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Netflix experimentiert mit Preiserhöhungen bis 17,99 Euro

Netflix hat aktuell eine für viele Kunden verwirrende Aktion gestartet. So experimentiert man offenbar mit verschiedenen Preismodellen. Manchen Nutzern werden nämlich aktuell höhere Preise als bisher angezeigt. Die Unterschiede sind durchaus gravierend.

Wir haben das Spielchen selbst getestet und erhielten noch die alten Preis angezeigt. Das sind bekanntermaßen 7,99 Euro für die Basis-Stufe, in der nur in SD übertragen wird, 10,99 Euro für Standard mit HD und schließlich 13,99 Euro für die Stufe Premium, auf der ausgewählte Inhalte auch in Ultra HD und mit HDR bzw. Dolby Vision verfügbar sind.

Doch bei anderen Kunden erscheinen derzeit völlig andere Preise. Manche Anwender erblicken etwa für die Stufen jeweils 9,99, 13,99 und 17,99 Euro als Preis. Besonders Premium-Abonnenten müssten dann etwas schlucken, denn ihr Preis würde um satte 4 Euro im Monat ansteigen. Manche Kunden erblicken noch andere Staffelungen und sehen als ausgerufene Preise vielmehr 7,99 Euro (Basis), 11,99 Euro (Standard) und 15,99 Euro (Premium).

Netflix experimentiert mit Preiserhöhungen
Netflix experimentiert mit Preiserhöhungen

Wer nun bei Netflix warum welche Preise angezeigt bekommt, das ist völlig offen. Manche Anwender haben schon am gleichen Rechner mit verschiedenen Browsern unterschiedliche Preisangaben erblickt. Es scheint also keinen klaren Weg zu geben, um bestimmte Preise sehen zu können. Vermutlich möchte der Streaming-Anbieter einmal ausloten, wie viel man den Kunden zumuten könnte.

Netflix kündigt offiziell noch keine Preiserhöhung an

Offiziell hat Netflix bisher noch keine weiteren Preiserhöhungen angekündigt. Experimente mit angepassten Preisen oder auch Abrechnungszeiträumen führt der Anbieter gerne durch. Ende letzten Jahres hatte Netflix etwa auch mit wöchentlichen Preismodellen experimentiert – allerdings nicht in Deutschland, sondern bei unseren Nachbarn in Österreich.

Abgerechnet wird seitens Netflix vermutlich trotz der angezeigten, erhöhten Preise der bekannte Preis von jeweils 7,99, 10,99 bzw. 13,99 Euro. Es ist aber natürlich möglich, dass der Streaming-Anbieter innerhalb der nächsten Wochen oder Monate an der Preisschraube drehen möchte. Denn aus Jux und Dollerei dürfte man nicht einfach höhere Preis einblenden und damit experimentieren. Zunächst heißt es allerdings abwarten.

LG listet B9 4K OLED mit Alpha 7 Gen 2 Prozessor

LG Electronics hat seinem neuen B9 4K OLED TV bereits eine Detailseite auf LG.com gewidmet. Der „Einsteiger-OLED“ ist mit einem Alpha 7 Gen 2 Prozessor ausgestattet und soll im Sommer 2019 erscheinen.

UPDATE: Nur solange der Vorrat reicht! Der OLED55B97LA im Angebot auf MediaMarkt.de für nur 977 Euro!

In der CES-Kommunkation hat LG das Modell B9, erhältlich in 55 Zoll (OLED55B9) und 65 Zoll (OLED65B9) ganz an den Rand geschoben. Das liegt entweder daran, dass das Produkt nicht „Premium genug“ ist, oder weil das Modell als einziges im 2019er OLED-Lineup nicht mit dem erweiterten Alpha 9 Gen 2 Prozessor ausgestattet ist. Stattdessen verwendet das Modell eine schwächere Variante mit der Bezeichnung Alpha 7 Gen 2. Ob und welche Einschränkungen es bei dem Modell aufgrund der geringeren Rechenleistung geben wird, ist bisher nicht bekannt. Das Vorjahresmodell B8 mit Alpha 7 (1. Generation) war z.B. nicht in der Lage 4K/HDR/120p Videos darzustellen – die darüber angesiedelten Modelle dagegen schon.

