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Samsung Gaming Hub: Jetzt schon 3.000 Spiele dank Neuzugängen Antstream Arcade und Blacknut

Samsung wertet den Gaming-Hub an seinen TV-Geräten auf. Es stoßen auch die beiden Cloud-Gaming-Anbieter Antstream Arace und Blacknut hinzu.

Dadurch komme man mittlerweile auf nahezu 3.000 Spiele, die ihr direkt an den Smart-TVs starten könnt, ohne auf eine Spielekonsole oder einen Gaming-PC angewiesen zu sein. Es bleibt aber freilich dabei, dass ihr eine schnelle Internetverbindung benötigt, denn sonst wird es mit geringen Latenzen und ordentlicher Bildqualität beim Cloud-Gaming bedauerlicherweise nichts.

Einzug halten Antstream Arcade und Blacknut an den Smart-TVs und Smart-Monitoren von Samsung aus den Modelljahren 2021, 2022 und natürlich 2023. Der Gaming Hub fungiert dabei als zentrale Anlaufstelle, in dem ihr z. B. auch die Apps für Xbox sowie Nvidia GeForce Now vorfindet. Auch Amazon Luna hat dort schon Einzug gehalten. Mit der Erweiterung des Gaming-Portfolios stehen jetzt über 1.400 Spiele mit Arcade-Retro-Klassikern von Antstream Arcade und mehr als 500 Premium-Spiele für die ganze Familie sowie exklusive Spiele von Blacknut neu im Samsung Gaming Hub zur Verfügung.

Amazon Luna zieht in den Samsung Gaming Hub ein.
Amazon Luna rundet ebenfalls den Samsung Gaming Hub ab.

Antstream Arcade ist dabei eine Cloud-Plattform für Retro Gaming und bietet Zugang zu über 1.400 Spiele-Klassikern und 500 Mini-Challenges. So können zum Beispiel klassische Arcade-Spiele wie Pac-Man, Galaga, Dig Dug und Double Dragon über den Samsung Gaming Hub gespielt werden. Aktuell erhalten Nutzer für 12 Euro einen 12-monatigen Zugang zum Spielekatalog von Anstream Arcade.

Cloud-Gaming nicht ohne Abonnement

Dann wäre da eben Blacknut, das ebenfalls ein kostenpflichtiges Abonnement voraussetzt und monatlich 14,99 Euro kostet. Dabei umfasst der Katalog des Anbieters unter anderem Titel wie Metro Exodus und Overcooked! 1 & 2 sowie exklusiv für europäische Nutzer eine Vielzahl an Disney-Spielen. Ganz neu im internationalen Katalog für Mai 2023 sind das Motorrad-Rennspiel TT Isle of Man: Ride on the Edge 2 und Tour de France 2022.

Am Ende könnt ihr euch ja entscheiden, ob ihr da mal herein schnuppern wollt. Blacknut und Anstream Arcade halten jetzt jedenfalls im Gaming Hub an Samsung-TVs Einzug.

Unschlagbar günstig: Vier 4K UHD Blu-rays für nur 50 Euro! (12.50 Euro je Film)

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Amazons Verkaufsaktion mit vier 4K UHD Blu-rays zum Gesamtpreis von nur 50 Euro. Wählt eure vier Favoriten und zahlt an der Kasse lediglich 12.50 Euro je Film. Unschlagbar günstig.

Achtung: Der Rabatt erscheint nicht im Einkaufswagen, sondern erst wenn ihr auf die Kasse geht! 

Das Problem mit der Aktion, die Aktionsseite funktioniert bereits seit mehreren Tagen nicht. Es handelt sich somit um so etwas wie eine „Secret Action“. Die Aktion ist auf jeden Fall etwas unpraktisch gestaltet, weil man müsste alle 4K UHD Blu-rays auf Amazon durchsuchen, ob diese an der Aktion teilnehmen. Glücklicherweise gibt es bereits eine Liste mit allen noch aktiven Titeln. Wer vier der nachfolgenden Filme auswählt, der zahlt an der Kasse nur 50 Euro. Der Rabatt wird automatisch abgezogen:

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Panasonic stellt neue LCD-TVs der Einstiegs- und Mittelklasse vor

Panasonic hat neue Einstiegs-LCDs vorgestellt. Besonders interessant klingt die MX600E-Serie mit 4K-Auflösung und Dolby Vision.

