Ultra HD Blu-ray: Sind aktuelle Blockbuster oder Katalogtitel in 4K lohnenswerter?

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Kauft ihr eher Katalogtitel oder aktuelle Blockbuster auf UHD Blu-ray?
Kauft ihr eher Katalogtitel oder aktuelle Blockbuster auf UHD Blu-ray?

Das Angebot an Ultra HD Blu-rays wächst. Doch welche Filme lohnen sich überhaupt am meisten? Sind es eher aktuelle Blockbuster oder vielmehr die Umsetzungen älterer Katalogtitel?

Unser Medienkonsum hat sich verändert. Das hat vielerlei Gründe: Zum einen ist das Angebot viel breiter geworden. Heute werden deutlich mehr Filme und Serien produziert, als vor 20, 30 oder 40 Jahren. Das führt dazu, dass den meisten Menschen die Zeit fehlen dürfte, um überhaupt alle Inhalte zu konsumieren, die sie potenziell interessieren. Es muss also wesentlich stärker selektiert werden. Zum anderen gibt es viel mehr Quellen für Content: Wer in den 1980er-Jahren Lust auf einen bestimmten Film hatte, musste sich im Regelfall die VHS-Kassette aus der Videothek ausleihen bzw. sie kaufen.

Heute genügt ein Blick zum Streaming-Anbieter der Fall, der Kauf eines Downloads oder ein Klick bei einem Online-Händler, um die Disc-Version zu ordern, sollte sie nicht schon im Filmregal stehen. Es ist leichter denn je, in Sekundenschnelle den Film oder die Serie der Wahl greifbar zu haben. Dieses Überangebot hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass selbst die eigenen Lieblingsfilme oft im Regal verstauben, ohne nochmal betrachtet zu werden. Der gigantische Zufluss an neuen Inhalten ist zu groß geworden. Welche Titel lohnen sich daher überhaupt noch als Kauf?

Die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ist eine hervorragende 4K-Umsetzung

Das ist eine persönliche Frage, die wir auch an euch weitergeben möchten. Manch einer mag argumentieren, dass er oder sie sich gerade aktuelle Blockbuster möglicherweise am liebsten einmalig via Streaming ansieht, statt sich das Regal mit Discs vollzustellen, die nie wieder heraus gekramt werden. Ein anderer will vielleicht gerade die neuesten Filme auf Disc in der besten Qualität genießen. Auch im Bezug auf Katalogtitel sind verschiedene Perspektiven möglich.

„Zurück in die Zukunft“, „Ghostbusters“, „Star Wars“ und Co.: Lohnt sich der Kauf?

Wir hatten da ja bereits einen Beitrag dazu veröffentlicht und das Für und Wider beim Kauf von Discs bzw. einer eigenen Filmsammlung abgewogen. Die Diskussion dazu verlief in den Kommentaren ausgesprochen respektvoll und vielseitig, wofür wir nochmals allen Beteiligten danken möchten. Da haben wir gerade auch eine Zuneigung für Katalogtitel wahrgenommen – die wir persönlich teilen. Denn gerade Klassiker wie z. B. „Zurück in die Zukunft“ haben über Jahrzehnte bewiesen, dass sie immer neue Generationen begeistern und dem Zahn der Zeit standhalten. So kann man argumentieren, dass sich gerade derartige Titel als Kauf lohnen, um sie in regelmäßigen Abstand eben doch erneut anzusehen.

Satz mit "X"... die "Der Herr der Ringe" Trilogie auf 4K Blu-ray kommt in unserem Test nicht gut weg...
Satz mit „X“… die „Der Herr der Ringe“-Trilogie auf 4K Blu-ray kam in unserem Test nicht gut weg…

Teilweise haben Katalogtitel ja sogar technische Vorteile: Da ältere Filme noch auf analogem Filmmaterial gedreht worden sind, lässt sich oft leichter ein natives 4K-Master erstellen als bei aktuelleren Titeln, die oft auf ein 2K-Digital-Intermediate festgenagelt sind. Wozu das führen kann, zeigen die „Der Herr der Ringe“-Filme auf Ultra HD Blu-ray, welche viele Fans enttäuscht haben. Hingegen sorgte „Zurück in die Zukunft“ für Begeisterung und auch andere Klassiker wie „Blade Runner“ können wir nur auf Disc empfehlen.

