Sky lockert für sein Sky Ticket endlich die Beschränkungen der Geräteliste! So lassen sich nun bis zu fünf Geräte nutzen und auch benutzerfreundlicher wechseln.
Update I: Noch mehr Flexibilität bei Sky. Ab sofort können auch Kunden mit einem Sky Receiver (Sky+ oder Sky Q) sowie dem Sky Q Mini ihrem Gerät bis zu 5 Geräte zuweisen sowie bis zu fünf Gerätewechsel pro Monat vornehmen. Die Verwaltung der Geräte ist jederzeit im Web und neu über den Bereich „Mein Sky“ auf den Receivern möglich.
Originalbeitrag: Bisher hatte Sky da eine harte Grenze angelegt: Das Sky Ticket ließ sich für vier Geräte registrieren, danach ist Schluss gewesen. Diese Anzahl erreicht man nun aber recht leicht, wenn daheim vielleicht auch eine Spielekonsole im Wohnzimmer steht und das Sky Ticket eventuell auch mobil an Smartphone und / oder Tablet Verwendung findet. Zumal sich da leider auch noch ein weiteres Problem ergeben hat.
Denn Sky Deutschland erlaubte es bisher nur, ein einziges Gerät pro Monat in der Geräteliste auszutauschen. Das konnte durchaus zum Problem werden, wenn man etwa mehrere Endgeräte zeitgleich erneuerte und dann erst nach und nach die neuen Modelle in die Geräteliste des Sky Tickets einfügen konnte. Außerdem war es auch möglich sich im schlimmsten Fall von der Nutzung auszusperren, räumte man die Liste auf, hatte aber vorher schon ein neues Gerät hinzugefügt und verdrängte jenes aus dem Kopf. Dann musste bis zum nächsten Monat ausgeharrt oder der Kundenservice um Verständnis gebeten werden – umständlich.
Nun hat der Pay-TV-Anbieter ein Einsehen. Nicht nur, dass nun eben fünf Geräte in der Geräteliste registriert sein dürfen, außerdem erhöht man auch den Anzahl der Gerätewechsel. Nun dürfen im Monat fünf Geräte aus der Liste ausgetauscht werden – also die komplette Liste einmal. Das sollte Kunden des Sky Tickets das Leben ein ganzes Stück einfacher machen.
Auch für Sky Q stehen Verbesserungen an
Verwalten könnten Nutzer des Sky Tickets die Geräteliste in der App für das Sky Ticket unter „Mein Account“. Dort lassen sich dann neue Geräte hinzufügen und auch alte entfernen. Es kommt sogar noch etwas besser. Die Veränderungen bei der Geräteverwaltung für das Sky Ticket werden ab sofort ausgerollt. Innerhalb der nächsten Wochen werde man, so Sky Deutschland, aber auch die Verwaltung der Geräte bei Sky+ bzw. Sky Q optimieren.
Dann wird es auch mit Sky Go bzw. über die App für Sky Q und Sky Q Mini möglich sein bis zu fünf Geräte parallel zu koppeln und fünf Gerätewechsel im Monat vorzunehmen. Kundenwünsche gibt es aber dennoch weiterhin genug – etwa rufen immer noch viele unserer Leser nach 4K-Streaming mit HDR.
Amazon macht Kunden in Zeiten der Coronakrise ein Geschenk. Auch Nutzer ohne Prime Video erhalten zeitweise gratis Zugriff auf viele Filme und Serien für Kinder und Familien.
Amazon bietet via Prime Video zahlreiche Filme und Serien zum Abruf an. Darunter sind sowohl exklusive Eigenproduktionen als auch lizenzierte Inhalte. Eine Sachen haben sie aber alle gemeinsam: Es ist ein kostenpflichtiges Prime-Abonnement notwendig. Wer das nicht möchte, kann viele Filme und Serien ansonsten jedoch auch im digitalen Shop von Amazon entweder kaufen oder auch leihen. Umsonst gibt es aber nichts – so sollte man annehmen.
Aufgrund der Coronakrise sitzen viele Menschen Zuhause. Soziale Kontakte gilt es aktuell zu meiden. Das macht es besonders für Kinder und Familen schwer. Die Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Spielkameraden kann man nicht besuchen. Manche Eltern müssen aber im Home Office arbeiten, während der Nachwuchs sich langweilt. Nun sollte man seine Zöglinge freilich nicht den lieben langen Tag vor den Fernseher verbannen. Doch ein wenig Entertainment von Zeit zu Zeit, mit altersgerechten Inhalten, ist völlig in Ordnung.
Amazon Prime Video bietet derzeit einige Filme und Serien für Familien kostenlos an.
Direkt auf dieser Unterseite haut Amazon nun viele Familienfilme und -Serien kostenfrei für all seine Kunden raus – ein Prime-Abonnement ist also zum Ansehen ausdrücklich nicht notwendig! Unter den Filmen und Serien sind beispielsweise: „Jessy and Nessy“, „Das geheimnisvolle Kochbuch“, „Gortimer Gibbon – Mein Leben in der Normal Street“, „Peppa Pig“, „The Snowy Day“, „Teletubbies“ und „Niko und das Schwert des Lichts“.
Amazon will Familien natürlich etwas anfüttern
Keine Frage, Amazon möchte Familien und Kinder da natürlich auch etwas anfüttern: Wer etwa in die erste Staffel einer Serie im Rahmen des aktuellen Gratis-Angebots hereingeschaut hat, will die Serie dann eventuell auch mit den folgenden Staffeln weiter verfolgen. Gerade Kinder haben diese Neigung und das weiß auch Amazon.
