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Batman: Frische Serie ab August bei Prime Video, Produktion von Max hingegen eingestampft

Prime Video zeigt ab 1. August 2024 die neue Serie „Batman: Caped Crusader“. Ein anderes Projekt um den dunklen Ritter hat allerdings das Zeitliche gesegnet.

So wollte der Streaming-Anbieter Max, der seine Originals ja gerade in Abstimmung mit HBO neu ausgerichtet hat, eine Eigenproduktion zu „Arkham Ayslum“ stemmen. Doch diese Serie entwickelt man inzwischen nicht mehr weiter, heißt es. Eigentlich sollte das Format rund um die psychiatrische Anstalt in der Welt des dunklen Ritters im selben Universum wie „The Batman“ von Matt Reeves spielen. Später änderte man dies auf das neue DCU von James Gunn. Doch nun hat man das Projekt ganz eingestampft.

So sollte Antonio Campos als Drehbuchautor uns Showrunner fungieren. Dieser hatte sich einen Namen durch beispielsweise den Film „The Devil All the Time“ mit Tom Holland gemacht. Offenbar ist man bei Max aber nicht zufrieden mit dem bisherigen Verlauf gewesen. So berichtet Variety, „Arkham Asylum“ unter der Schirmherrschaft von Campos werde es nicht mehr geben. Denkbar sei jedoch, dass man in Zukunft noch einmal einen komplett neuen Anlauf versuche.

Das Universum von „The Batman“ wird aber immer noch durch die kommende Serie „The Penguin“ erweitert, in welcher Colin Ferrell erneut die Rolle des Superschurken verkörpern wird. Diese soll noch 2024 anlaufen, nach aktuellem Stand im September 2024. Obendrein arbeitet man bei Warner Bros. Discovery auch an „The Batman: Part II“, der im Oktober 2026 starten soll.

„Batman: Caped Crusader“ macht Fans Hoffnung

Fans von Batman dürften sich aber auch auf „Batman: Caped Crusader“ freuen. Dabei handelt es sich um eine Zeichentrickserie, bei der Bruce Timm federführend ist. Dieser ist auch eine der Schlüsselfiguren hinter der legendären „Batman: The Animated Series“ aus den frühen 1990er-Jahren gewesen, die unter vielen Fans bis heute als die beste Umsetzung des dunklen Ritters abseits der Comics gilt.

Die neue Serie wirkt im visuellen Stil „Batman: The Animated Series“ gar nicht unähnlich, mischt aber auch die frühen Comics mit hinein. Die erste Staffel startet am 1. August 2024 bei Amazon Prime Video. Zumindest der erste Trailer weckt hier definitiv hohe Erwartungen.

Paramount: Übernahme durch Skydance ist jetzt besiegelt

Jetzt also doch: Skydance Media fusioniert mit Paramount. Das gemeinsame Ziel sei es, weiterhin hochwertige Multimedia-Inhalte zu kreieren.

Als CEO wir David Ellison agieren, Jeff Shell wird zum Präsidenten. Man möchte die Marken von Paramount sowohl stärken als auch erweitern. Wichtiger Fokus sollen dabei sowohl Paramount+, das hauseigene Streaming-Angebot, als auch Pluto TV, der werbefinanzierte Dienst des Unternehmens, sein. Die Skydance Investor Group lässt dabei ein hübsches Sümmchen springen. 2,4 Mrd. US-Dollar lässt man sich die Übernahme von National Amusements kosten, während 4,5 Mrd. US-Dollar für die Verschmelzung der Aktien fließen.

Dann gibt man Paramount noch eine Finanzspritze von 1,5 Mrd. US-Dollar. Das Ergebnis soll „Das Neue Paramount“ sein. Im Ergebnis kombiniere man die technologischen Stärken von Skydance mit dem Reichtum an Marken von Paramount. Auch wolle man Paramount als eines der traditionsreichsten und wichtigsten Hollywood-Studios bewahren. Dabei strebt man aber wohl auch verstärkt Synergieeffekte an. Etwa besitzt Skydance auch mehrere Spieleentwickler, die zukünftig verstärkt Titel zu Marken von Paramount entwickeln könnten.

