Start Blog Seite 264

Philips Evnia 34M2C6500: Gaming-Monitor mit QD-OLED und 175 Hz

Philips bringt mit dem Evnia 34M2C6500 einen neuen Gaming-Monitor auf den Markt. Vorteil: Dieses Modell setzt auf ein QD-OLED-Panel von Samsung Display.

Das heißt, der Monitor sollte LCD-Pendants technisch deutlich voraus sein. Es gibt aber auch dank der Quantum Dots Vorteile gegenüber Konkurrenzmodellen mit WOLED-Panels – vor allem bei der Farbdarstellung. Jedenfalls nutzt der neue Philips Evnia 34M2C6500 ein QD-OLED-Panel mit 34 Zoll Diagonale und einer 1.800R-Krümmung (Curved). Auf der Diagonale von 34 Zoll beträgt die Auflösung 3.440 x 1.440 Pixel. Es kommt also ein etwas breiteres Format zum Einsatz.

Als Bildwiederholrate nennt Philips 175 Hz, was sehr spieletauglich ist. Zumal die Bewegungsschärfe nach VESA ClearMR 9000 äußerst hoch sein soll. Obendrein liegt auch noch die Zertifizierung für DisplayHDR True Black 400 vor. Ihr könnt also auch eine hochwertige HDR-Darstellung erwarten. Zu den Schnittstellen zählen wiederum unter anderem DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.0.

Der Philips Evnia 34M2C6500 bietet Gamern 175 Hz an.
Der Philips Evnia 34M2C6500 bietet Gamern 175 Hz an.

Der Standfuß des Philips Evnia 34M2C6500 ist höhenverstellbar, um die Ergonomie zu sichern. Außerdem ist eine Ambiglow-Beleuchtung (dreiseitig) integriert. Die funktioniert ähnlich, wie die Ambilight-Beleuchtung der Smart-TVs des Anbieters. Somit wird ein angenehmes Hintergrundlicht in mehreren Farben erzeugt, das sich zudem den Bildschirminhalten anpassen kann.

Philips Evnia 34M2C6500: Ab sofort erhältlich

Laut Philips deckt der Evnia 34M2C6500 den Farbraum sRGB zu 148,8 % ab. Im Falle von Adobe RGB sind des 97,8 %. Zusätzlich kann man mit einer Abdeckung von 99,3 % für DCI-P3 aufwarten. Auf die Veröffentlichung müsst ihr zudem nicht mehr warten, denn der neue Gaming-Monitor mit QD-OLED-Panel ist ab sofort im Handel erhältlich.

Der Philips Evnia 34M2C6500 wird in Deutschland zu einem Preis von 869,00 EUR (UVP) beziehungsweise 869,00 CHF (UVP; exkl. MwSt. und vRG) angeboten. Eventuell hat da ja der ein oder andere Leser Interesse.

Streaming: Deutsche verfügen über besonders viele Abos

In einer Studie, die 5.000 Streaming-Abonnenten aus Europa nach ihren Gewohnheiten befragt hat, ergibt sich: Deutsche sind besonders scharf auf Abos.

Bei den jährlichen Ausgaben für Abonnements liegt Deutschland dabei auf Platz 4 – mit durchschnittlich 684 Euro im Jahr pro Person. Das ergibt eine Summe von ca. 57 Euro im Monat. Allerdings rechnen die Urheber dieser Daten, Bango, da nicht nur Videostreaming-Abos allein, sondern auch andere digitale Abonnements ein. Beispielsweise könnten also auch Dienste wie Musikstreaming-Abos (Spotify, Apple Music, Amazon Music Unlimited) oder Gaming-Tarife (PlayStation Plus, Xbox Game Pass Ultimate, Nvidia GeForce Now) darunter fallen.

