Sony hat die ersten US-Preise für die neuen 2018 LCD-UHD-TVs der XF90 und XF85 Modellreihe veröffentlicht. Die XF90 Fernseher mit direktem LED-Backlight-FALD sind ab 1.099,- $US erhältlich. Für die Mid-Range-Serie XF85 wurden bislang nur die Preise für die größten Modelle kommuniziert.
Update 20-02-2018: Sony hat die ersten Preise für die XF90 & XF85 Geräte für den deutschen Markt kommuniziert. Aktuelle Angaben zu Preisen und Verfügbarkeiten findest du HIER!
Originalbeitrag: In einer offiziellen Pressemitteilung hat Sony die ersten Preise für sein 2018 TV-Lineup bekanntgegeben. Am interessantesten sind sicherlich die Preise für die Premium-LCD-Serie XF90 die mit 1.099 $US (49 Zoll) 1.499 $US (55 Zoll), 2.299 $US (65 Zoll) und 3.999 $US (75 Zoll) gar nicht so hoch ausfallen wie vermutet. Vor allem für LCD-Fernseher mit direktem LED-Backlight, Dolby Vision Unterstützung und X1 Extreme Bildprozessor ist das schon recht attraktiv. In den USA wird es wohl zudem noch eine 85 Zoll Version der High-End-Serie geben, die mit 6.999 $US zu Buche schlägt. Das 65 Zoll Modell ist bislang nicht für den europäischen Markt angekündigt worden.
In der Mid-Range Serie XF85 (Edge LED TV) wurden bislang nur die Preise für die 65 & 75 Zoll Version kommuniziert. Der 65 Zöller kostet demnach 1.999 $US – also rund 300,- Dollar weniger als das XF90-Modell mit der gleichen Größe. Der 75 Zöller kostet 3.299 $US. Die XF85 Fernseher werden zusätzlich noch in 43, 49 und 55 Zoll auf den Markt kommen. Auch eine 85 Zoll Version ist möglich.
Preisübersicht Sony 4K LCD TV 2018
Es handelt sich aber hierbei um MSRP-Preise, somit kommt zu dem Preis meist noch die Steuer (je nach Staat) dazu. Für die deutschen Marktpreise wird wieder eine 1zu1 Umrechnung von US-Dollar in Euro erwartet. Womöglich werden die Preise sogar etwas höher angesetzt.
Apple stellt die komplette „The Dark Knight“ Trilogie in 4K Qualität und HDR (HDR10 + Dolby Vision) auf seiner Plattform iTunes zur Verfügung. Die Filme können für 9,99 EUR gekauft, oder 3,99 EUR ausgeliehen werden. Es gibt aber noch mehr 4K Neulistungen auf iTunes!
Neben der kompletten „The Dark Knight“-Trilogie (die es übrigens auch auch auf 4K Blu-ray zu kaufen gibt – Anzeige), hat Apple auch die neuen Blockbuster „Mord im Orient Express“, „Ferdinand – Geht STIERisch ab!“ und „Justice League“ als Vorbesteller in sein Portfolio aufgenommen. Schön zu sehen, dass das Unternehmen aus Cupertino sein UHD-Angebot nicht nur mit neuen Titeln, sondern auch mit sehenswerten „Jungklassikern“ aufwertet. Mit diesen neuen Listungen steigt das Gesamtangebot an 4K Filmen mit und ohne HDR auf bereits über 190 Titel an. Viele der Filme kann bereits ab 9,99 EUR und günstiger käuflich erworben werden. Die Leihgebühr beträgt meist 3,99-4,99 EUR!
20th Century Fox hat den zweiten Deadpool 2 Trailer veröffentlicht. In 2:14 Minuten widmen wir uns den neuen Charakter „Cable“ gespielt von Josh Brolin. Auch Jungschauspieler Julian Dennison (Wo die wilden Menschen jagen) bekommt einen 0.7 Sekunden Auftritt. Womöglich ein weiterer X-MEN Charakter?
HIER findest du alle aktuellen Informationen zu Deadpool 2!
Deadpool 2 feiert am 18. Mai 2018 sein Kinodebüt in den USA. In Deutschland startet der neue Marvel-Film einen Tag vorher (17. Mai 2018). Viele kennen bereits die Geschichte, wie der Vorgänger „Deadpool“ realisiert wurde. Es war nicht einfach das Filmstudio davon zu überzeugen, einen „Marvel-Streifen für Erwachsene“ zu realisieren. Erst nachdem eine erste Teaser-Szene im Netz auftauchte (wer diese wohl hochgeladen hat?) hat Fox dem Druck der Community endlich nachgelassen – zum Glück. „Deadpool“ (2016) wurde ein Überraschungserfolg und war nicht nur auf DVD & Blu-ray äußerst erfolgreich, der Film war auch mit Abstand die meistverkaufteste 4K UHD Blu-ray in 2016. Jetzt erwarten sich Fans natürlich eine Fortsetzung, die dem Namen Wade Wilson würdig ist. Sicherlich nicht ganz einfach, doch zumindest scheint diesmal das Filmbudget zu stimmen.
