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Marantz: Firmware-Update bringt IMAX Enhanced auf vier AV-Receiver

IMAX Enhanced ist aktuell nur auf wenigen Heimkino-Geräten verfügbar. Auf der CES 2019 rührten aber immerhin schon einige Anbieter dafür die Werbetrommel. Nun erreicht IMAX Enhanced im Zuge eines Firmware-Updates außerdem vier AV-Receiver des Herstellers Marantz.

IMAX Enhanced wurde im September 2018 vorgestellt. Zunächst blieb das Programm recht vage. Im Wesentlichen will man Heimkino-Hardware zertifizieren, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen soll. Partner sind neben Marantz für IMAX Enhanced bereits Sony Electronics, Sony Pictures, Paramount Pictures und Sound United (Denon, Marantz, etc.).

Marantz hatten schon kurz nach der ersten Vorstellung von IMAX Enhanced angekündigt, welche AV-Receiver des Unternehmens ein Firmware-Update zur Unterstützung erhalten sollten. Der SR7013 etwa, ein 9.2-Kanal-AV-Receiver, wurde von Anfang an exzessiv mit IMAX Enhanced beworben. Jetzt ist es dann auch endlich soweit und Marantz verteilt die neue Firmware. Sie steht nicht nur für den erwähnten SR7013 zur Verfügung, sondern auch für drei weitere Modelle.

Der High-End-AV-Receiver SR7013 von Marantz
Der High-End-AV-Receiver SR7013 von Marantz

So versorgt Marantz aktuell insgesamt die vier Modelle SR6013, SR7013, SR8012 und AV7705 mit einem Firmware-Update, das dann IMAX Enhanced für die Receiver liefert.  Der AV8805 erhielt IMAX Enhanced bereits im Oktober 2018.

IMAX Enhanced breitet sich nur langsam aus

Marantz merkt an, dass die neue Firmware allerdings am Receiver-Flaggschiff anderweitige Vorzüge biete: „Mit dem heutigen Firmware-Update werden für das Flaggschiff zusätzliche Audio Settings bereitgestellt (Hochpassfilter, Tiefpassfilter, Subwoofer-Modus).“ Marantz bleibt seinem Versprechen demnach treu und versorgt seine Receiver wie geplant mit den angekündigten Updates. IMAX Enhanced hat aber dennoch noch einen weiten Weg vor sich, um Partner und Kunden zu überzeugen.

Der AV8805 ist Marantz bislang stärkster 13.2 AV-Vorverstärker
Der AV8805 ist Marantz bislang stärkster 13.2 AV-Vorverstärker

Marantz prescht zwar als Partner nach vorne, doch für Kunden ist immer noch nicht glasklar greifbar, welche Vorteile IMAX Enhanced mit sich bringen soll. Man verspricht zwar bei TVs ein besseres Bild und bei Receivern glasklaren Klang, transparent sind aber weder die Gütekriterien noch die Auswirkungen. Deswegen fällt es auch uns aktuell schwer in IMAX Enhanced ein wirkliches Kriterium für den Kauf zu sehen.

Firmware-Updates herunterladen:

QLED & OLED ab 1.149 Euro im neuen MediaMarkt-Flyer + Blu-ray Angebote

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Im neuen Flyer von MediaMarkt.de gibt es unzählige Top-Angebote aus den Bereichen Unterhaltungselektronik und Technik. So gibt es z.B. QLED & OLED Fernseher mit 55 Zoll bereits ab 1.149 Euro! 

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Highlights TV, Audio & Film:

Teaser-Angebot:

 

Media Markt & Saturn in der Krise: Stehen große Elektromärkte vor dem Aus?

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Der Online-Handel hat rund um die Welt viel verändert. Und das bekommen nicht nur Ketten wie Karstadt zu spüren, sondern beispielsweise auch Media Markt und Saturn. Beide Elektrofachmärkte stecken in der Krise, denn die fetten Jahre sind für sie vorbei.

