Start Blog Seite 366

Dieser QD-OLED-Referenzmonitor soll Hollywood erobern (Flanders XMP550)

Flanders Scientific präsentiert mit dem XMP550 den weltweit ersten Referenzmonitor mit QD-OLED-Displaytechnologie. Der QD-OLED-Monitor hat das Potenzial, das neue Nonplusultra für Hollywood-Produktionen zu werden.

Professionelle Referenzmonitore gehören zur Grundausstattung eines jeden Filmstudios. Diese Geräte bilden Inhalte in bester Qualität ab und sind dabei in der Lage, Farben und Kontraste darzustellen, die TV-Geräte in unserem Zuhause meist nicht erreichen. Das Problem? Geräte, wie der BVM-X300 von Sony erfüllen ihren Job, sind jedoch recht teuer und nutzen im Prinzip eine Displaytechnologie, die in privaten Haushalten nicht vorzufinden ist. Oder es gibt Geräte, wie den 42 Zoll Dolby Pulsar LCD, der mit seinen Tausenden von Dimming-Zonen Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.000 nits erreicht, jedoch nur mit 2K auflöst. Mit dem QD-OLED-Referenzmonitor XMP550 von Flanders Scientific sollen solche Einschränkungen der Vergangenheit angehören.

Werden teure Referenzmonitore und OLED-Fernseher bald ersetzt?

Der XMP550 QD-OLED-Monitor mit eingeblendeten Luminanz- und Vector-Scopes
Der XMP550 QD-OLED-Monitor mit eingeblendeten Luminanz- und Vector-Scopes

Jetzt hätten wir euch fast unterschlagen, dass es noch eine dritte, sicherlich nicht unbeliebte Variante der „Referenzmonitore“ gibt. In den vergangenen Jahren nutzten Hollywoodstudios für Mastering und Coloring immer öfter OLED-Fernseher von LG oder Panasonic, die zum Teil auf die Bedürfnisse der Bildprofis zugeschnitten wurden. Der Vorteil, die OLEDs mit WRGB-Technik ließen sich hervorragend kalibrieren und lieferten den Kreativen einen optimalen Ausblick, wie der Film oder Serie im privaten Haushalt aussehen könnte/sollte. Doch auch die WRGB-OLEDs hatten eine Einschränkung. Zum einen ist die maximale Helligkeit bei großen Darstellungen nicht sehr hoch und zudem sind die Werte für die Farbhelligkeit eher enttäuschend. Und genau hier kommt der XMP550 QD-OLED-Referenzmonitor ins Spiel.

Neuer QD-OLED-Referenzmonitor XMP550

Der QD-OLED-Referenzmonitor bietet den kreativen Köpfen eigentlich alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. Einen Monitor mit satten 55 Zoll Displaydiagonale, 4K Auflösung (3.840 x 2.160), einer maximalen Spitzenhelligkeit von 2.000 nits und ein Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Zudem soll der Farbraum des Monitors den Branchenstandard DCI-P3 bei Weitem übersteigen und das Farbvolumen lässt vor allem die WRGB-OLED-Konkurrenz erblassen. Denn was viele nicht wissen, oder vielleicht gar nicht wissen wollen, ist, dass die Farbhelligkeit eines WRGB-OLED-Displays doch recht eingeschränkt ist. Der Grund? Der weiße Subpixel unterstützt das Display bei der Farbwiedergabe von Rot, Grün und Blau und „verdünnt“ somit die Farbwiedergabe.

