Mit dem jüngsten Update der Google Home App für Apple iPhone und iPad, können ab Fernseher mit Android TV und Google TV Betriebssystem, sowie Nvidias Shield TV über die App gesteuert werden.
Nachdem Google die „Android TV“-App für Android- und iOS-Mobilgeräte aufgegeben hatte, wurden im September 2021 neue Fernbedienungsfunktionen zur „Google Home“-App auf Android hinzugefügt. Nach gut einem halben Jahr stehen jetzt die gleichen Funktionen auf der Google Home-App für das Apple iPhone und iPad (iOS & iPadOS) zur Verfügung. Während die Fernbedienung der TV-Oberfläche auf einem Smartphone nicht so vorteilhaft klingt, dürften sich die Nutzer über die Bildschirmtastatur und die Unterstützung für den Google Assistant freuen. Ersteres erleichtert deutlich die Eingabe von Passwörtern und Login-Informationen, während die Sprachsuche das Stöbern nach Inhalten optimiert.
Steuerung des Google Chromecast mit der Google Home App für iOS || Bild: flatpanelshd.com
„Steuern Sie Chromecast mit Google TV mit einer in die Home-App integrierten Fernbedienung. Navigieren Sie durch Apps und Inhalte und geben Sie ein, wonach Sie suchen“, schreibt Google.
Tastatureingabe für Passwörter und Login-Infos
Nach dem Aufrufen der Google Home-App kann man das Gerät, dass man steuern möchte, auswählen. Danach klickt man auf die Schaltfläche „Remote“ (Fernbedienung) und führt den Kopplungsvorgang aus. Die Auswahl der Bedienelemente auf dem Bildschirm unterscheidet sich je nachdem welches Gerät man mit dem mobilen Gerät steuert.
Die Remote-Funktion funktioniert sowohl mit Android TV-Geräten, mit den beliebten Nvidia Shield TV Streaming-Playern als auch mit Google TV-Geräten und den neuesten Chromecast-Modellen. Auf Chromecast können Sie auch den Umgebungsmodus steuern, wie im folgenden Screenshot zu sehen ist.
Die Auswahl der Funktionstasten unterscheidet sich je nach Gerät. Hier der Nvidia Shielt TV Streaming-Player || Site: flatpanelshd.com
Natürlich kann neben der App-Steuerung auch weiterhin die physische Fernbedienung verwendet werden, was definitiv auch Sinn ergibt. Die Google Home-App für iOS kann hier herunterladen werden. Wenn ihr die neuste Version der App bereits habt, müsst ihr nur prüfen, ob diese unter Version 2.48.106 oder später ausgeführt wird.
Amazon bietet den Slasher-Horrorfilm „Scream 5“ (2022) bereits als 4K UHD Blu-ray zur Vorbestellung an. Hierzulande startet der Film am 15. Januar 2022 in den Kinos!
Update: Scream 5 (2022) kann ab sofort auch auf Apple itunes für derzeit 16.99 Euro in 4K Qualität mit Dolby Vision HDR vorbestellt werden. Nach einer kurzen „Übergangszeit“ nach Veröffentlichung, wird der Filmtitel sicherlich auch zur günstigeren Leihe angeboten!
Originalbeitrag: Scream ist oder war eine große Marke im Kino-Business. Der Killer „Ghostface“ hatte im Laufe der Jahre Berühmtheiten wie Drew Barrymore, Neve Campbell oder Courtney Cox unter dem Messer. Die „Mordserie“ brachte vier Filme zwischen 1996 bis 2011 hervor und ebnete den Weg für mehrere Parodien, unter anderem „Scary Movie“.
Scream 5 ist kein Reboot und keine Fortsetzung
Doch was genau ist „Scream 5“, welches offiziell nur „Scream“ heißt, also den Namen des Debütfilms trägt? Alle noch lebenden Hauptdarsteller (also lebend im Scream-Universum und im echten Leben) sind wieder mit dabei, Neve Campbell als Sidney Prescott, David Arquette als Sheriff Dewey Riley und Courteney Cox als Journalistin Gale Weathers. Courtney Cox verriet Schauspieler-Kollegin Drew Barrymore in deren Talkshow, dass es sich bei „Scream“ nicht um ein Reboot oder um eine Fortsetzung, sondern wohl um einen ganz neuen, frischen Ableger handelt, der eine neue Filmreihe lostreten könnte.
Scream soll auf alte Stärken setzen, also dieses unbehagliche Gefühl der Bedrohung, das einem vermittelt, dass die Protagonisten nie wirklich sicher sind. Und das zweite Kernelement ist die Unwissenheit, wer sich hinter der Maske verbirgt. Ein Rätselraten, welches erst in den letzten Szenen des Films aufgelöst werden könnte. Um Spoiler zu umgehen, waren wohl mehrere Drehbücher im Umlauf und es wurden auch mehrere Enden abgedreht. Selbst die Schauspieler sollten nicht wissen, ob sie jetzt gerade das richtige Ende vor sich hatten oder gerade eine überflüssige Szene spielten, die am Ende gerade mal gut genug für den Bonus-Content des Films ist.
Wir werden sehen, ob sich die damalige Formel noch erfolgreich in die heutige Zeit übertragen lässt. Und sollte Scream ein Flopp werden, gönnen wir uns einfach nochmals den Klassiker auf 4K Blu-ray: Scream 1 – 4K Blu-ray auf Amazon.de
Der Klassiker Beverly Hills Cop 2 mit Eddie Murphy, Brigitte Nielsen und John Ashton erscheint erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray. Am 19. Mai 2022 soll die UHD Disc erscheinen.
Paramount Pictures belebt den Klassiker wieder. Leider ist noch nicht viel über die Ausstattung bekannt, diese könnte sich jedoch am Vorgänger orientieren. Ein 4K Scan des einstigen Filmmaterials, HDR10, Dolby Vision und Dolby Digital 2.0 (Deutsch) bzw. DTS-HD MA 5.1 (Englisch) Sound gilt es zu schlagen.
Disney wägt ab, für sein Streaming-Angebot Disney+ eine werbefinanzierte Stufe einzuführen. Jene würde dann allerdings zunächst in den USA starten.
Update: Mittlerweile hat Disney die geplante Einführung einer werbefinanzierten Stufe bestätigt. Sie soll Ende 2022 in den USA starten und 2023 international ausgerollt werden. Womöglich versucht Disney+, mit diesem Schritt dem etwaigen Rückgang der Abonnentenzahlen, durch die Preiserhöhung des Monats- und Jahresabonnements entgegenzuwirken.
Originalbeitrag: Wahrscheinlich würde auch die werbefinanzierte Stufe aber immer noch einen festen Abonnement-Preis bedingen. Die monatlichen bzw. jährlichen Kosten würden aber eben durch die Einbindung von Werbung für den Kunden gedrückt. Welche Preise sich Disney da so vorstellen könnte, ist derzeit völlig offen. Aktuell kostet Disney+ in Deutschland 89,99 Euro im Jahr bzw. 8,99 Euro im Monat.
