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HP ZBook Studio x360 G5: Convertible mit 4K-Display für Kreative

Der Hersteller Hewlett-Packard (HP) bringt ein neues Convertible auf den Markt. Es handelt sich also um ein Gerät, welches sowohl als Notebook als auch als Tablet einsetzbar ist. Als besonderes Alleinstellungsmerkmal setzt HP bei diesem Modell aber sogar auf ein 4K-Display.

Notebooks und speziell Convertibles mit 4K-Bildschirmen sind aktuell noch selten am Markt. Deswegen stellt HPs ZBook Studio x360 G5 natürlich ein durchaus spannendes Modell dar. HP will dabei in Deutschland ab Mai verschiedene Ausstattungsvarianten anbieten. Preislich startet das Convertible dabei ab 1.349 Euro. So zeigt der bereits hohe Einstiegspreis, dass es sich hier nicht etwa um ein Notebook für die breite Masse handelt. Vielmehr stellt das HP ZBook Studio x360 G5 eine mobile Workstation dar.

Abseits der ultrahohen Auflösung soll das 4K-Display mit 15,6 Zoll Diagonale und IPS-Panel sowie Touchscreen-Funktionalität außerdem noch mit einer Helligkeit von 600 Lumen punkten. Zudem deckt der Bildschirm 100 % des Farbraums Adobe RGB ab. Im Inneren werkeln je nach Ausstattungswahl Intel Core i5 / i7 der achten Generation (Coffee Lake) oder aber E3 Xeon (E3-2176M, E3-2186M).

HP ZBook Studio x360 G5
HP ZBook Studio x360 G5 visiert professionelle Anwender an

Außerdem sind bis zu 32 GByte DDR4-RAM, bis zu 4 TByte PCIe-NVMe-Speicherplatz und Grafiklösungen der Reihe Nvidia Quadro P1000 mit 4 GByte VRAM integriert.

HP ZBook 17 G5 bietet ebenfalls ein 4K-Display

Als Erweiterung von HPs der ZBook-Reihe fungiert zudem noch das HP ZBook 17 G5. Es verwendet bis zu 64 GByte RAM, bis zu 10 TByte Speicherplatz sowie schließlich eine Nvidia Quadro P5200 als GPU. Hier kommt ein Display mit 17,3 Zoll Diagonale, 10-bit, 400 Lumen und 3.840 x 2.160 Bildpunkten zum Einsatz. Auch dieses Gerät deckt 100 % des Farbraums Adobe RGB ab. Ab Mai ist das Notebook in Deutschland ab 1.299 Euro erhältlich.

Das HP ZBook 17 G5 bietet ebenfalls ein 4K-Display
Das HP ZBook 17 G5 bietet ebenfalls ein 4K-Display

Dabei verraten es die Spezifikationen: HP visiert mit seinen ZBook generell professionelle bzw. semiprofessionelle Nutzer aus dem technischen oder auch kreativen Bereich an. Gemeint sind beispielsweise Anwender, die unterwegs mit CAD-Tools arbeiten oder Fotos bzw. Videos am Notebook bearbeiten. Ein Convertible mit 4K-Display dürfte aber sicherlich auch per se viele Privatkunden interessieren, so dass auf weitere Modelle zu hoffen bleibt.

Aldi Süd hat ab dem 19. April einen 4K-TV für 399 Euro im Angebot

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Aldi Süd hat ab dem 19. April 2018 abermals einen 4K-TV im Angebot. Dieses Mal stammt der Fernseher aber nicht von Aldis angestammter Marke für solche Gelegenheiten, Medion, sondern von Terris Vision. Nur 399 Euro soll der UHD-TV mit 48,5 Zoll Diagonale kosten.

Stammleser von 4K Filme ahnen vermutlich bereits, dass zu diesem Preis natürlich keine High-End-Spezifikationen zu erwarten sind. So bietet der UHD Smart TV von Terris Vision zwar eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, verzichtet aber auf HDR. Zudem liegt die durchschnittliche Helligkeit mit den angegebenen 216 cd/m² eher im moderaten Bereich. Als Kontrast nennt der Hersteller wiederum 5.000:1.

