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Samsungs feiert Verkaufsstart der OLED-Fernseher 2024 – Vergleich der OLED-Modelle

Samsung feiert den Verkaufsstart seiner OLED-Fernseher 2024. Die Serien S85D, S90D und S95D sind bereits in verschiedenen Größen bei namhaften Online-Shops gelistet. Doch worin unterscheiden sich die Modelle?

Endlich ist es so weit. Die Samsung OLED Fernseher 2024 gehen in den Verkauf. Die genauen Verfügbarkeiten unterhalb der Serien und Displaygrößen unterscheiden sich derzeit noch. Bedeutet, einige Geräte können bereits direkt geordert werden, während andere noch ein paar Wochen auf sich warten lassen. Wer sich für Samsungs 4K OLED Fernseher des Modelljahres 2024 interessiert, darf sich aber jetzt gerne mit unserem Preisvergleich auseinandersetzen. Wir geben euch auch eine kurze Übersicht, was die jeweiligen TV-Serien ausmacht und wie sich diese von den anderen Modellen innerhalb des Samsung OLED Line-Up unterscheidet:

Samsung S85D 4K (W)OLED TV mit 120Hz

Die S85D TV-Serie eröffnet das 2024OLED-Line-up von Samsung
Die S85D TV-Serie eröffnet das 2024OLED-Line-up von Samsung

Die S85D-Serie wurde von Samsung erst in diesem Jahr eingeführt. Dieses Modell nutzt ein WOLED Display (WRGB OLED) von LG Display, was definitiv keine schlechte Basis für eine gute Bilddarstellung ist. Man muss im Vergleich zu den nachfolgenden Modellreihen jedoch ein paar kleine Abzüge bei der Bildqualität und Feature-Umfang in Kauf nehmen. Es ist auch logisch, dass man beim Einsteiger-Modell nicht 110% erwarten kann. Der S85D OLED TV von Samsung ist in 55, 65 und 77 Zoll erhältlich und ist mit rund 1.000 nits Maximalhelligkeit etwas dunkler als der S90D oder S95D. Zudem ist es so, dass die Farbbrillanz in den hohen Farbluminanzen auch hinter den höher angesiedelten Modellreihen liegt. Zudem wird das Display sicherlich mehr spiegeln, als bei den anderen OLED-TVs von Samsung.

Die maximale Bildwiederholungsrate mit 120Hz inkl. VRR (HDMI VRR und AMD FreeSync Premium Pro) dürfte Gamer definitiv zufrieden stimmen. Ebenso ist das Modell mit vier vollwertigen HDMI 2.1-Anschlüssen ausgestattet. 4K-Videosignale können mit HLG, HDR10 und HDR10+ verarbeitet werden. Für einen ansprechenden Sound sorgt die Unterstützung für Dolby Atmos 3D-Sound. Das Tizen OS Betriebssystem reagiert schnell und bietet viele Features wie z.B. den Gaming-Hub, den SmartThings Hub sowie Sicherheit für eure Daten dank Samsung Knox Security.

Samsung S85D - 55 Zoll65 Zoll77 Zoll
Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2026 um 04:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 24. Juli 2026 um 03:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 29. Juli 2026 um 09:25 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

S90D 4K OLED TV mit 144Hz in 48 bis 83 Zoll

Beim Samsung S90D TV ändert sich die OLED-Technologie je nach Displaygröße
Beim Samsung S90D TV ändert sich die OLED-Technologie je nach Displaygröße

Das Step-Up-Modell hört auf die Bezeichnung S90D und ist in 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll erhältlich. Bei dieser Serie ist zu beachten, dass lediglich die Modelle in 55, 65 und 77 Zoll Samsungs QD-OLED-Displaytechnologie mit reiner RGB-Matrix nutzen. Das kleine Modell mit 48 Zoll sowie der 84 Zoll XXL-OLED nutzen wieder ein WOLED-Display. Die QD-OLEDs sind in unseren Augen am besten mit den Vorjahresmodellen der S95C-Serie vergleichbar. Diese bieten dank ihrer großartigen Anti-Reflexionsbeschichtung und unverfälschten Farbwiedergabe über alle Luminanzen hinweg, ein wirklich großartiges Bild. Die Bildwiederholungsrate steigt auf bis zu 144Hz und AMD FreeSync Premium Pro ist ebenfalls mit an Bord. Die maximale Helligkeit des QD-OLED-Displays dürfte wieder bei um die 1.300 Nits liegen.

Die Geräte mit 48 und 83 Zoll werden wie auch die S85D-Geräte deutlich mehr spiegeln und sind ggf. auch etwas schwächer, was die Helligkeit anbelangt. Und auch für diese Modelle gilt die etwas blassere Darstellung bei den hellen Farben. Wer sich für eine dieser beiden Displaygrößen entscheidet, der bekommt im Großen und Ganzen ein etwas ansprechenderes Design des OLED-Fernsehers mit einem mittigen Standfuß spendiert, sowie 144Hz-Support. Ansonsten unterscheiden sich die S90D-Geräte mit 48 und 83 Zoll nur geringfügig von den S85D-Serien.

Samsung S90D - 48 Zoll55 Zoll65 Zoll77 Zoll83 Zoll
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 06:25 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preis: € 965,00 Bester Preis
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S95D 4K QD-OLED TV mit neuem Glare-Free -Display

Spiegelungen Ade: Das Glare-Free-Display des S95D QD-OLED-TV verschluckt jeglichen Lichteinfall, für ein Bild ohne Spiegelungen
Spiegelungen Ade: Das Glare-Free-Display des S95D QD-OLED-TV verschluckt jeglichen Lichteinfall, für ein Bild ohne Spiegelungen

Kommen wir zur Creme de la Creme in Samsung OLED-Line-up. Der S95D wird auch von Samsung als absoluter Premium-TV angesehen, was man unter anderem daran ausmachen kann, dass das Modell eine externe One Connect Box mit allen wichtigen Anschlüssen besitzt. Diese kann etwas abseits vom S95D aufgestellt werden, was z.B. sehr hilfreich sein kann, wenn man den TV an die Wand montiert. Erhältlich ist der S95D übrigens in 55, 65 und 77 Zoll. Neu ist bei diesem Modell, dass die Maximalhelligkeit nochmal um ein paar Nits gesteigert werden konnte. Ggf. erreicht diese an die 1.500 nits. Das Display wurde auch mit einer neuen, matten Glare-Free-Schicht überzogen, was einige vielleicht schon von den „The Frame“ Lifestyle-TVs her kennen. Dieser mutige Schritt fußt darin, dass Reflexionen und störende Lichteinfälle eigentlich keine Chancen mehr haben. Das Bild bleibt, selbst in hellen Umgebungen, farbenfroh und kontrastreich. Ein Vorteil, den Samsung zum großen Teil auch seiner QD-OLED-Displaytechnologie zu verdanken hat. Also, wer sich für einen OLED entscheidet und diesen z.B. sehr regelmäßig auch unter Tags einsetzen möchte, für den ist der S95D ideal!

