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Sky und WOW: Das sind die Neuheiten im November 2022

Sky Deutschland hat bestätigt, welche neuen Filme, Serien und mehr ihr ab November 2022 im Programm erleben könnt. Der Content stößt natürlich auch zum hauseigenen Streaming-Angebot WOW.

Dabei solltet ihr natürlich die Neuzugänge für euch selbst mustern und mal schauen, was auf Zuspruch stößt. Unter den Filmen ist beispielsweise die Adaption von „Uncharted“ mit Tom Holland in der Hauptrolle als Nathan Drake. Ebenfalls gibt es mit Sicherheit Serien-Fans, die sich auf neue Episoden von „The Good Doctor“ gefreut haben.

Außerdem nimmt Sky den Film „Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse“ ins Programm. Wer schon die Filme der Reihe Harry Potter verfolgt hat, dürfte hier bestimmt ebenfalls einen Blick riskieren wollen. Ansonsten liest sich die Liste der Neuzugänge aber vielleicht für den ein oder anderen etwas mau, vermuten wir doch sehr.

Wir hoffen aber natürlich, dass ihr bei dem neuen Content fündig werdet. Schließlich hat die dunkle Jahreszeit quasi begonnen und da macht man es sich immer öfter an kalten Abenden auch mal vor dem Fernseher oder Beamer gemütlich. Gute Inhalte sind also gefragter denn je. Das gilt insbesondere dann, wenn Anbieter wie Apple TV+ oder auch Amazon Prime Video die Preise bereits deftig angezogen haben.

Sky und WOW: Können die Inhalte überzeugen?

Sky wiederum bekommt als Pay-TV-Anbieter zu spüren, dass man mittlerweile direkt mit Streaming-Plattformen konkurrieren muss. Deswegen hat man ja auch WOW (ehemals Sky Ticker) mit im Repertoire. WOW könnt ihr auch monatlich abonnieren und kündigen. Allerdings verhält es sich so, dass es dort leider weder 4K-Auflösung noch HDR noch Dolby Atmos gibt. Wir vermuten, dass Sky dies mit Absicht so handhabt, damit nicht zu viele Kunden auf Sky Q verzichten und sich für das reine Streaming-Angebot entscheiden.

Sei es drum: Unten findet ihr die Listen mit den neuen Filmen und Serien im November 2022 bei Sky – viel Spaß!

Serien, Shows und Dokus:

  • Yorkshire: Ein Jahr in der Wildnis (1.11)
  • Monkey Life S14 (1.11.)
  • Das Mädchen in der Kiste – Wer tötete Ursula Herrmann? (3.11.) – Sky Original
  • Industry S2 (4.11.)
  • Glamour & Drama – Hinter den Kulissen der Haute Couture S1 (4.11.)
  • My Dad Wrote a Porno (OmU) (5.11.)
  • Souls S1 (8.11.) – Sky Original
  • Tore, Tränen, Tiki-Taka S1 (10.11.) – Sky Original
  • Tschugger S2 (10.11.) – Sky Original
  • Killing Mum & Dad S1 (10.11.) – Sky Original
  • Billy Crystal 700 Sundays (OmU) (12.11.)
  • Es war einmal in Londongrad S1 (18.11.)
  • Brasilien 2002 – Die wahre Geschichte (18.11.)
  • Moment of Truth S1 (19.11.)
  • Disco Paradiso – Das Geheimnis von Almanzora S2 (20.11.)
  • The Good Doctor S6a (22.11.)
  • The Great Game S1 (23.11.) – Sky Original
  • WM 2006 – Italiens großes Comeback S1 (25.11.) – Sky Original
  • A Friend of the Family S1 (25.11.) – Peacock
  • Italia 90 S1 (27.11.) – Sky Original

Filme im November 2022 bei Sky und WOW

  • Missing and Alone (2.11.)
  • Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse (4.11.)
  • Happy Family 2 (5.11.)
  • Résistance – Widerstand (7.11.)
  • In Liebe lassen (9.11.)
  • The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (11.11.)
  • Mord in Saint-Tropez (12.11.)
  • Licorice Pizza (14.11.)
  • Weihnachtsjagd: Das Fest der Spiele (16.11.)
  • Uncharted (18.11.)
  • Poker Face (19.11.) – Sky Original
  • Blue Bayou (21.11.)
  • Contra (25.11.)
  • Fortress – Stunde der Abrechnung (26.11.)
  • Red Rocket (28.11.)
  • Ein Festtag (30.11.)

Apple tvOS 16.1 für die Apple TV 4K/HD veröffentlicht

Apple hat tvOS 16.1 veröffentlicht. Das Update spendiert Siri eine neue Oberfläche und enthält auch weitere, neue Funktionen.

Zuletzt geriet Apple in die Schlagzeilen, weil der Hersteller aus Cupertino die Preise für Apple Music, Apple TV+ sowie Apple One erhöht hatte. Das hat sogar ein wenig überrascht, denn die Verkaufspreise der beiden neuen Apple TV 4K der 3. Generation liegen in der Tat niedriger als bei den Vorgängermodellen. Seine Apple TV 4K sowie die HD-Versionen versorgt man dann jetzt auch mit einer Aktualisierung: eben auf tvOS 16.1.

Mit dem Update geht eine neue Oberfläche für die digitale Assistentin Siri einher. Auch die geteilte iCloud Fotomediathek ist nun endlich eingebunden. Matter-Unterstützung wurde durch die Aktualisierung ebenfalls implementiert. Dabei handelt es sich um einen neuen Smart-Home-Standard, der die Interoperabilität vereinfacht.

Apple Fitness+ ist nun auch ohne Apple Watch nutzbar.
Apple Fitness+ ist nun auch ohne Apple Watch nutzbar.

Neu ist außerdem, dass ihr Apples Fitness+ jetzt am Apple TV ohne eine Apple Watch verwenden könnt. Es reicht ein iPhone, um eure Fitnessdaten zu visualisieren und euch zu tracken. Ein späteres Update soll im Übrigen noch weitere Mehrwerte für Siri schaffen. Die digitale Assistentin soll dann zwischen den Stimmen mehrerer Nutzer unterscheiden, um personalisierte Empfehlungen und Watchlists freizuschalten.