Der Terris Vision UHD Smart TV wirft an Anschlüssen unter anderem dreimal HDMI, Scart, Coaxial, zweimal USB 2.0 und einmal USB 3.0 in die Waagschale. Zudem sind ein Triple-Tuner (DVB-T2, DVB-C, DVB-S2) und ein Slot für CI+ integriert. Den Klang gewährleistet der Fernseher über Lautsprecher mit zweimal 10 Watt. Wer also einen größeren Raum beschallen möchte, sollte sicherlich in eine Soundbar oder Surround-Anlage investieren.

Terris Vision UHD Smart TV kommt ohne HDR aus

Als Maße sind 1104,5 x 195,8 x 693 cm bei einem Gewicht von ca. 10 kg angegeben. Dies gilt bei Verwendung des im Lieferumfang enthaltenen Standfußes. Auch eine Energiesparklasse von A+ ist ausgewiesen. Auf den Terris Vision UHD Smart TV gilt eine Garantie von 3 Jahren. Zu bekommen ist dieser UHD-TV für Einsteiger wie eingangs erwähnt ab dem 19. April 2018 bei Aldi Süd. Der Preis beträgt 399 Euro.

Terris Vision UHD Smart TV
Terris Vision UHD Smart TV ab 19. April bei Aldi Süd für 399 Euro

Wer mit der Marke Terris nichts anfangen kann: Jene gehört zum Konzern Globaltronics aus Hamburg. Hier handelt es sich, wie bereits angedeutet, eben glasklar um ein Einstiegsgerät, an das man im Bezug auf die Bildqualität keine zu hohen Ansprüche richten sollte. Gerade da HDR hier durch Abwesenheit glänzt, eignet sich der Terris Vision UHD Smart TV sicherlich vorwiegend für Anwender, welche möglichst günstig bei Ultra HD reinschnuppern möchten oder z. B. ein Zweitgerät fürs Schlafzimmer suchen.

Alternative mit HDR:

Sony PlayStation 5: 4K-Konsole erscheint wohl erst 2020

Sony ist aktuell mit seinen beiden Spielekonsolen PlayStation 4 und dem Mid-Generation-Refresh PlayStation 4 Pro Marktführer. Trotzdem oder gerade deswegen ist unvermeidlich, dass auch eine PS5 erscheinen wird. Zu letzterer gibt es nun einen kleinen Schwung neuer Gerüchte.

So hatte die Website SemiAccurate die Meldung in die Welt gesetzt, dass angeblich viele Spieleentwickler bereits Dev-Kits der PlayStation 5 erhalten haben sollten. Dev-Kits sind in der Regel PCs mit spezieller Software, welche in der Hardware bzw. Leistung in etwa der jeweiligen Konsole entsprechen. Hersteller wie Microsoft, Nintendo oder eben Sony verteilen Dev-Kits schon weit vor dem Launch einer neuen Plattform an Entwickler, damit jene rechtzeitig mit der Spieleentwicklung starten können.

Sollten tatsächlich einige Entwickler bereits über Dev-Kits verfügen, so dürfte es sich aber noch um sehr frühe Varianten handeln. Denn andere Quellen widersprechen den Aussagen von SemiAccurate. Letztere haben die Sachlage so dargestellt, als erschiene die PS5 bereits 2019 oder sogar noch Ende 2018. Andere Kollegen und Analysten prophezeien, dass die PlayStation 4 allerdings wohl erst 2020 auf den Markt kommen dürfte.

PS4 Pro
PS4 Pro: Sonys aktueller Einstieg ins 4K-Gaming

Die Sony PlayStation 4 erschien ursprünglich Ende 2013. Ende 2016 wiederum reichte Sony mit der PS4 Pro einen Mid-Generation-Refresh nach. Für die PS4 Pro erscheinen zwar keine Exklusivtitel, viele PS4-Spiele laufen auf der Konsole aber in besserer Qualität. Mit jener Plattform richtet sich Sony vorwiegend an die Besitzer von UHD-TVs. Microsoft wiederum hatte letztes Jahr mit der Xbox One X ein ähnliches Konzept verfolgt.