Derzeit kommt Disney+ auf rund 130 Mio. Abonnenten. Bis 2024 möchte man 230 bis 260 Mio. Abonnements vorweisen. Aktuell hat sich das anfangs rasante Wachstum jedoch verlangsamt. Dies könnte auch daran liegen, dass es immer mehr Neueinsteiger im Streaming-Markt gibt. Denn mit HBO Max (Warner), Peacock (NBCUniversal) und Paramount+ (Paramount) ist die Konkurrenz bereits gewachsen.
Pixars kommender Film „Rot“ startet beispielsweise direkt bei Disney+.
Locken will Disney dabei immer wieder mit exklusiven Filmen, die man sonst eher im Kino erwartet hätte. Beispielsweise startet nach „Soul“ und „Luca“ nun auch der neue Pixar-Film „Rot“ direkt bei Disney+. Eine vergünstigte Stufe mit Werbung könnte aber eventuell noch mehr Kunden locken. Auch Paramount+ nutzt etwa bereits so einen Tarif. Für Peacock gilt dies ebenfalls.
Disney+: Werbefinanzierte Stufe ist noch nicht offiziell
Offiziell bestätigt hat Disney seine Pläne für eine werbefinanzierte Stufe bei Disney+ aktuell noch nicht. Es ist auch gut möglich, dass man derlei Gedankenspiele intern durchführt, aber am Ende doch nicht umsetzt. Wie würdet ihr denn auf so ein Angebot reagieren? Vermutlich dürfte die Resonanz stark vom Preisunterschied und der Art der Einbindung der Werbung abhängen. Sollte man da behutsam vorgehen und nur bei einigen Filmen und Serien vor dem Start einen kurzen Werbeclip zeigen, können wir uns durchaus positive Rückmeldungen der Kunden vorstellen.
LG führt 2022 quasi ohne viel Tamtam eine neue OLED-Reihe ein. Die CS-Modelle ordnen sich technisch zwischen den C1 und den C2 ein.
So müssen wir zugeben, dass uns auf den ersten Blick die neuen LG OLED CS erst durch die Lappen gegangen sind – wie vielen anderen Kollegen auch. Denn LG veröffentlicht seine C-Serie jährlich unter vielen einzelnen Modellbezeichnungen. Das gilt auch für die Modelle des Jahres 2022, die man kürzlich mit Preisschildern und Erscheinungsterminen versehen hat. Da gibt es dann immer kleinere Abweichungen, die sich in erster Linie in einer unterschiedlichen Tuner-Ausstattung widerspiegeln. Anders nun bei den CS-Modellen aus diesem Jahr.
Dabei handelt es sich um eine Art Zwischenschritt. So seien die LG OLED CS laut dem Hersteller grundsätzlich den C1 ähnlich und verwenden die gleichen Panels. Allerdings verbauen die Südkoreaner den neuen Prozessor Alpha 9 Gen 5. Auch kommt webOS 22 zum Einsatz. Es fehlt den CS jedoch das hellere Evo-Panel, welches die C2-Serie auszeichnet und von den LG G1 aus dem Vorjahr übernommen worden ist.
LG ist mit seinen OLED-TVs 2021 auf Erfolgskurs geblieben.
So entsteht also das Szenario, dass die LG OLED CS den C1 überlegen sind, aber unter den C2 rangieren. Das spiegelt sich auch in den Preisen wider. Die Preisempfehlungen der LG OLED CS sind stets mehrere Hundert Euro unter denen der regulären LG OLED C2 angesiedelt. Uns wundert aber, dass LG diese spezielle Serie nicht groß beworben oder hervorgehoben hat. Offenbar sieht man darin einen nicht weiter erwähnenswerten Zwischenschritt.
LG OLED CS: Vorsicht beim Kauf
Wir raten denjenigen, die 2022 einen neuen OLED-TV von LG kaufen wollen, zur Vorsicht. Ihr solltet genau hinschauen, damit ihr nicht in einem Deal versehentlich einen CS statt einen C2 mitnehmt. Denn die Modellbezeichnungen können einen da schnell aus dem Konzept bringen. Und wir nehmen nicht an, dass die Händler da mehr Transparenz schaffen werden.
Bowers & Wilkins hat seine neue Soundbar Panorama 3 vorgestellt. Es handelt sich um den ersten Dolby-Atmos-Klangriegel des Audiospezialisten.
Kostenpunkt der Soundbar? Das sind 999 Euro. Der Preis wirkt etwas hoch gegriffen, denn weder liegt der Soundbar ein Subwoofer bei noch gibt es Rear-Lautsprecher. Vielmehr steht die Bowers & Wilkins Panorama 3 für eine 3.1.2-Soundbar mit Dolby Atmos. Im Handel ist die Soundbar ab Mitte März 2022 zu haben. Es handelt sich hier um die erste Dolby-Atmos-Soundbar des Unternehmens.
Kompakte, schicke Premium-Soundbar
Der Hersteller will auch mit den kompakten Maßen locken. So misst die Panorama 3 nur 1.210 (Länge) x 140 (Breite) x 65 (Höhe) mm. Verbaut sind 13 einzelne Treiber. Die Panorama 3 ist die erste Bowers-&-Wilkins Soundbar mit nach oben abstrahlenden Dolby-Atmos-Treibern. Ergänzend verfügt die Panorama 3 über links, mittig und rechts nach vorne abstrahlende Treibereinheiten: jeweils zwei 50-mm-Mitteltöner und ein akustisch entkoppelter 19-mm-Titankalotten-Hochtöner. Zwei 100-mm-Subwoofer sorgen für Bässe.
Bowers & Wilkins veröffentlicht die neue Soundbar Panorama 3.
Insgesamt 400 Watt Leistung bietet die Panorama 3. Es entfallen auf jeden Hochtöner, jedes Mitteltöner-Paar, jeden Subwoofer und jedes Dolby-Atmos-Lautsprecher-Chassis eine Leistung von 40 Watt. Für die Wandmontage ist auch eine Wandhalterung aus Metall im Lieferumfang enthalten. Zudem können Zuspieler kabellos über Apple AirPlay 2 und Qualcomm aptX Adaptive (Bluetooth) Inhalte an die Soundbar übermitteln.
Bowers & Wilkins Panorama 3 soll mit smarten Features punkten
Auch kann die Panorama 3 auf Spotify Connect zurückgreifen. Über die offizielle App Bowers & Wilkins Music ist Hi-Res-Musikstreaming möglich. Es besteht über die mobile Begleit-Anwendung Zugriff auf Deezer, Last.fm, Qobuz, SoundCloud, TIDAL und TuneIn. Weitere Dienste sollen laut Hersteller noch 2022 dazustoßen. An der Oberseite der Panorama 3 sitzt ein Bedienfeld, das bei Berührung kapazitiven Bedientasten offenbart. Alternativ gibt es die Option zur Sprachsteuerung via Amazon Alexa.
