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Sky Cinema und Entertainment Paket einen Monat für alle Kunden gratis

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Das Coronavirus sorgt dafür, dass viele Menschen aktuell alleine in ihren vier Wänden verbringen müssen. Sky Deutschland möchte die Zeit etwas angenehmer gestalten und macht für alle Kunden das Cinema und Entertainment Paket einen Monat lang kostenlos.

Das Angebot gilt für alle Kunden des Pay-TV-Anbieters – ab dem 23. März 2020. Hier bietet Sky dazu weitere Informationen an. Damit reiht sich Sky in die Riege der Anbieter ein, die derzeit Freebies für die Nutzer verteilen, um sie etwas bei Laune zu halten. Denn das soziale Leben in Deutschland wird immer mehr eingefroren, um COVID-19 einzudämmen. Etwa musste Clubs, Bars, Cafés und Restaurants vorübergehend schließen bzw. verkaufen nur noch außer Haus. Und auch große Ketten wie Media Markt, Saturn oder Ikea haben geschlossen.

Viele Menschen sitzen deswegen zu Hause und Streaming und Co. sind ein Weg sich abzulenken – in einigen Ländern führt das gesteigerte Traffic-Aufkommen daher auch schon zu Problemen. Da ist es eine feine Sache, wenn man in die Pakete Sky Cinema und Sky Entertainment inklusive der Sky Box Sets für einen Monat kostenlos hereinschnuppern kann. Natürlich wird Sky dabei die Hoffnung haben, dass dauerhaft auch einige Abonnenten an den Paketen kleben bleiben.

Zwei Gratis-Filme warten auf Bestandskunden

Doch was ist denn mit denjenigen, die Sky Cinema und Sky Entertainment ohnehin bereits abonniert haben? Nun, für jene hat der Pay-TV-Anbieter etwas anderes auf Lager, nämlich zwei kostenlose Filme aus dem Angebot des Sky Stores. Außerdem arbeite man derzeit auch daran das Angebot für Telekom- und Vodafone-Kunden, die Sky nutzen, zu offerieren.

Unter anderem Mulan von Disney verschiebt sich aufgrund des Coronavirus
Unter anderem Mulan von Disney verschiebt sich aufgrund des Coronavirus | Bild: Walt Disney

Dabei tut sich derzeit ohnehin einiges: Filmstudios entgehen enorme Einnahmen, da die Kinos wegen des Coronavirus schließen mussten. Deswegen kann Sky im Sky Store nun viele Filme zum Leihen anbieten, die eigentlich im Kino anlaufen sollten. Das gillt beispielsweise für „Trolls World Tour“, ab dem 26. März für „Der Unsichtbare“ und auch für „Emma“. Das ist natürlich eine Notlösung für die Filmstudios, um mit den frischen Produktionen auch ohne Kino etwas Geld zu machen. Andere Filme wurden hingegen bereits mit ihrem Start bereits auf Herbst oder Winter verschoben.

Xbox Series X: Details zur Speichererweiterung, Quick Resume und Smart Delivery

Microsoft hat vieles zur Xbox Series X verraten. So wird es etwa möglich sein, den Speicherplatz unkompliziert zu erweitern. Leider hat die Sache auch einen gewaltigen Haken.

So lässt sich an der Xbox Series X nämlich nicht jedes beliebige Speichermedium nutzen. Stattdessen ist es etwas komplizierter, denn ihr habt zwei Optionen, um die Kapazität der Xbox Series X aufzustocken. Ab Werk wird die Next-Generation-Konsole dabei ein NVMe-SSD mit 1 TByte Kapazität und sehr hohen Schreib- und Leseraten bieten. Wollt ihr nun die Kapazität für Games erweitern, dann müsst ihr separate, kleine Dongles erwerben, welche die Redmonder gemeinsam mit Seagate entwickelt haben.

In den Dongles steckt sozusagen eine 1:1 Kopie des internen Speicherplatzes. Angesteckt werden die kleinen SSDs an der Rückseite der Xbox Series X. Auch sie werden 1 TByte Speicherplatz bieten. Sie sind die einzige Möglichkeit, um mehr Speicherplatz für Spiele der Xbox Series X zu schaffen.

Xbox Series X Dongle
Xbox Series X: Kleine Dongles ermöglichen die Erweiterung der Speicherkapazität

Leider ist noch offen, welche Preise Microsoft für diese proprietären Laufwerke ausrufen wird. Wir rechnen fest damit, dass man sich jene Speichererweiterungen sehr deftig versilbern lassen wird. Preise jenseits der 100 Euro erachten wir definitiv als gesetzt. Es wird aber auch eine zweite Möglichkeit geben.

Erweiterung via USB

So wie die Xbox One wird auch die Xbox Series X erlauben via USB Festplatten anzuschließen. Dabei ist einerlei, ob ihr traditionelle HDDs oder SSDs verwendet. Doch da gibt es einen Haken: Spiele für die Xbox Series X könnt ihr darauf nur sichern, nicht aber sie zum Zocken bereithalten. Dafür sei die Geschwindigkeit der Verbindung und der üblichen Laufwerke zu gering. Denn es wird den Entwicklern ja möglich sein mit der Geschwindigkeit der NVMe-SSDs zu kalkulieren, um das Streaming von Assets in Spielen zu beschleunigen. Um eine reibungslose Erfahrung zu garantieren, lässt sich der Speicherplatz für Xbox-Series-X-Spiele daher nur über die oben erwähnten Dongles erweitern.