Damit endet nun ein langer Krimi, denn die Verhandlungen zwischen Paramount und Sykdance liefen zuvor monatelang, waren dann aber auf den letzten Metern gescheitert. Jetzt hatte Skydance sein Angebot nochmal aufgebessert und auch der der Vorstand hat dem neuen Deal bereits zugestimmt. Es gibt aber noch eine Phase von 45 Tagen, in der Paramount alternative Übernahmeangebote prüfen und annehmen könnte. Es wäre aber eine Überraschung, sollte sich da etwas ergeben.

Paramount hatte hohe Schulden angehäuft

Paramount hatte in den letzten Jahren hohe Schulden angehäuft und war im Grunde auf eine Übernahme angewiesen. Hinter dem Studio stand der Konzern National Amusements, der eben in Skydance aufgehen wird. Allerdings kommt es jetzt natürlich darauf an, dass dieses Abkommen noch durch die zuständigen Wettbewerbsämter genehmigt werden muss. Derzeit rechnet man damit, dass innerhalb der ersten Jahreshälfte 2025 alles in trockenen Tüchern sein sollte.

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Netflix verabschiedet sich von den VR-Headsets Meta Quest

Netflix verabschiedet sich von weiteren Geräten. Dieses Mal geht es aber nicht um Smart-TVs, sondern um die VR-Headsets der Reihe Meta Quest.

Netflix ist aktuell eines der Unternehmen, dass sich von der Nische für Virtual Reality eher fernhält. So erteilte man ja auch schon einer nativen App für die Apple Vision Pro eine Absage. Für die VR-Headsets der Reihe Meta Quest hatte es eine solche Anwendung jedoch bislang gegeben. Doch die Weiterentwicklung scheint sich aus Sicht des Streaming-Anbieters nicht zu lohnen. Deswegen stellt man die Anwendung ein.

So weist Netflix inzwischen in der App-Beschreibung darauf hin, dass die App für die Meta Quest, das sind konkret die Modelle Quest, Quest 2, Quest 3 und Quest Pro bereits am 15. Juli 2024 eingestampft werde. Als Alternative empfiehlt man Interessierten den Konsum über den Internetbrowser der VR-Headsets, den Quest Browser.

Meta Quest 3: Die VR-Brille der nächsten Generation.
Meta Quest 3: Die VR-Brille der nächsten Generation.

Wichtiges Detail: Netflix hatte die App für die Quest-Headsets ohnehin gar nicht selbst entwickelt. Sie stammt vielmehr noch aus den Anfangszeiten der VR-Headsets, als sie noch unter der Marke Oculus liefen. Verantwortlich für die App war die Entwickler-Legende John Carmack, anno dazumal durch sein Wirken für id Software („Doom“, „Quake“) bekannt geworden.

Netflix für die Meta Quest: App spielte nicht mehr auf der Höhe der Zeit

Bedauerlicherweise hatte man die App für Netflix schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Deswegen steckte sie z. B. auch noch bei einer maximalen Auflösung von 480p fest. Entsprechend stand der Streaming-Anbieter offenbar vor der Wahl: Ressourcen in eine generalüberholte Anwendung pumpen oder das Ganze aufgeben. Angesichts des mangelnden VR-Enthusiasmus hat sich Netflix eben für letzteres entschieden.

Netflix hat öffentlich bereits deutlich zu erkennen gegeben, dass man in dem Markt für Mixed Reality derzeit nur eine Nische sieht, in die es sich nicht lohne, Ressourcen zu investieren.

Apple TV 4K: Starten 2024 noch zwei neue Modelle?

Im Code von Apples Betriebssystemen gibt es Hinweise auf gleich zwei neue Apple TV 4K. Sie könnten bereits im September 2024 das Licht der Welt erblicken.

Genannt werden die Modelle im Code vage als „AppleTV14,4“ und „AppleTV14,5“. Zu den Spezifikationen gibt es noch keinerlei Angaben. Es ist natürlich mit neueren Chips zu rechnen. Auch bleibt zu hoffen, dass die Geräte dann HDMI-Passthrough, also die Bitstream-Ausgabe für Dolby Atmos, bieten werden. Denn dies führt Apple im Rahmen von macOS Sequois auch für Macs ein.

Ankündigten, könnte Apple die beiden neuen Apple TV 4K bereits im September 2024 – parallel zur Vorstellung seiner neuen iPhone 16. Die letzte Generation ist 2022 auf den Markt gekommen. Da klingt es also durchaus glaubhaft, dass jetzt wieder eine neue Version folgen könnte. Was uns Apple das sonst noch an neuen Funktionen kredenzen könnte, ist aber völlig offen.