4K OLED B9 mit Alpha 7 Gen 2

Der Alpha 7 Gen 2 Prozessor soll dem B9 4K OLED mit "Verbesserten Bildern, Action und Farben" Beine machen
Der Alpha 7 Gen 2 Prozessor soll dem B9 4K OLED mit „Verbesserten Bildern, Action und Farben“ Beine machen

Auch anhand der Artikelbeschreibung zum B9 lassen sich die Unterschiede bislang nicht ausmachen. Die Sektion mit den technischen Spezifikationen wurde von LG leider noch nicht befüllt. Es wurden jedoch bereits ein paar Highlight-Features aufgelistet. Das Modell unterstützt die LG ThinQ AI Plattform inkl. Google Assistant und Amazon Alexa, sowie die Standards Dolby Vision (HDR) und Dolby Atmos (3D Sound). Das in dem Modell ein OLED-Display mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten verbaut ist, sollte jedem klar sein. Verbesserungen die auf eine Veränderung der Panelstruktur zurückzuführen sind, wird es wohl nicht geben. Eine optimierte Bilddarstellung für Filme und Gaming muss ganz allein vom Alpha 7 Gen 2 Prozessor sowie der verbauten HDMI 2.1 Schnittstelle kommen.

LG 2019 OLED Lineup

Wir haben euch bereits in einem ausführlichen Bericht die Verbesserungen im 2019 OLED TV Lineup aufgelistet. Wir hoffen, dass auch LGs 2019 Einstiegsmodell auf einen Großteil der neuen Features und Verbesserungen zurückgreifen kann. Sobald uns zustätzliche Informationen vorliegen, werden wir diese natürlich kommunizieren. Ihr interessiert euch für das LG 2019 OLED Lineup? Dann könnten folgende Beiträge für euch interessant sein:

Samsung, Panasonic und Co. gründen 8K Association

Mehrere der weltweit führenden TV-Hersteller und Anbieter von Display-Komponenten haben sich zusammengetan, um die 8K Association zu gründen. Mit vereinten Kräften möchte man 8K voranbringen und dabei auch entsprechende Standards etablieren.

Zu den Gründungsmitgliedern der 8K Association zählen neben Hisense, Panasonic und Samsung Electronics auch TCL Electronics und AU Optronics (AUO). Samsung Display wird der 8K Association ebenfalls noch separat beitreten. Die Unternehmen haben ein gemeinsames Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet. Die Nonprofit-Organisation, die 8K Association, soll Techniken rund um 8K für die gesamte Branche vorantreiben.

Als spezifische Ziele nennt man etwa die Vermarktung von 8K-Fernsehern und -Inhalten, die Aufklärung über die Vorzüge der Technik, die Entwicklung technischer Standards und Spezifikationen sowie die Kooperation mit etwa TV-Sendern und anderen relevanten Anbietern, um das 8K-Ökosystem der Zukunft sicherzustellen. Am Ende will man auf diese Weise den Markt für 8K absichern und ausbauen.

Die 8K Assoication wird nicht nur eine effektive Einführung in die 8K-Technologie anbieten, sondern auch den Beginn der 8K-Ära schneller herbeiführen„, erklärt dazu Hyogun Lee, der Executive Vice President of Visual Display Business bei Samsung Electronics. Letztere wollen ihren Status im Bereich 8K über das Engagement in der 8K Association noch ausbauen.

8K ist aktuell noch ein schwieriges Thema

Hisense schlägt im Übrigen ähnliche Töne an und wünscht sich schon jetzt, dass der Markt für 8K möglichst schnell wächst. Auch TCL ist ja bereits mit 8K-Modellen zur Stelle, so dass das Engagement ebenfalls nicht überrascht. Auch letztere sehen sich gut positioniert, um rasch im Bereich 8K eine Führungsposition zu übernehmen. Man wolle dabei seine Partner, etwa Streaming-Anbieter, motivieren ebenfalls möglichst schnell 8K-Angebote für Kunden bereit zu halten. Panasonic und AUO stimmen dem zu und streben ebenfalls danach, dass 8K möglichst schnell möglichst viele Kunden erreicht.