So sind die neuen Panasonic MX600E auch die einzigen Modelle, die man noch in der unteren Mittelklasse verorten kann. Neben HDR10 und Dolby Vision bringen sie dann für den Ton Dolby Atmos mit. Apps für Amazon Prime Video, Netflix und YouTube sind direkt an Bord. Auch die Sprachsteuerungen Amazon Alexa und der Google Assistant sind kompatibel. Erhältlich sind die Modelle der MX600E-Serie in den Bildschirmgrößen 43“, 50“, 55“ und 65“.

Auch ein Triple-Tuner ist an Bord und Gamer will man mit HDMI 2.1 an Land ziehen. Leider schlüsselt Panasonic jedoch nicht auf, welche Features man da genau unterstützt – abgesehen von eARC. Wir rechnen hier nur mit ALLM, aber nicht mit VRR oder 4K bei 120 Hz. Als Schnittstellen nennt der Hersteller dreimal HDMI, zweimal USB, Optical, Kopfhörer und Wi-Fi.

Der Panasonic MS360E löst nur mit 1080p auf.
Der Panasonic MS360E löst nur mit 1080p auf.

Dazu gesellen sich dann noch die drei Einstiegsserien MS330, MS350 und MS360. Die MS330E und MS350E gibt es jeweils mit 24 bzw. 32 Zoll Diagonale und 720p als Auflösung. Auch einen Triple-Tuner weist man den Modellen zu. Wichtiger Unterschied: Nur die MS350 bringen ab Werk Streaming-Dienste als Apps mit und sind zusätzlich kompatibel mit den Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa. Erst der MS360 mit 40 Zoll darf dann auf 1080p als Auflösung aufrüsten.

Panasonic dient hier vorwiegend als Marke

Wichtig zu beachten: Bei den günstigen LCD-Modellen verlässt sich Panasonic auf Vestel als Partner. Letztere stecken im TV-Segment z. B. auch hinter Marken wie Toshiba oder Telefunken. Panasonic ist hier also mehr eine Marke, aber nicht der eigentliche Hersteller. Unten findet ihr wiederum die Preise der neuen LCD-TVs mit 720p, 1080p und 4K als Auflösung.

Preise und Verfügbarkeit

  • TX-43MX600E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 549,- Euro
  • TX-50MX600E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 649,- Euro
  • TX-55MX600E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 699,- Euro
  • TX-65MX600E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 899,- Euro

Preise und Verfügbarkeit

  • TX-24M330E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 249,- Euro
  • TX-32M330E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 309,- Euro
  • TX-24MS350E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 299,- Euro
  • TX-32MS350E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 349,- Euro
  • TX-40MS360E, erhältlich ab Mai 2023, Preis (UVP): 429,- Euro

Roku im Juni 2023 mit massiven Rabatten auf seine Streaming-Player und Streambar

Roku will euch im Juni 2023 mit frischen Aktionspreisen locken. Los gehen die Angebote bereits am 7. Juni 2023.

So gewährt Roku nach eigenen Angaben „attraktive Rabatte'“ auf seine beiden Streaming-Player Roku Express 4K und den Streaming Stick 4K. Aber auch seine hauseigene Streambar reduziert man sehr saftig im Preis. Letztere ist eine Soundbar mit integriertem Roku TV. Der Beginn der Rabatte fällt je nach Hardware unterschiedlich aus. Es hagelt 50 % (Streaming Stick 4K und Roku Express 4K) bzw. 60 % (Streambar) Preisnachlass.

Erhältlich sind die rabattierten Produkte online sowie auch stationär bei allen teilnehmenden Händlern. Roku selbst erwähnt hier explizit MediaMarkt und Saturn Deutschland, Amazon, Euronics, Expert, Cyberport und Otto. Wer also nach einem günstigen Mediaplayer mit 4K-Support sucht, ist da eventuell gut aufgehoben.

Roku Streambar: Wem ein gutes Bild allein nicht genügt
Roku Streambar: Wem ein gutes Bild allein nicht genügt

Die Aktionszeiträume und Rabatte im Detail:

  • Roku Express 4K: 20 EUR anstatt 39,99 EUR (UVP) – Zeitraum: 7. Juni 2023 bis 19. Juni 2023
  • Roku Streaming Stick 4K: 30 EUR anstatt 59,99 EUR (UVP) – Zeitraum: 21. Juni 2023 bis 2. Juli 2023
  • Roku Streambar: 49 EUR anstatt 149 EUR (UVP) – Zeitraum: 7. Juni 2023 bis 25. Juni 2023

Roku will es mit Amazons Fire TV aufnehmen

Wir denken, von den saftigen Rabatten sind viele Leser eventuell nicht ganz überrascht: Wir haben nämlich den Eindruck, dass Roku es hierzulande aufgrund des zeitlichen Vorsprungs von Amazon und dessen weit verbreiteten Fire TV schwer hat, Marktanteile zu gewinnen. Eine wichtige Angriffsmöglichkeit ist da eben der Preis – und diese Chance nutzt man aktuell.

