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JVC LX-NZ30: Neuer 4K/HDR-Beamer mit Laser-Lichtquelle soll Gamer mit 240Hz überzeugen

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JVC fokussiert mit seinem neuen LX-NZ30 4K-HDR-Beamer mit Laser-Lichtquelle die Zielgruppe der Gamer. Das Modell unterstützt unter anderem 240Hz via DisplayPort 1.2a für einen geringen Input-Lag.

Viele haben vielleicht darauf gehofft, dass JVC im Rahmen der CES 2023 einen Ultrakurzdistanz-Projektor mit hoher Lichtleistung für den professionellen Heimkinomarkt ankündigt. Leider müssen wir hier noch etwas weiter träumen. Dafür bekommen wir mit dem LX-NZ30 einen neuen, eher kompakten 4K-HDR-Laser-Beamer präsentiert, der hauptsächlich bei Gamern punkten soll. Zumindest versucht JVC einen optimalen Mix aus Features zum ansprechenden Preis anzubieten. Und wenn wir schon beim Thema sind, das Modell soll im März 2023 für 3.500 US-Dollar im Handel aufschlagen. Preise und Verfügbarkeit für Europa sind noch nicht kommuniziert.

JVC LX-NZ30 für Xbox, Playstation und PC

Der JVC-LX-NZ30 unterstützt die Nutzer mit einer automatischen Bildkorrektur für eine einfache Installation
Der JVC-LX-NZ30 unterstützt die Nutzer mit einer automatischen Bildkorrektur für eine einfache Installation

Wer mit der Xbox Series X/S, PlayStation 5 und PC auf einer großen Darstellung zocken möchte, für den ist der JVC LX-NZ30 vielleicht genau die richtige Plattform. Wie schon einmal angemerkt, JVC versucht einen optimalen Mix zu bieten, ohne den Preis duch zu teure Komponenten in die Höhe zu treiben. So unterstützt das Modell 1080p mit 240Hz nur über den DisplayPort 1.2a. In diesem Bildmodus soll der Input-Lag bei nur knapp über 6ms liegen. Bei den zwei HDMI-Anschlüssen handelt es sich um Ports mit 18 Gbit/s Bandbreite, somit ist die Wiedergabe auf 4K mit 60Hz limitiert. Das könnte für den ein oder anderen ein Dealbreaker sein. Andere wiederum dürften sich daran nicht stören und bevorzugen z.B. eine große Bilddarstellung, um den Spaßfaktor zu erhöhen. Zusätzlich zu zwei HDMI-Eingängen (HDCP 2.3) und dem DisplayPort 1.2a bietet das Modell einen USB-Direktanschluss, RS232C, LAN-Steuerungsports und einen 12-V-Triggerport.

3.300 Lumen dank Laser-Lichtquelle

Den JVC LX-NZ30 wird es auch in einer weißen Ausführung geben.
Den JVC LX-NZ30 wird es auch in einer weißen Ausführung geben.

Auf der Leinwand wird mittels eines 0.47″ DMD-Chips ein Bild mit 3.840 x 2.160 Bildpunkte an die Wand geworfen. Das Gerät besitzt also ein 4-Wege e-Shift-Verfahren um die über 8 Millionen Pixel adressieren zu können. Ein nativer 4K-Aufbau wäre für ein Gaming-Produkt auch einfach zu teuer. Dafür profitiert man von der guten Lichtdurchlässigkeit des Chips, und die BLU-Escent Laser-Lichtquelle liefert satte 3.300 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von 105 Watt. Mit diesem hohen Lichtwert bleibt einem auch genug Overhead, um die Darstellung im HDR-Modus (HLG oder HDR10) zu optimieren. Und was ebenfalls für die Kombination aus e-Shift DMD-Chip und Laser-Lichtquelle spricht, ist die Wartungsfreiheit des JVC LX-NZ30. Der Laser soll nämlich gute 20.000 Stunden seine Arbeit verrichten, ohne Helligkeit einzubüßen. Die Laser-Lichtquelle steuert die Lichtleistung in Echtzeit und bietet eine dynamische Helligkeitsanpassung mit weniger Verzögerung im Vergleich zu einer herkömmlichen mechanischen Blende. So verbessern sich der Kontrast und Schwarzwert, angepasst an die jeweilige Szene.

Maximale Installationsflexibilität

Zusätzlich zu einem Lens-Shift mit großem Bewegungsbereich (nach oben und unten ± 60 Prozent, links und rechts ± 23 Prozent) ermöglicht der 1,6-fach-Zoom einen Projektionsabstand von etwa 3,1 bis 5,7 Metern bei einer 100-Zoll-Leinwand. Dies ermöglicht Flexibilität für eine Vielzahl von Installationsumgebungen. Dazu gesellt sich die Keystone-Korrekturfunktion, die das Bild horizontal, vertikal sowie dessen Neigung anpasst. Die Corner-Correction passt alle vier Ecken an, während das Warping die Verzerrung für jeden Bereich korrigiert. In Kombination mit Lens-Shift bieten diese Features ein hohes Maß an Installationsflexibilität.