Vor Deutschland liegen bei den durchschnittlichen Abo-Ausgaben im Jahr im Übrigen das Vereinigte Königreich (umgerechnet 814 Euro), Frankreich (780 Euro) und Spanien (720 Euro). Platz 5 belegt dann Italien mit 600 Euro. Klar ist aber, dass die jüngsten Preiserhöhungen vieler Streaming-Anbieter ihren Tribut gefordert haben. So geben 42 % der Befragten an, dass sie kürzlich ein Abo gekündigt hätten, weil es zu teuer geworden sei. Gleichzeitig geben aber 60 % an, sie würden noch mehr Abos abschließen, wenn sie es sich leisten könnten.

Spannend ist vielleicht auch, dass Deutschland bei der durchschnittlichen Anzahl der Abos führt. Zumindest kommen als Ergebnis der Umfrage für die deutschen Teilnehmer als Durchschnitt 3,3 Abos pro Person heraus. Knapp hinter uns liegt Großbritannien mit 3,2 Abos pro Person. Auch führt Deutschland in Bezug auf diejenigen, die angeben über ein Abo zu verfügen, das sie eigentlich gar nicht aktiv nutzen – 27 % haben dies für sich so bestätigt.

Werbung sorgt für gespaltene Reaktionen

Und wie steht es um die Bereitschaft, Streaming mit Werbung zu nutzen? Nun ja, hier geben 31 % der Befragten an, sie hätten schon einmal ein Downgrade zu einem werbefinanzierten Tarif vorgenommen. Umgekehrt haben 26 % aber auch schon ein Upgrade ausgeführt, um Werbung zu vermeiden.

Auch geben 76 % der Befragten an, dass kostenpflichtige Abonnements ihrer Ansicht nach werbefrei bleiben sollten. Der Trend geht ja aktuell bedauerlicherweise dennoch in die entgegengesetzte Richtung. Extremfall ist dabei Prime Video. Amazon hat Werbung auch für Bestandskunden schlichtweg als Standard eingeführt – außer man zahlt fortan einen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat. Gegen diese Maßnahme läuft allerdings eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen.

Max kommt nach Deutschland: Start des Streaming-Anbieters bestätigt

Der Streaming-Dienst Max von Warner Bros. Discovery kommt nach Deutschland. Doch auch wenn dies jetzt endlich offiziell bestätigt ist, gibt es noch einen Haken.

So startet Max „innerhalb der nächsten zwei Jahre“ in Deutschland, wie die beiden Manager von Warner Bros. Discovery, Casey Bloys und JB Perrette, bestätigt haben. Boys ist dabei seines Zeichens der Vorsitzende und CEO für Inhalte bei HBO und Max. Perrette hingegen leitet international das Streaming- und Games-Geschäft für seinen Arbeitgeber. Neben Deutschland soll Max im gleichen Zeitraum im Übrigen auch Italien und Großbritannien beehren.

Auf einen genaueren Starttermin wollte man sich aber noch nicht festlegen. Pikant: Derzeit laufen die Eigenproduktionen von Max (ehemals HBO Max) und HBO noch beim Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland. Es ist zu vermuten, dass Warner Bros. Discovery das Lizenzabkommen mit Sky jedoch auslaufen lassen will. Das würde den angeschlagenen Dienst weiter unter Druck setzen. So kann man aktuell noch mit Serien wie „The Last of Us“, „The White Lotus“ oder auch „House of the Dragon“ Kunden binden. Diese Formate würden dann wohl auch in Deutschland zukünftig bei Max landen.

Passend dazu ist Max in dieser Woche in Frankreich und Belgien gestartet. Laut Bloys und Perrette arbeitet der Streaming-Dienst dabei schon jetzt gewinnbringend, schreibt also keine roten Zahlen. Damit ist man weitgehend allein auf dem Markt, denn Disney+ etwa steckt immer noch tief in der Verlustzone. Nur Netflix arbeitet ebenfalls profitabel. Allerdings verschärft Disney+ gerade das Vorgehen gegen Sharing.