Roku weist aber auch darauf hin, dass die endgültige Preisgestaltung dem Handle obliegt. Wir gehen aber davon aus, dass man die Preise an euch weitergeben wird. Vielleicht wird dadurch ja speziell die Streambar für den ein oder anderen interessant? Die 2-in-1-Entertainment-Lösung, die 4K-Streaming und Soundbar vereint, ist wie die anderen Roku-Produkte auch kompatibel mit Apple Airplay 2 und Apple HomeKit, Amazon Alexa sowie Google Home.

Google soll 32,5 Mio. US-Dollar Entschädigung an Sonos zahlen

Sonos hat vor Gericht einen Sieg über Google errungen. Letztere sollen 32,5 Mio. US-Dollar als Entschädigung zahlen.

Es geht dabei um einen Patentstreit, der schon mehrere Jahre währt und mit einer Klage von Sonos begonnen hatte. Auf jene folgten auch Gegenklagen von Google. So werfen sich beide Unternehmen gegenseitig vor, Patente der jeweils anderen Seite zu verletzen. Sonos hatte zuvor schon vor einem anderen Gericht Recht bekommen, was zur Folge hatte, dass Google etwa einige Funktionen in seinen Apps zur Multiroom-Gerätesteuerung anpassen musste.

Jetzt hat eine Jury entschieden, dass Google 32,5 Mio. US-Dollar Strafe zahlen soll – 2,30 US-Dollar für jedes verkaufte Gerät, das Patente von Sonos verletzt hat – ca. 14 Mio. Einheiten. Sonos zeigt sich bereits angetan von der Entscheidung, während Google geäußert hat, die weiteren Schritte abwägen zu wollen. Sonos vertritt die Ansicht, dass die Produkte von Google mehr als 200 Patente von Sonos verletzen.

Trueplay ist z. B. eine spezielle Funktion von Sonos.

Google verweist auch darauf, dass das Gericht bzw. die Jury nicht in allen Fällen zugunsten von Sonos entschieden habe. Frust ist aber auch beim zuständigen Richter, William Alsup, entstanden. Der brachte zum Ausdruck, dass der Streit zwischen Google und Sonos für alles stehe, was im aktuellen Patentrecht falsch laufe.

Google und Sonos kommen nicht zu einer Einigung

So argumentierte Alsup, es sei problematisch, dass so ein Fall überhaupt vor Gericht verhandelt werden müsse und sich Google und Sonos nicht einigen konnten. Der Humor ging dem Richter dennoch nicht flöten: Zwischenzeitlich erkundigte er sich nach dem Befinden der Jury bzw. ob diese noch wach sei, da all die technische Fachsimpelei von Google und Sonos offenbar sehr zermürbend gewesen ist.

Ein Ende der Rechtsstreitigkeiten ist unterdessen nicht abzusehen. Zwischen Sonos und Google gibt es noch weitere, laufende Verfahren.

Google TV führt neuen Live-TV-Tab auf dem Homescreen ein

Google führt auf dem Homescreen von Google TV einen neuen Tab für Live-TV in. Damit halten neue Navigationsmöglichkeiten Einzug.

Google integriert damit also neue Funktionen zur Programmübersicht, Suche und auch Sendungs-Empfehlungen (= Werbung) in Google TV für Nutzer der Live-TV-Anbieter Joyn und Zattoo in Deutschland. Die neuen Navigationsmöglichkeiten sind über den erwähnten Live-TV-Tab auf dem Google-TV-Homescreen zu finden. Laut Google erhöhe sich so der Komfort bzw. es sei möglich, schneller auf gewünschte Inhalte zuzugreifen.

Die Nutzung der Live-TV-Angebote innerhalb von Google TV erfordert für viele Kanäle kein kostenpflichtiges Abonnement und ist für erste Nutzer ab sofort verfügbar. Innerhalb der kommenden Wochen wird sie für Nutzer in Deutschland auf allen Geräten mit Google TV verfügbar sein, inklusive Chromecast mit Google TV sowie Google TV built-in Geräte von Sony, TCL, Hisense und Philips.