QD-OLED überzeugt mit Farbbrillanz

WOLED gegen QD-OLED: Beim XMP550 bleiben die Farben auch bei hohen Luminanzen "echt" und bleichen nicht aus
WOLED gegen QD-OLED: Beim XMP550 bleiben die Farben auch bei hohen Luminanzen „echt“ und bleichen nicht aus

Die Grafik oben zeigt, was das im Endeffekt bedeutet. Nicht nur, dass der XMP550 mit QD-OLED-Technologie die maximale Farbhelligkeit eines WRGB-OLED (WOLED) übersteigt, das Display kann diese Farbhelligkeit auch in hohen Luminanzen halten, weil das Display keine weißen Subpixel zu Hilfe nimmt. Dieser Unterschied in der Farbhelligkeit lässt sich übrigens auch in Konsumentengeräten nachweisen und bildet eines der Hauptmerkmale, wieso man sich für einen QD-OLED, statt für einen WRGB-OLED entscheiden könnte.

Für den professionellen Einsatz zeigt sich das Gerät natürlich kompatiblen mit Kalibrierungslösungen von Portrait Display (CalMan Studio bzw. AutoCal) und Light Illusion. Zudem erhält der Anwender Echtzeitdarstellungen für die Helligkeit und die Wellenform als Over-the-Top-Einblendung, LUM Coloring, Maskierungen für unterschiedliche Bildverhältnisse, einen perfekten Blickwinkel in der Horizontalen und Veritkalen uvm.

Wenn ein Endkundenprodukt ihren Weg in die professionelle Arbeitswelt findet, dann ist das in der Regel ein guter Indikator, dass die Technik auch überzeugt. Und so bewerten wir die derzeitige Entwicklung von QD-OLED doch recht positiv und freuen uns, wenn der XMP550 ab September 2023 in der Postproduktion von Filmen und Serien erstmals zum Einsatz kommt.

Schnäppchen-Update auf Apple TV / iTunes zum Wochenstart: günstig 4K Filme abgreifen!

Auf Apple TV bzw. im iTunes Store wurden zum Wochenbeginn neue 4K-Film-Schnäppchen ausgerufen. Bestehende Angebote wurden durch mehrere Klassiker und Blockbuster erweitert.

Wir beginnen mit den immer noch sehr relevanten Film-Bundles Transformers und Spider-Man. Transformers lohnt sich primär, wenn man die 6-Film-Collection inkl. dem Bumblebee-Ableger für 24.99 Euro (4,16 Euro je Film) abgreift. Die originale Spider-Man-Trilogie setzt den Kaufpreis je Film sogar auf 3.33 Euro zurück (3 Filme für 9.99€). Danach begrüßen uns Filmtitel wie „Dame König As Spion“, „47 Ronin“, „Salt“ oder „X“ im Preissegment ab 3.99 Euro.

Richtig interessant sind in dieser Woche primär die 4.99 Euro-Titel. Dort können nicht nur die meisten Spider-Man-Filme einzeln erworben werden, auch einige Klassiker (darunter zwei meiner persönlichen Lieblingsfilme „Superbad“ und „Bad Boys“) haben sich in die Auswahl geschlichen. Wer sich nur ausgewählte Transformers-Filme in 4K sichern möchte, der wird im Preissegment ab 5.99 Euro fündig.

Aktuelle Schnäppchen und Angeboten im Apple TV / iTunes Store findest du in unserem Special! Aktuelle Neuheiten und Vorbesteller, sowie eine große Auswahl bereits erschienener Filme, findest du HIER!

Reduzierte Film-Bundles

24,99 € (6 Filme in 4K) 9,99 € (3 Filme in 4K) 22,99 (5 Filme in 4K)

iTunes 4K Filme für 3.99 Euro

 

Verpasse keine 4K-Neuheiten und Angebote auf Apple TV mit unserem kostenlosen Newsletter!

iTunes 4K Filme für 4.99 Euro

iTunes 4K Filme für 5.99 Euro

iTunes 4K Filme für 7.99 Euro

YouTube Primetime Channels ab sofort auch in Deutschland

YouTube führt in Deutschland seine Primetime Channels ein. Das Angebot erinnert frappierend an die Amazon Channels.

