CES-Neuheiten 2023: Diese Fernseher revolutionieren das Heimkino

Auf der CES haben viele namhafte Hersteller ihre neuen Fernseher für 2023 vorgestellt. Diese technischen TV-Innovationen werden uns im kommenden Jahr das Heimkino-Erlebnis versüßen.

Hier erfahrt ihr mehr über die neuen Fernseher für 2023, die auf der CES vorgestellt wurden. Entdecke mit uns die neusten Innovationen in Sachen Bild- und Tonqualität, neue Features und Funktionen. Denn wer weiß, vielleicht zieht eines der nachfolgenden Modelle auch bald in euer Wohnzimmer ein. Übrigens: Wir haben uns bei der Reihenfolge an den Marktanteilen der weltweiten TV-Verkäufe aus dem Vorjahr orientiert. Dich interessiert nur ein bestimmter Hersteller? Dann klicke auf den entsprechenden Namen in unserer Artikelübersicht:

PS: Preise und genaue Liefertermine werden erst in den nächsten Wochen/Monaten kommuniziert!

Samsung: Neuer QD-OLED und NEO QLED-Upgrade

Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)
Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)

Den Start macht somit Samsung und der koreanische TV-Hersteller hatte auch ganz schön viele TV-Neuheiten im Gepäck. Und was uns und womöglich euch am meisten interessiert, sind sicherlich die neuen QD-OLED-Fernseher. Und zu unserer Freude hat uns Samsung nicht enttäuscht. Mit dem S90C und S95C weitet der koreanische TV-Hersteller sein Premium-Segment weiter aus. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass es sich beim S90C um den direkten Nachfolger des Vorjahresmodells S95B handelt. Dieser sieht diesem nicht nur in puncto Design ähnlich, sondern soll auch bei der Bild- und Audioperformance ähnliche Werte abliefern (abgesehen natürlich von ein paar neuen Features).

Samsung S95C: Ein schickeres Design, eine bessere Sound-Ausstattung und endlich eine One Connect Box
Samsung S95C: Ein schickeres Design, eine bessere Sound-Ausstattung und endlich eine One Connect Box

Der S95C definiert sich dagegen als hochwertigerer QD-OLED-Fernseher, der mit einem neuen Design und überarbeitetem Panel Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.000 nits erreichen soll – zumindest wenn man dem Panel-Department Samsung Display Glauben schenken möchte. Eine Verbesserung bei der Helligkeit und Farbdarstellung konnten wir bereits mit dem bloßen Auge ausmachen. Mit dem neuen Panel wurde auch das Design des S95C überarbeitet und der QD-OLED-TV bekommt endlich eine One Connect Box (externe Anschlussbox) spendiert. Uns beschleicht das Gefühl, als würde Samsung die OLED-Technologie endlich ernst nehmen, womöglich sogar Gefallen daran finden.

Die QD-OLED Modellreihen S90C und S95C lösen weiterhin klassisch mit 4K (3.840 x 2.160) auf und sind in diesem Jahr nicht nur in 55, und 65 Zoll erhältlich, sondern auch in einer 77 Zoll-Variante!

NEO QLED Fernseher 2023 bekommen ein Upgrade

Die klasse Farbdarstellung und Helligkeit bleibt dem NEO QLED Fernsehern 2023 erhalten
Die klasse Farbdarstellung und Helligkeit bleibt dem NEO QLED Fernsehern 2023 erhalten

Die zweite große Neuerung, die uns wirklich überrascht hat, betrifft die NEO QLED Fernseher von Samsung. Die Modelle mit 8K-Auflösung QN900C, QN800C sowie die 4K-Serien QN95C, QN90C und QN85C werden alle mit einem optimierten Mini-LED-Backlight ausgestattet. Der Abstand zwischen den Mini-LEDs und den LC-Schichten wurde verringert, die Anzahl der LEDs vergrößert und der Abstand zwischen den LEDs ebenso verringert. Mit diesen Voraussetzungen konnte Samsung die Anzahl der Dimming-Zonen über alle Modellreihen hinweg verdoppeln.