Auch ein neuer Apple HomePod ist in Vorbereitung.
Auch ein neuer Apple HomePod ist in Vorbereitung.

Die Apple TV 4K der nächsten Generation sollen dabei auch von einem neuen HomePod mit Bildschirm begleitet werden, den Apple als Smart Display vermarkten könnte. Im Code wird dieses Gerät als „HomeAccessory17,1“ ausgewiesen. Angeblich soll hier auch der Chip A18 zum Einsatz kommen, den wir auch in den kommenden iPhone 18 erleben werden. Dies deutet auf den Einsatz von Apple Intelligence hin, der KI-Suite von Apple.

Apple macht es im September 2024 spannend

Zu erwähnen ist, dass Apple sich allerdings entschlossen hat, Apple Intelligence in der EU nicht ins Rennen zu schicken. Man schiebt da der EU den schwarzen Peter zu, welche wiederum Apple unterstellt, sie schlichtweg nicht ans Wettbewerbsrecht halten zu wollen. Apples kommendes Smart Display soll dabei die Plattform homeOS als Betriebssystem verwenden, einen Ableger von tvOS.

Weitere Angaben, etwa zu den konkreteren, technischen Daten müssen wir auch hier aktuell noch vermissen. Es könne aber im Herbst 2024 spannend werden um die neuen Apple-Produkte.

Bis zu 33 Prozent Rabatt Premium-Kopfhörer von JBL (Open-Ear + Noise Cancelling Over-Ear)

JBL reduziert zwei seiner Topseller Premium-Kopfhörer und gewährt bis zu 33 Prozent Rabatt. Der JBL Live 770NC Over-Ear Kopfhörer mit Noise Cancelling und die bequemen Open-Ear Kopfhörer mit Spritzwasser und Staubschutz sind aktuell im Angebot!

Ihr sucht schon etwas länger nach einem neuen Kopfhörer und könnt euch nicht so recht entscheiden, welcher es sein soll? JBL bietet euch zwei Modelle mit Rabatten zwischen 28 und 33 Prozent an, die eigentlich perfekt jedes Nutzungsszenario abdecken. So kann der Kunde mit gutem Gewissen wählen und bekommt das auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Produkt. Beginnen wir mit dem JBL Live 770NC Noise-Cancelling-Kopfhörer:

JBL Live 770NC Noise-Cancelling-Kopfhörer (Over-Ear)

Die JBL 770NC Kopfhörer kombinierten hochwertigen Sound mit einem großartigen Noise Cancelling-Feature
Die JBL 770NC Kopfhörer kombinierten hochwertigen Sound mit einem großartigen Noise Cancelling-Feature
JBL 770NC Over-Ear-Kopfhörer (Bluetooth) mit Noise Cancelling (Schwarz) auf mediamarkt.de JBL 770NC Over-Ear-Kopfhörer (Bluetooth) mit Noise Cancelling (Weiß) auf mediamarkt.de

Erlebe unvergleichlichen Klang mit dem JBL Live 770NC On-Ear-Kopfhörer. Dank der Active Noise Cancelling-Technologie genießen Sie Ihre Musik ohne störende Umgebungsgeräusche. Mit bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit und schnellem Aufladen sind Sie immer bereit für eure Lieblingssongs. Der integrierte Sprachassistent und die bequeme Steuerung über die Ohrmuschel bieten höchsten Bedienkomfort. Das elegante Design in Schwarz und der herausragende Tragekomfort machen den JBL Live 770NC zum perfekten Begleiter für unterwegs und Zuhause.

JBL SOUNDGEAR Sense Open-Ear Kopfhörer

Die JBL Soundgear Open-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth überzeugen durch extrem hohen Tragekomfort auch beim Sport!
Die JBL Soundgear Open-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth überzeugen durch extrem hohen Tragekomfort auch beim Sport!
JBL Soundgear On-Ear-Koprhörer (Bluetooth) Spritzwasser+Staubschutz (Schwarz) auf mediamarkt.de JBL Soundgear On-Ear-Koprhörer (Bluetooth) Spritzwasser+Staubschutz (Weiß) auf mediamarkt.de

Erlebe ultimativen Komfort und Klang mit den JBL Soundgear Sense Open-Ear-Kopfhörern. Diese kabellosen Kopfhörer bieten die innovative JBL OpenSound-Technologie, die den Gehörgang nicht blockiert und somit stundenlangen Tragekomfort ermöglicht. Mit bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, spritzwasser- und staubresistentem Design (IP54) und einem abnehmbaren Nackenbügel sind sie perfekt für Sport und Alltag. Die vier Mikrofone sorgen für klare Anrufe, während die My JBL Headphones-App individuelle Anpassungen erlaubt. Genießen Sie herausragenden Sound und bleiben Sie mit der Welt verbunden.