Dennoch ist die ganze Sache natürlich eine gute Aktion für Menschen, die Amazon Prime Video eben nicht abonniert haben und eventuell nach ein paar altersgerechten Inhalten für ihre Kinder suchen.
Heute ist der Deutschlandstart von Disney+. Wir haben uns den neuen Streaming-Anbieter direkt für einen Test mit all seinen Stärken und Schwächen einmal genauer angeschaut.
Es ist endlich soweit: Pixar, Marvel, Star Wars: All das und mehr findet ihr ab heute beim neuen Streaming-Anbieter Disney+ – für 6,99 Euro im Monat bzw. 69,99 Euro im Jahr. In unserem Test zum Launch haben wir uns das Design der App, die Bandbreite der Inhalte und sonstige Features und Merkmale des Angebots einmal genauer angeschaut.
Lohnt es sich für unentschlossene also Disney+ zu abonnieren? Wer noch unsicher ist, kann aber ja auch erst einmal für eine Woche kostenlos hereinschnuppern – oder eben die folgenden Abschnitte unseres Tests lesen – viel Spaß!
Die Oberfläche der Disney+ App
Die App von Disney+ vereint im Grunde Elemente von Amazon Prime Video und Netflix, ähnelt aber in der Designsprache eher der App des zuletzt genannten Streaming-Anbieters. Grundlegend erwies sich die App an der Nvidia Shield TV (2019), die wir für unseren Test als Basis nutzten, als sehr performant. Wir haben auch in die integrierte App des LG C9 hereingeschaut, der sie ebenfalls heute zum Launch erhalten hat – die butterweiche Darstellung der Shield wurde zwar nicht erreicht, doch wir haben schon deutlich schlimmeres an Smart TV erblickt.
Disney+: Die zentrale Weboberfläche
Die Web-Oberfläche ähnelt der App sehr stark – in den Features sind beide Varianten im Grunde identisch. Etwas nervig: In unserem Falle läuft die Kreditkarte im Herbst ab, sodass Disney+ und nun jedes mal nach dem Start ermahnt ein neues Zahlungsmittel zu hinterlegen. Abschaltbar ist der Hinweis leider nicht – daraus resultiert auch das Ausrufezeichen neben unserem Avatar.
Wie der Screenshot zeigt, hebt Disney+ ganz oben mit einem großen Teaser verschiedene Formate hervor. Darunter hebt man zentral seine wichtigsten Marken hervor. Anschließend folgen einzelne Kategorien wie „Originals“, „Weiterschauen“ und „Top Filme“. Außerdem macht Disney+ noch konkretere Vorschläge durch Themen-Bereiche wie „Neu interpretierte Klassiker“, wo sich dann die Live-Action-Remakes der Disney-Zeichentrickklassiker wie „Die Schöne und das Biest“ finden. Das ähnelt stark Netflix.
Disney+ liefert auch zusätzliche Filminformationen
Wird ein Film oder eine Serie ausgewählt, dann lassen sich über „Details“ weitere Angaben zu etwa den Darstellern, dem Produktionsjahr, der Spielzeit und der Altersfreigabe einsehen. Was uns nervt: Es ist nicht möglich vor dem Start die Wiedergabesprache zu ändern oder die verfügbaren Sprachversionen einzusehen – das ist großer Mist. Sowohl Amazon Prime Video als auch Netflix bieten diese Option.
So startet Disney+ etwa bei deutschen App-Einstellungen Videos auch automatisch in deutscher Sprache. Wer zum Originalton wechseln möchte, muss das nach Start der Wiedergabe tun. Immerhin merkt sich die App, welche Wiedergabesprache man zuletzt ausgewählt hat – auch bei deutschsprachiger App-Anzeige kann so ohne ständiges Umschalten im Originalton geschaut werden. Dennoch wäre es übersichtlicher und benutzerfreundlicher, würde Disney+ vor dem Start der Wiedergabe alle verfügbaren Sprachen und Untertitel eines Titels anzeigen und die Auswahl erlauben.
Verwaltung der Profile: Unkompliziert
Disney+: Der Profil-Manager (Anklicken zum Vergrößern)
Im Profilmanager, der oben rechts über den jeweiligen Avatar erreichbar ist, lassen sich noch ein paar Feineinstellungen vornehmen: Es ist möglich ein Profil als „Kinder-Profil“ anzulegen, sodass dann die Oberfläche und die verfügbaren Inhalte entsprechend angepasst werden. Zudem lässt sich hier auch der Name jederzeit ändern. Sinnig: Wer genervt ist, kann hier auch die automatisch startenden Hintergrundvideos ausknipsen sowie den automatischen Start weiterer Serienepisoden, wenn eine Folge durchgeschaut wurde, ebenfalls deaktivieren. Bis zu sieben Profile lassen sich anlegen – an vier Geräten ist Disney+ dann parallel nutzbar.
Disney+: Es lassen sich nur vorgegebene Profilbilder auswählen
Einen kleinen Minuspunkt vergeben wir aber auch hier: Man kann den eigenen Avatar lediglich aus einer recht überschaubaren Anzahl vorgegebener Profilbilder auswählen. Das Hochladen eines eigenen Fotos, wie es etwa bei Netflix einwandfrei möglich ist, bleibt ein Wunschtraum. Ein Beinbruch ist das nicht, hier hätte Disney aber Spielraum die Personalisierung noch zu erweitern.
Weitere Funktionen der App
Disney+ Suche: Ihr könnt auch nach Schauspielern, Regisseuren oder Charakteren suchen
Die Suche in der App bzw. Web-Oberfläche gefällt uns gut: Sie erlaubt es nicht nur nach konkreten Film- und Seriennamen zu suchen, sondern z. B. auch nach Schauspielern, Regisseuren oder Charakteren wie „Woody“. Es ploppen dann die entsprechenden Inhalte auf, die zum Suchbegriff passen. Die Anzeige erinnert dabei enorm an Netflix, wo ebenfalls die Suchergebnisse als große Kacheln auftauchen.
