Samsung bringt den Odyssey Neo G7 auf den Markt. Der Gaming-Monitor soll unter anderem mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung punkten.
Das bedeutet, dass die Hintergrundbeleuchtung deutlich filigraner angesteuert werden kann, als bei vielen Konkurrenzmodellen. Zusätzlich unterstützt der Odyssey Neo G7 aber auch noch HDR10 und HDR10+. Dank 165 Hz will man in Spielen eine hohe Bildwiederholrate ermöglichen. Dafür sollte dann allerdings wohl auch eine entsprechend potente Grafikkarte in eurem Rechner werkeln.
Odyssey Neo G7: 4K mit bis zu 165Hz
Der Samsung Odyssey Neo G7 (S32BG75) löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf und kommt auf 32 Zoll Diagonale. Als Grundlage dient ein VA-Panel, das Reaktionszeiten von 1 ms (Grey-to-Grey, GtG) erlaubt. Der Screen im Curved-Design weist dabei eine Krümmung von 1.000R auf. AMD FreeSync Premium unterstützt dieser Gaming-Monitor ebenfalls. Als Schnittstellen sind DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1, dreimal USB (zweimal Downstream, einmal Upstream) und ein Kopfhörer-Port vorhanden. Auf integrierte Lautsprecher verzichtet Samsung.
Die Rückseite des Odyssey Neo G7 ist recht stylisch geraten.
Der Samsung Odyssey Neo G7 soll eine maximale Leuchtkraft von 1.000 Nits erreichen. Er kann außerdem um 90° in den Pivot-Modus für die hochkante Nutzung gedreht werden. Für mehr Ergonomie ist er zusätzlich auch noch neig- und schwenkbar sowie höhenverstellbar. Spannend: Die Südkoreaner weisen sogar die Anzahl der Dimming-Zonen konkret aus. Es sind 1.196 Zonen für die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung.
Samsung Odyssey Neo G7 kostet 1.499 Euro
Mittlerweile hat uns Samsung bereits einen Preis für den Odyssey Neo G7 geliefert. Der UVP des Gerätes beläuft sich auf 1.499 Euro, jedoch wird der Gaming-Monitor bereits für weitaus weniger in namhaften Online-Shops angeboten. Aufgrund der Unterstützung von HDMI 2.1 und der 4K-Auflösung würde sich dieser Gaming-Monitor natürlich nicht nur für PCs, sondern auch für Spielekonsolen eignen. Warten wir es einmal ab, vermutlich erfahren wir schon bald Näheres zum Launch in Deutschland.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 18:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
„Großer Bruder“ Odyssey Neo G8 mit 240Hz
Der Samsung Odyssey Neo G8 liefert bis zu 2.000 nits Helligkeit und maximal 240Hz
Eine preisliche Orientierung könnte uns der „große Bruder“ Odyssey Neo G8 (S32BG85) liefern. Dieser besitzt im Prinzip die gleichen Spezifikationen wie der Neo G7 (S32BG75), schafft jedoch bis zu 2.000 nits Helligkeit in der Spitze, bei gleichbleibender Anzahl der Dimming-Zonen. Zudem kann das Display 4K-Videosignale mit bis zu 240Hz wiedergeben. Dafür ist dank DisplayPort 1.4-Schnittstelle mit DSC (Display Stream Compression) gesorgt. Dieser Vorteil kann jedoch nur mit einer Grafikkarte mit extremer Leistung in Anspruch genommen werden. Der Preis soll bei diesem Modell bei umgerechnet 1399 Euro liegen.
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Der ehemalige Xbox-Manager Ed Fries äußert Zukunftsängste: Er nimmt an, dass der Xbox Game Pass die Spieleindustrie nachhaltig verändern werde.
In einem Gespräch mit dem YouTube-Kanal Xbox Expansion Pass, äußerte Fries, dass der Xbox Game Pass die Spieleindustrie ähnlich umkrempeln könnte, wie Spotify und Co. die Musikindustrie. Heute kaufe kaum jemand noch Musik, die Kunden hätten sich an Streaming-Abonnements gewöhnt. So könnte auch die Zukunft der Gaming-Industrie irgendwann aussehen.