So sieht der neue Live-TV-Tab von Google aus.
So sieht der neue Live-TV-Tab von Google aus.

Für Smart-TVs sei das lineare Fernsehen laut Google weiterhin eine zentrale Funktion – und diese wird auf Google TV durch die zentrale Integration in die Benutzeroberfläche besser erreichbar. Voraussetzung natürlich, dass ihr einen der eingangs genannten Anbieter (Joyn, Zattoo) nutzt. Die angebotenen linearen Fernsehkanäle beinhalten alle Angebote der jeweiligen App, von öffentlich-rechtlichen Sendern bis zu privaten Anbietern. In den Dutzenden Kanälen, die Nutzern damit kostenfrei zugänglich sind, werde eine breite Palette an Inhalten abgedeckt.

Lineares Fernsehen auch für Google TV relevant

Die neue Programmübersicht im Live-Tab bündelt alle verfügbaren Kanäle der unterstützten Apps für schnellen und einfachen Zugriff. Nutzer können in der Google-Home-App bestehende Konten für die Dienste mit ihrem Google-Konto verbinden. Dadurch werden die Live-TV-Inhalte direkt in der Google-TV-Benutzeroberfläche angezeigt. Damit sind personalisierte Empfehlungen (= Werbung) auf Google TV für alle anderen Streaming-Angebote und Fernsehkanäle integriert.

Zattoo ab sofort mit mehr Sport über DAZN Fast und DAZN Rise

Der TV-Streaming-Anbieter Zattoo erweitert sein Sportprogramm. Man nimmt ab sofort die Sender DAZN FAST und DAZN Rise ins Repertoire auf.

Dies betrifft das Angebot von Zattoo in sowohl Deutschland als auch Österreich. Spezialisiert hat man sich auf IP-TV, ihr könnt euch also das lineare Fernsehprogramm übers Internet ansehen – und zahlt dafür eine monatliche Gebühr. Wobei Zattoo euch auch einen Free-Tarif offeriert, bei dem die Sender und die Qualität sowie die Funktionen aber natürlich technisch deutlich eingeschränkt sind.

Durch die Kooperation mit DAZN erhalten Zattoo-Kunden Zugriff auf Programmhighlights aus den internationalen Top-Ligen der LaLiga, Serie A und Ligue 1 sowie Frauensport. Nutzer von Zattoo finden die beiden neuen Sender DAZN FAST und DAZN Rise ab sofort in ihrer Senderübersicht. Die Sender sind für alle Zattoo-Abos verfügbar und in Deutschland zusätzlich auch für Nutzern des werbefinanzierten Free-Modells.

DAZn dürfte sich mit der neuen Abostruktur bei Kunden noch unbeliebter machen
DAZN sorgte vor einiger Zeit durch drastische Preiserhöhungen für Aufsehen.|| Bild: DAZN

DAZN FAST fokussiert sich auf Dokumentationen, Highlights, Features, Shows und Re-Live-Matches. Hier handelt es sich um einen kostenfrei empfangbaren Sender. Er bietet eine Auswahl aus dem DAZN-Programmkatalog, wie Highlight-Clips und ganze Spiele im Re-Live aus den internationalen Top-Ligen LaLiga, Serie A und Ligue 1 oder Pokalwettbewerben wie dem englischen FA Cup und Carabao Cup. Darüber hinaus sind auch Doku-Serien und DAZN Originals, aber auch Beiträge aus den Serien „Decoded“ und „Unfiltered“ auf DAZN FAST zu sehen.

DAZN Rise widmet sich dem Frauensport

DAZN Rise zeigt 24/7 Frauensport an einem Ort, mit einer Auswahl an Live- und Highlight-Content aus die UEFA Women’s Champions League, die französische und spanische erste Liga und ab September die Frauen-Bundesliga, sowie Golf, Handball, Feldhockey und Kampfsport. Vielleicht wird da also ebenfalls der ein oder andere Leser fündig?

AV1: EU-Kommission beendet wettbwerbsrechtliche Untersuchung

Die EU-Kommission hatte die Lizenzbedingungen für den offenen Codec AV1 auf Wettbewerbswidrigkeit geprüft. Inzwischen hat man seine Untersuchungen abgeschlossen.