Apple TV 4K: Neues Modell mit mehr RAM, mehr Speicherplatz und mehr Leistung

Wollt ihr tvOS 16.1 auskosten, dann könnt ihr das sowohl an älteren Apple TV 4K / HD als auch den brandneuen Modellen mit mehr Leistung, mehr Speicherplatz und mehr RAM. Letzteres bewirbt Apple allerdings nicht aktiv. Schade: HDR10+, ein Feature der neuen Modelle, wird für die alten Geräte nicht nachgerüstet. Wir vermuten, dies hätte eigentlich auch per Software-Update möglich sein sollen.

Abopreis für Apple TV Plus steigt um 40 Prozent auf 6.99 Euro im Monat

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Wer ein reguläres Apple TV Plus-Abonnement abgeschlossen hat, der muss zukünftig 40 Prozent mehr zahlen. Der monatliche Preis wurde von ehemals 4.99 Euro auf jetzt 6.99 Euro erhöht.

Das kam jetzt vielleicht doch etwas unerwartet. Apple, eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, bittet zur Kasse. Diesmal geht es nicht um neue, teure Hardware, sondern um die Abodienste, die da Unternehmen aus Cupertino in den letzten Jahren etabliert hat. Die Preissteigerungen fallen unterschiedlich ins Gewicht. Am härtesten trifft es den Service Apple TV Plus, für den ab sofort monatliche Abogebühren von 6.99 Euro anfallen – ein Plus von 40 Prozent. Zugegeben, Apple TV+ war schon immer der günstigste Streamingdienst am Markt und lieferte subjektiv betrachtet die beste Bildqualität am Markt. Subjektiv, weil ein direkter Vergleich nicht möglich ist, da Apple TV+ ausschließlich auf Original-Inhalte setzt.

Apple TV Plus: Mehr Auswahl = höherer Preis

Und genau mit diesem Umstand begründet Apple auch die Preiserhöhung. Apple TV+ wurde zu einem sehr niedrigen Preis eingeführt, weil die Auswahl an Filmen, Serien und Dokumentationen zu Beginn doch recht überschaubar war. Jetzt beherbergt der Streamingservice „drei Jahre später, eine umfangreiche Auswahl an preisgekrönten und viel beachteten Serien, Spielfilmen und Dokumentationen sowie Kinder- und Familienunterhaltung.“ – so Apple in ihrem Statement. Doch nicht nur das Videostreaming wird teurer bei Apple.

Alle Apple Abodienste werden teurer

Die Abodienste von Apple bieten mehr und die Kosten für Produktionen und Angebot sind stetig gestiegen. Deshalb kostet Apple Music im Einzelabo ab sofort 10.99 Euro im Monat (statt 9.99 Euro) und das Familienabo 16.99 Euro (statt 14.99 Euro). Die zusätzlichen Einnahmen sind übrigens nur nötig, da die Lizenzkosten gestiegen sind. Entsprechend verdienen Künstler und Songwriter mehr für das Streamen ihrer Werke – laut Apple.

Das Kombi-Angebot „Apple One“ für Einzelpersonen (beinhaltet Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade und 50GB iCloud+) kostet ab sofort 16,95 Euro, das gleiche Abo für Familien schlägt jetzt mit 22.95 Euro zu Buche. Apple One Premium (mit Apple Fitness+ zusätzlich) kostet jetzt satte 31.95 Euro im Monat.

  • Apple TV+ 6,99 Euro statt 4,99 Euro
  • Apple Music für Einzelpersonen 10,99 Euro statt 9,99 Euro
  • Apple Music für Familien (bis 5 Personen) 16,99 Euro statt 14,99 Euro
  • Apple One Einzelabo 16,95 Euro statt 14,95 Euro
  • Apple One Familie (bis 5 Personen) 22,95 Euro statt 19,95 Euro
  • Apple One Premium 31,95 Euro statt 28,95 Euro

Apple TV Plus als kostenlose Beigabe

Apple hat heute einen neuen Apple TV 4K vorgestellt!
Am besten nutzt man Apple TV+ mit dem neuen Apple TV 4K Streaming-Player (3. Generation)

Die Preiserhöhung bei Apple TV+ ist auch deswegen etwas überraschend, weil Apple den Streamingservice in den letzten Monaten in unzähligen Aktionen kostenlos unter die Menschen gebracht hat. Wer sich ein neues iPhone, iPad, Apple TV oder Mac kauft, bekommt den Service drei Monate kostenlos. Dann scheint es derzeit noch einen Code für 3 Monate Apple TV gratis auf mediamarkt.de zu geben, jedoch nur für Neukunden. Und bis zum 19. Oktober 2022 konnte man als Besitzer einer PS4/PS5 ein kostenloses Abo für drei bzw. sechs Monate abgreifen. Man sollte also die Augen offen halten, um Apple TV+ einen längeren Zeitraum gratis nutzen zu können oder man versucht innerhalb des 7-tägigen Gratis-Zeitraums (bevor das Abo kostenpflichtig wird) so gut wie alle interessanten Serien und Filme wegzuschauen.

Neuheiten im November 2022 auf Amazon Prime Video („Joker“, „Split“, „TKKG“)

Amazon hat bestätigt, welche Filme, Serien und mehr ihr im November 2022 frisch bei Prime Video erleben dürft.

Es ist dabei wieder mal eine Mischung aus Originalfilmen und -Serien, die Amazon Prime Video selbst aus der Taufe gehoben hat sowie Lizenztiteln wie beispielsweise „Split“. Auch die deutschsprachige Comedy „Die Discounter“ ist dabei etwas mit einer zweiten Staffel vertreten. Jüngere oder besonders nostalgische Zuschauer mit guten Erinnerungen an die Bücher oder die Hörspielreihe schauen sich vielleicht „TKKG“ an.

Film-Highlights im November auf Prime Video

Definitiv einen Blick ist auch „Joker“ wert. Der Film mit Joaquin Phoenix soll ja eine Fortsetzung erhalten, steht aber auch wunderbar für sich. Er hebt sich durch seine ernsthafte, düstere Atmosphäre exzellent von anderen Superhelden-Verfilmungen ab. Doch es gibt natürlich auch wieder einmal im nächsten Monat neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Store von Amazon.

"House of the Dragon" läuft parallel zum US-Start bei uns bei Sky.
„House of the Dragon“ läuft parallel zum US-Start bei uns bei Sky.

Da wäre beispielsweise das HBO Original „House of the Dragon“ zu nennen. Das Spin-off zu „Game of Thrones“ ist sehr erfolgreich angelaufen. Insgesamt sind die Neuzugänge dabei nicht ganz so umfangreich wie bei beispielsweise Netflix oder Disney+, lohnen aber sicherlich dennoch einen Blick.

