Highlight-Aktion in der Cyber Monday Woche. 4K UHD Blu-rays gibt es ab 12.97 Euro aufwärts. Blockbuster wie „2001: Odyssee im Weltraum“, „Deadpool“, „Logan“, „Der Soldat James Ryan“ uvm. drastisch reduziert!
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Dwayne „The Rock“ Johnson macht in „Skyscraper“ das was er am besten kann: Den Action-Helden spielen. Unser Test der 4K Blu-ray verrät euch, wie der Film in puncto Story, Bild & Ton dasteht!
Die Story von Skyscraper kommt euch bekannt vor? Hmm, lasst uns mal überlegen: Hochhaus, einsamer Kämpfer, Familien(angehörige) retten, Terroristen im Gebäude – ein Schelm, wer da an Stirb Langsam denkt. Naja, immerhin haben wir es hier mit dem höchsten je gebauten Wolkenkratzer zu tun und ein Feuer war in Bruce Willis‘ Film ja auch nicht zwingend Hauptfigur. Und weil man Dwayne Johnson irgendwie so richtig auch nichts übel nehmen kann, freut man sich auch hier über einen zünftigen Actionfilm mit hohen Schauwerten.
Einen Film, dessen Logik man allerdings erst gar nicht hinterfragen sollte. Angefangen vom absurd hohen Gebäude über das ach so leichte Eindringen der Bösewichte (entgegen Sawyers vergebener Sicherheits-Höchstnote) bis hin zu den (mehrfach) irrwitzigen Momenten, in denen der Familienvater sich aus abstrusester Gefahr retten kann – ganz abgesehen vom vernachlässigenswerten Grund für dieses Inferno. Nein, Logik oder Schlüssigkeit sind nicht die Sache von Skyscraper. Aber das gibt Regisseur Marshall Rawson Thurber auch gar nicht vor. Wer also sein Gehirn vor dem Drücken der Play-Taste einfach auf Sparflamme oder Standby schaltet, den erwartet Spektakel um des Spektakels Willen. Dwayne Johnson, so könnte man meinen, kann nur noch gigantisch. Von den größten Tiermutanten in Rampage hinüber zum größten Wolkenkratzer aller Zeiten, der auch noch vom bedrohlichsten Feuer aller Zeiten heimgesucht wird. Selbst eine Beinprothese kann seiner Figur dabei nichts anhaben, wenn er von einem Kran geschätzte 40 Meter Distanz überwindet, um in einem der tiefer gelegenen Stockwerke zu landen – Captain America, hier kannst du noch was lernen. Was den Film also ausmacht, sind seine Schauwerte. Die (meist) überzeugenden visuellen Effekte gefallen vor allem im Design und der Innengestaltung von „The Pearl“. Hier hat man sich durchaus Mühe gegeben, ein paar Wow-Momente zu erzeugen.

Das Gleiche gilt auch für die Stunt-Choreographie. Dass Johnson ein taffer Kerl ist, weiß man. Dass er gut kämpfen und zulangen kann, während er gleichzeitig beweglich ist, dürfte jeder wissen, der ihn schon mal im Ring gesehen hat. Dennoch schafft er es in Skyscraper noch mal, sich zu steigern. So ist schon der erste Fight mit Ben toll choreographiert – gerade weil man die Körpermasse des Hünen voll einsetzt, um sein fehlendes Bein zu kaschieren. Eine wirklich wuchtige Kampfsequenz. Schön, dass man Dwayne Johnson nicht nur irgendwelche Knalltüten an die Seite gestellt hat. Denn mit Neve Campbel ist eine exzellente Darstellerin mit an Bord, die man (leider) viel zu selten sieht. Sie spielt die Sarah fernab von einer hysterischen Heulsuse, sondern als taffe Kämpferin. Gleichzeitig ist Chin Han als Zhao Long Ji ein hervorragender und zugleich gelassener Ruhepol für den Film.
Tja, und spannend ist der Film zudem halt auch. Leuten mit Höhenangst sei an dieser Stelle eine Warnung ausgesprochen. Denn wenn The Rock in gefühlt 600 Meter Höhe an einem Kran rumkraxelt, ist das nichts für schwache Phobiker-Nerven. Wie überhaupt ein guter Teil des Films mit diesem Szenario eines an einem gigantischen Wolkenkratzer baumelnden Protagonisten spielt. Das ist zwar in der Tat durchweg atemberaubend, aber aus logischer Sicht und in puncto Nachvollziehbarkeit dermaßen drüber, dass es kracht.