Kurz zusammengefasst:

  • JVC hat den LX-NZ30 für die Zielgruppe der Gamer angekündigt
  • Das Modell liefert 4K Auflösung mittels eines 0.47″ DMD-Chips (e-Shift)
  • Die BLU-Escent Laser-Lichtquelle liefert eine maximale Helligkeit von 3.300 Lumen
  • Die Laser-Diode hat eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden
  • Dynamische Helligkeitskontrolle des Lasers optimiert Kontraste und Schwarzwert
  • HDR wird unterstützt (HLG und HDR)
  • Die maximale Bildwiederholungsrate beträgt 240Hz (bei 1080p via DisplayPort 1.2a)
  • 4K@60Hz werden via DisplayPort 1.2a oder über die zwei HDMI 2.0-Anschlüsse unterstützt
  • Zusätzlich gibt es einen USB-Direktanschluss, RS-232C und LAN-Ports und ein 12V-Trigger-Anschluss
  • Lens-Shift +/- 60% vertikal und +/- 23% horizontal
  • 1.6x Zoom
  • Projektionsabstand 3.1 bis 5.7 Meter bei einer 100 Zoll Leinwand
  • Trapezkorrektur über 4-Ecken
  • Verzerrungskorrektur
  • Das Modell kostet 3.500 US-Dollar und erscheint im März 2023 (USA)

Die Nakamichi Dragon: Erste Soundbar mit DTS:X Pro, 3.000 Watt und vier Subwoofern

Die Nakamichi Dragon ist nicht nur die erste Soundbar, die DTS:X Pro unterstützt, sondern dürfte mit ihren 3.000 Watt, vier Subwoofern und 15-Verstärkereinheiten auch die weltweit leistungsstärkste sein.

Ihr habt euch bereits über die neuen Soundbar-Systeme von LG, Samsung und JBL begeistert gezeigt? Dann wird auch die Nakamichi Dragon von den Socken hauen. Die Ausstattung sprengt auch schon fast den Rahmen, was viele unter einer klassischen Soundbar verstehen. Das System bietet euch unglaublichen 21-Kanal-Sound, welcher vom der DTS:X Pro Audiostandard voll ausgereizt werden kann (unterstützt bis zu 32 Kanäle im Vergleich zu DTS:X mit nur 11 Kanälen). Die 11.4.6-Konfiguration wird von insgesamt 31-Treibern unterstützt und erreicht eine Klangleistung von unglaublichen 3.000 Watt.

Nakamichi Dragon mit DTS:X Pro

Sechs nach oben gerichtete Lautsprecher, von denen vier in der Soundbar und zwei in den drahtlosen Surround-Lautsprechern mit dem Namen „3D Omni-Motion Reference Surround“ eingebettet sind, sollen die akustischen Höhenebenen für Dolby Atmos und DTS:X Pro bestmöglich abdecken. Die jeweils zwei Höhenlautsprecher in der Soundbar sind strahlen in einem Winkel von 10 Grad und 20 Grad nach oben, um eine präzise Verortung der Klangobjekte zu ermöglichen. Die Reflexions-Treiber in den Surround-Lautsprechern können in einem 180 Grad Radius rotiert werden, um diese bestmöglich an das Raum-Setup ausrichten zu können.

Fortschrittliche Surround Lautsprecher und zwei Subwoofer

Die Nakamichi Dragon Soundbar in einem optimalen Wohnzimmer-Setup
Die Nakamichi Dragon Soundbar in einem optimalen Wohnzimmer-Setup

Die 3D Omni-Motion Reference Surround Lautsprecher sind zudem mit zwei 3-Zoll-Treibern für die Rear- und Surround-Kanäle ausgestattet, sowie ein Air Motion Transfer-Tweeter. Dazu gesellen sich zwei drahtlose Subwoofer (ja zwei), die jeweils mit zwei Tieftönern ausgestattet sind. Das komplette System wiegt übrigens gut über 50 kg, allein die Breite der Soundbar überragt die eines 60 Zoll (1,52 Meter) Fernsehers. Die Verarbeitung des Soundbar-Systems sucht anscheinend ebenfalls seinesgleichen. Das Chassis mit seinen 11 dedizierten Akustik-Kammern aus rostfreiem Stahl sieht wirklich aus wie aus einer anderen Welt.

Dolby Atmos und aptX HD sind auch mit an Bord

7 Air Motion Tweeter und vier Subwoofer decken die ganz hohen und tiefen Frequenzbereiche der Nakamichi Dragon ab
7 Air Motion Tweeter und vier Subwoofer decken die ganz hohen und tiefen Frequenzbereiche der Nakamichi Dragon ab

Die Soundbar unterstützt, wie schon angemerkt, DTS:X Pro, Dolby Atmos und verarbeitet auch 4K-Signale mit HDR, Dolby Vision etc. Auch Qualcomms aptX HD Codec wird unterstützt und bietet damit die bestmögliche Audioqualität via Bluetooth. Offen bleibt derzeit nur, ob das System auch mit HDMI 2.1 ausgestattet ist, um z.B. Videosignale mit 4K@120Hz durchschleifen zu können.

Großer Klang – großer Preis

Derzeit ist die Nakamichi Dragon 11.4.6 Soundbar nur für den US-Markt, Australien und Großbritannien bestätigt worden. Das System soll 3.499 US-Dollar kosten und bereits im Frühling 2023 erscheinen. Ob und wann und vor allem zu welchem Preis das System nach Deutschland kommt, ist noch nicht kommuniziert.

