In einem Interview an die Financial Times hat Sony-Konzernchef Kenichiro Yoshida die Entwicklung an der Playstation 5 angedeutet. Ist die Zeit reif für die nächste Konsolen Generation?
Kenichiro Yoshida wird mit den Worten: „Zu diesem Zeitpunkt kann ich nur sagen, dass es notwendig ist Next-Generation-Hardware zu haben“ zitiert. Das geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Microsoft einen Ausblick auf die „Zukunft des Gamings“ bietet. Da ist es natürlich angemessen zu zeigen „Wir arbeiten ebenfalls an der Zukunft“. Die Bezeichnung „Playstation 5“ oder ein Abzug von der Playstation 4-Hardware wurde im Interview besprochen. Es wäre vermessen zu glauben, dass Sony nicht an einer neuen Konsolen-Hardware arbeitet. Somit stellt sich für viele nur noch die Frage. Wann erscheint die „Playstation 5“ und was wird sie können?
Stationäre Konsole oder Streaming-Service?
Wird es eine neue stationäre Konsole mit performancestarker Hardware und Blu-ray-Laufwerk geben oder arbeitet man vielleicht bereits an einer Streaming-Konsole, oder gar einen Spiele-Service der komplett ohne zusätzliche Hardware auskomme? Einen erneuten Abstecher in den Handheld-Markt wird das Unternehmen nach dem PS Vita-Debakel sicherlich nicht wagen. Eine Hybrid-Konsole wie die Nintendo-Switch wird man aufgrund der Vergleichbarkeit wird man auch nicht anstreben. Man wird sich einfach noch etwas gedulden müssen, denn der Zeitpunkt für eine große Ankündigung könnte aktuell nicht ungünstiger sein.
Lieber abwarten
Spekulationen sehen eine Ankündigung frühestens Ende 2019, eher Sommer/Herbst 2020. In 1-2 Jahren wäre dann auch geklärt ob sich die HDMI 2.1-Schnittestelle etabliert hat und wie viele Endgeräte die Vorteile der 48 Gbps Bandbreite nutzen. Als die Playstation 4 auf den Markt kam wurde HDMI 2.0 gerade in den ersten 4K Fernsehern implementiert. Für Sony wäre es angebracht den TV-Markt im nächsten Jahr genau im Auge zu behalten und daraus Abwandlungen für die Hardware der Playstation 5 Konsole ziehen zu können.
Die ersten beiden 4K UHD Blu-ray Discs die den Anforderungen des IMAX Enhanced-Programms entsprechen wurden in den USA angekündigt. Die Filme nutzen zudem das neue dynamische HDR10+ Format.
Die Produktionen“A Beautiful Planet“ und „Journey to the South Pacific“ erscheinen bereits am 11. Dezember 2018 in den USA. Bei beiden Filmen handelt es sich um Naturdokumentationen die so auch in IMAX Kinos gezeigt wurden. Die Titel sind nicht nur IMAX Enhanced-zertifiziert, sondern nutzen als erste Disc-Veröffentlichungen überhaupt das dynamische HDR10+ Format. HDR10+ soll dem etablierten Dolby Vision Konkurrenz machen und wird von Samsung, Amazon, Panasonic sowie 20th Century Fox oder Warner Home Video unterstützt. Kompatible 4K Blu-ray Player befinden sich bereits im Umlauf, wie der DP-UB824* & DP-UB424* von Panasonic oder die UBD-M7500*/8500*/9500* Player von Samsung.
IMAX Enhanced wurde von IMAX in Zusammenarbeit den Audiospezialisten von DTS erarbeitet. Die Vorgaben gelten nicht nur für Videos und deren Audio-Präsentation, sondern auch für Hardware wie z.B. AV-Receiver. Das Zusammenspiel von hochwertigem Content und bester Hardware soll ein ganz neues Heimkino-Erlebnis schaffen.
IMAX bietet einfach mehr Bild
Auf der Seite des Contents sorgen vier „Pfeiler“ für eine einnehmende, audiovisuelle Erfahrung. Das bestmögliche Bildmaterial in 4K Auflösung (3.840 x 2.160) mit erweitertem Dynamikbereich (HDR10, HDR10+), strahlenden Farben und breiten Kontraste liefert die Basis für die IMAX Enhanced Titel. Die Bilder werden in einem erweiterten Seitenverhältnis dargestellt, welches typisch ist für die IMAX-Präsentationen. Das bedeutet: weniger oder gar keine schwarzen Balken. Der verbesserte und perfekt auf das Bild abgestimmte Sound stammt von DTS. In der besten Ausstattung natürlich mit DTS:X. Zuletzt möchte man sicher gehen, dass die IMAX-Inhalte einzigartig bleiben. So werden nicht nur neue Titel vorbereitet, sondern auch ältere digital aufbereitet.
Wann die ersten IMAX Enhanced Titel in Deutschland erscheinen ist noch nicht bekannt. Es wird kann aber nicht mehr lange dauern.
Onkyo hat heute ein Firmware-Update für viele seiner Produkte veröffentlicht. Gemeinsam mit der neuen Software hält auch native Unterstützung für Amazon Music Einzug. Es kommen unter anderem Heimkino- und Stereo-Receiver, Netzwerk-Audio-Player, Mini-System-Receiver und weitere Lifestyle-Audio-Produkte des Herstellers in den Genuss.
Wer Amazon Music an den in Frage kommenden Onkyo-Geräten nutzen möchte, benötigt zusätzlich als Voraussetzung ein Konto für Prime Music bzw. Amazon Music Unlimited. Prime Music ist dabei der kostenlose On-Demnand-Streaming-Dienst von Amazon für seine Prime-Abonnenten mit ca. zwei Mio. Musikstücken. Amazon Music Unlimited geht einen Schritt weiter. Der Dienst gewährt Prime-Mitgliedern ein vergünstigtes Monatsabonnement. Auch hier umfasst die Bibliothek aktuell Songs im zweistelligen Millionenbereich.