Max plant hochkarätige Eigenproduktionen

Bei Max sollen in Zukunft auch neue Formate wie Serien zu Harry Potter, „The Cojuring“ oder „Crazy Rich Asians“ starten. Zudem erweitert man den Kosmos von Dune mit „Dune: Prophecy“. Aus dem Universum von „The Batman“ steht hingegen der Start von „The Penguin“ an. Da gibt es also durchaus interessanten Stoff, zumal generell die Marke DC zu Warner Bros. Discovery gehört.

Max kostet im Übrigen in europäischen Ländern wie Spanien 9,99 Euro (1080p) im Monat. Das Premium-Abo liegt bei 13,99 Euro – mit 4K Ultra HD, HDR10 / Dolby Vision und Dolby Atmos.

Disney+: Zusatzmitgliedschaften bestätigt, Vorgehen gegen Sharing und VPN

Disney+ ändert abermals seine Nutzungsbedingungen. In der neuen Fassung kündigt man bereits „Zusatzmitgliedschaften“ offiziell an.

Solltet ihr Disney+ abonniert haben, dann dürfte sie auch bei euch eingehen: eine unscheinbar wirkende E-Mail mit dem Betreff „Aktualisierung des Nutzungsvertrags“. Doch im ellenlangen Text sind dann einige spannende Details vergraben. So hatte der Streaming-Anbieter ja ohnehin angekündigt, ab Juni 2024 international gegen das Passwort-Sharing vorzugehen. Da wird man in den geänderten Nutzungsbedingungen etwas konkreter.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+

Zumindest erwähnt man schon kostenpflichtige „Zusatzmitgliedschaften“. Diese sollen es, im Grunde extrem ähnlich zu Netflix, ermöglichen, euer Abo weiter über einen Haushalt zu teilen. Grundsätzlich hält man fest: Euer Abonnement bei Disney+ ist personenbezogen und darf nur innerhalb eines Haushalts genutzt werden. Bucht ihr aber Zusatzmitgliedschaften gegen einen Obolus, könnt ihr eueren Tarif mit anderen Haushalten teilen. Preise dafür verschweigt Disney+ noch.

Zusatzmitglieder müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Auch können diese die Funktionen des Tarifs nicht anpassen. Das heißt, Zusatzmitglieder können etwa keine Up- oder Downgrades des Tarifs vornehmen. Das bleibt dem Haupt-Account-Inhaber vorbehalten. Letzterer zahlt allerdings für die Zusatzmitglieder mit seiner hinterlegten Zahlungsmethode.

Disney+ verbietet Blockieren von Werbung und die VPN-Nutzung

In den Nutzungsbedingungen untersagt Disney+ zudem explizit das Blockieren von Werbung. Wer das dennoch durch technische Maßnahmen tue, müsse mit einer Sperre oder auch gänzlichen Kündigung des Vertrags rechnen. Selbiges gilt auch bei der VPN-Nutzung. Auch diese untersagt man ganz deutlich. Wer also z. B. via VPN einen günstigen Vertrag im Ausland bucht, muss auch mit Ärger rechnen.

Ihr müsst diesen angepassten Nutzungsbedingungen explizit zustimmen. Dazu soll laut Disney+ in der App des Streaming-Angebots in naher Zukunft ein entsprechender Hinweis aufploppen. Ihr wollt die Zustimmung verweigern? Das steht euch frei, dann müsst ihr allerdings mit einer Kündigung des Vertrags durch Disney+ rechnen.

Endspurt: Jetzt hochwertigen 4K Fernseher von Sony ab 666 Euro vor dem EM-Start sichern!

ENDSPURT! Entscheidet euch jetzt für einen preisreduzierten Sony 4K Fernseher und bekommt diesen noch rechtzeitig zum Start der Fußball-EM 2024 geliefert! Breite Auswahl an TV-Geräten mit LCD-LED und Mini-LED-Displaytechnik.

Sony X75WL: Günstiger 4K-TV-Einstieg ab 666 Euro!