Wozu man dann überhaupt USB-Speicherplatz an der Xbox Series X verwenden sollte? Nun von den USB-HDDs wird es immerhin möglich sein ältere Games der Xbox, Xbox 360 und Xbox One zu starten.

Quick Resume und verkürzte Ladezeiten an der Xbox Series X

Die Xbox Series X bietet mit Quick Resume ein neues Feature, das vielleicht für einige Spieler interessant ist. Quick Resume soll es erlauben auch nach dem Ausschalten der Konsole wieder direkt in ein Spiel zu wechseln – ohne sich erst durchs Hauptmenü wühlen zu müssen oder einen Speicherstand zu laden. Etwas Ladezeit wird es aber trotzdem geben. Das folgende Video führt Quick Resume vor.

Zusätzlich demonstriert Microsoft in einem weiteren Video die verkürzten Ladezeiten an der Xbox Series X. Allerdings ist jene Tech Demo nicht so wirklich aussagekräftig. Denn dort zeigt man das ältere Spiel „State of Decay 2“, das eben an der Xbox Series X deutlich schneller lädt als an der Xbox One X. Interessanter wird sein, wie rasch Next-Generation-Games an der Xbox Series X laden, denn sie werden auch höhere Datenemengen herumschaufeln.

Welche Konsole wird nun am Ende die Herzen der Gamer erobern? Sony hat ja auch bereits die PlayStation 5 vorgestellt, welche allerdings technisch eindeutig schwächer ist als die Xbox Series X. Doch Sony könnte wieder mit seinen Exklusivspielen punkten, sodass es so oder so eine spannende neue Generation wird.

Sony Playstation 5 offiziell: So viel Power hat die Next-Generation-Konsole

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Sony hat in seinem Live-Event „Road to PS5“ über die technischen Spezifikationen der Playstation 5 referiert. Details zur Grafikleistung (10,3 TFLOPS), der SSD, dem 3D Audiochip uvm. wurden kommuniziert. 

Eigentlich haben Sony-Fans genau das bekommen, was bereits am Vortag via Twitter angekündigt wurde: „Tiefe Einblicke in die Architektur des Systems“. Und ja, der Vortrag von System-Architekt Mark Cerny war wirklich ein tiefer Einblick, die Präsentation glich nämlich eher einer Vorlesung an einer Universität. Wer sich also einen Blick auf das finale Design der Playstation 5 Konsole, unglaubliche neue Features oder Gameplay-Videos von bislang nicht angekündigten Spielen eingestellt hatte, wurde definitiv enttäuscht. Es schien fast so, als hätte Sony eine Präsentation für Spieleentwickler, die bereits vor einigen Jahren gehalten wurde, nochmals aufgewärmt. Hardcore Gamer kann man damit sicherlich nicht begeistern.

!0.3 TFlops. Die Playstation 5 Grafikeinheit ist um die 15% schwächer als wie Xbox Series X
!0.3 TFlops. Die Playstation 5 Grafikeinheit ist um die 15% schwächer als wie Xbox Series X

Das bedeutet jedoch nicht, dass in der (Entschuldigung) langweiligen Präsentation nicht auch interessante technische Details zur Playstation 5 kommuniziert worden wären. Diese waren jedoch zum Teil etwas „kompliziert“ verpackt. So wurden endlich die Angaben zum verbauten Prozessor und der Grafikeinheit kommuniziert. Die PS5 greift auf einen AMD Zen 2 Prozessor mit 8 Rechenkernen zurück, die jeweils bis zu 3,5 GHz takten. Die Grafikeinheit basiert auf der RDNA v2 Struktur und läuft mit 36 CUs (Compute Units) die mit 2,23 GHz getaktet sind. Das ergibt eine Grafikleistung von 10,3 TFlops, was in etwa der 2,5-fachen Leistung der Playstation 4 Pro entspricht. Die Mitbewerber-Konsole Xbox Series X liefert auf dem Papier 12 TFLOPS und ist damit deutlich schneller.

Doch es kommt nicht allein auf den CPU und GPU an. Am Ende entscheiden vor allem die Spieleinhalte, welche Plattform die „Next-Generation-War“ gewinnt. In den vergangenen Generationen hat man die Konsole mit dem Gamer im Fokus konzipiert. Bei der Playstation 5 stehen vor allem die Spieleentwickler im Vordergrund. Das ist auch der Grund, wieso Sony das meist gewünschte Feature der Entwickler, eine SSD-Festplatte mit 825 GB PCIe Gen4 SSD Speicher mit einer Bandbreite von 5.5 GB/s, umgesetzt hat. Die Kombination der superschnellen Festplatte mit den 16 GB GDDR6 (@448 GB/s) Arbeitsspeicher soll den Entwicklern den Frust nehmen, den sie bei der Playstation 4 mit HDD Festplatte täglich ertragen mussten. Sonys Rechnung: Barrierefreie Hardware + zufriedene Entwickler = großartige Games.

Die PS5 ist entgegen der Gerüchte nur zur PS4 Plattform Rückwärtskompatibel
Die PS5 ist entgegen der Gerüchte nur zur PS4 Plattform Rückwärtskompatibel

PS5 oder Xbox Series X: Welche Konsole gewinnt?