Zusätzlich bieten sowohl Prime Music als auch Amazon Music Unlimited Tausende Wiedergabelisten und auch personalisierte Musiksender. Beide Dienste verzichten auf Werbung. Neue Alben erscheinen in der Regel am Tag ihrer Veröffentlichung im Digital Music Store im Amazon Music Unlimited-Katalog. Über das Firmware-Update für die Onkyo-Produkte ist dann der einfache Zugriff sichergestellt.
Onkyo Controller App dient als Wiedergabesteuerung
Laut Onkyo erfolgt der Zugriff auf Amazon Music dann über die kostenlose Onkyo Controller App für die Apple iPhone und iPad sowie für Android. Alternativ kann aber auch einfach die Fernbedienung in Kombination mit dem jeweiligen OSD / Bildschirmdisplay Verwendung finden. Konkret bedient Onkyo dabei ab sofort folgende Produktreihen mit dem Update.
Heimkino-Receiver:
PR-RZ5100
TX-RZ3100
TX-RZ1100
TX-RZ830
TX-RZ820
TX-RZ730
TX-RZ720
TX-NR686
TX-NR676E
TX-NR575E
TX-NR474
TX-L50
HT-S9800THX
Netzwerk-Stereo-Receiver:
TX-8270
TX-8250
R-N855
TX-L20D (Update folgt später)
Netzwerk-Audio-Player:
NS-6170
NS-6130
3D-Soundbar-System:
LS7200
Netzwerk-CD-Receiver:
CR-N775
CS-N575
CS-N575D
Wireless Audio System:
NCP-302
Solltet ihr Hinweise zur Installation benötigen, werdet ihr auch direkt hier im Web fündig. Schöne Sache, dass Onkyo hier die versprochene Produktpflege betreibt und seine Receiver und weitere Produktreihen nachrüstet. Prime Music sowie Amazon Music Unlimited sind ja durchaus beliebt. Somit dürften sich sicherlich viele Besitzer der entsprechenden Geräte über die neue Firmware freuen.
Willkommen in unserem „Testlabor“ – Samsung Q9FN QLED TV (LED-LCD) mit 65 Zoll (165 cm)
Wir freuen uns, dass wir zu unserem ersten, ausführlichen 4K Fernseher Test so ein prominentes und viel diskutiertes Modell begrüßen dürfen. Samsungs Q9FN (GQ65Q9FN) Flaggschiff aus dem 2018 QLED-Lineup mit 65 Zoll (165 cm). Das Gerät hat im Laufe des Jahres einige Awards abgeräumt und sich auch in den Top-Listen diverser Nachrichtenportale nach oben gearbeitet.
Es gibt jedoch auch Kritik an dem Modell. Es ist schön, dass Samsung in seinem 2018-TV-Lineup wieder QLED-Modelle mit direktem LED-Backlight anbietet (QLEDs in 2017 waren alle EDGE-LED). Es scheint aber fast so, dass der Hersteller mit einem zu aggressiven Local Dimming-Algorithmus arbeitet. Auch die Interpretation der Bildinhalte variiert je nachdem, was für Signale beim TV ankommen.
Mit unserem Test wollen wir euch einen unverblümten Blick auf die Vor- und Nachteile des Q9FN bieten. Basierend auf Messungen mit professionellem Gerät, Expertise und der direkten Korrespondenz mit dem Hersteller.
Inbetriebnahme & Design
Willkommen in unserer Testredaktion. Am Anfang muss der Q9FN natürlich erst einmal aufgestellt werden. Der TV ist gut verpackt und einfach zu entnehmen. Beim Auspacken und Aufstellen sollten dennoch 2 Personen vorhanden sein, besonders bei der 65 Zoll Variante. Das Aufstellen erfolgt mit dem im Lieferumfang enthaltenen Standfuß, welcher mit 4 Schrauben befestigt wird. Wenn der TV erst einmal steht wird das dünne „One Invisible Cable“ mit der One Connect Box verbunden. Diese wird wiederum mit der Steckdose und ggf. mit den TV-Buchse (Satellit-Kabel-Antenne) verbunden. Auch alle Zuspieler wie Konsolen, 4K Blu-ray Player oder AV-Receiver finden direkt an der Connect-Box ihren Platz.
Die Erstinstallation des Samsungs Q9FN ist einfach und auch für Laien gut erklärt. Schritt für Schritt werden alle wichtigen Punkte abgearbeitet. Wir wählen Sprache und Region aus, verbinden uns mit dem Internet (WLAN 2,4 GHz und 5,00 GHz oder LAN), starten den Sendersuchlauf oder installieren noch ein paar zusätzliche Apps. Wer jedoch viele Apps nutzt und viele, lange Passwörter eingeben muss, der verbringt schon ein bisschen Zeit mit der Erstinstallation. Das wird aber eher die Ausnahme sein. Für diesen „Sonderfall“ stellt Samsung das „Mobile Setup“ bereit. Von einem Android Smartphone mit Samsung-Konto können alle relevanten Informationen (inkl. WLAN-Key und Passwörter für Streaming-Apps) innerhalb weniger Sekunden übertragen werden. Das setzt jedoch ein Samsung Smartphone, oder ein Android-Gerät mit Smart Things-App voraus. Während der Einrichtung werden angeschlossene externe Geräte wie Receiver, Blu-ray Player oder Spielekonsolen automatisch vom TV erkannt und die UHD Color Option (Volle 18 Gbps via HDMI für 10-bit + REC.2020), sofern verfügbar, gesetzt. Dadurch werden HDR HDMI Quellen korrekt angezeigt. Im Anschluss kann man sein Smart Hub individuell einrichten und so z.B. seine favorisierten Apps hinzufügen.
Frontansicht des Q9FN
Das Design des Samsung 2018 Q9FN QLED TV ist ausgezeichnet. Der TV hat ein modernes, schlichtes Design, das gut in jede Einrichtung passt. Es gibt auch zwei alternative Standfüße, sodass man sich aussuchen kann welcher besser in die jeweilige Einrichtung passt (Nicht im Lieferumfang enthalten).
