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Adieu Disney+: Launch in Frankreich bereits verschoben

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Ein wenig hatten wir damit gerechnet: Der Launch von Disney+ wird angesichts der Coronakrise in Frankreich verschoben. Droht in Deutschland das gleiche Szenario?

Update (22.03.2020): Die Senkung der Bitrates ist auch für Deutschland bestätigt.

Derzeit steht die Streaming-Welt ein wenig Kopf: Wegen des Coronavirus müssen viele Menschen in den eigenen vier Wänden verbleiben. Soziale Kontakte soll man auf das Minimum reduzieren, um die Ansteckungsgefahr für sich und andere zu reduzieren. Da zieht es die Leute natürlich zu Streaming-Anbietern, um etwas Entertainment zu erhalten. Der Andrang ist so hoch, dass sowohl Amazon Prime Video als auch Netflix bereits in Absprache mit der Politik in der EU die Bitrates für ihre Kunden reduziert haben. YouTube wiederum hat die Standard-Auflösung, zumindest an mobilen Endgeräten, auf 480p reduziert – sie lässt sich aber manuell wieder erhöhen und Geräte wie die Nvidia Shield TV sind derzeit ausgeklammert von der Einschränkung.

Selbst Apple, für sein Qualitätsbewusstsein bekannt, zog nach und reduzierte die Streaming-Qualität bei Apple TV+ ebenfalls – besonders drastisch sogar, wenn man ersten Berichten Glauben schenkt. Das eröffnete sicher nicht nur für uns, sondern auch für viele Leser, die Frage, was mit Disney+ passieren könnte. Der neue Streaming-Anbieter startet nach aktuellem Stand der Dinge am 24. März 2020 in Europa. Da ist mit einem großen Ansturm zu rechnen. Wir haben bereits spekuliert, dass sich der Launch angesichts von COVID-19 verschieben könnte.

Auch wenn für Deutschland dazu noch Informationen fehlen, so hat Disney selbst nun tatsächlich via Twitter eine Verschiebung des Starts in Frankreich offiziell bestätigt. Auf Bitten der französischen Regierung habe man den Launch von Disney+ in unserem Nachbarland vom 24. März 2020 auf den 7. April 2020 verzögert. Mit dieser Neuigkeit geht auch eine zweite Hiobsbotschaft einher: Auch Disney+ wird mit reduzierten Bitraten starten – zumindest in Frankreich.

Auswirkungen auf Deutschland sind noch offen

Was ist nun mit dem Start von Disney+ in Deutschland sowie unseren deutschsprachigen Nachbarländern, der Schweiz und Österreich? Aktuell liegen dazu noch keine neuen Informationen vor, sodass wir erst einmal davon ausgehen, dass es beim Launch am 24. März 2020 bleibt. Allerdings ist damit zu rechnen, dass Disney+ auch bei uns mit reduzierten Bitraten starten dürfte. Da sind wir uns recht sicher.

Das wird es natürlich zum Launch für uns schwer machen z. B. die Bildqualität von Disney+ mit anderen Streaming-Anbietern zu vergleichen. Die Situation ist aktuell eben eine besondere – und es gibt auch Wichtigeres als einen Streaming-Anbieter wie eben Disney+- Deswegen möchten wir an dieser Stelle erneut allen Lesern wünschen, dass sie gesund bleiben!

Netflix: Diese neuen Filme und Serien zeigt der Streaming-Anbieter im April 2020

Netflix hat bestätigt, welche neuen Filme und Serien es im April 2020 zu sehen gibt. Angesichts der Coronakrise freut sich da mancher Zuschauer sicherlich über Nachschub für den Film- und / oder Serienabend.

Auch wenn Netflix die Bitrates reduziert und die Streaming-Qualität somit möglicherweise bei manchem Zuschauer vermindert ist, so hievt man doch im April 2020 wieder zahlreiche neue Filme und Serien in sein Angebot. Und auch in 4K wird wieder einiges mit von der Partie sein – ich verweise dabei auch auf unsere Zusammenfassung des UHD-Contents bei Netflix.

