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Netflix unterstützt ab sofort Dolby Atmos unter Windows 10

Netflix steht seit einiger Zeit auch als App für Windows 10 zur Verfügung. Den vollen Funktionsumfang, etwa 4K-Streaming und HDR, kann man aber nur ab den Prozessoren der Reihe Intel Kaby Lake nutzen. Jetzt kommt ein weiteres Feature hinzu: Dolby Atmos.

Der Streaming-Anbieter kredenzt Sound im objektbasierten Format Dolby Atmos mittlerweile an den OLED-Fernsehern von LG aus dem Jahr 2017 sowie der Xbox One bzw. Xbox One S und Xbox One X. Nun versorgt Netflix eben auch die App für Windows 10.

Um Netflix mit Dolby Atmos unter Windows 10 zu verwenden, ist natürlich die aktuelleste Version der App notwendig. Außerdem sollte Windows 10 RS3 im Build 16299 oder einer neueren Version installiert sein. Wer das Fall Creators Update durchgeführt hat, dürfte damit auf der sicheren Seite sein.

Natürlich stehen bei Netflix aber nicht alle Inhalte in Dolby Atmos zur Verfügung. Vielmehr sind es vor allem ausgewählte Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters, die zumeist auf das Tonformat setzen. Aktuell sind beispielsweise folgende Inhalte bei Netflix mit Dolby Atmos verfügbar:

  • Bright
  • Altered Carbon
  • Dark
  • Okja
  • The Punisher
  • Wheelman
  • Godless
  • Meridian
  • Worm Wood
  • Step Sisters
  • Blame!
  • Mudbound
  • Death Note
  • The Cloverfield Paradox

Netflix setzt aktuelle Hardware für alle Features voraus

Netflix App für Windows 10 unterstützt, wie eingangs erwähnt, auch das 4K-Streaming mit HDR. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn auch ein Abonnement für diese Stufe bei Netflix beansprucht wird und eben die nötige Hardware vorhanden ist. Auch im Browser ist das 4K-Streaming möglich. Hier ist dann Microsoft Edge zwangsweise die Voraussetzung.

Es ist zwar davon auszugehen, dass nur wenige Windows-Nutzer eine Dolby-Atmos-fähige Anlage mit ihrem PC vernetzt haben, für Besitzer von Multimedia-PCs dürfte diese Neuerung aber sicherlich willkommen sein.

Samsung: „3D Cinema LED Screen“ & „The Wall Professional“ auf ISE 2018 vorgestellt

Samsung hat auf der Integrated Systems Europa (ISE) in Amsterdam seine neuen Display-Lösungen für professionelle Anwendungen vorgestellt. Der neue „3D Cinema LED Screen“ könnte sogar dem ein oder anderen Kinogänger begegnen, während „The Wall Professional“ mit Micro-LED den Sinage-Markt auf den Kopf stellen soll. 

Samsung hat bereits mehrere Kino-Installationen mit ihrem innovativen „Cinema LED Screen“ ausgestattet. Erst Ende 2017 wurde in Bankok ein weiterer Cinema Screen eingeweiht.  Die neue Technik basiert komplett auf LED-Modulen die ohne sichtbaren Rahmen zu einem großen Display zusammengebaut werden können. Das erste Display-Kino in Europa, welches komplett ohne Projektions-System auskommt, wird im Arena Cinema Sihlcity in Zürich (Schweiz) entstehen. Weitere Installationen in Europa werden folgen. Lange war nicht klar, ob mit der neuen Technik auch das „Sterben von 3D“ weiter befeuert wird. Lange gab es von Samsung keine Informationen, ob Filme in 3D dargestellt werden können. Mit der jüngsten Enthüllung auf der ISE 2018 steht fest: 3D ist mit an Bord. Womöglich handelt es sich aber beim „3D Cinema LED Screens“ um eine neue Display-Version mit einem eigenen technischen Aufbau.

Revolution am Kinomarkt

Das Kinogeschäft ist eine der größten Entertainment-Märkte weltweit und sollte Samsung es schaffen, Kinobetreiber von ihrer neuen Display-Lösung zu überzeugen, dann steht uns nicht weniger als eine kleine Revolution am Kinomarkt bevor. Die Displays sind mit 500 cd/m² recht hell und unterstützen zudem 4K Auflösung mit High Dynamic Range (HDR). Die Displays sind auch DCI (Digital Cinema Initiatives) zertifiziert, entsprechen also dem Kino-Standard. Die Displays sollen auch nicht sehr anfällig für Fehler sein. 11 Jahre Dauerbetrieb ohne Einschränkungen verspricht Samsung.