Kotaku (siehe Quelle) hat ebenfalls wegen der PlayStation 5 bei vielen Entwicklern, sogar Sonys First-Party-Studios, nachgehakt. Zusammengefasst erhielt man die Information, dass die PS5 noch in der Ferne liege. Kein Entwickler konnte von Dev-Kits berichten oder ein baldiges Erscheinen in Aussicht stellen. Sony könnte aber seine Pläne natürlich je nach der Lage am Markt beschleunigen oder verlangsamen. Denn die Japaner werden die Konkurrenz von Microsoft mit Argusaugen beobachten.

PlayStation 5 dürfte unter 500 Euro kosten

Ansonsten sind viele Fragen noch offen. Ob die PlayStation 5 etwa abwärtskompatibel sein wird, lässt sich derzeit nur spekulieren. Jedenfalls hat beispielsweise auch der bekannte Analyst Michael Pachter von Wedbush Securities vorausgesagt, dass die PS5 wohl erst 2020 erscheine. Mit welcher Technik könnte die Konsole aufwarten? Auch in diesem Bezug ist noch alles offen. Etwa wäre es durchaus möglich, dass Sony bei der nächsten Konsolengeneration auf ein optisches Laufwerk verzichtet. Zu erwarten ist, dass Sony abermals versuchen wird den Verkaufspreis unter 500 Euro zu halten, um die Akzeptanz auf dem Massenmarkt zu sichern.

Klar dürfte sein, dass die PS5 einen starken Fokus auf 4K-Gaming legen dürfte. Auch gilt als wahrscheinlich, dass Sony die erfolgreiche Zusammenarbeit mit AMD fortsetzen dürfte. AMD lieferte sowohl die CPU- als auch GPU-Lösung für die PS4 / PS4 Pro. Sony enthält sich aber natürlich zur kommenden PlayStation 5 aktuell eines Kommentares. Mit handfesten Informationen seitens des Unternehmens ist wohl nach dem derzeitigen Stand der Dinge auch nicht vor 2019 zu rechnen.

iTunes reduziert viele 4K HDR (Dolby Vision) Filme auf 4.99 bzw. 9.99 EUR

Während sich MediaMarkt und Amazon.de gerade die Prozente bei den 4K UHD Blu-rays um die Ohren hauen, hat sich iTunes ein paar Hollywood-Blockbuster geschnappt und bietet diese für begrenzte Zeit für 4.99 bzw. 9.99 EUR zum Kauf an. Unter den Titeln befindet sich z.B. „Wonder Woman“, „Das fünfte Element“, „Planet der Affen: Survival“ oder „Kingsman – The Golden Circle“.

Die Darstellung in 4K/HDR Qualität ist wie gewohnt nur über den Apple TV 4K Streaming Player möglich. In HDR-Qualität können die Filme zudem noch über das neue iPhone X/8/8 Plus sowie das iPad Pro dargestellt werden.

4K HDR-Filme für 4.99 EUR
Das fünfte Element 4K HDR Zum Angebot
Inception 4K Dolby Vision Zum Angebot
Jupiter Ascending 4K Dolby Vision Zum Angebot
Prometheus 4K HDR Zum Angebot
4K HDR-Filme für 9.99 EUR
Kingsman – The Golden Circle 4K HDR Zum Angebot
Barry Seal – Only in America 4K HDR Zum Angebot
Atomic Blonde 4K Dolby Vision Zum Angebot
Dunkirk 4K Dolby Vision Zum Angebot
Wonder Woman 4K Dolby Vision Zum Angebot
King Arthur: Legend of the Sword 4K Dolby Vision Zum Angebot
Transformers: The Last Knight 4K Dolby Vision Zum Angebot
The Lego Ninjago Movie 4K Dolby Vision Zum Angebot
Ich einfach unverbesserlich 3 4K Dolby Vision Zum Angebot
Planet der Affen: Survival 4K HDR Zum Angebot
Die Mumie 4K HDR Zum Angebot

