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Android TV und der Chromecast mit Google TV erhalten ein Update mit neuen Features

Google führt in Android TV eine neue Funktion ein. Obendrein spendiert man dem Chromecast mit Google TV ein Update.

Bleiben wir zunächst bei der Plattform Android TV, die erhält aktuell in den USA eine neue Quick-Access-Reihe, die sich in der Oberfläche des Homescreen unter den Lieblings-Apps befindet. Über diese neue Auswahlreihe können z. B. per Schnellzugriff kostenlose Inhalte aus dem Live-TV, Trends bei Google oder auch beliebte Filme und Serien abgerufen werden.

Spannenderweise erreicht diese neue Quick-Access-Reihe im ersten Schritt Android TV und nicht den Launcher Google TV. Da die Neuerung zunächst nur die USA betrifft, müssen wir in Europa aber zunächst noch ausharren. Ob und wann diese neue Möglichkeit des Schnellzugriffs unsere Breitengrade erreicht, ist leider erst einmal offen.

Der Google Chromecast mit Google TV kostet 69,99 Euro.
Der Google Chromecast mit Google TV kostet 69,99 Euro.

Obendrein erhält der Google Chromecast mit Google TV derzeit eine Aktualisierung. Die Firmware STTE.231215.005 bringt 169 MByte auf die Waage. Neben Leistungsverbesserungen und weiteren Fehlerbehebungen sind tatsächlich auch zwei neue Funktionen mit von der Partie – plus der Sicherheitspatch aus dem Januar 2024.

Google Chromecast mit Google TV jetzt mit Fast Pair

Neu ist, dass der Google TV mit Chromecast jetzt auch Googles Fast Pair unterstützt. Damit lassen sich bereits an anderen Geräten gekoppelte und im Google-Konto hinterlegte Kopfhörer vereinfacht mit dem Mediaplayer verbinden. Dafür müssen natürlich auch die jeweiligen Kopfhörer Fast Pair unterstützen – zum Beispiel die Pixel Buds Pro.

Ebenfalls neu ist in Google TV eine Kachel für den „Audio Output“ in den Schnelleinstellungen. Als Standard ist diese Option auf HDMI gesetzt. Es lassen sich aber auch andere Ausgabewege einrichten. Zugriff auf das neue Update erhaltet ihr, wenn ihr in den Einstellungen auf „System“ und dann den Unterpunkt  „Über“ wechselt. Hier könnt ihr die Aktualisierung anstoßen.

Dune: Part Two bereits als 4K Ultra HD Blu-ray vorbestellbar! (Update)

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Noch vor dem offiziellen Kinostart von „Dune: Part Two“ (Dune 2) kann der Film auf 4K Ultra HD Blu-ray vorbestellt werden! Wir erwarten beste Qualität inkl. Dolby Vision und Dolby Atmos von von Warner Bros.

Update: Ab sofort kann auch wieder die limitierte Steelbook-Variante vorbestellt werden:

Dune 2 (Part Two) 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Dune: Part 2 4K UHD Blu-ray (Amaray) auf jpc.de Dune: Part 2 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Dune: Part 2 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de

Kleine Überraschung am Abend. Der Kino-Blockbuster „Dune: Part Two“ kann ab sofort auf jpc.de als 4K Ultra HD Blu-ray vorbestellt werden – und das vor dem offiziellen Kinostart am 29. Februar 2024. Es gibt auch schon erste Details zur Disc-Veröffentlichung von Denis Villeneuves neuen Film. So soll ein natives 4K Master vorliegen, welches mit HDR10 und Dolby Vision HDR optimiert wurde. Das Bildverhältnis beträgt 2.39:1. Bei der Audio-Ausstattung fehlt uns leider noch die Bestätigung, wie die deutsche und englische Tonspuren ausgestattet sind. Wir würden aber nicht weniger als Dolby Atmos 3D-Sound von Warner Bros. erwarten, wie es auch beim Vorgänger der Fall war. Einen Releasetermin gibt es leider noch nicht. Man darf jedoch von einem Verkaufsstart im Mai/Juni 2024 ausgehen.

„Dune: Part Two“ treibt die Geschichte um „Der Wüstenplanet“ voran

Dune: Part 2 4K UHD Blu-ray (Amaray) auf jpc.de Dune: Part 2 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Dune: Part 2 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de

Der zweite Teil von „Dune“ treibt die Geschichte um den Science Fiction-Klassikers „Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert weiter voran. Während der erste Teil noch sehr mit dem Worldbuilding beschäftigt war, sollte der zweite Teil die Konflikte zwischen den Harkonnen und dem Haus Atreides vertiefen. Wieder mit dabei ist natürlich Timmothée Chalamet, Zendaya, Rebecca Ferguson, Josh Brolin und Dave Bautista. Während die Freude über die Fortsetzung groß ist, gibt es dann doch einen Wermutstropfen. Leider wird der zweite Teil im Kino nicht als 3D-Variante gezeigt und somit scheidet dieses Mal auch eine 3D Blu-ray für „Dune: Part Two“ aus.

Übrigens, „Dune: Part One“ (2021) ist derzeit einer der beliebtesten Filmtitel in der „3 für 50 Euro“-Verkaufsaktion auf Amazon.de. Wer sich noch bis zum 3. März 2024 mit günstigen 4K Ultra HD Blu-rays eindecken möchte, der sollte jetzt seine Chance wahrnehmen.