Rahmen-Design des Samsung Q9FN
Der Bildschirm ist in einem schmalen Rahmen eingefasst. Von der Seite sieht man die erhöhte Bautiefe, die natürlich dem direkten LED-Backlight geschuldet ist. Man erkennt auch eine Anlehnung an Samsungs „The Frame“ Lifestyle TV. Das Gerät wirkt aufgrund seinen schlanken Standfußes jedoch nicht sehr wuchtig. Der Q9FN besitzt eine gute Verarbeitungsqualität. Zwar gibt es eine Menge Plastik, aber der Rahmen und der Standfuß sind aus Metall und entsprechend hochwertig. Wie beim Q8FN gibt es etwas Spiel in der Rückwand (Spaltmaß), aber nicht genug, um irgendwelche Probleme zu verursachen.
Die One Connect Box für die 2018er QLED-Modelle ist noch etwas größer geworden, beheimatet sich jetzt auch das Netzteil
Die One Connect-Box ist größer als die letztjährige Version, da das Netzteil nicht mehr im TV, sonder in der Anschlussbox integriert ist. Bei der Wandmontage muss nur noch das dünne One-Invisible-Cable zum Q9FN geführt werden.
Ausstattung und Anschlüsse
Anschlüsse an der One Connect Box 2018 des Q9FN
Wenn der TV erst einmal steht wird er mittels One Connect Box verbunden. An dieser befinden sich alle Anschlüsse wie die vier HDMI Eingänge mit voller Bandbreite (18 Gbps) und aktuellster HDMI-Version 2.0b (4k, 60hz, 10bit, REC.2020). Zusätzlich gibt es Anschlüsse für die Twin-Satelliten-Tuner sowie den Single-Kable/Antennen-Tuner. Ein CI+ Slot für Bezahlfernsehen ist ebenfalls vorhanden. Ethernet (LAN) und ein ein optisch-digitaler Ausgang (Toslink) gehört natürlich zum „guten Ton“. WiFi ist integriert.
Eine Meisterleistung der Samsung Ingenieure – das neue One Invisible Connect Kabel überträgt AV-Signale und versorgt die QLED-TVs mit Strom!
Am TV-Gerät selbst gibt es nur einen Anschluss für das One Invisible Cable (5 Meter im Lieferumfang enthalten). Über dieses werden nicht nur die Audio- und Bildsignale übertragen, das Display wird auch mit Strom versorgt. Recht beeindruckend, wenn man bedenkt, dass der 65 Zöller mit weit über 1.000 nits Spitzenhelligkeit strahlt. Somit kann man den Q9FN auch wirklich flexibel im Raum platzieren und muss sich keine Sorgen um einen Strom- oder TV-Anschluss machen. Die One Connect Box wird dort aufgestellt, wo sie am besten eingesetzt werden kann. Gerne in der Nähe der Signalquellen (AV-Receiver, Spielekonsole, 4K Blu-ray Player usw.). Mit einer 15 Meter Variante des One Invisible Cable (separat erhältlich) könnte man die One Connect Box eigentlich auch beim Nachbarn platzieren.
Die One Remote Fernbedienung hat sich nicht viel verändert
Die Fernbedienung ist ebenfalls sehr hochwertig und besteht aus Aluminium. Sie besitzt, wie inzwischen weit verbreitet, eine Sprachfunktion aber auch eine kleine Besonderheit – die „Ambient-Taste“. Wenn man diese betätigt öffnet sich ein Menü in dem man aus verschiedenen Motiven auswählen kann. So ist es unter anderem möglich das Display als große Uhr oder als digitalen Bilderrahmen zu nutzen. Mittels Smartphone App kann man das Tapetenmuster auf den TV Übertragen, sodass dieser mit dem Hintergrund verschmilzt. Hierfür regelt der TV das LED Backlight auf ein Minimum runter, der Q9FN verbraucht so aber nur noch knapp 80 Watt. Solltet ihr einmal die Fernbedienung verlegen so findet ihr unter dem Samsung Logo ein kleines Bedienfeld.
Kalibrierung
Vor der Kalibrierung
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung
Out of the box bietet der Bildmodus „Movie“ die beste Ausgangssituation für Filme & Serien. Wir müssen aber darauf hinweisen, dass diese Einstellung doch mehr als suboptimal ist. Andere Hersteller wie z.B. Panasonic sind hier ab Werk viel näher am Standard für SDR. Die Farbgenauigkeit und darunter vor allem Grün und Gelb sind nicht genau abgestimmt. Die durchschnittliche Farbtemperatur mit 6560K dagegen ist nah an der Norm, die bei 6503K liegt. Der Gammaverlauf ist auf 2.40 ausgelegt was auch unserem späteren Ziel dient. Für unsere Messungen habe ich Full Field Pattern (Großflächige Testbilder 100%) verwendet, da aufgrund des Local Dimmings mit meiner bevorzugten Fenstergröße nur instabile Messungen erzielt wurden.
Nach der Kalibrierung
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung
Die Kalibrierung wurde durchgeführt mit dem latest Build von CalMAN 2018 R2 (5.9.1) einem i1Display Pro welches mit einem i1Pro2 profiliert wurde. Nach der Kalibrierung kommen wir dem SDR Rec.709 Standard sehr nahe. Dieser sieht eine maximale Helligkeit von 100 nits, Gamma 2.4 und eine durchschnittliche Farbtemperatur von 6503K vor. Leider machte das aggressive Local Dimming trotz Full Field Pattern das ganze unnötig schwer. Dennoch konnten wir die Primärfarben (Rot, Grün, Blau) optimieren und unter einen durchschnittlichen dE von 1,32 bringen und die Farbraumabdeckung dadurch auf knapp 98% erhöhen.
