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„Wizarding World 4K Collection“ mit allen Harry Potter und Tierwesen Filmen geplant

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Alle Jahre wieder erscheint eine neue „Complete Collection“ aus dem Harry Potter Universum. Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit soll die neue „Wizarding World 4K Collection“ mit allen Harry Potter und Tierwesen-Filmen in den Handel kommen.

Laut ersten Informationen soll die „Wizarding World Collection“ am 15. Oktober 2019 erscheinen. Womöglich ist die Komplettbox nur für einen Handelspartner vorgesehen. Wie nicht anders zu erwarten, liegen der Collection alle Harry Potter Filme (Jahre 1 – 7B) sowie „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ sowie „Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen“ auf 4K UHD Blu-ray bei. Die Ausstattung dürfte sich nicht von den einzelnen Filmreleases unterscheiden. Bedeutet: Die Harry Potter Filme bieten einen 4K Scan mit HDR10 und DTS-HD MA 5.1 Sound während der erste Tierwesen mit 4K/HDR10 und Dolby Atmos aufwarten kann. Die beste Ausstattung bietet „Grindlewalds Verbrechen“ mit 4K, Dolby Vision und Dolby Atmos.

Etwas verstörend ist der geplante Preis der Collection. Die Filme in der Gesamtbox liegen in sogenannten Slipcases. Es gibt also nicht einmal hochwertige Steelbooks. Dafür soll der Kunde um die 250-270 Euro zahlen. Das sind mal um die 25 Euro pro Film. Ob dieser Preis auch so übernommen wird, zeigt sich erst, wenn die Collection in den ersten Online-Shops auftaucht (wir würden ja auf Media Markt oder Saturn tippen). Wie dem auch sei, die „Wizarding World Collection“ auf 4K Blu-ray ist demnach nur etwas für Sammler, oder für diejenigen, die noch keinen Harry Potter oder Tierwesen-Film in den letzten Verkaufs-Aktionen günstig ergattern konnten.

Filme aus dem Harry Potter Universum sind überhaupt nicht euer Ding? Dann schaut doch einmal in unsere 4K Blu-ray Komplettliste. Hier findet ihr alle Filme & Serien auf 4K UHD Blu-ray inkl. ausführlichen Informationen zur Ausstattung (solang kommuniziert). Einen passenden 4K Blu-ray Player findet du hier!

Thomson 55UE6400: Günstiger 4K-TV mit Android TV, Amazon Alexa und Google Assistant

Ein neuer TV von Thomson steht in den Startlöchern bzw. soll in 1 bis 3 Monaten lieferbar sein: Der Thomson 55UE6400 stammt aus der Einstiegsklasse und bietet eine Diagonale von 55 Zoll bei 3.840 x 2.160 Pixeln als nativer Auflösung. Neben HDR10 hat er auch noch ein paar andere Tricks auf Lager.

So könnte der Fernseher für Smart-Home-User interessant sein, da er ab Werk bereits Amazon Alexa und den Google Assistant unterstützt. Als Betriebssystem hält Android TV in der aktuellen Version 9.0 (Pie) her. Auch Chromecast und T-Cast beherrscht der neue Fernseher laut dem Hersteller Thomson. Zudem sind die Apps für beispielsweise Netflix und YouTube an Bord, welche natürlich auch 4K unterstützen.

Da Zugriff auf den offiziellen Play Store besteht und für Android TV viele Apps zur Verfügung stehen, ist der nachträgliche Download weiterer Anwendungen natürlich leicht zu bewerkstelligen. Als Anschlüsse stehen dreimal HDMI 2.0b, zweimal USB, Ethernet und auch Wi-Fi und Bluetooth als drahtlose Schnittstellen zur Verfügung. Die integrierten Stereo-Lautsprecher operieren mit 8 Watt und unterstützen Dolby Digital Plus.

Der Thomson 55UE6400 punktet Android TV 9.0 (Pie)

Die offizielle Pressemitteilung nennt für den Thomson 55UE6400 549 Euro als Preis, Amazon.de listet den Fernseher allerdings kurioserweise für 699 Euro. Es ist aber zu vermuten, dass der Händler jenen Preis noch korrigieren dürfte. Varianten mit 43 und 65 Zoll sind ebenfalls aufgeführt und sollen laut Amazon.de für 499 bzw. 949 Euro den Besitzer wechseln.

