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Optoma ML1080 RGB-Laser-Beamer: Anspruchsvolles, portables Heimkino

Optoma stellt den ML1080 RGB-Laser-Beamer vor, der für den mobilen Einsatz konzipiert ist. Egal, ob in den eigenen vier Wänden oder für unterwegs, der ML1080 bietet immer eine großartige Bilddarstellung. 

Vorgestellt wurde der ML1080 erstmals auf einem Presse-Event von Optoma für den asiatischen Markt. Mittlerweile hat sich das Modell auch einen iF Design Award 2023 sichern können, was uns die hochauflösenden Abbildungen beschert hat. Bei den Spezifikationen hält sich Optoma noch etwas bedeckt und liefert uns lediglich die wichtigsten Eckpunkte. Wie aus den Bildern zu entnehmen, handelt es sich beim Optoma ML10180 um einen kompakten Heimkino-Beamer mit RGB-Laser-Lichtquelle, die eine maximale Helligkeit von 1.000 Lumen auf die Leinwand bringen soll. Für ein Gerät dieser Größe ein beeindruckender Wert.

Optoma ML1080 mit RGB-Laser-Lichtquelle

Auf diesem Bild werden die kompakten Maße des Optoma ML1080 erst deutlich
Auf diesem Bild werden die kompakten Maße des Optoma ML1080 erst deutlich

Noch beeindruckender ist die Aussage, dass der Projektor mithilfe der RGB-Laser den BT.2020-Farbraum zu 98 Prozent abdeckt. Damit übersteigt der ML1080 den DCI-P3-Farbraum, der für Kinoproduktionen maßgeblich ist. Farbtreue und Farbbrillanz sind für den Laser-Projektor also keine Fremdwörter. Auch die Lebensdauer der Lichtquelle dürfte mehrere Tausend Stunden ihren Dienst verrichten, bevor diese von „Ermüdungserscheinungen“ geplagt wird. Ein weiteres Plus für den Projektor. Verbaut ist ein MT9669 Prozessor von MediaTek, welcher auch in der Lage ist, 4K-Videosignale inkl. HDR wiederzugeben. Hier fehlt uns jedoch noch die Angabe, ob der Projektor mit 1080p auflöst oder sogar 4K-Auflösung (Pixel Shifting) besitzt. Eine native 4K UHD-Videoausgabe in diesem kompakten Formfaktor schließen wird jedoch aus.

  • Kompakter Projektor mit RGB-Laser
  • Full-HD oder 4K-Auflösung
  • Bis zu 1.000 Lumen
  • 98% BT.2020-Farbraum
  • HDR (High Dynamic Range)
  • Projektionsverhältnis zwischen 0.78 und 1.2
  • Auto-Fokus und 4-Ecken-Trapezkorrektur
  • MediaTek MT9669 Prozessor
  • HDMI, 2x USB-C, USB-A, Audio-Out 3.5mm, RS232

Optoma ML1080 mit Autofokus und Trapezkorrektur

Anschlüsse des Optoma ML1080 inkl. HDMI, 2x USB-C und RS232-Schnittstelle
Anschlüsse des Optoma ML1080 inkl. HDMI, 2x USB-C und RS232-Schnittstelle

Der Optoma ML1080 ist nicht nur auf Portabilität, sondern auch auf eine einfache Handhabung ausgelegt. Das Projektionsverhältnis wir zwischen 0.78 und 1.2 angegeben. Damit lässt sich auch kürzester Distanz eine Projektion mit mehreren Metern Diagonale realisieren. Die Fokussierung und Trapezanpassung (4-Ecken) übernimmt der ML1080 automatisch. Ob der RGB-Projektor über einen integrierten Akku verfügt, behält Optoma ebenso noch für sich. Es steht zumindest ein USB-C-Anschluss für die Stromversorgung (ggf. Laden) bereit. Dazu gesellt sich noch ein HDMI-Eingang, ein weiterer USB-C-Port und ein USB-A-Anschluss. Einen Audio-Ausgang für Kopfhörer (Klinkenstecker 3.5mm) gibt es ebenfalls. Um auch anspruchsvollen Anwendern zu genügen, verfügt der Optoma ML1080 zudem über einen RS232-Anschluss für die Steuerung und Integration in Heimautomatisierungs-Systeme.

Ansprechendes, funktionales Design

Das geringe Projektionsverhältnis und der ausklappbare Standfuß machen die Installation des Optoma ML1080 zum Kinderspiel
Das geringe Projektionsverhältnis und der ausklappbare Standfuß machen die Installation des Optoma ML1080 zum Kinderspiel

Im kompakten Gehäuse des Optoma ML1080 RGB-Laser-Projektor finden zudem noch Lautsprecher Platz, um das audiovisuelle Kinoerlebnis abzurunden. Zuletzt wäre da noch die Aufständerung zu erwähnen, mit der sich der Winkel zur Leinwand verändern lässt. Neben dem An-/Aus-Schalter gibt es anscheinen keine weiteren Funktionstasten oder Regler, mit dem sich das Gerät steuern oder ggf. die Projektion (Zoom, Projektionsverhältnis) ändern lässt. Das Feintuning wird der Nutzer über die Benutzeroberfläche realisieren können.