8K ist aktuell dennoch noch ein schwieriges Thema: Viele Verbraucher nutzen noch nicht einmal einen 4K-TV und auch im Fernsehen mangelt es an entsprechendem Content. Das 4K-Ökosystem ist also noch gar nicht auf dem Höhepunkt angekommen. Entsprechend ist der Kauf der aktuellen 8K-Fernsehgeräte so eine Sache, da es im Grunde so gut wie keine nativen Inhalte gibt. Für Early Adopter ist 8K freilich dennoch interessant. Bis sich der Kauf eines hochpreisigen 8K-TVs für den durchschnittlichen Kunden lohnt, dürften aber noch einige Jahre ins Land gehen.

Diese Verbesserungen bringen LG 2019 OLED TVs mit sich

Welche Verbesserungen bringen LGs 2019 OLED TV Lineup mit sich? Wir erklären die wichtigsten neuen Features die die neuen OLED TVs zu den Vorjahresmodellen unterscheiden.

Viele Nutzer fragen sich zurecht, welche Verbesserungen bringt LGs 2019 OLED TV Lineup mit sich? Welche neuen Features gibt es? In wieweit wurde die Bildqualität verbessert? Und welche Neuerungen sollten einen Kunden zum Kauf animieren? Wer sich im Frühjahr/Sommer 2019 vielleicht einen OLED-TV zulegen möchte, der steht nämlich vor der Entscheidung 2018 OLED zum günstigen Preis, oder 2019 OLED zum Normalpreis mit neuerer Ausstattung? Wir haben versucht die wichtigsten Verbesserungen für euch herauszufiltern. Wir möchten darauf hinweisen, dass es Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen geben kann, die wir zum aktuellen Zeitpunkt einfach noch nicht wissen oder nicht prüfen können. Viele Details stammen auch aus einem sehr informativen Video von Vincent Teoh von hdtvtest.co.uk, dass wir natürlich am Ende des Beitrages angehängt haben.

Design

Beim Thema "Design" darf der aufrollbare OLED TV "65R9" nicht unerwähnt bleiben
Beim Thema „Design“ darf der aufrollbare OLED TV „65R9“ nicht unerwähnt bleiben

Was zuerst ins Auge fällt, ist natürlich das Design, die Präsentation des OLED TVs. Nehmen wir einmal die 77 Zoll Version des C9 die sich subjektiv überhaupt nicht vor Vorjahres-Modell unterscheidet. Die 55 und 65 Zoll Variante, soll jedoch mit einem „einfacheren“ Standfuß ausgestattet werden, den man bereits vom B87 OLED aus 2018 kennt. Ob dies auch auf die europäischen Modelle zutrifft bleibt abzuwarten. Es wird auf jeden Fall ein paar Änderungen am Design geben. Diese fallen ggf. nur klein aus und sind womöglich nur auf der Rückseite des TVs zu finden. Das dünne OLED-Panel mit schlankem Displayrand ist bei fast allen Modellreihen zu finden. Einzig der Z9 8K 88 Zoll OLED und der flexible, einrollbare 65R9 OLED weisen eine etwas höhere Bautiefe auf, um die Stabilität des OLED-Panels nicht zu gefährden.

HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s

Nicht nur das 2019 OLED-Lineup, auch ausgewählte LCD-TVs wie dieser 75 Zoll 8K NanoCell TV sind mit HDMI 2.1 ausgestattet
Nicht nur das 2019 OLED-Lineup, auch ausgewählte LCD-TVs wie dieser 75 Zoll 8K NanoCell TV sind mit HDMI 2.1 ausgestattet

Die wohl größte und wichtigste Verbesserung betrifft die Anschlüsse. Alle HDMI-Schnittstellen unterstützen den vollen HDMI 2.1 Standard mit 48 Gbit/s. Das soll für das komplette 2019 OLED-Lineup von LG Electronics gelten (B9, C9, E9, W9, Z9 und R9). Die Schnittstelle verspricht Zukunftssicherheit, da mit der neusten Version nicht nur bestehende Features wie z.B. dynamischen HDR endlich geregelt eingebunden, sondern auch neue Features ermöglicht werden. So können z.B. High Frame Rate (HFR) Inhalte in 4K/120p dargestellt werden. Auch 8K/60p Inhalte sind damit möglich (Z9 OLED). Neue Features wie eARC (enhanced Audio Return Channel), ALLM (Automatic Low Latency Mode) oder VRR (Variable Refresh Rate) finden damit erstmals Einzug in ein TV-Gerät von LG. Wer z.B. eine Xbox One X an einen 2019 OLED TV anschließt, versetzt den TV dank ALLM automatisch in den Gaming-Modus für einen geringen Input-Lag, während VRR Bildstottern und Schlieren eliminiert. Für geläufige Inhalte wie Fernsehen, Blu-rays oder 4K Blu-rays, dürfte die Schnittstelle nur wenig Verbesserungen liefern.