Unsere Empfehlungen für den nächsten Monat? Wer auf deutschsprachige Filme steht, kann ja mal bei „Betonrausch“ hereinschauen, einem deutschen Netflix Original mit David Kross und Sophia Thomalla. Außerdem geht es aber auch mit den Filmen des Studio Ghilbi bei Netflix wieder – beispielsweise hält „Erinnerungen an Marnie“ Einzug. Und ein kleiner Geheimtipp ist das etxrem witzige Zeichentrick-Abenteuer „Teen Titans Go! To the Movies“, bei der sich DC und Warner Bros. reichlich selbst auf die Schippe nehmen.

Wir wünschen allen Lesern, dass die gesund bleiben und in diesen schweren Zeiten auch hoffentlich finanziell über die Runden kommen! Da gibt es natürlich viel, viel wichtigere Dinge als Streaming-Content. Dennoch hoffen wir, dass die neuen Filme und Serien zumindest vielleicht bei manchen für etwas Unterhaltung in diesen ohnehin tristen Zeiten sorgen.

Neue Serien und Staffeln im April 2020 bei Netflix

  • Marlon: Staffel 2 – 01.04.2020
  • Miraculous – Geschichten von Ladybug und Cat Noir: Staffel 3 – 01.04.2020
  • Supergirl: Staffel 4 01.04.2020
  • Community: Staffeln 1-6 – 01.04.2020
  • Nailed It! Staffel 4 – 01.04.2020
  •  Sunderland ‘Til I Die Staffel 2 – 01.04.2020
  • Pokémon – die TV-Serie: Sonne und Mond – Ultra Legenden: Staffel 3, Teil 1 – 01.04.2020
  • Mascha und der Bär: Staffel 3 – 01.04.2020
  • Haus des Geldes: Teil 4 – 03.04.2020
  • Spirit – wild und frei: Reitakademie – 03.04.2020
  • Sternenstreif – 03.04.2020
  • The Big Show Show – 06.04.2020
  •  Terrace House: Tokio 2019–2020: Teil 3 – 07.04.2020
  • Hi Score Girl: Staffel 2 – 09.04.2020
  •  Brews Brothers – 10.04.2020
  • Outer Banks – 15.04.2020
  • Fary: Hexagone: Staffel 2 – 16.04.2020
  • Fauda: Staffel 3 – 16.04.2020
  • El Dragon: Die Rückkehr eines Kriegers: Staffel 2 – 17.04.2020
  • #blackAF – 17.04.2020
  • Barbie Dreamhouse Adventures: Go Team Roberts: Staffel 1 – 17.04.2020
  • Jack, der Monsterschreck: Buch 2 – 17.04.2020
  • Hyena – 18.04.2020
  • Hi Bye, Mama! – 19.04.2020
  • Grasgerichte – 20.04.2020
  • Enthüllungen zu Mitternacht – 20.04.2020
  • Final Space: Staffel 2 – 22.04.2020
  • Verrückter Planet – 22.04.2020
  • Erbe gesucht – 22.04.2020
  • The Story of God with Morgan Freeman: Season 3 – 22.04.2020
  • Blumige Aussichten: Staffel 3 – 23.04.2020
  • After Life: Staffel 2 – 24.04.2020
  • Hallo Ninja: Staffel 2 – 24.04.2020
  • The Last Kingdom: Staffel 4 – 26.04.2020
  • Noch nie in meinem Leben … – 27.04.2020
  • Foodhacks mit Nadiya Hussain – 29.04.2020
  • Extracurricular – 29.04.2020
  • Drei Meter über dem Himmel – 29.04.2020
  • The Victims‘ Game – 30.04.2020
  • The Forest of Love: Deep Cut – 30.04.2020
  • Queen Zaza – Die letzten Drachenfänger – 30.04.2020
  • The Circle: Frankreich – im April 2020

