufen durch Benutzerkonten auf Platz 10. Geht man aber nach abgerufenen Stunden, dann fällt das Format aus der Liste heraus.
Netflix hat sein erstes Tudum-Event abgehalten. Während eines dreistündigen Livestream wurden mehr als 70 Serien und 28 Filme vorgestellt. Wir haben für euch die Trailer-Highlights!
Über 3 Stunden Livestream? Wer hat den in unserer schnelllebigen Welt noch genug Zeit, um sich so etwas anzusehen? Obendrein noch in Englisch mit deutschen Untertiteln (für diejenigen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind). Was große Technologie-Unternehmen in 20-45 Minuten schaffen, dauert bei einem Entertainment-Unternehmen wie Netflix eben etwas länger. Der Grund dafür sind die unzähligen Trailer, mit denen über 100 exklusive Filme und Serien angekündigt wurden. Wir haben für euch die Höhepunkte herausgefiltert:
The Witcher – Staffel 2:
Auch wenn die erste Staffel gemischte Kritiken vorgebracht hat, war die Serienverfilmung von „The Witcher“, die auf dem gleichnamigen Spiel basiert, ein Erfolg. So erfolgreich, dass es nicht nur eine zweite Staffel gibt, sondern bereits eine 3. geplant ist.
Stranger Things Staffel 4:
Stranger Things kann wohl als einer der ersten großen Serien-Hits aus dem Netflix-Lager bezeichnet werden. Die mittlerweile vierte Instanz schickt die Freunde in ein verwunschenes Spukhaus. In diesem lebte einst eine glückliche Familie, bis diese von „der anderen Seite“ verschlungen wurde…
Army of Thieves (Matthias Schweighöfer):
Wie wurde aus Ludwig Dieter (Matthias Schweighöfer) eigentlich der etwas weinerliche Panzerknacker aus Zack Snyders „Army of the Dead“? Die Antwort liefert da Prequel „Army of Thieves“.
Red Notice
Dwayne „The Rock“ Johnson (FBI-Agent) gerät zwischen die meistgestuchten Spitzenkriminellen Ryan Reynolds und Gal Gadot. Im ersten Clip wird „Frauenpower“ groß geschrieben.
Tiger King 2:
Tiger King war einer der Streaming-Sensationshits in 2020. Die Dokumentation um den selbsternannten „Tiger King“ Joe Exotic, holte sogar den damaligen Präsidenten Trump auf den Plan. Er dachte über eine Begnadigung von Joe Exotic nach, der nach einem geplanten Auftragsmord für mindestens 17.5 Jahren im Knast sitzt. Wir sind gespannt, welches Material Netflix für „Tiger King 2“ aus den Hut zaubert:
Tyler Rake: Extraction 2
Einer der erfolgreichsten Filme auf Netflix bekommt eine Fortsetzung… wer hätte das gedacht. Tyler Rake (Chris Hemsworth) versucht zu retten, was eigentlich verloren schien.
Cobra Kai – Staffel 4:
Ich dachte mir zuerst, was für eine Schnapsidee. Eine Serie über Karate Kid mit dem Original-Cast von damals. Weit gefehlt. Fans gieren bereits der vierten Staffel entgegen und auch wir freuen uns schon über den Kampf um All Valley.
Brigerton Staffel 2:
Aufgehorcht: Es machen wieder zahlreiche neue Skandale in der feinen Gesellschaft ihre Runde. Hier gibt es eine erste Vorschau auf die zweite Staffel von Shondalands „Bridgerton“, die 2022 exklusiv auf Netflix anläuft.
Haus des Geldes Staffel 5 – Ausgabe 2:
Das Finale startet am 3. Dezember 2021. Das Ende naht…
Inside Job
Die Welt wird von Echsenmenschen und zugekifften Party-Löwen regiert? Gut möglich… Netflix Animations-Serie „Inside Job“ möchte eure Lachmuskeln austesten. Unter anderem aus der Feder von Alex Hirsch (Gravity Falls).
Cowboy Bebop
Die Real-Live-Serie zum Animationshit „Cowboy Bebop“ mit John Cho, Mustafa Shakir und Daniella Pineda wird es schwer haben, den Hype zu bedienen. Wir wünschen Netflix viel Glück mit diesem ambitionieren Projekt!
Jeen-Yuhs (Kanye West Doku):
Wie kam es eigentlich dazu, dass das selbst ernannte Genie Kanye West zu einem der erfolgreichsten Rapper aufstieg? Auch wenn er etwas crazy ist, hat er wohl doch einfach etwas drauf, wie nachfolgender First Look Clip beweißt.
Über Umwege sind offizielle Abonnentenzahlen des Apple TV+ Streamingdienst ans Licht gekommen. Angeblich nutzen weniger als 20 Millionen Abonnenten das Angebot in den USA und Kanada.
Wie die CNBC berichtet, hat Apple gegenüber der International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE) angegeben, dass weniger als 20 Millionen aktive Abonnenten Apple TV+ in den USA und Kanada nutzen. Die IATSE ist eine Gewerkschaft für all die kreativen Köpfe (Kameramänner, Bühnenarbeiter etc.), die nicht im Endergebnis der Film- und Serienproduktionen zu sehen sind, ohne die jedoch nichts davon möglich wäre. Die Offenlegung der ungefähren Abonnentenzahlen befähigt Apple, seine Mitarbeiter mit geringeren Löhnen abzuspeisen. Das Unternehmen mit den größten Geldreserven der Welt kann seine Mitarbeiter leider nicht fair entlohnen – schon traurig.
Großteil der Abonnenten zahlen womöglich nichts
Apple nennt nur eine ungefähre Zahl und teilt nicht mit, wie viele von den 20 Millionen Abonnenten zur zahlenden Kundschaft gehören. Womöglich wird ein Großteil den Dienst nur nutzen, weil er ihnen kostenlos angeboten wurde (z.B. bei neuen Apple-Geräten oder einer PlayStation 5). Bei „erfolgreichen“ Streamingdiensten wie Netflix und Co. liegen die Tarife für die „Behind-the-Scene“-Mitarbeiter laut Bericht höher. Platzhirsch Netflix hat in den USA und Kanada übrigens rund 75 Millionen zahlende Kunden.
Kommende Highlights
Mit der Serien-Verfilmung von Isaac Asimovs „Foundation“ (Der Tausendjahresplan), dem mittlerweile zweiten Exklusiv-Blockbuster mit Tom Hanks („Finch“) und den Fortsetzungen beliebter Formate wie „The Morning-Show“ oder „Ted Lasso“ (beide jetzt in der 2. Staffel), hat Apple TV+ ein paar heiße Eisen im Feuer. Der Service liefert audiovisuell hochwertig produzierte Inhalte, die dem Publikum mit hohen Streaming-Bitraten auf dem Apple TV 4K (1. & 2. Generation) zur Verfügung gestellt werden. Doch damit kann man leider nicht die breite Masse beeindrucken.
Ist Apple TV+ zu „langsam“?