Keine Produkte gefunden.
Übrigens: Es gibt noch keinen offiziellen Titel für den Nachfolger. Von „Deadpool 2“ über „De De Deadpool“ bis „Deadkirk“ ist also alles möglich.
LG hat zum zweiten mal die Verteilung eines Software-Updates für seinen 4K UHD Blu-ray Player UP970 gestoppt. In der neuen Firmware BD39.338.80123.C hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen, der das Abspielen von Blu-rays mit Regionalcode B (Europa, Naher Osten, Afrika, Ozeanien, Grönland) verhindert.
Update vom Update: Nachdem das Update gestoppt worden war, ist bereits ein Tag nachdem sich ein Regioncode-Fehler eingeschlichen hat bereits eine neue Firmware-Version BD39338.80207.C erschienen. Diesmal war LG richtig flott!
Originalbeitrag: Alle guten Dinge sind drei? Das Drama um das Update des LG UP970 4K UHD Blu-ray Players nimmt seinen lauf. Die ersten Geräte die von LG an Endkunden ausgeliefert wurden, hatten mit einem sehr lauten Laufwerk zu kämpfen. Dieser Fehler konnte aber behoben werden, setzte aber das Einsenden des Players an den Kundenservice voraus. Dann mussten Fans gute 4 Monate auf das Dolby Vision Update warten (August 2017), bis es dann mit einem weiteren Update (September 2017) wieder rückgängig gemacht wurde. Weitere 4 Monate später ein erneuter Update-Versuch der endlich die Wiedergabe von 4K UHD Blu-rays mit Dolby Vision HDR freischaltet (kompatible DV-Discs findet ihr in unserer Komplettauflistung aller 4K UHD Blu-rays), dafür aber die Wiedergabe von HD Blu-rays verhindert, die nur für den Regionalcode B freigegeben sind.
Probleme mit Regionalcode
Blu-rays die für die Regionalcodes B sowie A (USA) freigegeben sind, funktionieren dagegen ohne Probleme. Wer eh nur 4K UHD Blu-rays mit dem LG UP970 wiedergeben möchte, der kann womöglich auch auf ein zukünftiges Update warten, welches die Regionalsperre wieder aufhebt. Wer aber in den nächsten Tagen auf seine bestehende Blu-ray Sammlung zurückgreifen möchte, sollte sich vielleicht einmal im HiFi-Forum umsehen. Hier gibt es bereits Anleitungen zum Factory Reset (Werkseinstellungen), welche die Probleme mit dem Regionalcode auf aktualisierten 4K Blu-ray Playern beheben soll. Danach muss aber die Erstinstallation und Einstellungen am Gerät neu vorgenommen werden.
Günstig aber noch nicht gut
Der LG UP970 ist der bislang günstigste 4K UHD Blu-ray Player mit Dolby Vision Unterstützung. Der Player kostet aktuell um die 170,- EUR. Die weitaus teureren Geräte von Oppo bewegen sich hingegen auf einem Preisniveau von 840+ Euro. Sony hat erst in diesen Tagen einen neuen 4K UHD Blu-ray Player ausgeliefert (UBP-X700), welcher aber erst im Sommer 2018 ein Dolby Vision Update nachgereicht bekommt. Sogar Panasonic kann sich dem Dolby Vision Trend nicht mehr entziehen und kündigt ein Gerät mit HDR10+ und Dolby Vision Unterstützung an.
Ein ernüchterner Start für unseren Test des neuen Sony UBP-X700. Nach dem Anschluss des 4K Blu-ray Players bekommen wir bis auf das Sony-Logo leider nichts zu sehen. Das Problem liegt wohl an der Verarbeitung der erweiterten Farbtiefe auch „Deep Colour“ genannt. Ein Lösung für das Problem liegt aktuell noch nicht vor.