„The Wall“ für Profis

Auf einem ähnlichen Modul-Prinzip wie der „3D Cinema LED Screen“ beruht auch der jüngst vorgestellte „The Wall“ TV. Die Module nutzen nutzen Micro-LEDs und können flexibel in verschiedenen Größen und Bildformaten eingesetzt werden. Auf der CES 2018 präsentierte Samsung bereits eindrucksvoll ein Prototyp mit 146 Zoll (371 cm), auch ein 75 Zoll Gerät soll in Planung sein. Vom flexiblen Einsatz der neuen Display-Technik sollen aber nicht nur Privatanwender profitieren, auch für den professionellen Indoor-Einsatz eignet sich die Technik perfekt. Auf verschiedene Größen skalierbar, Micro-LEDs als eigene Lichtquelle, keine Farbfilter, hohe Helligkeitswerte und nahezu unendliche Kontraststufen rufen natürlich Gewerbetreibende auf den Plan.

Das 146 Zoll Modell zeigt, dass es fast keine Einschränkungen für "The Wall" gibt
Das 146 Zoll Modell zeigt, dass es fast keine Einschränkungen für „The Wall“ gibt

Ob für Werbedisplays, Präsentationsbildschirme oder vielleicht sogar für Universitäten und Schulen wäre „The Wall Professional“ ein guter Einsatzort. Samsung liefert mit der Content Management Software „MagicInfo“ auch gleich die Basis mit um Inhalte zu erstellen, zu planen und zu verwalten.

Markus Korn, Director Display Solutions bei Samsung Electronics GmbH: „Die ISE ist als größte Fachmesse für professionelle AV und elektronische Systemintegration ein extrem wichtiger Schauplatz für uns als Hersteller. Um das zu unterstreichen, zeigen wir mit „Wall Professional“, dem 3D Cinema LED Screen und Samsung Flip gleich mehrere Produkte, die genügend Potenzial gehabt hätten, um sie auch alleine zu präsentieren.“

Angebote des Tages + Letzte Chance für Wochen-Deals (Amazon.de)

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Amazon dreht zum Ende der Woche nochmals auf und spickt seine Angebots-Seite mit allerlei Tagesdeals. Zudem ist es die letzte Möglichkeit die Wochenangebote nochmals in Anspruch zu nehmen, z.B. die 7-Tage-Filmschnäppchen.

Angebote des Tages (Sonntag 11. Februar):

Wochen-Deals:

SALE:

Grafikdemo der Unreal Engine 4 bietet Fotorealismus in 4K/60p

Mittlerweile ist 4K-Gaming kein Wunschtraum mehr. Grafikkarten wie die Nvidia GeForce GTX 1080 Ti sorgen am PC für Erfahrungen, welche die Augen öffnen. Ein ehemaliger Entwickler der Spielereihe „Battlefield“ hat nun auf Basis der Unreal Engine 4 eine sehr beeindruckende Tech-Demo in 4K mit 60 fps präsentiert.

Für die Demo hat der Entwickler Rens de Boer Photogrammetrie verwendet. Das bedeutet, dass er mit Kameras in verschiedenen Lichtsituationen Objekte bzw. die Szenerie abgelichtet hat. Mit der Hilfe bestimmter Algorithmen werden die Bilder dann beim Rendern an die jeweilige 3D-Szene angepasst. Laut de Boer habe er für die Demo mit zwei Nvidia GeForce GTX 1080 Ti gearbeitet. Als Grundlage griff der Entwickler auch auf Nvidias Voxel Cone Tracing Global Illumination (VXGI) zurück.

Alle im Video zu sehenden Objekte, Materialien und auch Texturen habe de Boer laut eigenen Aussagen selbst erstellt. Das Ergebnis ist die Waldumgebung im Video, welche auf den ersten Blick fast schon fotorealistisch anmutet. Jedes Blatt musste de Boer dafür in rund zehn verschiedenen Lichtverhältnissen fotografieren. Einzelne Komponenten von komplexeren Objekten, etwa Pflanzen, kombinierte der Entwickler schließlich mit ExLevel GrowFX.

