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Kostenlose Original-Inhalte über Apples TV-App?

Wie der CNBC berichtet, plant Apple einen Teil seiner Original-Inhalte kostenlos auf seiner TV-App zur Verfügung zu stellen. Besitzer eines Apple TV, iPad oder iPhone könnten diese gratis abrufen.

Apple möchte das Fernsehen von seiner klassischen Übertragungstechnik lösen und ins digitale Zeitalter überführen. Bereits vor 7 Jahren hatte Steve Jobs bereits eine ganz klare Vision skizziert, wie man dies bewerkstelligen kann. 2019 könnte es „endlich“ soweit sein. Mit einer überarbeiteten „TV-App“, angereichert mit Inhalten der großen TV-Sender und Streaming-Anbieter sowie Original-Produktionen soll das klassische Fernsehen obsolet werden – so die Vision. Um die Kunden in das „digitale Zeitalter“ sprich Richtung Internetstreaming zu locken, möchte Apple die Besitzer eines Apple TV, iPad oder iPhone mit kostenlosen Premium-Inhalten belohnen.

„Wie ‚Game of Thrones‘ nur ohne Sex und Gewalt“

Apple arbeitet an mindesten 24 Original-Shows mit Beteiligungen von Oprah Winfrey, Steven Spielberg, J.J. Abrams (Star Wars: Die letzten Jedi) und M. Night Shyamalan (Split, After Earth). Das Unternehmen ist zudem auf der Suche nach einer Highlight-Serie, die Nutzer Richtung TV-App locken soll. Das Format soll Blockbuster-Charakter haben und einem breites Publikum in allen Altersschichten zugänglich gemacht werden können. Die Quelle nennt „Game of Thrones“ als Beispiel, nur ohne Sex und Gewalt.

Nicht umsonst hat die Fernbedienung des Apple TV 4K eine TV-App-Taste
Nicht umsonst hat die Fernbedienung des Apple TV 4K eine TV-App-Taste

TV, Streaming & Pay-TV verschmelzen

Das neue Angebot von Apple bedient sich den besten Teilen der audiovisuellen Unterhaltung. Lineares TV-Programm, Bezahlfernsehen und Videostreaming-Dienste sollen in der „TV-App“ zusammengefasst werden. Der komplette Content eines Nutzers „unter einem Dach“. Neben einem breiten, kostenlosen Angebot, gibt es auch Premium-Inhalte, die über sogenannte „Channels“ verkauft werden sollen. Im Grunde genommen spricht vieles dafür. In der fragmentierten TV- und Streaming-Landschaft muss man oft die Plattform, Apps oder sogar die Geräte wechseln, um alle Inhalte konsumieren zu können. Da wäre es natürlich weitaus bequemer, wenn man vom Bundesligaspiel via Sky Ticket oder DAZN über einen Abstecher in das ARD-Programm zur neuen Lieblings-Serie auf Netflix wechseln könnte. Alles mit einer Fernbedienung ohne den bequemen Platz auf der Couch verlassen zu müssen.

Ein langer Weg

Der Weg zu dieser TV-Utopie ist jedoch kein einfacher. Apple muss hierzu mit allen Content-Lieferanten verhandeln, Vergütungen klären und Verträge unter Dach und Fach bringen. In den USA funktioniert das bereits ganz gut. Inhalte von über 80 Partnern können über die TV-App abgerufen werden. Je nachdem um welchen Dienst es sich handelt, wird natürlich ein Abonnement benötigt. In Deutschland ist die App ebenfalls verfügbar. Das Angebot ist mit 11 Partnern jedoch noch recht übersichtlich. Hier reihen sich Live-Inhalte, Filme & Serien von Amazon Prime Video, TV NOW PLUS, Apple Music, Red Bull TV, Sky Ticket oder der ZDFmediathek ein. Ähnlich sieht es in den anderen Ländern außerhalb der USA aus.

Samsung 8K QLED Fernseher kaufen – Hier gibt es die Q900 Modelle

Samsungs erste 8K Fernseher können bei diversen Online-Händlern vorbestellt werden. Wer einen Q900 QLED TV kaufen möchte, kann sich hier einen Überblick über Preise und Verfügbarkeit machen! 

Update 11-10-2018: Die 8K TVs können jetzt auch in der 65 und 75-Zoll Version auf Mediamarkt.de (Affiliate-Link) vorbestellt werden. Die Angaben zum Liefertermin sind leider widersprüchlich. Eigentlich sollten die Geräte Mitte Oktober 2018 erscheinen. MediaMarkt kommuniziert jedoch eine Lieferzeit von rund 12 Wochen. Hat sich der Releasetermin womöglich verschoben? Aktuell gibt es noch eine Vorbesteller-Aktion mit einer kostenlosen Galaxy Watch. Diese erhält man aber nur, wenn man direkt über den Samsung-Shop bestellt. Am Ende dieses Beitrags findest du unseren Preisvergleich, der sich automatisch aktualisiert.

Originalbeitrag: Samsung läutet die dritte Phase des Ultra HD Standards ein. Diese definiert sich mit einer Auflösung von 7.680 x 4.320 Bildpunkte, erweiterte Farbtiefe mit 12 oder gar 14-bit und einer besseren Ausnutzung des bt.2020 Farbraums. Der koreanische TV-Hersteller konzentriert sich aber erst einmal auf die 8K Auflösung. Diese lässt sich auch marketingtechnisch am einfachsten verwerten und dem Kunden vermitteln. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Samsung macht die 16-fache Full-HD Auflösung erstmals auf den deutschen Markt zugänglich. Die Q900 QLED TVs sind in den Größen 65, 75 und 85 Zoll erhältlich und bietet neben der erhöhten Auflösung noch weitere Vorteile. Zum einen wäre da das LCD-Panel mit Quantum-Dot Material zu nennen. Die Farbdarstellung soll den kompletten DCI-P3 Farbraum abdecken und mit einer maximalen Helligkeit von 4.000 nits könnten Filme, die mit genau dieser maximalen Luminanz gemastert wurden, endlich so dargestellt werden, wie vom Filmemacher vorgesehen.

Die Q900 8K TVs sind noch nicht einmal im Handel, da gibt Samsung bereits Informationen zu den Nachfolgern preis
Nach den 8K QLED TVs mit 65, 75 und 85 Zoll sollen weitere Geräte auf der CES 2019 mit über 100 Zoll vorgestellt werden.

Über einen der HDMI-Eingänge können bereits 8K-Inhalte mit maximal 30p zugespielt werden – über den internen Mediaplayer (USB) sogar mit 60p. Die neue 8K Quantum Prozessor nutzt künstliche Intelligenz um niedriger aufgelöste Inhalte in 8K-Qualität darstellen zu können. Die Algorithmen arbeiten bereits ganz gut, ein Wunder darf man sich vom 8K-Upscaling aber natürlich nicht erwarten.

