Zattoo poliert seinen Dienst für TV-Streaming mal wieder etwas auf: So lässt sich die Plattform ab sofort auf Smart TVs auch per Spracheingabe steuern. Dafür setzt man auf den Google Assistant.
Ihr benötigt ihr für die Steuerung den z. B. den neu erschienenen Google Nest Hub oder andere Geräte mit Google Home bzw. Google Chromecast built-in. Als Beispiele nennt Zattoo eben den Google Chromecast, den Google Home Mini oder andere Geräte mit Android TV. Generell wird Zattoo damit Bestandteil der Google-Assistant- und der Google-Home-Familie.
Laut Zattoo sei man der erste Anbieter von TV-Streaming in Deutschland, der sich direkt mit dem Sprachassistenten vernetze, ohne dass zusätzliche App-Installationen notwendig seien. Die Sprachbefehle zum Aufrufen eines TV-Senders und zum Kanalwechsel werden über ein Google-Home-Gerät oder das Smartphone erteilt und machen die Fernbedienung überflüssig.
Die Fernseh-Sprachsteuerung von Zattoo lässt sich direkt über den Google Assistant ausführen. Das ist also möglich mit Befehlen wie „Ok Google, zeige RTL auf Zattoo.“ Außerdem erklärt der Anbieter, dass die direkte Verzahnung mit dem Google Assistant den Vorteil biete, dass künftige Verbesserungen der Sprachsteuerung direkt in Verbindung mit Zattoo nutzbar seien.
Zattoo sieht die Zukunft in digitalen Assistenten
Zattoo glaubt, dass digitale Assistenten in Zukunft eine immer größere Rolle bei der Bedienung des Heimkinos spielen werden. Aktuell ist oft ein einfacher Tastendruck an der Fernbedienung noch die einfachere und schnellere Lösung. Doch die smarten Assistenten lernen dazu und können oft mit einem Kommando Vorgänge ausführen, die sonst eine komplexere Navigation durch die TV-Menüs voraussetzen.
„Im TV-Bereich wird die Sprachsteuerung perspektivisch die Fernbedienung ersetzen. Mit der Integration von Zattoo in den Sprachassistenten von Google wird Zattoo ein Teil des Smart Homes. Mittels Sprachsteuerung machen wir für den Nutzer das TV-Erlebnis noch komfortabler“, erklärt dazu der Chief Officer für Content und Consumer bei Zattoo, Jörg Meyer. Ob es am Ende so kommen wird, dass Nutzer ihre Fernseher hauptsächlich per Sprache bedienen? Das muss wohl die Zeit zeigen.
Aktuell findet in Taiwan die Computex statt. Auf der Messe kündigen viele Hersteller neue Produkte an. In diesem Jahr sind auch viele 4K-Notebooks mit von der Partie. Dabei werden die technischen Daten immer spannender, denn 2019 preschen endlich Modelle mit OLED-Panels nach vorne.
Asus hat da mit dem frischen ZenBook Pro Duo ein besonders interessantes Modell in Planung. Denn das Notebook bietet gleich zwei 4K-Bildschirme. Schon der Hauptbildschirm fällt dabei für sich genommen positiv aus dem Rahmen. Denn bei 15,6 Zoll Diagonale kommt eine 4K-Auflösung auf einem OLED-Panel zum Einsatz. OLED-Bildschirme gibt es bei Laptops immer noch relativ selten.
Der Hauptbildschirm deckt laut Asus 100 % des DCI-P3-Farbraumes ab und unterstützt zudem HDR10. Doch das Asus ZenBook Pro Duo setzt auch noch auf einen zweiten Bildschirm, das sogenannte ScreenPad Plus. Dabei handelt es sich um eine Art übergroßes Touchpad. Auch hier spart man nicht, denn selbst dieser sekundäre Screen darf mit 3.840 x 1.100 Bildpunkten auflösen.
Asus ZenBook Pro Duo bietet einen OLED-Screen mit HDR
Am zweiten Display lassen sich zusätzliche Inhalte anzeigen oder erweiterte Bedienungsmöglichkeiten nutzen. Was wiederum das Innenleben dieses Notebooks betrifft, so spricht Asus von Intel Core der neunten Generation, je nach Ausstattungswahl Nvidia GeForce RTX 2060 und bis zu 32 GByte RAM. Für Speicherplatz sollen SSDs mit bis zu 1 TByte sorgen.
Asus ZenBook Pro Duo: Neues 4K-Premium-Notebook
Asus veröffentlicht neben der Pro-Version auch noch ein reguläres ZenBook Duo, das aber die Diagonale auf 14 Zoll abspeckt und zudem die Auflösung sowohl beim Haupt-Display als auch beim sekundären Bildschirm auf Full HD abspeckt. Zudem dreht man auch am Innenleben, da es dann etwa nur noch Nvidia GeForce MX250 gibt.
Asus ZenBook Pro Duo richtet sich an professionelle Anwender
Wie die Spezifikationen andeuten, wird das Asus ZenBook Pro Duo allerdings ein teurer Spaß. So soll es im dritten Quartal 2019 erscheinen und nach aktuellem Stand der Dinge wohl 2.399 Euro kosten. Das Notebook richtet sich an Kreative und professionelle Anwender, ist also auch nicht für mal eben einen Film schauen oder ein Game zocken gedacht. Das Konzept wirkt aber definitiv interessant.
Damit reagiert Amazon auf die Saturn-Aktion, die am Dienstag dem 14. Mai gestartet ist. Man sollte sich bei beiden Händlern etwas umsehen, denn das Angebot unterscheidet sich zum Teil. So bietet Saturn auch aktuelle 4K UHD Blu-rays an, dafür sind einige Preise bei Amazon.de niedriger als beim Konkurrenten
Wir wünschen euch auf jeden Fall viel Spaß beim Sparen!
DTS hat bestätigt, dass man Apples AirPlay 2 in seine Play-Fi-Infrastruktur integrieren möchte. Partner, die Audio-Komponenten bzw. Geräte mit Play-Fi anbieten, sind unter anderem Onkyo, Pioneer und Klipsch.
Laut DTS werde man Apple AirPlay 2 zumindest an ausgewählten Produkten aus dem Play-Fi-Ökoystem unterstützen. Die ersten Beispiele sind das drahtlose Musiksystem McIntosh RS200 und der Verstärker Arcam rPlay. Weitere Produkte will man noch im Verlauf des Jahres mit Apple AirPlay 2 versorgen. Da sollen die konkreten Ankündigungen aber erst später folgen.
DTS reiht sich da aktuell in die Liste vieler Unternehmen ein, die nachträglich auf Apple AirPlay 2 setzen. Beispielsweise ist Samsung schon vorangestürmt und auch LG bindet Apple AirPlay 2 an seinen Smart TVs bald ein. Auch Sony hat entsprechende Updates schon angekündigt. Hinzu kommen auch noch Denon sowie der Rivale Onkyo, welche Apple AirPlay 2 mit ihren AV-Receivern direkt unterstützen.
DTS Play-Fi unterstützt zudem grundlegend auch bereits Amazon Alexa. Laut dem Unternehmen bringe man aber nun mit AirPlay 2 mehr Vielfalt ins Spiel. Dadurch können Kunden dann beispielsweise zwischen der Sprachsteuerung über Alexa oder aber Siri auswählen. DTS Play-Fi unterstützt zudem Streaming-Angebote wie Amazon Music, Deezer, iHeartRadio, Juke, KKBox, Napster, Pandora, Qobuz, QQ Music, SiriusXM, Sound Machine, Spotify und TIDAL.
Apple AirPlay 2 befindet sich aktuell auf einem Siegeszug
Über das Update soll an Play-Fi-Geräten dann das Streaming via Apple AirPlay 2 möglich sein – Voraussetzung ist natürlich, dass die gesamte Gerätekette dann mit AirPlay 2 klarkommt, also auch das mobile Endgerät eurer Wahl. DTS Play-Fi bietet beispielsweise auch Hi-Res Audio mit 24-bit bzw 192 kHz.
Zu den weiteren Herstellern, die Produkte mit DTS Play-Fi anbieten, zählen etwa Aerix, Anthem, Arcam, Audiolab, Definitive Technology, DISH TV, Elite, Integra, Fusion Research, MartinLogan, McIntosh, Mission, Paradigm, Phorus, Polk Audio, Quad, Rotel, Sonus Faber, Soundcast, SVS Sound, Wharfedale und Wren Sound.
Apple befindet sich offenbar mit AirPlay 2 aktuell auf einem Siegeszug: Immer mehr Unternehmen unterstützen die Technik und nehmen dadurch an Apple Ökosystem teil bzw. werten ihre eigenen Produkte für Apple-Kunden auf.
Filmbiographien scheinen gerade groß in Mode zu kommen. Mit „Rocketman“ widmet Paramount dem genialen Musiker Elton John einen eigenen Film. Das bunte Spektakel erscheint auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray.
In den deutschen Kinos startet „Rocketman“, benannt nach dem gleichnamigen Hitsong, am 30. Mai 2019. Regie führte Dexter Fletcher, Elton John wird von Taron Egerton verkörpert. Paramount Home Entertainment hat bereits vor dem offiziellen Kinostart die Konfigurationen für die Zweitverwertung bekanntgegeben. Neben einer digitalen Variante gibt es auch eine DVD, HD Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray. Kann man bloß hoffen, dass der Release ähnlich genial, wie der Fox-Release „Bohemian Rhapsody“ wird (obwohl es auch viel Verbesserungspotential gab).
Leider wurden noch keine technischen Details kommuniziert. Zumindest stehen die Chancen für einen HDR10/Dolby Vision Release und hochwertiger Dolby Atmos Tonspur nicht schlecht. Der Releasetermin ist noch nicht kommuniziert. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir „Rocketman“ Ende September in unseren Händen halten dürfen.
Der wohl bekannteste Pay-TV-Anbieter in Deutschland feiert das einjährige Jubiläum der Sky Q Plattform. Alle Infos vom Event im Sky Sport Studio findest du hier!
„Gemacht aus den Wünschen unserer Kunden“. Mit diesem waghalsigen Versprechen startete vor rund einem Jahr (Mai 2019) die neue Sky Q Plattform. Besitzer eines Sky+ Pro Receivers, bekamen die neue Plattform sozusagen „aufgezwungen“. Typisch Deutsch gab es erst einmal viel Gegenwind. Das „Gewohnheitstier“ musste sich fortan in einer fremden, jedoch grafisch ansprechenderen und schnelleren Menüoberfläche zurechtfinden. Vom Gegenwind ist bei Sky angeblich nur noch ein laues Lüftchen zu spüren. Aktuell nutzen rund 1.5 Millionen Kunden die Sky Q Plattform, deren Inhalte und die darauf zur Verfügung gestellten Apps – in bester Bild & Soundqualität wie Sky betont. Naja bezüglich der Bildqualität kann man sich aktuell vielleicht noch streiten, dazu jedoch später mehr. Damit ist Sky Q eine der am schnellsten wachsenden TV-Plattformen in Deutschland – Gratulation!
Sky zieht Bilanz
Die 10 Highlights die im letzten Jahr in die Sky Q Plattform integriert wurden
Der Pay TV Anbieter hatte Medienvertreter nach Unterföhring eingeladen. Dort hat Sky Deutschland seinen Hauptsitz. Das beeindruckende Hauptgebäude durften wir diesmal nicht betreten. Die dargebotene Kulisse in der Medienallee 24 hat aber auf jeden Fall entschädigt. Das Presse-Event wurde nämlich im Sky Sportstudio abgehalten. Für uns bereits das erste Highlight. Mit dem Start von Sky Q wollte man das „Beste TV-Erlebnis in Deutschland“ abliefern. Was ist aus diesem Versprechen geworden? Wurden alle Wünsche der Kunden umgesetzt?
Multiplattform + UHD
Beim Multiplatform-Gedanken oder „Multiscreen“ hat sich Sky sicherlich die volle Punktzahl geholt. Sky Q, Sky Q Apps auf Samsung Smart TVs und Apple TV sowie Sky Go machen das breite TV-, Sport-, Film- und Serienangebot immer und „überall“ verfügbar. Die offene Plattform wurde zudem um beliebte Apps wie die ARD und ZDF Mediatheken, Arte, DAZN, Netflix und Spotify erweitert. Dem Versprechen nach Bildqualität kommt man mit Live-Sportevents, linearen TV-Sendern und einem breiten Fiction Portfolio in Ultra HD Qualität nach. Und spätestens hier müssen wir den Zeigefinger heben! Die vierfache Full-HD Auflösung ist zweifelsfrei ein Mehrwert gegenüber dem regulären HD-Bild. Jedoch fehlt ein wichtiger Bestandteil des Ultra HD Standards nämlich High Dynamic Range oder kurz HDR.
Nahtlose Integration des Netflix-Angebotes in Sky Q. Das Netflix Portfolio bekommt man in Kombination mit dem Entertain-Paket zu einem Vorzugspreis
HDR kommt
Leider gab im Laufe des Abends keine Meldungen zum erweiterten Dynamikumfang, es wird aber auf jeden Fall daran gearbeitet, wie uns Andreas Stumptner, Head of Product Communications @SkyDeutschland, versichert. Es wäre jedoch zu vermessen gewesen, HDR als neues Highlight-Feature für den Sommer 2019 anzukündigen, wenn die Zügel nicht in den eigenen Händen liegen. Hier spielt die Kommunikation mit dem Sky Headquarter in Großbritannien und/oder mit Comcast sicherlich eine Rolle.
Mehr Hardware
Die Sky Soundbox bietet guten Surround-Sound und einen überraschend guten Bass. Das Gerät ist jedoch nur als Sky-Kunde mit Rabatt interessant.
Wenn man so drüber nachdenkt war Sky recht fleißig im letzten Jahr. Es wurde eine eigene Soundbox in Zusammenarbeit mit Devialet entwickelt, es gibt ein Fortsetzen- und Restart-Feature und eine neue Sprachfernbedienung. Letzte soll, gibt man ihr eine Chance, die suche innerhalb der Plattform deutlich vereinfachen. Eine Live-Präsentation von Florian Schweizer hatte auch uns verwundert. Er suchte nach „Zach Galifianakis“ (The Hangover) und bekam promt Ergebnisse geliefert. Beeindruckend, ist der Name ja nicht gerade der einfachste. Vielleicht sollten wir der Sprachsuche auch nochmal eine Chance geben. Die 600.000 Kunden, die bereits eine Sprachfernbedienung haben, senden jeden Monat über 2 Millionen Anfragen. Die die diese Funktion nutzen, nutzen sie immer wieder.
Mehr Sport & Formel 1
Auch inhaltlich hat sich vieles getan. Mit dem Rückrundenstart stehen alle Highlight-Clips aus der 1. und 2. Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB Pokals jederzeit bereit. Man hörte auch auf das Kundenfeedback und brachte die Formel 1 zurück auf Sky, diesmal sogar in 4K UHD Auflösung. Alle diese Inhalte sind auch On Demand verfügbar. So muss man nicht um 4 Uhr Morgens aufstehen um die Berichterstattung zur Formel 1 zu verfolgen. Was den Kunden ebenfalls sehr gut gefällt ist die Integration der Youtube App. Allein diese liefert Millionen Stunden Unterhaltung und das gratis.
Das Steckenpferd von Sky ist natürlich der Sport, vorrangig Fußball
Zuletzt wurde noch der Kids Mode und der Eco Plus Modus hervorgehoben. Letzteren finden wir persönlich nicht gelungen, dauert es fast 5 Minuten bis der Sky Receiver auf das Live-TV-Angebot zugreifen kann. Das können andere Anbieter deutlich besser. Man ist fast gezwungen das leise Surren der Festplatte zu ertragen um den Sky Q Receiver schnell starten zu können. Wiederum positiv sind kleinere Änderungen, die einigen gar nicht auffallen dürften. So startet man im TV-Guide nicht mehr auf Sendeplatz 100, sondern auf dem Kanal auf dem man sich gerade befindet. Das erleichtert das Zappen ungemein.
Fazit + Neuankündigungen
Beim Thema Sky gibt es eigentlich nur zwei Lager: Entweder man liebt es, oder man hasst es. Es scheint so ein Thema zu sein, bei dem es wenige neutrale Meinungen gibt. Das sehen wir auch immer an den Kommentaren, sobald wir über Sky berichten. Was Sky im letzten Jahr geleistet hat war nicht nur mutig, sondern auch beeindruckend. Das so ein Start einer neuen Plattform nicht immer reibungslos über die Bühne geht ist klar. Fedoch scheint Sky dem Feedback der Nutzer genug Gehör geschenkt zu haben. Viele Neuerungen und Verbesserungen tauchen sicher in der heimlichen Wunschliste des ein oder anderen Abonnenten auf. Und das sich Sky nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, zeigen die neuen Features und die neue Hardware, der Sky Q Mini Receiver.
Sky hat auf seinem Jubiläums-Event den neuen Sky Q Mini Streaming-Receiver sowie neue Features für die Sky Q Plattform vorgestellt.
Nicht ganz überraschend kündigt den Sky Q Mini Streaming-Receiver an. Das Gerät ist in Großbritannien bereits seit Monaten erhältlich und ermöglicht den Abonnenten das Sky Q Angebot an einem zweiten Fernseher zu nutzen. In Deutschland erscheint die Hardware im Juni 2019 für 49 Euro zzgl. einer Aktivierungsgebühr. Wie auch der große Bruder, der Sky Q Receiver, handelt es sich um ein Leihgerät. Das Design und die Funktionen ähneln dem Sat-/Kabel-Receiver von Sky, nur etwas kleiner. Die kompakten Maße kommen zustande, da kein TV-Tuner oder Festplatte vorhanden ist. Bedeutet das Sky Q Angebot wir komplett über das Internet (LAN / WLAN) abgerufen. Ein zusätzlicher Kabel- oder Satellitenanschluss ist somit nicht nötig.
Sky Q Mini + Sprachfernbedienung
Das Design des Sky Q Mini ist an dessen großen Bruder angelehnt
Mittels HDMI 2.0b wird der Sky Q Mini mit einem Fernseher oder Projektor verbunden. Die Bildausgabe ist derzeit auf 1080p beschränkt. Uns wurde jedoch mitgeteilt, dass der Receiver auch 4K UHD-fähig ist. Externe Soundsysteme können über den optisch-digitalen Audioausgang mit Signalen versorgt werden. Im Lieferumfang ist neben der Box auch die Sky Q Sprachfernbedienung (inkl. Batterien), ein HDMI-Kabel sowie das Netzkabel enthalten. Doch wozu braucht man überhaupt die Sky Q Mini? Produktmanagerin Annika van der Beek hat als Beispiel den Interessenskonflikt bei der Auswahl des Abendprogramms gewählt. Wenn man sich nicht auf ein Programm einigen kann, hat der Partner immer noch die Möglichkeit auf das Zweitgerät mit Sky Q Mini auszuweichen. Oder man möchte die komplette Sky Q Welt auch in seinem Hobbyraum, Garage oder Partykeller nutzen. Es gibt viele Szenarien und Einsatzmöglichkeiten für den Sky Q Mini.
Anschlüsse des Sky Q Mini: Netzanschluss, Reset Button, HDMI 2.0b, Ethernet, optischer Audioausgang und ein USB-Eingang. Bluetooth und Wifi sind integriert
Natürlich ist es auch weiterhin möglich das Sky Q Angebot über die Sky Q App auf diversen Smart TVs, dem Apple TV oder komplett übers Internet auf Sky Go zu nutzen. Durch die gleiche Oberfläche wie sie bereits auf dem Sky Q Receiver vorhanden ist, hat das Gerät einen gewissen Bequemlichkeitsvorteil. Man kann z.B. die Wiedergabe eines Films stoppen, den Sky Q Receiver ausschalten und den Rest des Films über den Sky Q Mini im Schlafzimmer genießen. Alle Inhalte findet man gespiegelt auf der Mini-Variante vor. Früher musste man sich für ein zweites TV-Gerät einen zusätzlichen großen Receiver inkl. SmartCard holen. Heute reicht diese kleine Streaming-Box aus.
Eine ganz kleine Beschränkung gibt es jedoch. Die Programmauswahl beim linearen Fernsehen ist etwas kleiner. Auf dem Sky Q Mini findet man alle Sky Partnersender sowie die Öffentlich-Rechtlichen Programme vor. Insgesamt über 100 Sender. Dafür sind alle anderen Komfort-Funktionen wie „Restart“ oder „Fortsetzen“ mit an Bord. Abseits von den Sendern wird es dem Kunden auf keinen Fall langweilig. Die komplette On Demand Bibliothek sowie die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte stehen ab dem Launch zur Verfügung. Kurz darauf sollen auch die Apps für Netflix, DAZN und Spotify folgen.
Wer seine Mitbewohner ärgern möchte, lässt die Jugenschutz-Pin für alle Inhalte rund um die Uhr abfragen =D
Neue Features + neue Jugendschutz-Pin
Unabhängig vom Sky Q Mini gibt es neue Features für alle Kunden. Nein HDR ist leider noch nicht dabei, wir tippen, dass der erweiterte Dynamikumfang noch im Herbst 2019 kommt. Dafür kommt die Sky Q App jetzt auch auf Smart TVs von LG Electronics und auf die Sony Playstation 4. Zudem sind alle Aufnahmen die auf dem Sky Q Receiver liegen mobil abrufbar. Das Sideloaden auf Tablets und Smartphones funktioniert über die Sky Go App.
Ein Punkt den viele Nutzer nervig finden ist die Eingabe der Jugendschutz-Pin. Status Quo werden Inhalte ab 12 Jahren bis 20 Uhr abgefragt, Inhalte ab 16 bis 22 Uhr und ab 18er Titel bis 23 Uhr. Sky wird als erster deutscher Anbieter eine neue Jugenschutz-Einstellung einführen. Inhalte können für bestimmte Altersklassen in Kombination mit einem Zeitfenster gesperrt werden. Man könnte so seinen Mitbewohnern eine PIN-Abfrage für FSK 0 Titel aufbrummen. Im bequemsten Fall deaktiviert man den Jugendschutz. Einzige Ausnahme sind die 18+ Titel, also Pornografie. Bei diesen Titeln wir immer ein PIN abgefragt.
Game-Streaming wird zwar in den nächsten Jahren nach Meinungen von Analysten zunächst eine Nische bleiben, könnte aber langfristig mehr und mehr Spieler für sich gewinnen. Diese Woche hatten dabei sowohl Google als auch Microsoft Neuigkeiten zu ihren Projekten zu verkünden.
Beginnen wir bei Stadia: Google hat in einem frischen Tweet bestätigt, dass es zum Game-Streaming-Angebot im Verlauf des Sommers 2019 endlich handfeste Neuigkeiten geben solle. Denn bisher wissen wir eigentlich nur, dass das Unternehmen selbst sein Angebot ganz toll findet. Es ist noch völlig offen, was für ein Bezahlmodell man verwenden will.
Im Sommer 2019 will Google laut dem Tweet aber endlich sowohl die Preise, den Launchzeitraum als auch das Bezahlmodell und die anfangs enthaltenen Games konkretisieren. Hier kommt man dann zu einer zweiten Neuigkeit: In der App für den Family Link finden sich Hinweise auf das kommende Bezahlmodell von Google Stadia.
Demnach sieht es danach aus, als ob Stadia wie erwartet keine Flatrate wird, sondern einzelne Spiele auch jeweils separat gekauft werden müssen – ähnlich wie bei Nvidias GeForce Now also. Alles andere wäre für aktuelle Triple-A-Blockbuster aber auch extrem unwahrscheinlich gewesen. Möglich ist aber natürlich weiterhin eine Kombination: eine Flatrate ähnlich dem Xbox Game Pass für ältere Spiele und durch Google selbst vertriebene Games plus die Möglichkeit einzelne, aktuellere Titel zu kaufen.
Microsoft Project xCloud will es Entwicklern leicht machen
Im Falle Microsofts hat der Manager Kareem Choudhry ein wenig über Project xCloud geplaudert. Bekanntermaßen planen die Redmonder zwar weiterhin eine neue Konsolengeneration, wollen aber wahrscheinlich direkt zum Launch zwei Modelle veröffentlichen. Die leistungsschwächere Konsole könnte Cloud-Gaming als Fokuspunkt setzen.
Die News aus dem Hause Microsoft sind aber in erster Linie für Entwickler spannend: So soll die Einbindung der bisherigen Xbox-Spiele nahtlos erfolgen, damit über Project xCloud ein breites Spieleangebot aus drei Xbox-Generationen zur Verfügung steht – mehr als 3.500 Spiele sollen auf diese Weise zum Streaming verfügbar gemacht werden können, ohne dass Entwickler Aufwand mit Portierungen hätten. Das dürfte für viele Entwickler verlockend sein – denn für Stadia sind hingegen etwa Anpassungen notwendig.
Am Ende heißt es aber insgesamt abwarten: Die Meinungen zum Game-Streaming gehen sehr auseinander. Während manche Spieler, meist Casual-Gamer, hier eine Revolution zu erkennen vermeinen, winken andere, in der Regel die Core-Gamer, bereits ab. So sind sehr schnelle Internetverbindungen vonnöten und die Bildqualität reicht natürlich nicht an lokal berechnete Titel heran. Auch die Latenzen sind ein Problem, das sowohl Google als auch Microsoft in den Griff bekommen müssen.
Marantz hat zwei neue AV-Receiver für 4K-Freunde vorgestellt: die beiden Slimline-Modelle NR1510 und NR1710. Sie kosten jeweils 599 bzw. 799 Euro und sind ab Mitte Juni im Handel erhältlich. Zur Verfügung stehen Varianten in Schwarz und Silber-Gold.
Auch wenn die Slimline-AVR von Marantz sehr kompakte Gehäuse nutzen, sollen sie dennoch alle relevanten Leistungsmerkmale bieten. So handelt es sich etwa beim NR1510 um einen 5.2-Receiver, der nicht nur verlustfreien Ton über DTS-HD Master Audio und Dolby TrueHD unterstützt, sondern auch Sprachsteuerung über Amazon Alexa, Apple Siri und den Google Assistant.
Außerdem unterstützt der Marantz NR1510 auf 5 Kanälen 85 Watt pro Kanal. Es gibt sechs HDMI-Eingänge, einer vorne, und auch eARC-Unterstützung. Neben HDR10 kann der Receiver auch mit Dolby Vision umgehen. Er bietet 4K/60 HZ Full-Rate-Passthrough, 4:4:4 Farbauflösung und BT.2020. Die Hi-Res-Wiedergabe ist ebenfalls über Formate wie ALAC, FLAC und WAV mit bis zu 24-bit und 192 kHz möglich.
Der Marantz NR1510 kostet 599 Euro und bietet 5.2-Surround-Sound
Der Marantz NR1510 lässt sich über die Heos-App des Unternehmens auch mit Multiroom-Setups bzw. Apple AirPlay 2 verwenden. Für die Xbox One gibt es einen Auto Low Latency Modus (ALLM), so dass beim Zocken mit Bild und Ton alles möglichst verzögerungsfrei läuft.
Der Marantz NR1710 spielt noch eine Klasse höher
Der Marantz NR1710 legt noch eine Schippe drauf – etwa durch die Unterstützung von Dolby Atmos und DRS:X. Aber in diesem Fall ist außerdem 7.2-Kanal-Sound vorhanden. Zudem erhöht sich die Leistung auf 90 Watt pro Kanal. Die restlichen Daten ähneln größtenteils jenen des kleinen Bruders, des NR1510. Allerdings stockt man beispielsweise von 6 auf 7 HDMI-Eingänge auf – einer abermals an der Vorderseite und mit HDCP 2.3.
Marantz NR1710: 7.2-Surround-Sound für 799 Euro
Außerdem bietet dieser AV-Receiver Dolby Atmos Height Virtualization Technology. Sie simuliert das Atmos-Erlebnis mithilfe der Frontlautsprecher. Auch bei diesem Receiver sind natürlich Heos Multiroom und Apple AirPlay 2 an Bord. Ebenfalls sind die Sprachsteuerungen Amazon Alexa, Apple Siri und der Google Assistant erneut mit von der Partie. Auch ALLM für die Xbox One und die restlichen Features des NR1510 sind genau so auch am Marantz NR1710 vorhanden.
Unten findet ihr noch die technischen Daten des Marantz NR1510 bzw. NR1710. Beide Slimline-AVR sind ab Juni zu den eingangs genannten Preisen von 599 bzw. 799 Euro zu haben. Kürzlich sprach Marantz übrigens auch über andere Modelle wie die SRS5014 und SR6014.
Technische Daten des Marantz NR1510
Marantz NR1510 : Das sind die Anschlüsse an der Rückseite
Noch vor der offiziellen Ankündigung der Marantz SR5014 und SR6014 AV-Receiver tauchen erste Details der High-Class-Modelle im Internet auf. Hier findest du die ersten Infos zu den 2019er Schaltzentralen von Marantz.
Beide Modelle sind vorab im Online-Shop von nubert.de aufgetaucht. Neben technischen Details werden auf den Produktseiten auch Preise und Termin der neuen AV-Recever bekanntgegeben. So soll der Marantz SR5014 für 949 Euro in den Handel gelangen, der SR6014 für 1.399 Euro. Als Liefertermin wird September 2019 angegeben. In den vorläufigen Produktdetails wird auch klar, wieso es eine Preisdifferenz von 450 Euro gibt. Während der SR5014 in der oberen Liga der 7.1-Kanal AV-Receiver mitspielen dürfte, liefert der SR6014 9.2 aktive Kanäle sowie eine 11.2 Signalverarbeitung (mit zusätzlichem externen Stereo-Verstärker).
Der Marantz SR5014 bietet 7.2 Kanal-Sound und hat die Funktionstasten sichtbar an der Front
Wir haben euch einmal die vorläufigen Produktdetails aufgelistet:
Marantz SR5014:
7.1-Kanal-AV-Receiver mit 180 Watt pro Kanal (6 Ohm)
Klangoptimierte Marantz HDAM- und Current Feedback-Technologie in der Vorstufe
Die Geräte unterscheiden sich natürlich vorrangig in der Anzahl der aktiven Kanäle und der Leistung. Der SR6014 liefert auf den 9.2 Kanälen maximal 185 Watt, während der SR5014 „nur“ 180 Watt (max) auf seine 7.1-Kanäle bringt. Der SR6014 ist darüber hinaus IMAX Enhanced zertifiziert und bietet ein 4K60p Upscaling (SR5014 nur 4K30p Upscaling). Rein visuell hebt sich der SR6014 mit seiner Frontblende vom „kleinen Bruder“ ab, die die Funktionstasten bei Bedarf gekonnt versteckt.
Das Marantz erst vor kurzem seine Slimline AV-Receiver vorgestellt hat, sollte eine offizielle Kommunikation zu den beiden neuen Premium AV-Receivern nicht mehr lange auf sich warten lassen.