Amazons Fantasy-Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ ergänzt seine Besetzung in Staffel 2 um frische Neuzugänge.
So werdet ihr, insofern ihr denn einschaltet, in „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ in Staffel 2 bei Amazon Prime Video auch folgende Gesichter sehen: Ciarán Hinds („There Will Be Blood“), Rory Kinnear („James Bond 007: Ein Quantum Trost“) und Tanya Moodie („Motherland“). Sie übernehmen mehrmals auftauchende Nebenrollen.
Rund 100 Mio. Menschen sahen Staffel 1
Laut Amazon laufen aktuell die Dreharbeiten zu „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“. Die kontrovers diskutierte Serie kam, zumindest wenn man nach Rotten Tomatoes geht, bei Kritikern gut an, fiel bei Fans aber durch. Allerdings konnte das Format eine enorme Reichweite erzielen: Rund 100 Mio. Menschen haben laut Amazon eingeschaltet und rund 24 Mrd. Minuten gestreamt.
Selbst wenn da also jetzt ein gewisser Schwund entsteht, weil enttäuschte Tolkien-Fans sich abwenden, dürfte noch genug Potenzial da sein. Zumal damit zu rechnen ist, dass sich bei „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ auch ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer dem aktuell im Trend liegendem Hatewatching hingibt.
„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“: Meister des Hatewatchings?
Falls euch das Phänomen nichts sagt: Hatewatching bezeichnet das Phänomen, dass sich Zuschauer gezielt Filme oder Serien ansehen, um sich am Ende über sie aufzuregen. Teilweise berechnen dies Studios wohl sogar direkt in ihre Kalkulationen ein. Denn: Machen die Hater ihrem Ärger dann via Social Media Luft, stachelt das noch mehr Menschen an, die Inhalte ins Rampenlicht zu rücken – mehr Aufmerksamkeit bedeutet auch potenziell mehr Zuschauer.
Unsere Handhabe und unser Rat: Wenn euch die erste Staffel zu „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ gefallen hat, dann schaltet auch bei Season 2 wieder ein. Ist das nicht der Fall, zeigt ihr das Amazon am besten, indem ihr … ganz einfach abschaltet.
Netflix lässt sich im werbefinanzierten Basis-Abo jetzt auch an den Apple TV verwenden. Bisher stand diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.
So gab es bisher die Einschränkung, dass der günstigste Tarif mit Werbung von Netflix an den Streaming-Playern von Apple den Dienst versagte. 4,99 Euro im Monat kostet der Basis-Tarif, in dem allerdings einige Funktionen und sogar Inhalte fehlen. Etwa seid ihr hier auf eine Auflösung von 720p beschränkt, könnt nur an einem Gerät zur Zeit Inhalte abrufen und auch eine Download-Möglichkeit fehlt.
In Zeiten, in denen sich Filme und Serien über immer mehr Streaming-Angebote verteilen und der Reallohn aufgrund der Inflation bei vielen Menschen schrumpft, kann das werbefinanzierte Angebot aber eventuell einige Abonnenten locken. Dumm nur, wenn man es dann an seinem Gerät – wie einem aktuellen Apple TV 4K, gar nicht abrufen konnte. Glücklicherweise hat sich das jetzt geändert.
Auch am Apple TV 4K ist jetzt Netflix mit Werbung nutzbar.
Weiterhin sieht es aber noch so aus, dass ihr das Basis-Abo mit Werbung etwa nicht an einem Chromecast oder Chromecast Ultra nutzen könnt – nur auf dem neuen Chromecast mit Google TV. Auch in der Netflix-App für Windows kann der werbefinanzierte Tarif nicht abgerufen werden.
Netflix mit Werbung: Chance für den Streaming-Anbieter?
Es bleibt abzuwarten, ob ihr Netflix mit Werbung bald auch an den oben genannten Geräten und Plattformen verwenden könnt. Über die Annahme hat es schon unterschiedliche Meldungen gegeben. Hieß es erst, der Tarif sei eher ein Flop, so sieht es mittlerweile wohl besser aus. Es sollen durchaus viele Neukunden sein, die zum Basis-Tarif mit Werbung greifen. Außerdem sieht Netflix vor allem in Schwellenländern Potenzial – etwa Indien.
Aktualisierte Übersicht der Netflix-Preise und Features (Stand: Oktober 2022)
Am Ende könnte der werbefinanzierte Tarif wohl auch Aufwind erhalten, wenn Netflix bald das Account-Sharing über den eigenen Haushalt hinaus unterbindet bzw. dafür einen Aufpreis verlangt. Wir rechnen damit, dass sich dann ebenfalls einige „Trittbrettfahrer“ für das Angebot entscheiden werden.
Wir begrüßen die Steelbook-Neuheiten der Woche auf 4K UHD Blu-ray! Neue Vorbesteller-Titel, die ihr euch nicht im limitierten Steelbook entgehen lassen solltet, unter anderem Shazam! 2, Dungeons & Dragons, die Transformers 6-Film-Collection uvm.
Donnerstag werden meist die Disc-Neuheiten in den einschlägigen Online-Shops gelistet. Auch an diesem Donnerstag können neue Filme vorbestellt werden, darunter mehrere Steelbook-Varianten, die unter Sammlern heiß begehrt sind. Wir listen euch die wichtigsten Neuankömmlinge auf und verlinken auf namhafte Online-Shops, die die Filme als 4K Ultra HD Blu-rays in der Steelbook-Variante führen:
Shazam 2 – Fury of the Gods (15.06.)