Skyscraper wurde mit unterschiedlichen Kameras komplett digital aufgezeichnet. Je nachdem, welche der verschiedenen Geräte zum Einsatz kam, variierte die Auflösung am Ausgang zwischen 2.8K und 6.5K. Ob davon ausgehend ein 2K oder 4K Digital Intermediate gezogen wurde, ist allerdings nicht in Erfahrung zu bringen. Aufgrund der Vielzahl an visuellen Effekten sowie der subjektiven Bildqualität ist aber von einem 2K DI auszugehen.
Was jedoch bekannt ist: Die UHD liefert auch einen erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Bilddynamik nach den beiden Verfahren HDR10 und Dolby Vision.
In der Praxis zeigen sich die Gesichtsfarben kräftiger, brauner und in dunkleren (und verschwitzteren) Szenen vielleicht eine Spur zu sonnenbankgebräunt. Dennoch wirkt das beeindruckend. Durch die etwas dunklere Abstimmung des HDR-Bildes kommt Schwarz noch knackiger rüber. Allerdings hat auch die UHD ein paar Szenen, die erstaunlicherweise seltsam grau daherkommen – zumindest per HDR10. Denn Skyscraper zeigt hier mal demonstrativ, dass Dolby Vision in Sachen Kontrast- und Schwarzwerte HDR10 schlagen kann – teilweise um Längen. Wenn man sich die Nachtaufnahmen des in Flammen stehenden Hochhauses anschaut, ist die Blu-ray grau, die HDR10-Variante dunkelgrau und die DV-Umsetzung präsentiert fast perfektes Schwarz. Zwar ist Dolby Vision in den dunkleren Szenen bei Schlagschatten auf Gesichtern im Kontrast arg steil. Doch das geht glücklicherweise nicht so weit, dass Details komplett verloren gehen. In Sequenzen mit stärkerem Helligkeitsanteil ist DV dazu auch noch prägnanter hell, sodass die Dolby-Vision-Fassung hier die beste Wahl ist. Bei den Farben auf neutralen Flächen verändert die UHD den Look der Blu-ray kaum. Die höhere Intensität resultiert hauptsächlich aus dem größeren Dynamikumfang, nicht aus stark verändertem Color-Grading.

In Sachen Auflösung wird die UHD nicht schärfer, wo die BD ab Einbruch der Nacht nur mittelprächtig aussieht. Allerdings sind die angesprochen Close-ups per 4K-Disk selbst dann noch herausragend gut, wenn man in Betracht zieht, dass es sich vermutlich nur um ein 2K-Upscale handelt. Auch die Außenaufnahme bei 5’11 ist extrem gut aufgelöst – wirkt hier fast wie eine 4K-Dokumentar-Aufnahme. Das Korn übrigens nimmt über die UHD etwas ab – schlicht aufgrund des etwas dunkleren Masterings, das die Unruhen stärker in den Hintergrund drängt. Nicht ganz so schön bei beiden HDR-Varianten: In den intensiven Feuer-Szenen kommen Gesichter dann doch arg heftig kontrastiert daher.
Akustisch fährt Skyscraper mit einem Dolby-Atmos-Ton mit True-HD-Kern für beide Sprachen auf. Doch bevor wir die 3D-Soundeffekte näher beleuchten, bleiben wir erst einmal auf der regulären Ebene: Die präsentiert zunächst einmal gut verständliche Dialoge, ist aber von Beginn an bereits sehr räumlich. Wunderbar sind schon die Wusch-Geräusche der Doppel-Helix-Turbinen, wenn der Aufzug an ihnen vorbeifährt. Beim Betreten der „Real Pearl“ gibt es anständig Subwoofer-Unterstützung und die Hall-Geräusche kommen rundherum aus den Speakern. Extrem dynamisch wird es, wenn die Faust aus dem Loch nach dem Hals des Technikers greift und der Score vehement einsetzt.