Eine breite Auswahl, stetig wechselnde Inhalte, bekannte Marken und die Fortsetzung erfolgreicher Formate sind das Erfolgsrezept von Plattformen wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video. Damit Apple TV+ mit den Großen mitmischen kann, muss der Streamingservice seine Schlagzahl deutlich erhöhen und auch über die Lizenzierung von Fremdinhalten nachdenken. Ansonsten bleibt die Plattform weiterhin ein Produkt für Liebhaber und „Gratis-Abonnenten“.
Roku gibt den Verkaufsstart der HD & 4K Streaming-Player für den deutschen Markt bekannt! Roku startet mit vier Modellen ab 29.99 Euro, für Streaming-Einsteiger bis UHD-Enthusiasten!
Amazons Fire TV bekommt Konkurrenz und das auch noch aus dem eigenen Land. Die Roku Streaming-Player, die in den USA zu den beliebtesten smarten Streaming-Lösungen gehören, sind ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Das Unternehmen startet gleich mit vier Modellen ab 29.99 Euro, die so ziemlich alle Einsatzgebiete abdecken dürften. Ab dieser Woche gibt es den Roku Express, Roku Express 4K und den Roku Streambar (Player-Soundbar-Kombo) bei mediamarkt.de und anderen namhaften Händlern zu kaufen. Der Roku Streaming Stick 4K – ähnelt wohl am ehesten den Fire TV Stick 4K – ist ab der ersten Oktober-Hälfte erhältlich.
Roku OS: Schnell, übersichtlich, App-basiert
Roku OS wurde von Grund auf für Streaming-Anwendungen programmiert
Doch was macht diese Newcomer (zumindest auf dem deutschen Markt) so interessant? Roku war das erste Unternehmen, welches eine externe Streaming-Lösung angeboten hat. Das erste Modell wurde 2008 in Zusammenarbeit mit Netflix, dem heutigen Schwergewicht im VOD-Markt, auf den Markt gebracht. Das System wurde mit der Hauptfunktionalität des „Streamings“ konzipiert, was uns zu Roko OS bringt.
Damalige Plattformen waren dem Gründer des Unternehmens (Roku ist übrigens japanisch und bedeutet „Sechs“ und ist das sechste Unternehmen des Geschäftsführers Anthony Wood) zu langsam und zu unflexibel. Er erfand also kurzerhand seine eigene Programmiersprache, auf deren Basis nun Roku OS läuft. Roku OS ist auf die audiovisuelle Darstellung von Videostreams und Live-TV (IPTV) ausgelegt und das merkt man sofort. Die Nutzeroberfläche ist pfeilschnell, aufgeräumt und präsentiert sich eher „App-basiert“ und überrumpelt den Nutzer nicht mit Content-Empfehlungen und „Werbung“.
Individuell anpassbar
Startseite der Apps. Auf der rechten Seite werden Content-Empfehlungen eingeblendet (Sponsored)
Auf dem Startbildschirm werden die Lieblings-Applikationen des Nutzers präsentiert. Die Oberfläche lässt sich zudem personalisieren. Apps lassen sich verschieben, die Hintergrundfarbe kann geändert oder ein Bildschirmschoner oder Geräusche (Sound Packs) bestimmt werden. Das System wirkt leicht zugänglich und nicht verschachtelt. Über die Hauptnavigation sind die Startseite, Suche, Streaming Channels sowie die Einstellungen nur wenige Klicks entfernt.
Zu erwähnen wäre noch die Content-Suche, die App-übergreifend fungiert und dem Nutzer (ohne Plattformen zu bevorzugen) zeigt, wo Filme und Serien bereitstehen. Man kann aus der Suche heraus die entsprechenden VOD-Dienste oder Pay-per-View-Angebote auswählen. So sieht man z.B., ob ein bestimmter Film bereits in einem der abonnierten Dienste angeboten wird. So spart man sich den digitalen Kauf bei einem anderen Dienst.
Apps: Netflix, Disney+, DAZN uvm.
Bereits zum Verkaufsstart stehen alle wichtigen Streaming-Apps und Mediatheken bereit zur Nutzung
Wer denkt, die Roku Streaming-Player starten mit einem eingeschränkten Angebot an Video- und Musikstreaming-Diensten, der wird eines Besserem belehrt. Hinter den Kulissen hat das Unternehmen beste Vorarbeit geleistet und so stehen zum Deutschland-Start eine breite Auswahl an lokalen und internationalen Diensten bereit. Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Apple TV+, DAZN, Sky Ticket, Spotify, ProSieben, Bild TV, ARD Mediathek… alles da! Die Auswahl wird über die nächsten Monate und Jahre natürlich kontinuierlich ausgebaut. Anbei eine Übersicht der verfügbaren Apps:
Filme & TV: ARD Mediathek, ZDF, Netflix, Disney+, Prime Video, Apple TV, StarzPlay, Sky Ticket, TVNOW (demnächst RTL+), KiKA, Netzkino, ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Pluto TV, Rakuten TV, watch4.com…
Nachrichten: Tagesschau, Bild TV, TRT World, Deutsche Welle, Bloomberg…
Roku Express ist der „Basis-Player“ für Full-HD-Streaming
Das Einstiegs-Modell. Klein, günstig und dank Roku OS trotzdem schnell und intuitiv zu bedienen. Das System erlaubt die Wiedergabe von Inhalten in Full-HD-Qualität und verbindet sich drahtlos via Wi-Fi mit dem Internet. Im Lieferumfang ist auch bereits ein HDMI-Kabel enthalten.
Roku Express 4K: Ultrahochauflösend
Roku Express 4K: Gleiches Format – vierfache Auflösung
Das Step-Up-Modell wird um die Bezeichnung „4K“ erweitert. Gleiches Format, dafür mehr Power. 4K Streaming mit HDR10, HLG oder HDR10+ werden dank des verbesserten Dual-Band-Wi-Fi ermöglicht. Über einen kompatiblen microUSB-Adapter lässt sich das Modell auch via LAN (Ethernet) mit dem Internet verbinden.
Roku Streaming Stick 4K: der Fire TV-Killer?
Roku Streaming Stick 4K: Vor diesem Gerät muss sich Amazon in Acht nehmen!
Für uns persönlich wohl das interessanteste Modell aus dem Roku-Lineup 2021. Der Roku Streaming-Stick ist super-kompakt und verschwindet so ungesehen hinter dem TV. Der HDMI-Streaming-Stick unterstützt 4K, HDR10, HDR10+, HLG und das dynamische Dolby Vision! Das Modell bietet dank verstärktem Dual-Band-Wi-Fi mit MiMo-Antennen eine der besten Abdeckungen, wenn es um die drahtlose Kommunikation mit dem heimischen Internet geht.
Roku Streambar: Bild & Ton in einem
Roku Streambar: Wem ein gutes Bild allein nicht genügt
Die perfekte Kombination für alle, die neben optimaler Bildqualität auch die Audiowiedergabe ihres Fernsehers verbessern möchten. 4K Streaming mit HDR10, HDR10+ und HLG treffen auf eine 4.0 Soundbar, die sich auch via Bluetooth mit Musikstücken versorgen lässt.