Diese Änderung der Hardware liefert eine bessere Bildperformance in dunklen und kontrastreichen Szenen mit sich. Vor allem ungeliebte Blooming-Effekte werden damit drastisch reduziert. Übrigens verarbeiten die NEO QLED Fernseher 2023 die Helligkeitsinformationen in 14-Bit, um eine bessere Abstufung und Ansteuerung zu ermöglichen, selbst wenn es sich beim Display nur um ein 10-Bit-Modell handelt. Die NEO QLED Fernseher sind je nach Modellreihe in Größen zwischen 50 und 85 Zoll erhältlich.

Samsung reduziert bei seinen 4K & 8K NEO QLED Fernsehern 2023 das Blooming deutlich
Samsung reduziert bei seinen 4K & 8K NEO QLED Fernsehern 2023 das Blooming deutlich

Ein Produkt müssen wir noch ansprechen. Kein klassischer Fernseher, jedoch fühlt sich der neue Samsung The Premiere 8K Laser-Heimkinoprojektor sicherlich auch in eurem Wohnzimmer wohl. Der Ultra-Kurzdistanz-Beamer war für uns doch eine Überraschung und auch Samsung hat das Modell wohl noch in der letzten Minute für die CES fit gemacht. Deshalb wurde das Modell auch als Vorab-Variante (sprich Prototyp) auf der Messe präsentiert. Somit können wir euch leider nicht das finale Design präsentieren. Das wird Samsung dann sicherlich in den nächsten Wochen nachholen.

Die Bildpräsentation des The Premiere 8K konnte im ersten Moment überzeugen
Die Bildpräsentation des The Premiere 8K konnte im ersten Moment überzeugen

Das System mit Triple-Laser-Technologie wirft ein natives 8K-Bild an die Wand und wird sich dabei womöglich am neuen DMD-Chipsatz von Texas Instruments (TI) bedienen. Eine maximale Bilddiagonale von 150 Zoll (381 cm) aus kürzester Entfernung, eine maximale Helligkeit von 4.000 nits eine einfache Installation und eine integrierte Soundlösung machen den The Premiere 8K zu einer interessanten All-In-One-Lösung.

Samsung zeigte lediglich einen Prototypen des The Premiere 8K. Das finale Design wird nachgereicht
Samsung zeigte lediglich einen Prototypen des The Premiere 8K. Das finale Design wird nachgereicht

Das Produkt werden wir auf jeden Fall im Auge behalten. Denn es bleiben noch so viele Fragen offen, z.B. ob das System HDMI 2.1, 120Hz, VRR, ALLM usw. unterstützt, ob es ggf. einen 144Hz-Modus gibt, ob sich die Bildqualität im Vergleich zum ausgezeichneten The Premiere LSP9T weiter verbessert hat, usw.

LG macht OLED kabellos und durchsichtig

Der Star der LG-Show: Der M3 Wireless OLED TV mit 93 Zoll
Der Star der LG-Show: Der M3 Wireless OLED TV mit 93 Zoll

Wenn wir von den TV-Neuheiten von LG Electronics reden, müssen wir einfach mit deren „technischen Revolution“ beginnen. Es wurde bereits viel über einen drahtlosen OLED TV gemunkelt. Die Gerüchte haben sich jetzt auf der CES in Form des M3 Wireless OLED TV manifestiert. Dieser war am Stand von LG wirklich omnipräsent und funktionierte in den verschiedensten Szenarien. Egal, ob bei der großen Hero-Installation im Eingangsbereich, bei dem gleich acht M3 4K OLED Fernseher parallel betrieben wurden, oder in der Lifestyle- und Lautsprecher-Area. Man würde erwarten, dass es bei so vielen Endgeräten, Hunderten WLAN-Verbindungen und so vielen Menschen vielleicht zu Ausfällen oder Problemen kommt, aber nichts dergleichen.

Zero Connect Box M3 OLED TV von LG
Videosignale werden drahtlos von der Zero Connect Box zum M3 OLED TV übertragen

Wenn wir von drahtlos oder kabellos sprechen, dann meinen wir damit, dass die audiovisuellen Signale an das Display ohne Kabel erfolgen. Eine externe Anschlussbox mit dem Namen „Zero Connect Box“ kann in einem Radius von 10 Metern um den M3 OLED platziert werden (angeblich sogar bis zu 20 Meter Entfernung, bei optimalen Bedingungen). Die Box hat eine eingebaute Antenne, die sich selbstständig ausrichtet und immer den optimalen Übertragungsweg bereitstellt, z.B. wenn sich mehrere Leute im Raum befinden oder die Möbel verrückt wurden. Die Box ist mit den wichtigsten Anschlüssen wie HDMI 2.1, Ethernet einem optischen Audioausgang usw. ausgestattet.