Features des Optoma ML1080 RGB-Laser-Beamers
Features des Optoma ML1080 RGB-Laser-Beamers

Wann und wo der ML1080 auf den Markt kommt, sind leider zwei weitere Unbekannte. Die fehlenden, technischen Details sowie die Frage nach der Verfügbarkeit und Preis, wird Optoma sicherlich innerhalb der nächsten Wochen beantworten.

Als letztes die Frontabbildung des Optoma ML1080 Laser-Beamers
Als letztes die Frontabbildung des Optoma ML1080 Laser-Beamers

Autorenstreik in Hollywood: Keine neuen Drehbücher mehr

In Hollywood hat der Autorenstreik begonnen. Auf unbestimmte Zeit wird es keine neuen Drehbücher für Filme und Serien mehr geben.

Die Writers Guild of America (WGA) ruft ihre Mitglieder ab heute zum Streik auf. Mitglieder der Gewerkschaft müssen also, wollen sie nicht ausgeschlossen werden, die Arbeit niederlegen. Voraus gingen dem Streik Verhandlungen mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP), welche zu keinem Ergebnis gekommen sind. Die AMPTP repräsentiert nicht nur Studios wie Warner Bros. Discovery, Paramount oder Sony, sondern auch Streaming-Anbieter wie Amazon, Apple und Netflix.

Die WGA beklagt, dass Drehbuchautoren in Hollywood immer weniger Sicherheit bekämen. Selbst bei fortlaufenden Serienproduktionen sei die Arbeit nicht einmal für eine Woche garantiert. Stattdessen werde versucht, die Branche so zu verschieben, dass Autoren möglichst nur noch freiberuflich schreiben – zu prekären Bedingungen. Demnach könnten viele Schreiberlinge ihr Leben nicht mehr mit ihrem Gehalt finanzieren.

Als Folge fordert man insbesondere von Streaming-Anbietern bessere Konditionen, gerade weil Produktionen dort auf Dauer stets verfügbar sind und Kunden binden. Wer damit Geld scheffele, müsse auch die Autoren fair entlohnen, die solche Hits erst möglich machen. Doch bisher seien alle Offerten der AMPTP völlig unzureichend gewesen. Daher sehe man keinen anderen Weg, als zu streiken.

WGA-Streik könnte Serienstaffeln verkürzen

Der letzte große Autorenstreik fand in den USA 2007 und 2008 statt. Damals kamen viele Film- und Serienproduktionen zum Erliegen, weil es keinen Nachschub an Drehbüchern mehr gab. Zuerst sind davon traditionell Talkshows, Seifenopern und Co. betroffen, bei denen die Drehbücher meist erst kurz vor Drehstart vorliegen. Aber je nach Dauer des Streiks können auch Filme und Serien in die Zwickmühle geraten.

2007 und 2008 mussten etwa viele Serienstaffeln stark verkürzt werden. Damals legten die Autoren rund 100 Tage die Arbeit nieder. Wie lange es beim neuen Streik dauern wird, ist aktuell nicht abzusehen. Die Fronte scheinen verhärtet. So gibt die AMPTP an, man habe bereits großzügige Angebote gemacht. Die WGA vernachlässige die ohnehin schwierige Wirtschaftslage.

Hisense A85K: Alle Details zum 2023 4K OLED TV für Europa

Hisense bringt mit dem A85K einen neuen 4K OLED Fernseher im europäischen Raum auf den Markt. Der Hisense A85K würde als 2023-Modell den Hisense A8G beerben, der schon 2 Jahre auf dem Buckel hat.

Die Spezifikationen lesen sich so, als wollte Hisense mit dem A85K einen gut ausgestatteten und preiswerten 4K OLED Fernseher auf den Markt bringen. Eines vorneweg, die Preise für den europäischen Raum wurden leider noch nicht kommuniziert. Das Vorgängermodell wurde jedoch trotz einer hoch angesetzten Preisempfehlung recht günstig von den Technikfachhändlern angeboten. Bleibt zu hoffen, dass der Hisense 55A85K (55 Zoll) und 65A85K (65 Zoll) diesem Beispiel folgen. Auf einer Shop-Webseite in Großbritannien taucht zudem eine 48 Zoll-Variante (48A85K) auf.  Genaueres werden wir wohl erst mit dem Verkaufsstart herausfinden können. Dieser sollte aufgrund der veröffentlichten Details nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Hisense A85K: Basis OLED mit guter Ausstattung