Viele Nutzer bewerten die Performance einer Konsole rein nach ihrer CPU und GPU-Leistung. In der Vergangenheit wurden die Prozessoren jedoch von langsamen HDD-Festplatten (Hard Disk Drive) ausgebremst. Lange Tunnelpassagen zum nächsten, üppig gestalteten Festung, oder 30-sekündige Fahrstuhlfahrten zum nächsten Level-Abschnitt erfüllen nur einen Zweck: In dieser Zeit können die neuen Assets in den Speicher geladen werden. Das ist auch der Grund, wieso einige Spielwelten in ihrer Größe beschränkt sind. Mit der pfeilschnellen SSD werden diese Beschränkungen eliminiert, was die audiovisuelle Performance verbessert und den Entwicklern mehr Freiheiten gewährt.

Vergleich PS5 und Xbox Series X:

Konsole PS5 XBSX
CPU 8 Core Zen 2 @ bis zu 3.5 GHz 8 Core Zen 2 @ 3.66-3.8 GHz
GPU RDNA v2 mit 36 CUs @ 2.23 GHz (10.3 TFlops) RDNA v2 mit 52 CUs @ 1.825 GHz (12 TFlops)
RAM 16 GB GDDR6 @ 448 GB/s 10 GB GDDR6 @ 560 GB/s + 6 GB GDDR6 @ 336 GB/s
Speicher 825 GB PCIe Gen4 SSD @ 5.5 GB/s (erweiterbar) 1 TB PCIe Gen4 SSD @ 2.4 GB/s (erweiterbar)
Performance 4K @ 60 FPS (bis zu 120 FPS) + 8K 4K @ 60 FPS (bis zu 120 FPS)
Audio Tempest 3D Audio Engine Custom Audio Hardware Block

 

Oben seht ihr nun einen Vergleich der bisher bekannten Spezifikationen. Die Xbox Series X liegt bei der CPU-Leistung knapp und bei der GPU-Leistung wiederum sehr deutlich vorne. Beim RAM verfahren die beiden Hersteller beim Aufbau etwas anders, während die PS5 tatsächlich das schnellere NVMe-SSD bietet. Doch wie wird am Ende der Spielealltag aussehen? Aufgrund der überlegenen GPU-Leistung ist damit zu rechnen, dass Multiplattform-Spiele an der Xbox Series X mit mehr Details und / oder in höheren Auflösungen laufen werden.

Die schnelle SSD Festplatte arbeitet bis zu 100x effektiver als eine HDD
Die schnelle SSD Festplatte arbeitet bis zu 100x effektiver als eine HDD

Wie Microsoft, so will auch Sony das pfeilschnelle SSD dabei auch als eine Art Erweiterung des RAMs verwenden. Da könnte die PS5 dann aufgrund des höheren Durchsatzes auch Vorteile haben. Vieles wird man aber noch abwarten müssen. Beispielsweise stellen Microsoft und Sony den Entwicklern bestimmte Tools zur Verfügung, deren Effizienz ebenfalls eine Rolle für die Games spielt. Und beide Hersteller verwenden eigene Techniken, um etwa das Streaming von Assets zu optimieren.

3D-Audio und Raytracing-Fähigkeiten sind an Bord

Die PS5 verfügt, wie ihr den Daten entnehmen könnt, über einen speziellen Audio-Chip, den man bei Sony „Tempest 3D Audio Engine“ getauft hat. Man unterstützt mehr Kanäle als bei Dolby Atmos, das grundlegende Prinzip ist aber ähnlich. Der Spund soll also objektbasiert sein und eine präzise Abbildung von Geräuschen ermöglichen. Ein besonders natürliches Klangerlebnis soll das Ergebnis sein – nicht nur an bombastischen Anlagen, sondern auch an Soundbars und Kopfhörern. Man muss aber natürlich abwarten, ob das viel Gewese um nichts ist, oder Gamer am Ende wirklich einen hörbaren Vorteil erhalten.

Die Tempest 3D AudioTech ist der zentrale Bestandteil des 3D Audiochips
Die Tempest 3D AudioTech ist der zentrale Bestandteil des 3D Audiochips

Raytracing ist da deutlich interessanter: Wird durch dedizierte Hardware unterstützt und ermöglicht in Spielen eine wesentlich realistischere Beleuchtung. Das wirkt sich auch auf Reflexionen und Schatten aus. Beispielsweise ist es durch Raytracing möglich, realistisch darzustellen, wie Licht von Oberflächen reflektiert wird und auf andere Objekte oder Charaktere abstrahlt. Das kostet aber immens Leistung, also sollte man abwarten, wie die Entwickler es in Games implementieren, denn da gibt es mehrere Methoden. Auch für die Audiowiedergabe will Sony aber mit Raytracing operieren.

Speichererweiterung: Sony weicht von Microsoft ab

Wie sieht es denn mit der Erweiterung des Speicherplatzes aus? An der PS4 ist es eine Leichtigkeit das interne Laufwerk sogar komplett auszutauschen. Dafür muss man im Grunde nur eine Schraube lockern und kann etwa die interne HDD durch ein SSD auswechseln. Bei der PS5 sieht es etwas anders aus. Es ist geplant, dass der Anwender die Kapazität durchaus weiterhin nachträglich durch zusätzliche NVMe-SSDs im M2-Format erweitern kann.