Alpha 9 Gen 2 Prozessor

LG führt seine AI Picture Bildtechnologie dem Fachpublikum auf der CES 2019 vor
LG führt seine AI Picture Bildtechnologie dem Fachpublikum auf der CES 2019 vor

Die zweite große Neuerung betrifft den neuen Alpha 9 Bildprozessor der 2. Generation (B9 wird wohl mit einer erweiterten Version des Alpha 7 laufen). Der Bildprozessor kommt in allen OLED-TVs ab der C9 Serie zum Einsatz. Die erhöhte Rechenpower soll allerlei neue Features mit sich bringen. Zudem gibt es neue Einstellungsmöglichkeiten, die hoffentlich auch bald den 2018 OLEDs zugespielt werden:

  • AI Picture: Künstliche Intelligenz (AI – Artificial Intelligence) ist eines der großen Themen auf der CES 2019 gewesen. Mit den selbstdenkenden und selbstlernenden Algorithmen möchte man in Zukunft auch die Bildqualität über alle Inhalte hinweg verbessern. Dafür analysiert der Prozessor die Bildinhalte und zerlegt diese in sinnvolle Segmente. Diese werden wiederum mit einer Datenbank verglichen, die Millionen visueller Daten enthält, um daraufhin die Bildwiedergabe zu verbessern. So werden z.B. Kanten geglättet, Details verbessert und Kontraste optimiert. Es soll eine Möglichkeit geben „AI-Picture“ zu de/aktivieren. So könnte man in einem Test herausfinden, ob sich dadurch wirklich eine subjektive Verbesserung der Darstellung erreichen lässt. Womöglich fällt der Unterschied bei HD, Full-HD und 4K-Inhalten weitaus geringer aus. Vielleicht ist die Technik auch eher für den 8K Z9 OLED gedacht, der ab Marktstart ja erst einmal auf hochskalierte Inhalte zurückgreifen muss.
  • AI Helligkeit: Neu ist ein im TV verbauter Lichtsensor, der die Helligkeit des Displays an die Umgebungshelligkeit anpasst. Somit sollen sich vor allem HDR-Inhalte mit vielen Details, bestem Schwarzwert und hohem Kontrast darstellen lassen. Der Nutzer muss dabei nichts unternehmen. Wir z.B. ein zusätzliches Licht angeschalten oder fällt einmal mehr Sonnenlicht durch das Fenster, passt der TV automatisch die EOTF-Kurve des Displays an.
  • MPEG Rauschreduzierung: Unter dem Menüpunkt MPEG Rauschreduzierung in den Videoeinstellungen fasste LG Electronics die Rauschreduzierung mit der Bildglättung zusammen. Das konnte dazu führen, dass man im aktivierten Zustand die ungewollten Bildartefakte reduziert, jedoch auch Details aufgrund der Glättung verliert. LG Electronics hat auf das Feedback der Community gehört und separiert erstmals MPEG Rauschreduzierung und Bildglättung, die jetzt voneinander unabhängig eingestellt werden können.
  • Maximalhelligkeit: Erstmals erlaubt es LG seinen Nutzern auch die Intensität der weißen Subpixel in seinen 2019 OLED TVs zu regulieren. Dies funktioniert jedoch nicht in jedem Bildmodus. Wir denken dass z.B. der Gaming-Modus davon ausgeschlossen ist. Der neue Unterpunkt ist in den Experteneinstellungen zu finden. Wer seinen OLED z.B. in einer komplett dunklen Umgebung stehen hat, kann so z.B. die Maximalhelligkeit auf mittel oder niedrig stellen um so eine genauere Farbdarstellung zu erreichen. Die Einstellung auf „Hoch“ soll aber am ehesten die PQ EOTF Kurve treffen und wird auch von LG empfohlen.
  • Erweiterte Einstellungen im Gaming-Modus: Im Gaming-Modus (Standard Dynamic Range und HDR) wurde der Farbraum immer automatisch auf „breit“ gestellt. LG ermöglicht es erstmals seinen Nutzern Einstellungen für den Farbraum vorzunehmen inkl. einem Weißpunkt-Abgleich mit 2, 10 und 22 Punkten. Im Near-Black-Bereich ermöglicht es LG mit einer Abstufung von 2.5, 5 und 7.5 IRE (% maximale Helligkeit) die Farben noch besser zu optimieren.
  • Black Frame Insertion (BFI) – TruMotion: Black Frame Insertion (Einblendung von schwarzen Bildern zwischen den Frames) ist bei OLED TVs etwas kontrovers. Die Technik soll das Bild flüssiger erscheinen lassen, funktioniert bei LCD-TVs aber weitaus besser. Bei OLEDs verringert die Technik ebenfalls die Helligkeit, sorgt zudem jedoch für ein leichtes Bildflackern. In den Nutzereinstellungen kann man dieses „OLED Motion Pro“ Feature jetzt in vier Stufen anwenden. High entspricht wohl den Modus den wir aus den 2018 Modellen kennen, während Mittel und Niedrig das Feature etwas abschwächen (dafür jedoch ein helleres Bild darstellen).LG soll bereits an einer neuen BFI-Technologie arbeiten, die das Bild in zwei Teile teilt. Auf der einen Seite werden Inhalte mit Maximalhelligkeit normal dargestellt, die andere Seite ist schwarz. Bei einem 120Hz Panel fällt der Wechsel zwischen den Bildhälften nicht auf, es entsteht für den Nutzer ein komplettes Bild, jedoch ohne den störenden Helligkeitsverlust. Vielleicht wird das Feature auch 2018/2019 Geräten nach weiteren Tests zur Verfügung gestellt.

