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AMD Link: PC-Games zu Geräten mit Android TV und Apple tvOS streamen

Wer seine PC-Spiele via Stream am TV genießen will, ohne eine Kabelverbindung zu nutzen, hatte bisher vor allem bei Nvidia einige Optionen. Nun hat AMD aber gekontert und die App für den AMD Link aktualisiert. Das Spielchen funktioniert sowohl unter Android TV als auch unter Apple tvOS.

Eine Möglichkeit PC-Spiele am Fernseher als Stream zu nutzen, ist auch die Nvidia Shield Android TV (hier unser Test). Sowohl über GeForce Now als auch direkt von Gaming-PCs mit Nvidia-Grafikkarten lassen sich entsprechende Streams an der TV-Box nutzen. AMD etabliert nun mit dem AMD Link eine Alternative für Besitzer von Radeon-Grafikkarten.

Die App für den AMD Link unterstützt ab sofort Android TV und Apple tvOS. Das bedeutet, sie ist auch am Apple TV 4K nutzbar. Für Smartphones steht AMD Link übrigens schon seit einer Weile zur Verfügung. Das Streaming an einen Fernseher war bisher aber leider nicht ohne Weiteres möglich. Erst durch ein jüngstes Update stehen da nun neue Möglichkeiten offen.

AMD Link erlaubt es also, PC-Spiele via Stream an Geräte mit Android TV bzw. Apple tvOS weiterzureichen. Dazu muss die Apps aus dem Google Play Store bzw. aus dem Apple App Store erst an den jeweiligen Geräten installiert werden. Außerdem sollte am PC der Wahl die neueste Version der Software Radeon Adrenalin zum Einsatz kommen. Erst Version 19.7.1 fügt nämlich die Unterstützung für das Screen-Mirroring hinzu.

AMD Link bietet aktuell noch wenige Optionen

Viel einstellen kann man aktuell beim AMD Link nicht, denn es gibt nur drei Bereiche. Kompatible Spiele sollte die App automatisch erfassen. Es gibt Bereiche für die Verbindungsaufnahme, das Starten der PC-Spiele bzw. des Streams und eine Media Section, unter welcher sich etwa abgespeicherte Gameplay-Videos aufrufen lassen.

AMD Link ab sofort für Android TV und Apple tvOS

Wer eine AMD Radeon in seinem PC verbaut hat und zusätzlich ein Gerät mit Android TV oder aber Apple tvOS verwendet, kann sich den AMD Link ja einmal ansehen. Die App für tvOS findet sich hier, während hier die Variante für Android TV zu finden ist.

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Rundfunkbeitrag: Diskussionen auch in anderen Ländern

Der aktuelle Rundfunkbeitrag ist immer wieder Gegenstand kritischer Diskussionen. Während die öffentlich-rechtlichen Sender sich als essentiell für die Demokratie betrachten, gibt es Gegenstimmen, welche gerade undemoktratische Strukturen bemängeln. Doch nicht nur in Deutschland läuft die Diskussion über staatliche Programme.

ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Co. wünsche sich ab 2021 einen höheren Beitrag. Dass die öffentlich-rechtlichen Anbieter es nicht so mit dem Sparen haben, ist einerseits bekannt. Andererseits könnte man anführen, dass die Kosten durch die Inflation steigen. Die ganze Sache ist ein zweischneidiges Schwert, da (bis auf wenige Ausnahmen wie Hartz-IV-Empfänger) jeder Haushalt den Beitrag mitfinanzieren muss – ob das Programm nun genutzt wird oder nicht. So hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk mittlerweile ein Relevanz-Problem.

Denn gerade Jugendliche und junge Erwachsen wenden sich immer stärker vom linearen Fernsehen ab und der öffentlich-rechtliche Rundfunk macht ein Programm, das an ihnen vorbeigeht. Als Gegenmaßnahme leisten sich die Sender ein immer umfangreicheres Online-Angebot, das auch auf kommerziellen Plattformen wie YouTube stattfindet. Wie man das bewertet, muss jeder selbst entscheiden.

Doch nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern gibt es öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen. In Norwegen wurde mittlerweile beschlossen, dass das Angebot in Zukunft direkt über Steuern finanzier wird. In der Schweiz wiederum sinkt der Rundfunkbeitrag stark, statt, wie voraussichtlich in Deutschland, zu steigen. In Österreich wiederum stand der ORF schon fast vor dem Aus bzw. einer enormen Verkleinerung. Durch den Bruch der Regierung, werden die Karten dort aber nun neu gemischt.