Roku Express Fernbedienung und Sprachfernbedienung:
Es gibt derzeit nur zwei Modelle für die Bedienung der Roku Streaming-Player
Es gibt zwei verschiedene Remotes für die Roku Streaming-Player. Den Express Modellen steht die linke Variante zur Verfügung, während der Streaming Stick 4K und der Streambar mit der Roku Sprachfernbedienung (rechts) ausgeliefert werden. Letztere besitzt eine zusätzliche Taste für die Aktivierung des Sprachassistenten sowie seitliche Tasten für die Lautstärke und Stumm schalten. In Deutschland sind die Tasten für die Schnellauswahl der Streaming-Apps mit Netflix, Spotify, Apple TV+ und Rakuten TV vorbelegt. Die Belegung unterscheidet sich von Markt zu Markt. Es ist auch gut möglich, dass die Roku Sprachfernbedienung zu einem späteren Zeitpunkt auch einzeln zum Kauf angeboten wird.
Doch damit nicht genug. Die Roku Streaming Player warten noch mit allerlei Komfort-Features auf, wie z.B. die Unterstützung von Sprachassistenten wie dem Google Assistant oder Amazon Alexa (beide works with), drahtloses Streaming via Apple AirPlay 2 oder die Integration mit der Apple HomeKit-Heimautomation. Ein weiteres Highlight ist die Roku Mobile App die Besitzern eines mobilen Gerätes mit iOS oder Android kostenlos zur Verfügung steht.
Mit der Roku App für iOS und Android lässt sich via „Private Listening“ der Ton über Kopfhörer ausgeben.
Mit der Roku Mobile App können Verbraucher ihren Roku Streaming-Player über die virtuelle Fernbedienung steuern, Medien auf ihren Fernseher übertragen oder die Sprachsuchfunktion für die universelle Suche nutzen. Darüber hinaus ermöglicht die Roku App die Funktion „Private Listening“, bei der die Nutzer das Audiosignal der gestreamten Inhalte auch auf Kopfhörer übertragen können, um andere Personen im Raum nicht zu stören.
Modellvergleich Roku Streaming-Player 2021:
Vergleich Roku Streaming-Player 2021
Preis und Termin der Roku Streaming-Player
Zum initialen Start stehen der Roku Express (HD), Roku Express 4K (HDR10 & HDR10+) und der Roku Streambar (4K, HDR10, Bluetooth) bei mediamarkt.de und weiteren Händlern in den Regalen. Lediglich auf das „Top-Modell“, den „Roku Streaming Stick 4K“ (HDR10 & Dolby Vision), müssen wir uns noch bis zur ersten Monatshälfte im Oktober 2021 gedulden.
Roku Express: 29.99 Euro – Bereits erhältlich
Roku Express 4K: 39.99 Euro – Bereits erhältlich
Roku Streaming Stick 4K: 59.99 Euro – 1. Monatshälfte Oktober 2021
ACHTUNG: Bei einigen Händlern werden bereits die UK/US-Versionen gelistet. Achtet darauf, dass es sich um die deutschen Varianten handelt. Am besten erkennt ihr die richtige Version an den App-Buttons auf der Fernbedienung (Spotify oben rechts, Apple TV+ unten links).
Sony will die PlayStation 5 natürlich noch lange mit Updates versorgen. Dafür habe man „interessante, spannende, fantastische Ideen“, so ein Sprecher des Unternehmens.
So hat Sony ja kürzlich erst eine neue Firmware für die Konsole veröffentlicht, welche an der PS5 3D-Audio für TV-Lautsprecher und die M.2-SSD-Speichererweiterung freigeschaltet hat. Allerdings sollte sich Sony nicht zu sehr rühmen, denn es gibt immer noch zahlreiche Baustellen. So unterstützt die PS5 beispielsweise immer noch nicht die sogar groß auf der Verpackung beworbene Ausgabe eines 8K-Videosignals.
Auch viele Monitorbesitzer sind weiterhin enttäuscht: Die PlayStation 5 kann kein 1440p-Signal ausgeben. Wer einen entsprechenden Gaming-Monitor besitzt, muss aktuell im Regelfall damit leben, dass die Konsole an den Monitor ein auf 1080p herunterskaliertes Signal sendet. Der Monitor nimmt dann wieder eine Hochskalierung vor. Dass es durchaus besser geht, zeigt Microsoft: Die Xbox Series X|S können ein 1440p-Signal ausgeben.
8K-Funktionalität der PS5: Prominent beworben, jedoch bisher nicht verfügbar.
Ähnlich sieht es mit Variable Refresh Rate (VRR) und sogar ALLM (Auto Low Latency Mode) aus. Beides beherrscht die Sony PlayStation 5 weiterhin nicht, obwohl Microsoft beides beispielsweise schon seit dem Launch der Xbox Series X|S unterstützt. Hier sollte Sony also einmal nachlegen. Immerhin verspricht man eben nun, dass man eine lange Liste von Features angefertigt habe, die man über kommende Updates nachreichen wolle.
Sony will die Nutzer zufriedenstellen
Laut dem Senior-Vizepräsident für die Platform Experience, Hideaki Nishino, setze Sony bei den Updates basierend auf den Auswertungen des Nutzerverhaltens seine Prioritäten. Man wisse daher, welche Funktionen besonders beliebt seien und welche von den Gamern eher vernachlässigt würden. Entsprechend setze man auch seine Prioritäten bei der Weiterentwicklung der Firmware. Konkretere Aussagen wollte der Manager jedoch noch nicht tätigen.
Die PlayStation 5 (vor allem die freilaufende Öko-Variante wie hier abgebildet) ist immer noch Mangelware
Wir sind gespannt, wann Sony die fehlenden PS5-Funktionen nachreicht und in jenen Punkten zur Konkurrenz aufschließt. Denn die PlayStation 5 ist insgesamt eine tolle Plattform, bei der Sony gerne etwas Gas geben dürfte.
DTS und Vestel wollen gemeinsam DTS:X direkt auf Fernsehgeräte bringen. Kommende TVs von Vestel sollen die Technik für 3D-Sound daher einbinden.
Käufer kommender TV-Geräte von Vestel sollen DTS:X Immersive Audio daher direkt ab Werk auf ihren TVs erleben können, auch ohne eine Soundbar oder externe Lautsprecher zu erwerben. Das erinnert an diverse Fernsehgeräte die bereits mit Dolby Atmos beworben werde, einem konkurrierenden Format für 3D-Sound. Auch Sony nutzt etwa für seine PlayStation 5 3D-Sound direkt über TV-Lautsprecher.
DTS gehört mittlerweile als hundertprozentige Tocher zur Xperi Holding Corporation. Jene gab nun bekannt, dass der türkische Hersteller Vestel die DTS:X-Zertifizierung für die Fernsehgeräte seiner neuen Produktreihe erhalten habe. Zur Erinnerung: Zu Vestel gehören auch die TV-Geräte der Marken Hitachi, JVC und Toshiba mittlerweile. „DTS:X für TV“ sei nun eine Immersive-Audio-Lösung für Single- und Dual-Core-TV-SoCs. Sie sei vollständig kompatibel mit allen bestehenden DTS-kodierten Inhalten, einschließlich DTS:X und DTS-HD Master Audio auf Blu-ray Discs sowie DTS Digital Surround.