Rückseite des Hisense A85K 4K OLED TV
Rückseite des Hisense A85K 4K OLED TV

Der 2023 4K OLED TV von Hisense ist mit einem „typischen“ OLED-Panel der 2. Generation ausgestattet. Bedeutet, die maximale Helligkeit wird bei um die 900 nits liegen, großflächige Darstellungen „erstrahlen“ mit mindestens 135 nits. Das Kontrastverhältnis wird mit 150.000:1 angegeben, aufgrund der echten Schwarzdarstellung der OLED-Pixel, müsste man eigentlich von einem unendlichen Kontrast sprechen. Ein 120Hz-Panel ist in diesen Tagen Pflicht. Eine 60Hz-Variante wird womöglich gar nicht mehr vom Panelhersteller LG Display angeboten. Unterstützt werden somit 4K-Videosignale mit maximal 120Hz, in niedrigeren Bildwiederholungsraten mit HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision und Dolby Vision IQ. Das Gerät ist zudem IMAX Enhanced-zertifiziert. Für Gamer nicht ganz uninteressant, unterstützt der A85K zudem ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) mit bis zu 120Hz.

2x HDMI 2.1 für 4K@120Hz

Die Fernbedienung des Hisense A85K und das Anschluss-Panel auf der Rückseite inkl. HDMI 2.1
Die Fernbedienung des Hisense A85K und das Anschluss-Panel auf der Rückseite inkl. HDMI 2.1

Die Verarbeitung von Bild- und Audioinhalten, sowie die Steuerung der einzelnen Komponenten werden von einem kraftvollen MediaTek MT9618 Quad-Core-Prozessor übernommen. Bei den Anschlüssen finden sich zwei HDMI 2.1-Anschlüsse, zwei HDMI 2.0-Ports sowie diverse USB-Anschlüsse, ein optischer Akustik-Ausgang sowie ein Tuner für Satellit, Kabel und Antennenfernsehen wieder. Integriert haben wir zudem Dual-Band WiFi und Bluetooth 5.1. Gesteuert wird mit der im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung, die uns durch das Vidaa U7 Betriebssystem führt. Dieses wurde in den letzten Jahren stetig erweitert und bietet mittlerweile Unterstützung für beliebte Videostreaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Disney+, DAZN, Youtube, PlutoTV uvm.

Frontabbildung des Hisense A85K 4K OLED TV mit 55 Zoll
Frontabbildung des Hisense A85K 4K OLED TV mit 55 Zoll

Hisense gestaltet den A85K 4K OLED TV recht ansprechend, obwohl beim Standfuß und am Chassis auf der Rückseite Teile aus Plastik vorherrschen. Der Standfuß hat noch eine Besonderheit, dieser verfügt über eine Swivel-Funktion, der TV lässt sich somit ganz einfach drehen. Leider fehlen uns noch die Informationen zum Liefertermin und den Preisen der Hisense A85K-Modelle. Diese reichen wir natürlich nach, sobald uns diese vorliegen.

Große Verkaufsaktion: Apple TV reduziert DC Comics-Filme uvm.

Zum Start in den neuen Monat liefert uns Apple TV reduzierte 4K Filme aus dem DC Comics-Universum. Weitere Filme gibt es bereits ab 3.99 Euro, Filmbundles reduzieren die Preise einzelner Titel sogar auf 3.33 Euro. 

Die meisten Filme aus dem DC-Comics Universum finden wir in der Sektion für 4.99 Euro bzw. 5.99 Euro. Die Blockbuster für 3.99 Euro sind aber nicht weniger interessant. Bevor ihr euch auf die Einzeltitel stürzt, solltet ihr jedoch die Film-Bundles (Kollektionen) am Ende des Beitrags aufsuchen. Hier finden sich Sammlungen beliebter Film-Franchises wieder, von denen viele Filme auch in 4K Auflösung angeboten werden. Wir haben euch auch ein paar Sammlungen aufgelistet, die lediglich in HD-Qualität vorliegen, vielleicht aber irgendwann (kostenlos) auf 4K aufgewertet werden könnten. Allein die Alien 6-Film-Kollektion für gerade einmal 17.99 Euro lohnt sich absolut. Hier zahlt ihr je Film nur 2.99 Euro, zwei davon wurden schon mit 4K aufgewertet. Oder die Predator 4-Film-Kollektion, alle in 4K, für 12.99 Euro (3.25 Euro je Film).

iTunes 4K Filme für 3.99 Euro

 

Verpasse keine 4K-Neuheiten und Angebote auf Apple TV mit unserem kostenlosen Newsletter!

iTunes 4K Filme für 4.99 Euro

iTunes 4K Filme für 5.99 Euro

iTunes 4K Filme für 7.99 Euro

 

Reduzierte Film-Bundles

Achtung, innerhalb der Bundles liegen einzelne Filme vielleicht nur in HD-Qualität vor. Am Ende der Liste haben wir euch interessante Film-Bundles (nur HD) angehängt, die ggf. auf 4K hochgestuft werden. 