Karstadt hat es schon zu spüren bekommen: Alte Konzepte von großen, physischen Märkten mit breitem Sortiment gehen im neuen Jahrtausend oftmals nicht mehr auf. Zu schnell vergleichen potentielle Kunden etwa die Preise online und schlagen dann doch bei einem Konkurrenten zu. Media Markt und Saturn blickt nun allerdings ebenfalls auf ein besonders schwaches Geschäftsjahr zurück.

Die Muttergesellschaft Ceconomy gesteht nun Probleme ein und sieht den Bedarf zu einem größeren Wandel. Schon in den letzten Jahren versuchte man deshalb den eigenen Online-Absatz über die Websites bzw. Online-Shops von Media Markt und Saturn auszubauen. Regelmäßige Aktionen sind dort ein Mittel, um Kunden zu locken. Auch andere Maßnahmen hat man entdeckt, etwa den Media Markt Club und die Saturn Card, um Kunden zu binden.

Aktueller MediaMarkt-Prospekt mit QLED & OLED TVs ab 1.149 Euro uvm. (Anzeige)

Gerade beim Kauf eines Fernsehers ist klar, warum viele Kunden lieber online zuschlagen. Da spielen nicht nur die Preise eine Rolle, sondern es ist bequemer per Mausklick zu bestellen und sich das Wunschgerät liefern zu lassen, als es im Markt mit Ach und Krach in den Kofferraum zu hieven. Laut dem Branchenmagazin Horizont habe die Marke Media Markt als Folge 73 % seines Markenwertes verloren. 2019 soll zunächst leider kaum Besserung bringen und könnte eher ein Jahr des Wandels werden.

Kundenfreundlichkeit soll noch stärker den Fokus bilden

Bei Ceconomy will man es sich nun auf die Fahnen schreiben, den Kunden noch stärker in den Fokus zu rücken. Klingt allerdings zunächst einmal sehr vage und eher selbstverständlich: Wer sonst, wenn nicht der Kunde, sollte bei einem Händler im Mittelpunkt stehen. Da müsste das Unternehmen also schon konkretere Pläne hegen, wenn man dem Abstellgleis entkommen möchte.

Auf Saturn.de zahlt man ab sofort keine Versandkosten

Sicherlich wird man auch versuchen die Online-Strategien von Media Markt und Saturn auszubauen, um in jenem Bereich anderen Plattformen wie eBay und Amazon den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auch da gibt es aber noch viel zu tun, denn aus eigener Erfahrung können wir von langen Lieferzeiten, kompliziertem Handling rund um Gutscheine und komplizierten Reklamationsprozessen berichten. Da ist die Konkurrenz von etwa Amazon deutlich kundenfreundlicher. Vielleicht will Ceconomy aber ja genau an diese Baustellen gehen?

Microsoft bestätigt Xbox Live für Apple iOS, Android und die Nintendo Switch

Microsoft hat über eine für die Games Developer Conference angesetzte Session bestätigt, dass der hauseigene Dienst Xbox Live weitere Plattformen erreichen wird. Dazu zählen laut den Beschreibungen der Redmonder Apple iOS, Android und sogar die Nintendo Switch.

Allerdings klingen die Pläne auch ein wenig verwirrend. So erklärt Microsoft, dass man anstrebe, dass Gamer unter anderem ihre Freundeslisten, Achievements, Clubs und Co. an möglichst vielen Plattformen abrufen können. Genau das ermöglichen aber beispielsweise schon die bereits verfügbaren Apps für Apple iOS, Android und Windows 10. Jedoch sind die Apps bei Anwendern nicht besonders beliebt, da Microsoft sie mehr schlecht als recht optimiert hat.