NASA: 4K-Inhalte ab sofort auch in Europa via Satellit und als Download

Die amerikanische US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft, die NASA, streckt aktuell stark die Fühler im Bereich Ultra HD aus. So ist es ab sofort möglich, unverschlüsselt sowohl NASA TV HD als auch NASA TV UHD via Eutelsat zu empfangen. Doch auch ein weiteres Schmankerl hat man noch in petto.

NASA High Definition (NTV-3) und NASA Ultra High Definition (NTV-4) lassen sich damit nun in Europa empfangen. Was gibt es dort zu sehen? Nun, das sind unter anderem Raketenstarts, Live-Berichte von der Internationalen Raumstation, Blicke aus dem All auf die Erde, Aufnahmen unseres Sonnensystems, den Mars plus historische Aufnahmen aus dem Archiv der NASA. Etwa sind als Beispiele Auszüge aus dem Apollo-Programm genannt sowie Dokumentationen zu den laufenden Forschungen der NASA.

NASA TV HD ist unverschlüsselt über die Eutelsat Premiumposition Hotbird auf 13 Grad Ost für Zuschauer in Europa empfangbar. NASA TV UHD wiederum ist über Hotbird und die Position 7 zu empfangen. Als Alternative sind die Sender auch über die Plattform FranSat über den Satelliten Eutelsat 5 West A für Abonnenten zu sehen. Eutelsat ist nun der erste Satellitenanbieter, welcher die HD- und UHD-Sender der NASA Zuschauern in Europa sowie parallel dem Nahen Osten und Nordafrika zugänglich macht.

Hier sind nochmals die genauen Einstellungen für den Empfang:

NASA TV UHD (NTV-4) – 4k UHD, HEVC enkodiert

  • Hotbird (13° East)
  • Frequenz: 11.373 MHz
  • Horizontale Polarisation, DVB-S2, 8PSK, FEC 3/4
  • Symbolrate: 27.500
  • Eutlesat7B (7° East)
  • Frequenz: 10.887 MHz
  • Horizontale Polarisation, DVB-S2, QPSK, FEC 4/5
  • Symbolrate: 30.000
  • Eutelsat 5 West A (5° West)
  • FranSat
  • Frequenz: 12.732 MHz
  • Vertikale Polarisation, DVB-2, 8PSK, FEC 3/4
  • Symbolrate: 29.950

NASA TV HD (NTV-3) – MPEG-4 enkodiert

  • Hotbird (13° East)
  • Frequenz: 11.373 MHz
  • Horizontale Polarisation, DVB-S2, 8PSK, FEC 3/4
  • Symbolrate: 27.500
  • Eutelsat 7B (7° East)
  • Frequenz: 10.887 MHz
  • Horizontale Polarisation, DVB-S2, QPSK, FEC 4/5
  • Symbolrate: 30.000

NASA bietet online auch 4K-Tour durch den Mond an

Wer wiederum nicht auf Fernsehen via Satellit setzt, hat auch anderweitige Optionen an 4K-Inhalte der NASA zu kommen. So bietet die US-Behörde aktuell sowohl auf der eigenen Website als auch bei YouTube eine Neuauflage seiner „Tour of the Moon“ an. Das Originalvideo erschien 2011 in HD, wurde aber nun für 4K gehörig aufpoliert. Es handelt sich um eine virtuelle Tour des Mondes. Die Nachbildungen der Landschaften basieren auf Daten des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO). Laut NASA habe man dabei für die UHD-Neuauflage dank neuer Daten sogar weitere Details ergänzen können.

Die 4K-Variante der „Tour of the Moon“ ist wahlweise direkt in besserer Qualität bei der NASA herunterladbar, steht aber auch via YouTube (siehe Video oben) zur Verfügung. Wer also auch ohne Satellitenempfang ein Gespür für das Videoangebot der NASA bekommen möchte, kann ja in jenes Video reinschauen.