7,99 € (2 Filme in 4K)
7,99 € (2 Filme in 4K) 14,99 € (3 Filme in 4K)
17,99 € (6 Filme  – 2 in 4K) 12,99 € (4 Filme in 4K) 14,99 € (5 Filme – 1 in 4K)
9.99 € (3 Filme in 4K) 9,99 € (3 Filme – 2 in 4K) 7,98 € (2 Filme in HD)
12.99 € (4 Filme in HD) 7,99 € (2 Filme in HD) 14,97 € (3 Filme in HD)

Neue PlayStation 5 bereits im September? Patent zeigt Disc-Laufwerk für die „PS5.2“

Laut einem Insider soll der Verkauf einer neuen PlayStation 5 Konsole im September 2023 starten. Ein jetzt veröffentlichtes Patent zeigt das optionale, externe Disc-Laufwerk der „PS5.2“. 

Bereits im September 2022 machten Berichte die Runde, dass Sony seine PlayStation 5-Plattform überarbeitet. Ein kürzlich für die Öffentlichkeit freigegebenen Patent untermalt jetzt das Gerücht, dass Sony in Zukunft nur noch eine Variante der Playstation 5 produzieren möchte. Und nicht nur das, angeblich soll die Produktion der „PS5.2“ bereits in diesem Monat starten, damit das System ab September 2023 in den Verkauf gehen kann. Bei dieser Revision handelt sich voraussichtlich nicht um eine Slim-Variante der PS5, sondern um eine Basis-Version ohne Disc-Laufwerk, die optional mit einem 4K Blu-ray-Laufwerk aufgewertet werden kann. Letzteres wird jetzt im Detail im angesprochenen Patent beschrieben:

Das US-Patent des externen Disc-Laufwerks (für die PS5) zeigt nicht nur den Aufbau, sondern vermittelt auch einen guten Eindruck, wie das Laufwerk aussieht.
Das US-Patent des externen Disc-Laufwerks (für die PS5) zeigt nicht nur den Aufbau, sondern vermittelt auch einen guten Eindruck, wie das Laufwerk aussieht.

Disc-Laufwerk lässt sich an „Spielekonsole montieren“

Die Form des Laufwerks mit seinem abgerundeten Chassis ist merklich an das Design der PlayStation 5 angelehnt. Und nicht nur visuell, auch in der Beschreibung des Patents gibt es Hinweise auf ein Zusammenspiel zwischen Konsole und Disc-Laufwerk. In der zweiten Sektion des Patents bekommen wir zu lesen: „…optisches Laufwerk, das in elektronische Geräte wie Spielekonsolen (game machine), PCs oder audiovisuelle (AV) Geräten montiert werden kann.“. Das Verb „montiert“ bedeutet nicht zwangsweise, dass es sich bei dem Disc-Laufwerk um ein optionales Zubehör der PS5 handelt, welches vom Kunden selbst eingebaut werden kann. Es ist gut möglich, dass das Laufwerk ab Werk montiert wird, oder eben nicht.

Es gibt neue Hinweise zur PlayStation 5 Slim (PS5 Slim)
Wird Sony im September bereits die PlayStation 5 Slim mit abnehmbaren Disc-Laufwerk in den Handel bringen?

Revision der PlayStation 5 oder PS5 Slim?

Sony könnte damit die Produktionskosten der PS5-Plattform drastisch senken, da nur noch eine „Basisversion“ der PS5 hergestellt werden muss, anstatt wie aktuell zwei Varianten mit und ohne Disc-Laufwerk. Der Elektronikhersteller wäre somit auch in der Lage, schneller auf eine Verschiebung der Nachfrage zu reagieren, je nachdem, ob die Digital- oder Disc-Version der „PS5.2“ höher in der Gunst der Kunden steht. Im Patent haben wir auch keinen Hinweis auf eine „einfache“ Installationsmöglichkeit des Laufwerks gefunden. Es liegt somit nahe, dass dieses bereits im Werk mittels Schrauben und Flachbandkabeln mit dem Chassis/Mainboard der PS5 verbunden wird. Zuletzt könnte dieser neue Aufbau bei einem defekten Disc-Laufwerk zu einer verkürzten Reparaturdauer der Konsole führen. Ggf. lässt sich das Laufwerk sogar selbst austauschen.

Mehr Beiträge zur „PlayStation 5“:

OLED-Fabriken: Produktionsauslastung unter 60% im ersten Halbjahr 2023

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OLED-Hersteller haben mit einer geringen Auslastung ihrer OLED-Fabriken von unter 60 Prozent zu kämpfen. Der LCD-Markt erholt sich dagegen langsam, wird jedoch von chinesischen Herstellern dominiert. 