Insofern eröffnet sich die Frage, was genau Microsoft anders machen möchte. Microsoft gibt an, dass man gerne in den nächsten Jahren mit Xbox Live ca. 2 Mrd. potentielle Geräte erreichen möchte. Aktuell sei man auf rund 400 Mio. Gaming-Geräte beschränkt. Dank der Erweiterung von Xbox Live solle es möglich werden „Spieler über iOS, Android, die Switch und natürlich die Xbox und Spiele aus dem Microsoft Store für Windows-PCs miteinander zu verbinden„.

Wir vermuten, dass es Microsoft da in erster Linie darum gehen dürfte seinen kommenden Dienst für Game-Streaming vorzubereiten. Denn mit Project xCloud plant das Unternehmen plattformübergreifend Spiele als Stream anzubieten. Dadurch will man sich eine ganz neue Kundenbasis erschließen. Den Streaming-Dienst mit Xbox Live zu verknüpfen, das ist da natürlich mehr als nahe liegend.

Xbox Live soll plattformübergreifend Gamer vernetzen

Was man aber auch deutlich erkennt: Microsoft will Xbox Live dann in Zukunft für Apple iOS, Android und sogar die konkurrierende Nintendo Switch anbieten, von den Konsolen der Reihe Sony PlayStation ist aber nicht die Rede. Vermutlich hat Sony da als aktueller Marktführer im Konsolenmarkt auch schlichtweg kein Interesse an einer Kooperation mit dem Erzrivalen.

Xbox One X Project Scorpio Edition
Xbox One X Project Scorpio Edition: Microsofts aktuelle Spielekonsole

Entwickler dürften da wohl auf der Games Developer Conference (GDC) im März bereits nähere Informationen erhalten. Laut der Beschreibung der Session visiere Microsoft jedenfalls Game-Produzenten an und will jenen dabei helfen mit der Hilfe von Xbox Live geräteübergreifend möglichst viele Nutzer zu erreichen und sozial miteinander zu vernetzen.

Onkyo TX-SR393/SR494: Günstige AV-Receiver für 3D-Audio

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Onkyo nimmt mit dem TX-SR393 und TX-SR494 zwei neue AV-Receiver mit Dolby Atmos und DTS:X-Sound in ihr Portfolio auf. Die Modelle bieten eine gute Basis-Ausstattung zum günstigen Preis! 

Nicht jeder investiert gleich mehrere hundert oder tausend Euro in eine Heimkino-Anlage. Vor allem Neueinsteiger freunden sich gerne mit günstigen Einstiegs-Modellen mit dem Thema Surround und 3D-Klang an. Die neuen AV-Receiver von Onkyo sind zwei attraktive Modele in der Einstiegsklasse. Man kann sich zwischen 5.2-Kanal-Modell TX-SR393 mit 155 Watt pro Kanal oder dem 7.2-Kanal-Modell TX-SR494 mit 160 Watt je Kanal entscheiden. Je nach Modell ist damit ein 3D-Setup als 3.2.2-Kanal (TX-SR393) oder 5.2.2-Kanal-Lösung (TX-SR494) möglich. Unterstütz werden dabei die etablierten 3D-Formate Dolby Atmos und DTS:X. Auro 3D wird leider nicht unterstützt, ist in dieser Preisklasse aber sicherlich zu vernachlässigen. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Dolby Atmos & DTS:X-Upmixing

Dem Zuschauer soll ein einnehmendes Klangerlebnis in der Surround-Ebene sowie den Höhenkanälen geboten werden. Dafür wird aber nicht zwingend eine 3D-Soundquelle benötigt. „Traditionelle“ Stereo- und Surround-Audiospuren werden von den neuen Heimkino-Receivern mit den Dolby Surround & DTS NeuralX-Upmixing-Technologien auf 3D-Sound-Niveau gehoben. Diese Funktion lässt sich mit so ziemlich jedem Lautsprecher-Setup nutzen. Der Dolby Atmos Height Virtualizer, der ein 360° Klangerlebnis inkl. Höhenkanälen über Surround-Lautsprecher ermöglichen soll, steht dem TX-SR393 und TX-SR494 nach einem Firmware-Update zur Seite.