Die Ergebnisse muss man aber auch mit etwas Vorsicht genießen. Suchen wir etwa nach dem Schauspieler „Bill Murray“, ergibt es Sinn, das der Film „Garfield“ auftaucht, bei welchem der Mime die Hauptrolle des fetten Katers gesprochen hat. An etwa „Saving Mr. Banks“ war der Schauspieler hingegen nicht beteiligt. Disney+ schlägt also auch weitere Titel vor, die für den Suchenden eventuell von Interesse sein könnten, aber keinen direkten Bezug zur Anfrage haben. Vielleicht wäre hier weniger doch mehr gewesen.
Problematisch: Stellt man die App auf Deutsch und sucht dann nach einem englischsprachigen Titel wie „Lady and the Tramp“ („Susi und Strolch“), dann wird er nicht gefunden – blöd. Das kann die Konkurrenz besser. Sollte doch ein Leichtes sein, den Algorithmus entsprechend anzupassen, wenn Netflix dies auch schafft.
Disney+: Zui einigen Filmen und Serien gibt es sogar Extras
Die technischen Eckdaten sind bekannt: Disney+ unterstützt je nach verwendetem Endgerät Auflösungen von bis zu 4K und neben HDR10 auch Dolby Vision. Die Tonwiedergabe ist auch mit Dolby Atmos möglich – meist aber auf den Originalton beschränkt. Generell mussten wir aber, feststellen, dass die Atmos-Wiedergabe etwas störrisch ist – zumindest galt das für unsere Gerätekette, bei der wir feststellen mussten, dass zwar Atmos-Ton ausgewiesen wurde, dann aber doch nur 5.1-Surround-Sound durchkam. Hier sind wir auf eure Erfahrungen gespannt. Mittlerweile kommt offenbar gar kein Dolby Atmos mehr durch, so dass wir auch hier später noch einmal genauer hereinschauen bzw. -hören müssen.
Stört uns, machen andere Anbieter aber genau so: Ihr seht nur, ob ein Film mit Dolby Vision und Dolby Atmos vorhanden ist, wenn ihr auf einem kompatiblen Gerät stöbert. Wir hätten es gut gefunden, wenn Disney+ derlei Features geräteunabhängig ausweisen würde. Zu manchen Inhalten gibt es übrigens auch „Extras“, was aber aktuell im Grunde auch „Trailer“ heißen könnte, denn jene verbergen sich aktuell stets dort. Da könnten in Zukunft aber natürlich deutlich facettenreichere Inhalte lauern.
Disney+: Natürlich könnt ihr in einer Watchlist Inhalte sammeln
Was wäre ein Streaming-Anbieter ohne die Möglichkeit eine Watchlist anzulegen? Natürlich geht dies auch bei Disney+! Dafür wählt ihr einen Titel an und klickt dann auf das große „+“ neben dem Button für das Abspielen. Anschließend für der Film oder die Serie in euere Liste geschubst. Dort findet ihr dann alle vorgemerkten Titel als Kachel-Übersicht. Die Übersicht könnt ihr leider nicht weiter anpassen, sie ist chronologisch geordnet – Inhalte, die ihr zuletzt hinzugefügt habt, findet ihr also ganz oben. Wir würden uns die Option wünschen, den Content lieber alphabetisch zu sortieren. Zuletzt ist die Watchlist aktuell auf 50 Titel beschränkt, das bekommt man rasch voll, will man sich viele neue Inhalte vormerken.
Disney+: Downloads ganzer Staffeln sind in der mobilen App möglich
Eine Erwähnung wert: Wie auch bei Amazon Prime Video und Netflix, so erlaubt Disney+ den Download von Inhalten, um sie offline verfügbar zu halten. Voraussetzung zur Nutzung der App: Widevine Level 1. Doch zurück zum Herunterladen: Das geht im Falle von Serien sogar direkt mit einem Klick für komplette Staffeln. Dabei lässt sich zwischen drei Qualitätsstufen wählen: Standard, Mittel und Hoch – eine Beschränkung für die Anzahl der Downloads fehlt bzw. wird nur durch den verfügbaren Speicherplatz vorgegeben. Am unteren Rand der App sind die Downloads dann unter Android und iOS gebündelt zu finden. Was uns zum Thema führt.
Was zählt, sind die Inhalte
Alles nützt nichts, weder die beste App noch der tollste Sound oder die beste Bildqualität, wenn es an Inhalten fehlt. Disney ist da per se ohnehin seit jeher gut aufgestellt gewesen, immerhin kann das Studio auf eine lange Geschichte zurückblicken. Man darf zudem nicht vergessen, dass zu Disney nicht nur die bekannten Animationsfilme, sondern etwa auch Touchstone Pictures gehören. Nicht ohne Grund übernahm Disney jedoch 2019 21st Century Fox: Nur dadurch wurde es möglich beispielsweise die „X-Men“-Filme, „Die Simpsons“ und „Avatar“ zu Disney+ zu hieven.
Ein Problem könnte auf lange Sicht Disneys etwas inkonsequentes Beharren auf Familienfreundlichkeit sein. So hat das Studio angekündigt, dass manche Inhalte deswegen draußen bleiben soll – Horror, Thriller, Krimi? All das werdet ihr bei Disney+ deswegen nicht finden. Dabei finden wir jedoch, dass man etwas konfus vorgeht – „Deadpool“ und „Logan“ müssen draußen bleiben, doch das düstere „X-Men: Days of Future Past“ oder das stellenweise ebenfalls brutale „The Mandalorian“ gehen wieder in Ordnung. Für uns ist ein wenig unklar, wo genau Disney die Grenze zieht. Das soll auch bereits einige Partner aus dem kreativen Bereich verunsichert haben.