Auslastung von Displayfabriken bei nur 74 Prozent

Die neueste Studie des Marktforschungs- und Analyseunternehmens Omdia zeigt die Schwierigkeiten von Bildschirmherstellern auf der ganzen Welt, insbesondere bei der Herstellung von OLED-Panels, deren Produktionskapazitäten bislang weitgehend ungenutzt geblieben sind. So soll laut Omdia die Auslastung aller Fabriken von Displayherstellern auf der ganzen Welt im zweiten Quartal 2023 nicht mehr als 74% betragen haben. Diese Analyse bezieht sich auf Produktionen von Flüssigkristallpanels (LCD) sowie von organischen Leuchtdiodenpanels (OLED), die für den TV-Markt bestimmt sind. Ebenso Produktionsketten für kleinere Displays, die in Smartphones, Tablets, Computer, Mobiltelefone usw. verbaut werden.

Schrittweise Wiederaufnahme der LCD-Panelproduktion

Obwohl diese Zahl enttäuschend erscheint, bedeutet sie dennoch eine Steigerung von 8% gegenüber dem im ersten Quartal beobachteten Wert von 66%. Dies zeigt die Schwierigkeiten, denen Bildschirmhersteller seit dem zweiten Quartal 2022 ausgesetzt sind, als die Nachfrage nach Fernsehern weltweit aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Preiserhöhungen zurückging. Dazu kommt, dass während der Coronapandemie wohl so etwas wie eine Sättigung des Marktes stattgefunden hat, da Privatpersonen sich sehr gerne mit neuer Unterhaltungselektronik eingedeckt haben.

Chinesische Display-Hersteller bedrohen das TV-Geschäft von Samsung und LG
Der LCD-Displaymarkt wird bereits von chinesischen Herstellern dominiert.

Omdia gibt jedoch an, dass die Situation für LCD-Panels und OLED-Panels unterschiedlich ist. So haben die Hersteller von LCD-Bildschirmen, hauptsächlich in China, ihre Produktion wieder aufgenommen und streben eine Auslastung ihrer Produktionslinien von 80% bis zum Ende des ersten Halbjahres an. Diese Wiederbelebung erfolgt allmählich durch die chinesische Displayhersteller (CSOT, BOE, HKC, Tianma), um den Einheitspreis der Panels zu halten. Jede Überproduktion von Panels würde nämlich unweigerlich zu einem Preisverfall führen.

Schwieriges erstes Halbjahr 2023 für OLED-Panels

Die Hersteller von OLED-Displays konnten das Ruder jedoch noch nicht herumreißen. Bestellungen von den wichtigsten Kunden für OLED-Panels bleiben auf einem niedrigen Niveau. Omdia prognostiziert, dass der Smartphone-Markt während des ersten Halbjahres 2023 schwierig bleiben wird und auch Hersteller von großen TV-Displays mit einem anhaltenden Abschwung der Nachfrage rechnen müssen. Somit beeinträchtigt der Rückgang der Bestellungen von Unternehmen wie LG Electronics, Panasonic, Philips, Samsung Electronics und Sony die Auslastungsrate der 8,5-Gen-OLED-Fabriken (hauptsächlich LG Display), die bis zum Ende des ersten Quartals unter 60 Prozent lag.

LG entfernt Insider-Feature in 2023er OLED TVs: Warum Vorjahresmodelle jetzt wieder interessant sind!
Trotz Neuentwicklungen am OLED-Markt, bleibt die Gesamtsituation schwierig. Die Nachfrage ist stark zurückgegangen. 

Insgesamt zeigt der Bericht von Omdia die Herausforderungen, denen Bildschirmhersteller in der aktuellen globalen Wirtschaftslage gegenüberstehen. Die LCD-Produktion erholt sich allmählich, während der Markt für OLED-Panels weiterhin schwach bleibt. Hersteller von OLED-Panels werden mit einer geringeren Auslastung ihrer Produktionslinien bis zum Ende des ersten Halbjahres zu kämpfen haben. Ein Aufschwung im 3. oder 4. Quartal wird derzeit nicht prognostiziert. Große Veränderungen bei der Nachfrage werden sich derzeit nur in Verbindung mit geopolitischen Ereignissen ergeben.

TCL kommuniziert Preise für seine neuen 4K Fernseher – 83 Zoll ab 2.299 Euro

TCL Europe hat die Preise für seine neuen 4K Fernseher 2023 kommuniziert. Die UHD Fernseher sind ab 699 Euro erhältlich – einen XXL-TV mit 83 Zoll gibt es bereits ab 2.299 Euro.

Drei Modellreihen wurden bereits für den deutschen Markt angekündigt. Da hätten wir den 4K-Einstieg C645 mit QLED-Display, den Gamer-TV C745 mit 144Hz, QLED und FALD sowie das Premium-Modell C845, welches um ein Mini-LED-Backlight aufgewertet wird. Die Preisspanne reicht von 699 Euro für den 43 Zoll C645, bis zu 2.999 Euro für den 85 Zoll C845. Vor allem im XXL-Segment möchte sich TCL in diesem Jahr ganz klar positionieren. Den 85 Zoll C645 gibt es bereits ab 2.299 Euro. Man beachte, wir sprechen hier von unverbindlichen Preisempfehlungen. Es ist davon auszugehen, dass die Geräte im freien Handel günstiger angeboten werden. Nachfolgend findet ihr die wichtigsten Features und Preise für die C645, C745 und C845 4K Fernseher von TCL:

TCL C645 4K QLED TV (60Hz)

TCL hat die neuen QLED-TVs der Reihe C64 vorgestellt.
TCL hat die neuen QLED-TVs der Reihe C64 vorgestellt.