Den Onkyo TX-SR494 gibt es auch in einer silbernen Variante
Den Onkyo TX-SR494 gibt es auch in einer silbernen Variante

4K/60p mit HDR (inkl. Dolby Vision)

Der Käufer kann sich sicher sein, dass die neuen AV-Receiver von Onkyo alle wichtigen Formate und Standards unterstützen. So verarbeiten die vier HDMI-Eingänge 4K/60p Videosignale mit HDR (HDR10, Dolby Vision und HLG) im BT.2020 Farbraum mit 4:4:4 Farbunterabtastung. Der HDMI-Ausgang ist zudem ARC-fähig (Audio Return Channel). Auf der Rückseite findet man sogar einen USB-Anschluss vor, mit dem sich Streaming-Sticks, wie der Fire TV Stick 4K mit Strom versorgen lassen. Sehr hilfreich ist das OnScreen-Display, dass wertvolle Daten zu den dargestellten Inhalten liefert. Details wie HDR-Format, Videoauflösung, Bildrate oder Audiocodec werden in Echtzeit geprüft und angegeben. So kann man sich sicher sein, dass die ein- und ausgehenden Signale korrekt wiedergeben werden.

Der TX-SR494 hat zwei zusätzliche Anschlüsse für die Höhen-Lautsprecher (Height). Ansonsten unterscheidet sich das Anschluss-Panel nicht zum TX-SR393
Der TX-SR494 hat zwei zusätzliche Anschlüsse für die Höhen-Lautsprecher (Height). Ansonsten unterscheidet sich das Anschluss-Panel nicht zum TX-SR393

Um einen optimalen Klang zu gewährleisten, unterstützen die Onkyo TX-SR393 und TX-SR494 die AccuEQ Raumkalibrierung (Mikrofon im Lieferumfang enthalten). Lautsprecher werden anhand ihrer Größe und Entfernung zum Zuschauer optimal eingestellt – und das komplett automatisch. Mit der AccuReflex-Technologie lassen sich auch Dolby-Atmos-fähige Lautsprecher optimal einstellen.

Unterstützte Features & Standards der TX-SR393 & TX-SR494 AV-Receiver
Unterstützte Features & Standards der TX-SR393 & TX-SR494 AV-Receiver

Neue Features

Jetzt fragt man sich natürlich, wieso sollte man nicht zum Vorjahres-Modell greifen, die eine ähnliche Ausstattung mit sich bringen und ggf. noch ein paar Euro günstiger angeboten werden. Einer der Gründe ist der neue DSP-basierte Vocal Enhancer. So können die Sprachfrequenzen über die Fernbedienung erhöht oder gesenkt werden. Die Sprache lässt sich so in sekundenschnelle optimieren. Ein Line-Ausgang der Zone B kann Audiosignale inkl. HDMI und digitales Audio an eine Komponente mit analogem Cinch-Eingang weiterleiten. So lässt sich z.B. eine Audio-Anlage, ein Soundbar oder drahtlose Kopfhörer-Systeme zusätzlich mit Klang versorgen. Auf der Rückseite der Geräte findet man zudem nummerierte und illustrierte Diagramme wieder, um auch HiFi-Novizen den Einstieg zu erleichtern.

Die Fernbedienung der Onkyo AV-Receiver ist handlich und mit allen wichtigen Funktionen versehen
Die Fernbedienung der Onkyo AV-Receiver ist handlich und mit allen wichtigen Funktionen versehen

Auch für Musikliebhaber interessant

Zuletzt sollte man noch die Optionen für die Musikwiedergabe erwähnen. Diskrete Verstärker mit hoher Stromverfügbarkeit sollen einen detaillierten, kraftvollen Klang wiedergeben. Der TX-SR393 und TX-SR494 verarbeiten digitale und analoge Audiosignale. Kabelloses Musikstreaming über ein Smartphone, Tablet oder PC finden via Bluetooth ihren Weg auf die neuen AV-Receiver von Onkyo. Der Advanced Music Optimizer sorgt dafür, dass so viele Klanginformationen wie möglich von komprimierten Audiodateien wieder hergestellt werden.