Öffentlich-rechtliches Programm muss sich fortwährend rechtfertigen

Auch in Frankreich stehen Umstellungen an, denn man will sich die britische BBC zum Vorbild nehmen. So operieren bei unseren Nachbarn France Télévisions und die Hörfunksender von Radio France noch separat, man will sie aber wohl unter ein Dach bugsieren. Auch in Frankreich ist der Rundfunkbeitrag dabei aber deutlich niedriger als in Deutschland. Im Herbst 2019 soll dort ein Reformvorschlag diskutiert werden.

In Italien steht der staatliche Rundfunk Rai stark in der Kritik, da die rechtspopulistische Regierung dort immer stärker die Fäden zieht. In Großbritannien wiederum steht die BBC für Qualität und gilt europaweit eher als positives Beispiel, zumindest was die produzierten Inhalte betrifft – und das obwohl die jährlichen Gebühren ebenfalls niedriger sind als in Deutschland (ca. 172 Euro im Jahr pro Haushalt ab 2020).

In Dänemark steht aktuell ebenfalls eine Umstellung an: Statt mit einer Haushaltsabgabe will man den Rundfunk zukünftig über Steuern finanzieren. Das neue Finanzierungsmodell soll ab 2021 / 2022 gelten. In Norwegen will man schon zum Jahreswechsel 2019 / 2020 ans Werk gehen und auf die Finanzierung des NRK mit Steuergeldern umstellen. In Norwegen lagen die Gebühren sogar höher als in Deutschland und bei mehr als 300 Euro pro Haushalt im Jahr. Die neue Steuer soll bei 170 Euro pro Person liegen und ab dem 18. Lebensjahr gelten.

HARD POWDER 4K Blu-ray im Test: Harter Kerl – mäßiger Film

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Inhalt (70%)

2014 brachte der norwegische Regisseur Hans Petter Moland mit der schwarzen Komödie „Einer nach dem anderen“ einen ziemlich bösen Rache-Actioner ins Kino gebracht, dem schnell ein kleines Kult-Label anhaftete. Wie es so oft geschieht, wird auch Amerika auf solche Filme aufmerksam und denkt darüber nach, sie für das eigene Publikum neu aufzubereiten. Dies durfte nun Moland selbst mit einem etwas größeren Budget und geballter Starpower gleich selbst tun.

Leider wurde der Start des Films von einer als rassistisch gebrandmarkten Äußerung Neesons überschattet, die er während eines Interviews mit der britischen Independent tätigte. Außerdem gab es Ressentiments der Kinogänger gegenüber der von Neeson dargestellten Rolle, die viele als abgeklatscht empfanden. Immerhin hatte der Darsteller durch seine 96-Hours-Filme immer wieder in ähnlich gelagerten Filmen agiert. Doch wer Hard Powder dann doch eine Chance gibt, der wird bald merken, dass hier zwei Dinge komplett anders sind:

Nels nimmt seine Feinde ins Visier

Zum einen ist die Story durchzogen von schwarzem Humor, der vor allem durch sarkastische Sprüche und eben solche Tötungen zum Tragen kommt. Der Tenor ist komplett anders als in den drei Taken-Filmen. Das machen schon Szenen deutlich wie jene in der Leichenhalle, während des Hochpumpens der Liege – typisch trockener skandinavischer Humor.

Zum anderen ist die Geschichte hier komplexer angelegt. Denn es bleibt nicht bei der simplen Rache, die durch das auslösende Ereignis ihren (moralisch scheinbar gerechtfertigten) Gang nimmt und bis zum Ende nicht hinterfragt wird. In Hard Powder hat der Vergeltungs-Feldzug des Nels Coxman Konsequenzen. Und die verschweigt der Film bei allen schwarzhumorigen Einlagen nicht. Coxman, der seine Emotionen nach dem Verlust des Sohnes nicht ausdrücken kann, sucht sein Heil darin, den Verantwortlichen zur Strecke zu bringen – eine komplett andere Reaktion als jene seiner Frau. Und eine, die nicht nur seine eigene Familie (oder was davon übrig ist) zerstören und beeinflussen wird.

Ohnehin ist es erstaunlich, dass man hier vor allem auch die innerfamiliären Dynamiken des Bösewichts beleuchtet. Das Geschehen ist viel öfter bei Viking und dessen Erziehungsproblemen mit dem eigenen Filius als bei Nels und seiner Frau Grace. Weil Tom Bateman den Trevor schön fies gibt und dessen Verzweiflung ob Sorgerechts- und Ernährungsfragen für Lacher sorgt, ist das aber kein Schaden – im Gegenteil.