Die Panorama 3 soll auch ein Multiroom-Update erhalten.
Per Update soll die Panorama 3 später such für die Multiroom-Integration gerüstet werden. Was haltet ihr von der Bowers-&-Wilkins-Soundbar? Ein gelungener Vorstoß in den Bereich Dolby Atmos?
Bildergalerie Bowers & Wilkins Panorama 3
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Technische Spezifikationen Panorama 3 Soundbar
Dolby Atmos 3.1.2 Soundbar
3x 19-mm-Titankalotten-Hochtöner
6x 50-mm gewebte Glasfaser-Kegeltreiber für Bass/Mitteltöne
2x 50-mm gewebte Glasfaser-Kegeltreiber für Dolby Atmos (Reflexionslautsprecher)
Der 26. abendfüllende Film aus dem MCU ist der am schlechtesten bewertete auf unterschiedlichen Kritikerplattformen und finanziell stehen nur drei andere schwächer da als er (Incredible Hulk, The First Avenger und Black Widow). Viele mögen die Regisseurin fürs Scheitern verantwortlich machen, weil sie aus dem Arthaus-Kino kommt und die Fußstapfen vielleicht etwas groß waren. Doch das ist nicht nur unfair, sondern eigentlich sogar falsch. Denn Chloé Zhao (Nomadland) schafft es durchaus, eine ganz eigene Note in ihre Arbeit zu bringen. So inszeniert sie beispielsweise die erste Actionszene wie einen Balletttanz und schafft es dadurch mühelos, die große Runde an Charakteren und ihre Fähigkeiten einzuführen. Fließend sind die Kameraübergänge und fließend auch die Interaktionen der Eternals.
Was Zhao außerdem gut gelingt, sind die Momente, in denen die Gruppe interne Konflikte austrägt. Das sorgt gleichzeitig für durchaus unbequeme Fragen, die zuerst auf kleiner und später auf sehr großer Ebene angesprochen werden. So ist es Druig, dem das Augenverschließen vor Völkermord & Co. schon seit Jahrhunderten auf den Magen schlägt und der sich irgendwann gegen seine Vorgaben wendet, nicht in Kriege einzugreifen. Wenn dann das Thema der Celestials selbst zur Sprache kommt und sich hierin eine sehr ambivalente Komponente aus absoluter Zerstörung und absolutem Leben ergibt, wirkt der bisherige Marvel-Kosmos gar ziemlich winzig und unbedeutend. Auch Thanos’ Idee, dass es dem Universum wieder besser geht, wenn mal die Hälfte ausgelöscht würde, verblasst etwas gegen das, was Eternals hier präsentiert.
Jetzt gab und gibt es genau diese “Thanos-Debatte”, die für Unmut bei den Fans sorgte. Und in der Tat macht das MCU hier ein großes Logikloch auf. Und damit ist nicht mal die etwas platte Erklärung gemeint, die Sersi Dane über das Nichteingreifen in den Konflikt mit Thanos gibt. Diese fällt in der Tat hauchdünn aus, ist wenig glaubwürdig und im Kern auch noch von der obersten Direktive der Sternenflotte geklaut.
VORSICHT: LEICHTE SPOILER!! Eternals versucht das im Verlaufe aber noch einmal wettzumachen, wobei sich dann erst Recht eine Logiklücke auftut, die man diskutieren kann. Denn das Thema wird mit dem Motiv der Emergenz nochmals aufgegriffen und auf deutlichere Art erklärt (allerdings ohne dass die Eternals das zuvor gewusst hätten). Hier kommt dann notwendiges (weil energielieferndes) Bevölkerungswachstum ins Spiel, das stets durch Krieg und den im Nachgang damit verbundenen technischen Fortschritt einsetzt. Auch die Deviants werden in diesem Moment noch einmal neu erklärt. Doch WENN es die Energie einer großen Bevölkerung braucht, dann ist es umso unverständlicher, dass Arishem die Eternals den Fingerschnipp nicht hat verhindern lassen. Es sei denn (und hier wird’s dann arg spekulativ), Arishem wusste ebenso, wie es im Endgame gegen Thanos ausgehen würde und dass es “nur” eine Verschiebung von fünf Jahren geben würde. Fünf Jahre sind natürlich wiederum ein Wimpernschlag, wenn man bedenkt, dass der Celestial Jahrtausende und länger für seine Entwicklung benötigt. Muss man aber davon ausgehen, dass Arishem nichts vom Blip wusste, wäre sein Ziel, den neuen Celestial zum Leben zu verhelfen, um Jahrhunderte oder gar länger nach hinten gerückt worden.
Ein weiteres Problem sind die Deviants selbst. Sie sind zwar ganz hübsch animiert, sehen aber a) aus wie aus dem Kreaturenschrank diverser Filme und Videospiele zusammengesetzt und wirken b) zu keiner Zeit dermaßen bedrohlich, dass es dafür eine Zehnergruppe unbesiegbarer Helden geben muss, die die Erde vor ihnen beschützt. Wenn die Eternals mühelos mit Thanos fertig geworden wären (was anzunehmen ist), dann wäre es andersherum so gewesen, dass nicht mal die Hälfte der Avengers nötig gewesen wäre, um die Deviants zu pulverisieren. Das 7000 Jahre währende Bedrohungsszenario fällt schlicht etwas gering aus. Und dann gibt’s noch den Humor, der irgendwie nicht so ganz passend ist und sich auch von der Komik der bisherigen MCU-Filme unterscheidet.
Manchmal wird es gar albern und um es noch schlimmer zu machen, verheizt das Drehbuch die erste südasiatische Figur (den pakistanisch-amerikanischen Darsteller Kumail Nanjiani) als Bollywood-Schauspieler. Im Ernst? Geht’s noch stereotyper? Ich meine, da hat man einen maximal vielfältigen Cast (sicher auch, um ein Zeichen zu setzen) und macht eine derart peinliche Schublade auf? Diskussionswürdig ist zudem die Art und Weise, wie man das Hiroshimal-Trauma integriert. Es ist stets problematisch, wenn fiktionale Filme real-historische Fakten in ihre Geschichten integrieren. Wenn Phastos tief bedauert, dass seine Technologie zum Tod von 70.000 Menschen führte, führt das zum einen Sersis Erklärung, warum man gegen Thanos nicht eingriff, ad absurdum und betreibt auch noch historischen Revisionismus, naheliegend, dass eben nicht die Menschen Schuld an ihren größten Verbrechen sich selbst gegenüber sind, sondern diese “ewigen Quasi-Götter”.