Disney+: Sammlungen organisieren Filme und Serien
So oder so nutzen Inhalte nur etwas, wenn sie auch leicht auffindbar sind. Über die Suchfunktion haben wir ja schon gesprochen. Disney+ organisiert den Content teilweise aber auch in sogenannten „Sammlungen“ – etwa zu „X-Men“, „Toy Story“ oder „Prinzessinen“. Zu finden sind die Sammlungen, wenn ihr auf die Suche klickt und zunächst noch keinen Suchbegriff eingebt – dann erscheinen sie als Vorschläge für euch. In den Sammlungen findet ihr dann eben die zum Thema passenden Inhalte und stoßt so vielleicht ja auch auf etwas Neues. Etwa findet ihr dort nicht nur die Kinofilme zu „Toy Story“, sondern auch zusätzliche Kurzfilme der Toy Story Toons wie „Urlaub auf Hawaii“.
Disney offenbar hier aber auch ein Problem, denn wer es auf Vollständigkeit abgesehen hat, muss enttäuscht zu Boden blicken: Fans von „Toy Story“ vermissen etwa das Halloween-Special „Toy Story of Terror“ sowie den Kurzfilm „Toy Story – Mögen die Spiele beginnen“. Wer „Die Eiskönigin“ mag, muss auf „Olaf taut auf“ verzichten. Hier entsteht der Eindruck eines Stückwerks, denn wer, wenn nicht Disney selbst, hätte die Möglichkeit hier nun wirklich alle Inhalte zu den eigenen Marken zu bündeln? Auch Marken wie „Star Wars“ sind davon betroffen – ältere Zeichentrickserien wie „Die Ewoks“, „Freunde im All („Droids“) oder die „Star Wars: Clone Wars“ Zeichentrickserie von Genndy Tartakovsky fehlen im Angebot aktuell.
Disney+: Wer nach „Ewoks“ sucht, wird nicht fündig
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und so hat auch Disney+ noch Luft nach oben. Das Potential ist da und wir hoffen, dass Disney den fehlenden Content nachschieben wird. Immerhin findet man nämlich auch viele, fast vergessene Perlen: Sowohl die „Duck Tales“-Serie von 1987 als auch das Reboot von 2017 sind etwa beide bei Disney+ vertreten – sauber! Auch andere Formate aus den 1980er- und 1990er-Jahren wie „Darkwing Duck“, „Die Gummibärenbande“ oder den Familienfilm-Klassiker „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ (sogar auch beide Fortsetzungen) findet man im Angebot.
Disney+ ist auch ein Dienst für Geeks
Moderne Blockbuster? Klar, da ist ebenfalls einiges im Angebot, seien es die Marvel-Filme, auch wenn hier ebenfalls einige fehlenm oder diverse Animationsserien um Spider-Man, Tron, Star Wars und Co. Disney+ ist im Bezug auf seine Inhalte ein Dienst für Kids, Familien und Geeks könnte man sagen. Die Mischung dürfte in breiten Teilen der Bevölkerung sehr gut ankommen.
Über eins muss man sich eben klar sein: An die Genre-Bandbreite und die generelle Quantität der Inhalte von Amazon Prime Video und Netflix kommt Disney+ nicht ran und wird wohl auch nie herankommen. Wer aber eben auf Animationsfilme, Superhelden und Star Wars steht, der findet hier reichlich Futter für mehrere Monate – und das zu einem sehr, sehr fairen Preis, da für die Gebühr von 69,99 Euro im Jahr bzw. 6,99 Euro im Monat 4K und HDR direkt enthalten sein – aufgepasst Netflix!
Disney+: Und wie ist die Bildqualität?
Sicher ist mancher Leser neugierig, was wir zur Bildqualität von Disney+ sagen. Immerhin sind wir hier bei 4K Filme, ein Fokus auf der UHD-Qualität ist also logisch.Allerdings drosselt Disney+ zum Start wegen der aktuellen Coronakrise bewusst die Bitrates. Das heißt, wir können hier nur ein sehr eingeschränktes Urteil vornehmen und müssen wohl in einem Monat noch einen neuen Blick riskieren. Dann sollen die Bitrates auf das normale Level angehoben werden, das Disney+ auch in den USA nutzt.
Das Gros der Laien und selbst viele unserer Leser, sind aber weniger an drögen Zahlen interessiert und eher an Vergleichen mit Amazon Prime Video und Netflix. Zumal natürlich die zur Wiedergabe verwendete Hardware auch noch eine große Rolle spielt. Deswegen sind wir auch auf eure Kommentare gespannt, denn wir freuen uns, wenn ihr unsere Eindrücke ergänzen mögt. Getestet haben wir Disney+ in erster Linie an einem LG C9 OLED TV aus dem Jahr 2019 in Kombination mit der Nvidia Shield TV (2019). So konnten wir sicherstellen, dass alle Features von Disney+ auch darstellbar sein sollten.
