Start Blog Seite 211

Emmys 2024: Das sind die Gewinner

Die renommierten TV-Preise, die Emmys, sind gestern verliehen worden. Dabei hat es sowohl große Gewinner als auch große Verlierer gegeben.

Beispielsweise konnten Serien wie „Shogun“ (FX), „Baby Reindeer“ (Netflix) oder auch „The Bear“ (FX) gleich mehrere Emmys abstauben. Trotz mehrerer Nominierungen gingen hingegen „Only Murders in the Building“ oder auch „Abbott Elementary“ komplett leer aus. Die Preisverleihung wurde nach deutscher Zeit in der Nacht von gestern auf heute übertragen.

Emmys: Relativ spannungsarme Preisverleihung

Große Ereignisse hat es dabei während des Events nicht gegeben. So handelt es sich am Ende natürlich, wie bei so gut wie allen Preisverleihungen, um eine Veranstaltung, bei welcher sich die Industrie in erster Linie selbst abfeiert und versucht Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dabei kam wenig Glamour rüber und einige Reunions und Verweise auf die Vergangenheit zeigten eher auf, dass man sich wohl in der Branche nach Zeiten sehnt, in denen solche künstlichen Events mehr Zuschauer gefesselt haben.

Somit waren die 76. Emmys ein etwas zahnlos wirkendes Event. So haben sich schließlich mittlerweile auch Streaming-Anbieter ohne viel Wow-Effekt mittlerweile unter die Nominierten und Gewinner gemischt, ohne dass es noch Aufsehen erregen würde. Apple sicherte sich etwa für die Produktion von Apple TV+ „The Morning Show“ einen Emmy für Billy Crudrup als bester Nebendarsteller. Und „Slow Horses“ konnte einen Emmy für das beste Drehbuch einstecken.

Die 76. Emmys: Das sind die Gewinner

Am Ende genügt es mittlerweile vermutlich den meisten Menschen, wenn sie sich denn überhaupt noch für solche Preisverleihungen interessieren, mal einen Blick auf die Listen der Nominierten und der Gewinner zu werfen. Stundenlang vor dem Fernsehbildschirm die Veranstaltung selbst zu verfolgen, das machen nur noch verhältnismäßig wenige Serienfans.

Ähnlich läuft es auch bei den Academy-Awards (Oscars), die ebenfalls seit Jahren mit sinkender Relevanz zu kämpfen haben. Wir nehmen auch an, dass sich viele Menschen durch die zunehmende Politisierung solcher Events abgeschreckt fühlen und schlichtweg gute Unterhaltung wünschen – keine wie auch immer gearteten moralischen Appelle der Reichen und Berühmten, die alle Privilegien des Lebens genießen und auch nicht mehr Ahnung von Politik haben, als der Otto Normalverbraucher.

Doch reden wir nicht mehr lange um den heißen Brei herum. Das sind die Gewinner der 76. Emmys im Jahr 2024. Könnt ihr den Siegern zustimmen, oder hättet ihr es doch eher anderen Formaten gegönnt, die Preise mit nach Hause zu nehmen?

  • Beste Comedy-Serie – Hacks
  • Beste Drama-Serie – Shogun
  • Beste Anthologie- oder Mini-Serie – Baby Reindeer
  • Beste Show – Last Week Tonight with John Oliver
  • Beste Talkshow – The Daily Show
  • Bester Reality-Wettbewerb – The Traitors
  • Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie – Hiroyuki Sanada (Shogun)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie – Anna Sawai (Shogun)
  • Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie – Jeremy Allen White (The Bear)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie – Jean Smart (Hacks)
  • Bester Hauptdarsteller in einer Anthologie- oder Mini-Serie – Richard Gadd (Baby Reindeer)
  • Bester Hauptdarstellerin in einer Anthologie- oder Mini-Serie – Jodie Foster (True Detective: Night Country)
  • Bester Nebendarsteller (Drama) – Billy Crudup (The Morning Show)
  • Beste Nebendarstellerin (Drama) – Elizabeth Debicki (The Crown)
  • Bester Nebendarsteller (Comedy) – Ebon Moss-Bachrach (The Bear)
  • Beste Nebendarstellerin (Comedy) – Liza Colón-Zayas (The Bear)
  • Bester Nebendarsteller (Mini-Serie / Anthologie) – Lamorne Morris (Fargo)
  • Beste Nebendarstellerin (Mini-Serie / Anthologie) – Jessica Gunning (Baby Reindeer)
  • Beste Regie (Drama) – Frederick EO Toye  (Shogun)
  • Beste Regie (Comedy) – Christopher Storer (The Bear)
  • Beste Regie (Mini-Serie / Anthologie) – Steven Zaillian (Ripley)
  • Bestes Drehbuch (Drama) – Will Smith (Slow Horses)
  • Bestes Drehbuch (Comedy) – Lucia Aniello, Paul W Downs und Jen Statsky (Hacks)
  • Bestes Drehbuch (Mini-Serie / Anthologie) – Richard Gadd (Baby Reindeer)

Wie Apple TV-Nutzer auf Windows jetzt Probleme beim Filmkauf haben

2

Die Webseite tv.apple.com verweist unter Windows bei seinen Filmen nicht mehr auf die Artikeldetailseite von iTunes, sondern auf die Apple TV-App im Microsoft-Store. Das erschwert Nutzern den Kauf und Leihe von Filmen, Serien, Apps und mehr! 

Update: Auf Mac-Modellen mit Safari-Browser wird bei einem Klick auf den Button „Auf Apple TV ansehen“ lediglich, die Apple TV-App geöffnet, jedoch nicht der Film/Serie, die man zuvor ausgewählt hatte.

Originalbeitrag: Für viele Windows-Nutzer war es bisher einfach, Filme und Serien über Apple TV zu kaufen oder zu leihen. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses war die Möglichkeit, direkt von der Apple TV-Webseite im Browser auf die Artikeldetailseite in iTunes zuzugreifen, um dort alle Informationen zum Film sowie Kauf- oder Leihoptionen zu sehen. Doch nun sorgt eine Änderung der Benutzeroberfläche für Frust bei den Nutzern.