Shazam! Fury of the Gods“ ist die Fortsetzung des Films „Shazam!“ aus dem Jahr 2019. In diesem Abenteuer muss sich der junge Held Billy Batson, der durch das Rufen des Wortes „Shazam“ in den erwachsenen Superhelden Shazam verwandelt, neuen Herausforderungen stellen. Zusammen mit seiner adoptierten Superhelden-Familie trifft er auf mächtige Götter, die eine Bedrohung für die Erde darstellen. Gemeinsam müssen sie ihre Kräfte bündeln, um die Erde zu retten und die Wut der Götter zu besänftigen. 4K, HDR10 (höchstwahrscheinlich Dolby Vision + Dolby Atmos), 120 min.
„Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ ist ein fiktives Abenteuer, das auf dem berühmten Rollenspiel „Dungeons & Dragons“ basiert. In dieser Geschichte geht es um eine Gruppe von Dieben, die sich zusammenschließen, um einen gefährlichen Raubzug durchzuführen. Die Charaktere, alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen, müssen ihre Kräfte vereinen, um ihre Ziele zu erreichen, während sie gleichzeitig gegen magische Kreaturen, tödliche Fallen und hinterlistige Gegner kämpfen. Im Laufe des Abenteuers lernen sie den Wert von Zusammenarbeit, Vertrauen und Ehre in der Welt der Gaunerei und Dieberei. 4K, HDR10, Dolby Vision, Audio TBD, 134min.
So könnte die Transformers 6-Film-Kollektion mit den 5 Haupt-Filmen und Bumblebee aussehen
Eine schicke Transformers-Sammleredition mit sechs einzelnen Steelbooks? Aber gerne doch! Nach einer längeren Pause meldet sich das Franchise zurück, denn im Juni 2023 soll „Transformers: Aufstieg der Bestien“ in die deutschen Kinos gelangen. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um euch mit einer 6-Film Collectors-Edition der alten Filme von 2007-2018 zu beglücken? Ich denke nicht. 4K, HDR10, Dolby Vision (je nach Film) Dolby Digital 5.1 und Dolby Atmos (je nach Film).
Wird es neue 4K Steelbooks der ersten Mission Impossible-Filme geben, oder legt man die alten Cover nochmals auf? Die hier gezeigten Varianten zeigen die alten Versionen!
Paramount Pictures beehrt uns erneut mit 4K Blu-ray Steelbooks der ersten drei Mission Impossible-Filme. Leider wissen wir noch nicht genau, ob die alten 4K Steelbooks nochmal neu aufgelegt werden, oder ob es sich um neue Varianten mit neuem Cover handelt. Derzeit liefert uns noch kein Shop konkrete Infos dazu. Fest steht, die Klassiker sollen den Kinostart des neuen „Mission: Impossible – Dead Reckoning“ unterstützen, der hierzulande wohl im Juli 2023 startet. Alle: 4K, HDR10, Dolby Vision , Dolby Digital 5.1 (Deu), Dolby TrueHD 5.1 (Eng).
„John Wick: Kapitel 4“ ist die Fortsetzung der erfolgreichen Action-Filmreihe mit Keanu Reeves in der Hauptrolle als der titelgebende Auftragskiller John Wick. Nach den Ereignissen des dritten Films, in dem John Wick von der Hohen Kammer verstoßen und für tot erklärt wurde, befindet er sich nun auf der Flucht und muss sich gegen eine Armee von Kopfgeldjägern zur Wehr setzen. Im Laufe des Films verbündet sich John Wick mit alten Freunden und neuen Verbündeten, um Rache an seinen Feinden zu nehmen und seine Freiheit wiederzuerlangen. 4K, HDR10 (ggf. Dolby Vision), Dolby Atmos (DEU & Eng), 169 min.
„Everything, Everywhere, All at Once“ ist ein Science-Fiction-Film, der den Oscar für den besten Film gewonnen hat. In der Geschichte geht es um eine gewöhnliche Hausfrau, die plötzlich entdeckt, dass sie die Fähigkeit besitzt, durch verschiedene parallele Universen zu reisen und die Erfahrungen und Fähigkeiten ihres alternativen Selbst zu nutzen. Mit dieser neu entdeckten Macht muss sie eine kosmische Bedrohung abwehren, die das Gefüge der Realität selbst zu zerstören droht. Der Film wurde für seine kreative Handlung, innovative visuelle Effekte und herausragenden schauspielerischen Leistungen gelobt und hat sich somit den prestigeträchtigen Oscar als bester Film verdient. Amazon hat sich zudem ein exklusives 4K Steelbook gesichert, dass wir Erstkäufern auf jeden Falls ans Herz legen möchten. 4K, HDR10, Dolby Vision, Dolby Atmos (Deu & Eng), 140min.
Winnie Puuh, Ferkel, I-Aah und Co. hatten in Christopher Robin ihren besten Freund. Die entzückenden Abenteuer der Gruppe sind vielen bekannt, insbesondere ältere Generationen teilen wahrscheinlich einige Kindheitserinnerungen mit Winnie Puuh. Doch irgendwann wird jeder erwachsen, wie im Horror-Slasher „Winnie the Pooh: Blood and Honey“, in dem Christopher Robin die Tiere im Hundertmorgenwald nicht mehr besucht, weil er ans College gegangen ist. Als Christopher Robin und seine Frau später in den Wald zurückkehren, verläuft das Wiedersehen weniger herzlich als erhofft! 4K, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (DEU & ENG).