So ist das Prinzip im Grunde identisch: Ihr könnt Kanäle von Partner gegen einen zusätzlichen Obolus abonnieren, um Zugriff auf weitere Inhalte zu erhalten. Laut Sprechern von YouTube wolle man sich mit dem neuen Angebot, das im November 2022 bereits in den USA gestartet ist, zu quasi „einer Plattform für alles“ entwickeln. Man möchte also möglichst viele und facettenreiche Inhalte auf einem Portal bündeln.

Kanal-Bundles soll es aber wiederum nicht geben. Vielmehr könnt ihr euch selbst euer eigenes Programm zusammenstellen und Channels kombinieren – so weit der Geldbeutel es zulässt. Man gibt auch an, dass immer mehr Nutzer YouTube an Smart-TVs verwenden. Da sei es nur logisch, dass der Wunsch nach längeren Film- und Serien-Inhalten direkt auf der Plattform zugenommen habe. Dem komme man mit den Primetime Channels nach.

In den USA gibt es die YouTube Primetime Channels seit Ende 2022.
In den USA gibt es die YouTube Primetime Channels seit Ende 2022.

Deutschland ist dabei der erste Markt außerhalb der USA, der Zugriff auf die Primetime Channels erhält. Preislich liegt ihr bei 2,99 Euro für die günstigsten Monats-Abonnements bis hin zu 99,99 Euro für ganze Season-Pässe. In Deutschland sind zum Start die Kanäle ARD Plus, Crime + Investigation Play, European League of Football, Fernsehen mit Herz (umfasst Romance TV, Heimatkanal und GoldStar TV), Motorvision TV, Sport1+, Sportdigital Fussball, History Play und World of Freesports dabei.

YouTube Primetime Channels: Diese Kanäle folgen im Jahresverlauf

Im weiteren Jahresverlauf stoßen zu den Primetime Channels aber auch noch eSports1, Bergblick TV, Waidwerk und Jukebox. Auch weitere Partner wie Paramount+ werden im Laufe des Jahres folgen und den Service Primetime Channels in Deutschland erweitern. Die meisten Primetime Channels könnt ihr laut YouTube sieben Tage lang kostenlos testen.

Die Zeit muss natürlich zeigen, ob die Nutzer bereit sind, da den Geldbeutel zu zücken.

Netflix so günstig wie nie mit dem waipu.tv: „Netflix Streaming Deal“ und 50 % Rabatt

Mit dem Netflix-Streaming-Deal von waipu.tv bekommt ihr Netflix zum Bestpreis und waipu.tv Perfect Plus obendrauf! Das Unternehmen gewährt nämlich 50 % Rabatt auf sein Kombi-Angebot.

In der Tat lesen sich die Angebote durchaus attraktiv, denn ihr könnt waipu.tv in Kombination mit Netflix in HD, (Basis), 1080p (Standard) oder auch 4K (Premium) buchen und zahlt dann für 12 Monate jeweils nur 9,75, 12,25 bzw. 14,75 Euro im Monat. Bedenkt man, dass z. B. Netflix Premium für sich genommen regulär 17,99 Euro im Monat kostet, dann erhält man bei diesem Deal quasi einen Rabatt und waipu.tv noch „kostenlos“ obendrauf.

Netflix mit Rabatt + waipu.tv

Laut der Website mit dem Angebot greift der Rabatt auch, wenn ihr Netflix bereits abonniert habt. Dann könnt ihr waipu.tv ergänzen und euch für ein Jahr den Vorzugspreis sichern. waipu.tv hat sich dabei auf TV-Streaming spezialisiert und bietet euch über 230 TV-Sender an. 60 davon sind Pay-TV-Programme. Auf Abruf stehen zudem über die waiputhek rund 30.000 Filme und Serienepisoden bereit.

Die aktuellen Rabatte bei waipu.tv wirken erstaunlich günstig.
Die aktuellen Rabatte bei waipu.tv wirken erstaunlich günstig.

Zu finden sind die Deals von waipu.tv und Neflix auf dieser Übersichtsseite. Obacht: Nach 12 Monaten läuft der Rabatt aus und das Abonnement wird logischerweise mindestens doppelt so teuer. Wer also daran kein Interesse hat, sollte rechtzeitig kündigen, denn sonst verlängert sich das Ganze automatisch.