Preisvergleich TX-SR393 & TX-SR494:

Preis & Verfügbarkeit:

Beide Modelle sind bereits ab Ende Februar 2019 im Handel erhältlich. Der TX-SR393 (5.2 / 155 Watt) kostet schlanke 399 Euro (UVP) während der TX-SR494 (7.2 / 160 Watt) mit 499 Euro (UVP) zu Buche schlägt. 

„10 BLU-RAYs für 50 EURO“-Aktion! Wählt aus über 1.500 Titeln

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Amazon.de ist immer noch mit der „10 BLU-RAYs für 50 EURO“-Aktion am Start. Man kann sich weiterhin aus 1.500 Titeln die besten heraussuchen, zum Preis von je nur 5 Euro! 

Hier geht es zur Aktion! (Klick hier)

Die Aktion ist immer noch gültig! Somit wird sich die Aktion wohl bis zum 10. Februar 2019 hinziehen.

„Grenzenlos“: Samsung zeigt 8K-Version von „The Wall“ mit 292 Zoll

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Samsung präsentiert auf der ISE 2019 mehrere Display-Lösungen in 8K, darunter auch eine 292 Zoll-Version von „The Wall“ mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten. Das Produkt soll noch in der ersten Jahreshälfte 2019 erscheinen.

Die Itegrated Systems Europe (ISE) ist eine Messe für professionelle AV-Installationen. Für private Heimanwender findet man eigentlich so gut wie nichts auf dem Messegelände. Einige Ankündigungen könnten jedoch irgendwann auch für uns relevant werden. So präsentiert Samsung neben ersten 8K QLED Werbedisplays auch eine riesige Version von „The Wall“. Das Display basiert auf Micro-LED-Modulen, die eine variable Bildschirmdiagonale von 73 bis 292 Zoll ermöglicht. Das auf der ISE vorgeführte Modell hat eine Diagonale von 7.40 Metern und gleicht damit eher einer digitalen Kinoleinwand. Jedoch dürfte sich die Auflösung je nach Größe verändern.

Flexibel: „The Wall 2019“

Das funktionale, rahmenlose Design der Micro-LED-Module, erlaubt es das Display perfekt in seine Umgebung einzupassen. So ist der professionelle Einsatz nicht auf das Standard-Format 16:9 eingeschränkt. Im Ambient Modus werde auf dem Display verschiedene Inhalte wie Fotos und Kunstwerke dargestellt, die die Umgebung komplementieren. Die Darstellung von Bewegtbildern steht natürlich im Vordergrund. Die Module können mit einem Décor-Rahmen abgeschlossen werden. So liefert „The Wall 2019“ auch von der Seite einen hochwertigen Eindruck.

Wer sich so ein Loft leisten kann, der hat sicherlich ein paar Dollar für "The Wall 2019" übrig
Wer sich so ein Loft leisten kann, der hat sicherlich ein paar Dollar für „The Wall 2019“ übrig

Audiolösungen und Control-Systeme

Samsung arbeitet mit Industriepartnern wie Harman Luxury Audio und Steinway Lyngdorf zusammen um passende Klanglösungen für „The Wall 2019“ bereitzustellen. Die Micro-LED-Displays lassen sich auch mit Heimautomatisierungs-Systemen wie Control4, Crestron und Savant steuern.