SONY BRAVIA KD-55X75WL LED TV (Flat, 55 Zoll / 139 cm, HDR 4K, SMART TV, Google TV)

Ihr sucht nach einem neuen 4K Fernseher mit bestmöglichem Preis-Leistungs-Verhältnis im Sony TV-Line-up? Die X75WL-Serie könnte genau das Richtige für euch sein! Für das Fußball-EM-Sportevent hat der Sony X75WL alles was man braucht. Ein hochauflösendes 4K-Display mit direkter LED-Hintergrundbeleuchtung (Frame Dimming), 50/60Hz Bildwiederholungsrate, Unterstützung für Dolby Atmos und Dolby Vision (für Streaming und Filme) uvm. Bereits ab 666 Euro könnt ihr euch einen der beiden Aktions-Fernseher sichern. Derzeit stehen die Varianten mit 55 und 75 Zoll im Fokus!

Sony Bravia X75WL 4K LED TV mit 55 Zoll für 666 Euro (mediamarkt.de) Sony Bravia X75WL 4K LED TV mit 75 Zoll für 1.099 Euro (mediamarkt.de)

Sonys X85L: 4K-TV-Bestseller zum Schnäppchenpreis

SONY BRAVIA KD-55X85L LED TV (Flat, 55 Zoll / 139 cm, UHD 4K, SMART TV, Google TV)

Darf es etwas mehr sein? Ja? Dann dürfen wir euch die Sony Bravia X85L-Modelle in 55, 65 und 75 Zoll vorstelleN? Im Vergleich zum X75WL kann der TV mit einem direkten LED-Backlight mit Local Dimming (FALD) aufwarten, was Kontraste, Farben und Schwarzwerte positiv beeinträchtigt. Für Sport-Events wie die Fußball-EM 2024 gibt es eine fortschrittliche Zwischenbildberechnung und ein 100/120Hz-Display mit Unterstützung für VRR, um auch bei Gaming (z.B. an der PS5) die bestmögliche Figur zu machen. Diesen Top 4K-Fernseher gibt es bereits ab 899 Euro in der Aktion auf mediamarkt.de.

Sony Bravia X85L 4K LED TV mit 55 Zoll für 899 Euro (mediamarkt.de) Sony Bravia X85L 4K LED TV mit 65 Zoll für 799 Euro (mediamarkt.de) Sony Bravia X85L 4K LED TV mit 75 Zoll für 1.399 Euro (mediamarkt.de)

Bravia 7 & X90L: XXL & High-End-Upgrade

SONY BRAVIA 7 K 65 XR 70 QLED TV (Flat, 65 Zoll / 164 cm, QLED 4K, SMART TV, Google TV)

Wer nicht unbedingt die Fußball-EM 2024 als Vorwand für einen neuen TV nutzt, sondern grundsätzlich seit längerer Zeit nach einem hochwertigen 4K Fernseher sucht, für den haben wir noch zwei zusätzliche Tipps: Zum einen den Bravia 7 4K-Mini-LED-TV in 65 Zoll. Dieser wird zum reduzierten Preis von 2.099 Euro angeboten, wobei ihr euch bei Sony zusätzlich 200 Euro Cashback sichern könnt. Effektiv zahlt ihr für diesen Premium-TV somit nur 1.899 Euro! Das Mini-LED-Backlight ist noch feiner abgestimmt als bei den regulären LCD-LED-TVs und das Quantum-Dot-Material (QLED) bringt die Farben zum strahlen. Ansonsten gibt es eigentlich nichts, was der Bravia 7 nicht kann. 4K-Videosignale mit 120Hz werden problemlos über die HDMI 2.1-Schnittstellen verarbeitet, die auch VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency) sowie eARC (Enhanced Audio Return Channel) unterstützen. Der Fortschrittliche Bravia XR-Prozessor unterstützt bei der Bild- und Audiodarstellung und verarbeitet selbst anspruchsvollste Signalquellen mit Dolby Atmos 3D-Sound und Dolby Vision HDR bestmöglich.