Neue Filme im April 2020 bei Netflix

  • Der Mohnblumenberg – 01.04.2020
  • Choked – 01.04.2020
  • Das wandelnde Schloss – 01.04.2020
  • Mädelstrip – 01.04.2020
  • Stimme des Herzens – Whisper of the Heart – 01.04.2020
  • Wie der Wind sich hebt – 01.04.2020
  • Magnolien aus Stahl – 01.04.2020
  • Chroniken der Unterwelt – City of Bones – 01.04.2020
  • Criminal Squad – Dirty Jobs, Dirty Cops (nicht in der Schweiz) – 01.04.2020
  • Sniper: Legacy – 01.04.2020
  • Gregs Tagebuch – Böse Falle! – 01.04.2020
  • Erinnerungen an Marnie – 01.04.2020
  • Pom Poko – 01.04.2020
  • Ponyo – 01.04.2020
  • Violet Evergarden und das Band der Freundschaft – 02.04.2020
  • Haus des Geldes: Das Phänomen – 03.04.2020
  • Coffee & Kareem – 03.04.2020
  • Geheimnis eines Lebens – 04.04.2020
  • Ungehorsam – 06.04.2020
  • The Infiltrator – 09.04.2020
  • Der weiße Hai – Die Abrechnung – 10.04.2020
  • Mein WWE Main Event – 10.04.2020
  • Love Wedding Repeat – 10.04.2020
  • La vie scolaire – Schulalltag – 10.04.2020
  • Tigertail – 10.04.2020
  • Meg – 10.04.2020
  • Spielmacher – 13.04.2020
  • Sergio – 17.04.2020
  • Betonrausch – 17.04.2020
  • Erde und Blut – 17.04.2020
  • Teen Titans Go! To the Movies – 20.04.2020
  • Das Schweigen des Sumpfes – 22.04.2020
  • Plagi Breslau – Die Seuchen Breslaus – 22.04.2020
  • Familie Willoughby´- 22.04.2020
  • Tyler Rake: Extraction – 24.04.2020
  • Crazy Rich – 27.04.2020
  • Reichlich verliebt – 30.04.2020
  •  Dangerous Lies – 30.04.2020

Neue Comedy im April 2020 bei Netflix

  • The Iliza Shlesinger Sketch Show – 01.04.2020
  • David Batra: Der Elefant im Raum – 01.04.2020
  • Chris D’Elia: No Pain – 14.04.2020
  • Mauricio Meirelles: Das führt zu Chaos – 16.04.2020
  • Middleditch & Schwartz – 21.04.2020
  • Yours Sincerely, Kanan Gill – 24.04.2020

Neue Dokumentationen im April 2020 bei Netflix

  • Julian Schnabel: A Private Portrait – 01.04.2020
  • Anleitung für einen Drogenskandal – 01.04.2020
  • LA Originals – 10.04.2020
  • Innocence Project – Gerechtigkeit für Justitia – 15.04.2020
  • Circus of Books – 22.04.2020
  • A Secret Love – 29.04.2020
  • Cyntoia Brown: Die Geschichte einer begnadigten Mörderin – 29.04.2020
  • ARASHI’s Diary -Voyage-: Flg. 8 und 9 – im April 2020

Apple TV+: Streaming-Anbieter reduziert die Qualität

Apple TV+ bietet die höchsten Bitrates aller aktuellen Streaming-Anbieter. Doch aufgrund der Coronakrise drosselt nun auch dieses Unternehmen in Europa die Qualität.

Das Unternehmen Apple steht für Qualität: Zumindest will man dieses Image fest in den Köpfen der Kunden verankern. Das gilt nicht nur für Software wie macOS, iOS und tvOS, sondern auch für Hardware wie die iPad, iPhone oder natürlich den Apple TV 4K. Da wundert es nicht, dass bei Tests herausgekommen ist, dass auch der hauseigene Streaming-Dienst, Apple TV+, auf Qualität setzt: Es handelt sich hier um das Streaming-Angebot mit den höchsten Bitrates – deutlich höher als bei etwa Amazon Prime Video und Netflix.

Das galt erst recht, nachdem anfangs nur Netflix bekannt gegeben hatte in der EU für 30 Tage seine Bitrates zu senken. Rasch zog YouTube nach. Und schließlich kippte dann auch Amazon Prime Video um. Alle drei genannten Video-Plattformen streamen aktuell in verringerter Qualität bzw. legen im Falle von YouTube an einigen Geräten 480p als Standardauflösung fest.

Auch Apple senkt nun bei Apple TV+ wegen der Coronakrise die Qualität. Auch hier lautet das Argument, dass man die Internetinfrastruktur nicht über Gebühr belasten wolle. Ausgegangen sind die Bestrebungen von der Politik, die sich Sorgen um die Qualität des Netzes macht. Das hat durchaus eine breitere Debatte ausgelöst, da viele Anwender sich fragen, ob da nicht jahrelang geschlampt wurde: Nun nutzen die Kunden die von ihnen gebuchten Internetzugänge etwas ausgiebiger und schon bricht alles zusammen? Das klingt nach grundsätzlichen Mängeln.

