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Netflix entfernt alle Marvel-Serien zum 1. März 2022

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Netflix entfernt alle Marvel-Serien zum 1. März 2022, darunter ‚Daredevil‘, ‚Jessica Jones‘, ‚Luke Cage‘ oder ‚The Defenders‘. Disney holt sich wohl seine Marvel-Lizenzen zurück.

Seit dem 11. Februar 2022 werden Netflix-Serien aus dem Marvel Defenders-Franchise mit einer Nachricht zum Auslauf dieser versehen. Ruft man eine der nachfolgenden Serien zum ersten Mal unter einem Profil auf, dann erscheint der Hinweis, dass der Content nur noch bis zum 28. Februar 2022 zur Verfügung steht:

  • Daredevil (Staffel 1-3)
  • Jessica Jones (Staffel 1-3)
  • Luke Cage (Staffel 1-2)
  • Iron Fist (Staffel 1-2)
  • The Defenders (1 Staffel)
  • The Punisher (Staffel 1-2)

Netflix bestätigte bereits gegenüber whats-on-netflix.com, dass die Marvel-Serien entsprechend zum 1. März 2022 nicht mehr abrufbar sind und das die Rechte an Walt Disney zurückfließen. Mit der Entfernung der Serien der Marvel „The Defenders“ verliert der Streamingdienst über 160 Episoden an Content, die über einen Zeitraum von vier Jahren veröffentlicht wurden.

Marvel-Serien auf Netflix waren nicht sonderlich erfolgreich

Für die meisten Netflix-Abonnenten dürfte der Wegfall der Marvel-Inhalte keinen großen Einschnitt in das tägliche Sehverhalten darstellen. Es ist ja nicht so, als hätten sich Daredevil, Jessica Jones und Co. zu Blockbuster-Serien entwickelt. Eher das Gegenteil war der Fall. Nach dem Auftakt mit der ersten Staffel Daredevil im April 2015 hielt Netflix gerade einmal für drei Staffeln an dem Format fest. Ebenso wurden drei Staffel von Jessica Jones veröffentlicht. Die Formate Luke Cage, Iron Fist und The Punisher wurden bereits nach zwei Staffeln eingestellt. „The Defenders“ die alle Superhelden vereint, brachte es nur auf eine Staffel.

Bis Februar 2019 wurden alle Projekte um die erworbenen Marvel-Lizenzen eingestellt. Als Letztes wurde die dritte Staffel von Jessica Jones im Juni 2019 auf Netflix veröffentlicht. Vielleicht haben die Verantwortlichen kein grünes Licht für neue Projekte bekommen, weil man davon ausgehen konnte, dass Disney irgendwann einen eigenen Streamingservice an den Start bringt.

Zudem möchte Disney wohl das komplette Marvel Universum unter dem eigenen Dach sehen. Entsprechende Aussagen traf der damalige Disney-CEO Bob Iger bereits in 2018. Und nachdem man sich bereits an Charakteren aus den Netflix-Produktionen bediente (Kingpin tauchte in der Disney+ Originalserie „Hawkeye“ auf, während Daredevil kurz in „Spider-Man: No Way Home“ zu sehen war), war die Auslöschung der Serien beim Mitbewerber abzusehen. Alternative Theorie: Thanos hat ein weiteres Mal geschnippt 😉

Advanced HDR by Technicolor wird Teil des ATSC 3.0-Standards

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Advanced HDR by Technicolor wird Teil des ATSC 3.0-Standards. Zu den ersten TV-Geräten, die von der HDR-Technologie profitieren, sind die neuen ULED-Fernseher von Hisense.

Zugegeben, diese News werden wohl die wenigsten Leser betreffen, da es sich bei ATSC 3.0 um den etablierten TV-Standard handelt, mit dem unter anderem Fernsehübertragungen in den USA übermittelt werden. Die jüngste Variante (Version 3.0) wird jetzt um ein „Feature“ reicher. Advanced HDR by Technicolor kann innerhalb des ATSC 3.0 Standards abgebildet werden und mit den neuen Hisense ULED-TV-Modellen (für den US-Markt) gibt es bereits erste Geräte, die den HDR-Nischenstandard unterstützen.