Verbesserter, intelligenter Klang

Es gab auch eine Vorführung des AI Sound-Features auf der CES 2019. Aufgrund der lauten Geräuschkulisse konnte man das volle Potential jedoch nur erahnen
Es gab auch eine Vorführung des AI Sound-Features auf der CES 2019. Aufgrund der lauten Geräuschkulisse konnte man das volle Potential jedoch nur erahnen

Die 2019 OLED-TVs werden sollen nicht nur das Bild, sondern auch den Klang mit „künstlicher Intelligenz“ verbessern. AI Sound funktioniert dabei wie ein „Surround-Upmixer“ und soll Stereo-Signale in ein „überzeugendes 5.1 Surround-Erlebnis“ umwandeln. Das Audiosignal wird auch in seine Bestandteile zerlegt und neu „abgemischt“. So ist der Kommentator oder Hauptdarsteller z.B. besser zu verstehen oder die Soundeffekte kommen nicht nur von vorne, sondern werden auf alle Lautsprecher der 5.1 Anlage verteilt. Dolby Atmos wird ebenfalls unterstützt und kann dank eARC noch einfacher vom TV an einen AV-Receiver zurückgeführt werden (z.B. bei Netflix oder Prime Video).

Noch mehr Sprachassistenz

Der Google Assistant und Amazon Alexa werden noch mehr in die ThinQ AI Plattform (webOS 4.5) eingebunden
Der Google Assistant und Amazon Alexa werden noch mehr in die ThinQ AI Plattform (webOS 4.5) eingebunden

Google Assistant oder Amazon Alexa sind im 2019 Lineup bereits ab Werk integriert und vollständig nutzbar. Die Integration der intelligenten Gesprächspartner soll jedoch ausgeweitet worden sein und noch tiefer in die ThinQ AI Plattform eingreifen. Die Spracherkennung soll aus Unterhaltungen heraus den passenden Kontext ermitteln und richtig reagieren – egal ob es sich um eine Antwort auf eine Frage, den Wechsel zu App X/Y, oder das Erzählen eines Witzes handelt. Wie gut man sich mit den 2019 OLED TVs wirklich unterhalten kann, werden wir wohl erst im Test herausfinden können.

webOS 4.5

Alle LG 2019 TV-Modelle werden mit dem neuen webOS 4.5 Betriebssystem ausgeliefert. Es gibt visuelle Änderungen wie die verkleinerten App-Karten im Launchbar, aber auch neue Features. Wenn die App-Auswahl aufgerufen wird, ragen die Apps nicht mehr so weit ins Bild und der „eingesparte“ Platz kommt der neuen „AI Preview“ zu gute. Fährt man über eine unterstützte App, werden zuletzt abgespielte und empfohlene Inhalte über dem Launch-Bar präsentiert. Das funktioniert zum Start nur mit Netflix, soll aber bald mit anderen Apps und Streamingdiensten funktionieren.