Ed Fries war dabei ein Mitglied von Microsofts Team hinter der allerersten Xbox. Dass der Xbox Game Pass eine zentrale Säule von Microsofts Strategie geworden ist, lässt sich dabei kaum bestreiten. Direkt zum Launch finden sich dort all First-Party-Titel des Unternehmens. Außerdem handelt man immer wieder attraktive Verträge mit Partnern aus Daher ist etwa „Sniper Elite 5“ direkt zum Launch ebenfalls Teil des Xbox Game Pass.
PlayStation Plus erhält bald auch eine Flatrate – gegen Aufpreis.
Sony hat mittlerweile ebenfalls eine Spiele-Flatrate angekündigt: PlayStation Plus Extra und PlayStation Plus Premium integrieren ebenfalls mehrere Games im Abonnement. Seine neuen Triple-A-Blockbuster hievt Sony im Gegensatz zu Microsoft allerdings nicht direkt in jenes Angebot. Dass Sony überhaupt so eine Tarifstruktur aufgebaut hat, zeigt jedoch, dass die Japaner durch den Xbox Game Pass durchaus unter Druck geraten.
Spiele-Flatrates haben noch einen weiten Weg vor sich
Fries Befürchtungen, dass sich die Spieleindustrie wie die Film- und Musikindustrie hin zu Abonnements bewegen könnte, scheint aktuell aber noch spekulativ. Derzeit stehen die Einnahmen durch Abonnement-Dienste in Europa und Nordamerika im Jahr lediglich für 4 % des Marktes. Einige Entwickler sehen es zudem positiver: Abonnements wie der Xbox Game Pass würden Spieler aktuell an Titel heranführen, die sie sonst wahrscheinlich gar nicht ausprobiert hätten. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda würden derlei Spiele sich dann herumsprechen, was auch den Verkaufszahlen zugutekomme.
Der Xbox Game Pass dient aktuell vor allem der Kundenbindung
Dazu kommt, dass Spiele, anders als Filme, Serien und Songs bzw. Alben, wesentlich mehr Zeit benötigen. Mancher Triple-A-Titel lässt sich erst in 20-60 Stunden durchspielen. Daher seien die Entertainment-Zweige laut Insidern ohnehin nicht 1:1 vergleichbar.
Medion bringt mit den Life X15564 und X16523 zwei neue OLED-TVs mit 55 und 65 Zoll Diagonale auf den Markt. Bei den beiden Einstiegs-OLEDs gibt es jedoch einen Haken.
Preislich liegen die beiden OLED-TVs Medion Life X15564 (55 Zoll) und X16523 (65 Zoll) bei 999,95 bzw. 1.499,95 Euro. Beide Modelle beherrschen neben HDR10 auch Dolby Vision, lösen natürlich mit 4K auf und sind auch für Dolby Atmos und DTS gerüstet. Leider beherrschen sie aber nur HDMI 2.0. Damit sind die Medion OLED Fernseher immer noch für Gamer geeignet, jedoch können Performance-Modi mit 4K bei 120 Hz und VRR, wie sie viele Spiele auf der Xbox Series X oder PS5 anbieten, nicht dargestellt werden. Ebenso fehlt wohl der Auto Low Latency Mode (ALLM).
Smarte OLED Fernseher von Medion
Ab Werk sind Apps für Amazon Prime Video und Netflix vorinstalliert. Medion setzt jedoch auf ein proprietäres Betriebssystem. Daher dürfte die App-Vielfalt im direkten Vergleich mit Android TV, webOS oder Tizen etwas eingeschränkt sein. Hier könnte ein externer Streaming-Player (HDMI) helfen die Lücken zu schließen. Mit der App Medion Life Remote könnt ihr die OLED-TVs von Medion immerhin fernsteuern. Verfügt ihr über Smart Speaker mit Amazon Alexa und / oder dem Google Assistant sind die Life X15564 und X16523 auch darüber bedienbar.
Der OLED Medion Life X15564 soll LCDs ausstechen.
Integriert ist auch ein Triple-Tuner für den Empfang via Antenne, Kabel und Satellit. Ebenso werden CI+, PVR Ready und HbbTV unterstützt. Für die integrierten Stereo-Lautsprecher nennt Medion zweimal 12 Watt Leistung plus 12 Watt für den integrierten Subwoofer.
Medion wildert im OLED-Segment: Wird man eine Chance gegen LG und Co. haben?
Leider müssen wir aktuell sagen, dass die Medion Life X15564 und X16523 preislich etwas hoch gegriffen wirken. Denn für vergleichbare Preise konnte man ebenfalls bereits LGs A1-, B1 oder sogar im Falle des 65-Zoll-Modells den C1 aus dem Vorjahr ergattern. Und jene Modelle sind technisch besser ausgestattet. Sparfüchse können jedoch die Preise beobachten. Vielleicht tut sich da ja noch etwas.
