Ob dies bei Disney+ identisch verlaufen wird, muss sich natürlich zeigen. Ab dem 14. März 2024 greifen jedenfalls für Bestandskunden härtere Regelungen. In einer E-Mail informiert man aktuell Kunden, dass sie sich beim Teilen ihres Kontos über den eigenen Haushalt hinaus auf Einschränkungen oder sogar eine komplette Sperre gefasst machen müssten. Man werte das Nutzungsverhalten dafür bereits aus.
Disney+ schreibt aktuell noch rote Zahlen.
Inwiefern Disney+ das Sharing technisch erkennen will, lässt man offen. Zu vermuten ist, dass man ähnlich wie Netflix Geräte-IDs, IP-Adressen und weitere Kontoaktivitäten berücksichtigen wird. Für Deutschland gibt es zwar noch keinen konkreten Stichtag, aber auch hierzulande dürfte Disney+ wohl noch 2024 Maßnahmen ergreifen.
Disney+ will in die schwarzen Zahlen kommen
Es geht jedenfalls für Disney+ darum, bis Ende 2024 in die schwarzen Zahlen zu kommen. In den vergangenen Jahren hat das Streaming-Angebot Milliarden an US-Dollar verbrannt. Um in die Gewinnzone zu rutschen, will man nicht nur das Sharing unterbinden, sondern hat 2023 auch schon die Preise erhöht. Parallel hat man einen werbefinanzierten Tarif eingeführt.
Für Neukunden gilt in den USA schon jetzt, dass bei Verstößen gegen die aktualisierten Nutzungsbedingungen ohne Vorankündigung eine Sperre droht. Das Ganze ist aber freilich ein Balanceakt, denn einige Abonnenten dürften auch abspringen, wenn sie ihr Konto und die Abokosten nicht mehr mit anderen teilen können.
Wir stellen euch die besten HDMI 2.1-Kabel 2024 vor! Mit diesen Ultra High Speed HDMI-Kabeln (so der offizielle Name) erreicht ihr eine stabile und fehlerfreie Übertragung für Filme, Streaming und Gaming!
Wenn es um das ultimative visuelle Erlebnis geht, spielen HDMI 2.1-Kabel eine entscheidende Rolle. Für Cineasten und Gamer gleichermaßen, bilden die Kabelverbindungen so etwas wie die Lebenslinien des heimischen Entertainment-Apparats. Für die meisten Geräte sind diese Voraussetzung, um den vollen Funktionsumfang abrufen zu können. Doch bei so vielen Optionen auf dem Markt kann die Auswahl des richtigen Kabels eine Herausforderung sein. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die besten HDMI 2.1-Kabel vor, die für ein makelloses, hochwertiges Bild- und Tonübertragungserlebnis sorgen:
Kaufberatung HDMI 2.1 Kabel: Darauf solltest du achten
Die richtige Kabellänge: Der allerwichtigste Punkt ist definitiv die Kabellänge. Bedeutet, wie weit stehen die zu verbindenden Geräte auseinander und wie lang muss ein HDMI 2.1-Kabel sein, damit diese „bequem“ miteinander verbunden werden können. Denn, wenn man eine Kabelverbindung von über 7 Metern aufbauen möchte, landet man wohl unweigerlich bei einem aktiven HDMI 2.1-Kabel mit Glasfaser. Letzteres ermöglicht die Verbindung über sehr weite Entfernungen. Ihr solltet die Länge eures Kabels auch nicht zu knapp berechnen, damit die Steckverbindungen nicht unter Spannung stehen oder bei einem unsanften „Verrücken“ der Geräte die Kabel oder HDMI-Buchsen Schaden nehmen.
Vertraut auf offiziell lizenzierte HDMI 2.1-Kabel: Die HDMI Licensing hat ein Zertifizierungsprogramm für HDMI 2.1 oder Ultra High Speed HDMI-Kabel ins Leben gerufen. Hersteller, die ihre Produkte mit diesem Siegel bewerben dürfen, garantieren, dass diese alle Features des HDMI 2.1-Standards mit einer maximalen Bandbreite von 48 Gbit/s unterstützen. Auf der Verpackung der Kabel findet ihr ein Siegel mit QR-Code, anhand dessen man die Zertifizierung verfolgen kann. Ein Gütesiegel, welches man auf jeden Fall in seine Kaufentscheidung einfließen lassen sollte (haben mittlerweile fast alle Kabel-Hersteller).