Samsung 8K TV Q900 Kauf + Support

8K und die 3. Phase des Ultra HD Standards stehen noch ganz am Anfang. So sieht es übrigens auch Samsung. Die Geräte geben einen Ausblick auf die Zukunft, sind aber noch nicht perfekt. Samsung möchte Kunden die sich einen Q900 8K TV leisten möchten, auch über das Kaufdatum hinaus betreuen. Das passiert wohl mittels Hardware-Upgrad z.B. über ein Evolution Kit (One Connect Box), wie es kürzlich erst für ältere TV-Geräte aus 2014-2015 angekündigt wurde.

Preisvergleich Samsung Q900 8K Fernseher:

„Guardians“-Regisseur James Gunn soll Regie für „Suicide Squad 2“ übernehmen

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Regisseur James Gunn (Guardians of the Galaxy Vol 1 & 2) ist nach seinem Rauswurf bei Disney auf der Suche nach Beschäftigung. Diese könnte er bei der Fortsetzung von DC’s „Suicide Squad 2“ finden. 

Nachdem Gunn die Guardian of the Galaxy-Trilogie nicht zu Ende führen kann, denkt der Regisseur darüber nach die Lager zu wechseln. Vom „Marvel“-Universum zu „DC Comics“. Vielleicht kann das Genie des Regisseurs dem schwach gestarteten „Suicide Squad“-Franchise auf die Sprünge helfen. Lt. Insider-Informationen von The Warp sind die Verhandlungen, die für Gunn von der UTA and Safran Company geführt werden, bereits weit fortgeschritten. Er soll das Drehbuch für „Suicide Squad 2“ schreiben und ggf. auch im Regiestuhl Platz nehmen. Es gibt auch schon Ideen für die Fortsetzung. Dabei möchte Gunn das Franchise in eine andere Richtung lenken. Im ersten Teil wurden Superbösewichte rekrutiert um Aufträge für die Regierung zu erledigen, die für Superhelden wie Batman oder Superman zu „dreckig“ wären.

Der erste Film war mit einem Einspielergebnis von 750 Millionen US-Dollar sicherlich kein Flopp, das Publikum hat sich aber etwas anderes/besseres erwartet. Die Rezensionen für „Suicide Squad“ waren nicht gerade positiv. Da konnte auch die Starbesetzung mit Will Smith, Margot Robbie und Jared Leto als Joker nichts helfen.

Xiaomi Mi Box S: Streaming-Box mit 4K und HDR10

Xiaomi hat just die brandneue Mi Box S angekündigt. Die kleine Streaming-Box beherrscht neben der 4K-Wiedergabe mit bis zu 60 fps auch HDR10 und Tonformate von Dolby und DTS. Als Betriebssystem dient ab Werk Android TV 8.1 (Oreo).

Leider glänzen bei der Xiaomi Mi Box S jedoch sowohl die objektbasierten Tonformate Dolby Atmos und DTS:X als auch Dolby Vision durch Abwesenheit. Dafür will der chinesische Hersteller mit anderen Vorzügen locken. Etwa setzt man auf die intensive Einbindung des Google Assistants. Für jenen hat man deswegen auch eine dedizierte Taste an der Fernbedienung implementiert. Somit ist die Sprachsteuerung direkt über die Remote möglich.

Was die Hardware betrifft, so bringt die Xiaomi Mi Box S als Chip den Amlogic S905X mit. Jenem stellt man 2 GByte DDR3-RAM plus 8 GByte eMMC-Speicherplatz zur Seite. An Schnittstellen sind Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.2, HDMI 2.0a, USB 2.0 und Audio-Out vorhanden. Natürlich gibt es auch einen Stromanschluss. Als Maße sind bereits 95,25 x 95,25 x 16,7 mm bestätigt. Das Gewicht der Streaming-Box beträgt 147 Gramm.

Wie die Bezeichnung andeutet, lehnt man sich auch ein wenig an Apple an. Das wird auch aus dem Marketing-Material auf der offiziellen Website zur Xiaomi Mi Box S offenkundig klar.

Xiaomi Mi Box S kostet 60 US-Dollar und erscheint am 19. Oktober 2018

Die Xiaomi Mi Box S unterstützt VP9,H.265,H.264,MPEG1/2/4,VC-1 und Real8/9/10. Das System sollte auch in deutscher Sprache einrichtbar sein, was vielleicht den ein oder anderen Interessenten hierzulande zu einem Import lockt. In den USA ist die neue Xiaomi Mi Box S bereits ab dem 19. Oktober 2018 zu haben. Dort kostet sie 60 US-Dollar.

Xiaomi Mi Box S
Xiaomi Mi Box S kann Apps über den Play Store beziehen

Da der Zugriff auf den Play Store besteht, lassen sich an der Xiaomi Mi Box S natürlich alle üblichen Apps für etwa Netflix, Spotify oder YouTube installieren. Zudem besteht auch Unterstützung für die Chromecast-Wiedergabe – dann aber nur mit gesperrten 60 Hz. Auf der Fernbedienung ist im Übrigen neben der Taste für den Google Assistant auch ein Button für Netflix vorhanden.

Die Xiaomi Mi Box S ist auch kompatibel zu drahtlosen Game-Controllern, dürfte aber wohl nur von wenigen Usern als Spieleplattform eingespannt werden. Im Lieferumfang sind neben der Box, der Fernbedienung und passenden Batterien auch noch eine Anleitung, ein Netzteil sowie ein HDMI-Kabel enthalten.

Infos zum neuen iPad Pro 2018 geleakt: 4K-HDR-Support via USB-C

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Die renomierte Webseite 9to5mac.com hat ausführliche Informationen zum neuen iPad Pro 2018 geleakt. Die neuen Power-Tablets sollen externe Displays via USB-C mit 4K/HDR Inhalten versorgen können. 

Die Angaben auf 9to5mac.com sind recht präzise und klingen auch plausibel. Die Seite hat auch eine hohe Trefferquote und distanziert sich auch von allzu abwegigen Gerüchten. Einige dieser Angaben wurden auch bereits über den Quellcode der iOS 12.1 Beta bestätigt. In der Software sind bereits mehrere Hinweise auf neue „Herbst-Ipads“ zu finden. In diesem Beitrag geht es jetzt erst einmal um das neue iPad Pro, dass noch in diesem Jahr vorgestellt und in den Handel gelangen soll. Die internen Modellbezeichnungen für die neuen WiFi-Geräte lautet iPad8.1, iPad8.2, iPad8.5 bzw. iPad8.6. Die Mobile-Varianten (WiFi+Cellular) tauchen unter iPad8.3, iPad8.4, iPad8.7 und iPad8.8 auf. Somit werden für beide Varianten zwei verschiedene Displaygrößen mit je zwei verschiedenen Speichergrößen zur Verfügung stehen.

iPad Pro (2018) sagt „Bye Bye Home-Button“

Das iPad Pro 2018 soll mit einem Edge-to-Edge Display ausgestattet sein, dass so so nah wie möglich am Rand abschließt. Der Home-Button verschwindet um einen noch schlankeren Rahmen zu ermöglichen. Das iPad Pro 2018 wird aber kein „Notch“ wie die iPhone X-Modelle erhalten. Der Rahmen wird jedoch noch so breit sein, um das „TrueDepth“-Kamerasystem beheimaten zu können. Dieses ist auch nötig um das iPad via Face ID entsperren zu können.