Hochwertige Soundbar-Alternativen zu günstigeren Preisen:

Versand: € 14,99 Verfügbarkeit: 1
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:27 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Versand: € 8,95 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 16:07 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hisense: Neue Mini-LED-LCDs mit bis zu 85 Zoll Diagonale

Hisense hat im Rahmen der CES 2023 neue LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung vorgestellt. Vor allem mit den Verkaufspreisen will man offenbar punkten.

Die Kernserien sind die U8K, U7K und schließlich die günstigeren U6K. Letztere bewirbt Hisense in den USA damit, dass der Einstieg in die Mini-LED-Welt bereits ab 500 US-Dollar möglich sein. Welche Kompromisse man da bei der Anzahl der Dimming-Zonen eingehen musste, ist aber noch offen. Zu den Preisen der U7K und der höherwertigen U8K wurde aber leider noch nichts verraten.

Die U8K beerben die U8H aus dem Vorjahr und sollen die Anzahl der Dimming-Zonen verdoppeln sowie bis zu 1.500 Nits als Spitzenhelligkeit erreichen. Was die Diagonalen betrifft, so will man Modelle von 55 bis 85 Zoll anbieten. Unter anderem sind die U8K zudem für IMAX Enhanced zertifiziert und bieten den Filmmaker Mode sowie Dolby Vision IQ und HDR10+ Adaptive. Ebenfalls kommt ein Panel mit 144 Hz zum Einsatz. Unterstützung für HDMI 2.1 mit eARC, ALLM, VRR sowie AMD FreeSync Premium Pro ist gegeben. Auch Wi-Fi 6E hat man ins Boot geholt.

Die Hisense U7K stehen in der Mini-LED-Mittelklasse.
Die Hisense U7K stehen in der Mini-LED-Mittelklasse.

Die Hisense U7K wird es mit 55 bis 85 Zoll geben. Hier fehlen Angaben zur Spitzenhelligkeit, aber von den U8K zieht man immerhin Dolby Vision IQ, HDR10+ Adaptive, IMAX Enhanced und den Filmmaker Mode herüber. Auch 144 Hz sind hier möglich und es bleibt auch bei AMD FreeSync Premium Pro, eARC ALLM und VRR.

Hisense U6K: Der neue Mini-LED-Einstieg

Die Hisense U6K ermöglichen einen kostengünstigen Einstieg ins QLED- und Mini-LED-Segment. Zu der Anzahl der Dimming-Zonen fehlen jedoch Angaben. Außerdem operieren diese Panels nur mit 60 Hz. Es wird diese TVs mit 50 bis 85 Zoll Diagonale geben. Features wie Dolby Vision und HDR10+, der Filmmaker Mode sowie ALLM und eARC bleiben erhalten.

Die Hisense U6K sind der günstigste Mini-LED-Einstieg bei Hisense.
Die Hisense U6K sind der günstigste Mini-LED-Einstieg bei Hisense.

In Europa müssen wir natürlich mal abwarten, welche TV-Serien Hisense veröffentlicht, wie die hiesigen Preise ausfallen und wann die tatsächlich am Markt verfügbar sind.

TCL stellt neue Mini-LED-TVs auf der CES 2023 vor (bis zu 2.300 Dimming-Zonen)

TCL hat auf der CES 2023 neue LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen vorgestellt. Darunter sind auch die QM850G mit bis zu 2.300 Dimming-Zonen.

Neben den Flaggschiffen der Serie QM850G wird es auch noch die Serien QM750G und QM650G geben. TCL plant TV-Modelle mit bis zu 98 Zoll Diagonale. Als Betriebssystem wird Android TV mit Google TV als Oberfläche herhalten. Allerdings sind neben der Q-Serie auch neue Fernseher der S-Serie geplant. Diese wird jedoch im Einstiegssegment beheimatet sein.

Bisher gilt die Ankündigung von TCL USA aber nur für den nordamerikanischen Markt. Da sollte man also zunächst abwarten, welche TV-Modelle es wirklich nach Europa schaffen. Für weitere Mini-LED-TVs sollen laut TCL sogar bis zu 3.000 Nits als Spitzenhelligkeit drin sein. Da sind noch neue Modelle für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant, die dann sogar ca. 5.000 Dimming-Zonen anbieten könnten. Das wäre ein neuer Rekord.

Die neuen TCL-Mini-LED-LCDs sollen bei der Hintergrundbeleuchtung führend sein.
Die neuen TCL-Mini-LED-LCDs sollen bei der Hintergrundbeleuchtung führend sein.

Neben den neuen Mini-LED-Modellen schickt TCL aber auch noch die QLED-LCD-TVs ohne Mini LED ins Rennen. Diese werden aber immer noch Local Dimming nutzen und in Diagonalen von 55 bis 85 Zoll zu haben sein. Auch hier will der Hersteller zudem die Anzahl der Zonen gegenüber den Vorjahresmodellen immerhin teilweise verfünffachen – auf bis zu 200 Zonen. Auch sollen 120-Hz-Panels zum Einsatz kommen, was Gamer erfreuen dürfte.

TCL wirbt mit dem „Game Accelerator 240“

Da hat sich TCL dann auch einen speziellen Kniff einfallen lassen: Der sogenannte „Game Accelerator 240“ soll im Gaming-Modus bei der Verwendung von VRR das Panel auf 240 Hz pushen können – allerdings zulasten der Bildqualität, denn die vertikale Auflösung wird dann halbiert. Dies dürfte nur für PC-Gamer interessant sein.