Mehr Angebote, Schnäppchen und Aktionen:

Micro LED: LG und Samsung schränken wohl ihre Pläne ein

Micro LED ist eine Display-Technik, die zwar innovativ, aber kostspielig ist. LG und Samsung sollen deswegen inzwischen ihre Zukunftspläne einschränken.

Am bekanntesten sind aus dem Bereich Micro LED sicherlich die Modelle der Reihe The Wall von Samsung. Diese kommen unter anderem auch bei der Filmproduktion zum Einsatz. Samsung vertreibt jedoch auch Micro-LED-TVs für Privatkunden. Da die Preise jedoch jenseits der 100.000 Euro liegen, eignen sich diese Modelle nur für sehr wohlhabende Menschen. Kürzlich hat aber auch C Seed nochmals auf sein Modell N1 hingewiesen, das einen sehr ausgewählten Kundenkreis ansprechen soll und sogar zusammenfaltbar ist.

LG und Samsung bzw. deren Tochterunternehmen LG Display und Samsung Display sollen jetzt jedoch laut mehreren Berichten aus Südkorea und Taiwan die Reißleine ziehen. Da es über die letzten Jahre nicht gelungen sei, die Preise für die Technologie zu senken, soll die Produktion nicht wie zuvor geplant ausgebaut werden. Investitionen werden zunächst zurückgestellt. Samsung Display will zwar weiter in Forschung und Entwicklung investieren, doch die Fertigungskapazität bleibt unangetastet.

LG führt mit Magnit Micro-LED-TVs ein
LG bietet unter der Marke Magnit Micro-LED-Bildschirme an.

Sowohl LG Display als auch Samsung Display stellen derzeit nur Micro-LED-Panels für verhältnismäßig große Bildschirme her. Es heißt, pro Jahr verkaufe man aktuell nur ca. 2.000 Einheiten der Bildschirme. Der Markt ist aufgrund der immensen Kosten also noch sehr klein. Eine Rolle spielt für die aktuellen Geschäftsentscheidungen aber wohl auch die Entwicklung in Taiwan.

Micro LED: Liegt die Zukunft gar nicht in Südkorea?

So forcieren die beiden Zulieferer AUO und Innolux in Taiwan die Weiterentwicklung und Fertigung von Micro LED. Das liegt auch daran, dass sie in Bezug auf OLED nicht mit LG Display und Samsung Display konkurrieren können. Dort sieht man Micro LED als eine Chance, langfristig vorzupreschen. LG Display und Samsung Display wollen Micro LED dabei auch nicht komplett fallenlassen, sich aber in näherer Zukunft auf die Weiterentwicklung ihrer OLED-Techniken fokussieren.

Samsung hat Micro LED dabei schon 2017 auf der damaligen CES als „Next Big Thing“ gelobt, doch innerhalb der letzten sieben Jahre keine echten Fortschritte dabei erzielt die Preise zu drücken.

Turbine-Shop exklusive 4K Blu-ray Mediabooks für „PEARL“ (Solange der Vorrat reicht)

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Ab sofort könnt ihr die exklusiven 4K Blu-ray Mediabooks des Horrorfilms „Pearl“ mit Mia Goth exklusiv im Turbine-Shop bestellen. Erste Exemplare sind schon vergriffen – solange der Vorrat reicht!

Neben dem bereits bekannten Cover gibt es noch drei weitere, sehr schicke Mediabook-Varianten zum Horrorfilm „Pearl“. Diese sind bereits lieferbar und können exklusiv über den Turbine-Shop bestellt werden. Der Slasher-Film im Mediabook ist mit zwei Discs ausgestattet, einem Inlay mit den technischen Spezifikationen des Films sowie einem kleinen Booklet innerhalb des Mediabooks:

Pearl 4K UHD Blu-ray (Mediabook A) im Turbine-Shop Pearl 4K UHD Blu-ray (Mediabook B) im Turbine-Shop Pearl 4K UHD Blu-ray (Mediabook C) im Turbine-Shop Pearl 4K UHD Blu-ray (Mediabook D) im Turbine-Shop

Technisch ändert sich wohl nichts, im Gegensatz zu den bereits erhältlichen 4K-Varianten von Pearl. Das 4K Master mit HDR10 und Dolby Vision wird vom Dolby Atmos 3D-Sound in Englisch und Deutsch begleitet. Die Laufzeit beträgt 102 Minuten und Bonusinhalte wie z.B. ein Making of, ein Featurette welches die Unterschiede zu „X“ erklären sowie die Trailer aus DE und USA.