Wir haben den Sony UBP-X700 an unseren LG 4K OLED TV (C6) angeschlossen und wurden nach dem Aufblitzen des Sony-Logos mit einem schwarzen Bildschirm gestraft. Der 4K OLED TV springt kurze Zeit zurück in den Bildschirmschoner-Modus und meldet „Kein Signal“. Somit wechseln wir den HDMI-Eingang sowie das Kabel (3 Kabel getestet, davon auch ein 18 Gbps Kabel welches im Lieferumfang des Panasonic DMP-UB900 enthalten war) nur um auf das gleiche Ergebnis zu kommen. Die ersten 10 Minuten sind bereits vergangen und unser Test kann immer noch nicht beginnen.
Unsere erste Eingebung war „vielleicht liegt es an der erweiterten Farbtiefe“, die sich auch als richtig herausstellen sollte. Wir öffnen das Menü des LG OLED und deaktivierten unter dem Menüpunkt Allgemein die Unterstützung für „HDMI Deep Color“ auf dem HDMI-Eingang an dem der Sony UHD Player angeschlossen ist und siehe da: unser Fernseher „hängt sich auf“ und lässt nur mit einem Warmstart (5 Sekunden auf der An/Aus-Taste) oder dem abkoppeln der Stromzufuhr wiederbeleben.
Über das Einstellungs-Menü des LG OLED TVs deaktivieren wir die Ultra HD Deep Color Option am HDMI 2 Anschluss an dem der Sony 4K Player angeschlossen ist
Nach guten 15 Minuten sind wir dann endlich einmal im Erstinstallations-Menü des Sony Players angekommen. Sprachauswahl und die Verbindung mit dem WiFi-Netzwerk funktionieren ohne Probleme. Das Startmenü ist her puristisch und bietet keine großen visuellen Highlights – dazu aber mehr in unserem eigentlichen Test. Uns interessiert erst einmal, ob es bereits eine neue Firmware gibt, die den Fehler vielleicht behebt? Der Player sagt uns aber, dass bereits aktualisiert wurde. Die aktuelle Software-Version ist M43.R.0104.
Der Fehler trat unter der Software-Version M43.R.0104 auf. Ein Update stand zum Zeitpunkt des Tests nicht zur Verfügung
Jetzt interessiert uns natürlich brennend, welche Einstellungsmöglichkeiten uns der Sony UBP-X700 im Menüpunkt „Video-Einstellungen“ bietet. Wir finden sogar einen Menüpunkt „HDMI Deep Color-Ausgabe“ der auf „Auto“ steht. Neben Auto gibt es nur noch die Möglichkeit diesen Menüpunkt zu deaktivieren. Wir haben leider keine Einstellungs-Kombination gefunden, in der Player sowie 4K TV mit aktiviertem HDMI Deep Color miteinander problemlos kommunizieren konnten. Meist bekamen wir nur einen schwarzen Bildschirm oder ein kurzes Aufflackern des Displays.
So sieht das Menü des Sony 4K Players aus. Dieses bekommt man aber nur mit deaktiviertem HDMI Deep Color am TV-Gerät zu sehen
Das Menü ist somit nur mit deaktiviertem HDMI Deep Color am TV-Gerät zu sehen. Dass das Menü aber die ganze Zeit aktiv ist, auch wenn nur ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird, bestätigt sich als wir einfach einmal die Play-Taste gedrückt haben. Die eingelegte 4K UHD Blu-ray von Guardians of the Galaxy Vol. 2 wurde daraufhin problemlos geladen.
Leider etwas frustrierend zum Start unseres Tests. Haben wir nur ein defektes Gerät erhalten oder tritt das Problem vielleicht nur in Verbindung mit einem 4K Fernseher von LG auf? Man dürfte meinen, dass die Qualitätssicherung von Sony vor dem Marktstart eines neuen Players durchaus in der Lage ist, verschiedene Einstellungs-Szenarien an unterschiedlichen TV-Geräten durchzutesten. Das scheint aber hier nicht der Fall zu sein. Wir haben auch Sony kontaktiert mit der Bitte um Feedback.
Die HDMI Deep Color Ausgabe steht standardmäßig auf „Auto“. Als weitere Option steht „Aus“ zur Verfügung, welches aber auch keine Besserung bringt
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder funktioniert euer UBP-X700 ohne Probleme? Habt ihr vielleicht eine Lösung für unser Problem? Schreibt uns doch gerne einen Kommentar an welchem TV-Gerät ihr den Player angeschlossen habt und ob HDMI Deep Color aktiviert ist.
„Kingsman: The Golden Circle“ ist der zweite Teil der Kingsman Trilogie. Richtig gelesen: es folgt ein dritter Teil. Leider meint es „Kingsman: The Golden Circle“ an manchen Stellen einfach zu gut. Wir erzählen euch, wieso die 4K Blu-ray Version nicht unbedingt ein „Must-Have“ ist.