Es sind zudem noch die Q6 eben als Mittelklasse-QLED-LCDs mit 50 bis 75 Zoll Diagonale zu nennen. Hier beschränkt man sich auf 60 Hz und kann aber den „Game Accelerator 120“ verwenden, der dann bei VRR auf 120 Hz hochtreibt, aber abermals die vertikale Auflösung halbiert. Weitere Details zu den neuen Fernsehgeräten aus dem Hause TCL folgen sicherlich zeitnaher zur Veröffentlichung. So sind auch noch keine Preise und Erscheinungsdaten publik.

TCL bringt 2023 keine neuen 8K Fernsehern auf den Markt

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TCL einer der weltweit größten TV-Geräte-Hersteller wird in diesem Jahr keine neuen 8K Fernseher auf den Markt bringen. Hat sich das Warten auf den 8K Boom einfach nicht gelohnt?

Es scheint sich derzeit in der Welt der Unterhaltungselektronik ein neuer Trend zu manifestieren. Neben LG Electronics wird nun auch TCL das Warten, dass 8K Fernseher vom Endkunden angenommen werden zu blöde. Das Unternehmen gibt bekannt, dass man für 2023 keine 8K Fernseher plant. Wenn man den Markt beobachte, ist 8K einfach nicht das, was die Leute erwarten. TCL fokussiert sich somit lieber auf die 4K TVs und versucht diese in bestmöglicher Qualität anzubieten. Es gibt einfach keine große Nachfrage nach 8K. Obwohl diese Aussagen auf den nordamerikanischen Markt ausgerichtet sind, gibt es im europäischen TV-Line-up ebenfalls keine neuen 8K Modelle.

4K / Ultra HD reicht vollkommen aus

TCL CSOT lies es sich trotzdem nicht nehmen, innovative Technologien wie diesen ultraschlanken 8K Mini LED TV auszustellen
TCL CSOT lies es sich trotzdem nicht nehmen, innovative Technologien wie diesen ultraschlanken 8K Mini LED TV auszustellen | Bild: Dominic Jahn

Die Einführung von 4K und 8K Fernsehern zeigt viele Parallelen. Zu Beginn waren die Fernseher recht teuer, die Auswahl an Größen wurde erst mit der Zeit ausgebaut und jahrelang wurde gebetsmühlenartig wiederholt, dass es doch keine Inhalte für die jeweiligen Technologien gäbe. Doch während mit der Einführung von 4K bzw. der ersten Stufe von Ultra HD auch Bild-verbessernde Features wie HDR (10-Bit oder 12-Bit Farbtiefe), HFR (High Frame Rate), der erweiterte BT.2020 Farbraum und 3D-Sound Einzug gehalten hat, kann 8K lediglich mit einer Vervierfachung der 4K Auflösung locken. Und 4K Fernseher werden mittlerweile bestmöglich mit 4K-Inhalten inkl. aller Vorteile, die der UHD-Standard bietet, versorgt. Die Auswahl an hochwertigen 8K-Inhalten lässt sich dagegen an einer Hand abzählen.

8K-Content fehlt seit Jahren

Die 3. Staffel von "Das Boot" in 8K kostenlos und exklusiv auf Samsung 8K Fernseher streamen
Die 3. Staffel von „Das Boot“ ist derzeit die einzige Produktion, die uns einfällt, die in 8K vorliegt und auch abgerufen werden kann. (Bild: © Stephan Rabold / Bavaria Fiction GmbH / Sky Deutschland GmbH

Man könnte jetzt argumentieren, dass man ja selbst 8K Inhalte mit dem Smartphone erstellen könne. Oder dass auf Youtube unzählige Trailer und Demovideos in 8K Qualität (sehr oft einfach nur hochskaliert) zur Auswahl stünden. Und dann hätten wir noch PC-Gaming mit HDMI 2.1-Grafikkarten, die mittlerweile 8K-Auflösung in flüssigen Bildwiederholungsraten abliefern können (jedoch maximal limitiert auf 60Hz). Aber das doch nicht, was sich ein Kunde unter täglicher Unterhaltung vorstellt. Streaming fokussiert sich auf HD, Full-HD und 4K, das Fernsehen ist nicht einmal bei Full-HD angekommen und 8K wird in der Film- und Serienproduktion nur dafür genutzt, um kleinere Bildabschnitte aus dem großen 8K-Material zu schneiden.

Ich bezweifle sogar, dass viele den Unterschied zwischen Full-HD, 4K und 8K aus einer bestimmten Entfernung zum TV-Gerät gar nicht erkennen. Was man jedoch sicherlich erkennt, ist der Unterschied zwischen HDR und SDR, wenn die Bildwiederholungsrate bei Spielen bei 30Hz und nicht bei 120Hz liegt, oder wenn der Schwarzwert eines Fernsehers einfach nicht passt. Was denkt ihr über 8K? Habt ihr auch das Warten satt, oder wart ihr nie Fan der Auflösung?

Razer Leviathan V2 Pro: Gaming-Soundbar mit Beamformining und Head-Tracking

Razer hat mit der Leviathan V2 Pro eine neue Soundbar für Spieler vorgestellt. Diese setzt auf Beamforming und Head-Tracking.