Disney+: Beim Buffering seht ihr kurz das Logo
Unsere Eindrücke sind subjektiv, denn es ist bei Disney+ nicht ohne Weiteres möglich sich die verwendeten Bitrates anzeigen zu lassen. Immerhin konnten wir über den LG C9 verifizieren, dass wir einen 4K-Stream mit aktivem Dolby Vision erhielten. Hereingeschnuppert haben wir beispielswiese in die Vorzeigeserie „The Mandalorian“, welche in der Bildqualität Netflix-Angebot in nichts nachsteht. Zumindest zum Launch können wir Disney+ sogar einen Vorteil attestieren: Das Buffering lief bei uns stets extrem flott ab – schneller als üblicherweise bei Amazon Prime Video und Netflix. Das wird man aber natürlich auch auf längere Sicht beobachten müssen und kann auch stark von der Uhrzeit und regionalen Gegegebenheiten, also dem lokalen Traffic, beeinflusst werden.
„Baby Yoda“ in der Serie „The Mandalorian“
Wie wir eingangs erwähnt haben, ist es noch zu früh, um zur Bildqualität ein detailliertes Urteil abzugeben. So wird dies final erst möglich sein, wenn der Streaming-Anbieter die Bitrates in der EU wieder auf das reguläre Maß erhöht. Bisher ist unser Eindruck aber, dass Disney+ mit Netflix mithalten kann und zudem sogar schneller buffert. Gerade Amazon muss sich da mit Prime Video also warm anziehen, denn dort ist die Kompression deutlich stärker zu bemerken.
Datenkrake Disney+: Undurchsichtig für den Laien
Es gibt auch ein paar Kritikpunkte bei Disney+. So ist die Politik zu Datenschutz und Privatsphäre definitiv ein Schwachpunkt – zumindest was die Web-Version des Angebots betrifft. Denn zwar bietet Disney links unten schön kleingedruckt und unaufällig Einblicke in seine Richtlinien zu Datenschutz („Datenschutzerklärung“) und Cookies („Cookie-Richtlinie“), hält dort aber keine Optionen parat, um das Tracking und das Sammeln von Daten einzuschränken. Das ist in einem völlig anderen Bereich möglich – benutzerfreundlich kann man das beileibe nicht gerade nennen.
„Einstellungen verwalten“: Hier könnt ihr die Datensammelei einschränken (Anklicken zum Vergrößern)
So müsst ihr vielmehr rechts neben dem Impressum den diffus betitelten Bereich „Einstellungen verwalten“ anwählen. Dort könnt ihr nun etwa die Targeting- und Werbe-Cookies deaktivieren. Das ist aber immer noch nicht alles. Unter einem abermals separat angelegten Bereich, nämlich „Interessenbezogene Werbung“ ist dann (zumindest teilweise) das Opt-Out aus weiterer Datensammelei möglich.
Disney+ gibt sich der Datensammelei hin
Leider kann man aber nicht komplett aussteigen, denn nicht alle Advertising-Partner von Disney+ bieten ein Opt-Out an. Insgesamt reiht sich Disney bzw. dessen Streaming-Dienst damit leider in eine lange Reihe von Plattformen ein, dessen Gier nach Daten bedenklich erscheint. Zumal es für den Laien sehr umständlich ist sich hier einen Durchblick zu verschaffen und die versprengten Settings zu verstehen bzw. überhaupt aufzufinden.
Abzüge in der B-Note: Verkrüppeltes Bildformat
Disney hat sich leider für den Weg entschieden einige ältere Inhalte im Bild zu beschneiden. Überraschend ist, dass man dabei sehr inkonsequent vorgegangen ist. Beispielsweise liegen „Chip und Chap – Die Ritter des Rechts“ und „Die Simpsons“ (die Seasons 1-19) im falschen Bildformat vor. Man hat das Originalformat von 4:3 auf 16:9 beschnitten. Das bedeutet, dass oben und unten nun Bildinhalt fehlt. Dies ist dann auch direkt auf den ersten Blick ersichtlich. Zwar wird nun also der moderne Bildschirm ausgefüllt, das Bild wirkt aber viel zu „nah“ und dicht gedrängt. Bei „Die Simpsons“ funktionieren dadurch sogar einige Gags nicht mehr, da relevante Inhalte abgeschnitten wurden. Hier sollte sich Disney wirklich in die Ecke stellen und schämen. Immerhin hat das Studio versprochen zumindest „Die Simpsons“ noch im korrekten Format nachzureichen – wir hoffen bald, denn so hätte es von Anfang an laufen sollen.
Kurioserweise hat Disney diese Verkrüppelung nicht konsequent auf alle Inhalte angewendet: „Duck Tales“, „Die Gummibärenbande“ oder „Darkwing Duck“ liegen beispielsweise im Originalformat von 4:3 vor – so wie es auch sein sollte. Es bleibt zu hoffen, dass Disney da noch ein Einsehen hat und uns auch „Die Simpsons“ wieder im korrekten Bildformat nachreicht. In den USA hatten sich deswegen ebenfalls zahlreiche Fans beim Unternehmen beschwert – bislang jedoch ohne Erfolg.
Ein erstes Fazit zu Disney+
Disney+ mag ein brandneuer Streaming-Anbieter sein, doch das Angebot profitiert sowohl von dem breiten Fundus des Studios als auch den Inhalten des früheren 21st Century Fox. Die App bekommt zwar ein paar Abzüge in der B-Note, etwa durch die fehlende Möglichkeit verfügbare Sprachversionen und Untertitel vor der Wiedergabe einzusehen, ist aber extrem stabil und performant. Schon beeindruckend, wie nahe man da an der Benutzerfreundlichkeit in vielen Punkten an Netflix rankommt.
Die Bild- und Tonqualität zu beurteilen ist aktuell nur eingeschränkt möglich, da die Bitraten wegen der Coronakrise gesenkt wurden. Was wir in unseren ersten Eindrücken wahrgenommen haben, spielt aber für ein Streaming-Angebot auf einem sehr hohen Niveau – speziell Amazon Prime Video hat da nun technischen Nachholbedarf.
