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Netflix erhöht die Preise in Deutschland

Netflix hat ohne Vorankündigung die Preise in Deutschland erhöht. Im ersten Schritt greift dieser Schritt allerdings nur für Neukunden.

Die gute Nachricht zuerst: Das Standard-Abo mit Werbung bleibt im Preis identisch. Es kostet weiterhin 4,99 Euro im Monat. Das zeigt, dass der Streaming-Anbieter diesen Tarif unbedingt attraktiv halten möchte. Teurer werden allerdings sowohl das Standard-Abo ohne Werbung als auch der Premium-Tarif. Letzterer ist für unsere Leser wohl der interessanteste, enthält er doch als einzige Option neben 4K-Auflösung auch HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos.

Für Neukunden gelten die neuen Preise ab sofort. Bestandskunden sind vorerst nicht betroffen. Allerdings lief dies in der Vergangenheit auch mit vorherigen Preiserhöhungen so und nach einer Weile trafen die Anpassungen dann alle Abonnenten. So dürfte es also auch dieses Mal laufen. Dabei wird das Standard-Abo bei Netflix einen Euro teurer. Das Premium-Abo kostet monatlich sogar zwei Euro mehr.

Zusammengefasst:

  • Standard-Abo mit Werbung: identischer Preis von 4,99 Euro im Monat
  • Standard-Abo ohne Werbung: Preisanstieg von 12,99 auf 13,99 Euro im Monat
  • Premium-Abo: Preisanstieg von 17,99 auf 19,99 Euro im Monat

Netflix bietet auch Zusatzmitgliedschaften an

Zu bedenken ist, dass sich die oben genannten Kosten nicht mehr inoffiziell so einfach mit anderen Anwendern teilen lassen. Denn Netflix geht gegen das Sharing vor. Allerdings könnt ihr gegen einen Obolus Zusatzmitgliedschaften buchen, damit Mitglieder außerhalb eures Haushalts mitschauen können. Das kostet pro Person 4,99 Euro im Monat.

Letzten Endes versucht Netflix natürlich immer stärker vorzupreschen und seine Einnahmen abzusichern. Die Zeiten, in denen man nach reinem Wachstum strebte, sind längst vorbei. Damit ist man nicht allein, denn auch Disney+ will etwa vor Jahresende in die schwarzen Zahlen kommen und will deswegen ebenfalls ab Juni 2024 gegen das Account-Sharing vorgehen.

Streaming: Deutsche Nutzer verschmähen Inhalte aus dem eigenen Heimatland

Deutsche Filme und Serien haben einen schlechten Ruf. Das äußert sich laut einer EU-Untersuchung auch im Nutzungsverhalten der Zuschauer.

Zwei Studien des Europarats zeigen dabei, dass Content aus dem eigenen Heimatland innerhalb der EU nirgendwo so desinteressiert aufgenommen wird, wie in Deutschland. „Made in Germany“ ist aus Sicht des deutschen Zuschauers also eher ein Warnhinweis. Eine Überraschung dürfte das für viele Leser nicht sein. Als Paramount+ etwa viele deutschsprachige Inhalte plötzlich aus dem Angebot nahm, gab es kaum einen großen Aufschrei unter den Abonnenten.

Als Disney+ wiederum US-Produktionen wie „Willow“ auf Nimmerwiedersehen ins Exil verbannte, interessierte das auch hierzulande mindestens gefühlt deutlich mehr Zuschauer. Und in den vergangenen Monaten hat z. B. auch Sky seine deutschsprachigen, fiktionalen Eigenproduktionen komplett eingestampft. Der große Shitstorm blieb auch hier aus – sieht man von der Kreativbranche selbst ab.

Zwei Studien der European Audiovisual Observatory (EAO) untermauern dies: US-Inhalte werden dabei im Verhältnis zu ihrem Anteil an den Katalogen der Streaming-Anbieter überdurchschnittlich oft abgerufen, europäischer Content genau umgekehrt unterdurchschnittlich gemessen am verhältnismäßigen Anteil. In Deutschland ist das Verhältnis am extremsten, denn 65 % der gesamten SVoD-Nutzungszeit entfallen auf US-Serien und -Filme, obgleich diese für 41 % des Anteils am Content-Angebot stehen.

Deutsche winken bei Filmen und Serien aus dem eigenen Heimatland ab

Parallel stellt die Studie auch fest, dass die Produktionen aus dem eigenen Heimatland nirgendwo so unbeliebt sind wie in Deutschland. 18 % der Kataloge machen die deutschen Produktionen hierzulande aus, ihre Viewtime steht aber nur bei 8 %. Damit liegt Deutschland deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, bei dem Inhalte und Viewtime jeweils ausgeglichen bei 12 % stehen.

Die Studien halten auch fest, dass die Nutzungszeit ebenfalls primär an US-Plattformen geht. In Europa entfallen 53,4 % auf Netflix, 19,4 % auf Amazon Prime Video und dann 12,1 % auf Disney+. Allein diese drei Anbieter halten also schon ca. 85 % des Marktes. Spannend ist vielleicht noch, dass Deutschland im europäischen Vergleich den mit Abstand höchsten Anteil nationaler Serien 22 Prozent % in den inländischen SVoD-Katalogen stellt, wenn man mit anderen Ländern vergleicht. Doch die Attraktivität der Produktionen ist offenbar schlichtweg nicht gegeben.