Das einzige, das man bis zu diesem Zeitpunkt schon etwas bemängeln kann, ist eine leicht dumpfe Darstellung der tieffrequenteren Geräusche. Während die ganz hohen Frequenzen durchaus stimmen, was man beispielsweise beim Einsetzen der Sprinkler-Anlage gut wahrnehmen kann, fehlt es etwas im Mitten-Hochton-Bereich. Das ist auch gut hörbar bei der ersten Schuss-Sequenz in Bens Appartement. Während Räumlichkeit und Druck stimmen, klingt es schlicht etwas muffig. Anspruchsvolle Ohren werden das hören und nicht wirklich gut finden. Dennoch macht der Sound Spaß. Wenn das Feuer durch den Sauerstoff angefacht so richtig Gas gibt und die 96. Etage ihre Fenster fast komplett verliert, drücken die genutzten Effekte mächtig in den Sitz. Ebenso wie der Score es immer wieder tut und die Helikopter durchpflügen dazu dynamisch den Himmel.
Betrachten wir die Atmos-Ebene, so gesellen sich ganz dezente atmosphärische Geräusche schon hinzu, wenn Sawyer ins Krankenhaus eingeliefert wird. Auch der Score zu Beginn von Kapitel zwei gesellt sich leise dazu. Wenn Sawyer mit Zhao in die große Hologramm-Halle eintritt, gibt es sehr stimmigen Hall von den herausfahrenden Monumenten und auch hier kommt der Score wieder von oben. Letzterer wird also immer auch von oben aktiv, wenn das Geschehen dramatischer wird. Cool ist das aber vor allem, weil die Kompositionen in ihren Sounds oft bohrend sind oder Windgeräusche implementieren, um die Story an sich zu spiegeln. Schade hingegen, dass man die Schüsse auf Sawyer nach knapp 30 Minuten nicht auch von oben hört. Immerhin kommen sie von schräg oberhalb der Kamera.
Das man aber hört, sind die automatischen Sprenkler-Anlagen, sowie einige Feuer-Geräusche nach 35 Minuten, die Durchsagen des Computers und die Sirene bei 38’14. Auch die Helikopter, die zwar nicht immer sichtbar, dafür aber sehr hörbar über der Stadt kreisen, werden hübsch von oben dargestellt. Was dann ebenfalls richtig Laune macht, sind die vernehmbaren Winde, die Sawyer um die Nase blasen, wenn er in schwindelerregender Höhe am Kran unterwegs ist. Klasse auch die Querschläger der Projektile, die durchs Treppenhaus fetzen oder das klackende Einschalten der Oberlichter. Richtiggehend erschreckend krass ist das Herabkrachen eines Baumes vertont. Ebenso sensationell ist das absolut vereinnahmende Geräusch der rotierenden Turbine – einer der genialsten Dolby-Atmos-Effekte überhaupt bisher.
Im Bonusmaterial von Skyscraper finden sich einige Extras. Es beginnt mit knapp zwölf Minuten an unveröffentlichten sowie weiteren zehn Minuten an erweiterten Szenen. Diesen folgen insgesamt sechs Featurettes sowie der Audiokommentar des Regisseurs. Bei den Hintergrundberichten geht es los mit „Einen Helden verkörpern“. Hier zeigt sich erneut, dass The Rock ein echter Spaßvogel ist. Wer seinem Instagram-Account folgt, weiß, was gemeint ist, wenn er am Set gerne mal rumblödelt. In „Inspiration“ darf Johnson außerdem ein bisschen erklären, was die Herausforderungen für diesen Film waren und wie es war, einen Beinamputierten zu spielen. „Entgegengesetzte Kräfte“ kümmert sich nicht (wie man vermuten könnte) um Sawyers Gegenspieler, sondern stellt Neve Campbell sowie ihren Charakter Sarah vor. „Keine Freunde mehr“ sowie „Kinder in Action“ kümmert sich dann um den von Pablo Schreiber gespielten Ben und die beiden Kids der Familie Sawyer. „Ananas-Pitch“ letztlich ist ein ganz kurzer Abriss von Johnson und Thurber, die noch mal die Filmidee vorstellen. Insgeamt laufen die Featurettes aber gerade einmal knapp 18 Minuten.

