Start Blog Seite 365

Amazon Prime Video: Offenbar werbefinanzierter Tarif geplant

Amazon soll für Prime Video einen werbefinanzierten Tarif in Erwägung ziehen. Was das für die Preisgestaltung bedeuten könnte, ist noch offen.

Eigentlich betreibt Amazon mit Freevee schon ein abgekoppeltes Streaming-Angebot, das auf Werbefinanzierung setzt. Doch offenbar drängen Amazons Werbepartner darauf, ihre Anzeigen auch im Angebot von Prime Video unterzubringen. Die Premium-Inhalte von Prime Video, wie „The Boys“ oder „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“, wären willkommene Plattformen, um Werbung auszuliefern.

Amazon wiederum erhielte so zusätzliche Einnahmen, um seine Produktionen zu finanzieren. Aktuell sollen die Gespräche sich aber noch in einem sehr frühen Stadium befinden. Sollte der Online-Riese die Pläne umsetzen, zöge man damit zu Netflix gleich, die als Beispiel ebenfalls einen vergünstigten Tarif mit Werbung anbieten. Offen ist aktuell, wie die Preisgestaltung ausfallen könnte.

So ist denkbar, dass die aktuellen Preise von Amazon Prime dann nur Prime Video mit Werbung beinhalten. Wer ein werbefreies Streaming-Angebot wünscht, müsste einen Aufpreis zahlen. Diese Option präferiert Amazon offenbar bisher. Derzeit befindet sich das alles aber noch in der Verhandlungsphase. Es kann also sogar sein, dass Amazon die Pläne noch komplett über Bord wirft.

Amazon Channels: In den USA wohl bald mit werbefinanzierten Paramount+ und Max

In den Vereinigten Staaten wiederum soll Amazon derzeit mit Warner Bros. Discovery und Paramount verhandeln, um die werbefinanzierten Varianten von Paramount+ und Max (ehemals HBO Max) als Kanäle einzubinden. Bisher hat man dies nur mit den werbefreien Versionen bewerkstelligt. Am Ende zeigen also alle Wegweiser in Richtung mehr Werbung. Damit nähern sich die Streaming-Anbieter mehr und mehr dem linearen Privatfernsehen an.

Amazon hat früher für Prime Video vorwiegend nach Wachstum gestrebt, will mittlerweile aber verstärkt vom reinen Verlustgeschäft abkommen. Zwar ist es schwer den Erfolg des Angebots zu bewerten, da es in den größeren Prime-Kosmos eingegliedert ist, aber mehr Werbung würde neue Film- und Serienproduktionen eben verstärkt gegenfinanzieren.

Mehr Beiträge zum Thema „Amazon Prime Video“:

Netflix verfolgt mehrere Herangehensweisen ans Framerate-Matching

Netflix hat in seinem Technologie-Blog erläutert, wie man an das Framerate-Switching herangeht und Partner unterstützt.

So liegen bei Netflix einige Inhalte mit 23,97, 24,00 oder auch 60 fps vor. Spielt ihr den jeweiligen Inhalt ab, wird er in seiner nativen Framerate an eurem Abspielgerät decodiert. Danach spielt aber euere Gerätekette eine erhebliche Rolle, z. B. die Fähigkeiten der HDMI-Schnittstelle in eurem Player, AVR, TV oder Monitor. Die meisten Inhalte durchlaufen dabei eine Frame Rate Conversion (FRC), damit die native Framerate zu derjenigen umgewandelt werden kann, die eure HDMI-Konfiguration beherrscht.

FRC arbeitet dabei sauber, wenn die Ausgabe-Framerate ein Multiplikationsergebnis der Ursprungs-Framerate ist – beispielsweise ein Film mit 24 Hz vorliegt und zu 120 Hz umgewandelt wird. Rasch kommt es aber zu Judder (Ruckeln), wenn das nicht der Fall ist – z. B. 24 zu 60 fps werden müssen. Entgegenwirken kann man dem, wenn euer Player, z. B. ein Apple TV 4K, das automatische Framerate-Matching beherrscht. Dies funktioniert aber erst ab HDMI 2.1 mit QMS VRR perfekt, sonst blüht euch kurzzeitig ein schwarzes Bild.

