Wie Vergleichsportale ermittelten, werden in der nächsten Woche die Preise für hochwertige Technik-Artikel auf ihren Jahrestiefstand fallen. TV-Geräte, Smartphones, Konsolen uvm. sind dann besonders günstig.
Die Kalenderwoche 47 (19-25. November 2018) sowie der darauf folgende Montag (26. November) ist der beste Zeitraum um sich mit hochwertiger Technik einzudecken. Dabei ist es egal, ob man sich die Geräte für sich selbst, oder als Geschenk kauft. Die Regel trifft aber nicht auf alle Händler zu. Viele Shops werben mit satten Rabatten, sind zu der angegebenen Zeit aber zum Teil teurer als kurz vor Weihnachten. Die besten Erfahrungen machte man laut guenstiger.de mit Amazon.de, Saturn.de, MediaMarkt.de und Comtech.de. Auch Otto.de hat ganz gut abgeschnitten. Wer zu lange wartet und hofft im Dezember noch ein besseres Angebot zu ergattern, wird leider eines besseren belehrt.
Amazon.de ist Schnäppchen-König
Dabei kommt es natürlich auch darauf an was man kauft. Im Technik-Segment sind die beliebtesten Kategorien wie Fernseher, Spielekonsolen, Smartphones oder Tablets fast immer günstiger. Anders ist es z.B. bei Parfüm usw. was gerne mal als „Last-Minute-Geschenk“ gekauft wird. Wir konzentrieren uns vor allem auf die Angebote auf Amazon.de. Wie sich in den letzten Jahren bestätigt hat, liefert der Shopping-Gigant die besten Schnäppchen und unterbietet dabei die Konkurrenz zum Teil um mehrere hundert Euro. So würde es uns nicht verwundern, wenn wir in diesem Jahr den ersten OLED-TV unter 1.000 Euro in der Cyber Monday Woche entdecken würden. Wer unseren kostenlosen Schnäppchen-Newsletter abonniert, wird über aktuelle und kommende Top-Angebote informiert:
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Wieso werden Technik-Artikel vor Weihnachten nicht teurer?
Der Großteil der neuen Technik-Produkte wird im Januar auf der weltgrößten Technik-Messe CES in Las Vegas angekündigt. Die Produkte erscheinen dann meist zwischen März und Juni des gleichen Jahres. Somit bleiben den Herstellern nur wenige Monate um ihre Geräte an den Mann zu bringen. Es hat sich herausgestellt, dass die mittleren November-Wochen (zur Zeit der Cyber Monday Woche und des „Schwarzen Freitag“) dazu genutzt werden um die bestehenden Bestände so gut wie möglich zu dezimieren. In den Dezember-Wochen steigen die Preise dann wieder an, die Händler haben bis dahin aber bereits den Großteil ihrer Ware verkauft.
Fernseher zeigen in 2017 den gleichen Preisverlauf wie in 2016 || Bild: check24.de
Vor einigen Jahren hatte es noch Seltenheitswert, dass Fernsehgeräte bereits ab Werk mit vorinstallierten Apps und smarten Funktionen punkten konnten. Mittlerweile seien laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aber bereits drei von vier verkauften TVs smart.
Drei Viertel der bisher 2018 verkauften Fernseher sollen in die Kategorie Smart-TV fallen, so erklärt die GfK. Jene Geräte können Apps verwenden und Zusatzfunktionen über das Internet abrufen. Beispielsweise sind auf den TVs oft Apps für Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video oder Netflix vorinstalliert. Insgesamt sollen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 4,6 Mio. Fernseher verkauft worden sein. Rund 3,4 Mio. der verkauften Geräte, also 74 %, gelten als Smart-TVs.
Vergleicht man jene Angaben mit 2017, dann ist der Marktanteil der Smart-TVs um fünf Prozentpunkte angestiegen. Blickt man weiter zurück, etwa auf das Jahr 2015, dann kann man sogar von einem Anstieg um 14 % sprechen. 86 % der verkauften Smart-TVs unterstützen zudem HbbTV für interaktive Dienste. Zwei Drittel der smarten Flachbildschirme sollen laut einer Studie der gfu Consumer & Home Electronics mit dem Internet verbunden sein.
In der Redaktion sind wir mit den Funktionen der Smart-TVs aber noch nicht völlig zufrieden. Deswegen raten wir in der Regel weiterhin zu externen Lösungen wie der hervorragenden und vielseitigen Nvidia Shield Android TV oder aber günstigeren Angeboten wie dem Amazon Fire TV Stick 4K. Aber auch bei derlei Lösungen sieht es offenbar auf dem Markt gut aus. So sollen in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 z. B. rund 480.000 Set-Top-Boxen zum Abspielen und Aufzeichnen von Video-Content verkauft worden sein.