Samsung S95D - 55 Zoll65 Zoll77 Zoll
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Versand: € 39,90 Verfügbarkeit: Lieferung in 3 - 6 Werktagen
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Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 06:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Kostenlose Garantieverlängerung und Cashback

Wer seinen neuen Samsung OLED TV bis zum 15. Mai 2024 bestellt, der kann gleich von zwei Vorteilen profitieren. Zum einen gibt es eine kostenlose Garantieverlängerung von 2 auf 5 Jahre, wenn ihr den Fernseher z.B. direkt über den Shop von Samsung bestellt. Parallel gibt es noch ein Cashback auf die Geräte in Höhe von bis zu 800 Euro, z.B. bei mediamarkt.de:

Komplette TV- & Soundbar-Auswahl auf mediamarkt.de OLED-Auswahl im Online-Shop von Samsung (Garantieverlängerung+Cashback)

Samsung 2024 OLED-Neuheiten im Video:

VESA DisplayHDR 1.2 ist da: Neuer Standard mit strengeren Vorgaben und neuen Tests

Die VESA hat DisplayHDR 1.2 vorgestellt. Der neue Standard für Monitore und Notebook-Displays führe neue Tests und strengere Vorgaben ein.

Parallel weist die VESA darauf hin, dass mittlerweile über 3.000 Bildschirme für DisplayHDR zertifiziert worden sein. Als kleine Erinnerung: Im Gegensatz zu HDR10 oder Dolby Vision ist DisplayHDR kein eigener HDR-Standard. Vielmehr steht der Standard für ein Zertifizierungsverfahren. Bildschirme, die von der VESA festgelegte Kriterien erfüllen, dürfen sich am Ende mit dem Label DisplayHDR schmücken.

In erster Linie soll dies dem Marketing dienen bzw. bei Kunden für mehr Transparenz sorgen. Die können dann auf einen Blick zumindest grob einschätzen, welche HDR-Qualität sie von einem Monitor oder auch Notebook-Display erwarten können, ohne im Datenblatt wühlen zu müssen. DisplayHDR 1.2 berücksichtigt nun die letzten Fortschritte im Bereich der Bildschirmtechnik. Daher setzt man auf striktere Vorgaben und auch auf neue Tests.

Die neuen LG OLED-Gaming-Monitore pushen die Framerate auf bis zu 480Hz
Kommende LG UltraGear werden für DisplayHDR 1.2 zertifiziert.

Etwa gibt es strengere Kriterien in den Bereichen Luminanz, Farbgenauigkeit oder auch statischer Kontrast, die zu erfüllen sind. Dazu gesellen sich neue Tests, die für LCD-Monitore stärker die Qualität des Local Dimmings berücksichtigen. Etwa testet man, wie auf dunklen Hintergründen Untertitel dargestellt werden bzw. ob es dabei zu einem Flackern der Hintergrundbeleuchtung kommt.

DisplayHDR 1.2: Zertifizierung ist ab sofort möglich

Interessierte Unternehmen könnten ihre Bildschirme schon ab heute für DisplayHDR 1.2 zertifizieren lassen. Es gibt aber eine recht lange Übergangsfrist. Optional können Hersteller ihre Monitore auf Wunsch noch bis Mai 2025 nach dem alten Standard DisplayHDR 1.1 testen lassen. Im Falle von Notebook-Displays ist dies sogar noch bis Mai 2026 möglich.

Das Dickicht der neuen Tests und Vorgaben für DisplayHDR 1.2.
Das Dickicht der neuen Tests und Vorgaben für DisplayHDR 1.2.

Sowohl Asus als auch LG haben bereits angekündigt, kommende Monitore nach DisplayHDR 1.2 einstufen zu lassen. LG wirbt gar bereits damit, dass der kommende OLED-Gaming-Monitor LG UltraGear 45GS95QE das weltweit erste Modell mit Zertifizierung nach DisplayHDR 1.2 sein werde.

Hisense U6NQ: Der günstige Einstieg ins 4K-Mini-LED-TV-Segment 2024

Hisense bringt in Deutschland seinen neuen LCD-TV U6NQ auf den Markt. Zu einem attraktiven Preis soll dieses Modell mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung punkten.

So könnt ihr in diese Reihe bereits ab 699 Euro (UVP) einsteigen. So viel kostet nämlich der Hisense 50U6NQ mit 50 Zoll Diagonale. Zudem wird der U6NQ in 55, 65 und 75 Zoll angeboten. Allerdings müsst ihr an einigen Punkten technische Kompromisse eingehen. Beispielsweise kommen keine echten 10-bit-Panels zum Einsatz, sondern nur 8-bit + FRC. Das könnte sich negativ auf die Farbdarstellung auswirken. Wir vermuten jedoch, dass man subjektiv keine großen Unterschiede zu einem nativen 10-bit-Panel in dieser Ausstattungsklasse wahrnehmen dürfte. Immerhin verwenden die TVs Quantum Dots, dürfen also als QLED beworben werden.