Wir hatten bereits vor Monaten über das Thema berichtet. Die Lizenzbedingungen der verantwortlichen Alliance for Open Media (AOM) machten die Kartellwächter offenbar hellhörig: Es stand im Raum, dass die Lizenzvorgaben konkurrierende Formate behindern könnten. Sollte euch AV1 generell nichts sagen: Das ist ein Videocodec, der bereits von vielen Geräten, etwa aktuellen Fernsehern von LG, unterstützt wird. Auch Streaming-Anbieter wie Netflix setzen AV1 bereits ein. Gegenüber HEVC wurde die Effizienz enorm gesteigert. Das ermöglicht wahlweise gleichbleibende Bildqualität bei geringeren Bitrates oder gesteigerte Bildqualität bei identischer Bitrate.

Doch was kam denn nun bei den Überprüfungen der EU-Kommission heraus? Im Wesentlichen: nichts. Denn man konnte offenbar kein wettbewerbswidriges Verhalten feststellen. Teil der verantwortlichen Alliance for Open Media sind allerdings mächtige Konzerne wie Amazon, Google, Meta, Microsoft und Netflix. Es war also nicht gesagt, dass dort alles friedlich abläuft. Begonnen hatte die Untersuchung, nachdem der Hersteller Roku eine Beschwerde eingereicht hatte. Man habe sich durch Google erpresst gefühlt, AV1 zu adoptieren.

Beliebte TV-Geräte von LG wie z.B. der G1 OLED TV können bereits mit AV1 umgehen
Beliebte TV-Geräte wie LGs OLED-TVs können bereits mit AV1 umgehen.

Bei dem Branchenverband ist man indessen natürlich erleichtert und lobt die Entscheidung der EU-Kommission. Da die Untersuchung schon in einer Vorstufe vor ernsthafteren Schritten beendet worden ist, drohen keinerlei Strafen oder anderweitige Einschränkungen für AV1 bzw. dessen Lizenzierung.

AV1 breitet sich aus

Netflix und YouTube setzen AV1 bereits ein, es gibt aber auch Konkurrenzformate wie VVC, die sich bisher jedoch kaum etablieren konnten. Auch AV1 breitet sich nur sehr schleichend aus, da die Hardware-Unterstützung sich nur sehr schleichend ergibt. Beispielsweise sind auch die neuen Apple TV 4K noch nicht für AV1 gerüstet. Immer mehr Plattformen adoptieren den Codec dennoch. Beispielsweise kommt er mittlerweile auch für das Cloud-Gaming-Angebot von Nvidia, GeForce Now, zum Einsatz.

Asus und MSI stellen neue QD-OLED-Monitore mit 49 Zoll vor

Asus und MSI haben beide neue QD-OLED-Monitore mit 49 Zoll Diagonale vorgestellt. Als Basis dient jeweils das gleiche Panel von Samsung Display.

Bleiben wir zunächst beim Modell von Asus: dem ROG Swift OLED PG49WCD. Hier handelt es sich um einen Ultrawide-Monitor für Spieler mit 49 Zoll, der mit 5.120 x 1.440 Pixeln auflöst und eine Bildwiederholrate von 144 Hz erreicht. Dabei verwendet man eine 1.800R-Krümmung. Auch ein KVM-Switch ist an Bord. Obendrein hebt Asus als Schnittstellen DisplayPort 1.4 sowie HDMI 2.1 mit VRR-Support hervor. AMD FreeSync Premium Pro unterstützt man ebenfalls.

Superwide-QD-OLED-Monitor mit 49 Zoll

Der Monitor bietet zudem Anschlüsse für USB 3.2 Gen 1 (Typ-A) und USB-C mit 90 Watt zum Aufladen externer Geräte via Power Delivery. Um die Lebensdauer des Monitors zu verlängern sowie Nachleuchten und Einbrennen zu verhindern, setzt man auf ein Heatsink sowie eine Graphen-Schicht für verbesserte Kühlung. Als maximale Helligkeit sind 1.000 Nits bei 3 % Abdeckung der Bildschirmfläche angegeben.

Der Asus ROG Swift PG49WCD trägt noch kein Preisschild.
Der Asus ROG Swift PG49WCD trägt noch kein Preisschild.