Advanced HDR by Technicolor kommt zurück

Die Ankündigung zeigt, wie sich die Ökosysteme von Rundfunk- und Verbrauchergeräten weiterentwickeln können. Ziel ist es natürlich, die Nachfrage der Verbraucher nach qualitativ hochwertigen Over-the-Air- (OTA) und Over-the-Top- (OTT)-Seherlebnissen zu befriedigen, einschließlich der Bereitstellung von High Dynamic Range (HDR)-Inhalten. „Advanced HDR by Technicolor“ innerhalb dieses Bestrebens seinen zweiten Frühling, nachdem das Format vor einigen Jahren in der Versenkung verschwunden ist. Bislang unterstützte nur LG Electronics das Nischen-Format, damit das Unternehmen gewappnet ist, sollte sich dieses in einem Entertainment-Segment etablieren. Dazu kam es aber leider nicht. Weder Streaminganbieter noch Filmstudios schenkten Advanced HDR Beachtung und so stellte LG Electronics Anfang 2020 die Zusammenarbeit mit Technicolor ein – womöglich zu früh.

Von der neuen Zusammenarbeit profitieren jetzt die Next-Generation-Fernseher von Hisense. Die Sinclair Broadcasting Group treibt derweil die Verfügbarkeit von ATSC 3.0-Sendern in den USA im Laufe des Jahres 2022 weiter voran. Verbraucher, die entsprechende Sender auf Hisense-Fernsehern einschalten, können Sportsendungen, lokale Nachrichten, Live-Events und andere Sendungen in Advanced HDR by Technicolor genießen, sofern der Content auch in HDR produziert wurde.

TV-Sender sollen zu Streaminganbietern aufschließen

Dieses „Upgrade“ soll linearen TV-Sendern helfen, zu den Streamingdiensten aufzuschließen, bei denen „Features“ wie 4K Ultra HD Auflösung, High Dynamic Range (HDR) und 3D Sound (Dolby Atmos) meist zum Standard gehören. Denn die Nachfrage nach größeren und besseren Fernsehern wächst weiter. Infolgedessen bleibt die Bildqualität für Verbraucher, die nach erstklassigen Inhaltserlebnissen suchen, oberste Priorität.

Wir könnten uns gut vorstellen, dass viele TV-Haushalte sich wieder mehr den linearen TV-Sendern zuwenden würden, würden diese neben der inhaltlichen Qualität auch audiovisuell überzeugen. Vor allem HDR ist ein einfaches Mittel, um das Seherlebnis lebendiger und interessanter zu gestalten. Im deutschsprachigen Raum sind Übertragungen in HDR immer noch die Ausnahme und stehen nur bei bestimmten Sendern zur Verfügung.

Panne bei Western Digital: SSD-Preise könnten bald ansteigen

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Beim renommierten SSD-Hersteller Western Digital hat es Probleme in der Fertigung gegeben. Als Folge könnten die Preise für SSDs und damit verbundene Geräte zukünftig ansteigen.

Western Digital vertreibt SSDs für Privat- und Geschäftskunden. Einige Modelle des Herstellers sind auch zur PlayStation 5 kompatibel und werden daher gerne von Spielern zur nachträglichen Aufstockung des Speicherplatzes verwendet – etwa das Modell WD_BLACK SN850 NVMe. Allerdings bleibt nun abzuwarten, ob und wie stark die Preise für derartige Laufwerke nach oben schießen.

Davon könnten dann nicht nur Privatkunden betroffen sein, sondern auch Geschäftskunden. Konkret wurden bei Western Digital NAND-Chips mit ca. 6,5 Mrd. GByte bzw. 6,5 Exabytes beschädigt. Gerade in einer Zeit, in der es ohnehin schon Lieferengpässe bei vielen Komponenten gibt, wäre dies ein weiterer Stolperstein für die Produktion. Was genau ist aber passiert?

Modelle wie die WD_BLACK SN850 NVMe SSD könnten bald teurer werden.
Modelle wie die WD_BLACK SN850 NVMe SSD könnten bald teurer werden.