Flexible Einsatzmöglichkeiten

Der LG Z9 erweitert das OLED-Lineup im ein 8K Modell mit 88 Zoll
Der LG Z9 erweitert das OLED-Lineup im ein 8K Modell mit 88 Zoll

Das 2019 OLED-Lineup von LG Electronics ist wohl das bisher stärkste. Es gibt sieben unterschiedliche Modellreihen (B9, C9, E9, W9, Z9 und R9) die nicht nur die Bedürfnisse von OLED-Einsteigern, sondern auch gehobene Ansprüche befriedigen. Neben regulären 4K OLED TVs der B9, C9 und E9 Serien, gibt es wie im letzten Jahr auch einen Nachfolger des Wallpaper-TV W9. Dieser hat sich bis auf die oben angesprochenen Verbesserungen rein optisch nur wenig verändert. Vielleicht verändert sich zumindest der Preis. Der R9 (65R9) aufrollbare OLED TV ist funktionell und faszinierend zugleich. Ausgestattet mit einer ansprechenden Basis, die auch ein 4.2 Soundsystem beherbergt, erhebt sich das Display wie aus Zauberhand aus dem „Kasten“. Das macht vor allem Sinn, wenn der Fernseher frei im Raum steht, oder das Display nicht das Blickfeld als „schwarzes Loch“ unterbrechen soll. Das wäre z.B. in einer Loft Wohnung durchaus sinnvoll. Zuletzt zeigt LG mit seinem Z9 88 Zoll OLED, dass man noch nicht an die Grenzen der OLED-Technologie angelangt ist. Somit gibt es die Fernseher mit organischen Leuchtdioden in diesem Jahr mit 55, 65, 77 und 88 Zoll.

Sind euch weitere Verbesserungen bekannt? Dann schreibt uns gerne einen Kommentar unterhalb dieses Beitrages.

Kodi v18 Leia: Fünfter und wohl letzter Release Candidate ist da

Kodi v18 Leia geht nun als fünfter Release Candidate (RC5) an den Start. Laut den Entwicklern handele es sich dabei nun aber voraussichtlich um den letzten Veröffentlichungskandidaten. Anschließend sollte also endlich die finale Version folgen.

Ende Dezember hatte man bei Kodi den vierten Release Candidate zu Kodi v18 Leia veröffentlicht. Es sah eigentlich zuerst danach aus, als ob jener der letzte RC vor der Veröffentlichung der finalen Version sein könnte. Doch nun hat man am Wochenende noch den RC5 freigegeben. Die Entwickler merken nun deutlich an, dass es sich jetzt aber wohl tatsächlich um die letzte Vorabversion handeln dürfte. Anschließend sollte also tatsächlich Kodi v18 Leia als finale Version folgen.

Im offiziellen Blog-Post gibt man selbst an, dass man ja irgendwann ein Ende finden müsse. Was freilich aber nicht heißt, dass man die finale Version von Kodi v18 Leia dann links liegen lassen würde. Auch jene werde natürlich nachträglich Updates erhalten. Neue Features finden sich im RC5 nun nicht mehr, sondern man hat sich auf Fehlerbehebungen und Korrekturen fokussiert. Beispielsweise hat man einen Workaround eingefügt, der ein Problem mit der Einstellung der korrekten Wiedergaberaten beim Start eines Videos behebt.

Wer alle Anpassungen nachlesen möchte, findet im offiziellen Kodi-Wiki wie immer das komplette Changelog. Letzteres behandelt nicht nur den RC5, sondern auch die vorherigen Vorabversionen zu Kodi v18 Leia. Für die finale Version von Kodi v18 Leia fehlt allerdings immer noch ein offizielles Erscheinungsdatum. Mit etwas Glück könnte es ja vielleicht noch etwa vor Ende Januar 2019 werden.