Hisense U6NQ: 4K Mini-LED-TV mit 60Hz

Die Spitzenhelligkeit bewegt sich mit 600 Nits im Mittelfeld und ist für einen 4K LCD-TV im günstigen Preissegment absolut in Ordnung. Gamer sollten sich bei diesem Fernseher im Klaren sein, dass diese nur mit einer maximalen Bildwiederholungsfrequenz von 60Hz arbeiten. Erfreulicherweise unterstützt der Hisense U6NQ VRR (HDMI-VRR) bei 60Hz. Interessant ist auch, dass sie neben HDR10 auch HDR10+ und Dolby Vision unterstützen. Auch den effizienten Videocodec AV1 können die Hisense U6NQ verarbeiten. Wie bei allen Modellen der 2024 ULED-Serien, kommt auch beim U6NQ der neue AI-Bildprozessor mit Hi-View Engine zum Einsatz. Als SoC dient im Übrigen der MediaTek MT9603.

Einige Features des Hisense U6NQ.
Einige Features des Hisense U6NQ.

Ebenfalls bringen die Hisense U6NQ Support für Dolby Atmos und DTS Virtual:X mit und unterstützen den Filmmaker Mode für ein möglichst originalgetreues Bild. Die integrierten Lautsprecher kommen auf 20 Watt, eine Soundbar oder ein AVR-System ist also dennoch zu empfehlen. Als Betriebssystem dient Hisense eigenes VIDAA U7.6. Das schränkt natürlich die App-Auswahl etwas ein. Aber keine Sorge, die wichtigsten Streaming Apps wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney Plus, Apple TV+, DAZN oder Paramount+ stehen zur Verfügung. Auch lokalisierte Apps wie Joyn, RTL+, WOW usw. sind mit an Bord. Gesteuert wird mit der schicken Sprachfernbedienung.

Hisense U6NQ – mit „HDMI 2.1“

Hisense bewirbt die U6NQ mit Mini LED auch mit HDMI 2.1 bzw. ALLM und VRR – allerdings bleiben es eben 60-Hz-Geräte. Auch eARC findet Unterstützung. Zu den weiteren Schnittstellen zählen noch zweimal USB 2.0, ein optischer Audio-Ausgang, LAN/Ethernet, Wi-Fi 5, Bluetooth, Composite, CI+ und ein Kopfhörerausgang. Ein Tuner für DVB-T2/T/C/S2/S ist ebenfalls an Bord.

Preise und Verfügbarkeit

Alle Modelle sind mittlerweile verfügbar und werden von namhaften Online-Shops auch bereits gelistet. Seitens Hisense läuft zudem aktuell eine Cashback-Aktion, sodass ihr beim Kauf eines Modells bis zu 100 Euro nachträglichen Rabatt erhalten könnt. Ihr findet die Aktion im Web direkt hier. Für die bessere Übersicht:

Hisense U6NQ 50 Zoll55 Zoll65 Zoll75 Zoll
Zuletzt aktualisiert am 3. August 2026 um 15:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 6. August 2026 um 20:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 6. August 2026 um 20:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: 1
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 06:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
  • Hisense 50U6NQ – 699 Euro (UVP) – 50 Euro Cashback
  • Hisense 55U6NQ – 949 Euro (UVP) – 50 Euro Cashback
  • Hisense 65U6NQ – 1.249 Euro (UVP) – 70 Euro Cashback
  • Hisense 75U6NQ – 1.499 Euro (UVP) – 100 Euro Cashback

Wer etwas mehr möchte, der sollte sich die Mini-LED-TV-Serien U7NQ und U8NQ einmal genauer ansehen. Bei diesen Modellen steigert sich nicht nur die Bildwiederholungsrate auf bis zu 144Hz, sondern auch die maximale Helligkeit und Anzahl der Dimming-Zonen.

Prime Video: Große Werbeoffensive mit interaktiven Pausen-Ads und mehr geplant

Amazon plant für Prime Video gleich drei neue Werbeformate. Zuschauer dürften den Anzeigen bald kaum mehr entrinnen können.

Als Erinnerung: Amazon hat Anfang Februar 2024 Werbung beim Streaming-Angebot Prime Video zum Standard erhoben. Entkommen könnt ihr der Werbung nur, wenn ihr einen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat stemmt. Hinter die Paywall sind im Übrigen auch Dolby Atmos und Dolby Vision gewandert. Jetzt hat Amazon obendrein drei neue, interaktive Werbeformate vorgestellt, die man für Prime Video einführen will.

Prime Video testet Werbung bei pausierten Inhalten

Ziel ist es, damit höhere „Conversion Rates“ zu erzielen. Das meint, dass Menschen, welche sich die Werbung ansehen, auch direkt Produkte erwerben sollen – zumindest, wenn es nach den Wünschen der Werbetreibenden geht. Bislang ist es da nur möglich, QR-Codes einzublenden, welche Zuschauer dann aber erst am Smartphone scannen müssen, um ein Produkt aus der Werbung zu erwerben. Ihr ahnt es: Das funktioniert mehr schlecht als recht und ist den meisten Menschen zu umständlich.

Stattdessen sollen die drei neuen Werbeformate von Prime Video den direkten Einkauf aus dem Werbespot heraus bei Amazon erlauben. Das ist freilich der feuchte Traum der Werbeindustrie, für viele Zuschauer aber wohl eher ein weiteres Ärgernis. So soll das erste der neuen Formate euch in Werbeunterbrechungen interaktive Diashows zeigen, die mehrere Produkte feilbieten. Diese könnt ihr dann auf Wunsch direkt in euren Amazon-Einkaufswagen bugsieren – mit einem Klick der Fernbedienung.

Prime Video: Interaktive Werbung ist Trumpf

Pausiert ihr selbst bei Prime Video die Werbung, soll nicht etwa Ruhe herrschen, sondern Banner sollen aufploppen, die euch ebenfalls Produkte anpreisen, die ihr in den Warenkorb legen könnt. Erinnert an YouTubes neues Spiel mit der Werbung. Die dritte und neue Werbeform sind sogenannte „Interactive Brand Trivia Ads“. Diese sollen euch Informationen über eine Marke oder ein Produkt offerieren und ebenfalls zu Käufen animieren.