Netflix geht gegen Account-Sharing vor

Dass waipu.tv gerade jetzt so ein überraschend attraktives Kombi-Angebot mit Netflix aus dem Boden gestampft hat, dürfte kein Zufall sein: Netflix hat auch in Deutschland damit begonnen, gegen das Account- bzw. Passwort-Sharing vorzugehen. Als Ergebnis sollen viele Kunden, dir ihr Konto zuvor über einen Haushalt hinaus geteilt haben, jetzt dafür erhebliche Mehrkosten zahlen – 4,99 Euro pro haushaltsfremdem Mitbenutzer.

In Spanien führte dieses Vorgehen bereits zu einem Verlust von rund 1 Mio. Abonnenten. Langfristig rechnet Netflix aber damit, auf diese Weise Millionen neue Kunden hinzuzugewinnen, die vorher mitgeschaut, aber nichts bezahlt haben.

Diese Spiele-Schnäppchen für die PlayStation 5 gibt es zu den „Sony Days of Play“

1

Amazon und Sony haben zu den „Sony Days of Play“ mehrere Spiele-Blockbuster für die PlayStation 5 drastisch im Preis reduziert. Holt euch jetzt Gran Turismo 7, God of War Ragnarök oder Demon’s Souls zum Schnäppchenpreis!

Die Angebote zum „Sony Days of Play“ werden auch im PlayStation Store begleitet. Auch dort gibt es ausgewählte Spieletitel für PS4 und PS5 mit satten Rabattierungen. Der Unterschied. Wer digital kauft, kann das Spiel natürlich nicht mehr weiterverkaufen oder Freunden ausleihen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ergibt die physische Disc-Variante wieder Sinn. Folgende Titel sind auf Amazon.de derzeit im Preis reduziert:

Weitere Angebote wie 4x UHD Blu-rays für 50 Euro findest du in unserem Special!

Meta Quest 3: Das beliebteste VR-Headset erhält eine neue Generation

Meta hat sein neuestes VR-Headset angekündigt: die Quest 3. Sie erscheint im Herbst 2023 und wird 569,99 Euro kosten.

Dabei hat die Meta Quest 3 einen erheblichen Vorteil gegenüber etwa der PlayStation VR2: So handelt es sich hier um ein komplett kabelloses VR-Headset, das zudem weder einen Gaming-PC noch eine Konsole benötigt. Vielmehr ist die Quest 3 ein Standalone-Gerät. Für die optimale VR-Erfahrung sind also schon alle Komponenten integriert – inklusive Prozessor, RAM und Speicherplatz.

Das macht das Erlebnis natürlich deutlich komfortabler und die Nutzung flexibler. Kein Wunder, dass die Vorgängermodelle bisher die meistverkauften Virtual-Reality-Headsets darstellen. Dabei hat Meta für die Quest 3 aber auch in einem Bezug Inspiration bei der PS VR2 gesucht: So implementiert man wie bei den Sense-Controllern haptisches Feedback. Zusätzlich spricht der Hersteller von einem geringeren Gewicht und schlankeren Design.

Die Meta Quest 3 erscheint im Herbst 2023.
Die Meta Quest 3 erscheint im Herbst 2023.

Obendrein soll ein neuer Snapdragon-Chip von Qualcomm mehr Leistung bringen. Die LC-Displays werden außerdem die Auflösung gegenüber den Vorgängermodellen erhöhen. Hand-Tracking wird dieses Mal ab Werk unterstützt. Dazu kommen verbesserte Dual-RGB-Kameras mit 4 Megapixeln und ein Tiefensensor für verbessertes Passthrough, um die Umwelt auf Wunsch wahrzunehmen. 128 GByte Speicherplatz bietet die Quest 3. Es wird aber auch weitere Versionen mit mehr Kapazität geben.