Auch DTS:X Pro gibt es schon: Dies bietet mehr Kanäle als das normale DTS:X. | Bilder: DTS
Die neue Lösung verfüge laut Vestel zudem über den aktuellsten DTS:X Immersive Streaming Decoder, mit dem Inhalte von OTT-Diensten gestreamt werden können. Die Türken geben an, dass sich dadurch die Klangqualität an den hauseigenen Fernsehgeräten stark verbessern werde. Wir selbst werfen ein, dass sowohl Dolby Atmos als auch DTS:X für TV-Lautsprecher vor allem Argumente für das Marketing sind.
DTS will es mit Dolby aufnehmen
Fernsehgeräte mit DTS:X-Unterstützung seien laut Xperi mit allen DTS-Inhalten kompatibel, die per HDMI, USB und über OTT-Streaming-Dienste über den Fernseher wiedergegeben werden. Die Lösung umfasse einen DTS:X-Transcoder, der DTS Digital Surround über S/PDIF und ARC (Audio Return Channel) ausgeben könne und zudem für angeschlossene Geräte wie DTS:X-fähige A/V-Receiver oder Soundbars einen verlustfreien DTS:X-Bitstream über eARC (Enhanced Audio Return Channel) einspeise.
Die DTS:X-Lösung für TV ist für IMAX Enhanced ebenfalls eine Basis und wurde auch in die Digital-Video-Broadcast-Spezifikationen (DVB) für Europa aufgenommen. DTS:X für TV ist kompatibel mit Audio-Post-Processing für DTS Virtual:X. Ob das in der Praxis wirklich hörbare Mehrwerte bringt, könnt ihr ja bald selbst erkunden.
Laut einem Bericht der Financial Times, arbeitet Sky Q in Großbritannien an einer eigenen Reihe smarter TV-Geräte. Womöglich werden diese bereits am 8. Oktober 2021 vorgestellt.
Update: Sky hat seine hauseigenen TV-Geräte „Sky Glass“ bereits offiziell angekündigt. Die 4K QLED Fernseher werden im Herbst/Winter 2022 in Deutschland vertrieben.
Originalbeitrag: Die Sky Q-Plattform wurde über die letzten Jahre sukzessive ausgebaut. Vom initialen Start des Sky Q-Receivers (früher Sky+ Pro Receiver), der Erweiterung über den Sky Q Mini, der Sky Go-App und zuletzt über die Sky Q IPTV-Box, deckt der Pay-TV-Anbieter so ziemlich alle Lebensbereich innerhalb (und außerhalb) der eigenen vier Wände ab. Jetzt scheint das Unternehmen den nächsten logischen Schritt zu unternehmen. Eine eigene Modellreihe smarter TV-Geräte mit integrierter Sky Q Nutzeroberfläche.
Gehört zusammen: Sky Q und Fernseher
Der jüngste Zugang in der Sky Q-Familie: Die IPTV-Box
Diese werden angeblich bereits auf einem Event Anfang Oktober 2021 vorgestellt und kurz darauf (perfekt für die Vorweihnachtszeit) in Großbritannien auf den Markt gebracht. Ein Fernseher – sicherlich mit 4K Auflösung und HDR – könnte die Inhalte von Sky, aber auch der integrierten Streaming-Dienste Disney+, Netflix oder Prime Video über Internet gestreamt werden. Es soll bereits eine Technologie-Partnerschaft zwischen LG Electronics und Sky vorliegen. Vielleicht zeichnet sich der koreanische Elektronikhersteller auch für die technische Umsetzung der TV-Geräte verantwortlich?
Sky hat es nicht leicht
Sky will seine Eigenproduktionen massiv ausbauen.
Sky hat es derzeit nicht einfach, in den Märkten Fernsehen und Streaming seine populäre Position zu halten. Im Bereich Live-Sport gieren mehrere Mitbewerber um die gleichen Rechtepakete (DAZN, Prime Video etc.) und das Streaming-Angebot verteilt sich so langsam auch viele einzelne Insel-Lösungen der jeweiligen Entertainment-Unternehmen. Auch wenn Sky die Bemühungen für eigene Produktionen in den nächsten Jahren vervielfachen möchte, bleibt die Frage offen, ob das Exklusive-Angebot zzgl. Live-Sport und Inhalten von Drittanbietern ausreicht, um weiter in dieser Größe zu bestehen.
Günstiger TV + Sky Q Abonnement?
Die Sky Q TV-Geräte könnten eine vielversprechende Möglichkeit sein, die Position innerhalb der Privathaushalte zu stärken. Ein Vorteilsangebot bestehend aus einem vergleichsweise günstigem Fernseher kombiniert mit einem Sky Q Abonnement, könnte für viele Nutzer einen attraktiven Kaufanreiz darstellen. Ob es sich ähnlich wie bei den Sky Q Receivern nur um eine Leihgabe handelt (müssen nach Ablauf der Vertragslaufzeit zurückgesendet werden), ist noch nicht bekannt. Mehr dazu werden wir wohl im Oktober-Event erfahren.
Lange haben Fans darauf warten müssen, doch jetzt erscheint der Splatter-/Horrofilm „Tanz der Teufel“ endlich auch hierzulande auf 4K UHD Blu-ray!
Update: Amazon.de hat den Preis der 2-Disc 4K Blu-ray auf 14.99 Euro gesenkt! Für einen Vorbesteller supergünstig! Wer bereits bei Amazon.de geordert hat, profitiert von der Vorbesteller-Preisgarantie und bekommt die Disc für 14.99 Euro ausgeliefert!
„Tanz der Teufel“ (1981) war so etwas wie die Bauanleitung für viele darauf folgende Horrorfilme. Ein paar Teenager möchten es sich in einer verlassenen Hütte gemütlich machen und ehe man sich versieht, werden alte dämonische Kräfte freigesetzt und das „Fummel-Wochenende“ nimmt eine ungeahnte Wendung. „Tanz der Teufel 2“, welches im Prinzip die gleiche Geschichte erzählt, nur noch etwas „aufwendiger“ produziert und mit mehr Humor, wurde in Deutschland bereits auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht.
Beide Filme haben absoluten Kultstatus erreicht und viele werden sich noch an ihren Kinobesuch oder das Ausleihen aus der Videothek (was ist das nochmal?) erinnern. Ein Titel wie „Tanz der Teufel“ war da schon ein Highlight. Laut Informationen von jpc.de wird der Film am 21. Oktober 2021 erscheinen (genau der richtige Film zu dieser Jahreszeit) und eine Laufzeit von 86 Minuten besitzen. Wir sind gespannt auf das 4K Remaster und spekulieren auf eine ähnliche Ausstattung wie bei „Tanz der Teufel 2“. Das in 2020 veröffentlichte Remaster basierte auf einem 4K Scan der Filmnegative und wurde mit HDR10 sowie Dolby Vision veröffentlicht. Der Ton war als DTS-HD MA Mono (Deutsch) und DTS-HD MA 5.1 (Englisch) vorhanden.