Filmisch liefert Skyscraper absolut nichts, was man nicht in anderen Filmen schon gesehen hat. Obendrauf gibt’s teilweise übermenschlich-absurde Stunt-Szenen in luftiger Höhe, die man selbst einem Muskelpaket wie The Rock nur bedingt zutraut. Lässt man aber das Hinterfragen sein, liefert der Film durchweg spannende Unterhaltung ohne Längen. Technisch liefert die UHD das bessere Bild – vor allem bei Dolby-Vision-Nutzung. Der Atmos-Sound ist effektvoll, liefert Druck und tolle 3D-Geräusche. Allerdings mufft er etwas im Mitten-Hochtonbereich. Als kleine Entschädigung gibt’s mit den sich drehenden Helix-Turbinen nach gut 72 Minuten eine der absolut stärksten Surround- und 3D-Sound-Szenen aller Zeiten.
| Erscheinungstermin: | 15. November 2018 | Review am: | 18. November 2018 |
| Erscheinungsjahr Film: | 2018 | Laufzeit: | 102 Minuten |
| Filmstudio: | Universal Pictures | FSK: | Ab 12 Jahren |
| Auflösung / Bildfrequenz: |
2160p @ 24p | Untertitel: |
|
| Bildformat: |
2.40:1 / 16:9 | Tonspur: |
Deutsch Dolby Atmos Englisch Dolby Atmos |
| High Dynamic Range: |
HDR 10 Dolby Vision |
Ausstattung: |
4K Blu-ray HD Blu-ray |
| Testgerät TV: | LG OLED55B7D |
Testgerät Player: | LG UP970 |
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Immer mehr Serien sind über diverse Kanäle auch in Ultra HD abrufbar. Hinzu stößt nun auch das Format „Power“ des Pay-TV-Senders AXN. In Deutschland bietet GigaTV, eine Plattform des Telekommunikationsanbieters Vodafone, „Power“ nun erstmals in 4K an.
So hält aktuell die fünfte Staffel der Serie „Power“ bei GigaTV Einzug. Erstmals strahlt man das Format nun eben in 4K aus. Dies hat die Plattform von Vodafone diese Woche offiziell bestätigt. Auf anderen Kanälen konnte „Power“ mit der fünften Staffel bereits konsumiert werden. So lief die neueste Runde bereits auf AXN komplett durch. Die letzte Episode der fünften Staffel strahlte man auf dem Pay-TV-Sender in deutscher Synchronisation nämlich am 19. November 2018 aus.
Nun ist die Serie bzw. vielmehr deren fünfte Staffel aber eben zusätzlich komplett über GigaTV von Vodafone zugänglich. Wer Lust hat die neuesten Episoden auf Deutsch anzusehen, benötigt allerdings das HD Premium Paket. Auch die vorherigen Folgen von „Power“ sollten dann über die Mediathek zur Verfügung stehen. Auf AXN startet unterdessen ab dem 26. November 2018 jeweils Montags um 21:50 Uhr ein Re-Run der bisherigen Staffeln. Dort lässt sich die Serie aus den USA aber nur in HD-Qualität ansehen.
In den Vereinigten Staaten läuft „Power“ indessen auf dem dortigen Pay-TV-Sender Starz. In Deutschland sendet eben AXN die Serie bzw. sie ist eben auch bei Vodafones GigaTV zu erspähen. Eine sechste Staffel ist bereits bestätigt bzw. in Produktion gegangen. Nach einem eher mäßigen Start im Jahr 2014 hat sich „Power“ mittlerweile eine feste Zuschauerbasis erarbeitet.
Wer sich nun möglichst schnell die fünfte Staffel zu „Power“ in 4K bei GigaTV ansehen möchte, sollte anschließend Geduld bewahren können. Denn die sechste Runde wird leider erst im Sommer 2019 folgen. Somit kann man sich mit dem Genuss der fünften Staffel ruhig eine Weile Zeit lassen. Denn bis zum Nachschub wird es leider noch eine Zeit lang dauern.
Inhaltlich geht es in „Power“ unter anderem um den Drogendealer James St. Patrick (O. Hardwick), welcher das kriminelle Leben hinter sch lassen möchte, aber damit so seine liebe Mühe hat. Nun gibt es eben auch die Gelegenheit die Drama- / Crime-Serie in 4K zu bestaunen.
Der noch unbekannte Hersteller QEUS präsentiert mit dem APS 1204 ultraflache Lautsprecher, die in ihrer Kompaktheit unübertroffen sind. Wir haben das neue 2.1 Stereo-System ausführlich getestet.
Der Aufbau der QEUS APS 1204 Stereo-Lautsprecher kann auf jeden Fall als „einmalig“ beschrieben werden. Uns ist zumindest kein ähnliches Konzept bekannt. Die schmalen Lautsprecher messen gerade einmal 3.8 cm in der Breite und 2.2 cm in der Tiefe. Die Länge beträgt je nach Modell 1 Meter (APS 1003) oder 1.2 Meter (APS 1204).