Raytracing in Games ist kein Muss, bietet den Entwicklern aber einige Vorteile
Raytracing in Games ist kein Muss, bietet den Entwicklern aber einige Vorteile

Microsoft hat bereits vorgestellt, wie das an der Xbox Series X ablaufen wird: Man hat gemeinsam mit Seagate proprietäre Dongles entwickelt, die sich hinten an die Konsole anstecken lassen. Sony will offenbar Anwendern die Möglichkeit geben regulär erhältliche NVMe-SSDs zu verwenden, wenn sie den Anforderungen entsprechen. Das heißt aber auch, dass auch bei Sony nicht jedes SSD kompatibel sein wird. Vermutlich werden die Japaner aber erst nach dem Launch der PS5 eine Liste veröffentlichen, welche die kompatiblen Modelle aufführen wird. Man habe da bereits von potenziellen Partnern Test-Laufwerke erhalten und arbeite den der Prüfung.

Xbox Series X wird wohl der Multiplattform-Gewinner

Unser Fazit? Wir gehen davon aus, dass sich gewissermaßen eine Fortsetzung des Gefälles zwischen Xbox One X und PS4 Pro anbahnt. Das bedeutet, die Xbox Series X wird die leistungsfähigste Konsole und damit die beste Anlaufstelle für Multiplattform-Titel sein. Die PlayStation 5 hingegen wird vermutlich aber die besseren Exklusivspiele bieten. Wer also das Beste aus beiden Welten wünscht, kommt um den Kauf beider Konsolen nicht herum. Dazu sei auch zur Abwärtskompatibilität angemerkt: Während die Xbox Series X grundsätzlich zu allen vorherigen Generationen abwärtskompatibel ist, gilt dies im Falle der PS5 nur für die PS4 – Abwärtskompatibilität zur PS3 oder gar PS2 besteht also beispielsweise nicht.

Nun hoffen wir jedoch inständig, dass Sony uns bald auch das Design der PS5 zeigen wird. Außerdem sind noch wichtige Details offen: Was werden PS5 und Xbox Series X kosten? Denn auch der Preis ist ein entscheidender Faktor, der über den Erfolg der nächsten Konsolengeneration bestimmen wird.

Nvidia GeForce Now: Gründer-Mitgliedschaft ist „ausverkauft“

Nvidia GeForce Now ist offenbar trotz der Absprünge diverser Entwickler und Publisher erfolgreicher als gedacht. Denn aktuell ist die kostenpflichtige Gründer-Mitgliedschaft vorerst ausverkauft.

Heißt das also, dass der Game-Streaming-Dienst ein gigantischer Erfolg wäre? Nun, das kann man daraus leider nur bedingt schließen. Denn wir wissen nicht, mit wie vielen Nutzern Nvidia gerechnet hat. So ist möglich, dass das Unternehmen eventuell zunächst nur mit sehr wenigen Nutzern rechnete, dann tritt natürlich auch schneller eine Überlastung der Server ein. Zumindest kann man sagen, dass offenbar die Nachfrage das Angebot überstiegen hat.

Deswegen ist es aktuell in Europa nicht mehr möglich die kostenpflichtige Gründer-Mitgliedschaft zu buchen. In Nordamerika habe man noch Kapazitäten frei, erreiche aber auch dort bald die Grenze, so teilt es Nvidia uns gegenüber mit. Die Gründer-Mitgliedschaft kostet dabei 5,49 Euro im Monat und gewährt bevorzugten Zugang zu den Servern, längere Spiele-Sessions und den Zugriff auf Raytracing bei kompatiblen Spielen.

Nvidia GeForce Now Founder Ausverkauft
Nvidia GeForce Now: Die Gründer-Mitgliedschaft ist aktuell komplett ausgebucht

Als Alternative gibt es noch die kostenlose Basis-Mitgliedschaft, für die sich jedermann auch weiterhin anmelden darf. Hier sind die Sessions aber auf maximal eine Stunde beschränkt. Außerdem haben wir von vielen Lesern erfahren, dass es zu langen Wartezeiten kommen kann und die Verbindungen oft nicht sehr stabil sind. Das klingt logisch, denn wenn die Gründer-Mitgliedschaft voll ausgebucht ist und Abonnenten bevorzugt behandelt werden, bleibt für die Gratis-Nutzer leider nicht viel übrig.

Nvidia arbeitet an mehr Serverkapazität

Wie geht es weiter? Nun, Nvidia teilt mir, dass man in seinen Rechenzentren neuen Server aufstellen wolle. Man könne aber noch keinen konkreten Zeitplan nennen. Sobald man zusätzliche Ressourcen gesichert habe, werde man auch wieder die Buchung der Gründer-Mitgliedschaft anbieten. Aktuell seien die Kapazitäten aber ausgebucht und zum Wohle der Bestandskunden nehme man keine neuen Nutzer auf. Es ist für Interessenten aber möglich, sich für eine Benachrichtigung anzumelden.

GeForce Now geht einen anderen Weg als Google Stadia, da der Dienst auf Steam aufsetzt und somit bereits vorhandene Spielesammlungen für das Cloud-Gaming nutzbar macht. Vielen Publishern gefällt dieses Konzept allerdings nicht, da sie so keine Möglichkeit haben ihre Games erneut zu verkaufen. Daher sind beispielsweise bereits Bethesda, Activision Blizzard und 2K Games abgesprungen.

Netflix erweitert günstiges Abo-Modell für mobile Nutzer auf mehr Länder

Netflix bietet in einigen Ländern ein reines Mobile-Abonnement an. Nun weitet der Streaming-Anbieter diese Option auf weitere Staaten aus.