Vorsichtsmaßnahmen sind durchaus sinnvoll

Andererseits kann man einwenden, dass es sinnvoll ist mit Weitsicht zu handeln: Besser man beschränkt vorab einige Dienste ein wenig, als später mit kompletten Ausfällen zu kämpfen zu haben, welche Kunden noch mehr verärgern würden. Im Falle von Apple TV+ soll die Einschränkung der Streaming-Qualität allerdings noch schwerer wiegen als bei etwa Amazon Prime Video und Netflix. Einige Kunden sprechen von enorm erhöhter Kompression und verringerten Auflösungen, die selbst an verhältnismäßig kleinen Fernsehern mit 40 Zoll sichtbar seien.

Vielleicht experimentiert Apple da aber auch noch und versucht einen Kompromiss zu finden. Schließlich ist das Unternehmen im Bezug auf Streaming deutlich unerfahrener als etwa Amazon Prime Video und Netflix, die da schon deutlich länger im Geschäft sind. Nun muss man sich fragen, was geschehen wird, wenn Disney+ am Dienstag startet: Auch dieser Streaming-Dienst wird 4K bieten und will mit Qualität punkten. Droht eventuell eine Verschiebung des Launches oder reduzierte Qualität zum Start? Bald wissen wir mehr.

Amazon Prime Video verringert die Qualität beim Streaming

Amazon zieht nach: Neben anderen Streaming-Anbietern muss nun auch Prime Video die Bitrates reduzieren. Das habe man in Abstimmung mit Regierungen in Europa beschlossen.

Man sieht, dass es auch Vorteile haben kann Filme und Serien auf physischen Datenträgern zu besitzen: Wer eine Ultra HD Blu-ray im Regal stehen kann, genießt sie in gleichbleibender Qualität. Denn es fehlt eine Abhängigkeit von externen Infrastrukturen. Anders sieht es aktuell bei vielen Streaming-Anbietern aus. Als Erstes preschte Netflix voran und teilte mit, dass man die Bitrates EU-weit für sein Angebot senken werde. Diese Einschränkung betrifft alle Kunden nun für 30 Tage.

YouTube reduziert als Standard-Setting nun sogar auf SD-Auflösung (480p) – zumindest konnten wir dies auch an mobilen Endgeräten bereits nachvollziehen. Im Browser und an beispielsweise der Nvidia Shield TV fanden wir heraus, dass dort immer noch automatisch in höheren Auflösungen gestreamt wird – wenn verfügbar. Immerhin kann man aber so oder so auch an Smartphones und Tablets die Auflösung wieder erhöhen, muss das dann aber manuell bei jedem Video vornehmen.

Nun hat Amazon, was zu erwarten gewesen ist, nachgezogen. Man senkt ebenfalls die Bitrates für Prime Video in Europa. Damit möchte man vermeiden, dass die Internet-Infrastruktur überlastet wird. Man habe sich deswegen mit den jeweiligen Behörden und Kommunikationsanbietern koordiniert. Dennoch wolle man seinen Nutzern eine hochwertige Streaming-Erfahrung anbieten.

Amazon dürfte auch wirtschaftliche Faktoren im Auge haben

Genau wie Netflix dürfte Amazon aber auch eigene, wirtschaftliche Interessen verfolgen und sich deswegen vermutlich nicht wirklich gegen eine Senkung der Bitrates gesträubt haben. So kostet es den Anbieter natürlich mehr Geld, wenn Bestandskunden plötzlich deutlich mehr Inhalte abrufen – denn die Server des Unternehmens werden stärker belastet, die Einnahmen steigen dadurch aber nicht. Man wird zwar sicherlich auch einige neue Abonnenten in Zeiten der Coronakrise gewinnen können, das dürfte die gestiegenen Ausgaben aber nicht vollends auffangen.