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Weltweit erster 96kHz AURO-3D Livestream findet statt am 28. Februar 2024

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KORG, bekannt für seine elektronischen Musikinstrumente und AURO-3D bereiten ein unvergleichliches Klangerlebnis vor: Der weltweit erste unkomprimierte 96kHz Auro-3D-Livestream soll den Klang des vergangenen Jahrhunderts in die Zukunft bringen!

KORG vereint mehrere Schlüsseltechnologien, um ein bahnbrechendes audiovisuelles Erlebnis zu schaffen: Ein transkontinentales Konzerterlebnis, das live von Japan nach Los Angeles gestreamt wird. Die Idee, Audio- und Videomaterial von einer Seite der Welt zur anderen zu übertragen, ist zwar nicht neu, aber die Übertragung eines Streams mit unkomprimiertem, immersivem Audio und gestochen scharfem 1080p-Video stellt dann doch eine echte Meisterleistung dar. Als besonderes Highlight können auch private Anwender an diesem digitalen Event teilnehmen. Jedoch ist die virtuelle Gästeliste auf 100 Plätze beschränkt. Hier könnt ihr euch für einen virtuellen Sitzplatz anmelden.

Musikinstrumente aus dem letzten Jahrhundert

Unter anderem wird die oben abgebildete Limonaire 1900 Orgel zu hören sein
Unter anderem wird die oben abgebildete Limonaire 1900 Orgel zu hören sein || Bild: Korg

Organisiert von KORG und in Zusammenarbeit mit dem Medienunternehmen und TV-Sender WOWOW, dem Vertriebspartner Syntax Japan und Genelec Japan, findet das Konzert im Hall of Halls, Kiyosato Moeginomura Museum in Yamanashi, Japan statt. Die einstündige Aufführung mit dem Titel „Den Klang des vergangenen Jahrhunderts in die Zukunft übertragen“ wird ein Marimba-Konzert von Tatsushi Omori und Yoko Kamihara beinhalten. Begleitet von Instrumenten aus dem frühen 20. Jahrhundert, wie dem weltweit letzten Chickering Ampico Grand Player Piano und einer „Limonaire 1900“ Orgel, die bereits bei der Weltausstellung 1900 in Paris zum Einsatz kam.

Unvergleichliches AURO-3D-Livekonzert um 3 Uhr nachts

Das Konzert wird in einen Demoraum in Los Angeles gestreamt, wo Presse und wichtige Partner versammelt sein werden. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr PET am 28. Februar 2024 (Mitteleuropäische Zeit: 29. Februar 3 Uhr). Im Mittelpunkt der Demonstration steht KORGs Live Extreme, eine Kodierungstechnologie, die die Notwendigkeit von Kompression und Umwegen überflüssig macht, um ein bitgenaues Erlebnis jeder Audio-/Videoquelle zu liefern. Live Extreme nutzt einen AURO-3D Echtzeitencoder, um mehrkanaliges (5.1.4) 24bit/96kHz AURO-3D und einen hochauflösenden H.264 1080p 15 Mbps Videostream zu übertragen.

„Technologische Einschränkungen haben bisher die Möglichkeit, immersives Audio und hochauflösendes Video in einem Stream zu übertragen, vereitelt“, erklärt AURO-3D CEO Rudy Van Duppen. „Jetzt können wir dank unserer Partnerschaften mit gleichgesinnten technologischen Innovatoren Artist Connection und KORG Live Extreme in Echtzeit echtes H.264 1080p Video kombiniert mit unverfälschtem, verlustfreiem 24bit/96kHz AURO-3D immersivem Audio über das gleiche öffentliche Internet streamen, das andere Musikdienste für Streams geringerer Qualität nutzen. Wir können es kaum erwarten, die Reaktion von Presse und Partnern zu sehen, wenn sie diesen Stream live erleben.“

Das Konzert wird kostenlos für die Öffentlichkeit auf der Artist Connection Plattform gestreamt, der einzigen Streaming-Plattform, die Premium-Streams bietet, die immersives Audio und hochauflösendes Video kombinieren. Artist Connection unterstützt sowohl den KORG Live Extreme Encoder als auch einen integrierten AURO-3D-Decoder.

Kompatible Wiedergabegeräte:

  • AURO-3D kompatible AV-Receiver über HDMI
  • Microsoft Windows 10 oder neuer (Unterstützter Browser: Chrome)
  • Apple macOS 11 oder neuer (Unterstützte Browser: Safari, Chrome)
    *Hinweis: Stand April 2023 können HDMI-Anschlüsse auf Macs mit Apple Silicon (M1, M2) Audio nur mit einer Abtastrate von 48 kHz ausgeben.
  • Nvidia Shield TV, Shield TV Pro (App: Artist Connection)
  • Apple iPhone/iPad (App: Artist Connection)
  • Google Android (App: Artist Connection)

Nvidia GeForce Now: Cloud-Gaming-Dienst führt Werbung ein

Nvidia GeForce Now ist das aktuell möglicherweise beste Cloud-Gaming-Angebot. Doch ab dem 5. März 2024 wird man Werbung einbinden.

Das oben genannte Datum hat ein Sprecher des Unternehmens uns gegenüber bestätigt. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Die Werbung wird ausschließlich im Free-Tarif genutzt. Zahlende Nutzer des Cloud-Gaming-Angebots bleiben also von Werbung verschont. Leider ist das ja nicht mehr selbstverständlich, sieht man sich etwa Amazons Taktik rund um Prime Video an. Amazon hat Werbung dort als Standard eingeführt.