Button „Auf Apple TV ansehen“ verweist auf den Microsoft Store

Bisher war ein klarer Button vorhanden, der auf die iTunes-App verwies, wenn man sich einen Film auf der Apple TV-Webseite ansah. Klickte man darauf, wurde man auf die Detailseite des Films/Serie verwiesen, auf der man den Titel auch kaufen oder leihen konnte. Diese Schaltfläche wurde jetzt durch einen Button mit der Aufschrift „Auf Apple TV ansehen“ ersetzt. Auf den ersten Blick wirkt dies wie eine sinnvolle Anpassung, doch der Schein trügt: Anstatt den Nutzer direkt in die installierte Apple TV App zu führen oder zur iTunes-Seite, öffnet sich der Microsoft Store, wo man lediglich die Apple TV App herunterladen kann. Dies führt zu unnötigen Umwegen und erschwert den einfachen Zugang zu Filmkäufen und -leihoptionen.

Kaufen oder Leihen von Apple TV-Filmen unter Windows? Nutzer können verlinkte Titel nicht mehr direkt in der App aufrufen, sondern müssen selbstständig suchen
Kaufen oder Leihen von Apple TV-Filmen unter Windows? Nutzer können verlinkte Titel nicht mehr direkt in der App aufrufen, sondern müssen selbstständig suchen

Wir haben auch versucht, Apple TV als Standard-App für die jeweilige Verlinkung zu hinterlegen, aber das wird leider nicht funktionieren. Denn wenn man auf die Schaltfläche klickt, wird direkt die Verknüpfung zur Apple TV-App im Microsoft-Store aufgerufen und nicht der eigentliche Film/Serie. Die aufgerufene URL lautet wiefolgt: „ms-windows-store://pdp/?productid=9NM4T8B9JQZ1“. Gibt man die Produkt-ID in Google ein, bekommt man auch prompt die App im Microsoft Store geliefert.

Käufe auf Apple TV gestalten sich schwieriger

Dieses Problem sorgt für Unmut, vor allem bei Nutzern, die regelmäßig Filme oder Serien über Webseiten aufrufen, z.B. unsere preisreduzierten 4K Filme auf Apple TV sowie unsere Neuzugänge auf Apple TV. Wer beispielsweise von einer externen Webseite oder Empfehlung auf einen Film bei Apple TV gelangt, kann diesen nun nicht mehr ohne Weiteres kaufen oder leihen. Die bisher direkte Verbindung zu iTunes, die alle wichtigen Informationen sowie Kauf- und Leihoptionen auf einen Blick bereitstellte, ist somit für Windows-Nutzer nicht mehr ohne Weiteres erreichbar. Selbst wenn man sich im Browser auf der Webseite tv.apple.com anmeldet, bleibt das Problem bestehen.

Wir können nur hoffen, dass es sich hierbei nur um eine temporäre Änderung handelt und  bald wieder direkte Verlinkungen zu den jeweiligen Filmen und Serien in der Apple TV-App ermöglicht werden. Ggf. ist dies nur ein Schritt, um die Ausbreitung und Akzeptanz der Apple-TV-App auf Windows-PCs auszuweiten. Dieser Schritt sollte dann aber nicht auf Kosten der Nutzererfahrung langjähriger Unterstützer gehen. Übrigens sehen wir den Wechsel von iTunes zur Apple TV-App nicht als kritisch an. iTunes auf Windows ist in unseren Augen eher ein Mittel zum Zweck gewesen und war in der Bedienung auch weit entfernt von dem, was man von Apple gewohnt ist. Ein Wermutstropfen: Zumindest lassen sich in der neuen App Filme, Serien und Co. innerhalb weniger Millisekunden suchen, öffnen und mit nur wenigen Klicks kaufen.

Apple TV-App: Falsche Auszeichnungen von Filmen

Auf der Apple TV-App (rechts) wird die Ausstattung von Filmen des öfteren falsch ausgegeben. Links iTunes mit der korrekten Ausstattung (Star Trek III in 4K, HDR und Dolby Vision)
Auf der Apple TV-App (rechts) wird die Ausstattung von Filmen des öfteren falsch ausgegeben. Links iTunes mit der korrekten Ausstattung (Star Trek III in 4K, HDR und Dolby Vision)

Ein weiteres Manko, welches uns in Zusammenhang mit dem Wechsel von iTunes auf die Apple TV-App aufgefallen ist, sind die fehlerhaften Auszeichnungen von Filmen. Auf iTunes wird in der Regel die maximale/finale Ausstattung kommuniziert, in Textform und in Symbolen (nachfolgendes Bild linke Seite). Bei der Apple TV-App wird nicht die korrekte Ausstattung kommuniziert. Nachfolgend das Beispiel „Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock). Auf iTunes bekommt man korrekt 4K, HDR10 und Dolby Vision angezeigt, während der Film in der Apple TV-App nur mit „HD“ markiert ist. Das ist zum einen nicht korrekt (weil die Kauf- & Leihversion in 4K-Qualität abliegt) und zum anderen extrem verwirrend für den Endkunden. Womöglich kommt das HD-Logo von der verknüpften Paramount+-App, auf der keine Inhalte in 4K und/oder HDR angeboten werden.

Kino in 4D: Der Genuss für alle Sinne hat ein Problem

18

Kino in 4D kann die Sinne verwöhnen. Doch die Technologie, die im Heimkino kein Äquivalent hat, steht vor einem Kernproblem. Niemand weiß, was 4D Kino eigentlich ist. 

So haben sich Marktforscher in den USA mal dem Thema 4D-Kino gewidmet und eine Untersuchung dazu durchgeführt. Falls ihr euch nun am Kopf kratzt und fragt, was 4D-Kino generell überhaupt sein soll: Exakt das ist das Problem, welches auch die Untersuchung zutage gefördert hat. Denn ein erheblicher Teil der befragten Menschen kann sich unter 4D-Kino erst einmal so gar nichts vorstellen.