Nun, laut Western Digital sei es bei der Produktion zu einer Verunreinigung gekommen. Dadurch kam es zu dem erheblichen Verlust der Komponenten. Marktbeobachter nehmen an, es könnte jetzt bei NAND-Chips zu Preissteigerungen von bis zu 10 % kommen. Das würde sich auf den PC-Markt sicherlich negativ auswirken.

SSD-Preissteigerungen könnten sich in den nächsten Monaten ergeben

Die Kontaminierungen in der Produktion sind wohl Ende Januar in zwei Werken in Japan entdeckt worden, und zwar bei Western Digitals Joint-Venture-Partner Kioxia. Gemeinsam steht man für rund 30 % des NAND-Flash-Marktes. Dadurch dürfte der Fall größere Kreise ziehen und insgesamt das Preisgefüge des Marktes beeinflussen.

Zu den Ursachen der Verunreinigung schweigt Western Digital. Man teilt lediglich mit, dass man gemeinsam mit Kioxia eifrig daran arbeite, die Produktion wieder im normalen Rahmen zu betreiben.

Ist Warner für die das schwache Kinoergebnis von „The Matrix: Resurrections“ mitverantwortlich?

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Die aggressiven Taktiken von WarnerMedia zur Stärkung des Streamingdienstes HBO Max werden jetzt mit einer Klage belohnt. Village Roadshow wehrt sich gegen das Angebot von „Maxtrix: Resurrections“ auf HBO Max.

Das Filmstudio Village Roadshow, die Warner Bros. über viele Jahre hinweg mit wichtigen Blockbustern versorgte, hat vor dem Los Angeles Superior Court wegen angeblicher Vertragsverletzung Klage eingereicht. Die Klageschrift, die ganze 50 Seiten umfasst, geht mit Warner Bros. ziemlich hart ins Gericht. So wirft man WB z.B. vor „die absichtlichen und konsequent koordinierten Bemühungen von WB, den erheblichen Wert des geistigen Eigentums von Village Roadshow auszuweiden“.

Warner Bros. nahmen bereits Stellung zu den Anschuldigungen und sehen darin nur ein Ablenkungsmanöver. Village Roadshow möchte sich damit angeblich nur um die Teilnahme bei einem Schiedsverfahren drücken, welches Warner Bros. in der Woche zuvor eingeleitet hatte. WB ist überzeugt, „dass dieser Fall zu unseren Gunsten gelöst wird“.

Hat Warner Bros. „Matrix: Resurrections“ im Kino vernachlässigt?

Im Mittelpunkt des Disputs steht „The Matrix: Revolution“, der mittlerweile vierte Teil der Science-Fiction-Saga. Village Roadshow wirft Warner Bros. vor, den kommerziellen Erfolg des Films durch die Bevorzugung des Streamingportals HBO Max beeinträchtigt zu haben. Der Film, der im Dezember 2021 weltweit in den Kinos startete, hat in diesen Tagen gerade so die 153 Millionen US-Dollar-Marke geknackt. Die Produktionskosten werden mit 190 Millionen US-Dollar beziffert. Also ein Reinfall, wenn man das Ergebnis an den Kinokassen isoliert betrachtet.

Im Laufe einer 25-jährigen Beziehung mit Warner Bros. hat Village Roadshow 4,5 Milliarden US-Dollar für die Produktion und den Vertrieb von fast 100 Filmen gezahlt, behauptet die Klage. In diesem Zeitraum gab es keine früheren rechtlichen Verwicklungen, eine Tatsache, die als „einzigartig in der Unterhaltungsindustrie“ beschrieben wird. Die Matrix-Franchise hat nicht nur rund 2 Milliarden US-Dollar an Kinokassen generiert, so die Klage, sondern auch andere Filme von Village Roadshow sind nach erfolgreichen Kinostarts finanziell in die Höhe geschossen. Die Klage nennt auch Beispiele wie Joker, die Ocean’s-Serie, Charlie
und die Schokoladenfabrik und Edge of Tomorrow.