Die anhaltende Beliebtheit von koreanischen Filmen und Serien führt dazu, dass immer mehr Klassiker und neue Werke mit einer deutschen Synchronisation versehen werden. Das gilt auch für den Action-Thriller „Hunt“ mit Lee Jung-jae in der Hauptrolle, der aus „The Squid Game“ bekannt ist. Nach einem Anschlag auf den Präsidenten Südkoreas müssen die Chefs der Inlands- und Auslandsabteilung rasch die Identität eines Verräters innerhalb ihrer Organisation aufspüren, da weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen. 4K, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (Deu), Dolby Atmos (Koreanisch).
ProSiebenSat.1 hat angekündigt, sich stärker auf sein Entertainment-Geschäft zu fokussieren. Damit ist insbesondere die Streaming-Plattform Joyn gemeint.
So verwundert die Ansage zunächst: Worauf sollte sich ProSiebenSat.1 denn sonst konzentrieren, wenn nicht das Entertainment-Geschäft? Doch das Unternehmen schlüsselt ein wenig auf, was gemeint ist. Man wolle verstärkt mit jungen Digitalunternehmen kooperieren und sich primär in Sachen Streaming erfolgreich aufstellen. Dort möchte man ein größeres Wachstum erreichen.
„Smarte Werbetechnologien“
Klingt dann eher abschreckend: Man will mit „smarten Werbetechnologien“ die zu erhöhende Sehdauer der Zuschauer gewinnbringend vermarkten. Erreichen will ProSiebenSat.1 SE auf diese Weise ein mittelfristiges Umsatzwachstumsziel von durchschnittlich 4 bis 5 Prozent pro Jahr. Das soll auch durch die Erhöhung des digitalen Anteils der Werbeerlöse erreicht werden.
Neu ist diese Idee nicht, denn auch Disney+ und Netflix binden ja mittlerweile werbefinanzierte Tarife ein – Disney+ noch nicht in Deutschland, Netflix aber auch schon hierzulande. Die ParshipMeet Group, ebenfalls zu ProSiebenSat.1 SE gehörig, will man vor allem in der operativen Performance stärken. Übersetzt: Da kommen beim Online-Dating aktuell wohl nicht die Gewinne raus, die man sich erhofft hatte. Also will man Restrukturieren und wohl auch Entlassungen vornehmen, wie es klingt.
ProSiebenSat.1 SE: Bereit für die Zukunft?
Uns fällt es schwer, zu beurteilen, wie bereit das Unternehmen für die Zukunft ist. Das lineare Fernsehen verliert insbesondere bei jüngeren Zielgruppen zunehmend an Bedeutung und davon ist natürlich auch ProSiebenSat.1 SE betroffen. Ob das Angebot bei Joyn für die Kunden attraktiv genug ist, muss die Zeit zeigen. Das Unternehmen will jedenfalls weiterhin eine führende Position im Entertainment-Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz behalten.
ViewSonic bringt zwei neue LED-Beamer auf den Markt: die X1-4K und X2-4K. Es sind die ersten Modelle mit der „Designed for Xbox“-Zertifizierung.
ViewSonic bringt mit den beiden Geräten die nach eigenen Angaben „weltweit ersten für Xbox zertifizierten Beamer auf den Markt“. Ein Unterschied zwischen den Modellen: Der ViewSonic X2-4K projiziert Bilder mit 60 bis 120 Zoll Diagonale. Der X1-4K bewältigt 60 bis 150 Zoll. Beide Projektoren bringen integrierte Lautsprecher von Harman Kardon mit.
Über 30.000 Stunden Lebensdauer
Laut ViewSonic bieten die beiden Beamer ALLM (Auto Low Latency Mode). Sie schalten also automatisch in den Gaming-Modus, sobald eine Konsole angeschlossen wird. Die 4K-Auflösung wird zwar von ViewSonic als nativ angegeben, wir gehen aber davon aus, dass man mit Pixel-Shifting arbeitet. Als Helligkeit sind für beide Modelle 2.900 LED-Lumen angegeben. Die Lebensdauer des Leuchtmittels soll laut Hersteller 30.000 Stunden im normalen Modus betragen.
Die X1-4K- und X2-4K sind in den Farben Schwarz und Grün gehalten, die das Design der Xbox Series X widerspiegeln sollen. Die neuen Beamer operieren mit bis zu 240 Hz Bildwiederholrate. ViewSonic weist den Geräten einen Input-Lag von 4,2 ms zu und gibt eine Betriebslautstärke von 33 dB im normalen Modus an. Es sind 16 GByte Speicherplatz integriert.
ViewSonic X1-4K und X2-4K ab sofort im Handel zu haben
Als Schnittstellen nennt der Hersteller zweimal HDMI 2.0, USB-C, Bluetooth 4.2, USB-A, Wi-Fi 5, RS232 und 3,5-mm-Audio. Die integrierten Lautsprecher arbeiten mit 6 Watt. Laut ViewSonic unterstützen die beiden Beamer auch HDR. Ebenfalls wirbt man damit, dass man die Low-Blue-Light-Zertifizierung des TÜV SÜD erhalten habe. Der X1-4K ist mit seinem Standardprojektionsverhältnis ist in erster Linie für die Deckenmontage konzipiert. Der X2-4K mit kurzem Projektionsabstand hingegen lässt sich auch auf einem Couchtisch platzieren, um ein breites 100-Zoll-Bild aus nur 1,5 m Entfernung zu projizieren.
Anschlüsse und Fernbedienung des ViewSonic X2-4K Projektors
Ferner müssen die Beamer dank ihrer horizontalen/vertikalen Keystone- und 4-Ecken-Korrektur bei der Einrichtung nicht zentral positioniert werden. Beide Geräte sind ab sofort verfügbar. Der X1-4K ist im Handel für 1.679 Euro (UVP inkl. MwSt.) erhältlich. Der X2-4K liegt bei 1.729 Euro.