Doch zurück zum Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now. Die Werbung bekommen Free-Nutzer dort ab dem 5. März 2024 zu sehen, nachdem sie ein Spiel ausgewählt haben und zu Beginn jeder Gaming-Session. Unterbrechungen des Spielflusses wird es also glücklicherweise nicht geben. Um es nochmals zu betonen: Abonnenten der kostenpflichtigen Tarife Priority und Ultimate bekommen keine Werbung zu sehen!

Nvidias GeForce Now Ultimate mit RTX 4080 soll PS5 und Xbox Series X zum Weinen bringen.
Nvidias GeForce Now Ultimate mit RTX 4080 soll PS5 und Xbox Series X zum Weinen bringen.

Die Werbung soll maximal 2 Minuten dauern. Laut Nvidia erreiche man so, dass sich der kostenlose Free-Tarif besser finanzieren lasse. Am Ende soll so vermutlich auch die durchschnittliche Wartezeit auf einen freien Slot reduzieren. Denn wer das kostenlose Nvidia GeForce Now verwendet, wird hier in eine virtuelle Warteschlange eingereiht. Das ist dann auch der größte Nachteil gegenüber den kostenpflichtigen Optionen.

Nvidia GeForce Now setzt auf bestehenden Spielesammlungen auf

Nvidia GeForce Now bietet in den kostenpflichtigen Priority- und Ultimate-Tarifen allerdings auch höhere Auflösungen und Bildraten sowie andere Mehrwerte wie Ray-Tracing und mehr Grafikleistung. Und in jenen Abonnements könnt ihr eben ohne Wartezeiten spielen. Ein Vorteil von GeForce Now, das inzwischen sogar auf den effizienten Videocodec AV1 setzt, liegt auch darin, dass ihr nicht separat eine Spielesammlung aufbauen müsst.

Vielmehr könnt ihr Plattformen wie Steam, den Epic Games Store oder GOG.com verknüpfen und eure dort erworbenen Spiele dann per Cloud-Gaming nutzen, insofern die Entwickler das Opt-in gewählt haben.

Beliebte Fire TV-Apps ab sofort unbrauchbar: Amazon blockiert wichtige Basis-Funktion

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Amazon hat eine schwerwiegende Änderung an seinen Fire TV-Geräten vorgenommen, welches etablierte und beliebte Apps unbrauchbar macht. Und nicht nur das, die Entwickler wurden über diese Änderung komplett im Dunklen gelassen.

Amazon führt seine Serie unpopulärer Entscheidungen fort und dieses Mal trifft es nicht nur die Endverbraucher, sondern auch die Entwickler populärer Apps auf den Fire TV-Geräten. Amazon hat eine wichtige Basis-Funktion gestrichen, die bereits seit dem Verkaufsstart des ersten Fire TV-Modells 2014 einen wichtigen Bestandteil für die Integration und Funktion beliebter Apps von Drittanbietern darstellt. Die Folge: viele Programme aus dem Amazon Appstore, die bereits seit Jahren von der Community genutzt werden, werden damit unbrauchbar gemacht. Das Schlimme an der Sache ist, dass Amazon bei der Änderung absolut leichtsinnig handelte und diese ohne jegliche Kommunikation an die App-Entwickler umsetzte – womöglich bewusst.

Änderung betrifft alle modernen Fire TV-Geräte

Solltet ihr also derzeit Probleme haben, eine eurer Fire TV-Apps zu startet oder vollumfänglich zu nutzen, dann könnte das Problem in der jüngsten „Sicherheits-Änderung“ von Amazon liegen. Amazon hat nämlich die Möglichkeit blockiert, dass Fire TV-Apps eine lokale ADB-Verbindung (Android Debug Bridge) herstellen können. Ohne diese Verbindung zwischen der App und dem Fire TV OS können bestimmte Funktionen einfach nicht mehr ausgeführt werden, z.B. das Löschen des Caches von installierten Apps. Diese Änderung wurde mit dem Fire TV-Update 7.6.6.9 (Fire OS 7) für den Fire TV Stick und Fire TV Cube sowie dem Update 8.1.0.3 (Fire OS 8) für den Fire TV STick 4K und Fire TV Stick Max ausgerollt. Es besteht auch die Chance, dass ältere Fire TV-Geräte, die noch mit Fire OS 6 laufen, ebenfalls diese Änderung via Firmware-Update erfahren. Derzeit kann an den alten Modellen noch die ADB-Verbindung hergestellt werden.

Fire TV-Aktivierung der ADB-Debugging Funktion
Fire TV-Aktivierung der ADB-Debugging Funktion (Bildquelle: mdxdave.de)

Amazon rechtfertigt mit „Sicherheitsbedenken“

Auf Anfrage von aftvnews.com kommentierte Amazon auch die jüngsten Änderungen, die Entwickler und Endverbraucher in der Nutzung ihrer Fire TV-Geräte einschränken. Die Antwort ist so knapp wie sie unzufriedenstellend ist: „Wir sind uns Berichten bewusst, dass einige Apps von einem kürzlichen Sicherheitsupdate betroffen sind.“. Nicht nur die Quelle, sondern auch Entwickler – z.B. der beliebten App „Remote ADB Shell“ – welche von über 500.000 Nutzern heruntergeladen wurde, kaufen Amazon die Änderung aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht ab. Sie vermuten eher, dass Amazon verhindern möchte, dass der Startbildschirm und somit die Werbeeinblendungen auf dem Fire TV-Geräten umgangen werden können.

Möchte Amazon nur seine Werbung schützen?

Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.
Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.