Wir finden, dass Disney+ einen extrem starken Start hinlegt und schon jetzt seine Daseinsberechtigung durch Star Wars, Pixar und Marvel hat. Sollte man in Zukunft noch nachrüsten, um z. B. das MCU auch durch Filme wie „Spider-Man: Homecoming“ zu komplettitieren, dann sagen wir dem Streaming-Angebot eine lange und erfolgreiche Zukunft voraus.
Es ist endlich so weit – Disney Plus startet in Deutschland! Das neue Streamingangebot kann ab sofort für 7 Tage kostenlos getestet werden + Liste unterstützter Geräte und Plattformen.
Lange haben wir auf diesen Tag gewartet und mit der derzeit verhängten Ausgangssperre kommt das zusätzliche Entertainment-Angebot mehr als gelegen. Zudem ist nicht nur für Erwachsene etwas geboten, auch Filme & Serien die auf Jugendliche und Kinder zugeschnitten sind, finden sich im Angebot von Disney+ wieder. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob einem der Umfang und die Funktionen der Plattform gefallen, der kann ab sofort den Streamingservice für 7 Tage kostenlos testen. Danach kann das Probeabo in eine aktive Mitgliedschaft überführt werden. Diese kostet nur 6.99 Euro im Monat oder 69.99 Euro im Jahr. Darin ist die Wiedergabe in 4K Qualität mit HDR10, Dolby Vision und Dolby Atmos (sofern vom Inhalt unterstützt) enthalten. Zudem können bis zu 7 Nutzerprofile angelegt und vier Streams parallel genutzt werden.
Amazon Prime Video, Netflix, Disney+ und Co. haben temporär die Streaming-Qualität reduziert. Ein Experte äußert aber nun, dass diese Maßnahme eigentlich unnötig sei.
Einige Menschen begrüßen dies, da so die Internet-Infrastruktur entlastet werde. Bedenken hatten sich in der Politik geregt, weil durch das Coronavirus aktuell viele Menschen ans eigene Heim festgenagelt sind und im Home Office arbeiten aber auch Unterhaltung in Streaming-Angeboten suchen. Das belaste die Infrastruktur und könnte im schlimmsten Fall Ausfälle zur Folge haben.
Es gibt aber auch andere Stimmen, welche die Maßnahmen für unnötig halten. Die Streaming-Anbieter hätten eher aus eigenen wirtschaftlichen Interessen gehandelt, lautet die Kritik: Denn sie verdienen nichts an der erhöhten Nutzung, vielmehr entstehen zusätzliche Kosten. Logisch, denn die Preise für die Abonnements bleiben ja identisch und sind unabhängig vom Ausmaß der Nutzung.
Internet-Pionier und Wissenschaftler kritisiert die Reaktionen in der EU
David Clark arbeitet am renommierten MIT und zählt zu den Internet-Pionieren. Laut ihm seien die Maßnahmen in der EU Unfug. Es sei genügend Spielraum, um einem höheren Andrang Stand zu halten: „Mir zeigt das nur, dass sie nicht verstanden haben, wie das Internet funktioniert„, moniert der Senior Research Scientist, der im Computer Science and AI Laboratory des MIT arbeitet.
Laut Clark gebe es ausreichend Bandbreiten und Kapazitäten. Zudem sei es zwar möglich, dass es regionale Probleme geben könnte, die würden dann aber kein ganzes Land betreffen, sondern eher eine einzelne Straße in einer Stadt beispielsweise, wo höherwertige Anbindungen notwendig seien. Das sei dann aber kein Problem der größeren Infrastruktur, sondern stark eingegrenzt.
Zusätzlich bemängelt der Wissenschaftler, dass die EU inkompetent gehandelt habe, denn es ergebe grundsätzlich keinen Sinn Netflix zu fragen, die Bitrates zu reduzieren. „Das machen die sowieso automatisch. Das muss man denen nicht erst sagen„, wendet Clark ein. Denn wenn Engpässe erkannt würden, dann verringere Netflix die Bitrate ohnehin automatisiert. Clark fasst zusammen: „Wenn man nicht das Ziel verfolgt Entertainment mit Absicht qualitativ zu verschlechtern, um vielleicht sicherzustellen, dass andere Nachrichten stärker wahrgenommen werden, dann kann man das System einfach laufen lassen, denn es passt sich von selbst an.“ Es gebe ausreichend Spielraum, um mit Spitzen fertig zu werden, lautet sein Fazit.
Die Sony PlayStation 5 nutzt ein proprietäres Format für objektbasierten Sound. Nun hat Dolby zu der Situation Stellung bezogen.
Mark Cerny, der leitende System-Architekt der Sony PlayStation 5, hatte im Rahmen seiner Präsentation der technischen Daten der PS5 auch reichlich über die speziellen Audio-Fähigkeiten der Next-Generation-Konsole geplaudert. So nutzt Sony bzw. die Konsole die sogenannte „Tempest 3D Audio Engine“. Sie soll an der Konsole objektbasierten Sound auf die nächste Stufe hieven. Dabei sei man auch Dolby Atmos deutlich überlegen, so Cerny. Denn Dolby Atmos für Spiele wird die PS5 nach aktuellem Stand der Dinge nicht unterstützen.
Cerny führte dabei an, dass man sich gegen Dolby Atmos entschieden habe, weil das Format auf 32 parallele Objekte beschränkt sei. Via Tempest 3D Audio Engine seien aber Hunderte von simultanen Klangobjekten möglich. Dolby wendet nun jedoch ein, dass jene Darstellung falsch sei. Auch Dolby Atmos könne simultan Hunderte von Klangobjekten darstellen. Man vermutet, dass Cerny sich da auf eine Empfehlung für Entwickler berufen habe und sie vielleicht missverstand.
