Apple gewährt seinen Kinoproduktionen ein großzügiges Zeitfenster von 85 Tagen in den Lichtspielhäusern. „Killers of the Flower Moon“ erreicht den Streamingservice Apple TV+ erst nach fast drei Monaten.
Das Zeitfenster, in denen neue Filme exklusiv im Kino verwertet werden können, ist in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Während in der Vergangenheit ein Titel gerne 90 Tage und länger in den Kinos verweilen konnte, bevor dieser in die Zweitverwertung ging (Disc + Streaming), sind es derzeit nur noch 45 Tage, zum Teil weniger. Es gab sogar Fälle in der Vergangenheit, bei denen der Kinofilm parallel zum digitalen Verkauf startete. „Black Widow“ lieferte hier wohl das bekannteste Negativbeispiel. Apple bricht hier mit den neuen Traditionen und gibt seinen Filmen die Aufmerksamkeit in den Kinos, die sie verdienen. So erscheint „Killers of the Flower Moon“ erst nach 85 Tagen auf dem Streamingdienst Apple TV+ – genauer gesagt am 12. Januar 2024. Für Apple TV+-Abonnenten entsprechend ohne zusätzliche Kosten.
Bald auf Apple TV+ „Killers of the Flower Moon“ und „Napoleon“
Ganze 85 Tage darf sich „Killers of the Flower Moon“ im Kino beweisen und kommt dann erst zu Apple TV+
Wir sprechen hier übrigens von der Streaming-Verwertung und nicht dem digitalen Kauf/Leihe des Films. Der Titel kann nämlich bereits seit mehreren Wochen auf Apple TV+ und Co. digital erworben werden. Apple hat seine Kino-Strategie nämlich bisher nicht offengelegt und somit ist es interessant zu sehen, wie bzw. wann Titel wie „Killers of thea Flower Moon“ oder „Napoleon“ kostenlos über Streaming-Abos angeboten werden. Beim Film „Napoleon“ müsste es nach der obigen Rechnung übrigens am 16. Februar 2024 soweit sein. Apple produziert die Filme übrigens nicht komplett selbst, sondern in Zusammenarbeit mit namhaften Filmstudios wie Paramount, Universal oder Sony Pictures.
Apple kann ich 85-tägiges Kinofenster leisten
Wir werden sehen, ob die Rechnung für Apple aufgeht und ob das längere Zeitfenster im Kino andere Major-Studios zum Umdenken bewegen kann. Wir schätzen die Chancen, dass das passiert, eher gering ein. Streaminganbieter wie Disney+, MAX, Prime Video, Paramount+ oder Netflix haben sowieso schon mit der nahenden Content-Flaute zu kämpfen und neue Filme werden deswegen mehr als gerne so schnell wie möglich in die Streaming-Verwertung genommen. Auch um die Abwanderung von Abonnenten entgegenzuwirken. Die Apple Studios werden 2024 ihre Strategie noch bei drei weiteren Filmen unter beweis stellen können. In diesem Jahr soll nämlich noch „Argylle“, „Wolfs“ und „Project Artemis“ weltweit in den Kino starten.
Die 99-Cent-Aktion von Amazon liefert euch Heimkino-Blockbuster wie „Barbie“, „Meg 2“, „John Wick 4“, „Asteroid City“ oder „Gran Turismo“ für nur 99 Cent (in 4K UHD-Qualität). Nur bis Sonntag und nur für Prime-Mitglieder!
Wir waren uns wieder einmal nicht zu schade und haben für euch alle 4K UHD-Titel aus der überschaubaren Auswahl an 99-Cent-Filmen herausgefiltert. Nachfolgend könnt ihr auf einen (oder mehrere) Heimkino-Blockbuster klicken und für jeweils nur 99 Cent ausleihen! Achtet dabei darauf, dass auch wirklich die 4K UHD-Version vorausgewählt ist. Falls nicht, klickt auf „weiter Kaufoptionen“ und wählt die „UHD“-Variante aus. Alle Filme kosten zur Leihe nur 99 Cent und verschwinden erst wieder, wenn man die Wiedergabe gestartet hat und 48 Stunden vergangen sind. Zudem muss man darauf achten, dass man die Filme innerhalb von 30 Tagen nach Kauf startet. Sonst werden diese ungesehen wieder aus der Prime Video Mediathek entfernt. Und wie angemerkt, nur für Prime-Mitglieder!