Die diesjährige C-Serie startet mit dem C645, einem 4K UHD Fernseher mit QLED-Display (VA-Panel mit 10bit aus 8bit+FRC), direktem LED-Backlight für bis zu 450 cd/m² (Frame-Dimming) und 60Hz. Wer reaktionsschnelle Games mit 120Hz zocken möchte, sollte vielleicht Abstand vom C645 nehmen. Der Großteil der Spiele läuft auf dem Fernseher sicherlich ohne Probleme. Für Spieler ist zudem ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) mit an Bord. Letzteres sogar mit AMD FreeSync-Unterstützung zwischen 44 und 60Hz. Z

u den HDMI 2.1-Funktionen gesellt sich zudem eARC (enhanced Audio Return Channel), mit dem sich unkomprimierte Audioformate wie z.B. Dolby Atmos an eine kompatible Soundanlage / Soundbar übertragen lassen. Bei der Wiedergabe von HDR-Formaten schöpft man mit HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision aus den Vollen. Dolby Atmos, DTS TrueHD, DTS Virtual:X ist mit an Bord. Google TV wird bei allen Fernsehern als Betriebssystem eingesetzt.

  • TCL 85C645 – 2.299 Euro
  • TCL 75C645 – 1.699 Euro
  • TCL 65C645 – 1.099 Euro
  • TCL 55C645 – 899 Euro
  • TCL 50C645 – 799 Euro
  • TCL 43C645 – 699 Euro

TCL C745 4K QLED TVs mit FALD (144Hz + 240Hz)

Der TCL C745 4K Fernseher soll vor allem Gamer ansprechen
Der TCL C745 4K Fernseher soll vor allem Gamer ansprechen

Wer den Fokus seiner digitalen Unterhaltung nicht nur auf TV, Filme und Streaming legt, sondern auch dem Gaming nicht abgeneigt ist, der wird in den meisten Fällen den Sprung zur C745-Serie wagen. In diesem TV werkelt ebenfalls ein 4K VA-Panel mit 10 bit (8bit + FRC) und QLED wie schon beim C645. Das Panel unterstützt jedoch 120Hz bzw. 144Hz und ist mit einem direktem LED-Backlight mit einem Full-Array-Local-Dimming ausgestattet, welches die Maximalhelligkeit auf 1.000 cd/m² anhebt. Die Anzahl der Dimming-Zonen sind bekannt: 120 (55″), 160 (65″) und 220 (75″).

Als Prozessor kommt zudem ein performanter MT9615 (MT5889) von MediaTek zum Einsatz. Dieser verarbeitet 4K-Videosignale mit bis zu 144Hz über einen der beiden HDMI 2.1-Anschlüsse (zusätzliche vorhanden 2x HDMI 2.0). Die HDMI-Schnittstellen unterstützen eARC, ALLM und VRR, letzteres mit AMD FreeSync Premium Pro. Das System ist sogar in der Lage mittels Dual Line Gate einen 240Hz-Bildmodus (in 1.080p) zu realisieren, für reaktionsschnelles Gaming. Videosignale können zudem mit HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision verarbeitet werden. Für die Meisten dürfte sich der Mehraufwand von 200-300 Euro im Vergleich zum C645 definitiv lohnen.

  • TCL 75C745 – 1.899 Euro
  • TCL 657745 – 1.399 Euro
  • TCL 557745 – 1.099 Euro

TCL C845 4K Mini LED TV (144 Hz +240Hz)

TCL stellt seine Premium-Fernseher 2023 vor (abgebildet C845)
TCL stellt seine Premium-Fernseher 2023 vor (abgebildet C845)

Zuletzt haben wir dann noch das Premium-Modell C845. Dieses unterstützt alle Features des C745, bietet seinen Käufern jedoch mehr Performance bei der Video- und Audiodarstellung. So ist der C845 ebenfalls mit einem 4K VA-Panel mit QLED ausgestattet, wird jedoch mit einem Mini-LED-Backlight mit FALD gepusht. Dieses erhöht die maximale Helligkeit auf bis zu 2.000 cd/m² und sollte mit dem fein gerasterten Local-Dimming nicht nur die Darstellung in den Farbspitzen verbessern, sondern auch für einen breiteren Kontrast und besseren Schwarzwert sorgen. Die Anzahl der Dimming-Zonen in Abhängigkeit der Größe sind 480 (55″), 576 (65″), 720″ (75″) und 896 (85″). Zudem handelt es sich um ein natives 10bit-Panel ohne FRC.

Ansonsten profitiert der Nutzer von allen Features und Standards, die auch bei den „kleineren“ Serien unterstützt werden. Dolby Atmos, DTS TrueHD, DTS Virtual:X, HDR10, HDR10+, Dolby Vision sind die wichtigsten Standards, während die zwei HDMI 2.1-Schnittstellen 4K-Videosignale mit bis zu 120Hz bzw. 144Hz wiedergeben können, inkl. HDR. eARC, ALLM und VRR (AMD FreeSync Premium Pro) sind mit an Bord. Ebenfalls der 240Hz-Modus (1080p) via Dual Line Gate. Die Audiowiedergabe wird zudem von einem kraftvollen 2.1-System mit aktivem Subwoofer und 60 Watt Gesamtleistung abgerundet. Und das Design des C845 vermittelt einem auch, wie viel Performance in dem Fernseher stecken.

  • TCL 85C845 – 2.999 Euro
  • TCL 75C845 – 2.499 Euro
  • TCL 65C845 – 1.799 Euro
  • TCL 55C845 – 1.499 Euro

Mehr Beiträge zum Hersteller „TCL“:

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ARD, ZDF und Co. fordern mehr Geld – und wollen sich gleichzeitig mäßigen

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Die Öffentlich-Rechtlichen Sender in Deutschland haben kuriose Vorstellungen vom Sparen: Sie bekennen sich in ihrer aktuellen Bedarfsanmeldung zur Mäßigung, fordern aber indirekt bereits mehr Geld.

Dass „Sparen“ von den Zuständigen bei ARD, ZDF, Deutschlandradio und Co. eigenwillig ausgelegt wird, hatten wir schon in der Vergangenheit aufgegriffen. Etwa ist es durchaus üblich, sich über mangelnde Ressourcen für Redakteure zu beklagen, aber zeitgleich die Gehälter in den oberen Verwaltungsebenen kräftig anzukurbeln.

Jetzt hat der ÖRR bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) seinen Bedarf für den Zeitraum von 2025 bis 2028 angemeldet. Einerseits spricht man da von Sparmaßnahmen, andererseits fordert man aber bereits mehr Geld. Auf die Bürger dürften also wahrscheinlich weitere Beitragserhöhungen zukommen. Zuträglich dürfte dies dem angeschlagenen Image des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland nicht sein.

Pläne von ARD & ZDF zu Ultra HD
ARD und ZDF gelten als wenig maßvoll.

Ob die KEF den angemeldeten Bedarf der Anstalten für gerechtfertigt hält, ist noch nicht klar. Die Kommission wird nun in den nächsten Monaten kalkulieren, wie viel Geld die Sender ihrer Meinung nach tatsächlich benötigen. Konkrete Summen nennen auch die Sender im Übrigen nicht, vermutlich um Kontroversen vorzubeugen.

Öffentlich-Rechtliche verweisen auf die Inflation

ARD und ZDF verweisen dabei auch darauf, dass man nur jährliche Steigerungsraten zwischen 2,16 und 2,71 Prozent für Programm-, Personal- und Sachaufwendungen vorsehe und damit weit unter der eigentlichen Inflation bleibe. Ähnlich argumentieren auch das ZDF und Deutschlandradio. Man wolle das Gros der Teuerung durch Sparmaßnahmen ausgleichen. Der ARD-Vorsitzende bezeichnete den Finanzierungsbedarf gar als „maßvoll“.

Kritisieren kann man, dass einige Skandale, in den Medien wurden hier die Vorfälle um die ehemalige rbb-Chefin Patricia Schlesinger am ausgiebigsten diskutiert, den enormen Reformbedarf im ÖRR aufgezeigt haben. Nach ein paar verbalen Zugeständnissen hat sich jedoch bisher wenig im System verändert. Ohne eine gute Reputation, wird es das öffentlich-rechtliche Programm jedoch in Zukunft schwer haben, Relevanz zu behalten.

Sony PlayStation 5: Bereits über 38 Mio. verkaufte Konsolen

Die Sony PlayStation 5 verkauft sich exzellent: Bereits über 38 Mio. Exemplare der Konsole sind über die Ladentheke gewandert.

Im Zuge der Bekanntgabe seiner Finanzergebnisse für das 1. Quartal hat Sony es also verraten: Man konnte bereits mehr als 38 Mio. Exemplare der Spielekonsole PlayStation 5 absetzen. Unsere Prognose: Die Verkaufszahlen wären noch weitaus höher, hätte es nicht ca. 2 Jahre Lieferengpässe durch die Corona-Krise gegeben. Im Vergleich zur Vorgängerkonsole PlayStation 4, die nicht unter solchen Lieferproblemen zu leiden hatte, können die Absätze nur als voller Erfolg bewertet werden. Die PS4 hatte nämlich im gleichen Zeitraum (ca. 2.5 Jahre) nur rund 26 Millionen Exemplare verkauft.

