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Xgimi Horizon Ultra im Test: 4K-Laser-Beamer mit Dolby Vision

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Wir testen für euch den neuen 4K-Beamer Xgimi Horizon Ultra mit dualer LED-Laser-Lichtquelle und Dolby Vision. Schafft es Xgimi mit dem Horizon Ultra endlich ins High-End-Segment der Heimkino-Projektoren?

Unboxing: Das Erlebnis „Xgimi Horizon Ultra“

Man merkt sofort, die Ansprüche bei Xgimi sind gestiegen. Denn allein die Verpackung versprüht einen gewissen Premium-Charakter, der dem eigentlichen Produkt gerecht werden soll. Wir finden, die User-Story startet schon einmal ausgezeichnet.

Beim Auspacken wird klar, das Gerät ist etwas wuchtiger als erwartet. Naja, was haben wir eigentlich erwartet? Wenn dieses Gerät mehr bietet, als bisherige Modelle des Herstellers im ähnlichen Formfaktor, dann muss dafür auch etwas mehr Platz her. Genau genommen 27 cm x 22 cm x 15 cm (Tiefe x Breite x Höhe). Ein externes Netzteil samt Kaltgerätestecker ist dann auch noch dabei. Das Modell ist definitiv etwas besonders und das schlägt sich auch im Design nieder. Der Champagner-farbene Metallrahmen fängt die Oberflächen in Leder-Optik perfekt ein. Ein Metall-Mesh versteckt die integrieren Lautsprecher, und endlich spendiert Xgimi einem seiner Projektoren eine Schutzblende für die Optik. Diese ist mit Akustikstoff überzogen und fährt automatisch nach unten, wird der 4K Beamer eingeschaltet.

Die Schutzblende fährt sich im ausgeschaltetem Zustand über die Optik und schützt diese (Xgimi Horizon Ultra)
Die Schutzblende fährt sich im ausgeschalteten Zustand über die Optik und schützt diese (Xgimi Horizon Ultra)

Auch die Logo-Gravur auf der Oberseite, oder die Features neben der Linse (ebenfalls in Gold gehalten) geben dem Gerät den Premium-Touch. Die Sensoren an der Front (Sichtbar, wenn die Blende heruntergefahren wurde) wirken eher interessant als störend.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Projektor, dem Netzteil und dem Kaltgerätestecker noch eine schicke Fernbedienung mit Metall-Body inkl. 2 AAA-Batterien. Wer den Horizon Ultra das erste Mal startet, muss dies übrigens über den An-/Aus-Schalter auf der Rückseite machen. Denn der Power-Button auf der Fernbedienung funktioniert erst, wenn diese einmalig mit dem Beamer verbunden wurde. Ansonsten sind wir von der Positionierung und Haptik der Funktionstasten sehr angetan. Die Navigation durch die Menüs gestaltet sich wirklich einfach und intuitiv. Zuletzt noch ein paar Dokumentationen inkl. einem Quick-Guide, wie die Netflix-App zu installieren ist.

Lieferumfang und Zubehör des Xgimi Horizon Ultra
Lieferumfang und Zubehör des Xgimi Horizon Ultra

Xgimi Horizon Ultra: Spezifikationen und Features

Wir geben euch hier einmal die harten „Facts“ über den Horizon Ultra von Xgimi. Es handelt sich um einen 4K Projektor mit „Dual Light Technologie“. Diese kombiniert LED und Laser, um ein angenehmes, farbenprächtiges Bild zu ermöglichen. Das Gerät profitiert somit auch von der langen Lebensdauer der Laser-Lichtquelle, die mit über 25.000+ Stunden angegeben wird.

Zudem bewirbt Xgimi den Horizon Ultra als ersten „Long-Throw Dolby Vision HDR Cinema Projektor“, mit angeblichen 2.300 ISO-Lumen, was rund 2.875 ANSI-Lumen entspricht. Eines vorneweg: diese Werte bringt das Gerät aber nicht ganz auf die Leinwand. Der Beamer liefert eine native 4K-Projektion mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten via Shifting. Die native Auflösung des Bildchips beträgt 1.920 x 1.080. Ein DMD 0.47-Zoll Chip wird also in drei Richtungen verschoben mittels beweglichen Micro-Spiegeln.

Horizon Ultra 4K Laser Beamer inkl. Fernbedienung
Horizon Ultra 4K Laser Beamer inkl. Fernbedienung
Das Projektionsverhältnis liegt bei 1.2 – 1.5:1, je nach Zoom. Denn der Xgimi Horizon Ultra hat nicht nur einen digitalen, sondern auch einen mechanischen Zoom, was die Anpassung an die Projektionsfläche zusätzlich erleichtert. Die Projektionsgröße wird von Xgimi zwischen 40 und 200 Zoll angegeben. Größere Diagonalen (aus Spaß) sind aber definitiv möglich. Die Bildeinrichtung ist ein Kinderspiel, dank unterbrechungsfreier, automatischer Trapezkorrektur, dem unterbrechungsfreien Autofokus, intelligente Leinwandausrichung, eine intelligente Hindernisvermeidung, dem bereits erwähnten optischen Zoom und der Wandfarbenanpassung. Welcher Prozessor im Inneren des Horizon Ultra werkelt, konnten wir leider nicht herausfinden. Der Arbeitsspeicher beträgt 2GB und der interne Speicher misst 32GB.

Anschlüsse und Konnektivität

Die Anschlüsse des XGIMI Horizon Ultra von links: Netzanschluss, LAN, 2x USB 2.0, HDMI 1, HDMI 2 (eARC), optisch-digital Audio, 3.5mm Klinge Audio + Power-Button
Die Anschlüsse des XGIMI Horizon Ultra von links: Netzanschluss, LAN, 2x USB 2.0, HDMI 1, HDMI 2 (eARC), optisch-digital Audio, 3.5mm Klinge Audio + Power-Button

Die physischen Anschlüsse befinden sich alle auf der Rückseite des Projektors. Das Anschluss-Panel lässt eigentlich keine Wünsche offen, zumindest fällt uns nicht ein, was Xgimi dem Horizon Ultra noch hätte spendieren können. So reiht sich der LAN-/Ethernet-Anschluss an zwei USB 2.0-Anschlüsse für externe Speichermedien. Daneben finden wir zwei HDMI 2.0 Anschlüsse wieder, einer davon mit eARC (enhanced Audio Return Channel). Wenn man es genau nimmt, müsste XGIMI die beiden Ports als HDMI 2.1 deklarieren. Auf der Webseite ist unter den Spezifikationen nur HDMI zu lesen, was wir sehr begrüßen. Denn die Anschlüsse haben eine maximale Bandbreite von 18 Gbit/s und unterstützen weder HFR (High Frame Rate) mit 100/120Hz noch VRR (Variable Refresh Rate). Unserem Verständnis nach zwei ganz normale HDMI 2.0-Ports für 4K@60Hz Videosignale inkl. HDR (HDR10 und Dolby Vision) und ALLM (Auto Low Latency Mode). Zuletzt haben wir noch einen digital-optischen Audioausgang, nebst einem 3.5mm Klinkenausgang – ebenfalls für Audiosignale.