Von Klassiker bis Vorbesteller…
Wer sich für Neuheiten sowie Klassiker auf 4K UHD Blu-ray interessiert, jedoch nicht so recht weiß, welche Titel erscheinen bzw. erschienen sind, dem empfehlen wir einen Blick in unsere Komplettübersicht. Sofern wir die Filme bereits erhalten und getestet haben, könnt ihr die Review auch direkt über die Tabelle abrufen.
Wir testen für euch den kompakten 4K-HDR-Projektor XGIMI Horizon Pro! Ob der Heimkino-Beamer seinen Ruf gerecht werden kann, lest ihr in unserer ausführlichen Review.
Welcher Ruf eilt eigentlich dem 4K Projektor XGIMI Horizon Pro voraus? Nun, die Expert Imaging and Sound Association hat das Gerät zum „Preis/Leistungssieger“ in der Kategorie Projektoren ausgezeichnet. Man lobt die Portabilität, den automatischen Autofokus und die Trapezkorrektur, die langlebige LED-Lichtquelle mit bis zu 1.500 Iso-Lumen und das integrierte Harman/Kardon Soundystem. Wir sind gespannt, ob uns diese Features ebenfalls überzeugen.
Design & Lieferumfang
Lieferumfang des Xgimi Horizon Pro: Projektor, Netzkabel, Bluetooth-Fernbedienung und Dokumentationen
Die hochwertige und sichere Verpackung des XGIMI Horizon Pro stimmt uns schon einmal freudig. Als Erstes begrüßt uns der Projektor, der für ein Modell mit nativer 4K-Projektion nur als „praktisch-kompakt“ bezeichnet werden kann. Das Gerät misst gerade einmal 208 mm x 218 mm x 135 mm (B x T X H) und wiegt 2.7kg. Zusammen mit dem Zubehör (Fernbedienung + Netzkabel) muss man gerade einmal 3.7kg tragen, um den Standort des Gerätes zu verändern. Wer das Ganze in einer dafür vorgesehenen Tasche verstaut (gibt es z.B. auf Amazon.de) kann das Gerät einfachst überall mit hinnehmen. Es gibt eigentlich nur zwei Voraussetzungen: ein Stromanschluss und eine flache Projektionsfläche (ok und Schutz vor schädlichen Wettereinflüssen).
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Die Funktionstasten auf der Oberseite desHorizon Pro
Die Funktionstasten auf der Oberseite desHorizon Pro
Der Xgimi Horizon Pro in der Perspektive
Der Xgimi Horizon Pro in der Perspektive
Auf der Unterseite ein 1/4-Zoll Gewinde für die Anbringung eines Standfußes
Auf der Unterseite ein 1/4-Zoll Gewinde für die Anbringung eines Standfußes
Der Xgimi Horizon Pro in der Frontansicht
Der Xgimi Horizon Pro in der Frontansicht
Der 4K-HDR-Projektor macht einen absolut wertigen Eindruck. Die Oberseite ist matt gehalten und beherbergt nebem dem XGIMI-Logo auch vier Funktionstasten für die Lautstärke, Start/Stop der Wiedergabe sowie den An/Aus-Knopf. Die Oberfläche ist leider etwas empfindlich gegen Fingerabdrücke, aber nichts was ein Mikrofasertuch nicht beheben könnte. Bei den Funktionstasten fällt es uns zumindest nicht weiter auf. Die Front und die Seiten des Projektors werden mit einer Mesh-Konstruktion aus Metall umhüllt, was nicht nur die Ästhetik dienst, sondern auch Voraussetzung für die optimale Klangwiedergabe der integrierten Lautsprecher ist.
Zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2026 um 11:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
An der Front gibt es zwei Aussparungen. Eine für die Linse und eine für den Licht- und Laser-Sensor. Letztere werden für die Trapezkorrektur und AI-gestützte Helligkeitsanpassung benötigt. Leider besitzt die Linse keinen mechanischen Verschluss, weshalb diese den Fingern von kleinen Kindern (oder junggebliebenen Erwachsenen) ausgeliefert ist. In den meisten Fällen wird man den Projektor jedoch von A nach B bewegen können, ohne die Optik zu berühren. Also kein Beinbruch, aber vielleicht ein Feature für den Nachfolger.
Die Unterseite des Projektors ist jetzt nicht allzu spannend, beherbergt mit einem 1/4-Zoll Gewinde jedoch ein weiteres „Feature“. An dem Gewinde lässt sich der 4K Projektor einfachst mit den ebenfalls von XGIMI angebotenen Standfuß-Variationen verbinden.
Die Bluetooth Fernbedienung des Horizon Pro hat ein wertiges Metall-Finish, angenehme Druckpunkte der Knöpfe und liegt gut in der Hand.
Auf der Rückseite finden wird dann noch die Anschlüsse wieder – dazu mehr in „Anschlüsse und Konnektivität“. Die Fernbedienung ist schick, liegt gut in der Hand und ist auch wertigen Materialien gefertigt. Ich hatte nur das Problem, dass die Kassette für die Batterien nicht eingerastet war, weshalb diese sich nicht öffnete. Auch das Handbuch brachte keine Hilfe. Die Kassette nochmals nach innen gedrückt und nach einem hörbaren „Klick“ konnte diese mit dem Knopf auf der Rückseite ausgefahren werden.
Die Anordnung der Tasten entspricht dem Standard und mit dem Klick-Rad, der OK-Taste und der Zurück-Taste navigiert man schnell und intuitiv durch die Menüs. Nur die Taste für den Google Assistant Sprachassistenten hat mich persönlich etwas gestört. Die Position derer hätte man mit der Taste für die Einstellungen tauschen können. Aber nach ein paar unfreiwilligen „Gesprächen“ mit „Frau Google“ hat man sich auch daran gewöhnt. Die Remote ist gut, aber leider nicht perfekt. Für die Bedienung eines Projektors wäre eine Hintergrundbeleuchtung der Tasten wünschenswert.
Die Fernbedienung verbindet sich übrigens via Bluetooth mit dem Horizon Pro 4K Projektor. Somit kann der Projektor von überall gesteuert werden, sofern man sich innerhalb dessen Reichweite befindet. Ich konnte in unserem „Wohnzimmer-Test“ keine Verbindungsabbrüche oder Eingabeverzögerungen feststellen.
Das Set wäre nicht komplett ohne den Netzadapter + Stromkabel. Die Gesamtlänge der Kabel beträgt 2.5 Meter. Anschlusskabel wie HDMI liegen leider nicht bei. Auch die Batterien für die Fernbedienung fehlen! So etwas muss einfach in den Lieferumfang!
Anschlüsse und Konnektivität
Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite inkl. 2x USB 2.0, 2x HDMI 2.0b, S/PDIF, 3.5mm Audio-Out und LAN/Ethernet
Auf der Rückseite finden wir neben Lüftungsschlitzen für die Ventilation auch die Anschlüsse des XGIMI Horizon Pro wieder. Von links wären das der Netzanschluss, ein digital-optischer Audio-Ausgang (S/PDIF), zwei USB 2.0-Ports, zwei HDMI 2.0b-Anschlüsse (der linke mit ARC) sowie ein LAN/Ethernet-Anschluss und einen 3.5mm Klinkenanschluss für Kopfhörer.