Viking liest seinem Sohn die Leviten

Obendrauf agiert Domenick Lombardozzi als Vikings rechte Hand „Mustang“ fernab von sonstigen Klischees entsprechender zweiter Männer in der Reihe der Schergen. Und Emmy Rossum (Shameless) gibt eine herrlich prinzipientreue Polizistin ab, die sich gerne mal mit dem erfahrenen und SEHR liberalen Kollegen „Gip“ rauft. Darstellerisch ist also schon mal alles im Lot und der Sarkasmus sitzt an den meisten Stellen pointiert. Außerdem ist das Setting klasse. Gedreht in den kanadischen Rockies kann man sich an den idyllischen Landschaften verschneiter Berge kaum satt sehen. Auch die Schneisen, die Coxman mit dem Schneepflug in die Landschaft schlägt, sind beeindruckend.

Was Hard Powder am Ende etwas fehlt, ist Tempo. Ab und an wirkt der Film etwas redselig und lässt das Pacing vermissen. Bis die unglücklichen Verquickungen zum Chaos führen und das Tempo etwas forciert wird, vergeht relativ viel Zeit. Zeit, die „nur“ mit den drei ersten Rache-Akten von Nels gefüllt wird. Die fallen zwar durchaus originell aus und scheuen auch nicht vor deutlichem Einsatz von Blut zurück, doch insgesamt hätte gerade die erste Stunde etwas mehr Straffung vertragen.

Bildqualität (75%)

Hard Powder wurde digital aufgenommen und lieferte am Ausgang 3.4K, was am Ende einer Auflösung von immerhin ~7.5 Mio. Pixeln entspricht. Nachdem zunächst angenommen wurde, dass das Ganze über ein 2K DI gemastert wurde, lauten die jüngeren Informationen auf ein 4K DI, was den Film zu einem (fast) nativen 4K-Werk werden lässt.
Gesichert kann gesagt werden, dass ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision den Weg auf die Disk gefunden haben.

In dunklen Szenen schwächelt die UHD leider

Gegenüber der Blu-ray fällt der augenscheinliche Unterschied indes sehr gering aus. Gerade in Sachen Color Grading und Bilddynamik kann sich die UHD nicht absetzen. Tatsächlich ist die UHD – sowohl per HDR10 als auch per Dolby Vision – in den dunklen Szenen flacher als die Blu-ray, der Schwarzwert ist schlechter. Erst wenn Helligkeit dazu kommt, wirkt die Kontrastierung etwas dynamischer. Auffällig ist das geringere Korn und damit das einhergehende weniger stark ausgeprägte Farbrauschen in den dunklen Disko-Szenen. Hier ist die UHD tatsächlich besser. Dazu wirkt sie farblich eine Spur neutraler und liefert etwas gebräuntere Gesichter. Die Differenz zwischen HDR10 und Dolby Vision ist hier allerdings fast vernachlässigenswert. Dolby Vision kann sich gegenüber HDR10 nur geringfügig absetzen und hebt Kontraste in mittleren Helligkeiten ein wenig an.

Tonqualität (75%)

Studiocanal ist mal wieder vorbildlich und bereitet schon die Blu-ray mit einem deutschen und englischen Atmos-Soundtrack auf, den die UHD ebenso liefert. Von Beginn an gefällt für beide Sprachfassungen die Dynamik während der Filmmusik-Sequenzen. Der von feinen Geräuschen und druckvollen elektronischen Beats gleichermaßen durchsetzte Score schiebt ordentlich über Subwoofer und Hauptlautsprecher, lässt aber genug Raum für hoch aufgelöste Klänge am oberen Frequenzspektrum. Prägnant gelingen auch die Schüsse, die trocken und druckvoll den Weg ins Heimkino finden.