Sony Bravia 7 4K Mini-LED TV mit 65 Zoll für 2.099 Euro plus 200 Euro Cashback (mediamarkt.de)

SONY BRAVIA XR-85X90L LED TV (Flat, 85 Zoll / 215 cm, UHD 4K, SMART TV, Google TV)

Last but not least… Eine XXL-Option darf bei den EM-Angeboten einfach nicht fehlen. Hier stützt sich Sony auf die womöglich beliebteste Mid-Range-Serie, den X90L, der mit seinem erweiterten FALD (Full Array Local Dimming) und fortschrittlichem Bravia XR Bildprozessor eine großartige Bildperformance abliefert. Das ganze gibt es in der Aktion für 1.999 Euro mit satten 85 Zoll Displaydiagonale (215 cm). Mit so einem großen Bildschirm, steht dem „Public Viewing“ im Wohnzimmer nichts mehr im Weg!

Sony Bravia X90L 4K LED TV mit 85 Zoll für 1.999 Euro (mediamarkt.de)

Google TV: Werbeoffensive wird ausgebaut

Google hat sein Google TV Network vorgestellt. Dieses soll dazu dienen, die Werbeoffensive unter der Smart-TV-Plattform weiter voranzutreiben.

So handelt es sich dabei laut Google um ein Werbenetzwerk, das es interessierten Unternehmen erlaubt, in den in Google TV integrierten FAST-Sendern (Free Ad-supported Television Streaming) Werbung zu schalten – direkt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Dabei besteht dann Zugriff auf mehr als 125 werbefinanzierte Kanäle, die in Google TV eingebunden sind.

Laut Google erreiche YouTube derzeit allein in den USA ca. 150 Mio. monatliche Nutzer. Google TV / Android TV komme auf etwa 20 Mio. monatlich aktive User. Somit bietet sich für Werbetreibende die Chance, eine erhebliche Gruppe von Anwendern zu erreichen. Denn es besteht die Option, Werbekampagnen auf einen Schlag auf beiden Plattformen zu buchen. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie kurze Werbespots vor dem Abspielen der jeweiligen Inhalte oder auch nicht überspringbare Unterbrechungen.

Werbetreibende können sowohl bei YouTube als auch bei Google TV parallel Spots buchen.
Werbetreibende können sowohl bei YouTube als auch bei Google TV parallel Spots buchen.

Für die Werbeindustrie verlockend, aus Sicht der Zuschauer eher eine Drohung: In Zukunft will Google auch weitere Werbeformen über das Google TV Network anbieten. Die Werbung wird dann an unterschiedlichsten Geräten mit Google TV ausgespielt. Da sind sowohl die hauseigenen Chromecast-Modelle als auch Smart-TVs von Partnern wie Hisense, Sony und TCL inbegriffen.

Google TV soll auch verstärkt Werbung auf dem Homescreen zeigen

Google TV zeigt auch Empfehlungen / Werbung auf dem Homescreen und testet immer stärker auch Vollbild-Anzeigen. Dies dürfte in Zukunft immer weiter zunehmen, denn nicht nur Google fährt eine derartige Strategie. Auch andere Hersteller wie Amazon, LG, Roku, Samsung oder TiVo versuchen immer stärker Fernsehgeräte so zu monetarisieren, dass sie auch nach dem eigentlichen Verkauf des Geräts Einnahmeströme generieren.

Das Google TV Network startet zunächst in den USA.
Das Google TV Network startet zunächst in den USA.