Medions Life X15564 nutzt ein OLED-Panel von LG Display.
Bis dahin haben wir unten noch die technischen Eckdaten der beiden OLED-TVs von Medion für euch.
Technische Ausstattung und Daten der Medion Life X15564 und Life X16523
UHD-Bildschirm, OLED-Panel
HD Triple Tuner (DVB-T2 HD, DVB-C, DVB-S2)
HDR10 und Dolby Vision
DTS & Dolby Atmos Sound
Micro Dimming und MEMC
100 Hz Bildwiederholrate
Bluetooth
PVR ready – Aufnahme auf externes Speichermedium
HbbTV – Infos zum laufenden Programm und Abruf verpasster Sendungen
Netflix und Amazon Prime Video vorinstalliert
Sprachsteuerung mit Hey Google und Alexa
Steuerung per App Medion Life Remote App
CI+-Schnittstelle
Wandmontage dank VESA-Standard (200 x 200 mm)
Statischer Kontrast: 150.000:1
Helligkeit 500 cd/m2
Energieeffizienzklasse G
Integrierte Stereo-Lautsprecherboxen (2 x 12 WRMS)
Integrierter Subwoofer (1 x 12 WRMS)
Anschlüsse: Satelliten, Antenne, 1x LAN RJ-45, 2x USB 2.0, 3x HDMI 2.0 mit HDCP-2.2, Kopfhörer (3,5 mm Klinke), Digital Audio Out (SPDIF)
Preis: 999,95 Euro (55 Zoll, Life X15564) und 1.499,95 Euro (65 Zoll, Life X16523)
Wir erklären euch die Unterschiede der LG OLED C27, C28 und C29-Serie, damit ihr bei einem Kauf auch auf den richtigen High-End 4K OLED Fernseher setzt!
Die C-Serie gehört seit jeher zu den beliebtesten OLED-TV-Modellreihen von LG Electronics. Nutzer erkennen anhand der Zahl hinter dem Buchstaben ganz einfach, aus welchem Jahr das Modell stammt (CX = 2020, C1 = 2021, C2 = 2022 usw.). Doch nun gibt es noch eine zweite Zahl, die nicht die Jahreszahl, sondern die weitere Ausstattung der C-Modellreihe beschreibt. Richtig gelesen, zwischen dem C27, C28 und C29 gibt es Unterschiede, über die man vor dem Kauf Bescheid wissen sollte. Sonst kann es passieren, dass man ein interessantes Feature verpasst, oder für eine Funktion bezahlt, die man überhaupt nicht nutzt. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der LG C27, C28 und C29 Modelle!)
C29 unterstützt WiSa 2.1
Die drahtlose Übertragung von Audiosignalen via WiSa unterstützt nur der LG C29 OLED
Im Prinzip unterscheiden sich die Varianten C27, C28 und C29 in nur drei Punkten: Der Farbe, dem Standfuß und bei der Audio-Ausstattung. So unterstützt der Fernseher C29 als einziger den WiSA 2.1 Übertragungsstandard, mit dem sich Audiosignale drahtlos mit bis zu 24 Bit/96kHz inkl. Dolby Atmos (derzeit maximal 5.1.2 möglich). Dafür benötigt ihr jedoch ein Soundsystem, welches ebenfalls WiSA unterstützt. Die Auswahl WiSA-fähiger Lautsprecher, Soundbars und Audioanlagen ist überschaubar und es sieht nicht so aus, als würde sich das System zum Standard avancieren. Ihr habt nicht vor WiSA 2.1 zu nutzen? Dann Finger weg vom C29. So spart ihr euch auch zwischen 50 und 100 Euro im UVP.
Drehbarer Standfuß bei ausgewählten Modellen
Aber es gibt noch ein zweites Feature, welches nur der C29 OLED bietet. Dieser besitzt nämlich in den Modellgrößen 55, 65 und 77 Zoll einen neuen, drehbaren Standfuß, der sich visuell nicht von den anderen Standfüßen der C27 und C28 Modelle unterscheidet. Der TV lässt sich mit wenig Kraftaufwand in einem eingeschränkten Winkel drehen, wodurch ihr auch an mehreren Sitzpositionen einen optimalen Blickwinkel auf den OLED Fernseher erhaltet.