So empfiehlt Dolby Entwicklern nämlich nicht zu viele, parallele Objekte für Dolby Atmos zu verwenden. Denn mehr sei nicht immer gleichbedeutend mit besser. So könnten zu viele Objekte zu einem konfusen Klangbild führen und kontraproduktiv sein. Deswegen empfehle man ein gewisses Maß. Dennoch sei man bei Dolby aber begeistert von den Audio-Features der PlayStation 5.
Dolby denkt, dass objektbasierter Klang generell mehr in den Vordergrund rückt
Auf den ersten Blick wundert es vielleicht, dass Dolby trotzdem positiv über die PlayStation 5 und Sony Tempest 3D Audio Engine urteilt, wenn Dolby Atmos da außen vor gelassen wird. Doch Dolby erklärt, dass Sony damit auch indirekt unterstreiche, dass Dolby sich seit Jahren mit seinen Technologien auf dem richtigen Weg befinde. Zudem hofft man, dass objektbasierter 3D-Sound dadurch generell mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit rücke.
Für Entwickler sei es eine tolle Sache mit derlei Techniken zu arbeiten, weswegen man Sony auch viel Erfolg wünsche. Dolby werde ebenfalls weiter daran arbeiten Dolby Atmos auf möglichst viele Geräte zu bringen und neue Partner zu gewinnen. Somit rechnet man insgesamt eher mit positiven Auswirkungen. Sicherlich betrachtet Dolby Sonys Tempest 3D Audio Engine auch nicht als Konkurrenz, da es sich um Technik handelt, welche der PS5 vorbehalten bleiben wird.
Großzügiges Geschenk oder verzweifelter Versuch die Umsätze anzukurbeln? Wie dem auch sei, Samsung gewährt Käufern eines Q950T 8K Fernseher bis zum 31. März 2020 eine Garantieverlängerung von 2 auf 5 Jahre gratis!
Wer bereits mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen 8K Fernseher von Samsung zuzulegen, der sollte ggf. nicht mehr allzu lange mit seiner Entscheidung warten. Samsung spendiert unentschlossenen Käufern noch bis zum 31. März 2020 eine kostenlose Garantieverlängerung von 2 auf 5 Jahre auf alle verfügbaren Modelle der Q950T-Serie. Die Flaggschiff-Fernseher müssen bis Ende dieses Monats über den Samsung Shop geordert werden. Die Garantieverlängerung wird dabei automatisch dem Gerät zugeordnet. Somit muss man keine weitere Registrierung vornehmen, wie es bei anderen Aktionen von Samsung der Fall war. (Was der Q950T so alles kann, lest ihr hier!)
8K TV mit 5 Jahren Garantie
Die Q950T Modellreihe ist in 65, 75 und 85 Zoll erhältlich (GQ65Q950TSTXZG; GQ75Q950TSTXZG; GQ85Q950TSTXZG) und bildet die Speerspitze in Samsungs TV-Lineup 2020. Allein die Q950T Modelle sind mit um die 480 Dimming-Zonen ausgestattet und liefern damit einen weitaus besseren Kontrast und Schwarzwert als die neuen „High-End“ 4K Fernseher der Q95T und Q90T Serie (nur rund 96-120 Dimming-Zonen). Als Samsung-Fan mit Sinn für Bildqualität ist man also fast gezwungen, auf den 8K Zug aufzusteigen (außer man findet noch ein günstiges Vorjahresmodell Q90R, welches in unseren Augen eines der besten 4K LCD-TVs seit langem war).
Preislich startet die Q950T Serie bei 5.999 Euro für das 65 Zoll Modell. Für den 75 Zöller werden 7.999 Euro fällig während der 85 Zöller mit 11.999 Euro zu Buche schlägt. Bei so hohen Investitionsbeträgen möchte man natürlich nicht, dass das Gerät kurz nach Ablauf der Garantiezeit einen Defekt aufweist. Die Grantieverlängerung auf 5 Jahre gibt dem Käufer Gewissheit, das Produkt mindestens über den Garantiezeitraum, wenn nicht sogar darüber hinaus nutzen zu können. Die Garantiebedingungen der Herstellergarantie können unter samsung.com/de/support/warranty eingesehen werden. Der Versand des Aktionsgerätes erfolgt in dem im Rahmen des Kaufprozesses angegebenen Lieferzeitraum. Die Aktion ist nicht mit anderen Rabattaktionen oder Gutscheincodes kombinierbar. Und ganz wichtig: Pro Haushalt können nur zwei 8K Fernseher im Rahmen dieser Aktion geordert werden =D
In Partnerschaft mit Disney+ erhalten Kunden der Deutschen Telekom den Streaming-Anbieter Disney+ für 6 Monate kostenlos. Nun gibt es jedoch Schwierigkeiten mit der Bearbeitung der Aufträge.
Zur Erinnerung: Die Deutsche Telekom hat sich in einem exklusiven Abkommen für seine Kunden ein Vorzugsangebot für Disney+ gesichert: Kunden von MagentaMobil, MagentaZuhause und MagentaTV erhalten Disney+ für ein halbes Jahr vollkommen kostenlos. Anschließend ist der Streaming-Dienst vergünstigt zu haben – für 5 Euro im Monat. Selbst für Frühbücher ist das kein Nachteil, sie können ihr Abonnement zunächst pausieren oder versuchen es zu stornieren.
Allerdings hat die Deutsche Telekom nun ein Problem: Man bewältigt den Ansturm nicht und kann leider nicht alle Aufträge bis zum Launch von Disney+, also bis zum 24.0.3.2020 (schon morgen!) aktivieren. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die durchgesickert sind. Öffentlich kommuniziert der Kommunikationsanbieter die Querelen also nicht, da will man wohl nicht die Pferde scheu machen, da man auf Hochdruck an den Aktivierungen arbeitet.