HDR10 Messung
Graustufen-Messung (Greyscale) im erweiterten Dynamikbereich (HDR10) des Q9FN + Maximale Helligkeit
Die Peak Helligkeit im HDR Modus von 1.620 nits gemessen in einem 10% Fenster sorgt für einen enormen HDR Effekt. Leider ist das aber nur die halbe Miete. Das Problem liegt darin, dass der der QF9N das Tonemapping deutlich aggressiver vornimmt als es z.B. bei anderen TV Modellen der Fall ist. Je nachdem welcher Info Frame vorliegt (1.000 oder 4.000 nits) ändert der TV das Tonemapping stark und bestimmte Szenen in Filmen entsprechen dann nicht mehr der Vision des Filmemachers. Das besagte Tonemapping kann jedoch durch die Justierung von dem Hintergrundlicht und Kontrast leicht verbessert werden. Die Kollegen von HDTVTest haben dazu ein ausführliches Video erstellt (Klicke hier)
DCI-P3 Farbraum Abdeckung
Farbabdeckung DCI-P3 Farbraum des Q9FN
REC.2020 Farbraum Abdeckung
REC.2020 Farbraumabdeckung Q9FN
Die HDR DCI-P3 Farbraum Abdeckung des Q9FN ist sehr gut. Er hat lediglich Probleme einige der neuen Grüntöne innerhalb des Rec.2020 Containers darzustellen was zu diesem Zeitpunkt aber nur sehr wenige Modelle beherrschen und aktuell kein Problem ist, da Bildmaterial meist nicht über DCI-P3 hinausgeht.
Ausleuchtung
Die Ausleuchtung ist recht homogen, an den Rändern zeigt der Q9FN jedoch die typischen Abdunkelungen eines LCD-TVs
Die Ausleuchtung des Displays war gut und homogen. An den Seiten ist jedoch ein leichter Rückgang der Helligkeit zu beobachten, der in Alltagssituationen jedoch nicht zu sehr ins Gewicht fallen dürfte. Lichthöfe konnte wir keine vorfinden, jedoch konnten wir bei unserem Testsample DSE (Dirty Screen Effect) ausfindig machen.
Bildeindruck
Der TV bietet eine echte Direct LED Hintergrundbeleuchtung mit 480 Dimming Zonen (30 x 16) und hebt sich somit bereits technisch vom Vorjahres Q9 Modell ab, das lediglich eine Edge-LED Beleuchtung nutzte. Der TV hat ein ausgezeichnetes Kontrastverhältnis und die Local Dimming Funktion arbeitet sehr effektiv um die Leistung dunkler Szenen zu verbessern. Es ist auch einer der hellsten Fernseher, der aktuell am Markt erhältlich ist. Der Kontrastfilter ist sehr gelungen und bietet eine gute Abdunklung. Erst ab einem bestimmten Blickwinkel neigt der TV zu violetten Verfärbungen.
Dadurch eignet sich der Q9FN perfekt für helle als auch für dunkle Zimmer. Der TV hat eine solide gleichmäßige Ausleuchtung. Bei unserem Testexemplar konnten wir einen DSE (Dirty Screen Effect) feststellen, der bei Sport Sendungen mit schnellen Bewegungen in Erscheinung treten konnte. Dies wird aber womöglich nicht bei allen Geräten der Fall, sondern eher auf den wiederholten Aufbau und Transport des Test-Exemplars zurückzuführen sein.
Anhand der Messwerte lassen sich nochmal die gesammelten Bildeindrücke zusammenfassen. Das LED Dimming des Q9FN verringert bei bestmöglicher Schwarzdarstellung die Helligkeit von kleinen Leuchtpunkten. Einzelne Pixel umgeben von schwarzen Flächen dann einmal nicht mal mehr mit 50 nits. Mit kleinen Messfenstern z.B. 2% sinkt die Peak Helligkeit zunehmend. Großflächig hingegen erreicht der Q9FN sehr hohe Spitzenwerte und auch die Farbhelligkeit ist sehr gut. Das Problem des Q9FN ist, dass Farbabstufungen teilweise ungesättigt erscheinen (Bei SDR-Inhalten) und auch das LED Dimming sorgt für ein Ausbleichen der Farben. Wenn man in den Dynamik Modus wechselt – was wir nicht empfehlen – „überdreht“ das Bild und die Farbtemperatur wirkt sehr kühl. Die Maximalhelligkeit von 2.000 nits (wie auch von Samsung so beworben) konnten wir bestätigen, jedoch nur in einem Zeitfenster von rund 7 Sekunden. Danach verliert er sehr stark an Helligkeit und fällt auf ca. 1400 nits ab – was immer noch ein sehr guter Wert ist. Uns ist der Kino Modus mit geringerer dafür aber konstanter Helligkeit deutlich lieber.
Die gewählte Subpixelansteuerung des letzten Jahres setzt Samsung auch beim Q9FN ein. Jedes Sub Pixel ist noch einmal unterteilt und je nach Bildinhalt wir die ausgegebene Bildhelligkeit leicht variiert. Das erzeugt ein Raster Effekt, den man aber erst sieht, wenn man sehr nah an das Panel herantritt. Für eine harmonische 4K Wiedergabe ist diese Subpixel Ansteuerung nicht immer optimal. Samsung verwendet diese Art der Ansteuerung um die Blickwinkel-Eigenschaften des VA-Panels zu verbessern (Was auch gelungen ist). So lange man helle und bunte Bilder darstellt merkt man kaum wie das Bild langsam ausbleicht. Der Trick funktioniert leider aber nicht bei eher dunkleren Farben die dann sehr schnell an Kontrast verlieren.
Der Q9FN bietet ein großen Farbraum, die Farbgenauigkeit dessen ist leider nicht sehr hoch. Womöglich wäre eine feinere Abstimmung mit deaktiviertem Local Dimming möglich gewesen. Kurzzeitige Nachleuchteffekte wie bei der OLED Technologie gibt es beim Q9FN nicht. Es ist auch kein Einbrennen zu befürchten. Das Upscaling ist gut gelungen aber die Schärfe-Filter arbeiten deutlich aggressiver als bei anderen Herstellern, weshalb Bilder ein härteren Kontrasteindruck hinterlassen können.