Farbe und unterschiedliche Modellgrößen
Bei den anderen Zollgrößen ist der Einsatz der Standfüße über alle Serien hinweg gleich. Der 42 Zöller hat die neuen, kleinen seitlichen Standfüße, der 48-Zöller den alten C-Alpine-Standfuß. Die Modelle mit 55, 65 und 77 Zoll haben alle den neuen 2022er Standfuß, der sich wie angemerkt nur bei der C29-Serie drehen lässt. Zuletzt noch der 83-Zöller mit dem breiten C-Alpine-Standfuß aus dem Vorjahr.
Im Prinzip bekommt man je nach Modellvariante einen C2 OLED TV entweder in Anthrazit oder Creme-Weiß
Als Letztes hätten wir dann noch die Farbe. Wer seinen OLED an die Wand montiert oder mit der Rückseite zur Wand gerichtet aufstellt, dem kann es eigentlich egal sein, welche Farbe der TV hat. Denn das nach vorne gerichtete OLED-Display hat sowieso nur einen superschlanken Rahmen, dessen Farbe bei allen Geräten gleich ist. Wer seinen C2 OLED jedoch mitten im Raum aufstellt und den TV mit dem Interieur in Einklang bringen möchte, der kann zwischen diesen Farbvarianten wählen:
C29: Cremefarben „Calming Beige“ (nur 83 Zoll ist Anthrazit)
C28: Cremefarben „Calming Beige“
C27: Grau / Anthrazit „Dark Titan Silver“
Ach, und einen weiteren Unterschied gibt es noch, was für den Endkunden eigentlich egal ist. Die Modelle sind nicht immer in allen Verkaufskanälen zu finden. Während die Elektronikfachhändler die C28 und C29 zugesprochen bekommen, taucht die C27-Serie auch bei Online-Shops auf, die sich nicht nur auf Elektronik spezialisiert haben. Das erkennt man z.B. daran, dass beim C28 kein 42 und 83-Zoll-Gerät angeboten wird. Hat die Fachhändler wohl nicht überzeugt. Am Ende muss auch nur der Preis stimmen. Im Anschluss findet ihr noch eine kompakte Tabelle mit den Unterschieden sowie den Preisvergleich der C27, C28 und C29 Varianten.
Anbei findet ihr einen Preisvergleich zu allen Modellen und deren jeweiligen Displaygrößen. Leider sind noch nicht alle Varianten und Größen erhältlich. Der Preisvergleich prüft jedoch in gleichbleibenden Abständen, ob das Gerät endlich bei einem Händler bestellbar ist:
LG C27 4K OLED Preisvergleich:
Klickt euch durch die Preisvergleiche der verschiedenen Modellgrößen über die Tabs:
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„Daredevil“ wird in einer neuen Serie für den Streaming-Anbieter Disney+ zurückkehren. Die Rolle wird voraussichtlich erneut von Charlie Cox übernommen.
Bekannt ist ja auch schon, dass bisherige Marvel-Serien, die einst noch bei Netflix ihr Debüt gegeben hatten, bald zu Disney+ wandern. Darunter sind eben „Daredevil“, „Jessica Jones“, „Iron Fist“, „Luke Cage“, „The Punisher“ und „The Defenders“. Insbesondere „Daredevil“ hatte eine treue Fangemeinde. Außerdem tauchte der Charakter, erneut gespielt von Charlie Cox, im Rahmen eines Cameos bereits kurz in „Spider-Man: No Way Home“ auf.
In „Hawkeye“ wiederum kehrte Vincent D’Onofrio erneut in die Rolle des Kingpins zurück. Das öffnete natürlich die Tür für mehr Material. Genau so soll es kommen, auch wenn weder Disney noch Marvel die neue „Daredevil“-Serie bisher offiziell bestätigt haben. Das Drehbuch für den frischen Anlauf sollen Matt Corman und Chris Ord verfassen. Sie steckten beide bereits für das USA Network hinter der Serie „Covert Affairs“.
Bei Netflix brachte es „Daredevil“ auf drei Staffeln. 2018 wurde die Serie, wie alle anderen Marvel-Serien des Streaming-Anbieters, eingestellt. So war damals absehbar, dass die Lizenzen zurück an Disney gehen würden. Man darf gespannt sein, ob eine neue „Daredevil“-Serie Elemente der alten Formate aufgreifen könnte oder bis auf den Hauptdarsteller nichts mit der Vorgängerserie gemeinsam hätte.