Nels lässt es knallen

Lauschen wir der oberen Ebene mal etwas konzentrierter zu, so wird diese erstmals aktiv, wenn Nels seine Rede vor Publikum hält und direkt danach das Flugzeug über die Köpfe hinweg fliegt – ein immer wieder gern genommener Soundeffekt. Und zwar einer, der auch nach etwas über 30 und 45 Minuten noch einmal gehört wird. Außerdem gibt es etwas Atmosphäre in der Disko sowie ein hörbares Piepen bei der Fahrt mit Speedo im Aufzug. Zwischendurch bleibt es von oben aber absolut still, da schlicht kein Anlass für 3D-Sounds besteht. Zudem hat man auf die Beimischung des Soundtracks verzichtet, sodass die Heights wirklich ausnahmslos für die wenigen dedizierten Höhen-Effekte genutzt werden – wie beispielsweise dem aufschlagenden Paragliding-Schirm, der zudem hervorragend ausgefadet wird und nicht einfach schlagartig von den Heights auf die untere Ebene übergeben wird.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (40%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (50%)

Im Bonusmaterial von Hard Powder finden sich fünf geschnittene Szenen sowie je ein entspanntes Interview mit Liam Neeson und eins mit Regisseur Hans Petter Moland Das Featurette „Willkommen in Kehoe“ läuft dann knapp eine halbe Stunde, schaut hinter die Kulissen des kalten Drehs und erzählt auch, wie es für die teils gleichen Mitarbeiter des Originalfilms war, den „gleichen“ Film noch einmal zu drehen.

Gesamtbewertung Hard Powder  (73%)

Hard Powder ist von den bisherigen Rache-Filmen des Liam Neeson der ungewöhnlichste und lockerste. Das Tempo hätte allerdings durchweg höher sein dürfen. Action-Szenen sind rar gesät und werden vom außergewöhnlich guten Schauspiel aller Figuren dominiert.
Die UHD punktet mit dem nochmals etwas detaillierteren Bild, das sich allerdings in Sachen Bilddynamik und Color Grading kaum von der Blu-ray absetzen kann und beim Schwarzwert den Kürzeren zieht.

Der Atmos-Sound liefert dazu über die reguläre Ebene eine überzeugende und dynamische Vorstellung ab und wird um ein paar dedizierte und korrekt gesetzte 3D-Sounds ergänzt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 11. Juli 2019 Review am: 14. Juli 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 119 Minuten
Filmstudio: Studiocanal Home FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Hard Powder Trailer:

Deutsche Telekom verteilt Update für MagentaTV an den Media Receivern 401/201 und 601

Die Deutsche Telekom verteilt aktuell Updates für seine Media Receiver 401/201 und 601 mit MagentaTV. So bringt die neue Firmware viele lang erwartete Neuerungen mit sich. Dazu zählt beispielsweise HDMI CEC.

Besitzer eines in Frage kommenden Receivers erhalten die Aktualisierung je nach Einstellung automatisch, denn die Media Receiver können die neue Firmware selbst im Standby-Modus beziehen und ohne weitere Mitteilungen installieren. Wer prüfen möchte, ob das Update bereits installiert wurde, findet die Informationen in folgendem Bereich: Einstellungen> Geräte & System> Systeminformationen> System.

Dort sollte nach der Aktualisierung folgende Software-Version prangen: ACN G4 13.1.61.2 Build #1. Bei der UI-Version sollte es sich um 2.62.7834 handeln. Was ist neu? Unter anderem lassen sich die drei Farbtasten der Fernbedienung nun frei mit Direktzugriffen belegen. So lässt sich beispielsweise die Megathek direkt auf eine Taste bugsieren. Nur die rote Taste bleibt vorbelegt. Zu finden sind die Optionen unter Einstellungen> Geräte & System> Farbtasten.

MagentaTV nun mit HDMI CEC

Außerdem unterstützen die Receiver 401/201 und 601 nun HDMI CEC. Das Feature dürfte unseren Lesern allseits bekannt sein. Es ermöglicht es, beispielsweise die Media Receiver und den Fernseher mit nur einem Tastendruck auszuschalten. Die Funktion muss nicht nur in den Receivern, sondern auch am jeweiligen TV aktiviert sein. Je nach Hersteller variiert dabei die Namensgebung. Sony bezeichnet HDMI CEC etwa als Bravia Sync, bei Samsung spricht man von Anynet+ und bei LG heißt das ganze Simplink.

Weitere Überarbeitungen für den EPG und die Suche

Zusätzlich hat die Deutsche Telekom das Abspielmenü überarbeitet und bündelt nun dort die Funktionen Teletext, Neu starten (Restart), Details, Aufnehmen, Timeshift und weitere Optionen. Öffnen lässt sich das Menü über die OK-Taste.

Der EPG wurde bei MagentaTV überarbeitet

Beim EPG, also der Programmübersicht, gibt es nun die neue Möglichkeit mit den Pfeiltasten vollständig durch die Inhalte zu navigieren. Zudem kann man in der Zeitleiste die Tage Vor- und Zurückblättern. Außerdem wurde die Suche verfeinert und die Funktionen von Zurück- und Exit-Taste angepasst. Die Zurück-Taste führt nun immer einen Schritt zurück in der Navigation. Die Exit-Taste führt wiederum direkt zum Live-TV, wenn man sich vorher in Aufnahmen oder Videos befindet.