Wer auf die Micro-LED-Technologie für das Heimkino hofft, der muss sich womöglich noch etwas gedulden. Eine „Home-Edition“ von „The Wall“ wurde bislang nicht angekündigt. Die Vorstellung eines 75 Zoll 4K Micro-LED-TV auf der CES 2019 macht jedoch Hoffnung, dass nicht nur Werbebotschaften, sondern bald auch Filme & Serien über einen Micro-LED-TV flimmern.

Kinoerfolg dank Raubkopien: Studie zeigt Für und Wider

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Es ist kein Geheimnis, dass illegale Kopien von Filmen und Serien sich auf die Umsätze der Studios und Vertriebe auswirken können – ob positiv oder negativ, darüber streiten sich aber selbst Marktbeobachter häufig. Eine Studie liefert nun einen möglichen Fingerzeig.

Wie immer bei derartigen Studien, sind die Ergebnisse mit einer gewissen Skepsis zu betrachten, da unklar ist, wie stark sie sich verallgemeinern lassen und ob da wirklich ein Kausalität und nicht vielmehr nur eine Korrelation vorhanden ist. Jedenfalls wollte man nachträglich untersuchen, ob der Ausfall der bekannten Website The Pirate Bay Ende 2014 entsprechend die Einnahmen im Kino in die Höhe getrieben haben könnte.

Denn die Vertriebe argumentieren oft in einer Milchmädchenrechnung, dass jeder illegale Download oder Stream einem verpassten Ticketverkauf entspreche. Das ist aber natürlich pauschal falsch, denn nicht jeder, der sich einen Film herunterlädt oder streamt, wäre auch ins Kino gegangen. Umgekehrt hört man auch oft die Aussage, dass illegale Kopien den Effekt von Mund-zu-Mund-Propaganda hätten und viele animierten die angesehenen Filme zu empfehlen oder doch noch im Kino anzusehen, wenn die Begeisterung groß genug sei.

Ende 2014 war The Pirate Bay über einen Monat lang offline, was Forschern der University of Houston und der Western University die Chance gegeben hat, die Auswirkungen des Ausfalls auf die Box-Office-Einnahmen von Kinofilmen zu prüfen. Wie bereits erwähnt, sind die Ergebnisse aber mit Vorsicht zu genießen, da zahlreiche störende Variablen möglich sind und es sich um zufällige Korrelationen handeln könnte. Ob es also wirklich einen kausalen Zusammenhang zwischen dem temporären Wegfall von The Pirate Bay und den Einspielergebnissen von Kinofilmen gibt, ist offen.

Studie gibt im Grunde beiden Seiten recht

Shijie Lu, ein Professor für Marketing an der nordamerikanischen University of Houston, erklärt, dass im Grunde sowohl diejenigen recht haben, die Raubkopien einen negativen Effekt nachsagen als auch jene, die von Mund-zu-Mund-Propaganda sprechen. Sickern Kinofilme noch vor der Premiere bzw. einer breiteren Veröffentlichung online durch, so wirke sich das laut Lu bzw. der Studie in negativ auf die Einspielergebnisse aus. Hier behalten die Filmstudios also offenbar mit ihrer Argumentation recht. Man spricht in der Studie von durchschnittlichen Umsatzeinbrüchen von ca. 11 %. Dabei spielt keine Rolle, ob der jeweilige Film eher heruntergeladen oder gestreamt wurde.

Anders sehe es aber aus, wenn illegale Kopien vorwiegend erst nach der Veröffentlichung des jeweiligen Films auftauchen. Hier könne es durchaus den Effekt der Mund-zu-Mund-Propaganda geben. Denn im Rahmen der Studie konnte man dadurch Umsatzsteigerungen um bis zu 3 % nachweisen. Der positive Effekt sei dabei am stärksten kurz nach der Premiere und wirke sich stärker auf Action-Filme, Komödien und Thriller aus als auf Genres wie Drama. Das ergibt Sinn, da speziell Action-Blockbuster auf einer großen Leinwand nochmals bombastischer wirken.