Mit einer lokalen ADB-Verbindung kann nämlich eine bestimmte Reihenfolge an Eingaben an der Fire TV-Fernbedienung erkannt und entsprechend in einen Befehl umgewandelt werden. So kann z.B. ein alternativer Home-Screen aufgerufen werden, der nicht mit Werbung und selbst-startenden Videoanzeigen voll gekleistert ist. Das Heikle an der ganzen Sache ist, dass lokale ADB-Verbindungen nicht nur in den Fire TV-Geräten, sondern auch in allen anderen Android-Geräten vorhanden sind. Jedoch ist Amazon das einzige Unternehmen, welches eine Notwendigkeit sieht, das ADB-Feature einzustellen.

Nochmal zusammengefasst. Amazon entfernt die Unterstützung für lokale ADB-Verbindungen, die bereits seit dem ersten Fire TV-Gerät aktiv war. Diese ist auch in allen anderen Android-Geräten weiterhin aktiv, nur Amazon hat sich dazu entschieden, diese wichtige Funktion zu blockieren. Wir vermuten, dass hinter dem Schritt weniger Sicherheitsbedenken, als finanzielle Interessen stecken. Denn so ist es z.B. nicht möglich, mit beliebten Apps von Drittanbietern den Startbildschirm des Fire TV-Gerätes zu überspringen bzw. einen alternativen Home-Screen aufzurufen.

Eine weitere zweifelhafte Entscheidung von Amazon, nachdem der Einführung von Werbung auf Amazon Prime Video sowie dem Downgrade des werbefinanzierten Prime-Abos, welches ab sofort ohne Dolby Vision und Dolby Atmos auskommen muss.

YouTube Kids: Die App für Smart-TVs wird eingestampft

YouTube Kids wird als eigenständige App für Smart-TVs eingestellt. Ab Juli 2024 wird die Anwendung nicht mehr nutzbar sein.

YouTube Kids ist ein Dienst für Kinder bzw. Familien. So besteht hier nicht Zugriff auf das volle Angebot von YouTube, sondern man schränkt eben auf Inhalte ein, die sich für Kinder eignen sollen. Die elterliche Aufsicht sollte man dennoch im Blick behalten. Denn in der Vergangenheit kam es auch zu Fehlern, sodass bei YouTube Kids Content gelandet ist, der doch alles andere als für jüngere Zuschauer geeignet gewesen ist.

Am Ende sollte man also dennoch z. B. Bildschirmzeiten für die Kinder festlegen und prüfen, was sich die Zöglinge bei YouTube Kids so ansehen. Dann kann man auch gemeinsam die konsumierten Inhalte besprechen und in einen Kontext rücken. Doch zurück zur Einstellung von YouTube Kids: Die Standalone-App wird im Juli 2024 für Smart-TVs gestrichen. Allerdings verweist Google auf einen anderen Weg, um YouTube Kids weiterhin am großen Bildschirm zu verwenden.

Demnach werdet ihr die Chance haben, YouTube Kids direkt über die reguläre YouTube-App zu verwenden. Dafür muss ein Kinderprofil eingerichtet werden. Letzten Endes spart sich Google so zusätzlichen Entwicklungsaufwand für eine separate App. Euch bleibt dennoch die Funktionalität des Angebots für Kinder erhalten.

YouTube Kids verwendet eine kindgerechte Oberfläche

So filtert YouTube Kids nicht nur stumpf die Inhalte, sondern schränkt natürlich auch die Funktionen ein und bettet das angepasste Erlebnis in eine kindgerechte Oberfläche ein. Am Ende ist die Lösung für Familien also nicht schlecht. Schließlich finden sich für Kinder bei YouTube durchaus brauchbare Inhalte, man will den Kindern anderes wiederum aber nicht zumuten.

YouTube Kids entschwindet als eigenständige Smart-TV-App.
YouTube Kids entschwindet als eigenständige Smart-TV-App.

Bis Juli 2024 habt ihr noch Zeit, YouTube Kids als eigenständige App zu nutzen. Danach müsst ihr auf YouTube und die Kinderprofile ausweichen.

Neue Disc fasst über ein Petabit Speicherplatz

Forscher haben eine Disc entwickelt, die mehr als ein Petabit an Daten fassen kann. Dass daraus ein neues Medium fürs Heimkino wird, ist aber leider sehr unwahrscheinlich.

Wie hat man auf einem optischen Datenträger diese enorme Dichte erreicht? Die Daten werden quasi „dreidimensional“ in Schichten gespeichert, woraus sich die stark erhöhte Kapazität dann am Ende ergibt. Im Ergebnis sind so statt einem oder zwei Layern ca. 100 Layer pro Disc möglich. Auch sind die Daten in sehr kleinen Spots gespeichert, die teilweise gerade einmal 5 Nanometer breit sind.

Erste dieser Discs, die physisch so groß wie DVDs, Blu-rays bzw. UHD Blu-rays sind, können 1,6 Petabits speichern. Das entspricht in etwa 4.000-mal der Kapazität einer Blu-ray. Wer sich jetzt aber schon in Vorfreude auf eine 8K UHD Blu-ray oder gar eine 16K-Disc die Hände reibt, sollte seinen Optimismus dämpfen. Als Wendungsgebiete sieht man eher z. B. Datenzentren und generell den B2B-Bereich.

Könnte die 1TB-Disc die Zukunft der physischen Filmmedien werden?
Könnte die neue Petabit-Disc die Zukunft der physischen Filmmedien werden?