Zu unserer Freude bietet das Gerät trotz drahtloser Übertragung den vollen HDMI 2.1-Umfang. Ihr könnt auf dem M3 OLED TV also 4K@120Hz Videosignale mit HDR, Dolby Vision (Gaming), VRR usw. durchjagen – keine Abstriche. Der M3 4K OLED TV wird in 77, 83 und 97 Zoll in den Handel kommen uns ist für das 3. Quartal 2023, irgendwann nach der IFA, vorgesehen.

Durchsichtiger OLED-TV jetzt mit „Qualitätsmodus“

Auf Knopfdruck wird eine schwarze Leinwand hinter dem LG OLED T Transparent TV hochgefahren, um die Bildqualität zu verbessern
Auf Knopfdruck wird eine schwarze Leinwand hinter dem LG OLED T Transparent TV hochgefahren, um die Bildqualität zu verbessern

Das zweite TV-Highlight, welches ich jedoch etwas überflüssig finde, ist ein transparenter OLED Fernseher, der ggf. auch in den deutschen Handel kommt. Zu diesem Modell müssen noch Marktanalysen durchgeführt werden, um zu sehen, ob es überhaupt einen Bedarf für ein solches Modell gibt. Der transparente OLED wirkt auf den ersten Blick sehr beeindruckend, lässt er doch einen Großteil des Lichts durch und macht dahinter befindliche Objekte sichtbar. Vielleicht würde sich das Gerät frei im Raum stehend einigermaßen gut machen. Um nicht die komplette Bildqualität einzubüßen, die uns die OLED-Technik gebracht hat, haben sich die Ingenieure von LG Electronics etwas einfallen lassen. So fährt auf Knopfdruck eine LC-Schicht sowie eine physischer „Rolladen“ hinter dem TV hoch, damit man wieder den bestmöglichen Kontrast und Schwarzwert bewundern kann.

Die Rückseite des LG OLED T - Transparent mit hochgefahrenem "Rolladen"
Die Rückseite des LG OLED T – Transparent mit hochgefahrenem „Rolladen“

Man muss sich aber klarmachen, dass das Transparent-Feature die Lichtausbeute und Farbhelligkeit etwas einschränkt. Also, wer bereits einen Platz für den durchsichtigen OLED TV in seinem Wohnzimmer freiräumt, sollte erst einmal erste Tests abwarten, sofern der OLED überhaupt bei uns vertrieben wird.

LG UltraGear 45-Zoll OLED-Gaming-Montor

LGs neue UltraGear-LED-Monitore nutzen ebenfalls Mikro-Linsen.
LGs neue UltraGear-LED-Monitore nutzen ebenfalls Mikro-Linsen.

Ein drittes Highlight von LG, welches jetzt nicht klassisch aus dem Bereich TV kommt, ist der LG gebogene OLED-Gaming-Monitor 45GR95QE mit einem 45 Zoll-Display im Ultrawide-Format (21:9). Das System bietet Gamern wirklich einen unglaublichen Bildeindruck. Das gebogene Panel (800 Radius) lässt den Nutzer auf einem anderen Level in Gamingwelten eintauchen. Die Vorteile der OLED-Technologie schlagen auch bei diesem Gaming-Monitor voll durch, vor allem dank der MLA-Technologie. Mit HDR, 240Hz, Adaptive Sync, Nvidia G-Sync, AMD FreeSync Premium, einer Reaktionszeit von 0.03 ms und DTS Headphones X, wirkt der 45GR95QE wie ein Gaming-Traum. Und ja, HDMI 2.1 und DisplayPort 2.1 sind ebenfalls vorhanden.

TCL reizt Mini-LED-Technologie weiter aus

Der TCL QM850G soll bis zu 2.300 Dimming-Zonen bieten.
Der TCL QM850G soll bis zu 2.300 Dimming-Zonen bieten.