Die Höhe der Lautsprecher gibt auch die Anzahl der verbauten Magnetostat-Schallwandler vor. In der 1.2-Meter Variante sind vier, in der anderen „nur“ drei verbaut. Beide Varianten sind in Weiß und Schwarz erhältlich. Die Lautsprecher werden mit einem ein ELAC S10EQ Subwoofer (Schwarz) ausgeliefert. Allein für den Subwoofer zahlt man bereits 599 Euro (UVP).

Installation des QEUS APS 1204 Im Lieferumfang der QEUS APS 1204 ist eine Wandhalterung inkl. Schablone enthalten. Die Lautsprecher können so dezent an der Wand neben einem Fernseher oder Leinwand angebracht werden. QEUS arbeitet auch an Halterungen, damit die Lautsprecher frei stehend im Raum platziert werden können. Die Wandhalterung ist sehr einfach zu montieren, erlaubt es den Lautsprecher einzudrehen und baut nur minimal auf.
Der Aufbau beträgt gerade einmal 22mm. Netter Nebeneffekt der Wandmontage ist, dass fast kein Bafflestep-Effekt (Einbruch des Frequenzgangs durch Beugung um das Lautsprechergehäuse mit anschließender Reflexion und Auslöschung von Schallanteilen) auftritt und die Wand zur Hilfe genommen wird, um möglichst viel Grundton zu erzeugen.
Der Hersteller verspricht in für dieser Preisklasse ungewöhnlich gute Phasenkorrektur. Dies kommt durch das Wandlerkonzept zu Stande – einem Flächenstrahler. Bauartbedingt bündelt der Schall vertikal sehr stark und strahlt horizontal sehr breit ab. Das Abstrahlverhalten wird mit 160° horizontal und mit 40° vertikal angegeben. Unsere Messung zeigt einen Bereich von +-60° horizontal (weiter wurde nicht gemessen) Es ist sehr gleichmäßig sowohl messtechnisch, als auch klanglich deutlich wahrnehmbar.

Prima ist auch, dass der Lautsprecher keine komplexe Last für den Verstärker darstellt, sondern fast wie ein realer Widerstand angesehen werden kann. Somit ist es egal ob der Lautsprecher an einem normaler Leistungsstärkster oder an einen Röhrenverstärker geklemmt wird. Im Lieferumfang ist natürlich auch eine Frequenzweiche sowie alle benötigten Kabel enthalten, so dass man die Lautsprecher mit nur zwei Lautsprecher-Kabel an den AV-Receiver oder Stereo-Verstärker anschließen kann. Leider gibt es keine anderen Möglichkeiten die Lautsprecher anzuschließen, weder optisch-digital, Cinch oder HDMI.
Die Frequenzweiche besitzt Filter erster Ordnung (6db) und hat damit eine perfekte Phasenlage. Unschön ist allerdings der starke Peak bei 315hz und der starke Hochtonabfall ab 8kHz. So spielt der Lautsprecher ohne elektrische Entzerrung weit unter seinen Möglichkeiten, hört sich sehr dumpf und und wenig lebendig an vor allem durch den stark betonten Grundton.
Hier gibt es ab Werk auf jeden Fall noch Luft nach oben. Obwohl das Lautsprechergehäuse sehr schmal und optisch sehr ansprechend ist, kann der Lautsprecher in Sache Lautstärke punkten, da die Membranfläche größer ist, als man im ersten Moment vermutet. So erreicht das System 103db, was für die meisten Wohnräume ausreichen sollte um Musik oder Audiosignale vom Fernseher zu genießen.

Der Elac S10EQ Subwoofer passt hier gut zum Konzept, er besitzt ein Passivradiator und ein 250mm Langhubchassis. Die Leistung wird mit 200Watt RMS und 400Watt in der Spitze angegeben. Der Subwoofer wird per Smartphone/Tabletapp integriert.