Ein weiteres großes Problem von Eternals: Er will schlicht zu viel. Zweieinhalb Stunden sind beileibe keine kurze Laufzeit. Aber zehn so unterschiedliche Charaktere in dieser Zeit unterzubringen, ohne zwischenzeitlich welche zu ignorieren, ist schwierig genug. Dass man demnach gewisse Probleme hat, echte Bindung aufzubauen, ist der Tatsache geschuldet, dass man keine vorbereitenden Geschichten hatte. Man stelle sich vor, Avengers wäre ins Kino gekommen, ohne vorher Iron Man I bis III oder die Thor- und Captain-America-Filme gehabt zu haben. Es hätte für ähnliche Probleme gesorgt. Am Ende sind es viele Kleinigkeiten, viele Ungereimtheiten, viele Brüche und ein nicht immer glücklicher Tonfall, die den Film zum wenig geliebten Marvel-Output werden lassen.
Rein für sich gesehen gefiel er mir dennoch besser als der weit unter seinen Möglichkeiten verbliebene Black Widow. Weil Eternals viele gute Ansätze, interessante Figuren, tolle Schauplätze sowie eine ebenso grandiose Optik wie künstlerische Regie hat – ganz unabhängig von den nicht zu verleugnenden Problemen. Und weil Eternals sehr selbstverständlich mit dem Thema Diversität umgeht, da die zehn Beschützer ebenso vielfältig sind wie die Völker, die sie auf der Erde vor dem Zugriff der Deviants bewahren, ist allein das schon ein herausragender Faktor. Und in keinem anderen Film des MCU hätte es besser gepasst und wäre ungezwungener gewesen als hier.
Eternals wurde digital gedreht. Verwendet wurden die ARRI Alexa LF sowie die Mini LF, die beide IMAX-zertifiziert sind. Fürs Kino und Disney+ gab es einige Szenen im IMAX-Format, wobei es auf D+ sogar zwischen 1,90:1, 1,78:1 und eben 2,39:1 switcht. Formatwechsel-Feinde werden das hassen, wenngleich drei unterschiedliche Bildformate eingesetzt werden. Eingesetzt wurde auch HDR10 sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum für die UHD-Blu-ray. Gemastert wurde im Übrigen per 4K-DI, was die Scheibe zu einer nativen 4K-Disk werden lässt.
Das Gute vorweg: Die Nachtaufnahme nach zehn Minuten sowie die Totalen von London kurz zuvor sind noch knackiger und detaillierter. Das ist schon eine wirklich tolle Auflösung, die man hier begutachten darf. Auch die wirklich hellen Szenen – also Himmelsaufnahmen und vor allem die Sonne direkt zu Beginn profitieren. Himmel bietet mehr Kontrast und Durchzeichnung und die Sonne profitiert deutlich vom höheren Farbumfang. Sie ist kräftiger Orange und überstrahlt auf den hellen Flächen auch weniger. Hautfarben sind meist etwas kräftiger.
Das war’s dann aber mit den Vorteilen, da ein entscheidender Nachteil überwiegt: Das Ding ist Dunkel. Manchmal dunkel wie im Hühnerpopo. Während des Angriffs des Deviants im nächtlichen London bei Minute 14 muss man sich wirklich anstrengen, um etwas zu erkennen. Szenen, die über die BD schon nicht gerade hell sind, werden über die 4K-Scheibe teils ungenießbar. Der Moment, wenn Ikaris nach 106’27 durch die Höhle zu Phastos schreitet, zeigt ihn kurz vor einer Höhlenwand, die ihn quasi zu absorbieren scheint. Während die Blu-ray hier immerhin noch Glanzlichter auf den Haaren setzt und die Umrisse erahnen lässt, verschwindet er über die UHD Blu-ray.
Und so ähnlich geht es zahlreichen Szenen. Eternals ist der erste Film, bei dem praktisch zwingend nötig ist, irgendwelche HDR Tone Mappings oder ähnliches am TV zu aktivieren. Wer hier kalibriert (beispielsweise) im Filmmaker Modus eines aktuellen LG-OLEDs schaut, wird selbst bei kompletter Verdunklung des Raumes gewissen Ärger verspüren. Da kann das Bild in den gut ausgeleuchteten Szenen schön bunt und kräftig und noch dazu sehr detailreich sein, wenn man aber im Dunklen nichts sieht, frustriert es.
Tonqualität (70%)
Disney-typisch gibt’s Dolby Digital Plus fürs Deutsche und DTS-HD-Master fürs Englische. Und wie mittlerweile altbekannt ist, überzeugen die Tonspuren des Mausstudios nur selten. Grundsätzlich beginnt der Sound von Eternals aber gar nicht schlecht. Schon während der Schrifteinblendungen grummelt es im Hintergrund und man hört ein Rauschen aus den Rears. Auch die Stimme Ajaks steht recht griffig im Raum. Und wenn man es mal etwas neutraler betrachtet als man es bei Disney-Titeln für gewöhnlich tut, kann man auch mit den Actionszenen etwas anfangen.
Immerhin sind diese absolut effektvoll und bekommen hier und da sogar ein bisschen Bums. Ja, das geht noch fetter. Ja, man hätte die massiven Schläge eines Gilgamesh noch brutaler ins Heimkino verfrachten können. Und auch die Energiegeschosse von Kingo hätten mehr Dynamik verdient. Dafür löst aber bspw. Pink Floyds “Time” während des Marvel-Vorspanns recht fein auf und verteilt die Rototoms sehr schön platziert auf den Speakern. Das Beben nach etwas über neun Minuten kann für Disney-Verhältnisse sogar echten Bass erzeugen. Doch schon beim ersten Angriff des Deviant in der Jetztzeit fehlt’s wieder an Dynamik. Das wirkt alles zu flach und tonal auch nicht ausgewogen. Auch die Stimme Arishems hätte noch mehr Dampf vertragen können und klingt auch etwas zu dumpf, ohne die echten Obertöne. Dafür ist sie wunderbar räumlich und tritt einem von hinten angenehm in den Nacken. Doch was im Finale an Gewalt fehlt, wenn ein Titan aus der Erde erwacht, ist dann doch schlicht ärgerlich. Klar grummelt es hier im Tiefbass. Aber in eher undifferenzierter und viel zu wenig kräftiger Art und Weise. Übrigens: Der englische DTS-HD-Master-Sound kann es auch hier nicht besser. Er ist sogar noch eine Spur weniger aggressiv. Ergo: Kein Problem des Codecs, sondern der disneytypischen Abmischung.