Lieferschwierigkeiten der PS5 sind überwunden

Allein im letzten Quartal konnte Sony nach eigenen Angaben ca. 6,3 Mio. PS5 verkaufen. Vergleicht man dies mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr, als es „nur“ 2 Mio. Einheiten waren, dann zeigt sich der enorme Schub. Die Nachfrage nach der PlayStation 5 ist somit ungebrochen und jetzt, da sich die Liefersituation gebessert hat, schlagen mehr und mehr Spieler zu.

Die PlayStation 5 verkauft sich aktuell deutlich besser als die Xbox Series X|S.
Die PlayStation 5 verkauft sich aktuell deutlich besser als die Xbox Series X|S.

Microsoft erhielt im Übrigen im Gegensatz dazu einen Dämpfer: Die Verkaufszahlen der Xbox Series X|S sind zuletzt merklich eingebrochen. Sogar der Chef der Xbox-Sparte, Phil Spencer, musste einräumen, dass man stärker auftreten müsse. Es habe in den letzten Monaten an zugkräftigen Spielen aus dem Hause Microsoft gefehlt.

PlayStation 5 schlägt Xbox Series X|S

Allein im Fiskaljahr 2022 konnte Sony insgesamt 19,1 Mio. PS5 verkaufen. Als Folge haben sich die Hardware-Einnahmen der PlayStation-Sparte fast verdoppelt. Die PlayStation 5 liegt in ihren Verkaufszahlen, vergleicht man damit, wie sich die PS4 in einem vergleichbaren Zeitraum nach dem Launch absetzen konnte, jedoch weiterhin zurück.

Cloud-Gaming ist bereits Bestandteil von PlayStation Now.
PlayStation Plus bietet mittlerweile drei Tarife.

Da die PS4 aber nicht unter derartigen Lieferengpässen krankte, ist zu erwarten, dass sich die PS5, bis zum Ende des Lebenszyklus vermutlich besser verkaufen kann, als das Vorgängermodell. Sony konnte auch leicht seine Abonnenten von PlayStation Plus im letzten Quartal steigern – von 46,4 auf 47,4 Mio. Nutzer. Dank der neuen Tarife PS Plus Extra und PS Plus Premium stiegen zudem die Einnahmen deutlich.

Samsung bestätigt neue Micro LED für Europa

Samsung hat bestätigt, dass der Hersteller noch 2023 neue TVs mit der Technologie Micro LED in Europa auf den Markt bringen wird.

Darunter soll auch der schon 2022 in Aussicht gestellte Bildschirm mit 89 Zoll Diagonale sein. Obendrein soll es neue Modelle mit 76, 101 sowie 114 Zoll Diagonale geben. Leider verschweigt Samsung Electronic jedoch noch die Veröffentlichungszeiträume sowie die unverbindlichen Preisempfehlungen.

Man kann aber davon ausgehen, dass diese sich um die 100.000 Euro bewegen werden. So ist die Fertigung der Micro-LED-Bildschirme weiterhin sehr kostspielig. Dabei vereint die neue Display-Technologie die Vorteile von LCD und OLED. Es kommen selbstleuchtende, anorganische Pixel zum Einsatz. Dadurch lassen sich einerseits sehr hohe Helligkeiten erreichen, aber auch perfektes Schwarz – ohne Gefahr des Einbrennens.

2023 sollen in Europa neue Micro LED von Samsung auf den Markt kommen.
2023 sollen in Europa neue Micro LED von Samsung auf den Markt kommen.

Samsung forciert die Micro LED bereits unter der Marke The Wall für Geschäftskunden – unter anderem auch für die Film- und TV-Produktion. Konkurrenz gibt es z. B. in Form der LG Magnit oder auch der Crystal LED von Sony – ebenfalls Bildschirme auf Basis von Micro LED.

Samsung will bei Micro LED die Führung übernehmen

Samsung will dabei nicht nur auf dem chinesischen Markt im absoluten Premium-Bereich die Führung übernehmen. Bis man jedoch mit Micro LED eine breitere Zielgruppe erreichen kann, werden sicherlich noch viele Jahre vergehen. Denn aktuell ist es auch noch kompliziert, die Micro LEDs in Größen zu fertigen, die sich für kleinere TV-Diagonalen eignen.

Samsung hat neue The-Wall-Modelle mit Micro LED vorgestellt.
Samsung hat neue The-Wall-Modelle mit Micro LED vorgestellt.

2023 erscheinen dabei auch neue Modelle der Reihe The Wall. Aber die Zeit muss zeigen, ob Micro LED irgendwann auch im Markt für Privatkunden seinen Siegeszug antreten kann, oder ob vielmehr vorher andere Technologien auf den Plan treten werden. Wir sind schwer davon überzeugt, dass Micro LED im Consumer-Bereich auf längere Zeit gesehen keine Rolle spielen wird, da die Produktionskosten immer noch viel zu hoch sind. Bezahlbar wären lediglich kleinere Geräte mit Display wie Smart-Watches oder Smartphones, die von den Vorteilen der Micro-LED-Technologie partizipieren könnten.