Beispiel: Offiziell von der HDMI Licensing zertifiziert – die HDMI 2.1 Ultra High Speed Kabel von Kabeldirekt
Produkte mit vielen Bewertungen: Man könnte jetzt an dieser Stelle schreiben, dass man sich nur Produkte von namhaften Herstellern ins Haus holen sollte. Doch diese Sichtweise wird unserer Auffassung nach nicht dem Produkt gerecht. Am Ende kommen fast alle HDMI-Kabel aus Fabriken in China und ob man für ein Kabel mit 3 Metern 15 Euro oder 150 Euro ausgibt, ist auch jedem selbst überlassen. Allein beim Preispunkt könnte man tagelange Diskussionen führen. Wir vertreten die Meinung, dass man bei einem Massenprodukt wie einem HDMI 2.1-Kabel sich auch an den Massen orientieren kann. Bedeutet, Produkte mit vielen/guten Bewertungen, sollten in den Warenkorb wandern.
Lange HDMI 2.1-Kabel mit Glasfaser:
Ein langes HDMI 2.1-Glasfaserkabel von FeinTech | Bild: FeinTech
Wer eine längere HDMI-Verbindung zwischen zwei Geräten benötigt, stößt oft auf HDMI-Glasfaserkabel. Diese Kabel ermöglichen eine störungsfreie Übertragung audiovisueller Signale über Distanzen von 10, 20 oder sogar 50 Metern und sind somit ideal für außergewöhnliche Anschlusssituationen. Bei der Verwendung von HDMI 2.1-Glasfaserkabeln sind jedoch zwei wichtige Aspekte zu berücksichtigen. Erstens ist die Signalübertragung unidirektional, was bedeutet, dass beim Anschließen die Kabelenden korrekt mit der Signalquelle und dem Display verbunden sein müssen. Dennoch sind HDMI-Funktionen wie eARC und CEC, die bidirektionale Kommunikation erfordern, weiterhin nutzbar. Zweitens sind Glasfaserkabel sensibler als herkömmliche Drahtkabel, weshalb beim Verlegen und Anschließen darauf geachtet werden sollte, sie nicht übermäßig zu biegen. Ein Biegeradius von 10-15 cm wird empfohlen, um Beschädigungen zu vermeiden und eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. An dieser Stelle der Hinweis: keine Panik. Wir haben seit Jahren Glasfaser-Kabel im Einsatz und bislang ist kein einziges kaputtgegangen, auch wenn dieses Mal etwas „rauer“ verlegt wurde.
Grundsätzlich lassen sich mit einem HDMI 2.1-Kabel jegliche HDMI-Verbindungen herstellen, da die Kabel rückwärtskompatibel zu HDMI 2.0, HDMI 1.4 usw. sind. Wir empfehlen somit den Kauf eines HDMI 2.1-Kabels, selbst wenn die zu verbindenden Komponenten gar keine HDMI 2.1-Anschlüsse aufweisen. Es ergibt keinen Sinn, sich jetzt noch mit alten HDMI 2.0-Kabeln herumzuschlagen, da die neuen 2.1-Varianten mittlerweile auf dem gleichen Preisniveau liegen.
Damit ein HDMI 2.1-Kabel sein volles Potenzial ausschöpfen kann, müssen die verbundenen Geräte auch über einen echten HDMI 2.1-Anschluss mit 40 Gbit/s oder 48 Gbit/s verfügen. Auch ältere HDMI 2.0-Anschlüsse dürfen nämlich mittlerweile als HDMI 2.1 deklariert werden, sofern sie eines der neuen 2.1-Features unterstützen – was so ziemlich jedes Gerät mit HDMI-Anschluss betrifft. Folgende Funktionen könnt ihr übrigens mit einem HDMI 2.1-Kabel verwirklichen, sofern die verbundenen Endgeräte diese ebenfalls unterstützen:
Wiedergabe von 4K-Signalquellen mit bis zu 120 Hz oder 8K-Signalquellen mit maximal 60 Hz (4K@120Hz / 8K@60Hz).