Lyngdorf Audio führt aktuell Upgrades seiner AV-Lösungen durch und bietet schrittweise HDMI 2.1-Upgrades für verschiedene Lösungen an. Für den Lyngdorf MP-40 sowie die Systeme Steinway & Sons P100 und Steinway & Sons Head Unit stehen neue HDMI 2.1-Board zur Verfügung.
Durch das Lyngdorf HDMI 2.1 Upgrade ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden, ihre Produkte auf den neuesten Stand zu bringen. In Zeiten, in denen die Produktzyklen immer kürzer werden, natürlich getrieben von der Neuheiten-Lust der Kunden, ist es schon etwas Besonderes, wenn ein Hersteller seine Geräte über ein Hardware-Update mit neusten Features versorgt. Da versteht man als Kunde womöglich erst jetzt, wieso sich eine teurere Investition in ein Gerät von Lyngdorf, Steinway & Sons und Co. lohnt.
HDMI 2.1-Upgrade verzögerte sich mehrmals
Wer jetzt denkt, das HDMI 2.1-Update von Steinway Lyngdorf ist doch schon Old News, der hat natürlich recht. Eine entsprechende Update-Sause wurde vom Hersteller bereits Mitte 2020 angekündigt, welches vorrangig für den Lyngdorf MP60 und Steinway & Sons P300 gedacht war, und im darauffolgenden Februar veröffentlicht werden sollte. Die weltweite Halbleiter-Krise sorgte jedoch dafür, dass die neuen HDMI 2.1-Boards erst mehrere Monate später für die genannten Geräte zur Verfügung stand. Das Update geht natürlich einher mit der nativen Verarbeitung von 16 Kanälen für Dolby Atmos und DTS:X 3D-Sound. Unterstützt werden auch 4K@120Hz und 8K@60Hz Videosignale, ALLM, VRR, eARC uvm.
Der Steinway and Sons P100 wird ebenfalls ein HDMI 2.1-Upgrade erhalten
Ein ähnliches HDMI 2.1-Board-Update bekam übrigens auch der Lyngdorf MP-50, der erst Ende letzten Jahres aktualisiert werden konnte. Übrigens, sobald ihr in einem Online-Shop eine Modellbezeichnung mit der Endung „2.1“ findet, könnt ihr euch sicher sein, dass diese Geräte bereits das neue HDMI 2.1-Board verbaut haben. Z.B. „Lyngdorf MP60 2.1“, „Steinway & Sons P300 2.1“ usw.
HDMI 2.1 für Lyngdorf MP40 und Steinway & Sons P100
Der zweite Lyngdorf HDMI 2.1-Rollout (oder eher der dritte) umfasst konkret die Modelle Lyngdorf MP-40, Steinway & Sons P100 sowie das Steinway & Sons Head Unit. Zudem soll auch der Lyngdorf Stereo-Verstärker TDAI-3400 bald mit einem HDMI 2.1-Modus inkl. 8K@60hz, 4K@120Hz, eARC usw. ausgestattet werden. Die neuen HDMI-Boards sollen angeblich bereits seit Anfang März im Umlauf sein, tauchen jedoch erst jetzt in immer mehr Shops auf.
Die wesentlichen Merkmale des HDMI 2.1 Upgrades:
8K@60Hz, 4K@120Hz, 40 Gbit/s wie in der HDMI 2.1 Spezifikation festgelegt.
Sony hat im PlayStation Store die Frühlings-Angebote eingeläutet. Tausende Spiele sind im Preis reduziert worden.
Laut Sony sei das Angebot in der Aktion so umfangreich, dass die Deals einen ganzen Monat laufen. Aber: Die Frühlings-Angebote erstrecken sich daher über zwei Teile. Der erste Rutsch ist bereits im PlayStation Store vergünstigt zu haben. Dabei könnt ihr wahlweise direkt an der PlayStation 4 bzw. PlayStation 5 im Store stöbern oder alternativ natürlich auch im Web.
Die erste Runde läuft dabei bis 13. April 2023. Das sollte euch ausreichend Zeit zum Stöbern geben. Im Preis gefallen sind sowohl Triple-A-Titel wie „The Last of Us: Part I“, „Horizon Forbidden West“ oder „Dead Space“ als auch zahlreiche Indie Games und DLCs. Tatsächlich legt Sony sogar nach: Auch einige Disc-Versionen könnt ihr auf der Website von PlayStation Direct derzeit mit einem Rabatt bestellen.
Zum Beispiel gibt es da die „Uncharted: Legacy of Thieves Collection“ für die PlayStation 5 zum Preis von 19,99 Euro. Auch der Plattformer „Sackboy: A Big Adventure“ zum Preis von 29,99 Euro ist möglicherweise attraktiv. Obendrein erhaltet ihr „Ghost of Tsushima: Director’s Cut“ für 39,99 Euro.
PlayStation-App ab sofort auch für die Amazon Fire TV
Darüber hinaus hat Sony jetzt die PlayStation-App offiziell für die Amazon Fire TV veröffentlicht. Die Anwendung ist kostenlos und „werbefrei“. Letzteres haben wir in Anführungszeichen gesetzt, da die App für die Mediaplayer primär der Eigenwerbung dient. So findet ihr dort etwa Making-of-Videos zu PlayStation-Spielen, Trailer zu aktuellen und kommenden Titeln, Tutorials und mehr.
Ab sofort gibt es die PlayStation-App auch für die Fire TV.