Sony präsentiert 8K Micro-LED-Display auf der NAB 2018

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Sony präsentierte auf der NAB 2018 in Las Vegas ein riesiges Micro-LED-Display mit 8K x 4K Auflösung. Der japanische Hersteller nutzte das modulare „Crystal-LED“-Display für seine Pressekonferenz. Arbeitet Sony vielleicht an Miro-LED-Displays für das Konsumenten-Segment?

Sony stellte auf der NAB Pressekonferenz sein neustes Equipment für die Fernseh- und Kinoproduktion vor. Der Fokus des Events lag vor allem auf Kameras und Workflow-Equipment, mit dem detailreiche Bildinhalte ihren Weg in die Wohnzimmer der Zuschauer finden. Aber nicht nur die Inhalte haben das Fachpublikum fasziniert, auch die Präsentation konnte sich sehen lassen.

8K Micro-LED-Display

Für die NAB Pressekonferenz hat Sony ein modulares „Crystal-LED“-Display mit rund 10 Meter Breite und 5.5 Meter Höhe mit einer Diagonalen von ca. 11.5 Metern. Der Bildschirm löste 7.680 x 4.320 Pixeln (8K x 4K) auf und bestand aus einzelnen, zusammengesteckten Micro-LED-Panels. Jeder dieser über 33 Millionen Micro-LED-Pixel besteht aus RGB-Subpixeln und erlaubt eine besonders natürliche Farbdarstellung. Lt. Informationen von Sony soll das Micro-LED-Display eine maximale Helligkeit von 1.000 cd/m² und einen nativen Kontrast von 1.000.000:1 besitzen.

Das "Carnival in Rio" Video in 8K Auflösung mit 120p lief perfekt auf Sonys Crystal-Micro-LED-Display / Bildquelle: www.displaydaily.com
Das „Carnival in Rio“ Video in 8K Auflösung mit 120p lief perfekt auf Sonys Crystal-Micro-LED-Display / Bildquelle: www.displaydaily.com

Zuschauer berichten von einer beeindruckenden Inszenierung, jedoch gab es auch einen Kritikpunkt. Bei Videomaterial mit schnellen Bewegungen gab es ein merkliches Bildruckeln. Das lag wohl vornehmlich dann, dass viele Inhalte in 24p oder 30p gezeigt wurden. Mit immer größer und heller werdenden Displays mit erhöhter Auflösung, stellt Bildruckeln ein wiederholtes Problem dar. Als Beispiel: Wenn ein rollender Ball auf einem 65 Zoll (165 cm) Display dargestellt wird, dann bewegt sich dieser vielleicht 1-2 cm pro Bild. Auf dem 8K-Micro-LED-Display von Sony mit einer Diagonalen von 11,5 Meter bewegt er sich zwischen 6 und 13 cm. Eine zu hohe Distanzen um für das menschliche Auge einen natürlichen Bildfluss darzustellen.

8K/120p gegen Bildruckeln

Gelöst werden kann dieses Problem eigentlich nur über eine Erhöhung der Bildwiederholungsfrequenz oder über intelligente Zwischenbildberechnung. Ein 8K/120p Demo-Video der neuen Sony UHD-8300 Produktionskamera beweist, dass eine Erhöhung der Framerate auf großen, hellen Displays wahre Wunder bewirken kann.

Nach dieser „Premiere“ stellt sich natürlich die Frage, für welche Geschäftsbereiche hat Sony die Micro-LED-Technologie vorgesehen? Wird es irgendwann Kinoinstallationen ähnlich Samsungs LED Cinema Displays geben, oder wagt man sich sogar in das Konsumenten-Segment und macht ebenfalls Samsung Konkurrenz (The Wall). Letzteres Szenario halten wir zum aktuellen Zeitpunkt für unwahrscheinlich. Nicht nur, weil die Technologie noch nicht soweit ist, sondern auch weil Sony im High-End-TV-Segment mit seinen OLED-Serien sehr erfolgreich ist.