Dynamisches HDR wie Dolby Vision oder HDR10+ (nebst statischen Formaten HLG und HDR10).
eARC (enhanced Audio Return Channel) für die Übertragung unkomprimierter 3D-Audioformate (Dolby Atmos, DTS:X, Auro 3D) an eine kompatible Soundanlage oder Soundbar.
VRR (Variable Refresh Rate) synchronisiert die Bildausgabe von Signalquelle und Wiedergabedisplay und beugt so Bildfehler wie Screen-Tearing oder Schlieren vor. Zudem verbessert es den Input-Lag (HDMI-VRR, AMD FreeSync, NVIDIA G-Sync).
ALLM (Auto Low Latency Mode) setzt alle Geräte in der Wiedergabekette automatisch in den Modus mit der niedrigsten Eingabeverzögerung.
QFT (Quick Frame Transport) verringert die Latenz zwischen der Bildquelle und dem Display, indem sie die Übertragungsgeschwindigkeit einzelner Bilder erhöht wird.
QMS (Quick Media Switching) ermöglicht den Wechsel zwischen verschiedenen Medieninhalten (z.B. Filmen und Spielen) ohne die übliche Verzögerung und den schwarzen Bildschirm.
SBTM (Source-Based Tone Mapping) passt den Dynamikumfang von Bildern oder Videos direkt an die Quelle an, um eine optimale Darstellung auf verschiedenen Ausgabegeräten zu gewährleisten
Fazit:
Die Wahl des richtigen HDMI 2.1-Kabels kann den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen visuellen Erlebnis ausmachen. Egal, ob ihr ein leidenschaftlicher Gamer seid oder das Kinoerlebnis nach Hause holen möchtet – ein hochwertiges HDMI 2.1-Kabel ist unerlässlich. Mit den oben genannten Empfehlungen und Tipps seid ihr bestens gerüstet, um die richtige Entscheidung zu treffen und Ihr Entertainment-Erlebnis auf die nächste Stufe zu heben.
Philips (TP Vision) plant, MicroLED-Fernseher zu kommerzialisieren, ein Vorhaben, das jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Diese Technologie, die als zukünftiger Standard für High-End-Fernseher angesehen wird, befindet sich derzeit noch in einer frühen Entwicklungsphase.
Technologisches Ranking:Philips sieht OLED als Premium, Mini-LED als Mittelklasse und MicroLED als zukünftigen Standard.
Innovative Eigenschaften:MicroLED vereint beste OLED- und Mini-LED-Eigenschaften, bietet hohe Helligkeit ohne Burn-in-Risiko.
Markteinführung:Philips‘ MicroLED-TVs verzögern sich primär wegen Produktionskosten.
Philips betrachtet MicroLED als zukünftige Schlüsseltechnologie im Bereich der Fernsehgeräte, auch wenn die Technik derzeit eher als Laborprojekt denn als marktreifes Produkt gilt. Trotz der Herausforderungen im Entwicklungsprozess und dem momentanen Fokus auf OLED und Mini-LED als Haupt- bzw. Mittelklasse-Technologie, sieht das Unternehmen großes Potenzial in MicroLED. Diese Technologie bietet im Vergleich zu bestehenden Lösungen verbesserte Bildqualitäten, wie höhere Helligkeitswerte und verbesserte Kontrastkontrolle, ohne dabei Anfälligkeiten wie Burn-in-Effekte zu zeigen, die bei OLEDs vorkommen können. Überraschenderweise lässt TP Vision die derzeit spannendste Displaytechnologie – QD-OLED – komplett links liegen. Obwohl Samsung und Sony bereits bewiesen haben, dass diese nicht nur mit regulären WOLEDs mithalten, sondern diese sogar übertreffen können.