Im iPad Pro 2018 soll der gleiche Signal-Prozessor wie im iPhone XS, Phone XS Max und iPhone XR zum Einsatz kommen. Die Entsperrung soll nicht nur hochkant sondern auch im Querformat funktionieren. Das ist natürlich praktisch, wenn man das Tablet ähnlich einem Laptop aufstellt.

Der Rahmen soll sich mit dem neuen Edge-to-Edge-Display extrem verschlanken
Der Rahmen soll sich mit dem neuen Edge-to-Edge-Display extrem verschlanken

4K/HDR Darstellung via USB-C

Eine sehr interessante Neuerung betrifft den Anschluss auf der Unterseite des Gerätes. Erstmals soll der USB-C in einem mobilen Gerät von Apple zum Einsatz kommen. Wird aber auch Zeit. Darüber lässt sich das iPad Pro 2018 nicht nur laden, es können auch externe Displays angeschlossen werden. Es soll sogar möglich sein, 4K Displays mit HDR-Inhalten zu versorgen. Ein eigener Menüpunkt in den Einstellungen lässt den Nutzer sogar Einstellungen für die Helligkeit usw. der externen Bildschirme vornehmen. Theoretisch können auch Filme und Serien in UHD-Qualität via iTunes oder Netflix so auf externen Monitoren oder TV-Geräten dargestellt werden (HDCP 2.2 vorausgesetzt).

Neuer Apple Pencil & Magnetanschluss

Ein neuer Apple Pencil (Stylus-Pen) steht ebenfalls in der Produkt-Pipeline. Der neue Pencil soll sich ganz einfach mit dem iPad Pro 2018 verbinden lassen. Das Eingabegerät muss lediglich in dessen Nähe gehalten werden. So funktioniert das übrigens auch mit den AirPods und dem HomePod. Möchte man den Pencil mit einem anderen Gerät nutzen, soll man diesen einfach neu „pairen“ können ohne das man den Stift in die Ladevorrichtung stecken muss. Ein neuer magnetischer Anschluss auf der Rückseite soll allerlei Zubehör unterstützen. Neben den Smart Keyboards sollen sich auch andere Geräte von Drittherstellern damit verbinden lassen.

Die neue Hardware soll noch im Oktober dieses Jahres auf einem Release-Event der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nachdem viele namhafte Hersteller ihre Produktvorstellungen im Oktober abhalten, könnte es auch Ende Oktober werden.

Amazon „Fire TV Stick 4K“ passt Framerate automatisch an Inhalte an

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Amazons überraschender Neuzugang, der „Fire TV Stick 4K“ sollt laut aftvnews.com über eine automatische Framerate-Matching-Funktion verfügen. Damit werden Videoinhalte in ihrer vorliegenden Bildwiederholungsrate (24p, 25p, 50p, 60p) dargestellt.

Update: Das Framerate-Switchting-Feature steht auch allen neuen Fire TV Streaming-Playern, wie z.B. dem Fire TV Stick 4K MAX oder dem Fire TV Stick Lite zur Verfügung!

Auf der Prime Video Plattform werden Inhalte mit unterschiedlichen Bildwiederholungsraten angeboten. (Kennt ihr schon unsere Prime Video Übersicht?). Einigen Playern ist es komplett egal ob Inhalte mit 24p, 30p oder 60p vorliegen und gleichen die Videos mittels Zwischenbildberechnung auf einen Wert an. Das führt unter anderem zu unerwünschten Bildrucklern und kann zudem den visuellen Look zerstören. Vielen wird der „Soap-Opera-Effekt“ sicherlich ein Begriff sein. Wer sich einen Fire TV Stick 4K bestellt hat, muss sich mit diesen Problemen nicht herumschlagen. In den Bildeinstellungen kann ein „Original Frame Rate Matching“ aktivieren werden, damit Videos in ihrer nativen Framerate wiedergegeben werden. Bislang war diese Anpassung innerhalb der Fire TV-Familie dem „Das neue Fire TV 4K“ vorbehalten gewesen. Die 3. Generation des HDMI-Dongles wird übrigens vom Fire TV Stick 4K abgelöst.

Der „was will man mehr“-Player

Auch wenn das Feature nicht gerade weltbewegend klingt, ist es für Video-Enthusiasten fast unerlässlich. Die Frage nach der 24p-Unterstützung schlägt immer irgendwann in den Foren bekannter Video- und Streamingplayer auf. Amazon setzt große Hoffnungen auf seine neuen Fire TV und Echo-Geräte, die alle ab dem 14. November 2018 verfügbar sind. Der „Fire TV Stick 4K“ scheint laut Spezifikationen ein wirklicher „was will man mehr“-Player zu werden. 4K Videos werden mit bis zu 60Hz und High Dynamic Range (HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision) innerhalb des REC.2020 Farbraums unterstützt. 3D-Sound kommt in Form von Dolby Atmos. Die performante Hardware (Quad-Core 1.7 GHz) treibt beliebte Streaming Apps wie Prime Video, Netflix, Waipu.tv oder DAZN an.

Sobald der Stick zur Verfügung steht, werden wir den Neuzugang einem ausführlichen Test unterziehen. Bis dahin heißt es aber noch bis zum 14. November warten. Der Streaming-Player kann ab sofort für 59.99 Euro vorbestellt werden.

Test: „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ 4K Blu-ray: ROAAAAR!

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Jurassic World 2: Das gefallene Königreich im 4K Blu-ray Test. Eine würdige Fortsetzung die von ihrem klasse Bild & Ton lebt. Logisches Denken sollte aber hinten angestellt werden.

Inhalt (60%)

Hätte wirklich jemand 2015 damit gerechnet, dass sich das Reboot der Jurassic-Park-Reihe mit 1.67 Mrd. Dollar zum (aktuell) fünfterfolgreichsten Film aller Zeiten mausern könnte? Jurassic World, inszeniert von Colin Trevorrow, hatte gar das beste Start-Wochenende eines Films überhaupt in den USA. Der Siegeszug des Films hielt dann auch im Heimkino an, weshalb es noch leichter schien, eine Fortsetzung auf den Weg zu bringen. Jurassic World: Das gefallene Königreich kam drei Jahre später in die Kinos und konnte nahezu an den Erfolg des Vorgängers anschließen. Und das, obwohl mit dem Spanier Juan Antonio Bayona eher ein Indie-Regisseur auf dem Posten des Direktors besetzt wurde. Dass der aber auch ganz anders kann, zeigen Schauwerte und Action. Denn die erste Dreiviertelstunde auf der Insel sowie die Überfahrt mit dem Schiff bietet wirklich ordentlich was fürs Auge.