Preissenkung für die Meta Quest 2

Während Meta zur Meta Quest 3 dann im September 2023 alle Details verraten will, hat man schon vorab eine Preissenkung der Quest 2 bestätigt. Die greift ab dem 4. Juni 2023. So wird die Meta Quest 2 mit 128 GByte dann nur noch 349,99 Euro kosten. Wer 256 GByte benötigt, soll 399,99 Euro zahlen. Somit könnte sich auch der Kauf des Vorgängermodells eventuell lohnen, wenn Bedarf an einem eigenständigen VR-Headset besteht.

Malware auf Android-TV-Boxen: Google äußert sich zur Misere

Einige Streaming-Boxen sind direkt ab Werk mit Malware verseucht. Google hat die Sache zur Kenntnis genommen und einen Kommentar abgegeben.

Wir hatten bereits über das Thema berichtet, das schon seit einigen Monaten relevant ist. So werden die betroffenen Boxen auch bei Amazon.de angeboten. Vorinstalliert ist Malware, die sich unter anderem ohne euer Mitwissen mit einem Botnet verbindet und noch weitere Risiken mit sich bringt. Jetzt bezieht Google selbst, das Unternehmen hinter Android TV und Google TV, Stellung.

Dabei erklärt man, dass die Streaming-Boxen zwar mit Android TV beworben werden, es faktisch aber gar nicht verwenden. Die Geräte seien auch gar nicht offiziell dafür zertifiziert worden. Vielmehr handele es sich um Mediaplayer, auf welche die mobile Version von Android als Android Open Source Project (AOSP) aufgespielt worden sei. Dies stehe jedem frei und Google könne nicht intervenieren.

Google hat Android TV 13 freigegeben.
Nur das offizielle Android TV ist eigentlich für TVs und Mediaplayer gedacht.

Warum bringen die infizierten Modelle dann den Google Play Store und die Google-Dienste mit? Da handeln die Hersteller eigenmächtig und ohne Zertifizierung von Google. Daher sind die Geräte auch nicht für Play Protect zertifiziert bzw. nicht dadurch geschützt. Im Grunde zertifiziert Google die betroffenen Geräte also gar nicht und distanziert sich ausdrücklich.

Google rät Kunden vom Kauf der Streaming-Boxen ab

Dabei mahnt Google, dass Kunden nur Streaming-Player kaufen sollten, die Android TV oder Google TV mit Zertifizierung verwenden. Nur dann sei auch die Sicherheit garantiert. Letzten Endes lohne es sich also im eigenen Sinne, nur auf Geräte von offiziellen Partnern wie z. B. Nvidia oder Xiaomi zurückzugreifen. Wer bereits ein Gerät ohne Zertifizierung und ohne Play Protect besitzt, dem rät man eher von der weiteren Verwendung ab.

Google beendet Support für den ersten Chromecast nach rund 10 Jahren

Die erste Generation des Google Chromecast wird zukünftig keine Updates mehr erhalten. Nach rund 10 Jahren beendet Google den Support des Streaming-Players.

Google hat klammheimlich die Unterstützung für die erste Generation des Chromecast eingestellt. Die Debüt-Hardware im Schlüssel-Design wird in Zukunft keine Updates oder neue Software erhalten. Man muss Google doch loben, denn eine Supportzeit von 10 Jahren für eine solche Hardware, welche alle paar Jahre durch neue Modelle ersetzt werden könnte, verdient Respekt. Vor allem wenn man den einstigen Anschaffungspreis von rund 35 Euro in die Rechnung einbezieht. Das letzte Firmware-Update des Google Chromecast aus 2013 trägt die Version 1.36.159268 und wurde bereits im November 2022 verteilt.