Amazon Prime: Das Gesamtpaket zählt

Amazon hatte zwar leider kürzlich für Prime die Preise erhöht, hier ist das Streaming-Angebot Prime Video aber nur ein Teil des Gesamtbildes. Denn das Abonnement enthält außerdem den Premium-Versand für das Gros des Angebots, Zugang zu exklusiven Deals wie dem Prime Day und auch Prime Gaming sowie Amazon Music. Auf diese Weise hat es Amazon dann auch geschafft, enorm viele Anwender rund um den Globus an sich zu binden.

Wir hoffen jedenfalls, dass ihr bei den neuen Titeln im November 2022 bei Prime Video fündig werdet! Viele der Inhalte stehen natürlich auch in 4K mit HDR zur Verfügung. Viel Spaß beim Streaming!

Neue Serien

  • Die Maus – Eine Zeitreise durch 50 Jahre mit der Maus S1 – Verfügbar ab 01.11.22
  • Mammals S1 – Verfügbar ab 11.11.22
  • Die Discounter S2 – Verfügbar ab 11.11.22
  • Golden Boy S1 – Verfügbar ab 20.11.22
  • Love Addicts S1 – Verfügbar ab 30.11.22

Neue Filme im November bei Amazon Prime Video

  • Viele Grüße vom Weihnachtsmann – Verfügbar ab 02.11.22
  • Träume sind wie wilde Tiger – Verfügbar ab 03.11.22
  • Der Liebhaber meines Mannes – Verfügbar ab 04.11.22
  • Overdose – Verfügbar ab 04.11.22
  • Lego Monkey Kid: Die Rache Der Spider Queen – Verfügbar ab 04.11.22
  • The Sordid Tale of Fifa – Verfügbar ab 04.11.22
  • The Little Things – Verfügbar ab 05.11.22
  • A Score to Settle – Verfügbar ab 06.11.22
  • TKKG – Verfügbar ab 07.11.22
  • Separation – Verfügbar ab 10.11.22
  • Fröhliche Weihnachten – Verfügbar ab 15.11.22
  • Die Gebrüder Weihnachtsmann – Verfügbar ab 15.11.22
  • Liebe und andere Turbulenzen – Verfügbar ab 16.11.22
  • Sachertorte – Verfügbar ab 18.11.22
  • The People We Hate at the Wedding – Verfügbar ab 18.11.22
  • Joker – Verfügbar ab 20.11.22
  • Scary Stories to Tell in the Dark – Verfügbar ab 20.11.22
  • Time for Me to Come Home for Christmas – Verfügbar ab 20.11.22
  • Split – Verfügbar ab 23.11.22
  • Good Night Oppy – Verfügbar ab 23.11.22
  • No Sudden Move – Verfügbar ab 26.11.22
  • Together -Verfügbar ab 27.11.22
  • I Am Zlatan – Verfügbar ab 28.11.22
  • Willy’s Wonderland – Verfügbar ab 28.11.22
  • Embattled – Verfügbar ab 29.11.22
  • Die Beilight Saga: Breaking Wind – Bis(s) einer heult – Verfügbar ab 30.11.22

Titel zum Kaufen und Leihen

  • House of the Dragon S1 – Zum Kaufen verfügbar ab 16.11.22
  • Corsage – Zum Kaufen verfügbar ab 11.11.22 / Zum Leihen verfügbar ab 25.11.22
  • Ticket ins Paradies – Zum Kaufen verfügbar ab 17.11.22 / Zum Leihen verfügbar ab 01.12.22
  • Der perfekte Chef – Zum Kaufen verfügbar ab 25.11.22 / Zum Leihen verfügbar ab 09.12.22

Philips enthüllt neue Gaming-Monitore mit QD-OLED, OLED, Mini-LED und Ambilight

Unter der Marke Philips Evnia bringt das Unternehmen neue Gaming-Monitore auf den Markt. Die High-End-Modelle sind wahlweise mit einem QD-OLED, OLED oder Mini-LED-Display ausgestattet, aber immer mit Ambilight.

Philips startet groß in den Gaming-Markt ein. Die Marke Evnia (wie man die wohl korrekt ausspricht?) wird unter anderem für Gaming-Monitore, Tastaturen, PC-Mäuse, Mousepads und Headsets verwendet. Alle diese Produkte werden unter einer Designsprache vereint, die einen klaren, futuristischen Look mit LED-Leichtmitteln kombiniert. Bei den Peripheriegeräten ist der LED-Leuchtstreifen meist seitlich angebracht, bei den Gaming-Monitoren hingegen kommen die LEDs als Ambiglow-Feature – eine Ambilight-Lösung für Monitore – zum Einsatz. Bereits in diesem Jahr findet der erste Philips Evnia Gaming-Monitor seinen Weg in den Fachhandel.

Philips Evnia 32M2C7600MV mit Mini-LED

Der Philips Evnia 34M2C7600MV Gaming-Monitor mit Mini-LED
Der Philips Evnia 34M2C7600MV Gaming-Monitor mit Mini-LED

Das Debüt-Modell hört auf die kryptische Modellbezeichnung 32M2C7600MV und liefert dem Nutzer ein 34 Zoll (86cm) VA-Panel im 21:9 Widescreen-Format mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln. Das Display ist zudem gebogen, mit einer 1.500 Krümmung. Als Hintergrundbeleuchtung kommt miniLED mit 1.152 Dimming-Zonen zum Einsatz, das eine maximale SDR-Helligkeit von 720 nits, und Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.400 nits im HDR-Modus abliefert. Die Bildwiederholungsrate beträgt maximal 165 Hz, die Reaktionszeit des Panels wird mit 2.5ms (Grau zu Grau) angegeben. Für den perfekten Betrachtungswinkel lässt sich das System in der Höhe verstellen, neigen und drehen. Die ergonomische Dreifaltigkeit sozusagen.

Vierseitiges Ambiglow-Feature

Mit dem integrierten KVM-Switch lassen sich zudem mehrere Gaming-Systeme mit einer Maus-Tastatur-Kombination steuern. Vierseitige Ambiglow auf der Rückseite des Displays verleiht dem Philips Evnia 32M2C7600MV das gewisse Etwas und erweitert gefühlt die Bilddarstellung auf dem Display. Ambiglow sieht nicht nur schick aus, sondern liefert Gamern auch einen echten Mehrwert. Denn das System funktioniert im Prinzip wie ein Bias-Licht, wodurch die Augen weniger ermüden, vor allem bei schwachem Umgebungslicht.