Nur noch 2 Tage bis zum größten PRIME DAY aller Zeiten

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Bald ist es soweit! In zwei Tagen startet der Amazon Prime Day. Ganze 48 Stunden läuft das Schnäppchen-Karussell. Wir zeigen euch, welche Angebote bereits jetzt eure Aufmerksamkeit benötigen!

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Wer kann mitmachen?

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LG behebt Probleme des OLED65C9 mit der Xbox One

LG hat endlich ein Problem behoben, das in Kombination mit dem OLED65C9 TV sowie der Spielekonsole Xbox One S bzw. Xbox One X aufgetreten ist. So waren beide Konsolen bisher am OLED-TV von LG nur eingeschränkt benutzbar.

So hatte es Probleme gegeben das Bild der Xbox One S und der Xbox One X einwandfrei mit dem LG OLED65C9 TV zu synchronisieren. Dies betraf in erster Linie den Gaming-Modus, der aber natürlich gerade für die Verwendung mit den Konsolen ausgelegt ist. Denn im Gaming-Modus arbeitet alles auf einen möglichst niedrigen Input-Lag hin.

Allerdings funktionierte das Spielchen im wahrsten Sinne des Wortes am LG OLED65C9 TV nicht korrekt, denn das Bild flackerte bei Besitzern. Seltsamerweise trat das Problem nur in Kombination mit den beiden genannten Microsoft-Konsolen auf. Die Sony PlayStation 4 und PlayStation 4 Pro funktionierten in Kombination mit dem OLED wiederum fehlerfrei.

Entsprechend ließ sich das Problem auf den Auto Low Latency Modus (ALLM) und die Variable Refresh Rate (VRR) zurückführen, zwei Features, welche die Plattform von Microsoft unterstützt. Kurioserweise traten die Bugs allerdings auf Messen nicht auf, sondern zeigten sich erst bei Anwendern im Wohnzimmer. So rechneten Betroffene zunächst damit, vielleicht Einzelfälle darzustellen.

LG hat das Problem bestätigt und mit einer neuen Firmware behoben

LG hat das Problem des OLED65C9 TV aber mittlerweile bestätigt und verteilt aktuell eine neue Firmware. um es zu beheben. Mittlerweile berichten Nutzer dann auch, dass die Aktualisierung funktioniere und der Fernseher danach tatsächlich ohne störendes Flackern in Kombination mit den Xbox One S und Xbox One X nutzbar sei.

Nun funktioniert also der Gaming-Modus mit HDR, ALLM und VRR problemlos. Es heißt, dass eventuell noch andere OLED-TVs von dem Bug betroffen gewesen sein sollen. Besitzt ihr also einen aktuellen OLED-Fernseher von OLED und hattet Probleme mit der Xbox One S / Xbox One X, dann haltet unbedingt nach der neuen Firmware Ausschau. In Europa sollte es sich, zumindest am OLED65C9 TV, um die die Firmware 03.50.34 handeln.

Dolby Vision und HDR10+ für Fernsehübertragungen: DVB aktualisiert Spezifikationen

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Lineare Fernsehprogramme könnten bald von dynamischen HDR-Standards wie Dolby Vision oder HDR10+ profitieren. Die DVB (Digital Video Broadcasting) hat entsprechende Anpassungen an ihren audiovisuellen Codec-Spezifikationen vorgenommen. 

Damit im linearen Fernsehen alles seine geregelten Bahnen läuft, gibt es Standards und Verfahren, an die sich alle „Mitspieler“ halten müssen. Lineares Fernsehen in Europa wird zum größten Teil über standardisierte Übertragungsverfahren wie DVB-S2 (Satellit), DVB-T2 HD (Antenne) oder DVB-C (Kabel) übertragen. Qualitativ hinken diese Systeme der Medien- und Streaming-Konkurrenz hinterher. Die DVB schafft es jedoch so langsam aufzuschließen und bieten den Partnern zumindest in der Theorie die Möglichkeit hochwertige Bild- & Audiostreams über das Fernsehprogramm zu verteilen.