Die Elac App hat sich bei unserem Gerät leider nicht auf Anhieb mit unseren Endgeräten verbunden. Es mussten 3 Geräte benutzt werden, um überhaupt auf das Gerät zugreifen zu können. (iPad, iPhone und Android Smartphone) Nur mit dem Tablet hat es dann nach mehrmaligen Reset funktioniert, bei den anderen Geräten war keine Verbindung möglich. Ob der Fehler am Subwoofer, an den Geräten oder der App-Software lag, können wir leider nicht nachvollziehen. Bei einem zweiten Sample hat die Verbindung zwischen Smartphone (iPhone 8s) und dem ELAC auf Anhieb geklappt.
Warum ein Subwoofer nur per App bedient werden kann ist nicht ganz nachvollziehbar, soll den Nutzer aber womöglich dazu bewegen, den Equalizer und die automatische Kalibrierung der App zu nutzen, die am Ende wohl bessere Ergebnisse abliefert. Wenn wir etwas zu bemängeln hätten, dann wäre das der fehlende Netzschalter. Die Anbindung an den QEUS Lautsprecher war dann aber sehr einfach zu bewerkstelligen
Im Großen und Ganzen ist dem Hersteller QEUS ein interessantes Konzept geglückt, das Anhänger finden wird, die Wert auf Ästhetik im Wohnzimmer und auf guten Klang legen. Die unverbindliche Preisempfehlung von 1.299 Euro wirkt auf den ersten Blick recht hoch, wenn man den UVP des Subwoofers von 599 Euro abzieht, bleiben noch 700€ für das Lautsprecher-Paar übrig. 350€ für einen innovativen Lautsprecher mit so gutem Abstrahlverhalten ist definitiv gerechtfertigt.
Ansonsten gehört diese Neuheit auf jeden Fall in die Kategorie „Muss man gesehen und gehört haben“. Richtig eingestellt kann man bei der Wiedergabe von Musik wirklich von Genuss sprechen. Auch in Verbindung mit einem Fernseher oder Projektor macht das 2.1-System durchaus Sinn. Mit den Lautsprechern kommt der Klang nämlich direkt aus der Richtung des Bildes und nicht darunter, wie es oft bei integrierten Down-Firing-Lautsprechern, Center-Speakern oder Soundbars der Fall ist. Für uns ein deutlicher Mehrwert.
Über das Design kann man sich natürlich streiten, aber dezenter wird man einen Lautsprecher nicht installieren können. Noch besser wäre es, wenn der Hersteller noch 1-2 mehr Farboptionen bereitstellt.
Von uns bekommt der QEUS APS 1204 einen Daumen nach oben. Es bleibt aber leider Potential auf der Strecke. Wir hoffen, dass unsere Messungen vielleicht dazu beitragen, dass das Gerät in Zukunft „Out-of-the-Box“ noch etwas besser klingt.
MediaMarkt.de feiert wieder seinen „Red Friday“ und reduziert unzählige Highlight-Artikel radikal! Ein 65 Zoll 4K TV von Samsung für nur 701 Euro, PS4 für nur 236 Euro oder die Nintendo Switch für 277 Euro!
In Deutschland wurden bereits beinahe 10 Mio. Fernsehgeräte mit Ultra-HD-Unterstützung verkauft. Anfang 2019 soll jener Meilenstein erreicht sein. Die Verkaufszahlen haben sich dabei in diesem Jahr im Vergleich mit 2017 deutlich gesteigert. Es heißt also wohl freie Bahn für 4K!
So gibt die Deutsche TV-Plattform auf Basis einer Analyse bekannt, dass der Absatz von UHD-TVs 2018 gegenüber 2017 um ca. 32 % angestiegen sei. Der Marktanteil der 4K-Fernseher liege nun erstmals bei über 50 %. Damit ist auch klar, dass die Ära der Full-HD-Geräte sich dem Ende zuneigt. Erfreulich ist auch, dass im Übrigen die Mehrheit der verkauften UHD-Fernseher nicht nur mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflöst, sondern auch High Dynamic Range (HDR) bietet.
Verantwortlich für die gute Entwicklung im UHD-Markt sind zum einen natürlich die sinkenden Preise für Ultra-HD-TVs aber auch der Trend hin zu größeren Bilddiagonalen. So beflügelt der Wunsch nach einem größeren Fernseher oftmals den Kauf. Für das traditionell sehr starke Weihnachtsgeschäft sowie das erste Quartal 2019 rechnet man nun mit ca. 2 Mio. verkauften UHD-TVs. Betrachtet man den Zeitraum von 2014 bis Ende des dritten Quartals 2018, so wurden laut GfK Retail & Technlogy bereits 8,3 Mio. UHD-Flachbildschirme abgesetzt.