Auch die Unity-Engine ermöglicht nahezu Fotorealismus

Für den Boden im Wald nutzte de Boer Nvidias PhysX. Dadurch können die Blätter mit der passenden Schwerkraft bzw. dem passenden Gewicht zu Boden fallen oder sich auf anderen Objekten bewegen. Neben den bereits genannten Nvidia GeForce GTX 1080 Ti beanspruchte de Boer für die Entwicklung offenbar auch einen Intel Core i7-5960X und 64 GByte DDR4-2400-RAM.

Vor einigen Wochen erschien eine ebenfalls beeindruckende Tech-Demo namens „Book of the Dead“ auf Basis der Engine Unity. Auch in jenem Fall diente Photogrammetrie als eine der verwendeten Techniken. Auch in jenem Fall soll die Berechnung in Echtzeit mit mehreren Grafikkarten vonstatten gegangen sein. Weitere, verwendete Techniken waren Physically Based Rendering, High Dynamic Range Rendering, Surbsurface Scattering und Clear Coating. Das Ergebnis ist oben im Video zu sehen.

Philips versorgt weitere UHD Fernseher aus 2016/2017 mit Android TV 7

Philips versorgt 4K UHD Fernseher aus 2017 und 2018 mit Android TV 7. Neben beliebten Premium-Modellen aus 2017 werden auch schon Vorbereitungen für die neuen OLED-Modelle 973 & 873 aus 2018 unternommen. Den kompletten Changelog der Updates bekommt ihr hier zu lesen!

Zugegeben, erste Modelle aus 2017 konnten bereits Anfang 2018 mit Version 7 (Firmware TPM171E _ 003.000.173.001 ) des Android TV Betriebssystems aufgewertet werden. Neben den üblichen Verbesserungen für die Stabilität und Sicherheit gibt es natürlich noch unzählige neue Features, die mit dem jüngsten Update (Firmware TPM171E _ 003.000.208.000) vom 09. Februar 2018 nochmals verbessert wurden. Auf toengel.net gibt es auch wieder sehr hilfreiche Anmerkungen und Tipps zu den neuen Updates, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten:

Am wichtigsten ist vielleicht der Hinweis für Nutzer von Amazon Prime Video. Wer die App bereits über den Google Play Store installiert hat, sollte vor der Erstinstallation der Android TV 7.0 Firmware diese auf jeden Fall entfernen. Sonst ist diese doppelt vorhanden und es können ggf. Probleme auftreten. Nach erfolgreicher Installation empfiehlt es sich auch den TV für 2-3 Minuten komplett vom Strom zu nehmen. So kann der RAM geleert und „Datenreste“ und temporäre Dateien komplett gelöscht werden. Anbei der komplette Changelog sowie die Aufstellung der unterstützten Geräte (am Ende des Beitrages)

Firmware TPM171E _ 003.000.208.000 – Datum: 09.02.2018

  • Unterstützung für OLED873 und OLED973 Serien
  • Amazon Prime Video ist nun zertifiziert und vorinstalliert
  • Verbesserte Audio-Performance für 55POS9002
  • Fix: Behebt Probleme die beim Update der Fernbedienung (BR RC6H) aufgetreten sind
  • Fix: Verhindert Verbindungsabbrüche und Probleme bei der die beim Pairing der Fernbedienung (BT RC6H) auftreten konnten.
  • Verbesserungen beim 4K-Wiedergabe via USB
  • Youtube v2 Wiedergabe-Verbesserungen
  • Verbesserte Stabilität
  • Verbesserungen der automatischen Anschalt-Funktion.

Firmware TPM171E _ 003.000.173.001 – Datum: 08.01.2018

  • Android 7.0 Software
  • Update der Google Apps
  • Reduzierte Aktualisierungszeit
  • Verbesserte Stabilität
  • Verbesserter Empfang via DVB-T2
  • Anpassung der PQ-Kurve der 8602 Modellreihe
  • Verbesserte Audio-Performance für 55POS9002
  • Aktiviert automatische Suche nach Updates nach der Erstinstallation
  • Fix: Reduzierung des Ruckelns der Blockbuster-Streaming-App
  • Fix: Verhindert Verbindungsabbrüche über Ethernet (LAN)
  • Fix: „Die Kanalliste wurde aktualisiert“ des OSD bleibt nicht mehr auf dem Display
  • Fix: Fernseher geht nicht mehr automatisch in den Standby-Modus
  • Fix: „Verschlüsselter Kanal“-Meldung des OSD nach der Installation des Kanals.
  • Fix: HbbTV Benachrichtigung wurde manchmal angezeigt, selbst wenn HbbTV deaktiviert wurde
  • Sicherheitsupdates für das WPA2 Protokoll und Schlüsselbasierte Angriffe (KRACK)
  • Update für Kanallogos
  • Überarbeitung der Übersetzungs-Datenbank