Zwar startet das Google TV Network zunächst für Werbepartner in den USA, klar ist aber, dass man auch in Europa auf erhöhte Werbeeinnahmen blickt. Entfliehen könnt ihr dem nur, indem ihr vorwiegend auf externe Streaming-Geräte mit möglichst wenig Werbung setzt – z. B. den Apple TV 4K. Auch kann es sinnvoll sein, euerem Smart-TV den Internetzugriff zu entziehen und das jeweilige Gerät dann eben nur für Updates ins Netz zu lassen.

tvOS 18: Diese Funktionen bringt die neue Version auf die Apple TV 4K

Apple hat auf der WWDC 2024 sein neues Betriebssystem tvOS 18 vorgestellt. Es erscheint im Herbst 2024 für die Apple TV 4K.

Enthalten ist mit InSight eine neue Funktion, bei der man sich von Amazon hat inspirieren lassen. So bieten letztere ja an über Prime Video die Option an, bei der Wiedergabe von Filmen und Serien auch auf Informationen zu etwa den Schauspielern zuzugreifen. Amazon bezieht die Daten dafür aus seiner hauseigenen IMDb. Apple führt solche Zusatzinformationen auch in Apple TV+ ein.

Ihr könnt euch dann also in Echtzeit Informationen zu Schauspielern, Charakteren und Musik auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Es ist dabei sogar möglich, Songs direkt in Apple Music zu einer Playlist hinzuzufügen. InSight-Informationen werden auch auf dem iPhone angezeigt, wenn es als Fernbedienung für den Apple TV 4K genutzt wird.

Apple wertet die Dialogverbesserung auf.
Apple wertet die Dialogverbesserung auf.

Dazu kommt eine Optimierung der Funktion „Dialoge verbessern“, welche die Stimmen in Videos anheben kann. Neben HomePod-Lautsprechern könnt ihr „Dialoge verbessern“ auch über integrierte Fernsehlautsprecher, über mit HDMI angeschlossene Speaker, AirPods und andere Bluetooth Geräte zuschalten. Eine weitere Verbesserung betrifft Beamer-Besitzer: Untertitel sollen bei 21:9-Inhalten jetzt im Bild und nicht in den schwarzen Balken platziert werden. Das ist für die Wiedergabe mit Projektoren wichtig, damit die Subs nicht aus dem Bild verschwinden.

tvOS 18 steht bereits für Entwickler bereit

Neu sind auch animierte, dynamische Bildschirmschoner – etwa mit Snoopy und Woodstock. Zusätzlich hat Apple die App für Fitness+ überarbeitet, um etwa die Musikwiedergabe komfortabler zu gestalten. Selbiges will man auch durch Updates für FaceTime mit Kamera-Übergabe erreichen. Mit der Einführung von Live-Untertiteln für Englisch in den USA und Kanada können Nutzer lesen, was andere in einem FaceTime-Anruf sagen. Mal sehen, wann dies dann auch in Deutschland bzw. mit deutscher Sprache funktioniert.

Eine weitere Neuerung, die wir nicht verschweigen wollen: Apple AirPlay 2 erlaubt es nun auch, 3D-Audio / Dolby Atmos weiterzureichen, wenn Audio mit AirPlay von iPhone und iPad auf den HomePod oder auf kompatibles Audiozubehör von anderen Anbietern gestreamt wird. Zwar eine Nische, aber dennoch für einige sicherlich hilfreich: Staubsaugerroboter sind ab tvOS 18 mit der Home-App kompatibel und können zu Automationen und Szenen hinzugefügt und mit der Stimme / Siri aktiviert werden.

Die neuen Funktionen stehen ab Herbst 2024 zur Verfügung, wenn tvOS 18 offiziell für alle erscheint. Entwickler können schon jetzt die Beta beziehen und mit den Features experimentieren.

Apple Vision Pro: VR-Headset startet in Deutschland bald für 3.999 Euro

Apple veröffentlicht am 12. Juli 2024 sein Mixed-Reality-Headset Apple Vision Pro in Deutschland. Der Preis wird bei 3.999 Euro liegen.