Die UHD Blu-ray bleibt im Deutschen bei Dolby Digital Plus, bekommt aber fürs Englische Dolby Atmos. Und, auch das hat man schon des Öfteren gehört: Der True-HD-Kern liefert nicht mehr Dynamik als das DTS-HD-Master-Pendant der Blu-ray. Auch hier ist die deutschen Tonspur im Tiefbass sogar noch etwas zupackender als die englische Atmos-Fassung. Noch schlimmer aber: Die Belegung der Heights – oder besser deren NICHT-Belegung. Denn erneut muss man konstatieren, dass hier niemand an den Reglern saß, dem seine Arbeit Spaß macht. Entweder weil sie ihm selbst keinen Spaß macht oder weil man dem- oder derjenigen den Spaß nicht erlaubt. Die ersten Overhead-Signale bekommt man während des Eröffnungskampfes, was aber nur leise Sounds vom Score sind und ein paar Schreie der Menschen. Erst das Geräusch, das bei Druigs Gedankenkontrolle zu hören ist, wird für den Moment etwas präsenter abgelegt.
Dass die Deviants teils deutlich über der Kamera agieren und fauchen, wird vom Atmos-Sound schlicht ignoriert. Erst das Quietschen der Lampen während des Bebens im Museum wird mal nach oben gelegt. Aber auch die anschließende Alarmsirene bleibt dort sehr verhalten. Ebenso wenig dynamisch wie die reguläre Ebene ist, bleibt’s auch auf den Höhenspeakern. Der Angriff des Deviants in London bietet nur ein paar verhallte Schreie von oben und ein kurzes Raunen des Monsters. Wenn er dann bei 16’15 von oben auf die Kamera einen Schrei lässt: Nichts. Während der Kämpfe mit den Kreaturen werden zwar hier und da dezente Signale hörbar. Aber im Effektreichtum der 5.1-Speaker geht das völlig unter. Immerhin: Die Stimme von Arishem kommt dann sehr deutlich von oben und erweitert dessen gottähnlichen Status auch akustisch. Und dann, nachdem praktisch ewig nichts passiert, fetzt der Beam von Ikaris durch die Heights – allerdings nicht ganz korrekt gesetzt, was die Position der Kamera angeht. Nach knapp zwei Stunden zeigt das Sounddesign dann mal ein paar nette Ideen während der Hochgeschwindigkeitsmomente von Makkari. Doch auch hier ist es einfach nicht konsequent genug.
Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (70%) 2D-Betrachtung
Das Bonusmaterial von Eternals liegt ausschließlich auf der Blu-ray, was auch für den Audiokommentar gilt, den Zhao mit zwei Kollegen vom VFX-Team abhält. Dazu kommen noch vier entfernte Szenen sowie eine Gag Reel. Das Featurette “Unsterblich” teilt uns etwas über die Dreharbeiten auf und über die Figuren und ihre Verbindungen. “Gesellschaftsschichten” hingegen geht auf die sehr vielfältig besetzten Rollen ein.
Gesamtbewertung Eternals (73%)
Eternals hat es schwer, sein Universum in zweieinhalb Stunden wirklich zu entfalten. Dafür will der Film inhaltlich zu viel und hat einfach zu wenig Zeit. Da ist es nicht verwunderlich, dass man die emotionale Bindung an die Figuren nicht so ad hoc hinbekommt wie bei einem Iron Man, den man in drei Solofilmen aufbaute, bevor er mit seinen Kollegen den Teamplayer gab. Über die logischen Brüche lässt sich zudem vortrefflich streiten.
Vielleicht haben Kevin Feige und Co. aber noch ein paar Asse im Ärmel, die sie in den zahlreichen Serien und kommenden Filmen ausspielen, um nachträglich noch Lücken zu schließen. Visuell gesehen hat die Blu-ray die Nase vor der UHD Blu-ray vorne. Die 4K-Scheibe ist einfach zu dunkel. Beim Ton muss man (wie leider so oft) Abstriche machen.
Edgar Wright ist ein Kinofan wie kaum ein anderer. Das bewies er schon mit seiner Cornetto-Trilogie (Shaun of the Dead, Hot Fuzz und The World’s End), in der er sich fröhlich durch verschiedene Jahrzehnte und Genres des Films zitierte. Seinen Bezug zu den 60ern hat er von den Eltern in die Wiege gelegt bekommen, die in dieser Zeit aufwuchsen und deren Schallplatten er pausenlos auflegte. Von seiner Mutter erfuhr er allerdings auch, dass sie bei einem Ausflug nach Soho (der Schmelztiegel der Swinging Sixties in London) dereinst belästigt wurde.
Und all diese Erfahrungen verarbeitete Wright dann im Skript zu Last Night in Soho, dessen Idee schon seit gut 15 Jahren in seiner Gedankenwelt existierte. Virtuos hat er nun eine Geschichte inszeniert, die sich an Roman Polanskis Ekel orientiert und die Mär von den tollen und ach so bunt-positiven 60ern ein wenig gerade rückt. Romantisiert wird hier jedenfalls nach kurzem Feelgood-Beginn gar nichts. Ganz im Gegenteil. Die Phantasiewelt, in die sich Ellie flüchtet, wird von geifernden Männern bevölkert, die, wenn sie ihren Willen nach schnellem Sex nicht bekommen, mit Denunzierung oder Gewalt antworten. Das Showbusiness der 60er ist kein ausgelassener Ort der Fröhlichkeit für Sandie, sondern einer, der von Unterdrückung und Zudringlichkeiten der Männer zeugt.
Unschuld vom Lande auf dem Weg in die große Stadt
Während sich das Geschehen dabei immer mehr zu einem Psychothriller entwickelt, bezieht Last Night in Soho einen Großteil seiner Faszination aus dem 60ies-Flair sowie den fantastischen Kamerafahrten und Choreografien. Mit Letzterem sind nicht nur die Tänze an sich gemeint, sondern auch die teils virtuos inszenierten und gespielten Momente, in denen Anya Taylor-Joy und Thomasin McKenzie als Spiegelbilder der jeweils anderen agieren. Wie genau und akribisch das umgesetzt wurde, versetzt in Erstaunen. Da Wright auch in seinen früheren Filmen gerne visuelle Stilmittel ausgiebig ausschöpfte, kann man ihm hier natürlich vorwerfen, dass er seine Figuren in all diesen Kamerafahrten und Parallelwelten verliert.
Und ein wenig stimmt das auch. Allerdings bleibt dennoch auch die innewohnende Botschaft bestehen. Und die zeigt sich eben als erwachsene MeToo-Variante, in der zwei sehr starke Frauenrollen im Zentrum stehen. Und sie macht klar, dass es mit solchen Erfahrungen um die Gegenwart eben auch nicht besser bestellt ist als um die Vergangenheit – unbequem direkt zu Beginn des Films eingeschoben, als Ellie mit dem Taxi in London ankommt. Was der Chauffeur sich an dieser Stelle erlaubt, ist verbal massiv übergriffig und mit Sicherheit auch heute noch keine Seltenheit.