Im Grunde bündelt Sony da also zahlreiche Informationen zur PlayStation 5, PlayStation VR2 sowie den entsprechenden Spielen und weiterem Zubehör wie den DualSense und Co. Auch eine FAQ-Übersicht hält man dort für euch vor – vielleicht schaut ihr ja mal rein?
Das Problem mit den fehlerhaften HDMI 2.1-Chipsätzen haben wir noch gar nicht so richtig verdaut, da kommt bereits ein neuer Bug um die Ecke. Dieser verhindert den schnellen Bildwechsel ohne schwarze Bilder (QMS – Quick Media Switching) – selbst auf neuen AV-Receivern.
Wir haben euch in unserem Ratgeber zum Thema „QMS – Quick Media Switching“ bereits einen Einblick gegeben, was das neuste HDMI 2.1-Feature für Annehmlichkeiten mit sich bringt. Doch wie es scheint, wird ein Großteil der Nutzer QMS nicht nutzen können, weil das HDMI-Konsortium wieder einmal Mist gebaut hat. Den aktuellen Umstand hat Nico Juran von heise.de (bzw. surround-sound.info) recherchiert und aufgearbeitet und liefert uns damit erneut Diskussionsstoff. Aufmerksam wurde er auf das Problem, als er in der Pressemitteilung von LG Electronics etwas von „Quick Media Switching Variable Refresh Rate (QMS-VRR)“ gelesen hat.
Was kann QMS oder QMS-VRR
Vergleich Bildwechsel mit und ohne QMS (Quick Media Switching)
Grundsätzlich handelt es sich um QMS oder Quick Media Switching, um ein Komfort-Feature, welches uns den Übergang zwischen Videosignalen mit unterschiedlicher Bildwiederholungsrate angenehmer gestalten soll. Ändert ein Zuspieler aktuell die Bildwiederholungsrate ohne QMS, dann erfolgt ein neuer „Handshake“ zwischen den Geräten, welches dem Zuschauer mit einem schwarzen Bildschirm für mehrere Sekunden quittiert wird. Erst wenn dieser Handshake abgeschlossen ist, wird das Videosignal wieder übertragen. QMS eliminiert die Wartezeit und den schwarzen Bildschirm und die Wiedergabe kann nahtlos fortgeführt werden – sofern sich nicht parallel die Bildschirmauflösung oder der Dynamikumfang ändert.
Ihr merkt, QMS ist jetzt nicht unbedingt ein essenzielles Feature, welches dem Nutzer einen großen Vorteil verschafft. Vor allem, da der schwarze Bildschirm nur verhindert wird, wenn sich lediglich der Parameter Bildwiederholungsrate ändert und alle Endgeräte in der Wiedergabekette auch QMS unterstützten. Also Zuspieler, ggf. AV-Receiver oder Soundbar und am Ende der Fernseher bzw. Projektor. Viele Geräte unterstützen auch schon QMS, z.B. ausgewählte AV-Receiver, die sich bereits seit 2020 auf dem Markt befinden. Das Problem ist nur, dass diese mit dem überarbeiteten QMS-VRR-Feature, welches über die HDMI-Version 2.1a spezifiziert wurde, inkompatibel sind.
HDMI-Konsortium patzt erneut
Was war passiert? Am Ende hat wohl das HDMI-Konsortium gepatzt oder nicht klar genug kommuniziert. Fest steht, es stehen jetzt bereits viele AV-Receiver in privaten Haushalten, die QMS unterstützen, die neue Implementierung stützt sich jedoch auf das VRR (Variable Refresh Rate)-Feature, welches vielen aus dem Bereich Gaming ein Begriff sein sollte. Daher auch die neue Bezeichnung QMS-VRR. Wie sehr die HDMI Licensing geschlafen hat, zeigt sich wieder daran, dass es kein offizielles Testverfahren für die aktuelle Implementierung von QMS-VRR gibt. Hersteller werden im Stich gelassen, müssen auf gut Glück neue Features implementieren und am Ende wird der Verbraucher zum Beta-Tester.
Gerade gestern wurde der Onkyo TX-RZ70 angekündigt. Obwohl dieser brandneu ist, kann dieser wohl nicht QMS-VRR (laut HDMI 2.1a) verarbeiten.
Im Bericht von heise.de geht man etwas hart mit den Verantwortlichen der HDMI-Schnittstelle ins Gericht. Unsere Erfahrungen decken sich jedoch leider mit den Anschuldigungen, dass das Konsortium wieder nicht in der Lage war, einheitliche und stabile Spezifikationen für HDMI 2.1 zu liefern. Wir erinnern uns nur mit Graus an die Einführung von HDMI 2.0 zurück, welche ebenfalls von Pannen begleitet war.
Der aktuelle Stand ist wohl dieser, dass die HDMI-Herrschaften QMS gleich zweimal spezifiziert haben. Einmal QMS unter HDMI 2.1 und einmal unter HDMI 2.1a auf Basis von VRR. Und anscheinend nur für die letztere Variante können Endgeräte eine Zertifizierung von der HDMI Licensing erhalten. Das Problem war wohl, dass die Spezifikation von QMS unter HDMI 2.1 wohl zu viel Raum für Interpretationen für die Hersteller ließ und deshalb hat man die Implementierung von QMS in Version 2.1a konkretisiert. Bedeutet, Hersteller, die sich an die damaligen Vorgaben gehalten haben, haben jetzt „fehlerhafte“ Hardware, die mit neuen Geräten (QMS VRR) inkompatibel sind. Eine Problembehandlung via Software-Update ist wohl ausgeschlossen, da es sich um einen Hardware-seitigen Fehler handelt.