4D-Kino bezieht mehr Sinne ein

So geben je nach Fragestellung über 30 % der Befragten an, sie hätten noch nichts von 4D-Filmen oder 4D-Kinos gehört. Ansehen würden sich die Befragten dabei am ehesten Action- / Abenteuer- und Fantasy-Filme in so einem Format. An Dramen in 4D besteht hingegen ein eher geringes Interesse. Das ist ziemlich naheliegend, denn 4D spricht mehr Sinne an. Und das erscheint natürlich, vor allem bei aufwändigeren Blockbustern, lohnenswert.

Viele Menschen können sich unter 4D-Kino nichts vorstellen.
Viele Menschen können sich unter 4D-Kino nichts vorstellen.

So wollen wir auflösen: In 4D-Kinos seht und hört ihr den Film nicht nur, sondern könnt ihn z. B. auch fühlen oder möglicherweise riechen. Etwa nutzt man spezielle Sitze, die vibrieren und wackeln können, nebelt euch ein, bespritzt euch mit Wasser oder lässt Wind auf euch einströmen. Ein Unterformat ist da etwa 4DX, was in den Vereinigten Staaten immerhin eine gewisse Nische besetzt.

4D soll vor allem jüngere Zuschauer ansprechen

Dabei wirkt 4D-Kino gerade in der aktuellen Ära sinnvoll, in der viele Menschen im Heimkino eine höherwertige Bildqualität erzielen können, als im Kinosälen – 4K-OLED-TVs, HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos bzw. entsprechenden AVR-System sei Dank. Für 4D gibt es allerdings in den gängigen Wohnzimmern kein Äquivalent. Gerade solche Features könnten also wieder mehr Menschen ins Kino locken. Gerade bei jungen Leuten soll das wohl auch verhältnismäßig gut funktionieren – zumindest in der Nische.

4D-Kinos sind vielen Menschen noch unbekannt.
4D-Kinos sind vielen Menschen noch unbekannt.

Natürlich erlaubt es 4D den Kinobetreibern zudem, höhere Ticketpreise zu rechtfertigen und so potenziell die Einnahmen bzw. Margen zu steigern. Allerdings empfinden viele Kinobesucher 4D-Kinos als teuer und meiden sie wohl deshalb. Dass das Ganze eventuell mehr einen Gimmick-Effekt hat, sieht man auch daran, dass laut Umfrageergebnissen nur wenige Menschen mehr als einmal einen 4D-Film angesehen haben.

Es fehlen die Gelegenheiten

Dazu kommt aber, dass auch die Gelegenheiten fehlen, sich überhaupt 4D-Filme anzusehen, da es selbst in den USA nur in größeren Städten wie Los Angeles oder New York überhaupt 4D-Kinos gibt. In Deutschland dürfte das Angebot nochmals überschaubarer ausfallen. Allerdings könnte es für Kinos und Studios in Zukunft immer wichtiger werden, 4D zu berücksichtigen.

In den nächsten Monaten sollten beispielsweise Filme wie „Mufasa“, „Kraven the Hunter“, „Sonic the Hedgehog 3“ und mehr in 4D anlaufen. Habt ihr schon einmal einen Film in 4D angesehen? Wenn ja, wie hat euch das Ganze gefallen?

KI lotet die Grenzen zur Realität aus: Adobe stellt neue Video-KI vor

Adobe hat sein Firefly Video Model vorgestellt. Die generative KI verwässert noch stärker die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.

Ein kunstvoll gefilmtes 4K-Video: Elche tummeln sich bei einfallenden Sonnenstrahlen in einer skandinavischen Schneelandschaft. Doch kein erfahrener Naturfilmer hat diese Bilder eingefangen. Vielmehr ist die Aufnahme nicht einmal echt, sondern von einer künstlichen Intelligenz generiert worden. Adobe hat sein Firefly Video Model vorgestellt, welches genau das möglich macht.

Adobe Firefly Video Model: Für die Videobearbeitung ein Segen

Was könnt ihr mit dem Adobe Firefly Video Model so treiben. Da gibt es viele Möglichkeiten. Als Beispiel nennt Adobe etwa, dass ein Establishing-Shot vergessen worden ist. Das sind eher allgemeine Aufnahmen, die z. B. ein Gebäude, eine Stadt oder eine Landschaft zeigen. Sie sollen klarmachen, wo eine Szene angesiedelt ist. Genau solche Bilder kann Firefly perfekt generieren.

Oder ein Clip muss ergänzt werden: Menschen stapfen durch den Wald, aber an einer Stelle würde sich die Nahaufnahme eines Schuhs, der direkt auf den erdigen Waldboden tritt, gut machen. Eine Texteingabe genügt, und das Firefly Video Model kann anhand des gefilmten Referenzmaterials so eine Aufnahme erstellen, die sich nahtlos einfügt.

Vielleicht fehlt aber eher ein Effekt? Flammen könnten sich z. B. um einen Tänzer schmiegen. Auch so eine Animation, die in Realfilm-Material eingefügt werden kann, lässt sich mit dem Adobe Firefly Video Model sofort erstellen und ganz nach Wunsch einfügen. Klar, dass es auch möglich ist, komplette künstlich generierte Wesen und Szenarien zu erzeugen. Die Fantasie ist im Grunde die Grenze.

Beta startet noch 2024

Wer Interesse an dieser generativen KI hat, die auch im Videobearbeitungsprogramm Premiere Pro Einzug halten wird, kann sich bereits auf eine Warteliste setzen lassen. Als Beta soll das Ganze dann noch im weiteren Jahresverlauf starten. Im Endeffekt verschwimmen so natürlich noch stärker die Grenzen zwischen echten Aufnahmen und KI-generierten Videos. Laut Adobe sei auch alles für den kommerziellen Einsatz bereit. Denn man habe die zugrunde liegenden Modelle nur mir Material trainiert, an dem man die vollen Rechte besitze.