Maximale Helligkeit als Problem des Thomson 55UE6400

Der Thomson 55UE6400 bietet zwar HDR10, soll aber wohl nur über eine verhältnismäßig geringe maximale Helligkeit verfügen, wie es leider im Einstiegssegement üblich ist. Dennoch könnte der TV mit seinen Features und dem angedachten Preis von 549 Euro ja eventuell für den ein oder anderen Nutzer interessant sein. Sobald die Verfügbarkeit gewährleistet ist, sollte Amazon sicherlich auch den Preis korrigieren.

Thomson 55UE6400 mit Amazon Alexa und dem Google Assistant

Mittlerweile konkurrieren in jenem Preisbereich aber natürlich viele Hersteller stark untereinander – Media Markt und Saturn schicken da etwa ihre Eigenmarke ok. ins Rennen.

Zombie made in Germany: Loewe geht als Marke bald an neue Besitzer

Es ist bereits bekannt, dass der deutsche Premium-Hersteller Loewe in die Insolvenz gegangen ist. Der Verkaufsprozess von Loewe hat bereits begonnen. Offenbar könnte Loewe in Zukunft als Marke weiterbestehen.

So soll es aktuell mehr als zehn internationale Interessenten geben. Loewe könnte dann aber das gleiche Schicksal blühen wie etwa Telefunken, Grundig oder Metz. Jene Marken werden zwar aktuell im TV-Segment noch weitergeführt, hinter ihnen stehen aber mittlerweile andere Unternehmen aus dem Ausland. Loewe könnte es als Marke nach der Pleite sehr ähnlich ergehen.

Aktuell ist das Ziel die Vermögenswerte und den Geschäftsbetrieb von Loewe an einen neuen Investor zu verkaufen. Verantwortlich ist für den Prozess der Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß der Kanzlei WallnerWeiß. Der vielleicht wichtigste Vermögenswert von Loewe ist dabei die Marke an sich, welche an einen Hauptgläubiger des deutschen Unternehmens verpfändet wurde. Nun scheint es Optimismus zu geben, dass man neue Investoren finden könnte.

Ein oder mehrere neue Investoren könnten die Marke Loewe dann weiterhin im TV- und Entertainment-Bereich verwenden. Es wird aber auch schon klargestellt, dass der neue Investor keine Verbindlichkeiten des früheren Unternehmens übernehmen würde. Interesse soll bereits vorhanden sein und Werksbesichtigungen wurden offenbar bereits durchgeführt.

Schneller Verkaufsprozess für eine neue Ausrichtung bei Loewe

Alle Beteiligten möchten den Verkaufsprozess möglichst schnell abschließen, um das Geschäft von Loewe neu ausrichten zu können. Der aktuelle Geschäftsführer von Loewe, Dr. Ralf Vogt, wirkt in seinem Statement allerdings ein wenig realitätsfremd: „Investoren haben in der aktuellen Situation die einmalige Chance, den Geschäftsbetrieb von Loewe neu auszurichten und dabei die exzellente Marktpositionierung und Premiummarke zu nutzen.“

Loewe muss erneut Insolven anmelden!
Loewe muss erneut Insolvenz anmelden

Denn von einer „exzellenten Marktpositionierung“ kann natürlich kaum die Rede sein, wenn das Unternehmen in die Insolvenz gerutscht ist – da handelt es sich eher um werbewirksame Phrasen. Tatsächlich muss man nun einmal abwarten, was aus Loewe wird. Wahrscheinlich ist aber, dass Unternehmen bzw. Marke neu aufgerollt werden und mit dem Loewe, das man bisher kannte, in erster Linie den Namen gemeinsam haben könnte.

Nur noch 7 Tage bis zum Prime Day – Erste Countdown Angebote

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In sieben Tagen startet der Amazon Prime Day. Der Online-Händler lässt es sich natürlich nicht nehmen, in der Woche vor der „48-Stunden-Angebote-Parade“ noch ein paar Countdown-Schnäppchen einzuschieben. 

Ihr wollt wissen, wann wo und wie ihr am Amazon Prime Day teilnehmen könnt? Dann solltet ihr euch auf jeden Fall unser Special ansehen! Neu ist vor allem, dass der Prime Day diesmal auf zwei ganze Tage, also 48 Stunden, ausgeweitet wurde. Wer knapp bei Kasse ist, weil vielleicht der Urlaub doch ein paar Euro mehr verschlungen hat, kann mit der neuen Rechnungs-Option seine Prime Einkäufe auch erst im August 2019 zahlen. Am wichtigsten wäre es jedoch, ein Prime-Abonnement abzuschließen. Nur so kann man sich die vielen exklusiven Prime-Angebote sichern! Das Abonnement kann 30 Tage kostenlos getestet werden.

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Legendary: Der Anime „Akira“ erscheint als Ultra HD Blu-ray in echtem 4K

Fans von Ultra HD Blu-ray wissen: Leider ist nicht überall 4K drin, wo 4K draufsteht. So setzt sich das Gros der Veröffentlichungen aus hochskaliertem Material zusammen. Nur wenige Ausnahmen, häufig Filmklassiker, nutzen natives 4K-Material. Bald soll eine Legende hinzustoßen: der Anime „Akira“.

Im Rahmen der Anime Expo in Los Angeles sprach der japanische Regisseur Katsuhiro Otomo über viele seiner Projekte. Dabei kam auch eine Ultra HD Blu-ray zu „Akira“ zur Sprache. Der Anime aus dem Jahr 1988 kann in seinem Einfluss, nicht nur auf den Anime-Bereich, gar nicht hoch genug bewertet werden. So zählt „Akira“ zu den allerersten japanischen Animationsfilmen, die auch ein größeres, internationales Publikum erreichten.

Somit ebnete „Akira“ damals den Weg für viele andere Produktionen und die hohe Präsenz von Anime im Westen, wie sie damals noch nicht einmal ansatzweise vorhanden gewesen ist. „Akira“ inspirierte auch viele Kreative in Hollywood und ist etwa ein von den Machern genannter Einfluss auf Filme wie „Chronicle“ oder die „Matrix“-Trilogie.

Nun wurde die 4K-Umsetzung von „Akira“ für 2020 bestätigt. Zunächst bezieht sich diese Ankündigung aber nur auf Japan und die USA. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass sich auch in Europa ein Vertriebspartner finden wird. Auch hierzulande ist der Anime beliebt und auch auf DVD und Blu-ray verfügbar.

„Akira“ wird für die 4K-Fassung aufwändig restauriert

Klargestellt hat man bereits, dass für die Ultra HD Blu-ray mit dem 35-mm-Material für ein neues Master gearbeitet wurde. Auch HDR wird einbezogen. Zudem soll es eine neue DolbyTrueHD-Tonspur mit 192 kHz mit 24-bit geben. In Japan wird die Disk am 24. April 2020 erscheinen. Für andere Regionen fehlt noch ein Erscheinungsdatum.

Zusätzlich plant man auch noch eine Weiterführung von „Akira“. Sunrise Inc. wird die Animationen übernehmen. Hier hält man sich aber noch bedeckt. Klar ist nur, dass es sich nicht um ein Remake, sondern um eine Fortsetzung handeln soll. Vielleicht für HD-Freunde noch interessant: Auf Basis der restaurierten Version bzw. des neuen Masters wird auch eine neue Blu-ray-Auflage erscheinen. Bleibt zu hoffen, dass sowohl die Ultra HD Blu-ray als auch die Blu-ray auch in Deutschland erscheinen.

Sky Q zeigt Topspiele der Premier League in Ultra HD / 4K

Sky hat gute Nachrichten für 4K-Freunde: Man wird nämlich exklusiv für Sky-Q-Kunden Topspiele der Premier League erstmalig in Ultra HD / 4K zeigen. Dadurch will man sein 4K-Sportangebot in der aktuellen Saison mehr als verdoppeln.

Sky hatte sich die Rechte an der englischen Premier League von DAZN zurückgeholt. Nun wird man ein Topspiel pro Spieltag aus der Premier League auf Sky Sport UHD auch in Ultra HD / 4K anbietn. Los geht es mit dem Auftakt der Premier League 2019/20: Das Saison-Eröffnungsspiel von Jürgen Klopp und dem FC Liverpool gegen Daniel Farke und Norwich City zeigt man in der ultrahohen Auflösung. Aber auch Manchester United gegen FC Chelsea wird Sky in UHD anbieten.

Laut Sky können Abonnenten alle 380 Spiele der Saison sehen: 232 live, die übrigen 148 Partien zeitversetzt in voller Länge. Wer Interesse hat, kann sich auf dieser Website auch über das gesamte Programm des Sportsommers informieren. Wollt ihr die Spiele der Premier League in UHD abrufen, dann benötigt ihr einen Sky Q Receiver. Mit den Premier League Spielen steige laut Sky die Zahl an Sportevents in UHD/4K von bisher 50 auf mindestens 130 Liveübertragungen in der Saison 2019/2020.

Neben ausgewählten Begegnungen der Premier League zeigt Sky auch an jedem Bundesliga-Spieltag das Topspiel, ausgewählte Spiele der UEFA Champions League und jedes Rennen sowie die meisten Qualifyings der Formel 1 in UHD / 4K. Man will Sportfans also mit einem reichhaltigen Angebot in bester Bildqualität locken. Die exklusiven Rechte an der Premier League hält Sky übrigens bis einschließlich der Spielzeit 2021 / 2022 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.

Sky bietet als Alternative zum Abo weiter das Sky Ticket an

Sky Deutschland hält damit für die Premier League die Live-Übertragungsrechte über die Verbreitungswege Satellit und Kabel sowie via IPTV, Web und Mobile. Notwendig ist zum Empfang aber das Sky Sport Paket. Wer möchte kann auch via Sky Go reinschauen. Wer kein Abonnement wünscht, kann als Alternative das Sky Ticket nutzen. Darüber hinaus zeigt man die britische Premier League live auch in Sky Sportsbars und Sky Hotels.

Sky hebt zuletzt noch hervor, dass die Vereinbarung auch umfangreiche Clip- und Highlight-Rechte umfasse. Man werde also auch im Free-TV auf Sky Sport News HD sowie frei empfangbar auf skysport.de und über die Social-Media-Kanäle von Sky Spielzusammenfassungen und Spielszenen der Premier League zeigen.

Nicht jeder Fernseher mit HDMI 2.1 unterstützt die gleichen Features

Mit HDMI 2.1 gibt es nach langem Warten endlich eine neue Schnittstelle die neue Features unter sich vereint. Doch nicht jeder Fernseher der mit HDMI 2.1 ausgestattet ist, unterstützt auch die gleichen Feature.

Mit diesem Special möchten wir euch zum einen einen Überblick darüber geben, welche Fernseher eine HDMI 2.1 Schnittstelle besitzen. Zum anderen möchten wir darauf hinweisen, dass nicht immer alle Features unterstützt werden. So kann es z.B. sein, dass ein Modell mit der neuen High Definition Multimedia Interface Version ausgestattet ist, jedoch kein VRR (Variable Refresh Rate), eARC (enhance Audio Return Channel) oder ALLM (Auto Low Latency Mode) unterstützt wird. Diese Umstände sollten auf jeden Fall in eine Kaufentscheidung einfließen. Damit es für euch nach dem Kauf kein böses Erwachen gibt, präsentieren wir euch hier alle Modelle mit HDMI 2.1 sowie den damit unterstützen Features:

Fernseher mit HDMI 2.1

Hersteller Modell HDMI 2.1 HFR VRR ALLM Dyn. HDR eARC
Samsung Q950R Ja 8K/60p Ja Ja HDR10+ Nein
Samsung Q90R Ja 4K/120p Ja Ja HDR10+ Nein
Samsung Q80R Ja 2K/120p Ja Ja HDR10+ Nein
Samsung Q70R Ja 2K/120p Ja Ja HDR10+ Nein
Samsung Q60R Ja 2K/120p Ja Ja HDR10+ Nein
Samsung RU8009 Nein Nein Ja Ja HDR10+ Nein
Samsung RU7*** Nein Nein Nein Ja HDR10+ Nein
LG W9 (OLED) Ja 4K/120p Ja Ja Dolby Vision Ja
LG E9 (OLED) Ja 4K/120p Ja Ja Dolby Vision Ja
LG C9 (OLED) Ja 4K/120p Ja Ja Dolby Vision Ja
LG B9 (OLED) Ja 4K/120p₁ Ja Ja Dolby Vision Ja
LG SM99 (8K) Ja 4K/120p Ja Ja Dolby Vision Ja
LG SM98 Ja 4K/120p Ja Ja Dolby Vision Ja
LG SM90 Ja 4K/120p Nein Ja Dolby Vision Ja
LG SM86 Ja 4K/120p₁ Nein Ja Dolby Vision ?
LG SM85 Ja 4K/120p₁ Nein Ja Dolby Vision ?
LG SM82 Ja 4K/120p₁ Nein Ja Dolby Vision ?

(₁ nur via USB |₂ |₃ )

Unterschiedliche Ausstattung

Wie man anhand der Tabelle entnehmen kann, ist die HDMI 2.1 Schnittstelle leider keine Voraussetzung, dass alle neuen Features des Standards von den TV-Geräten unterstützt werden. Sehr schön kann kann man das z.B. bei den LG Super UHD TV Modellen SM90 und SM86 sehen. Während die SM90-Serie High Frame Rate (HFR) Inhalte mit 4K/120p via HDMI unterstützt, können die hochfrequenten Videos auf dem SM86 Modellen nur über den integrierten Mediaplayer, also über die USB-Schnittstelle dargestellt werden. PC-Gaming mit 4K/120p ist somit mit diesen TV-Modellen nicht möglich.

Der Samsung Q90R unterstützt alle wichtigen neuen Features des HDMI 2.1 Standards

Auch ein nettes Beispiel sind die Samsung RU-Modelle. Diese haben laut offizieller Kommunikation von Samsung keine HDMI 2.1 Schnittstelle, unterstützt jedoch Features wie VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) und HDR10+ (RU7xxx Serie nur ALLM und HDR10+). Noch drastischer ist der Unterschied zwischen der QLED Top-Serie Q90R und den darunter liegenden Serien Q80R bis Q60R. HFR-Darstellungen mit 120Hz sind auf allen Modellen möglich, lediglich auf den Q90R Geräten wird jedoch die volle 4K Auflösung unterstützt.

Augen auf bei HDMI 2.1!

Hoffentlich konnten wir euch verdeutlichen, dass HDMI 2.1 nicht gleich HDMI 2.1 ist. Zum einen sollte die Überlegung angestellt werden, benötige ich überhaupt die neue Schnittstelle? Zudem gibt es bereits genug TV-Geräte mit dem geläufigen HDMI 2.0, die neue Features wie eARC, ALLM oder VRR unterstützen. Und wie wir wissen, ist dynamisches HDR (HDR10+, Dolby Vision) seit Jahren mit Version 2.0 der Schnittstelle möglich. Und sollte es dann doch ein Modell mit HDMI 2.1 Schnittstelle werden, sollte bzw. muss man sich die technischen Spezifikationen der TV-Geräte ganz genau ansehen. Am besten lässt man sich die Features vom Händler und/oder dem technischen Support bestätigen. So ist man gewappnet, sollte ein Einsatzszenario (welches man vielleicht erst in den Jahren danach nutzen möchte/kann) am Ende doch nicht funktionieren.

MicroLED: High-End-TVs wohl ab 2026 für die Masse erschwinglich

MicroLED ist eine Technik, welche die Vorteile von OLEDs und LCDs vereinen soll: sattes Schwarz aber auch sehr hohe Spitzenhelligkeiten und eine lange Lebendauer bescheinigt man der Technologie. Mittlerweile sinken die Herstellungskosten, so dass MicroLED laut Analysten ab 2026 erschwinglich für die Masse sein könnte.

Hersteller wie Samsung aber auch Erzrivale LG haben bereits Fernseher auf Basis von MicroLED vorgestellt. Bisher richten sich jene Modelle aber an absolute Enthusiasten oder kommerzielle Anbieter. Für reguläre Verbraucher mit einem durchschnittlichen oder sogar überdurchschnittlichen Einkommen sind die Bildschirme nicht erschwinglich.

Schenkt man IHS Markit Glauben, dann soll sich das ab 2026 ändern. Dann könnten die Hersteller bereits 16 Mio. Geräte auf Basis der Technik pro Jahr ausliefern. Man würde also Ähnliches erleben wie auch im OLED-Bereich. Auch die ersten OLED-TVs waren sehr hochpreisig. Doch die Technik und die Herstellungsverfahren entwickelten sich weiter, so dass man immer mehr Marktsegmente erreichen konnte.

Für 2019 und 2020 rechnet man hingegen noch mit weniger als 1.000 ausgelieferten Geräten, weil die Verkaufspreise schlichtweg noch zu exorbitant seien. Ab 2021 solle sich laut den Marktforschern dann aber sehr langsam eine Verschiebung andeuten. Die Herstellungsprozesse sollten ab jenem Zeitpunkt schleichend reifen und damit die Kosten auf dem Markt entsprechend sinken.

MicroLED wird wohl die Zukunft im TV-Bereich gehören

Langfristig rechnet man damit, dass MicroLED sowohl LCD als auch OLED ersetzen wird, da die Technik die Vorteile beider Bereiche vereint. Bis 2026 sollen dabei die Herstellungskosten eines 75-Zoll-TVs mit MicroLED-Technik auf rund ein Fünftel der Summe fallen, die momentan zu veranschlagen ist. Im Bereich kleiner Displays, etwa für Smartwatches, sollen die Herstellungskosten gar auf nur ein Zehntel sinken.

LG präsentierte seine professionelle MicroLED Display Lösung auf der InfoComm 2019
LG präsentierte seine professionelle MicroLED Display Lösung auf der InfoComm 2019

MicroLED benötigen genau wie OLED keine weitere Hintergrundbeleuchtung, erreichen aber höhere Helligkeiten. Die Herstellung ist aktuell aber noch teuer und kompliziert. Spätestens ab 2024 sollte sich laut IHS Markit eine deutliche Senkung der Kosten einstellen. Zu bedenken ist natürlich, dass es sich hier nur um Voraussagen handelt. Was uns letzten Endes wirklich am Markt erwartet, muss die Zeit zeigen.

Philips Performance-Serie 7354 „The One To Watch“ geht in den Verkauf

Die Philips Performance-Serie 7354 schlägt im Handel auf. „The One To Watch“ wurde von TP Vision so konzipiert, dass er einer Kaufempfehlung eines guten Freundes gleicht. Die 7354-Serie ist in Größen 43 bis 75 Zoll erhältlich.

Wer auf der Suche nach einem neuen Fernsehgerät ist, der hat meist nur im Kopf, wie viel er ausgeben möchte und wie groß der neue TV sein soll. Einen genauen Überblick über Standards, technische Begrifflichkeiten und Features haben nur die wenigsten. Wäre es da nicht gut, wenn einem mit guten Gewissen ein 4K Fernseher empfohlen wird? Genau mit diesem Gedanken wurde die Philips Performance Serie 7354 konzipiert. Das Modell lässt sich vielleicht auch unter den Slogan „Mit dem kann man nichts falsch machen“ stellen. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Die Philips 7354-Serie bietet eine hochwertige Verarbeitung und ein schwenkbares Display
Die Philips 7354-Serie bietet eine hochwertige Verarbeitung und ein schwenkbares Display

Philips 7354 Performance-Serie

Es beginnt bereits beim Design der 7354 Serie. Der 4K HDR Fernseher hat ein ansprechendes Metall-Chassis mit einer Matt-Optik. Der Standfuß gleicht sich dem Rahmen an und ermöglicht es dem Nutzer den TV um bis zu 15° auf beide Seiten zu schwenken (außer die 65 bis 75 Zoll Varianten). Und wenn wir schon beim Design sind, muss auch gleich das 3-seitige Ambilight erwähnt werden. Das exklusive Feature sorgt für eine visuelle Untermalung der auf dem Display dargestellten Inhalte.

Highlight-Features:

  • Philips 7304 LCD-TV Performance Serie – The One
  • Größen: 43-, 50-, 55-, 58-, 65,- 70-Zoll
  • Slim 4K UHD DLED-TV
  • 3-seitiges Ambilight
  • P5 Perfect Picture Engine (2. Generation)
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Micro Dimming Pro
  • HDR 10+ und HLG-Kompatibilität
  • Philips Sound-System mit 20 Watt und DTS HD
  • Android TV Pie (9) mit Google Assistant built-in und „Works with Alexa“
  • Schlanker Rahmen mit schwenkbarem, silberfarbenem T-förmigem Fuß
  • 65- & 70-Zoll mit zwei schlanken silberfarbenen Füßen Voraussichtlich verfügbar gegen Ende des 2. Quartals 2019

4K/60p mit Dolby Vision

Das 4K HDR Display ist mit einem direktem LED-Backlight ausgestattet, dass in Zusammenarbeit mit der P5 Perfect Picture Engine mit Micro Dimming Pro überdurchschnittlich gute Farben und Kontraste abliefern soll. Doch das beste Panel bringt nichts, wenn wichtige Standards nicht unterstützt werden. Auch hier kann Philips poentielle Käufer beruhigen. 4K/60p Inhalte können über einen der vier HDMI 2.0b (mit ALLM) Anschlüsse oder über Streaming-Apps wiedergegeben werden. Neben HDR10 unterstützt die 7354 Serie auch HLG (Hybrid-Log Gamma) sowie die dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision (z.B. für Netflix & Prime Video). Stolz ist TP-Vision auch über die Dolby Atmos 3D-Sound-Verarbeitung seiner TV-Modelle.

Macht sich dank Ambilight richtig gut in den eigenen vier Wänden: Die 7354 Serie
Macht sich dank Ambilight richtig gut in den eigenen vier Wänden: Die 7354 Serie

Android 9 (Pie)

Im Inneren der 7354 Performance-Serie werkelt neben dem P5 Prozessor noch ein dedizierter Mediatek Chipsatz für das Android 9 (Pie) Betriebssystem. Mit 3 GB Arbeitsspeicher und 16 GB internen Speicher (kann via USB erweitert werden), verspricht das Modell eine schnelle und komfortable Bedienung. Und ja, Amazon Alexa sowie der Google Assistant Sprachassistent sind ebenfalls mit an Bord. Einziges Manko aus unserer Sicht, wäre vielleicht der Single Tuner (Satellit, Kabel, Antenne). Bezahlfernsehen ist jedoch mittels des CI+ Slots möglich.

Preisvergleich 7354 Performance-Serie:

„The One To Watch“ ist ab 749 Euro (UVP) aufwärts zu bekommen. Die große 75 Zoll-Variante ist bereits ab 2.199 Euro zu bekommen. Preis/Leistung scheinen bei dieser Serie auf jeden Fall zu stimmen.

RTL II knallt seine TV-Inhalte ab sofort auch zu Facebook Watch

Facebook Watch will vor allem jüngere Zuschauer mit seinen Video-Inhalten locken und sich da auch ein wenig als Konkurrenz zu Plattformen wie YouTube und Twitch platzieren. Dafür macht man nun mit dem deutschen TV-Sender RTL II gemeinsame Sache.

Ob man das nun ansprechend oder eher abschreckend findet, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Facebook hat sich für Watch ja kürzlich erst einen weiteren, prominenten Partner aus der deutschen TV-Landschaft gesichert: ProSiebenSat.1. Letztere hieven nicht nur Teile ihres Programms zu Facebook Watch, sondern bieten über die Plattform auch exklusive Zusatzinhalte an.

Haargenau so will auch RTL II vorgehen. So soll es exklusives Zusatzmaterial zu den TV-Formaten „GRIP – Das Motormagazin“, „Berlin – Tag & Nacht“ und „Köln 50667“ bei Facebook Watch geben. Außerdem bietet der Sender dort auch Zusammenfassungen vergangener Episoden und Highlight-Clips an. Mehr als 100 Stunden an Videomaterial hat RTL II direkt zum Start der Zusammenarbeit zu Facebook Watch bugsiert.

Als weitere, exklusive Inhalte will man ab sofort bei Facebook Watch Livestreams von Events, Behind-the-Scenes-Material und Interviews anbieten. Zudem will RTL II die Zuschauer aktiv einbinden – etwa durch Umfragen zu zukünftigem Content. Dadurch können die Nutzer von Facebook Watch mitbestimmen, was RTL II langfristig bei Facebook Watch kredenzen wird. Auf diese Weise soll es außerdem möglich sein Schauspielern und Protagonisten aus RTL-II-Sendungen direkt Fragen zu stellen.

RTL II will seine Zuschauer via Facebook Watch enger binden

Ziel des Senders ist es natürlich auf diese Weise besonders das jüngere Publikum enger zu binden. Denn viele Jugendliche und junge Erwachsene wenden sich immer stärker vom linearen Fernsehen ab und vergnügen sich lieber mit Streaming-Diensten wie Amazon Prime Video und Netflix oder auch YouTube. Nun versucht man es quasi mit engeren Verzahnungen zwischen Plattformen wie Facebook und dem eigenen TV-Programm.

Die Zeit muss zeigen, ob Facebook Watch sowie ProSiebenSat.1 und nun eben auch RTL II von dieser Strategie profitieren. Vielleicht geht der Plan auf und man kann seine Reichweite dadurch erhalten bzw. vergrößern.