Neue HDMI 2.1a-Chipsätze erst 2026
Die HDMI Licensing hat erneut einen Bock geschossen. Der Fehler wurde jetzt jedoch ans Tageslicht gebracht.
Kurz zusammengefasst: Die HDMI Licensing hat wieder einen Fehler gemacht und hat die Spezifikation seiner HDMI 2.1-Schnittstelle nicht richtig im Griff. Leidtragende sind jetzt die Hersteller, die ihre Produkte entsprechend den Vorgaben aus Version 2.1 gefertigt und auf den Markt gebracht haben. Betroffen sind derzeit vor allem AV-Receiver der Marken Denon, Marantz, aber wohl auch Yamaha etc., da in fast allen Geräten die gleichen HDMI-Chipsätze des Herstellers Nuvoton Technology stecken. Eine Revision der HDMI 2.1-Chips (HDMI 2.1a) ist wohl frühestens für 2026 geplant, was bedeutet, dass dieser Bug womöglich noch für Jahre bewusst weiter implementiert wird. Die Geräte müssen wohl entsprechend ohne QMS beworben werden. Eine Fehlerbehebung via Firmware-Update ist wie bereits angesprochen nicht möglich.
Alles nicht so schlimm… oder doch?
Nochmals angemerkt, die schwarzen Bilder, die wir fast täglich auf unserem Fernseher, Projektoren und Monitoren zu sehen bekommen, werden uns wohl noch etwas begleiten. Man sollte dem QMS-Feature auch nicht allzu viel Bedeutung zuweisen, denn der Wechsel der Bildwiederholungsrate geht auch vielfach mit dem Wechsel der Auflösung, Farbraum und/oder Dynamikumfang einher, was ebenfalls wieder zu einem schwarzen Bildschirm führt. Dieses Beispiel soll eher zeigen, dass die Verantwortlichen der HDMI Licensing nichts dazugelernt haben und dass auch nach mehreren Jahren nach der Implementierung neuer Standards, immer noch gravierende Fehler auftreten können.
Onkyo meldet sich zurück und präsentiert mit dem TX-RZ70 seinen neuen Flaggschiff-AV-Receiver mit 11.2-Kanälen und THX-Zertifizierung. Alle Details zum Onkyo TX-RZ70 findest du hier:
Nach einer Reihe von Rückschlägen kehrt die neue Serie von Onkyo AV-Receivern endlich in die Geschäfte zurück. Zur Erinnerung, die Marke litt unter der Pandemie im Jahr 2020, welche die asiatischen Fabriken lahmlegte, und dem Brand Ende 2020 in der AKM-Fabrik, von der Onkyo seine DACs bezog. Onkyo nahm auch eine zusätzliche Verzögerung in Kauf, um die fehlerfreien HDMI 2.1-Chipsätze von Nuvotron verbauen zu können. Und zuletzt hatten wir 2022 noch einen Mangel an elektronischen Komponenten, der alle Wirtschaftssektoren betraf. Das gehört jetzt zum Glück der Vergangenheit an… Der Beweis dafür ist neben der Verfügbarkeit der neuen Onkyo-Modelle in den Geschäften die Ankündigung einer Neuheit: Der TX-RZ70 ist das neue Flaggschiff der Marke Onkyo, dass mit hochwertigen Class AB Verstärkern und einer THX-zertifizierung aufwarten kann.
Die hochwertige Ausstattung des Onkyo TX-RZ70 soll auch anspruchsvollste Anwender überzeugen
Der Onkyo TX-RZ70 hat im Vergleich zu seinem kleinen Bruder TX-RZ50 so einige Upgrades erfahren, die das Gerät abheben und damit erst für anspruchsvollste Anwendungen interessant machen. Es beginnt mit zwei zusätzlichen Verstärkerkanälen, die den RZ-TX70 zu einem 11.2-Kanal-Receiver aufsteigen lassen, mit einem Leistungs-Boost auf 140 Watt bei 8 Ohm. Zudem verfügt das Modell über Pre-Outs (RCA) für eine 13.2-Soundanlage, mit der sich z.B. eine 9.2.4-Konfiguration für Dolby Atmos oder DTS:X realisieren lässt. Mit Auro-3D ist das Trio der immersiven Audioformate komplett, wobei die Kanal-basierte-Variante erst mittels Firmware-Update im Juni 2023 nachgereicht werden soll. Ebenfalls via Update erhält der Onkyo TX-RZ70 seine Roon Ready-Zertifizierung, die 2023 ausgeliefert wird.
Dirac LIVE & Klipsch Optimized Mode
Um die Lautsprecher bestmöglich auf die räumlichen Gegebenheiten ausrichten zu können, steht Nutzern eines TX-RZ70 die „Dirac Live Room Correction Full Bandwith“ bereits ab Werk zur Verfügung. Zahlen muss man nur, wenn man zusätzlich die Raumoptimierung für „Bass Control Single Subwoofer“ oder „Bass Control Multi Subwoofer“ nutzen möchte. Dieses Upgrade kostet noch mal um die 350 bis 500 Euro. Eine weitere Besonderheit ist der Klipsch Optimized Mode. Dieser speichert die Crossover-Einstellungen für die 2023 Klipsch Reference Premiere und Reference Subwoofer, die von Onkyo mitentwickelt wurden und passt die Klangverarbeitung automatisch an, um eine optimale Leistung abzuliefern.