Die traditionelle Evaluierung des Gesamtwerts einer Marke ergab sich immer aus dem Erfolg an den Kinokassen. Jetzt treiben Filme wie „The Matrix: Resurrections“ auch Streamingplattformen an, generieren neue Abonnenten und so muss diese Betrachtung auch in die Wertentwicklung einer Marke einfließen. Diese Daten behält Warner Bros. aber gerne für sich. Village Roadshow möchte sich jedoch an den zusätzlichen Einnahmen der Streamingplattformen beteiligt sehen.

Erster Rechtsstreit mit Warner Bros. in dieser Form

Warner Bros gelang es 2021 bereits mehrere Klagen abzuwehren, bzw. im Keim zu ersticken. Ähnliche „Konfrontationen“ gab es nämlich bereits mit Legendary Entertainment, mit dem Start von „Dune“ und „Godzilla vs. Kong“. Jedoch erhob bislang kein Filmstudio eine Klage, da WB finanzielle Mittel von rund 200 Millionen $US in die Hand genommen hat, um dutzende von Partnern zu entschädigen. Die Klage von Village Roadshow könnte somit große Signalwirkung besitzen. Früher gab es nur das Kino, um hochwertige Filmproduktionen an den Mann/Frau zu bringen. Jetzt muss sich das Kino den Platz mit unzähligen Streamingdiensten teilen. Im Gegensatz zu den Einnahmen an den Kinokassen, sollen die Produktionsfirmen jedoch nicht am Erfolg von HBO Max, Paramount+, Disney+ und Co. beteiligt werden.

Das eine solche „Ungleichgewichts-Klage“ erfolgt haben kann, zeigt die Auseinandersetzung zwischen Scarlett Johansson und Walt Disney, die sich über die Verwertung und die damit verbundenen Gagen von „Marvel: Black Widow“ gestritten hatten. Disney musste damals eine nicht unerhebliche Summe an Frau Johansson zahlen (außergerichtlich), deren Gage in Abhängigkeit von den Kinozahlen errechnet wurde.

Amazon zittert: EU entscheidet am 15. März 2022 über MGM-Übernahme (James Bond)

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Die Kartellbehörden der Europäischen Union werden bis zum 15. März 2022 über den geplanten Kauf des Filmstudios MGM durch Amazon entscheiden. Der Deal könnte Amazon im Streaming-Markt nach vorne katapultieren.

Amazon Prime Video ist eigentlich ein alter Hase, was das Streaming-Geschäft betrifft. Jedoch ist die Plattform, die von vielen Prime-Kunden vielleicht nur als „Goodie“ angesehen wird, in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten. Damit meinen wir, dass Amazon es verpennt hat, ikonische Original-Produktionen zu etablieren, worauf unter anderem der Erfolg der Mitbewerber wie Netflix, Disney+ oder Apple TV+ beruht. Ok, es gab bereits mehrere Erfolge wie „The Expanse“, „The Boys“ oder „The Grand Tour“. Zudem startet am 2. September 2022 die exklusive Serie basierend auf der „Der Herr der Ringe“-Lizenz. Sicherlich ein Highlight, aber die Gesamtauswahl ist dann doch etwas überschaubar.

Arbeitet Geheimagent 007 bald für Amazon?

Das könnte sich mit der Übernahme der Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) Filmproduktionsgesellschaft schlagartig ändern. Der Deal beinhaltet nämlich die „Lizenz zum Erfolg“. James Bond ist nämlich nicht nur der bekannteste Superagent der Welt, sondern auch eine der weltweit wertvollsten Entertainment-Marken die MGM führt. Für die Übernahme der Rechte an James Bond und weiteren Klassikern verständigten sich Amazon und MGM auf eine Summe von 8.45 Milliarden US-Dollar.

Der Filmkatalog von James Bond birgt auch ein enormes Merchandise-Potenzial. Oder wie wäre es mit einer Live-Action Serie mit Geheimagent 007?
Der Filmkatalog von James Bond birgt auch ein enormes Merchandise-Potenzial. Oder wie wäre es mit einer Live-Action Serie mit Geheimagent 007?