Razer bescheinigt seiner Leviathan V2 Pro konkret sogar, dass sie die „weltweit erste Beamforming-Soundbar mit Head-Tracking-KI“ sei. Wer nun darauf schielt, diesen Klangriegel im Heimkino einzusetzen: Dafür ist das Gerät leider weniger prädestiniert. Denn es handelt sich um eine Soundbar, die für PC-Gaming gedacht ist. Spannend sind die implementierten Techniken aber ganz allgemein.

Dank der integrierten IR-Kamera, welche die Position des Nutzers erkennt, erzeugt der Klangriegel nämlich laut Razer besonders immersiven 3D-Sound. Denn das Audiosignal werde in Echtzeit optimiert, damit die Position des Zuhörers optimal erreicht wird. So sollt ihr quasi automatisch immer im Sweet-Spot sitzen, auch wenn ihr beispielsweise mit dem Schreibtischstuhl umher rollt.

Über eine IR-Kamera erkennt die Razer Leviathan V2 Pro die Position des Zuhörers.
Über eine IR-Kamera erkennt die Razer Leviathan V2 Pro die Position des Zuhörers.

Razer setzt dabei auch auf THX Spatial Audio, was nicht überraschen sollte. Denn die Marke THX gehört mittlerweile Razer. Man kombiniert Spatial Audio im Falle der Leviathan V2 Pro mit adaptivem Beamforming von Audioscenic. 3D-Audio kann in zwei Modi erlebt werden: THX Spatial Audio Virtual Headset ist für alle Stereo-Inhalte geeignet und bietet punktgenaues Positionsaudio, wie ihr es von Headsets kennt. THX Spatial Audio Virtual Speakers ist hingegen für Multichannel-Content geeignet. Dieser Modi erzeuge eine breite, raumfüllende Klangbühne, die Nutzer normalerweise mit einem vollständigen Heimkinosystem erleben würden.

Razer Leviathan V2 Pro kommt mit einem Subwoofer

Im Lieferumfang der Soundbar ist auch ein externer Subwoofer enthalten. Wie sollte es zudem bei einer PC-Soundbar anders sein: Man setzt auf eine RGB-Beleuchtung (Razer Chroma) mit 30 Beleuchtungszonen und 16,8 Millionen Farben. Razer Chroma RGB ist bereits in über 200 Spiele integriert und stellt das nach Angaben des Herstellers weltweit größte Beleuchtungs-Ökosystem für Gaming-Geräte dar.

Zum Lieferumfang der Razer Leviathan V2 Pro zählt ein externer Subwoofer.
Zum Lieferumfang der Razer Leviathan V2 Pro zählt ein externer Subwoofer.

Die Razer Leviathan V2 Pro ist ab Januar 2023 für 489,99 € UVP auf Razer.com und in RazerStores erhältlich. Hier findet ihr bereits die Produktseite.

LG erweitert das Cloud-Gaming-Angebot an seinen Smart-TVs

LG stockt das Cloud-Gaming an seinen Smart-TVs auf. So gibt es beispielsweise Verbesserungen für Nvidia GeForce Now.

Zunächst die gute Nachricht für Besitzer älterer TV-Modelle: Wie die Südkoreaner mitteilen, wird Nvidia GeForce Now in Kürze auch an Fernsehgeräten aus dem Modelljahr 2020 mit webOS 5.0 zur Verfügung stehen. Wer zudem vorhat, einen Fernseher mit webOS 2023 aus diesem Jahr zu kaufen, erhält einen speziellen Vorzug. Denn über ein Update werden diese TVs in der Lage sein, GeForce Now in 4K mit 60 fps zu beanspruchen.

Voraussetzung dafür ist freilich eine ausreichend schnelle Internetverbindung. Außerdem solltet ihr dann ein Abonnement für GeForce Now Ultimate abgeschlossen haben. Nur in diesem Tarif sind Vorzüge wie Ray-Tracing, DLSS 3 oder eben 4K-Auflösung enthalten. Der Preis beträgt hier 19,99 Euro im Monat bzw. 99,99 Euro für ein halbes Jahr. Die Spiele müsst ihr separat kaufen – in angebundenen Stores wie Steam, dem Epic Games Store oder auch GOG.com.

Nvidia bietet via GeForce Now auch Ray-Tracing und DLSS 3.
Nvidia bietet via GeForce Now auch Ray-Tracing und DLSS 3.

Obendrein wird es an den neuen OLED-TVs mit webOS 2023 möglich, Spiele und Cloud-Gaming-Dienste einerseits via Game Card und andererseits neuerdings auch via Sprachbefehl aufzurufen. Für die Sprachsteuerung wird aber ebenfalls ein Update notwendig sein. Neben Nvidia GeForce Now, Blacknut und Utomik sind nun auch Amazon Luna und Boosteroid als Cloud-Gaming-Anbieter verfügbar. Luna aber nur in den USA, denn hierzulande ist dieser Dienst noch nicht gestartet.

LG bewirbt seine OLED-TVs als Gaming-Boliden

LG will seine OLED-TVs natürlich zur perfekten Anlaufstelle für Gamer machen – auch durch das Gaming Shelf sowie Verweise auf die Reaktionszeit der TVs, die nur bei 0,1 ms liegt. Die neuen OLED-TVs des Jahres 2023 arbeiten dabei nun mit einem Mikro-Linsen-Array, was die Helligkeit nochmals deutlich steigert. Auf diese Weise kann LG Display mit seinen WOLED-Panels dann auch besser mit den QD-OLED von Samsung Display konkurrieren, die in der zweiten Generation ebenfalls eine höhere Leuchtkraft aufweisen.