Disney+ wird zur Heimat der Marvel-Fans
Auf Disney+ haben bereits zahlreiche Marvel-Serien wie „Loki“, „WandaVision“, „Hawkeye“, „Moon Knight“ und „Falcon and the Winter Soldier“ ihren Einstand gegeben. Die Resonanz unter Fankreisen war eher gemischt. Auch der Trailer für das kommende Format „She-Hulk“ löste gemischte Reaktionen aus.
Letzten Endes baut Disney seinen Streaming-Dienst Disney+ so oder so zur ersten Anlaufstelle für Marvel-Fans aus. Nur dort sind etwa auch die IMAX-Enhanced-Versionen von Filmen wie „Avengers: Endgame“, „Eternals“ und mehr zu finden.
Netflix führt mit der „Mystery Box“ eine neue Zufallswiedergabe speziell für Kinderprofile ein. So wünscht man sich natürlich, dass die Kids noch mehr Zeit mit dem Streaming-Anbieter verbringen.
Kann man also durchaus auch kritisch sehen, dass Netflix den Film- und Serien-Konsum mit dem Feature im eigenen Interesse weiter anfachen möchte. Gerade da man eben mit dem Konzept der Mystery Box bewusst auf kindgerechte Weise Neugier wecken möchte. In der geheimnisvollen Schachtel können eben jeden Tag andere Inhalte für junge Zuschauer stecken. Netflix bewirbt die neue Funktion aber natürlich mit einem anderen Schwerpunkt.
So sei es ja angeblich schwierig, Kinder dazu zu bewegen, neue Dinge anzutesten. Hier könne eben die Mystery Box die kindliche Neugierde wecken, damit Kinder nicht eine Lieblingsserie oder einen Lieblingsfilm in Dauerschleife ansehen. Stattdessen können sie über die Mystery Box neue Inhalte entdecken, auf welche sie sich sonst eventuell gar nicht eingelassen hätten und ihren Horizont erweitern.
Die Netflix Mystery Box soll Kinder zum Streaming animieren.
Klingt also in der Marketing-Sprache ganz altruistisch, kann aber kritisch auch so bewertet werden, dass Netflix Kids auf den Trichter bringen möchte, immer mehr Inhalte zu konsumieren. Die neue Mystery Box findet dabei in der Reihe der Favoriten ihren Platz und glitzert dann direkt recht verlockend.
Netflix: Neue Versuche sollen Kunden unbedingt halten
Dass Netflix aktuell allerhand neues versucht, kommt natürlich nicht von ungefähr. Der Anbieter plant beispielsweise auch einen Tarif mit Werbung. Zudem will man erstmals härter gegen Account-Sharing vorgehen bzw. jenes gegen einen Aufpreis dann offiziell auch über den eigenen Haushalt hinaus erlauben. Dies sind Folgen eines Abonnentenschwundes, der die Börse aufschreckte und dazu führte, dass der Aktienwert des Streaming-Anbieters zeitweise um stolze 30 % eingebrochen ist.
Eine Mischung aus „The Hunger Games“ und „The Squid Game“ beschreibt „Battle Royale“ (2000) ganz gut. Die Mischung aus Thriller, Drama und Horror ist definitiv Kult und lieferte nicht nur die Vorlage für viele nachfolgende Filme und Serien, sondern auch für den beliebten, gleichnamigen Multiplayer-Spielmodus. Capelight Pictures liefert euch diese ganz besondere Edition, an deren Ausstattung es für einen Film aus 2000 eigentlich überhaupt nichts zu Meckern gibt. Die restaurierte Fassung basiert auf einem Scan des Originalnegativs und wurde visuell um HDR10 und Dolby Vision aufgepeppt.
Dem Mediabook liegen gleich zwei 4K UHD Blu-rays bei, einmal mit der Kinofassung (114 Min) und einmal dem Extended Cut (122 Min). Der japanische Originalton wurde in DTS-HD MA 5.1 abgemischt. Die deutsche Synchronisation als DTS-HD MA 7.1 (Extended) oder DTS-HD MA 5.1 (Kino). Das bildfüllende Format 1.78:1 ist für einen Film aus diesem Genre vielleicht ungewöhnlich, dafür bekommt man aber „viel zu sehen“.