Wenn 2014 jemand vermutet hätte, dass ein britischer Film mit äußerst britischen Darstellern, einem durchweg britischen Grundtenor und den absurdesten Actionszenen der letzten Jahre an den internationalen Kinokassen dermaßen einschlagen würde, hätte man ihn wohl verrückt gehalten. Doch Matthew Vaughn strafte die Skeptiker lügen. Was er in seinem Mix aus James Bond und Splatterstreifen abfeierte, hatte man bis dato noch nicht gesehen. Nun hat der Regisseur die Fortsetzung selbst inszeniert, obwohl er laut eigener Aussage eigentlich nie Sequels machen wollte. Umso schöner für ihn, dass nicht nur die angestammten Darsteller des Vorgängers wieder mit von der Partie waren, sondern auch eine Riege exzellenter US-Schauspieler – immerhin feiert Vaughn in Kingsman: The Golden Circle das amerikanische Kino der 70er-Jahre-Actionhits (z.B. Ein ausgekochtes Schlitzohr) ebenso wie erneut den britischen Agentenfilm.
Der Film bietet einige nette Acion-Szenen, ist insgesamt aber verhaltener als Teil 1. Die letzten 10 Minuten sind aber auf jeden Fall sehenswert
Zwar hat Vaughn dieses Mal keine vorhandene Story aus Mark Millars Comic-Vorlage gewählt, sondern die Geschichte alleine ersonnen, doch das hindert ihn ja nicht daran, erneut unfassbare Actionszenen zu integrieren. Wenn sich Eggsy und Charlie im Inneren eines britischen Taxis einen Fight zu Prince‘ Let’s Go Crazy liefern, dann hat man auf dermaßen engem Raum bisher noch nicht derartige Kamera-Einstellungen und Choreografien gesehen. Poppys Einführung ist vielleicht das am stärksten vom Comic geprägte Element. Sie lebt auf einer einsamen Insel, auf der sie sämtliche Klischees eines American Diner zu einer Hauptquartier hat zurecht zimmern lassen. Kingsman: The Golden Circle bringt aber noch durch eine weitere Komponente Schwung ins Spiel. Vaughns Vorliebe für Stereotypen des US-Kinos sorgen im Zusammenspiel mit der distinguierten britischen Coolness für einen hübsch sarkastischen Culture-Clash. Allerdings kann auch das nicht vermeiden, dass es in der Mitte dann doch mal etwas stärker hängt. Die Geschichte mit all ihren Figuren wird bisweilen etwas unnötig verkompliziert erzählt und liefert dafür einfach nicht genug Futter. Es dauert schlicht zu lange, bis sich die Gang formiert und den Gegenschlag gegen Poppy in Angriff nimmt. Selbst der (tatsächlich nette) Gastauftritt von Elton John kann darüber nicht ganz hinweghelfen – wenngleich der King of Pop herrlich selbstironisch agieren und genussvoll rumfluchen darf.
Übrigens gilt die gleiche Zurückhaltung auch für den Gewaltfaktor, der im Vorgänger noch so überraschend und „auf die Zwölf“ war. Kingsman: The Golden Circle beginnt dieses Mal verhaltener. Ebenso wie die Geschichte, so setzt auch diese Härte erst wieder richtig ein, wenn Harry reaktiviert wird. Und das geschieht quasi mit einem Selbstzitat, wenn die vereinigten Engländer und US-Amerikaner in einer Bar für Ordnung sorgen. Dann weiß man auch endlich, was Poppy vorhat – nach immerhin 75! Minuten. Andere Filme feiern da schon den Showdown. Gut, dass sich das Blatt nach 80 Minuten wendet und knapp zehn Minuten später eine unglaubliche Kampf- und Schuss-Sequenz feiert, die mit jener aus der Kirche des ersten Teils in Sachen Blutgehalt und Rasanz (fast) konkurieren kann.
Kingsman: The Golden Circle wurde vollständig digital aufgenommen und lieferte am Ausgang 2,8K, was allerdings für das Digital Intermediate nicht auf 4K hoch-, sondern auf 2K heruntergerechnet wurde. Es handelt sich bei der UHD also nicht um eine native 4K-Scheibe. Natürlich gibt’s aber auch hier obendrauf auf die hochskalierte Auflösung noch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum sowie die höhere Bilddynamik (HDR10). Alle drei Vorteile der UHD gegenüber der Blu-ray können aber die Probleme der Kamera-Optiken nicht ausmerzen, weshalb auch hier die Randunschärfen deutlich sichtbar und sehr ärgerlich sind. Ansonsten gelang gerade beim Kontrastumfang und den erweiterten Farben (beinahe) ein sehr guter Kompromiss aus Anhebung und „too much“. Immerhin ist schon die Blu-ray sehr warm gefiltert und liefert sehr prägnante Rot- und Brauntöne. Das intensiviert die UHD noch einmal und zeigt auf gut ausgeleuchteten Gesichtern schon mal einen Hauch zu viel Sonnenbräune. Allerdings eben nicht maßlos übertrieben. Wirklich beeindruckend geraten die Farben von Ms. Poppys Insel-Diner, dessen Rotanteile unglaublich intensiv erscheinen. Der erhöhte Dynamikumfang sorgt dazu für eine Anhebung von Details in dunklen Bildanteilen, ohne Schwarz unnötig aufzuhellen. Das ist hier in der Tat sehr gut gelungen.