Zumal auch viele Eigenproduktionen der Streaming-Anbieter zunächst auf Eis liegen, was weitere, unverhoffte Kosten verursacht. Spannend wird es natürlich auch, wenn Disney+ am Dienstag startet – wird Disney vielleicht gar zunächst mit reduzierter Qualität starten oder den Launch verschieben? Da müssen wir abwarten.

Joyn Plus+ ist aktuell für drei Monate kostenlos

Joyn ist das Streaming-Angebot von ProSiebenSat.1. Aktuell könnt ihr die sonst kostenpflichtige Stufe Joyn Plus+ für drei Monate kostenlos buchen.

Joyn+ Plus ist als kostenpflichtiges Abonnement im November 2019 gestartet und bietet euch zum einen exklusive Originalserien und zum anderen Zugriff auf 60 TV-Sender in HD. Man offeriert den Abonnenten auch Serien wie „The Walking Dead“ und Filme zum Abruf. Unter den enthaltenen TV-Sendern sind Pay-TV-Programme wie ProSieben FUN, SAT.1 emotions, Kabel Eins CLASSICS, Eurosport 2, Discovery Channel und Animal Planet.

Hier geht es zum kompletten Angebot von JOYN

Ein weiterer Unterschied zur kostenlosen Stufe von Joyn ist, dass Joyn Plus+ nicht nur mehr Inhalte bietet, sondern auch werbefrei daherkommt. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr das Angebot für drei Monate kostenlos unter diesem Link (Affiliate) buchen. Hinweis dazu: Wollt ihr Joyn Plus+ danach nicht mehr weiter nutzen, solltet ihr daran denken rechtzeitig zu kündigen. Sonst verlängert sich euer Abonnement nämlich automatisch und kostet dann 6,99 Euro im Monat. Der Preis wäre dann also identisch zu beispielsweise Disney+.

Joyn ist Mitte 2019 gestartet und hat sich laut ProSiebenSat.1 zu einem Erfolg entwickelt. Schon im August 2019 konnte man etwa auf über 3,8 Mio. Nutzer kommen. Diese Zahl dürfte sich mittlerweile noch drastisch erhöht haben. Kostenlos schaut da sicherlich nun auch der ein oder andere gerne mal bei Joyn Plus+ rein. Allerdings ist der Schachzug natürlich gut gemeint, eventuell aber auch ein wenig kritikwürdig.

YouTube und Netflix drosseln ihr Streaming-Angebot

So wird Joyn auf diese Weise zwar natürlich mehr Nutzer für sein Streaming-Angebot gewinnen und vertreibt vielleicht manchem Menschen die Langeweile, doch gleichzeitig erhöht sich dadurch die Belastung der Infrastruktur. So haben just erst sowohl Netflix als auch YouTube damit begonnen die Bitraten bzw. die Standard-Qualität für das Streaming zu senken. Damit möchte man die Infrastruktur des Internets entlasten.

Dienstag soll zudem auch noch der neue Streaming-Anbieter Disney+ in Europa starten, wenn man den Launch nicht noch kurzfristig verschiebt – da dürften in so manchem Haushalt die Leitungen glühen. Wir sind gespannt, wie sich die ganze Lage noch insgesamt entwickelt.

„Joker“ in 4K mit Dolby Vision und Dolby Atmos für nur 2.99 Euro in iTunes leihen

Da kann man nicht meckern! Der Blockbuster „Joker“ kann aktuell auf iTunes in 4K Qualität mit HDR und Dolby Vision sowie Dolby Atmos 3D Sound (in Deutsch) für nur 2.99 Euro geliehen werden. 

Hier geht es zum Angebot

Wer unsere 4K Blu-ray Review von „Joker“ lesen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Der Film ist nicht perfekt und auch die Story hat so seine Macken. Die Performance von Joaquin Phoenix ist aber auf jeden Fall sehenswert. Und bei diesem Preis kann man fast nicht Nein sagen.

Um die beste Qualität zu erhalten, benötigt ihr einen Apple TV 4K um Dolby Vision sowie Dolby Atmos nutzen zu können. Über die Smart TV Apps kann der Titel ebenfalls wiedergegeben werden, jedoch nur in 4K Qualität mit HDR10.