Im ersten Schritt wird Amazon die neuen Werbeformate in den Vereinigten Staaten einführen. Ob und wann sie in Europa starten, ist noch offen. Zumindest in der EU könnte etwas schwerer werden, die interaktive Werbung umzusetzen, da die Daten- und Verbraucherschutzgesetze bei uns etwas strenger sind.

PlayStation 5 Pro: Angeblich noch höherer GPU-Takt als erwartet

Die Sony PlayStation 5 Pro soll Ende 2024 auf den Markt kommen. Jetzt gibt es wieder neue Informationsschnipsel zur GPU.

Demnach soll die GPU der PlayStation 5 Pro noch höher takten als zuvor erwartet – mit 2,35 GHz statt der zuvor in Aussicht gestellten 2,18 GHz. Zu beachten ist, dass der Leistungssprung sich aber vor allem aus einem Wechsel der zugrunde liegenden Architektur ergeben soll. Denn es heißt, die integrierte Grafiklösung der PS5 Pro basiere auf der neuen Architektur AMD RDNA 4.

Zum Vergleich: Die GPU der PlayStation 5 basiert noch auf dem Vor-Vorgänger AMD RDNA 2. Vor allem die Ray-Tracing-Leistung soll sich dadurch erheblich erhöhen. Ausgewiesen werden für die GPU des Pro-Modells auch erhöhter Cache und der Sprung von 18 zu 30 WGPs (Work Group Processors.

Die GPU der PlayStation 5 Pro soll einige Mehrleistung mitbringen.
Die GPU der PlayStation 5 Pro soll einige Mehrleistung mitbringen.

Die PlayStation 5 Pro wird wiederum im Bereich der CPU-Leistung wohl nur einen marginalen Sprung darstellen. Auch heißt es bislang, dass Sony bedauerlicherweise den RAM nicht erhöht habe und für das Gesamtsystem bei 16 GByte verbleibe. Wie es wiederum um den Speicherplatz der Konsole bestellt ist, ist aktuell noch offen.

PlayStation 5 Pro: Keine Angaben zum Preis

Der Knackpunkt wird sicherlich der Verkaufspreis sein. Denn mit der PlayStation 5 Pro wendet sich Sony an die Nische von Spielern, die mehr Leistung erwartet als bei der regulären PS5, aber wiederum kein Interesse daran hat, sich einen Gaming-PC zu kaufen. Man wird hier also die Balance dazwischen finden müssen. Wir nehmen an, dass die PS5 Pro wohl 699 Euro, wenn nicht sogar 799 Euro kosten könnte.

Denn bislang ist auch der Verkaufspreis der 2020 veröffentlichten PlayStation 5 Pro abseits zeitlich beschränkter Aktionen nicht gesunken. Im Gegenteil, zwischenzeitlich erhöhten die Japaner die offizielle Preisempfehlung um 50 Euro. Obendrein setzte man mit der Veröffentlichung der PS5 Slim eine indirekte Preiserhöhung um, indem man den Ständer zur vertikalen Aufstellung aus dem Lieferumfang gestrichen hat.

Übernahmeangebot an Paramount: Sony bietet angeblich 26 Milliarden US-Dollar

Sony ist angeblich an einer Übernahme von Paramount interessiert. Das Unternehmen hat laut Quellen ein Übernahmeangebot über 26 Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt. Es gibt aber noch andere Mitbewerber, die Interesse an Paramount Global bekunden.

Paramount ist den meisten sicherlich durch hochwertige Kinoproduktionen wie Top Gun, Transformers oder Star Trek bekannt. Ebenso das gesammelte Medienangebot, dass über den gleichnamigen Streamingdienst Paramount+ präsentiert wird. In den vergangenen Wochen wurden Gerüchte lauter, nachdem das Medienunternehmen verkauft werden soll. Als einer der heißesten Anwärter zählt Elektronikgigant Sony, die jetzt angeblich mit der Private Equity Gesellschaft Apollo zusammen ein Übernahmeangebot über 26 Milliarden US-Dollar vorgelegt haben.

Auch Skydance ist an Paramount interessiert

Paramount+ streicht viele dt. Eigenproduktionen.
Mit einer etwaigen Übernahme würde auch der Streamingdienst Paramount+ fortan zu Sony gehören.

Übernahmepoker spitzt sich derzeit immer weiter zu, nachdem unter anderem die Fondsgesellschaft Berkshire Hathaway von Warren Buffet, ihre Beteiligungen an Paramount Global abgestoßen haben, was eine Übernahme einfacher gestalten dürfte. Doch nicht nur Sony + Apollo haben Interesse am Medienunternehmen bekundet, angeblich wird derzeit noch über ein Angebot von Skydance verhandelt, denen wohl ein exklusiver Verhandlungszeitraum eingeräumt wurde. Skydance verhandelt aber bereits seit Monaten mit Paramount, was vielleicht ein Indikator dafür sein könnte, dass man sich am Ende doch nicht einigt.

Hohes Symbiosen-Potenzial zwischen Sony und Paramount

Paramount würde natürlich perfekt zur bestehenden Medienlandschaft von Sony passen. Man könnte damit beliebte Marken wie Star Trek, South Park, Halo (Serie), Top Gun, Transformers und Co. sichern. Auch Filme, Serien und Animationsfilme aus dem Portfolio von Showtime, Comedy Central oder Nickelodeon wären ein deutlicher Zugewinn. Das Kinogeschäft, die Streamingplattform Paramount+ sowie der exklusive Streamingdienst für Sony Smart TVs – Sony Pictures Core – könnten durch die Symbiosen der beiden Produktpools florieren. Auch die Umsetzung bekannter Marken als Spiele auf der PlayStation-Plattform wären ein nicht zu vernachlässigender Vorteil. Wie bei allen großen Übernahmen gibt es aber auch Stimmen, die davor warnen, dass sich das Unternehmen übernehmen könnte.

Was denkt ihr, wäre die Übernahme von Paramount durch Sony + Apollo ein Zugewinn für die Unternehmen oder sollte Sony lieber die Finger von Paramount lassen?

Fernseher für die Ewigkeit: Bis zu 10 Jahre Recht auf Reparatur in der EU

In der EU ist mittlerweile das sogenannte „Recht auf Reparatur“ beschlossen worden. Dies greift auch für Fernseher und soll die potenzielle Langlebigkeit erhöhen.