Amazon spitzelt auf Filmkatalog mit über 4.000 Titeln

Amazon hätte damit direkten Zugriff auf einen riesigen Filmkatalog, darunter unzählige bekannte Marken wie „Ben Hur“, „Robocop“ uvm. Letztes Jahr sagte Mike Hopkins, Senior Vice President von Prime Video und Amazon Studios, dass „der wahre finanzielle Wert hinter diesem Deal die Fundgrube“ von 4.000 Filmen liegt, die der Katalog von MGM beinhaltet. Er fügte in einer Pressemitteilung hinzu, dass Amazon die MGM-Filme „neu erfinden und weiterentwickeln“ werde. Ich sehe jetzt schon vor meinem geistigen Auge, wie James Bond den Alexa-Sprachassistenten benutzt.

Die EU-Wettbewerbsbehörde hat die Möglichkeit, den Deal mit oder ohne Abhilfemaßnahmen zu genehmigen oder bei ernsthaften Bedenken eine Untersuchung einzuleiten. Wenn Amazon schließlich MGM kauft, wäre dies der zweitgrößte Deal in der Geschichte von Amazon, nach der 13,7-Milliarden-Dollar-Übernahme von Whole Foods im Jahr 2017.

Mediendeal über 43 Milliarden $US wurde jüngst genehmigt

Ein positives Signal aus der Medienbranche gibt Hoffnung, dass der Zusammenschluss zwischen Amazon und MGM zustande kommt. Die US-Kartellbehörde segnete nämlich jüngst die Fusion zwischen der Discovery Inc. und WarnerMedia ab. Dabei ging es um die satte Investitionssumme von 43-Milliarden US-Dollar. Einer der größten Mediendeals der letzten zwei Jahrzehnte. Dagegen wirkt der Amazon-Deals fast schon mickrig.

Die iTunes 4K-Neuzugänge der letzten Wochen: House of Gucci, Halloween Kills, Ghostbusters: Legacy…

Wir präsentieren euch die jüngsten 4K-Neuzugänge auf iTunes. Diese Blockbuster-Filme haben es jüngst in den 4K-Pool geschafft und warten nur darauf über euren Apple TV 4K wiedergegeben zu werden.

Die Schlagzahl, mit der neue 4K Filme auf Apple iTunes eingelistet werden, ist etwas gesunken. Das liegt natürlich auch daran, dass die Anzahl der Kinoveröffentlichungen nicht auf dem Niveau der Pre-Corona-Ära liegen. In den letzten Tagen haben sich jedoch einige Filme in die Online-Videothek geschlichen, die sich in eurer digitalen Videosammlung wohl fühlen würden:

House of Gucci

Nach der wahren Geschichte der Familie hinter dem italienischen Modeimperium. Als Patrizia Reggiani (Lady Gaga) in die Gucci-Familie einheiratet, beginnt ihr Ehrgeiz, das Familienerbe zu entzweien und sorgt für eine Spirale aus Verrat, Dekadenz und Mord. Mit dabei, Adam Driver, Jared Leto und Selma Hayek.

Ghostbusters: Legacy

Regisseur Jason Reitman und Produzent Ivan Reitman bringen mit Ghostbusters: Legacy das nächste Kapitel des Original-Ghostbusters-Universums auf die große Leinwand. Als eine alleinerziehende Mutter mit ihren beiden Kindern in einer Kleinstadt ankommt, entdecken sie ihre Verbindung zu den einstigen Geisterjägern und das geheimnisvolle Erbe des Großvaters. Inklusive 45 Minuten Bonus-Content „iTunes Extras“.

Halloween Kills

Die Halloween-Nacht, in der Michael Myers zurückkehrte, ist noch lange nicht vorbei! Der gefährliche Psychopath schafft es, sich aus dem Haus der schwerverletzten Laurie (Jamie Lee Curtis) zu befreien, und setzt seinen mörderischen Amoklauf fort. Noch während Laurie um ihr Leben und ihre Gesundheit ringt, spornt sie Tochter Karen (Judy Greer), Enkelin Allyson (Andi Matichak) und ganz Haddonfield dazu an, sich gegen das Monster zu erheben. Der Mob macht sich auf die Suche nach dem maskierten Killer, um ihm ein für alle Mal das Handwerk zu legen: Das Böse stirbt heute Nacht.