Hauptmerkmale des Onkyo TX-RZ70
So viel zu den Neuerungen/Verbesserungen, die den Onkyo TX-RZ70 von den Mitbewerbern und innerhalb des eigenen Line-ups abheben soll. Was nicht bedeutet, dass die Basis-Spezifikationen weniger interessant sind. Wie erwähnt ermöglicht der AV-Receiver eine Verarbeitung von Dolby Atmos und DTS:X-Audiosignalen in einer 7.2.4-Konfiguration (9.2.4 über die Pre-Outs), die über eine der sieben HDMI 2.1-Eingänge mit 40 Gbit/s ihren Weg auf den Onkyo TX-RZ70 finden. Dolby Atmos Height Virtualizer und DTS Virtual:X geben dem Nutzer auch das Gefühl, dass seine Surround-Anlage über Höhenlautsprecher verfügt, obwohl keine installiert sind.
Zehn HDMI 2.1 Anschlüsse
Das Anschluss-Terminal auf der Rückseite des Onkyo TX-RZ70 lässt keine Wünsche offen
Über die Schnittstelle lassen sich auch 4K@120Hz und 8K@60Hz-Videosignale verarbeiten inkl. den wichtigen HDMI-Features VRR, ALLM, eARC, QMS oder QFT. Niedrig aufgelöste Inhalte werden auf Wunsch via Upscaler auf 8K- oder 4K-Auflösung hochskaliert. Es muss dafür jedoch zumindest eine 1080p-Quelle anliegen. Für 480i/480p-Inhalte liegt eine Deinterlacing-Funktion bereit, damit die Videosignale auch auf modernen TV-Geräten gut aussehen. Ausgegeben werden die Inhalte dann über einen der drei HDMI-Ausgänge, zwei davon HDMI 2.1 und der dritte mit HDMI 2.0. Über den dritten HDMI-Ausgang (2.0) lässt sich sogar ein zweites, unabhängiges Audio-Videosignal von einem der Quellen übertragen.
Alle HDMI-Ports sind HDCP-2.3-zertifiziert, mit Unterstützung für 2160p@50, 2160p@60, 2160p@120 und 4320p@60 inkl. 4:4:4 Chroma und REC.2020 Farbraum (außer der 3. HDMI-Ausgang). Natürlich sind diese Anschlüsse auch Deep Color (36 Bit) und xvYCC-zertifiziert. Und selbst das 3D Ready-Label lässt sich Onkyo nicht nehmen. Außerdem gibt es einen YUV-Eingang, zwei Composite, zwei optische, zwei koaxiale, fünf Stereo-RCA-Eingänge einschließlich Phono, ein Ethernet-Anschluss, ein RS-232 C-Anschluss und die dreizehn Paare Schraubklemmen für die aktiven Verstärkerkanäle am Anschlussterminal auf der Rückseite des TX-RZ70.
Das Innere des Onkyo TX-RZ70 zeigt sich nicht so poliert wie die Mitbewerber-Geräte
Hinzu kommt ein USB-Host-Anschluss auf der Rückseite, ein 3,5-mm Klinkenstecker (für das Kalibrierungsmikrofon) auf der Vorderseite und ein Kopfhörerausgang. Erwähnenswert ist auch ein Zone 2/Zone B Stereo Pre-Out-Ausgang über RCA (mit dediziertem Dac, um digitale Quellen optimal nutzen zu können), ein verstärkter Zone 3 Stereo Pre-Out-Ausgang (7.2-Konfiguration + Zone 2 2.0 + Zone 3 2.0) und ein farbiges OSD. Hinzu kommen die bereits erwähnten 13.2-Pre-Outs.
HDR, Sprachassistenten und Musikstreaming
Der AV-Receiver Onkyo TX-RZ70 muss sich nicht verstecken und darf daher auch gerne im Sichtfeld des Nutzers aufgestellt werden
Die Frage nach den unterstützten HDR-Formaten kann beim Onkyo TX-RZ70 mit „alle“ beantwortet werden. Neben HLG und HDR10 werden auch die dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision HDR unterstützt. Intuitive Steuerung ist mittels Sprachassistenten möglich, wobei das Gerät mit Amazon Alexa (works with), Google Assistant (works with) oder Siri (works with / HomeKit) gesteuert werden kann. Damit lassen sich dann auch Chromecast und Alexa Multiroom Music per Sprache steuern, wobei die beiden Übertragungstechnologien erst mit einem Firmware-Update nachgereicht werden. Drahtlos finden Musikstücke ihren Weg via Bluetooth (BT TX und BT RX mit Bluetooth APT-X), Apple AirPlay 2, Chromecast oder DTS Play-Fi auf den AV-Receiver und können entsprechend den Möglichkeiten auch an ein Multiroom-Setup weitergegeben werden.
Hi-Res-Audio + ESS Saber 32-bit DAC
Hi-Res Audio lässt sich bis zu 192 kHz/24bit via USB, WiFi und Ethernet verarbeiten. Über den Ethernet-Port lassen sich via UPnP (DLNA) Formate wie MP3, FLAC, AIFF, Alac oder DSD (2.8/5.6/11.2 MHz) abrufen. Webradios empfängt ihr via TuneIn, Streamingdienste wie Spotify, Amazon Music, Deezer oder Tidal sind ebenfalls mit an Bord. Je nach Signalquelle werden die Musikstücke über einen ESS Saber 32-bit DAC gejagt. Ein DAB+ Tuner mit 40 Speicherplätzen rundet das akustische Multitalent ab.