Wirkt schon durchaus beeindruckend, man darf gespannt sein, wohin die Reise hier noch geht.

Onkyo TX-RZ30: 9.2-Kanal-AV-Receiver mit Dirac Live und 8K-Support für Heimkino und Gaming

7

Der Onkyo TX-RZ30 ist ein vielseitiger 9.2-Kanal AV-Receiver, der besonders für Heimkino-Enthusiasten und Gamer interessant ist. Das Gerät kombiniert moderne Funktionen mit leistungsstarken Audio- und Video-Optionen und erweitert die beliebte RZ-Serie um ein weiteres Modell.

  • 9.2-Kanal-System: Bietet 100 Watt pro Kanal, mit Unterstützung für Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced für ein immersives Heimkinoerlebnis.
  • 8K- und 4K-Unterstützung: HDMI 2.1a-Anschlüsse ermöglichen 8K-Video bei 60 Hz und 4K bei 120 Hz – ideal für moderne Gaming-Konsolen (6 Eingänge / 2 Ausgänge)
  • Dirac Live Raumkorrektur: Automatische Anpassung des Klangs an die Raumakustik, mit optionaler Dirac Bass Control zur Optimierung der Subwoofer-Leistung.
  • Umfassende Streaming-Optionen: Integrierte Dienste wie Spotify, Tidal und Amazon Music HD, plus Bluetooth mit aptX HD und Sonos-Kompatibilität​
  • Sonos-kompatibel: Integration des TX-RZ30 in ein Sonos WLAN für Multiroom-Audio ist möglich.

Steigen wir doch gleich einmal ein: Der TX-RZ30 liefert 100 Watt pro Kanal, was in Kombination mit der Klasse A/B-Verstärkung eine detailreiche und präzise Klangwiedergabe ermöglicht. Klingt jetzt nicht nach wirklich viel Leistung, jedoch werden potenzielle Käufer womöglich gar keine Lautsprecher direkt am AV-Receiver anschließen (ggf. ein Stereo-Setup), sondern nutzen eher die Pre-Outs und können damit flexibler mit externen Verstärkern und Lautsprechern hantieren. Denn laut Herstellerangabe können Frequenzgänge von 5 Hertz bis zu 100 kHz dargestellt werden, was die perfekte Basis für eine hochwertige Soundanlage bietet.

Eine der wichtigsten Eigenschaften stellt die Unterstützung von Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced dar, wodurch immersiver 3D-Sound für Filme und Spiele umgesetzt werden kann. Eine weitere technische Besonderheit ist die Dirac Live Raumkorrektur. Diese fortschrittliche Technologie analysiert die Akustik des Raums und passt den Klang entsprechend an. Optional kann auch Dirac Bass Control hinzugefügt werden, um die Subwoofer-Performance zu optimieren. Das Feature wird jedoch erst nach Zuzahlung freigeschaltet.

Onkyo TX-RZ30: Perfekt für Gaming mit 4K@120Hz oder 8K@60Hz

Der Onkyo TX-RZ30 ermöglicht uneingeschränktes Gaming auf PS5, Xbox Series X oder PC dankt seiner HDMI 2.1-Schnittstellen
Der Onkyo TX-RZ30 ermöglicht uneingeschränktes Gaming auf PS5, Xbox Series X oder PC dankt seiner HDMI 2.1-Schnittstellen

Der Receiver unterstützt die neuesten Videoformate mit HDMI 2.1a-Anschlüssen, die eine Bandbreite von 40 Gbit/s bieten. Dies ermöglicht die Wiedergabe von 8K-Inhalten bei 60 Hz und 4K-Inhalten bei 120 Hz, was besonders für Gamer mit modernen Konsolen wie der PlayStation 5 und Xbox Series X sowie PCs von Interesse ist. Es stehen übrigens sechs HDMI-Eingänge sowie zwei HDMI-Ausgänge für die Verkabelung eures Heimkinos bereit. Am Anschluss-Terminal findet man neben den HDMI-Anschlüssen noch viele zusätzliche Audio-Eingänge (Cinch) vor, einen Phono-Eingang, zwei digitale Eingänge (Coax + Optisch), ein Ethernet-Port (LAN) uvm. Integriertes WiFi und Bluetooth runden das Thema Konnektivität ab.

Musikstreaming & drahtlose Audio-Optionen

Der Großteil der Anschlüsse (inkl. HDMI 2.1) befindet sich auf dem Terminal auf der Rückseite des Onkyo TX-RZ30
Der Großteil der Anschlüsse (inkl. HDMI 2.1) befindet sich auf dem Terminal auf der Rückseite des Onkyo TX-RZ30

Onkyo hat den TX-RZ30 zudem mit aptX HD Bluetooth ausgestattet, was für hochwertige kabellose Audioübertragungen sorgt. Besonders nützlich ist die Funktion, Audio an Bluetooth-Kopfhörer zu senden oder Musik vom Smartphone an den Receiver zu streamen. Darüber hinaus ist der Receiver mit dem Sonos-WLAN-Netzwerk kompatibel, was Multiroom-Audio ermöglicht. Namhafte Musikstreaming-Dienste können ebenfalls direkt verarbeitet werden. Dazu zählen unter anderem Spotify, Amazon Music HD, Tidal, TuneIn, Pandora oder Deezer. Das System ist zudem Roon Tested und zeigt sich mit Google Cast und AirPlay2 kompatibel.

Design und Bauqualität

In puncto Design setzt der TX-RZ30 auf ein minimalistisches, aber hochwertiges Äußeres, das sich nahtlos in moderne Heimkinos integrieren lässt. Unter der Haube sorgt ein speziell entwickelter Stromtransformator für stabile und klare Leistung, insbesondere in den Bassfrequenzen. Die Steuerung erfolgt über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung oder optional per Sprachassistent. Unterstützt wird der Google Assistant und Siri.