Nicht sichtbar chauffiert der Xgimi Horizon Ultra noch ein Wi-Fi 6 mit Dualband (2.4 GHz / 5 GHz) sowie Bluetooth 5.2 mit BLE (Bluetooth Low Energy), was den Stromverbrauch von angeschlossenen und kompatiblen Bluetooth-Geräten, wie z.B. der Fernbedienung, reduziert. Vielleicht ist hier noch der Hinweis angebracht, dass der Projektor lediglich über einen An-/Aus-Schalter verfügt und nicht über ein Bedienfeld am Projektor. Die Steuerung kann somit nur über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung erfolgen.

Inbetriebnahme und Bildkorrektur-Funktionen

Bei der ersten Inbetriebnahme durchlaufen wir den Standard-Installationsprozess des Android TV-Betriebssystems. Dieses geleitet uns Schritt für Schritt durch alle wichtigen Bereiche des Projektors, damit wir diesen nach unseren Vorlieben einrichten können. Etwas nervig ist, dass wir den Projektor nicht ohne Google-Konto nutzen können. Wir haben zumindest keinen Weg gefunden, das System ohne diese zum Laufen zu bringen. Ein Vorteil kann natürlich sein, dass man mit einem Google-Konto, mit dem man z.B. auf einem Smartphone angemeldet ist, die wichtigsten Daten und Informationen schnell auf den Projektor übertragen kann (WLAN-Passwörter, Passwörter für Streamingdienste etc.). Nach schätzungsweise 5 Minuten schaffen wir es aber auch manuell durch den Prozess.

Danach greifen eigentlich bereits Bildverbesserungs-Funktionen des 4K Beamers! Der Horizon Ultra passt die Projektionsfläche perfekt an unsere Wand und später Leinwand an, kümmert sich um Fokussierung, korrekte Ausrichtung usw. Xgimi nennt diese Features zusammenfassend ISA 3.0 (Intelligent Screen Adaption 3.0). Version 3.0 ist ganz neue und ist derzeit nur auf dem Horizon Ultra erhältlich. Diese besteht aus:

  • Unterbrechungsfreier Autofokus
  • Trapezkorrektur
  • Keystonekorrektur
  • Optischer Zoom (Neu)
  • Automatische Anpassung Helligkeit und Farben
  • Wandfarbenkorrektur (Neu)
Anpassung Wandfarbe XGIMI Horizon Ultra
Die Anpassung an die Leinwand- und Wandfarbe funktioniert wirklich großartig. Oben links der Farbton der Wand, mit der wir die Funktion getestet haben. Links vorher, rechts nach der Kalibrierung (Xgimi Horizon Ultra)

Mit ISA 3.0 ist es auch erstmals möglich, die Projektion an die Wandfarbe anzupassen. Das obige Bild spricht dabei sicherlich Bände. Selbst mit sehr grellen oder dunklen Wandfarben funktioniert die Anpassung problemlos. Alle Funktionen können über die „Trapezkorrektur-Einstellungen“ (richtiger wäre wohl Bildkorrektur-Einstellungen) ausgewählt werden. Es stehen auch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, manuell in die Bildausrichtung einzugreifen. Der optische Zoom z.B. muss manuell gesteuert werden, nicht aber die Fokussierung.

Das Betriebsgeräusch des Horizon Ultra kann man wahrnehmen, aber auch nur, wenn keine Wiedergabe stattfindet und sonst im Raum auch keine Geräuschquellen vorzufinden sind. Mit 30 db ist das Gerät selbst in der voreingestellten Helligkeitsstufe (8 von 10) nicht sonderlich laut. Es ist wirklich wunderbar zu sehen, wie einfach und zudem auch schnell zu bedienen ist. Nach der Erstinstallation kann man den 4K Beamer eigentlich überall aufstellen und anschalten und das Bild ist binnen weniger Sekunden optimal ausgerichtet. Lediglich die Wandfarbenanpassung müsste noch einmal neu gestartet werden, sollten sich die Farbtöne stark voneinander unterscheiden.

Android TV

Xgimi bleibt der Android TV-Nutzeroberfläche treu, so auch beim Horizon Ultra. Android TV liegt in der Version 11 vor, zukünftige Updates auf höhere Versionen werden nicht ausgeschlossen. Wer schon einmal mit dem Google Betriebssystem für TV-Geräte und Projektoren in Berührung gekommen ist, wird sich sofort zurechtfinden. Das System liefert uns Zugriff auf eine breite Palette an Streaming-Apps und Mediatheken inkl. Youtube, Amazon Prime Video, Disney+, DAZN, Paramount+ uvm. Einiges kleines Manko ist, dass die Netflix-App nicht vorinstalliert ist und/oder direkt über den Google PlayStore installiert werden kann. Doch auch hierfür hält Xgimi eine Lösung parat. Ein kleiner Guide (siehe Lieferumfang) erklärt euch, wie ihr Netflix (sowie die AirPlay-App Airscreen) mit nur wenigen Klicks über eine Downloader-App installieren könnt. Wer einmal zwei Minuten investiert, kann das „Problem“ mit der fehlenden Netflix-App ab diesem Zeitpunkt vergessen.

Der Hersteller hat die Nutzeroberfläche für den normalen Gebrauch eigentlich so gut wie überhaupt nicht verändert. Anpassungen gibt es jedoch im Einstellungsmenü. Hier bekommt man einen schnellen Zugriff zu den wichtigsten Bildeinstellungen inkl. Bildkorrekturen. Über die Einstellungen-Taste der Fernbedienung (Zahnrad) kommt man zu den Projektor-spezifischen Features wie Fokus, Trapezkorrektur, Wandfarben-Korrektur uvm. Im erweiterten Menü (alle Einstellungen), bekommen wir dann noch zusätzliche Bildeinstellungen zur Verfügung gestellt. So können wir zwischen voreingestellten Bildmodi oder dem Farbraum wählen (DCI-P3 oder REC.709), oder z.B. die Farbtemperatur anpassen. Es lassen sich auch die Farben und maximale Helligkeit (Iris-Blende) einstellen, was und hilft, den Projektor für eine gute und realistische Bilddarstellung einzustellen.