Immer gut gekleidet: Eggsy (Taron Eggerton)
Allerdings kommt jetzt die Einschränkung: Nahezu sämtliche flächig-weißen Objekte clippen (unter Umständen) massiv – sei es in farbiger Umgebung (weiße Hemden von Poppys Schergen im Finale) oder die komplette Sequenz im Skigebiet. Gerade während der Gondelszene lässt sich im überreißenden Schnee auf den Bergen kein Detail mehr ausmachen. Hier werden viele aktuelle HDR-TVs ins Clipping gehen. Ob das nun an einem versaubeutelten Mastering liegt, oder daran, dass man dort an Grenzen gegangen ist, die viele aktuelle TVs noch überfordern, lässt sich an dieser Stelle natürlich nicht final klären. Dennoch sei hier Vorsicht angebracht.
Der überhöhte Weißwert ist deshalb schade, da es, wenn es um die Auflösung geht, durchaus positive Überraschungen gibt. Trotz „nur“ 2K-DI funktioniert die Hochskalierung sehr gut, wie man an Details auf Gesichtern in Close-ups sehr gut sehen kann.
Tonqualität Kingsman 2 (85%)
Beim Sound von Kingsman: The Golden Circle findet die Veränderung auf der UHD lediglich für den Originalton statt. Die deutsche Fassung bleibt mit dts 5.1 auf dem Niveau der Blu-ray. Die englische Ausgabe erfährt allerdings ein Upgrade von dts-HD-Master auf Dolby Atmos und somit auf 3D Sound. Während die reguläre Ebene kaum Unterschiede offenbart, gibt es erstmals Höhen-Effekte, wenn die Verfolger des Taxis von hinten anrauschen. Das ist zwar im Prinzip nicht korrekt (immerhin fahren sie von hinten heran, nicht von oben), klingt aber trotzdem spaßig. Mehr Sinn machen da schon die Querschläger und vorbeizischenden Projektile, die auf das Taxi abgefeuert werden. Und auch Prinz‘ Let’s Go Crazy darf rundum erschallen – immerhin fängt sich der Sound ja im Innenraum des Personentransport-Fahrzeugs.
Dennoch: Während der Verfolgungsjagd und auch in späteren Actionszenen verwechselt die Atmos-Spur oft Back-Surround-Signale mit Back-Heights-Sounds und matscht die Höhen-Lautsprecher etwas undifferenziert und nicht ganz nachvollziehbar mit Effekten zu. Wer gerne VIEL von oben hört, wird hier seinen Spaß haben. Wer gerne KORREKTE Sounds von oben hört, muss hier mit Einschränkungen leben. Es gibt aber auch richtig gesetzte 3D-Signale, wie beispielsweise die Raketen, welche auf die Häuser der Agenten geschickt werden und beeindruckend von hinten-oben anrauschen. Noch besser ist der Hubschrauber nach gut vierzig Minuten, der einen der langanhaltendsten und luftigsten 3D-Sound-Effekte von bisherigen Helikopter-Szenen überhaupt liefert.
Das Laser-Lasso von Whiskey (Pedro Pascal) sorgt ebenfalls für ein paar nette Soundeffekte
Aber auch die reguläre dts-Spur fürs Deutsch schlägt sich prächtig und lebt von zahlreichen direktionalen Effekten und äußerst wuchtigem Subwoofer-Einsatz. Gegenüber der Atmos-Spur fehlt zwar das letzte Quäntchen an Feinzeichnung und ein paar Szenen wirken etwas dumpf, doch Spaß macht das allemal.