Last Night in Soho

In dem ungewöhnlichen Psychothriller des gefeierten Regisseurs Edgar Wright gelingt es der jungen Modedesignerin Eloise (Thomasin McKenzie, Jojo Rabbit, Old ), in ihren Träumen in die 1960er Jahre zurückzureisen, wo sie der schillernden Sängerin Sandie (Anya Taylor-Joy, Emma, Das Damengambit ) begegnet. Doch der Glamour ist trügerisch, und die Träume der Vergangenheit bekommen Risse, hinter denen etwas Dunkleres zutage tritt. Der britische Erfolgsregisseur Edgar Wright (Baby Driver, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Shaun of the Dead) legt mit LAST NIGHT IN SOHO einen ebenso albtraumhaften wie kurzweiligen Thriller mit Starbesetzung vor, der das London der Swinging Sixties wieder lebendig werden lässt.

Respect

„Respect“ ist die außergewöhnliche, wahre Geschichte der Musiklegende Aretha Franklin, die im Verlauf ihrer Karriere, die als Kind im Kirchenchor ihres Vaters begann und sie schließlich zum internationalen Superstar machte, ihre eigene Stimme fand und zur Queen of Soul wurde.

Bendetta

Italien im 17. Jahrhundert: Hinter den Mauern des Klosters von Pescia versetzt die Novizin Benedetta Carlini (Virginie Efira) die Oberhäupter der katholischen Kirche in Aufregung, als die Wundmale Christi an ihrem Körper auftreten. Trotz anfänglicher Zweifel an der Echtheit der Stigmata steigt Benedetta als „Auserwählte Gottes“ zur Äbtissin auf. Von nun an genießt sie Privilegien in der Ordensgemeinschaft, die ihr ein geheimes Doppelleben erleichtern: Sie lässt sich von der Nonnenschülerin Bartolomea (Daphné Patakia) in die Geheimnisse körperlicher Lust einführen. Doch die ehemalige Klostervorsteherin Felicita (Charlotte Rampling) kommt dem verbotenen Treiben auf die Spur…

Samsung QD-OLED: Interne Streitigkeiten um den Preis

Samsung wollte eigentlich einen eigenen QD-OLED-TV veröffentlichen. Dessen Erscheinen wird sich aber aktuell wohl aufgrund interner Streitigkeiten verzögern.

So gibt es laut südkoreanischen Medien Konflikte zwischen Samsung Visual Display, der TV-Abteilung des Unternehmens, und Samsung Display. Letztere entwickeln und fertigen Display-Panels. Demnach konnte man bisher keine Übereinkunft zu den Preisen der QD-OLEDs erzielen, welche Samsung Visual Display an Samsung Display zahlen müsste. Eigentlich sollte ein eigener QD-OLED-Fernseher von Samsung Mitte 2022 erscheinen. Das könnte sich durch den Zwist nun jedoch verzögern.

Offenbar argumentiert Samsung Visual Display, dass man lediglich Preise zahlen werde, die vergleichbar zu jenen seien, welche LG Display für seine W-OLED ausrufe. Das sei für Samsung Display wiederum vollkommen inakzeptabel und unrealistisch. So ist bekannt, dass die QD-OLEDs wesentlich teurer in der Fertigung sind und auch noch eine verhältnismäßig geringe Ausbeute erzielen.

A95K QD-OLED-TV 2022 Sony
Sony präsentiert mit dem A95K den weltweit ersten QD-OLED TV auf der CES 2022 || Bild: Sony

Daher ist bisher auch Sony der einzige Hersteller, der mit dem Bravia XR A95K tatsächlich einen QD-OLED-TV vorgestellt hat. Samsung ist noch nicht weiter vorangeschritten. So sollen die internen Zankereien um die Preise bereits seit Ende 2021 laufen und bisher zu keinem Ergebnis kommen. Beide Seiten stecken jetzt quasi in einer Zwickmühle.

Samsung Display braucht Samsung Visual Display als Kunden

Denn Samsung Display hat massiv in die QD-OLED investiert. Einerseits will man sie natürlich nicht mit Verlust verkaufen, andererseits ist man auf Samsung Visual Display als Kunden angewiesen. Einschreiten könnte eventuell Lee Jae-Yong, der Vize-Vorsitzende vn Samsung Electronics. Er gilt als Verfechter der QD-OLED-Technologie und könnte eventuell ein Machtwort sprechen, um Samsung Visual Display und Samsung Display zu einer Einigung zu drängen. Warten wir es einmal ab.

„Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Game- und Filmrechte stehen zum Kauf

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Eine Reihe von Film-, Merchandising-, Gaming- und Live-Event-Rechten für „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und andere Titel des Autors J.R.R. Tolkien werden derzeit versteigert!

Zaentz Co., der Mutterkonzern, der hinter Tolkien Enterprises steckt (vermarkten weltweit die Rechte an J.R.R. Tolkiens Werden „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“), hat die ACF Investment Bank beauftragt, den Verkaufsprozess abzuwickeln. Deren Mitarbeiter strömen wohl derzeit aus, um potenzielle Käufer über die Versteigerung in Kenntnis zu setzen. Neben großen Hollywood-Studios könnten sich auch Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Rechte zu den beliebten Fantasy-Welten sichern. Das geistige Eigentum an den Tolkien-Werken soll voraussichtlich um die 2 Milliarden US-Dollar einbringen. Für die meisten Unternehmen wäre das nicht viel Geld.

Sichert sich Amazon weitere Tolkien-Rechte?

Der Zeitpunkt des Verkaufsprozesses ist kein Zufall. Amazon feiert am 2. September 2022 die Premiere der lang erwarteten TV-Serien auf Basis der „Herr der Ringe“-Lizenz. So soll Amazon auch ganz oben auf der Liste potenzieller Käufer für zusätzliche Rechte stehen. So könnte das Unternehmen z.B. unterstützendes Merchandise oder Spiele auf den Markt bringen, um die Serie, welche mit einem Mega-Budget umgesetzt wird, zu pushen.

Tolkiens letzte Werke

Die Beteiligungen von Zaentz Co. umfassen Rechte zur Verwertung von „Der Herr der Ringe“- und „The Hobbit“ in Form von Filmen, Videospielen, Merchandising, Live-Events und Themenparks. Es beinhaltet auch begrenzte Rechte, sollte sich die Verwaltung von Tolkiens Nachlass dazu entschließen, Filme oder andere Inhalte auf der Grundlage von zwei Zusammenstellungen von Tolkien-Schriften zu erstellen, die nach seinem Tod im Jahr 1973 veröffentlicht wurden: „Das Silmarillion“ und „Nachrichten aus Mittelerde“.

Warner Bros. behält durch seine Eigentümerschaft von New Line Cinema auch einige Filmentwicklungsrechte an „Der Herr der Ringe“. New Line hatte massive weltweite Kassenschlager und Oscar-Gewinne mit Regisseur Peter Jacksons Trilogie „Die Gefährten“ (2001), „Die zwei Türme“ (2002) und „Die Rückkehr des Königs“. Warner Bros. kündigte letztes Jahr Pläne für einen Anime-Kinofilm „Der Herr der Ringe: Der Krieg der Rohirrim“ an, der mit New Line und Warner Bros. Animation produziert werden soll.

Filmförderungsanstalt zieht Bilanz zum Kinojahr 2021

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Die deutsche Filmförderungsanstalt (FFA) zieht ihre Bilanz unter das Kinojahr 2021. Dabei zeigt sich, dass das Prä-Pandemie-Niveau weiterhin schwer zu erreichen ist.

In den letzten Tagen haben uns schon einige Bilanzen zum Kinojahr 2021 erreicht. Die FFA blickt dabei natürlich speziell auf Deutschland. Generell zeigt sich einerseits der Konsens, dass die Branche gegenüber dem Vorjahr 2020 Aufwind erlebt hat. Gleichzeitig erreicht man bei den Besucherzahlen und Einnahmen noch lange nicht das Niveau, das Kinobetreiber vor der Corona-Krise gewöhnt gewesen sind.

Die FFA erklärt zudem, dass der Kinobestand in Deutschland bisher nicht gelitten habe. Er liege in etwa auf dem Level der Vorjahre. Für die Kinobranche sei 2021 eine Achterbahnfahrt gewesen, da es zunächst über den Sommer eine deutliche Besserung gab, Ende des Jahres dann aber Omikron wütete, was z. B. im Oktober zu einem deutlichen Absturz der Besucherzahlen führte.

