Saturn.de hat seine eigenen Cyber Monday Angebote. Das neue Kaufrausch-Prospekt bietet hochwertige Technik zum Bestpreis. Z.B. die Xbox One S Forza Horizon 4 Bundle für nur 166€ oder den Samsung 55 Zoll NU8009 für schlanke 699 Euro!
In den Haushalten werden die Geräte immer smarter. Selbst Küchengeräte sind mittlerweile oft online angebunden. Leider eröffnet das auch neue Angriffsmöglichkeiten für Kriminelle. Letztere suchen aktuell ihr Heil im Bereich der Smart TVs und Spielekonsolen.
So haben die Analysten von DoubleVerify (DV) ein neues Botnet entdeckt, das Seitenaufrufe und Werbeklicks vortäuscht. Nun könnte man sich fragen, was der Sinn dahinter sein soll, künstliche Klicks zu generieren. Wie im Grunde immer, so geht es ums liebe Geld. Über die vorgetäuschten Smart TVs und Spielekonsolen werden vermeintliche Werbeklicks generiert und so Geld verdient. Eine geschickte Betrugsmasche, die sich schnell für die Kriminellen auszahlen kann, wenn ausreichend Geräte in das Botnet eingebunden sind.
Spannend ist, dass das neue Botnet primär vorgibt, dass die Zugriffe über Smart TVs und Spielekonsolen erfolgen sollen. So täuscht man vor, dass ein Drittel der Page Impressions von Spielekonsolen stamme, während die restlichen zwei Drittel von Smart TVs stammen sollen. Diese Fälscherei unterstreicht im Übrigen auch, dass die Betrüger hier ganz neue Möglichkeiten dadurch erkannt haben, dass immer mehr Fernseher und Gaming-Konsolen online aktiv sind.
Der Betrug mit falschen Werbeklicks zahlt sich in jenem Bereich immer mehr aus, da laut DoubleVerify bereits 50 % der Internetnutzer mindestens einmal die Woche auf Streaming-Dienste oder TV-Apps zugreifen. Entsprechend lohnen sich in diesem Bereich also auch Betrügereien immer mehr. Folgerichtig musste man laut DoubleVerify auch bei der Sicherheit nachbessern. Hier war man in den Bereichen Mobile und Desktop-PCs bereits weiter. Jetzt wachsen aber die Gefahren im Bereich der Smart TVs und ähnlicher Gerätschaften wie Streaming-Boxen.
Kriminelle sind dort aktiv, wo Geld zu holen ist
Die Kriminalität in jenem Bereich dürfte in den nächsten Jahren sicherlich noch wachsen. Wir haben ja erst kürzlich darüber berichtet, dass Smart TVs mittlerweile fast schon omnipräsent sind. Klar, dass dort also nicht nur mehr und mehr Werbetreibende die Kunden erreichen möchten, sondern eben auch Cyberkriminelle Geld wittern.
Sicherlich wird auch irgendwann der Punkt kommen, an dem die Hersteller ihre Smart TVs noch besser gegen Angriffe von außen absichern müssen. Denn das Internet der Dinge bzw. das Smart Home wird als Angriffsziel aufgrund der zunehmenden Verbreitung immer interessanter.
Die Nvidia Shield Android TV ist einer der aktuell vielseitigsten 4K-Media-Player. So unterstützt die leistungsfähige Box natürlich auch Kodi sowie HDR, Dolby Atmos, DTS:X und gängige Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Netflix und YouTube. Bis zum 26. November 2018 fällt der Verkaufspreis ab sofort um stolze 50 Euro.
In unserem Test hat die Nvidia Shield Android TV außerordentlich gut abgeschnitten. So kann diese Streaming-Box deutlich mehr als der Durchschnitt. Aufgrund des potenten Chips Tegra X1 gibt es viele spezielle Spiele wie „Tomb Raider“ für die Kiste. Außerdem beherrscht sie das Game-Streaming über die Plattform GeForce Now. Aktuell ist letztere aufgrund einer Generalüberholung sogar kostenlos nutzbar.
Es gibt also viele Gründe die Nvidia Shield Android TV anderen Playern vorzuziehen. Der Kauf lohnt sich vor allem dann, wenn man beispielsweise auch Plex oder Kodi verwenden möchte und die gegenüber anderen Lösungen vorhandene Mehrleistung entsprechend auch ausnutzt. Wer bisher abgewogen hat zuzuschlagen, erhält nun einen weiteren Fingerzeig. Denn sowohl die Variante mit Fernbedienung und Controller als auch die Version nur mit Remote fallen ab heute 50 Euro im Preis.
Die Preissenkung gilt bis zum 26. November 2018. Nvidia will damit also die Black Friday Week begehen. Im Klartext kostet die Nvidia Shield TV mit Fernbedienung dadurch derzeit nur 149 Euro. Wer das Bundle mit Remote und Controller bevorzugt, zahlt aktuell 179 Euro. Die Normalpreise liegen sonst bei 199 bzw. 229 Euro. Wer also eventuell ohnehin an der Streaming-Box Interesse hatte, erhält damit einen weiteren Anreiz.