Die Blu-ray wurde übrigens ebenfalls überarbeitet und liefert ein besseres audiovisuelles Erlebnis und beinhaltet den Extended Cut sowie die Kinofassung. Die Bonusinhalte wurden alle auf die vierte und letzte Disc gepackt, eine DVD. Wer kein Interesse an der hochwertigen Aufmachung der Box oder den Bonusinhalten hat, der kann im Capelight-Shop auch eine kostengünstige PocketPac-Version kaufen, die lediglich die zwei 4K UHD Blu-rays für 19.99 Euro enthält.
Battle Royal als 4K Remaster inkl. Dolby Vision
Im Film, der im Original übrigens Batoru rowaiaru heißt, geht 114/122 Minuten und erzählt die Geschichte in einer dystopischen Zukunft Japans. Ende des neuen Jahrtausends beherrscht das Chaos das Land. Auch an den Schulen floriert die Gewalt und so erlässt die Regierung ein neues Gesetz bei dem eine Schulklasse willkürlich ausgewählt und auf einer einsamen Insel ausgesetzt wird. Die Schüler im Film müssen dann an einem perfiden Spiel teilnehmen, dass lediglich drei Regeln hat: Es dauert drei Tage, jeder bekommt Verpflegung und eine Waffe, und es darf nur einer überleben!
Der Vater des modernen Comics und leider schon verstorbene Stan Lee, soll es dank eines 20-jährigen Lizenzdeals wieder auf die Leinwand schaffen!
Wir leben schon in verrückten Zeiten. Selbst der Tod kann jemanden wie Stan Lee nicht aufhalten, das zu tun, was er am liebsten machte. Sich in Filmen und Serien von Marvel zu verewigen. Der Name und das Antlitz des 2018 verstorbenen Comicbuchautors könnte bald wieder in Marvel-Filmen, Serienproduktionen und Attraktionen des Disney-Freizeitparks zu sehen sein. Eingefädelt hat den Deal Genius Brands International und POW! Entertainment.
Stan Lee ist/war das Aushängeschild für Marvel
Wer Stan Lee nicht kennt, das war der ältere Herr mit grauen Haaren, Schnurrbart und Fliegerbrille, der immer wieder in Marvel-Produktionen zu sehen war. Seine Cameo-Auftritte waren unter anderem in The Avengers, The Amazing Spider-Man, Deadpool oder der Hulk-Serie (1978-82) zu sehen. Dieses Privileg hatte sich Stan Lee auch definitiv verdient, hatte er wohl einen großen Einfluss auf viele, bekannte Comicbuchhelden, als er in den 1960er-Jahren als Autor und Chefredakteur bei Marvel Comics arbeitete.
Lee ‚formte‘ Spider-Man, Hulk oder Iron-Man
Lee werden oft die Erfolge bekannter Marken wie Spider-Man, Iron-Man oder The Black Panther zugesprochen. Dabei arbeitete er immer mit genialen Zeichnern wie Jack Kirby oder Steve Ditko zusammen. Gemeinsam formten sie den Charakter und Aussehen der Superhelden. Es steht noch offen, wie genau die „Marke“ Stan Lee verwertet wird. Man sei sich noch nicht sicher, ob Fans über ein digitales Abbild von Lee in Filmen und Serien erfreut wären. Fest steht, Lee wird auf keinen Fall in Videospielen und VR-Applikationen von Marvel zu sehen sein. Da der Lizenzdeal auf einen Zeitraum von 20 Jahren abgeschlossen wurde, bleibt den Verantwortlichen ja noch eine Menge Zeit, sich über einen geschmackvollen Einsatz seines Vermächtnisses Gedanken zu machen.
Bis es so weit ist und uns Stan vielleicht bei der nächsten, abenteuerlichen Achterbahnfahrt im Disneyland Paris zuwinkt, erfreuen wir uns an beliebten Superhelden, an deren Entstehung er mitgewirkt hat. Unter anderem:
Samsung Display hat die Pilotproduktion sogenannter QNED-Displays auf unbestimmte Zeit verschoben.
Kaum erreichen Samsungs erste QD-OLED-Fernseher den Handel, gibt es auch schon Meldungen zu der neuen, angeblich überlegenen QNED-Displaytechnologie. Die Vorteile der QNED (Quantum Nanorod Emitting Diode) sollen etablierte Technologien wie QLED (LCD), OLED und sogar die hauseigene Neuentwicklung wie QD-OLED in den Schatten stellen. Samsung Display scheint jedoch auf ein Problem gestoßen zu sein, weshalb die Pilotproduktion, die für das erste Quartal 2023 angedacht war, abgesagt werden musste.