Onkyo TX-RZ30: Preis und Verfügbarkeit

Viel Technik und Features verpackt in einem klassisch-schönen Chassis: Der Onkyo TX-RZ30
Viel Technik und Features verpackt in einem klassisch-schönen Chassis: Der Onkyo TX-RZ30

Der Onkyo TX-RZ30 richtet sich klar an Nutzer, die eine umfassende Heimkino- und Gaming-Erfahrung suchen. Mit seiner modernen Ausstattung und den vielseitigen Audio- und Video-Features bietet er ein rundes Gesamtpaket für Heimkino-Fans. Verfügbar soll der Onkyo TX-RZ30 ab Oktober 2024 sein. Es gibt noch keinen kommunizierten UVP, der AV-Receiver ist jedoch bereits für ca. 1.300 Euro im Onlinehandel aufgetaucht. Diese Angabe deckt sich auch in etwa mit dem Preis, der in den USA aufgerufen wird (1.200 US-Dollar).

Wo ordnet sich das neue Modell innerhalb der RZ-Serie ein?

Die RZ-Modellreihe von Onkyo umfasst mit dem Neuzugang jetzt drei Modelle. Der TX-RZ30 eröffnet dabei die RZ-Serie und bietet Nutzern damit fortschrittliche Features und Standards zum überschaubaren Preis an. Die großen Brüder TX-RZ50 und TX-RZ70 unterscheiden sich dabei vor allem, durch die erhöhte Leistung (zwischen 140 und 215 Watt je Kanal), eine erweiterte Auswahl an Anschlüssen (zusätzliche HDMI Ein-/Ausgänge + 11.2 Pre-Outs) sowie hochwertigere DAC-Wandler von ESS Sabre. Der TX-RZ30 schlägt sozusagen eine Brücke zwischen den Modellen der NR- und RZ-Serie und trifft damit vielleicht genau den Sweetspot für den ein oder anderen Heimkino-Begeisterten.

Technische Spezifikationen (Zusammenfassung):

Eigenschaft Details
Kanäle 9.2
Leistung 100 Watt pro Kanal
Audioformate Dolby Atmos, IMAX Enhanced
Videoformate 8K bei 60 Hz, 4K bei 120 Hz
HDMI 6 Eingänge, 2 Ausgänge (HDMI 2.1a, 40 Gbps)
Raumkorrektur Dirac Live mit optionaler Bass Control
Streaming Spotify, Amazon Music HD, Tidal, Deezer
Drahtlose Optionen aptX HD Bluetooth, Sonos, AirPlay2
Verfügbarkeit Oktober 2024, ca. 1300 Euro

Mit diesen umfangreichen Funktionen und seiner zukunftssicheren Ausstattung wird der Onkyo TX-RZ30 sicherlich viele Heimkino-Nutzer ansprechen, die Wert auf hochwertige Audio- und Video-Leistungen legen.

„The Crow“: Darum konnte der Reboot nur versagen

4

„The Crow“ hat man 2024 ein Reboot spendiert – das gnadenlos gefloppt ist. Es ist nicht das erste Mal, dass die Krähe Studios und Fans enttäuscht.

Basieren auf dem Comic von James O’Barr aus dem Jahr 1989 ist wohl die Verfilmung mit Brandon Lee aus dem Jahr 1994 bis heute am bekanntesten. Lee verkörperte den von den Toten wieder auferstandenen Protagonisten Eric Draven, welcher auf Rache für seine Ermordung und die seiner Verlobten sinnt. Zwar änderte man für die Verfilmung viele Einzelheiten der Vorlage, fing die düstere Stimmung aber nahezu perfekt ein.

Brandon Lee machte „The Crow“ unsterblich

Die dunkle Gothic-Ästhetik von Regisseur Alex Proyas und der wummernde Soundtrack mit exklusiven Tracks von Bands wie The Cure, Nine Inch Nails, Rage Against the Machine und mehr haben „The Crow“ (1994) bei vielen Zuschauern im Gedächtnis verankert. Hauptdarsteller Brandon Lee zahlte allerdings den ultimativen Preis für seine Mitwirkung und verstarb durch einen Unfall mit einer Waffe am Set. Sein Tod wirkt bis heute nach und hat seine fulminante Darstellung des Eric Draven zu seinem Vermächtnis gemacht.

Da war schnell klar, dass Sequels es schwer haben würden. Doch nach dem kommerziellen Erfolg der ersten Verfilmung folgten mit „The Crow: City of Angels“(1996), „The Crow: Salvation“ (2000), „The Crow: Wicked Prayer“ (2005) sowie einer TV-Serie namens „The Crow: Stairway to Heaven“ (1998) mehrere Anläufe das Franchise auszubauen – mit geringem Erfolg.

„The Crow“ (2024): Ein Flop in allen Belangen

2024 wagte man sich dann ein Reboot. Im neuen „The Crow“ (2024) übernimmt Bill Skarsgård die Rolle des Eric, während die Musikerin FKA Twigs seine Verlobte verkörpert. Der Film erntete im Gegensatz zur Verfilmung aus dem Jahr 1994 größtenteils Verrisse und wurde vom Publikum verschmäht. Alex Proyas und weitere Mitwirkende an „The Crow“ (1994) äußerten zudem öffentlich harsche Kritik an der neuen Verfilmung, die sie als zynischen Versuch der Geldmacherei durch Hollywood werteten.

Am Ende muss man wohl sagen, dass auf der Marke „The Crow“ zumindest in Sachen Film- und TV-Produktionen eine Art Fluch lastet. Vermutlich hätte man es bei dem Film aus dem Jahr 1994 belassen sollen, der noch heute absolut sehenswert ist. In seiner geradezu märchenhaften Machart ist er ungewöhnlich gut gealtert und auch visuell immer noch bildgewaltig wie eh und je. Daran müssen sich alle weiteren Einträge messen und können eigentlich nur verlieren.

Keine Produkte gefunden.