Das Ambiglow-Feature des 32M2C7600MV wird über einzelne LEDs und einen Leuchtstreifen realisiert.
Das Ambiglow-Feature des 32M2C7600MV wird über einzelne LEDs realisiert. An der unteren Seite des Displays sind ebenfalls LEDs integriert.

PC-Systeme und Konsolen lassen sich über einen DisplayPort 1.4 sowie zwei HDMI 2.1-Anschlüsse mit dem Gaming-Monitor verbinden. Als VRR-Standard (Variable Refresh Rate) wurde bislang nur Adaptive-Sync bestätigt. Für Maus und Tastatur stehen mehrere USB-C und USB-A-Anschlüsse bereit. Über den USB-C-Port können audiovisuelle Signale verarbeitet und parallel Laptops/Notebooks gelanden werden (90 Watt maximal). Selbst ein Audio-Eingang (Klinke 3.5mm) ist mit an Bord und eingebaute Lautsprecher (2x 5 Watt) mit DTS-Sound runden das Angebot ab.

Wer sich für das Gaming-Upgrade interessiert, der kann den Philips Evnia 34M2C7600MV ab Dezember 2022 erstehen. Die unverbindliche Preisempfehlung ist mit 2.069 Euro ausgeschrieben.

Philips Evnia 34M2C8600 mit 34 Zoll QD-OLED-Display

Philips Evnia 34M2C8600 QD-OLED-Gaming-Monitor
Philips Evnia 34M2C8600 QD-OLED-Gaming-Monitor
Preis: € 781,63 Bester Preis
Versand: € 6,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 6,99 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der Philips Evnia 34M2C8600 unterscheidet sich visuell nur geringfügig vom der Variante mit miniLED. Stellt man die beiden Geräte nebeneinander, würde man den Gaming-Monitor mit QD-OLED-Display (Quantum Dot OLED) von Samsung Display lediglich an dem etwas größeren Display erkennen. 34 Zoll misst das gebogene QD-OLED-Panel (1800R) und reiht sich damit in die Gaming-Riege des Alienware AW3423DWF und dem Samsung G85SB. Alle Modelle setzen auf das gleiche Panel mit 3.440 x 1.440 Pixeln, 0.1ms Reaktionszeit und 175Hz Bildwiederholungsrate sowie Adaptive Sync (VRR). Kleinere Bildbereiche werden mit bis zu 400 nits dargestellt, was auch die DisplayHDR 400 True Black-Zertifizierung bestätigt. Bedeutet, die unabhängig voneinander steuerbaren Pixel lassen sich auch komplett deaktivieren, womit sich laut Messungen ein scheinbar unendlicher Kontrast ergibt. Die maximale Helligkeit liegt übrigens bei bis zu 1.000 nits.

Anschlüsse des Philips Evnia 34M2C8600 an der Unterseite des Displays. Auch gut zu erkennen, die LEDs für Ambiglow
Anschlüsse des Philips Evnia 34M2C8600 an der Unterseite des Displays. Auch gut zu erkennen, die LEDs für Ambiglow

Der Evnia 34M2C8600 hat also etwas weniger Helligkeit als das miniLED-Gerät, dafür können Helligkeitsinformationen Pixel-genau wiedergegeben werden. Kalibriert liefert das Display eine hohe Farbtreue und so eignet sich der Monitor definitiv auch für Filme und Serien. Bei den Anschlüssen gibt es anscheinend eine Überraschung. DisplayPort 1.4, USB-A, USB-C, KMV-Switch – alles vorhanden. Doch bei der HDMI-Schnittstelle soll es sich lediglich um einen HDMI 2.0-Port handeln, zumindest berichten das mehrere Medien. Das würde uns doch sehr verwundern, wenn Philips hier keinen HDMI 2.1-Anschluss verbauen würde. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Konkurrenzgeräte alle eine fortschrittliche Schnittstelle bereitstellen. Wir spekulieren auf eine Fehlinformation seitens Philips MMD.

Der Monitor ist zudem mit vierseitigem Ambiglow ausgestattet, lässt sich in der Höhe verstellen, neigen und drehen. Das System soll Januar 2023 auf den Markt kommen und ist mit 1.849 Euro (UVP) eingeplant.

Philips Evnia 42M2N8900 OLED-Gaming-Display

Der 42M2N8900 muss sich nicht nur mit konkurrierenden OLED-Monitoren, sondern auch mit der TV-Sparte messen.
Der 42M2N8900 muss sich nicht nur mit konkurrierenden OLED-Monitoren, sondern auch mit der TV-Sparte messen.
Versand: € 18,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 18,99 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Das letzte Modell des „Schaut her, was wir können“-Trio hört auf die Modellbezeichnung 42M2N8900. Hierbei handelt es sich um einen Gaming-Monitor mit 4K-OLED-Display (3.840 x 2.160) mit 42 Zoll. Der Bildschirm ist im Gegensatz zu den miniLED und QD-OLED-Bildschirmen flach. Die maximale Bildwiederholungsrate beläuft sich auf 138Hz mit Active Sync. Die Reaktionszeit wird mit 0.1ms angegeben. Der ergonomische Standfuß erlaubt es, das OLED-Display in der Höhe zu verstellen, zu neigen und zu drehen. Zwei HDMI 2.1-Anschlüsse, ein DisplayPort 1.4, ein Kopfhörer-Eingang sowie mehrere USB-Anschlüsse (Typ-A, Typ-B und Typ-C mit DP Alt-Mode und 90Watt Ladefunktion) sind mit an Bord.

Rückseite des 42M2N8900 4K OLED Gaming-Monitor von Philips
Rückseite des 42M2N8900 4K OLED Gaming-Monitor von Philips

Ebenso setzt Philips beim 42M2N8900 auf sein Ambiglow-System, jedoch nur in einer dreiseitigen Variante. Mit einem Preispunkt von 1.959 Euro (UVP) fällt einem die Wahl nicht unbedingt leicht, da viele andere Hersteller bereits Gaming-Monitore und Fernseher mit einer ähnlichen Ausstattung anbieten. Das Gerät muss also mit Ambiglow, der Konnektivität und dem schicken Design punkten. Verkaufsstart ist Januar 2023.