Deutsch DTS-HD Digital 5.1 (85%)
Englisch Dolby Atmos (90%)
Bonus (30%)
Das Bonusmaterial setzt sich zusammen aus dem Haupt-Featurette-Bereich sowie dem „Kingsman Archiv“ und der Analyse der Taxi-Chaos-Verfolgungsjagd. Das Hauptfeature, das auf den Namen „Im Golden Circle“ hört, fügt insgesamt neun Teile zu einem gut zweistündigen! Ganzen zusammen. Wer danach immer noch nicht über Entstehung, Cast, Actionszenen, Gastauftritt (Elton John), Design oder Waffenausstattung Bescheid weiß, der hat wohl 120 Minuten lang die Augen fest verschlossen.
Gesamtbewertung Kingsman 2 – The Golden Circle (75%)
Kingsman: The Golden Circle ist nach wie vor ein fantasievoller und in den besten Szenen extrem rasanter Actionfilm mit comichafter Überzeichnung und absurden Situationen. Streckenweise ist er aber leider zäh und verliert sich in komplizierten Nebengeschichten anstelle zum Punkt zu kommen. Rund 140 Minuten sind einfach zu viel.
Gute 20 Minuten kürzer und das Niveau des Vorgängers wäre locker erreicht worden. So bleibt eine phänomenale letzte halbe Stunde, die man final sogar als bissigen Kommentar auf die Präsidentschaft Donald Trumps lesen kann. Das sich „Kingsman 2 – The Golden Circle“ leider „verschlimmbessert“ hat, sieht man auch an den Meta-Bewertungen auf imdb.com. Während der Vorgänger noch „stolze“ 60 von 100 Punkte erreicht, kommt Teil 2 gerade mal auf 44.
Die UHD trumpft mit einem lebhaften (englischen) Atmos-Sound auf und liefert über weite Strecken ein sehr kontrastreiches HDR-Bild – sieht man vom Problem der nicht optimal gewählten Spitzenhelligkeit ab, die viele TVs so nicht darstellen können werden.
Wir haben bereits über den Standard DisplayHDR der VESA berichtet: Im ersten Schritt ist DisplayHDR dafür vorgesehen bei PC-Monitoren und Notebooks mehr Überblick für die Kunden zu schaffen. Nun deutet sich aber bereits an, dass offenbar auch TV-Hersteller Interesse anmelden.
DisplayHDR staffelt die Qualität der HDR-Darstellung im Grunde nach drei Stufen: DisplayHDR 400, 600 und 1000. Dadurch sollen Käufer auf einen Blick die Qualitätsstufen einschätzen können. Laut Roland Wooster von der Intel Desktop-Produktgruppe, gewinne HDR im PC- und Notebook-Markt immer mehr an Bedeutung. DisplayHDR sei deswegen ein wichtiger Faktor.
Profitieren könnte DisplayHDR davon, dass die mittlerweile etwas in Ungnade gefallene Spezifikation für Ultra HD Premium keine unterschiedlichen Stufen kennt. Abgrenzungen schafft UHD Premium also im Gegensatz zu DisplayHDR nicht. Deswegen glaubt man bei der VESA, dass auch im Heimkino Platz für DisplayHDR sei.
DisplayHDR Logo
Die UHD Alliance hingegen ist aktuell nicht daran interessiert seine Zertifizierung für Ultra HD Premium auf einzelne Stufen aufzudröseln. Hier könnte DisplayHDR also eventuell als Alternative die Hersteller überzeugen, die mit UHD Premium als Kennzeichnung unzufrieden sind. Samsung hatte etwa in der Vergangenheit Unzufriedenheit geäußert, weil OLEDs mit niedrigeren Spitzenhelligkeiten quasi bei UHD Premium mit den hauseigenen QLEDs auf einer Stufe stehen. Samsung setzt bei Monitoren ohnehin bereits auf DisplayHDR.
Dazu sei gesagt, dass DisplayHDR die OLED-Technik aktuell gar nicht wirklich berücksichtigt. Das liegt daran, dass es im PC-Segment kaum OLED-Monitore bzw. Notebooks mit OLED-Displays gibt. Die VESA will Partnern allerdings noch in diesem Quartal eine automatisiertes Tool zur Verfügung stellen, das in Zusammenarbeit mit Portrait Displays SpectraCal entsteht. Auch das dürfte mehr Interessenten anlocken.
Auch DisplayPort entwickelt sich weiter
Neben DisplayHDR arbeitet die VESA aber auch daran, die Spezifikationen für DisplayPort 1.4 zu optimieren. Die nächste Generation soll Auflösungen von bis zu 10K und 4K bei 120 Hz übertragen. Im DP Alt Mode sind via USB Typ-C 8K bei 60 Hz möglich. Laut Alan Kobayashi, DisplayPort Technology Group General Manager, komme zudem 4K bei 144 Hz für Gamer.