Dolby Vision, HDR10+ & SL-HDR2

Mit der vom Lenkungsausschuss in Genf abgesegneten geänderten Fassung der audiovisuellen Codec-Spezifikationen, sollen nun auch dynamische HDR Formate wie Dolby Vision oder HDR10+ verarbeitet werden können. Ein drittes, weniger bekanntes Mapping-Verfahren von Philips & Technicolor, SL-HDR2, ist ebenfalls bei der Änderung berücksichtigt worden. Das dynamische HDR-Mapping soll Content-Lieferanten und Gerätehersteller die Möglichkeit geben, Videoinhalte so anzupassen, damit die beabsichtigte Darstellung so genau wie möglich innerhalb einer Referenzumgebung abgebildet werden kann. Die dynamischen Metadaten sollen über Dynamic Mapping Information (DMI) im Bitstream der HDR-Videos untergebracht werden. TV-Geräte, die diese Standards nicht unterstützen, würden somit auf HLG-HDR oder ein reguläres SDR-Signal zurückgreifen.

Sorgt dank dynamischen Metadaten für eine bessere Bilddarstellung: Dolby Vision
Sorgt dank dynamischen Metadaten für eine bessere Bilddarstellung: Dolby Vision

Dynamisches, lineares Fernsehen

Kurz gesagt: TV-Inhalte können bald noch besser aussehen, sollten alle Parteien mitziehen. Die Bildqualität im Fernsehen hat sich in den letzten Jahren sicherlich verbessert, es gibt aber noch Luft nach oben. TV-Übertragungen in 4K UHD Qualität in Kombination mit statischen HDR-Metadaten (HLG – Hybrid-Log Gamma) geben uns bereits einen Vorgeschmack auf das, was möglich ist. Mit den dynamischen Metadaten von Dolby Vision und HDR10+ könnten die Helligkeitswerte einzelner Sequenzen oder Bilder angepasst und so eine noch bessere Bilddarstellung ermöglicht werden.

Ob und wann, die Senderanstalten und Hersteller die Vorteile des überarbeiteten Standards nutzen werden, steht noch in den Sternen. Man darf gerne von Blockbustern und TV-Premieren in bester UHD-Qualität und Dolby Vision träumen. Wir sollten jedoch nicht enttäuscht sein, sollte sich in diesem Gebiet erst einmal nicht viel verändern.

Über 600 Filme für je nur 99 Cent ausleihen! (Nur für Prime Mitglieder)

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Amazon startet eine Mega-Entertainment-Aktion, drei Tage vor dem Start des PRIME DAY. Über 600 Filme auf Amazon Prime Video können für je nur 99 Cent ausgeliehen werden! Nur für Prime Mitglieder!

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Von Komödien wie „25 km/h“ oder „Sauerkrautkoma“ über animierte Superhelden-Action wie „Spider-Man: A New Universe“ bis hin zu beliebten Disney/Marvel Filmen. In dieser Auswahl sollte so ziemlich jeder etwas finden.

Wie immer unser Tipp: Die Wiedergabe der Filme muss nicht sofort gestartet werden. Innerhalb von 30 Tagen, muss die Wiedergabe erfolgen. Sobald der Titel einmalig gestartet wurde, kann dieser innerhalb der nächste 48 Stunden so oft angesehen werden wie man möchte. Ergo sollte man sich etwas durch die Seiten klicken und sich für die nächsten 30 Tage bevorraten. Das nächste Sommergewitter kommt bestimmt und dann ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn ein digitaler Zeitvertreib bereit steht!

Weitere noch laufende Countdown-Aktionen:

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HU85LS: Premiere des neuen 4K Kurzdistanz-Laser-Projektors mit HDR (IFA IMB)

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LG Electronics hatte zu unserer Freude einen Aussteller des neuen CineBeam HU85LS 4K HDR Projektors auf dem IFA Innovations Media Briefing (IMB) mit dabei. Detaillierte Infos, Bilder sowie ein Video zum HU85LS findest du hier!

Viele Neuheiten gab es auf dem IFA IMG leider nicht zu bestaunen. Die Highlights der laufenden Jahres haben wir euch ja bereits in den letzten Monaten vorgestellt. Umso schöner, wenn man einen „Neuling“ zwischen den bekannten Displays entdeckt. So konnten wir erstmals den HU85LS 4K HDR Projektor etwas genauer unter die Lupe nehmen. Der Neuzugang innerhalb der CineBeam-Serie ist bereits der zweite Versuch, einen 4K Projektor am Markt zu platzieren. Während die HU80KSW bzw. HU80KG (mit Streaming Apps) Modelle einen flexiblen Einsatz ermöglicht haben, setzt LG beim HU85LS wieder voll auf Bildqualität!