(Hinweis: Die Technologie hat nichts mit den gleichnamigen QNED-Displays von LG gemein. Bei den Produkten von LG handelt es sich um LCD-Fernseher mit Mini-LED-Backlight und Quantum Dot Farbmaterial)
Mitglieder des Teams, welche speziell für den Aufbau der Produktionslinie ausgewählt wurden, gehen angeblich wieder ihren regulären Beschäftigungen bei Samsung Display nach. Die Gründe für den vorläufigen Stopp des Projekts konnte Thelec.net nicht herausfinden. Entweder ist das Team auf ein vorläufig unüberwindbares Problem gestoßen, oder man möchte erst abwarten, wie sich die QD-OLEDs am Markt positionieren. Der Marktstart erster QNED-Fernseher, der für 2024 oder 2025 vorgesehen war, dürfte sich damit mehrere Jahre nach hinten verschieben.
QNED: Erhöhte Helligkeit – kein Burn-In
QNED ist im Prinzip komplett gleich aufgebaut wie ein QD-OLED-Display (siehe nachfolgende Abbildung). Als Basis dient eine Schicht, die blaues Licht emittiert, was ohne zusätzliche Filter ausgegeben wird. Rot und Grün wird mithilfe eines Quantum Dot-Farbfilters realisiert. Die organischen LEDs (OLED) werden lediglich durch Nanorods ersetzt. Für die Produktion werden Nanorod-LEDs in eine Lösung gegeben und auf das Substrat aufgedruckt. Diese mikroskopisch kleinen „LED-Nadeln“ richten sich dann während des Druckvorgangs mittels elektrischer Ladung vertikal auf. Durch diese Stuktur soll die Helligkeitsausbeute und somit die Farbhelligkeit im Vergleich zu einem OLED (WRGB) oder QD-OLED deutlich zunehmen.
Links der Aufbau eines QD-OLED-Displays mit blauen LEDs als Licht-Emitter, daneben QNED mit Nanorod
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Material im Gegensatz zu OLED nicht von Burn-In-Effekten oder Helligkeitsverlusten nach einer gewissen Nutzungsdauer betroffen ist – zumindest im Umfang, wie es bei einem OLED auftreten kann. Damit sollte es auch möglich sein, die Displayhelligkeit eines QNED konstant auf einem hohen Niveau halten zu können. Bei OLED-Displays wird die Darstellung bei großflächigen, hellen und statischen Darstellung durch den APL-Limiter (Average Picture Level) gedimmt. Dieser Effekt fällt vor allem dann auf, wenn ein OLED als PC-Display zum Einsatz kommt.
Wer jetzt nicht unendlich auf die bestmögliche Displaytechnologie warten möchte, der schaut sich vielleicht einmal die neuen QD-OLED Fernseher von Samsung und Sony genauer an. Die Produkte stehen laut Rücksprache mit Fachhändlern hoch im Kurs (vor allem die Sony-Modelle mit Acoustic Surface Technologie und Dolby Vision) und sollen in den nächsten Tagen/Wochen ausgeliefert werden:
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Eine neue, limitierte Steelbook-Variante von Blade Runner – The Final Cut steht ab sofort zur Vorbestellung bereit. Die 4K Ultra HD Blu-ray kann derzeit auf mediamarkt.de und saturn.de geordert werden.
Der Science-Fiction-Klassiker von 1982 erscheint in einem limitierten „Titans of Cult“ 4K Blu-ray Steelbook. Wie es sich für die TOC-Variante gehört, wird das Steelbook mit Blu-ray, Ultra HD Blu-ray ausgeliefert. Das Steelbook ist in einem schicken Schuber untergebracht, welcher auch noch die Goodies, einen Pin und zwei Untersetzer, beherbergt.
An der audiovisuellen Ausstattung des Films sollte sich jedoch nichts geändert haben. Das 4K Remaster ist laut unserem Test auch schon wirklich perfekt ausgewogen. Der 4K Scan mit HDR10 und deutschem Dolby Digital 5.1-Sound (Englisch: Dolby Atmos) überzeugt auch 40 Jahre nach dem initialen Kinorelease von „Blade Runner“.
Mehr 4K Filme auf Ultra HD Blu-ray findet ihr in unserem Special!