Im November und Dezember verbuchte man dann aber wieder beinahe 11 Mio. Kinobesucher. Maßgeblich dürfte dazu beispielsweise auch der Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“ beigetragen haben, der nicht nur zum erfolgreichsten Film der Pandemie, sondern auch zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geworden ist.

Kinobranche träumt von der Erholung

Vergleicht man nun aber die Anzahl der Kinobesuche 2021 mit 2019, als die Corona-Krise Deutschland noch nicht betraf, dann fielen die Besuche um 64,5 % und der Umsatz wiederum um 63,6 % – auf 373,2 Mio. Euro. Das zweite Halbjahr lief dabei deutlich besser als das erste, denn hier fanden 98,1 % der Ticketverkäufe stand und es wurden entsprechend 98,2 % des Jahresumsatzes erwirtschaftet. Im Vergleich zu 2020 stieg die Zahl der Kinobesuche um 10,4 Prozent, der Umsatz stieg um 17,4 Prozent.

 

Der meistgesehene Film 2021 ist in Deutschland „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ mit rund 5,9 Mio. Besuchen. Auf Platz 2 folgt „Spider-Man: No Way Home“ mit 2,6 Mio. Besuchen. Der meistgesehene deutsche Filme war im Übrigen „Die Schule der magischen Tiere“ mit 1,3 Mio. verkauften Tickets. Wer sich den kompletten Bericht der FFA zu Gemüte führen möchte, findet ihn als PDF hier.

Disney+ erreicht bereits 130 Mio. Abonnenten (ab Mai mit „Obi-Wan Kenobi“)

Das Streaming-Angebot Disney+ kann mittlerweile rund 130 Mio. Abonnenten verzeichnen. Zudem gibt es gute Neuigkeiten für Serien-Fans.

Ganz exakt erreichte Disney+ nach den letzten offiziellen Angaben, Stand Ende 2021, 129,8 Mio. Abonnenten.  Da wir uns bereits im Februar 2022 befinden, dürfte die Grenze von 130 Mio. Abonnenten aber wohl bereits gesprengt sein. Zumal man einige große Asse im Ärmel hat. Eines davon ist die kommende Serie „Obi-Wan Kenobi“ aus dem „Star Wars“-Universum. Die Miniserie soll nun offiziell am 25. Mai 2022 starten.

Außerdem gibt es eine Überraschung: Die bereits zweimal nach der Absetzung zurückgekehrte Serie „Futurama“ vom „Die Simpsons“-Schöpfer Matt Groening erhält eine neue Staffel. 20 Episoden sind in Planung. In den USA sollen die Folgen bei Hulu laufen, in Europa wird Disney+ die Episoden der Animationsserie zeigen. Die meisten Originalsprecher konnten bereits erneut verpflichtet werden. Lediglich John DiMaggio, die Originalstimme von Bender, zögert offenbar noch.

Disney wollte im Übrigen ursprünglich 60 bis 100 Mio. Abonnenten innerhalb von vier Jahren erreichen. Rund anderthalb Jahre nach dem Launch hat man dieses Ziel nun schon weit übertroffen und zählt damit zu den Platzhirschen unter den Streaming-Anbietern. Netflix führt allerdings weiterhin mit rund 222 Mio. Kunden.

Disney+ auf Siegeszug

Rechnet man noch Hulu und ESPN+ ein, dann kann Disney für seine Streaming-Angebote mittlerweile fast 200 Mio. Abonnenten verbuchen. Wir denken, dass vor allem die starken Marken rund um Pixar, Marvel und Star Wars ein breites Publikum anlocken. Allerdings hat die Übernahme von Fox eben auch Inhalte für Erwachsene wie „The Simpsons“, „The Walking Dead“, „Sons of Anarchy“ und mehr unter Disneys Fittiche geschoben. Derlei Inhalte bündelt man unter seiner Dachmarke Star.

Die Zukunft von Disney+ sieht aktuell sicherlich gut aus, denn für neue Inhalte dürfte gesorgt sein.