Unterstützte Geräte:

Disney Streaming-Dienst startet 2019 in den USA

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Es gibt neue Details zu Disneys eigenen Streamingdienst. Bereits 2019 soll das neue Portal sein Debüt auf dem US-Markt feiern. Zudem möchte Disney alle eigenen Filme & Serien von den Konkurrenz-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime Video & Co. abziehen. 

Egal ob aktuelle Blockbuster wie „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ oder Zeichentrick-Klassiker wie „Peter Pan“ und „Susi & Strolch“ – ab 2019 ist Schluss mit lustig. Zumindest wenn man nicht dem Disney-Netzwerk angehört. Die populären Inhalte sollen ab nächstem Jahr nämlich ausnahmslos über Disneys eigenen Streamingdienst vertrieben werden. Das breite Portfolio des Film- & Serienimperiums treibt bereits jetzt den Konkurrenz-Plattformen den Schweiß auf die Stirn. Auf einmal fallen alle Top-Titel aus dem Star Wars-Universum weg. Fortsetzungen beliebter Film-Franchises wie „Pirates of the Caribbean“, „Avatar“ oder „X-Men“ (letztere durch die 20th Century Fox Übernahme) würden in der digitalen Zweitvermarktung nur noch auf dem Streaming-Portal „mit der Maus“ erscheinen. Und nicht zu vergessen die Litanei verschiedenster Serienformate die ebenfalls „umgesiedelt“ würde.

Wenig Blut auf Disneys Streaming-Service

Einzig Inhalte für Erwachsene (R-Rating – FSK 18) soll man nicht auf der Streaming-Plattform vorfinden. Diese sollen nur über HULU angeboten werden. HULU gehört ebenfalls zu Disney und steht nur Nutzern mit einer amerikanischen IP-Adresse zur Verfügung. Wie Disney die Trennung zwischen Erwachsenen und angemessenem Programm in anderen Ländern umsetzen will ist somit noch offen.

Günstiger als die Konkurrenz?

Stellt sich natürlich die Frage, kann es sich Disney erlauben seine digitalen Inhalte von allen etablierten Plattformen zu entfernen? Birgt dies nicht ein gewisses Risiko und einen Umsatzeinbruch in den ersten Jahren? Natürlich, aber Disney ist das sicherlich wieder einmal herzlich egal. Das Walt Disney Imperium hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer beispiellosen Geldmaschinerie gemausert. 2019 fällt der Startschuss und ab da werden es Streaming-Anbieter in den USA nicht leicht haben.

Nach den US-Start soll der Streaming-Dienst auch schnell in anderen Ländern live gehen. Über Streaming-Qualität und Preise ist bislang noch nichts bekannt. Netflix bietet HD-Streaming bereits für 7.99 EUR im Monat an, Amazon Prime Video kostet 8,99 EUR im Monat (monatlich kündbar) oder umgerechnet 5,75 EUR mit einem aktiven Prime-Abonnement. Disney hat bereits 2017 bekanntgegeben, man möchte sich preislich unter der Konkurrenz einordnen.

Sky wechselt die Extremitäten: Erstes Handballspiel in Ultra HD

Sky Deutschland überträgt erstmals ein Handball-Spiel in 4K Ultra HD Auflösung. Am Sonntagabend (11. Februar 2018) ab 18:45 Uhr kann die EHF-Champions-League-Begegnung zwischen der SG Flensburg Handewitt und dem KS Kielce (Polen) live auf Sky Sport UHD verfolgt werden.