Inhaltlich ist Jurassic World: Das gefallene Königreich natürlich genauso dünn wie alle bisherigen Filme des Franchise. In der Meta-Ebene werden zwar ein paar ganz interessante Aspekte menschlicher und natürlicher Existenz angerissen und natürlich bekommt die Profitgier der Menschen ihr Fett weg, aber in die Tiefe geht das selbstredend nicht. Der Story-Kniff, einen Vulkan eruptieren zu lassen, sorgt allerdings für zusätzliche Dramatik und ist tatsächlich mal etwas Neues im Jurassic-Park-Universum. Und es gibt Chris Pratt die Gelegenheit für eine ziemlich denkwürdige Körperbeherrschungs-Sequenz, wenn er sich, noch gelähmt vom Betäubungspfeil, von der Lava wegbewegen muss. Momente, in denen Komik durchaus mal sein darf, während es kurze Zeit später Anlass dafür gibt, in Trauer und Wehmut zur Insel zurück zu blicken. Man sieht ja nicht jeden Tag einer ganzen Tiergattung beim Aussterben zu – vielleicht die stärkste Szene des Films.

Er darf bei keinem Jurassic-Film fehlen: T-Rex
Er darf bei keinem Jurassic-Film fehlen: T-Rex

Leider lässt der Unterhaltungswert spürbar nach, sobald die Dinos an Land „gelöscht“ und auf Lockwoods Anwesen gebracht wurden. Das Tauziehen um Macht und Geld steht der Dino-Thematik nicht sonderlich gut. Die Saurier geraten für eine Zeit ziemlich ins Hintertreffen und der von Rafe Spall dargestellte Eli Mills will als Fiesling auch nicht so recht überzeugen. Es ist der jungen Isabella Sermon zu verdanken, dass die Spannung nicht ganz verloren geht. Ihre Maisie ist es, die als einzige unschuldige Figur durch den Film geleitet und auf deren Seite der Zuschauer stehen kann, während um die Kleine herum nur noch Kapitalismus, Machtgeilheit und Verrat herrschen. Jurassic World: Das gefallene Königreich fällt damit dem gleichen Problem anheim wie alle Filme, in denen die Kreatur(en) in den Lebensraum der Menschen eindringen: Die vorherige Exotik weicht einem Szenario, das von umher rennenden, sich völlig idiotisch verhaltenden Menschen und zum Slapstick verkommenden Viechern geprägt ist.

Dennoch gelingen Bayona auch hier noch ein paar unterhaltsame Szenen. Die spannendsten Momente hat der Film zweifelsohne, wenn der Indo-Raptor aus seinem Käfig entkommen ist und in der Folge vor allem Owen, Claire und Maisie jagt. Gerade in der Bibliothek sorgt das für Thrill und dieser Dino-Hybrid ist außerdem zweifelsohne ein ziemlich dreckiges Biest. Man muss übrigens kein Prophet sein, um zu wissen, dass es einen dritten Teil geben wird. Der soll dann diese zweite Trilogie zum Abschluss bringen. Und weiterhin lehnt man sich nicht zuweit aus dem Fenster, wenn man vermutet, dass eine gewisse „Blue“ darin eine tragende Rolle spielen wird.

Bildqualität (90%)

Jurassic World: Das gefallene Königreich wurde komplett digital gefilmt. Am Ausgang lagen 3.4K und 6.5K an. Leider war bis zur Veröffentlichung dieses Reviews nicht herauszufinden, ob das Ganze per 4K-Digital-Intermediate auf die UHD gelangte, oder ob man auf 2K runterskalierte und für die Ultra-HD dann ein entsprechendes Upscaling auf 4K vornahm. Sicher ist indes, dass die Scheibe mit einem erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie einer höheren Bilddynamik gemastert wurde. Letzteres nach HDR10 und Dolby Vision. Im laufenden Bild zeigt die UHD per HDR10 praktisch keine Probleme.

Kontrast und Schwarzwert sind vorzüglich. Die Vorteile wechseln jedoch je nach Bildhelligkeit zwischen HDR10 und Dolby Vision
Kontrast und Schwarzwert sind vorzüglich. Die Vorteile wechseln jedoch je nach Bildhelligkeit zwischen HDR10 und Dolby Vision

Sie ist in der Farbgebung nicht maßgeblich anders als die Blu-ray, was gut ist. Denn hier zu übertreiben, wäre auch gar nicht nötig. Dennoch intensiviert die Kombination aus höherer Bilddynamik und erweitertem Farbraum die grünen Wiesen und Hügel der Insel, lässt sie natürlicher und etwas weniger gelblich erscheinen. Wesentlich natürlicher allerdings kommen die Hautfarben rüber, die etwas mehr Wärme liefern und durch die bessere Kontrastdynamik mehr Dreidimensionalität haben. Was vor allem beeindruckend ist, ist der nochmals schärfere Eindruck. Ruhige Einstellungen von Gesichtern sind dermaßen plastisch, knackscharf und perfekt aufgelöst, dass man schon aus regulärem Bildbetrachtungs-Abstand auf einem 55“-Display den Vorsprung gegenüber der BD erkennen kann. Dieser deutlich zu sehende Unterschied legt den „Verdacht“ nahe, dass es sich doch um eine native 4K-Scheibe handelt (zumindest während der Realszenen).

Dolby Vision und HDR10 liefern sich einen kleinen Kampf, den Dolby Vision in den helleren Szenen für sich entscheiden kann. Hier werden Details noch mal sichtbarer, ohne dass Spitzlichter überstrahlen. Allerdings verliert DV dann in den dunkleren Szenen. Denn hier erscheinen die hellen Anteile zu krass und in den dunklen Bildbereichen werden Details im Gegensatz zur HDR10-Wiedergabe etwas verschluckt.

Tonqualität (85%)

Universal Pictures macht es vor: Sowohl die Blu-ray als auch die UHD liefern vollwertige 3D-Tonspuren für BEIDE Sprachen. Universal hat sich da fast von Beginn an auf die Seite von dts geschlagen und präsentiert die beiden Sprachen in dts:X. Zunächst einmal kümmern wir uns dabei um die reguläre Ebene. Und was ist das für eine tolle Tonumsetzung geworden. Der unkomprimierte Sound setzt von Beginn an Akzente. Ob das das dumpfe Blubbern der Unterwasser-Kapsel ist, die eine tolle Atmosphäre zaubert oder die innerhalb der Kapsel korrekt umgesetzten Dialoge, die eben kaum Nachhall aufweisen – akustisch praktisch tot sind.

Wenn dann draußen das Gewitter losbricht, werden Blitz und Donner mit einer tollen Räumlichkeit wiedergegeben. Lange schon nicht mehr wurde ein Unwetter mit einer so breiten Bühne aufgebaut und klang dermaßen effektvoll. Weiter geht’s nach 22 Minuten, wenn die Propellermaschine abhebt und deren Motoren praktisch im Heimkino für Vibration sorgen. Vibration ist auch ein gutes Stichwort. Denn kaum auf der Insel angekommen, bebt der Boden dermaßen abgrundtief, dass man seinen Subwoofer festschnallen sollte (27’26). Auch das Röhren des vorbeitrampelnden Pflanzenfressers beschäftigt die Speaker. Tja, und dann bricht da ja auch noch ein Vulkan aus. Und was dann abgefeuert wird, spottet bisweilen jeder Beschreibung, so vehement geht’s hier zu Werke.

Atmosphärisch wäre untertrieben. Der DTS:X 3D-Sound ist klasse. Die Klangelemente sind korrekt und rege platziert
Atmosphärisch wäre untertrieben. Der DTS:X 3D-Sound ist klasse. Die Klangelemente sind korrekt und rege platziert

Wechseln wir auf die 3D-Soundebene, beginnt Jurassic World: Das gefallene Königreich mit ein bisschen räumlichem Geblubber während des Tauchgangs der Kapsel und addiert leise auch die Filmmusik hinzu. Richtig räumlich wird es dann, wenn das Unwetter einsetzt, Wind von überall her hörbar ist, der Hubschrauber abhebt und dann der Regen auf dessen Cockpit prasselt. Gut, dass hier nicht einfach Regen generell von oben kommt. Denn fallenden Regen hört man ja nur, wenn man unter etwas steht/sitzt, auf das die Tropfen auch wirklich hörbar herabprasseln. Klasse dann wiederum das Innere des Helikopters. Man hört quasi den Motor direkt über sich. Natürlich geht es dann auf der Insel entsprechend weiter. Man hört den gigantischen Pflanzenfresser von oben die Wipfel begrasen und die Flugsaurier kreischen so hörbar, dass man sie direkt über sich wähnt.

Und wenn nach 35 Minuten der Vulkan auszubrechen beginnt, reißt Mauerwerk und rieselt Betonstaub von oben. Bäume krachen zusammen und Explosionen liefern ebenso 3D-Toneffekte. Dazu die röhrenden Dino-Sounds, wenn diese sich (korrekterweise) oberhalb der Kamera befinden – Jurassic World 2 macht Vieles deutlich richtiger als der Vorgänger, der ab und an 3D-Geräusche lieferte, wo keine hingehörten oder sie wegließ, wo welche zu sein hatten. Was die dts:X-Spur auszeichnet, ist vor allem die absolut korrekte Verortung sowie die Originalität der 3D-Geräusche. Die Anbindung an die reguläre Ebene ist perfekt und die Übergabe vom 5.1-System auf die oberen Speaker sowie der gleiche Weg zurück ist fließend – genau so sollten sich 3D-Tonspuren anhören – und zwar bis zum effektvollen Finale.

  • Deutsch: DTX:X (95%) – 2D Soundebene
  • Deutsch: DTS:X (85%) – 3D Soundebene
  • Englisch: DTS:X (95%) – 2D Soundebene
  • Englisch: DTS:X (85%) – 3D Soundebene
Nicht als Einschlafhilfe zu gebrauchen: Der Indominus Rex
Nicht als Einschlafhilfe zu gebrauchen: Der Indominus Rex

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial scheint auf den ersten Blick reichhaltig. Immerhin warten insgesamt 15 Featurettes auf den Zuschauer. Betrachtet man allerdings die Laufzeit, die zwischen gerade mal 1:33 und maximal 12 Minuten variiert, kann man in etwa abschätzen, dass der Inhalt nicht so wahnsinnig gehaltvoll ist. Ein bisschen Einblick bekommt man dann aber doch – sei es in die Besetzung, die Schauplätze oder in die visuellen Effekte. „Chris Pratts Jurassic-Tagebücher“ ist wiederum in viele Teile unterteilt. Pratt stellt dem Zuschauer diverse am Film beteiligte Menschen vor, ohne die JW 2 wohl nicht funktioniert hätte.

Gesamtbewertung Jurassic World 2 4K Blu-ray (78%)

Jurassic World: Das gefallene Königreich ordnet Story und Figurenzeichnung ganz eindeutig den Schauwerten unter. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger ist er düsterer, aber auch seelenloser. Der Humor wirkt manchmal zu slapstickartig und die in Jurassic World vorhandene Chemie zwischen Pratt und Dallas Howard scheint auch etwas abhanden gekommen zu sein. Was bleibt sind spektakuläre Actionszenen und vorzügliche Dino-Animationen. Letzteres wird schon von der Blu-ray mit referenzwürdigem Bild und Ton wiedergegeben. Die UHD liefert dazu das nochmals bessere, kontrastreichere und vor allem sichtbar schärfere Bild – technisch gesehen ein Pflichtkauf! Uns schmerzt die Gesamtwertung von 78% schon fast.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 04. Oktober 2018 Review am: 04. Oktober 2018
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 124 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS:X
Englisch DTS:X
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Jurassic World 2: Das gefallene Königreich Trailer:

Die neue Sky Q Sprachfernbedienung ist da

Sky hat eine feine Neuerung für Neu- und Bestandskunden parat. Ab sofort liefert man die Sky Q Receiver nämlich mit der neuen Sky Q Sprachfernbedienung aus. Neukunden erhalten die neue Remote mit einem Mikrofon direkt im Bundle.

Die neue Sky Q Sprachfernbedienung steht damit Neu- und Bestandskunden, die erstmals einen Sky Q Receiver anfordern, direkt zur Verfügung. Bestandskunden, die allerdings bereits einen Sky Q Receiver verwenden, müssen das Portmonnaie zücken. So fallen in jenem Fall 19,99 Euro für den nachträglichen Kauf der Remote an.

Die neue Sky Q Sprachfernbedienung verbindet sich mit dem Receiver via Bluetooth. Das bedeutet im Klartext, dass sie auch ohne direkten Sichtkontakt einsetzbar ist. Die Sprachsteuerung wird dabei über eine dedizierte Mikrofon-Taste aktiviert. Anschließend ermöglicht sie es, z. B. nach der Lieblingsserie zu suchen, durch das Sky Q Menü zu navigieren, Sender zu wechseln, Aufnahmen abzuspielen oder Apps zu öffnen.

Als Beispiele für weitere Sprachbefehle nennt Sky selbst „Zeige mir alle Filme mit Elyas M‘Barek“, „Finde The Walking Dead“, „Schalte zu Sky Atlantic HD“, „Springe zu Minute 30“, „Bundesliga“, oder „Öffne die ARD Mediathek“. Am Ende soll die Sprachsteuerung also im Alltag durchaus eine Hilfe sein und viele Bedienwege ein wenig vereinfachen bzw. verkürzen.

Sky Q Sprachfernbedienung kostet separat 19,99 Euro

Laut Julia Laukemann, Senior Vice President Product Management bei Sky Deutschland, gilt: „Mit der neuen Sky Q Sprachfernbedienung präsentiert Sky die erste Sprachsteuerung für einen Sky Receiver in Deutschland und Österreich. Sie macht Suche, Navigation und Bedienung des Sky Q Receivers auf der heimischen Couch noch angenehmer und einfacher – ein großer Mehrwert für unsere Kunden. Dieses neue, praktische Feature unterstreicht einmal mehr die große Innovationskraft von Sky. Und ich verspreche: Unsere Kunden dürfen sich auch in Zukunft über viele weitere spannende Neuheiten für Sky Q freuen.

Sky Remote Voice
Die Sky Q Sprachfernsteuerung ist auch separat zu haben

Neukunden oder eben Sky Kunden, die zu Sky Q wechseln, erhalten den Sky Q Receiver ab sofort bereits im Bundle mit der neuen Sky Q Sprachfernbedienung. Bestandskunden, die den Receiver bereits nutzen, zahlen, wie bereits erwähnt, separat 19,99 Euro. Einzeln ist die Sky Q Sprachfernbedienung aber erst ab Ende Oktober zu haben.

Sky Soundbox im Test: Empfehlung nur für Sky-Kunden

Sie neue Sky Soundbox im Test. In unserer Review erfährst du, wie sich die Soundlösung von Sky und dem französischem Klangspezialisten Devialet anhört und ob sie ihr Geld wert ist. 

Seit Sommer 2018 bietet der Pay-TV-Anbieter eine Klanglösung in Form seiner „Sky Soundbox“ an. Das Gerät wurde  in Zusammenarbeit mit dem französischem Audiospezialisten Devialet entwickelt. Seit August 2018 ist die Soundbox für 599 Euro erhältlich. Sky-Kunden bekommen einen satten Rabatt von 300 Euro und zahlen nur 299 Euro. Zu diesem Preis werden sich womöglich einige Nutzer überlegen ihr Sound-Setup aufzurüsten. Zumindest wenn sie bislang das integrierte Soundsystem ihres Fernsehers nutzen. Sky verspricht den „besten Klang zum besten Programm“. Ob dieses Versprechen eingehalten werden kann, lest ihr hier.

Technische Details + Anschlüsse:

Die Sky Soundbox zerlegt in ihre Einzelteile. 6 Woofer und 3 Hochtöner liefern eine Gesamtleistung von 140 Watt
Die Sky Soundbox zerlegt in ihre Einzelteile. 6 Woofer und 3 Hochtöner liefern eine Gesamtleistung von 140 Watt

Im inneren der Sky Soundbox arbeiten sechs Subwoofer sowie drei Hochtöner. Einer ist mittig an der Front angeordnet. Zwei weitere befinden sich an den hinteren Ecken um ein 360-Grad Sounderlebnis ermöglichen zu können. Die Sechs Woofer verteilen sich wie folgt: Je zwei auf an der Front und Rückseite sowie je ein Subwoofer links und rechts. An satten Tiefen sollte es dem Modell nicht fehlen. Der Aufbau der Tweeter verwundert uns jedoch etwas. Womöglich wurden n diese nicht optimal gewählt oder sind aus bautechnischen Gründen so gewählt worden.

In puncto Konnektivität stehen dem Kunden ein HDMI Ein- und Ausgang zur Verfügung, ein optischer, digitaler Eingang (Toslink), ein USB-Anschluss sowie die Möglichkeit Soundstreams via Bluetooth auf die Sky Soundbox zu übertragen. WLAN oder Übertragungsstandards wie Apple Airplay werden leider nicht unterstützt. Die Ausstattung ist für ein „All-in-One“-Soundsystem aber vollkommen in Ordnung.

Anschlüsse der Sky-Soundbox auf der Rückseite (von links): Stromzufuhr, digital-optischer Eingang (Toslink), HDMI-Eingang, HDMI-Ausgang, USB 2.0
Anschlüsse der Sky-Soundbox auf der Rückseite (von links): Stromzufuhr, digital-optischer Eingang (Toslink), HDMI-Eingang, HDMI-Ausgang, USB 2.0

Inbetriebname

Man sollte sich wie bei jeder neuen Hardware natürlich einmal die Bedienungsanleitung durchlesen. Das erspart einem Probleme bei der Installation und schützt das Produkt zusätzlich vor Schäden. So weist Sky z.B. darauf hin, dass keine andere technische Komponenten auf oder unter die Soundbox platziert werden sollen. Selbst wenn der Formfaktor dazu einlädt eine Set-Top-Box wie den Sky Q-Receiver darauf abzustellen. Zu allen Richtungen soll ein Mindestabstand von 15 cm eingehalten werden, damit die Lautsprecher auch wirken können. Im Idealfall wird der Lautsprecher vor dem Fernseher, mittig positioniert. Das ist kein Problem bei unserem Testgerät KS9590 von Samsung. Bei unserem LG OLED ragt die „kompakte“ Klanglösung mit 9.5 cm Höhe bereits ins Bild des Fernsehers. Uns ist es ein Rätsel, wo die Sky Soundbox positioniert werden soll, fängt das Display des Fernsehers bereits sehr weit unten an (z.B. Sony A1 OLED oder AF9 OLED)

Die Sky Soundbox passt mit ihrer Höhe von 9.5 cm gerade so unter unseren 4K Fernseher ohne in das Bild zu ragen
Die Sky Soundbox passt mit ihrer Höhe von 9.5 cm gerade so unter unseren 4K Fernseher ohne in das Bild zu ragen

Wir haben die Sky Soundbox über den HDMI-Ausgang mit unserem TV-Gerät verbunden. Am HDMI-Eingang hängt der Sky Q Receiver. Zudem haben wir den Fernseher über Toslink nochmals angeschlossen, damit Soundinhalte vom TV (z.B. über Netflix oder Prime Video) an das Gerät weitergeleitet werden können. Das Gerät unterstützt leider kein ARC (Audio Return Channel) was eigentlich sehr praktisch gewesen wäre.

Nachdem die Box mit Strom versorgt ist aktivieren wir diese über die Fernbedienung und das Gerät meldet sich visuell (LED-Statusleuchte wechselt von Orange zu Grün) und akustisch mit einer Tonreihenfolge. Womöglich wird der Klang beim Einschalten dazu genutzt den Raum „auszumessen“ und den Klang entsprechend optimieren zu können. Über akustische Ansagen wird der Zuschauer auch informiert, welche Signalquelle ausgewählt wurde und ob die Synchronisierung von Bild & Ton erfolgreich abgeschlossen werden konnte. (A/V Sync-Taste befindet sich auf der Fernbedienung).

Wir haben über die Einstellungen des Sky Q Receivers noch unsere Fernbedienung mit der Sky Soundbox verknüpft und können uns so die im Lieferumfang befindliche Fernbedienung sparen (zumindest solange wir nicht die Signalquelle wechseln).