Dabei ist ein Vorteil der neu entwickelten Discs, dass die Massenproduktion ganz ähnlich wie bei handelsüblichen DVDs verlaufen könnte. Eine Disc könnte in ca. 6 Minuten beschrieben werden. Sowohl zum Beschreiben als auch Auslesen sind zwei Laser notwendig. Eine Massenprodukton wär relativ zügig möglich.

Filmstudios haben keinerlei Interesse mehr an neuem Disc-Medium

Wie bereits beschrieben: Die neuen Discs sind aber vor allem im Bereich IT bzw. für Geschäftskunden als Speichermedien interessant. Im Heimkino werden sie nicht Einzug halten. Zumal weder die Filmindustrie noch die Hersteller entsprechender Hardware fürs Heimkino aktuell noch großes Interesse an Discs haben. Viele Unternehmen sind aus dem Markt für UHD-Player ausgestiegen. Und der Vertrieb von optischen Medien dünnt sich immer mehr aus. Das zeigte zuletzt etwa der Ausstieg von Disney aus jenem Bereich in den USA.

Ohnehin müssen die chinesischen Forscher, welche die neuartige Disc entwickelt haben, noch einige Hürden bewältigen. Etwa müsse man noch die Schreibgeschwindigkeit erhöhen und den Stromverbrauch der notwendigen Geräte senken. In Zukunft könnten zudem Discs mit noch mehr Layern möglich sein.

ARD, ZDF und Arte planen bis 2028 keine Sender in 4K Ultra HD

ARD, ZDF und Arte planen bis 2028 keine UHD-Programme. Und auch die Abschaltung der SD-Ausstrahlung wird noch dauern.

So hat sich zwar die ARD dazu bekannt, die Ausstrahlung in SD via Satellit im Januar 2025 abzuschalten, das ZDF hingegen gibt sich da nur vage. Zwar bestätigt man, dass die Ausstrahlung in Standardauflösung vor 2028 beendet werden soll, konkreter wird man da aber nicht. Dabei ist selbst die HD-Ausstrahlung der öffentlich-rechtlichen Anbieter nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit.

Denn via Satellit strahlt man nur in 720p aus, 1080p gibt es nur via DVB-T2 HD. Auch hier sind aber große Teile des Angebots nur hochskaliert. Dass man keine Pläne für die 4K-Ausstrahlung hat, verwundert allerdings nicht. Das würde Mehrkosten bedingen. Vermutlich rechnete man nicht damit, dass die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) diese bewilligen würde. Denn eigentlich wird von den öffentlich-rechtlichen Sendern Sparen erwartet.

Das ZDF fordert mehr Geld.
Das ZDF fordert mehr Geld.

Bislang sehen die Sparmaßnahmen der öffentlich-rechtlichen Programme aber oft so aus, dass zwar an der einen Stelle gekürzt, an der anderen aber mehr ausgegeben wird. Denn würde man „wirklich“ sparen, müsste man ja einen geringeren Finanzbedarf anmelden. Hier zeigen sich Lücken im System, denn es ist eher im Interesse der Sender, möglichst viel Geld auszugeben, um immer einen hohen Bedarf anmelden zu können. Echte Reformen bleiben deswegen auch, trotz zunehmenden Drucks aus Politik und Bevölkerung aus.

Rundfunkbeitrag soll auf 18,94 Euro steigen

So gäbe es vor allem um ausufernden Verwaltungsapparat viele Sparpotenziale. Diese werden aber in der Regel nicht anerkannt und trotzig darauf verwiesen, dass Sparmaßnahmen immer Einschnitte im Programm bedeuten würden – obwohl dies nicht zwangsläufig so sein müsste. Klar ist, dass die KEF jedenfalls in ihrem 24. Bericht empfiehlt den Rundfunkbeitrag ab 2025 um 58 Cent im Monat zu erhöhen – auf 18,94 Euro.

Um diese bereits im Vorfeld vermutete Erhöhung hatte es schon viel Streit gegeben. So haben einige Bundesländer schon mitgeteilt, der Erhöhung nicht zustimmen zu wollen. Allerdings sind sie dazu im Grunde gezwungen, sodass es wohl nach ein bisschen öffentlichem Tauziehen ohnehin so kommen dürfte.

Doch wenn wir zurück zur 4K-Ausstrahlung kommen: Arte wollte eigentlich 2024 einen 4K-Sender etablieren. Aufgrund der hohen Kosten und der noch fehlenden Infrastruktur hat man diese Pläne jedoch abgeblasen.

TEST: „Footloose“ auf 4K Ultra HD Blu-ray: Der „Soundtrack“ einer Generation

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Wir testen für euch „Footloose“ mit Kevin Bacon auf 4K Ultra HD Blu-ray! Ob sich der Filmklassiker zu seinem 40. Jubiläum noch lohnt und wie gut die Bild- und Tonqualität der 4K Scheibe wirklich ist, verrät unser Test!

Inhalt (65%)

„Footloose“, ursprünglich veröffentlicht am 17. Februar 1984 (USA), bleibt auch 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung ein kulturelles Symbol der 1980er Jahre und eine Ikone im Bereich der Teenie-Musicals. Regisseur Herbert Ross und Drehbuchautor Dean Pitchford schufen mit diesem Film ein Werk, das mit seiner mitreißenden Geschichte, seinem elektrisierenden Soundtrack und den inspirierenden Tanzszenen das Publikum begeisterte. Kevin Bacon lieferte in seiner Rolle als rebellischer Stadtbursche, der eine kleine Stadt mit seiner Liebe zur Musik und zum Tanz aufmischt, eine karrieredefinierende Leistung ab.