Nvidia Shield Android TV fällt um 25 % im Preis
Erhältlich ist die Nvidia Shield Android TV aber nur bei ausgewählten Partner zu dem gesenkten Preis. Nvidia selbst hat uns darüber informiert, dass auf jeden Fall Alternate, Amazon.de, Media Markt und Saturn mit von der Partie sind. Auch bei Cyberport greift die Preissenkung – aber nur auf die Version mit Remote und Controller!
Nvidia Shield Android TV fällt bis 26. November um 50 Euro im Preis
Wie bereits erwähnt, konnten wir mit der Nvidia Shield Android TV nur positive Erfahrungen sammeln. Zumal der Hersteller das Gerät immer noch emsig mit Updates versorgt. Vielleicht ist diese Multimedia-Box also ja zum temporär gesenkten Preis für den ein oder anderen einen Blick wert.
Ein vorläufiges Highlight der Cyber Monday Woche sind die 2018 LG OLED TVs der B8 Serie. Das 55 und 65 Zoll Modell gibt es nur heute (Montag 19.11.) ab 1.199 Euro!
Wenn es etwas mehr Display sein darf, der 65-Zöller mit Alpha 7 Prozessor ist ebenfalls drastisch reduziert und kostet nur 1.899 Euro!
Wir haben Amazons neuen Fire TV Stick 4K für euch ausgepackt und getestet. Was kann der kompakte HDMI-Stick und für wen lohnt sich der 4K/HDR Streaming-Player? Unser Test verrät es euch!
Amazon bringt mit dem Fire TV Stick 4K nicht nur die bereits 3. Generation des schlanken HDMI-Media-Players auf den Markt, der Online-Gigant verschlankt damit auch sein Fire TV-Sortiment. Der Fire TV 4K (Dongle) wird nämlich nicht mehr produziert und auch der Verkauf auf Amazon.de wurde bereits eingestellt. Wer also nach einem Streaming Player sucht, wird neben der ersten Generation des Fire TV Stick (1080p) bald nur noch dieses Modell vorfinden. Sinn macht dieses Vorgehen auf jeden Fall. Der neue Player ist nämlich mit allen wichtigen Features und Standards ausgestattet und so kann der Kunde eigentlich nur noch zum richtigen Gerät greifen. Die Anschaffungskosten von 59.99 Euro sind auch zu verkraften (Fire TV Stick 1. Generation kostet 39.99 Euro).
Fire TV Stick 4K direkt oder mit HDMI-Verlängerung angeschlossen
Im Lieferumfang der Fire TV Stick 4K ist neben dem HDMI-Player inkl. Netzkabel (via. Micro-USB) drei kurze Dokumentationen, eine HDMI-Verlängerung sowie die neue universelle Alexa-Sprachfernbedienung (inkl. Batterien) enthalten. Die HDMI-Verlängerung wird vielleicht von noch mehr Käufern genutzt werden, da der Stick in Größe und Gewicht etwas zugelegt hat. So ist sichergestellt, dass ihr mit dem Stick auch die HDMI-Schnittstelle eures 4K Fernsehers erreicht.
Bevor wir mit Test fortfahren müssen wir aber erst die technischen Details des Fire TV Stick 4K anschneiden. Der Streaming-Stick hat einen HDMI-Ausgang (2.0b) sowie ein Micro-USB-Anschluss (nur für Strom). Über letzteren lässt sich auch der optional erhältliche Ethernet-Adapter anschließen, oder ein OTB-Kabel um zusätzliche Peripherie oder USB-Festplatten mit dem Fire TV Stick 4K zu verbinden (z.B. für Sideloading von Apps). Der Stick unterstützt 4K/60p Inhalte mit High Dynamic Range und zwar in allen geläufigen Formaten (HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG). Ein Dual-Wifi und Bluetooth 4.2 dient zur Kommunikation mit dem Internet und der Fernbedienung. Über die HDMI-Schnittstelle wird nicht nur das hochauflösende Bildsignal, auch Audiostreams wie Dolby Atmos, 7.1 Surround-Sound oder HDMI-Audio-Passthrough mit bis zu 5.1 Kanälen sind möglich.
Im Lieferumfang ist der Fire TV HDMI-Stick inkl. Netzteil, einer HDMI-Verlängerung sowie der neuen universellen Fernbedienung (inkl. Batterien) enthalten.
Das Anschließen des Fire TV Stick 4K ist kinderleicht und man muss eigentlich nur darauf achten, dass der Stick nicht über das Gehäuse hinausragt. Das wäre sicherlich etwas unschön. Die HDMI-Verlängerung macht nicht nur Sinn, wenn der Stick sich nicht direkt mit dem freien HDMI-Anschluss verbinden lässt, sie verbessert auch unter Umständen die Verbindungen zum WLAN und zur Fernbedienung. Wem es also nicht stört, sollte die Verlängerung auf jeden Fall ausprobieren.