Im Inneren schlummert noch ein Modul für Bluetooth 5.0, über das sich nicht nur die Fernbedienung, sondern auch Controller, Tastatur, Maus usw. verbinden lassen. Ebenso können Bluetooth-Kopfhörer oder Soundbars mit dem System verbunden werden. Für die drahtlose Kommunikation steht ein Dual-Band Wi-Fi (802.11a/b/g/n) mit 2.4 GHz und 5 GHz bereit. Über die integrierte Chromecast-Funktion, können audiovisuelle Inhalte, z.B. von mobilen Geräten, drahtlos an den Projektor übertragen werden. Apple AirPlay ist leider nicht mit an Bord, kann jedoch über einen Sideloader (DesktopManager im Google Play Store) „nachgerüstet“ werden.
XGIMI Horizon Pro Spezifikationen:
XGIMI hat sich in den letzten Jahren einen Namen mit der Entwicklung intelligenter Videoprojektoren mit DLP-Technologie gemacht. Mit dem Horizon Pro traut sich das Unternehmen erstmals an ein Gerät mit 4K-Auflösung. Bislang waren die Modelle meist auf 1080p optimiert. Was über alle Modelle hinweg an den Kunden getragen wird, ist der „All-In-One“-Gedanke. So ist, bietet der Projektor mit zwei 45mm-Lautsprecher mit je 8 Watt Leistung alles, was man für einen Heimkino-Abend benötigt.
Der kompakte Smart-Projektor Horizon Pro ist somit das neue Flaggschiff-Modell. Das System baut auf der DLP-XPR-Technologie auf uns projiziert ein Bild mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf die Leinwand. Die vierfache Full-HD-Auflösung wird über ein Pixel-Shifting-Verfahren des 0.47-Zoll DMD-Chips erreicht. Die native Auflösung des Chips beträgt 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Optik / Linse des Horizon Pro 4K Projektors mit einem Projektionsverhältnis von 1.2:1
Als Lichtquelle kommt ein LED-Leuchtmittel, dass eine maximale Helligkeit von 2.200 Lumen erreichen soll. Die Vorteile der LED-Lichtquelle? Zum einen dauert es nicht lange, bis das System einsatzbereit ist. Es gibt auch keine lange „Abkühlzeit“ für den Projektor. Die Langlebigkeit ist ein Argument, welches Lampen-basierte Projektoren nicht bieten können. Das System soll 25.000+ Betriebsstunden seinen Dienst verrichten, ohne an Helligkeit zu verlieren – theoretisch 17 Jahre lang, jeden Tag 4 Stunden.
Die Kombination aus DMD-Chip, LED-Lichtquelle und Farbrad verspricht laut Hersteller eine 110%ige Abdeckung des DCI-P3 Farbraums. Die Linse bietet ein Projektionsverhältnis von 1.2:1 und erlaubt eine Projektion zwischen 30-Zoll (76 cm) und 300 Zoll (7,6 Meter). Es gibt keine mechanischen Einstellungsmöglichkeiten für Zoom oder Lens-Shift. Dafür gibt es eine eingebaute Optimierung der Bildschärfe sowie eine Trapezkorrektur und einen Zoom, die jedoch digital umgesetzt werden – also innerhalb der Projektionsfläche.
Als Betriebssystem kommt Android 10 zum Einsatz. Der interne Speicher beträgt 32GB von dem ca. 23GB für Apps und Dateien zur Verfügung stehen. Somit genießt man alle Vorzüge der Android-Plattform wie z.B. den Google Play Store, den Google Assistant Sprachassistent oder Chromecast build-in. Wir haben das Modell mit der Firmware-Version 2.1.68 getestet, welche unter anderem die 3D-Funktion (mit Shutter-Brillen) aktiviert.
Die Zertifizierung für eine „augenschonende Blaulicht-arme Projektion“
Was noch zu erwähnen wäre ist die Zertifizierung vom TÜV Rheinland. Das Institut hat dem Xgimi Horizon Pro bescheinigt, dass dieser nur wenig blaues Licht ausstrahlt und somit das Sehvermögen bestmöglich schützt.
Inbetriebnahme & Bildkalibrierung
Die Inbetriebnahme des Xgimi Horizon Pro war recht unkompliziert. Die Android TV Nutzeroberfläche nimmt einen bei der ersten Konfiguration des Systems an die Hand und in gefühlt 5 Minuten ist alles so weit eingerichtet. Mit einem Android-Smartphone kann man den Erstinstallations-Prozess deutlich verkürzen. Einfach mit dem Gerät verbinden und alle wichtigen Informationen und Passwörter (z.B. für das WLAN, Streaming-Services etc.) werden übertragen.
Trapezkorrektur, Autofokus und Bildschärfe
Der 4K-HDR-Beamer unterstützt den Nutzer mit allerlei Komfort-Features, um das Bild bestmöglich auf die Projektionsfläche auszurichten. Als erstes startet die Auto-Keystone-Korrektur (Trapezkorrektur -/+40° vertikal & horizontal) sowie die Bildschärfe-Kalibrierung. Beide funktionieren aber nur einer Entfernung zwischen 1.5 Meter und 2 Meter automatisch und ohne Probleme. Nur in diesem Distanzbereich kann nämlich die Sensorik des Horizon Pro greifen. Ist die Entfernung zur Leinwand größer oder geringer, muss man manuelle Anpassungen vornehmen. Der Autofokus sorgt eigentlich so gut wie aus jeder Distanz für ein scharfes Bild. Die Größe kann zusätzlich mit dem digitalen Zoom korrigiert werden. Wenn ihr eine Leinwand mit Maskierung besitzt, erkennt der Xgimi Horizon Pro die Ränder und passt das Bild mittels „Screen Adaption“ automatisch an. Zuletzt wäre noch die Gyroskop-Kalibrierung zu erwähnen. So könnt ihr sicher sein, dass das Bild auch bei einer leicht schrägen Lage des Projektors gerade ist.
Der Projektor kann flach vor der Leinwand, an der Decke oder auf der Rückseite einer Leinwand installiert werden. Es muss nur der entsprechende Projektionsmodus im Menü ausgewählt werden. Für einen kompletten Kaltstart benötigt das Gerät um die 40 Sekunden. Im „Quick Boot“, also beim Hochfahren aus dem Standby-Modus, ist der Horizon Pro in 5 Sekunden einsatzbereit. Wahlweise unternimmt der Xgimi Horizon Pro nach jedem Start nach jedem Start eine Keystone- und Bildschärfe-Korrektur. Diese dauert, wenn aktiviert, 10-15 Sekunden zusätzlich.
Der Lüfter des XGIMI Horizon Pro ist hörbar, es kommt aber stark auf die Position und den gewählten Helligkeitsmodus des Projektors an. Aus einem Meter Entfernung haben wir 38 und 42 Dezibel bemessen. Sobald die Lautsprecher des Projektors oder eine externe Soundanlage bemüht werden, fällt das Lüftergeräusch nicht weiter ins Gewicht.