Footloose war für Kevin Bacon womöglich DAS Sprungbrett für seine weitere Karriere
Footloose war für Kevin Bacon womöglich DAS Sprungbrett für seine weitere Karriere || Bild: Paramount Pictures

Der Film, der sich lose auf Ereignisse in der High School-Klasse von Elmore City, Oklahoma, stützt, war mit einem Einspielergebnis von 80 Millionen US-Dollar ein massiver Erfolg. Neben Bacon glänzten auch Lori Singer, Dianne Wiest, John Lithgow, Sarah Jessica Parker und Chris Penn. Der Soundtrack mit Beiträgen von Künstlern wie Kenny Loggins und Bonnie Tyler erhielt zwei Oscar-Nominierungen und prägte auch über den Film hinaus eine ganze Generation.

Wer jetzt keine direkte Verbindung zu „Footloose“ herstellen kann, weil man z.B. wie der Autor dieses Tests 1984 gerade einmal auf die Welt gekommen ist, der wird es vielleicht auch etwas schwer haben, sich voll mit dem Film einzulassen. Für einige ist „Footloose“ sicherlich Teil der eigenen Jugend und somit fällt es leichter, einen Bezug zur Story bzw. dem Feeling herzustellen, die einem der Film vermittelt. Nüchtern betrachtet, sind die Darstellungen im Film einfach zu überzogen und ein Tanzverbot in einer kleinen Stadt, klingt einfach zu unrealistisch. Das ist wohl auch die Problematik von Filmklassikern, auch wenn diese eine ganze Ära prägen, altern diese außerhalb dieses Zeitrahmens doch nicht allzu gut.

Der ewige Konflikt zwischen Teenagern und Erwachsenen spielt auch in "Footloose" eine zentrale Rolle
Der ewige Konflikt zwischen Teenagern und Erwachsenen spielt auch in „Footloose“ eine zentrale Rolle || Bild: Paramount Pictures

Die Story an sich ist überaus kitschig, die vom Tanzverbot betroffenen Teenager sind weinerlich und überzogen, ebenso wie die Eltern, die grundsätzlich als uneinsichtige Spaßverderber dargestellt werden. Für das damalige Publikum war diese Gegenüberstellung zwischen „Gut“ (Teenager) und „Böse“ (Erwachsene) sicherlich einfacher zu greifen. Auch an anderen Stellen im Film muss man zwangsweise den Kopf schütteln. All die Konflikte und Aktionen wirken sehr erzwungen und man merkt, wie diese nur der Erfüllung des Plots dienen.

Dennoch bietet „Footloose“ eine ehrliche und herzliche Handlung über Jugendliche, die von Erwachsenen verlangen, das Leben zu feiern, statt in den schmerzhaften Unfällen der Vergangenheit zu leben. John Lithgow liefert in seiner Rolle als streng religiöser Reverend Shaw Moore eine seiner besten dramatischen Darbietungen. Er ist nicht der Bösewicht, sondern ein Vater, der langsam erkennt, dass seine guten Absichten, Kinder zu schützen, negative Reaktionen und Konsequenzen nach sich ziehen können. „Footloose“ mag für manche wie eine übertriebene Darstellung eines kulturellen Kreuzzugs erscheinen, aber sein Kern, eine starke, aufrichtige Geschichte, macht ihn zu einem unterhaltsamen Drama und einem zeitlosen Klassiker.

Bildqualität (75%)

Die Bildqualität kann von Szene zu Szene schwanken. Insgesamt ist die 4K Blu-ray von "Footloose" jedoch eine Verbesserung gegenüber der HD Blu-ray
Die Bildqualität kann von Szene zu Szene schwanken. Insgesamt ist die 4K Blu-ray von „Footloose“ jedoch eine Verbesserung gegenüber der HD Blu-ray || Bild: Paramount Pictures

„Footloose“, der Teenie-Klassiker der 80er Jahre, präsentiert sich erstmals in einer 4K Ultra HD-Version mit HEVC H.265-Kodierung, die einen deutlichen Fortschritt gegenüber der vorherigen Blu-ray-Version darstellt. Mit einer feineren, dünneren Körnung genießt der 4K-Transfer eine willkommene Steigerung in Sachen Definition und Klarheit, besonders in Außenszenen bei Tageslicht. Es gibt zwar einige weniger zufriedenstellende Momente, die auf das Alter der Quelle zurückzuführen sind, aber insgesamt sieht das Bild mit vielen beeindruckenden Momenten, leuchtend weißen Farben und strahlenden Spitzlichtern relativ gut aus. Dunklere Szenen zeigen leichte Crush-Effekte und ein verschwommenes Bild bei Bewegungen aus dem Schatten. Gesichtsfarben sind detaillierter und gesünder als beim SDR-Pendant auf HD Blu-ray.

Footloose 4K UHD Blu-ray (Amaray) auf jpc.de

„Footloose“ wirkt in 4K stellenweise matt. Die Farben tendieren zu warm, manchmal sogar übermäßig. Hauttöne haben einen pastellartigen Farbton, was auffallen kann, aber glücklicherweise das Seherlebnis nicht extrem beeinflusst. Große Unterschiede zwischen der Dolby Vision und HDR10-Verarbeitung haben wir nicht erkennen können. Das liegt womöglich auch daran, dass Dolby Vision bei dieser Restauration nicht im Base-Layer des Filmmaterials angewandt, sondern als Zusatz-Layer „oben drauf“ gepackt wird.  So wirkt „Footloose“ an seinen schlechtesten Stellen verschwommen und unpräzise. An dieser Stelle müssen wir noch einmal an das Alter des Filmmaterials erinnern. Es gibt auch einige Szenen, die übermäßig bearbeitet wirken, mit künstlichem Korn oder zu glatt. Hier springt das Qualitätsniveau des öfteren.