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Amazon Fire TV: Vollbild-Werbung nervt vor Bildschirmschonern (USA)

Amazon treibt es mit der Werbung im Heimkino weiter auf die Spitze. In den USA stellt man den Bildschirmschonern von Fire TV jetzt Werbespots voran.

So nutzt Amazon ohnehin an den Fire TV schon Vollbild-Werbung auf dem Homescreen. Diese ploppt auf, wenn ihr zu lange auf einer der entsprechenden Werbekacheln verweilt. Feilgeboten werden dann allerlei Produkte von Eiscreme bis hin zu Videospielen. Dazu gesellt sich natürlich die als Standard in Prime Video eingeführte Werbung. Letztere hat sogar zu einer Klage von Verbraucherschützern geführt, der ihr euch inzwischen anschließen könnt.

In den Vereinigten Staaten geht man noch einen Schritt weiter. Bleibt ihr eine Weile untätig, während euer Streaming-Player oder Smart-TV mit Fire TV läuft, kann sich ja automatisch ein Bildschirmschoner aktivieren. Klassischerweise erwartet man davon eher eine Oase der Ruhe, die im Hintergrund bleibt. Doch Amazon stellt den Screensavern jetzt Vollbild-Werbung voran. Diese dauert je nach Spot bzw. Einblendung ca. 30 Sekunden bis 1 Minute. Erst danach startet dann der eigentliche Bildschirmschoner.

Fire TV: Werbung für Turnschuhe statt des Bildschirmschoners.
Fire TV: Werbung für Turnschuhe statt des Bildschirmschoners.

Obiger Screenshot zeigt ein Beispiel von Cord Cutters News. Statt den Bildschirmschoner zu erblicken, folgt zunächst Werbung für Turnschuhe. Ob und wann Amazon diese Werbung auch in Europa einführen könnte, wissen wir derzeit noch nicht. Denn bisher hat der Online-Riese sich auch zur klammheimlichen Einführung in den USA nicht geäußert. Eine Ankündigung der neuen Werbeform hatte es zuvor nämlich nicht gegeben.

Werbung an Smart-TVs wird zum Standard

Bedauerlicherweise wird Werbung direkt in den Oberflächen von Smart-TVs und Streaming-Playern immer mehr zum Standard. Denn da mischt nicht alleine Amazon mit. Auch LG und Samsung binden direkt in ihre Systeme webOS und Tizen fleißig Werbung ein. Roku ist zusätzlich genau so vorne mit dabei wie natürlich Google. Es gibt also immer weniger Chancen, den Werbeangriffen zu entgehen. Eine Option, die noch relativ werbefrei geblieben ist, wäre der Apple TV 4K. Der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis relativiert sich dadurch vielleicht etwas.

Werbetreibende bemerken offenbar, dass sie im linearen Fernsehen immer schlechter gerade jüngere Menschen erreichen können. Somit geht man stärker Partnerschaften mit Streaming-Anbietern wie Disney+ oder Netflix, aber auch direkt TV-Herstellern ein.

Amazon Fire TV Soundbar ab sofort vorbestellbar: Ist der Preis gerechtfertigt?

Ab sofort kann die neue Amazon Fire TV Soundbar (2.0 Lautsprecher) für 109.99 Euro vorbestellt werden. Wir fragen uns, ist die minimale Ausstattung zu diesem Preis gerechtfertigt, oder gibt es bessere Alternativen?

Ca. 110 Euro für ein akustisches Upgrade für ein bestehendes TV-Setup klingt eigentlich recht fair. Doch wer sich die technischen Spezifikationen und Features durchliest, wird vielleicht Zweifel daran hegen, ob diese Soundbar die beste Lösung für einen optimierten TV-Klang darstellt. Denn selbst wenn der Preis für so eine Hardware nicht wirklich hoch ist, gibt es doch anscheinend genug Alternativen, die mit einer besseren Klangleistung, mehr Features und zum Teil sogar mit einem zusätzlichen Subwoofer aufwarten können. Zuerst möchten schauen wir uns aber die Amazon Fire TV Soundbar einmal genauer an.