Philips 27M2C5500W: Bezahlbar mit 240Hz

Philips 27M2C5500W ist eher ein klassischer Gaming-Monitor
Philips 27M2C5500W ist eher ein klassischer Gaming-Monitor
Preis: € 342,85 Bester Preis
Versand: € 4,95 Verfügbarkeit: lieferbar - in 2-3 Werktagen bei dir
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Im mittleren Preissegment ist auch im Gaming-Bereich weitaus mehr zu holen. Das weiß auch Philips und bildet mit dem Evnia 27M2C5500W eine günstige Basis für das neue Line-Up. Die Ausstattung passt sich dabei auch an den Preis an. Das gebogene 27 Zoll VA-Panel (1000R) liefert QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) im 16:9-Bildformat. Eine Zertifizerung DisplayHDR 400 lässt auf ähnliche Spitzenhelligkeiten, wie beim QD-OLED-Modell spekulieren. Die maximale Bildwiederholungsfrequenz wird mit 240Hz angegeben, die Reaktionszeit mit 1ms (Grau zu Grau). Auf der Rückseite nach unten ausgerichtet finden wir zwei HDMI 2.0, zwei DisplayPort 1.4, ein Kopfhörer-Ausgang, vier USB-Typ A und ein USB-Typ-B-Anschluss wieder. Das System kommt leider komplett ohne Ambiglow aus und grenzt sich auch farblich von den High-End-Geräten ab. Der Preis für den 27M2C5500W beläuft sich auf 579 Euro (UVP). Verkaufsstart ist für Januar 2023 geplant.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Reform beschlossen

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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland soll reformiert werden. Wie weit die Schritte konkret gehen werden, ist aktuell aber noch unklar.

So berichtet Deutschlandfunk, dass sich die Ministerpräsidenten auf einen neuen Medienstaatsvertrag geeinigt haben. Anlass der Reformgespräche waren auch zahlreiche Skandale um beispielsweise die (mittlerweile) ehemalige rbb-Chefin Patricia Schlesinger und ihren engeren Kreis. Doch auch beim NDR gab es Vorwürfe um etwa einseitige Berichterstattung. Generell gaben die Vorfälle denjenigen Raum, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland für die Verantwortlichen als Selbstbedienungsladen monieren.

Reform tritt zum 1. Juli 2023 in Kraft

So wird dann meistens auch nur an Programm und Redaktionen gespart, nicht aber bei dem üppigen Verwaltungsapparat und den wachsenden Gehältern und Pensionen der Führungsetage. Darüber hatten auch wir schon kritisch berichtet. Kann die beschlossene Reform da Verbesserungen mit sich bringen oder ist sie ein laues Lüftchen? Das muss sich noch herausstellen. Sie soll jedenfalls mit ihrem ersten Teil ab dem 1. Juli 2023 in Kraft treten.

ARD, ZDF und Co. wollen mehr Geld und das möglichst rasch
ARD, ZDF und Co. mangelt es bisher nicht an Geld.

Die Reform erlaubt es per se, dass Spartensender nur noch online und nicht mehr im linearen Programm verbreitet werden. Nur noch Das Erste, das Zweite und die dritten Programme sowie die Kulturkanäle 3sat und Arte müssen definitiv im linearen Fernsehen laufen. Andere Sender wie Phoenix, Kika, ZDFneo und Tagesschau24 könnten auch rein digital Verbreitung finden. Wie das gehandhabt wird, ist aber offen – eventuell ändert sich da mittelfristig gar nichts.

Reform des ÖRs: Müssten die Änderungen weiter gehen?

Es heißt, dass zudem die Kontrollgremien gestärkt werden. So soll der Auftrag der Sender geschärft werden. Unterhaltung gehört aber weiter zu den Aufgaben des ÖRs, was ein umstrittener Punkt bleiben dürfte. Einerseits weil ARD, ZDF und Co. Vielfach seichte Kost in Form von etwa Seifenopern verbreiten und andererseits die Privatsender und Streaming-Anbieter bereits Entertainment im Überfluss kredenzen.

Die ARD und das ZDF wollen mit "Klarer Sprache" den Ton optimieren.
Die ARD und das ZDF wollen mit „Klarer Sprache“ den Ton optimieren.

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll im Übrigen in einem späteren zweiten Schritt reformiert werden. Was das genau bedeutet, ist offen. Wir würden uns eine nutzungsgebundene Gebühr wünschen. Das würde die Verantwortlichen einerseits anregen, wirtschaftlicher zu agieren und andererseits den Fokus mehr auf Qualität und ein schlankes Programm lenken.

Wählt aus über 500 Filmen: 10 Blu-rays für nur 50 Euro!

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Amazon startet in die neue Woche mit einer großartigen „10 Blu-rays für 50 Euro“-Verkaufsaktion! Wählt aus über 500 Filmen eure Favoriten und zahlt an der Kasse nur 5 Euro je Film.

Hier geht es zur 10-für-50€-Aktion!

Man liest in den Medien ja immer wieder von „Bevorratung“. Wie wäre es mit einer Bevorratung mit hochwertiger Unterhaltung? Mit der neuen Amazon-Aktion zum Wochenstart kein Problem. Vom 24. Oktober bis zum 6. November 2022 könnt ihr aus einer Auswahl von über 500 Filmtiteln wählen und zahlt an der Kasse je Film nur 5 Euro – zumindest wenn ihr euch für 10 Filme entscheiden konntet. Voraussetzung ist nämlich, dass ihr zehn Blockbuster in euren Warenkorb legt. Egal, wie hoch der einstige Preis war, der zu zahlende Betrag wird am Ende auf 50 Euro „abgerundet“.

Filmklassiker-Fans werden in der Auswahl der Aktion auf jeden Fall fündig.
Filmklassiker-Fans werden in der Auswahl der Aktion auf jeden Fall fündig.

Wer möchte, kann die Aktion natürlich mehrmals in Anspruch nehmen, um sich einen Unterhaltungs-Vorrat für den Herbst/Winter anzulegen. Oder es werden mit Hilfe der Aktion einfach Lücken in der heimischen Filmsammlung geschlossen. Viele Titel sind und werden womöglich nie als 4K UHD Blu-ray erscheinen oder sind eher inhaltlich, aber nicht audiovisuell beeindruckend. Da tut es dann eine reguläre Blu-ray dann auch gerne!

Hier geht es zur 10-für-50€-Aktion!