Onlineshops von MediaMarkt und Saturn streichen Versandkosten

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Die Technikmärkte von MediaMarkt und Saturn haben aufgrund der Cornakrise geschlossen. Um die Kunden weiterhin bedienen zu können, sind Bestellungen über die Online-Shops ab sofort versandkostenfrei.

„Shoppen gehen“ und sich von den Präsentationsflächen der Läden inspirieren lassen ist aktuell einfach nicht mehr drin. Darunter leiden viele Geschäfte, darunter auch Mediamarkt und Saturn. Kurzerhand wurden die Versandkosten für die Onlineshops eliminiert, um Kunden einen Anstoß zum Kauf zu geben. Neben der gut bestückten Angebote-Sektion (mediamarkt / saturn), haben die Unternehmen auch Unterseiten eingerichtet, die sich mit dem Thema „von Zuhause arbeiten“ und „Homeoffice“ (mediamarkt / saturn) befassen. Und obwohl es in diesen Zeiten wichtigeres gibt, als sich andauern zu unterhalten, ist ein Besuch der 4K Blu-ray-Auswahl (mediamarkt / saturn) nicht ganz verkehrt. Das  Medium kann in diesen Tagen seine Vorteile gegenüber dem Streaming ausspielen, nachdem Netflix und Youtube bereits ihre Datenraten gedrosselt haben. Übrigens, man kann sich noch Bestellungen in den Markt liefern lassen und diese persönlich Mo-Fr von 10-18 Uhr abholen.

Wie bereits angemerkt, Entertainment sollte in diesen Zeiten nicht an erster Stelle der Prio-Liste stehen. Wer sich jedoch in Quarantäne (egal ob durch Infektion oder freiwillig) befindet, dem fällt ggf. schnell die Decke auf den Kopf. Es ist also nichts dagegen einzuwenden, sich ein paar Filme, Games oder andere Beschäftigungsmaßnahmen ins Haus zu holen. Auch die Ausstattung des HomeOffice hat aktuell für viele eine hohe Priorität. Laptops, Monitore, Tastaturen, all das muss irgendwie die Arbeiter erreichen. Wir möchten noch einen anderen Denkanstoß geben. Viele Mitarbeiter in den Märkten können ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Und die Arbeiter, die noch die Abholung abwickeln, begeben sich zudem in erhöhte Gefahr. Damit die Mitarbeiter weiter bezahlt werden können und auch nach dem Abflachen der Krisen noch eine Anstellung haben, sollte man in Erwägung ziehen, das Personal passiv mit Online-Bestellungen bei den Unternehmen zu unterstützen.

In eigener Sache

Auch wir mussten in den letzten Wochen Verluste hinnehmen. Die Besucherzahlen für unsere Plattform gehen zurück, was auch verständlich ist. Jedoch können auch wir unser Fortbestehen sichern, wenn ihr über obige Links ordert. Wir erhalten nämlich eine kleine Provision für jeden Einkauf. Und keine Angst: Der Preis der Ware erhöht sich dadurch nicht. Kauft ihr unter diesen Links ein, könnt ihr www.4kfilme.de passiv und ohne Mehraufwand unterstützen:

YouTube: SD-Auflösung wegen der Coronakrise ab sofort als Standard

YouTube reagiert auf die Coronakrise. So reduziert man den Standard für die Streaming-Qualität ab sofort auf nur noch 480p (SD).

Das klingt natürlich erst einmal nach einer harschen Maßnahme, wenn man bedenkt, dass YouTube auch Streams in 4K mit HDR und bis zu 60 fps anbietet. Auf SD-Auflösung zurückzufallen, das ist noch deutlich strikter als Netflix Vorgehen. So hatten letztere ebenfalls bestätigt, dass sie die Bitrates in der EU für die nächsten 30 Tage senken werden, um den Traffic in Europa zu reduzieren.

YouTubes Vorgehen ist aber deutlich komplexer. Wir haben das Vorgehen für euch überprüft: Am Desktop-Browser startet YouTube je nach verfügbarer Internetgeschwindigkeit und maximal vorhandener Qualität des Videos immer noch als Standard in der bestmöglichen Einstellung – also z. B. auch 4K oder 1080p. Anders sieht es aber wiederum an mobilen Endgeräten aus.