Das eröffnet eben die Frage: Sind deutsche Produktionen tatsächlich einfach  oft minderwertig oder haftet ihnen nur ein schlechter Ruf an. Was sagt ihr?

Supercut: Neue App ermöglicht Netflix und Prime Video in 4K mit Dolby Atmos an der Apple Vision Pro

Die neue App Supercut hilft Besitzern der Apple Vision Pro. Sie ermöglicht Netflix und Prime Video in 4K mit Dolby Atmos zu nutzen.

Das ist relevant, da weder Amazon noch Netflix native Apps für ihre Streaming-Dienste für die Apple Vision Pro veröffentlicht haben. So hatte Netflix etwa mitgeteilt, dass die Zielgruppe schlichtweg zu klein und der Aufwand zu groß sei, um eine native App für Applex Mixed-Reality-Headset zu stemmen.

Der unabhängige Entwickler Christian Privitelli legt daher mit der App Supercut nach, die bereits über den App Store zur Verfügung steht. Ein Vorteil gegenüber der Nutzung von Netflix und Prime Video über den Safari-Browser liegt darin, dass es keine Balken rund um die Wiedergabe gibt. Obacht: Supercut kostet allerdings 5,99 Euro. Zudem ist hier natürlich eher ein schlichtes Design verwendet worden, kein immersiver Player wie z. B. bei der nativen App für Disney+.

Supercut bietet mehr Komfort als die Browser-Wiedergabe von Netflix und Prime Video.
Supercut bietet mehr Komfort als die Browser-Wiedergabe von Netflix und Prime Video.

Auch Dolby Vision liefert euch Supercut an der Apple Vision Pro an, insofern eure gebuchten Tarife dies denn enthalten. Die App gibt auch Auskunft darüber, welche Auflösung angelegt wird und bietet eine komfortable Wiedergabesteuerung. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die App dauerhaft über den App Store verfügbar bleibt oder Amazon und Netflix sich vielleicht noch einklinken.

Apple Vision Pro: Wann kommt sie nach Deutschland?

Das Mixed-Reality-Headset Apple Vision Pro ist in den USA bereits verfügbar und kostet dort rund 3.500 US-Dollar. Im weiteren Jahresverlauf sollte das VR-Headset auch noch in Deutschland auf den Markt kommen. Bei uns dürfte der Preis etwas höher ausfallen, da der US-Preis noch keine Steuern enthält. Ca. 4.000 Euro sind also durchaus realistisch. Eine große Zielgruppe wird das Premium-VR-Headset also nicht haben.

Immerhin hat Apple es mit der Vision Pro aber geschafft, sich zahlreiche 3D-Inhalte zu sichern – auch von Partnern wie Disney+. Zumindest die 3D-Community wird man damit also sicherlich hellhörig werden lassen.

Philips OLED809/819/849/859/889: Spezifikationen und Unterschiede der 4K OLED TVs

Philips bringt bald seine neuen OLED809 und OLED819 4K OLED EX Fernseher auf den Markt inkl. deren Varianten OLED849, OLED859 und OLED889. Wir haben alle Spezifikationen und Unterschiede für euch aufgelistet!

Jedes Jahr das gleiche Spiel. TV-Hersteller bewerben ihre Highlight-Fernseher und liefern umfangreiche Informationen zu den Features und Spezifikationen der Neuankömmlinge. Doch oft werden die Fernseher in mehreren Varianten angeboten, die sich meist nur in Details unterscheiden. Es wäre doch besonders ärgerlich, wenn man sich für den Philips OLED809 oder OLED819 4K OLED EX TV entscheidet, nur um kurz darauf herauszufinden, dass es ein ähnliches Modell mit einem anderen Standfuß gibt, der viel besser zur Einrichtungsstil gepasst hätte. Damit ihr euch am Ende richtig entscheidet, bieten wir euch einen Überblick über die Features der OLED8x9-Modelle aus 2024 und gehen zudem auf deren Unterschiede ein!

OLED809 & Varianten: 4K OLED TV mit 144Hz

Schlankes Design: Der OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 greifen auf ein schlankes OLED-Display zurück, unterscheiden sich jedoch im Aussehen und Funktion des Standfußes
Schlankes Design: Der OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 greifen auf ein schlankes OLED-Display zurück, unterscheiden sich jedoch im Aussehen und Funktion des Standfußes

Starten wir mit den Gemeinsamkeiten, um euch die wichtigsten Features und Eckdaten der OLED809-Serie und deren Varianten näherzubringen. Es handelt sich hierbei um einen OLED-Fernseher mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel), die in den Größen 42, 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich sind. Zum Einsatz kommt ein aktuelles OLED Ex-Panel von LG Display, welches in den Größen zwischen 55 und 77 Zoll eine Spitzenhelligkeit von 1.300 nits erreichen soll. Vollflächige Abbildungen werden dagegen mit rund 200 nits dargestellt. Die Modelle mit 42 und 48 Zoll liefern 1.000 nits (Spitze) bzw. 150 nits (Vollbild). Der OLED TV unterstützt 4K-Videosignale mit bis zu 120Hz und sogar 144Hz. Für letzteres muss HDMI Ultra HD in den Einstellungen auf „Optimal“ oder „Optimal (Auto Game)“ eingestellt werden. Ein perfekter Schwarzwert, ein optimaler Kontrast sowie eine präzise Farbdarstellung gehört zu den Philips OLED TVs natürlich dazu. HDR wird als HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision unterstützt. Ebenso ist IMAX Enhanced mit an Bord.