Bei TCL steht in diesem Jahr alles im Zeichen der Mini-LED-TVs. Damit meinen wir natürlich die regulären LCD-Fernseher mit Quantum Dot-Farbfiltern und Mini-LED-Backlight, nur um Verwirrungen vorzubeugen. TCL hatte als allererster Hersteller einen TV mit Mini-LED-Backlight vorgestellt und präsentiert die Geräte mittlerweile in der 4. Generation. Dabei ist es wirklich eine Freude zuzusehen, wie die fein-gerasterte Hintergrundbeleuchtung der LCD-Technik neues Leben einhaucht.

Bereits der TCL Q7G QLED TV liefert umfängliche Gaming-Features inkl. 240Hz-Bildmodus
Bereits der TCL Q7G QLED TV liefert umfängliche Gaming-Features inkl. 240Hz-Bildmodus

Das Flaggschiff mit dem Namen QM850G wird es 2023 in Größen von bis zu 98 Zoll und mit sagenhaften 2.3000 Dimming-Zonen geben. Die Spitzenhelligkeit soll 3.000 nits erreichen und für die zweite Jahreshälfte sollen weitere Modelle angekündigt werden, die diese Werte noch toppen sollen (mit bis zu 5000 Dimming-Zonen). Selbst die QLED-Fernseher ohne Mini-LED-Backlight werden aufgebohrt. So wird der Q8G und Q7G mit bis zu 200 Dimming-Zonen aufwarten können. Für einen Fernseher im Midprice-Segment wirklich gut. Interessant ist der 240Hz Game Accelerator Modus, bei dem die Bildwiederholungsrate auf 240Hz steigen soll. Die vertikale Auflösung wird dafür halbiert. Ist natürlich nur für PC-Gamer interessant. Konsolenspieler können aber trotzdem die vollen 4K@120Hz mit HDR und VRR in Anspruch nehmen, dank HDMI 2.1-Schnittstellen.

TCL versteht es sogar, die Rückseite des Q8G 4K QLED TV ansehnlich zu machen.
TCL versteht es sogar, die Rückseite des Q8G 4K QLED TV ansehnlich zu machen.

Die Ankündigungen zielen bislang eher auf den US-Markt ab, jedoch gibt es zwischen den US-Modellen und den EU-Varianten oft viele Parallelen. Das finale Line-Up für Europa wird TCL wohl in einem gesonderten Event vorstellen. Ihr könnt aber bereits jetzt darauf wetten, dass wir einen oder mehrere Modelle von der CES bald im deutschen Handel begrüßen dürfen!

TCL hatte vor einigen Tagen noch einen QD-OLED TV für das 2. Halbjahr 2023 in Aussicht gestellt, musste seine Aussage jedoch wieder revidieren. Entweder, weil man sich kurzerhand umentschieden hatte (würden wir eher nicht darauf wetten), oder weil man die Verkäufe der wirklich interessanten Mini-LED-TVs nicht torpedieren wollte. Fest steht, TCL beschäftigt sich mit der QD-OLED-Technologie, was uns sehr freut.

Hisense setzt auf Mini-LED und ULED X

Der Hisense ULED X TV mit Mini-LED ist in 110 Zoll (8K 110UX) und 85 Zoll (4K 85UX) erhältlich
Der Hisense ULED X TV mit Mini-LED ist in 110 Zoll (8K 110UX) und 85 Zoll (4K 85UX) erhältlich

Auch Hisense hat auf der CES 2023 ein umfassendes TV-Line-up vorgestellt. Derzeit handelt es sich noch um die Modellreihen, wie sie für den nordamerikanischen Markt vorgesehen sind, jedoch dürften sich die europäischen Modelle an diesen orientieren. Beginnen wir mit einer mutigen Aussage von Hisense:

Und zwar präsentierte der chinesische Hersteller seine neue ULED X-Bildschirmtechnologie, die sogar OLED-Fernseher in die Schranken weisen soll. Angeblich besitzt das fortschrittliche Display einen 3-fach höheren Umgebungskontrast und einen doppelt so hohen Dynamikumfang wie ein OLED Fernseher, während man die gleiche Helligkeit wie ein QLED-TV erreicht. Das erreicht das Unternehmen mit einem Mini-LED-Backlight, 14-bit Helligkeitsansteuerung und Quantum-Dot-Farbfiltern.