Nachdem der Stick angeschlossen ist (natürlich an einem HDMI 2.0-Port mit HDCP 2.2) schaltet man den Fernseher ein, wechselt auf die korrekte Signalquelle und betätigt einmal die Fernbedienung. Nach wenigen Sekunden erscheint auch schon ein Bild das uns erklärt wie man die Fernbedienung mit dem Fire TV Stick 4K „verheiratet“. Das geschieht in unserem Fall nach ein paar Sekunden automatisch und wir können gleich mit der Erstinstallation loslegen. Sprache auswählen, WLAN-Passwort eingeben, Apps vorwählen und installieren. Nach ein paar Minuten ist alles bereit. Sehr praktisch – das Profil des Bestellers ist auf dem Fire TV Stick bereits vorgemerkt. So muss man nur noch das Passwort eingeben – Fertig.
Die Einrichtung des Fire TV funktioniert einfach und intuitiv. WLAN Passwörter werden bei der Eingabe in Reinschrift angezeigt, können aber auch ausgeblendet werden.
Die Fernbedienung ist in ihrem Design und Feature-Umfang endlich dort angekommen, wo man sie schon von Anbeginn hätte haben wollen. Mit einem zusätzlichen An/Aus-Knopf und Tasten für die Lautstärke, lässt sich mit der Alexa Fernbedienung nicht nur der Fire TV Stick 4K, sondern auch der damit verbundene Fernseher und/oder Set-Top-Boxen steuern. Mit der Fernbedienung kommt man sehr gut zurecht.
Die Alexa-Univeralfernbedienung erkannte unsere Testgeräte (LG & Samsung) ohne Probleme. Die Lautstärke und andere Funktionen des Fernsehers liesen sich fortan ohne Probleme steuern.
Nachdem ein kurzes Intro-Video den Käufer über die Features und Besonderheiten des Fire TV Stick 4K aufklärt, landet man auch bereits auf den Home-Screen. Bevor man sich jedoch vom breiten Film- und Serienangebot unterhalten lässt, sollte man erst einmal die Einstellungen des Streaming-Players aufrufen. Es ist nie verkehrt sich einmal durch die verschiedenen Menüs der Einstellungen zu klicken. Neben Einstellungen zu Privatssphäre, Peripherie oder die Alexa-Einbindung findet man hier auch die Möglichkeit die Ausgabe für Bild und Ton zu verändern. Bei den Bildeinstellungen gibt es noch 1-2 Dinge, die man abändern sollte. Zum einen (zumindest in unserem Fall) war die Auflösung auf 1080p voreingestellt. Wir wollen Menü sowie Inhalte aber natürlich in 4K genießen. Deshalb stellen wir die Videoauflösung auf „Automatisch“. Nur mit dieser Eingabe ist es auch möglich, die Funktion „An Originalbildrate anpassen“ auszuwählen. Serien und Filme werden damit in ihrer nativen Bildfrequenz wiedergegeben und es entsteht kein „Seifenopern-Effekt“. Auch die Farbtiefe sollte man auf 10-bit oder 12-bitstellen und bei den Dynamikumfang-Einstellungen „Adaptiv“ auswählen. So wird auch immer das HDR-Format ausgewählt, dass auch in der Quelle vorhanden ist.
Einstellungen für die Videoausgabe inkl. Auflösung, Bitrate, HDR uvm.
Nachdem man die Einstellungen an die technischen Möglichkeiten des Fernsehers und/oder Soundanlage ausgerichtet hat, kann es endlich damit losgehen ein paar Inhalte zu genießen. Ausgangspunkt ist natürlich der Home-Screen. Dieser wird auf allen Fire TV Geräten konsistent gleich dargestellt. Neben Content-Empfehlungen wird auch gerne mal Werbung eingeblendet, was natürlich etwas nervig ist. Man lernt diese aber auch schnell geistig auszublenden. Auf dem Home-Screen werden zudem immer die meist genutzten Apps sowie das Overlay-Menü mit „Meine Videos“, „Filme“, „Serien“, „Apps“ und „Einstellungen“ eingeblendet. Die Menüstruktur eröffnet sich dem Nutzer nach kurzer Zeit von selbst und die Navigation mit der Alexa-Fernbedienung geht wirklich Flott von der Hand.
Der Home-Screen des Fire TV Stick 4K ist übersichtlich und klar stukturiert
Die beliebtesten Apps konnten bereits bei der Erstinstallation ausgewählt und installiert werden. Über den Reiter Apps hat man zudem die Möglichkeit mehrere hundert Apps (Spiele, Streaming, Social Media) zu installieren. Was auf jeden Fall fehlt ist eine funktionierende Youtube-App. Wer die noch im App-Store befindliche Youtube-App installiert und aufruft, wird auf den Silk-Browser verwiesen. Wird Zeit, dass sich die Streithähne Amazon und Google bald mal einkriegen.