Philips überraschendes Liebe zu MicroLED
Philips präsentiert auf seinem TV/Audio-Event in Barcelona „nur“ TV-Geräte mit OLED, Mini-LED und LCD-Displaytechnik || Bild: Dominic Jahn
MicroLED steht bei Philips hoch im Kurs, insbesondere wegen seiner vielversprechenden Eigenschaften, die es zu einer potenziellen „Traum“-Displaytechnologie machen. Trotz der aktuellen Vorreiterrolle von Samsung auf dem Markt für MicroLED-Fernseher, die jedoch nur in sehr großen Größen und zu hohen Preisen verfügbar sind, setzt Philips auf eine eigene Entwicklungsstrategie. Die Fokussierung auf Forschung und Prototypenentwicklung in Taipei deutet darauf hin, dass Philips bestrebt ist, MicroLED zu einer zugänglicheren und erschwinglicheren Option für den durchschnittlichen Verbraucher zu machen.
Philips‘ Investition in MicroLED deutet auf große Veränderungen in der TV-Technologie hin. Obwohl aktuell keine MicroLED-TVs von Philips erhältlich sind, könnten fortlaufende Entwicklungen deren Verfügbarkeit steigern. Was haltet ihr von der MicroLED-Bildschirmtechnologie? Wird diese kommerziell vertrieben werden können, oder bleibt MicoLED ein Einhorn, welches wir nur selten auf Messen zu sehen bekommen?
Ende 2023 hatte Sony ein großes Android 10 Firmware-Update für ältere TV-Geräte aus 2018-2020 angekündigt und verteilt. Aufgrund mehrerer Probleme und schwerwiegender Fehler wurde die Verteilung des Updates eingestellt.
Die Freude war groß, nachdem Sony Electronics ein umfassendes Update von Android 9 auf Android 10 für ältere TV-Geräte aus 2018, 2019 und 2020 angekündigt hatte. Seit Ende des Jahres 2023 wurde dieses auch aktiv verteilt bzw. konnte zur manuellen Installation über die Service-Seite von Sony heruntergeladen werden. Das Firmware-Update v.6.6053 steht mittlerweile nicht mehr zum Download bereit (Beispiel: Service-Seite des 55 Zoll AG9 OLED TV) und die automatische Verteilung über die Sony Bravia Fernseher scheint auch eingestellt worden zu sein. Der Grund dafür liegt in den teils katastrophalen Fehlern, die sich mit dem Android 10-Update eingeschlichen haben.
Android 10-Update bringt zu viele Probleme mit sich
Der Sony Bravia XH90 aus 2020 bekam bereits Ende 2021 sein Android 10-Update spendiert – mit ähnlichen Problemen!
Die Probleme, sich mit dem Firmware-Update eingeschlichen haben, sind breit gefächert und sollen in einigen Fällen sogar dazu geführt haben, dass der Sony 4K/8K Fernseher sich überhaupt nicht mehr einschalten ließ. In den Foren berichten betroffene User unter anderem über eine träge Bedienbarkeit der Fernseher, vermehrte Abstürze von Apps, Bildartefakte bei TV-Übertragungen uvm. Viele bemängeln zudem die gestiegene Umschaltzeit bei klassischem Fernsehen, welche zwischen 20 und 45 Sekunden für den Senderwechsel betragen soll. Es gibt auch Meldungen, nachdem sich einige Geräte komplette verabschiedet haben und sich nicht mehr einschalten lassen.
Werksreset hilft nur selten
Vor allem die langen Umschaltzeiten bringen die Nutzer wohl auf die Palme. Ein Werksreset oder das erneute Aufspielen der Senderlisten via USB bringt wohl keine Besserung mit sich. Das Schlimmste an der Situation ist sicherlich, dass betroffene Nutzer ihr TV-Gerät nicht mehr auf das stabile Android 9 zurücksetzen können. Entsprechend müssen diese jetzt mit den Problemen leben, bis Sony ein weiteres Update bzw. eine überarbeitete Variante des großen Android 10-Updates bereitstellt.
Deaktiviert die automatische Update-Funktion
Wir empfehlen, die automatische Update-Funktion für nachfolgende Geräte zu deaktivieren, um nicht Gefahr zu laufen, ein instabiles Android 10-Update installiert zu bekommen. Sobald wir Informationen über ein Korrektur-Update erhalten, werden wir natürlich darüber berichten.