Bildkalibrierung XGIMI Horizon Ultra

Satte Farben und Kontraste (Horizon Ultra)
Satte Farben und Kontraste (Horizon Ultra)

Wir müssen wirklich ein Lob aussprechen, was die Kalibrierung ab Werk betrifft. Wir haben die Bildmodi einmal durchgemessen und der Film-Modus lieferte mit einem Delta E-Wert von 4.2 schon eine ausgezeichnete Farbdarstellung (ab Delta E 2.0 können abweichende Farbdarstellungen nicht mehr wahrgenommen werden). Wer sich jedoch an die anderen Bildmodi traut, wie z.B. Lebhaft oder Fußball, der muss mit einer deutlicheren Abweichung, mit einem Delta E-Wert von fast 7.0 leben.

Der „Film-Modus“ liefert uns eigentlich die perfekte Basis, um einen benutzerdefinierten Bildmodus zu erstellen. Als Erstes widmen wir uns erst einmal den Graustufen und dem Gamma. Ab Werk ist das Gerät doch sehr hell eingestellt. Das ist okay, wenn man am Abend Mario Kart an einer Hauswand mit 200 Zoll wiedergibt, jedoch nicht, wenn man im Innenraum Filme und Serien in bester Qualität darstellen möchte. Hier reduzieren wir die Helligkeit (Iris-Blende) auf 5 oder 6 und erhalten damit einen Gamma-Wert, der fast eine Punktlandung auf den angestrebten Wert 2.2 macht. Diese Einstellung wird am Ende auch den Schwarzwert und den Kontrast deutlich verbessern! Die Helligkeit liegt auf Stufe 5 übrigens bei ca. 1.500 Lumen. Kalibriert mit einer höheren Helligkeitseinstellung, liefert der Projektor gerne 2.200 Lumen, worunter der Schwarzwert jedoch deutlich leidet (um die 18 cd/m²). Die offizielle Angabe des Herstellers lautet übrigens auf maximal 2.300 ISO Lumen.

Der Xgimi Horizon Ultra lässt bei HDR die Muskeln spielen
Der Xgimi Horizon Ultra lässt bei HDR die Muskeln spielen

Der ANSI-Kontrast (Schachbrett-Messung) liegt bei ca. 150:1. Der Full On Full OFF Kontrast (FOFO) schafft es in unseren Messungen auf 810:1. Im Vergleich zum Horizon Pro liefert das Gerät also einen doppelt so guten Kontrast, was man auch direkt merkt, vergleicht man die Bilddarstellung der beiden Geräte. Zuletzt widmen wir uns noch einmal den Farben, die sich mit ein paar Feineinstellungen weiter optimieren lassen. Wie oben angemerkt, haben wir schon einen guten Basiswert von Delta E 4.2. Mit nachfolgenden, benutzerdefinierten Einstellungen, konnten wir den Wert auf 0.65 senken:

  • R-Gain: 60
  • G-Gain: 45
  • B-Gain: 45
  • Rot: 75
  • Sättigung: 55
  • Helligkeit: 90

Bildeindruck

Kontrast, Farbe und Schwarzwert im Einklang (Horizon Ultra 4K Beamer)
Kontrast, Farbe und Schwarzwert im Einklang (Horizon Ultra 4K Beamer)

Bereits ab Werk liefert der Xgimi Horizon Ultra ein wirklich beeindruckendes Bild ab. Wer sich dann den Bildeinstellungen widmet (und sei es nur die Reduzierung der Helligkeit), wird mit einer dynamischen und farbenfrohen Bilddarstellung belohnt. Was wir noch gar nicht angesprochen haben, ist die Detailschärfe. Uns wird auf der Leinwand ja ein 4K-Bild mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten ausgegeben, auch wenn die native Auflösung des Shifting-Chips nur 1080p beträgt. Wer einen 1080p-Projektor mit dem Horzion Ultra vergleicht, wird schnell merken, dass sich hier die Detaildarstellung durch das Shifting, die Optik sowie die native Verarbeitung von 4K-Signalquellen deutlich verbessert.

Ein Manko, das viele 4K-Projektoren mit sich bringen, ist eine abnehmende Bildschärfe und Veränderung der Farben/Kontrast zum Rand hin. Auch hier können wir eine Entwarnung aussprechen. Wir konnten von der Bildmitte aus bis zum Rand hin eine hervorragende Detaildarstellung beobachten und farbliche Abweichungen waren subjektiv auch nicht wahrnehmbar.

Der Bildeindruck kommt auch bei Science-Fiction-Serien gut zur Geltung (Horizon Ultra)
Der Bildeindruck kommt auch bei Science-Fiction-Serien gut zur Geltung (Horizon Ultra)

Die Farbdarstellung ist großartig, natürlich und liefert uns leuchtende Farben, sofern diese im Quellsignal auch so vorgesehen wurden. Hier deckt das Gerät 98% des DCI-P3 Farbraums ab, laut unseren Messungen. Mit HDR10 und Dolby Vision HDR bekommt man eine tolle Bildtiefe vermittelt. Inhalte in Dolby Vision können sogar zusätzlich angepasst werden, da es einen Bildmodus für helle und dunkle Räume gibt. Also je nachdem, wie hoch die Umgebungshelligkeit ist, mit wenigen Klicks lässt sich die Bilddarstellung nochmals optimieren. Die Farbdarstellung profitiert natürlich auch vom erweiterten Dynamikumfang.

Wir haben uns auch noch die Zwischenbildberechnung genauer angesehen. Jedoch konnten wir hier subjektiv keinen Unterschied feststellen, ob diese aktiviert oder deaktiviert wurde. Vielleicht liegt hier ein Problem mit der Integration des MEMC-Algorithmus vor. Denn bei den anderen Geräten, die wir von XGIMI getestet hatten, wurde hier eine bessere Bewegtbilddarstellung präsentiert (sofern unterstützt).