In den USA ist das Gerät bereits Anfang 2024 auf den Markt gekommen. Zu den großen Unterstützern zählt Disney+. So bietet der Streaming-Dienst exklusiv am VR-Headset von Apple viele Filme in stereoskopischem 3D an – in 4K und mit Dolby Vision. Davon kann man bedauerlicherweise an anderen Endgeräten aktuell nur träumen. Sogar eine exklusive, interaktive Marvel-Produktion hat man auf die Apple Vision Pro gehievt.

Ein günstiger Spaß ist die Apple Vision Pro mit ihren 3.999 Euro allerdings natürlich nicht. Mit diesem Preis spricht Apple am Ende eine kleine Nische an. Zumal ihr dafür nur die Einstiegsversion mit 256 GByte Speicherplatz erhaltet. Wer auf 512 GByte oder gar 1 TByte aufstocken will, wird noch mehr zahlen müssen. Vorbestellungen sind dabei ab 28. Juni 2024 direkt über Apple möglich.

Netflix erscheint nicht als App für die Apple Vision Pro.
Netflix erscheint nicht als App für die Apple Vision Pro.

Verkauft wird die Apple Vision Pro direkt über den Online-Store des Unternehmens sowie über die Filialen. Wer Interesse hat, muss zwangsweise im Ladengeschäft an einer persönlichen Beratung teilnehmen oder online eine 30-minütige Demonstration über sich ergehen lassen. So will der Hersteller die korrekte Verwendung sicherstellen.

Apple Vision Pro: Auch das Zubehör ist teuer

Im Lieferumfang der Apple Vision Pro liegen auch die entsprechenden Kopfbänder, eine personalisierte Lichtabdichtung mit zwei Polstern, ein Cover, Poliertuch, Akku, Ladekabel und ein Netzteil bei. Was fehlt, ist eine Tasche für den Transport. Die ist separat erhältlich. Apple lässt sich das Travel Case fürstlich bezahlen: Es kostet 219 Euro. Wer Apple Care+ buchen möchte, um sich gegen Schäden abzusichern, soll 549 Euro zahlen.

Dann gibt es noch durch eine Kooperation mit Zeiss sogenannte Optical Inserts für Brillenträger. Die einfache Version, die Lesebrillen entspricht, kostet 115 Euro. Die Prescription-Version mit individueller Sehstärke ist für 169 Euro erhältlich. Diese Einsätze werden magnetisch im VR-Headset befestigt.

LG 1: Eigener FAST-Kanal für die LG Channels vorgestellt

LG erweitert die LG Channels um einen eigenen Sender: LG 1. Der soll mit exklusiven Inhalten punkten – sowie mit populären US-Serien

Beispielsweise hebt der südkoreanische Hersteller als erste Formate vom LG 1 die beiden US-Serien „Nashville“ mit Hayden Panettiere („Heroes“) und Connie Britton („The White Lotus“) sowie auch „Boss“ mit Kelsey Grammer („Frasier“) hervor. Man will das Programm auf dem hauseigenen Sender jedoch generell sukzessive erweitern. Natürlich steht LG 1 kostenlos im Rahmen der LG Channels zur Verfügung.

Um auf LG 1 zuzugreifen, benötigt ihr einen Smart-TV mit webOS. Wichtig ist auch, dass die LG Channels allesamt ein lineares Programm ausstrahlen. Jenes wird über Werbung finanziert. So zahlt ihr zwar nicht direkt mit Geld, aber indirekt mit eurer Aufmerksamkeit. Letzten Endes ist das eben für den Hersteller eine Chance, auch nach dem eigentlichen TV-Verkauf noch Geld zu verdienen. Deswegen höhlt man bedauerlicherweise auch das Betriebssystem an sich immer stärker mit Werbung aus.

Auch die Serie "Boss" läuft auf dem Sender LG 1.
Auch die Serie „Boss“ läuft auf dem Sender LG 1.