An einem Android-Smartphone, dem Xiaomi Mi Note 10, konnten wir bereits verifizieren, dass die Streaming-Qualität automatisch auf 480p gedrosselt wird – das gilt für alle Videos, unabhängig davon, in welcher Qualität sie vorliegen und auch unabhängig davon, welche Geschwindigkeit über eure Leitung zur Verfügung steht.

YouTube hält für den User ein Türchen offen

Nun ist es aber so, dass YouTube für qualitätsbewusste Streamer ein Türchen offen hält: Denn es ist immer noch möglich die Videoqualität manuell wieder zu erhöhen. Dafür klickt ihr am oberen Bildschirmrand auf die drei Punkte. Anschließend wählt ihr im aufploppeneden Menü „Qualität“ und könnt die Auflösung eigenmächtig wieder heraufsetzen. Das müsst ihr allerdings nach jedem einzelnen Videostart von Hand vornehmen.

Wir finden den Schritt von YouTube in Ordnung: Viele Nutzer sind noch mit älteren Smartphones unterwegs und / oder nutzen Geräte mit kleinen Displays. Generell fallen die Unterschiede der Auflösungen an den mobilen Endgeräten deutlich weniger ins Gewicht als einem Monitor oder einem TV. Deswegen haben wir im Übrigen auch an einer Nvidia Shield TV für euch die Probe aufs Exempel gemacht: Auch dort schaltet YouTube aktuell noch auf die bestmögliche Qualität. Derzeit scheint die automatische Reduzierung auf SD-Auflösung also nur Smartphones und Tablets zu betreffen. Es ist aber natürlich nicht ausgeschlossen, dass die Video-Plattform später auch an anderen Geräten die Standard-Einstellung anpasst.

Samsung: Erste Bilder des QD-TV mit selbstleuchtenden Quantum Dots

Die ersten Bilder eines Samsung QD-Fernsehers mit selbstleuchtenden Quantum Dot Pixeln sind aufgetaucht. Die Massenproduktion der neuen Displaytechnologie wird mit Hochdruck vorbereitet.

Die Bilder sind beim Besuch von Lee Jae-yong, Vizepräsident von Samsung Electronics, auf dem Produktionsgelände von Samsung Display in Asan (Südkorea) entstanden. Am 19. März 2020 nahm Lee die nächste Generation von Quantum Dot Displays unter die Lupe. Es handelte sich hierbei um Protoypen, wie man auf einem der Bilder recht deutlich erkennen kann. Das schlanke QD-Display wird nämlich ohne Chassis mit frei zugänglicher Hardware auf der Rückseite betrieben. Die neuen Quantum Dot Displays befinden sich derzeit in einer Pilotproduktion, die Fertigungsanlagen für eine Massenproduktion werden jedoch bereits vorbereitet.

Samsung QD TV 2020
Vizepräsident Lee Jae-yong von Samsung Electronic inspiziert die neuen QD-Fernseher || Bild: thelec.kr

Das hier gezeigte QD-Display darf nicht mit der bereits im Handel erhältlichen QLED verwechselt werden. Letztere setzten auf ein LED-Backlight, welches eine LC-Filterschicht mit Quantum Dot-Material für die Farbreproduktion verwendet. Der QD-TV ist eher mit einem OLED vergleichbar. Jeder Pixel besteht aus drei Subpixeln in Rot, Grün und Blau. Diese sind selbstleuchtend, sobald diese mit Licht bestrahlt oder unter Strom gesetzt werden. Samsung verspricht sich von der neuen Technologie einen perfekten Schwarzwert, einen „unendlichen Kontrast“ und eine erweiterte und präzise Farbreproduktion.

Samsung Display hat sich natürlich bemüht die Bilder zu veröffentlichten, die am wenigsten von der neuen Technologie preisgeben. Wir denken jedoch, das der neue QD-Fernseher im Vergleichsaufbau sich gegen ein Referenzgerät von LG (C9 links) und einem 8K QLED Flaggschiff (Q950 oder Q900 rechts) beweisen musste.