Prime Video enthält ab 5. Februar 2024 als Standard Werbung. Doch der Verbraucherzentrale Bundesverband verklagt Amazon wegen dieser Anpassung.
Wir hatten die Misere ja schon aufgegriffen: Ab Montag zeigt Amazon bei Prime Video bis zu 3,5 Minuten Werbung pro Stunde. Entweder ihr nehmt das so hin oder ihr zahlt einen deftigen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat, um euch die alte Werbefreiheit zu erkaufen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist der Ansicht, dass Amazons Vorgehen gegen geltendes Recht verstößt.
So hätte sich Amazon für die angekündigten Änderungen die aktive Zustimmung der Abonnenten einholen müssen. Stattdessen setzt man diese einseitige Vertragsänderung ohne Zustimmung durch. Das sei laut vzbv nicht rechtens, da es sich hier um eine wesentliche Änderung der Konditionen handele. Deswegen reiche es keineswegs aus, die Nutzer lediglich per E-Mail zu informieren.
Amazon zückt im Februar 2024 Neuheiten für Prime Video.
Der vzbv hat die Amazon Digital Germany GmbH im ersten Schritt zunächst abgemahnt und wird nun gegen das einseitige Vorgehen klagen. Die User seien hier vor vollendete Tatsachen gestellt worden, was das deutsche Verbraucherrecht missachte. Prime-Video-Nutzer haben nach Ansicht des vzbv weiterhin Anspruch auf die werbefreie Option für den bisher vertraglich vereinbarten Betrag.
Amazon Prime Video hat bisher nicht auf die Klage reagiert
Streitpunkt dürfte vor Gericht hier im Wesentlichen sein, ob Amazon eine wesentliche oder nur unwesentliche Änderung am Angebot von Prime Video vorgenommen hat. Der vzbv argumentiert, es sei hier eine wesentliche Anpassung der Vertragskonditionen zu Ungunsten der Abonnenten erfolgt. Die angekündigte Änderung von Prime Video ist aus Sicht des vzbv im Endeffekt auch eine versteckte Preiserhöhung: Prime-Video-Inhalte ohne Werbung soll es ha nur noch für zusätzliche 2,99 Euro pro Monat geben.
Im Ergebnis wird das bisherige Angebot, wie User es kennen, deutlich teurer. Bis hier allerdings eine Entscheidung vor Gericht gefällt wird, könnte es Monate dauern. Amazon selbst hat sich bisher nicht zur Klage geäußert.
WikiFlix ist da! Das ist ein Streaming-Portal der Wikimedia Deutschland. Der Dienst ist kostenlos und kommt sogar ohne Login aus.
Allerdings hostet WikiFlix selbst keine Inhalte, sondern verknüpft in erster Linie Daten aus Wikidata. Diese bereitet man benutzerfreundlich auf und verlinkt auf Angebote, bei denen die jeweiligen Filme verfügbar sind. Da sind konkret das Internet Archive, Wikimedia Commons sowie YouTube. WikiFlix steht dabei im Browser zur Verfügung – ihr findet das Portal hier.
Was für Inhalte kredenzt euch WikiFlix denn nun? Das sind gemeinfreie Filme aus unterschiedlichsten Genres wie Action, Western, Komödie, aber auch Dokumentationen und Kurzfilme. Mit dabei ist etwa „Fear and Desire“ von Stanley Kubrick. Es sind aber auch „The Kid“ mit Charlie Chaplin, „Charade“ mit Cary Grant oder der Science-Fiction-Stummfilm „Metropolis“ von Fritz Lang mit von der Partie.
WikiFlix soll dabei nach eigenen Angaben einen Gegenpol zu kommerziellen Streaming-Diensten anbieten. Ihr findet dort aber nicht nur ältere Inhalte, für die das Urheberrecht ausgelaufen ist, sondern auch aktuelleren Content, der von dern Machern bewusst in die Public Domain entlassen worden ist. Dazu zählt etwa der CGI-Kurzfilm „Big Buck Bunny“ aus dem Jahr 2008.