Am Gerät selbst befinden sich Steuerelemente um die Signalquelle zu wechseln, die Lautstärke einzustellen oder um die Sky Soundbox an- und auszuschalten
Am Gerät selbst befinden sich Steuerelemente um die Signalquelle zu wechseln, die Lautstärke einzustellen oder um die Sky Soundbox an- und auszuschalten

Sky Soundbox im Klangtest

Doch nun zum wichtigsten. Wie hört sich die Sky Soundbox überhaupt an? Wir haben das Gerät mittig vor dem Fernseher platziert und uns erst einmal ein Fußballspiel angesehen. Die Stationgesänge und die Stimme des Kommentators waren weitaus dynamischer als mit der integrierten Soundlösung unseres TV-Gerätes. Das liegt daran, dass die Klang-Treiber mit ihren größeren Chassis viel besser arbeiten können und der Klang in unserem Fall jetzt direkt zum Zuschauer abgestrahlt wird und nicht über „Umwege“ mit nach unten gerichteten (Down-Firing) Lautsprechern verzerrt wird.

Die Sky Q Sound "Soundoptimierung" macht den Unterschied aus. Funktioniert aber nur in Verbindung mit einem Sky Q Receiver
Die Sky Q Sound „Soundoptimierung“ macht den Unterschied aus. Funktioniert aber nur in Verbindung mit einem Sky Q Receiver

Der satte Bass ist das erste was auffällt. Die sechs Woofer leisten hier ganze Arbeit. Der Klang wirkt sofort realistischer. Egal ob es das dumpfen Klatschen des Fußballs beim Abstoß, oder die grölenden Fangesänge sind. Auch der Tweeter bringt den Kommentator und das Pfeifen des Schiris gut rüber. Das es aber noch besser geht, zeigt „Sky Q Sound“. Die Klangoptimierung steht leider nur in Verbindung mit einem Sky Q Receiver zur Verfügung und kann über die „?“-Taste aktiviert werden. Mit aktivierter Soundoptimierung im „normalen“ Klangmodi erwacht das Stadion erst so richtig zum Leben. Es gibt noch drei weitere Soundmodi:

  • Dialog: Dialoge im Programm werden hervorgehoben damit auch jedes Wort verstanden wird. Ist vor allem empfehlenswert für Leute, die in lauten Umgebungen schlecht hören oder für englischen Originalton (der oft etwas leiser ist als die Synchronisation)
  • Nacht: Laute Szenen werden auf ein mittleres Lautstärken-Niveau gedämpft. So bekommt man keine Probleme mit dem Nachbarn
  • Kids: Die maximale Lautstärke wird beschränkt damit die empfindlichen Ohren (und Eltern) der Kinder geschont werden.

Alle drei Klangmodi bringen genau das, was sie versprechen. Für ein einnehmendes Audio-Erlebnis sollte man jedoch den normalen Modus in Kombination mit Sky Q Sound nutzen. Bei TV-Übertragungen, Serien und Filmen bringt das definitiv einen Vorteil, solange diese über den Sky Q Receiver empfangen werden. Bei On-Demand Inhalten (z.B. den Film Justice League) haben wir rein subjektiv keine Veränderung der Klangs feststellen können. Ob es an unseren Einstellungen oder dem übertragenen Soundformat liegt (ggf. Kopierschutz) konnten wir nicht herausfinden.

Die Soundmodi "Nacht", "Stimme" und "Kids" können auch nur über das Menü des Sky Q Receivers aktiviert werden
Die Soundmodi „Nacht“, „Dialog“ und „Kids“ können auch nur über das Menü des Sky Q Receivers aktiviert werden

Leichte Abzüge gibt es bei der Klangstabilität bei Veränderung der Sitzposition. In unserem Versuch war die Soundbox rund 3,5 Meter entfernt, mittig vor dem TV-Gerät aufgebaut. Auf der Couch konnten wir auf 4-5 Sitzpositionen den vollen Klang der Sky Soundbox genießen. Sobald der Sitzwinkel zur Soundbox jedoch zu steil wird, verlieren sich die höheren Frequenzbereiche. Der Bass bleibt laut unserem Empfinden unverändert. Grund hierfür ist die gleichmäßige Verteilung der Subwoofer. Lässt man den Sitzwinkel noch steiler werden greifen langsam die Tweeter, die auf der Rückseite angebracht sind und die Höhen kehren zurück.

Das wird aber in den wenigsten Fällen ein Problem werden. Wir denken hier an Film- oder Fußballabende mit vielen Teilnehmern oder etwas abgelegene Sitzpositionen wie den „TV-Sessel links außen“. Uns hätte es besser gefallen, wenn die Tweeter auf der Rückseite nach vorne gerichtet wären. Dafür ist der Formfaktor der Sky Soundbox aber womöglich zu klein, was Überschneidungen der Klangwellen und somit zu Verzerrungen zur Folge hätte. Nicht umsonst nutzen viele Audio-Hersteller die Bauform eines länglichen Soundbars, um den Lautsprechern den Platz zu bieten, den sie benötigen.

Unkompliziertes Musikstreaming

Nach unseren positiven Eindrücken der TV-Wiedergabe haben wir uns noch dem Musikstreaming gewidmet. Wir wechseln die Signalquelle auf Bluetooth. Eine Stimme bestätigt uns welche Signalquelle ausgewählt ist. Unsere Testgeräte (iOS Smartphone, Android Smartphone & PC) haben sich innerhalb weniger Sekunden mit der Soundbox verbunden. Eine Code-Eingabe oder ähnliches war nicht nötig.

Auch bei der Musikwiedergabe hat uns der Klang zugesagt. Für eine Hintergrundbeschallung oder für die Rock-Platte am Abend ist die Sky Soundbox ideal. Als Mittelpunkt einer Party ist das Gerät aber nicht konzipiert. Hier fehlt es einfach an einem konstanten Abstrahlwinkel und die Bässe können bei extremer Lautstärke (abhängig von den Musikstücken) anfangen zu übersteuern. Dieses „Manko“ ist uns aber nur bei 2-3 Tracks bei hoher Lautstärke aufgefallen.

Fazit: Sky Soundbox

Wer keinen Platz und Lust auf eine Zwei-, Drei-Komponenten-Soundanlage hat und auch keine Ambitionen in Richtung Surround oder 3D-Sound verspürt für den ist diese „All-In-One“-Lösung ideal. Jedoch nur, wenn man aktiver Sky Kunde ist und das . Der Mehrwert kristallisiert sich auch erst in Verbindung mit einem Sky Q-Receiver im Q-Sound-Modus. Der Preis von 599 Euro ist für Nicht-Kunden einfach überzogen. Für so viel Geld gibt es ebenbürtige oder sogar bessere Lösungen. Vielleicht dreht Sky irgendwann an der Preisschraube.