Gaming – Input Lag
Forza Motorsport 7 auf einem Samsung Q9FN (Samsung QLED Gaming Event)
Die größte Neuerung und einer der Kaufgründe für einen aktuellen Samsung TV ist VRR (Variable Refresh Rate) oder „AMD Freesync“. Um das Feature zu benutzen benötigt man einen PC mit AMD Grafikkarte oder eine Xbox One S bzw. Xbox One X. Nintendo Switch oder PS4 unterstützen dieses Feature nicht. Wenn man Freesync im TV und der Xbox aktiviert hat benötigt man Spiele und oder Content bei dem idealerweise mindestens 40 Bilder pro Sekunde ausgegeben werden. Statt einem Standard Vertical Sync vollzieht der Q9FN die Anpassung der Bildrate dynamisch was viele Vorteile mit sich bringt. Die Eingabeverzögerung wird im Gegensatz zu anderen Standards nahezu halbiert. Dadurch verschwinden – zumindest in der Theorie – Bildruckler sowie Tearing-Artefakte. Leider ist es in der Praxis so, dass die Xbox One X nicht perfekt mit Freesync harmoniert aber im Test waren Spiele wie Final Fantasy XV oder The Witcher deutlich flüssiger als ohne Freesync-Funktion. Bei 60Hz-Spielen wie Forza Horizon 4 zeigt sich jedoch das volle Potential der Technologie. Wir hoffen, dass Samsung dieses Feature weiter verfeinert, damit auch einzelne Bildruckler noch beseitigt werden. Dafür ist aber auch die Kooperation von Microsoft gefragt.
PC Gamer mit passenden Grafikkarten sind hier klar im Vorteil, da die Bildrate bei performanten Spiele-Computern meist über 40 FPS liegt und somit das VRR voll greifen kann. Zudem sind Bildwiederholungsraten bei Gaming-PCs von bis zu 240Hz möglich. Wir hoffen, dass noch mehr Spiele auf der Microsoft-Konsole in den Genuss des VRR-Features kommen. Das hängt natürlich maßgeblich davon ab, wie komplex die dargestellten Spielwelten sind. Da diese Funktion nicht für Games mit 30 FPS gilt hat Samsung erstmalig die Zwischenbildberechnung für Spiele bereitgestellt „Motion Plus Spiel“. Leider konnten wir in unseren Tests keine deutliche Verbesserung feststellen und empfinden das der „Motion Plus Film“ für flüssigere Ergebnisse sorgt.
Anhand der Messung der Verzögerungszeit erkennt man, dass Samsung für maximale Glättung deutlich mehr Zeit benötigt. Wenn man im Spiele Modus auf jegliche Zwischenbildberechnung verzichtet erreicht man die geringste Eingabeverzögerung mit 20.6 msec. Dieser Wert lässt sich mittels Freesync nochmal halbieren.
Purer Spiele-Modus
20.6 msec Verzögerung
Spiele-Modus mit VRR
10.3 msec Verzögerung
Motion Plus Spiel
27.4 msec Verzögerung
Motion Plus Film
73.9 msec Verzögerung
Bildeinstellungen Q9FN
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Samsung Q9FN die Wiedergabe von herkömmlichem Bildmaterial (SDR & Rec.709) gut beherrscht und dieses präzise wiedergeben kann. Wer Fernsehübertragungen, DVDs oder Internetstreams in HD oder UHD-Auflösung im Standard-Dynamikbereich (SDR) und REC.709 Farbraum auf dem Q9FN wiedergibt, wird je nach Content die Schwächen des aggressiven Local Dimmings in Kombination mit der etwas überzogenen EOTF-Kurve bemerken. Eine Übersättigung sowie das Ausbleichen der Farbe kann die Folge sein. Um dem entgegenzusteuern, kann man den erweiterten Farbraum aktivieren (Farbraum: nativ), da dieser auch die Hauttöne nicht allzu stark verschiebt.
Sehr gut funktionieren die Helligkeitseinstellungen (Einstellungen>Bild>Hintergrundbeleuchtung) des Samsung Q9FN. Mit diesem steuert man bei einem TV in der Regel nicht die Bildhelligkeit, sondern nimmt Einfluss auf die Wiedergabe von dunklen Bildbereichen. Samsung hat diesen Regler bei Q9FN so angepasst, dass sich die Schwarzdarstellung nicht verändert selbst wenn ihr den Regler hochdreht. Stattdessen werden alle Stufen über Schwarz angehoben. Somit hat man eine sehr feine Einstellung umso z.B. die Wiedergabe für sehr helle Räume optimal anzupassen zu können. So kann der 4K Fernseher nur über diese Einstellungsmöglichkeit sehr gut an die Lichtverhältnisse im eigenen Raum angepasst werden.
Digital aufbereiten solltet ihr grundsätzlich deaktivieren, außer ihr habt Bildmaterial mit extrem viel Bildrauschen oder Artefakten. Doch selbst dann stellt sich die Frage, wieso das Bildmaterial so suboptimal ist. (PS: Bildrauschen bei älteren Filmen gehört doch irgendwie dazu).
Weiter arbeitet die Unschärfenminderung (Auto Motion Plus) (Einstellungen>Bild>Experteneinstellungen>Auto Motion Plus) sehr aggressiv. Der Standardwert ist auf 10 gesetzt. Ein niedrigerer Wert von 3-4 ist empfehlenswert um Bildartefakte und Ruckler zu vermeiden. Je nach Inhalt schadet es auch nicht den Wert auf 0 zu setzen.
Das Local Dimming (Einstellungen>Bild>Local Dimming) sollte bei SDR-Quellen (Standard Dynamic Range) auf „Standard gesetzt werden. Auf „Hoch“ werden die Dimming-Zonen stärker sichtbar und es kommt zu Halo-Effekten. Bei HDR (High Dynamic Range) Quellen wird die Einstellung automatisch auf „Hoch“ gestellt, was ok ist. (Anmerkung: Die Local Dimming Einstellung „Hoch“ bei SDR und HDR ist nicht 1 zu 1 vergleichbar).
Kontrastverbesserungen mit HDR+ sind nur mit Standard Kontrast und Gamma möglich (SDR-Material). Sättigungsanpassungen über eine dynamische Nachbearbeitung mit HDR10, HLG und HDR10+-Quellen kann man leider nicht erreichen. Oft wird das Bild aufgehellt, ohne das eine Verbesserung des Kontrasts wahrgenommen werden kann.
Die Farbraumeinstellungen arbeiten auf „Auto“ für SDR sowie HDR-Quellen korrekt. Wie oben angesprochen, sollte man bei SDR-Quellen bei denen die Farben ungesättigt erscheinen, vielleicht einmal den erweiterten Farbraum ausprobieren.