HU85LS Ansprechendes Design

Wir können gleich einmal beruhigen. LG nutzt nicht die „alte Technik“ der vergleichbaren HU80xx-Modelle und fügt diese in einem neuen Chassis zusammen. Der koreanische Hersteller verspricht, zumindest auf dem Papier, teils deutliche Verbesserungen. Jedoch wollen wir uns erst einmal den Design des Gerätes widmen. So ein bisschen erinnert der HU85LS an den Sony VPL-VZ1000. Wir können auch Anleihen vom LSPX-W1S erkennen. Wir haben auf jeden Fall den Eindruck, dass sich der Neuzugang in so ziemlich jedes Interieur passt. Die Bauweise verlangt nach einem TV-Möbel oder zumindest einer erhöhten Unterlage. Die Maße des Gerätes betragen (BxHxT) 680 x 128 x 347 mm. Zu der Bautiefe von rund 35 cm sollte man noch ca 10-15 cm dazu zählen. Einen solchen Abstand benötigt das Gerät zur Projektionsfläche. Ein schmales TV Möbel reicht hier somit nicht aus.

HU85LS Akustikstoff Lautsprecher
Hinter dem Akustikstoff des HU85LS verstecken sich zwei Front-Facing Lautsprecher mit je 5 Watt Leistung

Hat der HU85LS einmal seinen Platz gefunden, kann das Gerät seinen „High-End-Vibe“ versprühen. An dein Seiten befinden sich die Lüftungsschlitze, die Front ist mit Akustikstoff überzogen, hinter dem sich zwei 5 Watt Lautsprecher verbergen. Auf der Oberseite haben wir eine Öffnung durch die Laser-Projektion an die Leinwand geworfen wird, zusätzlich ein hinter einer Klappe verstecktes Rad der einen kleinen Zoom ermöglicht. Dieser ist in unseren Augen aber lediglich für feine Korrekturen ausgelegt. Die grobe Anpassung an die Projektionsfläche muss durch die Positionierung des HU85LS erfolgen. Zusätzliche Möglichkeiten für Zoom oder vertikales, horizontales Shifting gibt es leider nicht.

4K Auflösung dank XPR-Shifting

Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass es sich beim HU85LS nicht um einen 4K Projektor mit nativer 4K Ultra HD Verarbeitung handelt. Die Verarbeitung der eingehenden Videosignale erfolgt in 4K, der Chipsatz hat aber nur Full-HD Auflösung. Das native 4K Bild auf der Leinwand (3.840 x 2.160) wird mittels XPR-Shifting, also den zweifachen diagonalen Versatz der Chipsatzes, erreicht. Damit positioniert sich das Gerät genau zwischen Full-HD und nativem 4K Projektor. Der Detailgrad nimmt auf jeden Fall zu, an eine native Darstellung wie sie von Sony oder JVC geboten werden, kommt das Gerät nicht heran. Verarbeitet werden können übrigens 4K/60p Signale mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und HLG). Dolby Vision wird nicht unterstützt.

Oberseite HU85KS
Auf der Oberseite findet man die Öffnung für Projektion und ein Stellrad für den Zoom, welches sich hinter einer Abdeckung versteckt

Drei Laser – kein Farbrad

Von der Konkurrenz hebt sich der Projektor vor allem durch seine Lichtquelle ab. Im CineBeam HU85LS sind drei Laser verbaut, zwei blaue und ein roter. Vor einem der blauen Laser ist ein grüner Farbfilter installiert, somit erhält man ein RGB-Laserlicht, ganz ohne Farbrad. Bedeutet auch, der Regenbogen-Effekt, der bei den HU80xx Modellen auftreten konnte, ist Geschichte. Die neue konzipierte Lichtquelle hat aber noch andere Vorteile. Die maximale Helligkeit erhöht sich auf 2.700 ANSI-Lumen (Vergleichbare Modelle 2.500 ANSI-Lumen) und der Kontrast (der Wert wird wohl dynamisch sein) steigt auf 2.000.000:1. Das ist mal eine Ansage! Mit dem erhöhten Kontrastwert müsste somit auch eine Verbesserung des Schwarzwertes eingehen, was ein Manko der portable Laser-Projektoren von LG Electronics war. Auf der Haben-Seite dürfen dagegen die lange Laufzeit von rund 20.000 Betriebsstunden notieren. In diesem Zeitraum verspricht LG konstante Darstellungen mit voller Helligkeit und kompletten rec.709 Farbumfang. Mit an Bord (und für uns schon Voraussetzung) die TruMotion Zwischenbildberechnung für Full-HD und 4K Inhalte auf bis zu 60Hz und eine automatische Trapezkorrektur, die jetzt sogar mit 12 Punkten abgleicht! Bedeutet aufstellen, einschalten und gleich ein grades, optimales Bild erhalten.