Ab nach Moskau

Sonys Crystal-LED-Display geht erst einmal auf Reisen. Die NAB ist bereits beendet und der nächste Einsatz des Mega-Bildschirms ist auch bereits „gebucht“. Fox Sports möchte das gigantische Micro-LED-Display in seinem Studio in Moskau während der Fußball Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 einsetzen.

Sony TV-Lineup 2018:

LV-70X500E: Sharp AQUOS 8K-Display kommt für 12.000 Euro in den Handel

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Sharp betritt wieder die Bühne und präsentiert mit dem LV-70X500E ein professionelles Display mit 8K-Auflösung (7.680 x 4.320 Pixeln) und 70 Zoll Bildschirmdiagonale. Private Anwender dürfte neben dem Preis von 12.000 Euro auch noch andere Dinge abschrecken.

Update 20-04-2018: Sharp bestätigt auf der IFA 2018 Global Press Conference, dass der LV-70X500E ab Ende April für 11.119 EUR in den Handel kommt.

Originalbeitrag: Irgendwann muss alles einen Anfang nehmen. Wir erinnern uns Jahre zurück, als Sony den ersten 4K UHD Fernseher in den Handel gebracht hat. Der KD-84X9005 hat damals auch „nur“ 25.000 Euro gekostet. Da ist Sharps 8K-Debüt mit 12.000 Euro fast schon ein Schnäppchen. Man merkt aber, dass sich 8K sich noch in den Kinderschuhen befindet.

Der LV-70X500E ist sozusagen der Vorreiter des  LV-70X500. Bei letzterem handelt es sich nämlich um einen 8K Fernseher mit eingebautem Tuner, dieser fehlt bei der Version mit dem „E“ am Ende der Modellbezeichnung. Sharp zielt mit dem Gerät auf professionelle Anwender ab, die die 16-fache Full-HD Auflösung auch einzusetzen wissen. Der Einsatz wäre z.B. im Bereich Medizin, Fotografie oder CAD.

 

Die maximale Helligkeit wird mit 400 cd/m² angegeben, was nicht so viel ist, zumindest nicht, wenn man High Dynamic Range (HDR) Inhalte auf dem Display darstellen möchte. Unterstützt werden dabei die Standards HDR10 und HLG. HDR-Videos können über den integrierten Mediaplayer (via USB) dargestellt werden, jedoch nur in 4K Auflösung in den Formaten h.265 (HEVC) und h.264 mit maximal 30 Vollbildern pro Sekunde.

8K-Inhalte mit „vierspurigem“ HDMI

Alles schön und gut, aber wie kommen 8K-Inhalte auf den LV-70X500E? Davon abgesehen, dass 8K-Filmmaterial wirklich noch Mangelware ist und nur wenige Leute darauf Zugriff haben, ist es gar nicht so einfach das Bildmaterial mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten auf dem Display darzustellen. Dafür muss man spezielle Equipment an vier HDMI 2.0-Eingänge (mit HDCP 2.2) gleichzeitig anschließen – ein Kabel für jeden Quadranten des Displays. Dafür wird die volle 4:4:4 Farbunterabtastung genutzt.

Einfacher ist es dagegen, Fotografien im JPG/JPGE/BMP/PNG Format auf dem 8k-Display wiederzugeben. Die Dateien werden einfach über einen USB-Speicher direkt mit dem LV-70X500E verbunden.

UHD Blu-rays: Amazon kopiert „Drei für 50 EUR“-Aktion von MediaMarkt

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Was MediaMarkt kann, kann Amazon schon lange. Der Shopping-Riese kopiert die „Drei für 50 EUR“-Aktion und bietet ausgewählte 4K UHD Blu-rays zum attraktiven Preis an. Perfekt um Lücken in der privaten Filmsammlung zu schließen.

HIER GEHT ES ZUR AKTION!