Wie man also erkennt, ist UHD relativ schnell im Massenmarkt angekommen. 1080p-Modelle gibt es eigentlich nur noch im absoluten Niedrigpreis-Bereich. Sicherlich wird die Adoption auch durch die gesteigerte Verfügbarkeit von 4K-Inhalten angetrieben. Schließlich bieten nicht nur die Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix immer mehr UHD-Material an. Auch klassische TV-Sender wie RTL preschen voran. Dazu gibt es kostengünstige Streaming-Lösungen wie den Amazon Fire TV Stick 4K.
Abseits der schieren Auflösung ist natürlich HDR ein wesentlicher Pluspunkt der neuen Fernsehgeräte. HDR ist vielleicht sogar der entscheidendere Faktor, da der erweiterte Kontrastumfang gekoppelt mit dem erweiterten Farbraum auch bei größeren Sitzabständen seine Vorzüge voll behält.

Von den bis Ende des dritten Quartals 2018 verkauften UHD-TVs unterstützen laut GfK Retail & Technology immerhin 74 Prozent HDR10 und 51 Prozent HLG. Marktbeobachter schätzen, dass sich beide Anteile in naher Zukunft stark erhöhen werden. HDR wird nämlich zum Standard selbst an günstigeren UHD-Fernsehern.
Es gibt noch nicht einmal TV-Geräte und Set-Top-Boxen mit HDMI 2.1 Anschluss, doch die dafür benötigten Kabel sind bereits erhältlich. KabelDirekt hat bereits erste „Ultra Highspeed“-Kabel gelistet!
Wie üblich, dürfen Hersteller von HDMI-Kabel auf der Verkaufsverpackung keine Angaben machen, zu welcher HDMI-Version die Kabel kompatibel sind. Die Bezeichnung „HighSpeed HDMI-Kabel“ ist das einzige was darauf hindeutet, dass dieses Kabel 4K-Inhalte mit bis zu 60Hz und High Dynamic Range (HDR) unterstützt. Doch das ist auch nicht immer der Fall. Vor allem bei längeren Kabeln, bleibt der Bildschirm bei 4K/HDR schon gerne einmal schwarz. Sobald erste HDMI 2.1-Geräte auf den Markt erscheinen, geht die Suche nach kompatiblen Kabeln von vorne los. Unter dem Begriff „Ultra Highspeed“ wird die neue Kabel-Generation geführt, die eine Bandbreite von bis zu 48 Gbit/s unterstützten soll. Wer zukunftssicher einkaufen möchte, kann sich bereits jetzt mit diesen neuen Kabeln eindecken, denn diese sind natürlich auch rückwärtskompatibel und können an Geräten mit HDMI 2.0 und HDMI 1.4-Schnittstelle genutzt werden.
Nur mit einem „Ultra Highspeed“-Kabel ist es möglich, 8K-Signale mit bis zu 60Hz oder 4K Signale mit vollen 120Hz zu übertragen. Natürlich inkl. statischem oder dynamischen High Dynamic Range). Ob die erste Kabel-Generation auch das hält was sie verspricht, werden wir aber womöglich erst im nächsten Jahr erfahren, wenn passende Geräte auf den Markt kommen.
Die Produktion der HDMI 2.1 Chipsätze und dazu kompatibler Prozessoren ist gerade erst angelaufen. TV-Hersteller werden sicherlich bereits erste Order platziert haben, bis die Chipsätze jedoch flächendeckend zur Verfügung stehen, wird es aber sicherlich noch bis Sommer 2019 dauern. Selbst wenn erste 8K-Fernseher bereits auf dem Markt erschienen sind, verfügen diese nicht über eine vollwertige HDMI 2.1 Schnittstelle. Für Neuankündigungen auf der CES 2019 ist es aber unabdingbar, dass für die neuen 4K/120p- und 8K-Fernseher eine HDMI 2.1-Schnittstelle zumindest in Aussicht gestellt wird. Wer möchte sich schon mit „alter“ Technik ausstatten, wenn neue Features bereits um die Ecke warten?