WikiFlix verweist auf Tausende Filme
Bereits kurz nach dem Start kann man nach eigenen Angaben auf über 2.500 gemeinfreie Filme verweisen. Es sollten täglich mehr werden. Am Ende ist das Portal vor allem etwas für Menschen, die sich für Filmgeschichte interessieren. Denn viele ältere Filme sind eben heutzutage gemeinfrei und können daher als Konsequenz auch kostenlos via WikiFlix abgerufen werden.
Solltet ihr Interesse haben, dann schaut euch die weiter oben verlinkte Website von WikiFlix einfach mal an. Eine App bietet man allerdings aufgrund des Aufbaus des Angebots nicht an.
Nur noch bis zum 3. März 2024 könnt ihr euch mit günstigen Ultra HD 4K Blu-rays in der 3-für-50€-Aktion auf Amazon.de eindecken! Wir bieten euch etwas Inspiration mit den 20 beliebtesten Filmen aus der Aktion!
Die Medien-Aktion auf Amazon geht in ihre heiße Phase. Nur noch bis zum 3. März 2024 könnt ihr von der Drei-für-50-Euro-Aktion auf ausgewählte Aktionstitel profitieren. Ihr zahlt somit je 4K Ultra HD Blu-ray nur 16.67 Euro an der Kasse. Voraussetzung ist, dass der Film über Amazon verkauft wird und dieser noch lieferbar ist. Im Laufe der letzten 7 Tage hat sich auch gut herauskristallisiert, welche Filme besonders gut bei den Heimkino-Fans ankommen. Anbei findest du eine simple Top 20 Aufstellung, die sicherlich die ein oder andere Überraschung bereithält. Klickt ihr übrigens bei einem der nachfolgenden Filme auf „weitere Artikel“ könnt ihr die komplette Auswahl einsehen:
Top 20 Filme: 3-für-50-Euro-Aktion
*Ein Klick auf einen der nachfolgenden Links führt euch direkt zum Angebot auf Amazon.de
Western-Epos am „Rio Bravo“ + Dolby Atmos-Kino mit „Everest“
Wir würden vermuten, dass die ersten 9 Titel keine Überraschung darstellen. Alles hochwertige Heimkino-Blockbuster, die über Jahre hinweg erprobt sind. Unsere erste Überraschung wartet auf Platz 10. Wir hätten nicht gedacht, dass der Western „Rio Bravo“ von 1959 so viele Fans hat. Die visuelle Präsentation soll dank der 4K Restaurierung auf jeden Fall an Qualität zugewonnen haben – vergleicht man den Titel mit der regulären HD Blu-ray. Auf Platz 11 eine weitere Überraschung, obwohl der Film bei uns schon seit Längerem eine feste Größe ist. Denn selten umhüllt uns ein Dolby Atmos 3D-Soundtrack so gut, wie beim Bergsteiger-Drama „Everest“. Mit einer guten Soundanlage kann man fast die Kälte auf über 8.000 Metern spüren!
Auch Platz Nr. 17 „CRAWL“ ist eine Überraschung für uns. Der Horror-Thriller ist mit 88 Minuten recht kurzweilig und daher womöglich die perfekte Wahl, wenn man sein Abendprogramm nicht komplett mit einem einzigen Film verbringen möchte. Davor und danach bleibt definitiv noch Zeit für einen weiteren Film, oder ein paar Serien-Folgen. auf dem letzten Platz hätten wir da noch „E.T. Der Außerirdische“, wobei sich der Filmklassiker den Platz eigentlich mit „Die Geister, die ich rief“ und „Der Pate III: Epilog: Der Tod von Michael Corleone“ teilt. Wir hoffen, unsere kleine Übersicht hilft euch, eure Filmsammlung erfolgreich auszuweiten.
Die bereits in den USA erschienenen Collectors Editionen zu „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar: The Way Of Water“ können jetzt auch hierzulande auf 4K UHD Blu-ray vorbestellt werden.
Update: Eine neue limitierte Steelbook-Edition zu „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ kann ab sofort bei Media Markt und Saturn vorbestellt werden (nur online verfügbar). Zudem haben die beiden Online-Shops die Collectors Editionen der beiden Avatar-Filme gelistet.