Sandie ist alles, was Ellie nicht ist
Wer aufgrund verschiedener Inhaltsbeschreibungen des Films jetzt einen durchweg schaurigen Horrorstreifen erwartet, der von Schrecksequenz zu Schrecksequenz hüpft, der wird zweifelsohne enttäuscht sein. Zum einen muss man das 60er-Jahre Flair umarmen und zum anderen auch mit der Thematik etwas anfangen können. Was man als Mix aus oben genanntem Ekel und einem Black Swan beschreiben kann, wird erst dann so richtig gruselig, wenn die gesichtslosen Typen auftauchen und Last Night in Soho entsprechend aggressive Soundeffekte einstreut.
Dann jedoch wechseln überraschende Wendungen mit schmerzhaften Wahrheiten und die Spannung intensiviert sich merklich. Wrights ambivalente Mischung aus Abrechnung und Liebeserklärung mit und an die 60er kann auf zwei durchweg überzeugende Hauptdarstellerinnen vertrauen, die nicht nur die technisch komplizierten Szenen souverän meistern, sondern auch in den emotionalen Momenten überzeugen. Nur schade, wie gesagt, dass ihre Figuren stets etwas unnahbar bleiben.
Zunächst vorab: Die UHD-BD erscheint solo. Also nicht im Paket mit der Blu-ray. Das macht sie günstiger, ohne dass man auf etwas verzichten müsste. Denn das Bonusmaterial ist auf beiden Scheiben identisch. Um den gröberen und körnigen Look des Films zu erreichen, ging man bei Last Night in Soho nicht den Weg, digital gedrehtes Material nachträglich mit einem Korn zu versehen, sondern nahm direkt auf 35-mm- und Super-35-mm-Film auf.
Zum Einsatz kam hier hauptsächlich die Panavision Panaflex Millennium XL2. Lediglich für die Nachtaufnahmen kam eine digitale Kamera zum Einsatz – und zwar die Alexa XT Plus. Schenkt man verfügbaren Quellen Glauben, erstellte man von dem gemischten Analog-Digital-Material lediglich ein 2K DI, was dann für die UHD-BD entsprechend hochskaliert werden musste. Obendrauf gab’s dann HDR10 und Dolby Vision als dynamische Kontrastformate und natürlich auch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum.
Die neonbeleuchteten Szenen in der zweiten Hälfte des Films werden von der UHD Blu-ray satt wiedergegeben
Von Letzterem sieht man zunächst nicht viel. Zumal die UHD-BD auch in puncto HDR nicht sonderlich zuschlägt. Tatsächlich ist es zunächst ziemlich grau und düster. Dafür aber im Himmel besser durchzeichnet und auch in Summe etwas kontrastreicher. Gesichter, die über die Blu-ray eher rosafarben erschienen, erhalten etwas mehr Grünanteil, was gerade noch als natürlich durchgeht. Die UHD Blu-ray spielt ihre Vorteile dann im späteren Verlauf aus – und das sichtbar. Die Neonlichter und bunten Leuchtmittel des nächtlichen Soho werden wesentlich klarer definiert dargestellt. Sie überstrahlen viel weniger und liefern dadurch sattere Farben. Gut zu sehen im unteren Bildvergleich. Hier kann HDR trotz der generell nicht gerade sehr hohen Grundhelligkeit und Grunddynamik deutlich mehr aus dem Material herausholen und es macht richtig Spaß. Dolby Vision grenzt sich nicht merklich ab, ist in hellen Szenen ein klein wenig dunkler gemastert.
Ebenso wie das Bild sich erst im Verlaufe des Films öffnet und intensiver wird, verhält es sich mit dem Ton. Zu Beginn selbst in den Musikstücken äußerst unauffällig bis dünn, dominiert zunächst komplett die Front. Immerhin fährt nach sechs Minuten mal ein Trekker durchs Bild und liefert Stereoeffekte. Recht kräftig packt der Bass zu, wenn die zahlreichen Musikstücke über die Stereoanlage oder die Kopfhörer laufen.
Richtiggehend übel dröhnend schlägt er zu, wenn die Szenerie bei 17’25 in die Party wechselt. Wenn’s gewollt ist, okay. Aber wirklich toll klingt das in dem Moment nicht. Macht aber nichts, denn eigentlich beginnt der Film akustisch erst nach 25 Minuten, wenn Ellie erstmalig in ihre Traumwelt eintritt. Plötzlich werden alle Lautsprecher bedient und es entsteht eine offene und äußerst räumliche Klangparade. Musikstücke öffnen sich, Straßengeräusche umgeben den Zuschauer und die Menschen applaudieren rundherum.
Hat Ellie Wahnvorstellungen oder was ist da los?
Nehmen wir die Höhen-Ebene hinzu, so passiert (thematisch bedingt nachvollziehbar) ebenfalls erst einmal lange Zeit nichts. Und so verwundert es nicht, dass der Film seine Overheads auch erst dann zu nutzen beginnt, wenn Ellie erstmals in ihre Traumwelt eintritt. Das ist tatsächlich sogar richtig klasse gemacht, weil man sie zuvor sieht, wie sie sich ihre Bettdecke komplett über den Kopf zieht. Die 3D-Sounds des Scores und der Straßenatmosphäre mit hupenden Autos machen hier also schlicht deutlich, dass sich die Protagonistin in einem Traum befindet, der sie ganz eng umgibt. Und so bleiben diese Szenen praktisch dauerhaft leicht von oben unterstützt.
Das kann dann mal eine Türklingel sein oder das Raunen von Menschen auf den Straßen, das Klatschen der Leute im Theater oder ein Wecker, der Ellie aus der Traumwelt holt. Auch die Stimme des Ansagers kommt klar und deutlich mit von oben und wenn nach knapp unter 50 Minuten die Gruselatmosphäre auch akustisch unterstützt wird, ist das ebenso stimmungsvoll. So still wie die erste halbe Stunde war, so aktiv wird’s in der Folge. Und es gibt auch echte, direktionale Signale wie die Stimme, die Ellie bei 62’10 von oben hört oder auch die, die sie eine Minute später in ihrem Kopf wahrnimmt. Das gibt’s auch nach 93 Minuten noch einmal – inkl. einer folgenden Sirene. Und im Finale nach 104 Minuten wird’s von oben gar richtig dynamisch und schaurig. Das ist insgesamt gesehen eine sehr stimmige Atmos-Spur, die sehr gut zum Filmgeschehen passt.
Das Bonusmaterial von Last Night in Soho (identisch auf BD und UHD-BD) enthält zunächst fünf Featurettes über die Hauptdarsteller und ihre Rolle, über das Drehen auf den Straßen von Soho oder auch über Gestaltung des 60er-Jahre-Designs. Ebenfalls geht man auf die genial gelösten Spiegelungseffekte sowie auf die schaurige Darstellung der Gesichtslosen ein. Wahnsinn ist übrigens die erste Tanzszene.