Wie dem auch sei. Wer sich mit neuen HDMI-Kabel eindecken möchte, der kann sich ja überlegen, bereits die neuen „Ultra HighSpeed“-Versionen zu ordern. So ist es zumindest sichergestellt, dass die vollen 18 Gbps der HDMI 2.0 Schnittstelle zuverlässig am Endgerät ankommen. Die Versionen von KabelDirekt sind bislang in 0.5, 1, 2 und 3 Meter erhältlich und kosten ab 15.99 Euro aufwärts.
Netflix hat verkündet, welche neuen Filme und Serien den Streaming-Anbieter bzw. dessen Abonnenten im Dezember 2018 erreichen. Mit dabei sind einige Schmankerl wie „Deadpool“, „Jack Ryan: Shadow Recruit“ oder die Debüt-Staffel von „Sparta“.
Es erscheint noch gar nicht so lange her, dass Netflix die Neuzugänge für den November 2018 bestätigt hatte. Doch nun reicht man bereits die neuen Kandidaten für den Dezember nach. Es sind wieder reichlich neue Filme und Serien für unterschiedliche Geschmäcker mit von der Partie. Auch reicht die Mischung von vielen, frischen Eigenproduktionen bis hin zu zahlreichen lizenzierten Inhalten.
Somit steht dem Streaming über die Feiertage also wohl wenig im Wege. Mit dabei ist z. B. auch ein Weihnachts-Special zur Netflix-Eigenproduktion „Chilling Adventures of Sabrina“. Wir haben wir immer in den folgenden Listen die neuen Inhalte für den Dezember 2018 bei Netflix zusammengefasst. Ergänzend lohnt auch der Blick hierher, wo wir den 4K-Content beim Streaming-Anbieter für euch auflisten.
https://youtu.be/dwLa1FTzZD0
https://youtu.be/uzcDBHjHePk
https://youtu.be/E0Bkn9KgT6Y
https://youtu.be/yKbsPWWVu2I
Amazon bietet über seine Prime Video Channels die Möglichkeit an unterschiedliche Zusatzangebote zu abonnieren. Nun stößt ein Neuzugang hinzu. Denn auch der BBC Player soll jetzt Kunden mit seinen Inhalten locken.
Die staatliche BBC aus dem Vereinigten Königreich ist für zahlreiche international renommierte Produktionen verantwortlich. Etwa hat man Serien wie „Peaky Blinders“, „Sherlock“ oder auch „Doctor Who“ ins Rennen geschickt. Für Mitglieder von Amazon Prime ist der BBC Player mit Inhalten der BBC nun in Deutschland sowie Österreich eine weitere Option um an den Content zu gelangen.
Im Programm hat man über den BBC Player unter anderem Formate wie „SS-GB“, „From Darkness“ und „Inspector Banks“. Aber auch Dokumentarserien wie „Diktatorland“, „Licht und Schatten im Silicon Valley“ und „9/11 – Wahrheit, Lüge und Verschwörung“ beinhaltet das Abonnement des BBC Players. Wie auch die anderen Kanäle, so muss allerdings auch der BBC Player mit einem monatlichen Preis bezahlt werden.
Im Falle des BBC Players fallen monatlich 3,99 Euro für das Angebot an. Es ist nach dem Abonnement monatlich kündbar. Lohnenswert dürfte das Abonnement in erster Linie für große Fans britischer Produktionen sein, die sich aktuell über Amazon Prime Video noch unterversorgt fühlen. 14 Tage können Interessierte den BBC Player auf Wunsch auch kostenlos teste, um sich das Abonnement dann in Ruhe zu überlegen.
Wie man sieht, so wachsen die Amazon Prime Channels weiter. Im Rahmen der Kanäle offeriert Amazon seinen Kunden die Möglichkeit sich quasi ein eigenes Pay-TV-Angebot zu schnüren. Andere Kanäle, die sich dort abonnieren lassen, sind etwa noch für Sportinteressierte der Eurosport Player, StarzPlay mit Inhalten des US-Pay-TV-Senders („Mr. Mercedes“) oder Animax Plus für Freunde der japanischen Animationsfilme und -Serien.
Für die einzelnen Kanäle fällt bei den Amazon Prime Video Channels dann aber jeweils eine zusätzliche, monatliche Gebühr an. Im Falle des BBC Players sind es etwa die erwähnten 3,99 Euro pro Monat. Wer sich also sein Wunschprogramm zusammenstellen möchte, sollte gut auswählen, welche Inhalte er wirklich konsumieren möchte. Sonst kann es schnell ins Geld gehen.