Fernseher werden immer mehr zu smarten Multimedia-Schaltzentralen
Der Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform, Andre Prahl, kommentiert: „Der Zugriff auf Mediatheken, Apps oder Streaming- und Abrufangebote wird für die Zuschauer immer einfacher. Neben der Marktdurchdringung steigt auch die Leistungsfähigkeit der smarten Fernseher.“ Vor allem den HbbTV-Standard wolle man dabei weiter vorantreiben. Etwa gibt es in diesem Bezug diese Woche Diskussionen auf dem HbbTV-Symposium 2018, das von der HbbTV Association und der Deutschen TV-Plattform in Berlin veranstaltet wird.
Beispielsweise will man neue, interaktive Werbeformen einführen, welche sowohl speziell auf den individuellen Zuschauer zugeschnitten sein sollen als auch möglichst direkt den Kauf von Produkten ermöglichen könnten. In den USA gibt es hier bereits Initiativen. Auch sogenannte „HbbTV Operator Applications“ (OpApp) sind ein zentrales Thema. Die würden es ermöglichen, plattformübergreifend über unterschiedliche Herstellermodelle und Betriebssysteme, eigene einheitliche Oberflächen an TVs zu erstellen.
Dolby ist den meisten Lesern vermutlich vorwiegend durch Techniken wie Dolby Atmos und Dolby Vision ein Begriff. Jetzt hat das Unternehmen für 599 US-Dollar allerdings auch einen kabellosen Kopfhörer veröffentlicht: Dolby Dimension.
Dolby Dimension sind kabellose Bluetooth-Kopfhörer. Doch der Hersteller visiert mit ihnen im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten nicht primär den Audio-Genuss unterwegs über mobile Endgeräte an, sondern vermarktet die Kopfhörer als Heimkino-Lösung. In erster Linie visiert Dolby laut Pressemitteilung Zuschauer bzw. Zuhörer an, die daheim viele Filme und Serien schauen und sich eine Audio-Lösung wünschen, die niemand anderen behelligt.
Dabei setzt Dolby für die Dimension spezielle 40-mm-Treiber ein. Es soll eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden drin sein. Verbindungen zu Zuspielquellen nimmt man drahtlos über Bluetooth 4.2 auf. Weil die Dolby Dimension einen eigenen Chip von Qualcomm als Herzstück integrieren, verzichten sie auf eine Basisstation, welche die Audio-Berechnungen durchführen müsste.
Dolby Dimension: Die Steuerung ist auch über eine App möglich
An den Kopfhörern selbst sitzen auch Bedienelemente, vor allem empfiehlt Dolby aber die Steuerung über die offizielle App. Über jene lässt sich auch eine Einstellung namens LifeMix regeln. Letztere setzt Active Noise Cancellation ein, um Umgebungsgeräusche zu unterdrücken. Der Träger kann aber auswählen, ob und wie intensiv er seine Umwelt noch wahrnehmen möchte. Dank Head-Tracking sollen die Kopfhörer zudem auch simulieren können, dass der Ton vorwiegend aus einer bestimmten Richtung auf den Zuhörer einströmt.
Dolby Dimension müssen ohne Dolby Atmos auskommen
Leider müssen die Dolby Dimension ohne objektbasierten Sound, also Dolby Atmos, auskommen. Dank eines Features namens Virtualization sollen sie aber 5.1.2-Kanäle simulieren. Der Klang soll sich zudem auch je nach Hörumgebung und konsumierten Inhalten automatisch anpassen lassen. Wie gut das in der Praxis funktioniert, sollte man freilich selbst herausfinden. Hier geben sich alle Hersteller in der Regel sehr vollmundig.
Dolby Dimension sind aktuell noch nicht für Deutschland bestätigt
Die Dolby Dimension wiegen 330 Gramm und sollen laut dem Hersteller auch mit hochwertigen Materialien und ihrem Tragekomfort glänzen. Für 599 US-Dollar sollte man als potentieller Käufer aber natürlich auch nichts anderes erwarten. Leider hat Dolby die Dimension aktuell nur für die Vereinigten Staaten offiziell bestätigt. Ob und wann die Kopfhörer also auch in Europa erscheinen, ist aktuell leider noch offen.
Wie Warner Home Video kommuniziert, wird „Creed 2: Rockys Legacy“ auch auf 4K UHD Blu-ray erscheinen. Der zweite Teil der Creed-Reihe mit Dolph Lundgren und Sylvester Stallone erscheint im Mai 2019.
„Creed 2: Rockys Legacy“ kann leider noch nicht vorgeordert werden. Bis auf einem groben Relesezeitraum (Mai 2019) gibt es auch noch keine ausführlichen Informationen zu dieser Veröffentlichung. Details findet ihr in unserer 4K Blu-ray Komplettliste, sobald diese zur Verfügung stehen. Kinostart in Deutschland ist übrigens am 24. Januar 2019.
Games auf Xbox One können bald mit Maus & Tastatur gesteuert werden. Das bereits angekündigte Feature soll Teil des Frühlings-Updates 2019 sein. Die Alpha-Version kann bereits von Mitgliedern des Insider-Programms getestet werden.
Update 15-11-18: Das Xbox November-Update ist jetzt für alle Nutzer verfügbar. Die Eingabe-Unterstützung via Maus und Tastatur kann ab sofort für nachfolgende elf Spiele genutzt werden: Bomber Crew, Children of Morta, Deep Rock Galactic, Minion Master, Moonlighter, Strange Brigade, Vigor, War Thunder, Warface, Warframe, Wargroove, Warhammer: Vermintide 2 und X-Morph Defense
Originalbeitrag: Ein großer Schritt für die Xbox One-Plattform. Microsoft erlaubt erstmals die Steuerung von Spielen mittels Maus und Tastatur. Die alternative Steuerung soll im Frühjahr 2019 allen Xbox-Nutzern zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Alpha Tests des 19H1 Updates (181022.1900) können Teilnehmer des Xbox Insider Programms bereits das Spiel „Warframe“ mit Maus und Tastatur steuern. Während einige Nutzer das neue Feature durchaus begrüßen, wirft das neue Update doch einige Fragen auf. Zum einen, welche Spiele werden die neue Steuerung unterstützen? Liegt die Entscheidung bei den Spielentwicklern, oder müssen die Spiele zukünftig grundsätzlich für Maus & Tastatur optimiert werden.
Chancen für „Dota 2“ & Co. auf Xbox One?
Zudem stellt sich die Frage, wie das Matchmaking bei Online-Spielen funktioniert. Spieler mit Maus und Tastatur hätten sicherlich einen Vorteil gegenüber den Mitspielern mit Controller. Microsoft macht seine Xbox dadurch natürlich zugängliche für PC-Spieler, sollte mit diesem Schritt aber nicht seine Fanbase vor den Kopf stoßen. Man sollte dem Update auf jeden Fall offen gegenübertreten. Denn mit der neuen Steuerung gibt es auch ganz neue Möglichkeiten für die Spieleentwickler. Man denke an MOBAs wie „League of Legends“ oder „Dota 2“ die sich mit einem Controller aufgrund der Spielmechanik einfach nicht gut steuern lassen. Auch Anwendungen wie Level-Editoren (z.B. Halo) lassen sich mit Maus & Tastatur viel einfacher benutzen. Für die Xbox One-Community womöglich ein Gewinn.
Mitglieder des Xbox Insider Programms können bereits das Spiel „Warframe“ mit Maus & Tastatur steuern
Das Frühlings-Update hat aber noch mehr zu bieten. Zum einen können ab sofort Nutzer mit einem „Nicht-Erwachsenen“-Account einen Erwachsenen hinzufügen. Die Suchfunktion wird auf alle unterstützten Apps ausgeweitet und bringt so noch mehr relevante Suchergebnisse. Zusätzlich gibt es noch unzählige Bugfixes.
Womöglich werden in den nächsten Wochen und Monate noch mehr Features in das Frühlings-Update aufgenommen.
Rechtzeitig zum Netflix-Start auf der Sky Q Plattform gibt es endlich passende Vorteilsangebote ab 19.99 Euro mtl. inkl. Sky Q-Receiver. Jetzt Sky Pakete kombinieren und sparen!
Sky liefert ab sofort eine noch breiter Auswahl an Serien und Filmen. Neben den bereits verfügbaren Inhalten über Sky on Demand, können Nutzer jetzt auch auf das komplette Angebot von Netflix zugreifen. Voraussetzung ist natürlich ein separates Netflix Abonnement, dass im Entertainment Plus Paket z.B schon integriert ist (16.49 Euro mtl. im ersten Jahr). Das Vorteilsangebot besteht aus besagtem Entertainment Plus Paket und beinhaltet noch ein zusätzliches. Zur Auswahl steht Sport, Cinema oder das Bundesliga-Paket. Die Premium HD-Option schlägt mit 5€ extra zu Buche.
Hier die Angebotskommunikation auf einen Blick:
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Cinema Paket in den ersten 12 Monatenfür nur € 17,49 mtl.* (danach € 34,99)
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Sport Paket + € 5 mtl.*
(bei Buchung von Entertainment, Cinema oder Bundesliga) in den ersten 12 Monaten (danach € 10)
Cinema Paket + € 7,50 mtl.*
(bei Buchung von Entertainment, Sport oder Bundesliga)in den ersten 12 Monaten (danach € 15)
Bundesliga Paket + € 10 mtl.*
(bei Buchung von Entertainment, Sport oder Cinema) in den ersten 12 Monaten (danach € 20)
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Erst kürzlich munkelte man, dass Sky und DAZN um die Übertragungsrechte an der Fußball Bundesliga konkurrieren könnten. Jetzt arbeiten die beiden Unternehmen aber zusammen. Denn ab sofort steht der Livesport-Streamingdienst auch über Sky Q zur Verfügung.
Aktuell passiert so einiges bei Sky Q. So hat man ja erst kürzlich die Partnerschaft mit Netflix bestätigt. Im Klartext bedeutet das, dass man gemeinsam das neue Paket Entertainment Plus anbietet. Somit können Abonnenten von Sky auch zusätzlich Netflix beziehen und auf einer Rechnung bezahlen. Funktioniert für 35,99 Euro im Monat sogar mit der UHD-Variante von Netflix.
Um Sky und DAZN wiederum kreisen in letzter Zeit ohnehin einige Meldung. Denn der Champions-League-Deal zwischen Sky und DAZN wurde zu einem Fall fürs Bundeskartellamt. Gelassener bzw. positiver dürfte man allerorts aufnehmen, dass DAZN nun auch über Sky Q zur Verfügung steht. Damit gesellt sich DAZN zu Netflix, Spotify und auch den Mediatheken von ARD und ZDF, die ebenfalls direkt als App über Sky Q abrufbar sind.
Auch für DAZN gibt es nun eine App, die sich auf den Receivern für Sky Q verwenden lässt. Wer bereits Kunde bei DAZN ist, kann also einfach seine Daten nutzen, um sich über die App am Sky Q Receiver einzuloggen. Wer noch keinen Zugang hat, dem steht es natürlich so oder so frei ein Konto bei DAZN zu eröffnen und es anschließend auf Sky Q zu beanspruchen.
Sky will mit DAZN die Sport-Fans begeistern
Die Senior-Vizepräsidentin für das Produktmanagement von Sky Deutschland, Julia Laukemann, erklärt: „Mit Sky Q bieten wir unseren Kunden einfach das beste Fernseherlebnis: Sky- und Free-TV-Sender, tausende Filme und Serien auf Abruf, sowie Mediatheken, Netflix und Spotify. Mit DAZN erweitern wir den App-Bereich um einen weiteren populären Live-Streamingservice, der vor allem auch die Wünsche unserer sportinteressierten Kunden berücksichtigt.“
Sky und DAZN stehen in ungewohnter Eintracht zusammen
Da stimmt freilich auch der ausführende Vizepräsident von DAZN für die DACH-Region, Thomas de Buhr, ein: „Wir freuen uns, dass wir über Sky Q jetzt noch mehr Fans von DAZN Live Sport erreichen können. DAZN Kunden mit einem Sky Q Receiver können ab sofort ihren Login nicht nur auf ihren bestehenden mobilen Endgeräten, im Web, und bestehenden smart TV Apps nutzen, sondern auch ganz bequem auf Sky Q zuhause.„
Netflix führt eine neue Stufe für seine Abonnements ein. Allerdings geht jene zunächst nur in Malaysia an den Start „Mobile“ nennt sich der Tarif und entsprechend dem Namen gilt er eben nur für den Konsum über mobile Endgeräte.
Wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass Netflix eine neue Preisstufe einführen möchte. Zu jenem Zeitpunkt fehlten aber noch genauere Informationen. Klar gewesen ist nur, dass es ein günstigere Einstiegsmodell für asiatische Länder sein sollte. Eine internationale Verfügbarkeit wurde seitens des CEOs von Netflix zwar nicht explizit ausgeschlossen aber leider auch nicht direkt angesprochen.
Schneller als gedacht, geht es nun los. In Malaysia hat Netflix das neue Modell „Mobile“ für 17 Malaysische Ringgit im Monat an den Start geschickt. Umgerechnet entspricht das ca. 3,60 Euro. Alternativ steht für 33 Malaysische Ringgit, umgerechnet ca. 7 Euro, auch „Basis“ zur Verfügung. Die nächste Stufe, „Standard“ die HD integriert und sich auch an Fernsehern und Co. verwenden lässt, kostet 42 Malaysische Ringgit, was umgerechnet 8,85 Euro entspricht. Beschränkungen für die abrufbaren Inhalte gibt es auch auf der Stufe „Mobile“ nicht.
Wir hatten spekuliert, Netflix könnte bei seiner neuen Stufe eventuell den Konsum auf die Netflix Originals beschränken oder die Nutzungsdauer einschränken. Stattdessen hat man sich auf die Art der zugreifenden Geräte konzentriert. So lässt sich „Mobile“ eben nur mir Smartphones oder aber Tablets verwenden. Außerdem beschränkt Netflix die Auflösung leider auf SD.
Netflix plant die Stufe „Mobile“ aktuell wohl nicht für Europa
Wer in Malaysia die neue Stufe „Mobile“ bei Netflix abonnieren möchte, muss das dann auch über die entsprechende App für Apple iOS bzw. Android vornehmen. Oder aber es muss die Website des Streaming-Anbieters über den mobilen Browser aufgerufen werden. Erfolgt der Zugriff über ein Notebook oder einen Desktop-PC steht der neue Tarif „Mobile“ nämlich gar nicht erst zur Auswahl.
Netflix Mobile: Neuer Tarif im Malaysia
Ob Netflix diese neue Abonnement-Stufe auch in Europa bzw. Deutschland einführen könnte, ist offen. Es ist aber fraglich, ob viele Kunden hierzulande bei einem derartigen Deal anbeißen würden. Das Gros der Anwender dürfte Netflix wohl am Fernseher verwenden.
Die 4K Blu-ray von „2001: Odyssee im Weltraum“ zeigt, wie eine UHD-Restauration auszusehen hat. Unser Test zeigt, wieso sich die 4K-Blu-ray dieses Science-Fiction-Klassikers wirklich lohnt!
Inhalt (100%)
Der Name Stanley Kubrick und das Wort „Meisterwerk“ wird bei seinen Filmen immer wieder in den Raum geschmissen. Doch auf keinen Film trifft dies in unserer Auffassung mehr zu als auf „2001: Odyssee im Weltraum“ (OT: 2001: A Space Odyssey). Ja klar es gibt es auch „Uhrwerk Orange“ oder „Full Metal Jacket“ (Bitte gleich als nächste 4K Restauration anstoßen – Danke!), aber der Einfluss den dieser Film auf andere Regisseure und die Filmindustrie hatte, sucht doch seinesgleichen. Der Film startete 1968 im Kino, nachdem der Produktionsplan weit überzogen wurde. Das war vor 50 Jahren. Fast zehn Jahre vor Krieg der Sterne (Episode IV) der 1977 in die Kinos kam. Und behält man sich das im Hinterkopf, dann fallen einem auf einmal Parallelen zwischen Kubricks Science-Fiction-Epos und dem ersten Star Wars Film auf. Man könnte noch unzähliges über die Geschichte um den Film erzählen, aber wir möchten uns jetzt der eigentlichen Story widmen.
Der schwarze Monolith im Zenith mit Sonne und Mond
Zu Beginn gibt es erst einmal ein schwarzes Bild – 3 Minuten lang. Ähnlich war es auch in der Kinoversion. Was das für eine Stimmung gewesen sein muss, im komplett dunklen Kinosaal zu sitzen um dann vom Basscrescendo von „Also sprach Zarathustra“ aus den Sitzen gerüttelt zu werden. Nach dem Sonnenaufgang befinden wir uns unverkennbar in Afrika, der Wiege der Menschheit. Das erste Kapitel heißt auch passend „Aufbruch der Menschheit“. Es zeigt den Uberlebenskampf der Vormenschen – Menschenaffen. Da wird schon einmal ein Mitglied des „Familie“ von einem Gepard gerissen oder es gibt Kämpfe mit anderen Affen-Clans am Wasserloch. Eines Tages, wird die Gruppe in Aufruhr versetz. Ein schwarzer Monolith ist in mitten ihres Reviers aufgetaucht. Nach anfänglicher Aufregung und Skepsis nähern sich die Menschenaffen dem Stein. Was dieser dort macht oder welchen Zweck er erfüllt, kann man bis dahin nur erahnen. Bei einem der Affen scheint die Begegnung aber sein Wesen zu beeinflussen. Als er auf der Suche nach Nahrung einen Knochen eines Skeletts nimmt und begreift, dass dieses als Waffe eingesetzt werden kann, ändert sich alles. Der Affen-Clan gewinnt nicht nur die Überhand gegen die Rivalen, die anderen Pflanzenfresser (in diesem Fall Tapire) werden auf einmal als Beute angesehen. Fleisch steht fortan auf dem Speiseplan. Das tierische Eiweiß trägt auch dazu bei, dass sich das Gehirn der Vormenschen weiterentwickelt.
Dann nach 20 Minuten geht es einige Jahre in die Zukunft, ins Jahr 1999 um genau zu sein. Der Knochen der noch in der letzten Szene durch die Luft geflogen ist, ist nun ein futuristischer Satellit. Nach ein paar beeindruckenden Weltraum-Shots sieht man auch bereits ein Orion III-Raumschiff von der Fluggesellschaft Pan American (die es übrigens nur bis 1991 geschafft hat). Im Flieger sitzt Dr. Heywood R Floyd der zu einer Raumstation reist, die als Zwischenstation für die Mondstation Clavius dient. An Bord herrscht keine Gravitation und man sieht den Füllfederhalter von Floyd im Inneren des Raumschiffs umherfliegen. Die Stewardess schafft es aber mit ihren „Grip Shoes“ an Bord ganz normal fortzubewegen. Man erkennt wie viel Gedanken sich Produzent und Regisseur um das Thema Raumfahrt gemacht haben. Auch die ikonische Raumstation die aussieht wie ein Rad und durch ihre Drehbewegung eine Gravitation im Außenring erzeugt zeigt, dass man es sich nicht einfach gemacht hat. Man hätte es sich auch einfach machen können uns sagen „es gibt etwas wie einen „Graviationsgenerator“. Nicht aber Kubrick.
Die „Zwischenstation“ auf dem Weg zur Mondbasis Clavius
Nach der Ankunft auf der Raumstation wird Floyd von russischen Kollegen angesprochen, die sich um die Sicherheit ihrer nahegelegenen Basis sorgen. Es gab seit 10 Tagen keinen Kontakt mehr mit Clavius und es gibt das Gerücht, dass die Basis von einer Epidemie erfasst wurde. Floyd äußert sich gegenüber den russischen Kollegen nicht zu diesem Fall. Wie sich später herausstellt ist die Epidemie auch nur ein Vorwand um die wahren Geschehnisse auf Clavius vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten. Auf dem Mond hat man nämlich einen schwarzen Monolithen gefunden, genau so einen wie im ersten Kapitel. Dieser sendet ein Signal Richtung Jupiter. Ein Kommunikationsmittel von Außerirdischen? Die Wissenschaftler begeben sich zur Ausgrabungsstätte wo der Monolith gefunden wurde. Ein beklemmendes Gefühl, begleitet von den vokalen, wirren Arien macht sich breit. Kurz nachdem der Stein berührt wurde, sendet der Stein wieder ein Signal aus und die Menschen in den Raumanzügen verziehen vor Schmerzen das Gesicht – CUT
Die Ausgrabungsstätte auf dem Mond in der der schwarze Monolith gefunden wurde
18 Monate später befindet sich das Raumschiff „Discovery One“ auf den Weg Richtung Jupiter. Viele hochrangige Wissenschaftler befinden sich auf dem Schiff, die meisten von ihnen wurden jedoch in einen Kälteschlaf versetzt. Lediglich Dr. Dave Bowman und Dr. Frank Poole kümmern sich um die Raumstation. Achja und natürlich der Supercomputer HAL 9000. Die künstliche Intelligenz der 9000er Reihe hatte sich noch nie geirrt und somit ist es der perfekte Begleiter um alle wichtigen Funktionen der Raumstation zu steuern. Menschen machen Fehler, eine 9000er-Einheit nicht. Die Konversation zwischen HAL (dessen englischer Originalsprecher Douglas Rain ist übrigens erst vor kurzem am 11. November 2018 verstorben) und den Wissenschaftlern verläuft eigentlich wie mit einem Menschen. HAL wird blind vertraut und als der Supercomputer einen Defekt in einem Bauteil der Raumstation voraussagt, zögern die Crewmitglieder nicht und bergen das defekte Gerät mittels einer Gondel (kleine Raumsonde). Es stellt sich jedoch heraus, dass das Bauteil komplett funktionstüchtig ist. Hat sich die HAL 9000-Einheit geirrt? Die Wissenschaftler sind sich ihrer Abhängigkeit von HAL bewusst, versuchen in einer Raumkapsel darüber zu diskutieren was sie tun sollen. HAL deaktivieren? In der Raumkapsel kann man sie nicht hören, doch HAL verfolgt die Lippenbewegungen und was dann geschieht… das sollte man sich auf jeden Fall selbst ansehen.
HAL 9000 kann die Besatzung der „Discovery One“ nicht nur hören, sondern auch sehen
Inhaltlich ist „2001: Odyssee im Weltraum“ einfach großartig. Es ist anders, es ist spannend und auch geistig herausfordernd. Über den Sinn und Zweck diverser Story-Elemente lässt sich gerne stundenlang diskutieren. Es gibt auch noch so viele kleine und große Bestandteile des Films, die alleine einen ganzen Absatz füllen würden. Der Film war einfach seiner Zeit voraus. Ein geniales Science-Fiction-Abenteuer, dem wir vielleicht sogar das Star Wars Universum zu verdanken haben!
„2001: Odyssee im Weltraum“ ist ein Paradebeispiel, wie eine hochwertige 4K-Restauration auszusehen hat! Man muss dem Film aber auch zu gute halten, dass das Negativ-Material sicherlich eine gewisse Qualitätsstufe vorgelegt hat. Zudem war Kubrick Perfektionist und das sieht man auch an den Bildern. Nach 50 Jahren muss man aber dennoch ganz schön viel Arbeit reinstecken, um das Videomaterial in ein so gutes 4K-Master mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und Dolby Vision) zu überführen.
Die Screenshots die wir angefertigt haben, werden der realen Bildqualität in keinster Weise gerecht (Bilder könne auch kein HDR)
Der Detailgrad der 4K Blu-ray lässt alle bislang veröffentlichten Versionen „alt“ aussehen. Selbst neue Produktionen aus dem Science-Fiction und Fantasy-Genre können meist nicht mit so feinen Details aufwarten. Aufgrund des Alters gibt es natürlich ein paar „Schwächen“ bei der Parbpalette, die in der Restaurierung aber sehr gut korrigiert wurden. Auch der Einsatz des erweiterten Dynamikumfangs macht das Bild viel lebendiger lässt alles weitaus plastischer wirken. Die Dolby Vision HDR-Variante hat und dabei etwas besser gefallen, es gibt aber auch beim dynamischen Format ein paar Fehler. Z.B. gibt es eine Szene, in der langsam von der Erde weg in Richtung Weltraum geschwenkt wird, in dem dann die Raumfähre zu sehen ist. In diesem Shot kann man erkennen, dass die Spitzenhelligkeit langsam nach „oben gedreht wurde“. Das Schwarz des Weltalls verlagert sich langsam in ein Grau. Das sind aber nur eine der wenigen negativen Beispiele die wir nennen können. In einigen Szenen fällt vielleicht noch das Filmkorn etwas deutlicher auf, z.B. beim schwarzen Monolithen. Sonst verhält sich das Filmkorn aber recht subtil, was auch an dem hohen Detailgrad der Aufnahmen liegen kann. Womöglich hat man auch etwas digital „drüber gebügelt“. Beweise können wir dafür aber nicht liefern.
Detailreichtum und die ein oder andere Inspiration für Star Wars kann in vielen Szenen entdeckt werden.
„2001: Odyssee im Weltraum“ zeigt nicht nur wie gut eine 4K Blu-ray aussehen kann, die Restauration sollte auch Zweifler verstummen lassen, die in der Wiederveröffentlichung von Klassikern eine reine Geldmacherei sehen. Natürlich gibt es auch bei den restaurierten Filmen „schwarze Schaafe“, jedoch präsentiert sich Stanley Kubricks Film als fast perfektes, weißes Schaaf!
PS: Die visuelle Präsentation kann in Bildern sowie dem unten verlinkten Trailer leider nicht so gut vermittelt werden. Man muss es einfach selbst gesehen haben!
Während die Bildqualität die große Offenbarung für uns bereithält, ist der Ton leider eine kleine Enttäuschung. Wobei Enttäuschung nicht ganz stimmt. Die deutsche und englische Tonspur klingt gut, Dialoge sind klar verständlich und die musikalische Untermalung und die Soundeffekte sorgen für Gänsehaut. Die Audio-Ausstattung hat sich jedoch zur regulären HD Blu-ray nicht geändert. Die überarbeitete englische Tonspur im DTS-HD MA 5.1 Format hat uns etwas besser gefallen, dass kann aber auch an der persönlichen Vorliebe für den Originalton liegen. Was aus den 50 Jahre alten Audiospuren herausgeholt wurde, verdient dennoch Respekt. Womöglich war es besser so, die bereits guten Sound-Mixe der Blu-ray zu übernehmen, anstatt ein gekünsteltes und ggf. verzerrtes Tonformat auf die 4K-Disc zu bringen, dass unter Umständen den Spaß am Film verdorben hätte.
Der Ton unterstreicht „2001: Odyssee im Weltraum“ perfekt. Klassische Musik, Passagen ganz ohne Dialog oder beklemmende vocale Arien machen richtig Stimmung
Deutsch: Dolby Digital 5.1 (70%)
Englisch: DTS-HD MA 5.1 (80%)
Bonus (75%)
Das Bonus-Material der 4K Blu-ray von „2001: Odyssee im Weltraum“ ist vielfältig und umfangreich. Auf der UHD-Disc gibt es direkt einen Audiokommentar der Hauptdarsteller zu hören. Alle weiteren Extras wurden auf eine zusätzliche HD Blu-ray ausgelagert. Es gibt leider nichts neues, auch kein Special oder Featurette zur Restaurierung. Insgesamt gibt es mehrere Stunden Zusatzinhalte die in mehrere Specials aufgeteilt sind. Darunter auch Interviews mit Größen wie Steven Spielberg oder ein sehr interessanter Part „FX and Designwork“.
Weil wir nicht genug davon bekommen können, hier noch ein hochauflösender 4K Screenshot von „2001: Odyssee im Weltraum“
Gesamtbewertung 2001: Odyssee im Weltraum 4K Blu-ray (87%)
Ja wir sind begeistert. Gäbe es eine eigenständige Review-Kategorie für 4K Restaurierungen, dann würde der Science-Fiction-Klassiker von Stanley Kubrick sicherlich über 95% erreichen. Mit 87% spielt die „Weltraum-Arie“ aber ganz oben bei den Großen mit. Wer Zweifel hegt, dass ein alter Film durch den Ultra HD Standard überhaupt eine Verbesserung erfährt, kann mit diesem Film bekehrt werden. Eine fast perfekte visuelle Präsentation, ein guter Soundtrack und eine einzigartige Story machen diese 4K Blu-ray zu einem Juwel, den wir nur allzu gern in unsere Filmsammlung aufgenommen haben!
RTL UHD zeigt wieder hochauflösenden 4K-Sport mit erhöhtem Kontrastumfang! Am 15. November trifft die deutsche Fußball Nationalmannschaft auf WM-Gastgeber Russland. Das Sport-Event wird ab 20:15 Uhr live übertragen.
Das Fußballspiel zwischen Deutschland und Russland wird in vierfacher Full-HD-Auflösung und erweitertem Dynamikumfang (HLG-HDR) wird via Satellit ausgestrahlt. Wer dann noch im Besitz eines aktiven HD+ Abonnements ist, kann das Fußball-Highlight ohne Zusatzkosten auf RTL UHD verfolgen. Das Freundschaftsspiel hat vielleicht keine sportliche Brisanz, jedoch dient die Begegnung sicherlich wieder als Gradmesser für die Fähigkeiten von Joachim Löw als Bundestrainer. Aber auch die Mannschaft sollte sich nach der Vorrunden-Pleite bei der Fußball WM 2018 zu präsentieren wissen. Die Europameisterschaft 2020 ist ja nicht mehr weit entfernt und man sollte jede internationale Begegnung nutzen um den deutschen Kader zu optimieren.
Wie kann ich Deutschland gegen Russland in 4K empfangen?
Für den Empfang ist ein 4K UHD Fernseher mit integriertem Satelliten-Receiver (DVB-S2) oder einer angeschlossenen Set-Top-Box nötig. Zudem wird ein aktives HD+ Abonnement vorausgesetzt. HD+ kann über ein Modul + SmartCard oder einem HD+ TVkey (nur für Samsung-Fernseher) freigeschalten werden. Wer einen Sky Q Satellitenreceiver samt HD+ Option besitzt, kann ebenfalls den Sender RTL UHD empfangen.
Fußball ist wichtiges Zugpferd für UHD-Standard:
Fußball ist der Lieblingssport der Deutschen. Kein Wunder, dass Satellitenbetreiber darauf erpicht sind ihre neuen 4K-Übertragungssysteme mit populären Fußball-Begegnungen zu testen. Pay-TV-Anbieter Sky überträgt bereits seit Ende 2016 Highlight-Begegnungen der deutschen Fußball Bundesliga in 4K Auflösung mit 50 Vollbildern pro Sekunde. Sky ermöglichte auch ausgewählte Partien der Fußball-WM 2018 live mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten verfolgen zu können (über Sublizenzen der Öffentlich-Rechtlichen). Mit einer freien UHD-Übertragung der EM 2020 könnte der Standard und dessen Vorteile das Interesse bei einem noch breiteren Publikum wecken.