Somit stehen sowohl im TV- als auch Monitor-Segment viele Neuerungen in den Startlöchern. Für die potentiellen Kunden sind sowohl mehr Übersicht als auch die neuen Techniken sicherlich zu begrüßen. Speziell das Gaming-Segment dürfte profitieren.
Samsung will mit der Hilfe künstlicher Intelligenz bereits die Vorbereitungen für eine 8K-Ära treffen. Eingesetzt wird die Hochskalierung von niedriger aufgelösten Inhalten aktuell unter anderem am Prestige-TV The Wall. Samsungs KI-Skalierung basiert auf maschinellem Lernen.
So analysiert die künstliche Intelligenz den anzuzeigenden Content und skaliert entsprechend angepasst das Bild hoch. Doch die Technik kommt nicht nur bei Samsungs The Wall mit MicroLED und 146 Zoll Diagonale zum Einsatz, sondern auch bei einem neuen QLED mit 85 Zoll und der obligatorischen 8K-Auflösung. Freilich sind derlei TVs aktuell aber wohl nur für absolute Enthusiasten mit prall gefülltem Geldbeutel interessant. Denn native 8K-Inhalte sind Mangelware.
Genau das ist aber eben auch der Grund, aus dem Samsung seine spezielle Hochskalierungs-Technik so in den Vordergrund rückt. Essentiell seien laut den Südkoreanern drei Funktionen:
Eine Datenbank im Fernseher mit Millionen von Bildern hilft dabei niedrig aufgelöste Inhalte passend zu erfassen und umzuwandeln. Die künstliche Intelligenz orientiert sich an der Datenbank, um passende Filtereinstellungen zu setzen.
Samsung erhöht die Bildverarbeitung laut eigenen Aussagen um das 64-fache. Es sollen natürliche Bilder ohne beeinträchtigte Abstufungen der Farben das Ergebnis sein.
Außerdem kann die KI Schwarz / Blooming und Helligkeit nach Szenen bewerten. Das hilft die Kontraste automatisiert anzupassen und z. B. Texte scharf zu stellen.
KI soll am TV auch den Ton optimieren
Allerdings soll die künstliche Intelligenz nicht nur für verbessertes Bild, sondern auch für optimierten Ton sorgen. Als Beispiel nennt Samsung einerseits, dass der Jubel bei einem Fußballspiel verstärkt werden könnte. Während andererseits bei einem Konzert die Bässe leicht angehoben werden.
Samsungs KI-Technik soll die TV-Zukunft prägen
Im ersten Schritt spricht Samsung davon, die KI-Skalierung für seine 8K-TVs einzuspannen. Es ist aber davon auszugehen, dass auch QLED mit 4K-Auflösungen von dem Verfahren profitieren könnten. Dabei soll sich die KI bzw. der Algorithmus immer weiter entwickeln. Aktualisierungen der Bilddatenbanken über Firmware-Updates sollten die Skalierung also auf Zeit sogar noch verbessern.
Samsung setzt auf 8K-Upscaling
Samsung hatte das KI-8K-Scaling erstmals auf der CES 2018 in Las Vegas vorgeführt. Sicherlich wird man in diesem Punkt noch viel von dem Hersteller hören. Zumindest wir gehen davon aus, dass die verbesserten Upscaling-Features langfristig auch weitere QLED-Modelle erreichen.
Plant Sonos einen „Mini-Soundbar“ mit HDMI 2.1-Schnittstelle? In einem Reddit-Post veröffentlicht ein angeblich ehemaliger Mitarbeiter bei Sonos Informationen zu einem neuen Soundbar der noch 2018 in den Handel kommen soll.
Nutzer ”ImaThrowAwayOK1” hat einen langen Post auf der Diskussions-Plattform reddit veröffentlicht, der aber mittlerweile wieder gelöscht wurde. Es wäre also gut möglich, dass an diesen Gerüchten etwas dran ist. Ein neuer „Playbar“ Soundbar von Sonos ist lt. Angaben des Nutzers bereits in Entwicklung. Erstmals soll auch die neue HDMI 2.1-Schnittstelle verbaut werden. Er hat auch eine Erklärung abgegeben, wieso der erste Sonos „Playbar“ keine HDMI-Schnittstelle hatte. Der Hersteller wollte sich nicht mit dem Umschalten und Durchschleifen der verschiedenen Video-Signalquellen beschäftigen. Sonos möchte zukunftssichere Geräte auf den Markt bringen, daher entschied man sich nur kabellose Übertragungstechniken (WLAN & Bluetooth) sowie ein digital-optischen Eingang (+ zwei Ethernet-Ports) zu integrieren.
eARC bewegt Sonos zum Umdenken
Zu diesem Zeitpunkt war sich Sonos auch sicher, dass AV-Receiver für den durchschnittlichen Kunden immer uninteressanter werden, da die TV-Geräte und kompakte Soundbar-Lösungen die Verarbeitung der Audiosignale übernehmen. Somit wäre die HDMI-Schnittstelle nicht mehr so wichtig gewesen. Die neuen Möglichkeiten, die sich mit der HDMI 2.1 Schnittstelle ergeben, sollen Sonos zum Umdenken bewegt haben.