Von Hollywood-Blockbuster bis Special-Interest

Bei über 500 Filmen (Wir haben 524 gezählt) fällt die Auswahl zu Beginn vielleicht schwer, doch sobald der „Sammler-Instinkt“ geweckt wird, empfindet man durchaus Freude bei dem Auswahlverfahren. Hätten wir bestimmte Titel nicht bereits in unserer Sammlung, dann würden ggf. „The Gentleman“, „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“, „Greenland“, „Hacksaw Ridge“, „Knives Out – Mord ist Familiensache“ und „Feinde – Hostiles“ in unseren Warenkorb wandern. Und bei der Auswahl haben wir gerade einmal zweimal nach unten gescrollt. Filmklassiker mit Terence Hill und Bud Spencer wären uns auch 5 Euro wert. Beim Stöbern stolpert man dann auch über Filme die im Kino keinen so großen Impact hatten, die man aber schon längst einmal im Heimkino ansehen wollte. Einer dieser Filme ist z.B. „Peanut Butter Falcon“ mit Shia LeBeouf oder „5 Zimmer Küche Sarg“, ein Mokumentary-Film, auf dem die Serie „What we do in the Shadows“ (Disney+) beruht.

Also, es gibt viel zu entdecken. Viel Spaß beim Shoppen!

 

 

Apple TV+ und iTunes: Start von Inhalten mit HDR10+

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Apple stockt bei Apple TV+ und iTunes auf: Mittlerweile sind einige Inhalte nämlich auch mit dem dynamischen HDR-Standard HDR10+ verfügbar!

Apple hatte schon Mitte des Jahres Andeutungen zum Support von HDR10+ gemacht, dann aber kurzerhand doch wieder alle Verweise auf das Format ersatzlos entfernt. Jetzt geht es dann aber doch los: Wir wir berichtet haben, unterstützt nämlich der neue Apple TV 4K der dritten Generation neben HDR10 und Dolby Vision jetzt auch HDR10+. Und Apple und seine Partner sind mittlerweile ans Werk gegangen. Sowohl bei Apple TV+ als auch bei iTunes findet ihr erste Inhalte mit HDR10+.

Serien und Blockbuster-Filme mit HDR10+

Als Beispiele erwähnen erste Nutzer, dass sie schon die Dramedy-Serie „Ted Lasso“ bei Apple TV+ oder den Blockbuster „Top Gun: Maverick“ mit Tom Cruise mit HDR10+ bei iTunes erspähen konnten. Wir gehen stark davon aus, dass man da noch deftig nachlegen dürfte. Zu beachten ist jedoch, dass ihr nur von HDR10+ profitiert, wenn ihr auch ein entsprechendes Wiedergabegerät nutzt – etwa einen Neo QLED von Samsung. Letztere sind einer der wenigen Hersteller, der HDR10+ aktiv forciert und sich Dolby Vision bisher verweigert.

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Samsung setzt für seine Neo QLED 8K natürlich auch auf HDR10+

Wie ihr HDR10+ schon bei iTunes / Apple TV+ nutzen könnt, ohne den neuen Apple TV 4K der 3. Generation zu besitzen? Nun, die App für Samsung-TVs hat schon eine Aktualisierung erhalten. Wichtig: HDR10+ ersetzt dabei an anderen Geräten natürlich nicht Dolby Vision. Letzteres bleibt erhalten und wird so beispielsweise weiterhin an den LG OLED angeboten. Es kommt also vor allem eine weitere Option hinzu. Das kann ja nie schaden.

HDR10+: Nimmt das Format Fahrt auf?

Dass Apple jetzt HDR10+ einbindet, könnte HDR10+ etwas mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Bisher vegetiert der Standard neben Dolby Vision eher vor sich hin und das zuletzt genannte Format wird deutlich breiter eingesetzt. So warten viele Leser wohl nur noch darauf, dass Samsung endlich auch Dolby Vision implementiert und seine Verweigerungshaltung aufgibt. Würdet ihr HDR10+ denn eine Chance gönnen oder handelt es sich eher um einen Standard, auf den man mittlerweile verzichten könnte?

VESA stellt DisplayPort 2.1 vor – und weckt unangenehme Erinnerungen an HDMI 2.1

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Letzte Woche hat die VESA DisplayPort 2.1 vorgestellt. Leider wiederholt man einige Fehler von HDMI 2.1 und verwirrt die Nutzer eher.

So erhöht DisplayPort 2.1, eine Schnittstelle, die vorwiegend für Monitore zum Einsatz kommt, weder die verfügbare Bandbreite noch die maximalen Auflösungen oder Bildwiederholraten. Vielmehr erhöht man zum seinen die Anforderungen an die Kabel und rückt zum anderen den Alt-Mode, der via USB-C genutzt werden kann, näher an den Standard USB4.

Das Verwirrende: Wer bereits Produkte mir DisplayPort 2.0 besitzt, verfügt sozusagen automatisch über Produkte mit DisplayPort 2.1. Denn alle bisher verkauften Geräte mit dem vorherigen Standard, werden zur neueren Version hochgestuft. Allerdings ist dieses Problem in der Praxis vermutlich weniger groß, als es auf den ersten Blick anmutet. Denn auch wenn DisplayPort formal bereits 2019 seinen Einstand gab, erschienen dann wegen der Corona-Pandemie kaum Produkte mit dem neuen Standard.

Die VESA will bei der Zertifizierung der neuen DisplayPort-Kabel achtsam sein.
Die VESA will bei der Zertifizierung der neuen DisplayPort-Kabel achtsam sein.

Im Wesentlichen unterstützen die AMD Ryzen 6000 DisplayPort 2.0 sowie einige Chips von MediaTek und RealTek. Zusätzlich gibt es noch einige, wenige Kabel und Docks mit dem neuen Standard. Auch die neuen Intel Arc, die ersten Grafikkarten des Unternehmens, sind reif für DisplayPort 2.0. Im Wesentlich ist eben nun die Verbesserung von DisplayPort 2.1 darin zu sehen, dass die Übertragung von Bildsignalen via USB-C stabiler und effizienter verlaufen soll. Dies soll insbesondere dann greifen, wenn auch andere Daten übertragen werden.

DisplayPort ist für TVs aktuell nicht relevant

Für Kabel mit Zertifizierung für DisplayPort 2.1 gilt nun, dass Varianten mit 40 Gbps auch mit 2 m Länge die maximale Leistung liefern müssen. Varianten mit 80 Gbps sollen auch bei 1 m oder mehr die Höchstleistung gewährleisten. Letzten Endes wird es vermutlich jetzt kaum Produkte auf dem Markt geben, die noch mit DisplayPort 2.0 beworben werden. Stattdessen werden wir hauptsächlich 2.1 vorfinden.