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Onkyo TX-RZ70 Frontabbildung mit geschlossener Blende
Onkyo TX-RZ70 Frontabbildung mit geföffneter Blende
Onkyo TX-RZ70 von oben
Onkyo TX-RZ70 in der Perspektive
Anschluss-Terminal inkl. HDMI 2.1 auf der Rückseite des Onkyo TX-RZ70
Dann hätten wir noch „Works with Sonos“, die Wiedergabe von Multiroom-Audio in Zone 2, eine direkte Wiedergabe von einem iPod/iPhone (über den USB-Port) und einen Datei-Optimierungsmodus für komprimierte Musikstücke „Advanced Music Optimizer“. Außerdem ist ein 32-Bit-DSP, ein Direkt- und Pure-Audio-Modus sowie vier DSP-Modi für Videospiele (Rock, Sport, Action und RPG) vorhanden.
Alles ist selbstverständlich vollständig steuerbar dank der kostenlosen Onkyo-App für Android/iOS mit ihrer optimierten Oberfläche und intuitiven Bedienung. Erwähnenswert ist auch der „Standby Hybrid“-Standby-Modus, bei dem der Verstärker im Standby kann weiterhin Audiosignale über HDMI empfangen/weiterleiten kann. Und das bei einem reduzierten Stromverbrauch von bis zu 0,15 Watt.
Der Onkyo TX-RZ70 soll im Frühjahr 2023 ausgeliefert werden. Eine vage Aussage, jedoch nehmen bereits mehrere Fachhändler Bestellungen für den AV-Receiver an. Der Preis liegt bei 3.299 Euro (UVP) und wie es sich für ein High-End-Modell gehört, gibt es dieses nur in einer schwarzen Variante.
Laut „Business Insider“, die Zugriff auf interne ARD-Akten bekommen haben, möchten ARD und ZDF um eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages auf 25 Euro oder fast 40 Prozent bitten.
Die letzte Erhöhung des Rundfunkbeitrages liegt keine 2 Jahre zurück. Seit August 2021 zahlt man für ARD, ZDF und Co. 18,36 Euro im Monat. Nun steht laut einem Bericht von Business Insider eine weitere, saftige Erhöhung ins Haus. Nicht weniger 25,19 Euro monatlich oder eine Erhöhung um 37 Prozent möchte man der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorlegen. Und das in Zeiten, in denen so viele Aspekte des täglichen Lebens teurer geworden sind.
Möchten ARD und ZDF mit Netflix konkurrieren?
Wofür diese horrende Erhöhung ausgegeben wird, das geht aus dem Bericht von Business Insider nicht hervor. Man spekuliert jedoch darauf, dass die Öffentlich-Rechtlichen primär das Streamingangebot ausweiten möchten. Zuvor sollen jedoch Mediatheken und digitale Angebote zusammengezogen werden. Was man sich von diesem Schritt erhofft, können wohl nur die Verantwortlichen beantworten. Das Angebot aus Information, Bildung und Kultur soll definitiv erhalten bleiben, aber es muss in keiner Weise mit Branchenriesen wie Netflix, Prime Video, Disney+ und Co. konkurrieren. Wir können nur hoffen, dass die Forderung entweder so gar nicht bei der KEF vorgelegt wird, oder dass es sich um eine Verhandlungstaktik ähnlich der Forderungen von Gewerkschaften handelt. Diese setzen ihre Forderungen auch ziemlich hoch an, um am Ende das Maximum herauszuholen.
Österreich reduziert Rundfunkgebühren
Legen ARD und ZDF der KEF wirklich einen Plan vor, der eine Rundfunkgebühr von rund 25 Euro (im Quartal) fordert?
Der Rundfunkbeitrag in Deutschland befindet sich europaweit ohnehin bereits auf einem Rekordniveau und wenn man zu den Nachbarn nach Österreich blickt, erkennt man, dass es auch anders geht. Denn dort wird der Rundfunkbeitrag neu berechnet und reduziert sich nach Einsparungen auf 15 Euro pro Haushalt (pro Monat). Wichtig ist in diesem Punkt zu erwähnen, dass sogenannte „Sonderprivilegien“, also die ganzen Vergütungen, Ruhegelder, Abfindungen, Wohnungszulagen oder Rentenbezüge, die den Intendanten zusätzlich zu ihren teils horrenden Gehältern gezahlt werden, per Gesetz gekappt werden sollen. Diesen Schritt sollte man in Deutschland auch erst einmal gehen, bevor Beitragserhöhungen in den Raum gestellt werden.
Sozialkompetenz vs. Beitragserhöhung
Egal, was man letztlich vom Rundfunkbeitrag hält, sollten die Öffentlich-Rechtlichen wirklich entsprechende Pläne der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs vorlegen (Stichtag 28. April), dann muss man schon an der Sozialkompetenz der Rundfunkanstalten zweifeln. Denn die Skandale, um die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und den exorbitanten Renten/Ruhegeldern der Intendanten sind nicht einmal ein Jahr her. Und dem Auftrag bei den Öffentlich-Rechtlichen „aufzuräumen“, ist man sicherlich noch nicht zum vollen Umfang nachgekommen. Und trotzdem steht eine so drastische Erhöhung des Rundfunkbeitrages im Raum?
Nur um es noch mal in unsere Erinnerung zu rufen: Die RBB-Intendantin hat Gelder im großen Stil veruntreut (private, teure Essen wurden abgerechnet, unverhältnismäßig teure Büroausstattung, italienischer Parkettboden im Büro etc.). Ihr Gehalt betrug wohl weit über 300.000 Euro im Jahr, zusätzlich zu diversen Boni, einer Bahncard 100, der Zugriff auf Poolfahrzeuge usw. Schlesinger klangt derzeit auf ein Ruhegeld von satten 18.384 Euro pro Monat!