Oled QD QLED Vergleich
Der QD-TV wurde direkt mit einem LG OLED TV (C9 Serie links) und dem aktuellen Flaggschiff 8K-QLED (Q950 oder Q900 rechts) verglichen

Next-Generation-QD-Displays

Lee wird mit den Worten zitiert: Wir stehen vor unerwarteten Hindernissen, können aber vor nichts Halt machen. Wir werden vorsichtig bleiben, aber erst zufrieden sein, wenn wir die Katze aus dem Sack lassen können… Lassen Sie uns diese schweren Zeiten gemeinsam und mit Zuversicht überstehen… Es ist Aufgabe mit der Kommerzialisierung der Next-Generation-QD-Displays den Markt anzuführen um dem Überangebot und dem Preisverfall bei Panels durch den verstärkten Wettbewerb zu bewältigen.“

QD-OLED Samsung 2020
Selbstleuchtende Quantum Dot Fernseher sollen eine bessere Farbdarstellung und höhere Helligkeit als LCD-TVs bieten

Lee nimmt in seiner Aussage Bezug auf die Dominanz chinesischen Displayhersteller wie BOE, die bereits zum weltweit größten Produzent von LCD-Displays aufgestiegen sind. Daraus resultieren logischerweise günstigere LCD-Fernseher, die TV-Herstellern wie Samsung Electronics das Leben schwer machen. Für das koreanische Unternehmen gibt es somit nur noch die Flucht nach vorne. Mit der neuen Displaytechnologie die in verschiedenen Varianten wie QD-OLED (Quantum Dot + blaue OLED-Diode) oder QNED (Quandum Dot + Micro-LED) entwickelt wird, möchte sich Samsung vor allem im Hochpreisigen-Segment wieder einen Namen machen. Es ist nämlich kein Geheimnis, dass es Samsung gegen die OLED-Konkurrenz von LG Electronics nicht leicht hat.

Wir sind gespannt auf die Entwicklungen von Samsung und freuen uns immer, unabhängig vom Hersteller, auf neue Displaytechnologien!

Netflix drosselt wegen des Coronavirus seine Streaming-Bitrates

Netflix gibt den Bedenken aus der Politik statt, die eine Überlastung der Netzinfrastruktur befürchten. So drosselt der Streaming-Anbieter EU-weit seine Bitrates für 30 Tage.

Dies hat Henning Dorstewitz , seinerseits zuständiger Director Communications DACH & CEE, mitgeteilt. Allein durch die Reduzierung der Bitrates rechne man damit den durch Netflix in der Europäischen Union verursachten Traffic um rund 25 % senken zu können. Man werde seinen Abonnenten aber immer noch „gute Qualität“ garantieren.

Die Entscheidung des Streaming-Anbieters hat bei Twitter viel Kritik hervorgerufen. So werfen Kritiker aus Deutschland ein, dass die Deutsche Telekom und DE-CIX bestätigt hätten, dass es in Deutschland keinerlei Probleme mit der Belastung des Netzes gebe. So verkaufe Netflix hier einen Schachzug, der in erster Linie dem Unternehmen selbst Geld sparen solle, als altruistische Maßnahme.

Denn Netflix hat natürlich durch das Coronavirus damit zu kämpfen, dass die Abonnenten mehr Inhalte via Streaming abrufen. Das führt zu einer höheren Serverbelastung. Gleichzeitig steigern sich dadurch die Einnahmen für Netflix aber keineswegs, denn der pro Abonnent zu zahlende Betrag bleibt identisch. Sicherlich wird der Streaming-Anbieter derzeit auch einige Neukunden anlocken, doch das dürfte die erhöhten Kosten kaum auffangen.

Politik dürfte den Schritt von Netflix begrüßen

Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob Netflix nun eher aus wirtschaftlichem Eigeninteresse gehandelt hat oder aus anderen Gründen, so dürfte die Politik den Schritt begrüßen. Politiker aus Deutschland hatten Bedenken das Internet könnte durch den erhöhten Streaming-Ansturm überlastet werden. Sie dürften sich nun in etwas Sicherheit wiegen.

Allerdings soll am 24. März 2020 in Europa Disney+ starten. Da ist zu bezweifeln, dass der Schritt von Netflix sich im Großen und Ganzen wirklich so enorm auswirkt. Spannend wird es also am Dienstag, wenn Disney+ auch in Deutschland loslegt – noch könnt ihr den Streaming-Dienst im Übrigen zum reduzierten Preis von 59,99 Euro abonnieren oder aber ein Angebot der Deutschen Telekom in Anspruch nehmen.