Hoffentlich keine KI-Rückkehr von Brandon Lee

Bleibt zu hoffen, dass wir zumindest keine KI-Rückkehr von Brandon Lee erleben. In manchen Fällen mag es funktionieren, wenn ein Buch oder ein Comic mit einer neuen Herangehensweise frisch umgesetzt wird. Es gibt aber eben umgekehrt auch Fälle, in denen man das Ganze besser ruhen lässt – „The Crow“ gehört wohl unzweifelhaft dazu.

Sonos: Streaming-Player soll offenbar mit Werbung angreifen

Sonos plant einen eigenen Streaming-Player. Jetzt gibt es pikante Details zur geplanten Software des Geräts.

Wir hatten schon Anfang des Jahres über den geplanten „Sonos TV“ berichtet, der sich in einem Patent gezeigt hat. Offenbar soll es sich dabei um einen Streaming-Player handeln, den ihr primär über eine Begleit-App steuern könnt. Es sollen aber auch Social-Funktionen und natürlich die breitere Vernetzung mit dem Multiroom-Ökosystem des Unternehmens eine zentrale Rolle spielen. In Bezug auf die Software gibt es jetzt allerdings eine negative Überraschung.

Sonos tut sich mit Werbeunternehmen The Trade Desk zusammen

So soll sich Sonos aktuellen Berichten zufolge mit The Trade Desk zusammengetan haben. Nie gehört? Das wundert uns nicht, denn das ist ein Unternehmen aus der Werbebranche, das Partnern hilft, personalisierte Werbung an Nutzer via Fernsehen und Streaming auszuspielen. Schon seit 2019 soll The Trade Desk jedoch an einem eigenen Smart-TV-Betriebssystem arbeiten. Und Sonos hat da offenbar als Partner angebissen. Das könnte mehrere Gründe haben.

Die Sonos Beam (2. Generation) beherrscht jetzt auch TV Audio Swap.
Die Sonos Beam (2. Generation) beherrscht jetzt auch TV Audio Swap.

Offenbar hat Sonos nach einem Partner gesucht, der dem Unternehmen viel Freiraum zur Anpassung der Software-Oberfläche lässt. Deswegen soll z. B. Google TV herausgefallen sein. Auch eine Partnerschaft mit Amazon wäre da nicht zielführend gewesen, da Sonos mit Amazon im TV-Markt konkurriert und sich daher nicht vom Rivalen abhängig machen möchte. The Trade Desk wiederum ist einerseits zwar ein Newcomer, andererseits aber durch seine Erfahrungen mit Werbung bereits gut mit Streaming-Anbietern und TV-Unternehmen vernetzt – perfekt für Sonos.

Sonos wird wohl aggressiv Werbung nutzen

Ihr ahnt es jedoch: Sollten die Berichte richtig liegen, dann dürfte Sonos aggressiv mit The Trade Desk auf Werbung setzen. Da wäre man in bester Gesellschaft, denn so handhaben es auch LG mit webOS, Samsung mit Tizen, Amazon mit Fire TV, Roku mit Roku TV sowie natürlich Google mit Android TV / Google TV. Da läge Sonos dann also voll im Trend. Ob die Kunden davon angetan sind, muss sich aber zeigen.

Die App von Sonos hat bei vielen Nutzern für Frust gesorgt.

Der Sonos TV könnte im 1. Quartal 2024 auf den Markt kommen und soll wohl ähnlich viel kosten wie ein Google TV Streamer oder Apple TV 4K. Immerhin ist es wohl besser, dass sich Sonos auf die Software eines Partners verlässt, wenn man da an das App-Debakel der letzten Monate zurückdenkt.

Samsung QD-OLED TVs unterstützen erstmals QMS (Quick Media Switching) via HDMI 2.1

Samsung stattet seine Premium QD-OLED-Fernseher der S95D-Serie heimlich mit QMS (Quick Media Switching) aus. Das HDMI 2.1-Feature erlaubt den Wechseln zwischen verschiedenen Bildwiederholungsraten ohne schwarzen Bildschirm.

Wie die Quelle FlatpanelsHD meldet, wurde QMS (Quick Media Switching) ohne große Ankündigung via Firmware-Update für aktuelle Premium-Modelle des TV-Herstellers freigeschaltet. In einem Testlauf mit dem neuesten Apple TV 4K Media-Player, konnte die Funktion von QMS auf dem S95D 4K QD-OLED-TV bestätigt werden. Die Community hat auch Hinweise darauf gegeben, dass das Vorjahresmodell S95C ebenfalls mittels Firmware-Update für das Komfort-Feature fit gemacht wurde. Eine Bestätigung dessen steht jedoch noch aus. Es ist nicht ganz klar, welche Modelle mit dem HDMI 2.1-Feature ausgestattet wurden. Es ist möglich, dass noch weitere Modellreihen, inkl. den beliebten NEO QLED Fernsehern mit 4K und 8K Auflösung via Update aufgerüstet werden.

QMS: Framerate-Wechsel ohne schwarze Bilder

QMS verhindert Bildaussetzer beim automatischen Wechsel der Framerate.
QMS verhindert Bildaussetzer beim automatischen Wechsel der Framerate.

QMS (Quick Media Switching) ermöglicht es einem TV, zusammen mit einem kompatiblen HDMI-Mediaplayer (derzeit nur Apple TV 4K 3. Gen. von 2022), die Bildwiederholrate nahtlos zu wechseln, ohne dass es zu schwarzen Bildern kommt. Dieser Wechsel ist wohl auch als „HDMI-Bonk“ bekannt. Dadurch wird eine ruckelfreie Wiedergabe beim Wechsel zwischen Filmen (24fps), TV-Sendungen (25, 30, 50 oder 60fps) und anderen Inhalten sichergestellt. QMS verhindert jedoch keine Schwarzbilder beim Wechsel des Dynamikumfangs, also wenn man z.B. von SDR zu HDR10 oder Dolby Vision wechselt.

