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Denkt Samsung darüber nach die QD-OLED-Displaytechnologie aufzugeben?

Es gibt Berichte, die nahelegen, dass Samsung die QD-OLED-Displaytechnologie aufgeben könnte. Szenarien, die nur große TV-Displays betreffen, bis hin zur kompletten Aufgabe von QD-OLED schweben im Raum. 

Erst 2019 traf Samsung Display die Entscheidung, 10,85 Milliarden US-Dollar in die Forschung, Entwicklung und Produktion von QD-OLED TV-Displays zu investieren. Schon kurze Zeit später liefern auch bereits die ersten Panels vom Band und kamen in Masse in TV-Geräten und hochwertigen Gaming-Monitoren zum Einsatz. Dabei wurden die Displays nicht nur über die hauseigene Konsumenten-Sparte bei Samsung Electronics eingesetzt, sondern auch bei Drittherstellern wie z.B. Sony, Dell, Asus uvm. Wir sehen QD-OLED (neben Mini-LED) derzeit als eine der vielversprechendsten Displaytechnologien an, wenn es darum geht, auch in den kommenden Jahren große Entwicklungssprünge zu machen. Doch allein von der hohen Qualität der Produkte kann Samsung Display keine schwarzen Zahlen schreiben.

Ein QD-OLED TV mit 77 Zoll. Perfekte Farbbrillanz, hohe Helligkeit und ein extrem reflexionsarmes Display
Ein QD-OLED TV mit 77 Zoll. Perfekte Farbbrillanz, hohe Helligkeit und ein extrem reflexionsarmes Display

Nach einem wunderbaren Auftakt in 2022, sowie einer erfolgreichen zweiten und dritten Generation an TV-Geräten und Gaming-Monitoren, macht sich beim Displayhersteller Samsung weniger die Freude, sondern eher Ernüchterung breit. Herausforderungen, die QD-OLED-Displaytechnologie weiterzuentwickeln, sowie Herausforderungen am Markt, könnten dazu führen, dass Samsung sich vielleicht komplett von QD-OLED abwendet, zumindest im Segment für große TV-Displays.

QD-OLED: Hoher Marktdruck von allen Seiten

Erst vor Kurzem beschloss Samsung Display, etwa 500 Ingenieure, die im Bereich für große Displays gearbeitet haben, in das Business-Unit für kleine bis mittelgroße AMOLED-Displays zu versetzen. Das Unternehmen verteidigte diesen Schritt mit der Aussage, man müsse seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt für kleine und mittlere Displays steigern. Das ist natürlich absolut nachvollziehbar, bedeutet jedoch auch, dass ein großer Teil der Ingenieurskunst nicht mehr für die Entwicklung und Produktion großflächiger Panels bereitsteht.

Auch bei Gaming-Monitoren erfreut sich QD-OLED großer beliebtheit, wie hier beim Samsung Odyssey G8 in 34 Zoll
Auch bei Gaming-Monitoren erfreut sich QD-OLED großer beliebtheit, wie hier beim Samsung Odyssey G8 in 34 Zoll

Das ist aber nur ein anschauliches Beispiel, wie verhalten sich Samsung gegenüber seiner eigenen QD-OLED-Displaytechnologie verhält. Man beachte, dass im vergangenen Jahr zwei QD-OLED-Modelle von Sony und Samsung die TV-Bestenlisten angeführt hatten und das, obwohl die ersten Plätze sonst immer von Modellen mit WOLED-Displaytechnologie (von LG Display) belegt wurden. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch Samsung fehlt wohl das Vertrauen und so hadert man bereits seit 2022, die QD-OLED-Produktionskapazität über die erste Produktionslinie hinaus zu erweitern. Leider haben sich neben Samsung und Sony auch noch keine weiteren TV-Hersteller dazu durchgerungen, auf die vielversprechende Technologie umzusteigen.

Schleichender Wechsel von QD-OLED zu WOLED und dann AMOLED?

Parallel hat Samsung Electronics einen Deal eingefädelt, der dem koreanischen Hersteller Zugriff auf eine hohe Anzahl an WOLED-Panels für die Komplettierung des TV-Line-Ups in 2024 und darüber hinaus ermöglicht. Es wurde sogar darüber berichtet, dass Samsung QD-OLED und WOLED-Panels innerhalb einer Modellreihe mischen möchte, was im ersten Moment keine Überraschung darstellt. Nur bedauerlicherweise scheint es auch so zu sein, dass es keine klare Aufteilung mehr anhand der Displaygrößen gibt und so spielen Kunden vielleicht schon bald Panel-Lotterie, bei Samsungs OLED TVs mit 55, 65 und 77 Zoll.

Zuletzt zeichnet sich im noch sehr erfolgreichen Segment für High-End-Monitore ein neuer Trend ab, die der QD-OLED-Technologie gefährlich werden könnte. So versuchen mehrere Displayhersteller wie BOE, LG Display, TCL CSOT und sogar Samsung Display, ihre 8.6-Gen IT-AMOLED-Produktionslinien zum Laufen zu bringen. Und wenn das einmal erfolgreich umgesetzt ist, könnte es das vorzeitige Aus für QD-OLED bedeuten.

Wir können nur hoffen, dass QD-OLED weiterlebt und sei es in den Händen eines Mitbewerbers wie z.B. TCL CSOT.

Digitaler Filmstart von Dune 2 erfolgt über einen Monat vor der Disc (bereits 16. April 2024)

Dune 2 (Part Two) kann bereits ab dem 16. April 2024 auf Apple TV, Prime Video und Co. in bester Qualität im Heimkino genossen werden. Wer sich die Disc-Variante vorbestellt hat, muss dagegen noch bis zum 29. Mai 2024 ausharren. 

Dune: Part Two wird von vielen Heimkino-Fans schon sehnlichst erwartet. Die Vorfreude auf den Blockbuster wird einem so ein wenig vermiest, wenn man sich für eine der Disc-Varianten (DVD, Blu-ray, 4K UHD Blu-ray) entschieden hat. In diesem Fall kann man nämlich erst zum 29. Mai 2024 das Heimkino zum Beben bringen, während Fans von digitalen Filmsammlungen gut eineinhalb Monate früher Zugriff auf den Titel bekommen. Dune 2 soll nämlich am 16. April 2024 zum digitalen Kauf und somit zum Streamen bereitstehen. Dieses Datum melden zumindest Apple TV und Amazon Prime Video seit heute.