Der kabellose, akkubetriebene Displace OLED TV ist ein technischer Albtraum

Wir waren über die Meldung des weltweit ersten, komplett kabellosen, akkubetriebenen 4K OLED Fernseher der Welt sehr erstaunt. Nach der Sichtung des Produkts auf der CES macht sich bei uns jedoch Ernüchterung breit.

Wir hatten euch den Displace TV bereits in diesem Beitrag vorgestellt. Kurz zusammengefasst, es handelt sich um einen 4K OLED Fernseher mit 55 Zoll Diagonale, der über ein austauschbares Akkusystem komplett autark funktioniert. Das System soll bei einer täglichen Nutzung von 6 Stunden ganze 30 Tage durchhalten. Zudem sollen sich die Anschlüsse an einer externen Box befinden, die audiovisuelle Signale drahtlos an bis zu 5 Displace TVs im Haus überträgt. Zuletzt lässt sich der TV einfach mittels Vakuumtechnologie an die „Wand klatschen“. Kling zu schön, um wahr zu sein? Ist es auch!

Mittels Vakuum-Technik kann der Displace TV an einer glatten Oberfläche befestigt werden. Ist der Akku leer, fällt der TV zu Boden
Mittels Vakuum-Technik kann der Displace TV an einer glatten Oberfläche befestigt werden. Ist der Akku leer, fällt der TV zu Boden

Ok, wir müssen gestehen, als wir den Stand auf der CES besucht haben, begrüßte uns ein komplett drahtloses TV-Gerät, welches sich mittels Vakuum an einer Fensterscheibe festgesaugt hat. Dieser funktionierte auch, also zumindest konnte man etwas auf dem Fernseher erkennen. Doch das Gerät folgt einer Vision, die komplett an einem intuitiven und einfachen Nutzerverhalten vorbeigeht. Wir haben etwas mit den Verantwortlichen am Stand gesprochen und es bleiben leider noch viele Fragen offen. Doch die wenigen Antworten bzw. was wir zu sehen bekommen haben, reicht aus, um die Finger von diesem Produkt zu lassen.

Displace TV: Überteuert und unpraktisch

Die vier Akkus des Displace TV halten angeblich 30 Tage bei einer täglichen Nutzung von 6 Stunden
Die vier Akkus des Displace TV halten angeblich 30 Tage bei einer täglichen Nutzung von 6 Stunden

Allein der Preis: 3.000 US-Dollar für einen Displace TV. Wenn man gleich drei Stück bestellt, bekommt man Rabatt und zahlt insgesamt nur 8.000 US-Dollar – 1.000 Dollar gespart. Die Funktionsweise des Displace TV konnte noch nicht wirklich vorgeführt werden, auch von der drahtlosen Anschlussbox fehlte jede Spur. Gezeigt wurde unter anderem, wie man die Akkus – vier Stück an der Zahl – im Hot-Swap-Verfahren wechseln kann. Nur komisch, dass nur ein Slot wirklich mit einem Akku bestückt war, die anderen Slots waren leer oder mit irgendwelcher Technik bestückt. Von der Verarbeitung des 4K OLED Fernsehers möchten wir gar nicht erst sprechen. Das pure Grausen.

Die Verarbeitung des Displace TV lässt den Prototypen-Status erkennen
Die Verarbeitung des Displace TV lässt den Prototypen-Status erkennen

Allein schon die Installation des Displace TV würde in einem europäischen Haushalt scheitern. Man benötigt nämlich eine glatte Oberfläche, am besten eine Scheibe, damit sich der TV mittels Vakuum festsaugt und an der Wand hängen bleibt. Wichtig dabei ist, um das Vakuum aufrechterhalten zu können, verbraucht der TV immer ein bisschen Strom. Vergisst man z.B. die Akkus zu wechseln und das Gerät läuft leer, dann fällt der TV im schlimmsten Fall einfach von der Wand.

Eine extrem schwache OLED-Performance

Das Menü des Displace TV konnte uns nicht vorgeführt werden. Wir vermuten, dass hier lediglich ein Standbild gezeigt wurde. Wir können uns nämlich nicht vorstellen, dass die hauseigene Smart TV-Lösung von Displace eine Freigabe für Streaming Apps von Netflix, Disney+ oder Prime Video erhalten hat. Die Bildqualität ist für einen OLED TV leider unterirdisch und uns wird bewusst, wie das Gerät angeblich einen Monat durchhalten kann. Die Helligkeit ist so weit gedimmt, dass man sich in die Zeit zurückversetzt fühlt, damals vor 9 Jahren als die ersten OLEDs vorgestellt wurden.