Google Chromecast 2013 erhält keine Updates mehr

Das Update war übrigens eines der wenigen in den vergangenen drei Jahren und laut Changelog erhielt der „Streaming-Key“ lediglich ein paar Fehlerbehebungen und Verbesserungen, die von Google aber nicht weiter benannt wurden. Wer sich jetzt fragt, ob man den Google Chromecast noch weiter nutzen kann, den können wir vorerst beruhigen. Solltet ihr noch einen der ersten Chromecast Streaming-Player im Einsatz haben, sollte dieser vorerst ohne Probleme weiter seinen Dienst verrichten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Performance der Hardware mit der Zeit abnimmt. Zudem erhält der Google Chromecast (2013) auch keine Sicherheitsupdates mehr, was allein schon ein triftiger Grund ist, auf ein aktuelles Modell umzuschwenken.

Google verteilt Android TV 12 für den Chromecast mit Google TV (4K).
Google verteilt Android TV 12 für den Chromecast mit Google TV (4K).

Neue Generation setzt auf Google TV

Der erste Chromecast wurde als Streaming-Stick konzipiert und hatte neben einem HDMI-Ausgang auch einen Micro-USB-Anschluss für die Stromversorgung. Das System war seinerzeit recht erschwinglich, da die Hardware mit 512MB Arbeitsspeicher und 2GB Speicher recht überschaubar war. Google verabschiedete sich übrigens bereits einige Jahre später von dem Stick- bzw. Schlüssel-Design und brachte nachfolgende Geräte in einem Dongle-Design mit längerem HDMI-Kabel in den Handel. An dieser Bauform hält Google bis zu seinem jüngsten Modell aus 2022 fest. Jedoch werden die Streaming-Player nicht mehr mit der Chromecast-Plattform aufbauen, sondern wechselten bereits zu Android TV  / Google TV.

Disney+ entfernt doppelt so viele Filme und Serien wie ursprünglich angekündigt

17

Disney wollte ursprünglich um die 60 Filme und Serien aus dem Programm von Disney+ entfernen. Jetzt wurde das Angebot um über 100 Titel reduziert. 

Der Film- und Serienkatalog, der Abonnenten von Disney+ zur Verfügung steht, wurde ausgedünnt. Diesen Schritt hatte Walt Disney bereits im Vorfeld in einer Pressemitteilung kommuniziert. Jetzt kommt heraus, dass weitaus mehr Inhalte entfernt wurden als ursprünglich geplant. Es wurden vor allem mehr Original-Serien und Filme, die bislang nur auf Disney+ veröffentlicht wurden, aus dem Programm genommen. Ursprünglich hatte man von 60 Titeln gesprochen, die ab Ende Mai 2023 entfernt werden sollen. Webseiten, die das Angebot von Disney+ überwachen, kommen jedoch zu dem Schluss, dass es jetzt mehr als 100 Titel sind.

Verschwunden: Bis zu 100 Filme und Serien

Disney+ entfernt auch die Serie "Willow".
Die Fantasy-Serie „Willow“ die auf dem gleichnamigen Fantasy-Film basiert, wurde ebenfalls entfernt. | Bild: Disney

Die Webseite whatsondisneyplus.com, die das US-Angebot von Disney Plus überwachen, zählen über 100 Filme und Serien. Ganz genau wurden 44 Titel weltweit von der Streamingplattform entfernt. Weitere 63 Original-Serien und Filme wurden in diversen Ländern, dem Start+-Angebot in Lateinamerika oder der Hulu-Plattform in den USA aus dem Programm genommen. Laut Angaben von justwatch.com soll sich das Angebot um genau 100 Titel verringert haben.

Disney+ entfernt erfolglose Formate

"Star Wars: Obi-Wan Kenobi" stieß auf ein geteiltes Echo.
„Star Wars: Obi-Wan Kenobi“ bleibt vorerst im Programm von Disney+, wird jedoch nicht fortgeführt | Bild: Disney

Ein Abonnement bei Disney+ ist, wie bei vielen anderen Plattformen ebenfalls, keine Garantie, dass die Inhalte uneingeschränkt auf Lebenszeit zur Verfügung stehen. Nach einem rapiden Anstieg der Abonnentenzahlen in den vergangenen Monaten, verzeichnete Disney+ zuletzt erstmals einen Rückgang der zahlenden Abonnenten, was an der Börse unschön aufgenommen wurde. Die Plattform wirft zudem immer noch keinen Gewinn ab und Walt Disney reagiert aktuell in verschiedenen Richtungen. Zum einen werden Inhalte, die nicht funktionieren, aus dem „Verkehr gezogen“, andere Titel werden dagegen von Disney+ entfernt, um auf anderen Plattformen gewinnbringend vermarktet werden zu können.