Quick Media Switching ist ein Nischen-Feature

Erreicht QMS auch Samsung NEO QLED Fernseher? (Abgebildet QN900D)
Erreicht QMS auch Samsung NEO QLED Fernseher? (Abgebildet QN900D)

QMS ist sicherlich kein Must-have-Feature und die Verteilung dessen geht doch sehr schleichend voran. Als einer der ersten TV-Hersteller implementierte LG Electronics Anfang 2023 die Funktion in seinen OLED-TV-Modellreihen. Jetzt zieht Samsung nach, jedoch hält sich die Auswahl an unterstützenden Videoplayern ziemlich in Grenzen. Wie angemerkt, ist derzeit nur der aktuellste Apple TV 4K in der Lage, QMS zu verarbeiten. Diese doch sehr schleichende Implementierung hat in unseren Augen zwei Gründe. Zum einen ist es ein Komfort-Feature, welches die Nutzerfahrung verbessern kann, aber wirklich nur geringfügig. Zum anderen hat die HDMI Licensing es wieder mal nicht auf die Reihe gebracht, das Feature sauber in den HDMI 2.1-Standard zu integrieren. Und so wechselten die QMS-Spezifikationen mit Version HDMI 2.1a und das Feature ist jetzt auch als QMS-VRR bekannt. So können selbst neuste AV-Receiver derzeit nicht diese Funktion nutzen.

Samsung S95D - 55 Zoll65 Zoll77 Zoll
Versand: n. a. Verfügbarkeit: 1
Versand: € 39,90 Verfügbarkeit: Lieferung in 2 - 5 Werktagen
Versand: € 39,90 Verfügbarkeit: Lieferung in 2 - 5 Werktagen
Versand: € 8,95 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 14. August 2026 um 05:36 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: 1
Versand: € 8,95 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 14. August 2026 um 05:36 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Nur noch 2 auf Lager
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: 1
Versand: € 39,95 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 14. August 2026 um 05:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Seid ihr im Besitz eines Samsung Fernsehers aus 2023 oder 2024 sowie eines Apple TV 4K Gen3? Dann prüft gerne, ob QMS funktioniert und schreibt euer Feedback in unsere Kommentarzeile.

Disney+ im Deal: Nur 1,99 Euro im Monat – für drei Monate

Disney+ will Abonnenten mit einer neuen Aktion locken. Dabei gibt es das Monatsabo für drei Monate für nur 1,99 Euro im Monat!

Klingt nach einer großzügigen Aktion, doch Obacht. Die volle technische Breitseite gönnt euch Disney+ dabei nämlich bedauerlicherweise nicht. So bezieht sich diese Aktion auf das Standard-Abo mit Werbung. Jenes bietet maximal eine Auflösung von 1080p und weder HDR / Dolby Vision noch Dolby Atmos. Auch Downloads sind in jenem Tarif leider unmöglich.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+ für nur 1,99 Euro!

Aktion endet am 27. September 2024

Für einen Überblick über die unterschiedlichen Abos, Bezahlungsmöglichkeiten, Sharing und mehr empfehlen wir einen Blick in unseren Ratgeber zu Disney+. Jedenfalls richtet sich die aktuelle Aktion natürlich an Neukunden, denen man den Blick ins Streaming-Angebot schmackhaft machen will. Ihr zahlt also in den ersten drei Monaten jeweils nur 1,99 Euro im Monat. In Anspruch nehmen könnt ihr diese Aktion bis inklusive 27. September 2024.

Disney+ bietet Inhalte von vielen starken Marken.

Leben müsst ihr dabei eben mit Werbung. Die Aktion gilt auch für „teilnahmeberechtigte, zurückkehrende Abonnenten“. Da könnt ihr also einfach einmal prüfen, ob ihr in den Genuss kommt. Im Grunde spart ihr 4 Euro im Monat bzw. insgesamt 12 Euro bei der Aktion. Denn das Abonnement „Disney+ Standard mit Werbung“ kostet regulär 5,99 Euro im Monat.

Disney+: Schnupper-Abo verlängert sich automatisch

Aufpassen, falls ihr Disney+ nur zum reduzierten Preis einmal ausprobieren wollt! Denn nach den drei Monaten verlängert sich das Abonnement automatisch weiter. Heißt, dass ihr dann im Klartext direkt ab dem 4. Monat 5,99 Euro zahlen sollt. Wenn ihr das vermeiden möchtet, solltet ihr also wieder rechtzeitig kündigen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+ für nur 1,99 Euro!

Im September 2024 starten bei Disney+ z. B. am 19. September 2024 die neue Marvel-Serie „Agatha All Along“ und am 25. September 2024 der Animationsfilm „Alles steht Kopf 2“ von Pixar. Letzterer hat dieses Jahr an den Kinokassen bereits erfolgreich abgeräumt.

DLG (Dual Line Gate): Diese Technik wertet Fernseher auf 120Hz oder 240Hz auf!

Die DLG-Technik (Dual Line Gate) ermöglicht es Besitzern eines kompatiblen Fernsehers, etwas von der Bildauflösung zu opfern, um höhere Bildwiederholungsraten von 120Hz oder sogar 240Hz zu erreichen. In diesem Artikel erklären wir, wie diese Technik funktioniert und was ihr beim Kauf eines Fernsehers beachten solltet.

Bevor Missverständnisse aufkommen: Dual Line Gate ist kein Standard-Feature, das in allen TV-Geräten verfügbar ist. Es muss vom Hersteller gezielt implementiert werden, um dem Nutzer den Vorteil erhöhter Bildwiederholungsraten zu bieten. Nach diesem kleinen Hinweis widmen wir uns der Frage, warum ihr beim Kauf eines neuen Fernsehers auf DLG achten solltet.

DLG - Dual Line Gate in Kürze erklärt
DLG (Dual Line Gate) ist eine Technik, die es ermöglicht, die Auflösung eines Fernsehers zu reduzieren, um die Bildwiederholungsrate zu erhöhen, z.B. von 60Hz auf 120Hz oder von 120Hz auf 240Hz. Dies geschieht, indem die Berechnung der vertikalen Linien „halbiert“ und die Auflösung von 4K auf Full-HD (1080p) gesenkt wird. Dies setzt genug Bandbreite frei

für höhere Framerates. DLG eignet sich besonders für schnelle Spiele und wird zunehmend in modernen Fernsehern und Monitoren implementiert.