Hisense ULED X: Herausragende Kontrastdarstellung und ein optimaler Schwarzwert
Hisense ULED X: Herausragende Kontrastdarstellung und ein optimaler Schwarzwert

Nicht verwirren lassen, es handelt sich hierbei immer noch um einen klassischen LCD-Fernseher, der jedoch mit den bestmöglichen Komponenten ausgestattet wurde. Also keine komplett neue Technik, sondern eher eine Weiterentwicklung, wie sie sicherlich auch bei Samsung, TCL und Co. zu finden ist. Nehmen wir Hisense beim Wort, dann dürfen wir uns bereits jetzt auf die High-End-Modelle mit 110 Zoll (8K, 110UX) und 85 Zoll (4K, 85UX) freuen. Nach unserer Sichtung auf der CES können wir dem Display subjektiv eine wirklich gute Bildverarbeitung attestieren. Eine gute Farbhelligkeit paart sich mit einem optimalen Schwarzwert, einem breiten Kontrast und Blooming-Effekte konnten wir trotz des anspruchsvollen Videomaterials nicht auf Anhieb feststellen.

Hisense K-Serie U8K, U7K und U6K

Der Hisense U8K Mini-LED-TV mit 144Hz, HDMI 2.1, IMAX Enhanced, Dolby Vision IQ, Dolby Atmos uvm.
Der Hisense U8K Mini-LED-TV mit 144Hz, HDMI 2.1, IMAX Enhanced, Dolby Vision IQ, Dolby Atmos uvm.

Weitaus interessanter, primär für die breite Masse, dürften dagegen die K-Serie von Hisense sein. Die Geräte sind in drei Modellreihen aufgeteilt U8K, U7K und U6K und setzen jeweils auf ein Mini-LED-Backlight für eine hohe Farbhelligkeit und guten Kontrast. Wir können uns gut vorstellen, dass die Geräte vor allem in puncto Preis-Leistung sehr interessant werden. So liefert uns Hisense mit dem U8K ein hochwertiges Modell mit 144Hz-Display, HDMI 2.1, MiniLED-Backlight für bis zu 1.500 nits, IMAX Enhanced, Filmmaker Mode, Dolby Vision IQ sowie HDR10+ und schneller WiFi 6E-Verbindung. Erhältlich ist die Serie in 55 bis 85 Zoll.

Der Hisense U7K könnte sich bei Gamern mit seiner guten Ausstattung und guter Preis-Leistung einen Namen machen
Der Hisense U7K könnte sich bei Gamern mit seiner guten Ausstattung und guter Preis-Leistung einen Namen machen

Die U7K-Modellreihe ist im Prinzip mit den gleichen Features wie der U8K ausgestattet, behält vor allem sein 144Hz-Display, HDMI 2.1 usw. wird aber lediglich ein paar Dimming-Zonen weniger besitzen. Der optimale Zocker-TV für diejenigen, die auf ihren Geldbeutel achten müssen? Erhältlich sind die U7K ebenfalls in 55 bis 85 Zoll.

Das 2023 TV-Line-up von Hisense kann sich wirklich sehen lassen!
Das 2023 TV-Line-up von Hisense kann sich wirklich sehen lassen!

Den Einstieg macht somit der U6K der ebenfalls mit Mini-LED-Backlight aufwarten kann, jedoch nur ein 60Hz-Panel und HDMI 2.0 (eARC) besitzt. Wichtige Features wie Dolby Vision oder Dolby Atmos sind weiterhin mit an Bord und der U6K ist bereits ab 50 Zoll erhältlich (bis zu 85 Zoll).

Laser TV mit 4K und 8K Auflösung

Der erste 8K Laser TV von Hisense für 120 Zoll-Projektionen
Der erste 8K Laser TV von Hisense für 120 Zoll-Projektionen

Ein weiteres nicht zu vernachlässigendes Highlight bei Hisense sind die Laser TVs. Die Ultra-Kurzdistanz-Projektoren mit Laser-Lichtquelle werden mit einer passenden Leinwand ausgeliefert und bieten dem Kunden 88, 100 oder 120 Zoll bestes Heimkinovergnügen. Dabei liefert uns Hisense bereits eine breite Auswahl unterschiedlicher Modelle, vom Einstieg mit 88 Zoll und Single-Laser, bis zu einem neuen 120-Zoll-Modell mit Triple-Laser und 8K-Auflösung, welches wohl auf einem neuen DMD-Chipsatz basiert.