Dune 2 (Part Two) auf Apple TV (4K/HDR10/Dolby Vision/Dolby Atmos) Dune 2 (Part Two) auf Prime Video (4K)

Eine so lange Pause zwischen der digitalen und physischen Zweitverwertung eines AAA-Kinofilms ist eigentlich selten. In den vergangenen Jahren, vor allem zur „kleinen Streaming-Revolution“ während des Coronazeitraums, wurde die digitale Zweitverwertung ganz klar vor die physische Disc gestellt. Zum einen, um Abonnenten für Streamingdienste zu gewinnen, zum anderen um parallel direkte Video-on-Demand-Verkäufe zu generieren. Wer sich für eine digitale Filmsammlung entschieden hat, kommt des Öfteren in den Genuss kleiner Boni wie z.B. dem verfrühten Zugriff auf Filme und Serien. Oft war die audiovisuelle Ausstattung von Filmen auf Apple TV sogar die der Disc-Variante überlegen bzw. breiter aufgestellt. Diejenigen die wissen, auf welcher Plattform und mit welchem Streaming-Player die Filme in bester Qualität dargestellt werden, müssen eigentlich keine großen Nachteile gegenüber der DVD, Blu-ray oder 4K UHD Blu-ray befürchten.

Bleibt zu hoffen, dass es sich bei der doch extremen zeitlichen Verschiebung von Dune: Part Two fürs Heimkino eher um einen Einzelfall handelt. Wir spekulieren ja noch darauf, dass die Veröffentlichung der Disc-Varianten etwas nach vorne gezogen wird. In den USA erscheit der Titel z.B. bereits am 15. Mai 2024.

4K Filme ab 2.50 Euro kaufen! Vorteilspreise in den Filmsammlungen auf Apple TV

Apple TV hat eine umfängliche Vorteilsaktion mit reduzierten Filmsammlungen gestartet. Diese beinhalten auch eine große Anzahl an 4K UHD Filmen, deren Einzelpreis sich innerhalb der Bundles auf bis zu 2.50 Euro reduziert!

Auf Apple TV wurden jetzt mehrere Filmsamlungen, darunter viele 10-Movie-Collections, teils drastisch im Preis gesenkt. Es gibt z.B. die 70s Classics, 80s Classics oder 90s Classics, mit jeweils zehn Filmen für je nur 24.99 Euro. Einzeltitel pro Film somit nur 2.50 Euro! Darunter auch viele 4K UHD Filme wie „Taxi Driver2, „1776“, „Ghostbusters“, „Gandhi“, „Godzilla“, „Schlaflos in Seattle“ uvm. Die Highlight-Filmsammlungen inkl. Inhalt haben wir euch in praktischen Detailbildern zusammengefasst. Wenn ihr diese anklickt, gelangt ihr direkt zum Angebot auf Apple TV bzw. iTunes. Weiter unten findet ihr noch weitere Angebote sowie Details zur Ausstattung (wie viele 4K-Titel + Preis). Und ganz zum Schluss den Hinweis, wie man die Filmbundles auf Apple TV überhaupt einlösen kann.

Highlight-Filmsammlungen zum Vorteilspreis:

70s classics 10 Filme für 24.99 Euro (3x4K)
80s classics 10 Filme für 24.99 Euro (6x4K)
90s classics 10 Filme für 24.99 Euro (6x4K)
Comedy classics 10 Filme für 24.99 Euro (4x4K)
Spider-Man 8-Film-Collection 8 Filme für 19.99 Euro (alle 4K)
DC 11-Film-Collection für 39.99 Euro (alle 4K)

Die besten reduzierten Film-Sammlungen auf Apple TV:

10 Filme (6x4K) für 24.99€ 10 Filme (3x4K) für 24.99€ 10 Filme (6x4K) für 24.99€
10 Filme (4x4K) für 24.99€ 10 Filme (3x4K) für 24.99€ 8 Filme (4K) für 19.99€
4 Filme (4K) für 9.99€ 11 Filme (4K) für 39.99€ 3 Filme (4K) für 7.99€
3 Filme (1x4K) für 7.99€ 3 Filme (4K) für 9.99€ 3 Filme (4K) für 9.99€
2 Filme (1x4K) für 7.99€ 2 Filme (1x4K) für 7.99€ 3 Filme (4K) für 12.99€
5 Filme (4K) für 17.99€ 2 Filme (4K) für 7.99€ 2 Filme (4K) für 7.99€
2 Filme (4K) für 7.99€ 2 Filme (4K) für 7.99€ 2 Filme (4K) für 7.99€
6 Filme (HD) für 14.99€ 5 Filme (HD) für 12.99€ 5 Filme (1x4K) für 12.99€

So findest/kaufst du die Film-Bundles auf dem PC/Mac/Android und iOS:

Film-Bundles werden in iTunes an den Einzel-Titeln angehängt und sind dort auswählbar
Film-Bundles werden in iTunes an den Einzel-Titeln angehängt und sind dort auswählbar

Vielleicht fragen sich einige von euch, wie und wo man die Film-Bundles genau aktivieren oder erwerben kann. Auf einem kompatiblen iPhone, iPad etc. werdet ihr normalerweise direkt zu dem Angebot auf iTunes weitergeleitet. Wenn ihr einen PC oder Mac verwendet, werdet ihr möglicherweise zunächst zur Apple TV-Seite (oder Apple TV Plus) umgeleitet, wo ihr einen Einzeltitel auswählen müsst. Allerdings ist dort das Bundle zum Vorteilspreis nirgendwo zu finden.

Film-Bundles „verstecken“ sich in iTunes

Ihr findet das Vorteilsbundle erst, wenn ihr einen der Einzeltitel anklickt und diesen über die Schaltfläche „in iTunes öffnen“ in dem Programm öffnet. Angehängt am Einzeltitel, in der „Auch in“-Sektion, erscheint dann das Vorteilsbundle. Es ist etwas kompliziert, aber wer iTunes bereits installiert hat, wird sich sicherlich nicht von zwei zusätzlichen Klicks von den großartigen Preisvorteilen abschrecken lassen.

Am einfachsten mit dem Apple iPhone / iPad via Apple TV

Am einfachsten kommt man mit einem iPhone / iPad an die Vorteilsbundles. Einfach auf den entsprechenden Link klicken und ihr werden auf die Aufstellung aller Filmtitel auf der Apple TV App verwiesen. Ganz unten findet ihr dann den Kaufen-Button. Wenn ihr einen der Filmtitel einzel aufgerufen habt, könnt ihr die Filmsammlungen auch in der Sektion „Film-Bundles“ nochmal aufrufen. So könnt ihr euch z.B. ansehen, welche Titel in welcher Qualität vorhanden sind.

Kauf auf Android ist nicht möglich

Es ist übrigens auf Android-Geräten nicht so einfach. Derzeit gibt es keine Möglichkeit, die Film-Bundles über einen Browser oder über die Apple TV-App im Store zu kaufen. Seit 2022 werden in dieser App keine Filme mehr zum Kauf oder zur Leihe angeboten. Über die Apple TV-App können jedoch noch die bereits gekauften Inhalte wiedergegeben werden. Besitzer eines Android-Geräts müssen daher zwangsweise auf ein anderes Gerät ausweichen, wie einen PC, Mac, ein iOS-Gerät, Smart TV oder einen Apple TV 4K Streaming-Player.