Die Kamera des Displace TV muss immer aktiv sein, anders lässt sich der 4K OLED TV nicht steuern
Die Kamera des Displace TV muss immer aktiv sein, anders lässt sich der 4K OLED TV nicht steuern

Es gibt keine Fernbedienung, alles soll mit Gesten gesteuert werden. Eine Popup-Kamera auf der Oberseite des Displace TV soll die Handbewegungen dann Steuerungssignale umwandeln. Wie gut das funktioniert, kann man sich ja denken. Und wer vier dieser TV-Geräte zu einem angeblichen 110 Zoll 8K TV zusammenschließt, nur um dann eine gut sichtbare Kante zwischen den TV Geräten immer im Blickfeld zu haben, dem ist bedauerlicherweise nicht mehr zu helfen. Und haben wir eigentlich schon über die unterstützten Standards und Anschlüsse geredet? Nein? Womöglich weil wir hier auch keine Informationen bekommen konnten, zumindest keine zufriedenstellenden. Wo ist die Box an der HDMI-Geräte angeschlossen werden können? Unterstützt das Gerät Standards wie z.B. Dolby Vision oder Dolby Atmos? Wie sieht es auch mit Next-Gen-Gaming inkl. 4K@120Hz…

Fazit: Finger weg

Schlechte Bildqualität und eine wirklich unterirdische Präsentation. Finger weg vom Displace TV
Schlechte Bildqualität und eine wirklich unterirdische Präsentation. Finger weg vom Displace TV

Irgendwie passt an diesem Fernseher überhaupt nichts. Man muss dieses eine Stormkabel, welches vom TV zur Steckdose geht, schon extremst hassen, um sich mit den ganzen negativen Eigenschaften des Displace TV anfreunden zu können. Dann doch lieber den LG M3 OLED TV mit drahtloser Übertragung von Audio- und Videosignalen via „Zero Connect Box“, oder das Geld einfach spenden.

Stellt LG den Verkauf von 8K Fernsehern ein? Keine neuen 8K LCD-Modelle für Europa

Mit LG Electronics kehrt einer der ersten großen TV-Hersteller der 8K-Technologie den Rücken. So soll es für den amerikanischen und europäischen Markt keine neuen 8K-LCD-Modelle geben.

Insgesamt sieht es so aus, als würde LG Electronics sein LCD-Geschäft zurückfahren. So soll das LCD-Line-up gerade einmal aus vier Modellreihen bestehen, QNED75, QNED80 und QNED85, von denen lediglich die QNED85-Modelle mit einem miniLED-Backlight ausgestattet werden. Die anderen Geräte erhalten lediglich ein EDGE-LED-Backlight, was nicht gerade für die Bildqualität der Modelle sprechen dürfte. Ganz wild wird es jedoch bei den 8K Fernsehern. Diese derzeit nicht für die Märkte Nordamerika und Europa vorgesehen. Es ist möglich, dass noch ältere 8K-Geräte abverkauft werden, ein neues Modell ist derzeit wohl nicht geplant. Der LG Z3 mit OLED-Technologie hingegen soll weiterhin vermarktet werden. Dieser spricht mit seinem extrem hohen Preispunkt aber auch nur ein sehr zahlungskräftiges Publikum an.

Der 8K-Boom bleibt aus: LG reagiert

Mitbewerber Samsung glaubt derzeit noch stark an seine 8K Fernseher, verliebt sich aber auch gerade in OLED
Mitbewerber Samsung glaubt derzeit noch stark an seine 8K Fernseher, verliebt sich aber auch gerade in OLED

Es gibt wohl mehrere Gründe, die LG Electronics zu diesem Schritt bewegt haben. Die Verschärfung der EU-Regularien zur Energieeffizienz könnten maßgeblich zur Entscheidung beigetragen haben. Doch damit nicht genug. Würden sich die 8K Fernseher wie geschnitten Brot verkaufen, dann würde LG hier sicherlich auch einen Weg finden, die Geräte für Europa anzubieten. Doch wie wir wissen, liegen die Verkäufe der 8K-Geräte deutlich hinter den Erwartungen zurück. Analyseunternehmen und Hersteller waren sich vor einigen Jahren noch sicher, dass es einen 8K-Boom geben wird. Dieser ist ausgeblieben und nicht nur das, die 8K-Technologie hat es so gut wie überhaupt nicht geschafft, an Momentum zu gewinnen.

Ist 8K ein Auslaufmodell?

In unseren Augen lassen sich 8K Fernseher vernachlässigen, da man in der Regel zum gleichen Anschaffungspreis einen weitaus besseren 4K Fernseher bekommen kann, der dank fortschrittlichen Displaytechnologien ein besseres Bild abliefert. Denn der Vorteil von 8K geht nicht nur bei Bewegtbildern schnell unter, sondern auch aus einer bestimmten Entfernung, dürfte der Bildeindruck von einem 4K-Gerät schwerer zu unterscheiden sein. Durch „Features“ wie HDR, einen erweiterten Farbraum (rec.2020), Farbtiefe (10-Bit) oder einer erhöhten Bildwiederholungsrate (bis zu 120Hz) profitiert der Kunde am Ende viel mehr und damit auch der Hersteller, der deutlich mehr 4K Geräte an den Mann bringen kann.

Panasonic MZW2004: Neues OLED-TV-Flaggschiff mit Mikro-Linsen-Array vorgestellt

Panasonic hat die OLED-TVs der Reihe MZW2004 für 2023 vorgestellt. Diese Flaggschiffe bieten HDMI 2.1 und nutzen die neuesten OLED-Panels mit Mikro-Linsen-Array.