Der Auftakt der Velux EHF Champions League hält für Handball-Fans ein ganz besonderes Highlight bereit. Erstmals wird nämlich ein Handball-Spiel im Rahmen eines europäischen Wettbewerbs in 4K Ultra HD Auflösung übertragen. Wer die Partie in bester Qualität verfolgen möchte, benötigt ein aktives Sky-Abonnement mit HD-Premium-Option, Sport-Paket sowie den neuen Sky+ Pro UHD-Receiver. Erfreulicherweise können nicht nur Satelliten-Haushalte die Partie in 3.840 x 2.160 Pixel Auflösung verfolgen, seit Anfang des Jahres bieten auch Vodafone und Unitymedia die UHD-Dienste von Sky über das Kabelnetz an. Wer noch nicht über UHD-fähige Hardware verfügt, der kann das Spiel auch wie gewohnt über Sky Sport 1 HD und Sky Sport 1 live und exklusiv aus Flensburg verfolgen.

Ab 18:45 Uhr steht Moderator Jens Westen und Sky-Experte Martin Schwalb bereit und kommentieren die Partie zwischen dem SF Flensburg-Handewitt und KS Kielce. Davor um 16:45 Uhr wird bereits die Begegnung zwischen den Rhein-Neckar-Löwen gegen Pick Szeged gezeigt (auf Sky Sport 1 HD & Sky Sport 1).

Sky bastelt am UHD-Portfolio

Sky Deutschland ist sich bewusst, dass 4K Ultra HD sich langsam aus der Nische erhebt und für ein zukunftsfähiges Programm ausschlaggebend ist. Nachdem populäre Fußball-Wettbewerbe und einzelne Begegnungen nicht mehr auf Sky zu sehen sind und man sich in diesem Jahr auch noch von der Formel 1 getrennt hat, versucht der Pay-TV-Anbieter das bestehende Programm mit UHD-Übertragungen aufzuwerten. In der Regel wird aber weiterhin eine Fußball-Begegnung pro Bundesliga-Spieltag in UHD ausgestrahlt. Auch ausgewählte Spiele der UEFA Champions League werden auf Sky Sport UHD in 4K Qualität zu sehen sein.

Was wurde eigentlich aus Ultra HD Premium?

Ultra HD Premium gibt es bereits seit 2016. Die Kennzeichnung sollte ursprünglich besonders hochwertige 4K-TVs markieren. Auf diese Weise wollte man die Spreu vom Weizen trennen. Doch mittlerweile verliert die Spezifikation an Bedeutung. Die Ursachen sind allerdings vielfältig.

So ist das Logo für Ultra HD Premium mittlerweile im Marketing der TV-Anbieter eher zu einer Randnotiz geworden. Gingen anfangs noch Pressemitteilungen rum, wenn ein neues Modell die Kennzeichnung erhielt, verbergen die Hersteller das Logo nun eher klein in der Ecke. Doch das lässt sich auch in anderen Bereichen beobachten.

Beispielsweise können die Vertriebe von Ultra HD Blu-rays ebenfalls auf das Logo setzen. Doch im Grunde kann sich so gut wie jede UHD-Disk damit schmücken. Darin liegt natürlich ein Problem: Das Logo verliert seine ursprüngliche Bedeutung und markiert mittlerweile eben leider nicht mehr besonders hochwertige Veröffentlichungen. Stattdessen schwankt die Qualität vielmehr drastisch. So besagt UHD Premium im Grunde auch nur, dass die jeweilige Ultra HD Blu-ray HDR10 bietet.

Ultra HD Premium Logo der UHD Alliance
Ultra HD Premium Logo der UHD Alliance

Und auch im TV-Segment erreichen mittlerweile sogar viele Mittelklasse-Modelle die Spezifikationen von Ultra HD Premium. Das ist für die UHD Alliance ein Problem. So scheinen viele Hersteller deswegen langsam Interesse an Display HDR zu entwickeln. Jene Spezifikation hat den Vorteil, dass sie nach unterschiedlichen Qualitätsstufen differenziert.

So wird Ultra HD Premium hingegen immer weniger als aussagekräftiges Qualitätsmerkmal erkannt. Hier besteht somit Nachbesserungsbedarf. Das hat man offenbar auch erkannt, denn in einem Interview äußerte Mike Fidler, der in der UHD Alliance als Präsident fungiert, dass man die Vorgaben für Ultra HD Premium eventuell anpassen könnte, jetzt wo die Geräte immer hochwertiger werden.