Amazon Fire TV Soundbar: kompakt und spartanisch

Unauffällig in Design und Ausstattung: Die Amazon Fire TV Soundbar
Unauffällig in Design und Ausstattung: Die Amazon Fire TV Soundbar

Der kompakte Klangriegel misst gerade einmal 65 x 90 x 610 mm und dürfte sich damit problemlos unter den meisten TV-Geräten platzieren lassen (mit wenigen Ausnahmen). Mit einem Gewicht von nur 1.8 kg dürfte auch die Platzierung und Installation/Verkabelung kein Problem darstellen. Verbaut sind zwei Lautsprecher in einer 2.0-Anordnung, mit einer Gesamtleistung von 40 Watt (2 x 20 Watt). Angeschlossen wird die Amazon Fire TV Soundbar via HDMI (ARC), Optisch oder drahtlos über Bluetooth. Unterstützt werden DTS Virtual:X (virtueller 3D-Sound mit einer minimalen Anzahl an Lautsprechern) und Dolby Audio-Formate. 3D-Soundformate wie DTS:X oder Dolby Atmos werden nicht unterstützt.

„Funktioniert optimal mit einem Fire TV-Fernseher“

Der Lieferumfang der Amazon Fire TV Soundbar.
Der Lieferumfang der Amazon Fire TV Soundbar.

Das System „funktioniert optimal“ mit einem Fire TV-Fernseher oder TV-Geräten von Drittherstellern mit angeschlossenen Streaming-Mediaplayern. Wir vermuten, dass die Klanglösung via HDMI ARC an so ziemlich jedem kompatiblen Display- und Projektionssystem eine ebenso gute Performance abliefert. Es gibt auch noch drei Equalizer-Modi Film, Musik und Dialog, die über die im Lieferumfang befindliche Fernbedienung ausgewählt werden können. Und das war es auch schon.

Alternativen zur Amazon Fire TV Soundbar:

Die Amazon Fire TV Soundbar entpuppt sich als absolutes Basic-Produkt, welches sich versucht, mit dem etablierten Namen „Fire TV“ zu vermarkten. Hätte die Soundbar z.B. einen Fire TV Media-Player integriert oder Unterstützung für Amazon Alexa, Apple AirPlay 2, Chromecast usw., dann könnten wir uns mit diesem Produkt durchaus anfreunden. Doch wer sich nur wenige Minuten durch die Angebote des Amazon Marketplace wälzt, der bekommt unzählige Alternativen zum gleichen oder günstigeren Preis angeboten, die dazu noch eine bessere Ausstattung und mehr Features bieten.

Da hätten wir z.B. die Ultimea Soundbar Nova S40, welche aus einem 2.1-System (Stereo-Soundbar + Subwoofer) besteht und eine maximale Klangleistung von 160 Watt abliefert. Ansonsten gleicht die Ausstattung sehr der Amazon Soundbar. Der Preis ist mit 89,99 Euro (derzeit abzüglich einer 15 Euro Coupons) deutlich attraktiver als beim Amazon-Pendant.

Oder wie wäre es mit der Hisense HS205G. Das System ähnelt der Amazon Fire TV Soundbar schon extrem. Ein 2.0-System mit DTS Virtual:X und Dolby Audio, HDMI ARC,  Optisch sowie Bluetooth 5.2, nur mit der Ausnahme, dass das System 120 Watt Klangleistung mit sich bringt und nur rund 70 Euro kostet:

Und das sind jetzt nur zwei Alternativen, die wir innerhalb weniger Minuten im Webshop von Amazon identifiziert haben. Uns ist auch bewusst, dass die Abstimmung der Lautsprecher definitiv eine Auswirkung auf die Klangqualität hat und so könnte die Amazon Fire TV Soundbar auch einige Modelle akustisch überschatten. Wir vermuten jedoch, dass viele Konkurrenzprodukte eine ähnliche, wenn nicht sogar bessere Soundqualität abliefern. Hier noch ein paar Vergleichs-Produkte:

Wie findet ihr die Amazon Fire TV Soundbar? Gehen wir mit dieser Soundlösung zu hart ins Gericht, oder könnt ihr unsere Kritik nachvollziehen? Schreibt uns gerne einen Kommentar!