Kodi v18 Leia steht kurz vor der endgültigen Veröffentlichung

Laut den Entwicklern hänge es nun natürlich davon ab, wie die Rückmeldungen zum fünften Release Candidate ausfallen. Derzeit rechnet man aber eben nicht mehr mit einem RC6, sondern plant im Anschluss die finale Version der Multimedia-Software. Kodi v18 Leia wird dann unter anderem für PCs mit Windows, Android-Geräte, Linux, macOS, Apple iOS und die Microsoft Xbox One zur Verfügung stehen. Wer Interesse hat, kann den RC5 bereits hier im Download-Bereich beziehen. Dort sollte man nur den Reiter „Pre Release“ anwählen.

Wie immer, so empfiehlt es sich auch dieses Mal zuvor alle Dateien zu sichern. Zwar läuft Kodi v18 Leia als RC5 bereits sehr stabil, dennoch bleibt es eben eine Vorabversion. Mit Fehlern muss man also noch rechnen. Nun heißt es gespannt sein, wann die finale Version der Multimedia-Schaltzentrale ihren Einstand geben könnte.

Samsung 4K oder 8K Fernseher kaufen + Coupon von bis zu 500€ sichern!

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Samsung 75Q6FN 75′ QLED TV (Edge-LED) 2.399 € 300 €
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Samsung 75Q7FN 75′ QLED TV (Edge-LED) 2.869 € 300 €
Samsung Q65Q900R 65′ 8K QLED TV (Direct-LED) 4.999 € 500 €
Samsung Q75Q900R 75′ 8K QLED TV (Direct-LED) 6.999 € 500 €

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IMDB Freedrive: Amazon startet kostenlosen werbefinanzierten Streaming-Dienst

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Amazon hat einen kostenlosen Streaming-Dienst „IMDB Freedrive“ ins Leben gerufen, der sich mit Werbung finanzieren soll. Leider können die Gratis-Filme bislang nur in den USA abgerufen werden.

Free-to-Play ist in der Gaming Branche fast schon normal. Free-to-Watch hat sich dagegen noch nicht etabliert. Amazon wagt einen Vorstoß in Richtung kostenloses Videostreaming mit „IMDB Freedrive“. Die angebotenen Filme & Serien setzten lediglich einen IMDB-Account voraus. Die Wiedergabe wird durch Werbung finanziert, die vor und während den Videos eingeblendet werden. Die Unterbrechungen muss man über sich „ergehen“ lassen, wie häufig ein Videostream unterbrochen wird, darüber gibt es noch keine Informationen. Es wird auch keine Abonnement-Option geben um die Werbung zu überspringen.

Film- & Serienklassiker

Im Angebot von „IMDB Freedrive“ findet man ältere Filme, wie „Memento“, „Last Samurai“, „Lola rennt“ oder „Der Patriot“. Gute Filme also, die jedoch bereits in die Jahre gekommen sind. Das Serienangebot ist breit gefächert. Von Klassikern wie Gilligans Insel, über US-Reality-Serien wie „The Bachelor“ oder „Kitchen Nightmares“. Natürlich nicht die aktuellsten Staffeln. Über den genauen Umfang Sollte das kostenlose Angebot „IMDB Freedrive“ nach Deutschland kommen, wir das Angebot sicherlich anders gestaltet, da es hierzulande eine andere Verteilung der Übertragungsrechte gibt.

Filme und Serien die Teil des "IMDB Freedrive"-Angebotes sind, werden in der Übersicht gekennzeichnet
Filme und Serien die Teil des „IMDB Freedrive“-Angebotes sind, werden in der Übersicht gekennzeichnet

Das erste Feedback der Nutzer scheint positiv. Filme und Serien stehen meist in HD oder 1080p (Full-HD) zur Verfügung, es gibt sogar Inhalte in 60p (Vollbildern pro Sekunde). Die Unterbrechungen beschränken sich wohl auf kurze Werbespots alle 30 Minuten bei Filmen.

Die Internet Movie Database (IMDB) ist eine Online-Datenbank für Filme, Fernsehserien sowie deren Schauspieler und wird von Amazon.com betrieben.

Amazon kopiert „15€ Rabatt ab 50€“-Aktion von MediaMarkt.de

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Amazon.de kopiert die „15€ Rabatt ab 50€“-Aktion von MediaMarkt.de. Filme auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray im Wert von 50€ in den Warenkorb legen und nur 35€ bezahlen (-30%).