Ultra HD Premium geht vor allem in den USA unter

Fidler stellt etwa auch eine Klasse in Aussicht, die sich unter dem Premium-Segment eingruppieren könnte. Das könnte eventuell dem entsprechen, was die VESA etwa unter Display HDR 400 bündelt. Fidler gibt aber auch zu, dass man sich aktuell darum kümmern müsse, dass Ultra HD Premium insgesamt wieder an Bedeutung gewinne. Etwa sei die Kennzeichnung aktuell in Europa deutlich verbreiteter als in den für die UHD Alliance wichtigen USA.

Das VESA DisplayHDR-Logo soll für mehr Kundentransparenz beim Monitor-Kauf sorgen!
Das VESA DisplayHDR-Logo soll für mehr Kundentransparenz beim Monitor-Kauf sorgen!

Angesprochen auf die Bemühungen der VESA, winkte Fidler übrigens ab. Er betrachte DisplayHDR nicht als direkte Konkurrenz für Ultra HD Premium. Nun muss allerdings die Zeit zeigen, ob jener Blickwinkel stimmt oder er vielleicht ein wenig voreilig gehandelt hat.

Sonys 2018 OLED TVs sind bis zu 28% günstiger als die Vorjahresmodelle

Sony hat die US-Preise für die neue 2018 OLED TV-Serie A8F bekanntgegeben. Die neuen Modelle sind in 55 & 65 Zoll erhältlich und werden mit einem Retail-Preis von 2.999 $ bzw. 3.999 $ gelistet. Damit sind die Markteinführungs-Preise im Vergleich zu Sonys OLED-Debüt in 2017 (A1E) um bis zu 28 Prozent gesunken.

Update 09-04-2018: Sony hat die Preise und Verfügbarkeit der neuen 4K OLED Fernseher der AF8-Serie bestätigt. Der KD-55AF8 ist für 2.799 EUR, der KD-65AF8 für 3.799 EUR erhältlich. Beide Geräte sollen ab Ende April 2018 an Vorbesteller und Fachhändler ausgeliefert werden.

Originalbeitrag: Gute Nachrichten für Nutzer die auf einen günstigen, oder günstigeren 4K OLED TV von Sony gewartet haben. Die neuen A8F (in Deutschland AF8) OLED Fernseher können mit weitaus günstigeren Markteinführung-Preisen aufwarten. Das hat natürlich mehrere Gründe. Zum einen ist das Design und der Aufbau der neuen Geräte nicht so Aufwendig als bei der A1 OLED Serie, zum anderen sind die Preise für OLED-Panels (auch mit Crystal Sound Surface) weiter gesunken. Zugegeben, die Preise sind mit 2.999 und 3.999 $US noch ganz schön mächtig, dafür bekommt man aber alles was die 2017 Top-Modelle ausgemacht hat inkl. kleineren Verbesserungen.

Das Design wurde z.B. soweit angepasst, dass der Bildschirm nun nicht mehr leicht nach hinten geneigt ist. Das war bei den Vorjahresmodellen des öfteren bemängelt worden. Zum anderen erlaubt es der neue Aufbau einen zweiten Subwoofer zu integrieren. Somit bekommt man einen noch kräftigeren Klang in den tiefen Frequenzen präsentiert.

Gar nicht mehr so teuer: Der Sony A8F (Deutschland AF8) wird in den USA bereits ab 2.999 $US verkauft

Sony muss sich auf Preiskampf einstellen

Die deutschen Preise wurden noch nicht kommuniziert. Wir gehen aber davon aus, dass diese 1zu1 den US-Preisen entsprechen, somit bei 2.999 & 3.999 Euro liegen. Es wird interessant zu beobachten, wie sich die Preise im Laufe des Jahres entwickeln. Sony setzt die Marktpreise doch gerne einmal ein paar Euro höher an um im laufe des Geschäftsjahres mit Marketing-Aktionen und Senkungen der unverbindlichen Preisempfehlung die Abverkäufe besser steuern zu können. Sony wird sich auf einen Preiskampf im „Ultra High Quality“-Segment einstellen müssen, da die Konkurrenz im OLED-Feld größer geworden ist, die ihre Produkte nicht unbedingt teurer verkaufen. Da hilft das Alleinstellungsmerkmal „Acoustic Surface“ (Klang-emittierendes OLED-Panel) leider auch nicht.

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