BenQ W5800: Neuer Laser-Beamer mit Filmmaker Mode und HDR10+

BenQ hat seinen neuen 4K-Laser-Projektor W5800 vorgestellt. Dieser unterstützt nicht nur HDR10+, sondern auch den Filmmaker Mode.

Laut BenQ deckt der W5800 zudem 100 % des Farbraums DCI-P3 ab. Zu beachten: Der BenQ W5800 löst zwar laut Datenblatt mit 4K auf, also 3.840 x 2.160 Pixeln, voraussichtlich kommt aber Pixel-Shifting zum Einsatz, um diese Auflösung zu erreichen. Angegeben ist zudem eine maximale Helligkeit von 2.600 ANSI-Lumen. Dabei soll der Stromverbrauch des Beamers bei 380 Watt im normalen und 450 Watt im maximalen Modus liegen. Wer zu Abstrichen bei der Bildqualität bereit ist, kann auch den Eco-Modus mit 240 Watt verwenden.

Als Betriebslautstärke nennt BenQ typischerweise 30 dB. Der BenQ W5800 beherrscht die Trapezkorrektur sowie Lens-Shift – vertikal und horizontal. Zudem ist ein motorisiertes Objektiv für 1,6-fachen Zoom an Bord. Der Beamer kann Diagonalen von bis zu 200 Zoll projizieren und soll eine hohe Farbgenauigkeit mit einem Delta-E-Wert unter 1 aufweisen. Die Farbtemperatur kann in 11 Stufen angepasst werden. Als Schnittstellen sind unter anderem HDMI (mit eARC), Ethernet, RS232, Optical sowie USB genannt.

Der BenQ W5800 kostet fast 5.000 Euro.
Der BenQ W5800 kostet fast 5.000 Euro.

Wie es aktuelle Beamer oft so an sich haben, beherrscht der BenQ W5800 obendrein auch die 3D-Darstellung. Der Hersteller nennt auch eine maximale Bildwiederholrate von 240 Hz, die sich jedoch nur bei 1080p erzielen lässt. Im Lieferumfang des Beamers liegt im Übrigen auch eine Fernbedienung bei. Der Preis ist durchaus stolz: 4.999 Euro kostet der 4K-Laser-Projektor.

BenQ W5800: An die Leinwand denken

Bevor ihr euphorisch abwägt, den BenQ W5800 zu bestellen, sind noch ein paar Dinge zu bedenken. So kommen zum genannten Kaufpreis, wenn nicht schon vorhanden, auch noch die Kosten für eine Leinwand hinzu. Obendrein solltet ihr das jeweilige Aufstellungszimmer perfekt abdunkeln können.

Der BenQ W5800 beherrscht HDR10+.
Der BenQ W5800 beherrscht HDR10+.

Auch sollte ihr die HDR-Fähigkeiten nicht die Goldwaage legen. Die HDR-Darstellung an Beamern ist nicht ansatzweise mit jener an guten Fernsehgeräten vergleichbar. Das liegt in der Natur der Sache, da Beamer nicht wie LCD-TVs über separate Dimming-Zonen oder gar wie OLED-TVs über einzeln dimmbare Pixel verfügen. Könnt ihr mit jenen Faktoren leben, könnte der BenQ W5800 aber einen Blick wert sein.

Fire TV: Amazon blockiert Launcher-Apps von Drittanbietern wegen „potenzieller Gefahr“

Amazon sind Launcher-Apps an den Fire TVs ein Dorn im Auge. Jetzt gibt es neue Kritik an dem Umgang des Unternehmens mit entsprechenden Anwendungen.

So hat Amazon über die Jahre seinen Umgang mit solchen Dritt-Launchern immer wieder angepasst. Bei vielen Kunden sind solche Anwendungen beliebt, da sie die Standard-Oberfläche der Fire TVs aushebeln können. So kann auf Wunsch ein aufgeräumteres Interface angezeigt werden – auch ohne aufdringliche Werbung.

Das passt Amazon freilich nicht so ganz, schließlich verdient man mit der Hardware kaum Geld und will vielmehr nachträglich Einnahmen durch Abonnements und Werbung generieren. Da kommen Launcher von unabhängigen Entwicklern, welche dieses Muster teilweise aushebeln, so gar nicht gelegen. Früher verhielt man sich da maximal intransparent und blendete blockierte Launcher-Apps schlichtweg aus. Das konnte zu Verwirrung führen. Zumal sich derart versteckte Apps nicht mehr installieren ließen.

Amazon verweist mittlerweile auf angebliche Datenschutzgefahren.
Amazon verweist mittlerweile auf angebliche Datenschutzgefahren.

Später änderte Amazon seine Strategie und zeige blockierte Apps zumindest weiterhin an. Beim Versuch sie zu starten ploppte dann ein Hinweis darauf auf, dass die App unbenutzbar sei. Immerhin blieb so die Deinstallation möglich. Jetzt hat Amazon die Vorgehensweise abermals angepasst: Beim Versuch Apps von der „schwarzen Liste“ zu starten, behauptet Amazon jetzt, die jeweilige Anwendung sei potenziell gefährlich und gewährleiste möglicherweise den Datenschutz nicht.

Launcher-Apps sind eine Gefahr für Amazon selbst

Gefährlich dürften die Apps aus Amazons Sicht tatsächlich sein, aber wahrscheinlich weniger in Bezug auf die Daten der Nutzer und vielmehr im Hinblick auf die eigenen Werbeeinnahmen. Denn das ist der eigentliche Grund, warum Amazon Launcher von Drittanbietern aussperren will.

Letzten Endes wird es Leser geben, die mit den Schultern zucken und Amazon hier sein gutes Recht verteidigen sehen. Andere dürften es bemängeln, dass App die Freiheit einschränkt, an gekauften Geräten harmlose Software frei zu nutzen.

Amazon Prime Video: Watch Party ersatzlos gestrichen

Amazon hat die Funktion des gemeinsamen Schauens (Watch Party) bei Prime Video ersatzlos entfernt. Eine Begründung für diesen Schritt spart man sich.

Einige Kunden sind nun sichtlich verärgert und machen ihrem Frust in den offiziellen Amazon-Support-Foren Luft. Denn besonders pikant ist, dass der Online-Riese die Watch Party zuvor als Mehrwert in das werbefreie Abonnement von Prime Video verlagert hatte. Einige Nutzer, die speziell auf diese Funktion Wert legten, haben nach eigenen Angaben nur wegen der Watch Party die Mehrkosten von 2,99 Euro im Monat gezahlt. Verständlich, dass bei diesen jetzt der Ärger groß ist.