Wer nicht direkt in einer der Streaming-Apps seine Serien, Filme und Live-Streams aussucht, der wird sicherlich die integrierte Suche auf dem Fire TV Stick 4K nutzen. Über die Sprachfernbedienung geht das soweit ganz gut, aber auch nicht immer. „4K Filme“ wird dann gerne mal zu „vier k. filme“. Zumindest werden in diesem komischen Fall die passenden Inhalte angezeigt. In der Suche werden auch Inhalte von verschiedenen Streaming-Anbietern, vorrangig Prime Video und Netflix, präsentiert. Was uns seit Jahren nervt und immer noch der Fall ist, die HD und 4K Version eines Films oder Serie werden immer als eigenständige Titel angezeigt. Man kann in den Detailinfos dann nicht sehen, ob es den Content in 4K UHD gibt und muss eine neue Suche starten. Ähnlich ist es auch für deutsche und englische Tonspuren. Hier wird es Zeit, dass die Produkte zusammengezogen werden damit der Nutzer weiß mit welcher Ausstattung er rechnen kann.
Die Sprachsuche ist noch nicht optimal. Hier wird nach „vier. k Filme“ gesucht. Zumindest werden passende Inhalte angezeigt
Wir haben uns ein paar 4K/HDR Serien von Prime Video und Netflix angesehen und es zeichnet sich wieder ein bekanntes Bild ab. Während Netflix-Inhalte meist nach wenigen Sekunden bereits die bestmögliche Bildqualität erreicht haben, dauert es bei Prime Video Filmen & Serien in 4K/HDR zum Teil 2-3 Minuten, bis die maximale Qualitätsstufe erreicht ist. Das ist doch etwas nervig und wir können das nicht so ganz nachvollziehen. Das Problem haben wir jedoch nicht nur beim Fire TV Stick 4K, sondern auch bei integrierten Apps aut den TV-Geräten. Hat sich der Stream einmal „eingerenkt“ ist die Bildwiedergabe aber astrein. Vor dem Start werden auch die Bildwiederholungsrate und HDR-Quelle korrekt eingestellt.
Es dauert gerne mal 2-3 Minuten (5G Netzwerk) bis der Stream die bestmögliche Ultra HD / HDR Qualität erreicht hat
Fazit Fire TV Stick 4K:
Wer einen relativ günstigen 4K Streaming Player mit allen relevanten Features und Standards sucht, für den ist der Fire TV Stick 4K wirklich eine gute Wahl. Wer den Fire TV 4K/HDR besitzt, für den lohnt sich nur das „Upgrade“ wenn man Inhalte auch in Dolby Vision HDR und/oder 60p Wiedergeben möchte. Für 59.99 Euro ist der Fire TV Stick 4K wirklich ein großartiges Stück Technik. Den Aufpreis von 20 Euro im Vergleich zum Fire TV Stick der 2. Generation (1080p) macht das Modell schon wegen seiner verbesserten Fernbedienung wett.
Wer neben Internetstreams auch Inhalte vom Netzwerk wiedergeben möchte, der muss sich jedoch mit dem Thema Sideloader auseinandersetzen um z.B. beliebte Player wie Kodi auf den Stick zu bekommen. Von uns einen Daumen nach oben für Ausstattung, Features und Preis/Leistung. Es ist kein Geheimnis, dass Amazon den Fire TV Stick 4K innerhalb ausgewählter Aktionen im Preis senken wird um die Basis seiner FireOS-Geräte zu erweitern. Wir denken, dass man den kompakten 4K Streaming-Player in Zukunft sicherlich für 39.99 Euro oder vielleicht sogar günstiger erwerben könnte. Warten lohnt sich vielleicht im diesem Fall!
Vor kurzer Zeit fand ein neues Event zum kommenden Standard HDMI 2.1 statt. Doch obwohl HDMI 2.1 ein Quantensprung gegenüber HDMI 2.0 ist und bereits auf der CES 2017 enthüllt wurde, bleibt es derzeit leider bei viel Wind um nichts.
So hab es eine Pressekonferenz in New York City, um Teilnehmende zu den Entwicklungen rund um HDMI 2.1 zu informieren. HDMI 2.1 haben wir mit den wichtigsten technischen Details letztes Jahr in diesem Beitrag ausführlich vorgestellt. Unter anderem unterstützt HDMI 2.1 eARC, 120 Hz, dynamische Metadaten und eine variable Bildwiederholfrequenz (Variable Refresh Rate, VRR). Letzteres könnte langfristig für Gamer ein wahrer Segen sein.
Trotzdem rechnen wir selbst für die CES 2019 noch nicht mit TVs, welche HDMI 2.1 vollständig unterstützen. Warum, das lest ihr hier. So haben viele Hersteller wohl erst Ende Oktober mit den internen Tests zur Kompatibilität begonnen. HDMI soll dabei Übertragungsraten von bis zu 48 Gb/s ermöglichen. HDMI 2.0 ist noch auf 18 Gb/s beschränkt. Letzteres erschien vielen Branchenbeobachtern von Anfang an etwas zu wenig, da 4K-Signale mit HDR und Wide Color Gamut ihren Tribut fordern. Nun steht 8K vor der Tür und man muss den nächsten Schritt wagen.