Darüber hinaus gibt es noch eine BFI (Black Frame Insertion) Einstellung um eine bestmögliche Bewegtbildschärfe bei 60Hz Quellen ohne Zwischenbildberechnung zu erreichen. In der Praxis führt das jedoch zu starken Helligkeitsverlusten und ist daher nicht für HDR Games und düstere Filme & Serien zu empfehlen. (Bild>Experteneinstellungen>Auto Motion Plus> LED Clear Motion)
In der Praxis neigt der Q9FN außerdem häufig zu Doppelkonturen Effekten bei schnellen Bildbewegungen. Bei der Zwischenbildberechnung kommt es außerdem häufig zu Aussetzern und Artefakten. Falls ihr die Funktion dennoch gerne mal im SDR Filmbetrieb testen möchtet und keine 24p-Interpolation durchgeführt werden soll, empfehlen wir in der Auto Motion Plus Einstellung die Unschärfe/Judder Minderung auf 0 zu setzen und LED Clear Motion zu aktivieren.
Während des Filmbetriebs mit schmalen Kinobalken erwartet euch mit dem Q9FN kein perfektes Schwarz. Je nach Sitzposition kann man die Aufhellung durchaus erkennen. Was aber deutlicher störender ist, ist die Abdunkelung der Bereiche nahe der Kinobalken. Je nach Content gehen dann gewisse Bilddetails verloren und z.B. Untertitel werden im Balken sehr dunkel dargestellt.
Um einen ungewollten Bildverschnitt zu vermeiden sollte man die Option Bildformatautomatisch anpassen manuell „Ein“ setzen (Bild>Bildformat).
Fazit + Feedback
Der Aufbau des Samsung Q9FN ist einzigartig. Die Versorgung des Displays mit Bild- und Tonsignalen sowie mit Strom über ein dünnes Kabel (One Invisible Connect) gibt es so nur bei Samsungs QLED-TVs. So kann der Fernseher auch wirklich frei im Raum platziert werden und ist nicht an die Nähe einer Steckdose oder TV-Anschlusses gebunden. Im Lieferumfang ein 5 Meter „One Invisible Cable“ enthalten. Optional kann die Verbindung auf 15 Meter erweitert werden. Die Platzierung der Anschluss-Box (One Connect Box) nah an den Zuspielern (Konsole, AV-Receiver, Streaming-Player) ist ein großer Vorteil.
Samsung liefert mit dem Q9FN alle Voraussetzungen für eine solide Bilddarstellung. Film- & Serienliebhaber werden jedoch nur nach einer guten Kalibrierung mit dem Gerät glücklich. Ab Werk sind die Farben viel zu übersättigt, das Bild insgesamt zu hell. Samsung sollte hier auch nochmals die Ansteuerung des Local Dimming überdenken und Fehler bei den Helligkeitskurven, vor allem bei HDR-Darstellungen korrigieren.
Die Bildqualität kann insgesamt als solide und gut bewertet werden. Vor allen in hellen Umgebungen spielt der Q9FN seine Karten bzw. seine maximale Helligkeit von bis zu 2.000 nits bestens aus. Zur perfekten Darstellung fehlt eine etwas genauere Farbansteuerung sowie ein besserer Schwarz-/Kontrastwert. In einer sehr dunklen Nutzungsumgebung fällt dies je nachdem welcher Content dargestellt, zu sehr ins Gewicht.
Gamer, vor allem Besitzer einer Xbox One S oder Xbox One X werden ihre wahre Freude am Q9FN haben. Das VRR-Feature ist wirklich ein Alleinstellungsmerkmal und ein Kaufargument. Die Spitzenhelligkeit erlaubt es auch, Gegner in „dunklen Ecken“ zu entdecken.
Am Ende kann man zusammenfassen: Je heller die Inhalte/Umgebung, desto besser arbeitet der Samsung Q9FN. Fans von Horrorfilmen und Drama-Serien die gerne in abgedunkelter Atmosphäre ihre Inhalte genießen, sind mit einem OLED-TV womöglich besser beraten. Wer viel lineares Fernsehen schaut, eine oder mehrere Konsolen Zuhause hat und sich auch Filme und Serien in 4K Auflösung mit HDR zu Gemüte führt, für den ist der Q9FN auf jeden Fall eine Option!
Wir brauchen euer Feedback!
Schön das du unseren Testbericht zum Samsung Q9FN gelesen hast. Im Grunde handelt es sich um unseren ersten großen Testbericht, den wir mit professionellem Equipment und mit stetiger Korrespondenz mit dem Hersteller aufgesetzt haben. Wir möchten Samsung für die Bereitstellung des Test-Samples sowie für das rasche Feedback auf unsere Fragen danken.
Wir möchten euch einen unverblümten Blick auf das Produkt liefern. Daher findest du jetzt auch keine Wertungen mit xx von 100 Punkten oder irgendwelche Referenz-Logos in unserem Fazit wieder. Das wäre zu verfrüht. Uns ist vor allem euer Feedback wichtig. Wie findet ihr unsere Review zum Samsung Q9FN? Haben wir etwas Wichtiges vergessen? Sind bestimmte Messungen nicht nachvollziehbar? Habt ihr vielleicht wertvolle Tipps in Bezug auf den getesteten Samsung Q9FN für uns? Wir möchten mit euch in einem konstruktiven Gespräch ein Testballon erstellen mit dem wir und unsere Leser zufrieden sind und wir sagen können: „Hinter diesem Ergebnis stehen wir zu 100%“.
[contact-form-7 id=“49181″ title=“Eure Meinung zu unserem Test“]
Insight TV, einer der weltweit führenden 4K-HDR-Sender startet am 16. Oktober seine neue Show „Street Art Challenge“. Acht Künstler müssen innerhalb 48 Stunden ein Kunstwerk für die Öffentlichkeit erschaffen.