Kalibrierung SDR
Bei den Bildeinstellungen ist man beim Xgimi Horizon Pro leider etwas eingeschränkt. Man kann zwischen fünf Bildmodi (Film, Fußball, Büro, Spiel und Benutzerdefiniert) wählen, sowie einen Helligkeitsmodus (Standard, Hell, Augenschutz, Leistung und Benutzerdefiniert) bestimmen. Was erwartet euch, wenn ihr die jeweiligen Helligkeitseinstellungen nutzt:
Standard: Wie vermutet, ein ausgewogener Bildmodus mit einer guten Balance zwischen Helligkeit und Farbbalance. Der Bildeindruck ist jedoch etwas kalt. Rund 1.350 Lumen.
Hell: Etwas heller, mit rund 1.460 nits. Im Vergleich zum Standard-Modus eine etwas grünlichere Einfärbung.
Augenschutz: Die Helligkeit sinkt auf etwa 1.300 Lumen. Der Blaulichtanteil wird reduziert, der Gesamteindruck ist aber immer noch etwas zu kalt.
Performance: 1.800 Lumen mit einer starken Cyan-Einfärbung – FINGER WEG!
Benutzerdefiniert: Der beste Bildmodus, da sich die Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und RGB-Balance einstellen lässt. Ähnliche Helligkeitswerte wie „Standard“. Mit Farbtemperatur „warm“ bekommen wir das beste Bild ohne Kalibrierung.
Somit gibt es nur zwei Möglichkeiten zur Anpassung, sofern wir den Bildmodus „Benutzerdefiniert“ wählen. Unter diesem kann nämlich noch ein Weißabgleich (1-Punkt) vorgenommen, sowie die Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe eingestellt werden. Zudem gibt es Einstellungen für die Zwischenbildberechnung, welche man bei der Projektion von Filme und Serien auf großen Flächen definitiv aktivieren solle, wenn auch nur auf niedriger Stufe.
Eine Perfekte RGB-Balance bietet eine gute Voraussetzung für die Bildkalibrierung – da der Weißabgleich des Beleuchtungssystems somit perfekt eingestellt ist (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Die Voreinstellung „Film“ enttäuscht etwas. Das Bild ist viel zu Kalt. (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Der Bildmodi „Benutzerdefiniert“ mit deaktivierten Bildverbesserungs-Algorithmen gefällt da schon besser (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Nach ein paar Anpassungen erreichen wir eine ausgewogene RGB-Balance mit einem DeltaE-Wert von unter 4. Der Verlauf der EOTF-Kuve ist ganz ok, (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Da uns die Voreinstellung „Film“ nicht zusagt, stürzten wir uns auf „Benutzerdefiniert“. Hier bekommen wir eine gute Basis geliefert und konnten mit ein paar Tweaks zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen. Wichtig ist, dass die Farbtemperatur auf „warm“ gestellt wird. Die RGB-Balance, also der Weißabgleich der LED-Lichquelle war vorbildlich und wir konnten den Delta-E-Wert auf unter 5 drücken. Die EOTF-Kurve ist ok, das Projektionssystem ist allgemein etwas zu hell und zeigt Schwächen im Near-Black-Bereich. Alles keine Überraschungen für einen LED-Projektor. Leider konnten wir die EOTF-Kurve mit den Einstellungen für Helligkeit und Kontrast nicht weiter optimieren.
Die Helligkeit im SDR-Modus wurde mit 100 nits an der Leinwand gemessen (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Die Farbtemperatur des Horizon Pro liegt fast punktgenau auf 6500K (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Punktlandungen gibt es dafür bei der maximalen Helligkeit, die beim SDR-Modus bei 100 nits oder leicht darüber liegen sollte und bei der Farbtemperatur die fast genau bei 6.500K liegt. Das alles ist schon sehr zufriedenstellend. Wir würden uns jedoch wünschen, dass Xgimi vielleicht in Zukunft die Möglichkeit eines 2-Punkt oder 10-Punkt Weißabgleichs oder eines Color-Mangements einfügt. Wir haben das Gefühl, dass sich hier noch etwas mehr aus dem Projektor hohlen lässt.
Kalibrierung HDR
Die Lichtleistung des Projektors ist doch beachtlich. Selbst bei einer Bilddiagonalen von über 2.5 Metern, können wir über 200 nits an unserer Leinwand messen. Man sollte in dunklen Umgebungen die Lichtleistung etwas reduzieren, damit sich die Spitzenlichter bei rund 100-120 nits einpendeln. Das reicht völlig für eine gute Farbdarstellung bei großflächigen Projektionen. Kalibriert konnten wir einen Schwarzwert von 2,8 nits ermitteln, sowie eine maximale Helligkeit von 1.330 im HDR-Modus. Daraus ergibt sich ein (FOFO) Kontrastverhältnis von 475:1. Ihr könnt euch also vorstellen, dass die HDR-Darstellung nicht einen so guten Tiefen-Effekt erreicht, da der Kontrast dann doch etwas schwächelt. Aber das ist auch vollkommen ok, weil wir bewegen uns preislich sowie bei der Größe und Gewicht ja nicht im High-End-Segment!
Die Unterstützung von HLG und HDR10 ist ein netter Touch und liefert im Vergleich mit SDR-Zuspielungen doch ein lebendigeres Bild. Vielleicht lässt sich in Zukunft, sollte uns Xgimi noch ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten an die Hand geben, noch etwas mehr erreichen!
Bildeindruck
Sofern man sich in den Helligkeitsmodi „Standard“, „Hell“ oder „Benutzerdefiniert“ sowie den Bildmodi „Standard“ oder „Hell“ bewegt, bekommt man, auch ohne Kalibrierung bereits ein zufriedenstellendes Bild präsentiert. Filme und Serien können nativ mit 24p wiedergegeben werden, um Schlieren zu vermeiden, empfehlen wir die Zwischenbildberechnung (Bewegungskompensation), zumindest auf „niedrig“, mitlaufen zu lassen. Keine Angst. Dadurch bekommt man keinen glatt gebügelten Seifenopern-Look präsentiert. Vor der 60Hz Zwischenbildberechnung in „Mittel“ oder „Hoch“ würden wir jedoch die Finger lassen. Hier konnten wir einige Bildruckler beobachten.
Das Upscaling des Projektors funktioniert ganz gut, egal ob 720p oder 1080p Inhalte zugespielt werden. Auch bei der 4K-Zuspielung lässt sich eine Qualitätssteigerung durch die Ausgabe mit vierfacher Full-HD-Auflösung (via Pixel-Shifting) feststellen. Die 3D-Funktionen konnten wir leider nicht testen, da wir keine Shutter-Brille von XGIMI besitzen.