Teil der Aktion sind insgesamt 129 Titel, darunter unzählige ehemalige UHD-Highlights wie „Der Marsianer“, „Deadpool“, „The Revenant“, „Dunkirk“ oder „Sicario“. Fast alle namhaften Filmstudios steuern Titel bei: 20th Century Fox, Warner Home Video, Universal, Sony, Universum uvm. Unter den Aktionstiteln befinden sich auch ein paar B und C Titel, die man sich zum regulären Preis vielleicht nicht kaufen würde.

Marantz SR5012 7.2 AV-Receiver mit Heos in den Cyberdeals für 499,- EUR

Jeden Donnerstag gibt es die „Cyberdeals“ auf Cyberport.de. Der Marantz SR5012 7.2 AV-Receiver mit HEOS, Dolby Atmos, DTS:X, Dolby Vision uvm. gibt es zum Bestpreis von 499 EUR. Das Angebot gilt bis zum 18. April und ist begrenzt.

Die Ausstattung und alle Highlight-Features des Marantz SR5012 haben wir euch bereits in einem Beitrag zusammengefasst. Vertraut man dem Preiswecker auf idealo.de, dann sind 499 EUR ein klasse Preis für diesen AV-Receiver.

Google plant Dongle mit Android TV, Assistant, 4K und mehr

Google hat mit seinem Chromecast Ultra bereits einen TV-Stick für 4K-Freunde im Angebot. Jetzt ist bei der US-Behörde FCC allerdings ein neues Produkt aufgetaucht. Der noch namenlose Dongle soll Android TV (Oreo) als Betriebssystem verwenden, den Google Assistant integrieren und 4K unterstützen.

Android TV für Set-Top-Boxen fristet aktuell im Gegensatz zum regulären Android eher ein Nischendasein. Das verbreitetste System mit Android TV dürfte wohl die Nvidia Shield Android TV sein. Nun hat Google selbst offenbar ebenfalls neue Hardware in Planung, wie die FCC durchsickern lässt. Ein offizieller Name fehlt zwar noch, doch der neue Stick entsteht offenbar im Auftrag von Google bei der Shenzhen SEI Robotics Co. Ltd. Zumindest auf dem Prototyp findet sich auch ein Google-Logo. Des Weiteren hält die Fernbedienung einen dedizierten Button für den Google Assistant bereit.

Unklar ist, ob Google sein Branding hier nur an einen Partner vergeben hat oder den Stick mit Android TV selbst anbieten könnte. Letzteres erscheint aufgrund der recht offensiven Inszenierung der Marke aber wahrscheinlich. Zudem wäre die Arbeit mit einem Fertigungspartner dieser Art für Google durchaus nicht ungewöhnlich. Auf diese Weise entstehen etwa auch die Pixel Buds des Unternehmens.

Google Android TV Dongle
Google Android TV Dongle taucht bei der FCC auf

Als technische Daten nennt die FCC eben bereits Android TV in der neuesten Version, also Oreo, als Betriebssystem. Zudem sollen Dual-Band-Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.1, microUSB (zur Stromversorgung) und ein direkt integriertes HDMI-Kabel an Bord sein. Der Anschluss würde also somit ganz ähnlich wie beim Chromecast Ultra erfolgen. Integriert sind außerdem das SoC Amlogic S905X, 2 GByte RAM und 8 GByte Speicherplatz.

Google-Stick mit Android TV dürfte preisgünstig werden

Die oben genannten Daten sprechen für einen eher günstigen Dongle mit 4K-Unterstützung. Google könnte den neuen Stick dann natürlich in seine Chromecast-Familie eingliedern. Allerdings schweigt das Unternehmen derzeit zu jenem potentiellen Produkt.

Google Android TV Dongle
Google Android TV Dongle sollte zum günstigen Preis erscheinen

Mehr erfahren wir vielleicht ja schon in den nächsten Wochen. Die Einreichung bei der FCC spricht zumindest dafür, dass die Ankündigung des finalen Produkts kurz vor der Tür stehen sollte.