Die Wissenschaftler postulieren als Gesamtergebnis, dass illegale Kopien insgesamt größere negative als positive Effekte zeigen. Es sei aber aus Sicht der Rechteinhaber als Folge der Ergebnisse am sinnvollsten den Kampf gegen die Piraterie vor allem auf frühe Leaks zu fokussieren. Damit könne man aus wirtschaftlicher Sicht die größten Erfolge verbuchen.

Panasonic SC-HTB01: Soundbar liefert 3D-Sound optimiert für Gamer

Panasonic Japan hat seinen neuen Soundbar SC-HTB01 mit Dolby Atmos, DTS:X und DTS Virtual:X angekündigt. Der kompakte für Gaming optimierte Soundbar könnte auf der Panasonic Convention im Februar 2019 für den deutschen Markt vorgestellt werden.

Kunden erwarten immer mehr von elektronischen Geräten. Vielen reicht es einfach nicht aus, wenn ein Soundbar nur regulären Stereo-Sound wiedergeben kann. Hersteller wie Panasonic reagieren und versuchen mit Technologien wie Dolby Atmos, DTS:X oder DTS Virtual:X ein einnehmendes 360-Grad-Klangerlebnis zu schaffen. Dafür werden aber keine weiteren Lautsprecher in die Klangleiste eingebaut. Auch beim SC-HTB01 handelt es sich um ein klassisches 2.1 System mit einer maximalen Klangleistung von 80 Watt. Die Optimierung des SC-HTB01 erfolgte mit bekannten Spieleentwicklern, die unter anderem an Projekten wie „Final Fantasy XIV“ beteiligt waren. Panasonic vergisst aber nicht die klassischen Film- & Serienfans.

Soundbar optimiert für Gaming

Für PC- & Konsolenspieler stehen drei spezielle Audio-Modi bereit. Der RPG-Modus verspricht realistischen, kräftigen Klang, während man im FPS-Modus durch die korrekte Positionierung der Klangelemente einen Vorteil gegenüber seinen Mitspielern erwirken kann. Zuletzt gibt es noch einen auf Stimmen optimierten Modus. Dieser kommt vor allem Adventures zugute. Dazu gesellen sich Klangmodi für „Standard“, „Musik“ und „Film“. Bei den Anschlüssen findet man neben einem optisch-digitalen Audioeingang auch einen HDMI-Eingang und einen HDMI-Ausgang mit ARC vor. TV-Geräte, Smartphone, Tablet & Co. lassen sich auch via Bluetooth mit dem Soundbar verbinden.

Wie unschwer zu erkennen möchte Panasonic vor allem Gamer mit dem SC-HTB01 Soundbar ansprechen
Wie unschwer zu erkennen möchte Panasonic vor allem Gamer mit dem SC-HTB01 Soundbar ansprechen

Kein 4K-Passthrough mit dynamischem HDR

Leider unterstützt der SC-HTB01 kein Passthrough von 4K-Signalen mit dynamischem HDR (Dolby Vision oder HDR10+). Das Videosignal müsste in so einem Fall direkt von der Signalquelle an den Fernseher geleitet werden. Das Audiosignal wird dagegen über eine separate Verbindung wie einem zweiten HDMI-Ausgang eines 4K Blu-ray Players, HDMI-Eingang mit ARC (Audio Return Channel) oder ein optisch-digitaler Audioausgang des Fernsehers zum SC-HTB01 Soundbar geführt. 4K/60p Signale mit HDR10 werden dagegen ohne Probleme an kompatible TV-Geräte und Projektoren weitergeleitet. Der Vorteil des Soundbar sind seine kompakten Maße von 430 x 52 x 130 mm. So kann das Gerät vor so ziemlich jedem TV-Gerät platziert werden. Mit einer Tiefe von 130mm sieht das Modell fast aus wie eine Soundbase. Auf dem Gerät sollte aber nichts platziert werden, da sonst die nach oben gerichteten Subwoofer nicht ihre Arbeit verrichten können.