Vor allem das eARC (enhanced Audio Return Channel) Feature, dass die Bandbreite für die Rückführung der Audiosignale auf 38 MB/s erhöht, hat die Audio-Spezialisten überzeugt die neue HDMI 2.1 Schnittstelle im neuen Mini-Soundbar zu berücksichtigen. Somit liesen sich verlustfreie Audioformate und 3D-Soundformate wie Dolby Vision oder DTS:X vom TV direkt auf den Soundbar übertragen.
Der Sonos Playbar aus 2013 unterstützt keine HDMI-Schnittstelle. Das Modell ist auch schon etwas in die Jahre gekommen und verlangt nach einem Nachfolger
Reddit-User ImaThrowAwayOK1: „Das erste Produkt von Sonos wird dieses Jahr eine Mini-Soundbar sein. Ich hoffe ich kann mit meinem Gefasel erklären, warum sich Sonos mit dem Playbar (2013) gegen den Branchentrend gestellt hat und erst dieses Jahr HDMI aufnehmen, während sie sich auf ihre Stärken besinnen. Es bedeutet auch, dass Sonos in der Lage sein wird neue Heimkino-Produkte zu entwickeln, ohne Kompromisse eingehen zu müssen, die so einfach zu bedienen sind wie die Playbar.“
Die Informationen klingen schlüssig, wir müssen aber darauf hinweisen, dass es sich bislang um nicht viel mehr als Gerüchte handelt. Der Zertifizierungs-Prozess für HDMI 2.1-kompatible Geräte startet erst irgendwann Mitte 2018. Erste Geräte werden also nicht vor Ende 2018, eher Anfang 2019 erwartet.
Die Schöpfer der HBO-Serie „Game of Thrones“, David Benioff und D.B. Weiss, wurden von Lucasfilm und Disney verpflichtet eine neue „Star Wars“ Trilogie zu entwickeln. Die Produzenten werden aber frühestens Ende von GoT ihre Arbeit an diesem neuen Mega-Projekt in Angriff nehmen.
Im Jahr 2019 soll die achte und letzte Staffel von „Game of Thrones“ auf Sendung gehen. Damit endet eine der erfolgreichsten TV-Serien aller Zeiten. Die Produzenten werden aber nicht viel Zeit haben um sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Mit der Erstellung einer neuen Star Wars Trilogie wartet bereits das nächste Mamut-Projekt auf das Duo. Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy ist sich aber sicher, die richtigen Leute für den Job engagiert zu haben. „David und Dan gehören derzeit zu den besten Geschichtenerzählern“ sagte Kennedy und lobte ihre Fähigkeiten komplexe Figuren und reiche Sagenwelten zu schaffen.
„Eine große Ehre“
Benioff und Weiss wissen, dass es eine große Ehre ist an der Star Wars Geschichte aktiv mitzuwirken, haben aber auch großen Respekt vor der Aufgabe. Die Trilogie soll komplett unabhängig sein von der Skywalker Saga und einer bereits angekündigten Trilogie von Regisseur Rian Johnson. Zuletzt hatte Johnson im Dezember 2017 Episode 8 „Star Wars: Die letzten Jedi“ in die Kinos gebracht. Episode 9 soll im Dezember 2019 erscheinen und wird hingegen wieder von J.J. Abrams realisiert, der bereits bei Episode 7 „Das Erwachen der Macht“ Regie geführt hat.
Das Star Wars Universum wächst weiter. Neue Charaktere, neue Geschichten und vor allem viele Stunden audiovisuelle Unterhaltung. Auch Besitzer eines 4K UHD Fernsehers oder Projektors dürfen sich freuen. Disney findet so langsam Gefallen am neuen Format und bringt mit „Star Wars: Die letzten Jedi“ und „Thor: Tag der Abrechnung“ zwei weitere UHD Blu-ray Discs auf den Markt. Das die neuen Episoden ebenfalls auf 4K Blu-ray veröffentlicht werden ist also nicht unwahrscheinlich. Bleibt nur zu hoffen, dass das Filmstudio das neue Format nicht vernachlässigt, sobald Disneys eigener Streaming-Service online geht.