Laut Asus deckt der neue ROG Switft PG49WCD 99 % des Farbraums DCI-P3 ab. Er ist auch für VESA DisplayHDR True Black 400 zertifiziert. Als Reaktionszeit nennt Asus nur 0,03 ms. Bedauerlicherweise verschweigt Asus aktuell aber noch den Preis und das Erscheinungsdatum des Gaming-Monitors.

MSI MEG QD-OLED: Ebenfalls neues Modell mit 49 Zoll

Auch MSI hat im Übrigen im Rahmen der Computex 2023 einen neuen QD-OLED-Monitor für Spieler in Aussicht gestellt. Doch dieser Hersteller gibt sich noch verschwiegener als Asus. So spricht man dann auch nur vage von einem Konzept-Monitor mit 49 Zoll Diagonale und einer Bildwiederholrate von sogar bis zu 240 Hz.

MSI bringt ebenfalls einen neuen QD-OLED-Monitor auf den Markt.
MSI bringt ebenfalls einen neuen QD-OLED-Monitor auf den Markt.

Auch das neue Modell der MEG-Serie trägt noch kein offizielles Preisschild und das Erscheinungsdatum kennen wir in diesem Fall ebenfalls noch nicht. Da heißt es also abwarten.

Amazon Freevee: Das sind die neuen Filme und Serien im Juni 2023

Amazon hat bestätigt, welche Filme ihr im Juni 2023 kostenlos bei Freevee zu sehen bekommt. Nachschub gibt es auch mit neuen FAST-Kanälen.

Zusätzlich zu den neuen Filmen und Serien, die ab Juni 2023 bei Amazon Freevee zu sehen sein werden, nimmt man nämlich auch neue, werbefinanzierte Streaming-Kanäle ins Programm auf. FAST steht dabei für „Free Ad-supported Television“. Neu hinzu kommen da im nächsten Monat im Repertoire von Amazon die linearen FAST-Channels Fabella, Heimatkino, Motorvision TV, TemporaTV und schließlich The Pet Collective.

Ansonsten fallen die Neuheiten bei Amazon Freevee etwas überschaubarer aus als noch im Mai 2023. Da gab es mit unter anderem „Wilfred“ mit Elijah Wood sowie „Under the Dome“ außerdem etwas hochkarätigere Titel. Im Juni hebt Amazon stattdessen die US-Gerichtsserie „Tribunal Justice“ hervor. Jene hält ab 9. Juni 2023 Einzug. „Tribunal Justice“ wurde von Richterin Judy Sheindlin entwickelt und produziert.

"Tribunal Justice" läuft ab Juni 2023 bei Amazon Freevee.
„Tribunal Justice“ läuft ab Juni 2023 bei Amazon Freevee.

Freuen dürften sich Science-Fiction-Fans aber sicherlich über den Einstand von „Stargate Atlantis“. Die Serie steht direkt ab 1. Juni 2023 stramm bei „Freevee“. Sicherlich sind da auch unter unseren Lesern einige Fans des „Stargate“-Kosmos, der im Fernsehen mit mehreren Serien erweitert worden ist.

Amazon Freevee bleibt kostenlos

Amazon Freevee ist dabei eine Ergänzung zum kostenpflichtigen Angebot Prime Video. Da sorgte Amazon ja kürzlich mit widersprüchlichen Aussagen zum Sharing für Verwirrung. Freevee hingegen hat derlei Probleme nicht, denn dieses Streaming-Angebot ist ohnehin kostenlos. Die Finanzierung erfolgt eben über Werbung. Außerdem weichen die enthaltenen Inhalte von denen von Prime Video ab. Es gibt aber auch Verknüpfungen. Beispielsweise läuft die Nachfolgeserie zu „Bosch“, nämlich „Bosch Legacy“ bei Freevee.

Am Ende könnt ihr ja selbst entscheiden, ob ihr Freevee mal eine Chance gebt. Unten findet ihr eine Übersicht zu den Neuzugängen im Juni 2023 – viel Spaß beim Streaming!

Neue Serien im Juni 2023

  • Stargate Atlantis – Verfügbar ab 1. Juni
  • Tribunal Justice – Verfügbar ab 9. Juni
  • The Neighbors – Verfügbar ab 16. Juni

Neue Filme im Juni 2023 bei Freevee

  • Rebellion der Magier – Verfügbar ab 1. Juni
  • Beyond the Wasteland – A Mad Max Documentary – Verfügbar ab 5. Juni
  • Die in a Gunfight – Verfügbar ab 14. Juni
  • Captain Fantastic – Verfügbar ab 23. Juni