Als Street Art werden Kunstwerke bezeichnet, die in der Öffentlichkeit präsentiert werden und für jeden kostenlos zugänglich sind. Einer der bekanntesten Street Art Künstler ist sicherlich Bansky, der erst vor Kurzem wieder für Furore gesorgt hat. In der neuen Show des 4K-HDR-Senders Insight TV geht es jedoch nicht um dieses Phänomen, sondern um 16 andere weltbekannte Protagonisten. Der Clou an der Serie, zwei Künstler werden immer auf ein Kunstprojekt angesetzt. Das Ziel ist es, den Auftraggeber zufriedenzustellen. Neben dem zeitlichen Druck (48 Stunden) müssen die Künstler auch ihre kulturellen und sozialen Hürden sowie ihren Stolz überwinden, damit die Projekte erfolgreich abgeschlossen werden können.
In der ersten Folge trifft das Street Art-Duo „The London Police“ aus London auf die aufstrebende New Yorker Künstlerin Elle. Die drei treffen sich in Sa Penya in Ibiza-Stadt und sollen für ihren Auftraggeber ein Stück Kunst entwerfen, dass an die ursprünglichen Bewohner von Ibiza erinnert und nicht an die tobende Party-Szene.
Weitere Protagonisten in der Serie sind:
der britische Straßenkünstler Dan Kitchener, der sich mit dem Maori-Nachkommen Charles Williams zusammenschließt,
Großbritanniens Superstar Sickboy, der mit Südamerikas meistgesuchten Straßenkünstler, Zosen Bandido, zusammenarbeitet,
die in Kalifornien lebende Christina Angelina, die sich mit Graffiti-Virtuosin Abstrk zusammentut,
der mexikanische Grafikdesigner Ricardo Gonzalez, der mit dem begehrtesten Graffiti-Künstler Indiens, The Bearded Wizard alias Ullas Hodoor, ein Team bildet,
die in London lebende britische Künstlerin Neequaye Dreph Dsane, die gemeinsam mit Portugals talentiertestem Straßenkünstler, Nuno Viegas, ein Kunstwerk schafft,
der in Japan lebende amerikanische Künstler Daas, der sich gemeinsam mit Belgiens Bart Smeets der Herausforderung annimmt
und die lebende Straßenkunstlegende Hugo Kaagman, der sich mit dem französischen Straßenkünstler Artiste Ouvrier der Challenge stellt.
Die von Strix Television produzierte Serie wird am 16. Oktober Premiere auf dem Sender feiern.
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Wie kann Insight TV empfangen werden:
Auf den linearen TV-Kanal oder die digitale Video-on-Demand-Plattform kann per Monats- oder Jahresabonnement zugegriffen werden. Man kann Insight TV über so gut wie jedes Gerät empfangen: Lineares & Smart TV, PC / Laptop, Tablet, IPhone, IPad, Android Telefon, Sony Smart TV, Samsung Smart TV, LG Smart TV, TCL, UWP und Android TV.
In Deutschland kann unser Sender über folgende Anbieter-Plattformen empfangen werden: HD+ Plattform in HD auf Satellit Astra 19,2° Ost, bei Telekom Entertain TV in UHD sowie bei Freenet TV, Waipu TV und Amazon Channels.
Apple bietet auf seinen iPad, iPhone und natürlich auch den Apple TV bzw. Apple TV 4K eine vorinstallierte TV App. In letzterer hält nun als Neuzugang auch der deutsch-französische Kultursender Arte Einzug. Das erleichtert für die Nutzer den Zugriff auf das Programm des öffentlich-rechtlichen Anbieters.
Die Apple TV App ist auf den iPad, iPhone und Apple TV bereits ab Werk vorinstalliert. Ihr kommt die Aufgabe zu, einen gebündelten Zugriff auf Inhalte aus unterschiedlichen Mediatheken und Streaming-Diensten zu kredenzen. Für Nutzer soll es das vereinfachen, auf die bevorzugten Inhalte ganz unterschiedlicher Anbieter über eine zentrale Anlaufstelle zuzugreifen.
Nun ist eben auch der Kultursender Arte mit von der Partie. Im Replay finden sich in der Apple TV App ab sofort Inhalte aus dem Programm des Senders. Arte verspricht sich davon auf diese Weise neue Publikumsgruppen zu erreichen. Bisher waren die Inhalte vorwiegend über die Mediathek des Senders bzw. über die offizielle App für Apple iOS und Android aufzufinden. Die direkte Einbindung in die TV App von Apple dürfte den potentiellen Zuschauerkreis allerdings nochmals erweitern.
In der Apple TV App sind die jeweiligen Inhalte des Kultursenders ab sofort wahlweise über die Suchfunktion oder aber über die Sprachsteuerung Siri auffindbar. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, hebt man ausgewählte Arte-Inhalte zudem in verschiedenen Kategorien auf der Startseite der App hervor.
Arte-App bleibt weiterhin Voraussetzung zum Abspielen der Inhalte
Auch wenn die Inhalte von Arte in der TV App von Apple zu sehen sind, bleibt zum Abspielen die offizielle Arte-App Voraussetzung. Jene muss also installiert sein, damit auch der tatsächliche Zugriff erfolgen kann. Vorteil: Die Anwendung synchronisiert sich geräteübergreifend. Wer also etwa ein Video am Smartphone startet, kann es nahtlos z. B. am Apple TV 4K weiterschauen. Zudem können Nutzer ihre Lieblingsfilme und –dokumentationen direkt aus der App heraus mit Freunden teilen.
Apple TV 4K mit HDR10 & Dolby Vision
Aktuell sind die Inhalte von Arte in der Apple TV App zunächst nur für Nutzer in Deutschland und Frankreich verfügbar. Allerdings verspricht der Sender, dass die Verfügbarkeit und Hervorhebung der in Englisch, Spanisch, Italienisch und Polnisch untertitelten Inhalte in weiteren Ländern zu einem späteren Zeitpunkt erfolge.
Sony veröffentlicht das den Fantasy-Epos „Hook“ auf 4K UHD Blu-ray. Die Geschichte des Peter Pan mit Robin Williams in der Hauptrolle erscheint am 08. November 2018.