TEST: Poltergeist auf 4K Blu-ray – Tolle Bildqualität für den Gruselklassiker

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Wir testen die 4K-Restauration des Horror-Klassikers „Poltergeist“ auf 4K UHD Blu-ray! Kann „Poltergeist“ immer noch schocken?

Inhalt (85%)

Es ist der 30. Oktober 1982. Schauspielerin Dominique Dunne ist Zuhause und hat Besuch von ihrem Kollegen David Packer. Mit dem hatte Dunne für die bevorstehende Rolle in V – die außerirdischen Besucher kommen geprobt, als es plötzlich klingelt. Vor der Tür steht Dunnes Ex-Freund John Thomas Sweeney. Sweeney war schon zuvor immer wieder gewalttätig gegenüber Dunne geworden. Nachdem er sie vor die Tür bittet, packt er ihre Kehle und drückt zu. Dunne fällt ins Koma und wird fünf Tage später für hirntot erklärt. 1983: Julian Beck bekommt eine Magenkrebsdiagnose. Zwei Jahre später ist er als Reverend Kane mitten in den Dreharbeiten zu Poltergeist II, als er ins Krankenhaus muss. Dort kann man ihn nur noch bis zum Tod begleiten. Der Magenkrebs war stärker. Muskogee-Indianer Will Sampson war den meisten durch seine Rolle in Einer flog über das Kuckucksnest bekannt. 1985 spielt er in Poltergeist II den Indianer Taylor. Schon seit langem leidet er unter Sklerodermie. Sampson magert ab. Seine Organe versagen. Nach einer Herz- und Lungentransplantation im Houston Methodist Hospital stirbt er am 3. Juni 1987 an postoperativem Nierenversagen.

Heather O’Rourke ist sechs Jahre alt, als sie die junge Carol Anne in Poltergeist spielt. Drei Jahre später tritt sie im zweiten Teil erneut auf. 1987 bekommt sie gesundheitliche Probleme. Man diagnostiziert Morbus Crohn. Ein fataler Fehler. Denn O’Rourke leidet an einer angeborenen Darm-Verengung. Nach der Gabe von Cortison werden die Beschwerden nicht besser. Sie stirbt am 01. Februar 1988, kurz nach den Dreharbeiten zu Poltergeist III an den Komplikationen einer Notoperation infolge eines Darmverschlusses. Begraben wurde sie auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Westwood, Los Angeles – ganz in der Nähe von Dominique Dunne.

Alles beginnt mit dem Rauschen im Fernsehen

Was klingt wie eine neue True-Crime-Serie auf einem Streaming-Sender sind die tragischen Begleitumstände, die rund um die Produktionen der ersten drei Poltergeist-Filme passiert sind. Dazu gesellten sich weitere „Geschichten“ und Erzählungen von Mitgliedern der Filmcrew über rätselhafte Vorkommnisse während des Drehs. Selbst Produzent Steven Spielberg hielt einiges für nicht ganz so geheuer und sprach von seltsamen Dingen. Ob wahr oder erfunden – Poltergeist gehört zu den Klassikern des Gruselkinos. Und die Credits dafür gehen an …

… tja, an wen eigentlich? Tobe Hooper als Regisseur oder Steven Spielberg als Produzent, der vielleicht doch mehr am Film beteiligt war als die meisten zunächst annahmen? Es rankten sich immer wieder Gerüchte über die „Machtverhältnisse“ am Set des Films. Immer wieder wurde Spielberg gefragt, ob er nicht doch mehr getan hätte als nur die Produktion zu beaufsichtigen. in einem Interview mit der LA Times von 1982 gab er dann zu Protokoll, dass er Tobe Hooper nicht gerade für den Filmemacher empfinde, der am Set die Dinge in die Hand nimmt. Immer wenn beim Dreh eine Frage aufkam und Hooper nicht sofort antwortete, sprang Spielberg auf und übernahm. Der Plan, dass er den Film schreiben und dann einfach einem Regisseur in die Hand geben könnte, ging offenbar nicht auf.

Die Gegenstände im Haus bekommen ein Eigenleben

So wie man dem Film anmerkt, dass er die Handschrift des E.T.-Regisseurs trägt – ergänzt durch einige Horror-Momente, die zweifelsohne Hoopers Einfluss zeigen. Letzteres bspw. bei der Face-Peeling-Szene vor dem Spiegel. Momente wie dieser (oder auch das spätere Schwimmen mit den Skeletten) waren damals durchaus ungewöhnlich in einem Gruselfilm mit großen Namen und aus prominenter Produktion. Allerdings lebt Poltergeist nicht nur von diesen sehr grafischen Szenen, sondern vor allem von der stetig wachsenden unangenehmen Atmosphäre. Die sich verselbständigenden Gegenstände, Spielpuppen, die plötzlich zum Leben erweckt werden, das Fernsehgerät, das zum Ursprung des Bösen wird – die Behaglichkeit des Freelings’schen Heims wird nach und nach in jedem lieb gewordenen Detail dekonstruiert.

Jede Ecke, in der man sich wohl und komfortabel fühlte, verwandelt sich in etwas Gespenstisches. Der Horror fährt zwischen die Familienmitglieder und trennt sie – was wiederum das zweite Element des Gruslers zum Tragen kommen lässt: Das Thema Familie, das hier trotz der üblichen Querelen zwischen Geschwistern und Eltern von zentraler Bedeutung ist. Steve ist vollkommen egal, was dieser Poltergeist ist. Er will einzig seine Tochter aus dessen Fängen wieder zurück haben und die Familie wieder vereinen. Und wenn er am Ende den Fernseher aus dem Hotelzimmer verbannt, gibt’s noch einen herrlich ironischen Kommentar auf die damalige Zeit des erstarkenden Video-/TV-Booms obendrauf.

Bildqualität (80%)

Poltergeist wurde damals auf einer Ultracam 35 gefilmt. Eine seltene Kamera, von der lediglich 15 Stück gebaut wurden und die als eher unzuverlässig galt. Ausgehend vom 35-mm-Filmmaterial wurde nun ein 4K-Scan erstellt, das Material neu in HDR10 inkl. erweitertem Farbraum gegradet und für die UHD Blu-ray gemastert. Gegenüber der neuen Blu-ray ist das Mastering etwas dunkler, farblich dafür aber noch stimmiger. Der leichte Cyan-Touch der neuen Blu-ray ist über die 4K-Scheibe nur noch einen Hauch sichtbar.