Wer den Rabatt absahnen möchte, muss in der Bestellübersicht den Aktionscode „FILMSPAREN“ eingeben. Erst dann wird der Rabatt von bis zu 30% abgezogen! Die Aktion gilt nur für lieferbare Filme & Serien!

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Panasonics 2019 „Hollywood-OLED“ unterstützt Auto Low Latency Mode (ALLM)

Panasonics 2019 „Hollywood-OLED“ Fernseher in 55 und 65 Zoll unterstützen erstmals den „Auto Low Latency Mode“ (ALLM). Welche Vorteile bringt ALLM mit sich? 

Panasonic hat auf der CES 2019 seine 2019 Premium OLED-TVs der GZW2004 Modellreihe vorgestellt. In den technischen Spezifikationen der britischen Artikeldetailseite taucht die Unterstützung für den Auto Low Latency Mode (ALLM) auf. Das wirft natürlich Fragen zur Ausstattung der HDMI-Anschlüsse auf und gibt uns nochmal die Möglichkeit euch das ALLM-Feature näher zu erklären. Alle Details zu Panasonics „Hollywood-OLED“ GZW2004 findet ihr in diesem Beitrag.

Das Feature taucht in den Spezifkationen der britischen Artikeldetailseite auf
Das Feature taucht in den Spezifkationen der britischen Artikeldetailseite auf

Was ist ALLM (Auto Low Latency Mode)

ALLM ist eine neue Funktion die unter dem HDMI 2.1 Standard definiert wurde. Über die neue Funktion, werden alle kompatiblen in der HDMI-Kette befindlichen Geräte automatisch in einen Low Latency Modus versetzt. Wir stellen uns vor, wir haben eine Spielekonsole (z.B. Xbox One X), die wiederum an einen AV-Receiver angeschlossen ist. Der Panasonic 4K OLED ist wiederum am HDMI-Ausgang des AV-Receivers angeschlossen und empfängt die Videosignale der Xbox One X-Konsole.

Gehen wir davon aus, alle Geräte unterstützten ALLM, dann werden alle „unnötigen“ Features und Bildverarbeitungs-Algorithmen deaktiviert, damit eine Darstellung mit einer niedrigen Latenz möglich ist.

Automatisierter Gaming-Modus

Die Xbox One X gibt in diesem Beispiel das Signal, der AV-Receiver deaktiviert alle Bildeinstellungen sowie den Upscaler oder ein voreingestelltes Audio Delay (Lippensynchronisation). So wird der Videostream (unverändert und direkt) an den Fernseher übertragen. Der TV verzichtet ebenfalls auf alle unnötigen Bildverbesserer und schaltet sich je nachdem welche Inhalte dargestellt werden automatisch in den PC oder Gaming-Modus. Der Nutzer muss sich somit nicht mehr durch unzählige Menüs kämpfen, um die bestmögliche Performance bei Gaming oder Videoübertragungen (z.B. Skype) zu erreichen. Die Komponenten schalten die Bildverbesserungen automatisch wieder zu, wenn z.B. Filme über ein 4K Blu-ray Player wiedergegeben werden.

Hollywood 4K OLED mit HDMI 2.1?

Womöglich ist Panasonics GZW2004 bereits mit einer HDMI 2.1 Schnittstelle ausgestattet, wartet jedoch noch auf seine Freigabe durch die HDMI Licensing? Es wäre jedoch auch möglich, dass das Feature über die HDMI 2.0 Schnittstelle realisiert wird, ähnlich wie eARC, welches ebenfalls eigentlich ein Feature von HDMI 2.1 ist.

SUPER COUP! 30% auf DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays (bis 15.01.)

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MediaMarkt.de feiert noch bis zum 15. Januar 2019 seine SUPER COUP!-Aktion. Wer sich DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays für 50 Euro kauft bekommt einen Sofortabzug von 15 Euro (30% Rabatt). 

Der Ablauf der Aktion ist ganz einfach. Man legt Filme und Serien auf DVD, Blu-ray und/oder 4K Blu-ray aus dem lieferbaren Sortiment in den Warenkorb und gibt in der Bestellübersicht nachfolgenden Code ein: FILM-COUP

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PS: Amazon hat die Entertainment Aktion von MediaMarkt natürlich schon kopiert! Man muss jedoch den Aktionscode „FILMSPAREN“ in der Bestellübersicht eingeben!