Warum sollte man Netflix denn nur mobil abonnieren? Nun, dieser Tarif richtet sich vor allem an Schwellenländer, in welchen der Preis natürlich eine enorme Rolle spielt. So lockt das günstige Mobile-Abonnement in Regionen wie Indien, Indonesien, Malaysia Kunden an, denen die anderen Tarife dort zu teuer sind. Umgerechnet kostet Netflix Mobile-Tarif beispielsweise in Indien nur umgerechnet ca. 2,40 Euro im Monat. Ansonsten fällt mehr als der doppelte Preis an – ca. 6,14 Euro.

Dieses Mobile-Abo für Smartphones und Tablets erweitert Netflix nun auf weitere Gebiete. Ganz konkret sind das die Philippinen und Thailand. Dort beläuft sich der Preis für diese günstige Version des Streaming-Abonnements nun auf jeweils umgerechnet 2,60 bzw. 2,80 Euro im Monat. Wäre auch ein Start in Deutschland möglich? Theoretisch ginge das natürlich, da Netflix sein reines Mobile-Angebot bisher aber auf Schwellenländer beschränkt, ist das denkbar unwahrscheinlich.

Zumal der Mobile-Tarif bei Netflix nicht unbedingt ideal für 4K-Fans ist. Die maximale Auflösung beträgt bei jenem Tarif 480p alias SD. Immerhin enthält auch jener Tarif aber eine Download-Option. Filme und Serien lassen sich damit am Smartphone herunterladen, um sie auch offline unterwegs ansehen zu können. Was fehlt, ist aber die Screen-Mirror-Funktion. Das Casten an einen TV wird also bewusst unterbunden.

Mobile-Only: Netflix macht den ersten Monat kostenlos

Damit noch mehr Kunden angelockt werden, ist der Mobile-Tarif von Netflix im ersten Monat kostenlos. Keine große Überraschung, so will man die potenziellen Kunden ja auf den Geschmack bringen. Und auch hierzulande bietet Netflix ja für jeden Nutzer erstmal eine kostenlose Probephase für einen Monat an. Der Gedanke ist dabei natürlich, dass diejenigen, die erst einmal hereingeschnuppert haben, dann auch bereit sind für den Streaming-Anbieter Geld zu investieren.

Wir haben an dieser Stelle auch die 4K-Inhalte bei Netflix zusammengefasst. Zuletzt hab es zudem noch ein Urteil, laut dem Netflix in Deutschland nicht ohne konkrete Gründe beliebig die Preise erhöhen dürfe. Es ist aber noch nicht rechtskräftig.

Erhöhte Internetbelastung: Schaltet die Schweiz Videostreaming aus?

Die Internetbelastung steigt aufgrund der steigenden Anzahl von Homeoffice-Arbeitern und dem fehlenden Freizeitangebot sprunghaft an. In der Schweiz könnte dieser Umstand zu einem Abschalten des Videostreamings führen. 

Wer sich in verordneter oder freiwilliger Quarantäne befindet, arbeitet in der Regel im Homeoffice oder vertreibt sich die Zeit mit dem Internet. Dazu gehört unter anderem auch das Streamen von Videos, dass den größten Anteil am weltweiten Internetverkehr ausmacht. Allein Netflix ist für rund 15% des globalen Traffics verantwortlich. In der Schweiz könnte diese gestiegene Anforderung an die Infrastruktur jetzt ein Problem werden. Wie die neue Züricher Zeitung meldet, hat das Kommunikationsnetz des Landes einen Belastungstest nicht bestanden. Im Ernstfall könnte somit das Internet in Teilen der Schweiz ausfallen und somit einer der wichtigsten Kommunikationswege wegfallen.

Shutdown in der Schweiz

Seit dem 16. März um Mitternacht wurde er „Shutdown“ über die Schweiz verhängt. Läden, Bars, Restaurants, Museen, Kinos usw. werden geschlossen. Bürger sind aufgerufen persönliche, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Ab diesem Zeitpunkt sei es im Swisscom-Netz immer wieder zu Ausfällen bei Anrufen über Mobil- und Festnetztelefone gekommen. Das ist natürlich nicht hinzunehmen, da Bürger im Notfall die entsprechenden Leitstellen erreichen müssen. Diese punktuelle Überlastung könnte auch bald bei der Internetversorgung auftreten.

Netflix, Spotify & Co. sorgen für Datenflut

Netflix soll für bis zu 15% des weltweiten Internettraffics verantwortlich sein
Netflix soll für bis zu 15% des weltweiten Internet-Traffics verantwortlich sein

Der Datenverkehr, der von einem Homeoffice ausgeht, ist dabei noch zu vernachlässigen. Schlimmer sind Streamingdienste wie Netflix, Prime Video, Spotify oder Messenger-Dienste wie Whatsapp. Vor allem in den Abendstunden steigt die Belastung sprunghaft an. Es ist auch nachvollziehbar, dass man sich in diesen schwierigen Zeiten nach etwas Ablenkung sehnt. Diese Überbelastung könnte bald dazu führen, dass Swisscom den Streaminganbietern den Hahn zudreht. Anfragen an IP-Adressen und Ports von Netflix & Co. würden kurzerhand gesperrt werden um „Platz zu machen“ für wichtigere Kommunikationen. Die Schweizer Regierung ist im regen Austausch mit den Verantwortlichen der Telekommunikationsnetze und wird nicht davor zurückschrecken, kurzfristig datenintensive Dienste zu blockieren.