Amazon selbst hatte vor der Streichung der Watch Party keinerlei Mitteilung herausgegeben oder Betroffene vorab informiert. Eingeführt wurde die Watch Party ursprünglich während der Corona-Pandemie Ende 2020. Gemeinsam mit anderen Abonnenten von Prime Video wurde es dadurch möglich, in einer Session Filme und Serien anzusehen. Zunächst stand dieses Feature allen Prime-Video-Abonnenten zur Verfügung, wurde dann aber im Februar 2024 hinter die zusätzliche Bezahlschranke geschoben, die auch für Dolby Vision und Dolby Atmos überwunden werden muss.

Schon damals wurde Kritik an Amazon laut, denn der Anbieter kommunizierte weder klar, dass Dolby Atmos und Dolby Vision ins werbefreie Abo wandern, noch dass dies auch mit der Watch Party so vorgesehen war. Dieser kundenunfreundlichen Kommunikationsstrategie bleibt man bedauerlicherweise treu.

Amazon macht Kunden das Prime-Abo madig

Letzten Endes würde es uns nicht wundern, wenn man mit der aktuellen Strategie viele, treue Prime-Kunden vergrault. So entspricht schon die Einführung von Werbung als Standard in Prime Video einer deutlichen Verschlechterung der Konditionen – und hat auch eine Klage der Verbraucherzentrale nach sich gezogen. In den letzten Monaten ist zudem auch die Amazon.de VISA Kreditkarte aus dem Abo herausgefallen.

Letzten Endes bleibt zu hoffen, dass generell ein Umdenken bei Amazon stattfindet und wieder mehr Transparenz gegenüber den Kunden geübt wird. Aktuell beobachten wir leider eine Entwicklung zum Schlechteren.

Apple TV ersetzt seine Film-Bundle-Angebote durch neue Deals

Auf Apple TV wurden die Film-Bundle-Angebote der vergangenen Wochen gegen neue Deals ausgetauscht. Freut euch auf hochwertige Film-Collections inkl. Titeln in 4K UHD Qualität zum Schnäppchenpreis. 

In den vergangenen Wochen hat Apple TV mit seiner „Schnäppchen Mannschaft“ die „Bundesliga der digitalen Filmschnäppchen“ ganz schön aufgemischt. Jetzt kommt es sozusagen zu einem Spielerwechsel, damit das Streaming-Game neu und interessant bleibt. Kurzum, neue Film-Angebote, bestehend auf Sammlungen, die zum Teil komplett aus Titeln in 4K UHD Qualität bestehen, oder eben nur zum Teil. Wir haben euch auch interessante HD-Sammlungen aufgelistet, die ja immer das Potenzial besitzen, dass Apple TV diese kostenlos auf eine restaurierte 4K-Variante aufwertet.

Zu den derzeitigen Bundle-Highlights zählen die Rocky und Creed-Filme, die 11-Film Collection mit DC-Comic-Verfilmungen, die Robocop-Trilogie mit dem ersten Teil in 4K UHD, sowie zwei Warner Bros 100 Jahre-Collectionen „Action & Abenteuer“ und „Futuristische Thriller“. Viel Spaß beim sparen!

Reduzierte Film-Bundles auf Apple TV

6 Filme (4K) für 17.99€ 3 Filme für 12.99€ 3 Filme (1x4K) für 9.99€
Blade Trilogie auf Apple TV Plus
11 Filme (4K) für 39.99€ 3 Filme (4K) für 9.99€ 5 Filme (4K) für 14.99€
5 Filme (4K) für 14.99€ 6 Filme (4K) für 17.99€ 4 Filme (HD) für 12.99€
4 Filme (HD) für 9.99€ 3 Filme (HD) für 9.99€ 4 Filme (4K) für 14.99€
4 Filme (HD) für 12.99€ 7 Filme (HD) für 19.99€ 4 Fime (1x4K) für 9.99€

 

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jpc.de reduziert ausgewählte 4K UHD Blu-rays um bis zu 33 Prozent

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JPC.DE hat eine breite Auswahl an 4K UHD Blu-rays im Preis reduziert. Sicherte euch bis zu 33 Prozent Rabatt auf Titel wie „Plane, „Winnetou I“, „Dirty Dancing“ oder „Massive Talent“. Nur solange der Vorrat reicht!

Was sollen wir schon großartig zur Aktion von jpc.de erzählen. Ihr stöbert durch die Auswahl reduzierter 4K UHD Blu-rays und sollte euch einer oder mehrere Titel zusagen, ab in den Warenkorb, danach an die digitale Kasse und Kauf abschließen. Denn auch bei schon länger im Handel erhältlichen Titeln gilt, nur solange der Vorrat reicht. Die Auswahl beinhaltet auch viele Sondereditionen als Mediabook oder Steelbook. Zu den Angebotstiteln gelangst du hier:

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Mehr Beiträge zum Thema „4K UHD Blu-ray“:

KTC G27P6 im Test: Günstiger OLED-Monitor für Gamer mit 27 Zoll und 1440p

Wir haben für euch den KTC G27P6 OLED-Gaming-Monitor mit 27 Zoll und WQHD-Auflösung (1440p) getestet! Wie sich der günstige OLED-Bildschirm schlägt, erfährt ihr in den nachfolgenden Zeilen:

G27P6: Preisbrecher für OLED-Gaming-Monitore

Wir durften mittlerweile drei Gaming-Monitore von KTC testen. Dabei handelte es sich um den M27T20 (27 Zoll), M27P20 Pro (27 Zoll) und den H32S17 (32 Zoll, curved), welche allesamt mit einem LCD-Display ausgestattet sind (mit EDGE-LED oder Mini-LED-Backlight). Da wir uns von diesen Gaming-Bildschirmen schon sehr beeindruckt zeigten – vor allem, wenn man den jeweiligen Preis beachtet – freuen wir uns umso mehr, den ersten „echten“ OLED-Gaming-Monitor von KTC in unserem Testlabor begrüßen zu dürfen.

Der KTC G27P6 27 Zoll OLED-Gaming-Monitor präsentiert sich in einem minimalistisch-futuristischem Design
Der KTC G27P6 27 Zoll OLED-Gaming-Monitor präsentiert sich in einem minimalistisch-futuristischen Design || Bild: Dominic Jahn

„Echt“ deshalb, weil der chinesische Hersteller mit dem KTC G42P5 bereits seit Längerem eine Gaming-Lösung mit OLED-Display im Portfolio hat. Hierbei handelt es sich jedoch um ein Modell mit einem OLED-TV-Display, der nur maximal 138Hz verarbeiten kann. Der KTC OLED G27P6 setzt dagegen auf ein 27 Zoll OLED-Monitor-Panel von LG Display, welches für den Desktop- und Gaming-Einsatz optimiert wurde. Und wie KTC bereits in der Vergangenheit bewiesen hat, muss aktuellste Gaming-Hardware gar nicht teuer sein! Denn im Vergleich zu den Modellen der Mitbewerber, die mit dem gleichen Display ausgestattet sind, schafft es der KTC G27P6, die Preismarke für OLED-Gaming-Monitore weiter nach unten zu drücken (später dazu mehr).

Unboxing, Lieferumfang & Aufbau

Unboxing des KTC G27P6 OLED-Gaming-Monitors
Unboxing des KTC G27P6 OLED-Gaming-Monitors

Wie schon beim H27P20 Pro (Mini-LED) bewegen wir uns beim G27P6 im Premium-Segment für Gaming-Monitore. Das macht uns der Hersteller allein schon mit der Verpackung des Bildschirms klar. Auch die Ausstattung bzw. Lieferumfang lässt keine Wünsche offen und man hat definitiv an nichts gespart. Als wir die Verpackung öffnen, präsentiert sich uns das komplette Zubehör, darunter die Kabel, Netzteil mit Stromstecker sowie der V-förmige Standfuß aus Metall. Zudem „prangert“ ganz oben auf dem Zubehör die Schnellstart-Anleitung sowie das Kalibrierungsprotokoll des OLED-Gaming-Monitors. Entfernen wir den Kunststoff-Einleger, offenbart sich uns das gut verpackte OLED-Display des G27P6.

Dieses wird sofort entnommen und direkt mit dem Standfuß verbunden. Ganz ohne Werkzeug und nur einer Schraube verbinden wir die zwei Hauptkomponenten miteinander. Die Aufhängung des Standfußes wird einfach in die dafür vorgesehene Ausbuchtung des OLED-Monitors eingehängt, was mit einem lauten Klicken quittiert wird. Unterhalb des Aufnahmetellers gibt es einen Hebel, mit dem man die Verbindung wieder lösen kann – z.B. für den Transport des Monitors oder wenn man sich für eine Tischhalterung entscheidet. Dem Lieferumfang liegen auch jegliche Anschlusskabel bei und so kann man den Monitor direkt via HDMI, DisplayPort oder USC-C in Betrieb nehmen.

Lieferumfang und Zubehör des KTC G27P6 lassen eigentlich keine Wünsche offen
Lieferumfang und Zubehör des KTC G27P6 lassen eigentlich keine Wünsche offen || Bild: Dominic Jahn

Aufgebaut präsentiert sich der KTC G27P6 modern und was deutlich hervorsticht, ist das sehr dünne OLED-Panel, was mit einem äußerst schlanken Displayrahmen daherkommt. Das Ganze wirkt vielleicht etwas empfindlich, ist es aber definitiv nicht. Es besteht einfach kein Bedarf für einen ausladenden Aufbau auf der Rückseite, weil keine Hintergrundbeleuchtung im OLED-Monitor verbaut ist. Lediglich für die restlichen technischen Komponenten sowie den Anschlüssen des Gaming-Monitors benötigt KTC etwas Platz auf der Rückseite des Bildschirmes. Die Anschlüsse sind übrigens typisch nach unten angeordnet und lassen sich gut erreichen. Die Rückseite ist jetzt sicherlich kein visuelles Highlight, das Design wirkt aber auf jeden Fall modern und wie aus einem Guss. Und mit dem KTC-Logo gibt es auch noch ein leuchtendes Element am OLED-Gaming-Monitor, dessen Farbe übrigens über das OSD-Menü angepasst werden kann. Auf eine richtige Hintergrundbeleuchtung verzichtet KTC jedoch bei diesem Modell, wohl auch um den attraktiven Preis realisieren zu können.

Frontabbildung des OLED-Gaming-Monitors: Stolz präsentiert sich der KTC G27P6 hier mit maximaler Höhenverstellung nach oben
Frontabbildung des OLED-Gaming-Monitors: Stolz präsentiert sich der KTC G27P6 hier mit maximaler Höhenverstellung nach oben || Bild: Dominic Jahn

Mit Standfuß misst der KTC G27P6 60,4 x 42,8 x 20,6 cm. Wenn der Monitor mit dem höhenverstellbaren Standfuß ganz nach oben gefahren wird, liegt die Höhe bei 53,8 cm. Auf die Waage bringt der OLED-Gaming-Monitor ganze 4.5 kg, mit Standfuß sind es 5.2 kg.

Lieferumfang G27P6 (zusammengefasst):

  • G27P6 Monitor
  • Standfuß (V-Form)
  • HDMI-Kabel
  • DisplayPort-Kabel
  • USB-C-Kabel
  • Netzteil
  • Stromkabel
  • Nutzerhandbuch
  • Schnellstart-Anleitung
  • Garantiekarte

Ausstattung und Features des KTC G27P6 OLED

Ansprechendes Design auch auf der Rückseite des KTC G27P6. Das KTC-Logo leuchtet dank RGB-LED
Ansprechendes Design auch auf der Rückseite des KTC G27P6. Das KTC-Logo leuchtet dank RGB-LED

Der ein oder andere möchte meinen, dass sich der günstige Anschaffungspreis der KTC G27P6 nur damit realisieren lässt, weil dem Gerät bestimmte Features und Funktionen vorenthalten bleiben. Doch ein umfänglicher Vergleich mit den Geräten der Mitbewerber zeigt eindrucksvoll, dass bei diesem OLED-Gaming-Monitor keine Abstriche gemacht wurden. Das OLED-Panel von LG Display ist baugleich mit den Mitbewerbern und löst mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf, bei einem Bildverhältnis von 16:9. Hervorzuheben ist auch, dass es sich hierbei um ein echtes 10-Bit-Panel handelt. Die Helligkeit wird vom Hersteller mit typischen 300 cd/m² angegeben und einer Maximalhelligkeit von 1000 cd/m².

Die maximale Bildwiederholungsrate liegt bei 240Hz bei voller Auflösung via DisplayPort 1.4 und USB-C. Ein kleines Manko: über einen der zwei HDMI 2.0-Anschlüsse, sind nur 144Hz bei voller Auflösung möglich. Über HDMI 2.0 kann die HDR-Wiedergabe mit voller Auflösung/Bildwiederholungsrate nur mit 8-Bit Farbtiefe inkl. Dithering erfolgen. Bei PC-Systemen empfiehlt es sich, auf die DisplayPort-Schnittstelle zu setzen, allein schon um die 240Hz nutzen zu können. Der Kontrast ist aufgrund der pixelgenauen Ansteuerung des WOLED-Displays eigentlich „unendlich“. Um eine lebendige Bilddarstellung zu erhalten, sollte man jedoch darauf achten, entsprechend hochwertige Videosignale mit einer hohen Farbtiefe zuzuspielen.

Der KTC G27P6 lässt sich auch hochkant im Pivot-Bildmodus betreiben
Der KTC G27P6 lässt sich auch hochkant im Pivot-Bildmodus betreiben

Selbst bei den Ergonomie-Funktionen hat KTC in keiner Weise gespart. So lässt sich der OLED-Monitor nach seiner initialen Platzierung auf dem Schreibtisch nicht nur neigen (-5° bis +20°) und schwenken (-15° bis +15°), sondern auch stufenlos in der Höhe verstellen (110 mm Höhenunterschied). Ihr könnt das Display zudem um 90 Grad drehen, um den Monitor im Pivot-Modus (Hochkant-Bildmodus) zu nutzen.

Anschlüsse / Konnektivität: nur HDMI 2.0 ist ein kleines Manko

Wir sind schon einmal kurz auf die Anschlüsse eingegangen, haben euch aber bisher nicht den kompletten Umfang genannt. Neben den zwei HDMI 2.0-Anschlüssen und dem DisplayPort 1.4 haben wir noch einen USB-C-Anschluss, mit dem sich der KTC G27P6 dank des DP-Alt-Modus ansteuern und nutzen lässt. Nutzt man den Monitor über die USB-C-Schnittstelle z.B. mit einem Laptop oder Tablet, überträgt man nicht nur die audiovisuellen Signale über die Kabelverbindung, sondern kann das mobile Gerät auch via Power Delivery mit bis zu 65 Watt laden.

Der KTC G27P6 bietet eine breite Auswahl an Anschlüssen inkl. USB-C, DisplayPort 1.4, 2x HDMI 2.0 uvm.
Der KTC G27P6 bietet eine breite Auswahl an Anschlüssen inkl. USB-C, DisplayPort 1.4, 2x HDMI 2.0 uvm.

Abgerundet wird die Konnektivitäts-Ausstattung mit einem integrierten KVM-Switch, der aus einem USB 3.0 Upstream (Typ-B) und zwei USB 3.0 Downstreams (Typ-A) besteht. So könnt ihr den OLED-Monitor über zwei Geräte ansteuern (z.B. Arbeits- und Gaming-PC), wobei ihr in beiden Fällen die gleiche Kombination aus Tastatur, Maus und/oder Controller nutzt. Der automatische Wechsel des KVM-Switches funktioniert nicht in allen Kombinationen problemlos, weshalb wir lieber manuell zwischen den Endgeräten hin- und herschalten, was mit der Quick-Menü-Taste auf der Rückseite des Bildschirms in 3 Sekunden erledigt ist.

Wenn wir etwas monieren müssten, dann ist es wohl, dass keine HDMI 2.1-Schnittstelle verbaut ist, was bei Geräten der Mitbewerber zum Teil umgestezt wurde.

Bildqualität des KTC G27P6

OLED ist und bleibt eine großartige Displaytechnologie, die den meisten Nutzern so viele Vorteile bietet, dass sich eine Anschaffung definitiv lohnt. Aber auch hier muss man immer darauf achten, dass das Nutzungsverhalten zur Technik passt. Wir empfehlen, dass Nutzer mit einem kombinierten Nutzungsverhalten aus Arbeit, Websurfing und Gaming bereits zum KTC G27P6 OLED-Monitor greifen dürfen. Unserer Ansicht nach sollte jedoch ein Großteil der „Tätigkeit“ auf den Bereich Gaming fallen, weil der Bildschirm für reine Desktop-Arbeit in Bezug auf seine Fähigkeiten einfach „überdimensioniert“ wirkt. Wer den Bildschirm auch mal für „langweilige“ Tätigkeiten nutzen möchte, sollte vielleicht darauf achten, die ClearType Textanpassung zu deaktivieren, sollten sich bei der Darstellung störende Farbsäume um Schriften ergeben. Oder ihr nutzt die ClearType-Kalibrierung um zu prüfen, ob sich diese beheben lassen.

Das OLED-Display des KTC Gaming-Monitors wird perfekt ausgeleuchtet, was man mit einer vollflächigen Darstellung von Weiß nicht nur messen, sondern auch subjektiv wahrnehmen kann. Die maximale Helligkeit, die wir bei einer vollflächigen Weißdarstellung mit SDR (Standard Dynamic Range) gemessen haben, lag bei 210 cd/m². Im HDR-Bildmodus konnten wir fast punktgenau 200 cd/m² messen. Im Vergleich zu anderen OLED-Monitoren ist das ein recht respektabler Wert. Diese sollen zum Teil bei unter 150 cd/m² liegen. Schwarz ist absolut Schwarz, da sich die Pixel einfach ausschalten wenn sie nicht gebraucht werden. Ebenfalls gute Werte dürfte der OLED-Gaming-Monitor im Near-Black-Bereich haben, also bei Helligkeitsdarstellungen, die knapp über dem absoluten Schwarz (0 cd/m²) liegen. Unser Messgerät konnte hier keinen korrekten Messwert liefern, obwohl dieses doch recht „fein“ aufgelöst ist. In der Praxis zeigt sich, dass sich sehr niedrige Helligkeitswerte von unter 1 cd/m² im Near-Black-Bereich realisieren lassen.

Wenn man alle Anwendungsbeispiele durchmacht, merkt man schnell, dass Gaming zur Königsdisziplin des KTC G27P6 zählt
Wenn man alle Anwendungsbeispiele durchmacht, merkt man schnell, dass Gaming zur Königsdisziplin des KTC G27P6 zählt

Gehen wir zur Maximalhelligkeit über, erreichen wir bei einer 10% Bilddarstellung fast genau 600 cd/m², bei 5% sind es 850 cd/m². Die versprochenen 1000 cd/m², die der Hersteller in seinen Angaben macht, erreichen wir leider nicht – andere Monitor-Hersteller, die das gleiche 27 Zoll OLED-Panel nutzen übrigens auch nicht. Und selbst, wenn wir die Messfläche auf 1% der Monitorfläche reduzieren, werden es nicht mehr als 880 cd/m². Es ist natürlich etwas Augenwischerei, einen Monitor mit 1.000 cd/m² zu bewerben, wenn dieser Wert nicht erreicht wird und wenn, dann nur in Bildsituationen, die praktisch nie auftreten. Da ist es uns am Ende weitaus wichtiger, dass der OLED-Monitor über die gesamten Messungen hinweg ein erhöhtes Helligkeitsniveau bietet, vergleicht man den Monitor mit Konkurrenzmodellen.

Bei der Farbwiedergabe des KTC G27P6 gibt es auf dem Papier und laut unseren Messungen nichts zu meckern. Die Farbtemperatur liegt im sRGB-Farbmodus sehr nah an dem Wert von 6.500 K und die Farbdarstellung ist nicht nur in den Primärfarben, sondern auch bei allen anderen Zwischenfarben so gut, dass Farbunterschiede mit dem menschlichen Auge nicht auszumachen sind. Noch natürlicher ist der Bildeindruck, wenn ihr die Farbtemperatur auf „Warm“ stellt. Laut unserem Kalibrierungsprotokoll, welches dem Lieferumfang unseres Monitors beliegt, liegt der Delta-E-Wert bei 1.01, was auf dem Papier absolut top ist. Wir haben bei unseren initialen Messungen einen Wert von 1.89 herausgekommen. Alles unter 2.0 ist jedoch optimal. Wem eine hohe Farbtreue wichtig ist, sollte unbedingt im sRGB-Farbmodus bleiben.

Gaming: PC, PlayStation 5 und Xbox Series X

Beim Gaming lässt der KTC G27P6 OLED-Monitor seine Muskeln spielen
Beim Gaming lässt der KTC G27P6 OLED-Monitor seine Muskeln spielen

Wer gerne am PC oder Konsole zockt, der wird mit dem KTC G27P6 seinen neuen Liebling gefunden haben. Mit einem Gaming-PC lasten wir den OLED-Monitor über die DisplayPort 1.4-Schnittstelle komplett aus und freuen uns über 1440p mit 240Hz, HDR und VRR. Letzteres unterstützt das System übrigens Adaptive Sync und somit AMD FreeSync sowie Nvidia G-Sync. Der OLED-Monitor erreicht mit einem Gaming-PC somit die volle Punktzahl, was das Ausschöpfen der visuellen Features anbelangt.

Auf der Xbox Series X wird HDR nur aktiv, wenn man die Bildeinstellung auf 4K (skaliert automatisch auf 1440p) und 60Hz stellt.
Auf der Xbox Series X wird HDR nur aktiv, wenn man die Bildeinstellung auf 4K (skaliert automatisch auf 1440p) und 60Hz stellt.

Leider gibt es bei der Nutzung mit einer der Next-Generation-Gaming-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X kleine Abstriche, mit denen man Leben muss. Auf der Xbox Series X kann die Bildausgabe via HDMI mit 1440p und 120Hz erfolgen inkl. VRR (Variable Refresh Rate). In dieser Konstellation ist aber keine Darstellung von HDR (High Dynamic Range) möglich. HDR lässt sich nur realisieren, wenn die Bildauflösung auf 4K (2160p) eingestellt wird. Entsprechend werden nur 60Hz ausgegeben und das 4K-Videosignal wird auf 1440p heruntergerechnet, dafür könnt ihr die Vorteile der HDR-Darstellung erfahren. Ein kleiner Workaround sozusagen.

VRR bekommt man wegen fehlendem HDMI-VRR nicht auf der PS5 zum laufen, wenn diese am KTC G27P6 angeschlossen wird
VRR bekommt man wegen fehlendem HDMI-VRR nicht auf der PS5 zum laufen, wenn diese am KTC G27P6 angeschlossen wird

Bei der PlayStation 5 funktioniert die Darstellung mit 1440p und 120Hz ebenfalls ohne Probleme, sogar inkl. HDR (High Dynamic Range). Dafür kann VRR (Variable Refresh Rate) nicht zum Einsatz kommen, da der Monitor nur Adaptive Sync und kein HDMI-VRR unterstützt (welches via HDMI 2.1 zur Verfügung steht). Wir haben auch lange mit den Bildeinstellungen herumgespielt, leider konnten wir VRR nicht aktivieren.

Der Input-Lag des KTC G27P6 ist wie für einen OLED-Monitor gewohnt einfach top
Der Input-Lag des KTC G27P6 ist wie für einen OLED-Monitor gewohnt einfach top

Zuletzt haben wir noch den Input-Lag getestet und wurden, entsprechend unserer Vermutungen, positiv überrascht. Bei einer 144Hz-Wiedergabe (1080p) liegt der Input-Lag bei unter 5ms, bei nativen 1440p mit 120Hz bei ungefähr 8ms. Beides Werte, bei denen Spieler in keiner Weise Nachteile zu befürchten haben. Kombiniert mit den rasanten Schaltzeiten der OLED-Pixel, ergibt sich ein brillanter Bildeindruck beim Gaming, egal ob bei Shootern, Rennspielen, Jump & Run oder Strategiespielen.

Die Mankos der OLED-Bildtechnologie

Wir sagen es ja immer wieder, es gibt eigentlich keine perfekte Bildschirmtechnologie. Und so muss man sich damit abfinden, dass mit den ganzen Vorteilen, die ein OLED-Display mit sich bringt, auch einige Nachteile einhergehen. Das wohl einzige, wirkliche Manko ist in unseren Augen die eingeschränkte Maximalhelligkeit bzw. die schwankende Helligkeitsdarstellung in Abhängigkeit der dargestellten Inhalte. Denn ein OLED-Display besteht im Prinzip aus Millionen, einzelnen Lämpchen, die alle über eine Stromzufuhr versorgt werden wollen. Wenn nur ein geringer Bildbereich hell dargestellt werden muss und der Großteil des Bildes dunkel oder komplett Schwarz (ausgeschaltete OLED-Pixel) bleibt, werden die „bespielten“ Bereiche hell und mit kräftigen Farben im Vergleich zu den dunkleren Segmenten dargestellt – siehe Beispielbild.

Der ABL (Average Brightness Limiter) des KTC G27P6 reduziert die Maximalhelligkeit von Bildbereichen nicht, wenn auf dem Monitor auch große, dunkle Segmente dargestellt werden.
Helle Darstellung des Browsers trotz Anpassung mittels ABL (Average Brightness Limiter), weil die anderen Bildhälfte recht dunkel ist (KTC G27P6)

Wenn wir jedoch einen größeren, hellen Bildbereich haben, sinkt die durchschnittliche Helligkeit des OLED-Panels merklich und sofort, nachdem die Bildsegmente zwischen Hell und Dunkel hin- und herwechseln. Diese Schutzfunktion des Displays nennt man auch Auto Brightness Limiter (ABL). Wir haben das obige und nachfolgende Bild mit den gleichen manuellen Bildeinstellungen der Kamera aufgenommen. Man kann schon auf den Bildern erahnen, wie sich diese Helligkeitsbeschränkung auf die tägliche Arbeit auswirken kann.

Die durchschnittliche Helligkeit des KTC G27P6 sinkt jedoch sofort, sobald größere Flächen, hell dargestellt werden sollen (Beide Bilder wurden mit den gleichen, manuellen Kameraeinstellungen erstellt und nicht nachbearbeitet).
Die durchschnittliche Helligkeit des KTC G27P6 bricht ein, wenn größere Flächen, hell dargestellt werden sollen (KTC G27P6)

Dazu kommt noch, dass die Helligkeit des Displays automatisch gedimmt wird, wenn auf dem Bildschirm über wenige Minuten hinweg keine großen Veränderungen erkannt werden. Diese Funktion hilft dabei, dass statische Bildinhalte keine temporäre oder gar bleibenden Beeinträchtigungen der Bilddarstellung verursachen (Burn-In). Uns ist dieses Feature, welches sich auch ASBL (Auto Static Brightness Limiter) oder TPC (Temporal Peak Luminance Control) nennt, kaum aufgefallen. Dies passiert auch wirklich nur, wenn man konzentriert über längere Zeit in einem Programm arbeitet oder wenn man nach wenigen Minuten wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Der Timer wird eigentlich immer zurückgesetzt, sobald sich ein Bildbereich einer bestimmten Größe verändert. Oft reicht dafür bereits ein Scrollen des Browsers oder das Aufrufen eines Untermenüs aus.

Kurzum, der ABL (Auto Brightness Limiter) ist während der ganz normalen Desktop-Arbeit doch merkbar. Der Auto Static Brightness Limiter (ASBL) ist uns praktisch nie negativ aufgefallen. Beim Gaming sieht es in Bezug auf ASBL ähnlich aus, da sich hier eigentlich immer genug bewegt, damit es auch überhaupt nicht zu einer Abdunklung kommt. Auch der ABL fällt ebenfalls nicht so negativ auf, da die Helligkeitsübergänge bei den meisten Spielen sehr fließend sind. Wir haben diese Funktion während unseren Gaming-Sessions nicht negativ wahrgenommen.

Testfazit KTC G27P6 OLED-Gaming-Monitor:

Der KTC OLED G27P6 setzt neue Maßstäbe im Bereich der Gaming-Monitore durch die Integration von hochwertigen OLED-Panels zu einem erschwinglichen Mittelklasse-Preis. Obwohl der Monitor mit seinem 27 Zoll großen OLED-Panel primär auf Gaming ausgelegt ist, überzeugt er durch Eigenschaften, die ebenso für den professionellen Einsatz in der Bildbearbeitung und farbkritischen Prozessen relevant sind. Mit einem beeindruckenden Kontrastverhältnis, dank absolutem Schwarz, hervorragendem HDR ohne Überstrahlungseffekte und einer gestochen scharfen Bewegtbildqualität bei kurzen Reaktionszeiten und einer hohen Bildwiederholrate von 240 Hz, hebt sich der G27P6 von so manchen Konkurrenzgeräten ab.

Trotz kleinerer Schwächen, wie gelegentlich sichtbare Farbsäume auf dem Windows-Desktop, oder fehlende Unterstützung von VRR auf der PS5, setzt der OLED-Gaming-Monitor in der Kombination Preis-Leistung, Bildqualität und Feature-Umfang für uns neue Maßstäbe. Zudem senkt der KTC G27P6 mit einem Straßenpreis von etwas über 700 Euro, mit gelegentlichen Preisreduzierungen bis auf 650 Euro, das noch recht hohe Preisniveau von OLED-Monitoren auf einen neuen Mindestwert, was Mitbewerber ggf. zur Reaktion zwingt.

Klipsch Flexus: Alle Infos zum modularen Soundbar-System

Das modulare Soundbar-System Klipsch Flexus ist in den USA bereits erhältlich. Somit kennen wir nun alle Daten zu den gemeinsam mit Onkyo entwickelten Produkten.

Wir hatten dieses System von Klipsch bereits aufgegriffen, das in Kooperation mit Onkyo vage auf der CES 2024 in Las Vegas vorgestellt worden ist. Onkyo soll hier zum einen die Qualitätskontrolle übernommen und das Design überwacht, aber auch die Verstärker und Elektronik für Klipsch gestaltet haben. Diese Zusammenarbeit verwundert nicht unbedingt, denn beide Firmen gehören zum übergeordneten Konzern Voxx International.

Zentraler Bestandteil sind die beiden Soundbars Klipsch Flexus Core 100 bzw. 200 aus denen ihr wählen könnt. Sie kosten jeweils 349 bzw. 499 US-Dollar. Euer Klangriegel der Wahl kann dann mit den optionalen Flexus Sub 100, einem Subwoofer, und den Flexus Surr, Rear-Lautsprechern, kombiniert werden. Der Sub kostet 299 US-Dollar, während die Surround-Lautsprecher bei 249 US-Dollar stehen.

Das System Klipsch Flexus ist modular aufgebaut.
Das System Klipsch Flexus ist modular aufgebaut.

Die einzelnen Komponenten werden kabellos per 2,4 GHz verbunden oder „Klipsch Transport“, wie der Hersteller es nennt. Die Technologie ist aber nicht direkt in die Soundbars integriert, sondern benötigt einen zusätzlichen Dongle. Glücklicherweise liegt so ein Exemplar jeweils Sub und Rears bei. Wer beide kauft, hat am Ende also sogar einen Dongle in Reserve.

Klipsch Flexus: Das System soll auch in Deutschland starten

Die Klipsch Flexus Core 100 bietet euch dabei einen 2.1-Aufbau mit 100 Watt Leistung an. Überdies ist die Soundbar für Dolby Atmos zertifiziert – verzichtet aber auf Upfiring-Treiber. Zu den Schnittstellen zählen HDMI eARC, Optical, USB-C und USB-A. Der zuletzt genannte Port ist aber nur für den erwähnten Dongle gedacht. Beachtenswert ist, dass sich bis zu drei Subwoofer mit der Soundbar verbinden lassen: zwei kabellos und ein dritter über einen entsprechenden Ausgang. Wi-Fi bietet die Flexus Core 100 nicht, dafür Bluetooth 5.3 zur Verbindung anderer Endgeräte.

Das Flexus-System mit Soundbar, Rears und Subwoofer.
Das Flexus-System mit Soundbar, Rears und Subwoofer.

Eine Stufe höher steht der Klangriegel Flexus Core 200 mit 3.1.2-Sound, also auch zwei Upfiring-Treibern, und 185 Watt Leistung. Abermals liegt die Zertifizierung für Dolby Atmos vor. Erweitern könnt ihr das System eben mit dem Flexus Sub 100 der 80 Watt bzw. 160 Watt für Spitzen mitbringt. Er kann bis auf 26 Hz heruntergehen. Die Flexus Surr werfen dann als Rear-Lautsprecher nochmals 50 Watt in die Waagschale.

Es sind auch noch für einen späteren Zeitpunkt die Flexus Sub 200 und Flexus Surr 200 geplant. Zu diesen Komponenten liegen aber aktuell noch keine Angaben vor. Klipsch will das modulare Flexus-System auch in Deutschland veröffentlichen. Bei einzelnen Händlern tauchen die Lautsprecher schon auf, teilweise aber untere anderen Bezeichnungen.