Laut LG bietet man über seine LG Channels inzwischen über 200 Kanäle an, die unterschiedliche Bereiche wie Filme und Serien, Informationen, Musik und Sport abdecken. Es handelt sich grundsätzlich um ein FAST-Angebot (Free Ad-supported Streaming Television), das kostenlose, aber eben werbefinanzierte, Sender bündelt.

LG Channels: Auch neue Kanäle von Sony Pictures Entertainment

Neben LG 1 stoßen auch neue Kanäle von Sony Pictures Entertainment hinzu. Die neuen Sony-One-Sender umfassen fünf Channels. Da hebt man etwa Sony One Comedy TV hervor, auf dem ihr Serien wie „Seinfeld“ sehen könnt. Dazu gesellt sich Sony One Thriller, wo die renommierte Serie „Breaking Bad“ mit Bryan Cranston genau so laufen wird wie „Damages“.

Insgesamt umfassen die werbefinanzierten LG Channels 30 Film-, 13 Unterhaltungs-, 17 Dokumentar-, 26 Serien-, 22 Musik- und 21 Sportkanäle. Freilich ist LG nicht der einzige Anbieter mit so einem Angebot. Samsung hat da etwa mit Samsung TV Plus eine ähnliche Option unter Tizen zu bieten. Ihr entscheidet eben, ob ihr da gerne einschaltet oder die Plattformen aufgrund der Werbung lieber meidet.

Xbox Series X: Neue „All Digital Edition“ ohne Disc-Laufwerk vorgestellt

Microsoft hat drei neue Versionen der Xbox Series X|S vorgestellt. Bahnbrechende Neuerungen solltet ihr jedoch nicht erwarten.

Das größte Wagnis ist eine neue Variante der Xbox Series X, die jetzt auf ein optisches Laufwerk verzichtet. Diese All-Digital-Edition soll 499,99 Euro kosten, was dem ursprünglichen Launch-Preis der Xbox Series X entspricht. Zwischenzeitlich hatte Microsoft seine Preisempfehlung ja auf 549,99 Euro erhöht – analog zur Preiserhöhung der PlayStation 5.

Das zweite neue Modell ist abermals eine Variante der Xbox Series X – als „Special Edition“. Diese Fassung kommt in der Farbe Galaxy Black daher und verdoppelt den ab Werk vorhandenen Speicherplatz von 1 auf 2 TByte. Dafür steigt auch der Preis merklich, nämlich auf 649,99 Euro. Hier müsst ihr abwägen, ob es da nicht mehr Sinn ergibt, sich eine Speichererweiterung von Seagate oder Western Digital zu kaufen.

Die All Digital Edition der Xbox Series X in Weiß.
Die All Digital Edition der Xbox Series X in Weiß.

Auch die Xbox Series S erhält eine neue Version – mit 1 TByte Speicherplatz. So eine Variante gibt es bereits in der Farbe Carbon Black, jetzt aber eben auch in Robot White. Der Preis liegt in diesem Fall bei 349,99 Euro. Alle drei Konsolenvarianten sollen laut Microsoft „zu den Feiertagen 2024“ auf den Markt kommen. Das meint üblicherweise den Zeitraum zwischen Erntedank und Weihnachten.

Xbox Series X|S: Chancenlos gegen die PlayStation 5?

In den Verkaufszahlen liegen die Xbox Series X|S wohl deutlich hinter der PlayStation 5. Dass die neuen Varianten daran etwas ändern werden, bezweifeln wir stark. Zumal Sony Ende 2024 mit der PlayStation 5 Pro eine leistungsfähigere Version seiner Konsole auf den Markt bringen sollte. Das dürfte den neuen Xbox-Versionen von Microsoft vermutlich arg den Wind aus den Segeln nehmen.

Am Ende ist der Schritt hin zu einer All-Digital-Edition der Xbox Series X vielleicht auch schon einmal eine Vorbereitung auf die nächste Konsolengeneration. Wir rechnen damit, dass die Nachfolger der PlayStation 5 und Xbox Series X|S komplett auf Disc-Laufwerke verzichten dürften.