Nicht nur mussten die Darsteller die Choreografie des Tanzes einstudieren und darauf klarkommen, dass die Steadycam um sie herum wirbelt, sondern aufgrund des One-Takes mit zwei “unsichtbar” wechselnden Hauptdarstellerinnen auch perfekt getimt vom Tanzpartner Abstand gewinne und hinter die Kamera verschwinden (oft geduckt), damit diese Illusion erhalten bleibt. Sechs entfallene Szenen sowie ein Featurette über die Animatics und das Musikvideo zu “Downtown” schließen sich an und werden vom Audiokommentar von Wright, Cutter Machliss und Komponist Price ergänzt. Obendrauf finden sich unter “Weitere Extras” noch einige Make-up und VFX-Tests.
Gesamtbewertung Last Night in Soho (78%)
Last Night in Soho zeigt, dass Regisseur Wright immer wieder für Überraschungen gut ist. Was er hier gezaubert hat, ist visuell und atmosphärisch wirklich berauschend. Allerdings geht Stil dann auch gerne mal über Substanz und etwas mehr Figurentiefe wäre wünschenswert gewesen. Oft lenkt das Optische vom Geschehen etwas ab und die zwei Stunden Laufzeit geraten schon mal etwas lang.
Dafür nimmt der Film nach 90 Minuten beträchtlich an Fahrt auf und überrascht immer wieder. Visuell sind BD und UHD-BD aufgrund der analogen Herkunft und anfänglichen Kontrastschwäche erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die UHD-BD schlägt die BD aber im besseren Encoding und den wesentlich klareren und intensiveren Neonlichter.
Samsung bietet seine Neo QLED und The Frame des Jahres 2022 ab sofort zur Vorbestellung an. Man startet dabei zudem direkt mit einer Cashback-Aktion.
Wer bis 27. März 2022 vorbestellt, erhält bis zu 500 Euro Cashback auf einen aktuellen Neo QLED bzw. ein TV-Modell der Reihe The Frame. Allerdings greift das maximale Cashback dann auch nur beim 8K-TV Neo QLED QN900B mit 85 Zoll Diagonale zum Preis von stolzen 10.999 Euro. Da müssen Interessierte also zunächst einmal tief in die Tasche greifen. Samsung hatte diese Cashback-Aktion für Vorbesteller im Übrigen bereits im Februar 2022 angedeutet.
Ab Ende März sollen die TVs offiziell verfügbar sein, wer sie in Samsungs Online-Shop in den Warenkorb legt, erblickt aber eher Auslieferungstermine, die im April oder sogar Mai 2022 liegen. Das könnte also knapp werden, denn ihr habt bis 15.05.2022 Zeit, um euch online zu registrieren, damit der Cashback-Betrag abgezogen wird. Dafür müsst ihr dann natürlich die Seriennummer, euere Kontodaten, den Kaufbeleg und mehr hinterlassen. Ausnahme: In Samsungs Online-Shop wird der Rabatt direkt beim Kauf verrechnet.
Samsung lockt direkt zum Start der neuen Neo QLED mit Cashback.
Die Aktionsseite findet ihr im Übrigen hier. Kauf ihr im normalen Handel, erhaltet ihr den Cashback-Betrag innerhalb von 45 Werktagen nach dem Kauf als Überweisung auf eurer angegebenes Konto. Wichtig ist, dass ihr ein Modell mit deutschem Modellcode kauft. Denn nur diese nehmen an der Aktion teil. Im Übrigen gewährt Samsung auch Cashback auf einige Soundbars wie die neue 11.1.4-Kanal-Soundbar HW-Q995B, welche ihr dadurch mit 100 Euro Cashback erhaltet – für 1.399 statt für 1.499 Euro.
Samsung Neo QLED 2022: Wir raten zur Geduld
Klar, dass Samsung mit der Cashback-Aktion zum Launch direkt einen gewissen Druck aufbauen will. Wir raten jedoch zur Geduld. Im Vorjahr reihten die Südkoreaner quasi eine Aktion an die nächste, sodass es gar keinen Sinn mehr ergab einen Fernseher von Samsung außerhalb einer Aktion zu kaufen. Das empfehlen wir auch für 2022. Wir sind sicher, dass die Straßenpreise der Neo QLED noch sinken und es im Verlauf des Jahres viele weitere Aktionen geben wird. Unten findet ihr aber einmal die aktuellen Preise und Cashback-Rabatte!
Neo QLED 8K
QN900B
GQ85QN900BTXZG, 85 Zoll, Preis: 10.999 Euro, Cashback: 500 Euro
GQ75QN900BTXZG, 75 Zoll, Preis: 7.699 Euro, Cashback: 400 Euro
GQ65QN900BTXZG, 65 Zoll, Preis: 5.699 Euro, Cashback: 300 Euro
QN800B
GQ85QN800BTXZG, 85 Zoll, Preis: 7.999 Euro, Cashback: 400 Euro
GQ75QN800BTXZG, 75 Zoll, Preis: 5.699 Euro, Cashback: 300 Euro
GQ65QN800BTXZG, 65 Zoll, Preis: 4.199 Euro, Cashback: 250 Euro
QN700B
GQ75QN700BTXZG, 75 Zoll, Preis: 4.799 Euro, Cashback: 250 Euro
GQ65QN700BTXZG, 65 Zoll, Preis: 3.699 Euro, Cashback: 200 Euro
GQ55QN700BTXZG, 55 Zoll, Preis: 2.799 Euro, Cashback: 150 Euro
Neo QLED 4K
QN95B
GQ85QN95BATXZG, 85 Zoll, Preis: 6.399 Euro, Cashback: 400 Euro
GQ75QN95BATXZG, 75 Zoll, Preis: 4.699 Euro, Cashback: 300 Euro
GQ65QN95BATXZG, 65 Zoll, Preis: 3.499 Euro, Cashback: 200 Euro
GQ55QN95BATXZG, 55 Zoll, Preis: 2.599 Euro, Cashback: 150 Euro
QN94B
GQ75QN94BATXZG, 75 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 250 Euro
GQ65QN94BATXZG, 65 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 150 Euro
GQ55QN94BATXZG, 55 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 125 Euro
GQ50QN94BATXZG, 50 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 100 Euro
GQ43QN94BATXZG, 43 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 75 Euro
QN93B
GQ75QN93BATXZG, 75 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 250 Euro
GQ65QN93BATXZG, 65 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 150 Euro