Gaming

Gaming auf dem Horizon Ultra macht Spaß – Punkt. Spaß ist auch das Stichwort, denn wer den 4K LED-Laser-Projektor für Gaming einsetzt, sollte seinen Fokus auf Spaß und nicht auf maximale Performance legen. Was wir damit meinen? Wer einen PC, PlayStation 5 oder Xbox Series X komplett ausreizen möchte, wird es mit diesem Projektor nicht schaffen. Wenngleich sich natürlich alle drei Systeme mit dem Projektor kombinieren lassen. Der Spaßfaktor kommt sicherlich auch daher, dass man die Spiele auf einer großen Bildfläche präsentiert bekommt. Zudem lässt sich das System auch an ungewöhnlichen Orten „installieren“ und wie schon in einem Beispiel erwähnt, macht Mario Kart, Tetris oder eine Runde COD im Split-Screen auf einer Hauswand mal so richtig Bock. Hier müssen wir auch sagen, haben wir die Bilddiagonale (sobald es dunkel ist) auch auf weit über 200 Zoll getrieben. Der Projektor hat hiermit keinerlei Probleme und das Bild ist immer noch sehr hell und detailliert (ggf. hier die Helligkeit von den vorgeschlagenen 5/6 nach oben korrigieren). Der Input-Lag liegt laut unserem Leo Bodnar Testgerät bei ca. 25 ms (Spiele-Modus), was absolut gut spielbar ist! Die Farbdarstellung wir im Gaming-Modus jedoch etwas vermasselt. Hier sollte man noch mal in den Bildeinstellungen nachhelfen.

Audioqualität

Das integrierte Soundsystem des Xgimi Horizon Ultra wurde von Harman/Kardon getunt
Das integrierte Soundsystem des Xgimi Horizon Ultra wurde von Harman/Kardon getunt

Ja, der Xgimi Horizon Ultra kommt als „All-in-One“-System daher. Somit verfügt der 4K LED-Laser-Beamer auch über ein integriertes Soundsystem. Dieses ist in Richtung der Projektion ausgerichtet und besteht aus zwei 12 Watt Lautsprechern. Das System versteckt sich hinter einem Metall-Mesh und im aktiven Zustand legt sich die Blende mit dem Akustikstoff darüber. Bei der Wiedergabe der Soundformate liefert uns Xgimi eine ungewöhnlich breite Auswahl. Da hätten wir Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby Atmos, DTS-HD und DTS-Virtual:X. Und ja, der 3D-Sound des Projektors füllt natürlich nicht den kompletten Raum aus, außer man verbindet eine kompatible Soundanlage mit dem Gerät via eARC.

Der Klang ist überraschend dynamisch und reicht für die meisten Anwendungsbereiche. Wer möchte, kann auch gerne einen Kopfhörer, Soundbar oder Co. via Bluetooth drahtlos verbinden, um den Sound etwas mehr Punch zu verleihen. So richtig gut klingt der Projektor übrigens, wenn dieser hinter den Zuschauern aufgebaut wird. Wenn der Horizon Ultra zwischen Zuschauer und Projektionsfläche aufgestellt wird, klingt der Sound etwas dumpf, aufgrund der nach vorn ausgerichteten Lautsprecher. Alles in allem eine solide 6.5 von 10 Punkten würden wir meinen.

Stromverbrauch

Beim Stromverbrauch möchten wir uns recht knapp halten, denn der letztendliche Stromverbrauch hängt auch immer sehr stark von den Bildeinstellungen sowie den gezeigten Inhalten ab. In unserem Testzeitraum bewegte sich der durchschnittliche Verbrauch bei um die 140 Watt. Die Reduzierung der Helligkeit (Iris Blende) bringt hier nur wenig bis gar keine Änderung. In den eigentlichen Bildeinstellungen (der Bildmodis) lässt sich die Helligkeit auch korrigieren, was die Wattzahl etwas drückt. Unter 130 Watt (Durchschnitt) wird man hier jedoch nicht kommen. Gemessen an der Bilddiagonale sind die 130 Watt geradezu lächerlich, vergleicht man diese mit einem XXL-TV.

Der Horizon Pro (Vorgänger) links, rechts der neue Horizon Ultra von XGIMI
Der Horizon Pro (Vorgänger) links, rechts der neue Horizon Ultra von XGIMI

XGIMI Horizon Ultra: Testfazit und Preisvergleich

XGIMI feierte den Verkaufsstart des Horizon Ultra zum 15. September 2023. Ab diesem Zeitpunkt wird das Modell bei mehreren Händlern für 1.899 Euro (UVP) angeboten. Etwas weiter unten findet ihr auch unseren Preisvergleich, den ihr gerne nutzen dürft =).

Wir haben von XGIMI ja schon mehrere Geräte getestet. Den UST-Projektor „Aura“, den kompakten „MoGo Pro“ oder den „Horizon Pro“, den wir als kleinen Bruder es „Horizon Ultra“ sehen (haben beide den gleichen Familiennamen). Der Horizon Ultra bietet uns Bildqualität, die wir vom UST-Projektor „Aura“ gewohnt sind, mit kleineren Abstrichen beim Kontrast. Dafür gibt es weitaus mehr Features, als bei allen anderen Geräten von Xgimi. Dabei bleibt das Gerät gut mobil und lässt sich superschnell ein- und ausrichten. Der Horizon Ultra ist womöglich der bislang beste Projektor aus dem Line-Up von XGIMI.

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Zuletzt aktualisiert am 18. August 2026 um 10:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die Bildqualität ist wirklich nicht mehr weit entfernt, von den High-End-Geräten mit nativer 4K-Projektion. Man bekommt für sein Geld wirklich viel und der Preisunterschied zur „Champions League“ der 4K Projektoren ist dann doch noch sehr weit. Der Qualitätsgewinn aber vielleicht nicht so drastisch wie erwartet (zumindest nicht verglichen mit Geräten für 5.000+ Euro). Der Horizon Ultra hat eine gute Helligkeit, auch wenn das Gerät nicht voller Leistung fährt. Dazu gibt es einen guten Kontrast, einen guten Schwarzwert und die Farbdarstellung ist natürlich und liefert bei entsprechenden Inhalten auch grell leuchtende Farben aus.

Ein ansprechendes Design, die gute Gaming-Funktionalität mit geringem Input-Lag, die breite Unterstützung von Standards und Features machen den Projektor zu einer wirklich guten Wahl für euer Heimkino!

Steam Link verabschiedet sich von Samsungs Smart-TVs

An den Smart-TVs von Samsung geht eine Funktion verloren: Die App für Steam Link wird zum 30. November 2023 eingestellt.

Davon berichten derzeit bei Reddit gleich unabhängig voneinander mehrere TV-Besitzer. Bei einen ploppt an den Smart-TVs von Samsung eine Meldung auf, die darauf hinweist, dass Steam Link nach dem 30. November 2023 nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Eine Begründung spart man sich jedoch bedauerlicherweise.

Steam Link steht als App in Kooperation mit Valve auf Fernsehgeräten von Samsung aus den Modelljahren 2016, 2017, 2018, 2019, 2020 und 2021 zur Verfügung. Neuere Geräte aus den Jahren 2022 und 2023 sind bereits nicht mehr mit der App ausgestattet. Jetzt wissen wir dann auch, warum es dazu gekommen ist. Vermutlich war die Einstellung schon eine ganze Weile in Vorbereitung.