Leider brachte die jüngste Pressekonferenz aber offenbar immer noch kein Licht ins Dunkel. So verschleppt sich die Einführung der ersten Geräte mit HDMI 2.1 Entsprechend konnte der HDMI Licensing CEO, Rob Tobias, auch mit wenigen Neuigkeiten glänzen. Zudem hat erst ein einziger Chip-Hersteller in Japan damit begonnen Chipsets zu fertigen, die wirklich HDMI 2.1 mit 48 Gb/s unterstützen.
HDMI 2.1 bewegt sich derzeit wenig
Im Ergebnis bleibt nur die vage Hoffnung, dass wir auf der CES 2019 bessere Neuigkeiten zu HDMI 2.1 vernehmen dürfen. Vielleicht kann man auf der Messe in Las Vegas nächstes Jahr im Januar erweiterte Demonstrationen erleben. Beispielsweise wäre es interessant 8K-Videos mit 120 Hz via HDMI 2.1 zu bestaunen. Sollte es mit dem aktuellen Tempo weitergehen, dürfte es aber leider noch eine Weile dauern, bis Fernseher, Beamer, UHD-Blu-ray-Player und Co. mit HDMI 2.1 tatsächlich die Wohnzimmer versorgen.
Wohl immer noch keine echten HDMI 2.1 Fernseher zur CES 2019
HDMI 2.1 wird kommen, das steht seit 2017 fest. Und die Neuerungen sind so vielseitig wie umfangreich. Doch langsam wird es Zeit in die Puschen zu kommen. Und aktuell geht es wirklich nur sehr, sehr langsam voran.
Sprachbefehle sind so etwas von Gestern! Samsung und das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) arbeiten daran, TV-Geräte mittels Gedanken steuern zu können. Das „Projekt Pontis“ soll gelähmten Menschen so ein Stück Autonomie zurückgeben.
In den Therapieräumen wird gerade intensiv gearbeitet. Therapeuten des SPZ, Projektleiter von Samsung Schweiz sowie Forscher der Hochschule Luzern (HSLU) konzentrieren sich gerade auf Probanden, deren Gehirne über Sensoren mit einem Fernseher kommunizieren können. Der Prototyp eines Brain Computer Interface (BCI) ermöglicht die Grenze zwischen Mensch und Maschine zu überbrücken. Das Projekt wurde von einem Filmteam begleitet und dokumentiert (Video am Ende des Beitrages). Dabei werden nicht nur die ersten Erfolge gezeigt, auch die ersten Versuche und die Entwicklung des Prototyps sind Teil des kurzen Videos.
Die Arbeit an dem Prototypen der „Gedankenkappe“
Ziel ist es, Querschnittsgelähmten Menschen wieder ein Teil Selbstständigkeit zurückzugeben, so Bart De Kimpe, Ergotherapeut im SPZ Nottwil. Dabei geht es nicht nur darum den Fernseher selbständig steuern zu können, dem Patient kann damit auch Privatsphäre zurückgegeben werden. So muss nicht durchgehend jemand beim Patienten bleiben um Kanäle zu wechseln, Lautstärken zu ändern oder andere Einstellungen vorzunehmen. Solang die Patienten noch klar sprechen können, ist dies natürlich auch via Sprachbefehl möglich. Wem dies jedoch schwer fällt, hat gegen eine intuitive Steuerung per Gedanken sicherlich keine Einwände.
Welche Hirnströme werden gesendet wenn wir denken „Lauter machen“
Dabei ist die Bedienung eines Fernsehers nur ein „Baustein“ für die Lebensverbesserung der Patienten. Die Technologie kann auch für andere Lebensbereiche angewandt werden. So kann man z.B. Smartphones oder Computer per Gedanken steuern. Emails, SMS oder Whatsapps lesen, schreiben und versenden. Alles unter dem „Deckmantel“ der persönlichen Privatsphäre.
Projekt Pontis – Fernseher mit dem Gehirn steuern:
Der zweite Teil der Matrix Trilogie „Matrix Reloaded“ wurde schon immer heiß diskutiert. Unser Test der 4K Blu-ray verrät euch, ob sich das Remaster wirklich lohnt!
Inhalt (70%)
Einfach ist es auch heute noch nicht, die passenden Worte für Matrix: Reloaded zu finden. Nach wie vor fällt es schwer, den Sprung vom philiosophischen Sci-Fi-Meisterwerk mit Tiefgang hinüber zu einem Actionfilm nachzuvollziehen, dessen überbordende und teils absurde Choreografien im krassen Gegensatz zur Figurentiefe des Vorgängers stehen. Bis heute ist auch nicht schlüssig erklärt, ob die Filme originär als Trilogie geplant waren. So gibt es nach wie vor Meinungen, die sagen, dass die Sequels erst nach dem Erfolg von The Matrix beschlossen wurden. Wiederum andere sagen, dass die Wachowskis die Ideen für alle drei Teile hatten, den ersten in sich aber so schlüssig drehen mussten, dass er (bei einem Misserfolg) für sich stehen könnte.