100 Zoll Diagonale aus 10cm Entfernung

Aus rund 10cm Entfernung (genau genommen 9,8 cm, gemessen von der hinteren Kante) zaubert der HU85LS ein 16:9 Bild mit 100 Zoll, also 2.54 Metern in der Diagonale, auf die Leinwand. Eine maximale Diagonale von 120 Zoll (3.05 Meter) schafft man mit ca. 18 cm Abstand. Das ist ganz schön stattlich, setzt jedoch ein gewisse Planung voraus. Da die Stände auf dem IFA IMB sehr kompakt gehalten wurden, war es uns auch nicht möglich, das komplette Bild und dessen Qualität beurteilen zu können. Dafür waren die Räume auch nicht optimal abgedunkelt, bzw. keine Leinwand installiert.

HDMI 2.0 und webOS

LG stattet seinen Kurzdistanz-Projektor mit seiner hauseigenen webOS Nutzeroberfläche aus. Das „S“ in der Modellbezeichnung HU85LS soll für „Smart“ stehen. Streaming-Applikationen wie Netflix, Youtube, Prime Video etc. sind bereits vorinstalliert. Um die Streaming-Apps nutzen zu können, verbindet man den 4K Projektor via WiFi oder Ethernet-Anschluss mit dem Internet. Auf der Rückseite des Gerätes finden wir neben einem Anschluss für den Netzstecker noch zwei HDMI 2.0b Anschlüsse, zwei USB 3.0 Anschlüsse und einen USB-C Port vor. Über den optisch-digitalen S/PDIF Ausgang lässt sich der Sound auch an eine Surround-Anlage ausspielen. Die Satelliten-Tuner auf dem Bild muss man sich wegdenken, diese stehen nur in der US-Version zur Verfügung (leider). Externe Geräte wie Kopfhörer oder Soundbars lassen sich via Bluetooth mit dem HU85LS verbinden.

Zuletzt wäre noch die Fernbedienung zu erwähnen. Es handelte sich noch um einen „Prototyp“. Die Airmouse-Funktion war wie immer gut, zusätzliche Tasten für Netflix und Prime Video bringen einen schneller zum gewünschten Content. Zudem sollen die Tasten in der finalen Version leuchten. Was bei einer Fernbedienung für einen Projektor in unseren Augen immer Sinn ergibt, da man die Umgebung meist komplett abdunkelt.

HU85LS Anschlüsse
Zwei HDMI 2.0b Anschlsse, zwei USB-Slots sowie ein USB-C Port, digital optischer S/PDIF und Ethernet. Die Sat-Tuner sind nur in der US-Version verbaut

Preis und Verfügbarkeit HU85LS

Leider gibt es noch keine Angaben zum Preis und der Verfügbarkeit des HU85LS, zumindest keine fixierten. Die koreanische Zentrale hat sich angeblich einen Preis von rund 6.000 Euro vorgestellt. Viel zu überzogen, werden sicherlich auch die deutschen Kollegen denken. Hier ist das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen. Jedoch soll das neue Modell auf jeden Fall noch in diesem Jahr in den Fachhandel gelangen. Unser Tipp fällt hier ganz klar auf die wichtigen Monate Oktober/November.

Highlight-Features:

  • 4K Ultra HD Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte) dank XPR-Shifting
  • 90 – 120 Zoll Bilddiagonale (Distanz zur Leinwand 5 – 18 cm)
  • Duale Laser-Technologie sorgt für einen Kontrast von 2.000.000:1
  • 20.000 Stunden Lebensdauer auf die Laser-Lichtquelle
  • Maximale Helligkeit: 2.700 ANSI Lumen
  • Unterstützt 4K/60p Signale mit HDR10 & HLG
  • Komplette Abdeckung des rec.709 Farbraums
  • TrueMotion Zwischenbildberechnung (auch für 4K Inhalte)
  • 12-Punkt Trapez-Autokorrektur
  • webOS Betriebssystem mit LG ThinQ (inkl. Google Assistant)
  • Wireless Screen Share bringt Content von mobilen Geräten auf den HU85LS
  • Bluetooth Soundausgabe auf Kopfhörer und/oder Soundbars.