Dieser Laser TV mit Single-Laser-Lichtquelle liefert uns trotzt hoher Umgebungshelligkeit ein kontrastreiches, helles und farbenfrohes Bild
Dieser Laser TV mit Single-Laser-Lichtquelle liefert uns trotzt hoher Umgebungshelligkeit ein kontrastreiches, helles und farbenfrohes Bild

Man möchte diese Geräte im ersten Moment belächeln, vor allem, weil diese als Laser TV ja als Ersatz für ein klassisches Fernsehgerät beworben werden. Doch wenn man die Geräte in Aktion sieht, was diese für ein helles, kontrastreiches und farbenfrohes Bild an die Leinwand werfen (obwohl die Messehalle doch recht hell beleuchtet ist), dann klingt diese All-In-One-Lösung doch sehr verlockend. Mit der langlebigen Laser-Lichtquelle und integrierten Soundlösungen, die zum Teil sogar Dolby Atmos und DTS Virtual:X unterstützen, liefern die Geräte ein rundum gelungenes Entertainment-Paket, welches sich wohl zwischen dem klassischen Fernseher und einem professionellen Heimkino einreiht.

Sony hat nur die PS VR2 im / auf dem Kopf

Ob der Kollege von der PS VR2 Demo zu Horizon: Call of the Mountain überzeugt war?
Ob der Kollege von der PS VR2 Demo zu Horizon: Call of the Mountain überzeugt war?

Kurzum: Sony stellt auf der diesjährigen CES keine neuen TV-Modelle vor. Der Grund? Darüber können wir nur spekulieren. Entweder sind die neuen Geräte noch nicht fertig, weil diese auf einen neuen MediaTek Pentonic Chipsatz aufbauen, oder hat sich Sony gar aus strategischen Gründen dagegen entschieden? Vielleicht, weil man der PlayStation VR2-Hardware unter die Arme greifen wollte oder weil sie sich vom Geschäftszweig elektronische Mobilität mehr erhoffen.

Wer sich die PS5 inkl. PS VR2 gönnt, dazu vielleicht noch die Ladeschale für die Controller, zahlt zusammen ca. 1.250 Euro
Wer sich die PS5 inkl. PS VR2 gönnt, dazu vielleicht noch die Ladeschale für die Controller, zahlt zusammen ca. 1.250 Euro

Auf dem Messestand von Sony gab es drei Kabinen, in denen man die neue PlayStation 5 Hardware PS VR2 testen konnte. Ich habe den Stand an drei Tagen besucht und an keinem Tag konnte ich eine Schlange oder Ähnliches beobachten. Die Leute vertrieben sich dann doch eher mit den regulären PS5-Teststationen die Zeit. Also ein Rush auf die Hardware konnten wir im Rahmen der weltweit größten Elektronikmesse nicht beobachten. Leute berichteten auch von Ausfällen der Controller, das lag aber wohl eher daran, dass es in den Messehallen so viele verschiedene WLAN-Punkte und andere Übertragungstechnologien gab. Dazu kommen noch Hunderte von Smartphones, Tablets etc. Also sicherlich nicht die Schuld von Sony (hoffentlich).

Leider war Horzon: Call of the Mountain die einzige Demo für PS VR2
Leider war Horzon: Call of the Mountain die einzige Demo für PS VR2

Wir hatten die Demo von Horizon: Call of the Mountain am Vorschau-Display verfolgt, diese war jetzt aber zu keinem Zeitpunkt bahnbrechend oder besonders spannend. Die Immersion ist sicherlich da, aber man konnte gut erkennen, dass sich der Spieler immer in einem „abgeschlossenen Bereich“ befand, wie in einem Holodeck, welches in seiner Größe eingeschränkt ist. Am Ende bekam man auch nicht die komplette PS VR2-Erfahrung präsentiert, weil man von den Mitarbeitern das teure PULSE 3D-Headset aufgesetzt bekommen hat und nicht die im Lieferumfang enthaltenen In-Ear-Kopfhörer. Aus Sicht der Hygiene verständlich, trotzdem schade, dass es hier keine eingebaute Lösung gibt, die sich erweitern lässt. Es gibt viele Videos von Leuten, die die Hardware selbst getestet haben, vielleicht schaut ihr euch einmal dort ein paar Clips an, damit ihr einen besseren Eindruck von der Hardware bekommt.