3-seitiges Ambilight und 2x HDMI 2.1

3-seitiges Ambilight trägt den Bildeindruck des OLED809 weiter nach außen
3-seitiges Ambilight trägt den Bildeindruck des OLED809 weiter nach außen

Der P5 AI Picture Prozessor der 8. Generation verarbeitet die audiovisuellen Inhalte und passt diese dank Ambient Intelligence V3 an. Dieses Feature setzt auf den dreidimensionalen Lichtsensor und optimiert automatisch die Bildhelligkeit und Farbtemperatur in Abhängigkeit des Umgebungslichts. Apropos Umgebungslicht: Der OLED809, OLED819 usw. ist zudem mit dreiseitigem Ambilight ausgestattet, die das OLED-Panel perfekt „einrahmt“. Bei den Anschlüssen und der Konnektivität sind die Philips Fernseher breit aufgestellt. Es gibt zwei HDMI 2.1-Anschlüsse mit vollen 48 Gbit/s, zwei HDMI 2.0 Ports, 2x USB 2.0, ein digitalen Audio-Ausgang, einen Ethernet/LAN-Eingang sowie Anschlüsse für den Triple-Tuner (DVB-T2/C/S2). Drahtlos stehen Bluetooth 5.2 und WiFi 6 (Dualband) zur Verfügung.

Ein Traum für Gamer

In puncto Gaming liefert der Philips OLED809 eine Vollausstattung inkl. VRR, ALLM und 144Hz
In puncto Gaming liefert der Philips OLED809 eine Vollausstattung inkl. VRR, ALLM und 144Hz

Gamer können beim OLED8x9 aus dem Vollen schöpfen. Via HDMI 2.1 können 4K-Signale mit bis zu 144Hz inkl. HDR verarbeitet werden. Die VRR-Standards HDMI-VRR, AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync können bei Darstellungen zwischen 40 und 144Hz unterstützen. Über die neue GameBar erhalten Gamer Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen für Audio, Video und Ambilight. Es kann sogar die MEMC-Bildverbesserung sowie im Smooth-Option im Gaming-Betrieb hinzugeschaltet werden. Der Input-Lag soll sich, je nach Bildwiederholungsrate, zwischen 5 und 13 ms bewegen.

Als Betriebssystem kommt die Google TV OS-Nutzeroberfläche zum Einsatz, welche Unterstützung für den IoT-Standard Matter, die Control4-Heimautomatisierung, Apple AirPlay 2, Chromecast, CalMan Ready, Amazon Alexa uvm. mit sich bringt.

Premium-Audio inkl. Dolby Atmos und DTS:X

Hat auch akustisch einiges zu bieten inkl. Dolby Atmos, DTS:X und eine 2.1 Soundanlage mit bis zu 70 Watt: Die Philips OLED8x9-Serien
Hat auch akustisch einiges zu bieten inkl. Dolby Atmos, DTS:X und eine 2.1 Soundanlage mit bis zu 70 Watt: Die Philips OLED8x9-Serien

Zuletzt noch ein Überblick zur Audio-Ausstattung. Hier wartet Philips ebenfalls mit einer breiten Feature-Auswahl auf. So verarbeiten die OLED8x9-Modelle alle geläufigen Audioformate inkl. Dolby Atmos und DTS:X 3D-Sound. Via DTS Play-Fi kann das Audiosignal auch drahtlos an kompatible Lautsprecher und Soundbars weitergeleitet werden. ARC (Audio Return Channel) wird über alle HDMI-Anschlüsse unterstützt, eARC (enhanced Audio Return Channel) hingegen nur an HDMI-2. Es gibt auch in Abhängigkeit von der Größe zwei Konfigurationen des integrierten Soundsystems.

  • 42 Zoll: 2.1 Soundsystem mit 50 Watt (2x 10 Watt + 30 Watt Subwoofer)
  • 48 – 77 Zoll: 2.1 Soundsystem mit 70 Watt (4x 10 Watt + 30 Watt Subwoofer)

Verfügbarkeit, Preise und Modellnummern

Alle Philips Ambilight OLED-Fernseher der OLED8x9-Serien sollen ab Mai 2024 in den Handel gelangen. Es gibt bereits Preisangaben, die im Internet herumschwirren, jedoch sind diese weder komplett noch von Philips bestätigt. Wir möchten euch diese jedoch nicht vorenthalten. Folgende Preise konnten wir finden: 48 Zoll – 1.599 Euro / 55 Zoll – 1.999 Euro / 65 Zoll – 2.499 Euro / 77 Zoll 4.499 Euro. Hierbei dürfte es sich jeweils um den UVP handeln. Anbei findet ihr noch die Modellnummern für den europäischen Markt.

Philips OLED809 42 Zoll48 Zoll55 Zoll65 Zoll77 Zoll
Zuletzt aktualisiert am 6. Oktober 2026 um 11:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2026 um 04:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2026 um 16:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2026 um 04:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026 um 10:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
  • OLED809: 42OLED809/12, 48OLED809/12, 55OLED809/12, 65OLED809/12, 77OLED809/12
  • OLED819: 42OLED819/12, 48OLED819/12, 55OLED819/12, 65OLED819/12, 77OLED819/12
  • OLED849: 48OLED849/12, 55OLED849/12, 65OLED849/12, 77OLED849/12
  • OLED859: 48OLED859/12, 55OLED859/12, 65OLED859/12, 77OLED859/12
  • OLED889: 55OLED889/12, 65OLED889/12

OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 – die Unterschiede

Kommen wir zu den Unterschieden zwischen den Serien. Hier gibt es eigentlich nur drei Ausstattungsmerkmale, die Unterschiede aufweisen können: Die Größenauswahl, der Standfuß und die Fernbedienung.

Die OLED809 und OLED819-Modelle sind untereinander wohl identisch, könnten jedoch für unterschiedliche Vertriebskanäle vorgesehen sein. Die Serien sind in 43, 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich, wobei die Geräte mit 42-65 Zoll auf einen mittigen Standfuß mit einer drehbaren Trapezform-Basis in der Farbe Satine-Chrome setzen. Das 77 Zoll Modell besitzt die seitlich angebrachten Sticks-Standfüße, die in zwei Positionen (flach und 50 cm erhöht für Soundbars) zum Einsatz kommen können. Als Fernbedienung liegt eine neue Remote aus recyceltem Plastik bei, mit einem integrierten Akku, der drahtlos über den QI-Standard geladen werden kann, oder via USB-C.

Der schwenkbare Trapez-Standfuß der OLED809-Serie (auch im OLED819 und OLED889 verbaut)
Der schwenkbare Trapez-Standfuß der OLED809-Serie (auch im OLED819 und OLED889 verbaut)

Die Philips OLED849 und OLED859 4K OLED Fernseher sind ebenfalls baugleich, sind jedoch nur in 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich. Ein 42-Zoll-Modell fehlt. Der Standfuß ist ebenfalls mittig angebracht und schwenkbar, jedoch mit einer quadratischen Basis in der Farbe „Dark Chrome“. Beim 77 Zoll-Modell kommen die gleichen Stick-Standfüße zum Einsatz. Die Fernbedienung ist die gleiche wie bei den OLED809 & OLED819-Modellen.

Zuletzt noch die OLED889-Serie, die lediglich in 55 und 65 Zoll erhältlich ist. Der mittige Standfuß kann geschwenkt werden und hat die Basis in Trapezform in Satine-Chrome. Der große Unterschied zu den anderen Modellen ist die erweiterte Fernbedienung mit Nummerntasten (0-9) sowie einer QWERTY-Tastatur auf der Rückseite.

Die Unterschiedlichen Fernbedienungen der Philips OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 TV-Serien
Die Unterschiedlichen Fernbedienungen der Philips OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 TV-Serien
Ausstattung/Modell OLED809 OLED819 OLED849 OLED859 OLED889
Größenauswahl 42-77 Zoll 42-77 Zoll 48-77 Zoll 48-77 Zoll 55-65 Zoll
Standfuß 42-65: Tapezform, Satine Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
42-65: Tapezform, Satine Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
42-65: Rechteckig, Dark Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
42-65: Rechteckig, Dark Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
Rechteckig, Dark Chrome, schwenkbar
Fernbedienung Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C Mit Zahltastenfeld (0-9) und QWERTY-Tastatur auf der Rückseite. Recycelter Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C

Scammy statt Sammy? Samsung bewirbt seine TVs mit kostenlosen NFTs

NFTs haben in den letzten Jahren extrem an Beliebtheit verloren. Da überrascht es, dass Samsung jetzt groß in jenen Bereich einsteigen will.

NFTs (Non-Fungible Tokens) sind Einträge in der Blockchain, die wiederum mit Dateien verknüpft werden können. Das können etwa Bilder, Videos, Texten und Co. sein. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass mit dem Kauf eines NFTs auch die Rechte an z. B. einem Bild auf den Käufer übergehen würden – das ist oftmals gar nicht der Fall. So verletzen ganz im Gegenteil viele NFTs Urheberrechte oder nehmen einfach KI-generierte Bildchen her.

Entsprechend ist der anfängliche Hype um NFTs längst abgeflacht. Das Gros der NFTs ist heute wertlos oder nur noch einen Bruchteil dessen wert, was Käufer vor einigen Jahren dafür gezahlt haben. Entsprechend haben auch viele Firmen, die erst groß den Einstieg in jenen Markt verkündet hatten, wieder Ruhe rund um das Thema einkehren lassen. Vielfach gelten NFTs heute eher als Scam. Doch Samsung bringt das nicht davon ab, ein Web3-Partnernetzwerk zu gründen und sogar ein Web3-TV-Bundle und eine NFT-TV-App zu starten.

So launcht Samsung ab dem 24. April 2024 auf samsung.com/de ein limitiertes Web3-TV-Bundle. Das Bundle besteht aus einem Fernseher der Reihen The Frame oder einem The Sero, einem von Ledger gebrandeten Hardware Wallet sowie verschiedenen NFTs. Auch wenn man das ganze mit Buzzwords als limitiert bewirbt, haben wir erhebliche Zweifel daran, dass es hier direkt einen reißenden Absatz geben wird.

Samsung NFT-Vorstoß wirkt aus der Zeit gefallen

Außerdem launcht Samsung eine NFT-App für Smart-TVs, mit der Besitzer von NFTs ihre Bildchen dann auf dem großen Bildschirm betrachten können. Zum Schmunzeln bringt da die Aussage, dass man so das immense Nutzerbedürfnis befriedige, gesammelte NFTs „großflächig und bildgewaltig“ anzuzeigen. Irgendwie kommt man damit doch einige Jahre zu spät, denn die ehemalige Blase um NFTs ist längst geplatzt.

Noch schräger wirkt das Ganze, da sich Samsung paradoxerweise als „Early Mover“ bezeichnet. Fast gewinnen wir den Eindruck, es handele sich um einen verspäteten Aprilscherz oder jemand habe 2–3 Jahre zu spät eine alte Pressemitteilung herausgehauen. Zum Samsung-Web3-Partnernetzwerk gehören im Bereich Hardware-Wallets jedenfalls Ledger und zusätzlich der Blockchain-Gaming-Anbieter Illuvium und Wilder World. Darüber hinaus sind Polygon Labs für die Blockchain-Infrastruktur auf der Polygon Chain und das Belvedere Museum in Wien Teil des Partnernetzwerks.

Die NFT-App Samsung NFT Gallery, die ab dem 11. April 2024 als Betaversion über den Smart Hub zunächst auf allen Samsung The Frame und The Sero TV-Geräten installiert werden kann, verheißt euch dann ein kostenloses NFT des Künstlers Paul Milinski – das Samsung TX1. Ist euer Interesse geweckt oder seid ihr ähnlich verblüfft wie wir?

„Rocky: The Knockout Collection“: Korrigierte Discs gehen raus – aber nicht in Deutschland

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Warner Bros. verschickt in den USA korrigierte Discs der „Rocky: The Knockout Collection“. Für Deutschland wurde der Austausch jedoch zuvor abgeblasen.

Das ist schon ein starkes Stück: In Deutschland wurde der Austausch der defekten Discs aus der „Rocky: The Knockout Collection“ zwar als Erstes angekündigt, aber vor einigen Wochen mit abenteuerlichen Begründungen abgesagt. So erklärte man, der Partner MGM habe festgestellt, dass das Original-Material der Synchronisationen nicht mehr vorliege. Nachbearbeitungen der deutschen Tonspuren könnten keine Qualitätsverbesserung mehr ergeben.

Aus dem gleichen Grund habe man sich auch entschieden, die Filme „Rocky V“ sowie „Rocky VI“ nicht mehr wie zuvor geplant in Deutschland zu veröffentlichen. Dies hat uns besonders skeptisch gemacht, da „Rocky VI“ alias „Rocky Balboa“ aus dem Jahr 2006 stammt. So uralt ist der Film also keineswegs, dass bereits die Aufnahmen der Synchronisation einfach „verschwunden“ sein sollten.

In den USA verschickt Warner Bros. korrigierte Discs zur "Rocky: The Knockout Collection".
In den USA verschickt Warner Bros. korrigierte Discs zur „Rocky: The Knockout Collection“.

Um so mehr überrascht, dass in den USA jetzt Austausch-Discs an Kunden versendet werden. Denn auch der Originalton war teilweise fehlerhaft. Das sollen die neuen Ultra HD Blu-rays jetzt beheben. Diese werden auch Teil eines neuen Sets sein, das alle sechs Filme mit Sylvester Stallone in seiner Paraderolle beinhalten wird.

Deutsche Kunden sind in diesem Fall wohl die Dummen

Leider sieht es nun danach aus, dass die deutschen Käufer der „Rocky: The Knockout Collection“ die Dummen sind und im Regen stehen gelassen werden – es sei denn Universal Pictures Home Entertainment, welche die Ultra HD Blu-rays in Deutschland vertreiben, machen noch einen Rückzieher vom Rückzieher. Da sind wir jetzt doch sehr gespannt.

Bedauerlicherweise wird das defekte Set zu „Rocky: The Knockout Collection“ weiterhin nassforsch verkauft. Was bleibt zu tun? Wer des Englischen mächtig ist, wartet vielleicht auf das Set mit den korrigierten Ultra HD Blu-rays, das im Ausland alle sechs Filme enthalten soll. Vorher können wir nicht guten Gewissens zum Kauf raten.

Neue 4K Vorbesteller: „Back to Black“ Amy Winehouse-Biopic und „Arthur der Große“ mit Mark Wahlberg

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Heute gesellen sich wieder zwei neue 4K UHD Blu-ray zu den Vorbestellern: Das Amy Winehouse-Biopic „Back to Black“ sowie der Feelgood-Movie „Arthur der Grosse“ mit Mark Wahlberg und Hund. 

„Back to Black“ (18. Juli 2024)

Die Ausbeute ist am heutigen Vorbesteller-Donnerstag etwas mau, dafür wird unser „Vorbesteller-Budget“ etwas geschont. In „Back to Black“ (18. Juli 2024) wird das Leben der Sängerin Amy Winehouse porträtiert, die innerhalb weniger Jahre zum internationalen Star avancierte. So schnell wie ihr Erfolg, kam jedoch auch der Absturz, komplett mit übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum, welcher letztendlich zu einem viel zu frühen Tod führte. (Klub 27). Der Film, mit Marisa Abela (Barbie) in der Hauptrolle, dürfte dank seines Dolby Atmos-Soundtracks vor allem akustisch begeistern. Ein gewisser Bezug zur Person Amy Winehouse und ihrer Musik ist sicherlich von Vorteil, um einen vollkommenen Heimkino-Abend erleben zu können (Taschentücher bereithalten, wer nah am Wasser gebaut ist).

Back to Black 4K UHD Blu-ray (Special Edition) auf jpc.de Back to Black 4K UHD Blu-ray (Special Edition) auf amazon.de Arthur der Große 4K UHD Blu-ray (Amaray) auf jpc.de

Arthur der Grosse (09. August 2024)

Ein etwas schöneres Ende nimmt da dann eher der Film „Arthur der Grosse“ (09. August 2024). Michael Light (Mark Wahlberg) ist ein „Profi-Abenteurer“ und nimmt mit seinem Team von Athleten an der Adventure Racing World Championship mit. Das Sportevent erstreckt sich über eine Strecke von über 400 Meilen und mehreren Sportarten wie z.B. Trekking, Mountainbiking, Paddling oder Klettern. Während Light mit seinen Sponsoren darum kämpft, dass er mit seinen Kollegen den entsprechenden Support erhält, kommt der Straßenhund Arthur in sein Leben. Dieser weicht ihm nicht mehr von der Seite und ist vielleicht mehr Inspiration als jeder Sponsor. Vielleicht nicht der Blockbuster, den man sich als Nächstes von Wahlberg erhofft hat, aber manchmal muss es einfach ein Feelgood-Movie sein.

Beide Titel sind ab sofort auf 4K UHD Blu-ray vorbestellbar. Mehr 4K UHD Blu-ray Vorbesteller, Neuheiten und Katalogtitel findet ihr in unserem Special! Ansonsten solltet ihr euch nachfolgende Vorbesteller nicht entgehen lassen (sofern nicht vergriffen):

Keine 4K Blu-ray-Neuheit mehr verpassen!

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Die Post-Apokalypse zieht auf: „Fallout“ ab sofort bei Amazon Prime Video

Es ist so weit: Die neue Science-Fiction-Serie „Fallout“ steht mit allen acht Episoden via Prime Video zur Verfügung – in 4K mit HDR.

Seit der Nacht vom 10. auf den 11. April 2024 um 3 Uhr ist es endlich so weit: Ihr könnt die neue Eigenproduktion „Fallout“ bei Amazon Prime Video abrufen. Dieses Mal handelt es sich nicht um eine gestückelte Veröffentlichung. Vielmehr stehen auf einen Schlag alle 8 Episoden der ersten Season zur Verfügung. Es kommt noch besser: Eine 2. Staffel ist bereits bestellt worden.

Letztere wird wahrscheinlich 2025 in Kalifornien gedreht. Die Serie hat nicht nur ihren Namen mit den Rollenspielen von Interplay bzw. mittlerweile Bethesda gemeinsam, sie gehört zum selben Universum. Auch das Format der „Westworld“-Macher Jonathan Nolan und Lisa Joy mischt also Science-Fiction mit schwarzem Humor.

So gilt die Serie laut den Spieleentwicklern von Bethesda dann auch als Kanon, die Ereignisse des Prime Video Originals könnten also theoretisch auch in kommenden Spielen aufgegriffen werden. Umgekehrt darf auch die Serie auf die Games verweisen. Dabei sind die ersten Kritiken zu „Fallout“ positiv ausgefallen, sodass Fans der Spiele hoffentlich zufrieden sein werden.

„Fallout“ geht als Marke viele Wege

In diesem Jahr ist aber nicht nur die Serie zu „Fallout“ gestartet, das Trading-Card-Game Magic: The Gathering hat im Rahmen seiner Reihe Universes Beyond auch ein Crossover gewagt. Es gibt also auch Sammelkarten zum Spiel. Das klingt alles nach Erfolgskurs. Fehlt nur noch ein neues Spiel der Reihe, das bedauerlicherweise jedoch noch viele Jahre entfernt sein dürfte. Denn aktuell arbeitet das verantwortliche Studio Bethesda mit voller Kraft an „The Elder Scrolls VI“.

Habt ihr bereits in die Serie „Fallout“ bei Prime Video hereingeschaut? Oder habt ihr euch eher von dem Angebot verabschiedet, nachdem man ja bedauerlicherweise als Standard Werbung eingeführt hat?

Sicherheitslücken in LG webOS entdeckt: OLED TVs der A, B, C und G-Serie zwischen 2020 und 2023 betroffen

Die Sicherheitsexperten von Bitdefender Labs haben kritische Schwachstellen in LG webOS entdeckt, die es Hackern ermöglichten, die Kontrolle über das komplette Smart-Home-Netzwerk zu erlangen. LG hat schnell reagiert und einen Push-Patch bereitgestellt, um die Lücken zu schließen. 

  • Kritische Schwachstellen betreffen verschiedene Versionen von LG WebOS (4 bis 7)
  • Über 91.000 Geräte sind potenziell für Hacker erreichbar und entsprechend den Gefahren der Sicherheitslücke ausgesetzt. 
  • Besitzer von betroffenen Geräten wird empfohlen, sofort die jüngsten Updates für die webOS-Plattform auf ihrem Smart TV zu installieren.
Update
Alle TV-Geräte, die mit den unten angegebenen webOS-Versionen laufen, sind von der Sicherheitslücke betroffen. Vielen Dank an unseren Leser ITGuy42 für die ausführliche Erklärung die ihr in den Kommentaren einsehen könnt. Hier ein Auszug daraus: „Betroffen sind damit alle Geräte, die genannte webOS Versionen nutzen, es spielt dabei keine Rolle von welchem Modell wir hier reden. Die betroffenen Dienste und Funktionen sind bzw. waren integraler Bestandteil des Betriebssystems, das auf allen Modellen mit diesen webOS Versionen laufen.„. Betroffen sind also z.B. alle OLED TVs der A, B, C und G-Serie von 2020 bis 2023.

Originalbeitrag: Dieser Fall zeigt, dass man Firmware-Updates nicht nur zur Fehlerbehebung und für die Implementierung von neuen Features machen sollte, sondern auch um die Sicherheit des heimischen Netzwerks zu gewährleisten. Die Bitdefender Labs hatten am 1. November 2023 mehrere gravierende Sicherheitslücken an LG Electronics gemeldet, welche der Hersteller mit Updates am 22. März 2024 geschlossen hat. Erst am heutigen Tag wurde der Bericht über die Schwachstellen öffentlich gemacht, um den Nutzern genug Zeit zu geben, die benötigten Firmware-Updates zu installieren. Doch was, wenn man die manuelle Update-Funktion deaktiviert bzw. schon seit Längerem kein Update mehr zugelassen hat?

Über 90.000 LG webOS Smart TVs sind potenziell von der Sicherheitslücke betroffen.
Über 90.000 LG webOS Smart TVs sind potenziell von der Sicherheitslücke betroffen.

webOS Sicherheitslücke betrifft nur bestimmte TV-Modelle

Die Sicherheitslücken lassen sich  nur über die LAN-Verbindung der LG webOS Smart TVs ausnutzen, doch wie eine Anfrage über die IoT-Suchmaschine Shodan zeigt, sind wohl über 90.000 Geräte potenziell von dieser Schwachstelle gefährdet. Glücklicherweise betrifft es nur eine sehr geringe Anzahl an Modellen in Kombination mit einer bestimmten webOS Versionsnummer, die überhaupt Gefahr laufen, von Dritten kompromittiert zu werden. Dabei handelt es sich um folgende Varianten:

  • LG43UM7000PLA Smart TV mit webOS 4.9.7 – 5.30.40
  • OLED55CXPUA Smart TV mit webOS 5.5.0 – 04.50.51
  • OLED48C1PUB Smart TV mit webOS 6.3.3-442
  • OLED55A23LA Smart TV mit webOS 7.3.1-43

Ihr seht, unter den Modellen befinden sich auch beliebte High-End-Geräte wie die A2 (2022), C1 (2021) oder CX (2020) OLED-Fernseher. Wer z.B. einen CX OLED TV nutzt und bewusst kein Update mehr installiert, weil man sonst Gefahr läuft, dass man das gewohnte Launchbar-Menü verliert und mit einem mit Werbung „verseuchten“ Vollbild-Menü bestraft wird, der läuft genau in diese Sicherheits-Nische. Wenn dann der TV noch in einem öffentlich zugänglichen oder nicht gut gesicherten, lokalen Netzwerk zum Einsatz kommt, ist es für die Hacker ggf. ein Leichtes, das gesamte Heimnetzwerk unter ihre Kontrolle zu bringen.

Hacker könnten sich Zugriff auf das komplette Heimnetzwerk verschaffen

Sind dann z.B. Geräte mit sensiblen Daten oder gar Kameras oder smarte Schließsysteme im IoT-Netzwerk integriert, könnten Hacker darauf zugreifen. Dies ist durch die Ausnutzung mehrerer Schwachstellen hintereinander möglich, mit denen erst ein zusätzliches Konto auf dem Smart TV hinzugefügt wird, gefolgt von der Ausweitung der Zugriffsrechte auf Root-Ebene. Ab diesem Zeitpunkt an kann eigentlich so ziemlich alles an Schadsoftware injiziert werden.

Dieses Szenario zeigt, dass man sich auch aktiv um die Sicherheit der eigenen Daten und des heimischen Netzwerks kümmern muss. Es ist eigentlich selbsterklärend, doch was müssen Besitzer eines potenziell betroffenen Fernsehers tun? Wer einen betroffenen LG webOS Smart TV im Einsatz hat, sollte schnellstmöglich die zur Verfügung gestellten Firmware-Updates installieren, primär diese, die am 22. März 2024 und danach bereitgestellt wurden.

TIDAL Musikstreaming wird „günstiger“: Einheitstarif mit Premium-Sound für alle (Update)

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Musikstreaming-Dienst TIDAL richtet sich neu aus und wird viele Nutzer günstiger. Das Abonnementmodell wird vereinfacht und bietet bereits für 10.99 $US den kompletten Feature-Umfang inkl. 24Bit/192kHz HiRes FLAC, Dolby Atmos und Sony 360 Reality Audio.

  • Tidal konsolidiert seine Abonnementoptionen und führt den neuen Tarif „Tidal Individual“ ein, der hochauflösendes Audio-Streaming in HiRes-Qualität inklusive Dolby Atmos für 10,99 $US bietet.
  • Bestehende HiFi Plus-Abonnenten werden automatisch auf den neuen, günstigeren Tarif umgestellt; das Familienangebot „Tidal Family“ bleibt für 16,99 $US pro Monat erhalten.
  • Die beschriebenen Änderungen und Tarifanpassungen sind für den deutschen Markt noch nicht umgesetzt worden.

Update: Ab sofort gelten die neuen Preise für Neukunden in Deutschland. Der Einheitstarif „TIDAL“ kostet 10.99 Euro im Monat. Für 16.99 Euro im Monat erhält man den FAmilientarif für bis zu sechs Nutzer. Bestandskunden mit dem ehemaligen „TIDAL HiFi Plus“-Tarif wurden mit der Abrechnung zum 10. April 2024 auf den günstigeren „TIDAL“-Tarif umgemünzt.

Originalbeitrag: In einer strategischen Neuausrichtung kündigt der Musikstreaming-Dienst Tidal eine Änderung seines Abonnementmodells an. Ab dem 10. April 2024 wird Tidal seine bisherigen Tarifoptionen zusammenfassen bzw. vereinheitlichen. Das führt dazu, dass die neuen Tarife preislich deutlich attraktiver dastehen und hochauflösendes Audio-Streaming in HiRes-Qualität für alle Nutzer zugänglich gemacht wird. Diese Neuerung ist ein strategischer, wenn auch nötiger Schachzug, um sich in dem hart umkämpften Marktumfeld gegen dominierende Dienste wie Spotify, Apple Music oder Amazon Music behaupten zu können.

Tidal: Bessere Audioqualität für alle

TIDAL erhöht den Preis seines Standardtarifs (HiFi) auf 10.99 Euro im Monat
Erst im vergangenen Jahr hat man den Standardtarif von TIDAL im Preis erhöht. Dieser lohnt sich dank der besseren Audioqualität wieder mehr.

Tidal, bekannt für seine hochwertige Klangqualität und weitreichende Unterstützung für Künstler, setzt bisher auf zwei unterschiedliche Abonnements: das HiFi-Abonnement für 10,99 Euro monatlich, das Streaming in 16-Bit-Audio mit einer Sample-Rate von 44,1 kHz und Zugriff auf über 110 Millionen Songs im FLAC-Format bietet, sowie das HiFi Plus-Abonnement für 19,99 Euro monatlich, das zusätzlich 24-Bit-Audio, 192 kHz, einschließlich HiRes FLAC, Dolby Atmos und Sony 360 Reality Audio. Diese Struktur wird zugunsten des neuen „Tidal Individual“-Abonnements aufgegeben, das sämtliche Vorteile des teureren HiFi Plus-Abonnements zum Preis des günstigeren „HiFi“-Tarifs bietet.

Tidal Musikstreaming wird günstiger!

Das neue Tidal Individual-Abonnement wird in den USA ab dem 10. April zu einem Preis von 10,99 $US angeboten und beinhaltet den Zugang zu der oben beschriebenen Qualitätsstufe (24-Bit, 192 kHz HiRes FLAC…). Die ehemaligen Tidal HiFi und Tidal HiFi Plus-Tarife werden somit in den neuen „Tidal Individual“-Tarif übertragen. Auch das neue Familien-Abo wird günstiger und kostet nur noch 16.99 $US für bis zu 6 Nutzer. Früher wurden für die beste Qualitätsstufe satte 29.99 $US aufgerufen. Eine optionale Einbindung des Musikstreaming-Dienstes für DJ Hardware & Software bleibt bestehen und kann für einen monatlichen Betrag dazugebucht werden. In den USA gab es auch noch den „Tidal Free“-Tarif. Dieser entfällt mit der neuen Preisstruktur komplett und Nutzer müssen auf das neue Tidal Individual-Abo wechseln.

Reaktion von Tidal war unumgänglich

Die Preisanpassung von Tidal ist eine Reaktion auf die wachsende Konkurrenz von Diensten wie Amazon Music Unlimited und Apple Music, die bereits hochauflösendes Audio ohne zusätzliche Kosten anbieten. Diese Neuerung stellt einen signifikanten Schritt für Tidal dar, um seine Marktposition zu stärken und ein breiteres Publikum anzusprechen, indem man herausragende Klangqualität zu einem erschwinglicheren Preis bietet.