Project xCloud: Xbox Game-Streaming auf Smartphone, Tablet & PC

Microsoft präsentiert erstmals Project xCloud der Öffentlichkeit. Hinter dem Codenamen verbirgt sich ein Game-Streaming-Service für Xbox Spiele, der auf unterschiedlichsten Geräten wie Smartphones, Tablets, PC usw. laufen soll. 

Der Service wurde erstmals auf der Microsoft E3 2018 Keynote im Juli dieses Jahres angeteasert. Rund drei Monate später gibt der Industrie-Gigant aus Redmond einen ersten exklusiven Einblick in seinen Cloud-Gaming-Service mit dem Codenamen „Project xCloud“. Xbox Spiele sind damit nicht mehr an die dafür vorgesehene Konsolen gebunden, sondern könne auch auf anderen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder PCs laufen. Die Anzahl  unterstützter Geräte kann eigentlich unendlich fortgeführt werden. Voraussetzung wäre eigentlich nur eine stabile Internetverbindung sowie ein Display mit ausreichender Auflösung und Bildwiederholungsrate. Wieso also nicht eine Runde Cuphead auf der Smartwatch oder Forza Horizon 4 auf dem Kühlschrank-Display spielen? Am liebsten wäre uns natürlich eine Integration in 4K Fernseher und Projektoren.

Halo auf dem Smartphone, Forza auf dem Tablet

Im Demo Video wurden wurden lt. Microsoft bereits Live-Teststreams beliebter Gaming Titel gezeigt. Darunter Forza Horizon 4, Cuphead, Sea of Thieves, Halo 5: Guardians  und Gears of War. Auf einem Android Smartphone wurde mit einem Xbox Wireless Controller die Rennsimulation Forza angetestet (verbunden via Bluetooth). Bei den Großteil der anderen Demos auf Smartphone und Tablets wurde mit einem Touch-Button-Overlay gezockt. Je nach Größe der Displays werden die Flächen anders angeordnet sein. Womöglich lassen sich die Touch-Layouts sogar personalisieren. In einem Blog-Eintrag zum Game-Streaming-Service ist der Xbox Wireless Controller nicht explizit vorgeschrieben worden. Man möchte sich in den ersten Testphasen auf mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets in Kombination mit den Xbox Wireless Controller und Touch-Eingabe konzentriert. Vielleicht ist es in Zukunft sogar möglich, Bluetooth-Controller mit Playstation-Layout oder gar Maus und Tastatur anzuschließen?

Microsoft könnte mit seinem Project xCloud ein breites Publikum mit seinen Franchise-Titeln wie Halo, Gears of War oder Forza erreichen. Die Hemmschwelle in die Xbox-Gaming-Welt abzutauchen dürfte über den xCloud-Dienst weitaus geringer sein, da keine teure Konsolen-Hardware angeschafft werden muss. Vielleicht wären sogar einige Playstation- und PC-Jünger bereit den Xbox Titeln eine Chance zu geben?

 

Der Weg zu einem funktionierendem Game-Streaming-Service ist jedoch noch lang. Probleme erwarten Microsoft in Form von Input-Lag und dem Detailgrad. Die Eingabe des Spieler muss nämlich an die Cloud-Server geschickt, von der Hardware verarbeitet, in eine Videostream umgewandelt und wieder zum Nutzer zurückgeschickt werden. Und das am besten ohne merkliche Verzögerung. Es gilt auch Fragen zu klären wie „Wird das Spiel seiner Atmosphäre beraubt“ oder „Wird die Spielerfahrung durch ein zu kleines Display abgewertet?“.

Könnte die xCloud das „Netflix des Gaming“ werden?

Die Antwort auf einige dieser Probleme und Fragen liefert die Microsoft Azure Cloud. Die Server-Standorte sind auf 54 Regionen weltweit verteilt und erreichen damit in 140 Ländern verfügbar. Die Xbox Hardware wird direkt in die Data-Center integriert. Die technischen Komponenten finden in sogenannten Blades (schlanke Server) Platz. Einige dieser Pilot-Server sind bereits in einem Datencenter in Quincy im Bundesstaat Massachusetts (USA) integriert worden. Laut Animation passt in ein Blade die Hardware von vier Xbox One Konsolen. Im Teaser-Video wurden vier Xbox One S-Konsolen in einen Server gepackt. Wir glauben, dass sollte nur zur visuellen Verdeutlichung dienen. Womöglich werden auch andere Server-Optionen mit Xbox One X Hardware zum Einsatz kommen.

Halo 5 Guardian auf einem Android Tablet via Touch-Controls
Halo 5 Guardian auf einem Android Tablet via Touch-Controls

Die Qualität der ersten Testläufe soll bereit so gut sein, dass die Bandbreite des 5G Mobilfunkstandards damit komplett ausgereizt werden kann. Für mobiles Gaming wird Microsoft seinen Fokus sicherlich erst auf den 4G (LTE) Mobilfunkstandard legen. Microsoft testet aktuell mit einer angepassten Videokodierung und einer Bitrate von 10 Mbit/s.

Vorteile für Gamer und Entwickler

Für Entwickler ist es natürlich mehr als interessant, ihre Spiele über die xCloud unzähligen Endgeräten und damit einem extrem großen Publikum zugänglich zu machen. Die Spiele sollen sich ohne zusätzliche Arbeit über den Cloud-Service zur Verfügung stellen lassen. Microsoft hingegen muss eine Plattform zum laufen bringen, die mehrere tausend Xbox Spiele einer Community von mehreren Millionen Gamern bereitstellen kann.

Doch nicht nur neue potentielle Kunden, auch eingefleischte Xbox-Veteranen sollen von Project xCloud profitieren. Games und deren Spielstände werden sich sicherlich auf verschiedene Plattformen synchronisieren lassen. So kann man das letzte Level noch während der Busfahrt in die Arbeit zu Ende spielen, oder noch schnell einen neuen Streckenrekord in der Mittagspause aufstellen. Aktuell gibt es rund 3.000 Spiele die auf der Xbox One Plattform gespielt werden können. In den nächsten Jahren sollen weitere Tausend folgen. Welche Spiele am Ende angeboten werden und unter was für einem Geschäftsmodell der Service angeboten wird (z.B. innerhalb des Xbox Game Pass) ist noch nicht bekannt.

Forza auf einem Android Smartphone mit Xbox Wireless Controller (Bluetooth)
Forza auf einem Android Smartphone mit Xbox Wireless Controller (Bluetooth)

Erste öffentliche Tests sollen bereits 2019 starten. Microsoft möchte damit genügend Erfahrungen sammeln, um die Resourcen in den einzelnen Regionen an die (hoffentlich) Millionen neuen Gamer anpassen zu können.

Eine Peinlichkeit ist uns im Teaser Video von „Project xCloud“ noch ins Auge, oder besser gesagt ins Ohr gefallen. Der tosende Applaus ab Sekunde 9 im Video, hat während der Microsoft E3 2018 Keynote nie stattgefunden. Aber wer Microsoft kennt, weiß, dass das Unternehmen nie um eine peinliche Übertreibung verlegen ist.