Im Ergebnis sollen eure Fernsehgeräte auch nach Verstreichen der Gewährleistung, die künftig drei Jahre betragen soll, noch sicher repariert werden können. Denn die Europäische Union verpflichtet Hersteller künftig, für ihre Fernsehgeräte bis zu 10 Jahre Ersatzteile bereitzuhalten. Ob das für euch ein echter Vorteil ist, steht aber auf einem anderen Blatt: Es ist davon auszugehen, dass die Hersteller ihre erhöhten Kosten in Form höherer Verkaufspreise nämlich direkt an euch weitergeben.

Reparaturrecht auf Fernseher soll auch für Importe gelten

Selbst für Importe sollen die Vorgaben gelten. Denn am Ende wird dann z. B. bei US-Herstellern, die ihre Produkte hier nicht offiziell anbieten, deren Geräte aber als Importe angeboten werden, der Importeur oder auch der verkaufende Händler in die Pflicht genommen. Das kann also für Anbieter im Falle des Falles heikel werden. Für Kunden wird so aber abgesichert, dass sie möglichst nicht auf defekten Geräten sitzen bleiben.

Namhafte Hersteller wie z.B. TCL werden für mehrere Jahre Ersatzteile für ihre TV-Geräte vorhalten müssen
Namhafte Hersteller wie z.B. TCL werden für mehrere Jahre Ersatzteile für ihre TV-Geräte vorhalten müssen

In solchen Fällen überträgt die EU die Verantwortung des eigentlichen Herstellers also auf den Importeur bzw. Händler. Das könnte dazu führen, dass einige Anbieter es sich genauer überlegen, welche Produkte sie in der EU anbieten. Zu beachten ist aber: Die Hersteller bzw. Importeure oder Händler müssen zwar Ersatzteile vorhalten und per se Reparaturen anbieten können, das aber natürlich nicht kostenlos.

Reparaturen lohnen sich wirtschaftlich äußert selten für den Kunden

So rechnen wir damit, dass das aktuelle Verhältnis immer noch identisch bleiben wird: Für Kunden lohnen sich die Reparaturen von Altgeräten nur in absoluten Ausnahmefällen. Oft ist Reparatur eines älteren Smart-TVs teurer als die Anschaffung eines technisch hochwertigeren Neugeräts oder steht zumindest in keinem Verhältnis zum Restwert des Produkts.

Das neue „Recht auf Reparatur“ ist zwar bereits am 23. April 2024 in Form der Richtlinie R2RDD offiziell in Kraft getreten, die nationale Umsetzung muss aber erst innerhalb einer Frist von 24 Monaten erfolgen – also bis 23. April 2026. Dies ist zwar nur eine Formalie, bis man aber sicher Anbieter zu Reparaturen verpflichten kann, wird es also noch rund zwei Jahre dauern. Die Pflicht gilt dann auch nur für ab jenem Datum verkaufte Neuwaren – also nicht rückwirkend für eure bereits erworbenen Smart-TVs.

Projektoren und Heimkino-Beamer wie dieser 8K-Prototyp von Samsung werden beim "Recht auf Reparatur" noch nicht berücksichtigt
Projektoren und Heimkino-Beamer wie dieser 8K-Prototyp von Samsung werden beim „Recht auf Reparatur“ noch nicht berücksichtigt

Spannend ist, dass die Pflicht Ersatzteile vorzuhalten und im Falle des Falles zu liefern, für die Hersteller nicht ab der Markteinführung beginnt, sondern ab Ende der Produktion. Das führt also zu nochmals längeren, potenziellen Lebenszyklen. Wie schon angedeutet, wird auch die Gewährleistung innerhalb der EU von bislang 2 auf 3 Jahre verlängert. Das kann für euch zu echten Vorteilen führen.

Projektoren profitieren bislang nicht vom „Recht auf Reparatur“

Aber Vorsicht: Smart-TVs sind zwar vom Recht auf Reparatur abgedeckt, Beamer aber nach aktuellem Stand bisher nicht. Wie schon erwähnt: Es gibt jedoch für Hersteller die Möglichkeit, die Mehrkosten auf die Kunden umzulegen. Das werden die Anbieter sicherlich in Anspruch nehmen und direkt in die Verkaufspreise einberechnen. Dass Reparaturen deutlich günstiger werden, ist ebenfalls unwahrscheinlich. So muss sich zeigen, ob sich in der Praxis wirklich Vorteile für euch ergeben.

Leonine kündigt 4K UHD Blu-ray zum Filmklassiker „Winnetou II“ an

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„Winnetou II“ erscheint als restaurierte Fassung im 4K UHD Blu-ray Mediabook. Die Fortsetzung zu „Winnetou I“ erreicht Vorbesteller am 23. August 2024.

Nach dem doch sehr erfolgreichen Auftakt von „Winnetou I“ als restaurierte 4K UHD Blu-ray, legt Leonine noch einmal nach. Die Restaurierung des Nachfolgers „Winnetou II“ scheint abgeschlossen und so geht der Filmklassiker endlich in den Vorverkauf. Nach dem damaligen Erfolg von „Winnetou I“ war es für die Filmemacher ein Leichtes, einen erweiterten Cast mit hochwertiger Besetzung für die Fortsetzung zu präsentieren. Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou bleiben uns natürlich erhalten. Erweitert wird die Schauspieler-Riege um Klaus Kinski, Karin Dor oder Renato Baldini. Ein noch unbekannter Mario Girotti, alias Terrence Hill, ist ebenfalls im zweiten Teil zu sehen:

Winnetou II 4K UHD Blu-ray (Mediabook) auf jpc.de Winnetou I 4K UHD Blu-ray (Mediabook) auf amazon.de Winnetou I 4K UHD Blu-ray (Mediabook) auf jpc.de

Die Spezifikationen zum 4K UHD Blu-ray Mediabook von „Winnetou 2“ sind noch nicht kommuniziert, es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass sich diese mit der Ausstattung des ersten Teils decken. Freut euch somit auf eine hochwertige 4K Restaurierung mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10), erweitertem Farbraum (BT.2020) im 2.35 Breitbild-Format. Für die deutsche Tonspur spekulieren wir auf DTS-HD Master Audio 5.1 bzw. DTS-HD Master Audio 2.0 für die englische Synchronistation.

Kurzbeschreibung Winnetou 2:

„Winnetou 2“, auch bekannt als „Winnetou 2. Teil“, ist ein deutscher Westernfilm aus dem Jahr 1964, der auf den Romanen von Karl May basiert. Der Film ist die Fortsetzung des ersten Winnetou-Films und Teil einer beliebten Filmreihe über die Abenteuer des Apache-Häuptlings Winnetou und seines Blutsbruders, des deutschen Auswanderers Old Shatterhand. In diesem Teil setzt sich das dynamische Duo erneut für Gerechtigkeit und Frieden zwischen den amerikanischen Ureinwohnern und den weißen Siedlern ein. Sie konfrontieren skrupellose Ölmagnaten und andere gierige Antagonisten, die den Frieden bedrohen. Die Landschaften, die dramatische Handlung und die dynamischen Charakterbeziehungen tragen dazu bei, die fesselnde Welt des Wilden Westens lebendig zu machen.

Mehr Beiträge zum Thema „4K Blu-ray“:

Sky verwarnt Nutzer wegen mutmaßlicher „Multiview-Verstöße“

Sky benachrichtigt aktuell viele Kunden wegen vermeintlicher AGB-Verstöße bzw. dem Missbrauch der Multiview-Funktion. Allerdings ist die Vorgehensweise eher kontrovers und wohl nicht immer gerechtfertigt.

So weist Sky Deutschland die Kunden darauf hin, dass sie gegen die AGB von Sky verstoßen würden. Unterstellt wird hier die Nutzung eines zweiten Geräts bzw. die Nutzung der Sky-Q-App außerhalb des eigenen Haushalts. Denn außerhalb des eigenen Heims soll laut den Nutzungsbedingungen des Pay-TV-Anbieters nur Sky Go oder WOW zum Einsatz kommen.

Daraus ergibt sich, dass ihr im Klartext die Multiscreen-Funktionalität von Sky bzw. Sky Q nur im eigenen Haushalt nutzen sollt. Auch Zweitgeräte wie der Sky Receiver oder Sky Q Mini oder weitere Geräte mit installierter Sky Q App dürfen nur innerhalb der eigenen vier Wände zum Einsatz kommen. Beispielsweise können letztere Smart-TVs oder Spielekonsolen mit Sky Q sein.

Problem: Sky hat wohl auch Kunden ermahnt, die nach eigenen Angaben nur nach den AGB gehandelt haben und trotzdem verwarnt worden sind. Teilweise reden sich die Mitarbeiter des Unternehmens wohl um Kopf und Kragen und verwiesen etwa auf möglicherweise abweichend IP-Adressen durch Repeater, was dann ebenfalls AGB-Verstöße darstellen soll und recht abenteuerlich wirkt.

Sky legt 15 Euro monatliche Zusatzkosten für die Multiview-Funktion nahe

Sky erklärt Betroffenen, dass man sich vorbehalte, 15 Euro zusätzlich im Monat für die Multiview-Funktion abzurechnen. Zu beachten: Multiview ist bei Sky etwas anderes als Multiscreen. Multiscreen erlaubt es eben nur, wie oben erwähnt, in einem Haushalt und auch eben nur dort vor Ort auf mehreren Geräten auf das Pay-TV-Angebot zuzugreifen.

Viele Sky-Kunden fühlen sich nun zu Unrecht angeprangert, andere stören sich an der Kommunikation seitens des Pay-TV-Anbieters, welche sie als intransparent empfinden. Wirklich klare Lösungen haben sich aber noch nicht ergeben. So scheitert auch der Kundendienst an sinnvollen Aussagen. Beispielsweise wurde auch schon empfohlen, statt dynamischer nur statische IP-Adressen zu verwenden, wenn dies beim jeweiligen Internetanbieter möglich sei, was schon sehr abdriftet.

JVC: Neue 8K-Laser-Heimkino-Projektoren DLA-NZ800 & DLA-NZ900

JVC stellt mit dem DLA-NZ800 und DLA-NZ900 zwei neue Heimkino-Projektoren mit 8K Auflösung und Laser-Lichtquelle vor. Diese lösen die bisherigen Top-Modelle im Line-up ab und bieten Kunden mehrere Verbesserungen!

JVC bricht mit seiner bisherigen Release-Strategie und wartet nicht bis zur IFA in Berlin (Anfang September 2024), um seine neuen Produkte vorzustellen. Womöglich um die neuen Geräte bereits zur EM 2024 in den Handel bringen zu können. Der DLA-NZ800 und DLA-NZ900 beerben die beliebten Heimkino-Projektoren DLA-NZ8 und DLA-NZ9 und werden erstmals zur High End in München, die vom 09. bis 12. Mai 2024 stattfindet, einem breiten Publikum präsentiert. Welche Verbesserungen die neuen 8K-Laser-Projektoren mit sich bringen, wann diese erscheinen und was dieser Spaß kostet, lest ihr in den nachfolgenden Zeilen. Übrigens, wer einen sehr kompakten Überblick über die Verbesserungen gegenüber den Vorgängern bevorzugt, sollte zu DIESEN Absatz springen:

Kontrastverhältnis von bis zu 150.000:1

Frontabbildung des DLA-NZ900 8K-Laser-Projektors
Frontabbildung des DLA-NZ900 8K-Laser-Projektors

Als Basis dient auch weiterhin drei D-ILA-Chipsätze (0.69 Zoll) mit Cinema 4K-Auflösung (4.096 x 2.160 Pixel), die mit der weiterentwickelten Blu-Escent Laser-Lichtquelle ein helles, kontrastreiches und farbenfrohes Bild an die Heimkino-Leinwand projizieren sollen. In den vergangenen Monaten wurde das Zusammenspiel sowie die Anordnung der beiden Hauptkomponenten weiter optimiert, was dem DLA-NZ800 und DLA-NZ900 auch einen visuellen Vorteil ihren Vorgängern gegenüber liefern soll. Der Kontrast soll sich um den Faktor 1.5 verbessert haben, was 150.000:1 beim DLA-NZ900 bzw. 100:000:1 beim DLA-NZ800 entspricht. Erreicht wurde diese Optimierung übrigens durch eine verbesserte Ansteuerung und Ausrichtung der Flüssigkristalle und „ebenere Darstellung der Bildpixel“. Die Steuerung der Lichtquelle wird übrigens fast in Echtzeit erreicht und bei Szenen in absoluter Dunkelheit, kann diese auch komplett ausgeschaltet werden (z.B. Szenenwechsel).

DLA-NZ900 & DLA-NZ800 mit 10% mehr Lichtleistung

Parallel dazu konnte die Lichtausbeute der Blu-Escent Laserdioden weiter verbessert werden. Der DLA-NZ900 liefert ab sofort 3.300 Lumen (3.000 Lumen Vorgänger NZ9), während der DLA-NZ800 die Helligkeit auf 2.700 Lumen (2.500 Lumen Vorgänger NZ8) steigern konnte. Das mag marginal wirken, sollte jedoch im direkten Vergleich mit den Vorgängermodellen einen wahrnehmbaren, visuellen Vorteil bieten. Die Lebensdauer der Laser-Lichtquelle liegt bei mindestens 20.000 Stunden. Erst nach Überschreiten der Laufzeit könnten sich bei den Dioden Lichteinbußen von bis zu 50 Prozent zeigen. Übrigens: JVC garantiert 2.500 Stunden die volle Lichtleistung + Kontrastdarstellung! Das reicht für mehr als 1.000 Filme in Überlänge.

Dank des optimierten Aufbaus der Hauptkomponenten konnte JVC nicht nur die oben genannten Verbesserungen erwirken, sondern auch das Betriebsgeräusch reduzieren. Genaue Angaben zum Betriebsgeräusch konnten wir der Pressemitteilung leider nicht entnehmen.

High-Performance Objektive

Das Ganzglas-Objektiv des DLA-NZ900 von JVC
Das Ganzglas-Objektiv des DLA-NZ900 von JVC

Gehen wir noch auf die letzte der Hauptkomponenten ein: die Optik. Der DLA-NZ900 besitzt ein hochauflösendes 100mm Ganzglasobjektiv, welches aus 18 Elementen besteht, die in 16 Gruppen unterteilt zum Einsatz kommen. Die Objektivröhre in der die Elemente untergebracht ist, besteht aus Vollaluminium. Die hochwertige Optik soll gewährleisten, dass 4K und 8K-Bilder detailliert bis in die äußersten Ecken der Leinwand dargestellt werden – auch dann, wenn das Bild am Rand des großen Shift-Bereichs von 100% vertikal und 43% horizontal dargestellt wird. Dazu gesellt sich ein 2-fach-Zoom. Um Farbsäume beim eingesetzten Lens-Shift zu vermeiden, besitzt das Objektiv zusätzlich 5 ED-Linsen, die für den jeweiligen Brechungsindex der RGB-Farben kalibriert sind. Der DLA-NZ800 arbeitet dagegen mit einem 65 mm-Glanzglasobjektiv mit 17 Elementen, 15 Gruppen, 2-fach-Zoom und einem Shift-Bereich von 80% vertikal und 34% horizontal.

8K e-Shift für 8K@60Hz

Die Auswahl der Anschlüsse (DLA-NZ900 & DLA-NZ800) ist überschaubar, bietet jedoch mit 2x HDMI 2.1 (48 Gbit/s) die wichtigsten Schnittstellen
Die Auswahl der Anschlüsse (DLA-NZ900 & DLA-NZ800) ist überschaubar, bietet jedoch mit 2x HDMI 2.1 (48 Gbit/s) die wichtigsten Schnittstellen

Ein Alleinstellungsmerkmal der High-End-Projektoren von JVC ist die 8K e-ShiftX-Funktion. Die 8K/e-shiftX-Technologie verbessert die Bildqualität erheblich, indem sie jeden Pixel um ein halbes Pixel in die vier Richtungen oben, unten, links und rechts verschiebt. Dies verdoppelt nicht nur effektiv die Auflösung, sondern erweitert auch die Palette der darstellbaren Inhalte. Diese kommt in der zweiten Generation zum Einsatz und erlaubt es 8K-Videosignale mit bis zu 8.192 x 4.320 Pixel wiederzugeben. Für die Zuführung der Signale stehen erneut zwei HDMI 2.1-Schnittstellen mit vollen 48 Gbit/s bereit, die die Verarbeitung von 8K-Videosignalen mit bis zu 60Hz ermöglichen.

BT.2020 Farbraum und High Dynamic Range

HDR-Inhalte werden dank Frame Adapt HDR (2. Generation) deutlich dynamischer und, kontrastreicher und farbenprächtiger dargestellt. Dieses Feature unterstützen beide Geräte (JVC DLA-NZ900 & DLA-NZ800)
HDR-Inhalte werden dank Frame Adapt HDR (2. Generation) deutlich dynamischer und, kontrastreicher und farbenprächtiger dargestellt. Dieses Feature unterstützen beide Geräte (JVC DLA-NZ900 & DLA-NZ800)

Die Laser-Projektoren JVC DLA-NZ900 und DLA-NZ800 unterstützen erweiterte HDR-Videostandards mit höherem Helligkeitsbereich, den BT.2020-Farbraum sowie 12-Bit-Farbtiefe. Sie sind kompatibel mit HDR10 für UHD Blu-ray und Streaming, HLG für Broadcasting und HDR10+ mit dynamischer Metadatenkompatibilität. Durch Verbesserungen in Helligkeit und Kontrast bieten sie einen breiteren Dynamikbereich. JVCs verbesserte Frame Adapt HDR Technologie analysiert mittels eines neuen Algorithmus die maximale Helligkeit jedes Frames in Echtzeit und passt den Dynamikbereich entsprechend an. Ein überarbeitetes Tone-Mapping sorgt für optimale Farbtiefe in HDR-Bildern, während die Deep Black-Funktion einen realistischeren Eindruck von Dunkelheit bietet.