Ansonsten gab es leider nicht Interessantes aus dem Bereich Unterhaltungselektronik bei Sony. Sehr schade, denn der Stand war verhältnismäßig groß. Da hätte man schon noch ein paar Geräte ausstellen können.

Panasonic präsentiert OLED-Flaggschiff mit MLA-Display

Der Panasonic MZW2004 mit Master OLED Ultimate Panel
Der Panasonic MZW2004 mit Master OLED Ultimate Panel

Auf der CES 2023 wurde uns mit der mittlerweile dritten OLED-Displaygeneration eigentlich ein großes Highlight präsentiert. Man würde vermuten, dass LG Electronics entsprechend ein Modell auf seinem Stand ausstellt, jedoch ist das High-End-Modell G3 Gallery uns leider nicht präsentiert worden. In Aktion haben wir das neue OLED-Display in einem TV-Gerät erstmals bei Panasonic in Form des neuen MZW2004 in Augenschein nehmen dürfen. Leider war die Präsentation am Panasonic-Stand nicht optimal und wir hatten es zeitlich nicht untergebracht, die externe Venue von Panasonic zu besuchen. Doch das, was wir gesehen haben, hat uns schon einmal sehr gut gefallen.

Unserem Eindruck nach, liefert der Panasonic MZW2004 einen stabilen Blickwinkel, wie gewohnt von OLED
Unserem Eindruck nach, liefert der Panasonic MZW2004 einen stabilen Blickwinkel, wie gewohnt von OLED

Die MLA-OLEDs werden in diesem Jahr wohl nur in den absoluten Spitzenmodellen der Hersteller zum Einsatz kommen und durch die optische Lösung, soll sich die Spitzenhelligkeit auf bis zu 70 Prozent erhöhen (gegenüber regulären OLED-Modellen). Das interessante dabei ist, dass auch die Helligkeit bei vollflächigen, hellen Darstellungen dadurch zunehmen müsste, was doch immer ein Schwachpunkt eines OLED TVs war. Wir können es also gar nicht erwarten, den MZW2004 oder einen seiner MLA-Brüder in unserem Testlabor begrüßen zu dürfen. Der Bildeindruck war gewohnt klar, mit starkem Kontrast und hellen Details. Erste Befürchtungen, nachdem der Blickwinkel des MLA-OLEDs etwas schwächer ausfallen könnte, haben sich im ersten Moment nicht bestätigt.

Der MZW2004 hat mehrere Lautsprecher verbaut, auch auf der Rückseite und soll mit gutem Out-of-the-Box-Sound punkten
Der MZW2004 hat mehrere Lautsprecher verbaut, auch auf der Rückseite und soll mit gutem Out-of-the-Box-Sound punkten

Bleibt abzuwarten, was der MZW2004 uns sonst noch so alles bietet. Gamer werden ja mittlerweile über die HDMI 2.1-Schnittstelle bestmöglich versorgt, selbst wenn noch nicht ganz klar ist, ob wieder nur zwei, oder doch bereits vier HDMI 2.1-Anschlüsse vorhanden sind. Das Gerät wird auch in diesem Jahr sicherlich wieder in den Bestenlisten auftauchen, da sind wir uns sicher. Übrigens war der OLED-Auftakt auch das einzige, was Panasonic im Rahmen der CES 2023 angekündigt hatte.