Wie dem auch sei: Matrix: Reloaded muss sich im direkten Vergleich zum Vorgänger geschlagen geben. Denn wo beim Ursprung der Trilogie der Mix aus Action, Dialogszenen und Story stimmte, herrscht im Nachfolger eine Diskrepanz zwischen allen Bereichen. Die Action ist zwar für sich genommen spektakulär, im Verbund mit den teils quälend zähen Dialog- und Story-Momenten aber ziemlich isoliert. Mit einer Laufzeit von fast 140 Minuten tun sich im Mittelteil der Trilogie dann auch wirklich Längen auf, bei denen man das eine oder andere Gähnen nicht vermeiden kann. Selbst die für die Philosophie und vor allem für die Rolle Neos wichtigen Momente mit dem Orakel und dem Architekten der Matrix geraten zäh.
Man versteht sich selbst immer noch am besten. Gestattet Mr. Smith und Mr. Smith
Ob man den finalen Gang mitgeht, dass Neo dann auch noch die Macht hat, Tote wiederauferstehen zu lassen, sei jedem selbst überlassen. Aber selbst wenn man die Story-Anteile ein wenig ignoriert und sich auf die Action konzentriert, geht’s nicht ganz ohne Kritik ab. Sicher, die Highway-Szene gehört bis heute zum Allerfeinsten, was Stunt-Choreographie jemals hervorgebracht hat. Und das ist auch heute noch extrem unterhaltsam und beeindruckend. Doch was sich die Macher dabei gedacht haben, den Kampf Neos gegen 100 Manifestationen des Agent Smith (fast) komplett am Rechner entstehen zu lassen, bleibt bis heute eine unbeantwortete Frage.
Technisch nachvollziehbar, da die Sequenz mit den benötigten Kamera-Arrays für die Bullet-Time real einfach nicht zu realisieren gewesen wäre, darf man aber die Frage stellen, warum man es nicht einfach etwas kleiner angelegt hat, anstelle diese ärgerlich schwachen visuellen Effekte zu nutzen, die man schon seinerzeit im Kino als solche entlarven konnte – es sei denn, man glaubt, dass Reeves Gesicht so glatt aussieht wie das eines dreijährigen Kindes. Zumal die Szene keine Auflösung hat. Neo verschwindet einfach irgendwann. Hätte er auch schon 50 Smith‘ früher machen können. Immer wieder beschleicht einen das Gefühl, dass Matrix: Reloaded ab und an den Spruch des „Weniger ist Mehr“ hätte befolgen müssen, damit es geschlossener und homogener geworden wäre.
Wie der erste Teil auch, wurde Matrix: Reloaded analog auf 35mm Material aufgezeichnet. Analog zum Vorgänger hat man für die Fortsetzung (und den dritten Teil) einen nativen 4K-Scan angefertigt. Im Nachgang wurde das HDR-Mastering aller drei Filme unter Aufsicht des Kameramanns der Trilogie, Bill Pope, vorgenommen. Seiner Aussage nach ist das Color Timing nun so, wie es ursprünglich vorgesehen war.
Wer hat das gebaut? Natürlich der Architekt
Dass der Look mitunter drastisch verändert daherkommt, konnte schon im ersten Teil nachvollzogen werden. Auch die UHD des zweiten Teils folgt dieser Linie. Neutrale Oberflächen, Hautfarben, schwarze Mäntel oder Lack-Outfits – beinahe jede Farbe in den Szenen innerhalb der Matrix wurde vom grünen Tint überlagert. Das ist nun Geschichte. Allerdings mit vereinzelten Ausnahmen. So gibt es tatsächlich ein paar Szenen, die über die alte Blu-ray eher neutral waren und mit dem neuen Color-Grading ins Grüne tendieren.
In Sachen Kontrastumfang/Bilddynamik erscheint die UHD teils deutlich dunkler als die Blu-ray. Das sorgt (leider) für Detailverlust auf düsteren Oberflächen und lässt gerade den Beginn von Kapitel zwei (Morpheus und Link in der Nebukadnezar) eher gräulich und wenig kontraststark erscheinen – hier ist die BD tatsächlich besser. Dolby Vision intensiviert die Dynamik zwar wieder, allerdings zuungunsten noch stärkerer Abdunklung in den Schattenbereichen. Glücklicherweise sind derart dunkle Einstellungen im Film dann eher selten. Extrem gut gelingen HDR10 und Dolby Vision allerdings Hauttöne durch den ganzen Film hindurch – egal, ob in der Matrix oder in der Realwelt. Ebenso natürlich wie kräftig (wo es sein muss) erscheinen die Oberflächen auf den Gesichtern. Herausragend sind auch die absolut hellen Spitzlichter. Die weiße Augenhaut oder die hellen Zähne von Link stechen in der dunklen Umgebung des Cockpits massiv und beeindruckend heraus. Weniger schön, aber auch über die BD schon zu sehen: Die in 2K gerenderten VFX sind teilweise sehr weich und fallen im Vergleich zu den real gefilmten Szenen massiv auf.