Zwischenbildberechnung

Zuletzt wäre noch JVCs Clear Motion Drive-Technologie zu erwähnen, die Bildunschärfen in bewegten Bilder reduziert. Diese arbeitet mit JVCs Motion Enhance-Feature zusammen, welches die Ansteuerung der D-ILA-Chips bei bewegten Bildsequenzen verbessert, was in einer flüssigen und detaillierten Projektion von 4K- und 8K-Inhalten fußt. Man sollte beachten, dass dieses Feature nicht zur Verfügung steht, wenn 4K@120Hz Bildinhalte zugespielt werden.

Den JVC DLA-NZ800 erkennt man an der Front an der etwas kleineren 65mm-Optik
Den JVC DLA-NZ800 erkennt man an der Front an der etwas kleineren 65mm-Optik

Die neuen 8K-Laser-Projektoren sind übrigens auch 3D-fähig. Dafür wird ein optionaler „3D-Synchro-Emitter“ (Modellnummer PK-EM2) benötigt, sowie eine optionale 3D-Brille (Modellnummer PK-AG3). 3D-Videos werden mit maximal 1080p (Full-HD) unterstützt.

Diese Verbesserungen bringen die neuen Geräte mit sich

In diesem Absatz möchten wir noch einmal ganz kompakt die Verbesserungen der DLA-NZ800 und DLA-NZ900 Heimkino-Projektoren gegenüber ihren Vorgängermodellen erklären. Beide Modelle können mit einer höheren Lichtausbeute (ca. 10 Prozent) und einem um den Faktor 1.5 verbessertem Kontrastverhältnis aufwarten. Parallel wurde das Betriebsgeräusch reduziert, was durch die Optimierung und Neuandordnung der Hauptkomponenten ermöglicht wurde. Es gibt einen neuen „Vivid“-Modus für Gamer sowie eine ISF-Zertifizierung. Letztere könnte jedoch vernachlässigt werden, da sich die Vorgänger bereits sehr gut mittels CalMAN-Software kalibrieren ließen. Das waren im Großen und Ganzen auch die Verbesserungen. Für Besitzer der Vorgänger womöglich nicht ausreichend, um sich ein Upgrade zu holen, außer man kann sein derzeitiges Gerät noch zu einem hohen Wiederverkaufswert an einen Heimkino-Enthusiasten abtreten.

Preis und Verfügbarkeit

Die neuen 8K-Heimkino-Laser-Projektoren von JVC kommen noch vor dem Start der EM 2024 in den Handel.
Die neuen 8K-Heimkino-Laser-Projektoren von JVC kommen noch vor dem Start der EM 2024 in den Handel.

Erst einmal die gute Nachricht. Entgegen einiger Vermutungen hat JVC die Preise für die neuen Heimkino-Projektoren nicht angehoben (im Vergleich zu den Vorgängern). Bedeutet, für den JVC DLA-NZ800 werden 15.999 Euro (UVP) fällig, während der JVC DLA-NZ900 mit 25.900 Euro zu Buche schlägt. Erhältlich sind die beiden 8K-Laser-Beamer bereits ab Juli 2024. Somit erscheinen die Geräte noch rechtzeitig vor dem Start der Fußball-EM 2024. Neben der High-End Fachmesse in München (Mai 2024) werden die Geräte sicher auch auf der IFA 2024 im September in Berlin präsentiert. Das sind schon alle Verbesserungen, die die neuen Geräte mit sich bringen. Die 8K-Laser-Beamer werden auch mit allen Features der Vorgängermodelle ausgeliefert, die diese über das große Firmware-Update 3.0 erhalten haben.

Technische Daten der JVC DLA-NZ900 & DLA-NZ800:

  • JVC native 4K D-ILA Chips (0,69“ / x3) der 3. Generation
  • BLU-Escent Laser mit 3.300 (NZ900) / 2.700 Lumen (NZ800) Lichtleistung
  • 2. Generation der 8K/e-shiftX-Technologie mit neuer 8K Scaling Engine für eine Auflösung von 8.192- x 4.320 Pixel durch vierfaches Verschieben der Teilbilder um 0,5 Pixel
  • 150.000:1 natives Kontrastverhältnis, ∞:1 dynamischer Kontrast für extrem realistische Bilder mit tiefem Schwarz (NZ900)
  • 100.000:1 natives Kontrastverhältnis, ∞:1 dynamischer Kontrast für extrem realistische Bilder mit tiefem Schwarz (NZ800)
  • 101-stufige Laserlichtsteuerung über Slider-Funktion
  • 100 mm HQ Ganzglas-Objektiv mit 2-fach Zoom und 100% Vertikal-, 43% Horizontal-Shift (DLA-NZ900)
  • 65 mm Ganzglas-Objektiv mit 2-fach Zoom und 80% Vertikal-, 34% Horizontal-Shift (DLA-NZ800)
  • High-contrast Optical Block
  • Zwei 48Gbps HDMI 2.3 Eingänge für 8K/60p und 4K/120p
  • 2. Generation der Frame Adapt HDR-Funktion mit dynamischer Bildanpassung und Theater Optimizer
  • Neue „Deep Black“ Funktion erweitert den Kontrastumfang dunkler Farbtöne.
  • Unterstützt HDR inklusive HDR10+ und HLG
  • DML (Display Mastering Luminance) passt den Dynamikbereich für ein optimales HDR-Erlebnis an.
  • “Vivid” Bildmodus für Animationen und CG Videospiele im SDR-Format
  • Wide Color Gamut mit Cinema Filter (übertrifft 100% DCI-P3)
  • Verwendung von handselektierten Bauteilen
  • Installations Modus mit 10 individuellen Presets
  • ISF zertifiziert plus JVC Autokalibrierung
  • Clear Motion Drive für flüssigere Bewegungsdarstellung
  • Multiple Pixel Control (MPC) zur besseren Schärfedarstellung
  • Low Latency Modus zur verzögerungsfreien Bildwiedergabe speziell für Gaming-Inhalte
  • weitere Anschlüsse: Control4 SDDP, LAN, RS-232C, IR, 12V Trigger Out, 3D Sync Out