Steam Link verschwindet von Samsung-TVs.
Steam Link verschwindet von Samsung-TVs.

Was bringt euch Steam Link? Darüber könnt ihr Spiele von einem PC, auf dem Steam läuft, über euer lokales Netzwerk an einen Samsung-TV streamen und dort mit einem kompatiblen Controller nutzen. Dieser Anwendungsbereich dürfte wohl eine Nische gewesen sein, da es die bessere Qualität gewährleistet, seinen Rechner dann einfach direkt per HDMI an den jeweiligen Fernseher anzuschließen.

Steam Link segnet bei Samsung das Zeitliche

Wir vermuten daher auch, dass nur wenige Gamer aktiv Steam Link genutzt haben. Vermutlich hat sich die Weiterentwicklung und Pflege der App schlichtweg nicht mehr für Valve und Samsung gelohnt. Auch wenn wohl nur wenige Nutzer der Funktion nachtrauern dürften, ist es immer kritisch zu sehen, wenn eine zum Launch vorhandene Funktion an einem Gerät nachträglich wegfällt. Denn auch wenn wir hier über eine Nische sprechen, spielte genau die vielleicht für den ein oder anderen beim TV-Kauf eine Rolle.

Es gibt die App für Steam Link glücklicherweise weiterhin für andere Plattformen. So steht se immer noch für tvOS, also die Apple TV 4K sowie Android TV und Google TV, also Geräte wie den Chromecast mit Google TV oder die Nvidia Shield TV, zur Verfügung.

Gewinnspiel zum Heimkino-Start von „Mission: Impossible – Dead Reckoning – Teil 1“

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Wir verlosen zum Heimkino-Start des Action-Blockbusters „Mission: Impossible – Dead Reckoning – Teil 1“ zwei Fan-Pakete bestehend aus einem Bluetooth Tracker, einem Business-Backpack und einem A1 Poster!

Wir feiern mit euch den Heimkino-Start von „Mission: Impossible – Dead Reckoning – Teil 1“ mit Tom Cruise! Der Kinohit startet heute digital in eurem Zuhause und kann unter anderem auf iTunes oder Amazon Prime Video bestellt und wiedergegeben werden! Mit etwas Abstand startet dann am 2. November der physische Release von Mission: Impossible 7 auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray! Hier empfehlen wir euch vor allem die limitierte Steelbook-Variante, um den Film auch stylish in eurer Filmsammlung präsentieren zu können!

Mission: Impossible 7 Dead Reckoning Teil 1 (4K/HDR10/Dolby Vision/Atmos) auf iTunes Mission: Impossible 7 Dead Reckoning Teil 1 (4K) auf Prime Video Mission: Impossible 7 Dead Reckoning Teil 1 Steelbook (4K UHD) auf amazon.de Mission: Impossible 7 Dead Reckoning Teil 1 Amaray (4K UHD) auf amazon.de

Mission: Impossible Fan-Paket Gewinnspiel:

Apropos Style. Für richtige Fans haben wir genau das Richtige, um ihre Liebe zum Franchise auszudrücken. Wir haben zwei Fan-Pakete zur Verfügung gestellt bekommen, bestehend aus einem A1-Poster (natürlich mit M:I 7-Print) einem praktischen und eleganten Business-Backpack und einem Bluetooth-Tracker, mit dem ihr z.B. besagtes Backpack wiederfinden könnt. Diese Fan-Pakete werden wir natürlich an euch verlosen!

Das Fan-Paket besteht aus einem A1 Poster, einem Business-Backpack sowie einem Bluetooth-Tracker - alles mit Mission: Impossible 7-Design
Das Fan-Paket besteht aus einem A1 Poster, einem Business-Backpack sowie einem Bluetooth-Tracker – alles mit Mission: Impossible 7-Design

Gewinner -Mission: Impossible – Dead Reckoning – Teil 1 Fan-Paket:

  • Michael M. aus Bonn (Deine Glückszahl war die 403)
  • Lars B. aus Elsdorf (Deine Glückszahl war die 195)

Beeindruckende Details zu Mission: Impossible 7

Inhaltlich und audiovisuell beeindruckte „Mission: Impossible 7 – Dead Reckoning – Teil 1“ bereits Millionen Zuschauer. Einen ganz großen Anteil an der Faszination der Action-Filmreihe hat natürlich Tom Cruise. Dieser involviert sich nicht nur in der Umsetzung der Filme, sondern dreht auch alle seine Stunts selbst. Dabei ist es egal, ob er sich mit einem Motorrad von der Klippe stürzt, um danach mit einem Fallschirm sicher zu landen, oder ober er über einen abstürzenden Zug läuft. Hier müssen wir dem Schauspieler auf jeden Fall unseren Respekt aussprechen. Zusätzlichen Respekt verdient Cruise, weil sich dieser auch für die Verwertung von Filmen im Kino einsetzt und für seine Blockbuster längere, exklusive Spielzeiten heraushandelt. Das zeugt von einer gewissen Wertschätzung für das Medium Film!

PS5-Cloud-Streaming startet bald für Abonnenten von PlayStation Plus Premium

An der Sony PlayStation 5 wird PlayStation Plus Premium aufgewertet. Dieses beinhaltet bald das Cloud-Gaming für PS5-Spiele.

Um jenes zu nutzen, solltest du aber nicht nur PlayStation Plus Premium abonniert haben, sondern auch eine PlayStation 5 besitzen. Richtig gelesen: Willst du PS5-Spiele über die Cloud streamen, kannst du das nur direkt an einer PS5 selbst – nicht etwa an einer PlayStation 4 oder an einem PC. Das finden wir etwas schade. Trotzdem kann das Ganze seinen Sinn haben, um etwa Spiele nicht erst komplett herunterladen zu müssen, will man sie z. B. nur kurz antesten.

Laut Sony startet das Cloud-Gaming für PS5-Spiele via PlayStation Plus Premium in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie weiteren europäischen Ländern ab dem 23. Oktober 2023. Du kannst dabei auch 5.1-, 7.1- und 3D-Sound nutzen. Als Auflösung sind bis zu 2.160p (4K Ultra HD) möglich. Dafür benötigst du aber eine ausreichend schnelle Internetverbindung mit mindestens 38 Mbit/s.

Das Cloud-Gaming ist mit bis zu 4K möglich.
Das Cloud-Gaming ist mit bis zu 4K möglich.