Beim Sound hat man zwar die extrem muffige deutsche Erstausgabe der damaligen Blu-ray ist offenbar für immer vernichtet, was es aber nur geringfügig besser macht. Denn die deutsche Dolby-Digital-Spur ist auch in der korrigierten Version dumpf und der Originalversion um Welten unterlegen. Egal, ob das die Kugeln im ersten Kapitel sind, die Trinity in Zeitlupe abfeuert und die (eigentlich) um den Zuschauer herumschwirren sollten. Oder ob es die brechende Glasscheibe zuvor ist. Egal, ob es die wenig voluminösen Angriffe der Maschinen sind, die gerade mal akzeptable Dynamik bei der Szene auf dem Autobahn-Teilabschnitt oder der dünne Sound der Nebukadnezar: Die DD-5.1-Version liefert schlicht nicht im Ansatz das, was man zum dazugehörigen Bild gerne hören würde. Surroundeffekte sind dünn und wenig immersiv. Druck gibt es nur ganz selten mal und die grundsätzliche Schwäche im Mittel-Hochtonbereich kann ebenfalls nicht erfreuen. So schwer man sich evtl. mit der englischen Sprache tut: Hier wird der O-Ton zur Pflicht.
Der Sound kann die actiongeladenen Szenen leider nicht so gut transportieren
Zumal die bisherige Dolby-True-HD-Fassung des Originals noch ein Upgrade auf Dolby Atmos bekam – und zwar schon für die Blu-ray. Sämtliche Szenen, die über die deutsche Version dünn und muffig klingen, hören sich hier zeitgemäß und spaßfördernd an. Besonders eindrücklich ist das beim Kampf zwischen Neo und der Hundertschaft an Agent Smith‘. Wenn Neo einen Laternenpfahl aus seinen Verankerungen reißt und damit herumschwingt, ist das im Original von Wucht und räumlichen „Wusch“-Sounds begleitet. Im Deutschen klingt das Ganze belegt, wenig druckvoll und kaum räumlich. Betrachten wir zusätzlich die 3D-Sound-Ebene, so schalten sich die Heights schon im Vorspann ein, wenn die Matrix-Schrift äußerst effektvoll von oben hinzugeschaltet wird. Man fühlt sich beinahe, als würden die Buchstaben auf einen herabprasseln.
Zwar sitzt nicht jeder Soundeffekt absolut perfekt verortet und manchmal hört man Dinge von oben, die nicht wirklich dort zu sehen sind, aber dennoch ist es natürlich cool, wenn die Geschosse, die Trinity zu Beginn in Zeitlupe abfeuert rund um den Zuschauer einschlagen und auch die Scherben losgelöst im Raum schweben. Außerdem befinden wir uns in der Matrix. Da darf vielleicht auch einfach mal ein bisschen mehr auf den Heights los sein, auch wenn’s nicht ganz korrekt verortet ist.
Deutsch: Dolby Digital 5.1 (60%) – 2D Bewertung
Englisch: Dolby Atmos (90%) – 3D Bewertung
Bonus (100%)
Auch beim Bonusmaterial hält Warner das Niveau des ersten Teils. Denn der UHD liegt die bekannte Bonus-Blu-ray bei. Auf der regulären Disk gibt’s zunächst mal die bekannte Einführung der Wachowskis sowie zwei Audiokommentare (Philosophen und Filmkritiker). Dazu gesellt sich die In-Movie-Experience. Auf der Bonus-Disk liegt dann das altbekannte Material, das sich aus sechs Featurettes rekrutiert (teilweise erneut in weitere Sektionen unterteilt) und im Falle der Analyse der Highway-Autoverfolgung satte 86 Minuten Laufzeit bietet. Im Bereich „Unplugged“ gibt’s übrigens ein frühes „Wiedersehen“ mit dem damals als Stunt-Koordinator engagierten Chad Stahelski – kein Geringerer als der Mann, auf dessen Konto John Wick und John Wick 2 gehen. Natürlich ebenfalls mit Keanu Reeves als Fighter. Ein paar Trailer sowie das Musikvideo „Sleeping Awake“ von P.O.D. runden das extrem reichhaltige Angebot ab.
Gesamtbewertung Matrix Reloaded 4K Blu-ray (70%)
Matrix: Reloaded hält inhaltlich zu keiner Zeit das Niveau seines Vorgängers. Viele Dialoge sind unnötig verkompliziert und die religiösen Untertöne nerven. Die Action hilft darüber hinweg, wenngleich man die animierte Neo-vs.-Smith-Sequenz heute fast nicht mehr anschauen kann. Die UHD kommt auch hier mit einem deutlich anderen Color Grading und ist wesentlich detaillierter als die bisherige Blu-ray. Aufgrund des schwächeren analogen Ausgangsmaterials erreicht sie aber nicht ganz das Niveau des ersten Teils. Will man jedoch die krasse Grünfärbung behalten, ist das neue Color Grading nichts für einen.
Sensationell ist auch hier die englische Atmos-Fassung, die dem Film wirklich eine weitere Ebene verpasst und ihn mit anderen Ohren hören lässt. Schade, dass der deutsche DD-Sound nicht nur ärgerlich komprimiert ist, sondern auch muffig und dumpf.