Disney+ kommuniziert nicht an Abonnenten

Zudem möchte Disney+ zukünftig mehr auf Qualität statt Masse setzen. Film- und Serienproduktionen, wie das kürzlich eingestellte „Star Wars: Obi-Wan Kenobi“, sollen dann nur noch die Ausnahme und nicht mehr die Regel bilden. Zuletzt werden sich Abonnenten auf weitere Preiserhöhungen einstellen müssen und es ist auch nicht abzusehen, ob noch mehr Inhalte entfernt werden. Über den Wegfall der Inhalte wird man als regulärer Abonnent auf Disney Plus auf jeden Fall nicht.

Mehr Beiträge zum Thema „Disney Plus“:

Limitiertes 4K Blu-ray Steelbook zu „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ ab sofort vorbestellbar

3

JPC.de startet den Vorverkauf des limitierten 4K UHD Blu-ray Steelbooks von „Spider-Man: Across the Spider-Verse“. Der neue Animationsfilm soll am 30. November 2023 erscheinen.

Update: Spider-Man: Across the Spider-Verse kann jetzt auch auf Apple TV / iTunes in 4K UHD vorbestellt werden!

Der Disc-Vorverkauf zum neuen Spider-Man-Animationsfilm hat begonnen. Das limitierte 4K UHD Blu-ray Steelbook zu „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ ist bereits bei jpc.de vorbestellbar. Als Liefertermin nennt der Onlineshop den 30. November 2023. Umfängliche Daten zur technischen Ausstattung sind leider noch nicht bekannt. Anhand der internationalen 4K-Veröffentlichungen darf man hierzulande von einem nabtiven 4K-Bild im Bildverhältnis 2.35:1 ausgehen inkl. HDR10. Dolby Vision ist eine Option, die noch nicht bestätigt wurde. Auch der englische Originalton in Dolby Atmos dürfte nahezu sicher sein. Da es sich bei „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ um eine Veröffentlichung von Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) handelt, kommen wir beim deutschen Ton sicherlich nicht über ein Dolby Digital 5.1 oder DTS-HD MA 5.1 hinaus.

Spider-Man: Across the Spider-Verse via Plaion Pictures?

Es bleibt jedoch spannend, wie genau der Film auf Disc vermarktet wird, da SPHE angekündigt hat, aus der Direktvermarktung von Filmen auf Disc auszusteigen. Angeblich sollen zukünftige Veröffentlichungen über Plaion Pictures ausgeliefert werden. Wir sind gespannt, ob sich dadurch ggf. auch etwas an der Ausstattung der 4K UHD Blu-ray ändert. Wie schön wäre es, endlich einen Sony-Titel mit deutschem Dolby Atmos oder DTS:X 3D-Sound zu bekommen? Seit Jahren vermittelt uns Sony nämlich, dass der physische Markt sie so gut wie überhaupt nicht interessiert und der lieblose 5.1-Transfer für die deutsche Synchronisation ist schon zu so etwas wie einem Running-Gag geworden.

Wer sich unter dem Animationsfilm „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ nicht so wirklich etwas vorstellen kann, schaut sich entweder den nachfolgenden Trailer an, oder gönnt sich einfach den Vorgänger „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ an, der bereits auf 4K UHD Blu-ray erhältlich ist.

Mehr Beiträge zum Thema „4K Blu-ray“:

Du möchtest nur über 4K BLU-RAY NEUHEITEN informiert werden?