Das Cloud-Streaming funktioniert aber auch an der PS5 nicht mit allen Spielen, sondern mit explizit kompatiblen Games – das ist etwa auch an den Xbox Series X|S im Game Pass Ultimate recht ähnlich. Laut Sony wolle man aber in Zukunft Hunderte von PS5-Spielen kompatibel machen. Dazu sollen etwa auch „Marvel’s Spider-Man: Miles Morales“, „Horizon Forbidden West“, „Ghost of Tsushima“, „Mortal Kombat 11“ und „Saints Row IV“ zählen.

PlayStation Plus Premium wird generell aufgewertet

Zusätzliche digitale PS5-Titel, die PlayStation-Plus-Premium-Mitglieder besitzen können und die zum Streaming verfügbar sein werden, wären etwa „Resident Evil 4“, „Dead Island 2“, „Genshin Impact“, „Fall Guys“ und „Fortnite“. Auch mit einigen spielbaren Demos soll das PS5-Cloud-Gaming dann möglich sein.

Dabei hat Sony PlayStation Plus Premium generell in den letzten Wochen aufgewertet. Beispielsweise erhaltet ihr inzwischen auch über Sony Pictures Core Zugriff zu einem Filmkatalog mit ca. 100 Titeln, die als Flatrate enthalten sind.

Sony Pictures Core App auf PS4/PS5 unterstützt kein 80 Mbit/s „Pure Stream“

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Die ultrahohe Bitrate von Sony Pictures Core (früher Bravia Core) war das Alleinstellungsmerkmal des Streamingdienstes. Jedoch werden die 80 Mbit/s „Pure Stream“ nicht auf der App-Version auf der PS4 und PS5 unterstützt.

Erst in der vergangenen Woche hat Sony angekündigt, seinen Streamingdienst Sony Pictures Core auf die PlayStation 4 und PlayStation 5 Konsole zu bringen. Davor war der Service unter dem Namen „Bravia Core“ den TV-Geräten sowie einigen mobilen Endgeräten von Sony vorbehalten. Die Synergieeffekte, die sich aus der Ausweitung auf die PlayStation-Konsolen ergeben, dürften dem Service erneut einen gewissen Boost geben. Das volle Potenzial des Streamingienstes wird auf den Konsolen jedoch nicht ausgespielt werden können. Denn das Alleinstellungsmerkmal „Pure Stream“, welches HEVC-kodierte Filme zwischen 30 Mbit/s und 80 Mbit/s überträgt, wird weiterhin nur auf ausgewählten Sony TV-Geräten zur Verfügung stehen.

PS5: 4K Filme ohne „Pure Stream“ oder Dolby Vision

Auf den Sony Smart TVs, wird die „Pure Stream“-Option nicht nur in den Filmbeschreibungen als Logo angezeigt, sondern kann auch über das Einstellungsmenü aktiviert werden. Beides fehlt auf den PlayStation Konsolen. Die Inhalte stehen wohl mit einer für Streaming normalen Bitrate zur Verfügung. Auf der PlayStation 5 ist somit die Wiedergabe in 4K, HDR und 3D-Sound (Dolby Atmos) möglich. Auch das IMAX Enhanced Videoformat steht bei einigen Filmen zur Auswahl. Dolby Vision HDR kann jedoch nicht über die PS5 wiedergegeben werden.

Abstriche auf der PlayStation 4

Die Sony PlayStation 4 muss bei Sony Sony Pictures Core leider Abstriche in Kauf nehmen.

Die Sony Pictures Core App auf der PlayStation 4 bringt leider noch weniger Videofeatures mit sich. Denn die Konsole besitzt keinen HEVC Video-Encoder und ist auch nicht in der Lage eine native 4K-Videoausgabe für Streaming bereitzustellen (PS4 Pro erreicht nur 4K-Auflösung via Checkerboard-Rendering in Spielen). Es ist also mit kleineren Abstrichen zu rechnen. Im Vergleich zu anderen Streamingdiensten, liefert Sony Pictures Core jedoch den Branchenstandard, wenn sogar noch etwas mehr.

Über 100 Titel kostenlos mit PlayStation Premium Plus

Mit Sony Pictures Core erhalten Kunden Zugriff auf über 2.000 Filme zum Kauf und zur Leihe. Die meisten der Filmtitel sind natürlich von Sony Pictures, darunter z.B. „Spider-Man: Across the Spider-Verse“, „Bullet Train“ oder „Ghostbusters“. Als PlayStation Premium Plus-Abonnent, erhält man kostenlos Zugriff auf eine Filmauswahl mit über 100 Titeln.

Samsung TV Plus: 20 neue FAST-Channels dank Kooperation mit den ZDF Studios

Samsung und die ZDF Studios wollen gemeinsam 20 neue FAST-Channels bei Samsung TV Plus ins Rennen schicken. Zunächst geht es mit zwei Kanälen los.

FAST steht für Free Ad-supported Streaming Television. Im Klartext handelt es sich also um Inhalte, die durch Werbung finanziert werden. Da kann man die Kooperation zwischen Samsung und den ZDF Studios durchaus kritisch sehen. Immerhin werden hier abermals Inhalte monetarisiert, die vom Rundfunkbeitragszahler ohnehin bereits finanziert worden sind. Jetzt darf Samsung mit ihnen aber abermals Geld verdienen.

Die ZDF Studios begründen diese Vorgehensweise damit, dass man so potenziell noch mehr Zuschauer erreichen. Denn allein in Deutschland sei Samsung TV Plus auf mehr als 10 Mio. Fernsehern vorinstalliert. Los geht es da jedenfalls ab sofort mit den beiden neuen FAST-Kanälen „Bares für Rares“ und „ZDF kocht“. Die beiden Channels ergänzen den bereits via TV Plus verfügbaren Doku-Sender „Terra X“. Insgesamt wollen die ZDF Studios mit Samsung 20 europäische FAST-Channels aufbauen.

Samsung sichert sich neue FAST-Kanäle der ZDF Studios.
Samsung sichert sich neue FAST-Kanäle der ZDF Studios.

Samsung zeigt sich natürlich von der Zusammenarbeit erfreut und gibt an, es sei seit jeher das Ziel, Samsung TV Plus zum führenden Anbieter von FAST-Kanälen zu machen. Ihr solltet wiederum bedenken: Zwar müsst ihr hier nicht mit Geld bezahlen, dafür aber mit eurer Aufmerksamkeit und Zeit. So handhabt aber natürlich nicht nur Samsung das. LG hat mit den LG Channels eine sehr ähnliche Initiative am Start.