Die nach vorne gerichteten Lautsprecher des Panasonic MZW2004 4K OLED TV liefern einen schönen Klang
Die nach vorne gerichteten Lautsprecher des Panasonic MZW2004 4K OLED TV liefern einen schönen Klang

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Dominic Jahn
Dominic Jahn
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse

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15 Kommentare
  1. Hab jetzt schon mehrfach gelesen und auch in Videos und Podcasts von Leuten die auf der CES waren gehört dass man sich für die PSVR2 nicht anstellen musste, da es nur begrenzt Ticketvergabe mit festen Uhrzeiten gab – welche an allen Tagen restlos ausgebucht waren. Versteh jetzt nicht ganz was Dominic Jahn mit seinem Kommentar aussagen möchte.
    Vor allem waren bis auf die Tracking Aussetzer alle wirklich begeistert von der Hardware.
    Woran Sony auch noch arbeitet ist ein Occlusion Update – das heißt die Bereiche welche von den Kameras nicht getrackt werden sollen von der Software wie bei Meta oder Pico besser „vorrausgesagt“ werden. Das ist aber keine große Sache und auf der toDo Liste.
    Auf die GT7 Umsetzung hab ich auch richtig bock! 🙂
    Bin auf jeden Fall gespannt was da nächsten Monat bei uns ankommt 🙂

  2. Für alle, die sich an dem Wort „revolutionieren“ in der Überschrift stören und den Beitrag mit 22.000 Zeichen und 28 exklusiven Bildern nicht genießen können: anbei eine alternative Überschrift zum Basteln. Ausdrucken, an der markierten Linie ausschneiden und über die störende Überschrift am Bildschirm kleben. Viel Spaß:

      • Der Beitrag ist super! Es ist ja beinahe schade, dass die großen Revolutionen inzwischen ausbleiben, die Begeisterung ob meines ersten HD-Beamers, Full HD- oder Passiv 3D-Fernsehers wird seltener. Es wird halt nur noch alles… heller. Gefühlt.

  3. Der 8k Laser TV von Hisense ist ein Prototyp und noch gar nicht für den Main Stream vorgesehen.
    Und falls doch soll er um die 15k Euro kosten, so bilanzierte man vor Ort.

    • Hast du da eine Quelle? Also wenn die Infos direkt von einem Hisense-Verantwortlichen stammen, dann glaube ich das natürlich erst einmal. Die Leute, die jedoch auf den Messeständen eingesetzt werden, um die Produkte zu bewerben, die haben leider oft überhaupt keine Ahnung. Die bekommen so ein paar Basic-Infos an die Hand und geben diese 100.000 mal während der CES wieder. Fragen, die fachlich etwas tiefer gehen, die werden oft nur oberflächlich oder gar nicht behandelt. Hab auch mehrere getroffen, die kurzfristig noch den „Gig“ bekommen haben und am Tag vor dem Messestart noch gar nicht wussten, dass sie am Stand von XY stehen werden. Bin da deshalb immer etwas vorsichtig.

      • Fernseher die man wie Tapeten auf die Wand kleistert, sowas wäre für mich noch eine Revolution. Funktionierendes 3D ohne Brille. Oder beides zusammen 🙂

        • Die ganze Technik ist mittlerweile so weit entwickelt, dass man eh nur noch von Evolution ausgehen kann. Revolution war VHS auf DVD und dann Blu Ray auf native 4k Blu Ray…..

          • Flachbild, Full HD, 4K und 3D waren die Revolutionen auf Fernseherseite. Zumindest in der Darstellung sehe ich nur noch Evolution, mehr als 4K ist anscheinend kaum gewünscht und bei Farbdarstellung und Bildwiederholrate bewegen wir uns bereits auf dem technisch maximal Sinnvollen, bei der Helligkeit sind wir kurz davor.

            Ansonsten könnten MicroLEDs revolutionär sein, wenn es wirklich die Möglichkeit gäbe, beliebig viele kleine Module zu einem Fernseher der eigenen Wunschgröße zusammenzustecken.

            Rollbare und voll transparente Displays sind auch noch nicht in den Wohnzimmern angekommen und könnten dafür sorgen, dass der schwarze Monolith Fernseher optisch so viel Raum einnimmt.

            Und wer weiß, vielleicht können wir eines Tages doch einfach so in die Luft projizieren.

        • Hab schon wieder zwei brillenlose 3D-Displays auf der CES gesehen. Das klappt einfach nicht und sieht leider bescheiden aus =D Eine ausgereifte, Brillenlose 3D-Technik gibt es leider einfach noch nicht. Und so dünn wie viele TV-Geräte mittlerweile sind, wieso dann noch sich die Mühe mit Tapezieren machen 😉

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