Originalbeitrag: Markiert euch schon einmal den 22. März 2024 in eurem Kalender, denn an diesem Tag kommen die Collectors Editionen der Avatar-Filme auf 4K UHD Blu-ray in den Handel. Oder ihr ordert über einen der unten stehenden Links und müsst eigentlich nur noch darauf warten, dass eure Bestellung ankommt. Die Collectors Editionen mit erweitertem Inhalt jeweils in einem schicken Digipack ausgeliefert. Die 4-Disc-Varianten dürften die bislang beste Ausstattung der Filme mit sich bringen, zumindest was den Umfang der Hauptfilme und des Bonusmaterials anbelangt. Audiovisuelle Unterschiede zu den bereits veröffentlichten Steelbook-Versionen, vermuten wir bei diesen Editionen nicht:
Verwirrung um „uncut“ Kinofassung von Avatar: The Way Of Water
Avatar: Aufbruch nach Pandora liegt in gleich drei Versionen auf den 4K & HD Blu-rays ab. Da hätten wir einmal die Kinofassung mit 162 Minuten, die Special Edition mit 170 Minuten sowie der Extended Cut mit 178 Minuten. Begleitet wird die Film-Triade von rund 10 Stunden Bonusmaterial, ein Teil davon ist neu und exklusiv in der Collectors Edition zu bekommen. Avatar – The Way Of Water liegt dagegen nur in der ungeschnittenen Kinofassung mit 183 Minuten, inkl. 8 Stunden Bonusmaterial. Dieses wurde ebenfalls mit neuen Extras erweitert. Etwas komisch ist, dass die Fassung im Kino eigentlich eine Laufzeit von 192 Minuten hatte. Wir hoffen einmal, dass es sich hierbei um einen Kommunikationsfehler handelt. Denn ansonsten wäre der Titel ja definitiv nicht „uncut“.
Unveränderte Ausstattung
Die Ausstattung der Filme hat sich zum initialen Release der Steelbooks wohl nicht verändert. Bedeutet ein 4K Master mit HDR10 und Dolby Vision (eine Premiere für Veröffentlichungen die über Disney laufen), sowie dem englischen Originalton in Dolby Atmos. Avatar: Aufbruch nach Pandora wird mit Dolby Digital 5.1 in der deutschen Synchro ausgestattet sein, Avatar: The Way Of Water dagegen mit Dolby Digital 7.1 Plus.
Auf Google TV Geräten wurde in den vergangenen Tagen vermehrt Videowerbung für Fast Food-Produkte gesichtet. Diese ist im Homescreen-Karussell eingebettet und wird in voller Länge über die gesamte Bildschirmfläche ausgespielt.
Google TV zeigt nun Vollbild-Videowerbung für Fast-Food-Produkte, die derzeit nur Nutzer in den USA betrifft.
Google TV führt Vollbild-Werbeeinblendungen ein, eine signifikante Abweichung von traditionelleren, weniger aufdringlichen Werbeformaten.
Die Werbung, die den gesamten Bildschirm einnimmt, wird trotz der Möglichkeit, sie zu überspringen, kritisch gesehen.
Werbeeinblendungen auf Smart-TV-Systemen sind nichts Neues – wobei, wenn man es genau betrachtet, eigentlich schon. Vor wenigen Jahren waren Werbeeinblendungen auf TV-Geräten entweder die Ausnahme, oder gar nicht vorhanden. Das liegt womöglich auch daran, dass die Menüs und Startbildschirme primär auf eine intuitive Bedienung ausgelegt waren – Stichwort: Launchbar. Mittlerweile gibt es eigentlich nur noch TV-Betriebssysteme mit Vollbild-Menüs, auf denen das erste Drittel des Bildes – wenn nicht sogar die Hälfte – für Contentempfehlungen und „Werbung“ reserviert ist. Auch damit haben sich die meisten mittlerweile arrangiert. Google TV geht jetzt den nächsten Schritt und testet neue Produktkategorien wie Fast Food, die erstmalig als Vollbild-Werbeeinblendung wiedergegeben werden.
Google TV testet neue Werbeformate und -inhalte
Vollbild-Videoanzeigen für Fast Food bedecken den kompletten Bildschirm || Bild: Reddit @MMD3_
Bei den Einblendungen, die aufmerksame Nutzer auf Reddit sowie die Kollegen von 9to5google.com replizieren konnten, handelt es sich wohl um einen lokalisierten Testballon, welcher derzeit nur Nutzer der Westküste der USA betrifft. Im Werbekarussell werden in der Regel Programmvorschläge von Streamingdienste, Pay-TV-Anbietern usw. angezeigt. Diese sind noch nachvollziehbar und ggf. nützlich, sofern sie den Geschmack des Nutzers treffen. Ob man zwischen den Werbeblöcken jedoch mit einer Vollbild-Videoanzeige für Fast Food, Autos oder ähnlichem überrascht werden möchte, werden die meisten Anwender sicherlich mit „Nein“ beantworten. Zumindest liest sich so die Grundstimmung im Reddit-Post, welcher sich genau mit diesem Thema befasst.
Fader Beigeschmack: Werbung für Fast Food
Die Videoanzeigen für Hardees und Carls Jr. (US-amerikanische Fast-Food-Ketten) werden rund 15 Sekunden eingeblendet und erstrecken sich dabei über den kompletten Bildschirm. Somit weitet Google den Werbebereich erstmals auf die gesamte Displaygröße aus. Die Funktionstasten und Menüpunkte bleiben dabei noch sichtbar und man kann die Werbung auch mit einem Klick auf die Zurück-Taste der Fernbedienung beenden. Selbst, wenn man zwischen TV-Genuss und Fast Food noch eine Verbindung herstellen kann, ist es doch unschön mitzuerleben, dass TV-Geräte immer mehr zur Litfaßsäule verkommen. Als Nutzer fühlt man sich dieser Entwicklung machtlos ausgeliefert und man kann eigentlich nur hoffen, dass nicht irgendwann Anzeigen eingespielt werden, die sich gar nicht mehr überspringen lassen.
Disney+ bietet für die Appe Vision Pro 3D-Inhalte an. Man legt sogar mit High Frame Rate (HFR) nach – dank TrueCut Motion.
Über jene Technik haben wir auch schon berichtet: Im Wesentlichen versprechen die Entwickler von Pixelworks, dass TrueCut Motion hohe Bildraten erlaubt, aber gleichzeitig der von Filmfans verhasste Seifenoper-Effekt ausbleibe. Die beiden Filme „Avatar“ und „Titanic“ von James Cameron haben deswegen schon entsprechende TrueCut-Motion-Remaster erhalten. In dieser Form sollen sie dann offenbar auch bei Disney+ landen und an der Apple Vision Pro zur Verfügung stehen.
Damit würde TrueCut Motion dann erstmals seinen Einstand im Heimkino geben. Verbunden wäre das Ganze an der Apple Vision Pro mit 4K-Auflösung, Dolby Vision und eben stereoskopischem 3D. In einer Pressemitteilung bestätigen Disney und Pixelworks dabei, dass sie im Zuge einer mehrjährigen Vereinbarung noch weitere Filme in High Frame Frate (HFR) mit TrueCut Motion umsetzen werden.
TV-Hersteller TCL hat bereits eine Unterstützung für TrueCut Motion angekündigt
Pixelworks hat ebenfalls schon bestätigt, dass man vorhabe, auch Smart-TVs für die Technik zu zertifizieren. Konkrete Partner konnte man aber noch nicht nennen. Das eröffnet aber die Möglichkeit, dass die Filme mit TrueCut Motion später dann auch abseits der Apple Vision Pro mit HFR zu sehen sein werden.
TrueCut Motion verspricht HFR mit Kino-Look
Wie bereits erwähnt: Der Vorteil von TrueCut Motion soll gegenüber anderen HFR-Techniken sein, dass trotzdem der klassische Kino-Look erhalten bleibe. Es entstehe also kein Seifenopern-Effekt. Letzterer wurde etwa für die HFR-Versionen von „Der Hobbit“ zu einem Kritikpunkt.
Damit Filme korrekt in HFR bzw. TrueCut Motion angezeigt werden, müssen die jeweiligen TV-Geräte aber in der Lage sein, korrekt die Wiedergabe mit 48, 96, 144 oder 240 Hz durchzuführen. Daher soll es eben auch ein Zertifizierungsprogramm geben.