Samsung TV Plus gewinnt an Bedeutung

Dabei ist die Absicht klar: Die großen Hersteller wie LG oder Samsung möchten auch nach dem eigentlichen TV-Kauf noch Geld verdienen, mit euren Nutzungsdaten und indem man Werbung an euch ausspielt. Ob das für euch ein guter Kompromiss ist, wenn ihr euch entsprechende Inhalte ohne Obolus ansehen könnt, solltet ihr selbst entscheiden. Streaming und Werbung wachsen bedauerlicherweise immer enger zusammen, wie ja auch Amazon demonstriert: Dort wird man bei Prime Video ab 2024 als Standard Werbung zeigen.

Spiel-Verfilmnung „Bloodrayne“ (2005) erscheint auf 4K UHD Blu-ray

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Die Verfilmung zum gleichnamigen Game „Bloodrayne“, produziert von Uwe Boll, schafft es noch in diesem Jahr auf 4K UHD Blu-ray. Das Vampir-Halbblut beehrt uns am 7. Dezember 2023 auf Disc.

Puh, ich hätte fast die dunklen Zeiten der Gaming-Verfilmungen vergessen. Doch der Release von „Bloodrayne“ auf 4K UHD Blu-ray hat sie mir wieder in mein Gedächtnis zurückgeholt. Regisseur Uwe Boll lieferte uns nicht nur „Bloodrayne“ und die Fortsetzung „Bloodrayne II: Deliverance“, sondern auch „Postal“, „Alone in the Dark“ oder „Farcry“. Ob ich es so gut finde, dass diese mittelmäßigen Filmproduktionen auf 4K UHD Blu-ray schaffen? Das ist eigentlich egal. Denn am Ende wird es immer jemand geben, der an so einem Filmtitel Gefallen findet und sei es nur, weil man damit Erinnerungen an einen schönen B-Movie-Abend in Verbindung bringt.

Bloodrayne (4K UHD) auf jpc.de

Zur technischen Ausstattung ist leider noch nicht viel bekannt. Bloodrayne wird mit einer Laufzeit von 99 Minuten und FSK-18-Rating angegeben. Auf dem Cover ist zumindest HDR10 angegeben, zudem handelt es sich um eine 2-Disc-Version mit Standard- und 4K-UHD-Blu-ray. Zu Bonusinhalten oder der Audio-Ausstattung werden wir wohl erst in den kommenden Tagen näheres erfahren.

Kurzbeschreibung „Bloodrayne“:

In den düsteren Schatten des 18. Jahrhunderts, irgendwo in den Tiefen Europas, führt die junge Rayne ein Leben, das von finsteren Abgründen durchzogen ist. Ein Leben, das gezeichnet ist von einer unermesslichen Tragödie: Ihre Mutter fiel einem mörderischen Akt von Kagan, dem unerbittlichen König der Vampire, zum Opfer. Rayne selbst existiert in einem Zwischenreich, halb Mensch, halb Vampir – ein Wesen, das weder der Welt der Lebenden noch der Toten angehört.

Beseelt von einem unbezwingbaren Verlangen lodert in ihr nur ein einziger, brennender Antrieb: die blutige Rache an dem grausamen Kagan. Doch auf ihrem schicksalhaften Pfad findet sie unverhoffte Verbündete in einem unerschrockenen Triumvirat von Vampirjägern: Vladimir, der rücksichtslose Kämpfer, Sebastian, der finstere Stratege mit verlockendem Charisma, und Katarin, die mutige Überlebenskünstlerin. Doch Rayne muss sich das Vertrauen dieser Jäger erkämpfen, und der Preis dafür ist hoch…

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Disney quetscht „Indiana Jones 5“ auf eine 66 GB-Disc: Leidet darunter die Bildqualität? (Update)

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Der Heimkino-Start von „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ kann nicht mehr weit sein. Details zum US-Release der 4K UHD Blu-ray zeigen, Disney nutzt auch bei diesem Film mit Überlänge nur eine 66GB Disc. 

Update: Mit dem offiziellen Verkaufsstart der 4K UHD Blu-ray wurde jetzt bestätigt, dass keine 66 GB-, sondern 100 GB-Disc zum Einsatz kommt. Ob sich Disney nach dem medialen Aufschrei, unter anderem auf forbes.com, dazu entschieden hat, dem Titel ein „Upgrade“ zu gewähren?

Originalbeitrag: Walt Disney wird „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ bald auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray für den deutschen Markt ankündigen. IN den USA wurde die 4K Blu-ray für den 5. Dezember 2023 angekündigt. Der Unterhaltungs-Gigant folgt bei seinem physischen Releasen wohl einem strengen Kurs, von dem das Unternehmen auch nicht abweicht. Sehr zum Leid der Heimkino-Gemeinde, die vielleicht nie das komplette audiovisuelle Potenzial der Blockbuster-Filme erfahren werden. So auch bei „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“, der mittlerweile 5. und wohl auch letzte Filme mit Harrison Ford als Archäologen-Abenteurer.

Indiana Jones 5: Technische Details

Doch erst einmal einen Blick in die Glaskugel. Die 4K UHD Blu-ray von „Indiana Jones 5“ wird hierzulande sicherlich mit 4K-Master und HDR10 erscheinen. Dynamische HDR-Formate wie Dolby Vision und HDR10+ bleiben aus. Auch bei der deutschen und englischen Synchronisation wird es wohl keine Überraschungen geben. Der Originalton wird mit Dolby Atmos 3D Sound ausgeliefert, die deutsche Synchro „lediglich“ mit Dolby Digital 7.1 Plus. Und was ebenfalls schon nahezu fest steht, der Film wird auf eine 66GB-Disc gequetscht – trotz seiner 154 Minuten Spielzeit.

Indiana Jones und das Rad des Schicksals wurde in den USA als 4K Blu-ray Steelbook angekündigt.
Indiana Jones und das Rad des Schicksals wurde in den USA als 4K Blu-ray Steelbook angekündigt.

4K Blu-ray Discs mit 66 und 100 GB

Viele wissen es vielleicht nicht, doch 4K UHD Blu-rays können mit zwei Daten-Schichten (Data-Layers) oder drei Daten-Schichten produziert werden. Während die Disc mit zwei Schichten nur 66 GB fasst, erweitert die dritte Datenschicht den gesamten Speicherplatz auf 100 GB. Die meisten Filme mit einer Spielfilmlänge unter 2 Stunden werden auch auf eine 66 GB-Disc gepresst, was sicherlich nicht die Audio- oder Bildqualität beeinträchtigt. Bei Filmen mit Überlänge (+120 Minuten) könnte der eingeschränkte Platz der 66 GB-Disc dazu führen, dass die Bitrate des Videostreams z.B. reduziert wird, damit der gesamte Film auf eine Disc passt.