Streaming
Beim Thema Streaming gibt es fast nichts auszusetzen. Die Integration über die Android 10-Plattform ermöglicht den Zugriff auf alle großen Streamingdienste wie z.B. Disney+, Amazon Prime Video oder Youtube. Leider besitzt das Modell, wie auch viele andere Projektoren, keine offizielle Netflix-Zertifizierung. Bedeutet, die Netflix-App über den Google Play Store lässt sich aufrufen, die Inhalte lassen sich jedoch nicht abspielen. Einen Workaround liefert der „DesktopManager“, der über den Google Play Store heruntergeladen werden kann. Dieser wird Zugriff auf den Speicher des Systems gewährt und man lädt eine „optimierte“ Netflix-App herunter, die vorgaukelt, dass es sich beim Xgimi Horizon Pro um ein Tablet handelt.
Wenn man diese „Schummelei“ einmal umgesetzt hat, kann man Netflix jedoch wie gewohnt inkl. 4K Auflösung und HDR nutzen. Die Streaming-Apps liefen in unserem Testzeitraum stabil und brachten uns innerhalb der visuellen Fähigkeiten des Horizon Pro doch ein wenig Heimkino-Feeling in die eigenen vier Wände. Über den Play-Store lassen sich noch unzählige Streaming-Apps, Mediatheken und Player herunterladen und nutzen. Es ist also für ausreichend Unterhaltung gesorgt, sofern der Projektor mit dem Internet verbunden werden kann.
Gaming
Für Gamer ist 60fps, egal ob für 1080p oder 4K-Inhalte somit zu empfehlen. Hier landet man fast punktgenau bei den vom Hersteller angepriesenen 35ms (wir haben 34ms gemessen). Die Zuspielung von 1080p-Bildsignalen mit 100fps bzw. 120fps funktioniert ebenfalls, jedoch werden die HFR-Bildsignale nicht nativ dargestellt. Der Projektor muss also ein Pulldown auf 60fps vornehmen. Diese „Umrechnung“ des Bildsignals verschlechtert den Input-Lag, der dann bei rund 58ms liegt.
Optimal wäre eine native 60Hz-Zuspielung bei Spielen. Bei 30Hz sollte man die Bewegungskompensation zumindest auf „niedrig“ einstellen.
Der Input-Lag des XGIMI Horizon Pro liegt im Gaming-Modus bei 34ms
Sound
Der Xgimi Horizon Pro unterstützt DTS-HD & DTS Studio Sound Dolby Digital Sound mit angepasster Ausgabe in den Klangmodi „Film“, „Musik“ und „Sport“. Die Ausgabe erfolgt über die integrierten 2 x 8 Watt Lautsprecher oder via S/PDIF oder HDMI-ARC. Auch via Bluetooth lassen sich Kopfhörer, Soundbars usw. verbinden. Bei Letzterem konnte ich keine merkliche Verzögerung feststellen. Die Lippen-Synchronisation hat gepasst.
Die zuschaltbare „DTS Studio Sound“-Option, zielt auf Stereo-Setups ab, die jetzt nicht vorrangig für eine hochqualitative Klangwiedergabe ausgelegt sind, wie z.B. in Autos, Tablets, PC oder Projektoren. Diese solltet ihr also aktivieren, sobald ihr den Sound über die integrierten Lautsprecher abspielt. Klanglich finden wir die Sound-Ausstattung des Horizon Pro vollkommen ok. Es kommt aber stark darauf an, welche Inhalte man konsumiert und welche Sitzposition man einnimmt. Ein Heimkino-Abend mit Hollywood-Filmen macht sicherlich keinen Spaß, wenn man Links versetzt vor dem Projektor sitzt. Für Youtube oder die ein oder andere Netflix-Serie reicht es aber dicke! Wer möchte, kann auch nur die Lautsprecher des Horizon Pro nutzen. Einfach länger auf der An/Aus-Taste bleiben und „Display aus“ auswählen.
Zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2026 um 11:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Der XGIMI Horizon Pro besticht vor allem durch sein Preis-Leistungsverhältnis. Der Projektor ist kompakt, mit einer langlebigen Lichtquelle ausgestattet und lässt sich innerhalb weniger Minuten aufstellen und nutzen. Die Portabilität macht den Horizon Pro interessant. Das Staffel-Finale eurer Lieblingsserie zusammen mit Freunden an die Hauswand projizieren? Kein Problem! Ne runde Mario-Kart über die Switch zocken? Macht ebenso Laune! Und selbst bei hochwertigen Hollywood-Produktionen kommt Heimkino-Feeling auf. Alles in allem ein klasse, tragbarer All-in-One-4K-DLP-Projektor, der sich mit seinem Design in jedes Interieur einfügt.
Pro + Kompakt und Mobil + Langlebige LED-Lichtquelle (25.000 Stunden)
+ Beeindruckende Helligkeit (rund 1.800 Lumen max)
+ Guter Bildeindruck (SDR sowie HDR) + Automatische Trapezkorrektur + Automatische Bildschärfe-Korrektur + Vielseitige Anschlussmöglichkeiten + Geringer Input Lag
+ HLG & HDR10
+ Android 10
Contra – Keine offizielle Netflix-Zertifizierung (Workaround)
– Eingeschränkte Kalibrierungs-Optionen
– Fernbedienung ohne Hintergrundbeleuchtung
Google hat eine neue Remote-App veröffentlicht. Die Anwendung erlaubt es, Geräte mit Android TV und Google TV über das Smartphone zu steuern.
Eigentlich hatte Google für eine lange Zeit bereits eine derartige app im Angebot. Doch diese Anwendung stellte man schon vor Jahren ein. Über die App könnt ihr z. B. die On-Screen-Tastatur an eurem Fernsehgerät bedienen, durch die Systemoberfläche navigieren, die Lautstärke regeln oder auch den Ton komplett stummschalten. Ihr benötigt dafür nur ein Smartphone oder Tablet mit Android.
Vor allem die Möglichkeit Tastatureingaben am mobilen Endgerät zu tätigen, ist sehr willkommen. Dies ist über eine TV-Fernbedienung stets eine umständliche Angelegenheit. Selbst das Anschalten eines Fernsehgeräts mit Android TV bzw. Google TV sei über die Remote-App möglich. Was ihr benötigt ist dafür am mobilen Endgerät die App für Google TV. Sie soll in 14 Ländern ins Rennen geschickt werden. Die Verteilung erfolgt innerhalb der nächsten Wochen, so Google.
So ist die App aktuell im deutschen Play Store noch nicht zu finden und wir müssen noch etwas ausharren. Mit ihr könnt ihr dann beispielsweise Fernsehgeräte von Philips und Sony oder auch die Nvidia Shield TV fernsteuern, ohne die physische Fernbedienung zu bemühen. Erscheinen soll die App abseits der USA in Australien, Belgien, Kanada, Frankreich, Indien, Irland, Italien, Mexiko, Spanien, Großbritannien und auch Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Google TV und Android TV: Der Weisheit letzter Schluss?
Während wir die Option von Google willkommen heißen, sind wir von Android TV und Google TV in den aktuellen Versionen nicht mehr so begeistert. So werden die persönlichen Empfehlungen, man könnte auch sagen „Werbung“, immer entscheidender. Google hat die Benutzeroberfläche immer weiter vollgepackt. Wer also etwa das schlanke Design etwa eines Apple TV 4K bzw. von tvOS, kürzlich in Version 15 erschienen, gewohnt ist, winkt eventuell ab.