Diesmal ist die Auswahl an Filmen wirklich überschaubar und somit hielt sich die akribische Filterarbeit in Grenzen. Doch was die 99-Cent-Aktion so richtig wertvoll macht, ist nicht die Quantität, sondern diesmal die Qualität. Im Gegensatz zu den vergangenen Vorteils-Aktionen bietet Amazon Prime Video unserer Ansicht nach, diesmal wirklich eine hochwertigere Auswahl, die sich nicht nur auf ein paar Titel beschränkt. So finden wir unter den 4K Filmen Titel wie „Barbie“, „John Wick 4“, „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem“ oder „Gran Turismo“. Alle diese Filme versprechen kurzweilige, aber dafür beste Unterhaltung. Ein paar B-Titel wie „Maximum Security“ mit Bruce Willis, „New York Confidential“ mit Mel Gibson oder „Hypnotic“ mit Ben Affleck runden das Angebot gut ab. Mein persönlicher Tipp ist ja „Asteroid City“. Hochwertig besetzt und mit den typischen Kameraeinstellungen eines Wes Anderson-Films, liefert der Titel unkomplizierte und angenehme Unterhaltung!
Ab sofort kann das Amazon-exklusive 4K UHD Blu-ray Steelbook des Blockbusters „Gran Turismo“ wieder bestellt werden! Die Version war nach dem initialen Vorverkaufs-Start fast durchgehend ausverkauft.
Filmsammler bekommen erneut die Chance, die begehrte Amazon-exklusive Steelbook-Variante der „Gran Turismo“ 4K UHD Blu-ray zu bestellen. Lange war die Edition ausverkauft und somit nur über Drittanbieter und digitale Marktplätze zu zum Teil horrenden Preisen zu bekommen. Wir möchten jetzt nicht sagen, dass sich Geduld auszahlt, aber in diesem Fall, kann man von Glück reden, dass Amazon die Variante nochmals auflegt. Da stellt sich natürlich die Frage, wieso wurde das 4K Steelbook eigentlich so drastisch limitiert, wenn man wusste, dass diese eine so hohe Nachfrage erzeugt. Denn von einer „Limitierung“ liest man in der Artikelbeschreibung nichts.
Wer den Film „Gran Turismo“ in seiner Entstehungsphase belächelt hat, der wurde mit dem Kinostart und der anschließenden Veröffentlichung im Heimkino eines Besseren belehrt. Fesselnd und actionreich zieht der Film nicht nur Rennsportfans in seinen Bann. Visuell beeindruckend präsentiert sich der Film mit einem 4K Master inkl. HDR10 und Dolby Vision HDR. Der englische Originalton wird in Dolby Atmos 3D-Sound ausgegeben, während die deutsche Tonspur auf DTS-HD MA 5.1 zurückgreift. Definitiv eine Empfehlung.
Kurzbeschreibung „Gran Turismo“:
„Gran Turismo“ vereint die aufregende Rennaction der renommierten Videospielserie mit der inspirierenden wahren Geschichte von Jann Mardenborough. Regie führt Neill Blomkamp, bekannt für „Elysium“, der eine fesselnde Kombination aus dynamischem Sport- und einfühlsamem Coming-of-Age-Drama schafft. In der Hauptrolle brilliert das Nachwuchstalent Archie Madekwe, bekannt aus „Midsommar“, als junger Rennfahrer, an seiner Seite David Harbour aus „Stranger Things“ als sein Mentor. Das Ensemble wird durch hochkarätige Namen wie Orlando Bloom aus „Der Herr der Ringe“, Thomas Kretschmann aus „Avengers: Age of Ultron“ und Geri Halliwell, ehemaliges Mitglied der Spice Girls, vervollständigt.
LG protzt zum Jahresbeginn mit neuen Gaming-Monitoren der Reihe UltraGear. Diese bringen neben 4K-Auflösung und OLED-Panels noch einen besonderen Kniff mit.
So hatten wir ja erst gestern über VESA Adaptive-Sync in der brandneuen Version 1.1a berichtet. Dadurch ermöglicht man es, sogenannt Dual-Mode-Monitore zu zertifizieren. Solche Modelle können nämlich je nach Auflösung unterschiedliche, maximal Bildwiederholraten anlegen. Und hier tritt dann auch schon der brandneue LG UltraGear 32GS95UE auf den Plan.
Jener OLED-Monitor löst auf 32 Zoll Diagonale mit 3.840 x 2.160 Pixel auf und erreicht eine Reaktionszeit von nur 0,03 ms (GtG). Dabei bringt er bei voller Auflösung bereits eine Bildwiederholrate von 240 Hz mit. Allerdings hat dieser Gaming-Monitor einen besonderen Trick auf Lager. Er kann die Auflösung auf 1080p reduzieren, dafür dann aber mit pfeilschnellen 480 Hz operieren. Das ist vor allem für E-Sportler sehr interessant. Umschalten lässt sich über nur einen Klick.
LG bringt 2024 mehrere, neue OLED-Monitore für Spieler auf den Markt.
Parallel verfügt der brandneue LG UltraGear 32GS95UE auch über die Technik Pixel Sound und integrierte Front-Lautsprecher mit zwei Woofern. Dadurch ist auch Unterstützung für DTS Virtual:X gegeben. Da die Lautsprecher hinter dem Panel „versteckt“ worden sind, bleibt ein sauberes Design gewährleistet.
LG UltraGear OLED: LG stockt die Reihe auf
Auf der CES 2024 zeigt man allerdings noch weitere OLED-Modelle wie den 34GS95QE mit 34 Zoll Diagonale oder den 39GS95QE mit 39 Zoll. Beide Modelle bieten eine 800R-Krümmung, nutzen das breie Format 21:9 und lösen mit 3.440 x 1.440 Pixeln auf. Sie sind zudem mit einer Anti-Reflexionsfolie beschichtet. Auch hier kommen im Übrigen 240 Hz Bildwiederholrate und eine Reaktionszeit von nur 0,03 ms ins Spiel.
Die neuen LG UltraGear weisen unterschiedliche Diagonalen und Auflösungen auf.
Des Weiteren wären da noch die Modelle UltraGear 45GS95QE, 45GS96QB und 27GS95QE mit jeweils 45 bzw. 27 Zoll Diagonale. Alle drei sind für eine gute HDR-Wiedergabe mit VESA DisplayHDR True Black 400 zertifiziert. Die weiteren, technischen Daten der neuen LG UltraGear mit OLED-Panels findet ihr auch unten in den Tabellen. Konkrete Erscheinungsdaten und Preise für Deutschland liegen leider noch nicht vor.
Roku will im Markt für Smart-TVs höher hinaus. So hat man neue LCD-Fernseher mit Mini LED vorgestellt.
Das ist eine spannende Wendung, denn bisher sind die Smart-TVs von Roku bzw. mit dessen Plattform dann doch eher im Einstiegssegment unterwegs. Die neue Roku Pro Series hingegen wird vom Hersteller im höherwertigen Segment vermarktet. In den Vereinigten Staaten sollen die neuen Smart-TVs noch im Frühling 2024 auf den Markt kommen. Zu einer internationalen Veröffentlichung liegen bisher leider keine Angaben vor.
Die Roku Pro Series umfasst LCD-TVs mit 55, 65 und 75 Zoll Diagonale. Dabei bewirbt man die Geräte mit 4K-Auflösung und QLED-Technik. Es sind also auch Quantum Dots zur Verbesserung der Farbdarstellung an Bord. Dank Mini LED sollte obendrein eine hochwertige HDR-Darstellung möglich sein. Ebenfalls verspricht Roku kinoreifen Sound, geht da aber nicht weiter in die Details.
Die Roku Pro Series nutzt Quantum Dots und Mini LED.
Zur weiteren Technik der Roku Pro Series herrscht weitgehend noch Schweigen. Immerhin erwähnt man eine neeu Funktion namens Smart Picture. Die soll erkennen, was für eine Art von Content auf dem TV läuft und dann automatisch die Bildeinstellungen anpassen. Hierfür setzt man unter anderem Machine Learning ein.
Roku Pro Series: Kommen die TVs auch nach Europa?
Ob Roku die LCD-TVs der Reihe Pro Series auch nach Europa bzw. Deutschland bringen will, ist derzeit leider offen. Die Preise der einzelnen Varianten nennt Roku dabei im Übrigen zwar noch nicht, spricht aber generell von Preisempfehlungen unterhalb von 1.500 US-Dollar. Mustert man im Übrigen die offizielle Produktseite, dann wird dort auch lose auf Dolby Vision und Dolby Atmos verwiesen. Beides dürfte also ebenfalls Unterstützung finden.
Die Roku Pro Series ist zunächst nur für die USA bestätigt.
Ansonsten bewirbt Roku die Pro Series noch mit ihrem minimalistischen Design, das sich nahtlos in Wohnumgebungen integrieren soll.
Es gibt erste Informationen zu Sonys Next-Generation Mini-LED-LCD Bildschirmtechnologie für TV-Geräte. Wird diese bereits 2024 im Sony X95M zum Einsatz kommen?
Viel zu spät zur Schulaufgabe erscheinen, nur um diese dann mit einer glatten 1+ zu bestehen? Genau so lief es im vergangenen Jahr, als Sony als einer der letzten TV-Hersteller seine Premium-Geräte für das Weihnachtsgeschäft in den Handel schickte. Der 4K QD-OLED TV der A95L-Serie konnte sich in mehreren Vergleichstests als bestes TV-Gerät 2023 behaupten. Doch Sony ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern arbeitet bereits an weiteren Innovationen, die in naher Zukunft unser audiovisuelles Empfinden auf die Probe stellen sollen. So wurden mehrere Pressevertreter ins Hauptquartier von Sony nach Tokyo eingeladen, um einen ersten Blick auf deren neue Mini-LED-LCD Displaytechnologie zu werfen, die vielleicht schon in diesem Jahr in ersten Konsumentenprodukt in den Handel gelangt.
Die Informationen stammen von flatpanelshd.com und wie alle anderen Teilnehmer der Pressreise, dürfen keine genauen Spezifikationen, Displaygrößen oder gar Fotografien geteilt werden. Denn eine unterschriebene Verschwiegenheitserklärung soll noch bis Mai 2024 gelten und dafür sorgen, dass Sony seine neue Mini-LED-Displaytechnologie selbst mit einem großen Knall präsentieren kann. Es gibt jedoch bereits einige Details, die auf jeden Fall Lust darauf machen, woran Sony derzeit arbeitet.
Beehrt uns Sonys „Mini-LED-LCD 2.0“ bereits 2024?
Als Erstes: Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, dass wir die neue Mini-LED-LCD-Displaytechnologie noch in diesem Jahr zu sehen bekommen. Womöglich sogar in einem marktreifen Produkt für Endkunden. Ob das Produkt dann mit einer eigenen Serie, oder als Nachfolger des X95L eingeführt wird (X95M), darüber lässt sich derzeit nur spekulieren. Fest steht, die Verbesserungen, die die neue Displaytechnologie mit sich bringt, hat einen bleibenden Eindruck bei den Journalisten hinterlassen (haben wir auch bereits von anderen Quellen gehört).
Wie gut sich Sonys Mini-LED-Prototyp wirklich gegenüber den Konkurrenz- und Vorjahresprodukten geschlagen hat, dass wissen derzeit nur die Redakteure, die vor Ort waren (Illustation)
Das ganze erinnert uns übrigens sehr an die optimierten TV-Varianten, mit Backlight Master Drive, mit denen sich der japanische TV-Hersteller vor mehreren Jahren der Konkurrenz meilenweit voraus war. Und Sony scheint sich jetzt auch im Bereich Mini-LED-LCD einen ähnlichen Vorsprung herausarbeiten zu wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen alle drei Komponenten, die sich für eine gute Bildqualität verantwortlich zeigen, optimiert werden:
Der Bildprozessor, der für die Aufteilung des Eingangssignals in LCD- und LED-Hintergrundbeleuchtungsdaten verantwortlich ist (manchmal auch als „Dimm-Algorithmus“ bezeichnet).
Der Treiber (Driver), der mit der Umwandlung der LED-Hintergrundbeleuchtungsdaten in analoge Signale beauftragt ist.
Und die (Mini-)LED-Hintergrundbeleuchtung, die das elektrische Signal in sichtbares Licht umwandelt (das dann von der LCD-Anzeige für Licht-/Farbpegel reguliert wird).
Neuer 22-bit-Driver für Sonys 2024 Premium-Mini-LED
Sony ist der Ansicht, dass sie diese Disziplinen besser beherrschen als jeder andere, auch wenn seine LCD-Fernseher nicht immer die höchste Anzahl an Dimmingzonen unter den Fernsehherstellern aufweisen. Im Jahr 2024 wird Sony auf einen neuen 22-Bit-MiniLED-Treiber umsteigen (10-Bit aktuell + 12-Bit-PWM, während das LCD-Panel weiterhin 10-Bit bleibt). Das Unternehmen behauptet, dass dieser Treiber der weltweit kleinste ist und damit die Integration von mehr Dimmingzonen ermöglicht.
Der X95L 4K-Mini-LED-TV wird 2024 womöglich von einer neuen Mini-LED-Displaytechnologie abgelöst (vielleicht X95M)
Der MiniLED-LCD-Fernseher aus dem Jahr 2024 wird mehr Dimmingzonen aufweisen. Obwohl Sony die genaue Anzahl der Zonen nicht bekannt gibt, sagte es, dass jede TV-Größe mehr Zonen als das entsprechende Z9D/ZD9 haben wird, das 2016 den Standard für lokales Dimmen deutlich angehoben hat. Natürlich hat es seitdem Fortschritte auf diesem Gebiet gegeben.
Der ausgestellte 2024 Prototyp, mit dem neuen Mini-LED-Backlight, war bis zu 1.5x heller als das X95L Topmodell aus dem letzten Jahr, obwohl der Stromverbrauch um die 10-15 Prozent niedriger war. Im Eco-Modus, soll die Stromersparnis sogar bei 30 Prozent liegen. Ob sich diese Zahlen auch bis zum Marktstart der Displaytechnologie behaupten können, werden wir sehen. Sony wird hier sicherlich noch in die Feinabstimmung gehen.
Sonys neue Mini-LED-Technologie überzeugt im Vergleich
Sony hat seinen neuen Mini-LED-Prototyp auch in einer Testumgebung gegen bereits erhältliche TV-Geräte antreten lassen, damit sich die Redakteure davon überzeugen konnten, welches Potenzial in der Displaytechnologie steckt. Im ersten Testballon wurde das LCD-Panel zur Hälfte entfernt, um zu zeigen, wie effektiv die Dimmingzonen des Mini-LED-Backlights arbeiten. Ihr könnt euch das in etwa so vorstellen (ZD9 aus 2016):
Der Prototyp wurde neben einen Samsung NEO QLED Mini-LED-TV gestellt, bei dem ebenfalls die Hälfte des LCD-Displays entfernt wurde. In sehr hellen Szenen soll der Prototyp das Modell des TV-Marktführers Samsung deutlich übertroffen haben. Das Dimming auf dem Samsung Neo QLED TV war in hellen Szenen wohl etwas „agressiv“ bzw. lies die Leuchtmittel mit Vollgas laufen. Sonys Mini-LED-Prototyp soll hier weitaus feiner abgestimmt haben, welche Lichtleistung für den jeweiligen Bildbereich benötigt wird und orientierte sich hier weitaus besser an der Signalquelle. An dieser Stelle müssen wir anmerken, dass es sich sich leider nicht prüfen lies, ob Sony das Konkurrenzprodukt mit „übersteuerten“ Bildeinstellungen hat laufen lassen (z.B. Dynamik-Bildmodus).
2024 Prototyp steckt Vorjahresmodelle in die Tasche
Im zweiten Test trat der 2024 Mini-LED-Prototyp gegen seine Geschwister aus dem Vorjahr an. Der Sony X95L (2023 Mini-LED-TV) und A80L (2024 WOLED TV) konnten dem 2024-Modell wohl nicht das Wasser reichen. Während der OLED noch in Szenen mit niedriger Luminanz mithalten konnte, musste sich das Modell jedoch in hellen Szenen deutlich geschlagen geben. Auch bei der Durchzeichnung von Details in hellen und dunklen Bildbereichen, konnte der „X95M“ die Vorjahresmodelle übertrumpfen.
Es ist sicherlich ziemlich schwer, keinen visuellen Vergleich zu haben, sondern nur eine Beschreibung der Displaytechnologie. Wir können nur hoffen, dass wir schon bald Sonys 2024 Mini-LED-Prototyp oder ein marktfertiges TV-Produkt zu sehen bekommen, um euch entsprechend Bilder und weitere Informationen liefern zu können.
Der Sport-Streaming-Anbieter DAZN passt erneut die Preise an. Obendrein hat man seine Tarifstruktur neu aufgezogen.
Dabei fällt es immer schwerer den Überblick zu behalten, denn DAZN bietet zum einen unterschiedliche Abonnements mit verschiedenem Inhalts- und Leistungsumfang an, zum anderen gibt es aber auch noch Optionen mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit sowie die Jahresabos.
Blicken wir zunächst auf DAZN World, das Einstiegsangebot. Das Abonnement kostet 6,99 Euro, wenn man sich für 12 Monate bindet. Wer es vorzieht, monatlich kündigen zu können, muss 9,99 Euro im Monat zahlen. Als mittlerer Tarif agiert weiterhin DAZN Super Sports. Hier fallen 19,99 Euro im Monat bei Bindung für 12 Monate an. Wer monatlich die Chance auf eine Kündigung haben will, zahlt 24,99 Euro im Monat. Bei beiden Tarifen sind die Preise identisch geblieben.
DAZN schlüsselt seine Tarife auf.
Anders sieht es beim umfangreichsten Tarif DAZN Unlimited aus. Grundsätzlich kann man diesen Tarif weiterhin für 29,99 Euro im Monat buchen, allerdings nur, wenn direkt für 12 Monate gezahlt wird – 359,99 Euro als Einmalzahlung. 34,99 Euro fallen monatlich an, wenn die monatliche Zahlungsweise gewählt wird. Wer die Option wünscht, monatlich kündigen zu können, zahlt stolze 44,99 Euro im Monat.
DAZN: Für die meisten Bestandskunden bleibt alles beim Alten
Laut DAZN selbst bleibe für die meisten Kunden alles beim Alten. Es seien allerdings einige, wenige Bestandskunden betroffen, die noch „alte“ Preise für ein flexibles Monatsabo bezahlen. Jenen wolle man jetzt neue Optionen anbieten – mit Sicherheit zu schlechteren Konditionen als bisher. Betroffene sollen zeitnah kontaktiert werden. Automatische Anpassungen der Preise will DAZN hingegen nicht vornehmen.
Letzteres ist aber kein dolles Zugeständnis, sondern ohnehin nicht mehr erlaubt. Vielmehr muss DAZN bei Preisanpassungen in laufenden Verträgen zunächst die aktive Zustimmung der Kunden einholen. Zuletzt hatte DAZN dabei Mitte 2023 die neuen Preise eingeführt.
WOW erhöht die Preise für sein Abonnement mit Live-Sport. Ab dem 15. Februar 2024 sollen die Kunden einen Aufpreis zahlen.
Aktuell kostet das Abonnement von WOW Live-Sport 29,99 Euro im Monat. Doch das wird ab dem 15. Februar 2024 leider Geschichte sein. Denn dann erhöht sich der Preis für jenen Tarif um 6 Euro. Wer also über das monatlich kündbare Streaming-Angebot von Sky Deutschland etwa Fußball verfolgen will, muss fortan 35,99 Euro im Monat zahlen.
Die Preiserhöhung betrifft zum genannten Stichtag direkt nicht nur Neu-, sondern auch Bestandskunden. Ausnahme ist, wenn ihr ein Abonnement abgeschlossen habt, dessen Laufzeit noch nicht vorüber ist – etwa ein Jahresabo. Dann greift die Preiserhöhung für WOW Live-Sport natürlich erst ab dem nächsten Abrechnungszeitraum bzw. ab der nächsten Verlängerung.
WOW ist das Streaming-Angebot von Sky Deutschland.
Seid ihr unsicher, ab wann ihr für WOW Live-Sport mehr zahlen sollt? Prüfen könnt ihr das Ganze über den Unterbereich „Mein Konto“ im Menü der App. Wählt dort den Bereich „Meine Abos“. Dort seht ihr, ab wann konkret die Preiserhöhung für euch greifen wird.
WOW liegt mit der Preiserhöhung voll im Trend
WOW Live-Sport gibt sich damit einem Trend hin, der 2023 schon bei etlichen Streaming-Anbietern zu teilweise drastischen Preiserhöhungen geführt hat. Beispielsweise hat Apple für Apple TV+ die Preise um mehr als 40 % nach oben geschraubt. Wie lange die Abonnenten den jeweiligen Anbietern noch die Treue halten, muss sich zeigen. Schließlich sind auch deren Budgets irgendwann erschöpft.
Bei WOW kommt hinzu, dass es bezüglich der Technik noch Optimierungsbedarf gibt. So bietet der Streaming-Dienst weder 4K-Auflösung noch etwa HDR, Dolby Vision oder 3D-Sound via Dolby Atmos. Bislang hat der Betreiber Sky Deutschland auch keine echten Ambitionen gezeigt, das zu ändern. Doch mit steigenden Preisen gehen auch steigende Ansprüche der Kunden einher. Mal sehen, ob man gewillt ist, jene zu erfüllen.
Die VESA hat Adadptive Sync auf die neuen Spezifikationen 1.1a gehievt. Der neue Standard berücksichtigt erweiterte Funktionen von Gaming-Monitoren.
Die VESA fasst unter Adaptive Sync im Grunde die VRR-Fähigkeiten (Variable Refresh Rate) eines Displays zusammen und erteilt entsprechende Zertifizierungen, welche die Hersteller von Monitoren dann für ihr Marketing nutzen können. Im neuen Standard VESA Adaptive Sync 1.1a berücksichtigt man nun kommende Dual-Mode-Gaming-Monitore.
Gemeint sind damit Gaming-Monitore, die unterschiedliche maximale Bildwiederholrate anlegen können – je nachdem, mit welcher Auflösung sie operieren. So kommen 2024 Gaming-Monitore auf den Markt, die etwa bei 4K eine andere maximale Bildwiederholrate anlegen, als bei 1080p. Ebenfalls erlaubt man es jetzt den Herstellern auch sogenannte „Overclocked“-Modi separat zertifizieren zu lassen. Dabei liegen in der Regel ebenfalls erhöhte Bildwiederholraten an.
Die neue Kennzeichnung zeigt, welche Bildwiederholraten bei welcher Auflösung greifen.
Generell sind diese unterschiedlichen Modi für abweichende Settings für die Auflösung und die Bildwiederholraten keine Neuheit. Die VESA berücksichtigt dies aber eben erstmals in dem Standard Adaptive Sync. Für euch als Kunden ändert sich dadurch im Grunde nichts, außer dass entsprechende Monitore, die zertifiziert worden sind, klar gekennzeichnet werden. Das soll etwas mehr Transparenz schaffen. Wie das obige Bild zeigt, könnt ihr etwa direkt ablesen, welche Bildwiederholraten jeweils bei welcher Auflösung greifen.
VESA gibt Spezifikationen von Adaptive Sync 1.1a bekannt
Im Detail setzt die VESA im Übrigen voraus, dass bei einer Dual-Mode-Zertifizierung bei der höheren Auflösung des jeweiligen Displays mindestens 144 Hz möglich sind. Obendrein darf der Low-Resolution-Modus mit erhöhter Bildwiederholrate 1080p nicht unterschreiten. Erste Produkte, die auf die neue Zertifizierung zurückgreifen werden, dürften wir schon im Rahmen der CES 2024 in Las Vegas erblicken.
LG etwa bringt mit dem 32GS95UE einen Gaming-Monitor mit OLED-Panel und 32 Zoll Diagonale auf den Markt, der wahlweise bei 4K 240 Hz und bei 1080p 480 Hz ermöglicht. Asus hingegen hat den ROG Swift PG32UCDP in petto, der mit dem gleichen WOLED-Panel die gleichen Modi unterstützt.
LG geht ab webOS 24 neue Wege in Bezug auf die Update-Strategie. Davon profitieren Besitzer von TV-Modellen aus dem Jahr 2022!
So hatten wir schon aufgegriffen, dass LG ab dem Modelljahr 2024 für vier Jahre große webOS-Updates verteilen will. Zuvor lief es so, dass der Hersteller die aktuelleste Version seines Betriebssystems jeweils auch nur für die neueste TV-Generation zur Verfügung stellte. Jetzt gibt es allerdings eben auch gute Nachrichten für diejenigen, die einen Smart-TV von LG aus dem Jahr 2022 besitzen.
Laut LG versorge man alle seine TV-Geräte aus dem Jahr 2022 mit einem Upgrade auf webOS 24. Das heißt, die Fernseher erhalten damit das neue Homescreen-Design und die erweiterten Personalisierungsoptionen. So lassen sich bis zu zehn Nutzerprofile anlegen. Offen ist, ob bzw. welche Funktionen der Smart-TVs von 2024 möglicherweise die älteren Modelle erreichen. Etwa bieten die neuen TVs Features wie AI Sound Pro, Dynamic Tonemapping Pro oder verbessertes KI-Upscaling.
Der LG G4 nutzt erneut Mikro-Linsen.
Wir gehen aber davon aus, dass die genannten Funktionen eher am Chipset hängen und daher nicht für ältere Modelle nachgeliefert werden. Offen ist im Übrigen auch noch der genauere Zeitraum, in dem LG das Update auf webOS 24 für die Fernseher aus dem Jahr 2022 verteilen wird. Jedenfalls wird das gesamte Line-up bedacht – inklusive beispielsweise der beliebten LG OLED C2, der QNED-Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, aber etwa auch der LG OLED Flex und LG OLED Objet Collection Posé.
LG webOS wird zur Werbeplattform
Ihr solltet allerdings hinter dieser Strategie nicht nur Vorteile für euch sehen. LG hat in der Vergangenheit bereits klargemacht, dass webOS stärker zu einer Werbeplattform ausgebaut wird. Und auch in der Pressemitteilung zum webOS-Upgrade macht man daraus keinen Hehl. So erklärt LG, dass das neue webOS-Update für ältere Smart-TVs es den Partnern erlaube, ihre Inhalte und Dienste einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
LG nennt Details zu seinen OLED-TVs des Jahres 2024.
Da geht es natürlich durch die Blume eben auch um die einheitliche Anzeige von Empfehlungen und Werbung. Im Übrigen will LG zu einem späteren Zeitpunkt auch noch weitere, bereits erhältliche TV-Modelle bestätigen, die webOS 24 erhalten. Sicherlich werden da auch noch mehr Smart-TVs aus dem Jahr 2023 dabei sein.