Das Kleinstadt-Leben wird in "Footloose" sehr gut transportiert
Das Kleinstadt-Leben wird in „Footloose“ sehr gut transportiert || Bild: Paramount Pictures

Paramount hatte viel Spielraum für Verbesserungen gegenüber der Blu-ray-Version von 2011 und die neue 4K Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision nutzt diesen im Großen und Ganzen gut aus. Die neue Version von 2024 ist sicherlich nicht perfekt, aber in vielerlei Hinsicht der alten Blu-ray überlegen. Wir sind froh, dass sich Footloose als restaurierte Fassung neu präsentiert, jedoch haben wir schon Filmtitel aus dem gleichen Veröffentlichungszeitraum gesehen, die besser abgeliefert haben.

Ton- / Audioqualität (70%)

Wie ihr aus dem bisherigen Test herauslesen konntet, lebt Footloose primär durch seine Stimmung und seinem Soundtrack. Wer zur Veröffentlichung der 4K UHD Blu-ray auf ein akustisches Upgrade für die deutsche Tonspur gehofft hat, der wird leider enttäuscht. Parmaount Pictures frühstückt den DE-Ton mit Dolby Digital 2.0 Stereosound ab, was dem Titel etwas an Dynamik und Klangtiefe nimmt. Der Unterschied wird erst recht deutlich, wenn man sich einmal die englische Synchronisation mit DTS-HD MA 5.1-Sound (Blu-ray hat sogar DTS-HD MA 6.1) zu Gemüte führt. Wir möchten dem Filmstudio jetzt überhaupt nicht unterstellen, dass dieses zu faul wäre, eine gute Soundspur mit deutscher Sprache in Auftrag zu geben. Denn bei einem 40 Jahre alten Filmtitel, gehen Bild- und Tonmaterialien auch gerne mal verloren und das Alter des Materials lässt auch ggf. gar keine saubere Restaurierung auf Surround- oder gar 3D-Formate zu. Eigentlich wäre der Ton mit „gut“ zu bewerten, eine leichte Enttäuschung macht sich bei Restaurierungen dann doch immer breit, wenn kein akustisches Upgrade erfolgt. Die deutsche Tonspur würden wir entsprechend nur 60% bewerten.

Der Sound kommt in der englischen DTS-HD MA 5.1 Tonspur besser zur Geltung
Der Sound kommt in der englischen DTS-HD MA 5.1 Tonspur besser zur Geltung || Bild: Paramount Pictures

Mit der englischen Tonspur betritt der Teenie-Klassiker „Footloose“ das 4K-Heimkino mit dem gleichen DTS-HD Master Audio Soundtrack wie sein Blu-ray-Vorgänger. Das ist positiv zu bewerten, da der Codec weiterhin hervorragend funktioniert und den musikalischen Soundtrack des Films richtig zur Geltung bringt. Obwohl die UHD-Version den Soundtrack von einem DTS-HD Master Audio 6.1 verlustfreien Soundtrack auf der Blu-ray auf hier eine 5.1 DTS-HD Master Audio Präsentation „herabstuft“, gibt es subjektiv keinen großen Unterschied in Bereichen wie Klarheit oder Raumklang.

Die Songs füllen die vordere Klangbühne und bieten ein weitläufiges, einladendes Klangbild, das sich auch angenehm in die hinteren Lautsprecher einfügt, ohne abzulenken. Dies schafft eine angenehme Umgebung für die 80er-Jahre-Popmelodien. Verschiedene diskrete Effekte füllen die Lücken und erweitern das Klangfeld mit überzeugender Bewegung. Der Rest des verlustfreien Mixes setzt die Show mit starker, verständlicher Dialogwiedergabe und viel Aktivität in den anderen beiden Kanälen fort. Der Tieftonbereich ist ebenfalls kräftig und energisch, was den Songs etwas publikumswirksamen Schwung verleiht.

Allein schon beim Musik-Hit von Kenny Loggins, der den gleichen Titel wie der Film trägt, wird dem Zuschauer die komplette Klangbühne der 4K UHD Blu-ray eröffnet. Man ist fast schon etwas erleichtert, dass die Musikdarstellung so gut funktioniert – in der englischen Synchro jedoch etwas besser, als bei der deutschen.

  • Deutsch: Dolby Digital 2.0 (60%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (80%) 2D-Betrachtung

Bonus (80%)

Für die UHD-Edition von „Footloose“ überträgt Paramount Pictures die gleiche Ausstattung an Zusatzmaterialien wie zuvor, die alle auf der beiliegenden Blu-ray-Disc untergebracht sind.

Die Blu-ray startet mit zwei Audiokommentaren, der erste ist ein Gespräch zwischen Produzent Craig Zadan und Drehbuchautor Dean Pitchford, während der zweite Track Kevin Bacon beinhaltet, der verschiedene Anekdoten und Erinnerungen teilt. Anschließend folgt eine kurze Featurette mit Kevin Bacon unter dem Titel „Let’s Dance! Kevin Bacon on Footloose“, die 12 Minuten lang ist. Es gibt auch ein Interview mit Sarah Jessica Parker, das 8 Minuten dauert und den Titel „From Bomont to the Big Apple: An Interview with Sarah Jessica Parker“ trägt. Eine Erinnerung an Willard, die 6 Minuten lang ist, eine 5-minütige Aufnahme von Kevin Bacons Vorsprechen und eine 3-minütige Kostümmontage von Kevin Bacon runden diese Disc ab.

Darüber hinaus beinhaltet die Blu-ray eine 30-minütige Standardauflösung-Featurette mit dem Titel „A Modern Musical“ und eine 14-minütige Featurette „Songs That Tell a Story“. Abschließend gibt es noch den Trailer in HD-Qualität. Diese Zusatzmaterialien bieten einen tiefen Einblick in die Entstehung des Films und ergänzen das Hauptwerk um interessante Hintergrundinformationen und persönliche Einblicke der Beteiligten.

Testfazit Footloose 40th Anniversary (70%)

Footloose 4K UHD Blu-ray (Amaray) auf jpc.de

 

Zu Beginn unseres Fazits gleich eine kurze Information zur Verfügbarkeit des Filmtitels. Die 4K Steelbook-Variante ist restlos ausverkauft und wird entsprechend derzeit zu überhöhten Preisen angeboten. Es wird eine reguläre Amaray / Keep Case-Variante nachgereicht, die am 2. Mai 2024 erscheint. Diese haben wir euch hier verlinkt:

Footloose 4K UHD Blu-ray (Amaray) auf jpc.de

Die Kernaussage des Films „Footloose“ ist und bleibt zeitlos. Spielverderber gibt es überall und über alle Epochen hinweg. Die Message, dass unglückliche Einzelschicksale nicht die Gegenwart und Zukunft aller bestimmen sollten, bleibt aktuell. Aus heutiger Sicht ist der Konflikt aber auf jeden Fall überzogen und der Film ist inhaltlich definitiv nicht gut gealtert. Einen Ausflug in die 80er Jahre ist die 4K UHD Blu-ray aber allemal wert.

Wir würden die 4K UHD Blu-ray als überdurchschnittlich gute 4K-Restauration bezeichnen, wobei Paramount Pictures nicht nur bei der visuellen Präsentation, sondern vor allem bei der deutschen Tonspur viel Potenzial auf der Strecke lässt. Für eine Erstsichtung ist die Bewertung von 70% sicherlich gerechtfertigt. Wer Footloose seinerzeit wirklich im Kino und später im TV erlebt und gelebt hat, für den ist diese 4K-Variante sicherlich Gold wert!

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 22. Februar 2024 Review am: 19. Februar 2024
Erscheinungsjahr Film: 1984 Laufzeit: 107 Minuten
Filmstudio: Paramount Pictures FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Spanisch, Deutsch, Englisch, Japanisch, Französisch
Bildformat:
1.85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG C2 OLED TV
Samsung S95C OLED TV
Testgerät Player: Panasonic UB9004

Gaming-Flaute: Trotzdem Investitionen in den nächsten potenziellen Hit

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In der Gaming-Branche ist man nach den Corona-Höhenflügen aktuell im Krisenmodus. Chancen für die Zukunft sieht man dennoch reichlich.

Generell erlebte die Branche in der Pandemie einen Höhenflug, wie auch andere Bereich der Technik-Industrie. Doch danach folgte ein tiefer Fall. So dominierten 2023 Entlassungswellen, eingestellte Projekte oder sogar komplett geschlossene Studios. Das machte auch vor traditionsreichen Entwicklern wie Volition Games („Red Faction“, „Saints Row“) nicht halt.

Investoren geben nun an, dass die Stimmung verhaltener geworden sei. Das liege an vielen Faktoren, die alle zusammenkommen. Etwa sei der Traum von einer großen Expansion on Osteuropa und im Mittleren Osten durch die ausgebrochenen Kriege geplatzt. Dazu geselle sich die generelle, makroökonomische Stimmung, welche aktuell schlecht sei. Verbraucher halten ihr Geld mehr zusammen, weil sie oft höhere Anteile in die esseziellen Lebenshaltungkosten stecken müssen. Gaming rückt dann als Bedürfnis nach hinten.

Dazu kommen Wandel in der Industrie. Etwa ist der große Hype um Games-as-a-Service teilweise abgeebbt. Zuletzt sind viele Titel gefloppt oder konten zumindest nicht die Erwartungen der Publisher erfüllen. Beispiele sind „Marvel’s Avengers“, „Suicide Squad: Kill the Justice League“ oder „Babylon’s Fall“.

Gaming-Industrie erwartet erst ab 2025 Aufwind

Generell rechnet man erst ab 2025 mit einer besseren Ausgangslage. Weitere Probleme seien auch das enorme Dickicht an neuen Spielen, das nahezu täglich erscheine. Da werde es immer schwerer, wirklich hervorzustechen. Das führe auch dazu, dass selbst renommierte Studios auf der Suche nach Geldgebern deutlich mehr Fragen beantworten und Vorleistungen erbringen müssen.

Generell reiche es nicht mehr aus, wenn ein etabliertes Studio ein Konzept vorlege. Denn oftmals fehle es den Entwicklern an Unternehmergeist und entsprechenden Fähigkeiten, so ein Projekt ohne die Kontrolle eines Publishers effizient zu managen. Dennoch sieht man noch viele Wachstumschancen für die Branche. Der Höhepunkt sei also noch nicht erreicht. Mit einer Besserung des Klimas im Bereich Gaming rechnet man jedoch erst ab 2025.