Funktionsweise von DLG (Dual Line Gate)

Wer im Besitz eines PCs, Xbox Series X oder PlayStation 5 ist, der kennt vielleicht das Thema: Diese bieten häufig zwei Grafikmodi an – den Qualitätsmodus mit höherer Auflösung und erweiterten Details oder den Performance-Modus mit höherer Bildwiederholungsrate und kürzeren Reaktionszeiten. Dual Line Gate funktioniert im Wesentlichen nach einem ähnlichen Prinzip.

Jedes TV-Gerät hat hardwarebedingte Einschränkungen, die verhindern, dass eine bestimmte Kombination aus Auflösung und Bildwiederholungsrate möglich ist. Diese Limitierungen können durch das Display-Panel, den Grafikchip oder die HDMI-Schnittstelle (z.B. HDMI 2.0 oder 2.1) bedingt sein. DLG umgeht dieses Problem, indem es die Auflösung reduziert und die dadurch freigewordene Bandbreite dafür nutzt, um die Bildwiederholungsrate zu erhöhen. Diese Technik kann bei Fernsehgeräten sowohl mit 60Hz als auch mit 120Hz eingesetzt werden, um die Bildwiederholungsrate auf 120Hz (statt 60Hz) oder sogar 240Hz (statt 120Hz) zu steigern. Allerdings wird dabei in der Regel die maximale Auflösung von 4K (3840 x 2160 Pixel) auf Full-HD (1920 x 1080 Pixel) reduziert.

Ausführliche Erklärung für Nerds:

Philips kombniert DLG (Dual Line Gate) mit HDS (Hardware Super Resolution) um die Bildwiederholungsrate bei gleichbleibender Auflösung zu erhöhen
Philips kombniert DLG (Dual Line Gate) mit HDS (Hardware Super Resolution) um die Bildwiederholungsrate bei gleichbleibender Auflösung zu erhöhen

Wer es ganz genau wissen möchte, es gibt eigentlich zwei Varianten, mit denen das DLG-Feature ausgeliefert wird. Einer der Marktführer TCL lässt nicht jede horizontale Linie auf dem Fernsehgerät scannen, sondern scannt zwei Linien parallel bei reduzierter Auflösung. TV-Hersteller Philips (TP Vision) reduziert die vertikale Auflösung und stellt jede Linie einfach doppelt dar. Also die erste Linie ist die gleiche wie die Zweite, die Dritte die gleiche wie die Vierte usw. Mittels eines bestimmten Algorithmus, werden dann noch die „kopierten vertikalen Linien“ leicht verändert, indem ein Durchschnittswert der Farbe und Helligkeit zwischen den „echten“ Linien errechnet wird. Der Vorteil bei dieser Variante, die Auflösung wird vom System und angeschlossenen Geräten weiterhin als 4K Ultra HD erkannt. Die Bildwiederholungsrate hat sich dagegen verdoppelt.

Wofür eignet sich Dual Line Gate?

Bislang unterstützen nur wenige Modelle die DLG-Technik, wie hier die C655-Serie von TCL (ab 55 Zoll)
Bislang unterstützen nur wenige Modelle die DLG-Technik, wie hier die C655-Serie von TCL (ab 55 Zoll)

Welche Kombination aus Auflösung und Bildwiederholungsrate am sinnvollsten ist, hängt vom individuellen Nutzungsszenario ab. Viele Spiele unterstützen maximal 30, 60 oder 120Hz, sodass DLG auf einem 4K-Fernseher mit nativen 120Hz keinen Vorteil bringt. Anders sieht es bei Geräten mit nur 60Hz aus: Hier kann DLG durch die Reduzierung der Auflösung auf 1080p die Bildwiederholungsrate auf 120Hz erhöhen, was besonders bei schnellen Spielen wie Shootern, Rennsimulationen oder Beat-em-ups von Vorteil ist. Auch bei Fernsehern mit nativen 120Hz greift das gleiche Prinzip: Die Auflösung wird auf Full-HD halbiert, um die Bildwiederholungsrate auf 240Hz zu erhöhen. Diese erhöhte Bildwiederholungsrate kommt derzeit aber nur PC-Spieler zugute. Doch was ist jetzt genau der Vorteil? Ganz einfach, der Nutzer bekommt mit aktiviertem DLG ein flüssigeres Seherlebnis präsentiert und Details bleiben auch bei schnellen Bewegtbildern erhalten.

DLG liefert eigentlich nur im Bereich Gaming einen wirklichen Vorteil
DLG liefert eigentlich nur im Bereich Gaming einen wirklichen Vorteil

DLG ist derzeit noch ein Nischenfeature, wird aber von immer mehr TV-Herstellern integriert. Bei günstigeren Geräten mit 60Hz ermöglicht es die Wiedergabe von Inhalten mit 120Hz, während bei Premium-Modellen das 240Hz-Feature einen zusätzlichen Kaufanreiz darstellt. Es zeichnet sich ab, dass Dual Line Gate in Zukunft bei immer mehr Fernsehern und Monitoren zum Standard gehören könnte – bis es so weit ist, werden jedoch noch einige Jahre vergehen.

DLG aktivieren? So geht es auf einem TV von TCL:

Wenn Sie sich einen 4K-Fernseher mit DLG-Technik anschaffen, sollten Sie wissen, dass diese Funktion manuell in den Bildeinstellungen aktiviert werden muss. Bei einem TV-Modell von TCL beispielsweise geschieht dies, indem Sie den Game-Master-Modus aktivieren (unter System > Game Mode) und dann unter System > Bild & Ton > Bildeinstellungen > Erweiterte Einstellungen > Bewegung die Option „Dual Line Gate“ einschalten. Je nach Hersteller und Modell kann der Aktivierungsvorgang variieren. Eine kurze Google-Suche nach dem jeweiligen Modell sollte jedoch schnell Aufschluss geben.