Apple hat für die Apple TV 4K (und HD) tvOS 16.5 veröffentlicht.
Der Apple TV 4K beherrscht sogar das Framerate-Switching mit QMS VRR.

Netflix weist aber noch auf einen weiteren Weg hin: Apps wie Netflix können die Kadenz anpassen. Die Zeitabstände, in denen neue Frames gesendet werden, werden also angepasst, was Judder zwar nicht komplett verhindern, aber schon reduzieren kann. Netflix nutzt dabei jeweils das hochwertigste Verfahren, das euer Gerät beherrscht.

Netflix überlässt dem Nutzer die Wahl

Dabei respektiert die Netflix-App jedoch euere Voreinstellungen. Es gibt aber einige Stolpersteine zu beachten: Etwa kann die Netflix-App seine Trailer nicht im UI in nativer Framerate abspielen, da es bei einem Mismatch zu Bildaussetzern kommen würde und die Oberfläche unbenutzbar würde. Andernfalls müsste man die Oberfläche jeweils an die Framerate der Trailer anpassen, was zu einer sehr zähen Bedienung führen würde.

Netflix kann die Frames auch ungleichmäßig "verteilt" ausliefern, um das Ruckeln zu minimieren.
Netflix kann die Frames auch ungleichmäßig „verteilt“ ausliefern, um das Ruckeln zu minimieren.

Aus diesem Grund aktiviert Netflix das Matching in der App erst, wenn ihr im Fullscreen etwas abspielt. Da steckt also durchaus technisch einiges an Abwägungen dahinter, damit ihr eine möglichst runde App-Erfahrung erhaltet.

Disney+ möchte noch mehr Filme und Serien aus seinem Angebot streichen

Disney Plus wird in absehbarer Zeit noch mehr Filme und Serien aus seinem Angebot streichen. Diese Nachricht kommt kurz nachdem 100 Titel international entfernt wurden. 

Es läuft gerade nicht so gut für Disney+. Der Streamingdienst verlor das zweite Mal in Folge Abonnenten und fährt zudem keine Gewinne ein. Jetzt geriet Disney+ erneut negativ in die Schlagzeilen, nachdem mehrere Filme und Serien, davon auch neuere Produktionen wie z.B. die Serienadaption des Fantasy-Klassikers „Willow“, von der Streamingplattform entfernt wurden. Wer jetzt denkt, dabei handelte es sich um eine einmalige „Bereinigung“ des Angebotes, der wird vielleicht bald enttäuscht. Es gibt nämlich Hinweise, nachdem das Unternehmen den Abzug weiterer Filme und Serien vorbereitet.

Disney schreibt erfolglose Formate komplett ab

Als Disney+ den ersten großen Inhalts-Block aus seinem Angebot entfernt hatte, wurde davor eine sogenannte „Content Impairment Charge“ gezahlt. Gezahlt ist hier relativ. Walt Disney nahm hier den Wert der Inhalte (Produktionskosten, kalkulierter Wert der Marke etc.) und setzt diese sozusagen auf 0 US-Dollar. Hier handelt es sich um eine Abschreibung für ein Produkt, dass nicht mehr genutzt werden kann oder „defekt“ ist. Defekt definiert sich in diesem Fall so, dass das Format, egal ob Film oder Serie, die Erwartungen der Geschäftsführung nicht erfüllt. Den Gesamtwert dieser initialen „Content Impairment Charge“ belief sich übrigens zwischen 1.5 und 1.8 Milliarden US-Dollar. Und genau um diese Summe lässt sich der Nettogewinn der Walt Disney Company drücken, was steuerliche Vorteile für das Unternehmen bedeutet.

Disney+ entfernt auch die Serie "Willow".
Gerade erst vor ein paar Wochen gestartet, wurde das Serienformat „Willow“ wieder von Disney+ entfernt.

Entfernt Disney+ noch mehr Filme und Serien?

Jetzt hat Disney eine weitere „Content Impairment Charge“ bei der SEC (Securities & Exchange Commission) eingereicht, in Höhe von 400 Millionen US-Dollar. Bedeutet, dass noch mehr Inhalte in absehbarer Zeit vom Streamingdienst abgezogen werden. Setzt man die beiden Werte in Relation, dürften noch mal an die 20 Titel aus der Mediathek von Disney+ verschwinden. Die Anfrage an die SEC enthielt folgenden Kernsatz:

„Das Unternehmen setzt seine Überprüfung fort und rechnet derzeit damit, dass im Verlauf des restlichen dritten Geschäftsquartals zusätzlicher produzierter Inhalt von seinen DTC- (DTC = Direct To Customer) und anderen Plattformen entfernt wird. Infolgedessen schätzt das Unternehmen derzeit, dass es weitere Abschreibungen von bis zu etwa 0,4 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit produziertem Inhalt verzeichnen könnte.“

Bedeutet, Disney+ bereinigt weiterhin sein Angebot und versucht sich in Schadensbegrenzung, indem nicht funktionierende Projekte komplett entfernt werden. Da wollen wir doch hoffen, dass die Geschäftsführung von Disney ihrem Versprechen nach mehr Qualität statt Masse bald nachkommt, damit das „Veschwinden“ von Inhalten bald ein Ende findet.

Netflix nimmt neue Spiele ins Abonnement auf

Netflix bietet als Teil seines Abonnements auch Spiele an. Jetzt bestätigt das Unternehmen, was in den kommenden Monaten neu hinzustoßen wird.

Viele Abonnenten wissen es vielleicht gar nicht: Habt ihr Netflix abonniert, steht euch nicht nur der Zugriff auf die in der Flatrate enthaltenen Filme und Serien frei. Vielmehr habt ihr auch Zugriff auf eine Spielebibliothek für die mobilen Plattformen Apple iOS und Android. Für 2023 hatte der Streaming-Anbieter da auch schon eine regelrechte Offensive angekündigt, mit insgesamt über 40 neuen Spielen im Abo.

Viele bringen Netflix nicht mit Spiele in Verbindung

Bisher bleibt das Interesse an den Spielen von Netflix aber wohl überschaubar. Wir nehmen an, dass schlichtweg auch vielen Nutzern nicht bewusst ist, dass sie über den Google Play Store bzw. den Apple App Store ohne Mehrkosten Zugriff auf Spiele aus dem Repertoire von Netflix haben. Da sind durchaus sehr feine Indie-Titel wie „Oxenfree“ oder auch „Spiritfarer“ mit von der Partie.

Um auf die Titel zuzugreifen, müsst ihr auf eurem mobilen Endgerät einfach im Play Store bzw. im App Store nach den enthaltenen Spielen suchen. Ladet ihr sie dann herunter bzw. wollt sie ohne Mehrkosten nutzen, müsst ihr auch die Netflix-App installiert haben. Denn ihr loggt euch mit eurem Profil ein und könnt dann die jeweiligen Games starten.

Das sind die neuen Netflix-Games im Juli 2023

Die Mobile Games von Netflix werden auch bereits innerhalb der Smartphone-App beworben
Die Mobile Games von Netflix werden auch bereits innerhalb der Smartphone-App beworben

Laut Netflix selbst seien bisher mehr als 60 Spiele im Abonnement enthalten. Im weiteren Jahresverlauf will man aber gehörig aufstocken. Auch über die Triple-A-Entwicklung soll Netflix Gerüchten zufolge nachdenken. Da würde sich freilich das Cloud-Gaming anbieten. Schließlich hat das Unternehmen mit Streaming so seine Erfahrungen. Jedoch müsste Netflix auch hier die Kosten für Game-Streaming scharf kalkulieren, denn für die Datenübertragung zahlt Netflix weiterhin an externe Dienstleister, wie z.B. die AWS-Cloud von Amazon. Unten findet ihr jedenfalls die kommenden Neuzugänge – viel Spaß beim Anspielen!

Neue Spiele bei Netflix Games

  • Oxenfree II: Lost Signals (12. Juli 2023)
  • The Queen’s Gambit Chess (25. Juli 2023)
  • Cut the Rope Daily (1. August 2023)
  • Lego Legacy: Heroes Unboxed (Bald verfügbar)
  • Paper Trail (Bald verfügbar)

Samsungs neue Soundbar HW-Q900C liefert eine neue Option im Premium-Segment

Samsung erweitert die Q-Serie um eine weitere Soundbar. Die HW-Q900C 7.1.2-Soundbar liefert dem Kunden Premium-Klangqualität, mit minimalen Abstrichten, zu einem reduzierten Preis!

Samsung Electronics US erweitert mit der HW-Q900C sein Soundbar-Portfolio und unterstreicht damit seine Marktführerschaft (seit mittlerweile 9 Jahren). Wer denkt, dass Samsung mit seinen Modelle HW-Q995GC (11.1.4) oder HW-Q935GC (9.1.4) mit der Anzahl der aktiven Lautsprecher etwas über das Ziel hinausgeschossen ist, für den ist die HW-Q900C womöglich genau die richtige Wahl. Das System liefert dem Kunden 7.1.2-Sound (446 Watt) bestehend aus sieben Kanälen für die Horizontale (Center, Links, Rechts, Surround links+rechts, Surround hinten links+rechts), einen Basskanal, welcher vom drahtlosen Subwoofer übernommen wird, sowie zwei vertikale Lautsprecher für die Höheninformationen. Dem System fehlt somit vorrangig die zusätzlichen Rear- und Höhenlautsprecher, die normalerweise mit zusätzlichen Satellitenlautsprechern realisiert werden.

HW-Q900C: Optimale Klangwiedergabe für Dolby Atmos & DTS:X

Von einem kompatiblen Samsung Smart TV lässt sich Dolby Atmos 3D Sound drahtlos an die HW-Q900C übertragen
Von einem kompatiblen Samsung Smart TV lässt sich Dolby Atmos 3D Sound drahtlos an die HW-Q900C übertragen

Das System ist somit optimal ausgestattet, um 3D-Soundformate wie Dolby Atmos oder DTS:X wiederzugeben. Und abgesehen von der Reduktion der Lautsprecher, gibt es eigentlich nichts, was nicht auch das Top-Modell HW-Q995GC beherrscht. So wird z.B. Q-Symphony 3.0 unterstützt, das die Klangwiedergabe mit einem kompatiblen Samsung-Fernseher optimiert und über beide Geräte ausspielt. Oder SpaceFit Sound Pro, dass die Klangdarstellung in Abhängigkeit der Räumlichkeiten verbessert, sobald die Soundbar erstmals in Betrieb geht (kann über Einstellungen wiederholt werden). Dazu gesellen sich noch Komfortfeatures wie Apple AirPlay 2, Amazon Alexa Sprachassistent, Adaptive Sound (in Abhängigkeit der Audioquelle), Game Mode Pro, der Active Voice Amplifier und die kabellose Übertragung von Dolby Atmos (Voraussetzung kompatibler Samsung Smart TV).

Verlustfreie Musikformate und HDMI 2.1

Für eine hochwertige Musikwiedergabe unterstützt die HW-Q900C 7.1.2-Soundbar ebenfalls unkomprimierte Audioformate wie FLAC, AIFF, AAC oder ALAC. Auch bie der Konnektivität gibt es keine Abstriche, dank zwei HDMI 2.1-Eingängen, einem HDMI 2.1-Ausgang, HDMI eARC, Bluetooth (SBC), Spotify Connect uvm. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob und wann die HW-Q900C auch in Deutschland erscheint.

Aktuell gibt es noch keine Kommunikation von Samsung Deutschland diesbezüglich. Es dürfte jedoch klar sein, dass sich das Modell, sofern es hierzulande angeboten wird, unter der HW-Q995GC und der HW-Q810GC platziert und dürfte sich somit auch preislich dort einordnen. Wir spekulieren auf einen Einstiegspreis von 999 Euro, der mit Rabatten auch schnell Richtung 800 Euro rutschen könnte.

Apple tvOS 17 vorgestellt: Das sind die Neuerungen

Apple hat sein neues Betriebssystem tvOS 17 vorgestellt. Die Software erscheint im Herbst 2023 für die Apple TV 4K.

Die vielleicht größte Neuerung: tvOS 17 holt FaceTime und auch andere Dienste für Videokonferenzen direkt an den Fernseher. Während bei Veröffentlichung zunächst nur FaceTime für Videochats bereit sein wird, sollen später in diesem Jahr Videokonferenz-Apps wie Webex by Cisco oder Zoom für tvOS 17 verfügbar werden. Ihr benötigt dann aber auch ein iPhone oder iPad für die sogenannte Kameraübergabe.

Dabei wird quasi euer mobiles Endgerät als Webcam eingespannt. Über das Feature Split View wird es dann auch möglich sein, dass ihr euch andere Inhalte auf dem Screen anseht und ein FaceTime-Fenster ebenfalls eingeblendet belasst. Der Folgemodus alias Center Stage wird dafür sorgen, dass ihr stets in der Bildmitte verbleibt und so gut sichtbar seid, selbst wenn ihr euch bewegt. Ebenfalls wird mit tvOS 17 auch ein neues Kontrollzentrum eingeführt, das mehr Anpassungsoptionen bereithalten soll.

Apple tvOS 17 erscheint im Herbst 2023.
Apple tvOS 17 erscheint im Herbst 2023.

Laut Apple kann auch Music Sing die oben erwähnte Kameraübergabe verwenden. Dann könnt ihr Lieder mitsingen und euch gleichzeitig auf dem Bildschirm sehen. Vielleicht auch für Vergessliche hilfreich: Habt ihr eure Siri Remote der 2. Generation verlegt, integriert tvOS 17 eine Option, über die ihr sie mithilfe eines iPhones aufstöbern könnt. Wenn Nutzer sich der Remote nähern, vergrößert sich ein Kreis auf dem Display, um sie ans Ziel zu führen.

Apple tvOS 17 mit vielen kleinen und großen Optimierungen

Obendrein enthalten sind verbesserte Bildschirmschoner und Support für Dolby Vision 8.1. Dabei handelt es sich aber im Wesentlichen um ein lange bestehendes Profil, das eine breitere Kompatibilität gewährleistet. Auch könnt ihr in tvOS 17 die Dialoge in Kombination mit einem HomePod der 2. Generation anheben lassen, um die Verständlichkeit zu erhöhen. Dann wären da auch noch Verbesserungen für Apple Fitness+, wie die Option individuelle Trainings- oder Meditationspläne basierend auf Tag, Dauer, Trainingsart und mehr zu erhalten. Mit dem Feature Stapel können Nutzer mehrere Trainings und Meditationen auswählen und hintereinander ausführen. Und mit Audiofokus lässt sich die Lautstärke der Musik oder die Stimme von Trainern in den Vordergrund stellen.

Apple Music Sing kann unter tvOS 17 mit der Kameraübergabe kombiniert werden.
Apple Music Sing kann unter tvOS 17 mit der Kameraübergabe kombiniert werden.