Die 4K-Scheibe lässt das Bild so gut aussehen wie nie

Was den Detailgrad angeht, schafft es die 4K-Disk noch besser, die feinen Details an den Bäumen bei 4’38 herauszuarbeiten. Auch die Körnung auf dem Himmelshintergrund ist noch feiner und homogener. Am besten ist das erkennbar, wenn man sich das aus Bastgeflecht bestehende Hochregal bei 16’44 anschaut. Vor allem die Abrundungen an der Front weisen über die Blu-ray leichte Encoding-Vermatschungen auf, was die 4K-Disk hier sichtbar besser auflöst. Auch die Schrift auf dem Star-Wars-Plakat ist besser erkennbar, da speziell dort die neue Blu-ray ihre Probleme im Encoding hat. Farben wirken durch das leichte Abdunkeln noch etwas satter, Hauttöne weisen eine deutlichere Brauntönung auf, was den Gesichtern gut steht.

Etwas schade, dass dunkle Nachtszenen hier und da etwas besser durchzeichnet sein dürften und Spitzlichter zur gleichen Zeit nicht sonderlich hervorstechend sind. In diesem einen Punkt setzt sich die 4K-Scheibe nicht von der Blu-ray ab (Nachthimmel 53’34). Im Gegensatz dazu sind ein paar der hellen Einstellungen (bspw. in Carol Annes Zimmer) etwas überrissen. Dort zeichnet die Blu-ray eine Spur besser durch. Dennoch liefert die UHD Blu-ray das insgesamt bessere Bild. Gegenüber der alten Blu-ray, die mit eher flauen Farben und Kontrasten „gesegnet“ war, ist die 4K-Scheibe die absolut bessere Wahl.

Tonqualität (70%)

Die Blu-ray von 2008 enthielt eine Dolby-Digital-Tonspur in 2.0 Stereo. Exakt diese ist nun auch Bestandteil der neuen Blu-ray und der 4K UHD Blu-ray. Das Gute direkt vorweg: Die deutsche Stereo-Fassung klingt gar nicht mal so übel. Schon die US-Nationalhymne, die direkt zu Beginn noch mit voller Wucht intoniert wird (bevor der TV dann plärrend übernimmt), kommt dynamisch und absolut klar ans Ohr. Das klingt weder dumpf, noch zu spitz. Wird es in der Folge leise, während der Hund durch die Räume streunt, gibt’s kein Rauschen oder andere Störgeräusche. Der Flöten-Score, der während der Anfangs-Credits läuft, schwankt nur ganz dezent hörbar und die Stimmen sind überraschend klar. Wenn sich die Jungs zum Sportereignis zusammenfinden, klingen S-Laute schon mal etwas spitz, was auch für die etwas hochfrequenten Soundeffekte gilt.

Apropos Soundeffekte. Während der dynamischeren Spezialeffekte-Szenen bauen die Mainspeaker sogar etwas Druck auf. Fährt die Geisterhand erstmals aus dem TV, zuckt es schon ganz ordentlich über die Speaker, auch wenn die Geräusche in sich etwas übersteuert klingen. Sehr gut gelingt die Stereo-Kulisse und die atmosphärische Einbindung des Geschehens während der regnerischen Szenen im Finale. Man hat Regen schon weniger effektvoll fallen hören. Die englische Fassung der alten Blu-ray kam (unter anderem) als 5.1 in True HD daher. Gegenüber der deutschen Stereo-Tonspur gibt’s hier mehr Räumlichkeit und auch entsprechende Signale für den Subwoofer.

Die finalen Actionszenen würden von einer etwas besseren Tonspur profitieren

Allerdings klingt das gar nicht mal so dynamisch wie man hoffen dürfte. Stimmen sind gar eher mittelprächtig verständlich und so richtig differenziert tönt das nicht – Surroundeffekte hin oder her. Auf der UHD Blu-ray gibt’s für den englischen Sound eine Veränderung von True HD 5.1 auf DTS HD-Master in 5.1. Zusätzlich gibt’s noch einen 2.0-DTS-HD-Master-Track, der als „original theatrical mix“ verzeichnet ist. Die 5.1-Tonspur schlägt den alten True-HD-Sound dabei um Längen.

Schon die Dialoge kommen klarer rüber, sind etwas lauter eingepegelt und die dynamischen Momente werden mit wesentlich mehr Differenzierung transportiert. Während des Baumangriffs auf Robbie hört man die Bläser aus dem Score viel prägnanter und fetziger als über die alte Blu-ray. Auch das Gewittergrollen hat mehr Druck und klingt bedrohlicher. Während der feineren Momente überzeugt die neue Abmischung ebenfalls und kommt tonal gleichmäßiger rüber.

  • Deutsch: Dolby Digital (70%)
  • Englisch: DTS HD-Master (80%) 2D-Betrachtung

Bonus (40%)

Das Bonusmaterial befindet sich auf der Blu-ray des Sets. Die UHD-BD enthält keine Extras. Allerdings ist es ohnehin das bisher bekannte Bonusmaterial, das schon die alte Blu-ray lieferte. Es besteht aus dem zweiteiligen „Sie sind unter uns – Poltergeist in der realen Welt“, das sich mit dem Phänomen der Poltergeister beschäftigt. Außerdem gibt’s noch das siebenminütige Making-of, das (noch im 4:3-Format) Einblicke in die Arbeit am Set gibt.

Gesamtbewertung Poltergeist (78%)

Poltergeist ist bis heute ein echter Gruselklassiker – egal, ob nun Spielberg oder Hooper hauptsächlich Regie geführt hat. Atmosphärisch und in puncto Spannung packt der Film auch heute noch. Und das tut er jetzt in der bisher besten Bildqualität. Während die neue Blu-ray hier und da in hellen Bereichen besser durchzeichnet ist, liefert die 4K-Scheibe das sichtbar bessere Encoding, die passendere Farbgebung und mehr Kontrastdynamik. Der deutsche Ton wurde zwar nicht verändert, gehört aber zu den besseren entsprechender Filme aus dieser Zeit. Übrigens, wer keine Lust hat die überzogenen Preise für das 4K UHD Blu-ray Steelbook zu zahlen, der sollte sich noch etwas gedulden. Ein reguläres Amaray / Keep-Case wird sicherlich nachgeschoben.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 06. Oktober 2022 Review am: 20. Oktober 2022
Erscheinungsjahr Film: 1982 Laufzeit: 114 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 2.0
Englisch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Poltergeist Trailer: