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waipu.tv kündigt Partnerschaft mit Sky Deutschland / WOW an

waipu.tv hat eine neue Partnerschaft mit Sky Deutschland bzw. dessen Streaming-Plattform WOW bestätigt. Somit kann man das eigene IPTV-Angebot erweitern.

Hinter waipu.tv steckt streng genommen die Exaring AG, welche dann auch die Kooperation mit Sky Deutschland bestätigt. So kann man nämlich ab sofort WOW mit seinen Filmen und Serien über dem Store auf dem waipu.tv 4K Stick beziehen und natürlich anschließend auch nutzen. Zukünftig ist die WOW-App auf dem waipu.tv 4K Stick sogar bereits vorinstalliert und direkt aufrufbar.

Hier geht es zum kompletten Angebot von waipu.tv

Allerdings soll dies nur der erste Schritt zu einer umfassenderen Zusammenarbeit sein. Ziel sei die komplette Integration von WOW in die Produktwelt von waipu.tv. Kunden können deswegen zukünftig ein Kombi-Angebot mit dem IPTV-Paket waipu.tv Perfect Plus und WOW zu einem vergünstigten Kombi-Preis erwerben. Der Start des Angebots ist für 2024 geplant. Daher nennt man aktuell auch noch keinen Preis.

WOW reiht sich damit eben Netflix und DAZN ein, die bei waipu.tv bereits über entsprechende Bundle-Angebote verfügbar sind. Man deutet zudem schon ein wenig die Deals an. Zum Launch steht nämlich jetzt ein Angebot für alle Nutzer des waipu.tv 4K bereit: Drei Monate können sie für drei Euro pro Monat WOW Serien abonnieren. Das entspricht einer Ersparnis von mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Normalpreis. Erwähnt sei aber, dass WOW abgesprungene Kunden im Grunde wöchentlich mit derartigen Lockangeboten ködern will, wie wir aus eigener Erfahrung bestätigen können.

WOW punkten vor allem mit den HBO-Formaten

WOW ist dabei technisch weiterhin nicht auf der Höhe der Zeit. Weder bietet man 3D-Sound wie Dolby Atmos noch 4K-Auflösung oder HDR bzw. Dolby Vision. Auch die App stößt immer wieder auf Kritik. Immerhin gibt es aber bei WOW durchaus interessanten Content, wie beispielsweise die HBO-Formate „Game of Thrones“, „House of the Dragon“, „The White Lotus“ plus Sky Originals wie „Das Boot“.

Nachschub könnte da in Zukunft aber etwas knapper werden: Sky Deutschland hat zumindest die Produktion deutschsprachiger, fiktionaler Originals eingestampft.

Sony PlayStation 5 Slim: Teardowns zeigen das Innenleben

Die Revision der PlayStation 5 kommt diese Woche in einigen Regionen in den Handel. Teardowns geben mehr Aufschluss über die Hardware.

  • Erste ausführliche Teardowns der PlayStation 5 „Slim“ wurden auf Youtube hochgeladen. 
  • Diese offenbaren nur minimale Optimierungen wie z.B. ein minimal leiseres Kühlungssystem, ein kompakteres Format, etwas mehr Speicher oder einen zusätzlichen USB-C-Port. 
  • Insgesamt eine gelungene Revision, die Sony wohl eher aus Kostengründen angestoßen hat. 

Streng genommen nennt sich der Refresh der PS5 nicht „Slim“, aber informell darf man die Spielekonsole so taufen: Denn sowohl Gewicht als auch Maße haben sich deutlich reduziert. Was zunächst gut klingt, weckte bei einigen Gamern auch Skepsis bezüglich der Kühlung und Lautstärke. Doch bisherige Teardowns geben preis, dass die Lautstärke wohl sogar minimal niedriger sein soll, als bei alten PS5-Modellen. Dabei ist der Zuwachs bei der Lautstärke nicht auf das Lüftungssystem zurückzuführen – welches minimal leiser ist – sondern eher auf das Disc-Laufwerk, welches jetzt einfach entfernt, bzw. optional nachgerüstet werden kann.

Zu beachten ist aber, dass es klassischerweise bei PlayStation-Konsolen immer eine erhebliche Serienstreuung gibt. Das heißt, dass ein Exemplar der PlayStation 5 Slim kann immer noch lauter sein als ein andere. Eure Erfahrungen können also variieren. Schon seit dem Launch verbaut Sony nämlich in der PS5 unterschiedliche Lüfter.

Während die neue Variante der PlayStation 5 in den USA schon ab dieser Woche im Handel zu finden sein wird, müssen wir noch etwas ausharren. Für Deutschland gibt es noch keinen eindeutigen Zeitpunkt. Zunächst werden noch die Lagerbestände er bisherigen Variante abverkauft. Das muss allerdings nicht zwangsweise etwas Schlechtes sein.

PS5 Slim kommt mit versteckter Preiserhöhung

So ist die PlayStation 5 Slim nämlich von einer versteckten Preiserhöhung betroffen. Denn Sony legt den Ständer für die vertikale Aufstellung nicht mehr bei. Dieser soll nun separat für ca. 30 Euro nachgekauft werden. Da die vertikale Aufstellung weiterhin der Standard ist und auch auf den meisten Marketing-Bildern gezeigt wird, ist das doch eher unschön. Dafür hat man den ab Werk integrierten Speicherplatz auf 1 TByte erhöht. Voll zur Verfügung steht diese Menge aber nicht, ein Teil wird natürlich durch das Betriebssystem belegt.

Im Übrigen sind die gemessenen Temperaturen in den Teardowns nahezu identisch zum bisherigen Modell. Die PS5 Slim wird also weder heißer noch bleibt sie kühler. Das verbaute SoC wird wie bei den letzten Revisionen immer noch in 6 nm gefertigt.

Dabei kostet die Sony PlayStaion 5 Slim mit Disc-Laufwerk im Handel 549,99 Euro. Die Digital Edition wechselt für 449,99 Euro den Besitzer. Es ist auch möglich, das UHD-Blu-ray-Laufwerk nachzukaufen – für 119,99 Euro.

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Sharknado feiert 10-Jähriges mit einer limitierten 4K UHD Blu-ray inkl. Extended Cut (500 Exemplare)

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Das B-Movie-Phänomen „SHARKNADO“ feiert sein 10-jähriges Jubiläum und erscheint erstmals auf 4K UHD Blu-ray! Zwei Varianten sind auf jeweils 500 Exemplare limitiert. Eines der Sleeves erinnert an einen der jüngsten, pinken Kinohits. 

Günstig produziert, beschämend schlechte Spezialeffekte, mittelmäßige Schauspieler und inhaltlich absolute Grütze. Und doch hat es dieses B-Movie-Franchise zu mittlerweile sechs Teilen geschafft. Shaknado dürfte den meisten Filmfans etwas sagen, selbst, wenn sie sich noch nie an die Filme herangetraut haben. Vielleicht ist die restaurierte 4K-Fassung genau die richtige Variante, sich einmal diesem Phänomen zu widmen und es danach als schicke Sammleredition in das Filmregal zu verbannen. Fans von Sharknado dürfen sich auf ca 5 Minuten zusätzlichen Material freuen – More Shark – More Nado!

Sharknado 4K UHD Blu-ray (Cover A) auf jpc.de Sharknado 4K UHD Blu-ray (Cover B) auf jpc.de

Sharknado ab 16. November 2023 wieder im Kino

Wer sich das Spektakel nicht in die eigenen vier Wände holen möchte, der kann die restaurierte 4K Fassung übrigens ab dem 16. November 2023 in über 100 Kinos in Deutschland „bewundern“. Alle anderen können das 4K-Master mit HDR10 im bildfüllenden 1.78:1-Format mit DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound (Deutsch und Englisch) über das heimische Entertainment-System jagen. Wie angemerkt, sind beide Varianten (Sleeves über der Standard-Variante) auf 500 Exemplare limitiert. Das erste Cover präsentiert sich im Kinopop-Design, welches ganz „subtil“ an den jüngsten Kinohit „Barbie“ angelegt ist. Bei der zweiten Version präsentiert das Sleeve lediglich das reguläre Cover der Amaray / Keep Case 4K UHD Blu-ray.

Ihr wisst wirklich bis jetzt nicht, worum es in Sharknado geht? Dann haltet euch fest. Ein Wirbelsturm nimmt Kurs auf die kalifornische Küste und soll Los Angeles mit aller Härte treffen. Wirbelstürme oder Hurrikans sind eher selten in L.A., speziell diese, die Haie vom Himmel regnen lassen. Der Wirbelsturm hat nämlich einen riesigen Hai-Schwarm vor der Küste aufgelesen, welcher doppelt so viel Tod und Verderben in die Stadt bringt.

Sharknado 4K UHD Blu-ray (Cover A) auf jpc.de Sharknado 4K UHD Blu-ray (Cover B) auf jpc.de

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YouTube Premium wird teurer

YouTube liegt voll im Trend: Es wird teurer. So zieht man in Deutschland die Preise für YouTube Premium an.

Dabei lässt sich die Plattform YouTube natürlich weiterhin kostenlos nutzen. Doch in den vergangenen Monaten ist die Werbung deutlich aggressiver geworden. Oft müssen sich Zuschauer direkt beim Start eines Videos mit nicht überspringbaren Werbeclips von 30 Sekunden Länge herumschlagen. Zwischendrin folgen dann alle 5 Minuten weitere Werbeblöcke. Das ist inzwischen einigen etwas zu viel des Guten geworden.

Youtube Premium vs. Adblocker

Die Folge: Entweder man setzt, wenn möglich, Werbeblocker ein, oder abonniert YouTube Premium. Gegen Werbeblocker geht YouTube jedoch inzwischen schärfer vor. Als günstigere Alternative zu YouTube Premium mit vollem Funktionsumfang gibt es dabei im Übrigen noch YouTube Premium Lite – zum Preis von 5,99 Euro im Monat. Hier fehlen aber Vorzüge wie die Download-Funktion oder YouTube Music. Dafür bleibt der Preis konstant.

YouTube erhöht den Preis für YouTube Premium.
YouTube erhöht den Preis für YouTube Premium.

YouTube Premium kostet ab sofort monatlich 12,99 Euro statt wie bisher 11,99 Euro. Dabei lohnt sich das einzelne Abonnement von YouTube Music übrigens eher nicht. Denn das kostet für sich genommen auch schon 10,99 Euro. Etwas günstiger wird es bei YouTube Premium, wenn ein Jahresabonnement abgeschlossen wird. Dann kostet das Ganze insgesamt 129,99 Euro für 12 Monate.

YouTube Premium gibt es auch im Familien-Abonnement

Eine Alternative wäre das Familien-Abonnement, das sich auch teilen lässt – allerdings nur in einem Haushalt. Mit 5 Familienmitgliedern im selben Haushalt lässt sich YouTube Premium Familie teilen und kostet 23,99 Euro im Monat. Ebenfalls existiert weiterhin der vergünstigte Tarif für Studenten, welcher 7,49 Euro im Monat kostet.

YouTube Premium ist im Jahresabo etwas günstiger.
YouTube Premium ist im Jahresabo etwas günstiger.

Geht es auch günstiger? Ja, auch wenn das nicht den Nutzungsbedingen entspricht und erschwert worden ist. Wer per VPN und mit entsprechenden ausländischen Kreditkarten YouTube Premium über Länder wie Argentinien oder die Türkei abonniert, zahlt deutlich weniger. In den vergangenen Monaten hat Google diese Methode aber deutlich erschwert.

Lange Wartezeiten: HBO verschiebt zahlreiche Serien wie „The Last of Us“

Die Hollywood-Streiks fordern wieder einmal ihren Tribut. So muss HBO gleich mehrere Serien nach hinten verschieben.

Zwar ist der Autorenstreik inzwischen mit einer Einigung beendet worden, doch die Gewerkschaft der Schauspieler streikt weiterhin. Als Ergebnis können die Dreharbeiten zu vielen hochkarätigen Produktionen aktuell nicht mehr laufen. Aber auch bereits abgedrehte Filme wie etwa „Dune: Part II“ sind wegen des Streiks verschoben worden. Denn während des Streiks dürfen die Darsteller auch nicht an der Vermarktung der Produktionen mitwirken und z. B. keine Interviews geben. Dies spielt jedoch eine große Rolle dabei, Hype aufzubauen.

Hochwertiges HBO-Entertainment verschiebt sich

Dies alles trifft auch den Premium-Sender HBO. Dieser ist unter anderem für international renommierte und kommerziell sehr erfolgreiche Produktionen wie „Game of Thrones“, Die Sopranos“ oder auch „The Wire“ verantwortlich gewesen. Derzeit dürfte wohl „The Last of Us“ das Zugpferd des Senders sein. Doch die nächste Staffel kann aller Voraussicht nach erst Anfang 2024 in Produktion gehen. Deswegen flimmert sie vermutlich erst 2025 über die Mattscheiben.

Dann wäre da noch die Dramedy-Serie „The White Lotus“. Es wird zwar eine dritte Staffel geben, doch jene wird erst 2025 laufen. Somit ergeben sich zwischen Season 2 und 3 dann rund drei Jahre Pause. Immerhin ist dies eine Anthologie-Serie, bei der jede Staffel in sich abgeschlossen ist. Wiederum wurde auch das Spin-off zu „Es“ namens „Welcome to Derry“ von 2024 auf 2025 verlagert.

„House of the Dragon“ kann planmäßig starten

Auch „Euphoria“ mit Zendaya wird erst im Jahr 2025 neue Episoden zeigen können. Eine Ausnahme und damit einen Lichtblick gibt es jedoch auch: Die Serie „House of the Dragon“, ein Prequel zu „Game of Thrones“ darf bereits 2024 in seine zweite Staffel gehen. Das liegt daran, dass diese Serie in Großbritannien entsteht. Die Streiks der US-amerikanischen Schauspieler und Autoren haben sich deswegen dort nicht ausgewirkt.

Neben HBO hat im Übrigen auch schon Disney einige Produktionen verschieben müssen. Es ergibt sich da ein Trend, der sicherlich noch zahlreiche Ankündigungen nach sich ziehen wird.

Disney übernimmt den Streaming-Dienst Hulu vollständig

Disney übernimmt bald den Streaming-Dienst Hulu komplett. Dafür kauft man Comcast dessen noch verbliebene Anteile ab.

Comcast hielt 33 % an Hulu. Sowohl The Walt Disney Company als auch Comcast hatten sich aber schon vor Jahren darauf verständigt, dass Disney die Plattform insgesamt übernehmen würde. Im Endeffekt zahlt Disney bis zum 1. Dezember 2023 im Zuge der Vereinbarung deswegen schätzungsweise 8,61 Mrd. US-Dollar an NBCUniversal.

Disney schluckt Hulu komplett

Die Zahlung könnte noch etwas höher ausfallen, sollte der Marktwert von Hulu höher geschätzt werden. Hier will man noch eine offizielle Einschätzung vornehmen lassen. Dieses formale Verfahren soll im Verlauf des Jahres 2024 abgeschlossen werden. Dabei gibt sich Disney zwar optimistisch, doch die Übernahme zu stemmen, ist inzwischen nicht mehr so ein Kinderspiel wie erwartet. Innerhalb der letzten beiden Jahre hat Disney nämlich fast 45 % seines Aktienwerts verloren. Eigentlich befindet man sich deswegen auf einem Sparkurs.

Hulu ist dabei in erster Linie in den USA aktiv. Inhalte der Plattform, wie „Solar Opposites“, „Only Murders in the Building“ oder auch „Futurama“ laufen in Deutschland bei Disney+ bzw. dessen Untermarke Star.

Hulu ist in den USA erfolgreich

In den Vereinigten Staaten ist Hulu durchaus eine erfolgreiche Marke – man hat dort etwa mehr Abonnenten als Apple TV+ weltweit. Die Frage ist aber natürlich, ob Disney die Plattform wirklich dauerhaft separat fortführen will oder nicht doch irgendwann die Eigenproduktionen und Marken des Dienstes zu Disney+ überführt – so wie es eben international bereits geschehen ist.

Nicht alle Hulu-Produktionen haben es jedoch international zu Disney+ geschafft. Als Ausnahme wäre z. B. das Revival der „Animaniacs“ zu nennen. Vielleicht kann man da ja nach der Übernahme Hoffnung schöpfen, sodass die betroffenen Produktionen noch bei Disney+ aufschlagen.

Amazon Fire TV: Aggressivere Werbeeinbindung angekündigt

Partner wird es freuen, viele Kunden dürften ächzen: Amazon will an seinen Fire TV noch aggressiver Werbung einbinden.

So zeigt man in der Oberfläche der Amazon Fire TV ja schon prominent im oberen Banner z. B. Werbung für Eis, Videospiele, Kopfhörer und mehr an. Dieser Spot ist besonders beliebt, weil es der erste Bereich ist, denn Zuschauer nach dem Start der Geräte erblicken. Amazon will Werbekunden auch damit ködern, dass die Besitzer der Fire TV ihre Werbeanzeigen eben auch dann sehen, wenn sie am Ende eine werbefreie App starten. Weil die Werbung direkt auf dem Homescreen prangt.

Fire TV wird zur Litfaßsäule

Amazon erlaubt es auch, dass z. B. ein Zuschauer, der einen Werbespot einer Marke bei Freevee oder Prime Video gesehen hat, weitere Werbung der Marke dann auf dem Homescreen sieht. Re-Targeting nennt man das in der Werbeindustrie. Neu ist zudem, dass Amazon auch Werbung in der Suche zulässt.

Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.
Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.

Beispielsweise könnte ein Zuschauer über Alexa oder die Textsuche nach Horrorfilmen fahnden und zwischen den Ergebnissen dann Werbung für Halloween-Kostüme erspähen. Laut Sprechern Amazons, sei gerade dies eine Funktion, die sich viele Werbetreibende gewünscht hätten. Denn damit ließen sich die Kunden besonders zielgerichtet und passend erreichen.

Amazon Fire TV: Bald mit kontextabhängigen Werbekacheln

Zudem bindet Amazon kontextgebundene Werbekacheln ein. Ähnlich wie bei der Suche, sollen diese Kacheln angepasst werden, je nach Nutzerverhalten. Wer etwa vorwiegend nach Actionfilmen sucht, erblickt dann Anzeigen der Werbepartner, die sich darauf eingeschossen haben. Im Hintergrund kommt dafür Machine Learning zum Einsatz.

Wie könnt ihr dem entkommen? Im Grunde nur, indem ihr zu anderen Mediaplayern greift. Im Wesentlichen will Amazon die günstigen Preise seiner Fire TV eben verstärkt durch Werbung querfinanzieren.

Amazon Prime Video: Nokia klagt wegen mutmaßlichen Patentverletzungen

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Amazon steht vor einer Klage: Nokia wirft dem Online-Riesen Patentverletzungen bei Prime Video und den Fire TV vor.

So hat Nokia entsprechende Klagen in den USA, dem Vereinigten Königreich, Indien und Deutschland sowie vor dem European Unified Patent Court eingereicht. Man argumentiert, Amazon würde Patente von Nokia für sowohl den Streaming-Dienst Prime Video als auch seine Fire-TV-Geräte verwenden, ohne Lizenzgebühren zu bezahlen.

Jahrelang habe man mit Amazon wegen etwaiger Lizenzen verhandelt, sei aber zu keiner Einigung gelangt. Auch wenn man dies grundsätzlich immer als letzten Weg betrachte, bleibe daher nur noch der Rechtsweg. Es sei nicht hinzunehmen, dass man selbst die technische Grundlage entwickele, von der Amazon profitiere, ohne dafür gerecht entlohnt zu werden.

Nokia wirft Amazon die Verletzung mehrerer Patente vor.
Nokia wirft Amazon die Verletzung mehrerer Patente vor.

Dabei verweist Nokia auch an seine Mitentwicklung der Videocodecs H.264 (AVC) sowie H.266 (VVC). Konkreter verletze Amazon aktuell unter anderem Patente rund um die Videokompression, die Auslieferung von Inhalten sowie die Empfehlung von Content. Erwähnt sei auch, dass Nokia wegen ähnlicher Problem aktuell gleichermaßen auch gegen den Hersteller HP vorgeht.

Amazon schweigt noch zu den Vorwürfen

Doch wie sieht Amazon denn das Ganze? Bislang hat sich das Unternehmen noch nicht zu den Klagen Nokias geäußert. Vorhersehbar ist, dass Amazon wohl den Standpunkt vertreten wird, dass die Höhe der Forderungen von Nokia unangemessen sei. Letztere wiederum kritisieren scharf, dass der Streaming-Markt ein Milliardengeschäft sei. Doch wer die dafür notwendigen Techniken entwickle, profitiere aktuell davon nicht, wegen des unfairen Vorgehens.

So schreibt sich Nokia auf die Fahnen allein 2022 rund 45 Mrd. Euro in neue Technologien investiert zu haben. Seit 2000 seien es ca. 140 Mrd. Euro gewesen. Nur deswegen halte man so viel Patente, deren Nutzung man durchaus auch gestatte – aber es müsse eben eine faire Kompensation dafür geben.

Netflix mit Werbung: Verbesserungen für Kunden und Partner bestätigt

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Netflix will seinen werbefinanzierten Tarif verbessern. So hat man sowohl für Kunden als auch für Partner Optimierungen angekündigt.

Werbung steht auf der Liste der Prioritäten bei Netflix ganz weit oben. Deswegen hat man etwa auch in Deutschland sein Basis-Angebot mit Werbung eingestampft. So kann Netflix schon international über 15 Mio. monatlich aktive Abonnenten im werbefinanzierten Tarif zählen. Man rühmt sich da aufgrund der neu hinzugefügten Funktionen auch, der einzige Streaming-Anbieter zu sein, der im werbefinanzierten Abo Downloads anbietet. Zumal man ja die Auflösung in jenem Tarif auf 1080p erhöht hat. Ebenfalls sind hier mittlerweile zwei parallele Streams möglich.

Werbung auf Netflix: Partner freuen sich – Kunden eher weniger

Partnern biete man inzwischen die Chance, Werbespot mit unterschiedlichen Längen von 10, 15, 20, 30 oder sogar 60 Sekunden zu schalten. Auch das Targeting habe man verbessert. So könnten etwa gezielt mobile Endgeräte anvisiert werden, insofern gewünscht. Als Neuerung erlaubt man in den USA zudem ab sofort Sponsorenschaften. Ab 2024 soll dies auch in Deutschland möglich sein.

Netflix ermöglicht jetzt auch Sponsorenschaften.
Netflix ermöglicht jetzt auch Sponsorenschaften.

Dadurch können dann einzelne Unternehmen bzw. Marken z. B. Filme und Serien sponsern. Möglich also, dass euch da in Zukunft so etwas wie „Squid Game – sponsored by Käpt’n Iglo“ erwartet. Auch Sponsorenschaften für etwa Feiertags-Events und Live-Veranstaltungen wird es geben. Den „The Netflix Cup“ tragen etwa T-Mobile und Nespresso mit.

Netflix mit Werbung: Verbesserungen beim Binge-Watching

Ihr sollt auch etwas von den Optimierungen haben: Werbepartner können das neue Format Binge-Ad nutzen und dabei euer Sehverhalten über mehrere Episoden auswerten. Das hat immerhin für euch den Vorzug, dass ihr dann jede vierte Serienfolge werbefrei ansehen könnt. Das ist aber dann natürlich nur bei längeren Sessions relevant, denn es gilt nur beim direkten Ansehen nacheinander.

Ihr habt natürlich weiterhin die Chance, Netflix auch werbefrei zu buchen. Allerdings ist zu bemerken, dass die Streaming-Anbieter immer aggressiver in Richtung Werbung blicken. Bei Amazon Prime Video wird sie deswegen etwa 2024 zum Standard.

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Apple TV+: Darum zerplatzt Apples Streaming-Traum bisher

Apple TV+ hat kürzlich die Preise saftig erhöht. Dabei sind die Zukunftsaussichten der Plattform eher nebulös.

So hat sich Variety den Status Quo einmal genauer betrachtet und attestiert Apple TV+ vor allem ein Manko: den Mangel eines umfangreichen Backkatalogs. Zwar schreibt Apple es sich auf die Fahnen, auf Qualität statt Quantität zu setzen, doch praktisch setzt man das nicht immer um. Jedenfalls sind Produktionen wie „Ghosted“ nicht unbedingt Sternstunden der Qualität und austauschbar mit Netflix Originals wie „Red Notice“ – kurzweiliger, aber rasch vergessener Content.

Apple TV Plus fehlt weiterhin ein Megahit

Dazu kommt, dass es Apple TV+ weitgehend an Meilensteinen fehlt, die wirklich in der Popkultur verankert werden, so wie Amazon Prime Videos „The Boys“, Netflix „Stranger Things“ oder Disney+ mit „The Mandalorian“. In den sozialen Netzwerken werden die Produktionen von Apple TV+ nicht so emsig diskutiert. Auch die Analysten von Nielsen, welche in den USA unter anderem die Einschaltquoten auswerten, sehen hier nur „Ted Lasso“ und „The Morning Show“ bisher als Formate an, die auf Schlag aus dem Dickicht herausstechen konnten.

Apple TV+ weist den kleinsten Katalog der großen Streaming-Anbieter auf.
Apple TV+ weist den kleinsten Katalog der großen Streaming-Anbieter auf.

Apple TV+ weist dabei nicht nur den geringsten Content-Umfang insgesamt auf, sondern selbst der zweitkleinste Anbieter (Disney+) hat dennoch eine zehnmal umfangreichere Bibliothek. Das zeigt, in welchen Verhältnissen wir uns hier bewegen. Nach den jüngsten Preiserhöhungen dürfte es für Apple also sehr schwer werden, Zuschauer langfristig zu binden. Es fehlt sozusagen als Abfederung an der Grundlage.

Apple TV+: Jetzt um mehr als 40 % teurer

So hat Apple TV+ kürzlich eine Preiserhöhung um mehr als 40 % eingeführt – auf 9,99 Euro im Monat. Dies dürfte die Fluktuation beim Anbieter erhöhen. So lassen sicherlich aufgrund der zunehmenden Fragmentierung des Marktes und der steigenden Preise immer weniger Menschen ihr Abonnement „durchlaufen“. Stattdessen abonniert man mal hier und mal da einen Monat. Profitieren kann Apple aber wohl davon, dass Apple TV+ auch Bestandteil der Kombi-Flatrate Apple One ist. Dadurch bleiben einige Nutzer dann doch dauerhaft treu.

Doch um Zuschauer bei Laune zu halten, während der Abstände zwischen den Premieren hochkarätiger Originals, benötigt Apple TV+ eben eine höhere Content-Bandbreite und einen umfangreicheren Backkatalog. Man darf gespannt sein, ob sich da noch etwas tun wird. Derzeit soll Apple TV+ weltweit laut Schätzungen nur 25 bis 40 Mio. Abonnenten haben. Da läge selbst das im Grunde auf den US-Markt beschränkte Hulu höher.

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