Droht in Deutschland eine Abschaltung des Videostreamings?

Wie ein Sprecher der Deutschen Telekom gegenüber Bild bekannt gab, sollen die Netze der deutschen Netzanbieter „bestens gewappnet und auf hohe Belastung vorbereitet“ sein. Bereits Anfang des Jahres wurden umfängliche Vorkehrungen getroffen um dem wachsenden Datenverkehr in Deutschland standhalten zu können. Aber auch die Infrastruktur von Telekom und Co. wird ab einem gewissen Belastungsniveau die Datenmengen nicht mehr zuverlässig verarbeiten können. Zehntausende Nutzer die am Abend auf Netflix, Youtube & Co. zugreifen – wer weiß, ob das auf lange Zeit gut geht. Zudem widmen sich unzählige Gamer wieder ihren PC und Konsolen zu. Das Gaming-Portal Steam hat erst vor kurzem einen neuen Benutzerrekord aufgestellt. Zumindest fallen einige Peaks durch die Nutzung von DAZN, Sky Go & Co. weg, da ein Großteil der Sportevents abgesagt wurden. Und was spricht dagegen sich Zuhause mit der Familie mal mit einem Brettspiel zu unterhalten?

Optoma UHD42: Weltweit erster 4K-Projektor mit 240Hz Gaming

Optoma stellt seinen neuen UHD42 „Cinema Gaming Projektor“ mit 4K Auflösung und 240Hz Gaming-Modus vor und verzückt damit nicht nur PC-Gamer, sondern auch Konsolen-Spieler.

Optomat hat den UHD42 Projektor von Beginn an auf Gaming optimiert. PC-Gamer profitieren von den ultraschnellen 240Hz (in 1080p), während die Next-Generation-Konsolen Xbox Series X und Playstation 5, ihre Spiele in 4K/60p über die Leinwand jagen. Beide Lager sollen laut Optoma von dem unglaublichen Spielerlebnis auf der großen Leinwand profitieren. Doch widmen wir uns erst einmal den technischen Daten. Der UHD42 DLP Projektor liefert 3.840 x 2.160 Bildpunkte dank Pixel-Shifting (TI UHD DMD Chip) bei einer maximalen Helligkeit von 3.400 Ansi-Lumen und einem dynamischen Kontrast von 500.000:1 (Dynamic Black Modus). Die Verarbeitung von HDR-Signalen (HDR10 & HLG) erfolgt über ein Tone-Mapping im BT.2020 Farbraum. Optoma verspricht, dass der komplette SDR-Farbraum (BT.709) unterstützt wird. Dafür sorgt das in 8 Segmente unterteilte Farbrad.

Bis zu 15.000 Stunden Lampenlebenszeit

Als Lichtquelle dient eine Long-Life-Lampe, die im „Dynamic Black Modus“ bis zu 15.000 Stunden ihren Dienst verrichten soll. Bei voller Fahrt (Bright Mode) sind es dagegen nur noch 4.000 Stunden. Dazwischen liegt der Eco-Modus mit rund 10.000 Stunden. Selbst bei voller Fahrt soll der UHD42 angenehm leise bleiben. Optoma liefert einen durchschnittlichen Wert von 26dB.

Die Lebensdauer der Lampe soll bei bis zu 15.000 Stunden liegen
Die Lebensdauer der Lampe soll bei bis zu 15.000 Stunden liegen

Die Projektionsfläche kann zwischen 34 Zoll (87 cm) und 302 Zoll (769 cm) betragen. Die Entfernungs-Ratio zur Leinwand beträgt zwischen 1.21:1 und 1.59:1 und kann mittels des 1.3x Zooms zusätzlich angepasst werden. Für eine 100 Zoll Projektion muss das Gerät zwischen 2.6 und 3.5 Meter von der Leinwand aufgebaut werden. Für 120 Zoll sind es zwischen 3.2 und 4.2 Meter. Zudem stehen dem Nutzer ein zusätzlicher digitaler Zoom, ein vertikaler Lens-Shift (10%) und eine vertikale Trapez-Korrektur (+/- 40%) zur Verfügung um das Bild optimal auszurichten.

4K/60p Gaming mit HDR

Unterstützt werden 4K/60p Signale mit HDR sowie Full HD/240p Signale, die über den HDMI 2.0b Anschluss auf den UHD42 gelangen. Ein zusätzlicher HDMI 1.4 Anschluss unterstützt maximal 1080p bei 60Hz. Bei den Anschlüssen finden wir zudem zwei USB-Eingänge, ein VGA-Anschluss, ein 3.5mm Klinken-Anschluss (Eingang), sowie ein optisch-digitaler Audioausgang. Für die Gerätesteuerung steht noch ein RS-232 Anschluss bereit. Der integrierte 5 Watt Mono-Lautsprecher kann vernachlässigt werden.