66 GB-Disc ist rein rechnerisch zu klein

Gehen wir einmal davon aus, dass der Film mit einer durchschnittlichen Bitrate von 40 Mbit/s (HEVC-kodiert) läuft, dann würde dieser für die gesamte Spielfilmlänge 71GB an Daten benötigen. In diese Rechnung ist noch nicht einmal der Audiostream mit eingerechnet. Je nach Film kann die benötigte Bandbreite natürlich schwanken. Ein dunkler Horrorfilm wird weniger Daten an Bildinformationen generieren, als ein bunter, detailreicher Science-Fiction-Kracher. Zu letzteren zählen sicherlich Indiana Jones 5 oder die Veröffentlichungen von Avatar 1 und 2, die Walt Disney ebenfalls nur auf einer 66 GB-Disc veröffentlicht hatte.

Indiana Jones 5 (4K/HDR10/Dolby Vision/DolbyAtmos) auf iTunes Indiana Jones 5 (4K/HDR10/HDR10+/DD5.1) auf Prime Video

Wir gehen schwer davon aus, dass es Walt Disney einfach nicht interessiert, seinen Kunden die bestmögliche Version eines Films vorzulegen. Am Ende ist es für sie auch nur ein Geschäft und wenn sich 95% der Kunden von der geringen Bitrate der Filme oder des fehlenden 3D-Sounds für die deutsche Synchronisation nicht gestört fühlen, wird sich hier auch nichts daran ändern. Es ist nur traurig zu wissen, dass hier sehr viel Potenzial auf der Strecke bleibt.

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ARD und ZDF: Gemeinsames Streaming-Netzwerk startet

ARD und ZDF starten in Deutschland jetzt ihr gemeinsames Streaming-Netzwerk. Dies soll die Benutzerfreundlichkeit steigern.

Bedauerlicherweise verteidigt immer noch jeder seine eigenen Pfründe, denn gegen eine einzige, gemeinsame App, was auch die Beitragszahler entlasten würde, sperrt man sich weiterhin. Es ist lediglich so, dass man in beiden Mediatheken Inhalte des jeweils anderen Anbieters finden und abspielen kann. Also findet ihr ZDF-Inhalte in der ARD Mediathek und umgekehrt. Dies funktioniert schon einige Monate. Sonderlich beeindruckend finden wir das nicht.

App-Bündelung soll Geld einsparen

Wo sich die Intendanten von ARD und ZDF also eifrig selbst auf die Schulter klopfen und feiern, mag mancher Leser die Stirn runzeln: Warum nicht alle öffentlich-rechtlichen Angebot in einer App bündeln und so viel Geld für die Pflege und Weiterentwicklung zahlreicher, versprengter Plattformen einsparen? Doch dies wäre wohl zu pragmatisch gedacht.

ARD und ZDF behalten getrennte Apps bei.
ARD und ZDF behalten getrennte Apps bei. | Bild: ARD Presse

Seit dieser Woche ist eine weitere Funktion verfügbar: Beide Mediatheken empfehlen wechselseitig ihre Inhalte aus den wichtigsten Genres wie etwa Serien, Filme, Dokumentationen, Information, Kultur und Wissenschaft. Somit findet ihr in der ARD-App etwa auch Empfehlungen für ZDF-Content vor. Dies gilt auch für Inhalte von funk, Phoenix, Arte und 3sat.

ARD und ZDF bekennen sich zu offenen Standards

Eine gemeinsame technische Plattform mit offenen Standards soll generell die Grundlage für das Streaming-Netzwerk sein. An der arbeiten ARD und ZDF im Hintergrund. Auch beim Player wollen ARD und ZDF zusammenarbeiten und auf gemeinsame Standards setzen. Geplant ist ebenfalls ein erweiterter, gemeinsamer Login. Das will man verbinden mit der Möglichkeit, dass Nutzer sich den gesamten Fundus an Inhalten in übergreifende Merklisten vermerken können.

Letzten Endes macht man hier viele Worte um kleinere Anpassungen, die vielen Nutzern wohl immer noch nicht ausreichen dürften. Immerhin bewegt man sich schon einmal grob auf dem richtigen Weg.

Kostenloser Versand bei jpc.de: Das sind Top 30 Filme (4K UHD Blu-ray)

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jpc.de liefert einen guten Anreiz, sich einmal im umfassenden Musik- und Film-Angebot des Händlers umzusehen. Bis Sonntag gibt es nämlich einen kostenlosen Versand auf alle* Bestellungen.

jpc.de bietet erneut einen portofreien Versand auf alle Bestellungen an. Bis diesen Sonntag könnt ihr euch CDs, Vinyl, DVDs, Standard Blu-rays sowie 3D & 4K UHD Blu-rays kostenfrei nach Hause liefern lassen. Der kostenlose Versand wird im Warenkorb automatisch angewendet. Ausgenommen sind Titel mit FSK-18-Einstufung sowie vergangene Bestellungen. Normalerweise zahlt man auf jpc.de ab 20 Euro sowieso keinen Versand mehr (ausgenommen FSK 18), doch mit dieser Aktion lohnt es sich ggf. auch einmal einen einzelnen Titel in den Warenkorb zu legen. Wir haben für euch einmal die Top 30 Vorbesteller im Bereich 4K UHD Blu-ray für euch herausgefiltert:

  1. DogMan (Mediabook)
  2. Die Farbe Lila (Steelbook)
  3. Der weisse Hai (Standard)
  4. Guardians of the Galaxy Vol. 3 (Steelbook)
  5. Guardians of the Galaxy Vol. 3 (Standard)
  6. Kampfstern Galactica (Standard)
  7. Die Farbe Lila (Standard)
  8. Gran Turismo (Steelbook)
  9. In the Heat of the Night (Mediabook)
  10. Prey (Steelbook)
  11. Sleepy Hollow (Standard)
  12. Rio Bravo (Standard)
  13. Der Exorzist: Bekenntnis (Standard)
  14. Talk To Me (Steelbook)
  15. Avatar: the Way of the Water (Standard)
  16. Das Appartment (Mediabook)
  17. Dog Soldiers (Steelbook)
  18. Equalizer 1 & 2 (Standard)
  19. Fast & Furious 10-Movie-Collection (Standard)
  20. God is a Bullet (Mediabook)
  21. Harry und Sally (Mediabook)
  22. Loki Staffel 1 (Steelbook)
  23. Meg 2: die Tiefe (Steelbook)
  24. Moonage Daydream (OmU) (Steelbook)
  25. Speak No Evil (Mediabook)
  26. Transformers: Aufstieg der Bestien (Standard)
  27. Die Körperfresser kommen (Mediabook)
  28. Jenseits von Eden (Standard)
  29. The Mandalorian Staffel 1 (Steelbook)
  30. Gesetz der Rache (Steelbook)

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