Über diese neue Technik, welche die Leuchtkraft der OLED-Panels erheblich steigern kann, hatten wir ja schon berichtet. Wichtig jedoch: Panasonic setzt die Mikro-Linsen-Arrays nur für seine OLED-TVs mit 55 und 65 Zoll ein – nicht für Abweichler mit 77 Zoll. Der Vorteil des neuen Panels liegt in der erhöhten Maximalhelligkeit, welche gut und gerne 2.000 nits erreichen kann. Bestätigt und gemessen liefert Panasonic stabile Helligkeitswerte von bis über 1.500 nits. Mittlerweile visiert der japanische Hersteller auch glasklar Gamer an, denn HDMI 2.1 mit eARC, 4K bei 120 Hz, ALLM und auch VRR, auch Nvidia G-Sync, ist hier an Bord. Als Prozessor dient der HCX Pro AI.

Der Panasonic MZW2004 4K OLED TV auf der CES:

Für den Sound sorgt in den MZW2004-Modellen ein integriertes Treiber-System, bei dem ein Array aus Upfiring- und Sidefiring-Speakern für Dolby Atmos bereit ist. Außerdem habt ihr hier quasi alle HDR-Formate beisammen, denn neben HDR10 und HLG stehen auch Dolby Vision IQ und HDR10+Adaptive zur Verfügung. In den MZW2004 kommen Sensoren zum Einsatz, um die Farbtemperatur des Umgebungslichts zu erkennen und das Bild anzupassen. Wer selbst die Kontrolle über alle Bild- und Toneinstellungen behalten möchte, kann diese Funktion natürlich abschalten und alle Settings manuell vornehmen.

Panasonic will mit den MZW2004 auch Spieler ansprechen.
Panasonic will mit den MZW2004 auch Spieler ansprechen.

Zusätzlich ist der True Game Mode kalibrierbar und bietet eine Anpassung mit der Calman-Color-Kalibrierungssoftware von Portrait Displays. Panasonic scheint auch HGiG zu unterstützen, denn man verweist auf eine originalgetreue HDR-Wiedergabe an den aktuellen Konsolen.

Die Panasonic MZW2004 sollen auch beim Klang punkten

Obendrein ermöglicht die integrierten Lautsprecher einen auf mehrere Zuhörer ausgerichteten, klar ortbaren Sound ohne ausgeprägten Sweet-Spot. Dafür stehen verschiedene Modi stramm: Mit dem Pinpoint-Modus lässt sich der Ton auf einen bestimmten Punkt fokussieren, während der Area-Modus den Ton zu einer Gruppe von Personen in einem bestimmten Bereich des Raums verschieben kann. Der Spot-Modus erhöht die Lautstärke nur für eine eng begrenzte Stelle im Raum. Der neue, zuschaltbare Bass-Boost sorgt für mehr Tiefton.

Die HDR-Standards HDR10, HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ sind mit von der Partie.
Die HDR-Standards HDR10, HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ sind mit von der Partie.

Panasonic behält beim MZW2004 seinen Penta-Tuner mit Twin-Funktion bei. Der eignet sich für den Empfang von Kabel, Satellit und Antenne. Zudem kann ein Programm live geschaut werden, während ein Zweites auf eine verbundene externe USB-Festplatte aufgezeichnet wird. Zwei CI-Slots erlauben die Entschlüsselung von Pay-TV-Programmen. Mit TV>IP Server & Client sowie IPTV stehen zwei weitere TV-Empfangswege zur Verfügung.

My Home Screen 8.0 als Betriebssystem

Der MZW2004 verfügt mit My Home Screen 8.0 abermals über Panasonics proprietäres Betriebssystem. Dadurch dürfte die App-Vielfalt im Gegensatz zu etwa Android TV etwas leiden. Dafür sorgt man vorbildlich für mehr Barrierefreiheit: Panasonic hat mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenbund zusammengearbeitet, um die Barrierefreiheit für sehbehinderte Menschen zu verbessern. Über ein Schnellmenü kann auf alle zugehörigen Einstellungen für Hör- und Sehgeschädigte Nutzer zugegriffen werden, welches per Sprachausgabe durch die Grundeinstellung des Gerätes leitet. Darüber hinaus bietet es eine Funktion für sehbehinderte Benutzer, um die Tastenbelegung der Fernbedienung durch akustisches Feedback zu erlernen.

Die Preise und Erscheinungsdaten der Panasonic MZW2004 sind derzeit noch offen. Darüber wird Panasonic im Jahresverlauf noch genauer sprechen.

Kurz zusammengefasst:

  • Panasonics OLED Top-Modell 2023 heißt MZW2004.
  • Der 4K OLED TV ist in 55 und 65 Zoll erhältlich.
  • Beim Master OLED Ultimate Panel handelt es sich um ein LG OLED-Panel der 3. Generation mit Microlens Array (MLA).
  • Die Maximalhelligkeit soll bei über 1.800 nits liegen.
  • Messungen bestätigen stabile 1.500 nits in einem 10% Fenster.
  • Unterstützt werden alle HDR-Standards (HLG, HDR10, HDR10+, HDR10+ Adaptive, Dolby Vision und Dolby Vision IQ).
  • Der Filmmaker Mode ist mit an Bord
  • Der MZW2004 bietet volle Gaming-Unterstützung via HDMi 2.1 mit bis zu 120Hz, VRR, AMD Freesync Premium und Nvidia G-Sync.
  • Als 3D-Soundformat steht Dolby Atmos bereit. 
  • Die Array-Laustpecher des MZW2004 können ab Werk Dolby Atmos-Sound wiedergeben
  • Das Gerät ist Calman Ready (kann über die CALman Software kalibriert werden)