Die Anschlüsse des UHD42 auf der Rückseite des Projektors
Die Anschlüsse des UHD42 auf der Rückseite des Projektors

Der Einsatzbereich des UHD42 ist ganz deutlich abgesteckt. Selbst wenn sich das Modell zur Wiedergabe von Filmen und Serien eignet, sollte das „Zocken“ für interessierte Kunden doch im Vordergrund stehen. So gibt es z.B. keine Zwischenbildberechnung für 24p Darstellungen. Vorbildlich ist, dass Optoma gleich Messungen für den Input-Lag mitliefert. Und diese können sich sehen lassen. Spiele auf der PS5 und Xbox One Konsole könnten im 4K/60p Modus mit einem Input-Lag von nur 25.8ms über die Leinwand „flimmern“. Dieser Wert verändert sich über die verschiedenen Auflösungen hinweg (4K, 1440p, 1080p) im 60p Modus nur minimal. Interessant wird es bei einer 1080p 120Hz Darstellung mit 18.2ms. Den besten Wert liefert die 1080p 120hz Wiedergabe mit nur 15.7ms.

Input Lag und unterstützte Auflösungen des UHD42
Input Lag und unterstützte Auflösungen des UHD42

ISF-Modus & 3D Ready

Diese Werte sind nicht nur grundsätzlich gut spielbar, sondern vor allem für einen Projektor beachtlich. Arbeiten Projektor und Signalquelle auf der gleichen Hz-Frequenz, dürfte es zudem nur wenig Probleme mit Bildartefakten geben. Schade jedoch, dass der Projektor keine Features wie VRR oder ALLM unterstützt. Dafür gibt es unter anderem einen ISF-Modus für die optimale Kalibrierung des UHD42 sowie eine Unterstützung für 3D-Darstellungen. Hierfür sind jedoch aktive Shutter-Brillen von Optoma notwendig, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Die Highlight-Features des UHD50X Projektors
Die Highlight-Features des UHD50X Projektors

Preis & Verfügbarkeit

Das Modell kann bereits über Fachhändler bezogen werden. Der Preis liegt bei 1.499 Euro UVP.

Hauptfeatures des UHD42

  • Helle 3,400 Lumen mit 500,000:1 Kontrast (dynamisch)
  • Ultra-schnelle 240Hz Bildfrequenz für ein nie dagewesenes 1080p Gaming-Erlebnis
  • Enhanced Gaming Mode liefert einen 16ms Input-Lag bei 1080p/240Hz
  • 4K UHD (HDMI 2.0, HDCP 2.2) mit HDR10 und HLG Kompatibilität
  • Lampenlebensdauer von bis zu 15.000 Stunden
  • Vertikaler Lens-Shift und 1.3x Zoom
  • Vetikale Trapez-Korrektur
  • 3D-Ready

Gericht urteilt: Netflix darf nicht grundlos die Preise erhöhen

Die Nutzungsbedingungen von Netflix haben es dem Streamingdienst erlaubt willkürlich die Preise zu erhöhen. In einem Gerichtsurteil wurde die entsprechende Klausel für unzulässig erklärt. 

Abonnentenzahlen erhöhen – Preise erhöhen – Abonnentenzahlen erhöhen – Preise erhöhen… So lief es bei Netflix die letzten Jahre. Damit wurde nicht nur sichergestellt, dass ausreichend Geld für neue Produktionen zur Verfügung steht  (wobei Netflix eh die ganze Zeit auf Pump lebt), sondern dass auch die Anleger an der Börse zufriedengestellt werden. Den willkürlichen Preiserhöhungen von Netflix könnte jetzt das Berliner Kammergericht einen Riegel vorschieben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen folgende Formulierung in den Nutzungsbedingungen geklagt: „Unser Abo-Angebot und die Preise für den Netflix-Dienst können sich gelegentlich ändern.“. Dabei würden die Nutzer mindestens 30 Tage vor der Preiserhöhung darüber informiert.

„Friss oder stirb“-Preiserhöhungen

In den Augen von Netflix ist dieser Zeitraum ausreichend, damit Nutzer ihr Netflix Abonnement kündigen, oder auf einen günstigeren Tarif umstellen können. Das hat aber eher etwas von einer „Friss oder stirb“ Mentalität. Das Berliner Kammergericht war jedoch der Ansicht, Netflix dürfe nur unter bestimmten Umständen erhöhen, z.B. wenn z.B. die Betriebskosten nachweislich gestiegen sind. Vermieter können ja auch nicht einfach so die Nebenkosten erhöhen, ohne einen Beleg zu liefern, wofür die Mehrausgaben benötigt werden. Jedenfalls wurde der Klage der zvbv bereits Recht gegeben.

The Witcher Netflix
Netflix hatte seine Preiserhöhungen immer mit steigenden Kosten für Film- und Serienproduktionen verteidigt, aber keine Zahlen vorgelegt. (Bild: „The Witcher“)

Netflix geht gegen Urteil vor

Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und Netflix hat bereits angekündigt, gegen das Urteil vorgehen zu wollen. Sollte das Urteil auch in der zweiten Instanz bestätigt werden könnten sich Abonnenten sicher sein, nicht mehr von unvorhergesehenen Preiserhöhungen von Netflix überrascht zu werden. Auch für andere Stremingdienste, wie das in Kürze startende Disney+, könnte dieses Urteil weitreichende Folgen haben. Netflix erhöht seine Preise in der Regel im 2-Jahres-Turnus. Die letzte Preiserhöhung wurde im April 2019 vollzogen.

Xbox Series X: Microsoft stellt den Controller im Detail vor

Microsoft hat die technischen Daten seiner Xbox Series X bereits vollständig enthüllt. Gemeinsam mit der Next-Generation-Konsole kommt auch ein neuer Controller auf den Markt. Auch zu jenem geraten die Redmonder ins Plaudern.

Auf den ersten Blick stellt der Controller der Xbox Series X mehr eine Evolution als eine Revolution dar. Hinzu gekommen ist etwa ein Share-Button, den man aber auch schon von den DualShock 4 der PlayStation 4 kennt. Da schließt Microsoft also nur zur Konkurrenz auf. Doch die Redmonder begründen ihre Entscheidung, den Controller im Design nur dezent anzupassen, extrem gut.

So habe man nicht auf Krampf am Design herumfuhrwerken wollen. Man sei sich bewusst, dass viele Gamer den Controller der Xbox One extrem schätzen. Deswegen habe man lieber an der Ergonomie gearbeitet. Das spiegelt sich etwa in abgerundeteren Rändern, einer minimal reduzierten Größen und verbesserten Schultertasten mit mehr Grip und einer neuen Textur wider.

Xbox Series X Controller Trigger
Der Controller der Xbox Series X bietet verbesserte Trigger

Zudem wurde das digitale Steuerkreuz optimiert, es ähnelt nun mehr dem Design, das Microsoft auch für seine Elite Controller verwendet. Überhaupt seien die Elite Controller eine große Hilfe gewesen, um Erfahrungen für die nächste Controller-Generation zu sammeln. Doch Microsoft hatte auch ein weiteres, großes Ziel: Kompatibilität. Deswegen werden die neuen Controller der Xbox Series X auch an der Xbox One bzw. Xbox One S und natürlich Xbox One X verwendbar sein.

Microsoft will mehr erreichen als nur das Mindestmaß

Damit gibt man sich aber auch nicht zufrieden: Man implementiert auch Bluetooth Low Energy, um das Pairing an mobilen Endgeräten mit Android und iOS zu erleichtern. Auch an PCs werden die Eingabegeräte natürlich verwendbar sein. Microsoft erklärt, dass der Controller der Xbox Series X sozusagen das zentrale Eingabegerät für alle Xbox-Erfahrungen sein werde – unabhängig von dem System, vor dem der Anwender sitzt. Da berechnet man auch seinen Cloud-Gaming-Dienst Project xCloud ein.

Xbox Series X Controller
Das Pad der Xbox Series X soll Gamer plattformübergreifend verbinden

Außerdem habe man eine neue Technik namens Dynamic Latency Input eingespannt, um die Latenzen zu verringern. Das solle sich an aktuellen TVs deutlich bemerkbar machen. Zusätzlich setzen die neuen Controller auf USB Typ-C und lassen sich über diese Schnittstelle auch wieder aufladen. Wir denken, dass Microsoft da den richtigen Kurs eingeschlagen hat. Zwar erfindet man das Rad nicht neu, verbessert aber dezent genau die richtigen Aspekte, um Gamer ins Boot zu holen. Nun muss Sony nachlegen, die morgen die PlayStation 5 vorstellen wollen – wir sind gespannt!

Fußball-EM verschiebt sich auf Sommer 2021

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Das war’s. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, soll die Fußball-Europameisterschaft nicht wie geplant im Sommer 2020 stattfinden. Das Turnier wird auf den Sommer 2021 verschoben. 

Darauf haben sie die UEFA mit den internationalen Ligen und der europäischen Klubvereinigung ECA geeinigt. Das genaue Datum stehe bereits fest. Vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 werden 24 Teilnehmer um die europäische Fußballkrone kämpfen. Die offizielle Ankündigung durch die UEFA steht bislang noch aus. In Videokonferenzen müssen die 55 UEFA-Mitgliesverbände der Verlegung zustimmen. Es ist aber so gut wie sicher, dass der ursprüngliche Spielplan aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht eingehalten werden kann. Ursprünglich war das Turnier vom 12. Juni bis 12. Juli 2020 einberaumt.

Deutschland war ebenfalls Austragungsort

Deutschland wäre sogar einer der zwölf Gastgeber gewesen. In der Allianz Arena in München hätten drei Gruppenspiele mit der deutschen Nationalmannschaft sowie ein Viertelfinale stattgefunden. Es gibt noch viele Fragen zu klären, unter anderen, ob das Turnier wie geplant in diesem Ausmaß und verteilt auf 12 Länder stattfinden wird. Für Sportfans weltweit werden die nächsten Monate eine harte Bewährungsprobe.

Verein ruft zur „Mini-WM“ in Fifa 20 auf

Aber vielleicht gibt es doch noch eine Chance, damit Fans ihre Lieblingsspieler „spielen“ sehen. Der englische Zweitligist Leyton Orient hat zu einem virtuellen Fußball-Turnier im Videospiel „Fifa 20“ aufgerufen. Ursprünglich sollten 64 Teams teilnehmen, nach einem Twitter-Aufruf haben sich jedoch bereits 127 Vereine gemeldet. Es haben sich unter anderem Teams aus England, Indien, der Türkei, Frankreich, den Niederlanden, Australien, Griechenland, Spanien und Belgien gemeldet. Sehr schade, dem Aufruf ist leider kein deutsches Team nachgekommen. Aber sollte das Event ein Erfolg werden, gibt es womöglich nochmals ein ähnliches Event. Unter dem Hashtag #UltimateQuaranTeam gibt es bereits am Mittwoch weitere Informationen zum Event.

https://twitter.com/HSVeSports/status/1239609222603685891?s=20