Microsoft entwickelt angeblich zwei neue Xbox One S Konsolen mit und ohne Laufwerk für 2019. Dabei soll es sich um die letzten Geräte aus dem „ONE-Zyklus“ handeln.
Microsoft werkelt hinter verschlossenen Türen bereits an neuen Konsolen. Bereits 2019 soll ein neues Modell in den Handel kommen. Laut Gerüchten soll es sich dabei um eine extrem abgespeckte Xbox One S handeln, die unter anderem kein Disc-Laufwerk mehr besitzt. Dadurch soll nicht nur der Formfaktor, sondern vor allem der Preis der Konsole so weit wie möglich nach unten gedrückt werden. Man spekuliert sogar auf ein 99 Dollar Modell. Ein zweites Modell basiert ebenfalls auf der Xbox One S, besitzt jedoch noch ein Disc-Laufwerk. Mit der Veröffentlichung der beiden Konsolen soll der Xbox One-Zyklus dann auch abgeschlossen sein. Die Xbox One kam 2013 in den Handel, das S-Modell (2016) und die 4K-Konsole Xbox One X im November 2017.
Disc gegen Download-Code
Während die verschlankte Xbox One S wie gewohnt funktioniert (Disc rein, Updates laden, Spiel spielen), setzt die „Xbox One Mini“ lediglich auf digitale Downloads. Wie die Quelle thurrott.com erfahren haben soll, plant Microsoft sogar ein „Disc gegen Download“-Programm, bei dem Kunden ihre Discs in Läden gegen digitale Download-Codes eintauschen können. Ob dies überhaupt praktikabel ist und vielleicht nur auf den US-Markt beschränkt, werden wir vielleicht schon bald zu sehen bekommen.
Die Konsolen sollen nochmals Spieler auf die One-Plattform locken, bevor 2020 dann die neuen Gaming-Boliden, die unter dem Decknamen „Scarlett“ entwickelt werden, auf den Markt kommen.
Sport-Streamingdienst DAZN möchte bei der nächsten Vergabe der Live-Rechte für die Deutsche Fußball Bundesliga seinen Hut in den Ring werfen. Verliert Sky unter Umständen sein Heiligstes?
Die Worte „Wir würden uns freuen, die Bundesliga bei uns zu haben“ von Thomas de Buhr, seines Zeichens Vize-Geschäftsführer für Marketing & Werbung bei DAZN Deutschland, klingen eigentlich ganz nett. Dahinter verbirgt sich aber eine millionenschwere Kampfansage an Pay-TV-Anbieter Sky. Der Streaming-Dienst ist bereit und wird bei der nächsten Medienrechteausschreibung der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Saison 2021/22 mitbieten. Niemand hätte wohl gedacht, dass das Thema Sport-Streaming so schnell an Bedeutung gewinnen wird. DAZN startete erst mit „Randsportarten“ deren Übertragungslizenzen günstig für den deutschen Markt zu kaufen waren. Danach folgten ziemlich schnell Highlight-Events aus der Champions League, Premier League und der Europa League. Jetzt möchte DAZN auch in der deutschen Königsdisziplin eine Rolle spielen.
Mehr Bekanntheit für DAZN
Ganz neu ist die Bundesliga für den Streaming-Anbieter ja nicht. Man zeigt bereits seit der vergangenen Saison die Highlight-Zusammenfassungen der jeweiligen Spieltage. Doch das reicht dem aufstrebenden Unternehmen nicht. „Wir lieben die Champions League und die Europa League und würden die Bundesliga genauso lieben“, sagte Thomas de Buhr in einem Podcast mit dem Magazin Sponsors. De Buhr soll dem Unternehmen noch mehr Bekanntheit in Deutschland verschaffen. Sollten die komplette Deutsche Fußball Bundesliga oder große Teile davon nicht mehr exklusiv über Sky übertragen werden, dann wäre dies sicherlich ein riesiger Marketing-Coup – der natürlich auch kostet.
Streaming-Anbieter DAZN sicherte sich die komplette UEFA Europa League zum größten Teil exklusiv!
Am Ende wird es wohl auf ein Bieterduell zwischen DAZN und Sky hinauslaufen. Wer bei der Vergabe der Live-Reche am Ende den längeren Atem bzw. die größere Geldbörse hat, werden dir demnächst erfahren. DAZN möchte aber nicht um jeden Preis die Bundesliga für sich gewinnen. Wie bei der Premier League hat sich DAZN im letzten Bieterduell gegen Sky geschlagen gegeben. Der Grund: Man möchte für den Endkunden erschwinglich bleiben. Der Abo-Preis soll auch mittelfristig die 9.99 Euro pro Monat nicht überschreiten.
Parallel zu den Veränderungen des Angebotes, will DAZN auch seine Plattform weiterentwickeln. Als nächstes großes Feature stehen die Offline-Downloads von Re-Live-Inhalten an. So kann das Basketball-Match von gestern Abend oder das letzte Champions League-Spiel im Bus, Zug oder Flugzeug nochmal analysiert werden.