Die Unterstützung für VPN von Drittanbietern ermöglicht es Entwicklern wiederum, VPN-Apps für Apple TV zu entwickeln. Das kann ein Vorteil für Anwender in Unternehmen und im Bildungsbereich sein, die über ihre privaten Netzwerke auf Inhalte zugreifen möchten.

Limitierte 4K Blu-ray Mediabooks (333 Stück) zu „Monster Hunter“ ab sofort vorbestellbar

1

Am 15. Juni 2023 erscheint „Monster Hunter“ erneut in einer limitierten Auflage. Die 4K Blu-ray Mediabooks erscheinen mit drei unterschiedlichen Artworks sind jeweils auf 333 Stück limitiert. 

Bereits Mitte Juni 2023 erscheint der Action-Kracher „Monster Hunter“ mit Milla Jovovich erneut auf 4K UHD Blu-ray. Diesmal in drei limitierten Mediabook-Varianten, die jeweils auf 333 Stück limitiert sind. Ihr solltet somit nicht allzu lange warten und euren Favoriten frühzeitig vorbestellen. An der Ausstattung des Films hat sich wohl nichts geändert. Auf der 4K Blu-ray sowie der 2D/3D Blu-ray liegt die Uncut-Version des Films mit 103 Minuten ab. Das 4K Material wurde mit HDR10 „angereichert“ und die deutsche und englische Tonspur liegt als DTS-HD HR 5.1 ab.

Die drei neuen 4K Mediabooks zu "Monster Hunter" sind auf jeweils 333 Stück limitiert
Die drei neuen 4K Mediabooks zu „Monster Hunter“ sind auf jeweils 333 Stück limitiert

Neben den limitierten Artworks der Mediabooks dürft ihr euch zusätzlich auf ein 16-seitiges Booklet freuen. Cover A wird exklusiv über MediaMarktSaturn vertrieben, während Cover B/C auf jpc.de zur Vorbestellung bereitliegen.

Du möchtest nur über 4K BLU-RAY NEUHEITEN informiert werden?

Mehr Beiträge zum Thema „4K Blu-ray“:

Apple Vision Pro ist offiziell: Das beste VR-Headset der Welt?

Apple hat sein erstes AR- und VR-Headset vorgestellt. Das Apple Vision Pro erfüllt höchste technische Ansprüche. Der Preis steht bei 3.499 US-Dollar.

Optisch erinnert die Apple Vision Pro an eine Taucher- oder auch Skibrille. Apple hat dabei den Akku des Geräts in einen externen Akkupack integriert. Steuern lässt sich das Headset auf verschiedenen Wegen – mit den Augen, mit den Händen oder mit der Stimme. Zunächst wird das Mixed-Reality-Headset Anfang 2024 in den USA erscheinen. Erst später soll es internationale Märkte erreichen.

Apple vermarktet das Apple Vision Pro aktuell mehr als Augmented-Reality-Headset, doch auch Virtual Reality ist ein Einsatzgebiet. Als Betriebssystem dient visionOS und Controller werden nicht benötigt. Schenkt man dem Hersteller aus Cupertino Glauben, dann werden tausende von Apps für iOS und iPadOS ebenfalls auf dem Headset ohne Probleme laufen. Obendrein besteht Kompatibilität zu Bluetooth-Accessoires wie dem Magic Keyboard und dem Magic Trackpad.

Apples Vision Pro erscheint erst 2024.
Apples Vision Pro erscheint erst 2024.

Auch sind Bluetooth-Verbindungen zu Macs möglich, deren Oberfläche dann im Headset angezeigt wird. Da einige Kameras nach unten gerichtet sind, sollen die Hände des Nutzers immer korrekt erkannt werden. Dabei sind insgesamt 12 Kameras und fünf weitere Sensoren verbaut. Der Rahmen des Apple Vision Pro besteht aus Aluminium, die Vorderseite aus Glas.

Apple Vision Pro: 4K für jedes Auge

Das Headset bietet 4K-Auflösung pro Auge und stellt damit im Grunde so gut wie alle anderen aktuellen Modelle weit in den Schatten. Es kommen Micro-OLED-Displays zum Einsatz. Apple hat zudem mit Zeiss kooperiert, sodass auch spezielle Linsen für Brillenträger Verwendung finden können. Die Laufzeit des Vision Pro soll mit einer Ladung ca. 2 Stunden betragen. Als Chip dient ein Apple M2, kombiniert mit einem neuen Prozessor namens R1.

Kurios: Auch außen sitzt ein Bildschirm, der eure Augen darstellen kann, sodass andere Menschen mutmaßlich lieber mit euch kommunizieren, auch wenn ihr die Brille tragt. Über einen Regler könnt ihr im Übrigen einstellen, wie stark Passthrough aktiv sein soll – also wie viel ihr von der Umgebung über die Kameras als Feed sehen wollt. Das Mixed-Reality-Headset unterstützt auch Spatial Audio.

Apples Vision Pro kostet 3.499 US-Dollar.
Apples Vision Pro kostet 3.499 US-Dollar.

Mit seinem Preis von 3.499 US-Dollar visiert das Apple Vision Pro vor allem Geschäftskunden an. Allerdings ist das Gebotene technisch sehr beeindruckend. Hier setzt der Hersteller aus Cupertino mit Sicherheit einen neuen Meilenstein für VR-Enthusiasten.

Deutsche Tonspur der Avatar-Filme enttäuschen mit Surround-Sound (4K UHD Blu-ray + 3D Blu-ray)

47

Walt Disney hat sich zur Ausstattung der deutschen Tonspur für die Veröffentlichungen von „Avatar: The Way of Water“ und „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ geäußert. Leider schöpft Disney nicht das volle Potenzial aus und liefert deutschen Fans wieder nur Surround-Sound!

Bevor wir einsteigen, dieser Beitrag soll keine Bewertung der tatsächlichen Qualität der Audiospuren darstellen (diese kommt erst in unserer Review), sondern konzentriert sich lediglich auf die generelle Ausstattung, die uns Walt Disney bei diesem hochkarätigen Disc-Release zur Verfügung stellt. Disney hat nämlich bekannt gegeben, in welchen Formaten die deutsche Tonspur auf der 4K, 3D und HD Blu-ray von „Avatar: Way of the Water“ abliegen. Es gibt auch eine Info zur nachgeschobenen 4K Blu-ray-Veröffentlichung von „Avatar: Aufbruch nach Pandora“. Und obwohl viele Fans bereits damit gerechnet haben, ist es doch sehr verwunderlich, dass das Unternehmen, was dem Geschäft außerhalb von Streaming eigentlich mehr „Liebe“ zugesagt hatte, seinen Blockbuster nicht in der bestmöglichen Qualität auf Disc bereitstellt.

Disney verschenkt Potenzial von „Avatar 2“

Wer der englischen Sprache mächtig ist, der freu sich über einen unkomprimierten Dolby Atmos 7.1.4-Soundmix auf der 4K Blu-ray von Avatar: The Way of Water. Besser geht es eigentlich nicht. Die deutsche Tonspur kommt erneut nicht über Dolby Digital 7.1 Plus hinaus, was bei so einem AAA-Blockbuster unverständlich ist. Die reguläre Blu-ray und 3D Blu-ray kommt nur mit Dolby Digital 5.1 daher. Ebenso die deutsche Synchronisation für die nachgeschobene 4K UHD Blu-ray von „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ – ebenfalls nur Dolby Digital 5.1. Da muss man sich schon fragen, wie sehr möchte das Unternehmen die zahlende Kundschaft ärgern. Am Disc-Verkauf profitiert Disney wenigstens direkt und schreibt keine roten Zahlen wie mit seinem Streamingdienst Disney+.

Deutscher Dolby Atmos 3D-Sound nur auf Disney+?

Aktuell gibt es unseres Wissens keine Möglichkeit, Avatar: The Way of Water in der deutschen Fassung mit einem 3D-Soundformat (Dolby Atmos oder DTS:X) wiederzugeben. Auch die Veröffentlichung auf Apple TV/iTunes endet bei Dolby Digital 7.1 Plus. Dolby Atmos steht auch hier nur beim Originalton bereit. Es würde uns nicht überraschen, wenn der deutsche 3D-Sound nur auf Disney+ angeboten würde. Definitiv wissen wir das erst ab dem 7. Juni 2023. Ab diesem Datum startet der Hollywood-Blockbuster kostenlos auf Disney+.

  • Avatar: The Way Of Water 4K Blu-ray: Dolby Digital 7.1 Plus (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch)
  • Avatar: The Way Of Water 3D Blu-ray: Dolby Digital 5.1 (Deutsch), DTS-HD MA 7.1 (Englisch)
  • Avatar: The Way Of Water Blu-ray: Dolby Digital 5.1 (Deutsch), DTS-HD MA 7.1 (Englisch)
  • Avatar: Aufbruch nach Pandora 4K Blu-ray: Dolby Digital 5.1 (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch)

Die Angaben zu den Tonspuren können sich noch verändern. 

Microsofts Übernahme von Activision Blizzard: Abschied aus Großbritannien denkbar

Microsoft will Activision Blizzard übernehmen. In Großbritannien wurde der Deal jedoch blockiert. Jetzt soll sogar der Abschied des Publishers aus dem Vereinigten Königreich zur Debatte stehen.

Letzteres wäre dann aber wohl die letztmögliche Option, um die Übernahme zu gewährleisten. Dies würde dann nicht automatisch bedeuten, dass in Großbritannien die entsprechenden Spiele nicht mehr erscheinen. Vielmehr müsste sich Microsoft bzw. Activision Blizzard als Tochterunternehmen dann eben einen regionalen Vertriebspartner suchen

Generell ist das nicht unüblich. Beispielsweise hat auch Sony Pictures im Heimkino-Segment den Vertrieb seiner Filme und Serien auf Disc an Plaion Pictures übertragen. So oder so erkennt man die Entschlossenheit, mit der Microsoft die Übernahme durchboxen will. In der EU wurde das Abkommen im Übrigen mit einigen Auflagen bereits durchgewunken. Die britische Competition and Markets Authority (CMA) hatte jedoch Einwände.

Microsoft könnte bald Cloud-Gaming für gekaufte Spiele einführen.
Microsoft will Activision Blizzard unbedingt schlucken.

Vor allem Microsofts zunehmende Macht im Cloud-Gaming-Segment stufte die CMA als in Zukunft wettbewerbsschädigend ein, wenn auch noch Activision Blizzard zum Portfolio der Redmonder gehören würde. Wie geht es nun weiter? Es heißt, der Microsoft-Präsident Brad Smith treffe sich in Kürze mit dem Kanzler Jeremy Hunt. Letzterer soll grundlegend ein offenes Ohr haben, denn er hatte die Entscheidung der CMA bereits öffentlich kritisiert. Jedoch war er auch mit einigen Stellungnahmen von Smith unglücklich, die EU als bessere Region für den Wettbewerb deklarierten.

Microsoft hält sich alle Optionen offen

Smith will auch mit der Rechtsabteilung von Microsoft intensive Gespräche führen und alle Möglichkeiten prüfen. Statt die Übernahme fallen zu lassen, würde man Activision Blizzard eben offenbar eher aus Großbritannien zurückziehen.

Ob es wirklich so weit kommt, ist offen. Im Juli wird Microsofts Widerspruch gegen die CMA-Entscheidung vor Gericht behandelt. Auch Activision Blizzard hatte im Übrigen Widerspruch eingelegt.