Preis & Verfügbarkeit

Wie erwähnt, wird der SC-HTB01 seit Ende Januar 2019 in Japan verkauft. Eine Ankündigung für den Deutschen Markt steht indes noch aus. Für umgerechnet 340 Euro ist das Modell nicht gerade günstig, bietet aber vielseitige Einsatzmöglichkeiten und nimmt dabei wenig Platz in Anspruch.

Apple TV 4K: Verkauft Apple seine Streaming Box ohne Gewinn?

Apple ist ein Unternehmen, dem man generell verhältnismäßig hohe Gewinnmargen auf seine Produkte nachsagt. Denn treue Kunden des Unternehmens sind bereit die im Vergleich mit Konkurrenzprodukten hohen Verkaufspreise zu tragen. Jetzt gibt es aber Gerüchte, laut denen Apple zumindest seinen Apple TV 4K ohne Gewinn absetze.

So will der Blogger und Informatiker John Gruber, der seit Jahren die Website Daring Fireball mit einem Fokus auf Apple-Produkten betreibt, erfahren haben, dass Apple an den Apple TV 4K nichts verdiene. Zumindest soll das für die USA gelten, wo die Streaming-Box des Unternehmens 179 US-Dollar kostet. In Deutschland wechselt das Gerät für minimal 199 Euro mit 32 GByte Speicherplatz den Besitzer. Die Variante mit 64 GByte Kapazität kostet in Deutschland 219 Euro.

Gruber will seine Informationen „von einer verlässlichen Quelle“ erhalten haben. Ihm zufolge gehe Apple sogar bei seinen Smart Speakern der Reihe HomePod noch extremer vor. Jene verkaufe Apple mit einem Verlust. Insgesamt klingt das allerdings nach einer für Apple sehr untypischen Strategie. So hält sich das Unternehmen für gewöhnlich aus Preiskämpfen raus und visiert mit jedem seiner Produkte nicht nur hohe Qualitätsstandards, sondern auch hohe Gewinnmargen an.

tvOS 12 bringt Dolby Atmos auf den Apple TV 4K
tvOS 12 brachte Dolby Atmos auf den Apple TV 4K

Im Apple TV 4K werkelt ein A10 als SoC, der als Herzstück einer Streaming-Box ungewöhnlich viel Leistung bietet. Laut Gruber treibe das aber auch die Herstellungskosten in die Höhe. Der Chip koste laut verbreiteten Materialrechnern ca. 26 US-Dollar pro Apple TV 4K. Allerdings dürfte es sich damit voraussichtlich auch um die teuerste Komponente des Apple TV 4K handeln.

Andere Analysten widersprechen: Apple TV 4K werfe Gewinn ab

Entsprechend regt sich bereits Widerspruch. Laut dem Wirtschaftsjournalisten Mark Gurman von Bloomberg verdiene Apple an seinen TV 4K. Es könne also keine Rede davon sein, dass das Unternehmen aus Cupterino die Geräte zu den Herstellungskosten absetze. Selbiges gelte auch für die HomePod. Wer am Ende richtig liegt, ist schwer zu sagen. Es wäre für Apple allerdings, wie bereits erwähnt, eine sehr ungewöhnliche Strategie Produkte mit einem Verlust zu verkaufen. Selbst wenn das Unternehmen in neue Marktsegmente vorstoßen wollte, hielt es sich bisher von derartigen Strategien fern.

Gruber bleibt dennoch dabei, dass Apple im Falle der Apple TV 4K und HomePod anders vorgehe. Denn hier sei das Ziel die Abonnements von Apple Music gehörig anzukurbeln bzw. Kunden zu iTunes zu locken und auch den kommenden, hauseigenen Streaming-Dienst vorzubereiten. Denn da sehe man alle Besitzer eines Apple TV 4K natürlich als potentielle Abonnenten.