Betroffen sind von dem Problem aber offenbar nur Kunden mit Fesetznetzanschluss. Mobilfunknutzer hat die Deutsche Telekom offenbar rechtzeitig abhaken können. Wie lang die Verzögerungen sein könnten? Das ist momentan offen. Klar ist nur, dass die Deutsche Telekom die Bestellungen von Disney+ möglichst rasch durchwinken möchte. Betroffene brauchen sich um nichts zu kümmern, es soll so schnell wie möglich Abhilfe folgen.
Disney+ startet in Deutschland leider gedrosselt
In Frankreich wurde der Launch von Disney+ bereits auf den 7. April 2020 verschoben. In Deutschland hingegen soll der neue Streaming-Dienst wie geplant morgen starten. Auch bei uns wird es aber Einschränkungen geben: So haben wir bereits erfahren, dass die Bandbreite in der EU generell gedrosselt wird. Deswegen wird die Bildqualität zum Start des Angebots zunächst geringer sein, als dass unter normalen Umständen der Fall wäre.
Heute ist auch der letzte Tag, an dem Disney+ zum Frühbucher-Rabatt mitgenommen werden kann! Ab morgen kostet Disney+ 69,99 Euro im Jahr. Heute lässt sich das Jahres-Abonnement noch für 59,99 Euro buchen.
Wie Sky jetzt in seinem Kundenforum kommunizierte, wird sich die Integration von Disney+ noch bis April 2021 verzögern. Womöglich hat der Exklusivdeal mit der Telekom etwas damit zu tun.
Sky erweitert stetig die Auswahl und den Funktionsumfang von Sky Q, jedoch kommt es einem bisweilen vor, als würde die Plattform still stehen. Wie lange warten wir bereits, dass der Sky Q Receiver endlich HDR-Inhalte verarbeiten kann? Gefühlt eine Ewigkeit. Zeit lässt sich Sky auch für die Integration von Disney+. Über ein Jahr nach Launch des Streamingservice (startet am 24. März 2020 in Deutschland) soll das Angebot von Disney auf der Sky Q Plattform zur Verfügung stehen. Die Schuld trifft diesmal jedoch nicht den Pay-TV-Anbieter, sondern dessen Mitbewerber Telekom, der mit Disney+ einen exklusiven Deal ausgehandelt hat. Magenta-Kunden erhalten den Streamingdienst Disney+ nämlich ganze 6 Monate kostenlos.
Sky ändert sein Programm
Das ist auch der Grund, wieso Sky in der nächsten Zeit Anpassungen an ihrem Programm vornehmen muss. Für Sky Kunden in Deutschland und Österreich stehen wie gewohnt die Sender Fox, National Geographic und National Geographic Wild zur Verfügung. Zusätzlich soll ab April National Geographic Now mit Themenschwerpunkten Natur, Reisen, Kultur, Wissenschaft und Kunst dazukommen. Dafür endet ab dem 31. März das Angebot von „Disney Junior“. Aber keine Panik, Sky hat wohl bereits einen Ersatz für den Kindersender geplant.
Disney+ auf Sky erst ab April 2021
Der exklusive Vorlauf für Telekom Magenta-Kunden wird wohl ein ganzes Jahr dauern. Erst im April 2021 wird „Disney+“ auf die Sky Q Plattform einziehen können. Wir können nur hoffen, dass es zu diesem Zeitpunkt dann auch eine Möglichkeit gibt, aktive Abonnements mit dem Sky-Kundenkonto zu verbinden. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie Abonnenten sich innerhalb des nächsten Jahres von Disney+ verabschieden. Die meisten Nutzer haben den Vorteil des Jahresabonnements genutzt (Für 59.99 statt 69.99 Euro bis zum 23. März 2020 gültig) und müssten entsprechend im April 2021 ihr Abo erneuern.
Wer es noch nicht weiß, auf Disney+ läuft das Beste von Disney, Star Wars, Marvel, Fox, Pixar und National Geographics. Sofern vorhanden werden die Inhalte in 4K Auflösung mit HDR (inkl. Dolby Vision) und Dolby Atmos 3D Sound präsentiert. Neben Katalogtiteln und aktuellen Blockbustern wird es auch Disney+ exklusive Inhalte geben, wie z.B. die Live-Action-Serie „The Mandalorian“ aus dem Star Wars Universum.
Der Ultra HD Sender „Travelxp 4K“ stellt zum 1. April 2020 den Sendebetrieb via Astra Satellit ein. Der Sender war einer der ersten Programme, die in 4K Qualität mit HDR (High Dynamic Range) empfangbar waren.
Das bedeutet auch, dass das Angebot von HD+ ab Anfang April um einen Sender ärmer wird. Vor allem in diesen Zeiten konnte man mit travelxp 4K noch einen Blick in fremde Länder und Kulturen wagen. Der Sender bot Dokumentationen und Serienformate rund um das Thema Reisen, Backpacking, Kulinarik und Lifestyle. Zuschauer konnten sich in mehr als 40 Länder entführen lassen, deren Kultur erforschen und das in bester 4K/HDR (HLG) Bildqualität. Wer sein TV-Programm via Satellit empfängt und zudem noch ein aktives HD+ Abonnement besitzt, sollte in den nächsten Tagen noch einen Blick auf travelxp 4K wagen. Wir verstehen jedoch auch, wenn ihr ab morgen mit dem Angebot von Disney+ beschäftigt seid, welches am 24. März 2020 startet.