GQ55QN93BATXZG, 55 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 125 Euro
GQ50QN93BATXZG, 50 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 100 Euro
GQ43QN93BATXZG, 43 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 75 Euro
QN92B
GQ75QN92BATXZG, 75 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 250 Euro
GQ65QN92BATXZG, 65 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 150 Euro
GQ55QN92BATXZG, 55 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 125 Euro
GQ50QN92BATXZG, 50 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 100 Euro
GQ43QN92BATXZG, 43 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback: 75 Euro
QN90B
GQ85QN90BATXZG, 85 Zoll, Preis: 5.599 Euro, Cashback: 350 Euro
GQ75QN90BATXZG, 75 Zoll, Preis: 3.899 Euro, Cashback: 250 Euro
GQ65QN90BATXZG, 65 Zoll, Preis: 2.799 Euro, Cashback: 150 Euro
GQ55QN90BATXZG, 55 Zoll, Preis: 2.099 Euro, Cashback: 125 Euro
GQ50QN90BATXZG, 50 Zoll, Preis: 1.799 Euro, Cashback: 100 Euro
GQ43QN90BATXZG, 43 Zoll, Preis: 1.499 Euro, Cashback: 75 Euro
QN85B
GQ85QN85BATXZG, 85 Zoll, Preis: 4.999 Euro, Cashback: 300 Euro
GQ75QN85BATXZG, 75 Zoll, Preis: 3.399 Euro, Cashback: 200 Euro
GQ65QN85BATXZG, 65 Zoll, Preis: 2.499 Euro, Cashback: 125 Euro
GQ55QN85BATXZG, 55 Zoll, Preis: 1.899 Euro, Cashback: 100 Euro
The Frame
GQ85LS03BAUXZG, 85 Zoll, Preis: 4.699 Euro, Cashback: 300 Euro
GQ75LS03BAUXZG, 75 Zoll, Preis: 3.399 Euro, Cashback: 200 Euro
GQ65LS03BAUXZG, 65 Zoll, Preis: 2.199 Euro, Cashback: 125 Euro
GQ55LS03BAUXZG, 55 Zoll, Preis: 1.699 Euro, Cashback: 100 Euro
GQ50LS03BAUXZG, 50 Zoll, Preis: 1.499 Euro, Cashback: 75 Euro
GQ43LS03BAUXZG, 43 Zoll, Preis: 1.299 Euro, Cashback: 75 Euro
GQ32LS03BBUXZG, 32 Zoll, Preis: keine Angabe, Cashback 50 Euro
LG hat seine neuen Soundbars für 2022 vorgestellt. Die frischen Klangriegel wurden dann auch direkt mit Preisschildern und Erscheinungsterminen versehen.
Natürlich bewirbt man die neuen Soundbars auch als ideale Begleiter für seine neuen OLED-TVs sowie die QNED mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und die NanoCell-LCDs. Als Flaggschiff ist die LG Soundbar DS95QR mit einer Leistung von 810 Watt und 9.1.5-Kanälen zu nennen. Das Modell wird ab Mai 2022 zu einem Preis von 1.799 € (UVP) verfügbar sein. Im Lieferumfang sind auch direkt ein Subwoofer und Rear-Lautsprecher enthalten.
Neben der DS95QR umfasst das Soundbar-Line-up von LG 2022 auch die Modelle DS90QY, DS80QY und DS75Q. Die LG-Soundbar DS90QY (1.199 € UVP) liefert 570 Watt und 5.1.3-Kanäle, während das Modell DS80QY (899 € UVP) mit einer Leistung von 480 Watt und 3.1.3-Kanälen ausgestattet ist. Die neue LG Soundbar DS75Q (549 € UVP) bietet 380 Watt und 3.1.2-Kanäle. Alle genannten Modelle werden ebenfalls ab Mai im Handel verfügbar sein.
Hier seht ihr die LG DS90QY.
Alle neuen Soundbar-Modelle geben Dolby Atmos und DTS:X wieder. Mit Ausnahme der Soundbar DS75Q können Nutzer zusätzlich IMAX Enhanced beanspruchen. Für das Jahr 2022 hat LG die im Lieferumfang enthaltenen kabellosen Rücklautsprecher seiner Flaggschiff-Soundbar DS95QR von vier auf sechs Kanäle aufgerüstet. Für die Modelle DS90QY und DS80QY ist ein optionales Rücklautsprecherset erhältlich.
LGs Soundbars des Jahres 2022 bieten HDMI 2.1
Bei den Soundbar-Modellen DS95QR, DS90QY und DS80QY können Gamer Spielkonsole oder Gaming-PC direkt anschließen, da die HDMI-Merkmale VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode) beim Passthrough des Signals erhalten bleiben. Allerdings ist LG da eher halbherzig vorgegangen, denn 4K-Passthrough mit 120 Hz funktioniert wieder nicht, was Spieler wohl mit den Augen rollen lassen dürfte. Da führt doch nicht am direkten Anschluss der Konsole oder des PCs an den TV vorbei.
Die LG DS80QY ist eine Mittelklasse-Soundbar.
Amazon Alexa und der Google Assistant sind ebenfalls bei den Soundbars an Bord. Die LG-Soundbars DS95QR, DS90QY und DS80QY können jedoch die AI-Sound-Pro-Funktion des Alpha-Prozessors eines kompatiblen LG-Smart-TVs nutzen. Außerdem bietet LG separat den WowCast WTP3 an. Das Gerät wird an einen ARC- oder eARC-Port eines TVs angeschlossen und erzeugt eine kabellose HDMI-Verbindung zwischen einer kompatiblen LG-Soundbar und dem Fernseher. Das Gerät kann verlustfrei bis zu 7.1.4-Kanal-Sound und Dolby Atmos übertragen und ist mit den DS95QR, DS90QY und DS80QY kompatibel.
Preise und Termine:
DS95QR.DDEULLK – Mai – 1.799 €
DS90QY.DDEULLK – Mai – 1.199 €
DS80QY.DDEULLK – Mai – 899 €
DS75Q.DDEULLK – Mai – 549 €
SPQ8-S.DDEULLK – Mai – 199 €
Spezifikationen der LG Soundbars 2022:
Funktionen
DS95QR
DS90QY
DS80QY
DS75Q
Sound
Abmessungen
(cm)
1200x63x135
1200x63x135
1000x63x135
890x65x119
Gesamtleistung Watt
810W
570W
480W
380W
Kanäle
9.1.5
5.1.3
3.1.3
3.1.2
Rear Speaker
Mitgeliefert (4.0.2)
Optional
Optional
–
Dolby Atmos / DTS:X
X
X
X
X
IMAX Enhanced
X
X
X
–
AI-Raumkalibrierung
X
X
X
–
MERIDIAN / Hi-Res Audio
X
X
X
X
Spotify HiFi / Tidal HD (TBD)
X
X
X
–
Komfort
VRR, ALLM
X
X
X
–
HDMI (eArc)
4K Pass-through w/ Dolby Vision
X
X
X
X
TV Sound Mode Share, Sound Bar Mode Control
X
X
X
X
Kompatibel mit Google Assistant, Amazon Alexa, AirPlay 2