Doch wie handhabt ihr das? Kauft ihr vorwiegend neuere Filme, da sich der Blick zurück für euch aufgrund der Masse an Neuerscheinungen nicht mehr lohnt? Oder sind es umgekehrt gerade Katalogtitel, die sich bewährt haben, welche einen Platz in eurem Regal verdienen? Natürlich gibt es die dritte Möglichkeit: Vielleicht macht es die Mischung, und ihr entscheidet komplett individuell nach Einzelfall, ohne eine bestimmte Tendenz zu haben? Wir sind auf Rückmeldungen gespannt!

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

33 KOMMENTARE

  1. Die meisten neuen Filme haben einfach keine Seele mehr…
    Da tut das schlechte CGI ihr übriges noch dazu und fertig ist der Salat.
    Es gibt einfach viel mehr Klassiker bis 2000 als aufwärts bis heute. Die meisten schaut man sich einmal an und man vergisst sie wieder. Viele alte Filme nicht, die schaut man sich noch in 100 Jahren an.

  2. Solange es beim streaming keine Master Tonspuren wie dolby true hd und dts Master audio gibt wird die Scheibe immer den Vorzug erhalten.gestreamt wird natürlich auch,z.b.Serien und Filme die sowieso nur 5.1 dolby digital aufweisen oder alte Klassiker in dolby surroundsound.die uhd Scheiben kämen besser voran wenn sich die verkaufstrategie ändern würde,denn wer sich für uhd entscheidet braucht nicht noch eine normale Blu-ray. Im Moment scheint der Markt aber mit Filmen der Tele 5 Klasse überflutet zu sein,da schaltet man nach 30 Minuten ab,einfach nur langweiliger Schrott, aber das ist auch nicht neu das gab es schon zu VHS Zeiten zu hauf ,ich nannte es immer Y -Action.

  3. Meine Prozedur ist immer gleich:

    – Leihen bei Apple und schauen auf AppleTV4k
    – Kaufen danach wenn gut
    – Blind kaufen bei Krachern (Indiana Jones, Star Wars, Jurassic Park etc.)
    – Seltenst Streaming

  4. Ich kauf mir nur noch Filme über iTunes mit dem Apple TV 4K.
    Meine paar UHD Blu Rays + Player hab ich kürzlich komplett verkauft.
    Rein Optisch lohnt sich das mMn überhaupt nicht mehr, da die UHD Scheiben nach wie vor eine 2k Upscaled Mogelpackung sind.

    Gibt sogar einige Filme, die nach einem Selbstvergleich, deutlich besser auf dem Apple TV 4K aussahen, brillantere Highlights, mehr Details. Zb Mission Impossible Fallout und der liegt glaube ich sogar in nativ 4K vor.

    Filme über iTunes kosten halt nur 3,99€ für mich ein No Brainer.
    Kann hier die App CheapCharts nur empfelen.

      • Klar, Festplatte kaufen und runterladen.
        Lizenz gilt Lebensland, sollte irgendwas aus dem Store fliegen (was seit 10+ Jahren bei mir noch nie der Fall war) kann man die Filme weiter von der Platte anschauen.
        Zwar bisher keine 4k Download Option, kommt aber sicher noch und für 3,99 wen juckts…

    • Apple+ hat knapp 35Mbits und eine UHD bis zu 130Mbits. Und das soll gleich aussehen?

      Joa, ohne Brille vielleicht und schlechtem TV. Aber viel wahrscheinlicher: die Macht der Suggestion, du willst das es besser aussieht.

      • Spitzen TV und 28 Jahre top Augen.
        Aber statt auf Papier Daten zu kucken hab ich halt einen praktischen Test gemacht, im Gegensatz zu dir 😉
        Aber 1Sekunde Googlen hälfe auch, seit 2017 gibts da auch unzählige Vergleiche zu, unter anderem das Video von HDTV Test. Aber die haben sicher keine Ahnung und schlechte Hardware, weil 130Mbits 😉

      • @Dennis: Ich kann mich Dennis nur anschliessen!
        Mehr Mbits – mehr Qualität!
        Apple 4k sieht auf einer Leinwand ganz anders aus als wenn ich eine UHD abspiele.
        Klar gibt es auf UHD 2k Upscales, ABER es gibt bei Streaming die ganzen hochauflösenden Tonformate wie DTS:X oder 7.1. DTS-HD Master Audio etc. in allen Varianten nicht!

        Was viele vergessen: Wenn man Filme abspielt, sollte auch der Zuspieler Möglichkeiten bieten, das Bild perfekt aufs Display oder Beamer anzupassen.
        Diese Option fehlt bei Apple 4k TV komplett!
        Wenn ich über meinen Pana 9004 den HDR Optimizer anschalte, sieht das Bild per UHD entschieden besser aus als mit Apple 4k Tv, weil die Box nur 4k Einheistbrei liefert.
        Auf You Tube gibt es genug Beispiele, die beweisen, daß eine UHD Zuspielung z. Bsp. vom Pana 9004 eine ganz andere Liga ist wie das Streaming bei Apple 4k, auch wenn sich viele einreden wollen, Apple 4k sei gleich oder besser als eine UHD.
        Das stimmt definitv nicht!

        Hauptsächlich zieht der Preis….das ist das Problem. Der Content ist auf Apple massentauglich billiger als eine UHD. Das ist der Punkt…Geiz ist geil.

  5. Also ich kauf mir immer die 4K Blu Ray wenn mich ein Film interessiert. Egal ob es ein Klassiker oder neuer Film ist. Ich will einfach die beste Qualität.

  6. Der Kauf von einen Film den ich noch nicht gesehen hab, dürfte sehr lange her sein. Ich kauf mir Filme, in denen ich etwas besonderes sehe. Und die sehe ich mir schon häufiger an ! Also meine Klassiker Kollektion 🙂
    Und das was den Kauf ausmacht -> die eigene Sammlung ist mehr „wert“, wie ein Abo eines Streaming Anbieters !

  7. Generell ist es für mich egal wie alt der Film ist. Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach der besten Version eines Films. Da ist die Freude über einen Klassiker oft größer, als die über einen neuen Titel.
    Da ich schon seit VHS Zeiten sammle gab es natürlich hin und wieder Titel auf diversen Medien. Die älteren habe ich dann meist an Freunde verschenkt. Exclusive Boxen habe ich aber immer behalten.
    Qualität ist für mich sehr wichtig und ich gehöre ebenfalls zu denen, die sich regelmäßig Extras auf den Scheiben anschauen. Viele in meinem Bekanntenkreis sind Filmsammler und es gibt da immer einen regen Austausch über geplante Neuerscheinungen. Immer noch ein sehr schönes Hobby

  8. Bei mir besteht die 4K Bluray Sammlung (aktuell 33 Stück) ebenfalls überwiegend aus Katalogtiteln ala Alien, Terminator 2, die alte Star Wars Trilogie usw.

    Bin da oft positiv überrascht, wie gut die Fassungen gelungen sind und wie bereits öfters erwähnt, sind das die Filme, die man sich immer und immer wieder ansieht und trotzdem nie Langeweile dabei empfindet.

  9. „Da ältere Filme noch auf analogem Filmmaterial gedreht worden sind, lässt sich oft leichter ein natives 4K-Master erstellen als bei aktuelleren Titeln, die oft auf ein 2K-Digital-Intermediate festgenagelt sind.“
    Ein 4K-Master von analogem Filmmaterial ist per definitionem nie nativ. https://www.duden.de/rechtschreibung/nativ
    Außerdem können die gerade von 35mm Quellen praktisch nie mit echtem native 4K konkurrieren, auch wenn sie in 4K oder 8K gescannt sind.

    Für mich sind Filme lohnenswert, die ich noch öfter gucken möchte und wo 4K oder HDR eine Verbesserung älteren Formaten gegenüber bieten. Dabei ist es mir fast egal, ob Katalogtitel oder aktuelle Produktionen. Im Zweifelsfall kaufe ich mir natürlich lieber etwas, das ich noch gar nicht habe.

  10. Ich hole mir das was mir gefällt: das Alter spielt dabei für mich mal überhaupt keine Rolle.

    Den Spruch:
    „Früher war alles besser“ hasse ich inbrünstig, den dem ist nicht so.
    Mein Opa hat zb früher gehungert, an Blutvergiftungen ist man meist gestorben und Frauen waren nur hinter dem Herd geduldet.

    Wirklich besser war früher so gut wie gar nichts…

    • Und das steht jetzt im Zusammenhang mit alten Filmen weil??

      Ich mag ja auch neue Filme, halt nur nicht die großen Blockbuster da sie zumindest für mich durch die schlechten CGI Effekte oft wie ein neuer Roger Rabbit wirken, halt real und Animation gemischt. Früher war CGI nicht besser, aber wurde auch nur wenig und immer kurz eingesetzt. Bei Jurassic Park 6 Minuten oder so.

      Alles Geschmacksache welchen Stil einem besser gefällt.

      • Also gerade große Blockbuster haben fast nie mehr schlechte CGI Effekte, selbst die, die sonst Schrott sind.
        Heutige CGI-Effekte sehen außer bei Low-Budget-Filmen fast immer besser aus als noch bei Jurassic Park.

        • Ja natürlich sehen sie besser aus als früher. Aber da sie lange im Bild sind, praktisch in jeder Szene, fällt halt auf wie unecht es aussieht. Bei Jurassic Park waren es ja nur ein paar Einstellungen der Raptoren und die großen Saurier bei der Ankunft auf der Insel. Die Puppen, Animatronic, sehen sie viel realer im Bild aus als bei Jurassic World. Man hat halt das Gefühl es ist echt im Bild und nicht eingefügt.

          Von CG Spider-Man und wenn Black Panther im CG Kampf mit anderen Computerspielfiguren ist, will ich garnicht erst anfangen. Yoda als Puppe sieht 1000x besser aus als CG Yoda.

          Das Problem ist die hohe Screentime von CGI. Ich finde es sieht immer dann grausam aus wenn Menschen, Personen, Tiere, Monster, halt alles was lebt, aus dem Computer stammen. Für mich fast immer ein Grund warum mir ein Film nicht gefällt. CGI sollte bei Lebewesen nur ganz wenig eingesetzt werden. Bei Kulissen, usw. ist es ok und mehr aus ausgereift.

          • „Die Puppen, Animatronic, sehen sie viel realer im Bild aus als bei Jurassic World. Man hat halt das Gefühl es ist echt im Bild und nicht eingefügt.“
            Sind sie ja auch bei den Animatronics nicht. Okay, Animatronics sahen manchmal genauso echt aus wie heutige CGI. Aber man kann halt nicht alles damit darstellen. Ganzkörperaufnahmen von laufenden Dinosauriern hat noch niemand mit Animatronics hinbekommen.

            „Von CG Spider-Man und wenn Black Panther im CG Kampf mit anderen Computerspielfiguren ist, will ich garnicht erst anfangen. Yoda als Puppe sieht 1000x besser aus als CG Yoda.“
            Auch da bin ich anderer Meinung. Gerade Yoda hat einfach flexiblere Gesichtsausdrücke und mehr Bewegungsfreiheit in CGI. Die Animatronics in der frühen Version von The Phantom Menace sah nicht echter oder besser aus als die spätere CGI-Variante.
            Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=wxaZxpNTm8A
            Bist Du im Ernst der Meinung, dass die Animatronic-Version hier besser ist als die CGI-Version?
            Die Version aus der Original-Trilogie war bewegungsmäßig sehr eingeschränkt und sah auch nicht wie ein echtes Lebewesen aus.

            „Ich finde es sieht immer dann grausam aus wenn Menschen, Personen, Tiere, Monster, halt alles was lebt, aus dem Computer stammen. Für mich fast immer ein Grund warum mir ein Film nicht gefällt. CGI sollte bei Lebewesen nur ganz wenig eingesetzt werden. Bei Kulissen, usw. ist es ok und mehr aus ausgereift.“
            Es gelingt nicht immer, aber wenn man wirklich die nötige Arbeit und Mühe da reinsteckt, ist es machbar. Das kann man an Rogue One sehen. Der CG-Tarkin war der Hammer, die CG-Leia nicht ganz so. Ironischerweise hatte Tarkin deutlich mehr Screentime.

            Ich will nicht behaupten, CGI wäre perfekt, aber sie wird auch nur selten da eingesetzt, wo es gute Alternativen gibt. Und der Realismus ist praktisch immer besser als bei Stop Motion und zumindest für schnelle und freie Bewegungen auch besser als Animatronics.

            • Ok dann haben wir beide einen anderen Stil der uns gefällt. Muss man ja nicht groß drüber diskutieren. Ist halt Geschmacksache.
              Aber CG Tarkin fand ich grausam, der Grund warum ich mir den Film nicht mehr anschauen kann. Furchtbar dieser Computerspielgrafik Tarkin, und die digitale Grabschändung die damit verbunden ist. Gut das der Schauspieler das nicht mehr sehen musste.

            • Ich kann halt nicht verstehen wie man diese Entwicklung toll finden kann. Klar die Büchse der Pandora wurde längst geöffnet. Aber was kommt als Nächstes, eine neue James Bond Filmreihe mit CG Sean Connery? Furchtbar der Gedanke wenn sie in Zukunft wohl noch alles in immer größeren Rollen aus ihren Gräbern holen.

            • Auch CGI wird sich immer weiter entwickeln, dass jetzt zu verteufeln Mann man zwar machen aber bringt natürlich nichts.

              Guck dir halt alte schwarz weiß Filme an, da gibts gar keine Technik.

            • Ja, offensichtlich haben wir da verschiedenen Geschmack. Ich habe aber ehrlich gesagt, den Eindruck, dass Du eine Religion daraus machst, wenn Du keine Ausnahmen zulässt. In vielen Fällen kann nämlich niemand, auch keine Profis, mit Sicherheit sagen, ob etwas CGI ist oder nicht. (Beispiel: Flugzeuge in Pearl Harbor.)

              „Aber was kommt als Nächstes, eine neue James Bond Filmreihe mit CG Sean Connery? Furchtbar der Gedanke wenn sie in Zukunft wohl noch alles in immer größeren Rollen aus ihren Gräbern holen.“
              Das Beispiel finde ich ehrlich gesagt, an den Haaren herbeigezogen, weil es nicht vergleichbar ist. Es gibt keine anderen Tarkin-Darsteller in eine Live-Action-Sprechrolle als Peter Cushing. Jetzt einfach zu behaupten, Studios würden beliebig irgendwelche Darsteller wiederbeleben ist einfach unsachlich. Die Animation wäre für einen Hauptdarsteller viel zu aufwendig, egal, wie schnell die Computer werden.

  11. Ich kaufe fast nur Katalogtitel. Neue Filme sind ja nur in Ausnahmefällen sehr gut. Zu viel Tempo, zu viel schlechte CGI. Mag alles Geschmacksache sein, aber für mich sind immer weniger neue Filme sehenswert. Und wenn dann einfache Filme wie A Star is Born. Aber typische Blockbuster mit Action und CGI, gefallen mit aus den letzten 10-20 Jahren überhaupt nicht. Mehr als okay oder an man sich anschauen, ist nie dabei.

    • Jedem das seine, aber ich kann echt nicht nachvollziehen, wie CGI ein Kriterium dafür sein soll, dass alte Filme besser sein sollen als neue. Es gab immer gute und schlechte Filme, aber genau auf dem Gebiet sind neue visuell ganz klar überlegen.

      • Ich mag halt lieber großes Theater mit echten Kulissen und Kostümen, Puppen. Als alles künstlich vor dem Greenscreen.

        Natürlich liegt es nicht nur an CGI warum mir alte Filme besser gefallen. Sie waren einfach langsamer, nicht nach einer Formel gedreht. Man siehe doch nur Fortsetzungen an. Star Wars ein Witz gegen die Original Trilogie. Indiana Jones 4 kein Vergleich zu 1-3. Stirb Langsam, Terminator… so zieht sich das doch überall durch. Filme werden immer schlechter.

        • Da bin ich wirklich anderer Meinung. Selbst Massenware wie Star Wars oder Comic-Verfilmungen sind heutzutage oft origineller und gehen mehr Risiken ein als früher. Siehe The Last Jedi, den Cliffhanger von Infinity War und Deadpool.

  12. Kommt immer drauf an wie gut oder schlecht die technische Umsetzung ist. Sowohl bei alten Titeln, als auch bei neuen. Wenn die UHD Version so versaut wird wie bei der Skywalker Saga und sogar noch in einigen Punkten abgewertet wird lohnt sich das nicht. Egal ob es nun die neueren oder älteren Filme sind. Ein andered Beispiel ist Herr der Ringe. Auch fürn Popo.

    Filme wie BTTF Reihe sind positive Beispiele, bei denen sich ein Upgrade definitiv lohnt.

  13. Ich glaube die Seltenheit macht’s. Dann brauche ich aber immer noch Liebhaber, die den Film sehen wollen. Ich habe gerade „Possessor“ von Cronenberg und „The Final Countdown“ auf 4K aus den USA bestellt. Jetzt ist es schon schwer, die dort noch zu bekommen. Aber ganz ehrlich, ob die in 20 Jahren noch jemand sehen will? Dann habe ich zwar imer noch eines der wenigen Exemplare, aber bekomme wahrscheinlich kein Geld mehr dafür. Was ich auch glaube, ist, dass die ganzen Mainstream-Steelboks, die sofort vergriffen sind, im Wert eher nicht steigen, weil jeder, der sie bekommen hat, hegt und pflegt. Und sie deswegen auch nicht seltener als vorher werden.

  14. UHDs werden nur gekauft, wenn die idiotischen Studios nicht wie zu Anfangszeiten der BD, Filmkorn, also einen Großteil der feinen Details, mit Filtern wegbügeln.
    Die VÖs von Herr Der Ringe, Star Wars 1 oder Terminator 2 sind eine bodenlose Frechheit und stoßen wahre Cineasten vor den Kopf.
    Bei aktuellen Produktionen hat man dieses Problem seltener.
    Wer als Filmemacher hypersterilen Hochglanzlook möchte, kann ja mittlerweile auf wenig cineastisch anmutende Digitalaufnahmen zurückgreifen, aber bitte lasst die Finger von alten, analogen Filmen.

  15. Ich sehe den größten Mehrwert aktuell bei Katalogtiteln. Die meisten neuen Filme schaut man meist eh nur 1 mal an, da es oft Filme von der Stange sind.

    Aber BLADE, Zurück in die Zukunft, 300 und jetzt bald Indiana Jones, Basic Instinct und American Psycho in Hochglanz erstrahlen zu sehen hat schon einen sehr besonderen Reiz. Da hängen eine Menge Erinnerungen dran. Und die Filme im technischen Gewand von Heute neu erleben zu können fühlt sich super an.

    Wenns mal eine UHD zu einem nagelneuen Film im Kauf wird, dann beschränkt sich das meist auf Nachfolger zu großen Filmreihen wie Bad Boys, James Bond und Mission Impossible. Hier ist die 4K Disc zum Start ein „No Brainer“.

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