Was kann da schon schief gehen. Dustin Hoffmann, Robin Williams und Julia Roberts in den Hauptrollen und Steven Spielberg auf dem Regiestuhl. Dazu noch eine epische Geschichte um einen „Jungen“ der niemals erwachsen werden will? „Hook“ erzählt die Geschichte des Peter Banning (Robin Williams) der sein inneres Kind verloren hat. Erst als seine Kinder entführt werden, macht sich Peter auf den Weg nach Niemandsland um seinen alten Feind die Stirn zu bieten – Captain Hook. Der Film aus dem Jahr 1991 kann durchaus als Klassiker bezeichnet werden – wenn auch nicht als sehr guter. Die Rezensionen zu diesem Film sind schon immer zweigeteilt gewesen. Mit einem Metascore von 52 auf Metacritic.com und einer Bewertung von 6.7/10 auf imdb.com ist der Film wohl eher etwas für das Publikum, die mit dem Film ein paar Kindheitserinnerungen verbinden.
Laut vorläufigen Informationen der UK-Version von Hook, wird die 4K Blu-ray mit englischem Dolby Atmos Ton und einem deutschen DTS-HD MA 5.1 Soundmix aufwarten können. Zur Bildqualität ist noch nicht viel bekannt. Sony Pictures wird seinen üblichen Remaster Workflow angewendet haben mit einem 4K-Scan der Negative (35mm). Beim erweiterten Dynamikumfang würden wir auf HDR10 tippen, wobei sich Dolby Vision HDR sicherlich gut machen würde. Der erweiterte Farbraum REC.2020 sollte dem Titel noch etwas mehr „Pop“ geben.
Audio-Spezialist verschönert euch die kalten Herbsttage. In der „HART ABER HERBSTLICH“-Aktion gibt es Audio-Produkte bis zu 33% reduziert. Von kompletten Sound-Anlagen (Ultima 40), über Cinebar-Soundbars bis hin zu Kopfhörern und Bluetooth-Lautsprechern ist alles dabei!
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Wie mehrere Medien berichten, plant Warner einen eigenen Streaming-Service bis Ende 2019 an den Start zu bringen. Highlights wie „Game of Thrones“ oder „Westworld“ sollen den Kampf gegen Netflix & Co. anführen.
Warner glaubt im Streaming-Markt mitspielen zu müssen und plant einen eigenen Videodienst. Das Unternehmen kann auf Inhalte von HBO, Turner oder die Warner Bros. Studios zurückgreifen und möchte sich damit mit Größen wie Netflix, Amazon Prime Video, oder den ebenfalls Ende 2019 startenden Service von Disney messen. Für das Unternehmen macht dies natürlich Sinn, da die Inhalte direkt vermarktet werden können und kein Drittanbieter daran verdient. Für die Verbraucher ist es ein zweischneidiges Schwert. Zum einen nimmt die Fragmentierung der Inhalte weiter zu und man muss ggf. noch ein weiteres Abonnement abschließen um alle seine Lieblingsserien verfolgen zu können. Auf der anderen Seite belebt Konkurrenz natürlich das Geschäft. Ob diese Weisheit auch bei exklusiven Videoinhalten greift, bleibt abzuwarten.
„Unser Service startet mit dem Genre-definierenden Programm (Anm. d. Redaktion: „Game of Thrones“), wonach sich unsere Zuschauer sehnen. Dazu packen wir wir Inhalte von Turner und Warner Bros. die mit ihrer tiefen Markenverbundenheit nicht nur diverste Interessen, sondern auch die breite Masse erreichen.“ wird WarnerMedia CEO John Stankey in einem internen Memo zitiert. „Während uns das direkte Kundengeschäft erlaubt ein zusätzliches Publikum zu erreichen das noch nicht Teil eines traditionellen Abo-Services ist, bleiben unsere Großhandels-Kontakte weiterhin ein wichtiger Distributionskanal. Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern hat Priorität um ein attraktives und konkurrenzfähiges Produkt liefern zu können, dass unsere Großhandels-Distribution komplementiert und die größtmögliche Anzahl an Zuschauern erreicht werden kann.“ so Stankey weiter.
Besitzer eines Onkyo TX-RZ830 dürfen sich über ein kostenloses Upgrade für noch besseren Klang freuen. Mit dem kostenlosen Firmware-Update kann eARC (enhanced Audio Return Channel), wie im HDMI 2.1 Standard spezifiziert, genutzt werden. Auch Amazon Music hält Einzug.
ARC erlaubt die Übertragung von Audiosignale in den Formaten LPCM, Dolby und DTS. Voraussetzung ist ein ARC-kompatibler Fernseher oder Projektor. Mit eARC können zudem HD-Audio- und Mehrkanal-PCM-Signale über ein einziges HDMI-Kabel von TV zu AV-Kompontenen übertragen werden. So finden erstmals objektbasierte 3D-Audioformate wie Dolby Atmos, DTS:X und verlustfreie Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio Signale ihren Weg auf kompatible Soundsysteme.
Das gleiche funktioniert auch mit Apps für Smart-TVs, Smartphone oder TV die ihre Signale über ein am Display angeschlossenen Dongle streamen. Die eARC-fähigen AV-Receiver von Onkyo geben die Audiodaten dann an die Lautsprechersysteme weiter. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit Blu-ray Playern, deren Audio-Ausgabe auf Bitstream gestellt ist.
Amazon Music über App steuern
Der zweite große Bestandteil des Firmware Updates (Version 1040-5000-1040-0010) ist die Unterstützung von Amazon Music. Über die kostenlose Onkyo Controller App (für iOS und Android) können Nutzer zukünftig die Musikbibliothek von Amazon Music oder Amazon Music Unlimited verwalten. Das bedeutet direkten Zugriff auf einzelne Titel, Playlists oder Radio-Sender. Dieses neue Feature steht jedoch nicht nur dem Onkyo TX-RZ830, sondern einer breiten Auswahl verschiedener Heimkino- und Netwerk-Audio-Receivern aus dem Onkyo Lineup zur Verfügung.
Das Update kann kostenlos über die automatische Update-Funktion der des Onkyo TX-RZ830 installiert werden. Wer das Gerät nicht mit dem Internet verbunden hat, kann die Firmware auch auf der Support-Seite von Onkyo herunterladen und via USB-Stick auf den Receiver spielen.